1747 Amtsblatt Mr Laibacher Zeitung Ur. 239 ' ^________________ Mittwoch den 18. October 187«. (440—1) Nr. 6989. Kundmachung. Zufolge Erlasses des k. k! Ackerbauministeriums vom «. September 1871, Z. 4132, wird die Staatsforstprilfung siir selbständige Forstwirthe in Verbindung mit der Prüfung für das nochschutz- und techi'üsche Hilfspersonale für das Damische, kärntnerische, steiernlärkische und küsten-Indische Verwaltungsgebiet im laufenden Jahre w Laibach öffentlich abgehalten werden. Dies wird mit dem Beisätze zur allgemein nen Kenntniß gebracht, daß diese Staatsforstprü-sung an: 7. November 18 71 um 9 Uhr Vormittags im Rathssaale dieser l. k. Landesregierung beginnen wird. Laibach, am 7. October 1871. "'on der k. k. Landesregierung für Kram. M—i) " Nr. 7084. Kundlnachung. Vom ersten Semester des Studienjahres 1871/2 angefangen, kommt das von Bartholomä'us schmutz gestiftete Convictsfonds-Handstipendium im dermallgen Ehrlichen Ertrage von 42 fl 41 kr zur Wiederverleihung. Dasselbe untersteht der Präsentation des Herrn Fürstbischofs von Seckau, und kann von Gymnasialschülern, die sich der Theologie widmen wollen, von der 5. Klasse am gefangen und von Hörern der Theologie genossen werden. Dazu berufen sind Agnatcn, dann Cog. naten des Stifters, fcrners Wippacher. Bewerber um dieses Stipendium haben ihre mit dem Taufscheine, Impfscheine oder der Bestätigung über die bestandenen natürlichen Blattern, dem Viittellosigkcits-Zeugnisse, den zwei letzten Semestral-Zeugnissen, oder mit Freauentations-und Colloauien - Zeugnissen und der Bestätigung des vorgesetzten Decanates oder Professoren-Colle-giums über die Würdigkeit zur Erlangung eines Stipendiums, endlich, wenn sich auf Verwandtschaft berufen wird, mit einem legalen Nachweise hierüber belegten Gesuchc, welche auch die Angabe zil enthalten haben, ob Bittsteller oder dessen Geschwister bereits im Genusse eines Stipendiums oder eines anderen Bezuges aus einein öffentlichen Fonde sich befinden, bis 30. November 1871 iul Wege der vorgesetzten Studien - Direction an die k. k. stciermärkische Statthalterei in Graz vorzulegen. Laibach, am 9. October 1871. (434—3) Nr. 10519. C oncu r s. Die Postmeisterstelle in Nesselthal ist erledigt. Die zu leistende Caution beträgt 200 ft. ö. W., die Bezüge des Postmeisters bestehen in einer jähr lichen Bestallung von 150 ft., einem Amtspauschale jährlicher 30 fl., ferner in einer Botengebühr jährlicher 120 fl. für die Unterhaltung von 3 wöchentlichen Botengängen nach Gottschee. Bewerber um diefe Stelle haben ihre eigen-händig geschriebenen Gesuche innerhalb vierzehn Tagen, das ist bis zum 25. l. M., im Wege der k. k. Be zirkshauptmannschaft Gottschee bei der gefertigten k. k. Postdircction einzubringen und hiebei ihre Vermögens - Verhältnisse, ihre Schulbildung, ihr Wohlvcrhalten, so wie den Besitz einer zur Aus> Übung des Postdienstcs tauglichen Localität nach zuweisen. Der gewählte Postmeister kann den Postdienst bei dem k. k. Postamtc Nesselthal erlernen, muß sich aber vor Antritt des Dienstes einer Prüfung aus der Postmanipulation unterziehen. Tricst, am 11. October 1871. Von der k. k. Postdirection.