^ HA? MittVoch den is.Movemver 1882. III. Jahrgang. Vit ^Marburger Zeitung" erscheint jeden Conntag, Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg ganzjährig 6 fl., halbjährig S st., vierteljährig 1 fl. bv kr. i für Zustellung in« Haus monatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 3 s1., halbjährig 4 ft., vlerteljähr^g 2 si. Änsertionsgebühr 3 tr. per Zeile. Lagtlhüascr in Marburg. ^ Die steiermärtische Eskomptebank beab« ftchtigt, in Folge eine« Ueberetntommen« mit der SüdbahN'Gelellschast nächst unserem Slld-bahnhos aus den Mellinger, dem Domtogel-Weingarten angrenzenden Aeckern nach Bebars mehrere Lagerhäuser zu erbauen, in welche hauptsächlich ungarische« Getreide gegen mäßigen Lagerzinö ausgenommen, die Maaren belehnt und aber Austrag de» betreffenden Besitzers abgesandt werden sollen. Nach Grllndung dieser Anstalt ist der Produzent zu Nothverkäusen nicht mehr bemlisstgt, die Händler können ihre Frucht zu groben, sür den Export nothvendigen Quantitäten in einem Dißposttiontorte ansammeln und der von der Raab und Wien in die westlichen Staaten diri« girte Maffentransport wird dann sutzejstoe über Marburg durch den Arlbergtunnel geleitet. Für Marburg entsteht hiedurch ein Frucht« Handelsplatz ersten Ranges. Die Gigenthttmer ver Waaren, sowie die Käufer werden hier lSe schäste abschließen, stch auch etebliren, wodurch die Stadt einen unabsehbaren Bertehr und eine Konsumtion zur Besserung der erdrückenden materiellen Derhältniffe mit sremden Mitteln erlangt. Die Bank, welche dieses Unternehmen mi eigenen Fonden gründen will, hat an die Stavt-gemeinde ungeachtet der für Lagerhäuser-Ecrich tuvgen von der Etaatsregierung erlaffenen Kon zesftonßbeilimmungen und Rechtsverleihungen das Ansuchen gestellt: Das Getreide, welches mittels der Eisen, bahn in die Lagerhäuser gesendet wird und wieder mittels Bahn weiter zu befördern »st. wolle wie gegenwärtig die Frachtgüter de« Bahn, Hofs Frachtenmagazin« von der Elitrichtung der Avmaßgebühr enthoben werden, wofür im In» tertsse der hierortigen Weinproduzenten, sowie de« Maltthandtl« zugesichert wird, daß Wein, Fletsch und Speck von der Ausnahme in die Lagerhäuser ausgeschlossen bleiben. Diese« Peti-um grltndet sich aus die bestehende Gepslogen, )eit, allerirt weder da« Privilegium über die Abmabgebühr. und verringert auch nicht die oiessäÜige Stadteinnahme; daher wir wilnschen; Unsere Stadtrepläsendanz wolle die Bortheile, welche da« geplante Unternehmen der Gesammtbevölkerung eröffnen wird, erkennen und den billigen Anforderungen der steiermärki-schen Eskomptebank entsprechen. Dcr ErodllS dcs Zosralhs Litabacher. Stein UM Stein zerbröckelt von dem Bau der Neichsratl)Hmajorität, desse« Festigkeit und Solidität die Offiziösen mit nimmer müder Geschwätzigkeit wenigstens jede Woche einmal in die Welt i)inallSposaunten. Die Trennung der deutsch-klerikalei; Salzburger, Ober>)sterreicher und Steirer war die erste Mai)nnltg des lieginitenden Verfalls, das msmeuto inori für eine Majorität, die nicht ein großer, politischer Gedanke, nicht der Entschluß zu positivem Wirkeil, nicht der Drang arbeitend des Volkes Woi)l zu schaffen, sondern nur die Gleichartigkeit des Hasses zusammen-gefül)rt nnd bisl)er beisannnen erl)alten l)at. Daß die Tl)ütigkeit und der Erfolg dieser Partei in denl abgelaufenen Triennium dem entsprechend war, ist natürlich und begreiflich. Es war dal)er ganz ilnnötl)ig, daß in den letzten Tagen das Prager Alttschechenblatt mit naiver ^I^sfenl)eit das köstliche Geständniß machte, die ^^iegiernng und il)re Partei entbehrten eines Prograinmes: jeder, der offene Augen l^atte, mußte das längst schon einsehen. Die Geschichte wird vont Ü)!iiüslerillNlTaaffe nnd ^seinerMa-jorität" das t)arte Urtl)eil fällen: ^lein Negieren war'S, ein Feilscheit war's zn nennen! — Jede der vier Fraktionen, die die gegeil,oärtige Neichsratl)lnajorilät zllsanimeasetzen, l)atte bislang nur eilten Gedaitken, näntlich Kapital zu schlagen ans dem Besitz der Herrschast. Keine dieser Fraktionen hat um das staatliche Interesse des Gesanluttstantes gerungen, wol)l aber nur die Tschechisierung der alten Prager llnioersität llnd der Schulen Bi)hulens, um ^ireirung von TrailSversall)ahnen in Böl)-men und Galizieit, uln Entlastung Galiziens zu Ungilnsten der andern ^äilder, llln Befestigung der klerikalen Herrschaft in den Alpenländern und uut Besetzung voil Ministerposten. Es hat Ulis stets mit wahrer Entrüstllng er-fi'lllt, wenn wir dieses Retinen mld Jl^gen, dieses Markten und Feilschen der Majorität mit der Negiernng nltd der einzelnen Fraktionen der Majorität tlntereinander mit ansei)en muß-ten und diese Entrüstung stieg, wenn wir dann von den offiziösen Preßl)ußaren belehrt wurden, dies sei das wahre Oesterreicher-t h u m. Und heute noch, davon sind wir vollkommen überzeugt, stünde Hofrath Lienbacher als der Getreuesten einer auf Seite der Rechten, wenn il)m etwa das Justizportefeuille oder die Auslieferung der Schule an die Kooperatoren zugestanden worden wäre. Jetzt entfernt er sich von der Rechten aus purem Schmerz darüber, wie er gern glauben machen möchte, weil das Dentschthum von derselben bedroht ist, er, der jeden Schinlpf rlll)ig angehört, der dem Gros der deutschen Partei itn Reichsrathe und in ihnen dem gesammten deutschen Volke Oesterreichs, soweit es nicht riimisch denkt, zugefügt worden. Die Lienbacher, Greuter, ^ichtensteiit und wie alle diese ..deutschen Männer' heißen, bekehren sich nicht mehr, wohl aber wird das deutsche Volk der Alpenlättder, dafür sprechen der Ailzeicheit s^enug, seinen Linn älldern und auch ohne Tnrchfül)rnng des Villacher-Pro-gramntS auf Seite Derjenigeit sich stelleil, die lticht nnr dentsch siitd dent Rameu, soltderit der Thatnach, die es verhiitdern wolleli, daß dltrch Auslieferllllg tlitd Verschlechterung der Schul das kernige, brave Volk der Alpeli zil eine I e u i c t e t o tt. /ricdrl oud Oswald. (Sortsetzung.) Dort stand die ältere Nonne, bereit ihm zu dffaen; die Jüngere, welcher sonst der Plörtnerdlenst oblag, etlte in etnen Seltengang, oder nicht schnell genug, daß der Herzog nicht noch ihr Angesicht erblickt hätte. Er stand wie angewurzelt unv sah thr lange nach. ^Träume ich denn mit wachen Sinnen?^ sogto er, als er an der Thüre ankam. „Wer war die fromme Schwester, die Euch eben verlieb? Ruft sie doch zurück ... und auch Eure Züge, würbige Frau, dllnken mich «»cht ssremv-. „Geht hinau« in die Welt und versolgt Euren Weg'', sagte die Nonne, »um Eures HeUe« willen aber labt die Vergangenheit und »vre Gläber undurchwühlt und weckt ihre« Fluch uicht aus! Mich habt Ihr wohl gekannt al« ich noch in der Welt war, hieb ich Agne« von Rottenburg — jene Schwester aber wlrd Eurem Ruse nicht folgen: sie hat erst kurz da« Kleid des Orden« genommen; sie helbt 'Schwester Demulh und hat ewige« Schweigen gelobt. . Nie Glocken der Jakobskirche begannen zu läuten und kündeten als erste« Zeichen die Nähe de« Brautzug«; al« Friedrich mit Mül-lmen wieder die Burggemächer betrat, eilte ihm ver Marschalk Wilhelm von KnSrringen mit der Meldung entgegen, daß man von serne, in der Gegend von Mühlau die Schaar der sürst-lichen Reiterei bereit« erglänzen und schimmern sehe. „In Gotte« Namen denn", sagte der Ht-rzog, dessen Stimmung eine sehr seierliche und doch heitere geworden, vor sich hin. „e« tst etwa« in mir, wa« mir jagt, daß ich dem Glück entgegengehe ... die Vergangenheit liegt hinter mir..." Er hatte während deffen oen Fürstmhut wieder ergrissen und ein Kümmerling hatte ihm statt de« schlechten Mantels die prachtvolle goldgewirkte Henke mit den roth eingestickten Tiroler Avtern um die Schultern gelegt. »Nur Eine heilige Psticht habe ich noch zu erfüllen'', suhr er vortretend und mit lauter Stimme fort . . . »Als ich von Allen verlassen lm Kerker lag, al« ich gebannt und von Gt-lahren umringt, im Elend schweiste, al« ich einsam in der Wüste hauste zwischen Felsen unt) Ei«, hat Einer bei mir auSgehalten — l)rum Hab' ich e« in der Einsamkeit de« Oetz-thale« bei mir selber gelobt . . . wenn ich je wieder zu Thron und Macht zurückkehrte, wollte ith es vor Aller Augen und Ohren dt» kennen und ibtn dal'ken! Dieser ist es", rief er, indem er Müllinen a»» der Hind faßte und vorsührte, ^HsnS von Müllinen, der treue Mann! Drum dank' ich ihm laut vor meinem ganzen Hos und Land, und will ihn nie von tnir lassen ^ er soll mir wie ein Bruder sein und mein Kanzler soll den Bundesbries darüber fertigen . . »Gnädigster Herr", ries Müllinen gerührt und wollte das Knie vor ihm beugen. ^Nicht so", ries Friedrich, indem er ihn in den Armen empfing und empoi'zog, „komm' in meine Ai^ms — komm' mein Äruc^er. komm' an dies Bruderherz I- „Er umarmte ihn und drückte ihm einen innigen Kuß auf die Lippen; die Nitter aber klirrten mit den Schwertern und die Hosherren riesen Beisall und Heil dem edlen Fürsten, Friedrich dem Gnädigen. Eine von der Treppz her entstehende Bewegung unterbrach den Ruf. „Was ist?" ries der Herzog. »Wer wagt, hier sich einzudrängen.?" Niemand antwortete; schweigend theilten sich die Reihen und eine Fcau, in Schwarz gekleidet, den dunklen Schleier aus dem Kopse, erschien aus den obern Treppenstusen. Ihr Angesicht war weib wie eine Lilie; sie war athem-lo« vvr Ausregung und Hast und mußte stch Bomben verfertigt wurden. In einer Kammer de» Andrea» Horvath befanden sich die Werkzeuge zur Verfertigung der Bomven. In einem Winkel lagen elf Bomben, fllnf gröbere — in der Gröbe eine» Litermabe» — und fech» kleine mit flachen Wänden. In einer anderen Ecke lagen mehrere hundert kleinere Bleikugeln, halbfertige Bombenformen, verschiedene Sprengstoffe und eine grobe Quantität Schiebpulver. Horvath stellte sich bei seiner Verhaftung sehr betroffen und fragte, auf die Bomben deutend, wa» da» fltr Gegenstände feien? Bald sah er aber ein, daß diese» Spiel nicht» nütze, und gestand auf die Fragen de» Sicherheit» - Kommissär», dab er die Bomben verfertigte. Horvath behauptet, dab die Bomben militärischen Zwecken dienen sollen und dab er beim Ministerium um die Lizenz ewgekommen sei, eine Bombenfabrik zu errichten. Die Lizenz habe er zwar noch nicht erhalten und habe er die Bomben, die in einer verborgenen Werkftätte gefunden wurden, blo» proveweise versertigt und sie zum Studium be-nützt. Auf die eingehenderen Fragen gestand er aber später, dab er auber den vorhandenen noch etwelche verfertigt und auber Hause gebracht habe. Mit wem er in Verbindung stehe, verweigerte er anzugeben, ebenso die Quelle, woher er die Reqalstlen und Materialien bezog, lieber die Person Horvath'» wuhte die Ge-meindeoorstehung von Kleinpest wenig Auskunft zu geben. Er wohnt noch nicht lange im Orte, hält einige Kühe und ein Pserd, und e» helbt, er erk'ähre stch von dieser kleinen Wirthlchaft. G» fiel auch bisher Niemandem auf, dab er öfter» nach der Hauptstadt fuhr. Fremde Leute wurden felten bei ihm gesehen. Uebrigen» wohnt er, wie ansang» erwähnt, beinahe ohne Nachbarschaft und verkehrte sehr selten mit Leuten au» dem Orte. Vorläufig wird die Untersuchung streng geheim gehalten. (Die „doppelte Hä»".) Wir lesen in der „Vorarld. LandeSztg." au» Bregenz: .^Dieser Tage kamen ganze Zltge jener armen Knaben hier durch, weiche im Frühjahr ihre lirolische oder vorarlbergische Heimat verlaffen, über die Grenze nach Schwaben wandern und stch dort al» Hirten verdingen, theil» um ihren selbst nothleidendcn Eltern nicht zur Last zu fallen, thell» um stch da« „doppelte Hä»^' ^Gewand) zu verdienen. Diese» ,»Hä»" ist nebst der sreien Station der armen Kmver ganzer Lohn; e» gibt zugleich später in der Heimat Zeugnib ihre» Wohloerhalten» und ihrer Brauchvarkeit in der Fremde. Kein Wunder, wenn die hereinziehenden Bürschlein mit aller Sorgsalt aus diese Stücke schauen und wenn ste name-^tlich bedacht stnd, diejelben so unversehrt al» möglich in da» Heimatsdvls zurückzubringen. Da soll e» den« Heuer wieder vorgekommen sein, dab die jugendlichen Wandervögel bei ihrer Heimkehr na» ivesterreich in Bregenz die neuen Schuhe und Hö»lein verzollen muhten, ja ein Gewährsmann berichtet un», dab ein Knade, dem die vorsorgliche Hand einer schwäbischen Bäuerin einen Schmarn al» Wegzehrung in den Rucksack packte, dasür den Zoll sür ^Ebwaaren seine" bezahlen mußte. Wir wiffen nicht, ob diese Erzählungen lautere Wahrheit sind, und wir wlirden ein die»bezagltche» Dementi gern annehmen und e» al» ein willkommene» Mittel betrachten, dem die»bezüglichen Gerede ein Ende zu machen. E» mag ja sein, dab die Finanzorgane im vollkommenen Rechte waren, al» ste die Habe der erbarmung»Vürdigen Kinder wie da» Reisegepäck eine» Gentleman behandelten, aber darf denn bei der Behandlung an den Grenzen, neben dem fiskallschen nicht auch ein humanitärer Geftcht»-Punkt zur Geltung kommen? Der Grobstaat, welcher im Jahre Milllonen verkehrt, kann doch nicht den Liolohn eine» Hirtenbuben zum Objekte einer Gesäll»behandlung machen. Und um den „Lohn^ der hereinziehenden Knaben handelt e» stch ja wohl." (Kein weiblicher Doktor in Oesterreich.) Wie berichtet wurde, hat ein Fräulein, welche» in Zürich da» Doktordiplom erworben, bei dem Uttlerrichtsministermm um Nostrifikation, va» Heidt um Anerkennung ihre» im Au»lande erworbenen Doktordiplom», eventuell auch um Zulaffung zur Ablegung der medizinischen Rigo« rosen angesucht. Fräulein Kück hatte die Matu-rtlüt»pratung in Oesterreich gemacht, fünf Jahre Medizin in Zürich zurückgelegt und somit allen äuberlichen Erforderniffen genügt. Da» Ministerium für Xultu» und Unterricht hat jedoch, wie wir erfahren, dem Gesuche keine Folge gegeben. Die Abweisung ist m»t folgenden Motiven begründet: ^Die Anerkennung eine» im Au»lande erworbenen Doktordiplom» könne nach den bestehenden Borschristen nur dann au»ge-sprochen werden, wenn dasselbe unter jenen Borbedingungen erlangt wurde, wie ste die österreichischen Univerftlät»aesede für di« inländischen Kandidaten festsetzen. Die akademischen Bestimmungen aber, welche sür österreichische Studenten gelten, setzen zweisello» da» männliche Geschlecht voraus, da alle diesbezüglichen Gesetze und Verordnungen nur von einem ^Hörer" oder von einem ^Studenten" sprechen; außerdem bestehe eine Verordnung, wonach weibliche Personen al» ordentliche Höre» an einer Hochschule nicht inskribirt werden dürfen. Wenn sonach eine österreichische Etaat»d0lrgerin an einer inländischen Hochschule nicht al» recht«» giltig tnskcibirt werven dltrse, so können auch ole an einer ausländischen Hochschule zurückgelegten Studien einer weiblichen Person al» zur Grlangung eine» Doktorgrade» nicht sür giltig -tkannt werden; wa» insbesondere die Nojtrifi-laiwl» eines Dokiordiploms der Medizin und die aeistia inferioren Race gegeni'iber deu Tschechen und Polen herabsinke. Zur >i1eschichte des Tajzes. DerAu»tritt der drei Salzburger NeichSrath»'Abgeordneten au» dem Verbände der Rechten kommt dieser und der Regierung sehr in die Quere. Da» deutsch' nationale Bewubtsein mub ja schon in d-n ein« samsten Thälern de» Alpenlande» erstarkt sein, wenn die Gewählten au» Rücksicht auf die Stimmung der Wahler sich zur Absage an die nationalen Gegner entschlieben. Die österreichische Delegation ist noch niemal» bewilligungssreudiger gewesen, als jetzt. Da» aber macht: die Rechte bildet die Mehrheit und weib. dab in den maßgebenden Kreisen da» Lied von Grobstaat und Kriegsstärke am liebsten gehört wird und dab diese Kreise auch geneigt stnd, den entsprechenden Gegendienst zu leisten. Alle Mittel de» Staate» sollen der Regie-rung»politik dienen — auch Orden und Titel. In Bosnien-Herzegowina wurden deb-halb vielen Neu-Oesterreichern Auszeichnungen verliehen und zwar wegen „besonders loyaler Haltung" während des Aufstände». Besonder» warme Vertheidiger der Annexion werdea nun auch in Alt Oesterreich hoffen und harren. Die guten Worte, welche der gemeinsame Minister de» Aeutzern in den Delegationen üver Rumänien geäubert, Habendort keinen guten Ort gefunden. Die unabhäilgige Preffe traut der Freundschaft und Nachbarschast nicht und warnt um so eindringlicher, je mehr sich unsere Olkupation zur Annexion gestaltet. Vermischte Nachrichtei». (Deutsche Klassiker in England.) In welch hohem Grade da» Studium der deutschen Sprache, der deutschen Literatur und deren Meisterwerke in England seit einigen Jahren zugenommen hat, beweisen am besten die von Proseffor Buchheim in London sür englische Studenten veranstalteten Ausgaben der deutschen Klassiker, welche dort mehr Auslagen erleben, al» in manchem deutschen Lande. Buchheim'» Au»gaben von „Wilhelm Tell", „Egmont", „Minna von Barnh^lm- und anderen Werken Goethe's, Schiller'» und L^ffing's können mit Recht den wsten Editionen der Klassiker Griechenland» und Rom», wie ste von den ersten Gelehrten Deutschlaiid», den Zierden deutscher UniverstlSlen, herausgegeben wurden, auf die Seite gestellt werden. (Entdeckung einer Bomben-Werk« statt.) Ja Klein Pcst entdeckte die Polizei am 10. d. M. eine geheime Werkstätte, in welcher am Geländer festhalten, da» glänzende Auge hing unvctwandt an dem Herzog. „Die Wolkenfteinerin ... Oswald» Frau" ging es in leisem Gemurmel durch die Reihen. „Wer Ihr auch sein mögt'', rief Friedrich, „entsernt Euch ^ das ist nicht Zeit, mir tn ven Weg zu treten „Das ist die Zeit, Herr Herzog", entgegnete Margarethe, fich ermannend, „da» ist die rechte und die einzige Zeitl Ich yal>e sie gewählt, weil Kummer und Siechthum mich Uli» Krankenlager gesesselt hielten und mir verwehrten, srUher diesen Gang zu gehn . . . ich mutzte ste wählen, weil Ihr in diesem Augenblick meine Bitte mir nicht abschlagen dürft! Weil Euer Fuß, der stch heben will, die Liebe und da» Gluck »n dietz Hau» zu jühren, iticht hinweg schreiten kann Uder mich, über da» zertretene Glück meines Hause» und meiner Liebe „Eurer Liebe?" sragte staunend der Her-zog. ^Jyr seid". „<öin unselige» Weib, Herr, da» sür stch um den Gatten, für ihren unmllndigen tlnaben um den Vater bittet . . . gebt ihn un» srei, Herzog Ftiebrich! Gebt ihn un» wieder. . . ich vin Margarethe von Schwangau, die Hausfrau Oswald» von Wolkenftein". Sie war vorgetreten und ivolltt sich aus» Kliie niederlassen; der Herzog trat rasch und unmulhig zurück und zog den Mantelsa»^m an stch, nach welchem die lviitende gehascht. „Fort", rief er, „erhebt Euch... ich «»il diesen Namen nicht hören!" „Ihr mttbt ihn hören", ries Margarethe wieder und erfaßte, ihn aus den Knieen vei--folgend, dennoch sein Gewand. „Ich weiche nicht, di» Zhr ihn befreit.. . Ihr yadt Gnade gehabt für Alle -- warum habt Ihr nur Strenge für ihn? Gerechtigkeit, mein Fürst!" „Die soll ihm werden — zweifelt nicht!" „Ihr übt sie nicht, Herr . . . Alle, die Euch widerstrebten, trifft die gleiche Schuld warum die ungleiche Vergeltung? Entweder war die Gnade ein Unrecht, die Ähr den Andern gewährt, oder die Strafe ist es, mit der Jhc Oswald trefft!" „Ihr seid im Jrrthum, edle Frau", sagte der Herzog finster, „es ist nicht die gleiche Schuld, wofür er bubt! Die Falten, die stq> gegen Mich ausgelehnt, haben sür ein vermeintes altes Recht gestrttten, da» ihnen theuer war, sie waren mir durch nicht» verbunden und haben sich mir offen al» meine Feinde gegeben . . . Der, sür den Ihr fleht, hat stch sreiwitlig, unaufgefordert zu meinem Anhänger erklärt, er hat fich »um vermittln aufgeworfen . . . ich habe ihn meinen Freund genannt... die Andern mochten mich immerhin bekämpfen: Oswald allein durste mich nicht verlaffen l- „So ist e» der Freund, der Mann, den er in Such gekränkt?ries Margarethe feurig, indem ste sich erhob. „Warum tretet Ihr ihm dann nicht gegenüber, und haltet dem treulosen Freunde seinen Absall vor . . . wie e» stch gevührt, Stirne gegen Stirne und Manu gegen Mann? Warum borgt Euer Zorn den Arm oe» Ftlrsten?" „Um Gott, edle Frau", rief ängstlich dazwischen tretend Doktor Kreigiu», der schon lange unruhig an seiner Halekcause gezerrt, „was redet Ihr! Wollt Ihr ein eriwvn lassas aus Euch laden und o»e Schuld Gatten noch erschweren? Statt aus Gerechtigkeit zu dringen, bittet und fleht um Gnade . . . Aufruhr, Fetonie, Hochverrath lastet aus ihm und üver seinem Haupte schwebt das Schwert!" „Wähnt Ihr mich damit zu schrecken?" entgegnete Margarethe fest. „Ihr habt nicht das Recht, Oswald zu richten! Wer ist hier, der e» wagen darf, im Grabe der Vergangenheit zu wühlen, ohne den Fluch zu wecken? Wissen Auge hier »st von seinem Balten so frei, daß e» den fremdsa Spliltsr bestrafen dürfte?" damit verbundene Zulaisung zur ärztlichen Praxi« betlifft, jo wird auf die bestehenden SanttätS-gesetze verwiesen, welche nur männliche Aerzte als zur AuSÜbunq der Praxis geeignet erkennen. Gegen diese Entscheidung des Ministeriums steht noch der Returs an den Verwaltungs-Terichtshos offen." (Vorsichtsmahregeln gegen die Trichinose.) Ein Todessall an Trichinose, der im Rudolssspitale zu Wien vorgekommen, bat den Stadtphyslker Dr. Kammerer veranlaßt, folgende Vorsichtsmahregeln gegen den Verkauf trichinösen Schweinefleisches zu beantragen. 1. Das Schlachten von Schweinen in den Häusern der betreffenden GeschSstsleute ist zu verbieten und der Schlachihauszwang auf das Schlachten von Schweinen auszudehnen. 2. Dieser Schlacht-hautzwang ist auch fltr die Bororte einzufahren. S. Für jedes aus den Bororten importirte geschlachtete Schwein isl der Nachweis der erfolg« ten mikroskopischen Untersuchung zu erbringen. 4. Für die aus dem Auslande importirten Wurst- und Selchwaaren ist bei der zollamtlichen Behandlung der Nachweis zu fordern, daß sie trichinenfrei stnd. 5. Der Import von Fleisch jeglicher Gattung au» Amerika, auch von sogenanntem Bllchsensleische, ist wegen unzuverlässiger Konlrole und zweifelhafter Prove« nienz ausnahmslos zu verbieten. (Bon einer Wahrsagerin betrog en.) Eine Kasfierin in Wien wurde unlängst von einer alten Zigeunerin um ihr ganzes Veld im Betrage von 3l fl. betrogen. Die Zigeunerin, tvelche mit groben Maurernägeln zu Hausiren pffegt, kam Nachmittags in der Weihburggassc zu der Kassierin Marie E. Das Mädchen, welches einen Geliebten hat, lieb sich von der Zigeunerin wahrsagen und fragte sie dann auch um Rath, wie es den Geliebten fest an stch fes-seln könnte. Dasür wubte die Zigeunerin sofort ein unfehlbares Mittel, gab ver Kassierin ein kleines Paket und fltgte bei, ste solle ihr ganzes Geld tn ein zweites Paket zusammenbinden und dann beide vor dem Schlafengehen unter das ltopskiffen legen. Kürzlich fand stch die Zigeunerin wieder bei der Kassierin ein, sprach über eine Brodkrume allerlei Zauberformeln, riß dem Mädchen ein Haar aus, wickelte dasselbe um das Brod und verschluckte das Ganze. Dann lieb sich die Wahrsagerin ihr Paket zurltckgeben und verlangte auch flir einen Augenblick das Paket mit dem Velde, um ais Schluß der Beschwörung einen „Kreuzgang^* zu machen. Die Zigeunerin dehnte diesen Kreuzgang bis vor die Wohnung aus, murmelte dabei Beschwör rungsformeln und war plötzlich aber die Stisge verschwunden. Als ste nicht mehr zurückkehrte, gelangte die Kassterin endlich zur Einsicht, dab sie von einer Gaunerin betrogen worden sei und erstattete bei der Polizei die Anzeige. Die Autsorschung der Zigeunerin, welche au« Preß» bürg sein und besonders bei Baumeistern in Simmering mit Nägeln Hausiren soll, wurde angeordnet. Sie ist zirka 55 Jahre alt, hat runde», mageres, stark gebräuntes Gesicht, große blaue Augen und graumelirte Hwre. ^Ilarüilriier tterichie. (Feuerwehr.) Am Sonntag, 2 Uhr Nachmittag, leistete die hieiige Feuerwehr ourch den Wehrausschuß unter Fährung ihres Haupl» manns Herrn Karl Zettloerger im Rathhaus« saale vor dem versammelten Gemeinderath die Angelobung. Die Feuerwehr selbst hatte sich, neu uniformirt uno sechzig Mann stark, vor dem Rathhause aufgestellt mit der Dampsspritzz und der Dampfmaschine, zwei Abprotzspritzen, ein Wasssrzudringer (Hydrophor) und den adrigen Geräthen. Der Bürgermeister-2t?lloerlreter Herr Ludwig Bitterl von Tessenberg hielt eine Ansprache und es begann sofort die Uebung. Als „Brandstelle" wurden die Häuser der Herren Karl Kummer und August Stampfl am Haupt« platz bezeichnet; der Aufstieg erfolgte bei den Häusern der Herren Kummer (Domgasse) und Tscheligi (Hauptplatz). Diese Uebung dauerte ungefähr eine Stunoe. Eine grobe Menge von Zuschauern hatte stch eingefunden. Der Herr Bicc-Aürgermeister sprach im Namen der Ge» meinde die vollste Anerkennung der Leistungen aus und versammelte stch die Feuerwehr aus seine Einladung Abend« 6 Uhr zu einem Fest lrunke tn der ^Mehlgrube". (Für den deutschen Schulverein.) Seit ver letzten Veröffentlichung sind dem deutschen Schulverein als Spende zugestoßen: aus Tüffer 4l fl. 40 kr. (Selbstgestellt.) Der Sträsling F Krivetz, der kürzlich au« dem Gesängniß tn Drachenburg entsprungen, hat sich dieser Tage beim Kreisgericht E'lli freiwillig zur Rückkehr gemeldet. (Dr. Reddi — Advokat in Win-disch - Feistritz.) Dr. August Reddi, Ab ookat in Graz, wird seinen Wshnsttz nach Win oisch-Zeistritz verlegen. (Nicht bewilligte Aenderung der Satzungen.) Die Vereinstommission im Ministerium des Innern hat das Gesuch der Elllier Sparkasse, betreffend Aenderung der Satzungen abgewiesen. (Zum Doppelmord bei Rohitsch.) Zn Betreff dieses Verbrechens wird berichtet, »aß der Thäler Jakod Bresnik mit seinem Vater wiederholt wegen Uebergabe der Wirth-schaft gestritten. Letzterer schlief neben dem jijn. geren Sohne und wurden beide mit einem breiten Zimmermannsbeile erschlagen. Dtr Mörder oersuchte den Leichnam seines Vaters aus dem Hause zu schaffen, besann stch jedoch bald eines Andern Ec steckte das Haus in Brand, sperrte es ab, und als er die Flammen Über das Dach züngeln sah, ging ec zu den Nachbarn uno rief um Hilfe. Ec gab an, beim Ausbruche des Feuers durch das Fenster geflüchtet zu sein; da jedoch die Fenster Gttter hatten, durch welche er sich unmöglich halte durchzwängen können, so wurde sofort der Verdacht rege. Als es endlich gelang, in das HauS einzudringen, fand man im Vorhause die durch klaffende Hiebwunden entstellte und theilweise verkohlte Leiche des Vaters Thomas BreSnik, während im Wohnzimmer unter dem Bette der gräßlich verstümmelte Leichnam des Bruders entdeckt wurde. Der Mörder selbst zählt drei und zwanzig Jahre und hat ein ganz knabenhaftes Aussehen. (Aus der Gemeindestube.) Morgen 3 Uhr Nachmittag findet hier eine Sitzung des Gemetnderathes statt und kommen zur Verhandlung: Bericht des Bürgermeisters, betreffend Errichtung eines Lagerhause« von der steter-märklschen Eskomptebank — Gesuch in Pzrsonal-angelegenheiten ^ Schreiben des Bezirksausschusses Marburg, betreffend Erbriiterung der Poberscher-Straße in der Magdalsnavorstadt Kausoerträ^^e, betreffs Erwerbung des oberen Teiches von H.'rrn Ferdinand Grasen Bcartdis und der Gartenparzelle Nr. 23/2 von H^rrn Josef Konrad -- Jahresbericht des „Phllhar-monischen Vereins" tn Marburg — Gesuch des deutschen akademischen Lesevereins in Graz — Gesuch der Leitung; der gewerblichen Fortbildungsschule um Leistellung einiger Lernmittel — Dankjchreibei des Marburger Turnvereins — Schreiben de« k. k. Konsulates in Mailand vom 20. Sept. 1882, betreffend Unterstützung kines Hilssvereines — Ansuchen der Administration des Stiftes St. Paul um Straßenregu-lirung — Zuschrift des Bezirksausschuffes Mar-burp, betreffend Mtethe des Kreisamtsgebäude« für oen Gerichtshof — Ansuchen mehrerer Haus-besttzer um Regulirung der Augasse — Gesuch der Theaterverwaltung in Feuerpolizei-Angelegenheiten — Voranschlag des Gemeindehaushalte« sür 1833 — Gesuch der Stadtdeleuchtungs-«ommlssioa um einen Nachtragskredit sür l882 Statthaltereierlaß, betreffend den Bezug einer Abgabe von Bier und Spirituosen Erlaß des steiermärkischen Landesausschusses in gleicher Angelegenheit — Miethoertrag mit Frau Emma von Mlkstch, betreffend einer Militär^Bequartie« rung — Lizitationsprotokoll über die Verpachtung eines städtischen Gartens — Ansuchen de» Bürgermeisters wegen Verfassung einer Dienst-instruktion für den zweiten Kassabeamlen — Gesuch um einen BeUrag zur Erhaltung der Privat'Mädchenschule — Zuschrist des hiesigen Landwehr'Kommandos in B>qciartierung«'Ange-legenheiten — Bericht der Sladtkasse wegen Der Herzog erblabte — die Bilder Coffa's und der Nonne im Spital zogen an seiner Seele vorüber. ^Wer hat Euch dies Wort gelehrt?" rief er zurücktretend. „Ich brauche keinen Lehrmeister, als mein Herz der Pseil ist am besten gewählt, der am tiesken trifft!" ^Unerhörte Kühnheit!" rief der Doktor wieder. Margarethe trat hart zu Friedrich, daß nur er zu vernehmen vermochte, was sie mit gedämpfter Stimme flüsterte. „Einen Verräther, einen Treulosen nennt Ihr Oswald? — Beim Leben meines Kindes, er ist stch treuer geblieben, als manch' Einer stch rühmen kann, der darum nicht in Ketten liegt! Wie, Herzog Friedrich, muß ich den prunkenden Mantel emporheben, mit dem Ihr Euren Groll behängt? Zwingt mich nicht dazu . . . sOswald hat von je an vuch mit ganzer Seele gehangen, er hat mich um Euretwillen verlassen und sein Herz hat geblutet, als es stch von Euch losreißen mußte ... um Euer selber willen laßt mich nicht glauben, daß es nicht der Verrath ist, den Ihr an Oswald bestrafen wollt . . . nein, daß Ihr im geheimsten Grunde Eurer Seele bekennen mlißt, daß er kein Unrecht begangen datz Ihr die eigene Beschämung ai, ihm rächen wollt. , Eine unruhige Bewegung ging durch die Versammlung; der Herzog stand gelaffen, sein Auge ruhte lang' unverwandt auf Margarethen, dann durchflog es den Kreis und blieb auf Müllinen bedeutsam haften. Der Ritter verstand den Blick. „Laßt!" rief Friedrich seiner Umgebung zu, von der Einige sich anschickten, die Bittende fortzuschaffen. „Wlr gedenken wohl selbst mit dem kühnen Weiblein zu Ende zu kommen! Ihr seid so unbesonnen, al« Ihr kühn seid!" fuhr er mit drohendem Stirnsalten gegen Margarethe sort. „Kann ich nach Eurem Sinne nicht Richter sein, so ist doch die Gewalt in meiner Hand und Wahnsinn »st es, den Mächtigen noch zu reizen! Wer wollte mir wehren zu handeln, wie mir gefüllt — doch ich verzeihe Eurem Schmerz . . . seinetwillen will ich vergessen, was Ihr gesagt, wie Ihr vergessen, vor wem Ihr steht!" „Gewalt?" entgegenele Margarethe sest wie immer. „Rühmt Euch deren nicht. De« Sängers Haupt ist gefeit und geweiht ... Ihr wagt es nicht, Euch an ^hm zu vergreifen!" „Wer ist Euch dasür Bürge? Hat er die höhere Gabe vom Himmel, so wird desto mehr von ihm gefordert... so «trd sein Berbr?chsn nur noch schwerer ... Ihr selber verurtheilt ihn, da Ihr ihn vertheidigen wollt!" „Und Ihr verdammt Euch selbst, wenn Ihr »hn verurtheilt!" „Nicht weiter, Frau! Genug Hab' ich angehört uno verziehen . . . denkt, daß auch Ihr in meiner Macht seid!" „Und daß Ihr auch mich in den Kerker werfen könnt. . . das weiß ich! Wenn er gefangen bleilien soll, fo labt mrch seinen Kerker theilen ^ und ich murre nicht mehr l* „Sagtet Ihr nicht, Ihr sel't Mutter? Ist das Mutterliebe, die um de« Gatten willen das Kind verläßt?" Margarethe kreuzte .die A me über der Brust und schaute gen Himmel. „Mag es verantworten", sagte ste, „wer ein Mutterherz zu so grausamer Wahl zivuigt . . . Mein Knave ,st Oswald'« Sohn, er ist in Gottes Hand ... Adlerbrut verdirbt nicht ^Kann ich Euch auch nicht zu Willen sein", sagte ver Herzog, „so bewundere ich doch Euren Muth ... wie ich solche Liebe beklage, der so schlecht gelohttt wird". lKortsehung folgt.) Bestreitung der Bauauslagen für die Erweiterung dt» Krankenhause». Letzte Vost. Der zweite allgemeine österreichische Gc-werbetag verlangt die Schaffung selbständiger Gewerbekammern, Regelung de« Lehrltngswe-sen» und der Gewerbebehöcden. Die Handelskammer in Brünn hat beschlossen, zur Erforschung der Ursachen de« Ex-portrvSgange» zwanzig Delegirte nach der Levante, Kletnasien und Egypten zu senden. Alle Vorsteher der polnischen Gemeinden in der Umgebung von Tesche» ersuchen die Bezirkshauptmannschoft, ihnen wie bisher alle Schristftücke in deutjcher Sprache versaßt zu senden. Die Konservativen in Berlin unterzeichnen Petitionen an den Reichstag um Erhöhung der Börsensteuer, beziehungsweise Einsührung einer perzentmllen Börsensteuer. Die radikale Partei in Serbien unterhandelt mit Ristitsch auf Grund de« von ihm entwickelten Programme«, welche« in Betreff der üuberen Politik die Vereinigung aller Serben und einen Balkanbund fordert. Der russische Kriegsminister hat eine Kom-misston hervorragendzr Generale zur Berathung der Heeresresorm einberufen. Mit Vz Bogen. Beilage. 1882, ^den oo W« i-» Agnes Wollinger gibt in ihrem und im Namen ihrer Nichte Maria ^ima die tief betrübende Nachricht von dem Hinscheiden ihres innigstgeliebten Gatten, des Herrn Josef Wolflnger, k. k. Lieutenants im Stande des Invalidenbauses in Wien mit freier Wahl des Domicile, Bt.sit7.ern der KriogsmedaÜle, der silbernen Tapferkeits-Medaille, des russischen silbernen Kreuzes und des Dienstkreuzes, welcher heute um 1 Uhr Mittags im 67. Lebensjahre selig in dem Herrn entschlafen ist. Das Leichenbegängniss des theueren Dahingeschiedenen findet Donnerstag den 16. November um 4 Uhr Nachmittag vom Trauerhause, ßürgerstrasse Nr. 46 aus nach dem städtischen Friedhofe statt. Die heil. Seelenmesse vrird Freitag den 17. November um 10 Uhr in der Domkirche gelesen. Marburg, den 14. November 1882. U( steierm. Leichenaufbahrungs- und Beerdigungs- Anstalt. Die Herren Halls- und Grundbesitzer werden ersucht, Schutt, Schotter und Erde im neuen Stadtparktheil (Surg-Meierhos) abzuladen. 1240) Ftr dt» ZtatlvlrschS»triiigs»tttiil: Kokoschinegg. Kui-ioki-. . Im xrv»»«w L»»ls u ^ lkodoulotrslittttoa ÜN Klllüklikii MM ist dkl kaldvm pn»»« nur auf kurze Zeit die i» __Wien rühmlichst bekannte Wachssigortil-Allzflkllviig GalivPlikniii) zur Schau ausgestellt. Di.selbe enthält Ivkens- grosse IslKRirv» vollkommen bekleidet und ausgerüstet, darstellend : Historische Gruppen, hervorragende Dichter und Virtuosen der Vergangenheit und Neuzeit, Herrscher, Helden, Familien-Szenen, humoristische Gelircbilder, d.e J iquisttion, Folterciualeu, sowie Tableaux und Episoden vom orien-talischen und bosnischen Kriegsschauplatz zu Pferde und zu Fuß zc. u. (1250 Btsondcrs zu bemerken: DaK Haupt-Tableau Mario Stuart und Elisabeth Geöffnet von 9 Uhr Früh bis 10 Uhr Abends. Entr^e ^ Person 10 kr. Militär und Kinder die Halste. Möblirtes Zimmer, »>v SS dS skp. in dkl Nähe des Bahnhofes lvird gesucht. Adressen nnter „II." po8ts rsötants Marburg 'S s s « s ^ 8 s «7^ lr-. UZ »-» N- s s s Li s s « s s « oo oo s; K G S V <7^ ^ . 'S ^ Z« ^ »SU s « L Sie « « ^ .L » 'ZI « V L ».°Z do k'v «.Z L v ^ ^ V cz iv .L 6 ^ Z« s 'zz a» « Q docz L L. o a s o o ^ « do'^ L 'S ^ w ^ .« Z.Aj d L -i? 'vöv g L «> Z a Z >v Z « v s SS « « V L "»2 V UZ Ä a» ^ zs S «< -a Beramwortl'cher Redakteur: Yranz WieSthaler. — Druck und Verlag der Airma Eduard Janschitz in Marburg, ^verantwortlich Engelbert Hinterholzer.) ZRStS Beilage zu Nr. 137 der „Marburcier Zestuns^" (1882). Eingesandt. Nie „Siidfteinsche" und der deutsche Unterricht. Entgegnung. Mlt Bezug auf die Erwiderung der „St)d-steirischeil Post" in Nr. 90 auf da» „Eingesandt" der ^Marburger Zeitung" in Nr. 134 wollen auch wir un« elwas zu gute thun und sllr ein SchApsrad Wasser von der Muhle des Korrc-spondenten der „Südfteirtschen" aus unsere MUHle leiten. Wir bemerken, aä 1) daß eisitge Kinder der Kolonieschule wirtlich slovenische Religion»« bücher haben, — auf weffen Veranlassung — tft UN« freilich unbekannt; wozu denn auch ein deutsche» Buch, wenn der Bortrag slovsnisch ist? Würe dieser Vorgang nicht ein großer Gall«-malhia»? aä 2) In der Schule haben wir nur mit den Schülern, nicht mit den Eltern oder 'Dlenslboten zu thun; unsere Behauptung ist daher in Bezug aus die Schulkinder Une ganz richtige sie sind deutsch. Wir erlauben un« nebenbei zu der in der ersien diesbezllglihen ^Korrespondenz der „Südsteirischön" die Frage, in welches Aufnahm» Journal der Herr Kulechet über die Nationalität der Kolonieklnber Einstcht genommen hat? aä 3) Gestehen wir Arbeiter zu, dab UN» die deutjoze Sprache nicht so geläufig ist, wie dem betreffenden Korrespondenten der ^Slldfteirischen" unv bedauern, nicht so viele Hosen auf der Schulbank zerrissei zu haben, wie dieser. Vielleicht mären wir sonst auf der. selben Stufe; nur können wir dem werthen ltorrespondrnten verstchern, daß wir die deutjche Sprache zu etwa» btsserem gebrauchen wltrden, al» zu ihrer Außmerzung au» Schule und Fa» milie. aä 4) AZüssett dem j^o respondent^n der zySüdftettischen" freilich der Mund, ober die Früchte sind hoch am Baume. 3a, wir sprechen mit dem Korresponden nochmal» unumwunden aus, daß es in d^r hiestgen Werkftätte viele Slaven, ja sehr viele Slaven gibt. Slovenen. Tschechen, Kroaten und Polen. Sollten denn dto» die Slooenen die Segnungen ihrer Sprache genieben? Wäre der He,r Katechet nicht geneigt, auch die übrigen slavischen Kinder in der Schule zu berüctstchtigen? Over sollen Ts^echen, Kroaten und Polen Heiden bleiben? — Gleiches Recht jür Allel tzchlieblich stimmt der Korrespondent da» ^Miserere" an, daß der Herr Katechtt gezwungen ist, die Schule zu germanistren. Wir tbeilei-diese Ai'stcht richt, da wir in dem Herrn Kate« chelen nicht einen Sprachlehrer, sondern einen Religiontlehrer erblicken, welcher Liebe und Ein-trachk, nicht aber Zwittrachl in der Schul? lehren soll. Da aber unsere Kinder alle, ohne Ausnahme »deutsch" verstehen, so glauben wir, behaupten zu dllrfen, dab der Herr Kzte« chet ganz im Swne «nfere» Herrn und Meister» handeln wlirde, wenn er stch beim Religion«-unterrichte autfchlieblich der den Kindern ver» sländitchen Sprache bedient. Zudem werden alle Kinder gemeinschaftlich unterrichtet, während sonst die armen „Deutschen" — und diese stnd in der Ueberzahl — müssen dasitzen mübten. (Folgen die Unterschristen.) Eingesendet. Mehrere Herrn und Damen haben sich entschlossen, Tanzunterricht in Zetller's Salon (vurgplatz Nr. 6) abzuhalten, wobei ein Herr au» Gefälligkeit da» Arrangement Übernimmt und wird der Sechs-Schriti-Walzer gründlich erlernt. Die Tanzstunden slud Mitl--woch von halb 8 bt» halb 10 und Sonntag von 4 di» 6 Abend». Zu verpachten eine Hnbrealitat sammt Wohn- u. Wirth-schaftsgkbäuden und nachstehenden Grundstücken, w Minuten von der S.'ation Peßnitz, anzu» ^agen bei Alois Weingerl in Galschnig. Acker 3 Joch II HZ Klstr. Wltse 1 . IL96lIZ „ 1. Cl. „ 1 tt 12971^ ^ 2. „ Wclde 69lIZ „ ^^260 Für die verunglückten Tiroler und Kärntner wurden bei der Sektion Marburg des deutschen und österreichischen Alpen-VereineS gezeichnet: Sammlung der kaufmännischni Kipsel- Schü^en-Gksellschaft fl ly ^ Von einer Kärntnerin „ 2.— Herr Olierst Lauppert „ 5.— Weitere Beiträge übernimmt K o k o s ch i n e g g. ^ie zi'i!8j»le tii8«!>lil serli^er Herren-, lin-iden-Ss liinllei--lileitlel', 8n>^ie ^lolse nnell /ur .^nfertiAlln/; 2u dilli^sten I^reiLen ewpiielrlt ^ntvn 8etieik!, 1053 IlerronZagse. KßlÄ I^ottkris. Diese nerteste Hamburger Geld-Lotterie enthält Loose und Gewilnre nebst einer Prämie von Mark, alle diese Gewinne werden in 7 Classen oder Abtheilrinqen arrsgeloost: 1. Classe 4000 Geiv. - >l. 4. Classe 4000 Gew. - I^k. 45,2,100 „ 4000 „ ^ „ L10,V20 5. „ 25)0i» „ i-. „ 415>,0 i!. „ 4000 „ ii. „ I50t» ^ .. 7. Classe 'i^7,<;00 Gewinne und 1 Prämie mit 0,77^7,150. k!8 exi8llft keine l^vtlei^ie, >velelle Klössere Llltlneen ltielel ü Das Verloosungsprogramm der 47,600 Gewinne ist voll der Hamburger ^iegrerlmg genehmigt itnd außerordentlich iilteressant siir den Spieler zrrsamlnen-gestellt, weil der Gewinner des Hnlipttressers vo,l A!k. gleichzeitig auch dre Prämie von Mk. geivinnelr kanil, so daß der ariißte Ge- nnnn im gli'lcklichstelr Falle beträgt. Specitlle AufsteUuiig aUer 47,««« (Y«w,i,ne und » Prämie. cämie >l. 1 Pr^ 1 Gew. ^ „ l5l).000 ,000 — 250.000 1 3 n. 100,000 -60,000 — 50,000 ^ 40,000 — 30,000 -25,000 -20,000 — 15,000 -12,000 ^ 10,000 ^ 8,000 — 6,000 - 150,000 100,000 60,000 50,000 80,000 90,000 100,000 40,000 30,000 12,000 240,000 24,000 18,000 54 Gew. ^l. 5000 — 270.000 iD 108 264 10 107Z 101 25 85 100 27i»69 2400 4000 -3000-2000-1 1500 -1200-1000-500 300-250-200-150 — 145 — 124 — 20,000 ^24,000 528,000 15,000 3,600 530,000 536,500 30,300 C,250 '-«7M0 15,000 3,925,005 297,600 15725 Gewinne il 100, 94, 67, 50, 40, 20 Der Preis der Loose ist amtlich festgestellt ilnd beträgt für die erste Classe oder Al^theilnng Oe. W. fi. kr. firr eilr ganzes Originalloos. „ kr. für ein hallZeS i^riginalloos. . .. —.V»V kr. für eill viertel Originattoos. Jedes Loos ist mit dem Staatswappen verseherr, auch die halliekr luid viertel Loose. — Den Bestellungen lieliebe man den entfallendeli Betrag beizulegen in i^sterr. Banknoten oder in i)sterr. Postrnarkel,. Event, versenden wir die Loose auch gegen Pzstnachnahnre. — Jeder Looszrisendnng legen wir daü amtliche ZiehllngSprogramln bei, woraus die genaue Eintheilung der Gewiirue lilid die Einlagen jeder Classe zu ersehen sind. — Sollte der Empfänger unserer Selldung durch das Verloosungsprogramln nicht befriedigt sein, so sind wir bereit, vor Nes^inn der l. Äl?tl^ei'luns^ die Loose wieder retolrrzunetjllrell llnd das bezahlte Geld zu retourniren. — Auf Wunsch senden wir das aussiU^r-liche Ziehungüprogramm auch ohne Loosbestellung sranco eill. —Der Name jedes Bestellers lvird in unseren Büchern notirt und die officicllen Zickui^»zslistcn verseirden wir gleich nach jeder Ziehilng an jeden Loosinl)aber.—Die gewonnenen Beträge halten wir sofort zur Ncrfugninz der (.Gewinner. Auf Z^^'lursch wird der Betrag auch aln Wohnort des Gewillners ausbezalilt. — Fiir die t Abtheilung dieser Lotterie nehmen wir liiij 3l>. Xnv('ni!»el' <1. .1. Bestellllngen entgegen ulld bitten dieselben direkt zu adressiren air das l-I Ä u pt^-1^ 0tt6 ri 6-L u nSLr u ^svntds^I ck Vo., Lamburs. Ullsere Finna besteht schon mehr als ein halbes Jal)rhnndert, un^ wir wareir schon oft in der Lage, in Oesterreich bedeutende Haupttreffer auszuzahlen. — Wir dallkelr deln p. t. Publikmn für das ltns bisher eittgegengebrachte Ner-traueu, ulld l)osfelt auch für die Zllkunft durch prolnpte und eracte Ausführung aller Arifträge uns dieses Vertrauens würdig zrr zeigen ^ 1257 DiZS Geheimniß, den vielfach ulans^elhaft l^epflegteil Boden — durch mtiottellei! Betrieb — auf das Höchste auszuuutzeu; Oesterreichs große Verbiud-lichkeiteu in Kurzem zn tilgen; den Nationalreichthnnl zu uerzehn fachen und das Vermögen jedes Landbesi^ers zu vern^el)ren uin das — füilfzigfache; — in Form von 22 Nathschlägen von Faber. Dilse furzk, äußerst sorgfältig bearbeitkte Monogrciphie enthält alle Fach-.Grundlehren — als gclauttrte Beobachtungen und Erfahrungkn — einlS durch 43jährige Praxis und auSge dehntlste Reisen in gnnz Europa, einem Theile Asiens und Afrikas, gebildeten LandwirthcS. — Möchte das redliche Äreben drS Verfassers, seinen Nebenmenschen Glück und möglichsten Vor-thcil zu bringen, durch ausgedehnteste Berbrei-tung dieser nützlichen jedem Ackerbauer unent' behrlichen Schrist, die lvohlverdiente Anerkennung finden. Diese Monographie, in g e-schlojsenem Couvert, ist direkt im Selbst-Verlage des Verfassers Faber, Marburg, Tegktt-hoffstrahe Nr. 10 oder durch jede österr. Buch-liandlung beziehbar und kostet einen Gulden öst. Währ, pro Exemplar. 1265 Zroke Wei«-Lizitatioll. Bom IS. November bis I. Dezember l. I. täglich von 9 blS 12 Uhr Vor« mittags werden aus den dem Herrn Jakob Badl gehörigen Kellereien zu Marburg I0.V0V Kektokiter größtentyeils Kigenvau-Weine der Jahrgänge 1868 bis 1875 lizitando an den Meistbietenden hintangegeben werden. Für die erstandenen Weine ist sofort eine 10perctntige Anzahlung zu leisten, der Rest deS KausschillingS muß aber bei der binnen 3 Monaten zu erfolgenden Absuhr der gekauften Weine baar bezahlt werden. Die ?. Herren Weinhändler und Wein-wirthe werden zn dieser Auction mit dem Be» merkcn höflichst eingeladen, daß wohl selten sich wieder eine so günstige Gelegenheit zur Erwerbung nur echten, reinen und guten Weines sich ihnen darbieten dürfte. (1214 S Gsel, darunter tine trächtige Stuie, stark und gut im Zug, find zu verkaufen in Feistritz bei Lembach, Kärntnerbahn, am Rodter'schen BrfiK, wo Auskunst erthcilt wird. (1263 Eil! Gtlergymllafij! e,bietet sich zu Instruktionen sür Unter' gymnasisten. (1240 Anfrage im Comptoir d. Bl. Iiieto ckvm klueke Gewinli im günstigen Kalle kiietet die Aamburger grojje Geldverloosuug, welche vom Ttaatt' genehmigt und garantirt ist Die vortheilhafte Einrichtung deS neuen Plane ist derart, daß im Laufe von wenigen Monaten durt 7 Elasten zur siche ren Entscheidung kommen, darunter befinden fic Haupttreffer von event. spez. aber Z Gewinne ^ All 6()0( b4 Gewinne lä 5()0( 5 Gewinne 108 Gewinne it A>l3()()( 264 Gewinne a 2()0( 10 Gewinne ä ^ 150( 3 Gewinne ä vll b30 Gewinne lOOl 1073 Gewinne üN 50( 1 Gewinn »^250,000 1 Gewinn »1^160,000 I Gewinn 1 Gewinn 60,WO 1 Gewinn 50,000 2 Gewinne a 40,000 3 Gewinne 30,000 I4 Gewinne k Iii 25^900 2 Gewinne 20,000 ls Gewinne 15,000^27,069 Gewinne 145 IGewinn 12,000 l3us. 18,436 Gewinne » Iii! 24 Gewinneül^i 10,000 200. 1ü0, 124, 100 3 Gewinne u K 8,000 67, 5.0, 40, 20. Von diesen Gewinnensjelaugen in eistee Classe 4000 im Gcsammtbeirage von I lti,000 zur Aerloosung. Die GewinnjieHungen sind planmäßig amtlich festgeseßt. Zur nächsten ersten Gewinnziehnng dieser aroßen Geldvelloosung kostet: 1 xav-kg Original-LooS nur 6 oder 3'/, tt.g,; l d»w°- . S „ I'/.. »i l »lertsl „ „ .1'/, „ so Alle Aufträge werden sofort gegen lilinsonäunx^, 1'ostvill2kllilunx o^4 Ecilen starken Werke I werden die Kranttieiten nicht nnv lic-schrieben, sondern auch gleichzeitig solche Heilnnttel angegeben, tvelchc sich thatsilch-lich bewährt haben, so daß der jtvallke vor unnüM AnSj^aben bewahrt bleibt. Kein Leidender sollte versäumen, sich dieS bereit) in 1!j5. ^luslage erschienene Buch anzllschafsen. Dasselbe wird auf Wunsch gegen Einsendung von 75 kr. frauco versandt von K. Gorischek'S UniversitiitS. Buchhandlung, Wien,!., Stephanöplatz 6. TRISTER 4USSTELLU\GS-L0TT£KIII. Ziehung am 5. Januar. 1. Hauptgewinn baar Gulden 50.000 2. Hauptgewinn baar Gulden 20.000 3. Hauptgewinn baar Gulden 10.000. Ferner 1 ä fl. 10.000 — 4 ö, fl. 5000 — 5 ä il aOOO— J5 ä fl. 1000 — 30 a fl. 500 -50 a fl. 300 — 50 a il. 200 — 100 a fl. 100 — 200 & fl. 50 — 542 a fl. 25, zusammen IQ«« '1'retfer -lu SRS.SS« (Zuiden Ausführliche Gewinnstverzeichnisse liegen bei allen Verkaufsstellen zur Einsicht auf. Äss L^ssss SQ ZLrs'A.sSs « co s s. oo 3 1225