Str. tt Sonntao, ven tZ sanner tS24 ISS« jkÄ L7-5q 50 vS 15» ^«octovinziko clruStvo l^aridor vlociner u. M osie. t» GlUD »Uttenr«!tch^«aV^eis^ «oendrag^^vte» G»t all« Slnzet» ^enanvatii»» pellen. Sureiee«! utka 4. Tel^«» Nementtb»t?aq jüe GloweK^ l»? «indoB Vens einnllMnnat, a«t«ha»ft? »ii»deft»,» t>retR.''M!itr einzusen t>e»Ä» oeimt'vortktid« Briefe oh»eMa,«e w«be» nicht be?ü«kitch»iM Insevatenaiinatim« tn vkartko» bet d«»' Udmintstraz Mac!>onalds zur Rogierung berufene englische Arbeiterpartei hat sich unt^'r anderem auch die Revifiim der Friedensverträge zum Programm ihrer Außenpolitik gemacht. Der Drang nach der Revision ist ein Ausfluß der Unzufrieden.he.it, hervorgerufen durch die Uebermacht, die sich der französische Bundesgenosse auf Kontinente durch seine einseitige Auslegung der Friedensbostimmunizen zu verschaffen wußte. Das auf diese Art verlorengegan-gene Kräftegleichgewicht ^vll durch die geplante Revision wieder hergestellt werden, Die Wirkung dieses Revifionsplanes scheint die ganze Welt, insbesondere abei: die europäische, in zwei La.ger zu teilen, in die Revisionisten unter englischer und die Anti-vevisionisten unter sranzSsischer Führung. Iln Lager der ersteren dürften sich alle jene Mächte zusammenfinden, dl? durch die.Ns-viision auf ihre Rechnung KU toimnen hoffen, im Lager der anderen dagegen alle jene, die tn der Neuordnung der Verhältnisse volle Büfriedigug finden un-d durch die Revision Nllr eine EilBuße erleiden könnten. Von dem Stärkeverhälwis dieser beiden Grup' Pen dürfte es abhängen, sb es überhaupt zu einer Revision kommen wird oder nichts Gegenwartig hat ein starkes Werben der beiden führenden Mächt« um Anhänger ih-'rer Richtlinien eingesetzt. Die Symptome dafür sind daS si^rm'li^ Liebeswerben u.m die Teilnahme Rußlands selbst von solchen Mächten, die der Sowjetrepltblik bisher kühl bis ans Herz »zegenüi^ geftandvn hatten, weiter die Versuche Frankreichs, die der Kleinen Entente durch Biindnisse und Darlehen noch fester a« sich zu fesseln, als es bis^r der Fall gewesen, und nicht ininder das Bestreben, die Kleine Entente durch den Hinzutritt neuer Teilnehmer zu stärk'.m. Die Stellungnahme RuUant»s in der Re-disionsfrage dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach sehr schwer ins Gewicht fallen, zumal rian fich eine endgültige Ordnung der europäischen Verhältnisse, bei der nicht a^dh Rußland zu Worte Hi^ommen wäre, nicht leiä^ vorstellen Zann. Wohl lhMeir es die Verhältnisse dazu gebracht, doch diese Macht ausgeschaltet und mundtot gemacht werden konnte, aber eine Kaltstellung auf ewige Zeiten kaim sich Rußland kaum..gefallen lassen, da mit seiner inneren Konsolidierung auch seine Gedeutl^ng nach <»uHen! an Wert Ao-winnt. Die stärkste Anlehnung für ftine Psäne scheint Frankreich in den Mächten der Kleinen Entente zu finden, die an der ErMung der FriodenÄierträge zweifellos li» hvhem Mas^ interessiert sind. Charakteristik ist es, daß die tschechoslowakische Republik rn dem englisch-sranz^schen Zwiespalt sich erst in dein Moment zu erner eutschiodenen Parteinahme ben>ogen fÄhlt, als die Revisions-srage aus die Tagesordnun-g gesetzt zu werden droht, und Mar Au.gunsten Frarrkreichs. ^r SHS-Staat stand der französischen Orientierr^ von j^us aus viel näher als der englischen und deshalb »darf an dem Endrasultl^e in der Orientierungsfrage, dle ss.'g^iwartig bei der Konferenz in B?aqrad entschieden lk^ir-d, kaum AeMeife'lt iwevden, ol>gleich blin'deS Satelitvntilm un4er Frankreichs Banner kmim vvn wirklich Vorteil für uns sein dürfte. i Zur englisck>en Orientierimg bekennen sich mit Ausnabni-e Oesterreichs, sich in ^<»1-ner Neutralität sehr wohl fithlt, alle besiegten Stallten Mitt'?llenropas und Biilflarien: leb Ist der jiniffe lawinisck>e Bund, Italiei! Dle 5v>nferen» ln Beograv. (Telegramm der ^Marburger Zeitung1 Dut« bepitttgt bas juyAsÜlMsch « italleinsche Uebexeijniommen. — Rumänipns Frie^ns-Politik. M. Beograb, 12. Jänner. Die heutige Zusammenkunft der Außenminister der Kleinen Entente ivurde u m10 Uhr eröffnet. Um 3 Uhr nachmittags hat Dr. Benes die südslawischen Journalisten zu einer Jnforma-. tio»!sbLspre.chung empfan^qen. Man erwartet nach der heutigen Konferenz wichtige allgemeine Erklärungen der Verbündeten über die Lage. Der rumänische 9lußenmini-ster Duca empsing den Berichterstatter des Mailänider „Piceolo" und äußerte sich ihni gegenüber dahin, tmß' er keine detaillierten Auskünfte darüber erteilen könne ,l>aß er jedoch das Uebereinkommen Jnc^osawiens init Italien bestätige. Ueber »veitere Einzelheiten könnte jedoch iu: Interesse der Sache selbst nicht gesprochen werden. Blezügtich der Haltung Nttmäniens zur Kleinen Entente hob Duca mit Nachdruck hervor, daß Ru-mäni.e:r. iiberhaupt eine Friedenspolitik bc--folAe und die Äonsolidierunz und Ausrecht-erhaltung bester Be^lebungen zu Mn Nachbarstaaten wii.rrsche. Wir.sind in die Kleine Entente eingetreten, weil wir in ihr ein Mittel sehen, Europa auf den Weg der (Gesundung zu bringen. Nume verloren! kTelegramm ver „Marvurger ?^esfnttg".1 FreLe VenützMg beS Mwumer .Hasens ist ein definitives Uebereinkommen zstvischen Jugoslawien und Italien zustande gekommen. Nach d-iesem Uebereinkommen überläßt Jngolawien Italien die Souvermvität über die'Stadt Fium?, wäh-ren'd Iltal'ien zugunsteir Iugoslaiviens auf alle Ansprüche bezüglich BaroS und Delta verzichtet. Außerdenl wird ein besonderer Bertrag abgeschlossen werden, wonach Jugoslawien auf bv Jahre das Recl)t der freien Benützung des Fiumaner Hafens erhält. Iitalim verpflichtet sicb außerdem, einen i^rantievertrag mit Jugoslawien zwecks Sicherstevunig lder bestehenden, durch die Friedensverträ?fe gesc^ffeuen Lage in Mitteleuropa abzuschließen, um im Falle eines militärischen Angriffes auf Jugoslawien seitens eines Dritten Jugoslawien militärische Hilfe zu leisten. An der heutigen Konferenz der Vertreter der Kleinen-Entente-Mächte hi^lt Dr. Nini^iö ein Exposes über die Beziehungen zu Bulgarien, Griechen'-land und Italien. Ausführlich sprach er im besonderen über unsereBezichungen zu Italien unÄ informierte bei dieser Gelegenheit seine Kollegen dahin, daß ein gänzliches EiTwernchmen zwischen, beiden Staaten, Italien und Jugoslawien, nicht nur in der Fiutnaner Frage, sondern in allen bioher ftrittigen und ungelösten Fragen erzielt worden sei. Unser Königreich erhält bei der de-finitiiveil Lösung der Fiuul.anerfrage Ba-ro», Delta und das Vanchino, währen!) Fi-ume Italien zufällt. Die Details des Ueber einloinnlens konnte Ihr Korrespondent noch nicht in Erfahrung brinl^en, es scheint jedoch, wie er von anderen gut informierten Kreisen erfährt, das; dieser Vertrag über die Fiuk^^l^nerfraae ni6ü nur der Liquidierung der Streitfragen gilt, sondern einen schritt weiter macht, und nach Behauptung eini.^er informierter Personen einen Bündnisvertrag mit Italien enthält oder vorsieht. Diese Mtteilungen erregten in allen Kreisen die höchste Ueberraschung. uurso mehr, als die ganze Angelogenheit biHer in ein Ge« heiuinis gehüllt lvar und als olches auch »veiter bel)andelt wird. Ueber Bulgarien und dessen Vorgehen soll sich Dr. Ninöiö in der heutigen idonferenz sehr scharf.geäußert haben. Herr Duca hat demgefvanHösisck>e Orientie-rnng unserer Außenpolitik in sicheren Ge-gensatz zu Italien, Ungarn nnd Bulgarien und im Ernstfälle könnten atich noch andere Mächte dazttkr>mmeu. Die Vorteile dieser Orieutierung sind die .'üd die lnoralijche Ullicrstiik.u ii) ' naH den PresseäuszernTsgen d'er letzten Tage annehnren darf, inr wesentlichen ablehnend ist. Peritti erklärte, die Ant^ivort will die Frage nicht erschöpfen und lvdeute keinen Abschluß. Wie V!inisterpräsident Poin« ear? am 15. Dezember bereits erklärt habe, sei die französische Negiernng jederzeit bereit, deutsche Anregunzen entgegenzunehmen und sie sachlich zu erörtern. Bot'ch.ifts-rat von Hoesch wird, wie verlautet, Sau,.^, tag nach Berlin abrviseu. bisher geführte^ Konsolidierunaspolitik im Innern des Staates, die Nachteile die vielfache Fiündschaft in der en.Oen Nachbarschaft, die Ver^schärsung der Gegensähe itn Innern >des Staates, die notir-?nt>ige Kniebeuge vor der italienischen iat'^'Iitik und schliesjlich die Notwen^'ie'- ^ Echaltuuq eines kostspieligen Nüstüi'.g'.apparc^tl's. A. L. Telepyonische Nachrichten. Tie Separatisten schenken ihren Geiseltl j!»iy Freiheit? Ztveihriickcn (Pfalz), ZI. Jänner, (Süddeutsches Korrbiiro.) Die von den S2-parallsten verhafteten Geiseln sind sämtlich in Freiheit gesetzt worden- Der Abgieordnets Mkngrino gestrichen. WÄÄ. Rom, Ii. Iänn?r. Die Leitung sser marittialistisch-sozialen Partei- teilt mit, daZ der Abgeordnete .Mingrino, der gestern we^« gen Kokain- und Sacharinhandel verhaftet wurde, aus den Listen der Partei gestriche» wurde. -.W! Weitere Erleichterimg der Btse^ungslasjen« W«. Brlissel, 11. Jänner. (Havas.) Mi« nister des Aeußeren Jasper hat heute denH deutschen Gesci/äsi^träger Roediger die b^l< gische Antwort überreicht und dabei erklärt^ Belgien sei geneigt, im (Einvernehmen mitl Franlreich die Erleichterung der Besetzung« lasten fortzusetzen. In der Antwort erklär? die belgische Regierung, für den Berk-chis ziwischen den bese^ttcn und nichtbesetzten Ge„ bieten wird eine Iden>titätskarte mit de? Photograplne des Reisenden genügen. DiS Juki aftset^nTkg der Ordonnanz über die Er« richtung einer Rentenbank und die Emis« sion von Notgeld inl Rlchrgebiete wird von» Aendernng der Haltung der Neichsr« gierung in der Frage der rheinifch-westfäl^ schen Bank abhängig gemacht. Die Behinds« rung der Rlieinschiffa'hrt wird beseitigt Wer4 den. Der Zollkordon soll ausrecht bleibeu, aber gewisse Ausnahinen werden in Kvafß treten. Tie bürgerlichen Rechte der deutschen Bürger werden unter der Bedingung garantiertt, daß diese die Pflichten achten, die die internationalen Gesetze ge.MübeS den Veschungöbehörden auserk'gen. Ein Attentat ajlf grixchisths KSnlsS. paar? WKV. London, 12 Jänner. (Hav'as.) Mchi einer Meldung des „Daily Mail" habe der ^tönig uni) die Königin von Griechenlanlli gestern einen Autounfalk erlitten. Das Av-tomobil, in i'enr sicl) das Königspaar bs« fand, stieß niit einen: an^'ren Auto zusam-, nien ,wobei die Königin sch)ver verletzt wur^ de. Ter König sei unverletzt geblieben. MaZ» vermutet, das; es sich um ein Attentat hans» delt. TenerungÄmrl'^!^ i»t PMis. BUB. Paris, N. Jänner. (Havas.) Im L^Nl^e einer von den Koinmuitisten veranstcrl tetvn Protestverianlmlnng gegen die Ten« rnng kani es ^^n Zusamnienstös^en. Der Ab^ geordnete Eachiu nnlp.te, angeiic!')ts der Obo Itrnltion der Anarchisten, die nlit der Poli^ tik der 5tennnunistens''lhrer nicht ftufriedeu sind, die Nednertriliüne verlassen. Es wurtz den Ne'nolverschüsie gem.-ch^elt, durch dis etwa 1', Personen verletzt wurd'en, von d^ nen zwci ihren ^Verletzungen erleg^'n sind'. Börse. Zürich, 11. ISn»,er. sSchlxßkurse. Vgenq ösricht.) Parl5 28.30, Z?eograd 6.15, London ?4.c;2, Prag 16.80, ZNail«nd LS.Z0, Ncw.l>^k 57c'..25, Wien 0.00311,gestemp. Arone 0.0S0311, Sssia ^ IS.BnkarsS L.SS. Der ge^chröpfte Reichtum. Von unsere« Korrespondenten. ^ x Wien, 8. Jänner. Ranschenöe Festlichkeiten in der Wiener Staatsapcr werden für den nächsten Monat angekündigt. Tie alte hös^che Einrichtung des „Dheatrc paree" soll in die entkaiserte österreichische Gegenwart verpflanzt werden. Zwar werden im Parkett nicht die ahnen-ibegabten Vertreter des Hochad?ls sitvn und nicht die hohen Generäle mit den grünen svederhüten, wohl aber werden sich die neuen Reichen beeilen, jene 'Mammuthpreise zu ent richten, die für den Zutritt zu diesen mondänen Veranstaltungen verlangt werden. Man nennt Eintritt'preise von und Kronen und eine Loge wird 10 bis 1? Millionen kosten. Der neue Reichtum scheint immerhin bereits so weit zu halten, d>5ß er an die Beruhigung der sozialen Atmosphäre «glaubt, daß er es sür unnötig hält, sich zu duclen und zu verstecken oder höchstens in mehr ober nx'niger verschwiegenen Bars oder ?au'.lokalen Siegerfeste zn feiern. Ter Wohlstand der breiten Massen steht noch in weiter Sani.'rungcserne, aber die materi.'ll. Position einer Tünnen Olerschicht hat sich ftalilisiert, ist unabhängige geworden von dein Auf und Nieder der Börsenkurse. Man kann und muß mit dem Vorhandensein einer Gruppe von Nabos rechnen, wie sie immer und überall existierten, aber natürlich in der öffentlichen Aufmerksamkeit, im Zuschnitt der sozialen Einrichtungen, in der Steuergesetzgebung desgleichen zu ganz anderem Ausdiuct kommen in einein Lande, wo das berühmte Wort des englischen Staatsmannes Tisraeli seine T'.eie mit jedem Tag mehr erhärtet: Es gibt in Wahrheit nnr zirei Nationen: Arme nnd Reiche. >Die nralte nationalökonoomis.s?e Frage nach der Berechtigung i'.nd nach dem Richen, nach der Ueberflüssigteit oder der Unentbehrlich keit des LuruS, drängt sich daher hierzulande iminer aufs neue in den Vordergrund. Tie S 057a ldemol raten sind natürlich m einem ganz besonderen Gewissenskonflikt. In der Tbemne müssen sie erbitterte Lnru.Gegner sein. In der Praxis bleibt ihnen kaum etwas anders übrig. als dort, wo sie die Macht ibeMeu, die Steuerschraube möglichst stramm anzuie^n. Gehen sie aber nach diesem Rezept vor, kann besteht die Gefahr, daß sie ihre vernichtenwu Geschosse gegen einen Teik ihrer eigenen .H'erntrnppen richten, gegen jene Arbeiter und Angestellte, die vom Luxus der anderen leben nnd davor nicht sicher sind, die Zahl der Arbeitslosen zu vermehren. Tie Wiener Kommnnalver-waltung befindet s'ch bekanntlich in den Händen der Sozialdeinekr^len. Tie Gemeinde hat die Automobilstcucr sür das Jahr auf das Zesni'ache erhöht. Das ^ührt beispielsweise dazu, das'» für die vielgefahrene SechSzylindertype einer wiener Automo-vitkabrik nicht weniger als 45 Millionen Kronen an jährlicher Automobilster zu entrichten sind. Tie Folge ist, das; .bisher etwa der achte Teil der ^«sitzer von Personen- automobilen, ungefähr 600 unter 4770, ihre Poli.^einummer zurückgelegt haben. Es bildet für den Finanzminister emen schwachen Trost, daß derlei letzten Endes wohl zum Teil nur eine vorübergehende Demon-stration bildet, daß es den notleidenden.Automobilbesitzern, die angeblich nicht in der Lage sind, die gesteigerte städtische Steuer zu entrichten, unbenommen bleibt, sich nach einigen Wochen oder Monaten eines Besseren zu besinne«, sich zahneknirschend unter das Joch der städtischen Steuer zu beugen und neuerlich um Lizenz anzusuchen. Bis dahin hat das immerhin zur Folge, daß viele Chauffeure ihren Posten verlieren, daß die Garagen nnd die Reparaturwerkstätten sehr 'schlechte Geschäfte machen und ihr Personal wesentlich reduzieren. Ter Nest heißt Ar- ^ beitslosenunterstützung. Der Kampf ge^en den Luxus ist eben eine ganz zweischneidige Zache. Der österreichische Bundeskanzler geht andere, wenn man will gesundere Wege. Er erinnert die neuen Reichen an das Prinzip des schottischen Amerikaners Carnegie, der in seinen Lebeuserinnernngen das Dogma ailflxsteltt hat: Reich werden ist erlaubt. Man kann es sogar «gelegentlich anch beim besten Villen nicht vermeiden, aber reich! sterben ist unmoralisch. Darum hat Earne-^ gie den größten Teil seines Vermögens, weit > über dreihundert Millionen Dollar, für kul-I turelle Zwecke gewidmet nnd im Dienste der Allgemeinheit «verausgabt. Dr. Seipel ist seht Diogenes mit der Laterne. Er steht herum und sucht österreichische Carnegies. Da eri-sliert in Wien eine sogenannte „politische Gesellschaft", eine harmlose Vereinigung abgetakelter "Gröben von «gestern nnd theoreti-sierender Politiker nnd Volkswirte von morgen, die daran verWeiseln müssen, ihrer j recht leisen nnd tonlosen Stimme im brau-^ senden Lärm der Kämpfe der großen Volks-j Parteien nm die Macht im Staate Gehör zu' verschaffen. " ^ Das Vortragspodium dieses Vereines hat> Kanzler Seipel als oratorisches Sprungbrett i benützt.Von dort ans hat er die Reich-, diej Ass'znreichgewordenen im neuen Oesterreichs aufgerufen, sich zur Abwechslung einen anU deren Luxus zu.gönnen, als den der seiden« ! angeschlagenen, blumengeschmückten Alraft- ^ wagen nnd der Logen zum T'heatre Paree. < Er verlangt, daß diese Krösusse dem Staates zn Hilfe kommen sollen, ibm die Erhaltung j derHoch'chulen, jene der Statstheater zu er-! möglichen. Dr. Seipel hat ungemein glatt ^ nnd geschickt gesprochen. Seine Verbeugung' vor dem neuen Großkapital war abgezirkelt nnd abgeuiessen. Sie ist nicht allzu servil.! nnd kriecherisch ausgefallen, und nn'er lei-' tender SlaatSinann hat es sogar verstanden,» jene, die gemeint waren, an die Amänge lei-^ ner. der christuchsozialen Partei, vergessen! zu lassen. ?ln die Sturm- und Drangperie-! de, in der man, in der Oeffentlichkeit we-j nigitens, nichts davon wiüen wollte, mit den > verhaften Greßkapitalisten. den nnlvschni't-! tenen oder gar den beschnittenen. Geschäfte^ zu Macken. Denn der Wahlspruch: „elara z pacta, boni amiei!" verpflichtet. Wenn die' 'durchsichtigen Geschäfte der Universitätser-Z Haltung, des Theaterausbaues wirklich zu--' stände kommen sollten, wird es einigermaßen schwerfallen, dem neuen GeschästSsrenn-. de die kalte Schulter zu zeigen und, sei es! das Christ ntnm, sei es den Sozialismus, be-^ sonders stark zn betonen. Es ist kein Geheimnis, daß sich Herr Seipel erst in zweiter Linie an den neuen Reich-j tum im allgemeinen wendet, daß er vielmehr! zwei ganz bestimmte Matadore der österrei-j chischen Wirtschaft im Ange hat, daß sein . „S. O. S."_„rettet unsere Seelen!" jener ^ Hilferuf, den untergehende Schiffe über das Meer senden, sich an die Herren Bösel uud ! Castiglioui wendet. Herr Bösel, der es inj wenigen Icchren vom Schnittwarenkommisj über den Lebensmittellieseranten der Poli-j zei im Weltkrieg und dem Nutznießer der zusammengebrochenen österreichischen Krone ,'jUin Billionär gebracht, soll der Wiener Universität die Ausrechterhaltung ihres wissenschaftlichen Vorkriegsstandes .garantieren. Herr Castiglioni, dessen Wirken an dieser, Stelle erst vor kurzem skizziert wurde, der. österreichische Stinnes, der die Alpine Mon-j tangesellschaft an Italien verschachert hat,»' ist ancersehen, den Maecenas von Burg- j theater nnd Oper zn spielen. Herr Bösel hat sich bereits wohl oder nbel damit einver- ' standen erklärt, in die Laube des Herrn Seipel zn gehen. Seine letzte Hosnung, daß die Wiener Hochschule, in 'der das Hakenkreuzler tum nicht nur nnter der Studentenschaft, sondern auch im Professorenkollegium eines seiner stärksten Bastioneu besitzt, sich von dem zum Gemeinplatz gewordenen dictum Vespa-sians: „Non olet!" — „es riecht nicht!" — entrüstet abwenden werden, scheint durchaus nicht in Erfüllung zu gehen. Mar.' tröstet sich damit, daß es kaum denkbar sei, der Universitätsretter werde die wissenschaftliche Forschung etwa oder die Auswahl der zu berufenden Universitätslehrer beeinflussen, und steckt die Demütigung ein, die darin gelegen ist, daß unsere Institute und Bibliotheken aus der Privatschatulle eines reichen Emporkömmlings gespeist werden sollen. Sie erfreuen sich des Nimbus der Unberührbar-keit keiueswegs iu demselben Grade wie die Hochschuleu, nnd man schreckt davor zurück, daß ihre künstlerische Führung von dem individuellen Gelchmack derer abhängig sein soll, welche die Schnüre ihrer Geldbeutel lokkern, nm die Leistungsfähigkeit der Theater zu erhöhen. Iit unserer monarchischen Ber-^ ganaenheit mußte Gevhart Hauptmanns '„Rose Berndt" vom Spielplan des Burg« ^ theaters verschchwinden, weil eine .Hoofdame s V'r Erzherzogin Marie Valerie in ihrem» ^sittlichen Emvfinden aekränkt war, mitten! während der Vorstellung ansprang und ent-, ! rültet die Logentnre hinter sich zuschmetterle. Es ist ein schlechter Tausch, wenn jetztt das^ > ?lmt des obersten Zensors irgend einem? ^Haifisch der Nachkriegszeit anvertraut wer-^ den soll, dem es trotz aller offiziösen B>5-, i schwichtignnasvevsuche f?eistehen wird, un-' ^verantwortliche, nnkünstlerische und unkon-' trollierbare Einwirkungen auszuüben. ! ° ! Ma^burger uzzS ! TaZes^achrks>!eN. _ Trcm:ng. In der Tomtirchc sand a:n ^Samstag den l-. d. um halb 2 Uhr die ^Trauung des 7vräul.'lns A.nanda A'aisim« >beni, der Tochter des hiesigen ^tadbaumei- > sterS Herrn Aajiimbeni. mit .^errn Ingenieur Othmar Stanzer statl. Die Trauung vollzog Herr ^ompfarrer ^ravee. — TodrsfaK. Frau Agnes Schlamberger, Uerkineistersgattin, ist heute früh um Hal6 > 7 Uhr nach langem, schweren Leiden im hs>. ^Lebensjahre verschieden. Das Leichnebegänz ! nis sindet am Dienstag den 15. d. um halb 4 Uhr von der Leichenhalle des kirchlichen Friedhofes in PobreZje ans statt. — Lizitation. Die Stadtgemeinde Maribor verkauft am IN .d. um l> Uhr vormit« ^ rags 7M Wes>e einer öffentlichen freiwillig ! gen Versteigerung in der städtischen Gasanstalt folgende Gegenstände: 1. einen Gasmotor System kiönig, A-uSrufspreis 60.000 j Dinar; 2. zwei Dynamos, Nusrufspreis ^ 43.0W Din.; 3. Akkumulatorenbatterie, 190 Glieder, System Tudor, Ansrusspreis40.000 Mnar; 4. Generatoren usw., Ausrufspreis 4000 Dinar, und 5. verschiedene Stromlei-, ter, 1 'Kilo je 25 Dinar. Unter den: Ausrusspreis wird kein Gegenstand verkauft. — Die Funktionäre der Wohmmgsbe- Hörde 1 in Maribor Kr das Jahr 1924s 1. Präsident des Wohnungsamtes 1 Mari« bor: Herr Alexander Hrakovec, Krcisge-richtspräfident i. P.; ViM>räsident: Doktor RaÄoslav Pipuß, Advokat; Beisitzer, Hausbesitzer: Durjava, Prof. Darin, Nable, ^rulse, Beraniö, BallaZ, Dolsek und Türk; Beisitzer, Mieter: Dr. Kronvogel, Megliö, BMun, Bowjak, Oberst i. P. WanLiL, Ma-lensek, K^rajeer und Tumpej. 2. Präsidenten des Schiedsgerichtes zwecks Bestimmung der Mieten: Dr. Kronvogel und Raizner Ludwig; Schiedsrichter, Hausbesitzer' Marin, Glaser, Murko, Barta, BincetiL, Lampe, 5erec, Domicelj, Kostomcrj, Berdajs, Doktor Orosel und Gulda; Schiedsrichter, Mietern Dr. Marin, Nerat, Dr. PeiZovnik, Oberst P. Aljaneiö, Oberlehrer Ko^uh, SkofiL, Premrou, Hrovat, Prof. GaZparin, Megli.ö, PMesmk und Mohorko. — Das Bezirkssteueramt Manbor teilt nlit, daß die Ergänzungswahlen in die Schätzuwgc'kommissionen sür >die Personal- ! ein kommensteuer ain Sonntag den 20. d« ! von 7 bis 1Z Uhr stattfinden, und zwar 1-für den Schätz«ngsbezirk Maribor-Stadt bei !>der Steuerbelhördc'. in Maribor: A—I (An-! faiigsbuchstaben der Wäihlernamen) wählen! im Zimmer Nr. 9, K—R im Zinrmer Nr. 12 ! und S—^ im Zimmer Nr. 13. Es werden ! d-rei Mitglieder und 3 Stellvertreter ge-^ wählt. ?. Für den Schätzungsbezirk Mari-' bor-Umgebnng: a) außerhalb der Stadt - (aber innerhalb des Stenerbezirkes Maribor) wohnende Wähler wählen auf dem Steneramte Maribor (Zimmer Nr. 17); b) im Bereiche des Stenerbe.nrks Slov. Bi-striea wohnende Wähler wählen bei der Steuerbehörde in Swv. Bistrica; c) im Be- I^wüer äes Wewe>. Roman von Anny Wothe. 'Amerikanisches Copyright 1018 by Wothe. Mahn, Leipzig.*) 7 Nachdruck verboten. - „Bertrudis", lxrt Hanno weich, „nur ein eiwMes Mal noch glaube mir. Mein ganzes Löben soll dir beweisen, daß ich tief nnd schmerzlich berene. Ich liebe dich!" Ein verächtliches Lächeln glitt über daS gerstechast «bleiche stricht der' jungen Fran. „Mein Vater wird dir die Antwort sagen. H?be wohl und werde glücklich, wenn' dn kannst." Damit glitt sie wie ein Schatten an ihm' vorüber. j Er wollte ihr in den Weg treten, sie fch-! hvilten, er 'konnte es nicht. Wie gebannt war sein Fuß. ...... Mit beiden Händen fuhr er sich durch das .Haar, wie ein Verzweifelter stierte er umz sich, dcmn stürzte, er wie ein Wahwinniaer l --durch den Park. ^ Aar Ufer schaukelten schon d":e 'mit Vlu-men nnd bunt,en Lampions geschmückteir -^ot?, welche die Hoch.;eitsgc'se,llschast den ^ Rhein entlang fahren sMeu, nm von dort an^ ws Hm-Nche Feuerwer? zu .aenies^n lÄds hlnk'r dl>m Park auf einer großen Wiese Mebran^t,werben jMe. In dem dunklen! Park selbst flammten dunkle Lichter und Lampions an>f, übc'rall ein Hasten nnd Rufen und fröhliches Lacl>en. Lanteullang hallte "dazwischen nnd ein fchrender Spielmann fang mit Heller Stimme Banmbachs „Gavotte des Verliebten" durch die Frühlingsnacht. Hanno stülpte an dem Säuger vorüber,! ohne auf den Zuruf seines Freundes Wolfs' bürg zu achten, der ihn aufhalten wollte. Rochus starrte kopfschüttelnd Hanno nach — was war mit ihm? ^ Da stand plötzlich eiue hohe, schlanke /.-rauengestalt vor Rochus, in vxiße Seide nnd schimmernde Melder gehüllt, aber den Myrtenkranz, der noch vorhin ihre weiße! ^tlin gekrönt, den hatte sie herahgeriss^n.' Zerfetzt hielt sie ihn in den Händen und ein wst irrsinniges Lächeln zuckte nm den roten! Mnnd, als sie Rochns ansprach: „Hören Sie, was der Verliebte singt?" -^.ochus, merlwürdig berührt von ihrem Mauren Gebaren, lauschte unwillkürlich min auch dem Liede des Spielmanns: „So war ich Anecht «mein Leben lang? Der Knecht am roten Bande? '5) nein, es war ein Aönigsgang ' Durch unterworf'ne Lande. ' ^'in^önigsgang, ein Köuigstauz ^n freier Kraft durch Glück und Glan; Am roten Lichesbande."' > - v . >! Bertrudis lachte schneidend auf. „Lüge alles", kam es stoßweise von ihren Lippen. „Ans einem 5tönigs^ang wähnt man , sich — durch selige Lande, unl auf schmachvollem Bettlerwcg sich wiederzufinden. Das ist das Königsland, das man ertränmt." ^ Und wieder lachte sie grell. Rochus sing die l Zusaniinenbrechende in seinen Armen auf. „Sie weiß alles", ging es ihm dnrch deu Sinn, und namenlose Angst uud Pein zer-risseu ihm die Brust, während er die Leblose in seinen Armen hielt. Sollte er Hilfe herbeiruseu? Ein Zittern überkam >ihu, als er die be-! wußllose Frau an seinem Herzen hielt. ^ Entschlossen hob er sie dann empor, um : mit ihr ins Haus zu gelangen. i Da schlug Bertrudis venu irrt die Augen zu ihm auf und er hatte das G-sühl, als ob' dse junge Frau sich enger an ihn schmiegte.!, Wie ein Kind, daS an treuer Brust Schuß!' sucht vor dem Dornengestrüpp des Lebens. „Nun ist mein Königsland für immer versunken", murmeke sie erschauernd, „nun bleibt mir nur noch das Duukel — und'' . überall ist tiefes, tiefes Schweigeu —" ! Rochus hätte die zitlerude Gestalt am liebsten sür -immer in seiue Arme genom-j' men, nm sie weit, weit hinwegzusühren, ini die tiefste Einsamkeit, wo sie gauz sein war, ' wa kein Laut der Welt M il^icu drang. Doch! er mußte die junge Braut aus seinen Armen lasseu, als der ^ommerzienrat mit allen Zeichen tiefster Erregung aus ihn zueilte nnd hastig fragte, was denn eigentlich geschehen? Hanno sei auch aufgeregt an ihm vorbeigestürmt. Die noch leise Schwankende richtete sich fest ans. Das süße, leidvolle Gesicht mit den träumerischen, großen Augensternen härtete etwas wie ein eiserner Wille, als sie sich zu 'ihrem Pater wandte. „^ch werde meine Hochzeitsreise uicht mit Hanno antreten, Vater. Hier, sein Frennd, Baron von Wolfsburg, kann dir sicher Auskunft geben, warum." Das Gesicht des Kommerzienrates wurde kalt nnd streng. „Erlai'be mal, mein Kiud, ich habe immer deinen Wünschen und Lauueu Rechnung ge-i trag.-u, aber die Geschichte geht mir zu weit. ! Was hast du deun plötzlich gegen Hanuo? jJch habe natürlich keine Lust, mich uud euch izu blamieren!" „Das kaun wohl nicht gründlicher mehr geschehen, als es schon geschehen ist, Pater« Hanno hat der Babette Heinerle die Ehe versprochen uud, obwohl er sie noch liebt, wie er ihr soeben beteuerte, wählte er trotz« > dem lieber mich, weil er mein Geld brauchte, s Für mich ist die Sache erledigt. Wenn du er-i laubst, fahre ich heute noch nach der Hamburg, die deine Großmnt mir geschenkt. Ger-! des kann mlck bereiten," ^ ^ ' - FMmer 11 L» e reiche !>?s "^touerbezir^es Sv'. Lcnart v El. gor. (Zt. Leonhard W.-B.) wohnende Möhler wählen bn der Eteuerbchövde Sv. Le-nart. (5s werden auch h^r drei Mitglieder und dr^'i Stellvertreter gewählt, Für den Säiä^ungsbezirr ^ton^ice (Gonobitz) wählt ma.n bcin^ Ltcueramte Konjice; hier stnd 2 Mid^liedcr un-d 2 StMvürsti. gtn ist lirdeitvloI und schlecht ^e^leidet, dli^ die Armen vor Kälte zittern. Gesuch« um sine st?c,atli.be Unterstützung b-leiben größtenteils erfolglos. Die Jnavlidenpnchonen, n>clche i'ie beziehen, sind aber so gering, daß es direkt bes6)ämend ist, davon zu reden. So bez-ielien z. B. einige Invaliden 3.75 Din., 7.ki<) Din. und 15 Din. monatliche Pension. Da keine andere Hilfe zu erwarten ch, sehen lvir uns gezwun.^en, an die Oes-Deutlichkeit zn appellieren. Wir bitten daher alle guten Menschen. wel6>e noch ein auf-richtisteS Mitleid für die arinen Kriegsopfer haben, um alte Kleider,. Wch'che, Schn« he, eventuell auch um Beiträge in barem Gekde, denn nur auf diese Weise wird es uns crmöFlicht, das große Elend etwas zu lindern. Zuschriften an Mru^nje vojnih invalidov, podru^nica Maribor. — Abendkochkurs. Mit dem 14. Jänner beginnt am DekliSki zavod „VeSna" in Maribor ein dreimonatlicher Abendkochkurs. Anmeldungen werden von der Leitung bis 13. d. entl^e>Zengenommcn sprechen allerdings gegen Hanno, aber ich weis; doch, d^s; er im Grunde ixfenommen ein ehrlicher Kerl ist. Er hat, wie er mir selbst ge'sagt, die Frau, die er erwählt, von ganzem Herzen lieb, o^blvohl 'bei seiner Wahl die pekuniären Verhältnisse allerdint,s mitsprechen nnlßten. Die <^^eschichte nnt der armen, kleinen Babotte war abgetan. Was er ihr jekt sagte, geschah am Ende nur, um das arine Ding zu trösten." Bertrndis richtete sich stolz auf. „l^^nng, .Herr Baron! Ich verstehe ja, daß C'ie Ilux'n Freilnd in Schutz nehmen, und ich habc es ja yi^t erwgrttt. Den seiner interessanten Flucht (Blitzableiter!) flog er auf den Rücken und zog sich innere Verletzungen zu, so daß er von einer Fort-sehung seiner Nucht absehen mußte. — D«e Attemäter chuif den GötzsM eruiert? Wie wir erfaund modernen Tanz eri^ffne^ Doqinerstag den l7. d. iin Schulsaale, Tattenbachova ulica 6, neue Tanzkurse für moderne Tänze. Näheres ist plakatiert Einschreibuugen sind täglich von N bis 12 Uhr vornnttags und 5 bis 6 Uhr abends in der Wohnung, Kreko-va ulica 8, Tür 4. Ll-uch werden Einzelstunden und Pr'ivatkurse auf-genomnien. — Bevom zur Nnterstüjpmg dürftiger SchujltiiÄvr. Die Iahrec^versammlung des Vereines zur Unterstützung dürftiger Schulkinder in Maribor findet Sonntag den 27. d. M. um II Uhr in der Mädchenbürger-schi^ile, Cankarjeva ulica, statt. Alle Mitglieder und Freunde des Vereines ladet zur Teilnahme ein — der Vereinsansschnß. — Kaoarna Promienade. Heute Sonntag ^4 Uhr sowie jeden Tag unl Uhr Konzert. Es spielt der beliebte tschechische Pianist Chalupa. Vorzügliche Weine. Spezialität: Ribiselnvin, täglich frische .^ausmehl-speisen. Um zahreichen Besuch bittet R. M. Matz. 114J4 — Hatel HMwibl. Heute so-n^ie Sonntag Früh'- unH Abendkonzert bei gowÄhnlichen Preisen. Kein Eintritt. — Grajska kliet. San^stag den 12. d. M. .^on.ziert der vollständigen Kapelle „Drava". Beginn halb 20 Uhr. — Nachtdienst in den Apotheken. In der komenden Woche versieht den Nachtdie'nst die Apotheke „Pri SV. Arehu", Viduiar, Glavni trg. — Den ärztlichen JnspektionSdienst in der nächsten Woche vevsioht Herr Dr. Jv^n JurcLko. Slom8kov trg Z. — Verstorbene in Maribor. K. Iäuner: Rodej Anton,1 Jahr, Winzerskin'd, Lasters-berg 244. 7.: Lorbek Miroslav, 6 Monate, Eisenbahnerskind, Kröevina 187; JurSa F-'-.'lix, 4<; Jahre, Spenglermeister, TrZaSka cesta 1. — 10.: Gselman Stefan, M Jahre, Kupferschmied d. S., Tezno 19; Kos Johann, 74 Jahre, Arbeiter, Murkova ulica 7; Dob-niker Johann, 7l Jahre, Privater, Spodnje Rad»vanje 11. — 11.: Osim Danica, 1 I., Eisenbahnerskind, .ErLevina 302; Fleischer Karl, l?1 Jahre, Privatbeamte, Maistrova ulica 18; Bohak Ludwig, 2-1 Jahre, Müller, .Krankenhaus. — 12.: Schlamberger Agnes, W Jahre, W:?rknleistersgatlin, So-kolska ulica 5. — Spen^'.sn. I. S. spendete für die arme Greisin und für die Witwe unt zwei unversorgten Kindern je 5 Dinar; „Ungenannt" je 20 Dinar. — Ter Nandit QmMga verhastet. Ans Osisek wird berichtet: Dieser Tage wurde in Net?kovci bei Vinkovci der verrufene slawo- Preis, den Hanno gefordert,.zahle ich, indessen nnr in klingender Münze, nicht durch nnch selbst. Wenn Sie ihm das Übernutteln wollten, so würd-en Sie mir einen großen Dienst lessten." „Gnädiize Frau", wehrte Nochus, auf Bertrudis zutretend. „Ich bin zu jedent Dienst für Sie bereit, doch ich flehe Sie an, übereilen Sie nichts. Uoberlegen Sie, vielleicht kann no.'h alles gut werden, .^anno ist leicht KU lenken. In vielen Dingen ist er wie ein Kind. Vere daran gedacht, dich nur deines Geldes willen zu freien, und ich liebe dich doch so heiß, mehr als mein Leben!" Aber er bezwang sich. Nicht weitere Wirr-jal durfte er. iil dieje Tragödie traj^lu ^ !n'tsck)e Rüuberführer Ivan Stanisavls^'viö-öarnga, der durch vier Jahre allerhand Verbrechen, hauplsächlich Raubanfiille, verübte un'd in der ganzen Gegend gefürchtet war, verhaftet un!) deni Gerichte eingeliefert. In de- letzten Zeit lebte taruga angeblich als „Bruder" des pensionierten Gendarmen Markus Dw.'Tgiv in Vinkovci und war dieseln bei«? Viehschlachten behilflich. Er lieferte denl Drezgie Äas Vieh und dieser verschaffte ihln falsche persiinliche Legi-tinrationv'n. (^'aruga ist ein junge, lustiger Mann von angenehmem Auftret-en und von synlpthischenl Äusseheu. Die verübten Verbrechen hat er größtenteils bereits eingestanden. Als er in Osijek in den ^kerker gefschrt wurde, rief er aus: „Da bin ich, führt mich in das Grab!" Die Gendarmen, die deii^ (^aruga verhaftet haben, bekommen die auf seinen Kopf ausgesetzte Belohnung von 30.s>iX) Dinar. — Außer f>aru?a wurden auch dessen drei Gesellschafter arretiert. Markus Drezgi<: aus Graeec, Milan Prpiö aus Mrlsbag und Mirko Krlnpotiv ans Go-fpiö. Der UniersuchuMtsrichter wird viel zu tiln haben, ehe er die^sen Riesenprozeß verhau dlung'>reif zusammenstellt. Ueber den AusMng der Verhandlung ux'rden wir unsere Leser seinerzeit in ^benntnis set^eli. — Die Wertltng des deutschen «Ästes. Die „Kölnische Zeitun?" bringt folgende bemer-kenSiverte Korrespondenz aus London: In einem Ueberblick über die Foortschritte seiner Wissenschaft im abgelaufenen Jahre bringt der bekannte Oxforder Biologe Julian .Huxley im „Daily Herald" folgenden Bericht: „Ein weiterer und brichst wichtiger Schritt nach vorwärts ist die Cut deck nnq !^r chenvisct)en Substanz „Bayern 20>5)". Diese eine Entdeckung, welche die SchlafkranTieit heilt und in richtiger Einschätzung und Verwertung die Tropen benwhn'bar macht, ist für alle Nationen der Welt, die tropischen Besitz haben, von auf^rord^ntlicher Wichtigkeit, also insbesondere sür Frankreich und England, und b^^veist nvt einent Schlage, wie verbrecherisch dumm es ist, eine große Nat?ion wie Deutschland in eine solche Notlage zu bringen, daß ihr die Fortsetzunc, ihrer wissenschaftlichen Forschungen immer schwerer wird. Diese Enkt^ckung dürfte in ihrer richtigen Ausnutzung für die ganze Welt vielleicht wertvoller sein als alle Reparationen znsanimen!" — Chlinesische Sc!eräu5^er. Das Reuterbüro meldet aus Itschanq, daß der Daurpfer „Ti-chesul von chinesischen «Ävräubern überfallen wurde, wobei der Kapitän und em Mann der Besatzung getötet und eiir Passagier verletzt wurden. ,—0— Vettauer )?aHrichten. Todesfall. Im Allgemeinen Krankenhause in Maribor starb gesterll der Minoritenprie-ster Vavpotiö. Sanitäre Mißstände in der Petovita. Diese Nachricht müssen wir richtigstellen. Ter Meisler Anrbrosch ist durch sein eic^nes Verschulden bei der Maschine verunglückt. Wie jede Fabrik muß natürlich auch die „Peto- D'n Kc»mmerzienrat aber faßte der Zorn. „Wo ist der Bube", schrie er wild, „daß ich ihn Kücht-ige, der meinem Kinde sein junges Mück zerstört! Schaffell Sie nur den ^lerl zur Stelle, .sxrr lvon Wolfsburg, ich bitte Sie darum." Nochus verneigte sich, alvr Bertrudis vertrat ihn? den Weg. „Nein, bleiben Sie, Baron. Ich will und l)verde Hanno nicht wiedersehen. Du aber, Vater, wenn du mich nur ein klein weniig lieb hast, sorge dafür, daß ich mit Gerdes fortlomwe, so schnell als nröglich. Das Auto wartet, nnd die .Heimbilrg ist ja iinmer zu meinem Em>pfang bereit." Der Kommer^ienrat war ganz vernichtet in einen Stuhl gesunken. „Das ffeht nicht. Es muß sich ein Auswez finden lassen. Helsen Sie mir, Herr Baron, Sie sind doch Hannos Frcnnd!" Rochus stand mit finsterer Miene. Sollte er Bertrudis Vater sagen, daß dieses junge, brüutliche Ge-schöpf, das so schtrx'r in seiner Franenehre gekrankt war, nie verzeihen »vürde, verzeilM konnte? „So ist denn mein Schicksa'l erfüllt", sagte Bertrudis uiit ersticlter Slininie. und zu ^ln .^rissenen ^iranz, der ain Boden laig, sank lan'gsanl der Brautschleier von ihren Schultern l>eruieder und l>ansclite sich nieit-hin zn i^l?ren Füßen. „Du l)attest recht, Vater, als du mir, da ich auf meinen! Willen beltaild, Hannos Frau zu werdeu, ^u beden- via" ei^e Hausapo^theke und Samtätskäsb« Ä)en eingerichtet haben, weil sa auch die Ge^ werbebehürde dies strenge vorschreibt. DaH diesbezüglich in dc'r Petovia keine Mißstände bestehen, kann sich der Amtsarzt der Be, zirkchaupiMannschaft jederzeit ü^rzeugev^ was er auch stets :>slichtgemäß tut. Dem ver^ nngliickt^ri Ambrosch wurde unverzüglich in der Fabrik selbst die erste Hilfe geleistet undi ihm der entfpiv'^kx'nde '^iotverband an.^^Iegt-Es »oupde auch sowrt das Fabriksauto bl> ix'itgestellt, Nlit welclx'ur Anrbrosch in das Spital überführt wurde. Betriebseinschräntunkkn in der „Petooia" Wir haben in unserem Blatte vom 10. d. von bevorstehenden BetrieoseinschrüniikMl-geu in der Petovia berichtet. Nun wird uns von kompetenter Seite mitg^'teilt, daß die^e Nackiricht erfreulicherweise ganz und g-ar richtig ist. Im Gt^g^miteil, tter Betrieb Wirt» imnler niehi.- und mehr ausgebaut, insbesondere soll die Schuherze^lgun7 bis zur voollea Kapazität der Fabrik gesteigert werden. Am die Schnhelz/enginig so bald als mög-lich au^ das tä?li5>e Ouantnnr von kXR» Paar zu brin^^n, wird nilr beabsichtigt, die minder erträgliche Ganiaschenabteilung, nielche einen Nebt^nbetrieb darstellt, snk^efsiv.^ einz»-Ichränken, byzw. aufzrrlassim. Dadurch wivdi das in Ganmschenabteilimg inv^bierde Kapital für dle Schuhfcrbrik srei und wev« ^u auch neue Lokalitätcm für die fabrik gewounen. Die in der Gamaschena!^ teilung beschäftigten einheimischen Arbeitee werden in die Schuhfabrik übernomMsu^ Die „Petovia" ist die einzige Fabrik in A« goslawien, welche sogenannte GoodidklUdi Schuhe erzeugt. Glück im Spiel. Seinerzeit war in deO^ Fabrik dueek u. Eo. in Strnisöe bei Ptuj em .gewisser Kuret auS Triest Stadt fiihlbar nracht, mulßte die Cheat-erverwalB tuug das für dein 8. d. a^ngesagte satirische Stück „2X2:11:75" noch inr ^letzten MsWent^ absageu. Statistik aps dem Mküi scl><^» ^zirke Celjje. In unserem Bezirke h« den wir 1.^ Eigenjaqden mit einer OberflS^ che von 4687 .Ha. Llin Nutzi)vi>ld wurde «< verflossenen Jchre erlegt: 80 Rehe, Hasen, 5 -AnerlMne, 70 Haselhühner, 6 K« sauen, 70 Rebhühner, 5 Wildgänse, Ig Schnepfen nnd 60 Wildenten; cm WdVch cl>em Wilde: 16 Dachse, 6 Marder, eiW Wildkatze und diverse Sperberartien. Diese Airgabeu scheinen nicht schr ziwerk»» sig zu sein. Autzerordeutliche Roheit. Der 20ftchrise Attx'iter Fr. Skopnik wollte, als ihn sei« Vater anläßlich eine^s Streites zur Riche? ttlahnte, diesen mit einM Meffer ver'le^n^ wilvde jedoch durch soinen Bruder Sttrk ken gabst, daß ich durch Dornen>gchege in die«, se l5'he schreiten würde. Ich habe unch jchoO an d^m ersten Dorn bis auf den Tat» verwundet." Ohnulächtig brach B<'rtrudis KusaWms», uud ihr Valer und der Freiherr trugen dis junge Frml l)inanf in ihr Mädchenzimmer^ Wie zwei F-reunde wareir die beiden Müw« ner plötzlich, die sich vordeni nie gskannt. „Einen Arzt! "rli^f Guntram tief erjichooL< ken. „Nein", w-i'hrte Rochus. „Es ist mrr Ohnmacht. Rufen Sie lieber Ihr FräuleiO Tochter'." Die langjährige .Hausdanke und Erziehe« riu der Guntranvschen Töchter kam atem^ herbei, da zogen sich die beiden Männer rück, beide niit klopfendein 5^rzen und beiÄS voll Zorn gegen t^'n, der diese junge Men< selt-enblume iu ihren: wonnercvchsten LWHeu gransanl geknickt. Wälhrend 'die sun^e Brant den WversteH Kampf ihres sunc^'n Lel>ens auskämp^, wmS die Hockx^^'itsi^esellschaft fröhlich in den ,»it Blunsen nnd Lanrpions geschmücktem Noo4<'N den Rhein entlang gezogen, das Feuerwerk zu seheu. ?lllerdings hatte man das Braut« Paar vernnßt, aber einige We^tiweisen msin< t"n ül)erzeu..^uug^?voll, sie hätten sich den ....uzen „>Aiulbinr" g^i'chenkt und wären ab^ gereist, was die auveren schr vernünstig fan^ den. (Fortje(ung folgt.) tzeTke ? Vcu'mmer II ffom lo. Jänner 1924 daran gehindert; auch init semcr ^)cuttcr ging cr außc'rorl>entrlch roh vor. Außerdem erbrach er den Üellcr jeines Vatcrs und lieg ^ Liter ?lpk'lmost ausrinncn. Das ^trcis-gericht in v'^rurteilte den Rohlin-g zn )^r>cl Momlten schweren Z'k'erkers. Betrug. W^gen dicses T^lilteo l^atien sich der V<'iitzcc Martin Putmajst^'r und seine Frau, beide aus Elatina bei ?.'!artin, vor dem Kr<^ögenchte in Celje zu rerant-won^'n. Er liesi nämlich im September l'einon schwerkvankeu Echwac^er b.n der Mecurazioni <^k'nerali in Celle versichern. Zi^r ärzilichen Untersuchunli hatte er aber an Stelle seines Echnzlisier^' den ebenfalls ^^n^ellaI'ten ^^Xedv^d sie^chickt, der auch die PoliM unterschrieb. Äl? aber der SÄ>wa<^er des Erstgenannten tatsächlich starb und dieser ^die Versicherung , sumuie be-heb.'n wollte, -wurde der Betruc^ aufgedeckt, da er nickt imstand.' war. die hie),u iwtigen Tokumente 'vor.>irlc.ien. Pu?i'.'aist'.'r wurd,^ zu vier Monaten, seine Frau zu 14 Ta^^en und Medved .^.u ein^.m Monat schlveren ^ier-k<'rs verurteilt. Di? ,'^b)»schprei>se in Cclx-: im Lmtfe eines Im Jänner l!>?!i kostete ein -«-»in !»tilo.Rindsieisch bic' 15, ein j»iilo ^atbsl.'isch l-l s^rs 1s., ein !.^ilo Schwein-.'-feisch -'0 bis Schweinefett bis Zii Dinar? >im Dezember demselben Ia^)res ivareu die Preise für Rindfleisch 20 bis 28, fi'ir iaalbtleisch 2^^ bis .12, für Schweinefleisch bis -w ul^d für Fett ^2 bis Dinar. Seit Jänner verteuerten sich elso die diverien Fleischsorte:: nm zirla "10 bis Prozent. Taqcsien sind di,' oiehälter der Beamten un^verändert blieben und es ist leicht- erklärlich, daß in diesen Dreisen eine grosze Ilnzufried/enlieit herrscht. Schulkindern von Krkevina-Laftersberfl c^e- tigen re^en und erfoltireichen Tätigkeit den widmet wird, zu'.venden zu wollen. Diese schlezenden Beweis, da^ auch in unseren, Nachfeier wird am 9. Feber in den t^astlo- von (^'rund auf veränderten ^)!achkriogcvtönit?in it^eranstalk'te Gala-vorstefsrm«^ bot erles^one künstlerische Gcnüsse. Herr Operndirvttm' Mitroviö dirii^ierte ur!t lstewolM'ter M-cMei-'^aft Maseagnis eivig schlzne Oper „^lirrtleria r^n'diemi-a". Frau bot als SantuKil^a eme g<'sanglich vn'd 'davsk'Nens5) fas-Linievende Leistun>z, Hvvr Skrilvaniö brillierte izls Turiddu. Der ^mpo-thifche Sitimsflor «scheint von Auffüh-ru'Nl? M AuM'l^mlq zu wachsen, seine Stimme klingt ietzt in den obersten Regionen gefestigter als bei scinein hiesig'en De-l)ü't. J'N der Vorwoche bot uns 5^rr Skri-Vanll^. einen respektablen Rlidolf (Bolheuie), der sein -ansprechendes Organ in zarte Lyrismen und Puccinisnren zu formen ver-ftanÄ. Sein Tnriddu ist Volk drantatischer Wucht, darstt^lerisch vielleicht noch unr eine Nuance zu tühl. Wie wir hören, wird Herr Skrtdamö noch in 'dieser Saison die Titel-rÄle in Masiew?ts „Werther" und den Linkerton in „Madcnne Buttersly" singen, worauf nmn mit Recht t?espannt sein kann. Herr Govorov vi!srolle Ans'.cht>ka^'e. Die Besitzerin Theresia G. in Gaberje bei Celje säuieb im Oktober an die in der Lev-stikWa ulica in Maribor wohnhafte Köchin Theresia Lluga eine Ansichtskarte, die ein dicke,6, nerlassmes Mädchen und einen da-vonlaui.-nden Burschen darstellte und auf die sie die Worte: „Verlassen, verlassen bin i" schrieb, aber nicht unterschrieb. G. wurde beim Bezirksgerichte Maribor angeklagt. Vor der für den 11. d. anberaumten Ver-Handlung kam es ,'wischen d?n beiden Vertretern zu einem Angleiche, wobei sich die Theresia G verpflichtete, 700 Dinar für die Studenteuküche n. 400 Dinar Kosten zu bezahlen. O, die apmen Ehemänner! Der in Pob'-e/.je wohnhafte Josef Golob hatte am 19. Dezemebr beim (Berichte zu tun. Als er am Gange vor dem Zimmer 24 auf die Ver-ha'ndluug wartete, kam zufällig seine geschiedene Frau Maria Golob und ließ sich niit ihrem Manne in einen Streit ein, in dessen Verlaufe sie ichin eine Ohrfeige versehe. Maria Golob wurde angeklagt, kam jedoch zur Verhandlung am 11. d., angeblich we-gen Krankheit, nicht und wurde die Verhandlung in ihrer Abwesenheit durchgeführt. Sie wurde zu 24 Stunden Arrest verurteilt. Eine Beschünpfttn'g. Die in der RMa cefta M wohnhafte Franziska Persch beleidigte am 26. November im Hcfe desselben Hauses die dort wohnhafte Aloisia Kozaz durch Beschimpfung, weil diese sie mit schmutzigem Wasser begossen haben soll. Ihr Mann, der Eisenbahner Ianlo Persch, wiederholte ungefähr eine Stunde darauf dieselbe Beleidigung, Kvsar klagte. Bei der Verhandlung am 11. d. gab Janko Persch zu, seine Frau Franziska leugnete jedoch sest, bc!i der Beleidigung gewisse Worte gesagt zu haben, welche Aussage jedoch durch ywci beeidete Jen gen widerlegt wurde. Franziska Persch wurde zu drei Tagen Arrest, ihr Mann Iauko hingegen nur zn 50 T mar Geldstrafe verurteilt. Falsche Beschnldizungen. Der Besitzer I. Reininger und das Gemeindeaus-schlißmitglied Josef RoSker aus P-olieka das sollen den BesitzerSsolm F. Schluartz einen Betrüger, Schmuggler, der den Staat be-trocien haben soll, genannt haben. Beide wnrdeu wegen Ehrenbeleid>iguug angellagt; Neiniger wurde zu zn>ei Tagen Arrest verurteilt, Regler hingegen freigesprochen, weil die vorgeladenen Zeugen den enteren belaskten, d<'n zweiten Angeklagten hingegen entlasteten. dem Gerichtssaale. Der 1(>jährige Knecht Josef Horvat aus Dobrovuik bei Lcn-dava in Prekmurje wurde vom hiesigen Preisgerichte in geheimer Verhandlung wegen Verbrechens im Sinne des ^ 192 1a St.n>euigsten zu trauen ist? Es wäre nicht so sehr im Interesse der Kriegsanleihezeichner als im Interesse des Staates, diese Frage so bald als möglich anzuschneiden und zur Zufriedenheit beider Teile zu lösen. — Wir beginnen heute mit dieser Frage mit einigen wenigen Zeilen und geben der Hoffnung Ausdruck, daß sich betreffs der Kriegsanlei befrage bald ein reger Meinuugsaus-t'.rusch entwickeln möge, da daran doch nicht zn ,'Mistln ist, daß diese Frage endlich einmal aus der Welt geschafft werden müsse, zumal auch die Friedensverträge diesbezüglich koutrete Vestimungen beinhalten. ^ X Ausfuhr von TnÄak. Da die vorjährige Tabalernte sehr gut und die Onalttät'derselben vorzüglich war, hat die Monopolverwaltung beschlossen, 800.000 Kilogramm des besten Tabaks ins Ausland zu verkaufen, sobald der Bedarf des Inlandes gedeckt sein wird. Als erste Käufer haben sich die Tschechen gemeldet, die bereits eine grössere Menge bestellt haben. Außerdem interessieren sich für unseren Tabak auch Holland und Frankreich. X (5in nahmen vsn der (Hemerbe/umsaH-stouer. Me Beograd gemebdet wird, betrugen die Einnahmen von der Gewerüe-umhetzsteuer in den ersten neun Mouateu des Jahres 1923 120,500.000 Dinar. Diese c^üinine bedeutet einen lleberschus; von 5s) Millionen Dinar gegenüber dem Voran-ie>)!ag. Im Ämnate ^llober 102Z wurden 10.8 Millionen Dinar eingezahlt. X Der inländische Äeinmarlt liegt nech immer still. Außer den geringen Mengen erstklassiger Lulteuberger M verlautet, ist dieser Versuch gescheitert. Der (>)rund hiesiir ist, daß di-.' lschechoslowaki-sch^'n Finan'.kreise sich nicht enlschlies;en konnten, V^.rgeld in Realitäten mit langfristiger Tilgung anzulegell. X Ecfoll?^^?e!ch?s Ergebnis d-j. Annicl» dl'ucen ziu W-cnc? Frützjasirsmesss 1924. Mit .">1. Dezeulb-er 1^-2.'; ist ier Termin für die Anmeldung inländischer Firmen zur Frühjahrsmesse 1021 abgelaufen. Sie ergaben das Resultat, daß sänttliche versügbaren Platzte in allen drei Messehäusern in Anspruch geuomulen sä^einen, ein Erfolg, der sich, mit Ausnahme der ersten Wiener Messe lH<'rbst 1'.>2l), sonst erst mel)rere Wochen nach Schluß des AnmeldungsterunneS eingestellt hatte. In einer Reihe von Bran-ck>mgruppen wurde l>e'deutend mehr Raum angefordert, als zur Versii/gung steht, so besonders in der Mi)belbrancl^e, wo >der dreifache Belagranm angefordert wurde, und in der Ledergalanleriewarenbranche, wo die Anmeldungen die verfügbare Belagflä^-He um urehr als 10 Prozent übersteigen. In den genannten Gruppen cvsck>eittt eine weitere Bewerbung um Plätze als vollkommen aussichtslos. In einer Anzahl anderer (Gruppen besteht noch die Möglichkeit der Berüch'ichtiguN'g für den Fall, daß die Messeleitung ihre Absicht, durch Zubauten neuen Raum zu schaffen, zur Verwirklichung bringen kann. Sport. : POLNP. Allen Klubs wird mitgeteilt, daß sich die Adresse 'des LNP. geändert hat, und zwar auf L. N. P., Ljublana, Postni predal 18. — Weiters wird mitgeteilt, daß für Montag den 21. d. eine Vollversammlung aller dem PO. untergeordneten Klubs stattfiudet zum Zwecke der Neuwahlen deS hiesigenPO. Es wird aufmerksam gemacht, daß der Versammlung je zwei Delegierte aller Klubs beiwohnen müssen, woinöglichst der Verei'usvorstand und der Schriftführer. Zur Vollversamnrung, die um 20 Uhr im Klubzimmer der Grasska klet stattfandet, wmmt auch ein Delegat aus Liubljana, geraden sin'd aber auch alle geprüften und ungeprüften Verbandsschiedsrichter. BereinsnachrMen und Ankündigungen. Noch nie dagewesen! Sonntag den 13. k. großer Wurst- und Hasenschmaus nur i« Gasthause Möscha, Stolna ulica 8. > Der Liekerbund der Bücker veranstaltet am Samstag den 2. d. in der Gambrinus« Halle einen Familienabend mit Tanz. Pro» gramm: Musik, Lieder- und humoristisch« Borträge. Außerdem auch eiin Juxbazar. — Tanz nach Programmschluß. Die Freiwillige Feuerwehr Vistriea bei Maribor veranstaltet am 20. d. in den Gasthanslokalität'en des Herrn Ludwig Rottner ein Tanzkränzchen. Anfang 4 Uhr nachmittags, Eintritt 8 Dinar. Die Musik besorgt eine beliebte Streichlapelle. Die Freiwillige Feuerwehr in Pelre bei Maribor veranstaltet am 2. Feber d. I. in den Gasthauslokalitäten der Frau M. Äme-tu; ein Tanzkräuzchen mit verschiedenen Belustigungen. Da der Reingewinn zur Anschaffung von Geräten bestimmt wird, bittet der Berein schon heute alle Gönner und Feuerwchrsreuude um zahlreichen Besuch. Schnupfen? Kopfschmerzen? Zahnschmerzen? Gliederreißen? Versagen oft Muskeln und Nerven? Ein Gefühl des Wohlbehagens bringt das echte Feller's Elsafluid! Das beste schmerzstillende, erfrischende und stärkende Hausmittel und seit 25 Iahren beliebte Kosmetikum zur Haut-, Haar- und Mundpflege! Weitaus stärker, ausgiebiger uud besser als Franzbranntweiu! 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Die Stadt selbst birgt tausendjährige historis.-he Reliquien, die zun: gröj^ten Teile noch ungeborgen unter der l5rde ruhen, obgleicl' unter d<'r sviirforge des Viirgermeislers Paftali und einer französiscl-''n Kommission mit den Ausgrabungen bep.'its be.^onnen wurde und d?e bischerigen Ern-ebnisse einen recht vielversprechenden Ansang bedeuten. Der nächste Morgen siesit nuch bereits auf der Reise in das Ir.nere des Landes. Mein nächste^ Ziel ist Tivano, von Durazzo in an-derthall^stündiger Autosahrt zu erreichen. Die Stra^e-nverlhälluisse sind hierzulande wohl alles eher als gute. Tieife Löcher, Mo-raststreck7n. frischc?ufgeworseuer, grober .<;kal?-fchotter ^nvingen das Gefährt zu langsamer Fahrt. ?!ach un!?esähr 50 Kilometern. Also etwa W «.tilomete? vor dem Ziele, bessert sich die Straße, .^md nun geht rasch der albanischen Metropole zu. und alles, was Namen, s^^eld und Ein'lus^ hat, konzentriert sich in Tirana. Eine sie-b,'ryafte Bautütiikeit liest ia den Iah.« ren m
cn qeru'en. Tirana soll gegen früher kauul niehr zu erkennen sein. DieS wird nuin begreiflich finden,^ wenn uiau bedeuit, daß si'ch die Be« völkerungszahl der 5tadt von den früheren 7Ws) Einwohnern in d^..l vergangenen drei Ialhren nach den n'.'uesten Schätzungen aus etwa Einwohner vermehrt hat. Zahl- reiche Fremde, nreist Deutsche und Italiener, aber allck) FranzLlsen und Engländer haben sich in der l.'tzten Zeit hier seszhaft gemacht. .Hotels, Restaurants u. a. zeigen be::eiLs durchwegs europäischen Anstrich. Die natürliche Lage der isj^ durchwegs von grosser Schönheit, die Umgebung von bezaubernder Roniantik. W-elsiges Hügelland im'^äumt in nni'.nterbrochenv'r Kette die nördlick-c; und östliche Peripherie der Stadt. Hohe Berge in: .Hiirtergrunde schüz-zeu sie vor den NorZ^winden. Eesundkeitlich ist Tirana bedeutend besser gestellt als Durazzo und gehen hier die letzten Reste an ?Xalaria allmHlich verl'^ren. (Fortsetzung folgt.) OLZLZlllUriZciZLiLZLZLILI LI LI Tirana ist 'durch den Sit^ der Regierung und auch'durch seine natürliche Lage das wirkliche Z.'iitriii>> de-Z LnndcS q«l>ord.'n^! fgNN INÜ ^tökM TLgk aHVN Noch vor drei Iahren ein kleines Nest, ist e. sozusagen über Nacht zum Leben erwacht. Die Regierung, die auswärtigeu Vertreter k!k?t werden. X Die m lUlserM Stanzte III ims-r«n -taate wird Oli«n»l bekannt-^ ^1- m«them«ti!r^ dir Fr« li->! i" 'Mnt.'nc!>r°, Dalnmt,«, und .m kr°- ^^J„ a!>!n!cn dou Si,m ftir Michematik ab- t-r Pwdukuon st-ht s»wM d-r MenM als > Auf >dcr Lo,ch°„cr Erjics»ui.qs- 7 ' ""-«.''.7! k°»i«enz, di« voc kurzem >vl>rd« d!c Da b-,cht.twa wcr Bnl- ^-r machonmtisch.'-. Lcqabuiu Iwuc» Ol.dv».aum- mn el«r von d,, s j. ^ ^ lioueu Oliveulaume auf einer Fläche von Hektar. Die jährliche Produktion beträgt etwa 5> ?.lklllionen j>isogrannn Oliven. Montenegro produziert eine Million Kilo->qraunn, ivahvend sri'cher die Produktion drei Millionen üilogrannn Oliven und 5L)0.lXX> Liler Oel betrug. Das Oel ist von vorzüglicher Qualität, doch ist es nicht gut raffiniert, weshalb es für >den breiten Konsunt einen zu starken Geruch besitzt. In 'Südserbien wird meistens Oel aus Mohnsamen gewonnen. IDieses Oel ist auch von miuderer Qualität, weil es nicht kalt gepres^t wird. In der Voj-tvodiua wird grösstenteils Senföl gewon'^en. Delsabrikeu bestehen in Veliki Beökerek, Vlbas, Kikinda und Zombor. In Slowenien werden »zriößere Mengen Leinöl ge» Wonnen und in Äas Ausland ausgeführt. X Grof??7s Interesse fttr Richlmd. Mehre-^re europäische Staaten 'haben bereits wirtschaftliche Bande mit Sowjetrußlan-d ange-'knüpft und wie verlautet, zeigt nun auch iHolland großes Bedürs^nis, nnt Rußland in «in ordentliches Verhältnis zu treten. Vor einigen Tagen trasen in Petersburg, ibereits Vertreter verschi^edener 'großer holländischer Firmen ein, um mit Ritßland geordnete kauf imäunische Beziehungen anzubahnen. Die Holländer hoffen, daß sie in Rußland eine größere Anzahl von industriellen Konzessionen erlangen und.daß sie sich die Einfuhr lihrer Maschinen und die Ausfuhr der russi--.s^'n Laudesprodukte sichern werden. l! X AmeriVamische Petrolemnkonzessionen in Mrsien. Ma«!! meldet aus Teheran, daß das 'persische Parlanlent sich geweigert hat, englischen Industrieg'ruppen Konzesiionen in 4 nördlichen Provinzen zu erteilen; diese Konzessionen sind im Gegenteil amerikanischen Gesellschaften, im Spezialfälle der Sinclair» Oil Company zugesprochen worden. Diese lverpslichtet sich daßlir, eine Anleihe in der Höhe von lO Millionen Dollar zugunsten der lperlischen Reigierung zu lancieren. Die KlM-Mion Sinclair dauert ö0 Jahre. zu etwas Eigenem bringt im Leben und der Erwählten feines Herzens eine gesicherte c.'l'ristenz bieten kann. Alles darf er sein, nur niicht, wie gesagt, ein Ossizier. Letzte NaGrZchten. Verösfentlic'?!mg der frlmzöjisFM SIntwctt. WKB. Pi?ris, 11. Jänner. (Hav^as.) Ge-Nläß einer Vereinbarung zwischen Frankreich und Deutschland wird die französische Antwort nicht veröffentlicht werden. Das neiis t^rieHisch«. Kebineit WKV. Atl)6n, 11. Jänner. (Ag. d'Athe-ne.) Das neue Kabinett ist endgültig gebil- zu deni Ergebnis, »daß Mädchen ebensoviel Fäihigleiten 'dafür mitbT'ingen, wie ^tnaben. Auch früher haben schon Frauen eine Hervorragende Befähigung für Mat.hemabik be-wichsen. Im 17. Jahrhundert veröfsentlichte Maria Lewen ein Buch niit astronomischen Berechnungen; die Freundin Voltaires, die Marquiss -du Ghatelet, übersetzte Newwns „Prinzipien" und wuß'te besser in der Mathematik Bescheid als »ihr berühmter Freuud. Eine hochbegabte Mathenratikerin war auch ^ophie Germain, und Madaule Le-Paute half ihrenr Gatten, «einem Mathematiker, bei seiner Arbeit in entscheidender Woise. Hohen Ruhm erlangte ein Buch über die Diisferen- . ............. zia'l- ^nd Integral'Rechnung von Maria Venizelos übernilumt den Vorsitz ohne Agnesi. Laura Bassi wur^e sogar Pwfessor ^ Pv^lefeuille. an der Universität Boulougna. ?.^!iß Her-' schel leistete ihrenl Bruder, «dem berühult^'u Astronouien, die wichtigste Hilfe bei seinen Berechnungen. Eine he'rvsrrageude Mathe^ matikerin war die Russin Son-ja Äoiwalews- < ky, die eine Prc^fessur für Mathematik an >. .... < der Universität Etoclhslnr erhielt. Laura ^-etrieben wurde die Ar Bassi ulch Sonja Kowalewski sind Wohl die eingestellt. In den großen Unterneh- z bezeichne'n'dstcn Typen unter diesen großeil "Uingen wird mit einer Arbeitszeit von 10 Mathematikerinnen der Vergangenheit. Die Stunden weitergearbeitet. In der näcl'iten Wchnele sich jschon mit A) Iah- .>it s»ll i« Bcrliu ein.- Kousemi« d-s''lr-ren ldurch die Klarheit und Scbän'e ii^r.'.^ c v.o .lr- G-isk's aus. AM llmnutiM Porsöulichint wit den Untm.chu.crn und unö große Pädagogische Begabung führte i'br'^ -lrbeitern stattfinden. Die Streikbewe-! Streikzefahr im NlchrxeSiet. « ' WüB. TUM,:rg. Ii. Jänner. (Havas.) 1 U clazlubsfjlr Vlr uns äo< ^ trlnkLir ivlux 6urek sslns1 dmucd unS erti-su». viLd Äuicli sein u^äls soines ist nur i»! originalpalieten -mn «iLf cu'.joLärückien 5ct^:^tXr.u'.rke äu.rcti Plakate Sesc^äften llLrAlatiru.rtZSsidi.ttelbra^^ Schölcr aus McirÄicn »7r Wett ^7' h°. auch auf nncn Teil der britischen! Das mätmliche 7chev5 der ul-ergegrlssen. ^ ^ sten Preisen gekauft. Anträge an die Ber- „Tippöse". Eine anierikamsche VerlagSfir-' — l wallung. ma hat durch Anzeige in eine'.n Fa5>blatt. bekannt gemacht, daß sie die Manufkripte i von LiebesgLschichten, die „sich besonders zu Lektüre von Tippfräuleius und känferinnen eignen", zu envervc.............^ gibt in den Vereiwlgten Staaten nämlich ge-^M'-wiß mehr als eine Million Stenotypistinnen!M-und Ladeusräuleins, die in ihren Freistun-lMz den Unterhaltung durch Lektüre suchen. Ihr Letfebedürfnis ist nicht so leicht zu bcftiiedi- ^ gen, wie man nie inen möchte. Wie ein Sach- ^ verstandi,gcr schreibt, verlangen sie vor alleni' Liebe — „Ozeane von Liebe„. Aber die Ge-,. - , schichte muß Hand und Fuß haben. Und sie'?-M verlangen, öaß der Held ihrein Ideal von'.!' ^aife gikit lilemit im ei^'en.'n solvi? im Nc'n^'n oller i^'zriaen V'r> ^ rvmwtsn allen Ii.'ilnps'm-zide,, Frcunöen u h V)I:ani.te», dü? !?öl'')'ibLt»üb.^-de Nachricht von d,m Mieden it,res inn'e,s!5>-ue.it.n. unoclgesz! chen Gatten, ve'w Bcui)ers. «schlvagels u.i) Ou.'^el-. dt, ^"zerrn — Maschinschreib- und Stenoqraphiewr> so. Am 4. Feber 1924 beginnen an der staatlich konzessionieren Prwwt-Lehranswlt Le- yat in Maribor wieder neue Kurse für Ma-,_......... schi neu schreiben, slowenische StenocMphie i einem Manne entspricht. Schr bezeichnend nud deutsche Stenographie. Dauer vierfür die Stiminunz in Amerila ist e^' daß der ^ W Monate. ElMreibunsien nnd Auskünfte. Held als Offizier eines Nomanes oder einer' im Spezialfleschäst für Schreibmaschinen i Novelle ausgespielt hat, «seit der 5ttiea be^ ^ 'Le^at, Maribor, Slovenska, nlira 7 o>d.er - endet ist. Jetzt mutz der 5>eld ein funq^r 'A ^ in der Schuükan^lei, Brazova ul. 4. lIMt ftroblamer Goschästsmann «sein, der es rasch - re^m!«n der Luewi»; ttrau u. Sö welcl^er^reitag den 11. ISnner I9ü?4 um j1 Ulir nach lung-rem Liidsn im 6l. Leoensiahie sanU und svtlergeben versch-el'cn lü. Dle enlseelie K.iile t^cs teuren V<'rdl>i!e> ci? n^'rd i!ui?r t9'4.' «s» »m!MI irrsr?^ kTiUBir' Aillsm» II. ??nn?k 5MlM Anzeiger. Verfchi^nea Dcheeibmaschw«« unter der qeben Anlak zu Aerffevm4 u?ch UnMsri^^-Fabriksneue ui?d fle-ltlrauchte, jedoch t>,irchreva' 'rttttz« Schreibmaschinen hat Hets in flrof?er Auswahl die IjmfdekSc^richtsich protokollierte «Kino ?l»t Nnd. Leffat. Ma» SIt?3 DM« mit Park, sofort freie WohNUNg. V»sttz»»ste« u»d Schivsser, b!z «so IAh. 501 Gastviis. Bäckerei. LSße. 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