Ni.146. ________ Samstag, 28. Juni 1902.________ 121. Jahrgang. OMcher Mum. zAumeflltiunövrtiS: M!t Postuersendung: ganzjährig 3« K. halbMiig <5 li Im ttontor: aanz° ^'« ^ll, yalbiüyng n li. Filr b!e ^.istelluiig ins Hau« ganzjährig 2 li. — InsertlonSgebübr: ssür lleine Iüsrrate dis zu i Zeilen 50 d, gröhc« per Zelle 12 l»; bei üfteren Wiebcrholungci, per Zelle L i». ^ Die «Lalbacher Zritnng» erscheint täglich, mit Ausnahme der Son»' und Feiertage, Die Administration befindet ^ sich Kongrehplah Nr, 2, die Medaltlon Dalnialin ^ Gasse N>. N. Fftrechstunden der Redaction von 8 bi« lu Ubl ^ vormittags. Unfranllerte Äriesr werden nicht angenolnme», Manujiripte nicht zurückgestellt. Mit 1. Juli beginnt ein neue« Abonnement auf die Laibacher Zeitung. u Die Pränumeratious - Bedi „ 8 un 8 en bleiben "verändert nnd betragen: mil postuerftndung: für Laibach: ^»Mhrig . . »u l( — l) ganzjllblig . . «2 l( — n ^lbjähiig ..,»,— . halbjährig . . >i » — » °lei,eljählig . ?»»<»» vierteljählig . H » lltt » n'onatlich... » » lltt » monatlich... l . »5 » ^. FilrdieZustellunginsHaus fü« h»eiige "Nnenten per Jahr 2 Kronen. du», ^^" ^ie Pramlmerations Vetriige wollen "rwfrri zugesendet werden. Jg. v. Kleinmayr öe Fed. Hamberg. 2lmtlicher Teil. . Das k. t. Mmistenum des Innern hat im Em° ' ^chmcn mit den: k. t. Justiz- und dem k. k. Finanz ^^steriuu: der Ortsgen,einde Obrh in: politischen ^ 3llko Tschernen,bl die Bewilligung zur Aendenmg ^ Namens in „Dragatn^" erteilt. Der l. l. Laudesvräsidenl.-^ Viktor Freiherr von Hein w i>. Nichtamtlicher Teil. Der iisterrcichilch-ungarische Ausgleich. "Et^'/ ^ „Neuen Freien Presse" spricht sich ein 'ehr. ""UN, der mit der Lage der Handelspolitik ^ vlNraut ist", über die Chancen des österreichisch-d^ ^chen AusgleiäM dahin ails, daß beide Teile llleils "nste" Absicht erfüllt sind, den Au?. ^ ^ äu schloßen, und anch von der Notwendigkeit ^^lstnnoekommens und Gelingens dieserVerständi->^uberz?l,gt sind. Er halte die Frage, welcher von deiden Teilen durch das Scheitern der IollgemeiN' schaft mehr leiden würde, fiir höchst müßig und tonne nur erwidern, daß beide Teile dadurch aus das schwerste getroffen werden würden. Herr v. SzM wie Dr. v. Koerber seien gleichmäßig von der ernsten Ab-sicht durchdrungen, den Ausgleich zu schließen. Herr v. SM sei ein Freund des Ausgleiches, auch de.r gegenwärtige Handelsminister Lang sei eil, Anhänger der Zollgemeinschaft. Die Verhandlung über den All?-gleich sei aber durch den zweimaligen Ministerwechsel in Ungarn erschwert worden. Aus „der Regierung nahestehenden Parlamen» tarischen kreisen" erhält die „Oesterreichische Volts-Zeitung" über den Gang der Ausgleichsverhandlungen die Mitteilnng, die Regiemng sei entschlossen, wäl> rend der Sommerferien mit der ungarischen Regie« rung die Verhandlungen zu Ende zu führen, dmmt die Reichsboten, wenn sie wieder in Wien versammelt sein werden, die entscheidenden, Vorlagen anf dem Tische des Abgeordnetenhauses vorfinden. Voraus setznng der Verhandlungen im österreichischen Abgeordnetenhause sei, daß die in der Zwischenzeit einzu-lnrusende Verständigungotonferenz zwischen Deut» scheu und Ezechen zn einein günstigen Ergebnisse führe. Die Negierung erwarte, daß die Parteien schon mit Rücksicht darauf, daß durch die Parlamentarisch,» Erledigung des Ausgleiches einen, verfassungswidrigen Zustande ein Ende gemacht würde, keine unüberwindlichen Schwierigkeiten erhoben und die Ver> ständigungskonferenzen nicht in unversöhnliaM Stimmung verlassen werden. König Eduard VII. In den, Wiener Blättern gibt sich anhaltende Teil nähme für den schwer erkrankten König Eduard VI!. lund. Die „Neue Freie Presse" vergleicht das Schicksal des Königs nnt demjenigen des deutschen Kaisers Friedrich III.! nur sei seil, Schicksal noch tragischer, da es ihm bisher noch nicht vergönnt war, seinen Namen durch große Taten zn verherrlichen. Ein El- eignis in seiner Regiernngszeit sichere ihm aber einen ehrenvollen Platz in der Geschichte: dein, der Friede mit den südafrikanischen Republiken gilt als sein Werk. In: „Neuen Wiener Tagblatt" entwirft ein Nenner englischer Verhältnisse eine Charakteristik des Königs Eduard VII., il, welcher darauf hingewiesen wird, daß er als Prinz von Wales das Leben der ge samten angelsächsischen Rasse anss tiefste beeinfluß: habe. In5besondere sei es sein Werk, daß Kastengeist und Muckertum zurückgedrängt wurden. Ihm ist auch die Hebung deo Sinnes sür Kunst und Bühnendichtung zuzuschreiben. Zu politischer Wirksamkeit war ihm bisher nur eine kurze Spanne Zeit vergönnt; aber wenn er nichts weiter vollbracht hätte als die Veendignng des mörderischen Krieges in Südafrika, sl' hätte er genug getan, nm den Wunsch des englischen Volkes zu rechtfertigen, daß dein jetzt auf dem Krankenbette darniederliegenden König noch eine lange Zeit der Wirksamkeit beschieden sein möge. Die „Wiener Morgenzeitnng" konstatiert, daß die schwere Erkrankung des Köuigs Eduard VII. in Wien besonderen Eindruck hervorgerufen hat. Es zeige sich jetzt anch, daß sich König Eduard einer wahrhaften Popularität in seinem Lande erfreue, und seine Her zcnsgüte, die sich besonders iu der allerletzte»: Zeit zeigte, allgemeine Anerkennung finde. In der „Wiener Allgemeinen Zeitung" wird her-vorgehobcn, daß König Ednard um jeden Preis den Frieden wollte, ehe er feierlich sich zum König krönen lasse, ein Wunsch, der seinen, Herzen Ehre mache. I', aller Welt werde man sicherlich nnt lebhafter Sym-pathie die weiteren Nachrichten aus den, KönigsschlosiV zn London erwarten. Tüllei und Bulgarien. Einzelne Erscheinungen, von denen die jüngste Reise des Fürsten Ferdinand von Bulgarien nach St. Petersburg begleitet war, haben, einer der „Pol. Korr." aus Konstantinopel zngehenden Meldnng zw-folge, iil einen, Teile der türkischen Welt ein gewisses Feuilleton. y Wianli! "e Iohaunistag.Erinnerung von Grnst Zleldern. (Schluh.) ^clri ' ' ^" nnlder Sommerabend senkte sich anf die !^ Gliederung. Die letzten Strahlen der Sonne M^ ^ "b in den, Wasser des Flnsses, der träge ^or s ^" blumigen Wiesei: dahin rauschte. Am yylagen eine Anzahl Kähne, den Bng mit Laub-tzeit - ""d Blumen geschmückt, während an den ^ss'!'"""gen bnnte Lanchions befestigt waren. Das 't> '.des Annaberges hob sich scharf von: Horizont '^?^"o im Weste,: der altehrwürdige Rathans- llllw ""he" Stadt scharf umrissen in die Dämme-plagte. ^ s» ?,^ ""d nach sammelten sich die Teilnehmer an qe glichen Fahrt: die im Schlosse Bediensteten und ^sssth^. Die Lichter in den Lampions wnr^ <>ü <> "^ die Kähne bestiegen. In den ersten hdi» n" ^"dchen Platz, in die letzten drängten ^tsoi, "la>'n- Als anf dem Balkon de5 Schlosst's ^ss^ "ufflammte, senkten sich die Ruder ins ^r^' '"ld die Reihe der Kähne bewegte sich langsam s?^lch 5 — liei einiger Phantasie konnte man in den ^l^ Ersetzt werden, eine ttt^untH anf dein zicis'^'""^ '" d"' Lagnnenstadt ziehe vorüber. ^"»t '""" war ein Sitz in, vorletzten Kahn einge- !°«ll. h , "0"t, die Burschen hatten ihn halb respett- ^ lch">> zutraulich begrüßt. Nnn, von diesen hatte 'c>H ^onturrenz zn fürchten, die wagten es nicht, ^i'm / Kranze des Schloßfränleins ihre Hände "len, Hier hatte außerdem schon ein jeder sein Liebchen, dessen Kranz er dem nassen Element entreißen mußte. So schien Kasimir ein leichter Sieg bc-schieden zu sein. Da, in: letzten Augenblicke vor dem Abstoßen, sprang leichtfüßig noch ein Fcchrgast in den dicht du-ncben liegenden Kahn, es war der Lehrer, wie Ka-simir zn seinen, Aergor bemerkte. Daß dieser Mensch überall dabei sein mnßte und sich in alles hinein^ mischte! Wenn es nach Kasimir gegangen wäre, hätte man ihn: einfach die Mitfahrt verboten, aber so ... Nnu, schließlich lag ja nichts weiter daran, lvenn der Schulmeister mit in dem Kahne saß, er war doch nnr ein Passiver Zuschauer. So weit, sich an dein Kranz-suchen zu beteiligen, würde er seine Keckheit sicher nicht treiben. Aber Vorsicht war zu allen Dinge,: gnt. — „Czeslew", wandte sich Kasimir an den Ruderer, „sobald du merkst, daß das Nebenboot sich vordrängen will, greifst du tüchtig in die Riemen, es soll dein Schade:: nicht sein." „^uk, Muie", nickte der Bursch. Jetzt glitzerte es empor rechts vom Kahn auf dem Wasserspiegel — ein Kränzlein schwamm, stromab, dessen Licht seinen Sa>'in in zitternden Reflexen auf die Wellen warf. Dort tanzte noch ei„5 anf und nieder, hier wieder eins, zwei, drei . . ., die Wasserfläche schien mit LickMmkten bedeckt zu sein Die Kähne hielten eine ^ittang gleiche Distanz mit del, Lichtern, dann suchten die Ruderer behutsam an diese heranzu^ kommen. Einer der Bursche beugte sich weit vor, schon reichten seine Finger an den Kranz, noch eine knrze Bewegn,,g des eine,: Ruders, dann hatte er ihn in, Kahn geborgen. Laute Beifallsrufe lohnten die Tat. Nun glitten auch die übrigen Kähne vorwärts nach den schimmernden Lichtern--------Da erhob sich im erste«: Boot eine schlanke Mädchengestalt, in, Scheine des Lichtes erkannte sie Kasimir sofort: es war FranMka. Sie ließ einen Kranz ins Wasscr gleiten, der zuerst einen Kreis beschrieb, dann abc:' von, Strom erfaßt und gegen das linke Ufer getrieben wnrde. „Achtnng, Ezeslew", kommandierte Kasimir, „sieh dort links znm Kranze, der »,nß mein werden!" Ezeslew steuerte nach der angedeuteten Richtung langsam nnd vorsichtig, damit der Schlag des Ruders nicht hohe Wellen auswerfen sollte. Schon hatte sich der Kahn anf einige Meter dem Licht genähert, dc, schoß schnell der nachfolgende vorüber direkt anf da>> Licht zu. Und über den Bug hinweg beugte fich Doktor Walter, bestrebt, durch das Gewicht seines Körpers das Fahrzeug auf die linke Seite zu dirigieren. „Verd . . .", knirschte Kasimir. „So rühr' dich doch, Czeslew" — nnd als der nicht schnell genug den Kahn vorwärts trieb, riß ihm Kasimir da'? Ruder aus del, Händen und ließ es ,uit aller Kraft ins Wasser fallen, daß dieses hoch anfspritzte. Dadurch geriet der vordere Kahn ins Schwanken, Doktor Walter sprang znr Seite und klammerte sich an den Rand des Fahr< zenges, das nach rechts überzukippen drohte. Wohl richtete es sich wieder empör, da aber wurde ein zweit«' wuchtiger Ruderschlag dagegen geführt — ein heftiges Schlingern, ein Gurgeln der einbrechenden Wasser-mengen und der Kahn trieb kieloben auf dein Flusse. Von allen Seiten nahten die Retter: aber sie brauchten nicht in Tätigkeit zn tretm. Der SMfer war bereits auf einer Sandbank gelandet und der Doktor erwies fich als vollendeter Schwimme:'. Nach einigen kräftigen Schwimmbewegungen batte er de», verunglückten Kahn erreicht, au dem er sich festhalten konnte. Schließlich vermochte er, ihn zu erklettern und wartete nun, alls dem Kiel sitzend, auf das Seil, da5 man ihm von, Ufer aus zuwerfen wollte. Als Kasimir den: Kahn, in welchen: sein verhaßter Gegner saß, den zweiten Schlag gegeben hatte, war ihm die Rnderstange aus den Händen geglitten, und Laibacher Ieiwng Nr. 146. 1228 23. Juni 1902- Unbehagen geweckt. Man erblickt in diesen Kreisen in dcu zwischen dem Zaren und dein Fürsten Ferdinand gemischten Trinksprüchen, in der Ernennuug des lchteren znm Obersten eilles rnssischen Regiments, in der Verlängerliilg der Reise des Fürsten nach Moskan und Kiew, in der Sprache, welche der bulgarische Mi^ nister des Aeußern, Dr. Danev, einem französischen Interviewer gegenüber geführt hat, ganz besonders aber in der Tonart der rnssischen Presse bei der Er-örternng dieser Vorgänge wohl zn beachtende Zeichen einer starten Annäherung Bulgariens an Rußland, die von üblen Folgen für die Türkei bo gleitet sein könnte nnd der gegenüber diese auf der Hut zu sein somit allen Gnmd hätte. Geradezu verstimmt äußert man sich über die Ernennung des diplomatischen Agenten Bulgariens in St. Petersburg, Dr. Stauöov, zum bevollmächtigten Minister, da man dem im Vasallenverhältnisse zur Türkei stehenden Fürstentum das Recht auf selbständige diplomatische Vertretung, znmal solcher Art, bestreitet und den Argwohn hegt, diese Beförderung habe eigentlich zum Zwecke, eine ueue Etappe auf dem Wege zur Unabhängigkeits-Erklärum, Bulgariens zn bilden. Es fehlt aber auch in der türtischen Welt nicht an sehr gewichtigen Stimmen, die vor einer Neberschätzung dieser Symptome warnen und der Ueberzeugung Ausdruck geben, die Reise des Fürsten nach St. Petersburg und die aus diesem Anlasse getauschten höfischen uud sonstigen Freundlichkeiten seien kein ausreichender Grund zu der Annahme, das; das russische Kabinett die festen Geleise, in denen es sich seit Jahren bewegt, verlassen und der wohlbewährten Politik des Schutzes des «tn.t,i8 hutt im Oriente und der Fernhaltnng aller Fermente irgendwie nntreu zu werden gedenke. Es sei viel wichtiger, statt sich schwarz» seherischen Kombinationen hinzugeben, an das Pro» blem der Besserung der Verwaltungsznstände in der Türkei heranzutreten, dnrch Belnndung guten Willens auf diesem Gebiete sich die Fortdauer der Sympathien der beiden nachbarlichen Kaiserstaaten zu sichern und ihnen die Aufgabe der Erhaltnng des Bestehenden, gewissen entgegengesetzten Aestrebnngen gegenüber, zu erleichtern. Politische Aelierftcht. Laib ach, 27. Juni. Das „N. Wr. Tgbl." meldet, daß schon in den allernächsten Tagen, wahrscheinlich am Sonntag, das Amtsblatt die kaiserliche Entschließung veröffentlichen wird, derznfolge die Vereinbarungen der Ouotendeputationen für die Dauer eines Jahres, und zwar vom 1. Juli 1W2 bis 30. Juni 1903 festgesetzt wird. Die Qnote bleibt also l>5-(> zu 34-4. Aus Linz, 26. Juni, wird gemeldet: In der heutigen Sitznng der Handelskammer wurde ein Dringlichkeitsantrag angenommen, worin die am 30. Mai im Herrenhanse vom Min PerPräsidenten Dr. v. Koerber abgegebene Erklärung, daß er den willkürlichen und übertriebenen Forderungeil der jen- seitigen Reich5hälfte bezüglich des Zot It arises und des Zoll- nnd Handelsbündnisses mit Entschiedenheit entgegentrete, mit größter Genug» tuung begrüßt wird und dem Ministerpräsidenten für seine bis jetzt in der Ansgleichsfrage zum Ausdruck gebrachte Haltung und für die mannhafte Vertretung des österreichischen Standpunktes Dank nnd Ver< trauen ausgesprochen wird. Ails Prag, 26. Juni, wird berichtet: Bei der hellte stattgefnnoenen Wahl eines Landtags" abgeordneten ans der Gruppe des nicht-fid eiko mmiss arischen Großgrundbesitzes wurde ali Stelle des Abg. Grafen Ernst Wald-stein, der seine Stelle niedergelegt hat, Fürst Karl Trautt ill an 5 oorff (Verfassungstreuer) ge» wählt. „Hlas Naroda" uennt es ein denkwürdiges Ereignis, daß bei dcnWahlen in die K ommissi, o n e n des böhmischen Landtages die Gleichheit beider Volksstämme im Laude anerkannt wurde. Die Landtagsarbeiten sollen durch die Bemühungen der beiderseitigen Vertreter zum Wohle beider Parteien beschlennigt werden. Es sei schwer zu sagen, ob sich die vielfach geäußerte Hoffnnng, daß dieser Landtag ein Au5gleich5landtag sein werde, erfüllen wird; jeoew falls sei aber in dieser Richtung ein viel verheißender Allfang gemacht worden. Eine im „Hlas" veröffentlichte Erklärung der czechisch - konservativen mährischen Landtags-Abgeordncten lehnt jede Ver> antwortung für die Folgeil der Spaltung der czechi» scheu Abgeordneten ab. — „Naßinec" bedauert diese Spaltung umsomehr, als die Deutschen sich gegen-wärtig überall zusammentun uud zum Kampfe gegen die Ezechen rüsten, — „Lidove Noviny" tadelt es, daß oie altczechischen Abgeordneten sich nicht mit der «.zeckn-schen Voltspartei vereinigten, da beide Teile im Jahre 1l>96 ein Kompromiß behufs gemeinsamen Vorgehens gegell, die Klerikalen abgeschlossen hätten. Das Blatt bemerkt, für die czechische Sacl>e in Mähren seieil erst Erfolge erzielt worden, als die jungczechische Volts-Partei ihren Einzng in den Landtag hielt und sich dort geltend machte. „Katolkke Listy" deuten dm Entschlnß Dokwr Engels, die F ü h r uug d e s Iung c zechen -Klubs niederzulegen, dahin, daß er mit diesem Mub vollständig abgerechnet habe nnd zu der Ueberzeugung gelangt sei, daß seine Arbeit dort er> folglos sei. Damit gewinne aber eine den Interessen des czechischen Voltes wenig ersprießliche Richtung die Oberhand. Aeußerungen des italienischen Ministers des Innern GioIitti über die Notwendigkeit einer Wahlreform im Sinne der Rückkehr zum Listen skrntininm wurden von der Presse dahin gedeutet, daß die Regierung in nicht ferner Zeit zu N eu w ah l eu fchreiten werde. Wie nun aus Rom geschriebeil wird, hatten jene Aeußeruugen Giolittis nnr akademischen Charakter, und weder er, noch Ministerpräsident Za« nardelll dellkeil darall, die Kammer anfzulösen und Neuwahlen auszuschreiben. Abgesehen davon, ^W^ Regierung einer großen und zuverlässigen Mehrhc' sicher ist, hält sie eo auch für angebracht, daß die Mie Legislatur unter der Herrschaft Vtttor Emanuels I". ihr natürliches Ende erreiche, und die Behauptung oaß die gegenwärtige Kammer sich arbeite "iid "' bensunfähig erwiesen habe, wird durch die TcüscM' widerlegt. Tagesneuigleiten. — (Die Ursachen des gegenwärtige" Wetters.) Ueber den vulkanischen Ausbruch auf M^ tinique und die gegenwärtige Temperatur schreibt A. ^^^. in der „Revue ^Scientifiaue": Die vulkanischen EreiM sind bekanntlich derart eng mit den meteorologischen ^^"^ erscheinungen verknüpft, dah in den anderen Teilen der ^ das Klima davon beeinflußt wird,- der wirtlich winter»^ Mai, den wir durchgemacht haben, war ein deutlicher ^^ dafür. Dieser Einfluß auf das Klima ist auch stets im ^ ' lcufe der bedeutenden früheren Ausbrüche beobachtet woc^ ' Es ist zu bemerken, daß die Wiederaufrichtung der 2e> peratur in unseren Küstenstrecken mit der Annahme bei 5 erschütternden Kraft im Golf von Mexiko und den AntiU^ zusammenfällt; die magnetische Kraft verstärkt sich ^.' >, bekundet sich schon durch Gewitter, das Wetter ist d"lse^ immer stürmisch; es ist anzunehmen, daß die Tempera im Laufe dieses Sommers hoch sein wird. Jeder Wie^ ausbruch der erschütternden Gewalt auf Martinique "^ hier seinen Widerhall finden und sich durch einen ^ ,^ pcratursturz bekunden; man kann diese Behauptung b",< täglich einlaufenden Depeschen beweisen und die ^^, ,„' dieser Schwankungen der elektrischen Intensität verM . — (Kleider aus Papier.) Altbekannt ist, ^ in Japan ein ausgezeichnetes Papier fabriziert wirb- .^ Material dient der Nast des Papiermaulbeerbaumes. "' ,^ japanische Papier besitzt eine solche Zähigkeit, daß "^^,,> ihm nicht nur Schirmbezüge, sondern auch Kleider, ^M^ tücher und Servietten angefertigt. Im jüngsten !^^!^' chinesischen Kriege haben sogar die Truppen des Vi> ^ Hosen aus Papierstoff getragen, die sich vortrefflich^,-, währt haben. Diese Beinkleider sind mit Lack gelebt' ^,, Stickfäden, Papierhosen und den Papierschirmen. " ^ Bezüge für den Negen geölt werden, stellen sich wind's^., Seite die Taschentücher aus Papier. Der Japaner vM'. ^. ilnen stets ein halbes Dutzend oder sogar noch mchr be> , zu führen, die nach jedesmaliger Benützung als wertlos I ,, glworfen werden. Außer Papier spielt noch das Vinst'U ii>, der japanischen Kleidung eine Rolle. ^ — (Zeitgemäße Spiele.) Aus Newyort^ gemeldet: Das erste Schachspiel mittelst drahtloser ^ graphic ist gespielt worden. Der Telegraph an ^z,nü „Campania" erreichte die „Philadelphia" in einer Entst ^ von 80 Meilen und schlug daö Spiel vor. Die Anorb'i"^,, wurden getroffen und die Passagiere von dem ^A.^ Kenntnis gesetzt. Um 2 Uhr nachmittags wurden die «> ^. breiter auf das Promenadedeck gelegt, und das Spiel b^ ^ ^ während die Passagiere sich darum drängten. Wegl.^>, ^ Mitlagsessenö fand um l^ Uhr eine Unterbrechung >^ Nachher tam jedoch die „Lucania" auf den SchauMv ^ verhinderte die Wiederaufnahme des Spieles, ^?. meldete, daß sie der „Campania" Nachrichten zu sende" ,^ — Von einem anderen modernen Spiele, das in I^'^l ^ Heimat hat. erzählt der „Gaulois". Ls heißt «V" ,> satta", und es besteht darin, morgens auf die mehr obel^ sein schwankes Fahrzeug wurde vom Strome erfaßt. Er war nicht im stände, es weiter zu lenken, es wurde voll den Wellen mit fortgerissen. Kasimir machte ver» zweifelte Anstrengungen, die Herrschast über del» Kahn wieder zu erlangen, aber das war umsoweniger mög lich, als die Strömung immer reißender wurde. Eine kurze Strecke uoch — dann kam die große Schleuse. Prallte der Kahn an die vor derselben errichteten, ge-waltigen Eisbrecher, dann zerschellte er in Dutzende von Stücken. Kasimir erkannte die Gefährlichkeit dcr Eituatiou, sein Leben stand auf dem Spiele — er stieß gellende Hilferufe alls. Kaum wareil diese an das Ohr Doktor Walters gedrungen, da stürzte, sich dieser von neuem in dieFlut. Als er den dahintreibenden Kahn erreicht hatte, erfaßte er den hinteren Nand und stieß das Fahrzeug alls der Richtung des Stromer dem Ufer zu. Mit aller Kraft schob er es diesem entgegen — ein knirschender Anf-prall: der Vorderteil des Kahnes bohrte sich in den Ufersand, uud Kasimir wurde kopfüber iu ein Weiden-gebüsch geschleudert. Auch der Lehrer fühlte bereits Grund unter seinen Füßen; da sah er ein Lichtlein angeschwommen kommen, das direkt in seine Arme getrieben wurde, El brauchte kaum die Hand auszustrecken, da hatte er auch scholl Franziskas Kranz erfaßt . Am anderen Mittag hatte die alte Haushälterin gar viel Neues zu erzählen. „Ich habe es gleich gewußt", erklärte sie, „da5 war alle Jahre so und ist so geblieben bis auf den heutigen Tag. Und >viclmoxuv imuw IVni^i» wollte es nicht glauben — mm hat sio's selbst erlebt. War das eine Freude, als ihr ill aller Frühe der Herr Doktor den Kranz überbrachte . . . nnd das Umarmen . . . nnd das Küssen . . ., '5 ist wirtlich nnd wahrhaftig so, sie führen die Liebenden Zusammen, die MianM" Der Schwiegersohn auf probe. humoristischer Roman von Gustav «ehfeld. (43. Fortsetzung.) Doch noch befand sich ein Probetanoidat bel ihnen! Wenn es dem gelang, zn reüssieren? Jedenfalls war es gut, wenn er sich demselben zu uähern, ihn zu beseitigen suchte! Menu man aber ihn anch nach kurzer Zeit als unbrauchbar entließ, ohne daß er sein Ziel erreicht hatte? „Müßte doch mit dem Teufel zugehen", dachte e>,-, „wenn es mir nicht gelänge, den Leuten Sand in die Angcn zu streuen nud sie über mich entzückt zu maä)en! Topp, ich wag's, ich tue es!" Zwei Tage lang umschlich Mar Schulze Villa Fimmel unausgesetzt, wobei er die größte Vorsicht gebrauchte, sich vou niemand sehen zu lassen. Endlich, am dritten Tage, glückte eo ihm. Er sah eineil langen Menschen mit rötlichbraunem Haar und kurzgehal' tenemVollbart, einer silbernen Brille auf der Nase und nicht gerade geistreichen Zügen aus der Gartentür treten und sich der Stadt zuwenden. Das mußte er sein, der neue Prätendent — zweifelsohne! Also alls Werk! Dicht bei der Brücke und so, daß mail ihn von der Fimmelsburg au5 nicht sehen konnte, stellte er seinen Mann, zog höflich seinen Hut und redete ihn an: „Um Verzeihnng, mein Herr, wenn ich nicht irre. halten Sie sich seit drei Tagen in der Villa des Nei'> tiers Fimmel auf?" „Allerdings!" erwiderte der Lange erstaunt, „Woher wissen Sie denn das?" „Woher ich das weiß?" sagte Mar, geheimnis-voll. „Ich bill der Neffe voll — na, Sie wissen doch, wer Ihnen die Adresse voll dem da gegeben hat!" Er wies mit dem Daumen zurück. „Es ist nicht möglich!" rief der Lange, naiv er^ staunt. „Sie sino der Neffe von Frau Liebe?" „Von Frau Liebe, ja!" nickte Mar ernsthaft. "<>-. meine Tante schickt mich, ich soll Ihnen noch "', mitteilen, was sie vergessen hat, Ihnen zn sag"^ ,' „So, so — na, das ist mir ja sehr angen?" ^. versetzte der Lange eifrig. „Daß Sie es wi.M'^, Sache ist da nicht leicht! Das Mädchen ist sehr "^i, und die Mitgift noch mehr, aber — die Leute stn" ^5 sehr schwierig! Himmel, was die alles verlang^' die Kost!" j., „Allerdings — aber meine Tante hat I^ . sic gleich gesagt, daß die Sacl)e schwierig ist! Nl'N ^ Aü neuerdings etwas erfahren, das zu wissen >'! ^ sehr wichtig ist. Deshalb gab sie mir Ihr Sig""' und saudte mich her, Ihnen aufzulauern!" ., ^ „Das ist sehr freundlich von Ihnen ""' Ihrer Frau Tante!" .^ „O, bitte, nichts als Geschäftsinteresse! ^ zi' gestatten Sie mir wohl einige Fragen, uM " überzeugen, inwieweit Sie unterrichtet sind? „Gewiß, sehr gern!" „Ihr werter Name?" „Ehristian Nickel, Lederwarenhändler!" „Und meine Tante wohnt?" „Wie, wo sie wohnt? Aber--------" .^, >^ „Lassen Sie sich nicht weiter irl-emaäM' ^t?, »lich nur von allem vergewissern! Also — si? ^At-' j „Berlin, Klosterstraße 48, drei Trepp"' ^ „Stimmt! Nnd sie heißt?" 1, „Nosalinde Liebe!" ^' ,, „Stimmt anch! lind was hat sie Ih""^ t"'"' ^ tragen? Ich meine 1 wie sollten Sie siäi ,^ Rentier Fimmel einführen?" c<-l^'^ >> „Ich sollte sagen: ,Ich komme in, Am ^,!" ,, Frau Liebe!' — dann würde er Bescl>eid w'^' ^ ^ „Sehr glit! Und dann?" . ,„?" ^', , „Nun, dann würde man trachten miä) n. ^'Ü' krnen lind zu diesem Iweckc ans umnä)"" ^2mbllcher Zeitung Nr. 146.______________^_____________________1229_______________________^^^^^_____ 28. Juni 1902. A gwhe H^a/ »tegen, die den Tag über fallen wird, zu 5ii s ^" diesem Zwecke gibt es auf den Terrassen vieler ^er ein Neservoir, das mit einein Schlauch »ersehen ist, slin ^" ^ Wasser abzufließen beginnt, sobald es eine be- ^NlMte Höhe erreicht hat. Es handelt sich nun darum, zu 3>nn des Tages zu erraten, zu welcher Stunde diese Höhe bu 6 ^'" '""^ ^'^s^ Spiel, das beim ersten Anscheu e tchaus nicht geeignet zu sein scheint, große Leidenschaften , ^zurufen, erfreut sich unter den Eingeborenen eincr tcinigfii Beliebtheit, und die Wetten, die es hervorgerufen «n' ^^" -^ ^'^ Verarmung. Elend und Selbstmorde vcr- "ol, daß die Negierung es hat verbieten müssen. ^ 7^- (Luccheni im Gefängnis.) Der Mörder ^ Kaiserin Elisabeth, Luccheni. der betanntlich in Genf 5./ "erbrechen nn! lebenslänglichem Kerler büßt. ließ sich '°er jüngsten Zeit wiederholt im Gefängnisse Ansschre i, ^en zu schulden kommen, die die Einzelhaft des Ver lchers erheischten. Er schlug seine Zellengenossen, wollte sie Gösseln und versuchte auch mehrmals, selbst seinem Leben 'Ende zu machen. Die Gefängnisverwaltung von Gei'j '"> daher besondere Vorkehrungen, um Luccheni unschädlich "fachen. Aber auch diese haben sich als unzulänglich er. , tsen. Wie aus Gens telegraphiert wird, ha< Luccheni einen ^ttcr überfallen, der seine Helle betrat. Der Wärter er'iu Ne ernstlichen Verletzungen und tonnte noch der Gefahr "Unnen. Luccheni wurde in Eisen gelegt. ! . "^ (Der Regen.) Nachfolgenden drolligen Stoß-yWer in Versen stößt ob des verregneten Juni Novcct tzjn?' ^ erfolgreiche Autor des „Ewig-Weiblichen" ilv. "ensasser Ehrenfremdenbuche aus: O Gossensaß, 0 Gossensaß, zwar bist du schön, doch öfters naß! Der Regen regnet jeden Tag; es gibt ja manchen, der das mag — doch mancher liebt zur Sommerszeit auch manchmal etwas Trockenheit und mag das Wasser nur im Bier . . . Verschieden so ist das Plaisir. O, Himmel, schließe deine Schleusen, sonst werden wir noch Wassergeusen! Drum wählet Wolle stets, wer weise. geht er auf die Tiroler Reise, und pnctt in feine Neisetruhe den Gummimantel, dito Schnhe, Auch ist ein warmes Kamisol so übel nicht im Land Tirol. Vergiß auch nicht das Regendach! Es schützt dich. Mensch, vor Ungemach. Und hast du Glück, 0 Neisenarr, erwisch'st du dennoch den Katarrh, das Neste soll geglühter Wein dagegen jein, nimmt man ihn ein. Doch bist du llug, bleibst du zu Hause in deiner wohlgeschützten Klause Und gehst erst dann nach Gossensaß, sobald das Wetter wen'ger nah! Ky T" (Eine Tränen-Konkurrenz.) Nur den tz^.Planern lann so etwa» ganz Ungewöhnliches einfallen! cht„ laum glaublich, daß eine Anzahl von Frauen undMär-d^,°us der'besten Ehicagoer Gesellschaft auf den Gedanken T^ "< die Aufforderung zu einem l!i-.vin^' einem ! >„!s emvettlampf, an ihre Geschlcchtsgenossinnen ergehen zu !o gewann er biö gegen Mitternacht die mei-sten Partien. Der außerordentliche amerikanische Schucl> spieler ist Advokat, ein sehr liebenswürdiger und geistreicher langer Mann, was Jean Jacques Rousseau Unrecht zu geben sclMt, der einst behauptete, ein guter Schachspieler brauche nicht allzuviel Geist zu haben. — (Ein heiterer Hörfehler.) Die Ueber-mittlung von Telegrammen durch den Fernsprecher hat anch ihre Schattenseiten, »veil namentlich bei Gesprächen auf weitere Entfernungen Hörfehler nich fetten sind. Wenn tinrm besorgten Gatte», der sich auf einer Geschäftsreise be-flndtt. nachtelegraphiert wird, baß dir „ledige" Frau (statt die ..gnädige" Frau) sich wohl befindet, fo >ft das noch kein Unglück. Wenn abrr der Prokurist telegraphisch angewiesen wird, irgendwelche faulen Aktien zu taufen (anstatt, wie es l'.ißen sollte, zu oertanfen). so ist das recht unangeneh'.n. inn dicsertage erst passierter Fall hatte aber beinahe no.y zur Äerhafwng eines hochangesehcnen. allgemein bekannten LlUiner Groß'indnstriellen geführt. Be: diesem wurde von dem Vorstände des Vereines, dem er angehört, telegraphisch a.wefraat ob er mit einer beschlossenen Resolution einv^ standen sei. Das durch den Fernsprecher nbclinittelte Tele-ärcm.m lautete kurz und bündig: ..Drahtet, ob mit Resolnlion einverstanden. - Bund." D<-r Feinsprcchbeamtc horte und schrieb „Revolution", und so wurde die Depesche dem Grosi-industriellen, der sich auf der Reise nach Brüssel befand, nach Köln nachgesendet. Dort vermutete man sofort ein anarchistisches Komplott eines geheimnisvollen ..Bundes", und so ^schienen zwei Polizisten in dem Hotel, in welchem der Adressat abgestiegen war. D-esem war es natürlich ein Leiche t,'3 den Hörfehler von autoritativer Stelle aufllaren zu lessen - was für Unannehmlichkeiten und Verwicklui^n, wären aber wohl entstanden, wenn der Depeschenempfänqer fn>md oder gar ein Ausländer gewesen wäre! — (Einen Stu de nie null) leisteten stch am 25 d M Angehörige der Heidelberger Korps. Um 12 Ul.r nachts als alles schon im tiefen Schlafe lag, zogen ste m.t Pauken- und Trompelenschall auf den Marktplatz vor dle Polizeistation, woselbst sie dem allein Anwesenden Wachtmeister ein regelrechtes Ständchen brachten. Dann zogen sie vor das Ratsgebäude und liehen dort die Polizei hoch. leben Ihre Hochrufe auf die Polizei erschollen so lange, bis ein größeres Polizeiausgebot herbeieilte und diese Enthusiasten auseinandertrieb. i^en. Do das acht Tage dauern könnte, müßte iz^ir Wäsche mitnehmen — Wohnung und Kost "°e ich i»i Hause!" 5 "Sehr gut! Ich sehe, Sie sind der Nichtige! Die ^ kom,ie ja schließlich bekannt geworde» sein, als-^" war eine Täuschung nicht zu vermeide», nicht i/M D^halb meine Ihnen vielleicht aufMig ei> ^neu Fragen! Doch nun zu meinem Auftrage! sind Sie aufgenommen worden?" !>,ell"^an3 sonderbar! Ter Alte hat mich zuerst g" j^n und ausgefragt, dann stellte er mich semev ^'Uie und einigen Nachbarn als dm Sohn eines stunden vor!" ^ "Aha! Nun hören Sie mich einmal an! Ich werde h "! jetzt auseinandersetzen, was wir, die Tante und ^"1"l)reu hqben. E5 ist das sehr wichtig für ^-le ! fordern! Was bisher so viele bei diesen Fim-^ scheiter,: machte, lvar die unuötige Höflichteit, " sie sich beflei.s;igten!" "Wio^ Wa-ü?" ! darf Sie nicht wunder», der Maun ist ^s^uinal so! Klopfen Sie ihm darum recht derb <>' Schulter, uennen Sie ihn .altes Haus' — ver» l^ "' einen Dienst von Mlen, so autwotten S:e ^/" lachoudeni Tone: dao solle er sich nur allein ^?"l ^ „zählt er etwas, so reden Sie dazwischen Raupten Sie frank und frei: es sei nicht wahr, ^r schneide auf! Das wird ihm imponieren, dadurM wird er Sie mit ganz anderenAngen betrachten lernen verlassen Sie sich darauf! Was die Z-rau anbelangt, die nimmt gern eiuen. Daher verschaffen ^ie sich schleunigst eine Flasche Kognak - Nordhauser tut'< ;n>ar auch - juchen Sie sie auf. wenn Ne allem lft, und bieten Sie ihr die Flasche an, mdem S,e zu lhr sagen: ,Na, Mutter Mnuneln, wollen, wir mal e,ne» >lleinen hinter die Binde gießen?' - Sie werden ec staunen, wie alsdann die Auge» Ihrer zutüuftigen Schwiegermutter zu leuchten beginnen - im Nu liaben Sie sie gewonnen, denn, wie Sie slch wohl denlen können, der Alte halt sie etwas kurz!" „Sie meinen wirklich?" „Gewiß meineich das!" .. <>. . ,« „Und wie mache ich es »m de,- alte,: Tante? „Mit der alte» Tante?" >a »lit der alten Jungfrau Aspasia, der Schwier des Alteu! Hu, ist das 'ne Vogelscheilche!" "ia die schnupft gern", erklärte Max Schulze resolut, „aber allch heimlich! Haben Sie eine Schnupf- wbaksdose?" Nein!" "^ann uerschaffeu Sie sich schleunigst eine und bieten^Sie dieselbe der Tante heinilich an nnd sagen u. ihr lvie ei» Anbeter vor Iahreu immer zu ihr ge-sagt hat'- das wird sie anheimeln wie ein Gn,s; aus schöner Vergangeuheil: Knochen g^ällig. liebste Hummel?' Sie werden sehen, wie sie dann zu lachen uud sich zu freuen aufängt — dann habe» Sie auch bei der gewonnenes ^piel!" sForlsehung folgt.) Wal- und Promnzial-Nachrichteu. — (V i sch 0 f M 0 n si gn 0 r N agl be i m P a ft ft e) Die „Neue Freie Presse" meldet aus Rom. 27. d. M.: Der Papst empfing gestern den neuen Triester Bischof, Msc>r. Dr. Nagl. Die Audienz danerte eine halbe Stunde. Als der Papst den Vischof entlieh, schenkte er ihm ein goldenes, mit Edelsteinen eingelegtes Ärnstlreu^z und sagte: „Dies Kie^z mcge eiii Pfand des Friedens 'n Ihrer Gemeinde sein. Ich wünsche sehnlichst, daß Ihre Friebensmission in Trieft gelinge. Verzagen Sie nicht!" — sAc rz te la m me r.) Nach Ablauf der drei' jährigen Funttionspcriode der lrainischen Aerztetamm^ »vird die Neuwahl von je 9 Mitgliedern und Stellvertretern am 17, Juli stattfinden. Näheres hierüber besagt die dies--bezügliche Kundmachung der l. l. Landesregierung. —0. — (A u f de m L a i bache r M 0 0 r e) wird derzett längs der Schwarzdorfstraße auf Kosten der Stadtgemeind? ein etwa 2 in tiefer und ) i>, breiter Wassergraben angelegt, aus welchem das Nasser in die zum Laibachflusse führenden Quergräben abgeleitet werden soll. x. ^- (Zum Fremdenverkehre im Monate I u n i.) Im abgelaufenen Monate slnd in den hiesigen Hotels. Oasthöfen »nd den sonstigen Nebernachtnngsstättcn 1720 Fremde abgestiegen (um 220 weniger als im Vor^ n,o,iate und um 4K0 mehr als im gleichen Monate des Vor< jahreö). Davon entfielen auf fremde Staaten 110. —x. — (Ein neuer V r ü ci e n b a u,) Die »icue Brücke, welche die Station Scheraunitz mit Asp, Görjach nnd Veldes v^ibinden wird nnd zu deren Äaulosten auch der Zentrcn ausschuß und die Nadmannsdorfer Filiale des slovenischcn Alpenvereines beigetragen haben, wurde bereits in Angriff genommen. Der Vau wurde Herrn D e r n i 5 , der auch vie Brüske unter Steinbüchel fertiggestellt hat. übertragen. — (Panorama International.) Dieses Unternehme», das sich verdientermaßen eines vorzüglichen Nufcs erfreut, bringt in der laufenden Woche eine Wände-rung durch die malerisch interessanten Salzburger Alpen ic zui Ausstellung. Die Serie ist gerade so prachtvoll wie jene aus der Schweiz: insbesondere sind die Ansichten von Ischl, Salzburg, von Schloß Anis bei Salzburg, die herrlichem Alpenlandschaftrn vom Mandlingpasse, von Nabstatt. N'-schofshofen, vom Luegvasse, von Lend, von Zell am See ic wunderschön in ihrer Art. Die Serie bleibt nur noch morgen cu «gestellt; es möge sie daher niemand, der sich um Land-schaftsbilder interessiert, verscininen. — In der nächsten Woche gelangt eine Neisc durch das österreichische Niesen--qcbirgc nach Adersbach und W e ct e l s d o r f, in der zweitnä'chsten Woche eine Serie von Paris zur Auö stcllung. Vom l5. Juli bis zum Schulbeginn bleibt bann da< Panorama geschlossen. — (Todesfall.) Mittwoch, den 25. d. M.. um >^() llhr abends starb in Nudolfswert Frau Theresia (^irebenc, Gattin des .Herrn t. l. itreisgerichtsoffizial s i :N., Michael Grebenc, i,n 8() Lebensjahre. Die Verblichene hinterläßt außer dein Ehegatten zwei Söhne, Otto Grebenc, l k. Hauptiieneramts - ,^onlrollor in Laibach, und Karl Grebenc, l. l. Gerichtssetretär in Cilli, und die Tochter Marie. verelMchte Gole 5 . in Nudolfswert. —o- - " (Die Lolalgruppe Laibach des Reichs-Vereines der l. l. Post- und Telegraphen' bediensteten O e st e r r e i ch Z) veranstaltet Sonntag, den 6. Juli, nm 4 Uhr nachmittags im Garten des Gast-Hofes ..Zur Neuen Welt" ein Gartenfest mit Musit, Gesane, nnd Iuxpost. Am Konzerte, dessen Neinertrag dem kranken-f,>ndc zufließt, >vird die Laibacher Vereinslapelle mitwirlen. Auch tritt bei dieser Gelegenheit zum erstenmale der Oe-sangsllub der t. t. Post- und Telegraphenbediensteten auf. Lintrittsgebühr 40 li. Vci ungünstigem Wetter findet dns Gartenfest am 13. Juli statt. — (Gartenfest.) Das Gartenfest, welches die ('l-talnica in Unterschischla morgen im Koslerschen Garteil veranstaltet, steht in der Negie und unter Aufsicht b«s Fest-ausfchusses. Als Arrangcnr und Schankwirt fungiert Her^ Emil Ker 2 i « nit. Der zum Ausschanke gelangende Wcin wurde von den Firmen Iuvcnwi,". Zajc, Volaffio. Pogaönit, Zorman nnb Vodnit. das Vrot nebst sonstigen Bäckereien von der Firma Zalaznit, die kalte .Mche nebst Extrageträntct' von der Firma 5tham H Murnil beigestellt. — (Eine Plahmusit) wird heute abends 8 Ul>r von der Laibachcr Vereinslapelle voi dem „Mestni Dom" veranstaltet. — Morgen nachmittags 4 Uhr findet ein Non^ zert dieser .Napelle i.n Gasthause ..Zur neuen Welt" statt. Eintritt fur Nichtmitglieder 20 ll; Mitglieder und Kinder frli. — (Der christliche Frauenbund in L a'«-bach) wirb, wie wir einer uns zugekommenen Einladung entnehmen, Dienstag, den 8. Juli, eine Wallfahrt nach Brezje veranstalten. Falls sich eine genügende Anzahl von Teilnehmerinnen (wenigstens 200 Personen) meldet, wirb am' genannten Tage um l/>7 Uhr früh ein Sonderzug auö Laibach abgehen, sonst erfolgt die Abfahrt mit dem gewöhn-lichem Oberkrainer Zuge um 7 Uhr 5 Min. früh. -- An Meldungen bis morgen in der „Uatholisä>cn Äuchhanblunq,' * (Fu h b a l l we t t s p i e l.) Für das morgen um M Uhr nachmittags stattfindende Retourwettspiel zwisclnn btin Cillier Sportvereine ui'b ber Laibacher Ofsiziersmann schaft gibt sich allgemeines großes Interesse tunb. Der Be such dürfte sich umso zahlreicher gestalten, als der Reinertrac, dem edlen Zwecke der Errichtung eines Kaiserin Elisabeth. Denkmales in Wien gewidmet ist. Abends wirb den Gast n z,l Ehren ein Konzert ber Militärkapelle veranstaltet, das bei günstiger Witterung im Garten, lei ungünstiger m ber Glashall?'des Kasino abgehalten wirb. Dasselbe beginnt um !) Uhr abends- hiezu sind alle Freunde bes Sports Hof-lich eingeladen. Laibacher Zeitung Nr. 146. 1230 28. Juni 1902. — (Ernennung i in S t a a t s b a u d i e n st e.) Wie man uns aus Wien meldet, hat Seine Exzellenz der Ministerpräsident den bei der Saveregulierung in Tacen 5c-schäftigten Ingenieur Volcslav Aloudet Zum Ober> iügrnieur für den Staatsbaudienst ernannt. — (P f a r r a d m i n i st r a t i o n.) Mit der Admini-stiation der Delanatspfarre St. Martin bei Littai wurde bis zu deren Wiederbesetzung der Kaplan daselbst, Herr Johann Htrutelj, betraut. —il<. — (An, der T au b st u m m e n st i f t u n gs au -st a l t in L a i b a ch) wird die Iahresschlußprüfung ocr Zöglinge am 14. Juli von 10 bis 12 Uhr vormittags statte finden. — (Das Bad Töplitz bei Nudolfswert) zählt heuer schun nahezu an 100 Gästen, wovon zwei Drittel auf heimische und der Rest auf auswärtige Persone.1 entfällt. ' x. — (Stimme aus dem Publilu in.) Wir er-erhalten folgende Zuschrift: In einer Gtadi. welche derart im Aufschwung begriffen ist, und sich in so hohem Maßt der Fürsorge für öffentliches Wohl zu erfreuen hat wie in unserer, ist es auffallend, wenn man einzelne Teile von dieser Begünstigung so ausgeschlossen wie die Grubcrstrahe findet. Durch den besonders jetzt, zur Zeit der Heumahd, starken Wageiwerlehr, das Marschieren des Militärs, an Markttagen das Treiben des Viehes und di? damit verbundene Verunreinigung entwickelt sich fußhoher Staub, welcher zu unsagbarer Qual wird. Der Einwand, dah es auch in dieser Strahe an der nötigen Reinigung durch die städtischen Ar-beiter nicht fehlt, luird hinfällig, wenn m'an sich die Straßen-reinigung bei trockenem Netter vergegenwärtigt. Fehlt es ii: dieser Straße an den nötigen Hilfsmitteln zurNespritzung, sn ist sicherlich noch ein seinerzeit benutztes Sprihfaß vor-hr,nden, durch welches diesem liebet abgeholfen werden könnte. — (D e r Ge sa n g v e re i n „Slave c") veranstaltet Sonntag, den 6. Juli, im Koslerschen Garten ein Voll-fest unter dem Titel „Großer Markt in Untrrschischla". Die Unterhaltung soll auf der breitesten Basis arrangiert werd-.i. — (Aus Adelsberg) geht uns über den der-zcitigen Gesundheitszustand im dortigen politischen Bezirke die Mitteilung zu, daß die in mehreren Ortschaften auf' getretenen Masern, an denen im ganzen 4 erwachsene Personen und 720 Kinder erkrankt waren, von welch letzteren 62 starben, nunmehr erloschen sind. Außer Keuchhusten m Sagon und in zwei Ortschaften der Gemeinde Slavina, in denen sich "3 kranke Kinder befinden, und außer 12 Fällen von Trachom, welche sich auf 10 Ortschaften verteilen, ist der gonze Vezirl frei von Infektionskrankheiten, Zur Verhütung der Verbreitung des Keuchhustens und des Trachoms wurden die vorgeschriebenen sanitätspolizcilichen Maßregeln in umfassendster Weise eingeleitet. Zur tunlichsten Assanierung der einzelnen größeren Orte, wie Nadanjeselo, Oberurem, Ncudirnbach und Vritof, werden Kanalbautrn und Wasser-leitung in Angriff genommen. —o. — (Gewerbliche Fortbildungsschule in T öpl i tz - S a g o r.) Aus Sagor geht uns nachstehender Bericht zu: Die gewerbliche Fortbildungsschule in Töplih-Sagor veranstaltete am Schlüsse ihres ersten Iahreslurses eine sehr interessante und instruktive Ausstellung von Schülerzeichnungen. Sowohl die Anzahl der aufliegenden Objekte, als insbesondere der aus den Arbeiten »rsiäit-liche überraschende Fortschritt der Schüler verdienen uneingeschränktes Lob. Zur Ausstellung gelangten die elementar-sten. freihandlichcn und geometrischen Zeichnungen stufenweise bis zu den schwierigsten Konstruktionen, Vergrößerungen und Projektionen, wobei besonders die praktische Seitc de? Zeichnungen, deren große Verwendbarkeit im alltäglichen gewerblichen Leben, hervorgehoben nxrden muß. Neben dem elementaren Zeichnen, das alle Schüler gemeinsam leinten, wurde namentlich auch auf solche Konstruktionszeichnungen Bedacht genommen, die sich auf die gewerbliche Branche jedes Schülers beziehen. — Die gewerbliche Fortbildungsschule bestand aus einem Kurse für Volontäre, der Vorbereitung^ llcsse und dem I. Kurse und zählte am Schlüsse des ersten Schuljahres 103 Schüler, darunter 32 Volontäre. Als Lehrkräfte wirkten die Herren l. k. Nezirlsschulinspeltor Ludwig Stiasny (Buchführung und Geschäftsaufsätze), als Leiter der Oberlehrer Konrad M ally (Fachzeichnen), Nerlsarzt Dr. Thomas Zarnil (erste Hilfe bei Unglück?-fällen) und die Lehrer Emil Ada m i 6 (Zeichnen), Franz Levstel (Aufsätze und Rechnen) sowie Franz Kozjak (Buchführung und Geschäftsaufsätze). — Schließlich sei das aufopfernde Mitwirken des um das Schulwesen in Sagoc wohlverdienten Gemeindevorstehers, Herrn Richard M i -chel5i5. erwähnt, welcher mit umsichtigem Eifer die En<' Wickelung der seit kurzer Zeit bestehenden Anstalt aufs beste fcroeit. — Durch dir seitens der Handels- und Gewerb,' lammer diesertage erfolgte Nominierung des Herrn Andreas Mauer, Kalthändlers in Sagor, zu ihrem Vertreter iu den Schulausschnh der gewerblichen Fortbildungsschule ist nun derselbe komplett. — Bei der hierauf erfolgten Welil wurden Herr Richard M i ch e l 5 i <> zum Obmanne und Kassaverwalter und Herr Werlsdircltor Ludwig Wries-nigg zu dessen Stellvertreter einstimmig gewählt. —ik. — (Hagelwetter im K ü st e n l a n d e.) Aus Medea bei Gradisla wird unter dem 23. d, M. geschrieben: Gtstern ging über Medea im Küstcnlande ein schweres Hagelwetter nieder, das alle Felbfrüchte und die Wcinlulturen total vernichtete. Die Weizenfelder wurden vom Hagel buck-stäblich zerstampft, auf den Reben blieb lein Blatt übrig. Nach dem Unwetter sah die ganze Gegend wie im Winter aus. Der Schabe beträgt mehr als 200,000 X. Es herrs>i)t hier großer Jammer und großes Elend. Volle 15 Minuten hindurch fielen Schloßen in der Größe von Hühnereiern. Nichts hielt dem Unwettcr stand. " (Unfal l.) Der Arbeiter Franz öele^nil. wohnhaft Tirnauerlände 20. stürzte gestern nachmittags im Mayerschen Hause über die Stiege und verletzte sich am Kopfe. — (Einen deklamatorischen Abend in der ('i t a l n ic a,i n Idria) veranstaltete am vergangenen Dienstag Frau M. Teodorovic?, die vor kurzem auch in Laibach einen ähnlichen Abend gegeben hatte. Alle Nummern fanden be' dem zahlreich erschienenen Publikum lauten Beifall. — Nach Schluß des Programmes entwickelte sich ei.^ uugezwungcne Unterhaltung, bei welcher man von Fräulein M. Ullrich, Mitglied des Aachener Stadttheaters. die jetzt in Idria bei ihren Verwandten weilt, und vom Herrn A. Havec manch schönes Lied zu hören bekam; der Bezirl--richter von Idria, Herr I. Hturm, gab auf dem Klavier einge wohlgelungene Piecen zum besten. 1i. — (Ausflug der Realschüler von Idria.) Donnerstag nachmittags flogen die Realschüler von Idria nach dem bei Godovi^ gelegenen, von Ibria zwei Stunden Weges entfernten Ausflugsorte Hebalka ans. Dort wurde fkißig gesungen und konzertiert; den Höhepunkt erreichte aber die Unterhaltung, als man sich zu dem etwa zehn Mi--nuten von «eballa entfernten Teiche begab, woselbst Krebse und Fische in reichlicher Zahl gefangeil wnrben. Die Wirtin voi', l schwächeres Licht als der Planetoid Vesta, welcher einem Fixsterne sechster Größe vergleichbar ist und für ein gutes Auge eben nocb ohne Fernrohr wahrnehmbar ist. Für unsere Gegenden ist ihre Beobachtung freilich etwas durch ihre zu liefe Lage am Horizont erschwert, doch genüg! jedenfalls ein gu!es Opernglas oder ein kleiner Feldstecher, um den P!a-letoidcn Vesta aufzufinden. Die sehenswerte Konstellation kann jetzt fast die ganze Nacht hindurch beobachtet werden. Man braucht nur im Südosten, und zwar im Sternbilde des. „Schützen" nachzusehen, wo der Saturn gegenwärtig um die zehnte Abendstunde aufgeht und als auffällig heller Stern leuchtet. " (Dieb st a hl.) Dem Kondukteur Vlasius Logar, wohnhaft Maria Theresienstraße Nr. 11, wurden aus dem Hofe mehrere zum Trocknen aufgehängte Wäschestücke durch unbekannte Täter entwendet. — (Kur liste.) In der Landesluranstalt Neuhaus dei Eilli sind in der Zeit vom 11. bis 21. d. M. 89 Personen zum Kurgebrauche eingetroffen. Theater, Kunst und Literatur. — (Kunstausstellung in A g r a m.) Dcr Kilnstoerein in Agram veranstaltet in der Zeit vom 26. A'l-gus: bis 15 Oktober eine Ausstellung. Dieselbe soll den Fortschritt der darstellenden Künste in Kroatien veranschaulichen; daher wurde an sämtliche Maler, Bildhauer und Architekten die Einladung gerichtet, sich an der Ausstellung zu! beteiligen. Anmeldungen mit genauer Angabe des benötigten Raumes sind an den Kunstvercin in Agram zu richten. D^ , Alisstellung findet in den Räumlichkeiten des Kunstpavillons statt. — („S l o ve n ka.") Die 6. Nummer dieser Frauenzeitschrift hat, nebst Gedichten von Utva. Fr. Hgur. Xiga L a j ü l o v. M o z i r s l i und V. S. Fedorov folgenden Inhalt: Ivanka Klemenöiö: Zu Gunsten dcr weibliche» Dienstboten! F. I. Doljan: Durch fremde Schuld; Ivanla K l e m c n <" i«': Koketterie; Laza K. „Die Schul-Ilona" (aus dem Serbischen übersetzt von I. und F K l e in e n <> i 5); I. S. Machar: ..Magdalena" (aus dem Böhmischen übersetzt von A. D r e mo t a); A. S. P u « l i n: Boris Gobunov (aus dem Russischen übersetzt von Edvi 5). — Hieran schließen sich Aücherbesprechungen und Notizen. — (?1»n inski Vßgtnilc.) Inhalt der 6. Nummer: 1,) Dr. Fr. Tomin 3 e l: Ein Tag im Grin-tavecgrbicte. 2.) I. Amavc: Die Aussicht bei St. Pan-lraiius auf der Nabl. 3.) I. M l a t a r: Mit Picke und Sei^. 4,) Vereinsnachrichten. , i„ der FotnkircHe. Sonntag , den 2 9, Iuni (Heilige Aposielfi'"s>" Peter und Paul). Pontifilalamt um 10 Uhr: U!«s" ^ Mvc;uNltix für vierstimmigen Männerchor von Anto» F^ ster, Graduale (^on^titu^ r..5 von Dr. Johann Venz, n"°/ dem Offertorium 'I'u l>x IV-rrn^ von Michael Haller. Zn der Stadtpfarrkirche At. Zakov. Sonntag, den 29. Juni (das Fest d« .^' l Apostel Petrus und Paulus), um 9 Uhr Hochamt: V'" ! Messe in 1''.in<>N lind I^kn- von Mor. Nrosig, G"du^ . (>on8litu<>8 von (5. A. Leitner. Offertorium c>'on»tltu^ ^ bcn I. V. Tresch. Zn der St. Keterskirche. Sonn tag. den 2 9. Iuni. Pontifitalamt: Sech^ Messe in O-inoII mit Instrumentalbegleitung von W-Horat, Graduale von Anton Foerster, Offertorium W'^ (^l>n8i.itu o« l.'08. dann als Einlage 1I)'innu8 in 1'^ l Nk, ^post,. ?«tri c>t 1>nulj, fünfstimmig, mit Inst"""^ talbegleitung von I. M. Keller, ^lnnum l>rss" von ^ Kempter, beim Opfergangc unter anderem In <""" U'i'i-nm. für zwei Chöre, komponiert von Fr. Telegramme des k. k. Eelegraphen-Eorresp..Zureauo. Die Erkrankung König Eduards. London, 27. Juni. Wie Reuters Bureau elfa^ ' hält der durchaus lxfricdigendc Fortschritt im Befinden ^ Königs an. Der König ist im stände, zu lesen u"d >A,',, unterhalten. Am Krankenlager weilen unausgesetzt b'l/^ I gin, ferner der Prinz und die Prinzessin von Wale«' ! Aerzte wachen darüber, dah man den König nicht zll 1 , anstrenge und itm nicht mit Fragen belästige, die sen^^ i, tätigleit in Anspruch nehmen, da sie fürchten, daß s'".j„, ^ Zustand dadurch verschlechtern könnte. Wenn dieVesseru"^ Befinden so fortschreitet, wird die Krönungsfcier nich» ^ , hinausgcschouen werden und könnte bereits zu Veg"'N Herbstes stattfinden. >G London. 27. Juni. Die österreichisch'UNgal >^ Offiziersdeputation sowie der außerordentliche ^'^i>' ^ Turcham' Pascha sind heute vormittags von hier aW , , Watford (Hertford - Shirr).' 27. Juni. „^^,^, ! abends gab es hier infolge der Aufschiebung der ^^«ft^ ^ ftierlichleiten ernste Unruhen. Der Pöbel warf die 3.^,: « ein, zerstörte einen Ladeil gänzlich, plünderte andere ^ und steckte den Laden des Vorsitzenden des Stadtta Brand. Die Polizei unterdrückte die Unruhen. Die Landtage. Eapo d'Istria . 27. Juni. Im Einlaufe befi"^ ^ eine Interpellation der Abg. Äartoli und Genosse» >"^!el-Einberufung des Landtages nach Capo d'Istria. D>e ^. ^ pellanten protestieren namens der Majorität gegen ^, plötzlich und unerwartet erfolgte Einberufung des ^ tages; es mußte der Regierung bekannt sein, dah ^gg^ bcreitungen, namentlich bei der Einberufung des ^^ ^,i außerhalb seines ordentlichen Sitzes, eine gewisse An ^ spruchen. Der Interpellant verlangt die Beantwort»"« Interpellation in kürzester Zeit, Das Ministerium Combes. 6lW Paris, 27. Juni. In dem heute im P"!"^^ abgehaltenen Ministerrale legte Ministerpräsident ^ti^ ein Dekret zur Unterzeichnung vor, worin die ^. ^in>> Schließung sämtlicher seit der Promulgierung des ^ ^ ' gesctzes ohne behördliche Bewilligung eröffneten ^, «glte»' tionistischcn Institute angeordnet wird. Diese ^«^!e ! ungefähr 130 an der Zahl, verteilen sich auf ^^fM' ments. Ministerpräsident Combes wird an die ^.^tv ! Weisungen ergehen lassen, um die Durchführung del > nung sicherzustellen. Eine Niederlage der venczuclauischen Regien" truppcn. ^, Berlin. 27. Juni. Das Wolff'sche Vurea« ^ ^ aus Caracas von gestern: Die Aufständischen ^. ^ sa"^ ! genommen. Der Vizepräsident der Republik und d>e ^ ^' Streitmacht der Regierung mit fünf Kanonen fielt" , ^ Hände. z Die Pest. ^ ^, Genua. 27. Juni. Der vor einigen Tagen h' ^ getroffene Dampfer „Duca di Galliera". über ""^O"" folge von pestverdächtigen Erkrankungen an V°^ ° ^ s>^^ rantäne verhängt worden war, wurde nunmehr, ,^ ^ wie festgestellt wurde, um Vuboncnpest handelt, > Passagieren nach Asmara (Sardinien) gesendet. Tambow . 27. Juni. Im Kreise SHazl "^ ^ho", Windhose große Verwüstungen an. Von vielen -v" ^,^ sern wurden die Dächer abgedeckt. 30 Pe''"'" ^tet^ schwcr verletzt, eine Frau und ein Kind wurden 3 Soik^erSeitung «Kr. 146.______________________________1231______________ 28. 3um 1902. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ,____Seehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. z Ä ?D st M»v >«V>.,. k°Z ^9^Ab. 742 4 16 4 SO. schwach heiter ___ V-l? » F. j ?42 9 j 12-2j SO. schwach j heiter > 0 0 lnnl.^^ Tagesmittel der gestrigen Temperatur 17-1°, Nor« Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. In der heissen Jahreszeit kann als das beste und zuträglichste Erfrischungs- und Tischgetränk, Welches auch zur Mischung mit Wein, Cognac oder Fruchtsäften besonders geeignet ist, ----"" S Mi ERBINN Empfohlen werden. Derselbe wirkt kühlend und belebend, regt den Appetit an und befördert die »erdauung. Im Sommer ein wahrer Labetrunk. Verlage bei den Herren Miohael Kastner und Peter Lassnik in Laibach. (2369) Gallenegg in Rrain post 6allcnegg~3slak, jWmenbad und Sommerfrische, eine Stunde von yer Südbahnstation Sagor entfernt, in idyllischer bus"6' ^r°ttenbad, Wannenbäder, Schwimmbassin, zii 'l^i "^"^nungen, modernes Kurhaus und vor-tiiÜ e Restauration. Prospekte durch die Eigen-{XXTQQ* * (2313) 3-2 Alois Praschnikers Erben Stein in Krain. I . 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LbU — 2i,8 — "°>N,-»zs.,,'' 50 fl. . .250-253 — v'al'bbr, k 120 fl 5"/a 898_-30«.- ^"»schuld der im Deich«, """tretenen Königreiche dtfl^ "^^ Länder. ^."e"H"""°. Mr,, loo fl.. ^'Xeme!,,^ ' - - 4°/« 120 75 ILU'Lä ^bt« İ, ^ - - - 4°/« 9« 75 99-95 ^»N^^ Ultimo. 4°/« 99 65 »9-85 >"l k«n °l"li°n«°l«ente.stfi., ^ """e ... 3'/,°/o 9090 91-10 , "H"'.^""schuld. l^" i!U öÄ"«.'" G.. steuersrci. ,.?' I°!^«°'!"' ^ ' 4°/« 118-75 119-72 ^ldiv, N°'°s°Uahn in Silber »."«bahn ,..-<,' ' ü'/.°/<, l2S?b 12? 7b w«Uei,^" ,>" ltrunenwälir, n'"Nb'VSt.). . 4«/« 9950 100 5«, ^l ^. ' ilrouen . 4«/° 99 60 100 20 ^nLo1i'^i',CM,5'/.°/„ ^d.'«lr.20«f,«.^.S!"^"'''' ^!^200fl.eM'^^ Geld Ware «um Vtaate zur Zahlung übernommene (klscnb..Prior. ' Obligationen. i Elisabethbllhn 600 u. »NOv M. i 4°/. ab 10°/»...... Hü'- 115-75 Elisllbethbllhn, 400 U. 2000 M. 4°/o......... 119- ILU-- ) ssranz Ioscf°Ä.. Ein. 1884 (div. St,)Lilb.. 4°/„..... 39-25 ll10'25 . 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(1894). . . . 96 65 97 l'k dto. dto, (1898). . . . 98 85 99 «5 VörlrbauMnlolicn, verloSb. »°/„ inn — ioo no - 4°/<, Krainer Lanbeö Anlchen , 97 — 8?-60 Veld Ware Mndbrief« «tt. Äodlr. allg,öst,il!5UI,verl.4«/» 9725 98 25 N.östeii. Landes Hnp.-Änst. 4°/° 99— i«o — Oest.ung. Aanl 40>/ijähr. verl, 4°/„......... 100 25 101-25 dto. dto. 50jähr. verl. 4°/l> 100Ü5 101 25 Sparlasse, 1.üst.,U0I.,verl.4"/« ion 25 101 25 Eisenl>ahN'pllolitäts-Gllligationen. sserdinanböNurdbahn Lm. 1»«» 100 IN iNl-io Oesterr. Nordwestbahn . - - 109 40 no 40 Staatsbali»....... 44050 — - Slidbahn ll 8°/„verz.Ia»n,°I»li 293 75 295 75 dto. K5"/,...... 119 40 l2!> 4" Ung,'gllliz, Vllhn..... 108 40!iN9 4N 4"/« Unterlrainer Vahnen . . 99 50 i Vobenlrcdlt-Lose !°Megul.°Lose . . . 28? — 290 — Unverzinsliche ilose. Budap. 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