frannmrratim - prrilc: ' Kirr Laibach <-n,Iahrlg . . . 6 n. — tt. Halbjrhrig . . , 3 „ —• . vtetleljahtig. . . l „ 60 , fflonatlKb . . . — . so . Mit ter Post: Wenjjabrig . . . s ft. — kt. H-lbj-hrig . . . 4 „ 80 , Wlettelja&rig. . . 8 „ i6 „ 9Ct guftrllung in« Hau« eicrtel- jiihtig 85 It., monailich 9 tt. Laibacher SiUjelne IRummern 6 tt. / Hncnime Mittheilungen roerben nicht beriicksichtigt; Manufkripte nicht zuriickgrsrndet. Stiakliom 8e6nbofgafle Nr. 13«. Srptlitioa nnb 3nfcru!tn flnttan: «°»gretzplatz Nr SI (Buchhanblung eon 3.». Jtleinmaflt 6 F.Bamb»g>. 3nftrtioM»rttft: >>tr die cinlFaltige Pettkzeile 3 h t«i jHeimaligct Einlch-Itung L 6 tt. btcimal L 7 It. 3nfetticntftemt>et jcbedmal go tt 8ti gtofiercn 3nfcrateti unb Sfletet ®inf*eltnng cntf(ite4enbcr Rabatt. Nr. 287. Donnerstag, 16. Dezember. — Morgen: Lazarus. 1869. Aonstilutionesser Uerein in Laibach. Der AuSschutz beehrt sich hiemit, die HerVen Vereinsmitglieder zur zwanzigsten Versammlung, welche Freitag den 17. Dezember d. I. Abends 7 Uhr im Saale der Schietzstatte stattfindet, hof-lichst einzuladen. Tagesordnung:. Bortrag „uber Konzile." Zeituugsstempel itnb kJnseratellsteuer. i. Der ungarische Neichsrath hat fiber Antrag bee Slbfjeorbnetcn Kol 0 in an Toth die Abschaf- fung dcs ZeitungSstempelS befdiloffett. Dieser Um- stand biirfte roohl auch auf unscren Reichsrath 6c« stimmend einroivfen, urn cine ber ungcrcchtcslcn Steucrn in ben i'tinbern dieeseits ber PeitHo ab-zuschaffcn. Die freifinnige Presse hat schon zu wicderholtcn malcti ihre Stimmc zu bcren Besei-tigung erhoben, unb roir glaubm hier cinen trcff-lichen Artikel, roe(d)cn jiingst bic „Linzer Tagcs-post" iiber „ben Zcitungestcmpcl" unb beffen sia-mesischen Bruder, „bic Jnscratcnsteucr," gebracht hat, reprobuzircn zu sollen: Die gefammte gcbilbcte Wclt, sowie otic volke-wirthschaftlichen Schriftstcllcr, haben schon langft ben Stab gebrochen iibcr ben Zeituugsstempel, biefe Hintcrlasstnschaft bee nacfteften AdsolutiemuS, bie-fer ©tctier, welche tocitcr nichte ift, ale ein Mit-tel, urn ber politischen unb asthctischen Bilbung bee Volkee Hcnininisse zu bcreitcn, cine fiekalische unb zuglcich polizcilichc Matzrcgel, roodurch der bc- schrankte Unterthanenuerftanb bevormunbet unb bic freie Mcinungeautzcrung in Fcsseln gctegt roirb. Mcrdcn nicht die Buchdrucker unb ZcitungS-untenichmcr ohnchiti mit ber Envcrb - unb Ein-fommenfteuer belcgf, welche sammt Zuschlagcn keine gcringe Summc anSmachcn? Sollte man konfc-qucnter Weise nicht auch von ben Gebetbuchcrn unb Romancn, von Gcdichtcn unb politischen Bro-fchiircn, kurz von allcm, was cincm bebruckten Pa-picre glcichsicht, die Stempclstcuer cinhebcn? Warum ift gcrabe das pcriodischc Glatt ber Paria unter beit Produkten der Prcssc? Wahihaftig, ee ift die kostlichstc Ironic, datz man die Fessel, bic ber un-abhangigen Prcssc angelcgt roirb, von ber Prcssc sclbst bczahlcn latzl. Jedce halbrocge freie unb zi-vilifirte ?anb hat bic Prcssc von biefcr Schlcpp-fugcl am ftufje befrcit, ja ee hat Limber gegeben, bic roegcn ihrer absolutistischcn unb Mitzrcgierung sprichwbrtlich roarcn, wie z. B. bae verrnfene Spa-nicn, wo jeboch solchc Finanz - unb Polizcifunfte nic eingebningen. Abcr roir sinb gcbilbet, liberal; jedcr ber licet, inutz fiir ben Genutz bee lesene cine hohe Abgabe zahlen. Die Prcssc ift bic mfichtigfte Waffc der mensch-lichen Jntclligcnz, sic ift der Schrccken der Tirau-neti, Heuchler unb Jgnorantcn, daher mujj sic durch eitic briidenbe Steuer befchranft, unb bic Waffc so nicl ale moglich unschablich gemacht roerben. Die Presse ist aber auch bae roirfjamste Mittel zur Berbrcitung ber Jntclligcnz, bahcr ber Zeitungeslernpel nichte cmbcree ist, ale ein Angriff, cine Steuer auf die Jntclligcnz, ale ob in Defter* reiefi noch immer, roie e6 friiher ber Fall roar, bic Jntclligcnz ale ein Vuyueartifcl angeschen roiirbe, bahcr ale solchcr befteuert roerben mufe. Doppelt ungerccht erschcint ber Zcitungeslein-pel, roenn man beriitffichtigct, batz die ojfizieUen Zcitungcn davon befrcit sinb, biefen bahcr ein Pri« vilcgiurn auf Kosten ber unabhSngigen Presse ein-gcraumt roirb. Beriicksichtigt man ben Umftanb, d«h gewissc Korporativne«, z. B. Eisenbahnen, ver-tragemafjig gezwungcn find, in den offiziellen Zei-lungen inferircn zu laffcn, deren Rcbaktionekostcn im Vergleichc zu jcnen der unabhiingigen Presse roeit geringer sinb, batz bit offiziellen Zeitungen endlich com Slcrnpcl befrcit sinb, so fattn ce nicht Wunbcr nchmeii, batz die offiziellen Bliitter um cinen roohlscilcren Prcis abgesetzt roerben fonncn, ale die mit keinen solchcn Privilegien ausgestattete unabhangige Presse, welche daher mit jcnen nur fdiroer konkurriren kann. ..Gleiches Recht fiir A lie" heitzt cs sonst in Ocsterrcich. Soll bei ber Prcssc allein cine 2lu6uahme beftehcii, ober soll bic Regie-rung roirklich bic Ansicht haben, batz fur bae Volk die offizicllc Zeitungekost die allein zutriigliche fei? Ee roirb eingeroenbet, batz der Stoat die Ein-nahmequtlle, welche ber Zeitungsstempel bilbct, schwer entbehren kSnne. Wohl ift biefe Einnahmsquelle nicht nnbedcu-tenb, aber cs fehlt jebc ©erechtigung zu beren Exi-ftenz, roenn man nicht als obersten Steuergrunb-satz ben Wahlspruch aufstcllt: ..Gclb um jcben Prcis." Aus roelchem Rcchtegrundc der ZeitungSftcm-pel cingehobcn roirb, rourbe wohl fdiroer anzugeben sein. Dcrsclbe kann nicht als Einkommensteuer bctvachtet roerben, denn biefe roirb von reincrn Ein-kommen berneffen , wahrend ber Stempel vom Bnitto-Einkommcn, ja sclbst bann erhoben roirb, roenn bie betrcffcnbcn Zcitungcn Defizit haben. Der Zeilimgeftempel ift auch keine (Scrocrbfteuer, als welche hvchstens bie Jnscratenstcner angefehen wer-ben konnte. Ucbctbies ist zu bezweifeln, ob die Staats-finanzcn durch Aushcbung dcs Zcitungsstempcls cinen berartigen Sntgang erleiben, roie cs den Av- Ieuilleton. Karl Vogt uber die Urgeschichte des Menschen. F ii n s t e r Abend. Der Ucbergang aus ber Stein- in bie Br o n ze-z e i t ist nur ein allmaliger. Datz man auch tn der Steinperiode schon anfing, Gcgcnstande dcs Schmuckce unb ber Wehrc aus Metall zu arbei-ttn, zcigtc Vogt an ben Fnnbcn in ben Stein-gr a b c m , welche er in schr cingchcnbcr Weise beschrieb. Erst waren biefe Graber einfache Stein-kisten, spiiter wurben ce Grabkammcrn, D ol --m e n. Bei biefen sinb bie Stcinc roh, wie sie die Natur gab, unb gewohnlich in der Art zusammcn-gesctzt, datz mchrere grotze, plattensormige Steine "ufgcsetzt wurden auf bie LcingSkante — in bieser ®cisc wurde cine Art Kammer gebitbet, gewohn-tich von ovalcr Form — unb auf biefe Stcinc rourbcn anbere grotze gcsctzt, so bah cine grotze Kammer hergestcllt rourbe, die manchmal 12 Schuh long, 8 bis 10 Schuh breit roar. Zroischcn bie Tragstcinc rourbcn cinzclne fleinere Stcinc gegeben unb so bie cigentliche Kammer gebitbet, in roclcher die Leichen bcigcsetzt wurden. Sehr haufig finbet sich auch ein Ziigang, unb zwar gewohnlich auf eincr ber Vaitgeiifeitcn. StetS roarcn bie Leichen in hocfenber Stellung. So roie nun auf biefe Weife bic Grabkam-mer hcrgcftcllt roar, so rourbe sie uberbccft mit zerstampstem Lchm, in roelchcn man Kicfcl cm-mifchte, roahrfcheinlich, um Thierc, roclchc in ber Erbc roiihlen, Maulroiirfc, Fiichfe u. f. ro., abzu-halten. Dann rourbe ber Hiigel (tumulus) gc-thiirmt, unb biefcr umfctzt mit cincr Reihc von grotzen Steincn in cincm Krcisc, zuweileu mit zroci, auch bfei Reiheu, unb oben auf bem Hugcl rourbcn noch zroci ober brci Stcinc ausgcsctzt. Dicsc Grader sinb iiber ganz Europa unb bis noch Jnbicn vcrbreitet, unb mcrfroiirbiger Wcisc finbet sich noch jetzt im Jnncrn von Defan ein wilbcs Volk, welches noch heute solchc Grabmalcr aufthiirmt. In ben zur inncrcn Grabkammcr fiihrenben Gangcn nun finbet man Urncn unb ©egenftanbe von Bronze. Hier hatten wir also ben Uebcrgang aus ber Stein- in die Bronzezcit, roo man neben Stcinwoffcn Bronzcschmuck zu tragen anfing. Vogt crzShltc, batz er aus cincm Grabe von CLslin einen 21 inning aus Bronze, einen Schroertgriff aus Bronze, eine Lanzen- unb cine Pfeilspitze aue Kicfcl besitzc. Hochst mcrtrourbig ist, batz bae crstc Metall, roclchee roir kenncn Icvnen, nicht ein reineS, son-dcrn eine Legirung. Bronze, bcstchend aus Kupfer und Zinn, ist. Wir fitiben wohl einzelne Instrumente nur aue Kupfer unb con rohefter Form (in Mcxiko, in Amerika cxistirtc fogar ein kupfer-nce Zeitolter, und man fanntc die Bronze nicht), allein in Europa find Gegenftanbe aus Kupfer un-gcmcin felten, unb iibcrall finbeit roir Bronze. Freilich finden sich Kupfercrze fast iibcrall, unb sie mutzten auffallcn, da sie in Icbhaften Forbcn Ichil-lern, btau, getb, roth; cs kann uns also nicht rounbern, batz Kupscrerze friihzeitig zur Verwen-bung kamcn. Die Bronze felbst rourbe roahrfcheinlich nach unb nach auf Hanbclswcgen im Tausche gcgcn Bernstein, der in der Bronzezcit sehr haufig war, eingefithvt, cs unterlicgt aber auch teinem Zweifel, batz an jcnen Ortcn, roo sich Mctallc cinbiirgcrten, man Bronze gotz. Wic Dr. Ricdl aus Hamburg schein hat. In Folge Abschaffung deS Zeitungs-stempels hat sich in Grohbritamiien und Jrland dcr jiihrliche Absatz von Zeitungs-Nummern von etwa 39 Millionen im Jahre 1831 nuf mchr als 2500 Millionen im Jahre 1868 gehoben. AehnlicheS roiirbe auch bei uns eintreten, wenn in Folge bcr Abschaffung des StcmpclS bic Zei-lungen wohlfeilcr abgesetzt werden kiinnlen. Dah bice cincn grohartigen Ausschwung bcr Papier-Fa-brikation, baher auch cine Hebung ihrer Steuersahig-keit zur Folge haben unb tineu grotzen Einfluh auf baS betreffenbe ArbeiterPersonale auSiiben roiiibc, liegt auf bcr Hand, nbnefehen von bem Umftatibc, datz sich baS Ertragnih im Postgefalle bebeutenb steigern miitzte, wenn laglich uin so vide Tausenbe von ZeitungSexcmplarcn mchr versenbel roiirben. Was enblich bic Furcht betriffl, cs kbnnte nach Abschaffung ber Kaulion unb beS StempelS bit bcmoralisirenbe Presie gehoben werben, so ist bie-selbe unbegrimbet. Dcr Sternpcl beschrankt nicht bic AuSschrei-timgcn, sondcrn tuir bie hcilsamc Wirkung ber Pressc. Trotz Kaution unb Steinpel schcn rotr, bah z. B. in Pest in ben lctzten Jahren eine Schrnutz- unb Skanbal-Prcsse cntslanben ist, wie in keinern anberen Ortc Europa's. Die Wirkung ber Aushebung deS Zeilungsstem-pels toirb gerade entgegcngesetzt fein, wie England bas sprechendsie Bcispiel gibt. Scit Abschaffung beS Zeitungsstempels, wo-burd) bic grotzen anstcinbigcn Blatter viel billigcr neroorben, haben bicjcnigcn Blatter, wclche auf bie Sinnlichkeit, bic Habsuchl, ben Abcrglauben unb an» bere Leibenschasteu bcr Mengc berechnet sinb, an Absatz nicht bloS verhSltnihmatzig, sonbern Positiv verloren. Es wurben zwar noch iminer bergleichcn Schwutzblatter herausgegeben unb ncu unternomincn, sie tonncn sich aber auf bie Sauer nicht halten. Die befferen, grotzen unb jugteich bitligen Blatter rnachen ihnen, inbtm auch ber gernrine Mann seine Vcttilrc tieber mis ber anftanbigen Literatur withlt, burchgehenbS so erfolgreich Konkurrenz, batz bie Spe-kulanten auf bic Gerneinheit unb Unwissenheit ber Menge fchr balb ihre Rechnung nicht mehr finben. Derselbe Ersolg wurbc bei uns ebenso eintreten, wie in Englanb, unb es ist baher tin Vergehen gegen bit Sittlichkeit, wenn bie Regierung Anstanb nimmt, ben Zeitungssternptl auszuhtbtn. Der Kaiser in Ungarn. Die „Prtsse" halt bit Nachricht von btr De-mission bes Gtsammtministeriums mit ber wenig beneibenswerthtn Kuhnheit tintr Mistifizirttn auf-recht. Das genanntc Blatt verwechselt die Absicht nachwies, wurben bic Meiallc unmittclbar zusam-mengeschmolzen, wahrenb hcutzutage bic Mctallc rein bargestcfU unb bann zusaminengcschmolzen werben, so batz also bic Zusanunensicllung ber alken Bronze cine sehr wcchselnbe ist. Wenn man den Gutz erhaltcn hatte, bann wurbc berselbe je nach ben Eigenschaslen bcS MctallcS zu verschiebe-ncn Zwcckcn beniitzt. Man hat Guhmodelle an ver-schiebenen Often gefunben. Dcr Fortschritt bcr Bronzezeit in kiinstleri-scher Beziehung zeigt sich schon bei ben Thon-geffitzen. In ber altesten Steinzeit haben wir nur rohe Gesatze ohne Henkel, in ber Bronzezeit tritt bereit« ber Henkel ganz gewShnlich auf; wir finbtn Othrtn, uui ben Fingtr burchzustedtn; ,es finben sich bie mannigfachsten Formen, unb bie Topfe haben mti-stens einen kouisch geformten Boben, um in Thon-ringt gcsetzt werben zu kSnnen. Wir haben au<-gezeichnete Ornamente, Knopfe, Zickzacklinitn, Milch-niipft, anbcrc utientbehrliche TLpse, bit, wit ich glaubt, ISglich gebraudjt wurben; grotze Schiisseln, ebenso wurbt bic Spinnwirtcl aus Thon mit Or-namenten versehen. Dann finbtn sich welche, Liber bic noch Dis- mit der Thatsache. Der Schwerpnnkt ber Situation ist jetzt im Konigsschlosse in Ofm zu suchen. Se. Majestat hat sich vorgtstern nach litigant gewitz in ber Absicht btgtbttt, um bas ungarifcht Mini-steriurn zu Rathe zu ziehen. Wir Ibttnen diesen Schritt nur bttligen. Bei btr ernsteit Wenbung, bit jeben AugenbticE eintreten kann, barf man sich nicht an unfruchtbarc Theorien halten unb wir finben es dnrchaus zwtckmahig, bah Graf Anbraffy, eventuell auch Franz Deal gehort werbe. Der Alte hat Ler-siattb. Nach Mittheitungen, bit uns htute zugehen, trklart sich Graf Anbrassy fur eittt Ausgleichspoli-tik, jeboch unttr btr Btbingnng, batz bttn fur Ungarn sthr gefahrlichen Foberalismns nicht Thitr unb Thor geoffnet werbe. Graf Anbrassy roiinfcht baher, bah tin iiberwiegmb beutsches unb libtralts Mittisterium bent Ausgleiche als GeburtShelftr zur Stitt stthe. Graf Anbrassy wirb baher von ttntm totaltit KabintlS- unb Sistemwechstl abrathen; es bagegtn als wiinscheuswerth bezeichnen, bah bas Ministerium fiir bie Ausgleichsintentionen gewonnen werbe. (Mgpft.) Zum Ausstaud in Dalmatien. Man schreibt bcr „ Tagespressc" auS Zara, 10. Dezember: ,,'Wicbctholt witb fonftatirt, bah vicle beroaffnete .Hrivošciancr, besonbers jene aus bcr Biclagora, fobalb cin Zusainincnstoh mil ben kaiscrlichcn Truppcn stattgefunben, nicht in bic Hcrzcgowina, wo sit fofort enlwaffnet unb intcrnirt werben wurben, sonbern in bic Cernagora ihrcn Riickzug nehmen. In Grahovo, Ccltiiije unb 4ijc-guS finben sic gute Aufnohme, unb boit konntn sie wciterc Ereignisse abwartcn unb Exkursionen nach ben Kustenpunkten ber Bocca bi Eallaro arrangi-ren. Es ist nun tlar, batz bic Lioglichkcit, bic Grcnzc zu iibcrfchreitcn, bic Sstetreichischen Truppen zu allarmircn unb — wo moglich — in ben Dorscrn zu plundcrn unb zu roubcn, bie Becnbigung bee AusstanbeS autzcrorbenllich erschwerk. Wie wir nun ersahren, hat Gentral Gras Auersperg cine zincite militarisch-biplomatische Note nach Celtinje gerichtct unb eS als ein schwercs Bcigchcn bczeichncl, wenn von Montenegro ans bic Jnsnrreklion, eigcmlich bas genuine Brigantcnthnm in ber Bocca noch surber unterstii t tucrben sollte." Wie bie „Presse" aus zuverlassiger Quelle cr» sShrt, ist bic Nachricht von bem Ausbtuchc cincr TifuS Gpib.mic in Cattaro unbegrunLet. Es be« finbtn sich im bortigen Spital autzer ben Vcrwun-beten wohl 137 Sranfc, von benett aber nur etwa ein Dutzcnb ben Tifns hat. Die ubrigcn Icibcn an tatarrhalischcn Krankhcitcn; von cincr Epibemic ist feine i/icbe. kussivncn hertschcn; cs ist bits bic Monbsichcl, racist aus Thon (man hat sic aber auch aus Stein gefunben. mit groben Crnamentcn), auf bciben Scitcn auogcschwcist, in bcr Mitte abgerunbet unb unten cinc Flachc, batnit bic Sichcl stehen tonne. In ber Nahc von Zurich hat man cine alte .Woh-nung gefunben. bic so fonstruirt gewcsen fein tnochte, wie bie srti her aufgcfunbeitcn alien Woh-nungcn, unb in biefcr fanb man cine solchc Sichcl. Ferbinanb Keller in Zurich hat nun bie Ansicht ausgesprvchen, batz biese Mvnbsichtl bas Simbol beS MonbkultuS gewesen. Vogt glaubt nicht biese Auslegung unb finbct tint weit natiirlichere. Er sagt: Sie finben bei ben Chintsen Schlafkisstn nus Rohr mit Holz, bti bttt Japanese« aus Ebenholz geschnitzte Schlafkisstn, in bit bit Form bts ZopftS gehShlt ist. Sie haben bei den Abifsiniem Kisstn con Holz. brtiftiligt hiilzerne Prismen, auf bic man ben Nacftn legt, um btn riesigtn Haarfchmuck zu pflegen. Die NtuvtrmaUt tints Abifsiniers hat zwei Jahre zu thun, um ben Haarfchmuck ihrtS Mannts in Orbnung zu bringtn; jtbts Haar muh auf tine Binst gtltimt wtrbtn, unb so stehen bann bit Haare wie Pfropfzither ausetnanber. Sic Allokution des Papstes bet Eroffnung des Konzils. Berehrte Briider! Wir freuen mis innig, datz uns Lurch befonbere lint vorzitglichc Gnade Gvtt dasjenige gewahrt hat, um was wir ihn burdi all' unser Flelien uud (Sebet baten, das heijjt, dah wir sclbst LaS von uns einberufene vkumenische Kouzil feicrn fiiimeit. lliijer Her; ist auch von Dankbarkeit fiir Gott begcistert unb erfiilll von Trost, weil wir ffiu* an diesem glitcklichku Tage, welcher der uiibcfleckien Einpfangnih geweiht ist. nochmalS und zahlreicher als je verjammelt sehen, Euch, die Jhr »nsere Sorge theilen jollet. Wir freuen uns Enercs theuren Anblickes in biefcr Burg des katholi-fchen Glaubens. Jhr seid jetzt vereinigt im Namen Christi, um das Wort Christi und die Zeugenschaft Jesu zu ver-kiinden, mit mir a lie Menschen iit dem Psade dcr Wahrheit zu unierweisen, >i»d mit mir miter der Fiihrung des hei» ligen GeisteS iiber die Opposttionen einer Wifsenschaft zu richten, die nur falschlich als eine folche benannt wild. Niemals noch, wie in der Gegenwart, wo die Erbe in Scuer gehilllt, zenisien und gejchandet von ibren Bewohnern ist, Hal der Eifer fiir die Ehre Gottes und das Wvhl der Heerde, die der Herr mir anvertraut, es mehr erfordert, dah wir uns um das heilige Sion fchaaren, datz wir unfere Stidime aus fcincii 'JJiaiicm ertOiicn laffcn unb unfere Herzen fiir feine Ehre erwarmen. Denn fehet, verehrnngSwiirdige Briider, mit welcher Gewalt ver alte Feind des Menfchengefchlecktes gegen das Haus Gottes austitrmt. Er ist es, welcher der finsteren Berfcbworung bcr Gottlofen Berbreitiing vcrfchafft; stark durch die Bereiniguug, machtig durch ihre Reichthiimer, ge-wappuet mit JnstiUttioiteu, welche uliter der Devife der Freiheit die Schaudlichkeit verhiilleu, hort jene Berfchwbrung nicht auf, einen erbitterten, verbrcLerifchen Krieg gegen die heilige Sir die GvtteS zu fiihren. Jhr tcmit bic Art und Wcife, die Kraft, die Waffeii, die Fortsdiritle und Endziele dieses Krieges. Jhr habt ohne Unterlatz vor Augen ben Umsturz und die Berwirrung der hcil. ilehren, in welchcn doch nlle irbifchen Dinge ihre Stiitze finden, den bctiiiben-den Umsturz alles Rechtes, die zahlreichen I'iigentiinfic unb verbredierifchen Miltel, burdi iveldje die hciligen Baude der Gerechtigkeit, ber Ehrbarkeit unb bcr Autoritat zerrissen werden folleti. Die jcheujjlichftcu i'iifie find cntflammt, der chriftliche Glaube in fcineii Grnndpfeilern erfchlittert, |o dah man den Untergang der itirche Gottes prognostiziren miiptc, wenn fie gcrftbrt rocrbcn Itinnte Lurch Lie aiiad'inatioiicit i>»d die fcinblichen Anstreugungen der Meufdieu. Aber nid>ts ist fo machtig, wie die Kirche, fagt der heilige Cbrifostomus: „Die jtirdie ist starker als felbst dcr Hinmicl. Dcr Hinimet mid die Erde werden uittergehen, aber nieiiie Wotte werben nicht nntergchen!" iteiint Jhr biefe Worte? „Dn bist Petrus unb auf diefeni Felfeu werde id) meiite Kirche auf« baiieu unb bie Pforten der Holle werden sie nicht iiber« wiiltigen." Wenn nun and) die Burg des Herrn, die Burg un= feres Gottes auf uiterfchiitterlidien Sauleit ruht, fo rniissen wir bod), fobalb wir die grotze Masse von Uebelu und einen foldieu Bcrfall ber Seelen fehen unb beklagen, als die Stell-vertreter des ersten Hirten ganz befondcrs von Eifer fiir das Haus Gottes befeclt fein, nub deshalb wurben wir auch veranlaht, den Weg zu bctretcn, welcher utts als der uiitz-lichfte unb aid der opportuuste zur Abhilse gegen biefe grofjeit Ucbel der Kird)e jchieit. Unb uns oft bie Worte Jfaia's ins Gebadunitz rufeud: „Sd>afie dir Rath, ueteiitige ein Konzil," und femer Laran denkend, datz dieses Mittel heil- finben auch, bnh bcr Abissinier stete cine Nadel von 1 Schnh Lange im Haar trdgt, unb ahnliche Nadeln, aber aus Bronze, finbct man in jenen Grobem. Wir haben alfo bei allcu wilbcn Bbl-fcrfchaften biefe Gcwohnhcit. wir haben fcrncr in bcr Bronzezeit biefe eigcnthtinilichcn Sichcln, bit groh genng sinb, um ben Kops bcr Erwachscnen zu sasscn, unb eine Unzahl von Haarnabcln bis zu 2 Schnh i'angc. Einige Nabcln mbgcn wohl zum Zusammenhalten btr Kleiber gebient habtn, abet bit meisttn sinbtt man in ben Griibern um btn Kops htruin. In btr Bronzezeit existirt tin ungtmtin grv-her Reichthum an Schmuckgegenstanbeu. Es sinb ba Ohrringe, Arrnringe, Bracelets, Ringe um bit Knvchel, Spiralen um btn ganzen Arm, Zierra-thtn, bit auf btr ©rust gctragen wurben, unb an* bere Berziermtgen. Autztrbtm verfertigte man aus Bronze Schmitbtwtrkztugt, bas Bronztfchwtrt, zwei Schuh lang, bie Klingt felbst tingtnitttt, Pfeil-fpitztn, Sichtln, Messer, ganz in ber htutigtn Form. Bogt trzahlt, bah tr bti ftinttn Frtunbt Dessert mit solchen Mtfftrn gttaftlt. Es fiubtt sich aus btr Brvnztztit fogar tin primitivt« Rasirmtsitr, allt Jnftrumtntt zur Kultivirung bts BarlhaareS, sam udu unferen iSotgdngcrn angewandt rombe in Zeiten, tie filt das Christenthum sehr schwierig roaren, glaubten wir nad) langen Gebeten uud nad) Berathungen mit bcn Kardinalen der rvmischen Kirche unt> nad) Einholnng bed Gntachlens bes grofjeren Theiles ber BifchLfe, (Slid), verehrte Brilder, hier zn versaiiimeln, unb hente feiern roiv, Dank ber gottlichen Gilte, roelche a Be Hinbernifft dieses grohen Ereignisses abroanW, die ErSfsnnng der geheiligten Ver-fammlmtg. Wir gedenken alsdann der elenden Tage so vieler Men-fdjen, tie, ‘getdufdjt, sid, vvn dem Wege der Wahrheit utib ber Gerechtigkeil, nnd folgtid) des roaljren Gllickes entfcrnt haben, und roir roiinfdjen lebhaft ihnen beizustehen, inbem wir uns erinnern, dah Jesus, unfev giittlidier ErlLjer nnd Herr, zu fnd’en nnd zn rctten getonuuen ist, was unterging. Wir rornben uitfeie Blicke iitšbvsonbere nad) ber Itofae bes Fiirsten ber Apostel, bet ber roir resibiren, in biefer tjeiligen Stadt, die durch die Gnade Gottes nidi! der Witth der Gott-loseu iibertiefert roorden ist; nad) dicsem rvmischen Bolke, das uns so ihener ist, dessen Liebe, Glaube und Ehrfnrd)! uns stets umgebeu haben, nnd wir rnfen die (Šiite Gottes an, der in biesen Tagen mehr unb mebt in uns tie Hvsf-nung auf seineu himnilischen Bcistand erhallen unb bestar-ken geroollt (jat. Unb roir haben insbesonbere in Gebanken Ench, ehrroitrdige Briider, deren Eiser nnd Eintrad)t eine seierlidie Gelegenheit geboten ist, zn Ehren GotteS zn arbei-ten; roir fcitnen ten gliihenden (riser, der Ench in Srfiidung •Surer Pflidit hiehcrgcfiihrt Hat, nnd zumal Enre enge und glorreidje Skrdnigting mit nns unb bent apostolischen Stutit. Diese Bereinignng, tie uns von jeher sehr augenthnt gerocseit in nnseren grohen Betrilbuisseu, fonnte iiicht ange-riehmer sem, als hente, nidit ltiiylid'er ber Kirche. Und roir sreuen unS lebhaft in Gott bariiber, dah Jhr in einer Ber-sassnng bes Geisles 6 udi befinbet, bif n us bie šeste unb bestiinnite Hoffnuiig faffen lafet, dah diese Siuobal-Perei-niguitg die rcid)lid)fteu »ud roiinfdienSroerthesten Friichle «’ tragen roird. 'Audi Hat sich viclleicht niemals eiu so hefti* ger und hinterlistiger Jtrieg gegru bas Reich Chiisti erhoben, nienials vielleicht roar roiinschensroerther die Bereiniguug der Priester dcs Herrn mit dem obersten Hirten seiner Heerbe, eine Bereinignng, der siir die itirdje eine rounder-bare Krast entfliefjt. Diese Bereinignng ist von jeher so bauerhaft geroeseu, Danl einer befonberen Gnade der himm-lischen Borfehung unb (Surer erprobteii Tngend, dah sie cin erbaulidies Schai,spiel geroorben ist slir die Welt, die Engel unb die Mensd>en, unb roir Hessen, dah fie es imnter mehr sein roivb. Much deuu, ehrrollrdige Brllder, habt Bettraucn in Gott, und ini Vianien der sehr heiligen Dreisaltigkeit lehrt, gtheiligt in den Wahrheiten nnd init den Wassen bes Lidi-teS versehen, ntit nils belt Weg dcr Wahrheit unb tes Le-bens, auf ten bas nienschliche Gesdilecht, bas jo zahlreid)e Prilfungen des Unglllckes zu beftehen hat, noch keinen An-fvrud) erheben tauit. Arbeitet niit uns, dah man den Frie-den den KSnigreichen geben, bas Gesctz ben Barbarcn, bie Ruhe den Klostern, bie Orduuug ben Kirdien, die DiS-ziplin den Geistlid)en, dah man das Bolk (Stott angenehm inadjen kvnne. Gott roohut in seiner Ijeiligen Static, er roohut unferen Berathungen unt unfcren Bethantlungen bci; er selbst, bei biefem so rounbetbarcn Werk seiner mit-leibigeii Gnabe, hat uns auscrrofihlt als seine Dieuer unb (Sehilfen, unb roir mlissen bicfcn Diensi in ver Art aus-riditen, bajj roahrend biefer Zeit roir ausfchliehlich ihm nn-sere Zeit roeihen, miser Herz, unsere Kraste. Aber, indent roir unfere ^chroache kemten, unferen firaftcn mihtraueu, erheben roir die Blicke zu Dir rnit Berttauen, heiliger Geist, nnd rid)tcn an Didi uusere Ge-bctc. Du, der Du bift die Quelle des roahreu Lichles unb ter hintnilifchen Weisheil, erleuchte unfere Seeleu mit teni Zangen zum AuSzroicken dcr Haare, ja sogar Sarntnc. Eine Ititiflcre AuScinanbersetzuiig roibuiete Logt ber Frage, woher die Bronze, roelche ossenbar im Han-delswege cingcfuhrt rourbe. Nilson hat in neuestcr Zeit cine Erklarung versucht, wornach die Bronze Don den PHSnizicm, dcm erftcn Hanbelevolk, bczo-gen worbcn retire. Er beruft sich znm Bcrocifc seiner Ansicht theilS auf Funbe aus ber Bronze- zcit in Mecklenburg, Schleswig unb Pommern: Heine Wagen aus cier Rabern rnit eintr Achse, auf roel-cher ein groher Kessel auS Bronze, unb diese Wagen entsprechen auch in der That biS ins Detail jcnen, welche Salomo von einem phiinizischen Kvnst-ler fur ben Tempeldienst anfertigen lietz. Bekannt-lich war Baal der Sonnengott, die mannliche Hauptgottheit ber PHSnizier. Wo also Spuren des Baalskultus sich finben, dort mfiffen PHSnizier gewesen sein. Eine solche Spur findet Nilson in dem btruhrnten Denkmal von Stonehenge (sprich: Stonhendsch, d. i. hangenbe Steine) in der eng- iischen Grafschaft Wilts. Bogt bekcimpft diese Ansicht. Man Tann nicht zweiseln, dah die PHSnizier nut diejenigen Gegen-btn betraten, die schon von anbern BSlkern geSff-net waren, unb dah unfere Bronze aus viel alterer Vid)te ber Gnabe, tamit roir bie Singe erkennen, bie rccht stub, bie heilfant find, bie vorziiglich finb; leite, eiroartne, filhrc unfere Herzen, barnit bie Hanblungen biefeS Konzils roohl anfangen, gliirflid) roeitergehen unb mil Erfolg en-bigen ! Unb Du, Mutter ber schonen 91eigung znr Erkenntnih unb znr heiligen Hoffuung, KLnigin unb Schirm der Kirche, nimm uns unter Deinen mlitterlichen Schutz, uns, unfere Berathungen, unfere Slrbeiteit, und erlaitgc bind) Seine Bitten von Gott, bah roir jeberzeit einen einzigen Geist unb ein eiuziges Herz bilbeit! Jhr ebenfalls, Engel unb Erzengel, feib unferen Wiinschen gegenroartig, nnb Du, Aposlelfllrst, hochheiliger Petrus, unb Dn, Paulus, sein Uiiler-Apvstel, fchrcr ber Heiben unb Prebiger ber ganzen Welt, unb ihr a lie, Hei-lige bes Himmels, unb vorziiglich biejenigen, beren Afche roir hier oerehrcn, tnacht biird) (Sucre mad)tigen Fiirbitten, bah uns, inbent roir unferctn Dienst tren uotstehen, inmit-ten femes Tempels Gottes Barmherzigkeit zu Theil roetbe, bent Ehre unb Ruhm fei von Jahrhunberten zn Jahr-hnnberten! PoMische Rundschau. Laibach, 16. Dezember. In dcr gefirigen Sitzung bcs Abg e ord ne -ten ha uses wurvcn in bie Adretzkommission ge-wahlt: Elchhosf, Rechdauer, Grocholeky, Dittrich, Sveiec, Tint,, Kiguttj, Spiegel, Skene, Kuranba, filier, Vapenna, Schinbler, Krainsky, Wolfram. Der lilntrag Giovanclli's auf Zulaffung aller Mit-glieber zu ben Slusschutzberathungen fiber die Adreffe rcurbe angenoinmen. — Die Regierungsvorlage betreffs dcS Ausnahmszustanbco in Dalmalien wurbe bcm Adrctzausfchuffe iiberroiefen. Die bean-tragic Zuweisung an einen spezicllen Ausfchuh rourbc abgclehnt. — Der Fmanzetat unb bie Foncrhebuiig ber Slcticrn bis (511 be Marz rourbc einem vierunbzwanziggliebrigen Bubgetausschusse, unb ber Koalilionsgefctzcntwurs cinetn zroolfglicdri-gen AuSfchufse zugcroiescn. Nachflc Sitzung heute Donnerstag. Der Klub der Vinlcn zahlt 90, jcner ber autzerstcn 8infen 30 Mitgliebcr. Setztcrer beschloh, in roichtigen jrogen mit dem Klub ber iiinten mog-lichst eiuocrftaublich vorzugchcn. Die »Wiener Abenbp." latzt zwei Dementis vom Stapcl laufcn. In bcm erftcn toirb ber Mit> thtilung don einer M in i ft e r t r i ji« widersprochcn. Das zweilc Dementi betrisft bie mehrfach kolpor-tirte Melbung, bah bie Thronrebc noch vor Thvr-schlutz wescntiichc Aenberuqgen erfahren Habe. Die 31 n g e leg tn he i t ber b eut schen Schulen in Pilscn ist — nachbem bic bortige czcchifchc Siabiverlretung gegen bie Enlscheibung ber Statthalterei ben Rekurs an bas Ministerium cr-griffen hatte — im Sinnc bcs ProlesteS ber beut-schen Minoritat enlschieben worden. Der LanbeS-schulralh hat nun ben bortigcn Stabtrath beaustragt, die cigeninachtig aufgelaffenc Deutsche Parallelklaffe Zeit slam ml. In ben Pfahlbauten ber Schweiz finbet sich Icine Spur von Darsiellungen von Men-schen ober Thieren, roie man sie dm PhiSniziern ju-fchreibt, unb man hat gerabe in phonizischcn An-sieblungcn nicht eine Spur von ben Denkmalern ge-funbeu, bic man heute als phtinizijche ausgibt. Das Metati ragt alfo ohne Zwcifel in roeit alterc Zeit als bic phSnizischc. Svbalb a her einmat bic erftcn Metallc, Bronze unb Golb, eingefuhrt roaren (benn auch das Gold fannte uian in der Bronzezeit, roe« nigfttna als Flnhgold, alleiu man tonnte es nicht so bearbeiten, roie bic Bronze), mujjten die anberen nachfolgen, Silber, Blei zuerst, Eiscn znlctzt, und auS alien Hcldcnsagcn geht hervor, bah man bas Eiscn schon lange kamite, the man es zu Schneide-rocrlzeugen bcnutztc, unb datz man daS Hartcn bcs EisenS zum Stahl als ctroaS ganz besondcrcS, als mit Zauberkunsten verbunbenes betrachtete. Die homerifchen Hclbcn hatten feine Waffcn aus Eifen, sonbern Bronzeschwcrtcr. Goliath kiimpftc gegen den kleinen David mit Bronze, nicht mit Eiscn. Man fannte ebcn Eiscn als wcichcs Metall, nicht alS gehartttes, als Stahl. Sie finben selbst bci ESsar. dah die Gallier nut einen Hicb fuhrcn fonnlen uni dann ins Hintcrglicd zuriidtrelen muh- an bet ftabtifchen Realfchulc fofort wilder zu teak-tivircn und auch von ber Bereinignng ber bcutfchen mit ber czechifchen Hauptfchule in eine Anstalt ab= zufchen, da biefe Bctcinigung, als dcm Gefctzc wider« ftreitcnd, nicht zugetaffen wtrden fSnnc. In Prag eingetroffcnen Nachrichten zufolgt wird die Wahl Bielsfy's zum Biirgermeister bie а. h. Bcstalignng nicht erhaltcn. Bielsfy, ber sich urn bic Urfache dicfer Berrocigerung erfundigte, crhiclt, dcr ..TageSpreffe" zufolge, zur Antwort, dah er Deflarant fei. Enblich ist bie italienifche Minister-krifis bcendet. Die ..Gazetta nffiziale" melbet: Dcr KSnig crnannte Lanza zum Ministcrpriisiden-tcn unb Minister bes Jnnctn, Sella zum Finanz-miniftcr, Racli zum Justizministet, Govone zum KriegSministet, Gabba zum Minister fur Lficnt-lichc Slrbciten, Eorrenti zum Untcrrichtsminiftcr, ViSconti-Veiwsta zum Minister deS Aeuhern unb Saftagnola zum Ackerbauministet unb interimifti« fchen Marineminifter. Wit bringen heute ben Wortlaut ber A 1 l 0 -t u t i 0 n , welche Plus IX. vor ber Eroffnung deS iSfumeitifchen Konzils gchalten. Man wird baraus crfchcn, dah bie fiihncn Wortc bes PapsteS, roelche felbft bent „Bolfsfrcunb" unb dcm „Bater» land" zu starf waren, vom Papftc wirklich auSge-fprochen Worden. Dcr Satz: „Die Kitchc fei ft a r ter als bet H i m mc 1" ist tcineSroegS dutch ben Jrrthuin des Tclcgrafcn entftanden. Det Papft zitirt dabei ben heiligen EhrifostomuS. Auch erfieht man auS ber nach bent offizicllcn „Osscrva-tore Romano" gebrachten Allokution, ber heilige SSater Habe bie Wissenschast ber Mcnschcn als cine fatfche bczcichnet, bic gar feine Wisicnschaft fei unb befampft roerben muffc. UebrigcnS beutcn afle Nach-richtcn auS Rom barauf hin, dah biefe Wortc ber treue AuSdtuck des jcfiiitifchen Strcbcns ber papst-tichen Kamarilla feien. Ueber bas Konzil (icgen uns heute nut roe« nig Nachrichten vor, bic vvn aUgemeinem Jntctcffc roarctt. Die nachfte KonzilS-Sitzung ist silt ben б. Janncr abcraumt. Unterbeffen roerben die Je-suitcn ihre Nctze ausbrciten, urn die Bischiisc fiir ihre Plane zu geroinncu. Dcr Papft lich ben Batcrn dcs Konzils die Zufammcnfctzung jener Kommission notisiziren, wclche nach bcm Wortlantc dcs piipstlichen BreveS bireft burch ben Papft ernannt roerben fvllc, unb die vor-behalllich ber obersten Entfcheibung deS PapsteS jene Fragcn zulaffen ober ocrroerfen roird, roelche bie Vater vcrniSge ihres RcchteS dcr Initiative bcm Konzilc vorlegen roiirden. Dcr Prafident biefer Kommission ist Karbinal Patrizi. Die vorziiglich-stcn Miiglicber berfelben finb: Die Kardiniilc An- ten, urn ihr Schroert roieder gerabe zu dengcln. Selbst in dcr Bronzezeit finben roir noch feine Spur von afiotifchen Kulturpflanzen ober HauSthieren; erst in fpatever Zeit tritt baS HauShuhn unb ber Roggen (Korn) auf; baraus folgt, dah die Ein* fuhrung ber Metallc roahrfcheinlich vvn demfelben Puntte herzuleitcn ist, woher die Pfahlbouberoohner der Steinzcit ihrett Ackerbau unb ihre Kultur bezv-gen hatten, namlich von Afrifa, mit dem unfcr Kontinent in nachster Bcziehung stanb. DaS Eifen offnet uns die Thfire bet histori« fchcn Zeit. Noch ber mofaifchen Trabition roar bas Eifen fchon vor ber Sunbfluth befannt. Tu-balfain roar ja ein Meistet in Etz unb Eifen. Die Kcnntnih bcs Eifcns fiillt alfo mit bet histotifchen Zeit zufammeu. Hicmit fchlvh Bogt den ffinften Abend feiner Borlefungen, in wclchcn er die Ent-pidflung ber Uqeit, von ber roheften LebenSlage bis zur Kultur vorroSrts fchreitenb, gefchilbert hatte, unb er behielt sich fur ben lctztcn (fechsten) Abenb bie Schilberung ber fvrperlich cn Entwicklung bes Mcnfchcn vom Urmenfchcn bis zum Kultut-menfchen bevor, von roelchcr unset motgigcS Feuil-leton hanbtln soli. lonclli unb Bilio, der lateinische Patriarch von Jerusalem, die ErzbischSfe von Mcchcln unb Westminster, der Bischos von Paderborn unb nur zwei Franzosen, namlich bie ErzbischSfe von Rouen unb Tour«. Zur Tagesgeschichte. — Die Kaiserin von Oesterreich hat sich am 9. d.ge-gen Halb 1 Uhr Nachmittags in Begleitung des osterrei-chischen Botschastets unb ihres Hofstaates nach bent Vatikan begeben, unt bent heil. Vater ihre Ergeben-heit zu bezeugen. Die Kaiserin rottrbe am Futze bet grotzen Treppe ton bettt Majordomus Monsignor Pacca empsangen, in bie papstlichen Gemacher gelei-tet unb vom Monsignor Oberstkammerer bent h. Voter gemelbet, ber die Monarchin ntit bent Aus-drucke des ausgezeichuetsten vaterlichen Wohlwollens ansnahm. Die Kaiserin ftetlte hieraus dent Papste die Personen ihres GesolgeS vor, bie zum Futzkusie zngelassen tourben. Anlatzlich bieseS Empfanges wnrde das beziigliche Zeremoniel in allen feiuen Einzelnhei-ten beobachtet. — Die „Wiener Zeitung" meldet: Ein kai-serliches Handschreiben enthebt Wagner des Statt-halteteipostens in Dalmatien und ernennt Fluck zum Statthaltereileiter in Zara. Lokal- unb Provmzial-Angelegmheiten. Lokal-Chronik. — (Nachtragliche Rechtsertigung.) In der Pranumerationsankiindiguug der „Novice" wird der Vorgaug der krainischen Landtagsmajorilat bei Eiubringung der bekannten Resolution, worin der Name „@lovenien" angstlich oenmeben wurde, damit gerechtsertiget, das; man dieses erhabene Ideal, stir welches „Novice" unb ihre Patrone auch in Zukunst kampsen wollen, nicht schanden lassen burfte; deitn gegcn einen Antrag des krainischen LandlageS cuts „GrLndung SlovenienS" hatten sicherlich der steirische, karntnerische, gorzer, istrianer Landtag und der Stadt-rath von Triest einstimmig und mit Erbillerung sich erhoben und als versaffungsmatzige Organe mit ihreu Protesten das Zukuuftsreich begraben. Dieser Schmach wollte eben der krainische Landlag mit Borbedacht auS-roeichen; nunmehr faun weder die Regierung noch sonst jemand den Beweis liefern, datz die slitis attbent Landesvertretungen vou „Slovenien" nichts wissen wollen. — Wahrlich, eitte baurisch-pfissige Ausrede, die allensalls bei eincnt Hochzeitsschmause einem lanblichen Spatzmacher gut stimbe, boch von den Kavalieren der „Sloveuia" burfte niemand erwarten, datz fte solch' parlamentarischen Schmuggel mit der ihrent Schutze au-vertrauten Jungfrau treibeit wiirden. — (Slo v e u i scheS Theater.) Kotnmeitben Sonntag wirb vorn sloveuischen dtamalischen Bereiu im hiesigen Theater ein Lustspiel „Gospod Čapek," aus bem Poluischeu, unb bie beliebte Operetle „Tienik“ vou Ipavec aufgesiihrt. — (® ef u n be it.) Nach bent Konzerle am 14. b. toutbctt im Redoutensaale ein Facher und ein Sacktuch gesuudeu, roelchc Gegcnstande bei Herrn A. Cantoni zur gesalligeu Abholuug erliegen. Die nach bent Konzerte am 19. dtovember gefunbetteit beiben Sacktiicher finb noch nicht abgeholt. — (Die Strohslechterei in Kraiit) hat in ben letzten Jahren durch ein tiroler Konsortium einen sabtiksmatzigeu Ausschwuug ethaltett. Der Mit-telpunkt der kraiuischeu Strohhutfabrikation ist die Ort-schast Domschale. „Novice" sordert nun die heimifchcn Kapitalisten aus, dieseu rental'ten Zweig der {(einen Industrie des Landmanns mit ihrcn Kapitalien zu uutetstittzen, indent es nicht angehe, datz Fremde die teichett Ouelleu der heitnifcheu Industrie aus ihre Aillhle leiten uud den Eingebornen entzichen; weiters set nicht zu erroarlcit, datz der Frerndling sur unsere natioualen Bcdursnissc ein Herz Habe. Also sogar der in Kraiu erzcugte Slrohhut geht bei den ualio-ualcn Schnterzcnsrufen nicht leer aus! — (Der 93 a h n 6 a it i it Oberkrain) niinmt trotz der ungiiuftigen Witten,ng und dcrn Uitistande, datz fast zwei Dritlel der Arbeiter in ihre Heimat abgezogen find, seinen ungestorten Fortgang. Die Bahuhose in Lees uud Sava werden bereits ge-bant, die Schwellen stir die ganze Strecke liegen schoit ansgestapelt; Eisenbahnschienen werden in gro-tzer Menge herzngesiihrt und in Sava find sogar schon zwei Lokomotiveu zur schnelleren Transportirung des Banrnateriales angekonttnen; es ist also die Er-osfnung der Strecke Laibach - Tarvis fur den Herbst 1870 nun als ganz gewitz zu betrachteu. — (ffiitte 93 to schiire liber Slo ven ien.) Der sloveuische politische Berein in Marburg beab-fichtiget einen popularen Kommeutat bet vorn Abgeord-itetett Herman im steierischen Lanbtage gesteflten Interpellation iiber bie viothweudigkeit unb bie grotzen Vortheile bet Vereinigung aller Slovenen in ein Krou-land zu verLfseutlichen. Zur Ersichtlichmachung der Ausdehitung bet sloveuischen Landestheile soll ein Ab-dtnck det K o s l e t' schen Karte det Broschitte beige« geben werden. Willerung. V a i b a 6, 16. Dezember. Gcsteru Stachmittag Nebel, bis in Lie Nacht anhaltend. Heute Lvrniiitag tiiibc, mituntcr 'Jiegctt. Nachmittag in 'JZorieit Mufbeitenmg. Wolkenzng aus SW. Wcirine: Morgens 6 Uhr + °-8", 91acbm. 2 Ubr + 3.6" (1808 + 8.2°, 1867 + 2.0"). Barometer 326.82'", im steigen. Das gefteige Tagesmittcl der Watme + 1.2°, unt 2 1° iiber Lem Normale Der gestrige Niederschlag 1.30.'" Angeklimmene Fremde. to 15. Dezember. Sta«lt Wien. SchwiLernoch, Jngcnieur, Wien. — Kajba, Kfm., Lak. — Horwath, Kfm., Marburg. — Ha-rack, Fabrikant, Wien. — Stei»h>>rz, Kfm., Graz. — Breznik, Wirth, jiraxen. Elel'aiit. Hofsler, BaLett. — Cavore, Triest. — Ko-schir, Wartenberg — Potznik, Kropp. -- Waldhansel, Bahn Berwalter. — Kralnpper, Kfm., Wien. — Melchior, Graz. — Bergmann, Kfm., Steiermark. Miiller matin, Privat, Karnten. — Stare,Privatier, Graz — Se« tella, Privatier, Wartenberg. — Schweiger, Privatier, Graz. Berskorbene. Sen 15. Dezember. Franz Smrekar, Matratzenmacher, alt 65 Jahre, in Let St. PetersvorstaLt Nr. 35 am tiujjeni Brande. — Elisabeth Karlin, TaglLhnersweib, alt 50 Jahre, im Zivilspital an ter Luugeulahinung. — Franz Zalohar, Agent, alt 39 Jahre, im Zwilsp ital am Lungenodeni. Marktberichtc. Voibacb, 15. Dezember. Anf bem beutigen Dtarkte sind erschienen: 3 Wagen mit GetreiLe, 12 Wagen unv 3 Schiffe (20 Klaftcr) niit Holz. Surchschnitlsprrisc. Weizeu pr. My. Korn „ Gerste „ Haser Halbsruckt „ Heiden „ Čirje „ Kukurntz „ Erdapfel „ Cinfen „ Erbsen „ Fifolen Rinhfchmalz,Psd. Schweineschm. „ Speck, srisch „ — gerauch. „ ____ firainlutrfl, 13. Dezember. Auf Vein hentigen Markte sinv erschienen: !17 Wagen mit GetreiLe, 21 Wei' gen mit Holz, 201 Stttcf Schweine von 14-20 kr. pr. Pfv., und 20 Wagen mit Speck. Ourdifditiills prcisc. WitT Mgz.- Mkl- fl. | tr.|ft. tv. fl. kr. fl. itr. 4 90 5 58 Butter, Psnnd 45 2 90 3 18 Eier pr. Stlick — 2^ —-|— 3 - 3 — 2)£tlch pr. May — 10 — j — 190 2 — Rindsieisch, Pfd. — 22 — — — — 3 56 Kalbsleisch „ — 26 — — 2 90 3 12 Schweinefleisch „ — 23 — j — 3|- 2 90 Schopseufleisch „ — 14 — — 3- 3 10 Hahndel pr. St. :\0 — — 1180 — - Tauben „ 15 — _ 4 80 — Hen pr. Zentner 1 — — — 5 - — — Stroh „ — 75 —i— 4 50 — — Holz, har., Klftr. — — 7 40 — 152 — — — weich „ — — 5 20 -42 — 30 — — Wein, rother, pr. Eirner 9— -|42 — — — weitzer, „ — — io|- Weizen pr. Mefcett Korn „ Gerste „ Hafer Halbftucht „ " eiten „ ptrsc Kitkurutz „ Erdapfel „ i'ittsett „ Erbsen > „ Fisvlen Rindsschtnalz pr. Pfd. Schweineschmalz „ Speck, srisch, „ Sveck, geramtert, , fl- kr. ft. kr. 5 71 Butter pr. Pfuud . — 39 — Eier pr. Stilck . . — 2.1 — Milch pr. Majj — 10 2 20 Riudfleisch pr. Psd. — 20 3 80 Kalbsleisch „ —. 24 3 — Schweinefleisch „ — 22 3 30 Schopseufleisch „ — 16 3 20 Hahndel pr. Stilck . — 25 1 50 Tauben „ — 11 — Hen pr. Centner . — — — — L-trvh „ — — 4 48 Holz, hartes, pr. Klst. 6 40 — 50 — weiches, „ 4 10 — 39 Wein, rother pr. — 29 Eimer — - — — — wemer — — Gedenktafel fiber bie am 17. Dezember 1869 stattfindenden Lizitationen. Relizitation der von Katharina Bivic erstandenen Rea-litat, St. Beit, BG. Sittich. — I. Feilb., Moršnifscbe Real., Smetje, BG. Feistriz. — 3. Feilb., TomLic'scke Real., Grafenbrunn, BG. Feistriz. — 1. Feilb., Debevc'sche Real., Wigaun, 1841 fl., BG Planina. — Relizitation tier von Maria Novak erstautienen Bernhard Novak'schen Real., St. Veit, BG. Sittich. — 1. Feilb., KaKnik-sche Real., Berh, 88!> fl. 40 kr., BG. Egg. - I. Feilb, Klemenc'sche Real., Jakobovic, 4085 fl., BG. Planina. — 1. Feilb., Bernbarti Ncvat’fche Real., St. Beit. BG Sittich. — 1. F., Kristan'sche R., Stndene. 2478 fl. 80 kr., Sittich. — 1. Feilb., Cerar'sche Real., St. Andra, Nr. 3,1264 fl 60 kr. BG. Egg. — 1. Feilb., KoroLic'sche Real., Mihaeli, 394 fl. BG. Planina. — 1. Feilb. TomaM'sche Real., Uuterloitsch, 71" fl. BG. Planina. — 1. Feilb., Pegan’fche Real., Wip-pach, 2858 fl. BG. Wippach. - 1. Feilb., LeLko'sche Rea-litat, Reber, 928 fl. 20 kr. BG. Laibach. - 1. Feilb., Orehek-sche Real., Janchen, 3215 fl., BG, Egg. — 1. Feilb., Fink’sche Real., Kreitj, 810 fl., BG. Neumarftl. — 1. Feilb., Sterinlan'schc Real., Unterfijchcni, 560 fl. 80 kr., BG. Egg. Theater. Heute: Der !tcvfd)ti>c»8cr, Zaubcrmiiicheli in bvei Ablhnluugeu. Herr Mattiiielli als ©aft. An die gechrten Bameit! Obschon Weihnachten fthr ttabe, so geniigt bod) diese Zeit zur Bollendung und Montirniig einer werthvollen Slrbeit itt Aypllltittlon, Taplweeerle etc., melche ,, in grvtzer Answahl zur gesalligeu Ansicht in deS ©efertigteu Handlnng vvrbanden find. Zur Beurtheilung ware das Schaufenster giltigst cities Blickes zit wiirdigen. Josef Karinger, Galauterie- und Tapisserie - Handlnng (451)___________„pnt Fiirstcn Milosch." Berpaehtet wird cine sehr gitte (441—3) bei Neffeitfug in Uiitcrfmin vviu 1. Aiinncr 1870 an. jiihereš bei der Verwaltung der Herrschast Nafsensutz. AIh nirkNiini«« llaiiHmlttel kckkii »lie Uiitari'lialimclieii Zu«tiinde liaben slel* die StollwereU’niflieii Brumtlion-boiis tlast voile Vvvtraneii mller l>ei«len-ileii erworben. Knni Prelne von 30 Vkr. |ir. 1‘nrkct siieil dleMellien niri-fttliija- in Laibach bei 11. J. Hra.Nclutwit/., In Villacli bei llatb. Filrnt Solin. (378 2) Wiener BSrse vom 15. Dezember. &ta&tafonA». tiAelb Ware 60etc. 5sterr. Walrr. . —.—| — bto. Rente, oft.Pav. 59.7«> 69.b0 dto. dto. oft.in Silb. 70, I'ofe V0N 1854 . . . 9l.2f> 91.75 ?ofe von 1860, ganze 96.80 97.— Lose von I860, Mnft. 10r!.50 103.-Pramiensch. v. 1864 . 117.7ft 118.— Qrundlentl.-Obl. j ! Steiermark jn5 Karnten, Krain u. Kitftenland 5 w Nngarn. . zn5 „ ttroat. u. Slav. 5 * Siebenbllrg. „ 5 „ Aotien. rktationalbank . . . Creditanstalt . . . fl. o. Escompte-Ges. Lnglo-ofterr. Bank . Den. Bodencred.-A. . Oest. Hnpoth.-Bank . Steier. Escompt.-Bk. Kais. Ferd.-Nordb. . Sttdbahn-Gesellsch. , kkais. Elisabetb-Bahn. Larl-Lm»wig-Bahn Siebenb. Eisenbahn . ttais. Franz-Iosefsb., Mnfk.-Darcser E.°B Klfold-Finm. Bahn , 91. 8«.—| 79.25 82.7ft 75.7ft 92.- I 7.'i4. , 255.50 870. 273.50 75.- 736.-256.— 1 S7f».— 77.-48.- i 2092 263.- 192.50 1242.50 167.57 185.-178.— 173.- Pfandbriefo. | Nation. L.W. verloSb.^ 93.20 Una. Bod.-Creditanst.> 90.75 Mg.oft.Bod.-Credit. 107.30 dto. in 83 0. riltfj. .{ 89.— 193.- 243.50 186.- Geld: Ocft. Hypolh.-Banl. 98.— Prlorit&ta-OblSg. @ilb6.=(9el. zu 500 fit. bto. Sen« 6 net. Rordb. (100 ft. i!M.) eieb.=a.(200fl.S.to.) Wubolf6b.(300ft.o.aB.) Franz-Ios. (2uofi.S.) 121.50 245.— 91.751 88.—! 90.75! 93.— Lose. ffirebitl00fl.ii.ro. . Don.-Dampfslt.-Gcf. ,u 100 ft. CM. . . Lriefter 100 ft. CM. . bto. so ft. 6.as. . C'fcnet . 40 fl. o.ro. Salm . „ 40 „ Palffy . „ 40 „ (51am . „ 40 „ ©t. ®enoi8„ 40 , Mnbifchgratz 20 , IPatbftein . SO „ RM>olfSstift.' lOS.'fc. 164.50 93.- 126.— 60.— 33.- 41.50 80.50 34.50 32.— 20.- 21.50 15.— 16.- Weohsel (3 Mon.) 'Kuoeb. loo ft. fttbb.ro. fttantf.lOOR. „ Vonbon 10 Pf. Sterl. Paris 100 Francs . 103.15 103.25 123.95 49.30 BXttnzen. Kais. Miinz-Ducaten. 20-Francsftitck. . . BereinSthaler . . . Silver . . . . 5.84» 9.89» 1.83 121.36 Waro 98.50 93.50 127.— 62.— 34.— 42.50 31.- 35.— 32.50 21.— 22.50 16.50 16.50 104.25 103.40 124.10 49.35 5.8.5 9.90 1.83 121 50 Telegraphiscker WechsclkourS com 16. Dezember. 5perz. Rente Bflerr. Papier 59.50. — 5perz. R.'Ntr ijstert. Silber 69.70. — 1860er Staatsanlehen 96.70, — Bankaktien 732. — Kreditaktien 253.50. — London 12415. - Silver 121.65. — St. f. Sufater. 5.86'/,. Berlegrr unb fiir tie Retiaktiou berantmortlich: Ottoin ar Bamberg. Druck von Jgn. v. Kletnmayr & Fed. Bam berg in Laiback.