Nr. 249. Dienstag, 3tt. Octobcl 1900. Iahlgaug 119. Macher Zeitung. lühri, ^?",n«prel«: M!t Postveistnbun«: °anzj«hr!g 30 X, halWbr!« ,5 X. Im «omptolr: ganz. 3nl«°f. ^.. ^"« " ^ i5«r b«, «ustsllun« I»« H»u« «anMrlg « K. - Iusertlon»,tbürt Für lle . vierteljährig . ll . »ft . ""H... 2 . ll0 » monatlich... » . »5 « «lb»?_"^bie Zustellung ins Haus für hiesige "V«ten per Jahr 2 Kronen. porlvf!^ ^le Pränumerations - Veträge wollen "l"t zugesendet wrrden. ^^ 3g. v. Kleinmayr ^ Fed. Hamberg. Amtlicher Cheil. «lller^? ' und l. Apostolische Majestät haben mit Llllid?«Ml Entschließung vom 15. October d. I. dem «lnlasz ^"linspector w Laibach Josef suman aus bleibet «?"" demselben erbetenen Versehung in den °Ueran«>?. "hchand talfrei den Titel eines Hosrathes U"°blgst zu verleihen geruht. ^ller^? l' und l. Apostolische Majestät haben mit Hrmo?'^ Entschließung vom 15. October d.I. den Peter »^ Staatsgyninasiums in Cilli, Schulrath Mdiasl "'l, zum Landes - Schulinspector aller-u" zu ernennen geruht. __________ Hartel m. p. U"„dks^^"i.ster für Cultus und Unterricht hat den lchulrache l"^^!^ Peter Konknil dem Landes-^ >ur Kram zur Dienstleistung zugewiesen. ber f ? ^lsenbahnminister hat den Obercommissär ^hnen s, ""alinspection der österreichischen Eisen-"eser N?l?? ZhubervonOlrügzum Inspector ^eyorde ernannt. !!"^lei"t>ll?Hv ber 1900 wuide in d« l. l. Hof. und Staat«. ^ ^h,„is/^^XVll. Stllcl der rumänische, das I.XI. Stlicl !^li,H°"' da«I.XVlI. Stück ber polnischen, daö I.XX.Stück 'h"i ÄusllI! ^ ^°^ ^^' Sliicl der böhnnschen «l,d slove- U"vt oes «eichsgefetzblattes ausgegeben und velfenoet. Den 29. October 1900 wurde in der l. l. Hof. und Staats» brnckerei das XX.. XXI.. XI^VI. und I.VUI. Stücl der ruthe» »lischeil und das I^XVIIl, Stück der polnischen Nuögabe des Äeichsgesehblattes ausgegrben und versendet. Nach dem «mtsblatte zur «Wiener Zeltunn» vom 27. und 28. October (Nr. 847 und 248) wurde die Weiterverbreitung folgender Presöerzeugnisse verboten: 3ir. 289 «Ostdeutsche Rundschau» (Abendausgabe) vom 20. October 1900. ^ Nr. 39 «Linzer Fliegende Blätter» vom 23. September 1900. Nr. 17 «Linzer Kreuzlöpfel» vom 20. September 1900. Nr. 26 «II rrolbtzrio» (Pola) vom 20. October 1900. Nr. 43 «Das lleine Witzblatt». Nr. 42 «Xov6 I^iüty.vom 20. October 1900. Nr. 12 «2ivot. Cllzopi» pro »piriti8m» vom 22. Juli. recte 22. October 1900. " Nr. 486 «8iovo polukie» vom 16. October l900. Nr. 289 «kurjor i.^vow8ki» vom 10. October 1900. Nr. 241 «Mo» Naroäu». Nr. 203 »tH.rni»», «?lkvso luäu» in Kralau und ie Aeinral. Noman von «. Ideler. «s «Dieso^ lbi. Fortsetzung.) °! ?"ge V"^e Geschichte!, murmelte er. «Nichts V?t' und n .?se u«d Verdruss hat man davon «peinlich' s/ibt «nem °« noch nach Jahren! M " la son?. ! -^ boch lauter Unsinn gewesen: wir 3?' Mein. » ^t" fallen Suchen etwas finden r 3' Hem, ' " t b" ist übrigens nun wohl aus- « ^ein ?«" "st solche Auftritte lommen! Der Kerl, 2^."- Vab ^! wahrscheinlich, ich lönnte ihn ver. bn. "«er tH.wenn er wusste, was mir daran liegt!» 3° "nK^n Bewegung sprang er auf. Dabei«. ^ ve"eb n w"" Wer Brusttasche ihn an den V7 verA V°"tt°a. 'Ah. der Brief, den die ^"al s^ konnte ich den nur vergessen! dllr.^ Mackt-'?^"a.s das istl. zu K^SchreQ "^ >« s"ingste Gewissen Krni '> Es wa' -«' 5" nicht an ihn gerichtet war. U ^' der d^"ci" ^"Mischer Sprache obgefasst. vollkommen mächtig ""gen «us! . Wort, und immer heller glänzten Hbla'^ halte ii..^ s"lb er einen Iubellaut aus. A in HündH l"< d'e schöne Gräfin mit einem «in «/Wtet^ «' "ef aufathmend. !'!?>« vonV^ Ne russische Regierung hat ' ^ "mm Send ^"beln °üf deinen Kopf ge- "'y m acht. Komm jftzt nicht hierher zurück, die Polizisten bewachen gerade unsern Grenz, district auf das genaueste, weil sie denken, du könntest nach Preußen wollen. Bleibe ruhig auf meinem Gütchen Tarawa in deiner Verkleidung als mein Gärtner, den ich neu angestellt habe. Dort, in der nächsten Nähe von Petersburg, vermuthet dich lein Mensch; sie suchen dich hier. Lore bringt dir diese Nachricht. Ich sorge weiter dafür, dass es dir an nichts fehlt. Melanie Lowoff.» Also war es doch wahr, was die Leute in der Dorsschenke von Kolno sich erzählten. Die vornehme, reiche Gräfin war eine Nihilistin! Von Peter Petruschkin hatte Zarncke schon oft genug sprechen hören. Es hieß, er sei bei einem Attentate auf da« Leben des Zaren betheiligt gewesen, einem directen Mordversuch, der glücklicherweise miss, lang. Nun war Petruschlin flüchtig, und die Polizei, die einen so hohen Preis auf seine Ergreifung geseht hatte, suchte ihn. Und die Frau Gräfin Lowoff unter, stützte nicht allein den Verbrecher, sie verbarg ihn so. gar in Verkleidung auf einem ihrer Güter. Und Lore der Gräfin Schwester, war zur nihilistischen Agentin herabgesunken, die zu staatsverriitherischen Zwecken Reisen unternahm und die Aufträge der Gräfin aus-führte. «Da« kann blch Kopf und Kragen kosten, meine schöne Dame!» murmelte Zarncke, indem er das Schreiben sorgfältig verschloss, in höhnischem Triumphe. «Nun hängst du von meiner Gnade ab, und du wirst mich fortan nicht mehr durch den Secretär abfertigen lassen, sondern froh sein, wenn ich dich noch zu meiner Gemahlin mache!» Siebentes Capitel. Der Winter war hereingebrochen, und zwar fo« gleich mit fußhohem Schneefall und grimmiger Kälte, wie so oft die Winter in Russland. Täglich konnte man in dem großen Schlossparke das Wolfsgeheul vom nahen Forste herüber hören, und Roderich gewöhnte sich allmählich an diesen Ton, der ihm zuerst beinahe auf die Nerven gefallen war; er beachtete ihn nicht mehr als Stein, der die Wölfe nun schon lange Jahre heulen hörte. Und immer dreister wurden die Bestien; schon umschwärmten sie die Dörfer und verachten de« Nachts in die Viehställe einzubrechen. Wehe dem Landwirte, der sein Hab und Gut nicht fest und sicher verwahrte! Indessen war bei Tage noch lein Wandern von ihnen angefallen worden. «Auch das kommt noch,» meinte Stein, «der Winter sängt erst an.» Wer aber über Land fuhr, that es nicht un« bewaffnet. Die Verhandlungen mit dem russischen Bevollmächtigten waren bis zum Abschlüsse gediehen und der Kauf vollzogen; bei einem Schriftstücke aber war die Unterschrist der Gräfin Lowoff erforderlich, und Graf Hochlamp befahl deshalb, einen leichten Jagd« fchlitten anzuspannen; er wollte selbst nach Wirsek. Er wie« auch Zarncke an, sich fertig zur Abfahrt zu machen. Umsonst versuchte Stein einzuwenden, dass bex Graf besser einen reitenden Boten nach Wirsel ent» senden würde; die Wolssgefahr sei schon recht groh. (yprhtzun, !«lg!.j Laibacher Zeitung Nr. 249. 2042 30. October 1900. die Befestigungen der kaiserlichen Gräber und lieh ein Dewchemeut als Besahung daselbst, die übrigen Truppen wurden in zwei Abtheilungen nordwärts und südwärts der Stadt am Chuncheflusse postiert. Die Einwohner beginnen sich zu beruhigen, und einige Kaufleute eröffnen bereits ihre Handlungen. Die Landbevölkerung, die Grausamleiten seitens der Russen befürchtete, kehrt langsam in ihre Dörfer zurück und führt das Getreide von den Feldern heim. Die Ernte ist in der ganzen Mandschurei ausgezeichnet. Am 5. d. M. erfuhr man von den Einwohnern die Richtung, in der sich die chinesischen Truppen zurückgezogen hatten. Zur Sicherung der Arbeiten auf der Eisenbahnlinie wurde sogleich ein fliegendes Corps der Schutzwache unter dem Obersten Mischtschenko gebildet und durch vier Geschütze einer reitenden Batterie verstärkt. Um das Thal des Ljaocheflusses vom Feinde zu säubern, wurde die Colonne des Obersten Kon-dratowitsch ans linke Ufer des Chuncheflusses und weiter südlich nach Niutschwang und Iulou commandiert. Der Colone wurde außer der militärischen auch die Aufgabe zutheil, die Bevölkerung durch Aufrufe zur Ruhe und Arbeit aufzufordern. Trotz der sorg« fältigen Bewachung des kaiserlichen Palastes wurden dennoch einige Brandstiftungen in demselben versucht, allein der Brand wurde rechtzeitig gelöscht. Eine unter dem Vorsitze des Gardeobersten Mischtschenko gebildete Commission soll die Reste der Schätze, welche vor der Plünderung seitens der chinesischen Soldaten gerettet wurden und meistens in archäologischen Gegenständen von großem Werte bestehen, in Evidenz halten. Es gelang, den Thron der Kaiser der mandschurischen Dynastie sowie auch die sehr reiche Bibliothek und mandschurische Bilder zu retten. Oberst Mischtschenlo kam am 5. October in dem Dorfe Puchaj an, ohne dem Feinde zu begegnen. Die Einwohner waren überall ruhig und nahmen ihre Feldarbeiten auf. Die Colonne des Obersten Kondrato-witsch bewegt sich längs des Flusses Chunche. Infolge von Cpizootien macht sich Mangel an Rindvieh bemerkbar. Zur Wiederherstellung der Eisenbahnlinie wurden die erforderlichen Mahnahmen getroffen. Politische Ueberficht. Laibach, 29. October. Am 27. d. M. UM 12 Uhr mittags fand in der geheimen Rathsstube in der Hofburg mit den üblichen Ceremonien die feierliche Renunciation der Erz> Herzogin Maria Immaculata Raineria anlässlich ihrer Vermählung mit Herzog Robert von Württemberg statt. Es wohnten derselben sämmtliche in Wien anwesende Erzherzoge, Minister, Hofchargen und Geheimen Räthe bei. Seine Majestät der Ka i sse r richtete an die Versammelten eine Ansprache, worin er sie zu Zeugen des bevorstehenden Actes aufforderte. Wie in unterrichteten Kreisen verlautet, wird der König von Italien in nicht allzu ferner Zeit eine Reise an die befreundetenHöfe amreten und bei dieser Gelegenheit auch nach Wien kommen. Es wird bestätigt, dass Papst Leo XIII. außer derEncyklila über diechristlicheDemokratie noch eine zweite über den göttlichen Heiland vorbereite, welche unter Beziehung auf den Eintritt des zwanzigsten Jahrhunderts die der Welt durch den Erlöser gewordenen Wohltalhen beleuchten wird. Seine Heiligkeit ist eben damit beschäftigt, an dies Werk die ktzte Hand zu legen. Der bisherige russische Gesandte in Cetinje, Staalsrath Gubastow, wurde zum Ministerresidenten beim päpstlichen Stuhle ernannt. Eine Depesche Lord Roberts'aus Pretoria vom 25. d. M. meldet: General Barton, der einige Tage hindurch von den Truppen Dewets belästigt worden war, griff diese heute morgens an und zersprengte sie völlig. Auf unserer Seite wurden drei Officiere und 14 Mann verwundet. — Eine andere Depesche Roberts' vom 26. d. M. sagt: Bartons gestrige Verluste waren bedeutender als sie gemeldet wurden. Abgesehen von den angegebenen Verlusten wurden noch ein Officier getüdtet und drei Officiere sowie 37 Mann verwundet. Von den Buren wurden 24 Mann getödtet, 19 verwundet, 26 gefangen ge« nommen. Die Buren, welche zum Zeichen, dass sie sich ergeben, die Hände aufgehoben, dann aber ver» ratheriicherweise geschossen hatten, wurden gefangen genommen und kriegsgerichtlich zum Tode verurtheilt. Ich bestätigte das Urtheil. — Die Generale Methuen und Douglas zersprengten gestern eine Buren» abtheilung bei Zeerust. Sechs Buren wurden get ödetet, 28 gefangen genommen. Auf unserer Seite wurde eine Menge Vieh erbeutet. Acht Mann wurden verwundet, einer wird vermisst. — Bezüglich des Angriffes auf Philippolis fügte Roberts hinzu: Da die Buren sich den Eingang in die Stadt durch Verrath verfchafft hatten, weise ich Kelly.Kenny an, alle an dem Verrathe Betheiligten be» Landes zu verweisen. Ein Lieutenant und 50 Mann Cavallene sielen vor einigen Tagen zwischen Springfontein und Philippoli« in einen Hinterhalt, wobei alle bis auf sieben Mann gefangen genommen wurden. Eine Note der Transvaal-Gesandtschaft in Brüssel meldet: Der Dampfer «Gelderland» mit Krüger an Bord trifft am 11. November in Mar« seille ein. Von dort begibt sich Krüger nach dem Haag und dann nach Paris, um die Intervention Frankreichs anzurufen. Aus Sidney, 28. d. M., wurde gemeldet: Der Pre miermini st er von Neusüdwales, Lyne, hielt bei einer von den Deutschen veranstalteten Festlichkeit eine Ansprache, in welcher er die Versammlung zu den zwischen England und dem deutschen Reiche bestehenden freundlichen Beziehungen und zu dem Einverständnisse der beiden Staaten in der chinesischen Angelegenheit beglückwünschte. Dieser Umstand und die freundliche Haltung Frankreichs ließen ein dauerndes, ungestörtes Zusammenwirken der verbündeten Mächte in China voraussehen. Auf die Auslassungen Chamberlains bezüglich der Reichseinheit hinweisend, machte der Premierminister den Vorschlag, dass der Königin der Titel einer «Kaiserin des britischen Reiches» angetragen werde, welches dann alle Colonien und abhängigen Gebiete umfassen würde. Tagesnemgleiten. — (Wissenschaftliche Expedition nach Vrasilien.) Wie das «Fremdenblatt» berichtet, ist zum Leiter der österreichischen wissenschaftlichen Expedition, die im Frühjahre nach Brasilien abgeht, der Professor der Votanil und Director des Wiener botanischen Gartens, Richard Ritter von Wettstein v. Westersheim. bestimmt, als zweiter Botaniker wird der Professor an der deutschen Karl Ferdinands-Universität in Prag, Dr. Victor Schiffner, an der Expedition theilnehmen. Ferner werben noch ein Arzt, der zugleich die Aufgabe des Geologen und Meteoro« logen übernehmen soll und ein Gärtner Mitglieder der Expedition sew, die sich vom Einschiffungshafen direct nach Rio de Janeiro begeben und von dort die Reise nach Sao Paulo antreten wird. Die Expedition hat die Aufgabe, das Gebiet von Sera Paranablacapa zu durch-forschen, eines LänderstrlcheS, der im Süden von der Pr» vinz Santa Katharina, im Norden von der Provinz Rio de Janeiro begrenzt wird. — (Wie viele Sprachen gibt es auf der Welt?) 1064 verschiedene Sprachen werden auf der gesummten Erde gesprochen. In deutscher Sprache reden etwa 65 Millionen Menschen, englisch sprechen gegen 100 Millionen, französisch 45 Millionen, italienisch 27, spanisch 50, portugiesisch 23, russisch über 70 Millionen Menschen. Der Hindusprache bedienen sich über 100 Mil' lionen, und nur die chinesische Sprache ist die einzige auf der Erde, welche von mehreren 100 Millionen Menschen gesprochen wird. — (Großer Unglücksfall.) Vor kurzem hat sich in Crgherl (Vilajet Ianina) ein schwerer Unglücks-fall ereignet. Bei einer daselbst abgehaltenen Hochzeits-feier stürzte das Dach des Hauses, in welchem die Hoch-zeilsgäste versammelt waren, plötzlich ein und begrub über fünfzig Männer, Frauen und Kinder unter den Trümmern. Drei Männer, vier Frauen und sechs Kinder fanden hiebei den Tod. Das neuvermählte Paar und vier andere Personen wurden mehr oder weniger schwer verletzt. — (Eine Bootsfahrt über den Ocean.) Wie den centra! 5^» aus Newyorl telegraphiert wird, find ein Schwede Namens Peter Iohansen und sein zwölfjähriger Sohn, die am 20. August in einem offenen Boote Gibraltar verlassen hatten, in Punta Gorda, Flo« rida, eingetroffen, nachdem sie die Fahrt über den Allan» tischen Ocean ohne besondere Zwijchenfälle zurückgelegt hatten. Ihr Boot ist 29 Fuß lang. — (Ein sonderbarer Strike) ist jetzt in Newyork im Gange; die Graveure der weltberühmten Iuwelierfirma Tiffany und Comp., sechzig an der Zahl, sind ln einen Strike eingetreten. Diese Arbeiter gelten als die bestbezahlten der Welt. Keiner von ihnen verdient unter 300 X die Woche, viele das Doppelte und einzelne bis zu 1000 li. Sie striken allerdings nicht wegen zu knapper Löhne oder zu langer Arbeitszeit, sondern weil die Firma sich weigert, sich den Sahungen der Oraveurvereinigung zu unterwerfen. Als die Firma andere Arbeiter heranzuziehen suchte, belagerten die Stri« lenden. die in Gehröcken, Cylindern und Lackstiefeln aus dem Plane erschienen, die Fabrik. Process Hilsner. Pisel, 27. October. Die heutige Verhandlung begann unter lebhaftester Betheiligung des Publicums. Unter den abgelehnten Ieugen befindet sich der Vruder der ermordeten Hruza, Johann Hruza. Der Staatsanwalt verlangt mit Rücksicht auf die Bemerkung de« Vertreters der Prioatbetheiligten, dass an den Kleidern der ermordeten Hruza früher nicht so viel Blut als jetzt gewesen war, die nothwendige Vernehmung der Ieugen, welche die Kleid« sahen; desgleichen die Vorladung der Prager Facultätsmitglieder, welche das Outachten über die Kleider abgaben, behufs Constatierung des damaligen Zustandes der Meider. Beide Parteienvertreter stimmen zu. Der Präsident verhört zunächst de« Zeugen Scllinger, welcher gegenwärtig wegen Majestät^ beleidigung inhaftiert ist, und befragt ihn insbesondere, was er am 29. März that. Selling« erzählt, er war mit drei Kameraben auf dem Katharinenberge. Später law Hilsner hinzu und forderte sie auf. in den Wald z« gehen, welcher Aufforderung sie nicht folgten. Zeuge erleM den Anzug wieder, den hilsner damals getragen Y"' und fügt hinzu, cr bcmcrlte bei Hllsner ein aM» Messer, das er oiesrm einige Wochen vorher verlaus' hatte. Zeuge sährt fort, er sah, vom Katharinenberge zurückgelehrt, nachmittags auf dem Ring einen Iu°A der aus Iair mit Schub nach Polna geschickt war. w" Jude sagte: Was soll ich jetzt anfangen? Ich la"« "" stehlen oder einen erschlagen. Auf die Frage bes ^a sidenten erwidert Zeuge, der Jude lachte dabei. Wette deponiert der Zeuge, er sah bis abends Hilsner "« mehr, der vom Katharinenberge den Weg nach dem Wa eingeschlagen halte. Auf die Frage des StaatsanMl'^ erklärt Zeuge, Hilöner benahm sich jungen Mao«) gegenüber sehr leidenschaftlich. , „ Vertheidiger Dr. Auredniczel erinnert Seum« daran, dass er, zu Hause angekommen, warmes ^a>>^ verlangte. Zeuge: Das war nicht an diesem Tage. theidiger Auredniczel beantragt die Vernehmung elm» Zeugen behufs Constatierung, dass der Zeuge SeM«» am 29. März erst spät abends nach Hause kam, >" über den Umstand, dass Selllnger am 30. März a"s ^ rohe Weise warmes Wasser zum Waschen verlangte, ^ umso auffälliger sei, da Slllingir kein sehr «Ml»^ Mensch war. Mit Zustimmung des Staatsanwaltes ' den die diesbezüglichen Aussagen aus dem P" ,g, über die erste Verhandlung verlesen. Aus der p ^ lollarisch aufgenommenen Aussage des Zeugen Z e ^ welcher mit Sellingcr zusammen wohnte, geht ^^^Hsjen dieser erst spät abends nach Hause kam, «m naaii^ Morgen warmes Wasser verlangte und sehr schl^^M er es nicht sofort bekam. Aehnlich deponiert die ^ « Warhanet, welche bemerkte, dass ihr Selling«"^ langen nach warmem Wasser ausfiel, weil er i"y .^ nie wusch. Nur bei der Assentierung habe sie lyn ' ^ gewaschen. Zwischen Hilsner und Selllnger en^ey^. erregter Wortwechsel. Hilsner erklärte dle Aus age ^ lingers, dass er nicht mit ihm in die Stadt s'^"^, eine Lüge. Ueber Befragen des Vertheidigers ^. ^ redniczel erllärt Selllnger, cr war niemals »m^ zinawalde. Auredniczcl: Wir werden uns das'« ^ Zeuge Dvoraczel sagt aus, er habe H"s" j, 29. März auf dem Katharinenberge gesehen. V'^"' ^ fernte sich gegen vier Uhr nach der Nichwng, ^ man ebenso gut in die Stadt als nach dem Walde ^^ könne. Zeuge erklärt. Hilsner trug damals einen ^ Anzug und constatiert, dass weder der grüne W'z u ^l» derjenige, den Hilsner momentan trage, !k"" ' ' ^„e er am 29. März getragen habe. Hilsner habe au^ ^ graue Hose getragen, und zwar ein halbcs Jahr ^. Morde. An j^nem Tage habe er ihn nicht "eyr u ^ Der Auge glaubt sich zu erinnern, dass etn u ^ Skala ihm erzählte, auf Hilsner sei ein Stem u ^ der ihn verwundete, und erllärt, b^s"" ^> „ er 29. März leinen Stock gelragen und sei immer, ^ct ein schönes Mädchen sah, aufgeregt gewesen, ^eu" ^ ^ aus das bestimmteste, man könne von der Stt"- ^«r mit Hilsner gewesen, nur bis zum alten Stege, " ^n" bis zum neuen Stege, von dem aus man " ^ A, gelangt, sehen. (Bewegung im Saale und ^» ^frtg schwornen, welche die ihnen vorliegenden

^. ^ Vertheidiger Dr. Nurednicze« ""la^^ne" der Zeuge den neuen Steg auf dem ihm vo u ^^ Plane bezeichne. Zeuge exvliciert die Lag« n he Stege. Die Geschworenen folgen den AusW" hzM Zeugen mit gespannter Aufmerksamkeit. Im »"" HM" große Unruhe und Bewegung. Zeuge sagt a"'' ^ztn" habe ihn damals aufgefordert, mit ihm in oe. ^ M wald zu gehen, was HilSner über VeM" h<,tl" sidenten entschieden in Abrede stellt. Zeug« ^ KM erllärt, obwohl er aus Hilsner eine «l H^r l habe, dennoch die Wahrheit sagen zu wollen- v^ ^ge am 29. März auf dem Katharinenberge ^^M 4 Uhr nachmittags gewesen, worauf er w ^M ^ wald gieng. Er habe ihn noch zwanM ^ Hlls" gesehen, dann sei er verschwunden. Auf dem ^zinal> eingeschlagenen Wege könne man nur in den ^^^ a kommen. Hllsner habe damals einen "«"' ^„ger " tragen. Abends ist Zeuge mit Letxner, ^ ^^ Warhanel auf dem Ringplahe bis 6'/« "" ^t "H gegangen. Er habe HilSner °n l«"" As ^B^ gesehen. Zeuge hat HilSner oft mit S ""8 ^t ^. gesehen. Vertheidiger Dr. Aurednic' ^ocesse ,, Zeugen seine Aussage au« dem f"^" M"" ^ wonach er erllart,-. nicht zu wissen, oo v ^ »v» ^ Wald oder in die Stadt gleng. 3"^ .'.^t, " A« spruch nicht aufklären. Ieuge Krotal " ^ W Hilsner am 2V. Mürz aus den Katharmr Lmbacher Zeitung Nr. 249. 2043 80. October 1900 sehen. Leixner, Selling« und Dvoraczek seien schon " gewesen und hätten Karten gespielt. Hilsner trug 'Mals einen blauen Anzug und einen schwarzen Hut. ">ge erkennt den Anzug, den der Angeklagte trägt, als "en, den er am 29. März am Katharinenberge ge-l°^' ^"^ ""^^- " habe Hilöner einmal vor dem f? mit einem Juden spazieren gesehen, der ein volles lM und große Augen hatte. Der Präsident hält dem Zeugen vor, dass er »n, , "Uttenbcrger Haufttverhandlung erNärte, dass Mis nicht »arten gespielt wurde. Auch auf den ""'pluch bezuglich der Farbe des Hutes des Hilsner ^u l, ^"^bent den Zeugen aufmerksam. Zeuge "z l l a r will Hilsner am 29. März mit einem grauen ,l°«l l ^"""" Hose gesehen haben. Auch am Tage t„ 2g m) Hilsner. Sie erinnert sich genau an hln »^ ^' Nachmittags gieng Hilsner, und hinter tasch° " Jänner, vor ihrem Hause vorbei. Aus der in« l),^," der letzteren sah Zeugin ein Stück eines in >es Auf die Frage ^ain er l. ten, ob dies Fried war, erklärt Schrift 5 « m "^ gewesen. Dem gegenüber wird eine " ^tt«n! ^o^aer Bürgermeisters an das Kreisgericht ^ im? verlesen, worin es heißt. Zeugin Hubert «l«t> «.s^lndeamt erklärt, dass sie am 23. Juni Miners? und in ihm den damaligen Begleiter '^^^nthabe. Zeugin leugnet dies. ^cal- und 3°leslät^°"ctioniertes Landesgeseh.) Seine Wung. ^ Kaiser hat. wie die heutige «Wiener V^enen^v". ^m vom Landtage in Krain be-» "lelk.U^bentwmfe. betreffend die Cinreihung der 7°>rie ^"«""^ l^ssilniher Bezirlsstrahe in die 'NW. '"'^ «andesstraßen. die Allerhöchste Sanction ^ben di?^?"^ ach dien st.) Mit 1. Jänner 1901 °.3"lse der ^^bezirle Zlrknltz und Laas aus dem kz ben un. .""anzwach-Ubtheilung ^ ^oitsch aus-^en c>7der '«it obigem Zeitpunkte neu ins Leben !?>ch»l^^^'Theilung in Zirlnih zur ke> "nh "'gewiesen. Die neue Flnanzwach-Nbtheilung ^bisher m! "^ swei Mann beseht sein. während Y?"2 in n ?" ^ann systemlsierte Stand der Ab-H« ^en, kl^" °"^ ^ Mann reduciert wird. ^ "burg " ^ systemisierte Stand in Laibach und h>°^"ze s^s^,F einen Mann verstärkt und demnach Stand der hierländischen Finanz-Ascher?n! """ künftigen Jahre an um einen h«> " (V,", ^^ Aufseher vermehrt werben —o. ^l^hl^iz/legung der Märkte in Sanct ll9?t8un^ ^" ' ^"^sregierung für Krain hat 5t'^tz)j°t,t.°" am ersten Montage nach St. Josef V"hlniii «. ^h"s abzuhaltenden Pferdemarltes in °l>tt? bewillig '.°" ^' April jedes Jahres mit dem ^«ch, "tag iass l ' """ auf diesen Tag ein Sonn-V^. "Ne fta ""? s°llte. der Markt am nächstfolgenden ^»3° die NU«den hat. Zugleich hat die k, l. Landes. ^erM»,." 6"is "«f den Auftrieb aller übrigen »n"'l,r in "^^erlrainer.V°hnen.)Der ^?°nate de« m". ^°""e überstieg jenen im ^hlen "lehr ^..^orlahres, dagegen erwies sich der >. ^ bolz. ,."?^/tarl. Auf beiden Linien war der > g7 (Hi« l. ung. Pi°^"lt Neujahr 190l ihre eigene ^ ^! ^rden Auswahl derselben wird demnächst ^1^^r?s^°lcommission für Kunst- «u« der Sitzung Mt">r die "^"« Lehrer Konrad Lrnologar l^^,^estaurier«n / ^'""kirche zu Dednidol durch- «km ' welche ./^arbeiten (neues Holzgewölbe und 3>«d°^ '" bezeichnen sind ,>lion^t.G' . ""Nh). — Da« Ansuchen des '> )Ür d^^/n um Bewilligung einer Staats- ^ d«r V^^brte Restaurierung des Fresko- ""Mzen lkllche beschloss die Ventral- commission zu befürworten (Referent: Regierungsrath Schaeffer). — Conservator Professor Johann Vrhovec berichtet über das am Post- m,d Telegraphen« Gebäude zu Rudolfswert zutage getretene Freslogcmälde. Das in Rede stehende Gebäude ist in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut und war ehedem ein Kapuzinerkloster. Aus dieser Zeit — vielleicht aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts — dürfte das auf-gedeckte Gemälde stammen. Es stellt eine Pietä dar, besitzt jedoch leinen erheblicheren künstlerischen oder historischen Wert; die Centralcommission beschloss daher, auf der Erhaltung und Restaurierung des Bildes nicht zu bestehen (Referent: Derselbe). — (Eisenbahn.Unfall.) Der Güterzug 116 langte am 27. d. M. um 2 Uhr 10 Minuten früh am Südbahnhofe Laibach an. Für denselben wurde die Fahrt auf das Geleise 1» gestellt. Das im Km 432 15 stehende Einfahrtssignal «tt» zeigte das Signal «Verbot der Weiterfahrt». Dieses Signal wurde seitens des Zugs-personales nicht beachtet, was zur Folge hatte, dass der Zug 116 seinen Standpunkt überfuhr, infolgedessen auf das Geleise Id gelangte und hlebei auf den dort befindlichen Theil des Zuges 143 auffuhr. Hiebet wurden sieben Eisenbahnwagen mehr oder minder beschädigt. Verletzungen von Menschen oder Beschädigungen von Gütern kamen nicht vor. —!. * (Religions frevel.) In der Nacht vom 21. auf den 22. d. M. hat der Burfche Anton Stergar aus Wittnach, politifcher Bezirk Radmannsborf, im Rausche das Crucifix sammt Heiland aus dem Bildstöcke des Grorg Godec in Feistrih herausgerissen, entzweigebrochen und auf den Weg geworfen. Wie man uns aus Nadmannsdorf mittheilt, wurde Anton Stergar dem dortigen l. k. Bezirksgerichte eingeliefert. —r. — (Gemeindevorstanbs-Wahl.) Bei der am 9. d. M. vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Wolfsbach wurden der Grundbesitzer Johann Slevec in Wolfsbach zum Gemeindevorsteher, die Besitzer Franz Oreönil in Wolfsbach und Matthäus Repnil in Rudnil zu Gemeinderäthen gewählt. — (Aus dem Vereinsleben.) Die Statuten des Hweigvereines «kociriizmo» knv» pri ^«8«nie»l>» des allgemeinen Arbeiter-Fortbildungs». Rechtsfchuh- und Unter-stühungsverelnes in Laibach, mit dem Sitze w Sava, wurden behördlich genehmigt. —o. — (Sanitäres.) Kürzlich lam in Nüchelsdorf, politischer Bezirk Gottschee, der Scharlach zum Nusbruche. Es erkrankten daran bald nacheinander sechs Kinder, von denen eines gestorben ist. —o. — (Milzbrand.) Am 15. d. M. lauste der Besitzer Anton Urbanc aus Mrtvice, Gemeinde Certlje, am Markte in Groß-Gorica vom Besitzer Mislo Tan-lovii aus Nebojan, Gemeinde Gora in Kroatien, ein Paar Ochsen, welche er gemeinschaftlich mit anderem Marltvieh nach Hause trieb. Auf dem Wege in der Nähe von CateZ wurde einer der Ochsen plötzlich unruhig, brüllte einigemale, fiel um und verendete. Als Ursache des plötzlichen Verenden« wurde thierärztlich Milzbrand constatiert. Der Cadaver des umgestandenen Thieres wurde auf thierärztliche Unordnung fofort an Ort und Stelle verscharrt. Der zweite zum Paare gehörige Ochse blieb gesund, wird aber die vorgeschriebene Contumaz im Stalle des neuen Besitzers durchzumachen haben. —o. __(Zum Fremdenverkehr in Krain.) Im Laufe der heurigen Frühjahrs- und Sommerszeit find in Geldes, Seebach, Auritz und Schallenborf (501 m Höhe) 1283 fremde Parteien (133? männliche, 875 weibliche, zusammen 2212 Personen) eingetroffen. Von diesen waren 284 aus Krain selbst, 1451 aus anderen österreichischen Provinzen, 170 aus den Ländern der ungarischen Krone. 21 aus Bosnien und der Hercegovina, 171 aus Deutschland, 16 aus Frankreich, 20 aus Italien. 20 aus England, 26 aus Russland. 2 aus Nordamerika, 29 aus verschiedenen anderen Ländern. Von diesen Fremden verblieben dortselbst: 896 bis drei Tage, 241 bis sieben Tage. 128 bis 14 Tage. 176 bis drei Wochen. ,79 bis vier Wochen, 19 bis fünf Wochen, 122 bis sechs Wochen und 276 über sechs Wochen. In Velbes und in den obgfnanntcn benachbarten Ortschaften stehen in den bort befindlichen 15 Gasthöfen und Gasthäusern 258 und in den Privathäusern 469 Fremdenbetten und auf dem See 109 Schiffe zur Verfügung. Unter Leitung der bort wohnhaften Bergführer wurden von den Fremden zwanzig verschiedene Bergfahrten unternommen. —o. — (Geschworenenauslosung.) Gestern erfolgte die Auslofung der Gefchworenen für die vierte Schwurgerichts-Periode beim l. l. Landesgericht in Laibach Ausgelost wurden nachstehende Herren als Hauptgeschworene: Vahovec Johann, Wirt und Besitzer in Laibach; Vonat Johann, Buchbinder in Laibach; Bovcon Andreas. Sessrl-macher und Besitzer in üaibach; Bürger Leopold, Handels-mann in Laibach; Burger Alois. Besitzer in Adelsberg; Bathelt Georg, Schlosser in Neumarltl; Lerne Vlncenz, Kaufmann und Postmeister in Obergörjach (Radmanns-doch; Dolenc Georg, Wachszieher und Besitzer in Laibach; Debevec Hermann, Besitzer und Gastwirt in Dilce (Seno-setsch); Frisch Johann, Riemer und Besitzer in Laibach; Oroklj Franz, Handelsmann und Vesiher in Laibach; v. Garzaroli Victor, Besitzer Und Postmeister in Präwalb (Senosetsch); Graiel Johann, ^efitzer und Handelsm«nn in Stein; Herzmann Ludwig, Fabrikant in Laibach; Iegliö Josef, Handelsmann und Ketzer in Laibach; Inocente Franz, Besitzer in Adelsberg; ^eglii Egidiu«, Besitzer und Handelsmann in Selo (Ra>mannsoors); Ieloviel Karl. Besitzer in Verd (Oberlaibach); «koientna Johann, Fleischhauer und Gastwirt in Lu'ibach; Kramer Franz, Gastwirt und Besitzer in Laibach f Kavcit Franz, Besitzer und Postmeister in St. Nett (Wippach); Lavrtt Leo. Kaufmann in Vischoflack; Majdli! Vincenz, Großhändler in Krainburg; Vtayr Peter, Besitzer und Gastwirt in Kralnburg; Matajc Ludwig, Besitzer in Straschische (Krainburg); Oman Franz, Schlosser und Besitzer in Laibach: Pavslar Thomas, Walzmühlenbesiher in Krainburg; Pollat Vta-nislaus. Besther in Neumarttl; Pogatnil Nloi». Vefttzer und Handelsmann in Zlrlnih; Roeger Johann sen., Handelsmann und Besitzer in Laibach; Rohrmann Victor, Handelsmann und Besitzer in Üalbach; Sarabon Andrea«, Handelsmann und Besitzer in Uomat; Stare Anton. Gutsbesitzer in Mannssiurg; Vodnlt Alois. Steinmetz und Besitzer in Laibach; Weber Karl, Privatier in Laibach, und Zorec Anton, Mehlhündler und Besitzer tn Laibach. Zu Grgänzungsgeschworenen die Herren: Voegel Leopold. Spengler, Aerne Matthias, Fialer, Polin« Johann. Greisler, Fettich-Frantheim Otto, Friseur. Stra-zisar Melchior, Besitzer, Terban Johann, Maler, Trost Karl. Besitzer, Wisjan Franz, Sattler, und Ieknla Eduard, Handelsagent — alle in Laibach. —l. — (Militärisches.) Dem Hauptmann erster Classe Felix Andrian des Inf.-Reg. von Milbe Nr. 1? wurde das Militär-Veroienstlreuz verliehen. — Ernannt wurden: zu Generalmajoren die Oberste: Emil Edler von Noll, Commandant der 14. Artillerie - Brigade, und Arnold Edler von Michl, Commandant der 75. Infanterie-Brigade; zu Obersten im Generalftabscorp« die Oberstlieutenant: Hermann Kusmanel, de« Reichs-Kriegsministeriums, und Leopold Schleyer, Ehef des TelegrapheN'Bureaus; zu Oberstlieutenanten die Majore: Gustav Kern reich, des Inf.-Reg Freiherr von Mertl Nr. 55. beim Inf.-Reg. Leopold II. König der Belgier Nr. 27 ; Duian Velebit. de« Warasdin« Inf.-Rest. Freiherr von Giesl Nr. 16, beim Inf.-Reg. Freiherr von Waldstätten Nr. 97 ; Johann Schmid. de« Division«« artillerie-Reglment« Nr. 7; zum Major der Hauptmann erster Classe: Felix Nndrian, des Inf.Neg. von Milde Nr. 17, beim Inf.-Reg. Graf lllerfayt Nr. 9; die Ritt-meister erster Classe i Clemens Fuchs, de« Dragoner-Regiments Nikolaus I. Kaiser von Russland Nr. b, beim Dragoner-Reg. Graf Paar Nr. 2 ; Adolf Halbaerth, des Uhlanen-Reg. Fürst zu Schwarzenberg Nr. 2, beim Dragoner-Neg. Nikolaus I. Kaiser von Russlanb Nr. b; der Hauptmann erster Classe: Adolf Lacheta, be« Dwi-sionsartillerie-Reg. Nr. 7, beim Divisionsart.-Reg. Nr. 13; zum Hauptmann erster Classe der Hauptmann zweiter Classe Ferdinand von Kostet lezly. de« Inf.-Reg. Ritter von Succovaty Nr. 87; zu Hauptleuten erster Classe die Hauptleute zweiter Classe: Emil Lachner, des Inf^ Reg. Freiherr von Waldstätten Nr. 97; Georg Schneider, des Inf.-Reg. Leopold II. König der Belgier Nr. 27; Emanuel Vryda, des Inf.-Reg. von Milde Nr. 17; Josef Lutfchounig, des Warasdiner Inf.-Reg. Freiherr von Giesl Nr. 16; Heinrich Ritter von Nad-herny, des Felbjägerbataillon« Nr. 7; zu Hauptleuten zweiter Classe die Oberlieutenante: Arthur Nickerl von Ragenfeld, de« Inf.-Reg. Ritter von Vuccodaty Nr. 67; Eugen Iabornegg von Altenfels, zugetheilt der Militär. Intendantur; Eduard Moro. de« Eisenbahn- und Telegraphen-Regiments; Arthur Ritter von Theuerlaus, zugetheilt dem Generalftabe, über-complat im Inf.»Reg. Sergiu« Nlei.androwltsch Großfürst von Russland Nr. 101. beim Inf.. Reg. Graf Iellakii Nr. 69; Wolfgang Heller, zugetheilt dem Generalftabe, übercomplet im Inf. - Reg. Erzherzog Leopold Galoator Nr. 18. beim Inf.-Reg. von Milde Nr. 17; Georg Hohenberger. zugetheilt dem Generalftabe. über-complet im Ins.-Reg. von Milde Nr. 17, beim Inj.-Reg. Ritter von Succovaty Nr. 87; Karl Hanf, de« Inf.-Neg. von Milde Nr. 17; Karl Parac, des Feldjäger-bataillons Nr. ?; Georg Spatzier, des Inf.'Reg. vm» Milde Nr. 17; Franz Palitla, de« Inf.-Reg. Leo-pold II. König der Belgier Nr. 27; Gabriel Vückhel, des Inf.-Reg, Leopold II. König der Velgier Nr. 27; zu Lieutenanten die Cadet-Officiersstelloertreter: Franz Bar tos. des Inf.-Reg. Leopold II. König der Velgier Nr. 27; Idenlo Houila. de« Inf.-Reg. von Mild« Nr. 17; Josef Gan«. des Inf.-Reg. Leopold II. Koni« der Belgier Nr. 27; Emil Kafch. de« Inf.-Reg. Frei« Herr von Waldstätten Nr. 97; Zdenlo Mottl, be« Inf.'Reg. Leopold II König der Velgier Nr. 27; Joses Sperl, de« Inf.-Reg. von Milde Nr. 17; Karl »o-hout. de« Inf.-Reg. Leopold II. König der Velgier Nr. 27; Maximilian Ghelleri. des Inf.-Reg. von Milde Nr. 17; Samo Voinjal, des Inf.-Reg. Friedrich Wilhelm Ludwig Oroßherzog von Vaden Nr. bO; Ferdinand Pschorn. des Inf.-Reg. Leopold II, König d« > Belgier Nr. 27; Oliver Vorha, de« Ins.Ueg. 2». Laibacker Neituna Nr. 249. 2044 30. October 1900. polb II. König der Velgler Nr. 27; Johann Hanuö, des Feldjägerbataillons Nr. 7; Alexander Kanovich, des Inf.-Reg. von Milde Nr. 17; Franz v. Wocher, des Inf.-Reg. von Milde Nr. 17; Richard Hoffmann, des Inf.'Reg. Leopold II. König der Belgier Nr. 27.— Ferner wurden ernannt zu Oberlleutenanten die Lieutenant«: Gustav Czerny, des Dragonerregiments Fürst von Liechtenstein Nr. 10, beim Dragonerregiment Nl« lolaus I. Kaiser von Russland Nr. b; Heinrich Graf Ehorinsly, des Uhlanenregiments Freiherr von Ramberg Nr. 8; Rudolf Graf Auersperg, des Dragoner« regiments Nikolaus I. Kaiser von Russland Nr. b; zum Oberlieutenant der Lieutenant Robert Haarmann, des Divisions - Artillerieregiments Nr. 7; zum Lieutenant der Cadet-Officierstellvertreter Richard Larisch. des Di-visions'Nrtillerieregiments Nr. 7. — Ferner zum Contre-Admiral der Linienfchiffscapitän Ferdinand Gebhard; zu Fregattencapitänen die Corvettencapitäne Anton Vertovetz und Alois Schufterschih; zum Linien-schiffssähnrich der Seecadet erster lllasse Maximilian Sajiz.— Zum Major-Auditor der Hauptmann-Auditor erster Elasse Johann Voublik, des Inf.«Reg. Leopold II. König der Belgier Nr. 27, beim Varnisons-gericht in Olmüh. — Zum Obersten der Oberstlieutenant Wilhelm Günther, Director der Pulverfabrik in Stein bei Laibach, bei gleichzeitiger Ernennung zum Vorstände des Artillerie«Zeugsdepots in Wöllersdorf. — In der l. l. Landwehr wurden ernannt: Zum Obersten der Oberstlieutenant Franz Arzt, Commandant des Landwehr-Infanterieregiments Hohenmauth Nr. 30; zu Majoren die Hauptleute erster Elasse Heinrich Thalhammer, des Landwehr-Infanterieregiment« Klagenfurt Nr. 4; Julius Schiviz vonSchivizhofen, des Landwehr-Infanterieregiments Wien Nr. 1; Franz Hartmann, übercomplet im Landwehr-Infanterieregiment Klagenfurt Nr. 4, Landfturmreferent in der Militärablheilung des Landwehr.Truppendivifions-Commandos in Innsbruck; zu Hauptleulen erster Llasse die Hauptleute zweiter Classe Friedrich hradezny, des Landwehr-Infanterieregiments »lagenfurt Nr. 4; Maximilian Wenedilter, des Landwehr-Infanterieregiments Klagenfurt Nr. 4; August Ritter von Panzera, des Landesschützen-Regiments Trient Nr. III; zum Oberlieutena»t der Lieutenant Karl Staral, des Landwehr-Infanterieregiments Klagenfurt Nr. 4; zu Lieutenanten die Cadet - Offlciersstellvertreter Julius Prüfer, Julius Treo und Günther Gabriel, des Landwehr-Infanterieregiments Klagenfurt Nr. 4. — (Verlängerung der Functionsdauer der Handelslammermitglieder.) Die heutige «Wiener Zeitung» veröffentlicht eine auf Grund des § 14 erflossene kaiserliche Verordnung, womit die Geltungsbauer der durch das Gesetz vom 27. December 1890 getroffenen tranfitorischen Verfügung, betreffend die Handelsund Gewerbelammern, derart verlängert wird, dafs die Mandate jener Kammermitglieder, deren Function am 31. December 1900 ablaufen würde, so lange erstreckt werden, bis nach Genehmigung der neuen Wahlordnungen die Auslösung der Kammern behufs Vornahme neuer Wahlen verfügt werden wird. — (Zur Trockenlegung des Laibacher Moores.) Die «Tagespost» meldet aus Laibach: Das Ministerium hat die Recurse der Tüdbahngesellschaft und der Iosefsthaler Papierfabrik gegen die Entscheidung der unteren Instanzen, nach welchen die Vertiefung des Laibachflussbettes zum Zwecke der Trockenlegung des Laibacher Moores gestattet worden war, abgewiesen. Die Trockenlegung könnte demnach sofort in Angriff genommen werden, wenn der Reichsrath in der Lage wäre, die bezüglichen Gesetzesvorlagen zu beschließen. — (Tectionschef Herr Dr.Ritter Kus? von Dübrav) besuchte Sonntag das hiesige Kranken« haus und war von dessen Anlage und Einrichtungen sehr zufriedengestellt. — Bei Besichtigung des Leichenhause« erkundigte er sich insbesondere eingehend über die Modalitäten der Leichenobductionen. — (Vom Vteuerdlenfte.) Der Steueramts-Praktikant Franz Hladnil wurde vom Steueramte in Treffen zu jenem in Vischoflack versetzt. 8. .*« (Ein guter Fang.) Gestern vormittag« wurde am Rathhausplahe von dem Sicherheitswachmanne Franz Pohleven der berüchtigte, polizeilich verfolgte Dieb Johann Sloöir au« Wlppach verhaftet. Derselbe hatte Anfangs October l. I. dem Schuhmacher Matthias Vajc in Vrhpolje bei Wippach einen Geldbetrag von 206 k entwendet und fich damit nach Graz geflüchtet. Als er fich hier von der Polizei verfolgt sah, machte er fich aus dem Staube und fuhr nach Laibach. Die hiesige Vicherheitswache wurde vom Diebstahle und von der Flucht des Sloiir nach Laibach verständigt und fahndete nach ihm. Skoiir hielt fich mittlerweile bei einer gewissen Francis« Kresel in Unterschischla auf und mied jede Begegnung mit der Polizei. Nach Verausgabung des ge-ftohlencn Geldes entwendete er seiner Quartiergeberin eine goldene Damenuhr sammt golden« Kette, zwei Armbänder, zwei Ohrring« und fieben Ninae, im Gesammtwerte von 200 k, und wurde flüchtig. Er gibt vor, fich in Mar« «mx» «uhelMtn und von auch die ««ftohlenen Wertsachen verseht zu haben. Vorgestern lehrte er nach Laibach zurück und übernachtete im Hotel «zum Kaiser von Oesterreich», wo er sich im Meldebuch als Johann Mravlje. Commis aus Wippach, einschrieb. Skocir ist 1? Jahre alt und war längere Zeit Handlungsgehilfe in Trieft. Cr ist bereits wegen Diebstahles abgestraft. — (Oeffentliche Arbeiten.) Beim Hause Nr. 2 an der Radehlystraße werden in den Parterre« localitäten einige Reconstructionsarbeiten vorgenommen. Das an derselben Straße im Baue begriffene Gebäude Nr. b wird alsbald fertiggestellt werden. In der Tirnauer-gasse ist im Hofraume das neue Wohngebäude des Besitzers Epeil fertiggestellt. In der Korungasse wurde zwischen der Kirchenwand und dem Nachbargebäude ein Einfriedungsgitter auf Steinunterlage ausgeführt; dadurch erscheint dieser Platz bedeutend verschönert. Ei» gleiches Gitter wird beim Hause des A. Paichel an der regulierten Römerftrahe aufgestellt werden. Beim Hause des F. Suvaniik daselbst ist das Asphalttrottoir und in der Burgftallgasse die Canalifterung fertiggestellt. Dasselbe gilt von der Sallocherstraße. Beim Nrückenbaue werden am rechten und linken Ufer weitere Piloten eingeschlagen, außerdem wurden am linken Ufer die Lehmmasse und die daselbst eingedrungene Wassermenge ausgepumpt. — Ein großer Theil auswärtiger Arbeiter aller Kategorien hat in der abgelaufenen Woche Laibach verlassen. 2. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Bühne.) Dass sich die lustige, melodienreiche Operette «Der Obersteiger» von Zeller trotz ihrer vielen Aufführungen noch immer einer großen Popularität erfreut, bewies vorgestern das volle Haus und das freundliche Wohlwollen, mit dem das Publicum die alten bekannten Gesangsnummern, die aber immer wieber mit Behagen genossen werden, aufnahm. Wohlige Stimmung verbreiteten auch der gesunde Humor, die frische Laune, die hübschen Gesangsleistungen und die flotte, bewegliche Darstellung. Den Obersteiger kann Herr Pistol zu seinen besten Rollen rechnen; er charakterisierte ihn mit natürlicher Urwüchfigleit, derbem, der Gestalt angepasstem Humor und trug den gesanglichen Theil mit guter Wirkung unter lebhaftem Veifalle vor. Fräulein Eckert und Herr Röchelt waren als Comtesse und Fürst Roberich ein elegantes Paar von gewinnender Erscheinung, sangen und spl«lten geschmackvoll und errangen besonders nach den anmuthigen Iweigesängen große Anerkennung. Fräulein Schulzsah als Nelli wie gewöhnlich schmnck und neckisch aus und erfreute uns durch muntere Beweglichkeit im Spiele sowie durch den hübsch pointierten Vortrag ihres Walzers. Herr Schiller ist wirklich ein Komiler; das hat er bisher in allen Rollen bewiesen. Auch sein Zwack schlug kräftig ein und erweckte ebenso schallende Heiterkeit, wie die drastische Komik sammt allen Uebertreibungen seitens des Fräuleins Burg, obgleich oft weniger hierin mehr gewesen wäre. Die Clownwitze der beiden Vergbeamten wurden von den Herren Braun und Bergmann entsprechend dick unterstrichen. Der Chor entledigte fich seiner Aufgabe mit frischer Schneldigleit und fand nach dem canonischen «Steig nur hinein», bei dem allerdings die Bässe zu wenig hervortraten, freundliche Anerkennung. Die langsamen Tempi wurden einigemale zu schleppend genommen; überhaupt hinkte das Orchester den Sängern, die diesmal das treibende Element waren, meistens nach. Und das ist nicht richtig, denn die Begleitung muss sich dem Gesänge anschmiegen. — Gestern gelangte vor sehr gut besuchtem Hause der flotte Schwank «Die Dame von Maxime» zur Wiederholung und übte neuerdings zündende Wirkung. Reichen Beifall fanden befonders Fräulein Schulz und Herr Schiller, welche ihre schwierigen Hauptaufgaben vorzüglich lösten und das Publicum den ganzen Abend hindurch in der heitersten Stimmung erhielten. ^. — (Concert.) Wie alljährlich, veranstaltet auch in dieser Saison die vollständige Kapelle des l. und t. Infanterieregimentes Nr. 27 unter Leitung ihres Kapellmeisters Herrn Th. Christoph Sonntag, den 4. November, nachmittags um 5 Uhr im Saale der Tonhalle zum Besten des Penfionsfondes der l. und l. österreichischen Kapellmeister ein Concert. Das interessante Programm ent« hält: Mendelssohn. Ouvertüre zu «Ruy Blas», R.Wagner. Vorspiel zum dritten Acte der Oper »Die Meisterfinder», Trauermufil zu Siegfrieds Tod aus «Götterdämmerung» und die Ouvertüre zu «Die Bärenhäuter» von Siegfried Nagn«. Speciell auf das letztere Werk, das zu den interessantesten Erscheinungen der Opernmufil gehört, möchten wir ganz besonder« hinweisen. — Eintrittskarten sind in O. Fischers Musikalienhandlung zu haben. Telegramme des k. k. Velegraphen.Eorresp.-Zureaus. Vermählung lm Aaiserhause. Wien. 29. October. Vormittags um II Uhr land mit dem üblichen Zeremoniell in der Hofburg« , -------- Pfarrkirche die Trauung der Erzherzogin Maria Im-maculata Raiueria mit dem Herzog von Württemberg in Anwesenheit des Kaisers, des Herzogs Nikolaus von Württemberg, als Vertreter des Königs von Württemberg, der Mitglieder des Kaiserhauses, °" Hochzeitsgäste, der obersten Hofchargen sowie oer Staatewürdenträger statt. Am Eingänge der prach"S geschmückten Kirche empfteng Cardinal Fürsterzb'iaM Dr. Gruscha den Kaiser und das Brautpaar m>t dem Aspergil und geleitete den Kaiser und das Brautpaar unter Vorantritt des Clerus und unter Pauken- «no Trompetenschall zum Altare. Unmittelbar darauf began" die Trauungsceremonie. Hofburgpfarrer Bischof Mye vollzog den Trauungsact und hielt eine Ansprache "" das Brautpaar. Nach Beendigung der ürchllch"' Ceremonie verließen der Kaifer. das Brautpaar """ die übrigen Anwesenden die Kirche. Nach der -U" mählung empfieng der Kaiser die Neuvermählten Audienz, die sich sodann in das Palais des«»« Herzogs Rainer begaben. Process Hilsner. Pisel. 29. October. In der heutigen ^"1 Handlung theilte der Präsident mit, dass dem «""«« des Staatsanwaltes auf Vorladung von Zeugen, w"^ aussagen sollen, ob die Kleider der Hruza jetzt mehr v^ aufweisen als früher, Folge gegeben wurde. .,! Zeuge Filipensly erklärt, Hilsner habe ge"A' einen Stock mit einem Haken getragen. Der A^ygl, zeigt den auf dem Gerichtstische liegenden ^"^sel von welchem der Zeuge nicht sagen kann, ov der Stock Hilsners fei. Ueber Verlangen °e« " , sitzenden deponiert Zeuge Filipensly den Gang v" ^ sowie dessen Bewegungen mit dem Stocke. «"> ^ Frage des Präsidenten erklärt Hilsner, sem wa»^ nicht immer gleich. Zeuge Peschal deponiert un« ^ er habe am 29. März um 5 Uhr nachmMagev ^ mit zwei fremden Männer im Brezina -Waloe -Stelle, wo die Hruza ermordet wurde, geWN' ^e Auf die Frage des Präsidenten "llarl " ^ Peschal. er erkannte unter den drei Männern t> ^, im grauen Anzüge insbesondere daran, w^: " tärisch Kehrteuch machte und dabei den Stock w ^ thümlicher Weise schwang. Die Entfernung, vo." ^ aus Zeuge, welcher sehr weit sieht, die 3A"' ^. fehen haben will, gibt er mit etwa 600 Shlw .^l Zeuge wiederholt die Angabe, dass beldeHgibt Hilsners älter aussahen als dieser. Zeuge ^ ^r an. am 26. Juli 1898 Hilsner gegenüber den ^ ' M dem Walde Nrinit gesehen zu haben, H'ls"" ^v^l ihn. Sodann sah er Hilsner am 23. oder 24-.^^ unter einem Lärchenbaume, eine Woche p«"^ Pe chal gesehen wurde, gieng er nach DA " h„ b« Aus dem hierauf verlesenen P«toloUe ., „,ch erste Sachprobe geht hervor, dass man a""" WzB deutlich zur kritischen Zeit die Grundfarbe "".^^ auf die genannte Distanz wahrnebmen lonnir, ^ <,„, selbst waren nicht zu erkennen. Zeuge Ko",^ j^ >' Hilsner gut zu lennen, seine Tochter U.^gec, ^ die Schule gegangen. Zeuge Ioh"" .3 ' w-, H' auf der Suche nach der Sense bethell g ^ss ' dass er die Rosa gelannt habe, und gl"«^ ^"e" Mann das Mädchen nicht hätte überm""'«^ B Sachverständiger Dr. Alaha gibt an, t"l» ^ U. Peschal gesagt, der Wahrheit entspreche« ^ ^ Peschak wirklich gesehen haben lönne, "«' Aus südafrlka. ^ L 0 nd 0 n. 29. October. «Daily Izeitl^jt aus Eapstadt vom 27. d.: Die ^p'p sta<,Pl geriethen am 24. d. in der Nähe der A/OllA' , den Buren in ein ernstes Gefecht. " Hie " gil hatten zwei Schnellfeuer-Maximgesch"^' OM^e« südlich von Unitwilbone und Eoille »n "^ MH zehn Geschützen griffen die EngAder „M^ an. umzingelten die englischen Trup^ ^ rls h,< indem sie ihnen große Verluste befracht "schütz^h^ ihr Feuer hauptsächlich auf die Ms' ^^^ aufgegeben wurden. Die Engländer h""" ^e"' ^ elf Verwundete, 15 wurden gefangen « ^'"^ Buren haben 15,000 Mann im 6""" Hälfte in der Oranjeriver.Colome. ^HH!"r. 249. 2045 g. ^. , , , __ , Die Vorgänge in Ehina. '^l>"°°". 29. October. «Daily New«, berichten ^Un 'tt ^ ^^ kaiserliche Hof in Singan-fu ^i H°"?"n. 29. October. «Daily Mail» meldet ^ die A A K"'s"liche Truppen und Landleute ^AfsiäN^'^^ geschlagen und 600 getödtet. ^ !!Und,schen ziehen sich jetzt zurück. ^At i« ' 29. October. Die «Times» melden M ^°us Shanghai: Chinesischen Berichten '^wi,«..^ Gouverneur von Shensi. der die Hin^ ""2,.°" Missionäre angeordnet hat, einen n " "kluot. ^otin.l"' 29. October. Renters Bureau meldet !'^tch/.V" vom 23. d.M.: Deutsche, franzosische "°wnen?«l "^^ habe» Paoting-fu beseht. Der >lehw?" als insbesondere die industriellen >'w3n»"^ ^^ lN die Regierung zu 7» stob 3 6l"e,terung des Betriebes im staat-V «in O^ von «lux entschlossen, wodurch bi ^Tonn Wun» der Kohlenförderung von 2" Zwecke is.'°^'ch ""icht werden wirb. Zu ?l"'lllllen ' .^" "scheste Herstellung neuer ?,^°lnw m lenem Bergwerlsbesihe in Aus->>^"'Und ft^ hie Vorbereitungen hiefür ^. °ll«wir^' c"^ diefe im eminentesten Interesse M^hre «.?>>- ^egene Action sollen noch in H ?triige a « r!" ^" beiden nächsten Jahren nam-!,!!^lMl""?.'"atllchett Mitteln verwendet werden, «^be^ hat vom Ackerbau- Kun/.."!« Aufträge erhalten, um die rascheste ^^.^"Uchern. M^ l>' t. ^^t>oizii«3iKt<3iK der ! °^em.n/^u"S', hei welchen das !"knK w" diesem Monate endet, "e ""ere Prä- !ü Meditin- ^^ 5" erneuern, um ^ö^"°n ununterbrochen veranlassen !tHiKn^eiten vom Küchermarkte. "°<^' Pros ^lder aus der Irrenanstalt, « 1 20. - ^->^ ^?^' ^- Erwägungen über die juristischen ^-»^^' «leib treu lt., Vyrons Geheimnis, « 1 60. — «Die Kritil», Monatsschrift für öffentliches Leben, XVI.. l93, k —-60. — ksnner L.. Ui»torv ol enßliz,li literature, X 2 40. — List O., Wiederaufbau von Carnuntum, K I. — Schlitter, Dr. H., Die Regierung Iofefs II. in den österreichischen Niederlanden, X 6. — Siegenfelb, Alfr. Ritter Anthony von, Das Landeswappen der Steiermarl mit Atlas, X 20. — Schauer L., Leitfaden zum Schiehwesen, Kl. — König V. E., Crole's N. E. Illustr. Geschichte der deutschen Post, X 7-20. — Vuxbaum E., Thatenbuch der deutschen Reiterei, X 3 60. — Preindlsberger-Mrazo-vic M., Vosnisches Tlizzenbuch, Landschafls» und Lultur. bilder aus Nosnien und der Herccgouina, X 7 20. — Hoch» seiden V. und Wahl H., Muster im Secessions'und Jugend» stil für Kreuz- und Gobelinstich, X— 9«. — Erhardt Frz., Psychophhsischcr Parallelisnius und erlenntnistheoretischer Idealis« muS, X -'96. — Schlipfs W., Die Kunst und das Sittliche, li — 72. — Stirner M., Der Einzige und sein Eigenthum, K 4-60. — Krug E., Nervenlraft und Nervenschwäche, X 1 20. — Albin Neichssreiherr von Teuffenbach zuliefen-bach und Marrwegg, Kurzer AbrisS der Geschichte der gcfiirsteten Grafschaft Görz und Gradisla bis zu deren Aer» einigung mit dem Hause Habsburg im Jahre 1i»00, X —-80. — Imler.Vote 1901, X 120. — Danneberg »., Neue überraschende Ausschlüsse und zuverlässige Rück« und Fernblicke über die allgemeinen Witterungserscheinungen, X —96. — gur Abhilfe der «ohlenuoih, X — 4«. — lkürn. berger F.. Quintin Messis, X — 40. — Kürnberger F., Zwei Novellen. X —20. — »ürnberger F., Die Kinder der iliornehmen, X — 20. — Kürnberger F., Aug und Ohr, X —-40. — Schlitter. Dr. H., Vrirfe und Denlschristen zur Vorgeschichte der belgischen Revolution, X 4. — Schlitter, Dr. H., Kaunih, Philipp, Cobenzl und Spielmann, X 4. — Stenographisches Protololl der vom l. l. Handelsministerium durch, geführten Enquöte über das lleingewerbliche Creditwesen, X 2. — ProSniz Ad., Compendium der Musikgeschichte 1600 bis 1?b0, X 6. — Pick, Dr. Verth., Die Lvhnbeschlagnahme nach österr.-deutsch. Rechte, X3 60. — Toula, Dr. Fr., Lehrbuch der Geologie mit Atlas, X 14 40. Aorräthig in der Vuchhandluna Jg. v. Kleinmayr H Fed. Vamberg in Laibach, Eongressplatz 2. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 2 S. October. Fischer. Inspector der l. l. Staat«., bahnen, Villach. — Nustler, Holzsägewerlbesiher, Straßburg. — Ibzii, l.u.l. Major; Bernauer, Privat; Vrausewetter, Vau» Unternehmer; Verlet, l. u. l. Oberlieutenant; Fischer, l. u. t. Generalmajor, s. Gemahlin; Regnard, l. l. Hofrath i. R.; leffer. Echweighoser, Alt, Glas. Spaner, Vraun, Neubauer, Vraunner, Pentler, Vurlhart. Kaufleute und Reisende, Wien. — Schneid«, Beamter, Linz. — Niemierowsly, l. l. Gerichtsauscultant, Ga-li»ien. — Grün, Postexpeditorin, Mottling. — Kühn, Privatier, s. Sohn, Feltiria (Italien). — Krische, Vesiher, s. Frau, Gott. schee. — Müller, Vesiher; Reim, Kfm., Graz. — Wamboldt, Privat, s. Gemahlin, Rudolfswert. Hotel Elefant. Am 29. October. Freiherr v. Nlbory, l.u.l. Feld» zeugmeister, Krakau. — Iadurowicz. l. u. l. Hauptmann, s. Fa. milic, Klagenfurt. — grtil, l. u. l. Oberlieutenant; Vachmayer. Deutsch, Vcttelhcim, Vermann. Zinner. Gulman, Langer, Fuchs, Ulrich, Schlosser. Brody, «nspach, Leidncr, Keinzer, Kflte., Wien. — Demberger, Fabrikant, s. Frau, Ncumarltl. — Iaubel, Fa» brilant, s. Frau; Moosbrugger, «fm., Felblirchen. — Goldstein. Mrdiciner, f. Frau. Floribeborf. — Dr. Rudolf. Ndvocat; Siget, Weiß. Knettsberger, Voul. Ksite.. Graz. — Groß. Vetneb5leiter. Troppau. — v. Albory, Großhändler, Trieft. — Tichtner, Privat; ssranz, Kfm.. Glanche. — Vote, Kfm,, Ralel. — Lengyel, Kal« mann, Kftte., Vudapest. — Martiner, Kfm., St. Ulrich. — Munl. Kfm.. Nrllnn. — Sell, Kfm.. Stuttgart. — Mühlstein, Echal, Kflte,, Prag, — Rosenberg, Kfm, Fiume. Verstorbene. Im Eiechenhause. Am 27. October. Johann Mohorii, Taglohner, 78 I., l^ntvriti» ekronie» ^lllr»»mu» »en 1,8. Im livilspitllle. Am 26. October. Florian Glaval, Schneidtrlehrling, 16 I., Vitium corcijg. Meteorologische Beobachtungen in öaibach. Etehijhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. «c» l ll U. 3l. ! 739 b > 7 3 NO. schwach hett« > ^ ^ 9 » «b. 736 6 ^2 NO^mähi« bewllltt 30.l7U.Mg.! 738 3 j 3 61 O3lO. milhig ^ bewvltt < 0 0 Das lagesmitlel der gestrigen Temperatur 4 1« U«l. male: 7 8«. Verantwortlicher Redacteur' Anton Funtel. Kutschen», Gestell' und Schleiflacke, Marle ^^ Harland ck Sohn, London. Unter allrn Lacken, die in England fabriciert werden, wird diese Marle einstimmig als die beste bezeichnet, weil diese Lacke im Sommer wie im Winter gut trocknen, einen prachtvollen Glanz haben und ganz unverwüstlich sind, auch nicht fleckcn oder weiß werden. Zu Original-Preisen zu haben bei Vrüder Gberl, L«ib«ch, Krancibeaner« gaffe. Nach auswärts mit Nachnahme. <830) 11—8 Laibacher deutscher Turnverein. Gut ^ Heil! Mittwoch, den 91. October 1900 abends 9 Uhr im Castno tIahnzimmerj Eröffnungskneipe. (4002) 2—2 Der Kneipwarl. Course an der Wiener Börse vom 29. October 1900. ««h b«. »M«^ «o«.^ Dle notierten lourlt verNeben N «n »i°nn,»Hhrun«. Die «otieruna l«m«lllcher »ctten und be« «Dtverstn 2°,e. »«rsteht stch per stück. »«lb ««« Vo» Gt»»te z»r Zahlung »btl»o««e»t Viftub.Prtor^ vbllgali»»««. «ltsabtthbahn SO« ». »ooo «l. 4»/, ab lU«/....... »l» »» llS »5 «lllabethbahn, ,Prim.^l,kl0Ufl.«»a0»r. l«5«!64H0 dto. b»°. k 5«fl.»»»oa«r. >« —«64- U»««5.Nt«..Ulllt 4»/. .... l«50l»950 4°/, unzai. «rundentl,'0bll«. 9l»0 S» >n 4»/, ll«»t. und stovm, dttt« «50 9» 5" And»« Vffenll. A«l»h»». 5°/,»«,«u.«t«..«nlriht l»7» . lvS»5 lOSbo «nleh«, der stadl «rz . . —— — - «nlth«n b. Vt«dt «ien . . . «<»l0!08<0 dt». dt°. l«il»« ^>. »oll») ,«-50lN5l> d»°. dto. 1894) .... 94 5» — — dto. btn. (1898) .... 94 7H — - V»rlebau.«nltl,en. verllXl». 5°/. ,00X» l»l — 4°/» »ra!n« U«nl»t«.»nl,htn . 9? 50 -^ ^l »eld »«« Ps»ndbrl»ft ell. «Vbtl llll«,«st.ln503.V«l.4»/, 9» 75 94 75 3..bsttrr.vanbt».HyP.>«nst.4«/, 9S«, 97 10 0tN.-un«. »anl 40'/^«hl. v«l. «/......... >? 75 9875 l»t» bt». 50»«hl. V«l. 4«/, . 97 75 98 75 «pa«°ss«,l.«st.«0I.,vcrl.4«/. 9«,5 »9,5 «s,nbllhn>Grl«rltlt«' Gblizalion»». F«blnanb»««ordb«hn »«. 18« 98— 98 70 Ötsterr. «ord«stbahn . . . ,05 ?b 10675 ßt»at«b°hn.......4ll-4i«50 Oübbabn k »°/,»«,. IHnn.-Inl» «0 60 «,« so dt«. »»5«/«......"9 »l. l«» « Un»..««!»,. V»hn.....l«l ?l» ,04 75 4»/7 Unltlwlinn V»h««n . . 99 50 100- DlVttst toft (per Vtü5). «er,l«»liche L^«. »°/ «odencr«b«l'«°ft «« i860 «9 50 «4t b« «,/" „ Em, 1889 <53 »b »34'50 4°/°D«nau.DampNv, d Vobenc«dit«lst.,»». t«9 «— 5,— Laibacher «,<«......«'— 5,-- »«ld »«, «etle«. GrenSport'Int«« lUhMllNg»«. «usfi«.Iepl. «Nsenb. 500 ft. . 3««- 30» Vau. u. »ttrieb»^e>. s. «Ubt. ßtrohenb. «n Wien III. ^ . ,55 — »57 — »to. blo. bto. U». » . . »51—»b»- Vöhm. «orbbahn 150 ft. . . 415 — 41» — «u!chtiebr°d« «ls. 500 »l. ««. 3OS0- 3100 blo. dto. slit. U) »00 fl. . 110«- 1108 Donau ' Dampfschisfayrt« > <»e<. vesterr., 500 ft. «M. . . 743 — 74« - Du«.«°d«nbacher «.<«. 400 »r. 597 - «no - »«bln»nb««ordb. 1000ft. IVl. «1»5 «45 Le«b.»«zerno».» Iassy < »Xsenb.» Ve» - Lloyd, Oeft., Iriest. 500 ft.«M. 785 — 7»8 — Orsterr. «ordwestb, »on fl. O, 45» — 4l»4 — dto. bto. slit. ») »00 fl. G. 4SN — 4«!« — Pr»z fl. H..... 106—107 — Vübnorbd. Verl,.'«. »00 fl. IVl. 369 — 370 50 Ir«»»»y<««l., «eue«r., Prio» rität«<«ctien 1U0 fl, . . . 19? - 198- - Un«.«lll».«fenb. «0ft. Silber 410-41» — Un0tst. Van! 1»0 ft. . . »«» — »«9>— Vantverein, Wlenel, »00 fl. . «8 - «9 - Voder..«lns«., Oest.. «0 ft. G. 8i8—8S0 — Irbt.»«nft. f. Hand u.». isy fi. »« » «53 80 dt«. bt», pti Ultimo . . . «54 50 »l»5 50 Crebltoanl, «ll«. un,., »00 ft. . «» — »54 — Depofttenbanl, «ll«,. »00 ft. .414 — 4,5- ««compte'«,,., «bröft., 500 ft. ,404' 1414' »ll»»u.«. vauzef., Allg. 5st., 100 ft. . . ttt — i»7 — »«ydler Visen, und Vlahl.Inb. in «len »00 fl..... 18? — 191 — «i>enb<,dnw,.Ut!l,«.,»rstt. lvttfl. 3»« — 34« — ..«lbsmühl", Popiers. u. «..». 141 — 145 — Liesing» Vlllue«l IU0 fl. . . 30b — 3l» — ««ontan'»«lelllch., Oeft.» alpine 40« — 409 — Praaer Kijni.Ind.Ves, «X) fl. «»«« i«7» T«l,o>!I«rj, Bteinlohlen 100 ft. «»«—»3» — „VchlOalmiibl". Papierf. »00 fs. ,«, — «» — „Stevrer«/' Papierf. u, «.»». 33« - 340 — Irlfaller Kolilenn»<»e1, 70 p. 450 — 4«0 — ««ffenf.^».,0efl,n.Ueih«nft,, «lla., w V«ft, 400 »I........ I00U- »01> «r. Vau«eftllfchaf< 100 ft. . . 15» — ,5« — «ienerberaer Zlt»el»«crien«»«<, «3« — «4« — Vl. V«ter«»ul«...... —'— — — z«wl»». »ucaten........ «" «45 «>.Fl«N«« s«nln«»n, . . . «56 90 75 «übel.«»»«.......!»»»». »-»«» js. €;• Mayer Prirat-Depots (8«fe-I>epo«iU) ^'•»altsl! kreditaa banka ^2?" Cl*editbank ^ii^"' «HM««» Nr. 2. Kauf Und Verkauf allor Oattunjen Renten« RlJWUnpHpler«, I»s»n«H>rles«t I