poštnina plaLsns v Zotovini. Ki«zek«e Nummer 1'50 Diu Nr. 13. Erscheint jeden 1., 10. und 20. 12. (27.) Jahrgang. Organ der Gottscheer Mutschen. Bezugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 30 Din, halbjährig IS'— Din. D.-Ossterreick: ganzjährig 6 Schill., halbjährig 3 Schill. Amerika: 2 Dollar. — Deutsches Reich 4 Mark. Kseenje, Donnerstag, den 1. Wai 1930. Briefs ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgestellt. — Berichte sind an die Schriftleitung zu senden. — Anzeigen-Aufnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje Die Gottscheer Waldordmmg vom Jahre 1406. In der Zeit, in der wir uns anschicken, die Erinnerung an dis Besiedlung unseres Ländchens festlich zu begehen, werden in uns wieder Fragen lebendig, die sich auf die früheste Geschichte unseres Völkleins beziehen und von denen viele schon oft erörtert wurden, ohne deshalb völlig geklärt zu sein. Manche wichtige Frage deckt aber noch voll¬ ständiges Dunkel, so insbesondere die über die ältesten Rechtszu stände im Ländchen. Ohne Zweifel haben die Siedler aus ihrer alten Heimat Rechtsanschauungen und Gewohn¬ heiten mitgebracht, die sie von ihren Vätern er¬ erbt hatten und die geeignet gewesen wären, auch in der neuen Heimat das Verhältnis zur Grund¬ herrschaft und das gegenseitige Zusammenleben zu regeln und zu ordnen. Da aber erwiesener¬ maßen die Einwanderung nicht gleichzeitig und aus einem und demselben Lande erfolgt ist, waren auch die Rechtsanschauungen nicht gleichartig und deshalb wird sich die Grundherrschaft zur Er¬ lassung von Rechtssatzungen veranlaßt gesehen haben, die sicherlich den in den anderen Orten- burgischen Herrschaften üblichen Rcchtsbräuchen gleich oder ähnlich waren und nun auch für die Gottscheer allgemein verbindlich gemacht wurden. Während wir nun über die in anderen deutschen Gauen in alten Zeiten herrschenden Rechtszuftände genau unterrichtet sind, wissen wir von dem bei unseren Ahnen geübten Rechte fast gar nichts. Lediglich über die Abgaben und sonstigen Lei¬ stungen der Untertanen an die Grvndherrschast sind wir durch das von P. Wolsegger veröffent¬ lichte Urbar von 1574 unterrichtet. Zweifellos ist auch bei uns das älteste Recht ausgezeichnet und den Leuten alljährlich verlautbart worden, aber die Aufzeichnungen sind entweder bei den vielen Feuersbrünsten im Städtchen verbrannt und für Durch die Wälder von Gotischer. Von Studienrat Max Eck. Wer im Deutschen Reich kennt dich, Gott- scheerland? Wer kennt die mannigfachen Schön¬ heiten deiner Landschaft? Wer weiß etwas von den wechselvollen Schicksalen deiner mehrhunderl- jährigen Geschichte? Wer kennt die, die deine Scholle ihre Heimat nennen, diesen Menschenschlag mit dem heiteren, lebensprühenden Sinn, aber auch mit dem Trotz und der Zähigkeit, die, aus Liebs zur Heimat geboren, bis heute ihre Heimat deutsch erhalten haben? Wer dich kennt, der wird für dich schwärmen, und den wird es immer wieder zu dir ziehen, so wie es Hunderte deiner Kinder, die du nicht zu nähren vermochtest, und die deshalb in der Fremde ihr Brot suchen müssen, immer wieder zu dir zurückzieht. Denn wenn du auch arm bist, so bist du doch in deiner Armut schön. Von einer Anzahl Höhen¬ züge durchschnitten, liegt das Gottschecrland vor unseren Blicken, wenn wir einen der Berge er- stiegen haben. In Serpentinen müht sich die Straße hinauf nach dem Gipfel, steil eilt ein schmaler Fußweg demselben Ziele zu. Wir ver- immer verloren oder sie schlummern noch unge¬ stört in irgendeinem Archive. Unter diesen Umständen wird eine in Wien aufgefundene- Urkunde, die wenigstens über ein Teilgebiet des öffentlichen Rechtes im Ländchen Aufschluß gibt, bei allen Landsleuten freudige Beachtung finden. Es handelt sich um die erste Wald ord nuno, die Graf Friedrich von Orten¬ burg am 20. Mai 1406 zu Gotisches erlassen hat, also um eine gesetzgeberische Tat des Grundherrn, die dazu bestimmt war, die Rechte der Siedler an den der Herrschaft gehörigen Wäldern zu regeln. Veranlaßt wurde das Gesetz, wie die Urkunde sagt, „durch viel Sröß und Krieg und daraus Tvtschläg und Feindschaft von der Wälder wegen und Waldrecht, die unsere Leut haben in unseren Herrschaften." Es muß also in den ersten Jahr¬ zehnten nach der Besiedlung große Rechtsunsicher¬ heit bezüglich der Besitzverhältnisse in den Wäl¬ dern geherrscht haben, so daß eine Regelung durch den Herrn des Landes dringend nötig war. Dafür wird nun gleich gründliche Arbeit ge¬ leistet und es werden alle in damaliger Zeit denk- baren Rechtsfälle behandelt. Wer als rechtmäßiger Besitzer anzusehen ist, welche Rechtsgeschäfte mit den Waldrechten durchgeführt werden dürfen und in welcher Weise, welche Abgaben zu leisten sind, welche Strafen den Rechtsbrecher treffen sollen u. a. m. wird genau angegeben. Unter den Wald¬ rechten spielt der Bilchfang eine große Rolle, ganz besonders bemerkenswert ist aber die Tat¬ sache, daß unsere Alivordern eifrige Falkenfänger gewesen sein müssen, denn die Waldordnung gibt genaue Anweisungen, was mit den lebend gefan¬ genen Sperbern und Habichten zu geschehen habe, die damals teuer bezahlt wurden. Besonders zu denken gibt ein Rechtssatz. Es heißt in der Rechtsurkunde: „Wer dem andern in sein Waldrecht auf Fsderspiel oder Billich Segung täte bei Tag oder bei der Nacht und weilen, um von Zeit zu Zeit einen Blick hinab ins Tal zu werfen, wo, am Abhang in üppiges Grün versteckt und nur mit wenigen roten Dächern hervorlugend, ein kleines Dörfchen zu uns herauf¬ grüßt, wo im Talgrund noch andere Orte, von dem Turm des Gotteshauses überragt, in der warmen Sonne des Südens von reicher Ernte träumen, die dem Landmann einzuführen nie vergönnt ist. Denn dürftig steht der Mais und eine schmächtige Ähre wächst auf kurzem Halm, der noch nach alter Väter Weise mit der Sichel geschnitten wird. Wir steigen weiter dem Bergrücken zu, von dem herab von mehreren Stellen die Zeichen grüßen, die ein frommer Bauernglaube erbaut hat, um dem Herrn Lob zu sagen, der seinen blauesten Himmel über uns Wanderern wölbt. Bald nimmt uns der Wald auf. Uner¬ meßlich dehnt er sich — kilometerweit, so weit das Auge blickt, bis hinunter zu den kroatischen Bergen, hinter denen das Meer des Südens, die immerblaue Adria unter einem immerblauen Himmel wogt. In wenigen Tagen werden wir sie sehen, ist doch die Eisenbahnlinie bei Delnice von Gottschee aus bequem mit einem Postauto zu er- reichen. Doch vorerst hält uns noch Gottschee der auf dem Pfad funden wird, den soll man sahen und dem Richter gefangen (über)antworten; den soll er dann bessern und über ihn richten als über einen schädlichen Mann." Was heißt „Segung" tun? Die Erklärung und den Wortlaut der Urkunde wird die demnächst erscheinende Aestfchrift zur 600-IaHrfeier bringen. Direktor G. Widmer. Kottjcheer 600-Iahrfeier. Letzte Krist für Krachteuöestessungen! Jene Landsleute, die Gottscheer Trachten, oder auch nur einzelne Teile hiezu, sich anschaffsn wollen, mögen dies unverzüglich dem Obmanns des TrnchtenausschusseS, Herrn Kaufmann Mat¬ thias Rom in Kočevje, bekanntgeben. Es ist anzugeben, was benötigt wird, z. B. Joppe, Hut, Hose usw. Durch die gemeinsame Bestellung wird es möglich sein, die rechte und verbilligte Fär¬ bung des Joppenstoffes zu erhalten. Also, wer zur Tracht noch etwas benötigt, möge dies un¬ verzüglich im eigenen Interesse dem Herrn Kaufmann Rom mündlich oder schriftlich bekannt¬ geben. Meldekarte« einsende«! Um dem geschäfts¬ führenden Ausschüsse in den letzten Wochen die Arbeit zu erleichtern und die klaglose Durchführung der Übernachtung und Verköstigung zu ermöglichen, bitten wir, die Meldekarten genau ausgefüllt ehe¬ stens einzusenden. Auch jene Landsleute, die bei ihren Verwandten oder Bekannten für die Fest¬ tage Kost und Wohnung haben, wollen dies dem Festausschüsse auf der Meldekarte bekanntgeben. Spenden liefen ein: Chaimovicz und Kreisler in. Wien 5 S, Madarasz und Oblat Wien 20 S, F. M. Hämmerle Wien 10 S, „Gottscheerland" Klagenfurt 25 S, Realschuldirektor Widmer 30, Sektionschef Wcnedikter 10, Ministerialrat Locker und sein Wald. Alte Baumriesen von 35 bis 40 Meter Höhe, von denen viele über 100 Jahrs alt sind, erregen unsere Bewunderung. Stolz er¬ hoben tragen sie noch ihr Haupt, ungebeugt und gerade find sie ein Sinnbild der Kraft. Doch nicht allen ist solch Leben beschieden gewesen, daß sie noch kraftvoll dastehen. Mancher trägt die Spuren des Alters deutlich an sich. Bemooste Burschen sind es im wahren Sinn des Wortes. Den Stamm dicht einspinnend, wuchert das Moos bis hinaus in die Äste. Nicht selten hat ein Schwächerer den Starken benutzt, um mit seiner Hilfe den Weg zu finden zur Macht, die allem Leben gibt, zur lieben Sonne. Aber aus dem Schwachen ist im Laufe der Zeit ein Starker geworden: armdick ist an einzelnen Stellen der Efeu anzutreffen, und fast scheint es, als sei der Riese dem einstigen Zwergen unterlegen. Neben dem Efeu ist noch ein anderer Raubritter des Waldes anzutreffen: es ist die Waldrebe. Auch sie windet sich zunächst als schwache Ranke am Stamm empor. Hat sie aber erst das Astwcrk erreicht, so gedeiht sie gut und überspinnt nicht selten das ganze Laubdach des Baumes mit einem dichten Grün, aus dem die weißen Blüten, einen Seite 2. 10, Kaufmann Hans Kresse 10, Rechtsanwalt Dr. Fürer 8, Oberveterinärrat Dr. Wenzel 5, Ministerialrat Dr. Wolsegger 5, Dr. Hans Rom 5, Dr. Putre 5, Dr. Kresse 5, Kaufmann P-rz 5, Kaufmann Andr. Schuster 5, Kaufmann Josef Hutter 5, Kaufmann Jonke 7, Konopjuta Zagreb 50 Din, Josef Elmer Goisern 80, Hausierer Matth. Ostermanu Grafenfeld 100, Hausierer Franz Ostermanu Grafenfeld 100 Din. — Wei¬ tere Spenden folgen. Aus Stadt und (and. KoLevje. (Der Gemeinderat der Stadt aufgelöst.) Die Banatverwallung hat den Ge¬ meinderat der Stadt aufgelöst und zum Bürger¬ meister oder Vorsitzenden den Oberfinanzrat Max Kostanjevec ernannt, worüber der Bezirkshaupt¬ mann Dr. Friedrich Logcr am 24. April dem bis¬ herigen Bürgermeister Mitteilung machte. Dem neuen Bürgermeister ist ein Beirat von 10 Mit¬ gliedern (5 Deutsche und 5 Slowenen) an die Seite gestellt worden. In den Beirat wurden er¬ nannt: der bisherige Bürgermeister Joh. Lončar und Weingroßhändler Robert Ganslmayer als Gemeinderäte, der Stadtpfarrer und Dechant Ferd. Erker, der Kaufmann Matthias Rom, der Gast¬ wirt Gustav Verderber, der Gastwirt Raimund Erker, der Schulverwalter B. Betriani, der Be¬ zirksschulinspektor Al. Peterlin, der Advokat Dr. J. Lavrič und der Advokat Dr. J. Sajovic. Der bisherige Gemeindeausschuß war im Jahre 1927 gewählt und dann von der Banatverwaltung wieder ernannt worden. Er zählte 25 Mitglieder. — (Spende.) Für den Zeitungsfond spen¬ dete Herr Matthias Jellen in Mavrrle (Maierle) 10 Din. Besten Dank. — (Als Arbeitszeit) in dcn Staatsäm¬ tern ist mit Verordnung des Ministerpräsidenten mit Beginn vom 1. Mai bis 1. November täglich die Zeit von 7 Uhr 30 bis 12 Uhr 30 und von 16 bis 18 Uhr, an Samstagen von 7 Uhr 30 bis 13 Uhr 30 vorgeschrieben. Mit 1. November tritt wieder die bisherige Arbeitszeit in Geltung, nämlich von 8 bis 12 Uhr und von 15 Uhr 30 bis 18 Uhr, an Samstagen von 8 bis 14 Uhr. — (Brandkatastrophe.) Im Staatsge- fängnisss in Columbus Ohio ist ein Riesenbrand ausgedrochen. Der Sträflinge bemächtigte sich eine furchtbare Panik. Sie klopften wie wütend cm den versperrten Zellentüren und erhoben ein entsetzliches Geheul. Über 300 Menschen fielen dem Brande zum Opfer. — (Bremen und Europa) sind gegen¬ wärtig die schnellsten Schiffe und zwar hat „Eu¬ ropa" für die Fahrt nach Amerika die kürzeste Zeit gebraucht, während „Bremen" dies auf der Rückfahrt erreicht hat. — (Rückgang der Auswanderung nach Amerika.) Trotz der großen Zahl von Arbeits¬ losen, die es heute in den europäischen Ländern gibt, ist die Auswanderung nach den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahre bedeutend zurück¬ gegangen. Nach den Zahlen, die das amerikanische Einwanderungsamt veröffentlicht, find in verschie¬ denen Ländern die ihnen zustehenden Quoten nicht ausgenutzt worden. Aus Großbritannien, das 65.000 Einwanderer nach Amerika entsenden darf. angenehmen Gegensatz bildend, hervorleuchten. Zeitweilig sterben die dicken Ranken der Waldrebe kurz über dem Boden ab und hängen dann, frei schwebend, vom Baum hernieder und erhöhen so noch den Eindruck des Urwaldes, der in aller Echtheit auch noch nahe der Stadt Gottschee zu finden ist. In seinen gewaltigen Besitzungen hat der Fürst Karl Auersperg ein Gebiet bestimmt, in dem kein Bxtschlag klingt, in dem kein Meiler raucht, in dem kein Holzfuhrwerk anzutreffen ist, in dem Leben und Sterben seinen Lauf nimmt, ohne daß der Mensch diese Vorgänge beeinflussen oder stören darf. Da erblickt man emporsprvssen- des üppiges grünes Leben, und unmittelbar da¬ neben grinst der Tod in Gestalt eines Alten im Walde, dem, wer weiß, wann, der Blitz das Haupt spaltete und ihn all seines Schmuckes be¬ raubte, so daß er dürr und kahl ein Bild des Jammers, sich selbst überlebt habend, dasteht. Neben ihm schleppen Invaliden ein erlöschendes Leben dahin; an ihrem Mark zehren Schmarotzer, unter denen wir auch Pilze von ganz ungewöhn- lich großen Ausmaßen finden. Bald werden sie, deren Leben bereits erloschen oder im Erlöschen begriffen ist, sich denen zugesellen, die am Boden Grtts4err Zertuua — Nr 13. sind gegen 28.000 Visa verfallen, und von den 17.500 Einwanderern, die der irische Freistaat nach den Vereinigten Staaten schicken durfte, sind nur 12.000 ausgewandert. Obwohl die Gesamt- quote Italiens weniger als 6000 betrug, sind doch 1500 Visa unbenutzt geblieben. — (Modere Feuerspritzen.) In so mancher Landgemeinde hat man in den letzten Jahren Motorspritzen angeschafft und bald darauf gesehen, daß sie nicht verwendbar sind, weil ihre Wasserlieferung viel zu groß ist, d. h. weil im Ort kaum genug Wasser dafür vorhanden ist. Die bekannte Feuerwehrgerätcfabrik Konrad Rosen¬ bauer in Linz a. D., die schon gegen 2,10 Mo¬ torspritzen nach Jugoslawien geliefert hat, ist nun nach gründlicher Prüfung der Verhältnisse mit einer neuen Motorspritze gekommen, die gerade den Anforderungen einer kleinen Landgemeinde in bezug auf Wasssrlieferung, Spritzleistung und nicht zuletzt auch in bezug aus den Anschaffungspreis voll entspricht. Kleine Wasserlieferung und hoher Druck ist das Prinzip dabei, um die nur meist geringen Wasservorräte möglichst wirksam zum Löschen auszunützen. Die neue Motorspritze Klein- Florian wiegt nur 55 Kilo und saugt wie eine große Motorspritze aus einem acht Meter tiefen Brunnen Wasser in wenigen Sekunden und gibt einen Strahl bis zum dritten Stockwerk. Die Konstruktion ist äußerst präzis, solid und praktisch ausgeführt. — (ErleichterungderReifeprüfung.) Der Unterrichtsminister erließ eine neue Verord¬ nung über die Maturitätsprüfungen an Mittel¬ schulen. In Hinkunft werden die Maturitäts¬ prüfungen nur aus jenen Gegenständen abzulegen sein, die für den betreffenden Typus der Schule kennzeichnend sind. An Realgymnasien werden die Prüfungen aus Latein und an humanistischen Gymnasien die Prüfungen aus Mathematik ent- fallen. Die Maturitätsprüfungen haben nur die allgemeinen Kenntnisse, logisches Denken sowie die Fähigkeit zum präzisen Ausdruck zu erweisen. Jene Schüler, die die schriftliche Matura mit gutem Erfolge bestanden haben, sind von der mündlichen Prüfung befreit. — (Mahnung.) Der Termin für die Ein¬ zahlung der Beiträge für die Orgel ist mit 30. April abgelaufen. Die wenigen Rückständigen werden daher ersucht, innerhalb dieser Woche ihre Rückstände zu begleichen, damit sie sich nicht un¬ nötige Auslagen und Unannehmlichkeiten aus¬ setzen. — (Kirchenkonzert.) Am 27. April ver¬ anstaltete in der Stadtpfarrkirche der Kirchenchor ein Konzert, das mit vollem Erfolg gekrönt war. Der hochw. Herr Direktor St. Premrl meisterte im wahren Sinne des Wortes die Orgel. Seine Finger entlockten der Orgel großartige Harmo¬ nien vom zarten Pianissimo bis zum mächtigen Pleno. Die Registrierung war ausgezeichnet. Es wurden Kompositionen von Eberlin, Reger, Mar¬ tini, Guilmant, Wagner und Canestrari gespielt. Am meisten gefielen „Das letzte Abendmahl" von Wagner und das „Allegcetto festoso" von Cane- strari, die glänzend und meisterhaft gebracht wur¬ den. Die Sopransoli sang die hervorragende Solistin Frau Dr. Röthel. Sie sang vier Kom¬ positionen von Weber, Maccherron und Mozart mit vollendeter Kunst. Herrlich waren das Alle- liegen, um das wieder zu werden, was sie einst waren und woraus sie in jungen Jahren Nah¬ rung und Kraft sogen, und so den Ring der Naturschöpfung zu schließen, diesen Ring, in dem auch jeder einzelne von uns steht. Trittst du auf einen solchen Riesen, der dir scheinbar noch jetzt widerwillig den Weg sperrt, so wirst du leicht erschrecken; denn dein Fuß wird plötzlich den festen Halt verlieren und du wirst merken, daß das, was vor dir liegt, nicht mehr der Baum von einst ist. Gewaltig haben Moder und Fäulnis in dem einst so festen Holz genagt. So bietet der Wald ein interessantes Gebiet der Beobachtung gerade für uns, die wir in Deutschland ja meistens nur Forste sehen. Deshalb übt er auch eine starke Anziehungskraft auf uns aus, und gern steigen wir immer wieder die Berghänge hinan in diesen stillen, unseren abgespannten Nerven so wohltu¬ enden Frieden. Und wenn auch ein Tröpflein Schweiß rinnt, wir werden dafür reichlich ent¬ schädigt, Und kommen wir zurück, so freuen wir uns auf ein erfrischendes Bad in der Rinse, die in großen Bogen die Stadt Gottschee umfl-eßt. (Fortsetzung folgt.) Ja;rcang luja von Mozart, das vom zartesten Piano bis zum großartigen Fortissimo erklang. Wir müssen noch hervorheben, daß das deutsche Damenquartett den Schubertschen 23. Psalm meisterhaft und präzis zum Vortrage brachte. Der Erfolg des Konzertes war geradezu herrlich. Schade, daß das Konzert nicht so aufgeführt werden konnte, wie man es ursprünglich vermeinte und wofür sich der Herr Organist Loboda redlich bemühte. Einige Herren vom slowenischen Musikverein wollten aus nationaler Einseitigkeit nicht mittun. Wer keinen Sinn für einen schönen Gesang hat, hat auch kein Herz. Wir sind aber froh, daß trotz solcher Nörgeleien das Konzert einen so herrlichen Erfolg hatte. — (Gründung einer neuen Kasse.) Dienstag den 29.^April kam es über Anregung des geistl. Rates Skulj zur Gründung einer für die Slowenen berechnete Sparkasse in Kočevje (Gotlschee). Sie trägt den Namen „Volks-Dar¬ lehens- und Sparkasse". — (Sind Sie schon Mitglied) des „Volksselbsthilfe (Ljudska samopomoč) Vereines"? Wenn nicht, verweisen wir Sie auf das heutige diesbezügliche Inserat. — (Einige GottscheerFamilien) sind in den letzten Tagen aus Amerika zu mehrmona- tigem Aufenthalt in der Heimat eingetroffen. Willkommen. — (Neue Veröffentlichungen über Gottschee.) Es mehren sich anläßlich der be¬ vorstehenden 600-Jahrseier in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die Aufsätze über un¬ sere Sprachinsel. Die illustrierte Zeitschrift „Deut- sche Welt", das Organ des „Vereines für das Deutschtum im Auslande", brachte in den beiden Nummern März und April eine ausführliche Dar¬ stellung von Landschaft und Menschen des Gott- scheer Landes aus der Feder des unseren Lesern bekannten Leipziger Geographen Dr.Hugo Grothe. Den anschaulichen Text zieren drei ausgezeichnet gelungene farbige Vervielfältigungen von Gemäl¬ den unseres Landsmannes, des Malers Michael Ruppe in Salzburg (Blick von Hohenegg ins „Land", Blick von der „Krempe" ins Kulpatal, Gottscheer Bauernküche), wie das Märzheft auch den Werdegang Michael Ruppes schildert. In der Berliner Tageszeitung „Germania", dem führenden Organ der deutschen Zentrums¬ partei, ergreift in der Nummer vom 14. April Dr. Wäsch, der Geschäftsführer des Bundes der katholischen Überseedeutschen das Wort mit einem Artikel „Gottschee, eine deutsche Sprachinsel in Südslawien". Unser Landsmann Erich Petschauer veröffentlichte im Jubiläumsbande „Heimat und Welt", der gelegentlich des 15 jährigen Bestehens des Leipziger „Instituts für Auslandkunde, Grenz- und Auslanddeutschtum" sowie des 60. Geburts- tages seines Begründers Dr. Hugo Grothe er- schien, eine entsprechende Studie über Volksspiele in Gottschee. Es soll künftig die Aufgabe des neuen Hei¬ matmuseums sein, alle über Gottschee erscheinenden Aufsätze und Bücher zu sammeln und auszulegen. Dies, damit sich sowohl unsere Landsleute lau¬ fend unterrichten können, wie Besucher der Sprach¬ insel in der Lage sind, sich über die Geschichte, Land und Volk der Gottscheer Sprachinsel zu unterrichten. Im Deutschen Reiche ist die vor¬ handene ältere und jüngere Literatur über Gott¬ schee von dem genannten Institute in Verbindung mit der „Vereinigung der Freunde von Gottschee" ziemlich vollständig untergebracht worden. Wir bitten alle unsere Landsleute und Freunde im In- und Auslande, die vorgesehene Zusammen¬ bringung aller Erscheinungen über unsere Heimat durch freundliche Zusendung an die „Gottscheer Zeitung" in möglichst zwei Exemplaren zu unter¬ stützen. Diese Aufsätze und Bücher werden jeweils in der Zeitung namhaft gemacht werden. Stara cerkev (Mitterdorf). (Gestorben) ist am 28. April die ledige Inwohnerin Maria Högler in Gorenje Lozine 19 (Oberloschin) im Alter von 76 Jahren. — (Für Jubiläumsgäste) hält Mitter¬ dorf mit den zunächst liegenden Ortschaften 62 Betten bereit. Sollte sich die Notwendigkeit er¬ geben, will man noch weiter entgegenkommen. Hotrnica (Görtenitz). (B e sitzw e ch s e l.) Das Haus Nr. 18 samt einigen Grundstücken kaufte am 13. April im Lizitationswege Herr Johann Poje Nr. 16 vom Herrn Holzhändler Ludwig C. Tschinkel um den Preis von 75.500 Din. Milani»! (Poljane). (Sterbefall.) Am 24. April ist hier nach einem langen und qual¬ vollen Krankenlager und öfterem Empfange der Jahrgang XU. GotlfcLeer Zeitung -- Nr. 13 Seite 3. heil. Sakramente Frau Maria Schauer, Mutter des Herrn August -schauer, Pfarrers in N sseltal, im 81. Lebensjahre gestorben. Die Verblichene war eine edle, bescheidene und tiefreligiöse Frau, die bei der ganzen Bevölkerung in Achtung und Ansehen stand. Sie ruhe in Frieden! Wozetj (Mösel). (Vom Pferde erschla¬ gen.) Im Jahre 1928 hat sich Anton Ozbold aus Prezid in Niedermösel Nr. 35 angekauft und war Fuhrwerker von Beruf. Am 23. April hatte er wie gewöhnlich schweres Fuhrwerk und trieb in Niedermösel bei einer steilen Steigung des Weges mit starken Schlägen die Pferde unmittel- bar derart an, daß ein Pierd mit beiden Hinter¬ füßen wuchtig ausschlug und den Fuhrmann an die Brust traf, so daß er buchstäblich erschlagen wurde und, nach Hause gebracht, innerhalb einer halben Stunde gestorben ist. — (Sterbefall.) Am 23. April starb in Mösel Nr. 30 nach langen! Leiden Maria Kraker, Besitzersfrau aus Verderb Nr. 6. — (Spende für die Orgel.) Der Ge¬ meindeausschuß von Schwarzenbach spendete für die neue Orgel in Mozelj (Mösel) aus Gemeinde- Mitteln den Betrag von 400 Din, wofür das Pfarramt hiemit den schönsten Dank ausspricht. Werdreng. (Spend e.) Herr Heinrich Herbst aus Toronto, Kanada, hatte die Güte, dort für unsere Kirche Spenden zu sammeln. Dazu trugen bei: Die Brüder Johann und Heinrich Herbst je 2 Dollar, Gottfried Jonke Pockstein, Georg Pirstl Rieg, Joses Matzelle Mösel, Frank Arko Moroöitz je 1 Dollar, Matthias Erker Büchel, Steffi Samide, Franza Boltesfar Malgern, Emma und Anna Sürge Niedermösel je 50 Cent. Dem Sammler und den Spendern für den übersen¬ deten Betrag von 579 Din herzlichen Dank und Ostergruß. Die Kirchenvorstehung. Kraz. Verein Gottscheerland. (Feier für 40jährige treue Dienste.) Frau Anna Mi- chitsch, die Gemahlin unseres Landsmannes und Ehrenmitgliedes des Herrn Landesbeamten Hans Michitsch, die jetzt leider schon längere Zeit krank darniederliegt, war vor kurzem mit der Überrei¬ chung der Medaille für 40jährige treue Dienste herzlich geehrt. Die „Tagespost" schreibt hiezu: Dieser Tage hat eine Abordnung des Deutschen Lesevereines in Graz Frau Anna Michitsch, die als Bücherverweserin solle 40 Jahre die Bü¬ cherei und die Lesezimmer des Vereines in Ord¬ nung hielt, die ihr vom Bundespräsidenten ver¬ liehene Medaille für 40 jährige treue Dienste fei- erlich überreicht und ihr Dank und die Glück¬ wünsche der Alt- und Jungmitglieder des Ver¬ eines übermittelt, dem sie ihr arbeitsreiches Leben widmete. Viele im Leben stehende Akademiker werden sich gewiß des stets entgegenkommenden und leutseligen Wesens der Jubilarin erinnern und aus der Ferne der treuen Pflichterfüllung und selbstlosen Hingabe, mit der sie den Anforde¬ rungen ihres Amtes stets gerecht wurde, Dank und Anerkennung zollen. Möge es ihr beschieden sein, noch recht viele Jahre in voller Rüstigkeit am Vereinsleben teilzunehmen und sich der allge- meinen Wertschätzung zu erfreuen, die sie durch ihr vorbildliches Walten in reichem Maße ver¬ dient hat. Wie«. (Doppelselbstmord.) Die 35 jäh¬ rige Großkaufmannsgattin und Hausbesitzerin Frau Fanny Jonke, geborene Verderber, aus Dürnbach stammend, hat sich infolge größerer Geschäftsver¬ luste am 18. April durch einen Revolverschuß ge¬ tötet. Als ihr im 37. Lebensjahre stehende Schwa¬ ger, Herr Franz Jonke, Geschäftsführer der Firma Matthias Jonke, herbeigeeilt und sie tot im Bette liegen sah, griff er gleichfalls zur Waffe und machte seinem Leben ein Ende. Am Leichenbe¬ gängnisse am 23. April beteiligten sich über 3000 Personen und gegen 100 Kränze wurden abge¬ geben, was zeigt, wie beliebt Frau Jonke unter den Wienern war. Brooklyn. (Gottscheer Kranke nunter- stützungsverein.) Der Gründer dieses Ver¬ eines ist der aus Kummerdorf gebürtige Herr Matthias Kump, der am 4. April seinen 61. Ge¬ burtstag feierte. Während seines 40 jährigen Auf¬ enthaltes in Brooklyn war Herr Kump in den Gottscheer Kreisen und Vereinen beständig ein sehr tätiger Mann, ein Gottscheer von echtem Schrot und Korn. Würden alle unsere hiesigen Lands¬ leute diesen volkstreuen Naturgottscheer nachahmen, würde die Gottscheer Mundart in Amerika nie vergessen werden und in Brooklyn würde ein neues Gottschee entstehen. Unserem Mattl Kump mögen noch recht viele freudige Tage im Jahre, 2u baden bei: z. Mjgmailll LeüerbaWuttg in Hocevie« fiauplpi. noch recht viele Jahre in seinem Leben beschieden sein. Die Mahnung „Vergeßt mir nicht die Mund¬ art" in der „Gottscheer Zeitung" war sehr zeit¬ gemäß. Brooklyn. (Vorfeier zum 600-Jahr¬ jubiläum.) Die am 22. März d. I. durch die Gottscheer Vereine in Brooklyn veranstaltete Vor¬ feier im Gottscheer Klubhaus nahm einen glän¬ zenden Verlauf, die nicht durch das kleinste Zeichen einer Unruhe gestört wurde. In allen Winkeln des Klubhauses herrschte reges Leben, von nah und fern kamen mit Heimatliche beseelte Gottscheer zusammen, um an der Vorfeier zu diesem histo¬ rischen Feste teil zu nehmen. Die Unterhaltung selbst ließ auch nichts zu wünschen übrig, denn es wurde alles aufgeboten, um den in Amerika weilenden Gottscheern anläßlich dieser Heimat¬ feier die besten und vergnügtesten Stunden zu bereiten. Die Hauptmusik im großen Saale stellte der Mottscheer Ziehharmonika-Klub unter der Leitung seines bewährten Präsidenten Johann Weiß, den oberen Saal besetzte das humoristische Trio, bestehend aus Josef Bartelme, Erich Tschinkel und Bischnute, für die übrigen leiblichen Genüsse sorgte Pep Srerbenz, Verwalter des Klubhauses. Das Fest-Komitee wurde geformt durch Josef Bartelme, Erich TschinkSl und Adolf Schauer; selbes wurde von den Gottscheer Organisationen durch folgende Mitglieder verstärkt: Gottscheer Zentral Holding Comp.: Josef Hutter und Franz Deutschmann; Gottscheer Krankenunterstützungs- Verein: Josef Deutschmann, Andreas Schmuck und Friedrich Meditz. Landwirtschaftliches. Gehandlung der Pferde. Gewöhne dich daran, mit dem Pferde freundlich zu sprechen. Streichle es lieber, als daß du es schlägst oder stößst. Freundliche Behandlung macht die Pferde so gutartig, daß sie endlich auf bloßen Zuruf folgen. Rohe, unfreundliche Behandlung hingegen macht selbst willige Pferde störrisch. Auch beim Einspannen oder Satteln soll das Pferd mit freundlichen Worten, nicht aber mit Flüchen und Püffen behandelt werden. Gebrauche die Peitsche so wenig wie möglich. Vermeide auch das Reißen und Zerren am Zügel; denn es tut dem Tiere weh. Wirke der Unsitte entgegen, daß die Pferde immerzu gepeitscht, gerissen, roh an den Kopf geschlagen und gestoßen, durch Fußtritte und mit Peitschenstielen oder Knüppeln mißhandelt werden. Denke daran, wie sorgsam z. B. Maschinen be¬ handelt werden, die doch kein Gefühl haben. Alles heftige Anschreien, Reißen an den Zü¬ geln und unvermutetes Schlagen mit der Peitsche erschreck! das Pferd, setzt es in Angst, mindert seine Kraftentfaltung und erschwert dadurch dem Kutscher sein Tagewerk. Im Augenblick eines heftigen Schmerzes zuckt jedes Pferd zusammen und läßt vom Ziehen un¬ willkürlich ab. Wie töricht also dieses rohe Drauf¬ losschlagen! Und wie himmelschreiend ungerecht, wenn Arbeiter so grausam gegen Wesen handeln, dis doch noch ärmer als sie, ja in Wahrheit die ärmsten aller Arbeiter sind! Verlange von dem Tiere keine Leistung, die seine Kraft übersteigt. Vergiß nie, daß du als Mensch auch menschlich handeln mußt. Auf steilen, glatten oder lockeren Wegen nimm, wenn du kannst, Vorspann oder lade von vorn- herein nicht zu schwer. Habe beim Bergauffahren stets einen Sperrklotz mit, den du unter das Rad legst, damit sich das Tier verschnaufen kann. Bei schwieriger An- und Abfuhr (z. B. bei Bauten) sorge dafür, daß feste Fahrbahn herge¬ stellt und daß noch ein anderes Gespann vorge¬ legt wird. Lasse keine Steine im Fahrweg liegen. Mache stets die Wagenräder nach dem Ab¬ laden von etwaiger Verschüttung frei und dann erst fahre los. Spanne die Pferde passend in die Stränge. Lade schwere Gegenstände, die wenig Raum ein¬ nehmen (Steine usw.), auf kurze Wagen. Je länger der fortzubewegende Gegenstand, desto schwerer die Last. Kopple also keine beladenen Wagen aneinander. Prüfe das Zug-Geschirr täglich, ob es das Tier nicht bei der Arbeit drückt oder scheuert. Hilf dem etwaigen Übel sofort ab. Sorge für Geschmeidigkeit des Lederzeuges. Prüfe auch täglich den Hufbeschlag. Achte darauf, ob das Pferd lahmt. Sorge sofort für Abhilfe. Wund oder lahm gewordene Pferde bean¬ spruchen Schonung und Freibleiben von Arbeit; sonst wurzelt ihr Leiden ein. Verwende beim Kutschgeschirr keine scharfe Kandare und auch keine scharfen Gebisse, welche die Zunge des Pferdes zersägen, zerquetschen oder einschnüren. Fährst du mit Kandare, so laß die Kinnkette überziehen. Sorge hingegen für paffendes Hinterzeug (Umlauf) am Geschirr, damit die Pferde es beim Zurückschieben und Hemmen leichter haben. Denke daran, warmgelaufenen Tieren, sobald sie im Freien längere Zeit stillstehen müssen, eine Decke überzubreiten. Bei rauher Witterung ist Wen V!L 8(MjVIk:K- 8PKO88M 80 nekme ick einkack Rollers „Lisa" Lrsme- Komaäe und reibe in dünner Lckickt abends unci mordens kräktixein. Oie blecken ver- sckvinden, ru- x-Ieickmitsämt- licken ankeren Lckönkeitskek - lern unk ick bekomme eine k nur Leiters starke Llsa-Vaarrvuckspomade. 1"un 8ie ckss Qleicke — es killt suck Iknen! ?er Post: 2 lopks von einer oker je ein Dopk von beiden LIsapomaden 40 Oin kranko Aexen VorausssndunZ; per dlacknakms 50 Oin. — Überall ru Kaden! Wo nickt, bsbtellen Sie direkt bei: LVOLN V. äpottieksr 81ubica vonja, Llssplatr 304. Seite 4. Gottscheer Zeitung — Nr. 13. Jahrgang X!!. dies doppelte Pflicht. Aber während der Fahrt ist die Bedeckung schädlich, ausgenommen bei ge¬ schorenen Pferden. Setze dich nicht längere Zeit im Wirtshaus fest, während die Pferde in brennender Sonnen¬ glut, in eisiger Kälte oder im Regen schutzlos draußen stehen. In heißer Jahreszeit und bei staubigem Wetter wasche die Nüstern und Augenwinkel des Tieres öfter mit kaltem Wasser aus. Stelle das Pferd möglichst in den Schatten. Bei großer Hitze kannst du dem Pferde unter¬ wegs auch etwas kaltes Wasser geben, aber nur, wenn die Fahrt gleich weitergcht. Tränke und füttere unterwegs das Pferd nur aus deinen eigenen Gesäßen. Sei vorsichtig wegen Gefahr der Übertragung von Krankheiten. Gegen Fliegen, Bremsen und Mücken schaffe Netzdccken an! Auch langer Schweif und lange Mähne sind wirksamer Schutz. Im Winter sorge dafür, daß bei eingetre¬ tenem Schneefall oder Glatteis der Hufbeschlag sofort geschärft wird. Besser du schaffst Eisen mit einzuschranbenden Stollen und Griffen an. Fällt das Pferd im Gespann hin, so stränge es in Ruhe ab und lege ihm die Vorderfüße zurecht. Ist der Boden glatt, so streue Sand, Erde, Torf, oder lege eine Decke unter die Vor¬ derhufe. Ein breiter Gurt unter dem Leibe durch¬ gezogen und rechts und links hochgehoben, er¬ leichtert das Aufstchen sehr. Wird das Pferd zuletzt alt und arbeitsun¬ fähig, so lasse es sich nicht grausam zu Tode quälen. Sorge dafür, daß es zum Schlachten kommt. Niemals aber lasse das Tier bei vollem Bewußtsein abstechcn. Verlange, daß es in Be¬ täubung stirbt. (Schuß ins Gehirn, Bxthiebe auf die Stirn.) Verkaufst du ein arbeitsunfähiges Pferd zum Schlachten, so bedinge schriftlich ausdrücklich, daß es baldigst getötet und nicht noch weiter ausge¬ schunden wird. Mache ein Brandzeichen am Huf und fordere ihn zurück! kerugMbüdr? Herausgeber «.Eigentümer: Josef Eppich, Stara cerkev. Schriftleiter: Alois Krauland, Koöevje. Buchdruckerei Josef Pavliäek in Kočevje. soms san in Kaus des Kerrn Dr. Stephan Wajh gegenüber dem Kaffeehanse,Vereinigung- kilbit alle in llas rakntecbniscbe pack einsekläziZen Arbeiten solill unll sorg- ksltiA aus. — Oeökknet zellen Verklag von 8 bis 12 bltir unll von 2 bis 5 Dkr, an Sonntagen von 8 bi3 12 Dkr Oolä-, 8ilder-, korseUan- unll 2smentxlom- den, 6o1ädrüoken unä -Lronsn, Kunstlieds Oebisse, Aaknrsinigung rmä -Leköstigung. Arbeit unä kreise konkurrenzlos! sind stets lagernd bei der Firma Wirk» Wkakar, Ljub¬ ljana, Slomškova ulica 11. Lckter Köttner KstteeLusstr! Apel-Aahrräder Größte Produktion der Welt! Gska-Kahrräder das Meisterwerk 43 jähr. Praxis Ffaff-Mhmaschinen beste Maschine der Gegenwart Kinderwagen in allen Ausführungen empfiehlt sranr Lrcbinlrel» Isscevjr. 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