«««■fr 14. »etto». Un »1. A»g«ß lf04. jklrHI XV. Erscheint jeden Honnrsg. -»- *"*■ *" —-- - ♦"•iSBS1 Umm 14 - hanv^tznftt« mrbtn »icht zontL,sfi«0,. CuHpfeifinfrit billigst ber«h»et. — »eitfdftf stich erwünscht m» »otUa »«gfteiX bi» Freileg jeder v«che eing«s«ndt »»rbe». Bei bett LandtagMahlen. - i>• Die Zeit ist nicht wehr fern?, da die Wähln brr ne»en ßurir, bie osirtemrine Wählerklasie, zu den Urnen schreitet, »m direkt» und g«* heim bat beißt mit Stimmzetteln. denjenigen Z^hlwerdts zu wähle», von dem si« erwarten daß er ihre Juteresien im Landtage am besten vertreten wird. , Von den acht Wahljtezirken »mfoßt der achte Wahlbezirk Pettou die Gericht«b«zirke Friedau, St. Leouhatd, «öhitsch. 6t. Marem. Uianii, Trachenburg. L'cht»N«ald. Luttenberg uud Vbei.Radkkriburg. also neun Gericht», bezirke mit dem Hauptwahlort, Petto u. Daß in diesem von der Mur bi» an die Save sich ausdehuenden und die Grenzdezirke von Ober-RadkerSbuig bi« Ran« vmiafsende» Wahlbezirk die Isa nbbctölfrru nj^ vorherrsch«, ist natürlich. den« alle diese zn» Wahlbezirk» Pettou ftthöriqen CHrrirfjiibrxirff sind Land» baubezirk«, ist tvelchrn die Industri« nur sporadisch vertretn, ist. Dieser Tatsache «»sprechend wäre es wieder >» frUsi»fTfcinfrltch. «*»" Klnfjl^iihihjitrti Mellt werden »Ä«n. welche «»t der Land-wirlichaft ebenso wie den mit soziale» Uerhöltnisfeu der lanobautreibeuden Bevölkerung im allgemeinen so völlig den laut sind, daß sie imsiande wären, die Interessen de» eiuen Teil?» wahrzunehmen und zu vertreUu, »hne den ander« teil birefte zu ictfibitfftl. fluch kr kleinste Grundbesitzer kann seinen Grund und Boden oh« Hilfsarbeiter »icht da» „liebe Feelml // — .Ich halte jeden Anonym»» für einen Lumpen!■ — fogtr «nlänqst der Vorstand der zweite» Abteil»na der Wiener Pstlizeidirektion zu einem Mitarbmer M .Neu,» N»n,«r Journal", welcher in der Rr. S8S1 diese» Blatte» einen laugen, sehr interessanten Artikel über.Anonym« Briefe' schrieb, ver mit dni Worteu schließt: »Die Zahl der anonymen Briesjchreider. — selbst iu der .besten Gesellschaft' ist eine größer« al» man g«wöhnlich annimmt und sast jeder ist «in ausgemachter Schurke.' — Einverstanden! — An mindesten» ist e» die ekelhafteste Feigheit, irgend einen Menschen au» Haß. Rachsucht. Neid, darunter auch der Ge» schSst»»«id gehört, otxr Bo»h«!t anonym zu de-leidigen, oder so^ar anderen gegenüber der gr« meiiisttn Dinge, nicht selten sogar d«r scheußlichsten Verbrechen zu b'zichtiqen und gleichzeitig dem Beschuldigten jede Widerlegung oder Bertndigung unmöglich zu machen. Da» ist schändlich und diese Schändlichkeit verliert nicht» an ihrer Qualifikation, wenn sie nur .an» G'spaß' begangen wird. Nicht viel mehr wert ol» diese .lieben Seelen' find jene, die den lieben Mitmenschen nicht anonym die Ehre abschneiden und dabei selber soviel aus Ehre halten, daß sie den wirk» lich ehrlichen Menscht», der die verleumdeten warnt, sich vor diesem Gelichter i» acht zu nehmen, abgewinnen, au» seiner Gesapitwirtschast nicht soviel herausschlagen, al» er herausfchlagen muß, um sich wenigsten» über Wasser zu halten. Heben ihn günstige Zufälle etwa» höher empor, sö daß er nicht bloß der Gefahr de» Ertrinken» entgangen ist, sonder» auch noch soviel frische Luft schnappen kann, daß er sich langsam auf» Trocken« zu rett«u vermag, dqnn umso besser für ihn und für sejne Hilf»arbelter. die da» gemein-some Schicksal enger au den Grnndbesi^r schließt al» den Industriearbeiter an feinen Arbeitsgeber, mag derselbe uun «in Kleingewerbetreidmder oder eiy Großiabrisant sei». E» ist ein müßig Tun. die soziale Sleflnnj der landwirtschaftlichen .Hilfsarbeiter mit der der Hilf»ls»arbriter nicht verlassen, wenn für ihn die Rot am größten ist. Daß ein Hilf»-arbeiter in der Landwirtschaft eine »veit unter» geoidneter, soziale Stellung einniimnt al« der industrielle Hilf»arbeiter ist unwahr. Der Land» wirt schätzt einen tüchtigen Winzer, einen ehr«n» hasten Knecht oder ein« brave Magd iveit höher al» der Industrielle seine besten Hilfsarbeiter, weil der Laildwirt einen Ersatz für tüchtige Hilfskräfte bedeutend schwerer findet al» der Industrielle. Der Landwin muß sich fogar »u-frieden geben und i» Fällen wo der glmerbe-tmbMte 9Ux Großindustriefle einem Hilf»arbeiter auf der Stelle den Laufpaß gibt, beide Auge« zndiücke». Damit ist nicht gesagt, daß die Existenz d<» landwirtschaftlichen Hilfsarbeiter« eine rosige ist, allein wenn er sich umschaut u>id gerade dort, wohin ihn da« Geflunker der privilegierten Gleichheit»- und Freihei«»apvstel an, meisten zieht, in der Großstadt und da» großstädtische Großtun döj wohl; unlängst wie'» eiükaus'n war, foll'n allerhand Keiner« Sach'n g'fehlt haben wie'» auß'a G'wölb war; wahrscheinlich hat sie'» beim Umaiiandersuchn von der Budl awigstrat! Und ibre Ainder; so herzige Fratz'« sei«», aber kein« siecht den Vater gleich. — Rau ja, '« ausputz'n kost Geld und woher nehmen? Ich kann ihr ja »Ix Schlecht» nachred'n, Gott bewahr; mich gehl'» ja nix an, wann d' Männer fo dumm sein und Slaud'n. daß sich a saubere junge Frau dö« teure i'wand von dem Geld derspart, wa« er ihr asse Monat geb'n kann. '» i» nur da« ma davon red'n tut. denn wissen« Frau Glöckerl. ich halt von dö Männer a nix. Der da drent — »au ja So wifs'» ja eh ivem« angeht, kan Tag kummt er vor zwölfi. ei»» z'hau«! Sieb'» Kinder sei» da und '« achte am Weg und — nau a jed'» soll tun wa« will, aber mit dera reich'» Wittfraä kummt ma die S'fchicht nit richtig vor. Da wird» amal au damifch'n Krach geb'n! — Wa»? Sö wolln gehn Frau Glöckerl? Sein'« ja erst kummen und dö G'schicht von der Fräuln Luri, dö muß ich Ihna »och derzähl'n! Ich kumm ja so dö ganz« Zeit nit auß'n Hau» und mich g'freut» allerweil wann'« mich heimiuch'n! AlSdann daß ich sag: — in andrrn Umsländ'n soll'» sein und er hat'» sitz'» lass'»! — Wer? ja dö« hab ich nau nit heran» aber wa»«'» wieder kommen Frau Glöckerl! — was. is richtig schon Ernst? — Also psürt schön Gott und nix für ungut. Aber wa« ich »och jag'n wollt; ich Arbeitn,Und mit seiner Existenz Vergleichs) so ■börsten sich seine Ansichten über da« .Bielverdienen' und unabhängige freie Leb,», über die Genüsse, welch, die Großstadt bietn, bald gründlich Indern. Wa» sich an der Stellung der landwirtschaftliche« Hilfsarbeiter und der ihnen Gleich« -gestellte», für ivelche j« doch die viert« Kurie geschaffeu wnrde. Käsern lüßt und in ,rster Linie v«« Staate selbst durch An»drhnung brr sozialpolitischen Sesehe auch auf die landwirtschaftlichen Arbeiter gebessert werden müßten, da» dürste doch ein verständiger Landwirt weit besser beurteilen können und schon der zunehmenden Landfluch» wegen im eigene» Interesse der Landwirte auch energischer betreiben, sich pnt besseren Gründen dafür einsetzen können al« der Richtlandwirt. Run aber geben sich die klerikalen die größte Mühe, auch da« Mandat der allgemeinen Wähler-Nasse im Wahlbezirk, Pettau-Rann zu ergaltetn und mit welchen Mittel» sie arbeiteu, zeigt dcht«bezirken. soll der k. k. Hosiat Dr. MiroOav Ploj im sieirische» Landtage vertrete»? E« klingt wir ein schlechter Witz, aber zu einen solche» gibt sich der Herr Hosrat wohl »icht her. Diese Kandidatur bedeutet nicht mehr uud nicht weniger, al« da« achte Mandat der vierte» Kurie mit der ja auch die audrr,» mitwähle», mit den Stimmen der landwirtschastliche» Hilfsarbeiter und aller andern vom $r»»db und Landtagtabg,ordnete Pt'arrer Josef Ziöfar streifte kurz die Ereignisse, welch, sich seit Iahr,«srist in, R,ich«rate und Landtage abgewickelt hatten, da er hinüber in der nämlichen Gemeinde gerade vor einem Iabre einen weitläufigeren Bericht erstattete. Äu»führ-licher besprach ,r aber da» «,u, Wahlgesetz ant der viertln allgemeinen Wählerklasse zum Land-tag,. Er m,int, hiebet, diese« Gesetz wäre wohl eine» der gerechtesten, welche noch jemal« vom steiermärkischen La»dtage beschlossen wnrde. Drese Versammlung zeigt,, wie außerordentlich wichtig e» sej. die Bestimmungen biefr* Wahlgesetze« eingehend zu besprechen, da da« Landvolk, besonder» »nr Sommer«i»eit. wenig Zeit hat. sich mit der Politik zu befassen. Übrigen« findet sich sogar manch,r akademisch Gebildete, dem die Bestim-«ungen gerade diese» Gesetze» noch ganz fremd sind Bei solchen Umständen könnte e» wohl ge-schehen, daß sich an der Wahl nur weni.^ Männer beteiligen würden und e« ermöglichen kjinnt-n. daß sogar ein Deutscher al» Vertreter der Slowenen an» den unteren zehn Bezirke» »ach Grau entsendet werden könnte. Redner zeigte am Beispiele der Wiener christliche» (soll heißen christl'ch-sozialen) Frauen, wie viel zum glückli-chen Au»salle der Wahlen im christlichen Sinne eine einsichtsvolle Kran beitragen könne. An der recht gut besuchten Versammlung in Zdole nahmen auch sehr viele slowenische Frauen teil. Diese forderte der Abgeordnete oul. sie mögen ihre etiva säumigen Männer am 20. September l. I. gewiß dazu b'tveae«. daß sie zur Wahl schr,it,n.' Vom Abg. 2iÄfar ist man gewöhnt manche» zu hören, wo» sich mit seiner Eigenschaft al« Pfarrer, denn Abgeordneter ist ,r dock, nur so nebenbei, «icht recht vertragen will. Da« aber wa» ,r in Zdole sagte und tat. ist doch etnfa» stark. ' . Richt daß er zur r,g,n Beteiligung an der Wahl an» 20. September auffordert, da sonst am Ende gar ein Dentscher al» Vertreter der Slowenen in den Landtag käme da« macht höchsten« lachen, wenn, man an den deutschen Reich«riMer v. Berl» denkt, der die Slowenen im Reich»rat, vertritt ünd an Schneidiakeit und Deutschenhaß selbst dem Abg. Aökar nicht» nach-gikbt. wa» schon ,twa« heiß-n will. Auch da« Beispiel der Wiener einsichtsvollen christlichen Frauen, die viel zum glücklichen An», gange der Wahlen im christlichen, d. h. christlich-sozialen oder klerikalen Sinne be'tragen. welche« er den zahlreichen slowenischen Teilnehmerinnen an dieser Versammlung vor Auge« führte, braucht man ihm nicht gleich al» .nationalen VilkSver-rat' vorzuwerfen, denn diese Wienerinnen gehen mit der gleiche» christlich-sozialen Begei-steruna auf eine Wallkahrt wie zum Heuriaen und höre» mit der gleichen Andacht ein, Predigt de« Pater Abel. wi, di, zotigen Kouplet» einer Bretteldiva letzter Güte an und weil e« bei den Wahlen ,a Hetz' gibt, sind sie erst recht dabei. Aber bei den Wahlen der vierten allgemei-neu Wählerklasse hab,» sie so wenig zu tun wie die vielen slowenischen Frane» in Zdole bei riurr politischen Versammlung. Die sloivenischen Frauen aber kriegen etwa« zu tu»! Der Herr Pfarrer 2ißfa*. denn al« solcher ist er den Frauen entschieden ei» höhere» Wesen ' denn al» Abgeordneter, forderte die Fraueir auf. sie mögeu ihre etwa säumige» Männer gewiß dazu bewegen, daß sie a» 20. September zur W,h> schreiten! — Er forderte 'sie dazu in einer »ffeatliche, Ber,»mml»ng vor ihren Oj<». «er» dazu auf! Run mag e» ja unter fett Derheir»teten Wählern der .untere» zehn Bezirk«,' auch einig, Eiwandet» gehe», die sich von ihre« Weibern zur Wahl treiben lassen ohne zu «uckeii. Allein wenn nun einer, der sich von seine« Weibe Glicht kommandieren läßt, an» irgend einem Grunde, der tved-r sein Weib noch de» Abgeordnete» Pfarrer 2iäf*r etwa» angeht, nicht zur Wuht schreiten mag, und seine Gattin aber dem Auf-vag de» hochwürdigen Herrn entsprechend ihn gewiß dazu nach Wetderart bewegn, will, d.iß er doch schuit,, dann gibt» im bestn, Falle Un-frieden im Hau« und in der AauiiUe und ei» tagelange» Keppeln und Keisen, di« dem auf seine Rechte al« Hau«he?r und Wähler bestehenden Mann di, Sache zu toll wird und die auf ihren eigenen Mann geh tzte Wahlzntreiberin da» Herren-recht de» Mannet zu — fühle» bekommt I Der Herr Abgeordnete hat al» Pfarrer wohl schon manche» Paar getraut und dem Weibe nach der Schrift gesaust: .d« sollst dem Manne untenan und gehorsam sei»!' wenn er die Frauen nnn im Angrsichte ihrer Männer und in offener Versammlung dazu auffordert, ihre säumigen Männer zur Wahl zu treibe,!, so hat er damit ersten» die verheirateten klerikalen Wähler vor den nichtklerikalen Wählern al» Simandln blamiert, die Angst v»r ihren Weibern haben und zweiten« den politisch-nationalen Zank direkte in die Familien hineingetragen, wa« seiner Pflicht al« Seelsorger geradejn Hohn spricht, oder — er ist nicht einmal mehr seiner klerikalen Anhängerschaft sicher uud — hetzt ihnen die Weiber auf den Hal». Kriegt bei dieser hän»lichen Beschäftigung eine oder die andrre ein paar Kopfnüsse al» Kort'schloh», dann mng sie sich bei dem hoch-würdigen Herrn Abgeordneten Zidtar bedanken, der sie zu dieser politischen Versammlung znsam-nientreiben ließ, um ihnen j» sagen, daß in WahlangelegenheiteU die Männer den Weibern folgen müssen. Da» u»ter de» Männern »icht bloß die p. t. Eheherren, sondern auch die wahlberechtigten Söhne und Knechte im Hause verstanden sind, ivelche die vom Abgeordneten ?. (tUx dazu beauftragte Hau»srau am 20. September bei Ber-meidung sonstiger tveiblicher Zivangsmaßregeln ganz gewiß in» Wahllokal« zu liefern hat, ist selbstverständlich. Von der Woche. Beim d , u t s ch t n Vol k»tag in Tropp a u am 18 August, an welchem t0 000 Deutsche au« allen Teilen Schlesi,»» t,ilnahm,». g,laugt, solgende E.itjchließiing zur A'nahme: .1. Der deiitsche Botk«tag rrblickt in iKr beabsichtigten Errichtung slawischer Parallelklasse» an den Lehrerbiidungs-A-istalten i» Troppau und Tescheu den dreistesten aller bisherigen Schritte zur Auslieferung de» dem deutschen Schlesier über alle« teure», hochentwickelte» schlksischen Schnlivesen» an die Slawe». 2. Er erblickt in ihr und den vorauigegan-geuen Slaw'sieru»^maßregeln die planmäßige Verwirklichung der Absicht, unser friedliche», hoch-kultivierte» deutsche« Schlesien der Gewalt und Unkultur eine« minderwertige», eroberungSsüch-tigen VolkSslammeS zu überantworten. 3. Er erblickt in diesen Schritten da» gerig-netste Mittel, in d » b>«her stet« lonakn und geduldigen Herzen der deutiche» Schlesier jede Anhänglichkeit a» den Gesaintstaat. jede» patriotiche und dynastische Geiiihl bi« auf die Wurzel au»-zurotte». 4. Er fordert mit warnungsvoller Stimme die Regierung ans, den Plan der Parallelklasse» ttt den Lchrnbilbu«g«anftalte» u» Troppau »nd ZkschN« IcvfOTt stille« pi Iflffcfl. 6. Er so, bat die Einführung brr deutsch«, Staatssprache uud gibt seiner ti,f»urz»lud«n Überzeugung Austnck. daß ohne die nach>»altig. ste Förderung de« Cftmerch. »rrbinbenben die* vieutes, M Dentscht»««, der G,jam»staat nicht weiter bestehe« sonn «nb bei Untnbrfltfnng btch« staaterhalteuen (Elementes Österreich in kürzester Zeit zerfetzt und zertrliwmnt werde» wird." Bo» den Abgeordneten waren anwesend: Reich«ra»«abgrorbneeut-scheu votkspartei. zu welcher sich doch drei Reichsratsadgeorbuetc uud acht Lavdiagtahgeord» riete Schlesteus zähle«, teilgenommen! — Weshalb? Run die Herrn, werdn, ihr Fernbleibe» von einem deuijchtu Vvlkttage in ihrem eigenen Heimat«laude wohl bald «uftliren? AuA Stadt und Tand. G»«be»»eftutz »e- Dr. Drume» «b ßrwiefr«. Wie da« .Ge. Tgbl." au« zuver-läffigster Quelle »rsähn. blieb da« Gnadengesuch de« Dr. Anto» B r u m e n um gnadeuweise Um-Wandlung der ihm vom hiesigen t. k. Bezirk«»,, richte zud'klinten mehrvöchentliche« Arreststrafe in eine Geldstrafe ohn« Erfolg. Die Lrresistiase wird« aber ihn wegen Amtsehreubeleidignna de« Stflbtamtei, dem er den schweren Borwurs de« Mißbrauche« der Amtsgewalt in einer Eingabe ge-»acht hatte, vnbtngt. Die bestimmte Form, in ««Icher die Nachricht über die Erfolglosigkeit sein,« Gnadengesuche« gebracht wird, laßt wenig Zweifel an der Richtigkeit dieser Nachricht übrig. Aber ebenso wenig zweifelhaft ist ««, daß ihm auch dieser Mißerfolg nicht abhalte,, wird, i» jeiuer dishnlgn, Art feine persönlichen Ansichten zur G«drm Gemeinderat mit Herrn Bürgermeister O r-n » g^ben >»icht eingeteilt«, Herren Offizieren der Garnison mit dem Bataillonskomuwnanlen brs k. k. 4. Pi0t»ierbalmllons Herrn Majör I. Römet an der Spitz«, bonV bei in Pettan und Umgebung damiziliereudeu «lab«, und Oberoffiziere de« Ruhestände« n»d andern, Pnchonisten des Militär-und Z.vilftandes. dn, aus Urlaub i» Pettau sich befindliche» Zöglingen vnsthiedener Mitttür. Bilduug«anstallen. der dienstfreien Maauschafte«. der k. t. Geudunmrie nnd Finanzwache waren zahlreich« Andächtig?, besonder« viele Damen zum Festavttetpieiiste erschienen. Der Erzhg. Albrecht Miliiär-Veteranen-Vereiu war in Parade ausgerückt. Da« f. u. k. Pionierbataillon iu Porade mit Feldzeichen, die zur Wgffemlbnng eingerückte« Reservisten de« Bataillon«. ebenfalls i» Parade mit Feldkappen statt der Ezako«. hatten am M'uoritenplatze vor dem Kloster Aus-stellung genommen und gab die vorgeschriebenen Shrenwlven ab. ' Die Defilierung erfolgt, am Flonaniplatze. Am Abende de« 17. d. M. hatte da« Osfizierskorps de« valailloi« unter Bei-ziehung vieler «äst« im Schweüerhause de« Volk«, garten« ei»,m Zeslabend veraustalte» frpfatteOfeiijl Irr emnmrlijche« ¥>t-«ei»tr. Montag deu lS. d. M. fand im Musit-verei»«saale ber Festgottesdienst der hiesigen evan-fikl>sch«n Gemeinde- zu Ehren de« 0eburt«tagr« ©r. Majstät de« Kaiser«, abgehalten vom Bikar Bbh». statt. Der Saal war der Feier e«tlpreche»d autgestatiet nnd zwischen Kanzel nnd Altar die Kaistrbüste nnter einem hübschen Arrangenient von griinen «lalipflanze» ausgestrllt. Anßer den prvtestantischrn Gla»ben«genosstn warn, di« Ver» treuer der politische» uud Gericht«» und anderer f.1 Behörden da« Offizier« ^torps der Gornifo». de? Herr Vürgrrm,js„r. Herr'Station«chef dn Südbahnstation P,»>au uud d«r Militär» VNeranen^rkin FM. Erzh. Albrecht u. f. w. alt geladene Gaste i» Paradeuniform oder schwarte« Fest kleide »schiene«. An Beginn de« Fest-gottetdieuste« wurde da« Loblied .Großer Gott Wir loben bich'»atnHar»oni»mbeqIeiiu»g. b^orgt Von einer Dame, gesungn» uud nach dem Eingang«, gebete de« Geistlich,» die ersten beiden Strophen de« Kais»rli,d^. Räch dem G,bet sür den Kaiser b,ga„» die Predigt üb«r den T^t: .Fürchtet Sott, ehret d«» König, habet die Briiber li,b" Lp. petri 2. 17, in wklcher b»r Prediger in kürzn, Um« riffen die Hnnderljahrseier der Errichtung de« Kaisertum« iusterreich besprach und dann in herze»«warnirr und tiesempsundener Rede den Herrscher feierte, der die evangelische Kirche in idster» reich an« einer blo« grduldsten znr gleichberrch-tigleu machle und in seiner Mild« und Berechtig, knt ihr auch feine materielle Unterstützung sür ihre Knltutzivecke augedtiben laste und in ergreifenden Worten darlegte, baß au seinem Geburtttage, zur Ehre besten ber heutige Festgot«e«biensl abgehalten wirb, Katholikeu und Evangelische gleichmäßig den Segen de« Himmel« erbitten, daß dn Kaiser noch manche« Jahr seinen Geb«rt«»ag in Frieden stiern nnd noch manch«« Jahr au« diesem Anlasse der Festgottetdienst gehalten wnde. Mit der Schild,-rung werktätiger Nächstenliebe und ber wahren Gottetfiircht schloß die Predigt. Nach dieser wuide di« drille Slrophe de« Liebe« .Großer Gott ivir loben bich' »nb nach bem Gebete be« Herrn unb bem Segen da« Schlußlieb: .Unsern An«gang segne Golf gesungen. Damit schloß ber FeftgoNe«dienst, dein anßer den gelabenen Ehrengästen auch a»bere Katholiken beiwohnte». D». Aases Aa»s. f Freitag abend verbreitete sich in ber Stabt bie Nachricht, daß Dr. Haa« plötzl'chgestorbe» ist. DieNachricht war lei-der wahr. Dr. Jos. Haa» ist in Hermagor, wo er ol« k. k. Notar wirkte, plötzlich gestorben. Der B,r- blichene war ein geboretier Prttaüer und vor allem ein »neniwegt seinem Volke treuer Sohn, ein Deutscher nicht blo« Äußerlich. Dr. Josef Haa« b«gan« auch i» Pettau fein, Praxis bei Herrn Notar Filastrro. ilbetnahm dann als sclbiiändiger Notar' da« k. k. Notariat Ebern-darf in Kärntrn. würd, von Ebern darf nach Völker markt üversttzt unb erst im Vorjahre »ach Marburg. I« Hermagor wohin er fich von Marburg übersetzen li«ß. ereilte ihn jähling« der Tod und ein« Witw« und drei unmündige Kinder trauern am Sarg« de« i» b,»^ schönsten Manne«-jähren hinübergegangenen Gatten »nb Vater«. Wie Dr. Josef Haas ein zuverlästiger beulscher Mann, so war rr auch ei» zuverlästiger Freund, der. »ven er einmal als Freund sich kür»e. un-wandelbar an diesem Bunb« festhielt. Liebenswürdig im Umgänge, »üchtig in seinnn Amte und nn sorgsamer Gatte und Vater, schied mit Dr. Josef Haas ein ganzer Mann, «in vortreff» Iicher Mensch und ein Deutscher, der feinem Volk, unentivegt die Treue hielt. Und so möge ihm eine fröhlich« Urständ verliehen sein. ?obe«f«Il. Am vergangenen Sonntage den 14. d. M. starb Frau Anna Müllender k. k. Tiernrzteiitwiiwe nach längerem Leiden im SI .Lebensjahre. Die verstorbene, eine auch außer-halb ihre« engeren Bekanntenkreises hochgeachtete Frau. hinterlSßt außer einem Sohne, ber in Graz lebt, »och zwei Töchter, von »»eichen bie ältere. Frl. Anna Müllender eine insbesondere Ifür feine weiblich« Honbarbeiten sehr gesuchte Mei-steriu, währeub ihre jüngere Schwester Frl. Marie Müll ober al« .kleine Tonte' im stäbt. Kindergarten an Seite ttr Kindergärtnerin Frl. Höber wirkt nnd fich ein gut Teil der Verdienste an den vorzüglichen Erfolgen dich« städtischen Jnstilnle« zuschreiben kann- Beiden Fräulein mag die herzliche Teilnahme, bi, ihn,» allsnt« über den Verlust ihrer guten Mutter entgegengebracht wird, eiu Trost sein. Vrrba«» de»tscher HochschSier Pettan». I» der Versammlung der deutschen Hochschüln Pettau« vom 11. d. M. wurde einstimmig be-schlosten. einen verband zu gründen. Die Sa» tzungen wurden bereits der Behörde eingnncht. In Pragerhos findet heute den Ll. d. M. in Kaschel't Garten «in volttstst zugunsten des verschönernngtvereives statt. Das Programm ist sehr reichhaltig. Di, Mnstkvorträg, werden von der Pettaner Stadtkapelle ansgesührt. Bei Ei«» tritt der Dunkelheit Abbrennen eims prächtigen Feuerwerkes durch den beuwhrten Pyrotechnik» Winkowitsch aus Graz. Abends wird der Fest» platz mit elektrischem Lichte beleuchtn. Am Fest-platze ist sür Volksbelustigungen oller Art gesorgt. I»ßr»»tl-»-«b»aß brr /««er»«Hr. Im verlaufe der letzten Woche rückte uusne frei-»villige Feuerivehr zn einn Jnstrnktionsübnng aus. Angenommen würd, der Brand des Stadt» lheaters während der Winter-Spielzeit. Demgemäß geschah der Angriff von der B>«marckgaste au« von zwri Seiten, von ber Gastensront und rOckwärl« be m Hause de? Herr» I. Kasimir, von der Hinteren Giebelskitt, d«r Bühnenseite de« Theater«. Dort war auch die grtßere Spritze postiert, während am oberen Gassenende eine andere Spritze so aufgestellt war. daß im Ernst-falle die Schlauchleitung durch bie Braubgaffe gerade binab zur Drau gelegt mrde« konnte. Die Aufstellung ber großen Schubleiter oben unb ber kleinen unten geschah mit großer Raschheit »nb Präzision, ebenso bie Echlauchenlwickelung von den Spritzen zu den Steigern und bald be-ganiikn auch bi, P»mp,nmä»»,r ihr, Tätigkeit. Al« ba« Bilb be« Angriffe« so weit war. berief ber Hauptmann Herr G. R Johann Steubte die Zug«- unb Rottenführer zusammen unb er» läuterte ihnen bie Art be« Angriffe« auf da« gefährdete Objekt, ans Grund der Supposition eines Thkaterbrande». feine einzelnen Maßnahmen erklärend und begrünbrud. Daß Herr Hauplmonn Steudle Chargen, und Wehrmäuner auf eine solch« Eve,!!>»'.ität einübte, kann nicht genug an-erkannt wnden, beim ei» Angiff ans ba« vom pntrr rrgifft« Thratrr von da engen Gasse au«, in »elcher die Brxgungtsrrihrit auch »och durch b*t Hütx der Nachbarhäuser sch^tr beengt ist, yrfotbrrt so vit^Aeist««g^ea,»att. Selbständigkeit, raiche Entschlossenheit jeder eiiizrliien Th->rgk und jedes einzelnen Wehrmanne« und trotzdem die höchste Vufmerfjamftit aus die Kommando« uud Gignale, damit die einheitliche Leitung »icht ver» teren gehe, haß darin schön eine zwingende Äotweudigteit liegt, die Nehrmänner und Eharge» daraus praktisch einzuüben. Marktbericht. Der Austrieb betrug 402 ttiud lungam vergangenen Donuerstage stattfand.verdient »ullkommcn den guten Ruf,' welcher ihm voran-gegangen war. Die Unternehmung verftlgi über ein »»«gesuchte« Personal und vorzügliche« Pferde-Material. Da« erstere besteht a»« 50 Perjone». — indegrissen die Musikkapelle, — letzt,rr« oii« 35 wohlgeschulten Pferden her verschiedensten Äiusseu. wovon einige al» wirkliche Prachtexemplare be» zeichnn werden müsst«. Erwähnung verdiene« auch die gefied.rten Zirkn«ltlnstler. 4V Tauben und ein Kakadu, sowie eine deessirte Schweiz,rkuh und ei» Esel. Die Leistungen her einzelnen Reit-«nd Turiilünstler. reip«ch Japu«. Die Handel«» und Srwerbekammer in Graz ersucht un« be« toi'»» zu gebep, daß sie iq her Lage rss. Yen am Abiatze i>ach Japan interessierten Firmen ihre» Am»«spreugel» «Mittel- und Untersteirrmark) ei» uige einschlägige Mit!eilungen zur Verfügung zu stellen. B»utz»«lchu»ß. Wie inj Vorjahre, so kommt auch heuer tvieder dn« Interkaläre der Kaiser Franz Joses l.»Stiftung der steiermärkischen Sparkasse an würdige, arme. arbeii»uusähige, eine langjährige treue Dienstleistung an einem und demselben Orte nachweisende Dienstboten oder sonstige Privatbedienstete zur Verteiluug. Die entsprechend instruierte» Gesuche sind dahkr ehe- st,n« beim Stadtamte Petla« zu überreichen. ■■■■■■■■■■ I^uftenletbenfcer nehme die längst bewährten hust,»stillenden »nd wohlschmeckende» Kaiser's Brust-Caramellon. Soitkcu O ^ A A not' Zeugnisse bewei» dlu i <+11 fett, wie bewährt und von sicherem Erlolg solch, b,i ^>«1. vtlstnulf. K*t«nt u vtttchit«. f sind. Dafür Angebotene» weist zurück. Man hüte sich vor Täuschung. Nur echt mit Schutzmarke .drei Tannen". Paket 20 und 40 Heller. Niederlage bei: I. molitor. Apotheker in Pettau. ftarl fi4 .................... — Vlertatjlkrilek: r I— — *k. 1». BraSil llt^ea: „Wieder Khi4*r-M#4a" IM t*i> IMMalt* „rar Ma Kiadaratabe" Bchaitte iMk Ak li(UHlU| MS »W nIni■ Werte Naftrt ih Ihrtm ......Hirn iehaiU« ut* Mta rtf Itrsa ilieswi Mm esde*a ttrw Puillta». Oh AaMbaaf M» TlMlIIHl« II tlri «atfwch f*m DuMWekl I rfSKi SCHRITT ZUM ist vcratladicca unJ bctllndigt« AnaoattrcS. Sittt beihahe SO Jahren tat ca unirre Aufgab«, di« Gc». PRAQ, wenaelaplata tt«»« « BUDAPEST, Porotheagasae 9. ■mbM t3anfj>oftfwtt, fMtl ^ (^liii^ ••••••••»■•••ff Oiiflrt, mt lüOO '/, Baqe» niib bittet um geneigte Abnahm - ■ — ■ :'-' -. 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Ein grosses Blatt 6z: 74 cnp. Wa« bie Karte besonder« auszeichnet, ist die große Schnst ihrer Ortj-namkn, die sie auch für schlechte Augen und frei Lampenlicht (rftar macht. Vorrätig bei W. Blanko in Pottau. Pettauer An: i 2, S, 4 er Ansichtskarten nnd 5 kr., KÜnstler&arien in leinater Aialllhrung sind tu haben in der Buch- and Papierhandlung f. BLANKE, Pettau. GOGGGGGGGGGG Wirkung Annonce ist niu ftana von Crlelg. Mnn Mit in bn w«I>l bft fHAitrt, ta V«*> statt na >»d Cb!ai|aa| Mi Vi-«Iflt va'frfnäsig vorgehl. Uafm fcti I8"4 ^rftrbrnbc A»«°nc»n-itr»»-Mttea ist fcmtt, j»»'M •«Kit» aa» tftat tzi»sich»tch p, »nb« ©ruft tißlich Avnonren Erprditls» M. Dukes N.tf. tu llinlill i Emriil Umi:i Wir*, t, UJiBtrilt 6—a. ilil'nA VOl HaJOX OA'Oifii^ » — 6 — MAGGI ,8 SUPPEN' und SPEISEN WÜRZE uk alt»»»AH»«. an schwach»» Suppe«, uun. 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In Pettau kiuflich bei: Cf C. Schwab Handlung, .zur goldenen Kugel," Franz floinig. Handlung, Jos. Kasimir, Handlung, Viktor Schulfing, Handlung. Epilepsi SBn an Falisucht. Arinpftn u. and. nerovsm ZustSnden leidet, verlange Broschüre darüber. Erhältlich grotit und franko durch die Priail. Sch»a»ea Apolhcke, /rgakfart a. M. Gedenket bei Spiele«, Wette« «. Bermächtnisie« des De»tsche« Sch«l»erei«eS «ad ber Südmark. Wer liebt Hrtel, •fea, e roß,» »eviMtsches Mit »eiche gefchawikige fetal? ei» f»r»|e«, ein* unb risen Der a>al(t|r sich täglich ant bei k# taaatea (aat Liliottmilcliseile (gdjujtchrlr: 2 •ergaUaatr) ». Bergaasa 4Ce.. Dnsken u. Teilchen a/E. Sorritig k «t 80 h bei: F. C. Schwab i« Petta«. hehhmhi e»I<5 - Annoncen fifUfM 4li AsHsasa^iNdM« wm R«M NUN, Msrt imnnssm«, tmlwlrti flr swackmlal Wm L. Separatist« 2. M. Sommer-Fahrordnung der Station Pettau. P O 8 t Z ü 9 e. Ankunft ! u iuwi ti r ■laste Abfahrt iL_u " r Staate f Maate Nach Früh | 7 18 Früh 1 7 22 Triest a. Mlrazaseklag NachmitL 6 8 1 Nachmittag 6 23 Wlaa aad Trieat VormitL 9 46 Vormittag 9 68 Wies aad Badapeat Abends 1 8 50 Abends 8 66 Wies, Badspest, Warasd. Früh 1 — Früh 6 00 Markarg, tirai Früh 8 63 Früh - — Vaa Marburg S c h n e 1 1 z U k e. Nachta 1 66 Nachts 1 06 i Wies and Trieat Nachts 3 49 Nachts * 60 1 Wien, Budapest, Warasd. Nachmilt. ' 1 4ß Nachmittag 1 48 Wlea and Trieat Nachmttt. 8 18 Nachmittag 8 16 Budapest gf - Zar Beachtung! Die Abfahrtszeiten der Sommer-Fahrordnung sind wesentlich abweichend von jenen der Winter-Fahrordnung. Dekorations-Pa piergir landen, Konfetti, Papierschlangen, Lampions, Salon- und Gartenfeuerwerk. . Zu billigsten Preisen vorrätig in der Papierhandlung «hlt, de» Betrag »«ileieh unwii»««iid »■ Cnpf» der Aaweitng di« ■Mh«» »ad ge»»»» Adrm» du» uu»g»h(». Härteste Dv»r»e^ Mramihct vester Selbsta.strlch «eaNisch! ermöglicht et, Zimmer zu streichen, ohne dieselben »über Gebrauch zu seyen, da der »««agmhn« #«r*ch und da» langsame, klebrige Trocknen, da» der Clfarbe und den, vllack eigen, »ermiehea wird Die Anwen» dung dabei ist so einfach, daß jeder da» Streichen selbst vornehmen kann. Tie Dielen können naß ausgewischt werden, ohne an Glanz zu verlieren. — Man unterscheide: gefärbten Ehristoph Lack gtlhbr»»» »ad «»h»g»»ibr«»», der wie ülsarde deckt und gleichzeitig. Glanz gibt; daher anwendbar aus alten oder aus neuen Fußböden. «He Klecke», frühere» «»strich ,e. deck« derselbe »,llk«»»e» und reinen ehristaphLack S' »e»e Diele» »»d Parkette», der nur Glanz gibt: namentlich sür rketten und schon mit iLlsarbe gestrichene, ganz neue Dielen. Gibt nur Gl«nz. verdeckt daher nicht da« Holziuuster- Pufil«lli ea. 8d Ouadralm. <2 miltl. Zimmer) ö. W K II 80. I» alle» Ltidtr», »« Niederlage» »arh»»he». »erde» direkt» «»steige diese» kb«r«i»tel»; Musteranstriche und Prospekte grati» und franko Beim »ause ist n»»au aus Firma »nd FabrikSmorke zu achten, da diese« seit 1850 besteh«»»« Fabrikat »ielfach »»chgrahmt »»d versälscht. entsprechend schlechter und häufig gar nicht dem Zwecke ent. sprechend in den Handel gebracht wird. Franz Christoph Erfinder und allein. Fabrikant des echten Christoph- Lack. Prag Ll. Berlin NW. Pettau: V. Sehulflnk. C i 11 i: Josef Matiö; Marburg: J. Martin), «oman pachner'o Nachf.,R. tjaber; Wind. Feikrih: X pinter. — 8 — Ein gutes altes Hans Mittet, daß IN seiu?r F a n, i|jj fe^ft« fcatf4 .ist Pa» pllbeka«»te. sich j*i» t« vJu^4ll obufr. h , Peiittcht»«» „nd Xtx billige Prri» von I_____ ... laiig nicht. ermdAlicht die «nfchoffur «e»ererlck»,»«g »er Ges«»»tzeit nt V», sind mir von Gehti Gttederre !i» Aber 1500 Lob- imd Dankschreilie» Niemund sollte versäumen, sich ba« kochDicht»» vuch. iq welchem die Eukalyptu».Präparate genau bklchnrben find u,ch w>s deren vielfältige, erfolgreiche Anwei'dung bei ob^e>^a»»te» Äranf« deittu komm«, ju loAe". Im I.tterrfjr aller Leidende rnd« ich dajHct, ..wall hin jaa; «1(4 4^ b«m m Merjeugung e,ne Menge Z-«g»isse Mi «sheilten »um Abdruck bringen lassen. DWt^ Wa» achte genau auf die Schutzmarke. <4H| grast h|ss Eucalyptus-Rxporteur. Gs,s: Apotheke zum schtvarzen vSren.^Mrinnch Spurny; Hartznr, «. D.: Apotheke findet «pfnahae !>»«» Reinrassige eugl. Schweine \m 2 Monaten bU l Jahr alt» darunter ein schöne* Eber sind in Gut Neustift bei Peftau zu verkaufen. Anzufragen bet Herrn Franz Kaiser in Pettau. * DiittNufett Mine« iiJltlitftet Mittel. « « fNr Magenleidende!« « Allen denen, bie fich durch «rttltung »der d«, d-rch «.»aß «angelhastrr. schwer verdaulicher. zu heiler oder,u Klter Speisen odsr hstf «regslmö^e Lebenweis« n° »a«e»tr,»ea. wie- IM. schwere Üntomi aber M«mt fcrfatarwaia tat im \ UM Mtwmtialvin »m boo (Kü»fh»md»tt fi N •« in fefi «MWiR jjflt \tmtx Anspruch auf in ihrer schulfreien Zeit, i« „ ^ tieherin, bezw. Lehrerin der franzSfischm lassen. . rinnen haben die «it dem Nachweis der vsteßGichischen Vorbildung und der etwaigen WerigeK " ttkfadje, in denen ausdrücklich anzn- . ._____uA&Xt§F^ " . bereits angestellt sind, durch die vorgesetzte fönst unmittelbar Hieramt« zu überreichen. Stadtschulrat Pettau, am 11. August 1904. Der Borfitzende: Ornig «. p. 6.-2. A. VII 170/4 Edikt " ; über die Versteigerung beweglicher Sachen. Im Verlasse nach Josef Sorglechner gelangen im Pfarrhofe za Haidin am 22. Aigist 1004 vormittags 8 Uhr die Fährnisse als: Einrichtungsstücke, Tisch- und Bettwäsche, Geschirr, Kleider, Weine, Wagen, Pferde, Rinder, Schweine u. s. w. zur öffentlichen Versteigerung. Diese Gegenstände können beim Pfarrhofe in Haidin eingesehen werden. Die Gegenstände sind bar zu bezahlen und sofort wegzuschafTen, die 3% Armenabgabe trifft den Ersteher. K. k. Bezirksgericht Pettau Abt. VII, am 16. August 1904. "' ««rsu , öUto« mit ► HwfcMti l nicht ZrfMN? sowie --i' «b Im« untntrMfcmt! i eitrige* A»»I unfc 13fcrläb*tii Hageres, bleiches Äusj Mangel, Elickrästnnz eine« krankhaften gnßaabe« »er L«be». Hei./»», AkapaMMf unk liailtiwnfanin, >»«>e häufige» . Mtaiwi, ioH>«hh HieltH«. siechen oft solche Personen langsam dahin Kräuter»,in gibt der >eschivächi«n Lebentkrast eine» srischen Im»ul» frdutfn>»4afci8fttbe««WK»it, besörd»» Beibatung «ad «rnthr»»» m~' .......... . /ich.' ng. waaßek» Ibildung und , unter aar-sowie häufige» Ka^f. bewrism birt UrlBtemeta ist zu habe» in Naschen » n. >.»« »»d fl. j.- i» «potheken von ffen»». LnNkib«?,. v»r«4l», R»»«k»ch. Hri, mareck. (OlaAlMft-Tetoirtif.fMjMtx. eil». Wa« der«, marftara u. s. » sSU'ii Jilftvaufk «nd,an, Uh<1 i» den Apotheken. Au.h ««rt.nd.t tfl« Apolh.k« In PETTAU » .nd m.hf Fl««sfcwi Krtwtw-' * nlal»f«U^rpchni alten Ort.n OtUrr*ieMJ»«VM. lacliahmigea wird gcirarat. 'MW Man verlange au»dr0cklich ^ t tuoert uirich'schen --»> ftrinterwein. Utiitbit Mittel. DiitetlMlei Mittel. i weh v«r««ndtt dl« Apol HfVit Annoncen Mr O* A. Oppetik's Nachfolger Affton Oppeük, WIXN, L, ter«*lfffcn und verantwortlicher Schriftleiter: Joses Fel««r. Druck: S. Blanke, Pettau. Meitage zur ^Detteruer Leitung Verlag von W Blanke >» Petta». WMMWW^WMWMWWWWMW Der Dorfkönig. Lrzül>l»ng vo» ,1ronj W>chmci » n. 1. cMnrt)btiienke. des Ursäsibanern Rede hat auch beim Lau« vcSherrn was gegolten. Gäbe heute »och keine Wasserleitung in Hoheubilcheu ohne mich." »Früher habt Ihr auch mehr Interesse für die Gemeinde gezeigt. Jetzt kommt Ihr gar ielten zu de» Verhandlungen." .Wozu auch, wem» ma» mich nicht mehr braucht! Der g»ädige Herr kau« ja alles!" Mit kurzem Gruße wandte er sich ab und ichritt, die Hände in de» Tasche» seines laugen, mit schweren Messingknöpfen besetzte» Rockes ballend, durch de» Garte« zuriick dem vkono-»litgebäude zu. »Die Undankbaren!" knirschte rr, .einst haben sie mich weit uud breit den torfkönig geheißen, aber seit der Varon i« Hohen-I'nchen wohnt, meinen sie einen Kaiser zu haben »nd der König ist vergesse»." Zeit Jahre» schon ersiillte» beleidigter Stolz, Neid uud Grimm seine Seele mit gährendem leiste. Während die andere» Bauern »och in Leibeigenschaft frohndete», waren seine Vorsah->en bereits vor Jahrhunderte» frei auf dem Ur-iäßhof gesessen »nd hatte» vo» jeher die erste -Holle im Dorfe gespielt. Hätte er damals, als der Staat das r»i»enhaste Schloß Bucheufel», ?a» sich a»f einer kleinen Erhöhung mitte» im Torfe erhob, um eine» Spottpreis zum Verkaufe ausbot, aus törichter Sparsamkeit »icht gezögert, k>a« alte Gemäuer zu erwerbe», «»d dir Steine zu seine« Bauten zu vmveuden, so wäre der Freiherr in de» Crt gekommen. Ulrich von Rothenklinge» iah auf eine stattliche Reihe vo» Ahne» zurück. Aber sie mußten »icht immer die Besten gewesen und in der wilden Zeit des Sanft-rechts ans Abwege geraten sein. Denn zu Ende des Mittelalters >var ihr Stammschloß bei Kliugeufeld. weil es als Zchlnpswiukel rfir räuberische Überfälle gedient, durch eine kaiserliche E>crkiitiou»< trnppe zerstört worden. Die Nachkommen hatten diesen dunklen Le»a„ Tenlmal in Sßliuffen. «Mit Text.) Phvtooravhi« » -chrerer. ln»stund historische Schätze, die er im In- »nd Ausland gesammelt, trng er in den glänzenden Räume» z»sa«u»e», und als alles fertig war. siedelte er mit den Seine», der Frau, einem Knaben uud einem Mädchen, ans der Residenz in das Tors über. Anfangs hatten die Bauern den Fremde» etwas mißtrauisch betrachtet, aber bald schlug die Stimmung z» seinen Gunsten nm. Der Baro» war fei» iu selbstbewußtem Stolze sich vom Volke ab-schließender Adeliger, er ging mit der neuen Zeit und verstand es, durch joviales, liebenswürdige» Wesen die Stzmpathie» der Leute zu gewinne». Er schien keine» Standesnnterschied zn kenne», achtete anch im Geringsten de» Menschen nnd ließ feine Kinder ganz in de» eigene» Anschauungen aufwachse» uud erziehe». Der kleine Ferdinand und die um ei» Jahr ältere Agathe durste» mit den Dorskindern wie mit ihresgleichen spielen, und besonders war eS de» Urfäßbanern blondes Töchterlein. Grete, zu dem sie sich hingezogen fühlten. Fast täglich kamen sie ans den statt-lichen Hof des Dorfkönigs herunter und waren dort wie zu Haufe. Wen» anch Mangold mit stillem Verdruß da» wachsende Auschen des Freiherr» verfolgte, mochte er diese» Verkehr, der wiederum seinem Stolze schmeichelte, doch nicht Einhalt tun, ja mit der Zeit begann er seine geheimen Pläne darauf zu baue». Jetzt war Agathe vou Rothrnklingen zur weitere» AttSbildmig iu riu vornehmes Institut der Residenz gebracht worden uud nur Ferdinand einstweilen, unter der Cblwt eines Hanslehrers, bei den Eltern geblieben. Cbwohl Grete inzwischen das siebenzehnte Jahr erreicht hatte, war doch iu ihrem Umgang mit dem ein Jahr jüngere» Schloßbesiverssohli keine Änderung eingetreten. Die beide» schiene» es kaum zu bemerken, daß sie allmählich de» Kinderschuhen entwachsen, nicht mehr wie einst Mann und Frau uiiteiu-ander spielen konnte». Da Grete feine Mutter mehr besaß, lehnte sie sich nm so inniger an den Gespiele» an nnd betrachtete ih» wie eine» Bruder. Am Eingang de» Nächstliegende» Gebäude» blieb der Ursäßbauer stehe» uud ein seltsam triumphierendes Lächeln glitt über sein eben noch finsteres Gesicht. Richtig, da war er schon wieder, der braun-lockige, noch etwa» eckige, junge Mensch mit den klngen dunklen Auge» »nd dem seinen, schmalen, noch knabcnhast unentwickelten Gesicht. Er kniete, de» Kops in die Hand gestüvt. ans der Holz-bauk »eben dem sauberen Tische, au dem die schlanke, blonde Grete eben vo» einem großen gefüllten Milchhasen den goldgelben Ralim abschöpfte. Sie hatte» den a» der Tür erschienene» Vater nicht 184 bemerkt, und Mangold blieb, um ihr Gespräch zu belauschen, hinter dem Pfoste» verborgen stehe». .Gestern mußte ich mit meinem Bater auSreiten, habt Ihr mich nicht vermißt, Grete?" fragte der Knabe. .Mein Gott, es gibt ja so viel im Sause zu tun, daß ich gar nicht weiß, wo mir der Kopf steht," meinte da» junge Mädchen unbefangen. .Aber gedacht werdet Ihr doch einmal an mich haben?" .Natürlich, bin ja Euer Kommen so gewöhnt. Aber hat Euch denn der Hautlehrer schon so frühe fortgelassen?" ,O, dem bin ich einfach davongelaufen," lachte Ferdinand, .denn bet Such bin ich viel lieber." Während er sprach, beob-achtete er mit glänzenden Blicken das geschäftige Spiel ihrer kleinen weißen Hände, und e» schien, al» erwachten ganz plüfrlich neue Gefühle in der Seele de» Kinde». Auch Grete war leicht errötet. .Aber Eure Mutter wird Euch vermissen, Ihr solltet jetzt _ heimgehen," meinte sie. .Wenn Ihr mich fort-schafft." antwortete hierauf der Knabe traurig, .Ihr wißt ja, daß ich Euch alle» zuliebe tue." DaS Mädchen wandte sich ab. „Ich muß in die Küche. kommt nur morgen hübsch wieder, Ferdinand, adieu, adieu!' Lächelnd reichte sie ihm, da» Milchgefäß zur Seite stellend, die zierliche Sand, und der Bauer entfernte stch rasch von seinem Lauscher-Posten. „Dir Früchte fangen Rreifen an," sagte er für , ,e» ist Zeit, an die Ernte *u denken." Er wußte wohl, daß er vorsichtig zu Werke gehen mußte, um seinen so lange gehegten Plan zu ver-wirtlichen. Am klügsten war e», wenn er zuerst mit der alten Kunkel.Berta sprach. Sie hatte ihm ja den Ge-danken eingegeben und würde am besten wissen, wie er zu handeln habe. Entschlossen machte er sich sogleich aus den Weg.------ Die Kunkel-Berta. die, von den anderen Häusern entfernt, in der letzten arm-selizin, an den Buchenberg sich lehnenden Hütte wohnte, war ein eiSgraneS Mütter-lein und das Geheimnis de» Dorfe». Wann sie in das-selbe gekommen, wußte von der jetzigen Generation nie-mand mehr: ob so manche der Tod anch dahinraffte, an dem hageren, zähen, wie eine Mumie ausgetrockneten Weibe ging er vorüber. Früher hatte man sie nie anders als spinnend gesehen, was ihr den Beinamen der Kunkel-Berta eingetragen, in den letzten Iahren aber, da die welken Hände den Dienst versagten, saß sie nur mehr zusammengesunken im Lehnstuhl, die Bibel aus dem Schoße, ver-tieft in die Mysterien des Alten Testaments, bald dunkle Worte vor sich hinmurmelnd, bald seufzend oder schrill auflachend. Manche hielten sie für eine Hexe, die unheimlichen Zauber sann und braute, aber da» hinderte nicht, daß die Mädchen des Dorfe» unter den Schleiern de» Abends zu ihr schlichen, um sich die Karten legen und dir Zukunft voraussagen zu lassen. Auch aus das abergläubische Gemüt brS Ursäßbauern hatte sie einen unheilvollen Einstuß gewonnen und seit lange war er es gewohnt, in allen wichtigen Angelegenheiten ihren Rat zu erholen. Als er jetzt da» kleine, schmutzige Zimmer betrat, erhob die Kunkel-Berta ihr verschrumps-te», runzrlvollr» Gesicht von der Bibel, in der sie gelesen und ihre tiefliegenden, rotgeränderten Augen blickte» ihn fragend an. .Weiß schon, warum Ihr kommt," sagte sie langsam mit ihrer heiseren, mißtönigen Stimme, .die aus dem Schlöffe betrifft'»." M ' # Al IM • f';V/ 4 CftfralUf««. «ach bm OcmAlbt do» >1. »rdtelt. («It »Wie könnt Ihr errate»," fragte Mangold betroffen. »Weil ich i» Eurer Seele lese. Ihr habt sonst nicht» zu wiii, scheu. Da» ist der einzige Gedanke, der Euch quält." »Ihr habt recht," gab der Bauer kleinlaut zu. „der Plan mit der Trete und dem jungen Herrn geht mir nicht mehr aus dem Kopfe. Es muß etwas geschehen in der Sache, aber was soll ich tun ?" »Geht zu Ihm und sagt srei und offen, wa» Ihr verlangt." .Wie. ich sollte selbst l" .Er ist nicht mehr wie Ihr, und e» steht geschrieben, daß alle Menschen gleich sein sollen." .Da» wohl, aber ich kann ihm doch nicht mein Kind wie eine Ware aufdrängen." »Wenn Ihr zu feige seid, so vergeßt, daß man Euch den Dorf-könig nennt und kriecht und schmeichelt wie di« andern vor dem gnädigen Herrn." lachte die Alte höhnisch. Der Bauer zögerte noch immer. »Aber wenn da» Undenkbare geschahe, wenn er mich ab-wiese — Seine Fäuste ballten stch tn stummer Wut bei dem bloßen Gedanken. .Dann. Mangold, wäre e»Zeit zur Rache, dann habt Ihr da» Recht dazu." Sie begann wieder in der Bibel zu blättern. .Der Her, mrin Gott ist ein furcht-barer Gott, der die Sünden der Bäter heimsucht an de» Kindern bi» in» dritte und vierte Glied," murmelte sie vor sich hin. ° Der Bauer raffte fich aus. .Gut denn, ich gehe," rief er, griff nach Hut und Stock und verließ hastig die Stube Die Kunkel-Berta lachte schrill auf und eine tückische Freude malte sich auf ihrem welken, gelbenGestcht. .Recht so," flüsterte fieboshait, .ich gratuliere, mein Herr Ba-ron; wie ich dich und deine Sippe kenne, wirst du in einer Stunde einen unversöhnlichen Todfeind haben!" 2. .Wo ist denn eigentlich Ferdinand wieder?" fragte di« Baronin von Rothenklin-gen ihren Satten, der stch eben an den reichbestellten FrllhstÜck»tisch setzte. .Ich kann e» nicht leiden, wenn er immer zu spät kommt, und nicht einmal guten Mor-gen hat er mir heute gesagt." .Ja, ja, ein unverbesserlich» Wildsang! Herr Dir-linger sollte ihn etwa» stren- 8er behandeln," meinte der ireiherr, fich behaglich ein GlaS Wein einschenkend. Die Dame de» Hause», deren imponierendes Wesen mit etwa» würdevoller Steifheit ver-bunden war, lehnte fich in den Diwan zurück. .Ich fürchte, daß er der Macht de» Lehrers entwachsen ist." Sie drückte aus die Tischglocke und der Diener trat ein. .Habt Ihr den jungen Herrn endlich gefunden, Johann?" .Nein, gnädige Frau, im ganzen Schlöffe ist er nicht. Herr Dirlinger sagte, daß er keine Lust zum Lernen gehabt und wahrscheinlich auf den Ursäßhof hiniiber sei." .Natürlich, wie immer. So sucht ihn dort, er soll auf der Stelle nach Hause komme»." Ein Schatten der Besorgnis glitt über der Frau von Rothen-klingen feine» Geficht, al» der Diener sich entfernt hatte. .Hast du eigentlich die Prinzesfin diese» Dorskönig» in letzter Zeit ein-mal genauer angesehen?" wandte fie stch an den Satten. .Das Kind, warum?" .Weil ich finde, daß sie eben kein Sind mehr ist." Der Baron legte das Meffer, mit dem er fich eben ein Stück geräucherten Lachses abgeschnitten, zur Seite. 135 über was kümmert dc>S nnS?" 'Nichts, wrii» Ferdinand »icht immer »och wir als kleiner u 'ic dort ein und ans ginge.' JA denke, er tan» dort nichts Schlechtes lernen. Der llrsaß-> ist ja ein etwas galliger, unwirscher Palron. aber sonst nii fleißiger und rechtschaffe-xk> Mensch.' Ich meine auch nicht ihn, ^,1 (tu das Mädchen. Die » dreien müssen doch ein-,mii ein Ende nehmen, sonst fjin.cn sie gefährlich werden. Hur ich bi» überzeugt, daß Ifci: Grete der Magnet ist, »,seren Sohn immer wie-Se? auf den Bauernhof zieht.' ?er Baron lachte sorglos. .IaS zeugt gerade nicht von jckl chtem Geschmack. Und ,'cl'lu'gUch muß in dem Jungen M>n auch einmal der Mensch «wache«.' .Du stehst nicht mit den «,l,r» der Muttrr, Ulrich. Va» soll denn aus der Sache kininal werden?' .Run, ich denke: nichts, rine erste, unschuldige Kinder->li^'ichast höchsten».' .Der Dorskönig ist nicht ' 6er Mann, feine Tochter dazu Kl",»geben. Serr Dirlinger ^ bat mich kürzlich nicht mit Un-rerbt darauf aufmerksam gemocht. Dieser Bauer könnte sich schließlich einbilden, ein-mal der Schwiegervater deS Erben von Rothrnklinaeu zu werden." Der Baron lach." laut auf .Unsinn, Erna, du siehst Gespenster. Wie sollte der Mensch aus solch verrückten Einfall kommen!' Er hatte kaum ausgesprochen, al« der Diener den Herrn Mar-I tin Mangold meldete. Der Freiherr sprang erstaunt auf uud sah seine Gemahlin irogevd an. .Sonderbar, was will der hier, es ist das erstemal, toK er aus daS Schloß kommt.' .Laß ihn nur gleich hier eintreten, Johann," entschied die Dame. Der Ursäßbauer hatte seine» Sonntagsstaat a»gelegt, die Knie- .Ganz recht. Ist mir anch schwer genug gesallen.' sagte der Baner in seiner grodrn Weise, .aber was tut man nicht um sei« einziges Kind.' - . .... Herr von Rothenklingen wurde et» wenig unruhig. Er wie» aus den Stuhl. »Bitte, sprechen Sie." Mangold »ahm oh»e weiteres Platz .Ich will kurz sein, Herr Baron, denn aus schöne Reden verstehe ich mich nicht. Vielleicht ist e« auch Ihnen nicht« Neues, daß Ihr Sohn und mein Mädchen stch lieben. Ich habe gegen den jungen Herrn nicht« einzuwenden und denke, wir sollten ihrem künstigen Glück nicht« in den Weg legen. Zum Hei-raten stnd sie freilich noch zu jung, aber wenn man sie einst- weilen verlobte--" .Herr Mangold, ich bitte, sprechen Sie im Ernst?" Ontlclan« 1,1,t) N5CT^€Bai ffiitrichning filier Srnndmine un» der elektrischen «,»t,lt»»rrich«,»g. Das Len«n-De,km,l i« Eß. singen. Irr geniale lyrische Dich, ter Ritalan» Lenau >Ri«inbsch von Ltr«hlenau), geboren 13. August 1802 zu llsatad in Ungarn, im Wahnsinn am 22. August 1860 z» ObetbfiMing bei Wien gtflorfoit, bem bet der Wiederkehr seine« hun. b«rt(trn4lr(iiirt»>d Glänze» der lustige» Gebilde erfreut! Zwei hübsche Ktnber zeichnet Ai, Etdlelt bei dem fronen 3|>ie(. Glückliche Sinder-zeit, du» bie Symbolik bet Seifenblafenspiel« noch nicht kennt! Zu selche nur kommen bie Vexierbild 5? in :WrlrW Sonn«' LCOC3 «o Ist der BlrtT Jahr«. denen man Pla»e. Snt-würfe und Hoffnungen at» trügerische Seifenblasen erkennen lernt, Unterser-minen. Die Ereignisse in Ostasien unb tnlbefande* re bie Be-schSbig««-gen. die vor PottAtthur bereit» ver- schiebene Schiffe durch Unterseemi« n«n «rlltten haben. lenken die Aufmerksamkeit jetzt I» ganz erhöhtem SRafce aus bi« furchtbarste Perteidigu»g»waffe. die d«k mod«rn« Seekrieg kennt, auf die See-mine. Die Gefahr, die die Minen den feindliche» Schiffen bringen, ist ein« so fürchterliche, das, hin Schiff in bie Nahe eine» Hafen» sich wagen wirb, von bem e» weis», daß er durch Minen verteidigt ist, »nb in ber tat ist in dem gegenwärtigen Kriege die japanische Flotte immer nur. 61« auf eine ge-wisse Entfernung an Port Arthur heeangedampst, bi« eitblich durch sorgsül-tige Beobachtungen der Weg gesunde» war, den bie russischen Schiffe beim Brtlasse» dies«« Hasen» nahmen, und ber als», wenn man ihn genau kannte, unter g«ring«rrr ««fahr passiert werbe» konnt«. Dir moderne Marinetechnik k.nnl im allgemeinen drei große Grnvve» von Seeminen, ntmtich solch«, die unter dem Wasser liegend von b«r Küste au« abgefeuert werden, sobald «iu seinbtiche» Schiff in ihr« Nahe kommt, dann automatische Mienen, di« von selbst eiplobieren, wenn ein Schiff aus seinem Wege sie berührt, Ein« solch« Mine war diejenige, die da» russische Schlachtschiff .Petropawlowlf zum Sinke» bracht«. «I» dritte Klasse endlich r«ih«n sich dir elektrischen Kontakt, mitten au, die bntch «in«» Beobachter zur Explosion gebracht'werben, sobald ein feindliche» Schiff aber sie hinwegfahrt. Sie sind durch Ane elektrische Leitung mit bei» Beobacht,ing»ltanbpunkt verbunden und werbet durch einen einsachen Druck auf einen elektrischen Kontakt entzündet. 9« ist interessant, baß kein geringerer al« Werner vo» Sieinen» e« war, bei all junger Artillerie-InitiWint im preußisch.biinische» Kriege den Hafen ?>oif K^el «durch derartige Minen sperrte, unb d«r zuerst eint Beobachtung«methtM« busfand, nach d«r ma» genau feflftelleu konnt«, wann sich «in feindliche« Schiff tiber einer d«r-artigen Min« b«fanb. Zur Beobachtung nach b«r Siemen»schen Methode waren allerbing» zwei Beobachter, bi« an v«rschi«de»en Punkten de« lande« standen, nidtig. Die Minen der zweiten Gattung werd«» im allgemtinen nach einem derartigen System an»ge!«gt, das, «» skr «in Schiff, da» den Weg nicht genan kennt, ganz unmöglich ist, zwischen ihn«» hindurch zu steuern, .ohne «in« d«r-frlbcn z» berühren. Da dieser Weg aber doch mit der Zeit aulgemittelt werden («in, so werd«» unterhalb de»selbeu noch die elektrischen Kontaktminen angebracht, welche bie auf ihm iahrenbe» Schiffe bebrohe», N»seie dem .Seien-tisic American' entnommenen Abbildungen zeigen bie Art und Weile, nie «in moderner Krieg»hasen gegen den Angriff feindlicher Schiffe verteidigt wirb. Die gan,« Stufte ist mit großenU>t?f^»tzen armiert, die s» konstruiert stnb, daß sie hinler einer Schutzmauer und einem an derselbe» angebrachten Walle geladen und gerichtet werde», so daß die Bedie»»ng«man»schaft geschützt ist. 3» dem Mom«nt«. wo da« Geschütz abg«!eu«rt wirb, wirb »«, bereit« gerichtet, durch eine besondere Vorrichtung auf einen Mome»t über di« Mauer r«sp, den Wail hinausgehoben. Ring» nm den Hasen h«r»m sind zahlreich« Minen ge-legt, di« sofort »jrplobitren, sobald sie ei» darüber hinsahrenbe« Schiff berührt. Zwischen di«!«n Minen befindet sich «ine Fahrstraße. die der Flotte de« v«r. teidiger« das Sin- und «»»laufen ermöglichen soll. Unterhalb dieser liegen die elektrischen Kontaktmine«. Dieselben finb durch elektrische Leitungen mit dein Standpunkte de» Beobachter» verbünde». Die Minen selbst bestellt» au« großen, hohlen, metallenen «Ugeln, di« mit bem Sprengstoffe gefüllt sind. Um sie an ihrem Platze festzuhalten, werden sie verankert, und zwar In der Weise, daß man sie mittelst einer Ankerkett« an «i»«m sog«nannten .Saug, anfet" befestigt. Dieser Sauganker besteht a»« einer metallenen, hohlen Halb, kugel, au» der in bem Momente, in ber !i« auf b«n Giund verienkt wirb, bie Luft hera»»gepuntpt wirb, so baß sie sich also am «rnnbe festlaugt, »in ge-»auere« Bild davon, wie die Mine gezündet wirb, gibt unsere zweit« Ab-bildung. Wir («hm in berseiben die galvanische Batterie «II, die den Strom zur Zündung liefert; sie befindet sich iu der Koniakistation, die wir im ersten Bilde über de» GeschützwSllen sehen, und wo sie durch g«schult« Soldaten be> tätigt w«rd«» Conti. Zwisch«» d«k Leitung U und KB ist in Form eine« r»nd«n Rädchen» ein sogenannter ZeUenschallrr eingeschaltet, der so gestellt werde» kann, daß man die Zündung auf eine beliebige Min« zu stellen vermag Be-findet sich ei» Schiff nun über einer bestimmte» Mi»e. so stellt ber Beobachter znniichit durch Drehen de» Zellenschalter» dies« «in, und steckt dann ei»«n Stöpsel in die Sontaklvorrichtung >', Hierdurch wird d«r Strom g«fchloss«n, ber in bie Zündvorrichtung de, Mine MXS gelaugt, und diese sofort zum Ex. plodiere» bringt. Oft der Strom im richtigen Momente, also wenn sich da« Schiff gerade Über ber Min« befand, geschlossen worden, so genügt diese plosion einer einzigen Mine vollständig, um ei» große« Krieg«schiff z» beruh!' . Hommcrschwüle. « hat den Berg umzogen ' (!in lichter Wolkentraum, jMit fanitem Blatterwogen -Still atmend trüumt der Baum. Sin Blumentraum in Lüsten Zieht still die Flur entlang. 0» schlummerlrunkne» Lüsten Erstarb ber Bogelfang, Der weichen LSfte Walle», E« flüstert lei» und linb: .Ru» träume mit un» allen Auch du, o Menschenkind!' Maria v. 9ta|mn. v«r dem Schwurgericht. Richter; .Fahren Sie in Ihrer «rzühlung i Umstünde fort!" — Angeklagter: .«et«, da« macht Ihnen halt G spgf, Satter. Hait»h«rr: .Run komm, öfter Freund, noch ein <ü(a«ch zum Abschied . . — Freunb: .Kinb«r, macht mir boch b«n «bfch> > nicht so sauer!" Sin sparsamer Kaiser. Im Juni 1547 zog Baiser Karl V. von Hai nach Nauindurg — so erzühlt Bortholoma»« Sastrow in seinem Lebeu«ta»f unb blieb dort brei Tage AI« bie kaiserlichen sich vor Naumburg sammeli unb bie kaiserliche Majestät braußen vor bem lote etwa» wartete, halte einen samtenen Hut aus unb eine» schwarze» Mantel »m, zwei Finger dt,,t mit Samt besetzt. AI» aber ein Schlagregen einfiel, schickte er in bie 3ta i unb ließ Nch seinen grauen Fit,mantel und Filzhut h«rau«hol»n: mittlerweil drehte er seinen Mantel um. hielt de» Hut unter den Mantel, und ließ fia. auf den bloßen Stopf regnen. Atmet Mann! — dachte ich — der etliche Tonn,» Bolde« Perwenden könnt«, da« samtene Hütlein aber unb bett Mantel nw> vom Regen Verderb««, sondern lieber ba« bloße Haupt naß werden litßt. I FT» »renneffelfnmtn fir Pferde »inen ganz vorzüglichen Einfluß übt de. Brenneffetsamen ans Pferde au«. Di« ®fln«n, deren Pferd« immer ein vor zügliche« «»«sehen haben, trocknen ihn und m«ng«n morgen» und abend» «in« Handvoll unter bett Hafer. Die Pferbe werden dadurch fleischig und da« Haar erlangt einen prachtpol!en Seioenglanz. Man wenbet dort diese» Futter dreimal in ber Woche an und W(i$t ftgjiit, »I« da» dänisch« Pferd ziigt, ganz vorzügliche Stesutt^S. Grießklöhe. In ein halbe« Liter siedende Milch mit «6 «ramm Butte, rühre über bem Feuer 1SK Gramm Grie«mehl hinein, so lange, bi« die Masse sich von der Pfanne löst. La ff« si« erkalten «nd schlage nach und »ach acht Eier daran nebst etwa» Salz und Pfeffer und lege mit einem Kaffeelöffel kleine Klößchen in kochenbe Fleischbrühe. Zahnschmerzen, bi» rheumatischen Ursprung« slnb, werden In ber Regel gebessert, wenn man auf bi» l»idende Stelle heiße HasersSckchen legt. D«r geröstete heiß» Hafer wird in handliche Söckchen gefüllt, bie so worin al« nur möglich anzuwenb«» unb nach Bedarf zu wechseln find. Ei» heiße« Fußbad leistet dabei d«r Hauptfach« »ach bi« besten Dienste, VuchstabeneStsel. Scharade. ?ie erste lagt euch „rt ist au«", Ti» zweit« „r» «eichehe", Ta» Ganze wünsch' dem Ltudio. Tah er e» gut bestehe. P, »II. Worträtsel. Ich renn' und geb' den ganzen ?ag, Wie auch die ganze «acht. Tu bis» «», der mir Sieden gib». Und der ml« Ichlaien macht? Ich fl«b' aus Altdern Und gedern. Run letz' mit «Inen Buchstal»' vor, Ich renn' und geh' rrlt recht Du di" * ------------ " ! C__ Und 'ijiderit. bitt e«. der mir Leben gibt, > »an.« bei» «necht: auf SiSbee» Sie schlaf, bin gan "l «'» " ©. Stach CrCnrn der Buchstaben wird In den Querteih«» bezeichnet! ein Buchstab«, ein Sfterr. fttuß. eine Insel Im Mitteimeer, ein 6au»aerat(, «In« baqr. Stadt, «ine tieiiisch« Ltadt. ein grasiger Ort. ei» Teil unsere« UDrpet», ein Buchstabe. I g Schachlifungen: «r, <». x t m i. r t-f I. d t K • »- • 3 Beliebig, «r. 7«. !)»!-»« Beliebig. D oder 8pr, gibt matt Auslösung lolgt in nächster Stummer. Aiiflosungen anS voriger Nummer: De» Webu«: Rachbar. — Te« Homonym«: Nagel. — »e« ZI»ts«l»! Bogen Au« uum« uotinunimt. irTTTTTTTTTm BeiantnortUche Sedartion v»» »rast Ps«isf«r, «brückt und derau»^«b«» einer k 9seitler in «tutlgart von «»,!