^H___________ Mittwoch, 26. Februar 1898. Jahrgang 115. Macher ^!>U^!?/ Mit Postversenduny: ganzjährig fl. l5, hlllWhria st, ? 5». Im Comptoir: ^ '3nsei2'./"lblübrig fl, 5 KN. Mr dir Zuftellon« ü>« Haus guüziahrli, N, ', - Insertllmsgtbür: Für ^^^^ °>« zu 4 Zeils» L<> l,',, größrri' per Zellc K lr,: bei üftcr,'« Wi^frholiiiignl v^ jMe 8 tr. Die «Laib. Zeit,» erscheint täglich, mlt «usnahme der Bonn- und Feiertage, Dl< Ubminlftratt«» befindet sich s«iMfs«p!llh Nr. 2, d!e NedaiNon Vahnbofgaffe »r, Ili. Gprechflunbkn der Redaction von 8 bis ll Uhr vocmtttag«, Unfranlieit« Nriefc w^rd^n nicht angellommen, Vlanuscripts nicht zurültgestellt. Amtlicher Theil. ^l>«,/' ""d k. Apostolische Majestät haben auf Hü ^"s vom Minister des kaiserlichen und könig-Mss""^s und des Neußern erstatteten allerunter-H^ortrages mit Allerhöchster Entschließung vom M ft "' ^- anlüsslich der Umwandlung des bis-M^"°""ar-Generalconsulates in Newyork in ein Mls ,^^'eralconsulat die Berufung des General" ^ «er Classe und Commerzkanzlei-Directors ! Leitun"' .?°tschaft in London Franz Stocking er M„ 9 dieses Generalconsulates sowie des dem ^onh/Mheilten Consuls Johann Freiherrn von 3kt in /M Leitung des Consulates in Chicago, ^gen a5"<^ Eigenschaft, allergnädigst zu ge- «»^llt)t. ». ^___________ ,^»l)^I''""^ k. Apostolische Majestät haben auf ,'K ^'"" vom Minister des kaiserlichen und könig ^Mn 3 '"'b des Aeußern erstatteten allerunter' >^1. Ertrages mit Allerhöchster Entschließung ^<^ar d. I. die Aetrauung des Viceconsuls ,? Gen, ^^^n v. Ferstel mit den Function«! «ei,j..^lconsul.Stelloertreters in London unter >>n .. k. u. t. Votschaft daselbst allergnädigst ^ t'Nez? und demselben bei diesem Anlasse den Konsuls huldreichst zu verleihen geruht. '^chsl und f. Apostolische Majestät haben mit vom 16. Februar d. I. dem ! O^ten Peter Lew icki in Lemberg an- ^ Vet, iv ?"«^" angesuchten Versetzung in den ' '«^^^"hestand den Titel und Charakter eines " allergnädigst zu verleihen geruht. ' Gleispach m. p. tziI^/nd k^ Majestät haben mit H^ ^"ichließung vom 15. Februar d. I. dem « ^ecretär im k. und t. Reichs»Finanz-Ä>i./Ur. Ladislaus Szalay den Titel und . ^diast * Sectionsrathes mit Nachsicht der Taxen ' ^'^ zu verleihen geruht. ! T^t^!"" der l. l. Finanz-Direction für ' H^r-Dir ^^zlei-Official Leopold Roth zum ? V lnit ^"ons'Adjuncten in der neunten Rangs ^. ^«^^Nl Titel «Director»; den Kanzlisten Emerich Filipan zum Kanzlei - Official in der l zehnten Rangsclasse und den Feldwebel Felix Obrelar zum Kanzlisten in der elften Raugsclasse ernannt. Den 22. Februar 1896 wurde in der l. l. Hof< und Staats» druckerel da'? V. und VI. Stück der rumänischen und das VU. Stück der ruthenischen Ausgabe des Reichsgeschblattes aus« gegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Die Actiouen der Regierung. In einer der gegenwärtigen politischen Situation gewidmeten Betrachtung verweisen die «Publicistischen Blätter» auf die Thatsache, dass die Zusagen, welche der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministeriums des Innern Graf Badeni dem Reichsrathe gegeben, Punkt für Punkt gelöst oder doch auf dem Wege zur^ befriedigenden Lösung sind, und bemerken: «In allen Actionen des Cabinetschefs treten charakteristisch Klugheit und Festigkeit hervor. Diese Eigenschaften haben! manchen principiellen Gegner der Regierung wenn; nicht entwaffnet, so doch zu einer wohlwollenden Neu-! tralität veranlasst.» Von der Wahlreform sagt das, genannte Blatt, sie sei eine That, die allein hinweise, den Namen des Grafen Badeni «mit den bedeutungsvollsten Entwicklungöperioden Oesterreichs zu verbinden». Das Blatt fährt fort: «Ein weiterer Schritt auf dem Wege der praktischen Socialreform ist die jüngst ein-' gebrachte Vorlage zur Erhöhung der Pensionen der Aeamtenswitwen. Das ethische Moment in dieser Reform ist hervorleuchtend. ... Die zielbewusste Politik des Grafen Badeni will weder fiscalische, noch nationale Prämien aussetzen, und demgemäß wird das Mehr» erfordernis zur Verbesserung der Beamlenlage durch ^ eine Reihe allgemeiner Steuerreformen aufgebracht, die keinen Sonderdruck üben, weil sie auf die Gesammtheit ^ vertheilt werden. Eo wird das bedeutungsvolle Wort i von der Führung des Grafen Vadeni zur That. Es ist eine Führung vom Nbstracten zum Realen, von politischen Wahngebilden zur praktischen Wirtschaftspolitik. Man wird das Ministerium Badeni nicht zutreffender bezeichnen können, als das Reformcabinet.» Im Hinblicke auf die Wahlreformvorlage bemerkt der «Sonn« und Feiertags-Eourier»: «Nicht weniger als vierlhalb Millionen bisher vom Wahlrechte Ausgeschlossenen wird durch den Reformmtwurf der Re gierung das Wahlrecht ertheilt. Diese Ziffer genügt wohl allein fchon, um die Bedeutung der im Zuge befindlichen Reform zu charakterisieren und darzuthun, wie nichtig die Behauptung ist, das, was die Regierung vorschlägt, sei keine wirkliche Reform.» Dasselbe Blatt beschäftigt sich auch mit dem Eutwurfe eines neuen Pensionsnormals und schreibt: «Das Ministerium Badeni erwirbt sich damit, dass es die Ehrenschuld drs Staates, seinen Beamten und deren Angehörigen einen anständigen Ruhegehalt zu sichern, durch den eingebrachten Gesetzentwurf einlöst, ein großes Verdienst. Graf Badeni erweist sich auch in diesem Punkte als ein Mann der That. . . . I>» den Kreisen der Beamten hat der Gesetzentwurf, der bezüglich des Ausmaßes der Ruhegehalte die gehegten Erwartungen noch übertrifft, freudige Erregung hervorgerufen. Dankerfüllt blicken die Beamten zu dem Minister auf, der endlich Ernst macht mit der Verbesserung der Ruhegehalte, welcher die «Regulierung der Gehalte» bald nachfolgen wird.» Die «Zeitschrift für Staats-- und Volkswirtschaft» schreibt: «Die Rede, mit welcher Graf Badeni die Vorlage des Entwurfes im Abgeordnetenhause einleitete, ist ein denkwürdiges Elaborat, von welchem man, um der Wahrheit die Ehre zu geben, bekennen muss, dass cs von hervorragendem Verständnisse für die F>age der Wahlreform und von staatsmännischem Blicke Zeugnis ablegt.» Das von der Regierung im Abgeordnetenhaus eingebrachte Beamten'Pensionsgesetz wird auch von der Kronlandspresse mit lebhafter Genugthuung begrüßt. Die Linzer «Tagespost» hebt die vielen Lichtseiten der Vorlage anerkennend hervor und bemerkt, dass dieselbe für die Beamten die Erfüllung oft ausgesprochmer, berechtigter Wünsche bringe. Was die Witwenpensionen betrifft, so müsse man zugeben, dass die neu zu schaffenden Verhältnisse immerhin die Möglichkeit einer vor dem Aergsten sichergestellten Existenz gewähren. Dazu komme, dass an Erziehungsbeiträgen für die Waisen je ein Fünftel der Witwenpension hinzukommt und dass die bisherige Beschränkung der Erziehungsbeiträge auf Witwen mit wenigstens vier Kindern aufgehoben wird. «Närodny Listy» nennen die Regierungsvorlage eine «sociale That» und bemerken weiter, niemand werde den Beamten diese wertvolle Errungenschaft missgönnen. Der «Mährisch-schlesische Correspondent» hebt hervor, dass die Wünsche der Beamtenschaft iu einem Ausmaße befriedigt werden, welches selbst hochgespannten Erwartungen entspricht und die Hoffnungen weit über- Heumeton. Valvasor-Studien. Von P. v. «adicb. «lt?" N XXX. ^ ü>°! Vnlvlll ""l" Wolfgang Aartholomäus Frei-'« lN d?l?' ewam der Pestseuche in Prasbcrc, ^?ld. ly" "euen Orte seiner Bestimmung, in ^ K ^ö.s.^l ihm noch im Sommer desselben Pl'urer begegnen. ^ 7"diich. 'ln dieser Pfarre, deren Benützung ich '^ bi^nV" .? hochw. Herrn Pfarrers Mithias ^ hi 5- Iü„. Mten seinen Namen vom 8 August ^!^ h!t V^' also achteinhalb Jahre. ^. u x^e d! «5"fW°e Notiz begegnet uns in Narre Sachsenfeld von 1661 bis z,^ ^ Hanhs,s "lmmt «Il!u«t,ri.^imu^ Nomi'nun» ^^e^°u,äus Valvasor «Parochus» die 3> ">l^"" Vartholomäus. d.-m Knaben des 2>ick ^ Taus ^zl und seiner Gemahlin Mar-!t7U ,,^d c> ^lirn si„d eingezeichnet Herr Jakob ^ ^,>iter i^aria ^abriolin. Als Taufender <>k, V^. ^3 2o. Mai. 21. Juni. sonst einer k/. V>!n Michael Rosteker oder Nikolaus Per, > "s^,Vtai 1684* erscheint Wolfgang ^?^l ^86 vollzog er die heilige Taufe '^ ' b" des hochedlen Grafen Wolf« ^ bi« 1702 gang koeryaro Vardo uno lemer Wemaylm Meonora Eusebia; Taufpathen waren Karl Franz Varbo und Eä'cilia Renata Gräfin Trautmannsdorff. Am 26sten Juni 1637 war Wolfgang Vartholomäus Valvasor wieder der Taufende im Hause Varbo, und zwar vollzog er die heilige Taufe an dem Knaben Johann Josef derselben Eltern; Taufpathen waren diesmal Johann Valthasar Graf Schratlenbach und dessen Gemahlin Anna Elisabeth. Dieselben Taufpathen begegnen wir in der Eintragung zum 26. October 1687, an welchem Tage der Pfarrer Wolfgang Bartholomews Valvasor die heilige Taufe an einem im Türknkriea.e gefangenen Türkenmädchen vollzog, das die Namen Maria Barbara erhielt. Weitere Eintragungen von durch Wolfgang Bar-tholomäus Valvasor vollzogenen heiligen Taufen finden wir 1688 17. Mai, 15. Juni, 9. August (Taufpathen Elisabeth Schantl und Johann Schantl), 1689 24ften Jänner, 17. März. 25. März, 24. December; 1690 11. Jänner, 3. Februar, 1. October; dann 1691 5. Jänner. 14. September. Wolfgang Battholomäus Valvasors Nachfolger iu dcr Pfarre Sachsenfeld war Franz Sigiömund aus dem Geschlechte der Frechern, vm, Apfaltrein; denn wir begegnen in der Eintragung vom 7. September 1692* die Bemerkung: «ms bapti-?»nw l^anoi^o Hißislnunäo ^pla!t,r6i' parooko.» Als Inhaber der Pfarre Sachsenfeld leistete Herr Wolfgang Bartholomews Valvasor die «Landtagsanlage». die landschaftliche Steuer auch «iu Natma», und zwar in Getreide; wir finden nämlich in den Acten der ' Tausbuch 1684 bis 1702. steierm. Landschaft* wiederholte diesbezügliche Aufträge an den Oberst Proviantmeister, so einmal: dem Begehren des Wolf Bartlmae Valvasor, Pfarrer zu Sachfenfeld wegen Abreitung (Abrechnung) an dessen ausständigen Üandtagsaulagen von 1632 und 1663 vorhin schon acceptierten Getreids unbedenklich statt zu thun (Graz 21. Juni 1683) sowie aus demselben Jahre 1683 den Auftrag unter andern «Partheien», von denen der Proviantverlag in Getreide anzunehmen sei auch den Pfarrer Wolf Vartlme Valvasor zu Sachsenfeld, der mit 100 Grazer Viertl Weizen" und 100 Grazer Viertl Korn veranschlagt war; «das Grazer Viertl walz — ist beigefügt — ist für gegen-wärtiges Jahr 1683 nach der heut ausgeworfenen (aufgestellten) Tax anzunehmen per 14 /3, das Viertl "Von 1687 an war Herr Wolfgang Bartholomäus Freiherrn von Valvasor auch das von Herru Hans Rauber und dessen Mutter Katharina Räuber geb. von Lueg 1499 gestiftete Beneficium am Altare der hl. Barbara im damaligen Dome zu St. Nikolaus zu Laibach durch Herrn Veit Christoph Freiherrn von Rauber, der seinen Wohnsitz zu Stemhard bei Oettingen in Schwaben hatte, verliehen*", welches Beneficium er also bis 1691 in Sachsenfeld genoß, worauf er nach Laibach kam. * Steieim. Landesarchiv; Kriegsacten 1683 und Expeditions-buch 1682—84. ** Ein Grazer Viertl Weizen --- 1.576118 n. ö. Metze» : »in Grazer Niertl Korn ^ 1.582089 n. ö. Mehen. """ Valvasor, Vhr, de« Herz, Kram II, p, 760. Laibach« Znwm, Nr. 47. 364 26. Februar M6 trifft, denen sich die interessierten Kreise diesbezüglich hingegeben haben. Der «Mährisch - schlesische Grenzbote» betont, die Regierungsvorlage bedeute eine einschneidende Reform zugunsten der gesammten österreichischen Beamtenschaft, deren pflichttreue und aufopferungsvolle Thätigkeit damit von höchster Stelle anerkannt wird. Durch die Be ! stimmungen der Vorlage sei den weitestgehenden Wün ! schen der Beamtenschaft Rechnung getragen. ! Die «Silefia» sagt, die Regierungsvorlage habei einen eminent social-politischen Charakter und finde in Beamtenkreisen begreiflicherweise die freundlichste Auf-! nähme. Insbesondere werde der wahrhaft humane Zug! derselben anerkannt, dafs sie auch derjenigen Witwen! nicht vergessen hat, deren Pension nach dem jetzigen! Normale bemessen ist. Die «Gazeta Narooowa» bezeichnet den Gesetzentwurf als eine hervorragende social - politische That. ^ Politische Uebersicht. ! Laib ach, 25. Februar. ! Die großen Clubs habm sich nunmehr über die^ Candidate« für die Quotendeputation geeinigt.^ Es wurden nominiert seitens der vereinigten Linken die < Abgeordneten Beer, Menger, Ruß; seitens des Hohen-! watt'Clubs Klun und Graf Zedwitz; seitens des Polen-' clubs R. v. Zalesti und R. v. Iaworski; seitens der, Iungczechen Kaizl und Forscht. Der Kandidat für die, zehnte Stelle wird den kleineren Clubs — katholisches Voltspartei, liberales Centrum, deutsche Voltspartei und > Antisemiten — vorbehalten. ! Der Polenclub begann gestern die Special-! debatte über die Wahlreformvorlage. Bei Titel 1 enl-, spann sich eine längere Debatte über die nach Ansicht! aller Redner des Polenclubs zu geringe Anzahl der, Mandate aus der fünften Curie für Galizien. Der! Polenclub beschloß, statt 15 Abgeordneten für Galizien,' 19 aus der fünften Curie zu begehren und dabei an j dem Principe festzuhalten, dass jedes Kronland mindestens einen Abgeordneten erhalte. In der gestrigen Sitzung des Abge ordneten-> Hauses erklärte Sr, Excellenz Herr Minister Freiherr ^ v. Gautsch gegenüber dem Abg. Kronawetter, welcher! sich gegen die Deckung der Religionsfondsabgänge aus öffentlichen Mitteln aussprach, dass weder die Praxis,! noch die Gesetzgebung, noch die Regierung diesen Stand'! punkt theilt. Der Aufforderung des Abg. Kronawetter^ nach Einführung der katholischen Cultussteuer werde! die Cultusverwaltung nicht nachkommen. Der Minister, theilt mit, die Regierung werde gleichzeitig mit den^ Gesehentwurfe über die Regelung der Bezüge dek j Swalslchrerperscmaks auf einen Gesetzentwurf betreffs, der Congrua für die katholische Geistlichkeit, sowie > einen Gesetzentwurf mit Bestimmungen für die griechischkatholische Geistlichkeit in Dalmatien vorlegen. — Das > Gesetz über die Rra/lung der Bezüge der Beamten der Universitätsstudieubibliothcken wurde in zweiter und dritter Lesung angenommen. — Nächste Sitzung heute. — Der Commissär desDeutschen Reichstages zur Berathung des Börsengesrtzes nahm den § 45, welcher' den Begiiff der Vörseutermmgeschäfte in Waren und! Wertpapieren feststellt und den' § 46 mit dem Antrage Sampa, wonach die allgemeinen Licferun-Medingnisse, ^ insbesondere Qualität des Getreides von dem Bundes-; rathe festzustellen sei, an. Desgleichen wurbeu die M 47 und 48 angenommen, welche einen von der Mitwirkung der Bürseorgane unabhängigen Terminhandel, untersagen. — Schließlich nahm die Börse-Commission alle gegen die 3 Stimmen der Freisinnigen die Einführung des Börsenregistcrs an. In Rom soll nun, nach den vorliegenden Nach-richten, selbst des Cabinets sich einige Unruhe und Besorgnis wegen des Krieges in Afrika bemächtigt 'haben. Vorgestern hat sich das Gerücht verbreitet, in ! wm letzten Ministerrath fti der Beschluss gefasst worden, ! General Bararieri solle sich bis Asmara zurückziehen. !Eine heutige Depesche zeigt, dass jetzt auch die Dei> wische die Offensive ergreifen. Die Italie sagt ganz Itrocken: «Die ängstliche Spannung, mit welcher man« !in Rom und in ganz Italic» fast von Stund? zu ! Stunde die wunderbare Depesche erwartete, die einen ! entscheidenden Sieg des Generals Baratieri meldün sollte, ist die Frucht einer Täuschung. Gott weiß, dass uns bei dem peinlichen Emqeständnisse das Herz 'blutet, aber in der Lage, in welcher sich der General ! befindet — eine fünfmal stärkere Armee vor sich und !den Aufstand im Rücken, ist drr Sieg nicht nur nicht »leicht, sondern beinahe unmöglich. > Das ungarische Abgeordnetenhaus nahm gestern i j einstimmig die Vorlage betreffend die Schaustellung ^ der Stephanskrone und anderer Kroninsignien währmd l ! der Millenniumsfeierlichkeit an. Die Verhandlung über' !den Beschlussantrag des Ministerpräsidenten betreffs! , Entsendung einer Quotendeputation erklärte sich der! , Abgeordmte Sima namens der Ngron-Fraction und^ Abg. HMy namens der Kossuth-Fraction gegen die, ! Vorlag?. Ministerpräsident Baron Banffy vertheidigte, 'die Vorlage als unabhängig von der Erneuerung des^ ! Zoll- und Handelsbündnisses, da die gemeinsamen Aus-! gaben immer fortdauern werden. Abg. Ugron bekämpft i ^dir Vorlage, weil Oesterreich keine parlamentarisch^ .Regierung habe. Der Veschlussantrag des Minister ^ Präsidenten wurde schließlich mit großer Mehrheit an ^ ! genommen. Das Haus sehte dann die Verhandlung ^über das Handelsbudget fort. ! I Der französische Ministerpräsident Bourgeois und der Handelsminister Me'sureur begaben sich von! Paris nach Ehalons sur-Marne, um der Elöffnung des neuen Ateliers der Kunstgewerbc-SchlNr, welche im! vorigen Jahre durch eine Feuersbrunst zerstört worden! war, beizuwohnen. Bei dem Festbankett, welches aus' diesem Anlasse veranstaltet wurde, hielt Ministerpräsident Bourgeois in Beantwortung mehrerer Toaste! eine Red?, in welcher er die Ursachen d^r Spaltung^ der Republikaner untersuchte und dieselbe Missverständ-' mssen zuschrieb, welche bald verschwinden werden. Der! Ministerpräsident sprach die Hoffnung aus, dafs sich! alle Republikaner vereinigen werden, um d?n Gegnern! dt'r Demokratie die Stirn zu bieten und den Geist der Reactio:' zu blkämpfen. Handelsmimster Mesurcur! hielt eine Rede, in welcher er bekräftigte, dass das Cabinet den Willen habe, fortschrittlich - socialistische Politik zu machen. Der Minister sügte hinzu, das! Cabinet habe bewiesen, dass die fortschnttlich-sociali-stischen Republikaner fähig seien, das Land zu regieren.! ^Wir werden - schloss der Minister — von den In-! teressen und dem Ruhme des Landes nichts preisgeben »! Die seit einig r Zeit vorausgesehene Ergänzung! d>>s bulgarischen Cabinets wurde nunmehr ins Werk geseht. Kammerpräsident Tooorov wurde zum IuftiMlmster ernannt. Der bisherige Minister des Aeußern Nacevic hat das Portefeuille für Handel und Ackerbau und Ministerpräsident Dr. Stoilov nebst dem Ministerium des Innern auch die Leitung des Ministeriums des Aeußern übernommen. Fewer wird ver^ sichert, dass der Generalsecretär deL Ministerrathes Benev feine Demission gegeben habe. Einige Madrider Blätter besprechen ^ zwischen dem Marschall Martinez-Campo« ^ einigen Ministern herrschenden Antagonismus. '^ raldo» gibt sogar die Möglichkeit der Demission Finanzministers zu, welcher mit Marschall M^ Campos eng befreundet ist. Dirse Nachricht nM Vorbehalt aufgenommen werden. ^ Wie man aus Eonstantinovel meldet,"^ in den politischen Kreisen der türkischen Haupts^ das Haupthindernis eines ersprießlichen Regimes i/ ,, theodon Paschas sein Vorgänger in Krcta, der M Bauten- nnd Handelsmimster Mahmud Dschel^ Pascha, betrachtet, der durch sein?« Einfluss das ^ dringen der Anträge des Gl — (Eine Militär-Moschee in l5 Man meldet aus Graz, 24. d. M.: I« ^gr,3< Dominilaner-Kaserne weihte gestern der 3M ^^ mls Wie« die Moschee silr die muhamedanisHeN ,j <> ^ d.°s 2, bosmlch'hercegovimschen Inianterie Reg'«" ^i" Die Feierlichkeit wurde durch die Vollshy"" " ^ ^ I" seiner R de drückte der Imam seine F""dc V,, ^ der Kaiser d?n Muhamedanern ein gütiger Helr ^ l^ « sich die Muhamedaner in Graz so wohl ", M Heimat suhlen, und dass sie in Graz ei" ' ^ ' Moschee haben, wie eine solche selten in GoS"'^ ^ " Hercenovina zu finden sei. Er schloss mit ^ ^ mal'gen Ziuio auf Se. Majestät den Kaiser. ft^ — («chtzigjährine Zwilling"^ nicht allzu häufig dülfte der Fall z» ve"/. ^ ^ dass ein Zwillingspaar das 80. LebenSM ^ I^ ^ Der Ob>rstcuercontrolor a. P. Vruhm in ^ ^ ^m 16. Fcbruar 1816 in dem Ort? Steinbam f^ ^ d?r Welt. konnten also jetzt ihren 80. Oebllrl«^< Gin Vertzcingnisvoller Irrttznnr. Roman von Max von Weißeuthnr«. 33. Fortsetzung. Vor der Sp?isesiunde am gleichen Tage suchte Alice ihre Schwester in ihrem Zimmer auf und fand sie allein; sie stand vor dem Toilettespiegel, um ihren Anzug zu ordnen, als sie aber beim Eintritt der Echwefter den Blick emporhob, schrak diese zurück vor dem tieftraurigen Ausdruck in jenem schönen Augenpaar. «Ella, liebe Schwester, was fthlt dir?» forschte Alice sorgenvoll. Ella aber machte sich aus der Umfchlingung los. «Nichts, was sollte mir denn fehlen?» fragte sie ungeduldig. «Ich wäre glücklich, wenn dir wirklich nichts fehlte,» sprach Alice beunruhigt, «aber lass mich eine Frage an dich stellen.. «Nun?. «Hast du iraeud etwas dagegen einzuwenden, wenn Doctor Gr,eves Edgars Zeuge ist? Der Brautjungfer gebürt das Vorrecht, die Wahl drs Beistandes zu bestimmen oder wenigstens zu billigen!» Sie beobachtete dabei die Schwester, aber diese verrieth sich durch nichts. «Was sollte ich dagegen einzuwenden haben?, warf sie im Gegentheil hin. «Nein. gewiss nicht!. ! .Nrm, dann bin ich zufrieden,- versetzte Ali«! und wollte sich hinwegwenden; Ella aber hielt sie zurück. «Warte, Alice! Auch ich habe dir eine Mittheilung zu machen. Du kannst mir Glück wünschen!» «Glück wünschen!» wiederholte Alice mit dem ganzen regen Interesse, welches Frauen einer Verlobung oder Hochzeit stets zuzuwenden pflegen. «O, Ella, ist es Doctor Grieves?» Die jüngere Schwester blickte mit geradezu un-nahbarem Stolz empor. «Das wäre laum eine passende Gelegenheit zu einem Glückwunsch!» entgegnete sie hochfahrend. «Nein. ich habe mich mit Lord Eggleston verlobt!» «Mit Lord Eggleston?» wiederholte Alice in höchster Verwunderung. «Ja!» «Aber du haft ihn ja erst vor wenigen Monaten ausgeschlagen!» «Ich habe eben meine Anschauung geändert! Eö ist dies doch ein Vorrecht der Frauen! Nun, willst dn mir nicht Glück wünschen?» «Ja, o, aMiss, vom ganzen Herzen! Aber bist du auch gewiss, dass du ihn liebst!» stieß Alice hervor. Ella lachte leise auf. «Ist es denn durchaus nothwendig, zu lieben?» fragte sie ironisch. «Ja. da« glaube ich!» entgegnete Alice ernst. «Nun, dann sind unsere Ansichten ebrn^e ^ versetzte Ella abweisend. «Doch horch ^" ^j Speiseglocke!» l^a,^,^ Die beiden Schwestern verließen B" O^ Gemach. Nebeneinander schritten sie nach "^>" zimmer. Ehe sie dasselbe aber betraten, vUe ,^, Alice steben. „. .„<, e^ ^ «Onkel hat bereits seine EinwiN'st ^ p,'l!j sprach sie ernst. «Lord Eggleston sprach "^icht/ Onkel ist einverstanden und du wirst 'yn ^j! . theilig beeinflussen, nicht wahr, Alice? 3^ ^ ^ Verlobten hinreichend gern, um ihm eine u ^ treue Frau zu werden!» ^, ., M Alice fühlte sich durch dnse M"' ß/ geweht. M"l>^ «Wenn diese Verbindung deM T^es' sagt? sie, «so ist es nicht meines Änit^ ^ manöverieren!» «leiO^ ^3 So kam es, dass die Zeitungen «'^"^ ^ der Vermählung des Freiherrn von ^Zoh^ ^ die Verlobung Lord Egglestons, älteste" O'l> ^. Marquis Blankshire, mit Fräulein ^^ d" ^ zeigten und hinzufügten, dass nach M " d>e .? zeitsfeierlichkeittn der älteren Schww^e^/ Braut in Gesellschaft ihres Oheims für ^ " i Monate November und December stA ^ begeben habe. W (Fortsetzung folgt) ^^ jacher Zeitung Nr. 47. 365 26. Fewar 1896. ^lte» ,"ladresse.) Der aladkmlsche Senat der ^ ""'vetfilät in Prag richtete an den früheren Gbei, ^. ^afen Thun eine Adresse in welcher hervor« ^»W ' ^ ble Universität in dem zurücktretenden Mlln , "^^ bloß einen wahren Gvnner der Wissen« ^' "ndtrn auch einen Mann verliert, zu d'M sie l«»Il/ hochschähbaren Geistes« und llharaller« ^ ' en volle« Vertrauen fass n tonnte. ^"K w ^ ^ " " " ^ Kreuzer.) Die älteste deutsche ^«Ullck ^"uzer. Das Prägen der Münzen lernten Mtttllz """ Missionären au« b m byzantinischen "l!«i?, man in diesem R.iche bereits zu Con« ^t hat» °b'" I^ten das Kreuz auf Münzen ge-^ Iv t„»n '° ""rde die« in Deutschland beibehalten, 3"'llud l?^ ber Kreuzer. Solche mit Kreuzen ver. ^ ^in° ^^ stnbet man noch in Milnzsammlung?n. » ^ mi lg s!b '. ,"" 1300 in der schwäbischen Stadt HM.' >»i «^ Münzen den Namen Häller erhielten,^ >« ^ Schreibweise H ller bildete. Unter Otto I.! z ft'»». 7^ Schillinge geprägt, was die deutsch« Ve-^ ^W<'"' Vracteaten (Hohlmünzen) ist und vom alt-^"en/^ Schild) herkommt. Man könnte die ^ ^00 »^ ""^ Schilbmünzen nennen. Um das ^>l!tl<,,. '"^ auch Dickpfennige vor, und da man > y "'" bie Manie hatte, alles zu latinisieren, so' , ^Ae w ^^ssus, woraus Groschen entstand. Auch ll "' nä»,"" ^°"""^ wahrscheinlich aus dem Vatei-! ^^r?z ^°" luaro^ä (großer Hammer). Die! ^"w^^lle deutsche Reichsmünze, ursprünglich! ? z'r «^ "°" 22, später (1042) von 16 Loth,! j^oA !°"hütung weiterer Wertverringerung ei«! ^e« ü^', °^° von m»rou3, Hammer, ein heiliges, lü "" su u ^ darauf angebracht wurde. !>^ uV» ^"en Schiffbruch hundert! lü. °l>l b, ^" Erbe) wird berichtet: Der auch ?'Hat,7""e kühne Ersorscher der höhlen Frank-j>y ^,'wäre beinahe das Opstr einer Katastrophe ^'"ll >. ^" ""b leine beiden Begleiter bei der M ^küt » berühmten Höhlen Padriac im Lot« > s''. die t^ "l- Die Hauptanzlehungstraft besagter ! ^!lch ^°" lnehreremale von Märtet besucht worden > ^^3ub "" ^"n, welche sich in einer Tiefe V^' 3 °, ?"" ber Erde befinden. Martel befuhr ! r?t bo« ^"^" zu« drittenmal« die Höhle, außerdem l U l>«„ ^" Höhlenforscher Armand. Sie erreichten ' Vlbow nd ^" biHle, wo sie ihre zwei kleinen ' i«?l 'bie k ^«einander salteten und sich daran > ^?^tch ?" i" befahren. Das Unheil wurde herbei« ! I^ »»^ °"Ueberlaftung des einen Bootes mit drei ^ ^ ^e s.st Wei L ulen. V im Wenden auf dem " ^ ^ll '?.,"« da« Noot um und alle drei befanden ^ »üt? '^' ^ n Flut. Vollständige Finsternis umgab ^ ''« ^ llaltl,,. " ."" °"b« Hör« und Rufweite und ^ "lei^lnlz, ^'Mt war es zu verdanken, dass sie ^ V> lv? ?"^"st«ngungen das Ufer des <3ees ^ ^ h'lte dl, '^" »'lang, festen Voden zu fassen. ^ ^,^s N. . Geistesgegenwart gehabt, beim Um-" ^i ^" der c." ^^" ^cht aus der Late-ne zu reihen !. ^ i3''bhöl.^^ zu halten. Jetzt galt es zu sehm, / '«1^ Unters ^'^^ ^"tel bei seinen Ausflügen ^ ^"g. c>„l.? ^"lp" in wasserdichten Umhüllungen l !'°^s"ch 5 ^""l zum Glück gelang es, beim 'k!^tl H^"r zu erhalten, und selten wohl ist !, !^> bitt m°! bll« Licht einer Kerze begrüßt wor-' V. "andern ^ schwierigem Klettern und stunden->.' , ^" "rtl^l, «llang " l^""' ben Nusgang der . ^ tz^ «!i»^ ^" Norbpolfahrer Eapitän Wiggins ' ««^Wück?'/,^^ es Dr.Nanfen mit oder f >lt. "°he zu/i"' den Pol zu erreichen oder nur ^ ' 'i " l°lcher l!?""' s° darf man nicht vergessen, ^ l.'^ln an^°^" «reite ebenso leicht in Kolyma, ll' c«^"l°^n Punkte des sibirischen arktischen '! 'lll l "nbely "' ^°Ute deshalb eine bessere Route "< ^''ben. ^« .^^"ung die Nordpolfahrer ver- ! !>bn°"ihre n"" östlichen Route zurückzukehren, '' , '"- 3n?. "« in Kolyma beifpielsweife er- ^ >^^ l2" »»ar.n'?. salle würbe ich glauben, das« ^ l>!^ ^°H,«^ Shiss im Tlich zu lassm. ,. l' V" schiff l^ überwinterte bei Kolyma und !> 'i> ss " '« dm^..'"' S"ch. I« solgmdm Früh. V<>it/"«dle Vchrings. Straße und be« ^ >.^oss '^icht Men über Ialutsk nach Irkutsk ) <'^l ltt °" clN.1 '" der Depesche Kandaloss« über F A^^?blnt>^" «mzelheiten fehlt, den Schluss. / ^< >^V""den i "" Dr Nansen oder seinen Ge- ^ .^ol ''beiz ? . Wahrscheinlich hat man den '<>> >llr ,""ben sehen. Da seine Bestimmung ^ ">")l l«tt«I schloss man voreilig, das« das ^ h,b^ „no sich jetzt auf der Nück- — (Josef Oeorg Kolar.) Am 19. d. M. wurde zu Ehren des jüngst verstorbenen Nestors der czechlschen Schauspielkunst und dramatischen Schrift» fteller« Josef Oeorg Kolar im Prager czechischen National-Theater eine Festoorftellung veranstaltet, bei welcher Kolar» hervorragendste« Weil, das historische Trauer« spiel «Magelona», in vorzüglicher Besetzung aller Rollen zur Nuffüh»ung gelangte. Vs hat sich auch in Prag ein Vomits behufz Vcrichtung eine« künstlerischen Denkmals am Grabe Kolar's gebildet. Professor Myslbel und Architekt Varvilius haben demselben bereitwillig ihre Dienste angeboten. — (Ein gewissenloser Scherz.) Aus Nilolsburg wird gemeldet: Ein zwölfjähriger Schullnabe, Namens Kellner, wollte einen Bleistift, den er in einem h efigen Geschäft gelauft hatte, fpihen, als der Bleistift, oec mit Knallqlleckstlber gefüllt war, explodierte. Dem Knaben wurden drei Finger abgerissen; er erlitt auch schwere Brandwunden im Gesichte. — (Röntgen ist dramatisiert.) Wie die «Königsberger Nllg. gtg.» mitthellt, hat der Regisseur de« dortigen Ttadttheaters, Schmalz, die Entdeckung der X-Strahlen durch Professor Röntgen benutzt, um au« l>lesem Stoss ein amüsantes Theaterstllckchen zu gestalten, oas in kurz m aufgeführt werden soll. — (Das metrische System) wirb am 1./13. März mit aller Streng« überall in der Türkei als gesetzlich festgesetzt und darf fortan allein w Gebrauch kommen. Die Behörden haben dieser Mittheilung die weiteste Verbreitung gegeben und gedroht, jeden zu bestrafen, der sich fortan noch der alten Maße und Gewichte bedienen würde. — (Internationale Kunstausstellung in München.) Im Jahre 189? findet die siebente groß? internationale Kunstausstellung in München stall, worauf die Aufmerksamkeit der Kunftlreise gelenkt wird. Local- und Proviuzial-Nachrichten. — (Danleslunbgebung.) Der Verwaltung«« rath des ersten allg. Neamtenvereines der öfterr.«ungar. Monarchie hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, an Se. Excellenz den Herrn Ministerpräsidenten Graf Va-deni aus Nnlass der Einbringung der Pinfionsgesehes« Vorlage eine Dankeslunbgebung zu richten. In Ausführung dieses Beschlusse« erschien beim Ministerpräsidenten eine au« dcm Präsidenten des Verwaltungsrathes, Sections« chef Freiherr v. Pofanner v. Ehrenthal, nnd dem Mitglied des Vkrwaltungsrathes, Regierungsrath Karl Schneider, bestehende Abordnung des Vereines, um seine Danles-landgebung zu überreich?«, in welcher betont wird, dass das n?ue Penfionsnormale eine vollständig den gegen-wärtig herrschenden Anschauungen entsprechende Umgestaltung des Versorgungswesens der Staatsangestellten mit sich bringe und geeignet ist, den Mängeln der bis« hecigen Versorgungsvorschristen in einer höchst danke«« werten W?ise abzuhelfen. Hiebei richtete Varon Posanner an den Ministerpräsidenten eine Anfrage, worin er bemerkte, dass es den Verein gedrängt habe, dem Minister« Präsidenten so rasch als nur irgend möglich jene Gefühle kundzugeben, von welchen angesichts dieser That der Regierung alle Beamten erfüllt seien. Der Herr Ministerpräsident möge sich dessm versichert halten, das« in den H?rz?n der Beamtenschaft sein Name für alle zukünftigen gelten in unauslöschlicher Erinnerung fortleben werde, denn mit diefem Namen werde für die Beamten stets der Abfchluss eines für sie unerträglichen Zustande« verknüpft sein. Per H'rr Ministerpräsident erwiderte hieraus mit dem Allsdrucke des Dankes für die Kundgebung des Ver-eines. Er habe, sagte er, es als Pflicht der Regierung er' achtet, den bisher die Beamtenschaft so schwer bedrängenden Zuständen gründlich abzuhelfen. Varon Posanner bemerkte hierauf, die Vlamtenschaft sei vollkommen überzeugt, daf« es ein weiser Schritt war, die Vorlage gerade jetzt einzubringen, weil man im gegenwärtigen Augenblicke unmöglich dieser Action ein politisches Motiv unterschieben könne, worauf H?rr Graf Badeni erwiderte, auch er seinerseits möchte eine solche salsche Nusfassung durchaus vermieden wissen, umsomehr, als einige Journale einen derartigen Zusammenhang der Vorlage mit politischen Motive berührt hätten. Der Sprecher der Deputation erwiderte daraus, in den Kreisen der Beamten« schaft sei man von den lediglich sachlichen Motiven der Verlage vollkommen überzeugt und erblicke die Weisheit des Vorgehens der Regierung eben darin, das« sie sich ausschließlich von der Erkenntnis der absoluten Noth« Müdigkeit habe dahin bringen lassen, zur Ehre Oefter« reichs die bisherigen Zustände gründlich zu beseitigen. Der Herr Ministerpräsident sprach im weiteren «erlaufe oei- Unterredung den Wunsch aus, das« da« E nbringen der Vorlage und des Gesetz?« über die Rlgelung der Aeamtengchalte nicht etwa in agitatorischer Weise urgiert werden möge, zumal er den Herren die Mittheilung machen könne, dass Te. Majestät der Kaiser die Er« mächtigung zur Einbringung des bezüglichen Gesetz« entwürfe« bereits ertheilt habe. Der H?rr Ministerpräsiden« stimmte lebhaft der weiteren Bemerkung des Frelherrr vo,< Posscmer bei, dass die thunlichst schleunige parla, mentarische BehaMWg des P-nfionsglfttze» wünschen« wert wäre und verabschiedete hierauf die Herren in der freundlichsten Weise und unter dem nochmaligen Ausdrucke des verbindlichsten Dankes für die ihn so erfreuende Kundgebung des Vereines. — (Das neue Privileglengesetz.) Da« Handelsministerium hat, wie erinnerlich, feit längerer Zeit die vorbereitenden Arbeiten, welche der Einführung des neuen Privilegiengesehes voranzugehen haben, in Angriff genommen. Der seinerzeit fertiggestellte Referen« ten'Entwurf wurde den angesehenen wirtschaftlichen Eor-porationen und fachmännifchen Autoritäten behufs Ve» lanntgabe allfälliger Wünsche mitgetheilt und eine au« Vertretern der zuständigen Centralstellen bestehende Mi° nisterial'llommisfion hat sodann unter Bedachtnahme auf die erstatteten Gutachten den Entwurf der Berathung unterzogen und der endglltigen Redaction zugeführt. Gegenwärtig ist die Verfassung de« Motivenberichtes zu dem Gefehentwurfe im Zuge und dürfte dieselbe dem« nächst zum Abschlüsse gelangen. Die Einbringung der Regierungsvorlage im Abgeordnetenhause steht demnach in Bälde bevor. "— (Schwurgerichts-Verhandlungen.) Uater dem Vorsitze des Herrn Iandesgerichtspräfidenten Fcanz Kotevar Eolen von Koudenheim fand am 24. Februar die erste Verhandlung der 1. Schwurgerichts» Session statt. Unter der Anklage des Todtfchlag?« stand Franz Iurjevc, verehelicht« Taglühner aus Borst, Ge« richtsbezirl Egg. Derselbe gerieth am 14. December 1895 in Borst «it dem Liebhaber seiner Schwester, Johann Urbanija, Vauernsohn aus Brod, in einen Wortwechsel und versetzte ih« im V.rlause de« Streites mit einer Hacke einen derartigen Hieb auf den Kopf, dass Urbanlja wenige Stunden daraus der erlittenen Verletzung er« lag. Der Thäter, theilweise geständig, wurde nach der Anklage zu fünf Jahren schweren Kerkers, verschärft mlt einem Fasttage monatlich und Dunkelhaft und hartem Lager am 14. December eines jeden Jahres verurthellt. — Franz Sever, 19 Jahre alter, lediger Zimmerman» aus Cernuk, jcht in Strafhaft ob Todtschlages, raubte dem Bettler Andreas K«k au« Ü>rnut am 13. August 1895 abends aus der Oernucer Brücke einen Betrag von 80 kr. unter thätlicher Misshandlung. Am selbm Abende überfiel er auch drei andere Personen, wurde jedoch in seinem Vorhaben gestört. Sever wurde nach der Anklage zu vier Jahren schweren Kerkers, verschärft durch einen Fasttag alle Monate und mit hartem Lager sowie Dunkelhaft am 18. August eines jeden Vtrafjahres ver« urtheilt. —l. — (Gedenkfeier der Thereslanlschen Akademie). Wie bereit« telegraphisch gemeldet wurde, fand am 24. d. in der Theresianischen Akademie ble Gedenkfeier der vor 150 Jahren erfolgten Gründung diefer Anstalt statt. Die Feier i« Festfaale wurde durch eine von dem Gefanglehrer der Akademie componierte und von dem Sclngerchor der Anstalt vorgetragene Hymne auf die Kaiserin Maria Th:resia eingeleitet. Hierauf folgte eine beutfche Rede, die der Zögling Franz Freiherr von Myrbach hielt, und eine ungarische Rede, welche der Zögling Ianos Graf Nethlen fprach. Hieran reihten sich Recitationen aus dem Gebiete der vaterländischen Dichtung in böhmischer, polnischer, ruthenischer, italienischer, slovenischer, serbo«lroatischer und rumänischer Sprache, welche von den Zöglingen der Akademie: Alfred Grafen Aichelburg, Julius von Iaworsli, Anton v. Malczewsli, Rudolf Freiherrn v. Teuffenbach, Odo Marquis Gozani, Adolf lluvaj und Alexis Eatargi vorgetragen wurden. — (Mond - Finfterni«.) Am 28. Februar wirb in der westlichen Hälfte des großen Ocean«, in Australien, Asien. Europa, Afrika, im östlichen Brasilien und in der östlichen halste de« atlantischen Oceans eine partielle Mondfinsternis zu sehen sein. Ansang der Finsternis um ? Uhr 22 Minuten, Mitte der Finsternis um 8 Uhr 52 Minuten, Ende der Finsterni« um 10 Uhr 22 Minuten abend«. Größe der Verfinsterung in Theilen des Monddurchmessers — 0 9. — (gehn.Kronennoten unoFün f.Kronen-3 ilberstücke.) Wie das «N. W. T.» vernimmt, haben die beiderseitigen Flnanzminister die Vereinbarung ge-troffen, der Oefterreichisch-ungarischen Bank die «"«sabe uon Iehn.Kronen««2nknoten nahezulegen, während fily 5ie Regierungen vorbehalten haben, silberne Fünf.ssronen. stücke auszuprägen, und zwar au« dem feinsten Sllber lm Q^lerungSverhältniss? von 930 Theilen Silber zu 1000. — (K. l. priv. Südbahn.Gesellschllst.) Einnahmen vom 12. bis 18. Februar 1896: 719.403 fl.. in derselben Periode 1895 691.605 fl., Zunahme 1896 27.798 fl. Gtsammteinnahmen vom 1. Jänner bis 13. Febr. 1696 4,933,330 fl., in derselben Periode 1895 4,676.362 Gulbm. Zunahme 1896 256.968 fl. Einnahmen vom 12. bis 18. Februar 1896 per Kilometer 330 fl., in derselben Pniode 1895 317 fl., daher 1896 mehr um 13 fi. ober 4 1 pEt. G-sammteinnahmen per Kilometer vom 1. Jänner bis 18. Februar 1896 2264 fl., in derselben Periode 1895 2146 fl., daher 1896 mehr um 118 st. oder 5 5 pEt. Die Einnahmen des Vorjahres sind nach den Ergebnissen der definitiven Rechnungslegung eingestellt. L.nbacher Zeitung Nr. 47 366_______________________ 26. Februar 1896^ — (Wahl eines Reichsrathsabgeordneten.) Vel der gestern vorgenommenen Wühl eines Rcichsraths-abgeordneten aus der Gruppe der Städte und Märlte Krainburg, Vischoflack, Ndelsberg, Idria, Stein, Laas, Neumarltl, Radmannsdorf, Oberlaibach wurde der Can» didat der radicalen Partei Gurat Anton Koblar mit 483 Stimmen gewählt. Nuf den Vanbidaten der con-servatiden Partei, Nürgermelfter Gabriel Ielovsel entfielen 26b Stimmen. DaS Wahlresultat ergab: In Neumarltl erhielt von 38 abgegebenen Stimmen IelovZel 24, Koblar 14; in Oberlaibach von 98 Stimmen Je-loviel 79, Koblar 19; in Krainburg von 93 Stimmen Ielovsel 3, Koblar 90; in Vischoflack von 70 Stimmen Ielovsel 13, Koblar 57; in Stein von 121 Stimmen Ieloviel 62, Koblar 57; in AbelSberg von 86 Stimmen Ieloviel 20, Koblar 6b; in Radmannsbors von 68 Stimmen Ielovsel 34, Koblar 34; in LaaS von 23 Stimmen Ielovsel 2, Koblar 21; in Idria von 154 Stimmen Ielovsel 28, Koblar 126. Zahl der abgegebenen Stimmen 751, 2 Stimmzettel leer, auj Franz Stare entfiel 1 Stimme. — (Vom Wetter.) Der von unseren Meteorologen vorausgesagte Rückjall in den Winter ist in recht ungemüthllcher Weise eingetreten, und hat uns ein Nild geschaffen, dessen wir uns bereits entwöh«t hatten: Eine echte Winter>Schneelandschaft. Mit dem «Frühlingsahnen» ist es nun vorderhand vorüber, und wenn die Lostag-regeln und Knauers hundertjähriger Kalender wahr prophezeien, dürfte auch das Erwachen des Lenzes eln ziemlich unsanfte« sein. Für alles gibt es aber einen Trost: ^Besser ist es mit seinem Glücke abzuhängen von Wettertücke, von Sturm und Schnee und Nebeldunst, als von schwanlender Menschengunft> — (Section «Krain» des deutschen und bsterr. Alpenvereines.) Morgen um 8 Uhr abends findet lm Salon des Hotel« Stadt Wien ein Vortrags'Nbend statt. Programm: 1.) Mittheilungen des Vorsitzenden. 2.) Nortrag des Herrn Professors Florian Hintner: «Ein Papft'Tourift aus den Tagen des Humanismus.» — Miste find willkommen. — (Ein Kind verunglückt.) «m 11. d. M. gegen halb 12 Uhr mittags ist die 1'/«jährige Tochter Maria Nles der Nesitzerin Gertraud Nlts von Katzen« dors, Oerichtsbezirl Krainburg, in die beim Hause be« findliche einen Meter tiefe Miftjauche gefallen und er-ttunlen. Die Magd Marianna Iagar zog da» Kind gleich aus der Jauche und unternahm Wieberbelebungsversuche, die jedoch resultatlos blieben. —l. — (Der Vlub der Eisenbahnbeamten in Graz) hat seinen Ungehörigen und zahlreichen Freunden eine recht hübsche Neberraschung bereitet, als er sür seinen am Samstag in den Annen'Sälen abgehaltenen Familienabend die Musikkapelle des Infanterie-Regiments Nr. 27 aus Laibach engagierte. Unter der Leitung seines neuen Dirigenten Herrn V. Frisel ex/cutierte das beliebte Milltär«Orchester ein gediegenes Concert, das mit großem Veisalle ausgenommen wurde. Die Kapelle besorgte dann auch bei dem darauffolgenden flott animierten Kränzchen die Tanzmusik. — (Erster öfter r. Ndvocaturs- und Nolariats'Veamtentag.) Der Verein der Ndvocaturs- und Notariatsbeamten Mährens in Nrünn hat die Abhaltung des ersten öflerreichischen Advocaturs- und Notariats-Veamtentages beschlossen. Derselbe soll zu Pfingsten am 24. und 25. Mai d. I. in Vrünn stattfinden und die richtigsten Berussfragen einer eingehenden Erörterung und Berathung unterziehen. * (Theuerungsbeitrag.) Den Vediensteten der l. k. öfterr. Staalsbahnen in Laibach wurden 40 pEt. vom Quartiergelde als Theuerungsbeitrag für das Jahr 1696 bewilligt. Neueste Nachrichten. Sihung des Abgeordnetenhauses am 2b. Februar. Das Abgeordnetenhaus fetzte heute die Special-debatte über das Budget fort und erledigte den Titel .Hochschulen»; an der Debatte hierüber betheiligte sich uuch der Herr Minister für Cultus und Unterricht Dr. Freiherr von Gautsch. Der Herr Unterrichtsmmister erklärt gegenüber d»n Aeußerungen des Abg. Vlazek betreffs des Beamten -erlasses des Grafen Kielmansegg, dass an eine Schmu-lerung der Lehrfreiheit nie gedacht wurde. Für die gedeihliche Lösung der Collegiengeldfrage sei der Augenblick, wo die Regierung dem Hause Anträge bezüglich der Regelung der Gehaltsfrage der Hochschulprofessoren vorlegen werde, der günstigste Moment. Der Herr Minister spricht sich für die Vervollkommnung der böhmischen Universität in Prag aus, jedoch gegen eme zweite Universität und meint, die technischen Hochschulen bedürfen in den nächsten Jahren einer besonderen Fürsorge der Unterrichtsverwaltung Gegenüber dem Abg. Klun bemerkt der Herr Minister dass betreffs der Errichtung einer Lehrkanzel für slo' vemfche Sprache und Literatur an der Grazer Uni-versität die Verhandlungen im Zuge seien. (Lebhafter Beifall.) Nachdem noch die Abg. Schamanek, Campi, Hauck, Pfeifer und Kronawetter gesprochen, wurde über Antrag des Abg. Moscon die Debatte geschlossen. General-ndner contra Abg. Tuczek plaidiert für die Errichtung einer böhmischen Universität in Mähren. Generaliedner pro, Abg. Sueß, verweist auf die fruchtbare Wechselwirkung der deutschen Universitäten durch den Auitausch der Lehrkräfte. Unser heutiges Unioersitätsleben befinde sich in einer schleichenden Krise. Nachdem Berichterstatter Beer gesprochen, wurde der Titel «Hochschulen» mit den vom Budgelausschuss empfohlenen Resolutionen angenommen. Beim Titel «Mittelschulen» bemerkte Abgeordneter HofmanN'Wellenhof, es fehle nicht an Supplenten. Der Mangel an Lehrernachwuchs beginne jedoch acut zu werden. Bezüglich Cilli fei der Standpunkt der Partei des Redners unverändert. Er beantragt die Streichung des zu diesem Zwecke eingestellten Betrages und im Falle der Ablehnung beantragt er eine Resolution, wonach das slovenische Untergymnasium an einen Ort mit ausschließlich oder vorwiegend slovenischer Bevölkerung verlegt werden soll. Die Verhandlung wurde hierauf abgebrochen. Nächste Sitzung Donnerstag. Hslegratnuie. Meutone, 25. Februar. (Orig.-Tel.) Ee. Majestät Kaiser Franz Josef empfieng heute vormittags den Besuch des russischen Großfürftenthronfolgers, welcher eine halbe Stunde bei Sr. Majestät verweilte. Um 2 Uhr nachmittags verließ Se. Majestät in Begleitung des Grafen Wollenstein in offenem Wagen das Hotel und begab sich nach der Villa des Großfürstenthronfolgers, um den Besuch desselben zu erwidern. Wien, 25. Februar. (Orig.-Tel.) Heute fand die! Constituierung des österreichischen Creditinstitutes für^ Verkehrsunternehmungen und öffentliche Arbeiten mit dem Sitze in Wien statt. Das Gesellschaftscapital beträgt 5 Mill. Gulden, vertheilt in 25.000 Actien ä 200 ft. In den Verwaltungsrath wurde seitens der Regierung Huber entsendet. Als Präsident wurde Freiherr von Schwegel gewählt. Wien, 25. Februar. (Orig.-Tel.) Die Eröffnung des Eisernen Thor»Canc»les findet nicht, wie die Budapester Coirespondenz irrthümlich gemeldet hat, am 27. Februar, sondern am 27. September statt. Troppau, 25. Februar. (Orig-Tel.) Der Statthalter von Böhmen, Graf Eoudenhooe, und Gemahlin haben nachmittags Troppau verlassen. Budapest, 25. Februar. (Orig-Tel.) Das Magnatenhaus nahm den Antrag des Ministerpräsidenten betreffend die Entsendung einer Quotendeputalion an und nimmt Freitag die Wahl der Mitglieder dieser Deputation vor. Trieft, 25. Februar. (Orig.-Tel.) Nach einer wochenlang andauernden, fast sommerlichen Temperatur! ist seit gestern der Winter wieder mit aller Macht ein-! getroffen. Ts weht die berüchtigte Triester Bora, während vom grauen Himmel reichlicher Schnee fällt, welcher vom Sturmwinde zu Hügeln und Wällen zu-, sammengetragen wird. Das Meer ift stark erregt. Der! Lloyddampser nach Venedig konnte nicht abgelassen werden. In der Umgebung, namentlich in den Karst-! bergen, wüthet ein Schneesturm von furchtbarer Gewalt. Gradiska, 25. Februar. (Orig.-Tel.) Heute früh geriethen zwei mit Streustroh beladene und ein leerer Waggon des gemischten Zuges zwischen den Stationen Monfalcone und Nabresina in Brand. Nach Isolierung der brennenden Waggons fuhr der vordere Theil des Zuges nach Nabresinn, wo noch ein weiterer Waggon abbrannte, wählend die rückwärtigen fechs Waggons mit den Gestellen der abgebrannten Waggons mittelst Hilfsmaschine nach Monfalcone zurückgeschoben wurden. Mehrere Züge erlitten Verspätungen; sonst ereignete sich kein Unfall. Vriissel, 25. Februar. (Orig.-Tel.) «Soir. meldet, dafs der Gesundheitszustand des Ministerpräsidenten de Burlet ein längeres Fernbleiben desselben von den Geschäften erfordern würde und dass de Burlet auf Bitten seiner Verwandten seine Entlassung als Ministerpräsident und als Minister des Aeußern gegeben habe. Paris, 25. Februar. (Orig.-Tel.) Die Bureaux der Kammer wählten die VudglKommission. Die große Majorität derselben ist gegen die Einkommensteuer. Paris, 25, Februar. (Orig.-Tel.) Bei dem heute im EWe abgehaltenen Ministerrathe wurden die letzten Einzelheiten für die Reise dcs Präsidenten Faure nach Nizza festgestellt. Darnach wird der Präsident der Republik Paris Samstag früh verlassen und auf feiner Reise vom Ministerpräsidenten Bourgeois und den Ministern Lockroy und Mesureur begleitet sein. Madrid, 25. Februar. (Orig.-Tel.) Erzherzogin Elisabeth und Erzherzog Eugen sind nachmittags nach Paris abgereist. London, 25. Februar. (Orig.°Tel.) Jameson ist nachmittags hier eingetroffen. Er erschien abends beim Polizeigericht in der Bowftreet, und wurde im Ge-richtüsaale von den Zuschauern, unter welchen sich mehrere Pairs und andere hervorragende Personen befanden, mit lauten Beifallsrufen empfangen. 3"^. mit fünfzehn Officieren wurden vom Vvwftlt" Gericht angeklagt, Krirg geführt zu haben gegen ^ befreundeten Staat. Nach kurzem Verhöre wurde Sache auf vierzehn Tage vertagt nnd alle gegen e> Bürgschaft von je 2000 Pfund freigelassen. ^ Conftantiuopel, 25. Februar. (Orig,-Tel.) ^ russische Botschafter Nelidow überreichte dem Sm" zwei meterhohe Jaspis Vasen nebst einem Handsch"'" dss Kaisers Nikolaus von Russland. Infolge «^ dauernder Aernhigung schreitet die Demobilise" . fort. Gegenwärtig sind nur 56 reducierte A°taw mobil. Die Gerüchte von neuen Metzeleien sinb'"«. Ein Dorf im Vilajet Trapezunt wurde durch ^ Schneelawine zerstört, wobei hundert Personen ge>o und viele verwundet wurden. — Für Provenienzen , Mxandrien wurde eine fünftägige und für das "" ^ egyptische Litorale eine zweitägige Quarantäne err^. « "^ welche eben jetzt, wo die Course zur Nbschlussznt einen a"^F" weisen Tiefstand erreicht haben, gelegen lommt. 4.1 biunigg's, die cameralift.sche Rubrik und der dosiP><H werden könnten, und führt weiter einen Ersatz für »^ ^ durch die richtige Bestimmung der Losungssummen an ^lt»H die Frage auf, ob denn daö Lehren der einfachen »u^^« überhaupt einen praktischen Wert habe. 8.) «Die »"^g H , der Filialen und deren Einfügung in die Buch'"?/F ^ Hauptanstalt, stellt an dem Beispiele einer Hauvtanl"" ^lA Verkaufssilialen — einer schon bestehenden und cmfS.""- ^st A den, einer schon bestehenden und fortdauernden, e^nc ^ ^ stehenden — das gegenseitige Forderungsverhältnw ,^< ^ Erfolg der Hauptanstalt, als auch den Erfolg jeder ^ .Le'' letzteren nur in der Buchung der Hauptanstalt — ba^,^ ,^. der dun F. Hügli, Staatsbuchhalter in Bern, dargesieu'^M stanten Buchhaltung'» weist nach, dass die conftantev ^ im Vergleiche zu den beiden auf glänzender HA^il' ^ modernen Rcchnungssystemen «Cameralistit» und «Dof^ . Rückschritt bedeutet, . >!, »'"/< «lle« in dieser «ubrik Besprochene kann durch'^<> NuchhandlungIg. v. Kleinmllyr5Fed-" > b«zogen werden. < Angekommene Fremde. Hotel Elefant. ^z-sl"^ A« 25. Februar. Dr. Reif, Hof. und O"'^ sH. Stern, Beer, Kühn, Weihe, Boslowits, Königsberg" ^H Kflte, Wien. - Weizen. Kfm., Fiume. - H"l"2«,,5^ Sagor. - Schmidt, Kfm., Elberfeld. — 3^",^^^' — Albrecht, Ksm., Trieft. — Hertl, Kfm., ^° ^K» ^ Schwentner, Buchhändler, Rann. - Nieger, ^"z«, ^ « marltl. — Victor. Kfm., Heilbronn. - ApA^l, " ' München. — Nowak, Beamter, Eisnern. — P"" ^."" girknitz. — Drobek, Kfm., Vodenbach. Verzeichnis der Spenden ^t", zur Erhaltung der Kriegerdenkmale in '^gel'A ? Kaiferlicher Rath Johann Murnit 1^'' liü.A/! ^ Pfarramt in Laibach 30 ft.; Franciscaner-Pfa"^.^^ ,, 22 fl. 40 kr, i Magistrat in Laibach 16 fl. 50 kr.! ,,st><>" / "> Mannschaften in: Adelsberg 50 fl. 60 kr.. siadm°> ü^ft 71. kr., Tschernembl 28 fl. 20 kr., Gottschee 1« si- ^? gb"/^ H 15 si. 50 kr., Kraiüburg 107 fl. 70 kr.. NudolMer' ^ ft. ,^ Loitsch 22 fl. 10 kr., Stein 1 l st. 63 kr., LalbaY > ^ Littai 12 fl. 24 kr. ^---^ ^, Meteorologische Veobachtungeu^ltt^^^ ! c,. ^Ü.slT" 736^6 -2-5' OVOTnMlg N"5>zl'' ^'9. Ab. 736-b -4'b OSO. mäßig^^A^./ l 2ti'.l? Ü. Mg. j 731 8 > -4 6 j OSO. nläßig ! ^" > ' > l Das Tagesmittel der gestrigen Tempert" >^, » 5-0" unter dem Normale. ^_—^-^s<" R Verantwortlicher Redacteur: IuliuS Ohm-3" ^ Nitter von Wissehrao. ^ '-><§^Zeitung N>. 47.______________________________________367____________________________,_^^^__^_^ 26. Februar 1996. ^ Course an der Wiener Börse vom 25. Februar 1896. «««l»«. uffmellen Vours«»^ i>«ll!i, ^'U. VeN, Na« l^^lf«^ - l00'90 !01'l0 ^ ««^'«lUtzUst «1 - 101 ll0 ^».'' U^A" lO0»ü101lb ?«^'!^^lOctob«l l^.,.5W500 l. l.?'«14«»l> ,l^. ' ' wo l. t»»LÜ1»4 3b ^z , ' ^b« ft. l»«»ü1«4»ü »»Ufl, , . 1b«8üiz»'»ü . "ptt u^""om. ioi'4O loi-«« ^ - - i01«101S0 »KW "^ «^ «l «om, . W 70 100 70 Veld Wa« V»« Gloat« zur Hablnnz üb«nl«l»e»e W Galosche Karl 'üudwia. «ahn, b 10U »Ü Vorllrlberser«abn,«m. 1834, . 4°/, td, Rente in U>10«st..4l/,°/° 12» 7ü 124-75 dto, bto Silber 100 st,, 4»/,"/„ IUI'90 10» 3V dto. Staat«'vbllg. (Ung. l)slb.) V, I, 187«, b«/o..... 181 50 1»» 50 oto.4>/,°/<, SchanrregllloUbl.-Obl. i«a 10 101 10 bto. Präm.'Nnl, 5 100 st. b. W. 1b4 b«!1bü — dtll. dto. ^ üv fi. ü. W. 1b«"?b1b4 75 Thtih'Nes'lWse 4»/, loo fi. . 148« 1« «> HrundenU. - Obligationen (für 100 ft. «M.), 4°/, lioatilch« unb slavonische . 3? 50 3s z» 4'/, »ngarischt (100 st, ö.W.) . S7— 37 80 Ander« Hssentl. Anl»h»n. Donau^eg^Lose b»/„, . . . 128 — 1»'— dto, -««leiht 1878 . . 10?-— —-— «nleben ber Stadt Vörz. . . 11»—! —- — 3lnl«l«n d. Vtabtgtmeind« Wien 105— 106 — Nulehcn d. Etadtgemeiübe Wien (Silber oder Gold) .... 12« — 1« «> PrHmienMnl, d. Etabtgm. W!en 173 ?»0 175 — »örstbau'Nnlevtn, verlo«b. 5"/, 101— —'-- 4" „ «rawer Lanbel-Anlebnl . S8 »5 SS Sb «eld Ware Psandbrieft (fürioost.). «odsr.alla.»st.in«I.VI.4»/,».-------------- bt«. „ „ W50 „ O»/, S»-Iü 100 1b dto. Pram.'Gchldv. z«/,,I, Vm. ilü ?ü HL ?c> dto. dto. 3"/„II. Vm. ii?-?b 113 b« «°öfterr. Üande»'Hyp.'«nst. 4«/» iou-—!ioo so lDest.'UN«. Vanl Verl. 4«/, . . ioa »0 101 — dto. bto. liUMr. ,, 4°/„ . . ioo«) 101 — Spnrcaffe,l.ift.,»aI, 5'/»°/»»i>. lai«> — — ßrioritäl»' Obligationen (für 100 fi.), sserblnanbss'Nordbahn — »40 — Klu»-u. «assenv., Wiener, »00U. z»« — 3S» — Hypothelb.,vest.,200 fl.85°/n«. 8750 88 59 Lanberbanl, l)— 184 — Altien o«n Transport« Knkrnehnmngen (per Stück). «lbrecht'Vahn »00 fi, Silber . — — — — »usfta»I«pl, «tisenb, 300 fl.. . IM» 1700 «»hm. «orbbahn 150 fl. . . »?? — »77 «W V^chtlehradec ltis, bou st. «««. 14« 1475 dt«. bt«. (Ut, U) »00 st. . 550 — 551 — Donau < Dampfschiffahrt«»V«s., Oesterr.. 5 Visenb.' «esellschaft 200 fi. s. . . . »95-M5 50 ülov> vest,, Trieft, 500 fi. «M. «4 — 4«a — Oefterr. Norbwestb. 200 ft. S. . «79 50 »»0 50 dt». dto. M. Ii) 200 fi. V. »61-50 »S8-50 Prag'Duier Menb. i50ft.E. . »«»5, »?--Sta»t»eistnbahn »00 st. s. . . 371-50 57» 85 Eübbahn »00 fi. S.....100 — 10050 Sllbnordd. «erb.-». 200 st. «Vl. ,1»-— ei«-50 Tramwlly.Gts.,Wr.,<70ft.ö.W. 4»S - 49«-50 bto. Em. 1887. »00st. . . . — — — — »eld «a« TrH«wad^»es., Neu« «vl., P6«. riUlUMctlen »00 st. . . . 107 — 10?« Ung.Hlllz. «senb. »00 fl. Silber »08 50 «8 75 Nn«.«»eftb.(«a»b'«r-«ghd!« Visen, und Ätahl^Ind. in Men 10» fl..... «« — g« _ Visenbahnw.^üeihg., »rst«, 80 st. l»i 50 1« 50 ,,«lbemühl", Papiers, u.«.». 59- «-— Lirfinger Brauerei 100 fi. . . 11, 5a 114 50 Montan-lVesellsch., 0eft.'alpine 8S80 8? «ft Prager Elsen'Illb.^Vej. »W ft. S80- —s»» — Salao'laij. Lteinlohlen »0 fi. bSl»-— «05 — „Lchlb«l»übl",Pap i?«-— lrifaller Kohlen».«»es. 70 fi. ia»-— 170 — Waffenf.°<».,Oeft.üeihauft.. «ll«., «n Pest, 8« st......... 460'- 4« — Wr. «»ugtsellschaft 100 st.. . i»L- «« — Wieuerber^erZle»el-«cti 430!» Papier-stubel...... 1 «8,,^ 1«««" ^>!Mater in Lllibllch. ^ "Abonnement.) Ullgeraoer Tag. ^^ den »y. Februar ^,, ^"ushielers Herm Fritz «üller ^ Novität! ^, ^-------------- l ft«'. ^"""ement.) V«ab«r Lag. ^'^ den 88. Februar ^, " Sängerin Frl. «llh Veldl. ^ to Dr. pr. 712. V (*«*areta). V ^»loteJu^Uslasbil Ch.Gounod. ^^**^^" Konec po 10. uri. Gesnoht wird für den Mai-Termin von einem alleinstehenden Herrn eine hübsche Wohnung mit zwei, eventuell drei Zimmern sammt Zugehör. — Offerten mit Preisangabe unter «B. 1» an die Administration dieser Zeitung xu richten. (821) 3—1 _______ gt 762. Oklic. C. kr. okrajno sodisöe v Mokronogu daje na znanje: Andrej Kralj iz Zaj?rada je proti Francetu Sinkovcu iz Breznika tožbo de praes. 3. februvarija 1896, št. 762, za plaöilo 76 gold. 31 kr. s pr. pri tem sodiäci vložil. Ker temu sodišèu ni znano, kje da biva toženec, se mu je na njegovo skodo in njegove troäke za to pravdno reè Janez Jamnik iz Breznika skrb-nikom postavil in se je za skrajSano razpravo o tožbi narok na 2. marca 1896, dopoldne ob 8. uri, pri tem sodišèi doloèil. To se mu v to svrho naznanja, da si bode mogel v pravem öasu drugega zastopnika izvoliti in temu sodišèu naznaniti, ali pa postavljenemu skrbniku vse pripomoèke za svojo obrano zoper tožbo izroèiti, ker bi se sicer le s postavljenim skrbnikom razpravljalo in na podlagi te razprave spoznalo, kar je pravo. Mokronog dne 3. februvarija 1896. (743) 3-2 Depositen - Kundmachung. » ^6 Beim diesgerichtlichen Depositmamte erliegen seit mehr als 30 Jahren, ohne dass sich dte Eigenthümer der Behebung wegen bis jetzt gemeldet hätten, nach« Des ^ , Jahr, Monat unb Depositen« Vezeichnung Post. " Hllllptbuches Vetrag Nr. ^« ^"-----------------------------------------------------------------^" Empfanges ^^ ^^ der Masse lllegen-ftandes N- lr. l 2», 3.b»»r 185» » 25« ^«UV°^ «»"ch°s. - «V. 2 2«, «»«»b« ««,, M II ^l.»^«°^«»2"° . 3 75 3 28, L.,!.«b.r I8«5 M 49 ""°'^N^°ss?"°' ' » «« < 2°,Le,..mbel,««5 m °4 «^M°N«,»2^°' . 11 5° Vs werden dayer alle Me, welHe aus dlese Depositen Mgenthumsansprüche zu erheben vermeinen, aufgefordert, diefelben binnen einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen vom Tage der Einschaltung dieses Edictes so gewiss Hiergerichts urkundlich nach« zuweisen, widrigens nach Ablauf dieser Frift obige Depositen als caduc erklärt und dem Fiscus werden übergeben werden. K. k. Bezirksgericht Idria am 8. Februar 1896. (616) 3—3 St. 353. Oklic. Zamrlemu Jakobu Pazlerju iz Mlina postavil se je Franc Kunstl v Radovljici kuratorjem za èin, kteremu se bodo ^jc^^r^^S^^fiHiäfiiiiiiiHHiiliHiiiBMHMSiiMiSifiiSiiiii vroèevali v izvräilni zadevi, Franceta Omersa iz Kranja po dr. Vilfanu proti Jakobu Pazlerju zaradi 13 gld. 34 kr. s pr. izhajajoöi tusodni odloki. C. kr. okrajno sodiäöe v Radovljici dne 14. januvarja 1896. Rmtsolatt zur Laioamer Zmlmg Rr. ä?. Mittwoch den 26. Fcbnm 1898. ^ ^V^'^e°mten in Kram V°lle 37""gs - 3 ?^r eines ärzt-^^> ^Nsys^ in der V^°'u>n """^gen Vezügen ^ö^^ekKn ^ben ihre mit 3>He u "s der^"ersit^ ^ und der stoven - ^?n?efiH b"eits in'einer x^ ^"lum .«zubringen. ^ ^"««r 188L (701) 3-2 Z. 4592. Kundmachung Vom gefertigten Magistrate wirb den im Jahre 1896 stellungspflichtigen Jünglingen fol-gendes bekannt gegeben: I. Die diesjährige Hauptftellnng für die Landesha»rfttstadt Laibach findet »m 17. und l«. März l. I. im städtischen Nathsaale statt und beginnt um « Uhr vormittags, und zwar: ») am 17. März für die Fremden, mit Bewilligung der zuständigen Behörden vor die hiesige Stellungscommission berufenen, »lnd l,) am 18. März für die heimische«, nach Laibach zuständigen Stellungspflichtigen. II. Alle Stellungspflichtigl'n, beziehungs-weise auch ihre vpr die Stellungscommisswn berufenen männlichen Angehörigen, muffen rechtzeitig und reinlich am Stellungsplahe erscheinen. Die heimischen Stellungspflichtigen haben die Nachweise für einen etwa zu erhebenden Anspruch auf die Begünstigung: ») als Kandidaten des geistlichen Stundes, ausgeweihte Priester und als ««gestellte Veelsorger (ß 31 W. «.); d) als Lehrer und Unterlehrer sowie als Lehr-amtszijglinge (ß 32 W. O.) - 0) als Besitzer ererbter Landwirtschaften (g 33 W. G.); 6) aus Familienrücksichten (ß 34 W. G.); endlich e) deS einj. Präfenzdienstes (W 25 bis 29 W. G.) — längstens bis zum Stellungstage Hieramts vorzulegen, III. Stellungspflichtige, welche die Vegiin« stigung nach den H8 ^1 bis A4 des W. G. an. streben und auch auf die Zuerlennung des einj. Präsenzdienstes Anspruch haben, lünnen für den Fall einer etwaigen Abiueisung des Ansuchens um eine der ersterwähnten Begünstigungen den Anspruch auf den einjährigen Präjenzdienst noch bei der Hauptstellung geltend machen. IV. Die Nichtbeachtung der Stellungspflicht sowie überhaupt der aus dem Wehrgesetze cnt» springenden Pflichten lann nicht durch Unkenntnis dieser Kundmachung ober des Wehrgesehes ent» schuldigt werden. Magistrat ller LanllMauMa«lttaiback am 8. Februar 1896. (764) 2-2 g. 25b. Lehrstelle. Nn der zweiclassigen Aollsfchule in Laserbach wird die zweite Lehrstelle mit dem Iahreögehalte der vierten Gehaltsclasse nebst der einstweiligen Benützung eines Wohnzimmers und einer Küche zur definitiven, eventuell provisorischen Besetzung ausgeschrieben. Oehörig instruierte Gesuche sind bis zum 20. März 189V im vorgeschriebenen Wege Hieramts einzubringen. K. l. Bezirtsschulrath Gottschee am 20. Fe< bruar 1896. (7?3) 3-2 Z. 134N.Sch.R. Lehrstelle. An der vierclassigen Volksschule in Mütt« lmg lommt eine provisorische Lehrstelle mit Millchen 86U fl. sofort zur Besetzung. Die Oesuche smd bis 15. März l. I. beim l. l. Bezirlsschulrathe in Lschernembl ei«, zubringen. K. l. Nezirlsschulrath Tschernenlbl an, 20ften Februar 1896.