^200.___________________Freitag, 31.August 1888. 1U7. Jahrgang, LllillacherMZeiwng. ,<„>?^"aNou«pl,i«: Mil PoNverstnbung: zanzjähr!, fi. 15, holdjährig sl. 7,b0. In, «omptoll! ^ Di« «««ibach« Zeitung" erschein« !««!<<» mil «uinnhmc t« konn> nnb sslierl-gs D,e «ldminiftratio» ?!«!«. <,."' balbzähliss sl.k.üo, gür bi« Zustellung in» Hau« ganzjähriz ft. l, — I»^eil« « lr,: bei öfteren wieberholungeu pr. Zeile » l». M 1» hi, i, Uhr vormittag».— Nn»r!«!' »eibci, urftell!. Umtlicher Hheil. Un^- l. und l. Apostolische Majestät haben mit LaMaH^r Entschließung vom 25. August t>. I. den L°2 ^geordneten Dr. Joseph Pollukar zum w ,,.,^"ptmanne im Herzogthume Krain allerguädigst ernennen geruht.__________Taaffem. p. Alleres/' ""b k- Apostolische Majestät haben mit Eecre?^ ^'"schließung von» 2li. August d. I. dem lNere,'^ ?/^ "lederösterreichischen Gewerbevereines Com» Anspitzer den Titel ^"geruht "' ^"^ ^lfrei allergnädigst zu ver-! Alleres/' ""° k- Apostolische Majestät haben mit^ Ober2 Entschließung vom 20. August d. I. dem der von ?""^l 3^nz Heufler in Vozeu anlässlich Wuhestä^ ' "gesuchten Uebernahme in den bleibenden l'chen ?>; !!', .^«erlennung seiner vieljährigen vurzüg-Alllbe« 'l!'' ^'^U'l, taxfrei den Titel eines kaiserlichen ^ allergnädigst zu verleihen geruht. bl'ttes^" wurden ^s XIV. lind XV, Stück des Landrsgeseh» 'gelben p«.f. ?. 'verzossthuln Krain ausgegeben und versendet. Nr 17 ^"'halten unter: Iusti,^^."""N der Minister silr Ackerbau. Innere?, die Tl,.-, °^ ss'»a"z,'n vom Z0. Juli 18»«. betreffend, gulienl,."^ N"nrinschafl,",7 '3""lh""a ^s l. l. Landespräsidcnten in Krain der W../"l!"st 18U". Z. 2208/pr., womit der Beginn' l«. G N, m " d" «andesgesche vom 2«. October 18«?, « lchenO^ !.^-^ "^ ^l ex 1«88). betreffend die agrari-! vom 3,""^"^""« der l. l. Landesregiernng fi!r Krain „ heb««"' I" ' ^«««' 9.2012/^.. betreffend die Ein-^ ^' 20 die V "'"'"^n in der Gemeinde Schweinberg: > vom 5 «s ""?'"'g der l. l. Landesregierung für Krain ' hebuna^"'? ^^' Z. 2081/I>.. betreffend die Ein-' «n 'n der K.«^. ^"^ Unilage von den Mietzinsertraanissen ^r. 2, d, ' ^tllemnnde Nndolfswert fiir das Jahr 1888; U. AuaM .^''a?er l. l. Finanzdirection für Krain vom ! aeistiac Ä..c - . >' betreffend die Nachsteuer auf gebrannte Von ^ "^"'s'lllelten. er Redaction des Uandesgelchblattes fllr Krain. ^,, "'^"> "'- .11. August 1888. Feuilleton. ^ Die Dolincn bei Planina. ""' l- l. Forstafsistcnlcn Wilhelm Puilck. !.'"e der?chi^^ ^ die Flächenerstreckung der Dolincn! gelben I-"^. '^' ebenso verschieden groß ist die Tiefe Sausende ^l.!!! l'"d alle diese Karsttrichter das Mung d°^lle Resultat einer immerwährenden Unler-MMeau? ^. M"eorwässer des betreffenden Ge> u w>'ften n.^fV "ach gewöhnlichen Raum« und a^lsbar , "^ selbst während eines Jahrhunderte« Un '"folge d" ^°" "it voller Sicherheit behaupten. 2 der K.,? verborgenen Thätigkeit des Wassers ^" PlaN b"^^' die Höhenkoten der unter- si°.«^ur ^era,?^'^" successive geringer werden. 3 / "'d CoV°ul'chung dieser miterirdischen Ero-N^l" mir ° "3 h°^'" des Höhlengewässers am "leck. ^°sUsch a"f ^rglcich gestattet, der wohl nur °tN ü 'lchen..,.>.'^"ckenem und raschem Wege die '^"l^ verq a,.,,3'?schkn Wirkungen des Wassers Ntn >! "it H'^"'5« so«. Beobachtet man einiger-d N,^« Hin s^keit d.^ Erschei.mngen und Folder Awinnt mm. v,^ der Körnchen einer Sanduhr. y°.ch> waltend dS/inen annähernden begriff 1^ "°en ^hätlgke,t der Meteorwässer am !3/^ die alei'^^^^ur größten Doline haben l^e^ KarstU^ Die Caveruo- t>e3 .der Bildung .'°^ der Oberfläche war die Ur- ^"' VabiN d?/Z<5" kleinen Dolinen. nach- oer Höhlendecke und der Höhlen« Nichtamtlicher Weil. ! Die landwirtschaftliche Krisis. Wien, 29. August. In den letzten Jahren war über Europa ein Uebel ganz eigener Art hereingebrochen. Es gab auf den Märkten zu viel Getreide. Aus dem Süden Russ-lands Ul,d mehr noch aus dem fernen Amerika kamen. Dank der Entwickluug der Verkehrsmittel, ungeheuere Massen von Brotfrucht herein, welche die Preise auf! das lmdrigste h^alidrücktm. Die Menge dlr Con-sllmrlltcn hätte ihre Rechnung dabei gefunden, wenn nicht die Schwächung der Kauftraft des Landwirtes' den Vortheil wieder wettgemacht halte. Freilich wuchs ^ dafür die Kauflraft der Üänder. welche ihren reichen Segen über Einopa ansschütteteu. und den Industrien! unseres Erdtheiles musste dies theilweise zugute kommen. Aber der Schrecken war darum nicht geringer. Zunächst sirht man im Publicum mit einer Art von Bangigkeit auf die außerordentlichen Hilfskräfte, über welche die Vereinigten Staaten von Amerika verfügen und die eine allmähliche Emancipation von dem europäischen Gewerbe zu verbiira/n scheinen. Ein großer Ärvölkerungsabflllss aus Europa dahiu wäre die Folge einer solcheu Waudlung. Die Menschen würden einfach der Stätte der günstigeren natürlichen Bedingungen zuströmen. Die Vereinigten Staaten sind gegenwärtig verhältnismäßig noch sehr schwach bevölkert; ihr Zu» wachs erfolgt nicht ans dem Schoße des Volkes selbst, das nur ganz langsam sich vermehrt, sondern durch die europäischen Einwanderungen. Die weiten Räume würden sich nun füllen, und es würde sich ein un-gefährer Ausgleich der Bevöllcrungsdichligkeit zwischen dem abendländischen Europa und den Vereinigten Staaten vollziehen, auf Kosten der bisherigen Stellnug des ersteren. Aber auch ohne in diese weite Ferne zu blicken, durste man sich sagen, dass das billige Brot ein unheimliches Geschenk sei. Die Landwirtschaft, welche eine gute Zeit durchgemacht hatte, stand mit eincmmale vor riuer Krise. Es war die dritte, welche über unseren Erdthcil seit Beginn der siebziger Jahre dahinzog, und jede folgende schien immer tiefer zu gehen als die vorangegangene. Die Börfcnkrife hatte die Reihe eröffnet, die aus der inbustrielllN Ueberproduc-tion entstandene Krise war gefolgt, und mm gieng wände eingetreten und der Einsturz erfolgt ist. Un» zählbar sind nun folche seit Jahrtausenden eingestürzte kleine Höhlenräume. Auf manchen Terrainpartien erscheint infolge desfcn die zerklüftete Oberfläche geradezu uuwegsam. Auf glößercu Flächen schlicht sich oft eine Doline an die andere an. Ohne dass dieselben einen Anhalt für die Anfsxchuug der nnterirdifch strömenden , Wässer geben würden, hauptsächlich wenn sie durchwegs feinen seichten Buden zeigen, also von oberflächlichen ! Höhlenrinstürzen herrühren, formieren sie eben ein uu-, lösbares Gewirre eines ganzen Höhlen Labyrinths. Dagegen wurde die Untcrhöhlung in größerer Tiefe, oftmals 150 bis 200 Meter unter der Ober. fläche, wo bereits die zu Bächen und Flüssm vereinigten Wässer hindurchströmen. zur Entstehungsursache der großen und tiefen Dolinen, welche im Vergleiche zu dem vorigen Stadium nur einer älteren Zeitperiode angehören müssen. Diese liegen wohl zumeist nur vereinzelt. Dennoch ist aber ihre Reihenfolge das sicherste Anzeichen für drn Lauf des Höhlcuflüsscs. der an dicsrn Einstürzen unterirdisch sehr nahe vorbeiströmt, soferue nicht ein Theil seiner Wässer bis auf die Sohle der Doliue zu dringeu vermag uud hier ein kurzes ober. irdisches Dasein zeigt, um abermals das ewig um-l nachtete Höhleubrtt aufzusuchen. Liegm jedoch mehrere ! große und tiefe Doliucn so nahe aneinander, dass nur !mehr ein schmaler Sattel aus Trümmergrstcin oder ^einr Felsenbrücke dieselben anscheinend noch trennt, so sehen wir den Uebergang einer benachbarten Dolmen-reihe zu dem fünften Stadium der Karsterscheinungen vor uns liegen, nämlich den Anfang der Bildung eines «Kesselthales». Auch an diesem letzten nnd zugleich ältesten Stadium der Karstcrschcinungen ist drnuoch ein Zustand die letzte aus einer landwirtschaftlichen Ueberproduction hervor, bereu Quellen nicht in der Heimat selbst lagen. Es scheint indes, dass wir für jetzt einen Stillstand des Angriffes, der von drn endlosen Weizen-gefilden Amerika's ausgegangen ist, zu erwarten haben. Die Ueberproduction hat sich dort. wo sie verschuldet wurde, zu rächen begonnen, denn. wie es immer geht. hat der reichr Gewinn, den die amerikanischen Producenten erzielten, so viele Mitbewerber aufgerufen, dass der dadurch herbeigeführte Preisrückgang zu einer Einschränkung der Production zwingt, da andrrnsalls der Erlös ans dem Verkaufe die Erzeugungtlosten nicht decken würde. Auch gelegentlich der vorgestrigen Eröffnung des Saatenmarktes wurde dieses Thema berührt und die Hoffnnng ausgesprochen, dass nunmehr einem weiteren Sinken Einhalt gethan sri. Wenn sich diese Hoffnung erfüllt, so kann die europäische Land« wirtschaft nichts Besseres thun. als die ihr gegönnte Pause zur Erhöhung ihrer Leistungsfähigkeit zu benutzen. Die Vetreidrproduction ist gegenwärtig eine Industrie wie jede andere nnd von den anderen zunächst nur durch den Umstand nachtheilig unterschieden, dass Wind und Wetter das Unberechenbare in ihr noch vermehren — insbesondere so lange vermehren, als die meteorologische Wissenschaft nicht genug vorgeschritten ist, um zuverläss'ge Voraussagen auf weitere Zeiträume hinans zu gestatten. Eine Industrie, die so gewichtig?« Zufällen neben allen anderen ausgefeht ist, die der Speculation ! offeu ist uud in der die Maschine bereits eine so große > Rolle spielt, drängt von selbst dahin, Großindustrie zu werden. Der mächtige Capitalist hat am ehesten die Mittel, sie im richtigen Maßstab zu betreiben, die rapiden Preisschwankungen zu bestehen. mit ihnen zu rechneu, sie wenn möglich auszunützen, und, wenn es nicht anders geht, ihre Schläge zu ertragen. Die Ge-treideprodliction unterscheidet sich aber noch in einer anderen Hinsicht von den Industrien im eigentlichen Sinne des Wortes. Der Boden erzeugt, was der Mensch unmittelbar zum Leben braucht. Ein Fleck Boden von einer bestimmten Größe, eingetheilt in Acker, Garten ,ind Wiese, kann die Familie, die ihn bearbeitet uud einiges Vieh hält, so ziemlich mit allem versehen, was sie zur Nahrung braucht; er liefert auch »mchl noch einen kleinen, nicht aus Getreide bestehenden Ueber-schnss, mit dem der Rest der Bedürfnisse uuler Z». der Ruhe nicht zu beobachten. Man findet vielmehr den gleichen, früher erwähnten Process der unterirdischen Erosion und Corrosion des Wassers an allen jenen Stellen am deutlichsten vor sich gehen, wo die Tag-wasser das Kessrlthal verlassen. Grnau so wie die Erweiterung der einzelnen Dolinen zum K?sselthale be-stäudig laugsam fortschreitet, ebenso werden aber erst nach Jahrtausenden die local zusammengehörigen Kefsel-thäler des Karstes ein offenes Thal formieren. Während man in anderen Gebirgsformalionrn überall mir offenen Thälern begegnet, findet man dagegen am Karste eine durchwegs noch unfertige Thalbildung, welche nur aus Mangel an Angriffspunkten für die Verwitterung entlang der unterirdischen Wasserläufe noch anf unberechenbare Zeiträume erhalten bleiben wird, bis diese naturseltene Arbeit durch die bloße mechanische und chemische Thätigkeit der gleichmäßig temperierten Wässer unter dem Karste ihre Vollendung findet. Sämmtliche Stadien dieser höchst seltenen Karst» erscheinnngeu liegen im nächsten Umkreise bei Planina in Innerlrain. Zur vorliegcudeu Betrachtung wird es aber zweckmäßiger sein. wenn man nun den umgekehr» ten Weg dieser Stadien einschlägt. Vei der ältesten Slufe der geologische» Reihenfolge des VilduugKprocesses beginnend, findet man das wicfengrüne Kesjelthal von Planina als das sehenswürdigste Object. Der hier nach allen Richtungen ausgeprägte Typus einer Kessel-thalform wirkt auf den Befucher geradezu überraschend. Eiu Thal ohne Eingang l.nd ohne Ausgang führt in seinem ebenen Boden einen serpcntinenreichen Fluss, der durch ein Höhlenstussbett hereinströmt und auf die gleiche Weise sein oberirdisches Dasein ausgibt. Die großartigen ZusluMöhlen der Kleinhän^el-Grolte bn Planina einerseits und die ^prudcwdeu Quellen in einer Laibachrr Zeitung Nr. 200. 1692 31. August 1888. Hilfenahme einer Nebenbeschäftigung schlecht und recht gedeckt werden kann. Von diesem Standpunkte aus ge« sehen, ist der Kleinbetrieb, der dem Menschen direct das Existenzminimum gewährt, eine sehr annehmbare Form der Bodenbcnühung und somit auch der Getreidepro« duction. Die Personen, die das Getreide bauen, brauchen sich um die Vorgänge auf dem Weltmarkte nicht zu kümmern, sie sind abhängig nur von ihrer Hände Arbeit und vom Himmel. Der Großbetrieb uud der Kleinbetrieb scheinen somit unter den gegenwärtigen Bedingungen am widerstandsfähigsten zu sein und die meiste Aussicht zu haben, sich im Kampfe zu erhalten; was wahrhaft gefährdet ist, ist jener Betrieb, den der bäuerliche Mittelstand ausübt. Der bäuerliche Mittelstand ist durch die über-seeische Concurrenz in eine Lage gerathen, welche ahn« lich der des Handwerkerstandes in den Städten ist. Außerdem ist er ihm ähnlich durch manche seiner persönlichen Eigenschaften. Er entschließt sich schwer zum Fortschritt, er ist misstrauisch gegen die neu auftreten» den Kräfte, greift anderseits doch gerne zu mitunter gefährlichen Auswegen, er lebt halb ill der Erinnerung an eine stolze Vergangenheit, halb in einer erdrückenden Angst vor der Zukunft. Im Bewusstsein seiner Arbeitskraft, seiner Bedeutung für den Staat, seines alten Ansehens, sieht er sich in einer Welt, die alle ihre Uebel gegen ihn wenden zu wollen scheint. Er steht in einem Kampfe mit Mächten, von denen seine Väter nichts wussten; wie einst der Türtenschrecken seine Vorfahren peinigte, so ihn der Amerikanerschrecken, der auf ihn in erster Linie es abgesehen hat. Hie und da ist ein Jahr günstig, wie beispielsweise das lau« fende — insoweit die Elemente nicht dazwischen fah' ren; aber im ganzen sind die Zeiten für ihn so schlecht, dass ihn die Hoffnung auf Besserung fast verlassen will. Und doch liegt für ihn die Rettung in demselben Programm, das auch die Rettung für seinen Leidensgenossen, den Handwerksmann, bedeutet. Die landwirt» schaftliche Fachschule füi die Jugend, die Association für den Betrieb. Ohne jene gibt es keine zeitgemäß verständige Ausnützung der Bodenkräfte, und diese ermöglicht die Verwendung von Maschinen, auf welche man heutzutage nicht mehr verzichten kann. Unser Bauer steht gar oft hinter dem amerikanischen Großproducenten, dessen er sich erwehren soll, so weit zurück, wie etwa der Tuchmacher, der in der einzigen Stube den Webstuhl aufgeschlagen hat, hinter dem Gioßfabrikan-ten, in dessen gewaltigem Arbeitspalaste die neuesten Maschinen ihre eisernen Arme drehen. Und doch könnte der Bauer dem Boden weit mehr abgewiuuen als jetzt; gewinnt doch, wie die vorliegenden Zahlen beweisen, er selbst oder der Großgrundbesitzer auch thatsächlich viel mehr, als man vor 30 und 50 Jahren gewonnen. Es handelt sich nur darum, dem Fortschritte sich voll anzuvertrauen. Wir haben manchen Vortheil vor Amerika. Wir leben in einem alten, dichtbevölkerten Culturlande, wo Material und Arbeitskraft leicht zu beschaffen sind und wo, wenn der Landwirt im äußersten Falle eine Schwenkung in der Production vollziehen will, die nahen Städte stets einen auf-nahmsfähigen Markt für Gemüse, Milch, Fleisch u. s. w. bieten. Die Krise, die so furchtbaren Antlitzes daherzieht, Seitenschlucht drs Kesselthales von Planina, im sogenannten «Mühlthal», anderseits enthalten an mehreren Stellen ihrer Umgebung deutliche Beweise einer Thalerweiterung, welche unaufhörlich entgegen der Stromrichtung erfolgt. Insbesondere bietet der Anblick des sogenannten Mühlthalcs den Eindruck einer gegen das Kesselthal von Planina einseitig durchbrochenen Doline. Noch deutlich genug ist hier die Stelle dieses vor urdenklichen Zeiten erfolgten Durchbruches zu erkennen. Und noch weit prägnanter, weil einer viel späteren Epoche augehörig, findet man dieselben Merkmale an den Steilwänden der Höhlenschlucht hinter der historisch denkwürdigen Burgruine Kleinhäusel in der Nähe des Marktes Planina. Im Rufe der Romantik einer großartigen Höhlenformation obenanstehend, sind jedoch besonders die Dolmen und die Fürst-Windisch-Graetz-Höhlen von St. Cantian in den Haatzberger Forsten bei Planina als außer» ordentliche Sehenswürdigkeiten dieser Gegend zu be« zeichnen. Im Sommer findet mau hier ein unscheinbares Bächlein, welches aus dem Zirlnitzer See unterirdisch herbeiströmt. Im Herbste und Winter bis zum Frühling rauschen hier mächtige Fluten überall hindurch, wo man im Sommer fast trockenen Fußes umherwan« deln konnte. Diese prächtige Dolinenreihe ist bereits znm größten Theile untereinander in freier Verbindung stehend und zeigt heute eine Gesammtlä'nge von mehr als zweitausend Meter. Nur an den beiden äußersten Enden sind noch die unverkennbarsten Spuren und geradezu unanfechtbare Documente für die Einsturz-Theorie der Dolinen-vlldung vorhanden. ist nicht unbesiegbar. Es bedarf der Anstrengung, es bedarf der Intelligenz, aber wenn es an beidem nicht fehlt, wird die Gefahr sich beschwören lassen. Man darf die Hilfsmittel Europa's nicht unterschätzen; es wird den neuen Kampf bestehen, wie es gar viele frühere bestanden hat; es wird Verwendung haben für einhei« mische wie für fremde Brotfrucht, und man wird hoffentlich einst auf die Krise der achtziger Jahre zurückblicken als auf eine große Bewegung, aus welcher unser Bauernstand gekräftigt hevorgegangen ist. Politische Uebcrllchl. (Altczechische M i ss e rfolge.) Die alt« czechischen Blätter befassen sich mit der Erörterung der Frage, welches wohl die Gründe für die altczechischeu Misserfolge der letzten Zeit seien. Sowohl «Politik» als «Hlas Naroda» bezeichnen als Hauptgrund, dass man altczechischerseits den jungczechischen Agitationen gegenüber zu lange ruhig geblieben sei. Das sei ein schwerer Fehler gewesen, der sich bitter rächen musste. Ihn anzuerkennen und dieser Erkenntnis Rechnnnq zu tragen, sagt die «Politik», sei ein dringendes Gebot der Selbsterhaltung der Partei, das um des Wohles des Vaterlandes willen nicht mehr weiterhin unbeachtet bleiben dürfe. (Aus dem steirischen Landtage.) Von großer Wichtigkeit für das steirische Unterland ist der Autrag des Abg. Dr. Sernec und Genossen aus allen Parteien des Landtages, dahingehend, zur Bekämpfung der immer drohender auftretenden Neblaus die Errichtung von Rebschulen mit amerikanischen Reben uud die Entsendung von Wanderlehrern zum Zwecke der Belehrung über die Anpflanzung und Veredlung der amerikanischen Rebsorten anzustreben. Dieser Antrag wird dem Landescultur-Ausschusse zugewiesen und sodann im Hause zur Verhandlung kommen. (Reorganisierung der Kunstgewerbe-schule.) Der Kaiser hat die Reorganisierung der Kunstgewerbeschule uud der chemisch-technischen Versuchsanstalt des österreichischen Museums für Kunst und In-dustrie in Wien auf Grund eines neuen Statuts uud Lehrplanes geuehmigt. (Petition der Stadt Wien.) In Gemäß-heit eines Gemeinderaths-Veschlusses hat sich das Ge< meinderaths-Präsidium der Stadt Wien mit einer Petition an das Ocsammt-Ministerium gewendet, in wel cher um den Abschluss von Zoll« uud Handelsverträgen mit Rumänien und der Türkei gebeten wird. Zugleich wird in der Petition auf die Strafhausarbeit und die in derselben liegende Concurrenz hingewiesen und gebeten, es möge von Seite der k. k. Regierung darauf hingewirkt werden, dass in den Strafhäusern keine un qualitätmähige Ware erzeugt werde, die im Auslande den betreffenden österreichischen Industriezweig discre-ditiereu könnte. (Land tags wähl.) Im Landgemeindenbezirke Landeck-Ried-Nauders wurde an Stelle des verstorbenen Abgeordneten Paler Greuter der von der clericalen Partei aufgestellte Anton Grissemann, Lehrer uud Gutsbesitzer in Gries, nahezu einstimmig zum Abgeordneten des Tiroler Landtages gewählt. (Regalienablösung in Ungarn.) Aus Budapest wird gemeldet, dass die ungarische Regierung an dem Gesetzentwürfe, betreffend die Ablösung der Regalien, auf Grund der Berathungen der Enquete, die sich mit diesem Gegenstande zu befassen hatte, wesentliche Aenderungen nicht vorzunehmen gedenkt. Die Enquete hat überhaupt keiue tiefgreifenden Modifikationen beantragt, und davon abgesehen, ist die Regierung auch bezüglich eines großen Theiles der empfohlenen Abänderungen nicht in der Lage, diesen Anregungen Folge zu geben. (Zur Reise Crispi's.) Die Versuche, aus der Reise Crispi's irgend eine bevorstehende große Action herauszuklügeln, werden beharrlich fortgesetzt. Das stehende Thema bildet dabei die Eventualität eines Zusammenstoßes zwischen Italien und Frankreich und einer territorialen Erwerbung an der Nordküste Afrika's. Wir glauben, dass es damit keiue Gefahr hätte, selbst wem, Crispi in Friedrichsruh uud Eger nicht gewesen wäre. (Frankreich.) Wie verlautet, hätte der französische Kriegsminister zum zweitenmale an die Commandanten der verschiedenen Armeecorps ein Rundschreiben abgesendet, wonach dem Minister jene Stabsufficiere zu bezeichnen sind, die nicht mehr geeignet scheinen, einen Feldzug mitmachen zu können, öder die um Urlaub einkommen, um sich den großen Manövern zu entziehen. Diese Officiere sollen in Disponibilität verseht werden, bis ihre Pensionierung durchgeführt sein wird. (?Ius Serbien.) Man meldet aus Belgrad: Die Meldungen über angebliche Verhaftungen von Mit» gliedern der hiesigen Omladina wegen Verschwörung gegen den König und Verbreitung aufrührerischer Placate erregen hier allgemeines Befremden, da dieselben müßige Erfindungen sind. Allerdings ist es richtig, dass im Iuuer» des Landes, im Uzicaer Kreise, infolge der Verhaftung des Abgeordneten Pope Novak el^e bedenkliche Stimmung iu der Bevölkerung zum «us' drucke kam, doch wurde der Abgeordnete bald ew' haftet und die Ruhe und Ordnung sofort wieder htt< gestellt. Novak erhielt die Weisung, seinen Pfa,^ sprenget nicht zu verlassen, weil eine Untersuchung w-geleitet wurde. . , (Afrikanische Conferenz.) Es bestaw sich, dass der König der Belgier eine Confereuz wii'W. welche speciell die Einfuhr von Pulver und Waste' nach Afrika unterbinden soll. um den Arabern '«l Innern, sowohl Tippo-Tib wie dem Mahdi, ihre M' nition abzuschneiden und dadurch den Aufang zu eutt Erstickung der arabischen Bewegung zu machen. ^' Hauptschwierigkeit würde wohl die Abschueioung l»e Imports durch Mozambique sein. , (Ein Attentat in Paris.) Ein franM)" Narr. der überhaupt nur ein Chauvinist zu sein lircnw und Oranier heißt, hat ein Altentat auf einen ^ amten der deutschen Botschaft in Paris aMeMN. Er wollte überhaupt nur irgend einen Deutscheu, "', zwar wegen des Krieges 1870, todten. Das AlteM misslang, und Granier wurde verhaftet. Der iM" hat trotz der elektrisch geladenen politischeu Atmospyc" hoffentlich nichts zu bedeuten. ^ „ (Irland.) Nachdem vorgestern von bcr .^5 Haftung zweier irischer Deputierter und eines «M Journalisten gemeldet wurde, ist heute zu benail ' dass über mehrere Kreise in Irland der Aus»")"' zustand verhängt wurde. Das ist das Alpha u"d 0" Omega der irischen Weisheit des Lord Salisbury' Tagcsneuiglciten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «A'"^ Morgenpost, mittheilt, dem Ortsschulrathe «n ^^ winket, Bezirk Weiz. eine Unterstützung von ^" > zum Schulbaue aus der Allerhöchsten 'Prn'atcasje s bewilligen geruht. — (Ein Riesengeschüh) für Pola wir^ der ersten Septemberwoche, aus dem Krupp^s^n ^ blissement in Essen kommend, auf der Südbahn .^ Klagcnfurt geführt werden. Das Geschütz wiegt ^ weniger als 48.100 Kilo. Für den Transport Kanone ist ein eigener Waggon gebaut worden. ,^ — (Gustav Freytag) wurde, wie a"s ..^„ telegraphiert wird, mit dem Großkreuz dcs Ernest'w'^ Haus-Ordens ausgezeichnet. Mit dieser Decoration '! erbliche Adel verbunden. ,^t) — (Von einem sonderbaren Teslal"^ wissen Pariser Blätter zu erzählen: Ein Kutscher«»" ^ll von 23 Jahren, der von der Celbstmordmanie ° > ^ war, machte diesertage seinem Leben ein Ende. ^, griff einen Hammer und hieb sich mit demselben ^ holt auf den Kopf. Da diese Versuche nicht zu ^ ^ wünschten Resultate führten, feuerte er aus 5" ftillei" volver zwei Schüsse gegen sich ab, die endlich '^ Leben ein Ende machten. Der Unglückliche t)> el' folgendes sonderbare Testament: «Ich, Ioha"" ^/satt kläre, mich todten zu wollen, weil ich des ^ l^n^ bin. In meiner Tasche befindet sich ein 6^^" Stück, das dem Arzte gehört, der meinen Tod coM ,^ ^ wird. Ich will, das meine Leiche in den I" ^,lb. Plantes gebracht und dort in Stücke zerschni"e" ^d die man an die wilden Thiere, die Löwen, ^w hjeje Bären vertheilen wird. Ich will ausdrücklich, "" , ^ Bestien sich an meinen Ueberresten gütlich ^" Das Testament des armen Narren wurde ^ ge-nicht vollzogen, die Leiche wurde nach dem 3" bracht. ^ Mssehe" — (Ein Vitriol-Attentat.) ^" sse i" erregender Vorfall ereignete sich in der Hatva''^z,e ^ Budapest. Auf Frau Katharina Lichtner w'z ^ ihrem Gatten ein Vitriol-Attentat verübt, N" ^M hebliche Verletzungen der ilberfallenen Frau i ^tle'' hatte. Frau Lichtner lebte getrennt von '^ ^rl"^>, dessen Manieren sie nicht länger zu ertragen ^ iy Lichtner forderte seine Frau des öfteren ans, ^ ^ zurückzukehren, welche Aufforderung jedoch "" t>e, ^lc tränkten Weibe entschieden zurückgewiesen "^r^',, verlassene Gatte rächte sich nun in so fürch^"'"t,) „l — (Die größte Brücke der ^ heh<>< einen Amerikaner zu verblüffen, dazu sou, ' . ^r ^. wird. recht viel gehören, aber ein neues P"^ be" .s Brücke scheint den Newyorlern doch b" "^"l^e men zu haben. Der Brückenbauer Gustav ^'^,M ^ in Pittsburg, Pennsylvanien, beabsichtigt ' „„d . ungeheure Hängebrücke für den Eisenbahnven " ^ , dere Zwecke über den Hudson zwischen Newy ^ bc> , dem nördlichen Neu-Iersey-Gestade zu bane"' ^eM^ fende Bill ist beiden Häusern des Cong"'^ ^„e" ^,< worden ,md ihrer Annahme sicher. 2)"' ,cc e'w'";si Baumeisters zusolge wird die Vriicke aus Di" ^ Spannung bestehen und 2«l>0 F»ß lang 1 ^ ge? > 1,50 Fuß länger, als irgend "ne "" „ ei>> ^' Spannung. Auf beiden Seiten des H"d'°" ,,, a" ^ F pelthnrm errichtet werden mit einer "Ni'^^ " hängenden Spannung von je 1500 Fnst ^Macher Zeitung Nr. 200. 1693 3z. Aumist 1888. ^ Gesammtlänge der Brücke, einschließlich der Verdungen, nahezu N500 Fuß (fiinfviertel englische cellen) betragen wird. Die Thürme sollen eine Höhe °" ^0 Fuß erhalten und auf Felsenfundamenten stehen, "^ das Huchwasser 25 Fuß überragen. Mr. Lindenthal ^""schlagt die Baukosten der Brücke auf 16.000.000 lars, während andere Ingenieure, die vielleicht nicht ""'ger competent sind. bis auf 40,000.000 Dollars ^"s«chnen. Aber selbst wenn man den Durchschnitt an-arnb ^'^-000 Dollars, so ist dies immer noch eine u °ve Summe, deren Zinsen verdient sein wollen. ^ (Die Unsitte, Nadeln in den Mund l^! ^^lnen,) hat wieder einem jungen Mädchen und I6,si! . ^hörigen schwere Stunden bereitet. Ein etwa .^ ^ynges Mädchen, welches bei seinen Eltern in Berlin ricbl^ .^bastianstraße wohnt, hatte während des Unter- "kb,n der Fortbildungsschule ein Tuch von, Rahmen Alun'k ^"^" "'^ ^'^ei ^nige Stecknadeln in den ntl,m . ^"°"unen, deren eine, als das Mädchen tief auf-^ - ' plötzlich in die Kehle hinabfiel. Angewandte nach ?^^ lieben vergeblich, und fo kam das Mädchen bedurl» S°nitätswache, wo es schmerzhafter Eingriffe h.".7'um die Nadel, welche sehr fest im Halse saß, ' auszuholen. Gemp^ (Opfer der Hundswuth.) In der Beteser nicht .r ^^^ biss ein Haushund vier Kinder. Obwohl sielen '. ert werden konnte, dass das Thier krank war, lähtia " ^ gebissenen Kinder, ein nenn« und ein elf» »ernnabe, der Hundswuth zum Opfer, gesn ' ^ Räuber»Chef von Belova — welche"9°"^ ^" ^^ ^" Belovaer Räuberbande, ^>rbe s ^noler und Binder gefangen gehalten, achear'ss ^' ^"^'" '" ^" ^ahe des Militärlagers ^ldpsu >,"' ^"" sand bei demfelben mehrere hundert aus ^/^iesenforelle.) DerFifcherJosef Schroff Bodens« - Konstanz fieng vor einigen Tagen im seltenen c^ ^eforelle von 14-5 Kilo. Die Länge des 66 5°«.. 'l^s betrug 1 Meter, ihr mittlerer Umfang '"Nillneter. 3°rstbel«1^°" einem Wilddiebe erschossen.) Ein Pawel, - ^"""6 H^er wurde vom Wilddiebe Franz Nürd?/^ '" Oppatowitz in Mähren erschossen. Der "°er wlttoe verhaftet. 'Der ^»/?,"H ^ne Folgerung.) Dienstmädchen: Ner .u s - ^"^ssor scheint aber ein strenger Vcgetaria« Kraut ."ü'^"s ^ssen Schreibtisch liegt alle« wie — '^^ Rüben durcheiuander.»____________ Vocal- und PlouinM-Nachrichten. Festlichkeiten in Ualschach. ^ Ratsch ach bei Stcinbrilct, 28, August. Achate bpn^'^' "°" b°^n Bergen geschützte Eden »ab sei«^ ""b laut seinen Iubelruf in die Welt und bitten A. »i"^°"schen Gefühlen vollen und mannig-^"lchacher ^"5„ ^ "bends an. 17. August zog die ^ich he,,. 7?pelle ",it klingendem Spiele durch den Rufern w 3" ""^ beflaggten Markt. Bei einzelnen traten w, ?^<>^^ besondere decorative Pracht hervor-^loss N» „ """"^ abgebrannt. Das naheliegende '" dem N«tt /" ^'^ '" s"""" Lichterglanze, welcher ^^^Mrspiegcl der Save rcflectiert wurde, einer (NachdlUs verholen.) ' °us dem Englischen von Vlax v. Weißenthuru. (43. Fortsetzung. !> mir">!' ?"^ 'ch ohne Gepäck reisen, und man Mb <^ „""^be nachschicken. Ich begreife nicht, wes' ^kgt dl>^, ^ ^'se verzögern wollen!» rief Mary. . er ».,«!,? bei ihrer Dienerin bemerkt hatte. " K"ith"^h'^'" Eisenbahnhaudbuch angegeben, de^l.l?"2 maa sp ' ^"V mit Bestimmtheit. ^ben vor.^^'/ ^ kommen aber Irrungen in N"d ^°nn willA"' bie Antwort. "acb^ch selbst er?n>>"°ch ^r Eisenbahnstation gehen »d sie jedoch, dass auch nicht ein Stück eingepackt worden war. Sie klingelte hrftiger, als es sonst ihre Gewöhn, hcit war. und sowohl Hanna als auch Frau Smith stürzten eilfertig herbei. «Wie kommt cs. dass meine Befehle mcht befolgt werden?» fragte Mary scharf. «Reden das gnädige Fräulein von dem Vefrhle. die Koffcr zu packen?» entgegnete Frau Smith. wä> rend Hanna sichtbar ängstlich dastand. «Gewiss! Es ist mir ganz unerklärlich, weshalb man einer so klaren und bestimmt ausgesprochenen Weisung nicht sofort nachgekommen ist. Natürlich mnss ich meinen Vater davon verständigen. Ich werde mich jcht zu Fuß nach der Eismbahnstatioll begeben, da, Flämmchen. wiegten sich bunte Lampions, flatterten Fähnchen, wölbten sich kühne Bogen, gestallet aus Eichenlaubwerk, und selbst vom Vorhänge, der die Bühne ab-schloss, grüßten liebliche Amoretten aus reizenden Blüten: «Willkommen, lieber Gast!» Jedermann erwartete mit spannender Ungeduld die Eröffnung der Vorstellung, Die zwei deutschen Einacter: «Wer zuletzt lacht» von Marie Knaufs und «Die Zerstreuten» von A. v. Kohebue, lassen schon in ihrer Dichtung nichts zu wünschen übrig. Obwohl die Anforderung an die schauspielerischen Talente eine bedeutende war, so entledigen wir uns wohl nur der Pflicht, wenn wir sagen: Die Darsteller haben ihre Aufgabe voll und ganz erfüllt. Das slovenische Stück «Lod ix kran^» war sehr fleißig studiert; meisterhaft in jeder Hinficht war die Leistung des Wucherers Grabez. Die Theatervorstellung wurde abgeschlossen durch die Declamation des von Fräulein Iosefine v. Raab versass-ten Festgedichtes, welches in schwungvoller Weise ftrain als eine der wertvollsten Perlen in der österreichischen Kaiserkrone, sowie die Liebe und Anhänglichkeit seiner Bewohner zu ihrem erhabenen Monarchen feierte. Das schöne, dustige Gedicht war fehr wirkungsvoll und fand allfeitigcn, reichen Beifall. Donnernde Hochs ertönten, als sodann die Kaiserbüste entschleiert wurde; alles erhob sich von den Sitzen und stimmte die Vollshyme an. Das glückselige Gefühl eines wohlgelungenen Festes erfüllte alle, als zum Schlüsse der Chor: «Lasst uns fest zusammenhalten, in der Eintracht liegt die Macht,» angestimmt wurde. Als Nachhang zur Jubiläumsfeier gab das Fest-comile' der lieben Schuljugend gestern ein Fest, wobei an die Schüler die Festschrist «Xaü c«825» vertheilt wurde. Bis zur tiefen Dämmerstunde erfreuten sich die Kleinen an Spiel und Gesang, nachdem sie auch durch eine reiche Jause ihr physisches Wohlbefinden gefördert hatten. Vor dem Scheiden vom Festplatze brachte die Schuljugend noch ein dreimaliges «Hoch» auf Se. Majestät, und man konnte aus ihren begeisterten Mienen lesen, welch mächtige Keime der Liebe zu unserem erlauchten Herrscherhause in ihrem Herzen sprießen. — (Allerhöchster Dank.) Seine Majestät der Kaiser haben den Herrn Landespräsidenten allergnädigst zu beauftragen geruht, der Stadtgemeindevertretung von Landstraß für die aus Anlass des Geburtsfeftcs und der Feier des 40. Regierungsjahres Sr. Majestät stattgehabten loyalen Kundgebungen den Allerhöchsten Dank bekanntzugeben. — (Die neuen Grundbücher.) Das groß« artige Werk der Neuherstellung der Grundbücher in Oesterreich schreitet ziemlich rasch seiner Vollendung ent» gegen. Nach dem Ausweise des Justizministeriums über den Stand der Arbeiten mit Schluss des ersten Semesters 1888 amtieren von den 845 Bezirksgerichten Oesterreichs derzeit nur mehr 108 noch mit den alten Grundbüchern, davon befinden sich in Niederöslcrreich 5, in Oberöster-reich, Böhmen und Istrien je I, in Görz 3, in Mähren !j, dagegen in Dalmatien 33 und in Galizien 55. — (Zur Unterlrainer Eisenbahnfrage.) Der kaiserliche Rath Herr Murnik hat sich gestern wieder nach Unterlrain begeben, um in der Frage der Unterkrainer Eisenbahn zu Großlaschih, Reifnih und Gotlschee Versammlungen von Interessenten einzuberufen. nach allem Vorgefallenen zu schließen, Sie es unterließen, einen Wagen zu beordern.» «Wir haben es allerdings unterlassen, gnädiges Fräulein.» entgegnete Frau Smith, nun ihrerseits etwas beunruhigt. Mary aber wandte sich ab. verließ das Zimmer und gieng über die Treppe ins Vor« zimmer hinab. Zu ihrer Ueberraschung sand sie. dass die Hausthür abgeschlossen und der Schlüssel daraus eutfcrnt worden war. Jähe Furcht erfasste sie. Was konnte das zu be. deuten haben? «Oeffnen Sie die Thür, Hanna, sie ist ab« geschlossen!» befahl sie dem hinter ihr herschreitendln Mädchen. «Abgeschlossen? Ah, dann muss ein Grund dafür bestehen. Herr Fuchs, der alte Mann, welcher unsern Garten instand seht, sagte mir neulich, er werde sich bemüssigt srhcn, unsere hcmsthiir abzuschließ.'n. wenn es wegen herumstreichenden Gesindcls für uns nicht rathsam sei, hinauszugehen. Ail Ihrrr Stelle würde ich nicht darauf bestehen, gerade heute zu reisen, gnä« diges Fräulein.» Mary sah sie scharf an. Eine seltsame Aufregung überkam sie. Was konnte das zu bedeuten haben? War sie denn hier eine Gefangene? Sie fetzte sich nieder, vollkommen zu Boden ge-drückt durch die sich ihr plötzlich aufdräna/nde Ueber, zeugung. dass man es nicht wagte, ihr zn erlaubf,,, das Haus zu verlassen, ohne den diesbezüglichen Befchl ihres Vaters entgegengenommen zu haben. War das aber der Fall, dann hatte er sie betrogen, und von allem, was er ihr erzählt, durfte sie nichts glauben. Es war dieser Gedanke so fürchterlich, da^s Mary .vollständig mechanisch in ihr Ammer zurückkehrte und hier wir betäubt aus einen Stuhl medetsauk. Mbatyx 3eitung 9?r. 200. 1694 31, ?[Uguft I888. , — (Die Kronprinzessin an den Plit-vicer S ü e n.) Bekanntlich unternimmt Ihre l. Hoheit Kronprinzessin Erzherzogin Stefanie in den nächsten Tagen eine Reise in den Süden der Monarchie, zu welchem Zwecke die Pacht «Greif» von gestern an in Trieft in Bereitschaft gestellt ist. Wie nun aus Zengg berichtet wird, trifft die Frau Kronprinzessin am 4. September in Zengg ein, von wo sich Ihre f. Hoheit über Otocac zu den Plitvicer Seen begibt. Am 5. September soll sodann die Weiterreise über Gosftic nach Carlobago erfolgen, wo sich die hohe Frau auf der ^)acht «Greif» wieder einschifft, um die Fahrt nach Dalmatien, beziehungsweise nach der Infel Lacroma, fortzufetzen. Aus Anlass des hohen Besuches wird zum erstenmale ein Dampfschiff die Gewässer von Kozjak und des Proscansko Iezero durchschneiden. Der Hafencapitän von Zengg, Herr Michael Vanjanin, der anlässlich des Strandens des «Greif» auf der Höhe der Insel Pago das Kronftrinzenpaar auf die Naturschönheiten der Plitviser Seen aufmerksam machte, wird nämlich zwei Damftfbarlassen nach den Seen bringen lassen und dieselben der Frau Kronprinzessin unter seiner persönlichen Führung zur Verfügung stellen. — (Zum «Solol»-Iubiläum.) Zur 25jähri-gen Jubiläumsfeier des hiesigen Turnvereines «Solol» haben außer den slovenischen Turnvereinen noch folgende böhmische «Sokol»-Vereine theils corporativ, theils durch Deputationen (mit Fahnen) ihre Theilnahme zugesagt, und zwar: der «Sokol» aus Prag, Pilsen, Tabor, Melnik, Böhmisch-Nrod, Königliche Weinberge (Prag), Wamberg, Pisek, Nachod, Brandeis a,E., Nudweis, Sobieslau und Wien, welche mit Separatzug und eigens aus Königgrätz bestellter Musikkapelle am 7. September abends 5 Uhr mit der Staatsbahn in Laibach eintreffen. — Für das Wetturnen des «Sokol» sind zwölf Ehrenpreise bestimmt, und zwar: 1.) Ein Preis von der Landeshauptstadt Laibach; 2.) drei Preise von den nationalen Damen Laibachs; 3.) ein Preis des Herrn Dr. Johann Tavcar; 4.) ein Preis des Baumeisters Herrn Philipp Zu-pancic; 5.) ein Preis des Gemeinderathes Herrn Johann Hribar; 6.) fünf Vereinspreise. Zum Schlüsse sei noch erwähnt, dass anlässlich dieses Jubiläums der Prager «Sokol» eine schön lithographierte und mit zahlreichen illustrierten Ansichten Krains, speciell Laibachs, ausgestattete Schrift, «V>Iotni kigt^» (Ausflugsblätter), herausgab, die den Ausflüglern zugleich als Wegweifer auf den von der Nahn berührten Punkten dienen soll, eingeleitet mit einem schwungvollen Vorworte des böhmischen Schriftstellers Jan Neruda und des Herrn Jan Lego. — (Militärifches.) Vorgestern abends sind mittels Separatzuges 602 Reservisten des 97. Infanterieregimentes zu den Waffenübungen von Trieft nach Cilli abgegangen. Mit demselben Zuge reiste auch ein in Capodiftria zur Bewachung des dortigen Strafhauses zurückgebliebener Zug des dort dislociert gewesenen 20. Iägerbataillons ab. — (Legat.) Der vor einigen Tagen in Trieft verstorbene Domherr Debelak hat dem Krankenhause in Ncumarltl den Betrag von 500 st. und armen Anverwandten dortselbst einen gleichen Betrag testiert. — (Zum Concert in Gurlfeld.) Anläss' lich des am 2. September von den Patrioten des Gurk- Eine Stunde vergieng, und immer noch saß das unglückliche Mädchen regungslos da, wie gelähmt über die Falschheit, welche der Vater sich ihr gegenüber hatte zuschulden kommen lassen. Er hatte zweifellos seine Gründe dafür, sie vom Hause fernzuhalten. Aber welcher Art konnten diese Gründe sein? Auch Richard hatte ihr in der letzten Zeit nicht geschrieben, sie nicht aufgesucht. Musste sie darin ebenfalls Unheil sehen? Ein Gefühl namenloser Angst überkam sie. «Was immer auch geschehen möge, ich will entfliehen, weit weg entfliehen!» sagte sich das unglückliche Mädchen. «Hier zu bleiben nach allem, was ge» schehen ist, es wäre zu grausam. Aber ich muss sie täuschen, sie irre führen, wenn mir nicht alle Hoffnung auf einen Erfolg genommen werden soll.» Dieser feste Entschluss richtete sie wieder auf. Sie musste sich scheinbar fügen und thun, als ob sie ruhig der Ankunft des Vaters entgegensähe, der kom» men würde, um sie abzuholen. Zu diesem Resultate gelangt, trat sie in das Wohnzimmer und klingelte. «Ich werde für die Post mehrere Briefe aufzu» geben haben,» bemerkte sie leichthin. «Ueberdies möchte ich wissen, Hanna, ob es auf den ausdrücklichen Wunsch meines Vaters geschehen ist, dass man mich hindert, nach Hause zurückzukehren. Sollte dieses der Fall sein, so bin ich natürlich bereit, mich seinen Wünschen zu fügen.» «Sie sind wirklich sehr gut, gnädiges Fräulein,» meinte Hanna gerührt. «Ihr Herr Vater hat allerdings geglaubt, dass Sie erst nach Hause zurückkehren sollten, wenn sie bedeutend gekräftigter feien. Er wird dann s.lhst kommen, um Sie abzuholen, we»n Sic ihm «m paar I,ile« schreiben.. (For^etzunn sol««-) elder pol. Bezirkes und vom Gesangvereine «Llovonsko povsko , ! lr, ^!Ll Weizen pr. Heftolit. 5 «5 ? 4 Vutter pr. Kilo . . — W - ^ Korn , 4 3!1 b 30 Eier pr. Stück . . — 2 - ^ Gerste . 3 90 5, 2N Milch pr. Liter . . — 8 ^ - Hafer » 260 510 Riudflnsch pr. Kilo — 56 - " Halbfrucht .-------.^«0 Kall'sll'isch » — 44 -—" Heiden » 4 55 5 85 Schweinefleisch » — 54-—"" Hirse » 4 22 4 80 Schöpsenfleisch . -32^^ Kukuruz » 5, «5 b 70, Händel pr. S«ücl . — 3b --' Erdäpfel 100 Kilo 2 50-------Täubn, . — 14 -^ -" Linsen pr. Heltolit, 12-----------Heu pr. M.'Ctr. . ?.50 "" ^ Erbsen » 13-----------Stroh . . . 214""" Fisolen » li-----------Holz, hartes, pr. Nindsschmalz Kilo 1----------- Klafter l»!40^^ Schweineschmalz » — 74-------— weiches, » 4 1b ^"" Speck, frisch, . - 64-------Ws>!i,roth..100Lit.------A^ — geräuchert » -70-------— weiher, » ^-—^)^ Allsselommcnc Fremde. An, 29. August. Hotel Stadt Wien. August Mascouich, Geschäftsmann, Trieft. ^ Otto Hahn, Procurist, Leipzig. — Wehel, Balajthn, Mo» bruger aus Wien. — ssranz Pevic. Militär Verpfll'^coiitlowl, Trieft. — Maria Käsen, Private, Kärutcn. — Anna Aft»«"' Stefan Eldal. Graz. — Richard Michelcic, Kaufman», SM>' — Ludwig Kuba, Podiebrad. .^ Hotel Elefant. Ctttouötl). Kaplan, Vojacel, Katechet. U.-H"^' — Dr. Ialobi, Haidcnschast. - Scheich, Geistlicher, V'M^ heim. — Gockel, Gymnasial Lehrer, Karlsruhe. - i^'r" ' Kfm.. Gürz. — Fessel. Kfm., Wien. - Komerer, Prop"""' Paris. — Lulsic. Antiquitäten-Händler, und llrbas. l. k. ""^ landcsgerichtsrath, Graz. — Weißenbach, Kfm., Mil»^'!.^ Werthheimcr, ssabrilsprocurist, Steinbrück. — Hainif l),"" Inspector der Südbahn, Trieft. ^,,^ Hotel Slidbllhnhof. ssurlani s. Tochter. St. Domcnico. ^,^ Bürgermeister. Maria>Gail. — Hofmann, Nähert,,, ^"' berg. Hotel Vairlscher Hof. Schontag. Restaurateur, Gallsnrgg^. Verstorbene. Den 27. August. Maria Zdravje, KaischlerSgatti", ^'' Kuhthal II. IIemil>I» ttrißnlii. «,,h< Den 2U. August. Leopold Cuber, Maurer, 563-," thal 11, ^arie» »term. Im Spi < a Ic: «., Den 27. August. Johann Mlbel, Arbeiter, >'' Bauchfellentzündung. _______^ Lottoziehuug vom 2!). August. Prag: 37 79 24 32 3^^, Meteorologische VeobachtunnM iu L^ba^ ^ ssewdltt 0 A .30. 2 . N. 7368 238 NO. schwach bewölkt M » . Ab. 736 8 17 2 windstill heiter ^ Morgens bewölkt, dann theilweise Aufheiterung, " h . " über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Nagl<^^«!^ Zur Vertheilung an die Schuljugend hei ,deLg'k*'^ lass des Regierungs-Juhiläums Seiner Majestät a e[i\e^ stattfindenden Festlichkeiten empfehlen wir die rg \fl in Farbendruck ausgeführten Porträt unseres *: jage e 17 Holzschnitten ausgestattete, in unserem * schienene Festschrift Naš cesar (1848-1888). m„ Spomeniški spi.s za sloyensko ifll priredil uèitelj. ^ lyft"^ DioHO Festschrift, welche von den hohen K- '-09^ HclmlrUthen «lor Provinzen KRrnten, Krft»»' ^nkf' „ land und Steiermark JJ,r besten« empfohlen wurde, eignet sich H .c|,ei» ^ patriotischen Inhaltes als anch ihrer ' j^n *,na0* stattun« we^en zu einem bleibenden An««» ]rf»JeP lieuer stattfindende lleKierunKB-Juhiläun» ° ' ^ unseres Kaisers Franz Josef J. } me v°nrt*e'1 Preis der Broschüre 18 kr. Bei Abnan^gjguw und mehr Exemplaren treten erhebliche PrelS . ein. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. tJoTTlljß^B1 12. v. Kleinmayr & Fedji111 - Die ,>. t. ^o^^^>"""^n V"/ der «K'aibacher Zeitung», be, w""^,,^ Alwnnement mit diese,« M"'?"^ P^ werden höflichst ersucht, die we ^ ^ numeration »>lR.I War» ^. dtaatsMnllhen. Eilbttlent,'...... HI'70 81-gn l»°°tt v° ^l"t«lose «5° fl, ,»3 50 134'2b l»«^t "at,l°!e . ,o<» ^ i«»,7L i«»-25 bn ^ „8 bo I«9 — . m«,°«,„ ^«,° «arisch« ..... !<">-»o —- i°«? inland '^'^ Veld Wart o»/n Temeser Vanat .... »(,< 8l» it5 50 o°/<> un»»lilcht...... !04 !»o l(<ü ?o Andere öffentl. Anlehen. T>onau.«eK.°«ose 5"/„ ,oo fl. . lift i.u >2o 2l> bl°, Nnleihe i«?u, ftcu«rsrc! loe — l«u?n «lnlebcn d. Ktabtgemeindc Wien l05 50 ion oo Nnlchcn b. Slablgemeinb« Wien (Silber und Gold) .... — — —-- Plämien «nl.d.Vtadtgem.wlen >» sl.) Vodencr. allg. österr. 4°/<> Gold . >»5 »', 12« — bto, in bu „ „4'/,°/» loi bl» «l«i — blo. in 50 „ „ 4°/» . »8'KO l»» - bto. Plämlcn'Schxldvelschr.»"/» Il>3,— lo» 50 OeN.Hypolhelenbanl loj. 5>/,"/i> i«l — — — Ocftoinss, Banl verl, 4'/,°/,. . ini 50 101 »o bto. , 4°/„ . . I0l> no 100 8« blo, « 4°/, . . 1!/0'N0 100 t<0 Nnss. aNg, Vob«ncrebit'?lc» vcrl. 5'/,"/° —— ^- - Prioritäts-Obligationen «lll 100 sl.) Elisabeth westbabn l. «imilfio« —'— — — Ncrdlnanbu.Norbvah!, in Vilb« 10«'20 lno«c> sslanz Ioscs»Vahn..... —'— —.— Galizische Karl'Ludwig. Nahn «im, :««, zoo fl. S. 4'/,"/» - 100 — I0V oo Ocsserr. Nridwcftbahn . . . l0«i>)lin»>» 25 Diverse Lose (pel ellill). «lrebitlose in« fl..... ,gz50 1S4 2b Llary'Lose 4N fl..... «^ z<, g, - <"/« Donau.Dampfsch. ,oo sl. „9.- 120 — LalbachrsPramicn-Nnlehzosl. 24 bo 25- Osen« Lose 40 fl..... gy-zo ^-— Palffy l!ose 40 fl..... y^-eo s,ß — Nöthen»««,, öfl. Ges. v,,osl. ,»,0 ,8»<» Nubolf^'ose 10 sl..... ,,.. ,i5» Salm i!osc 40 fl..... «4.7z «5 50 Gt.-Genois.LVse 40 sl. , . ««« «7>3c Valdftcin.l'ose 20 sl. . . . «." I.- Wlndischgrah.Lose 2<> fl, . , zg.n 59— Vanl-Actien (vcr Stüll>. Nn«I?'Ocft>.'ll. Vans 2n« fl, . ,<,„ — ,« Vaolvcrcin, Wiener, ion fl, . 97 «K l»? l>« Vb>>cr..?lnft., öft,l!00fI.S.40«/„ «s.« 7b «54 L« «lrbt.'Nnft, f. Hand.u,G.,60sl. Li» »« 51»'0 «ircbitbanl, «llss. Ung. 2l»0 sl. «o« l>0 »<>7— Depositenbank, «ll«. 2<,n sl. . iy2 — 184'— Lscrmpte G,, Nicdcrbsl, f>«,ofl, »,!»'— 51» — Hypolhelcnb,.öft.2oufl.2s."/„— «7— eänderb., oft, 200 fl. G, 50>V<>«. 2.1« — «»« ..... 21»'75 »K'2l s — «uschtiehrab« «tisb, 50« fl. «M. «5« - »69 — (lit N) 200 sl. . z»l» — 3l»0 — Dona» - Dampfschiffahrt« ° Ges. Ocsierr. 500 fl, LM. . . , 40« — 4'^» — Drau.t.i8?8 20Usl,S. —>— — — fterd,nant'«!.Noldl'. lono fl. ,VudN'ia'!l'i!,cher>ö,'P, 20(>!l.ö W. —'— -.— itaulcnberss «ilsciibahn I0U fl, . —'— — — llasHau» flllVt, 4z» — 4b4 — veficrl, Norbweftd, «Ul> sl, Silb. Is.s, 5« I« - blo, 20U fl. Silver . 19» 7l 1<»? -Prag-Duxcr «tilenb. Ilinfl, «ilb 34 75 55 »5 Mudolf.Bah» 2UN fl. Silber , l»? — l»l b0 S!ebc,,l'i!ra>,'l «iisenb, 200 fl, . —'— —'— Staatseisenbahn 200 fl ö, W, , I2K5-— «5 »s< Ve'b V»r< Vübbahn 200 fl. Silbe» . . 11» V0 11375 Silb.lNoldd.'Vfrb.'V^oosl.LVl. l« — ulbko Tl«m»aft»^el,. Wr, 170 fl ö. W. 227 7l. ,z« «5 „ Wr.. neu 200 fl. — — — — Iransporl.Vcselllchaft I sl, . —'— — — Ung.»a»llz. Lisenb, »00 fl. Silber I7I 25 >72,25 Ung, «oibostbahn z»0« fl, Silber iei «» ,«2,50 Ungwtfib.sMaab.Gtaj^oofl.V. 170 — >7l>.b0 Inbustrie-Actieu (pn Stück), «lgybi unb »int'l'erg, Eisen« und Stahl,Ind, in Wien 100 sl. . — — — — hnw..^e>hg, I, «ofs«"/» 9»— 94.— „ltlbemllbl". Papiers, u, V'V. 55'5l> «'— Vionlan»VeseU!ch., i>ftrri.»alp>ne 4» «0 »»>— Präget Lisrn.Inb. Ge! 200 fl. «7« — 27? — SalaoTari Lisenrass, 100 fl. . 1«? — —<— wasstnf..V.0esl.in w,looll. . ,70 — »74 — Devise». Deulschs PIlihe......«0 «,, «o »l bonbon.........125-2« «28 5« Pari«.........«'5!^ 48 «0 Valuten. Ducaten........ »«5 b«7 li0»sttanc«»Slll>ch»bi,«lnolen . . «0ll» «0 l?< Italienische »anlno