TatbacherSeMW. Frey tag den 19. May 1826. L a i b a ch^ «^ '^ ^luß deg k. k. iUyr. GuberniumZ vom ,2. ilmte ' ^' '^' ^^' '6 die bey dem k. k. Haupt. T-r» le ^ Magenfurt erledigte isie Offieialen-Stelledem mengen 2ten Amts.Offlcialen Johann Parzzdie da< ^rcy »ledige gewordene 2te OffwialewStelle »berdem ^omamen «AdmimNrations'.Practicanten und nunmeh. ^gen substituirten Amtgschreiber an d.r Staatshe«. ',^^"'H' Moritz von Fradeneck^ fernes die bey tz^^^^""'"'^"Vt-Taramte ^ Lalbach erle. m . ^^"en° Stelle dem Ignaz Paul'ttch, bisherigen word" ' ^""^ ' P'acticanlen aUhxr, vtlliehen T y r o l. Innsbruck, den 10. May. Gestern Nichts trafen Se. M.,jeftätder König von Bayern unter dem Nahmen t!neg Glasen 2tuguNa hie? ein, nahmen Ihr Absteig, quartier im Ga'ihof zum goldncn Adler, und setzten nach "«em kur^n Aufenthalt die Neise nach Julien fort. Deutschland. D,e Münchner politische Zeitung vom 3. May mel» ^ ^- «^e. Majestät der König, Höchstwelche seit Ihrer ^en^tln RegierungsgeschHften gewidmet, haben heute ^ormittqgH. unter den Segenvwünschen aller getreuen Bewohner der Hauptstadt, die hiesige Residenz verlassen, um auf einer Reise jenseits der Alpen . der für ihre Ge« un^l)tlt w nöthigen Erhohlunfl. zu genießen. Wie es wieder^ "!^ '" ^" ^" künftigen Monats das Glück ael..b!,«"^" werden, unsern hochverehrten und heiß. fthen« ^"'^" "unsere Mauernzurückkehren zu Der zu Würzb.rg«^,^ Neliqions. freund vom 29. Avnl enthält spenden Artikel aus München: «In enngen T.gen werden aus Baoern .3 ^unglmge nach Rom ti.sen. um ift,« Studien in dem <^!?FNlni <^rin^cuin daselbsl fortzusetzen. Auch aus an. ":n deutschen Plsvmzen vernimmt man, daß slch h-ff» nunasvolle Jünglinge ebenfalls darum bewerben, in dieß ausgezeichnete Institut aufgenommen zu werden, um dort eine gelehrte und kirchliche Bildung zu genießen und gleich andern ausgezeichneten dort gebildeten Männern nach einigen Jahren in Deutschland durch die erworbe« nen Kenntnisse das Beste der Kirche zu befördern." Das ^ouru2l cle k>anclllrt entbalt folgenden Auszug eines Schreibens vom Main vom l.tz. M. »Seit ei' nem Mertel Jahrhundert in Rußland ansässig, und erst sett einigen Wochen durch Familien.Geschäfte an meinen Geburtsort gerufen, wird es mir, bey Lesung deröffint» lichen Dlatter, schwer zu begreifen, wie es möglich ist, daß die aufgeklärtMen Ländilyon EurspI, den einfach, ften und allgemein tzerbreitetsten Vtgrzffen über die For, men und die Einrichtungen meinesAdoptw'Vaterlandes so fremd geblieben sind. Beyder Erinnerung an die denk« würdigen Ereignisse, welche, vorzüglich unter der letz' ien Regierung, die Scheidewand zwischen Nußland und den übrigen Staaten des Continents hinwegräumte. durfle >ch wohl glauben, daß dieKenntniß der russlschenRe« gierung und der russischen Nation, ehemahls nur eines kleinen Anzahl von Reisenden zugänglich, nunmehr dey demgrößbenTheil dkrunterrichteten LeutcEingang gefun» den haben werde. AUein ich sehe jetzt mehr als je, daß es Eindrücke gibt, denen die meisten Menschen nur äußerst schwer entsagen; darunter gehören diejenigen, d^e sich ihrem Geiste durch Begriffe, die mit gewissen Benennun» gen verbunden sind, eingeprägt haben. So z. B. stellen die englischen Blätter, und nach diesen die französischen in ihren Übelsttzungen. den Senat von Petersburg ohne Unterlaß als einen Repräsentativ - Körper dar. ohne Zweifel aus dem allgemeinen Grunde, wnl erden Nahmen Senat führt; man scheint nicht zu lvisfen^ daß die Mitglieder dirfes Körpers, welche von dem Monarchen ernannt und besowet weiden, und nach Gut, befinden von >hm entfe»nt werden komien, in ,'ülem gan» zen Wirkungskreise keines der Elemenle dair ' ^ ^üZ einem ReprästNtatw ° Kölper eigen wäre ; li . ^ ,-ng ist es sonnenklar, daß ein Tnbunal, welches dlr Bcsillw »58 mung hat. Civil« und CtlMinal» Prozesse zu entscheiden, die Ukasen des Kaisers bekannt zu machen und zu pro» mulgiltn, und bloß in Einer von feinen Abtheilungen, die Rechnungen u«o Eontracte einiger Regierungs«Ve« amten zu cont^olliren, seinem Wsscn nach, fvwshlden currenden Geschäften der innern Administration, als den Veränderungen odee Verbesserungen, die dabey zweck« maßig seyn dürften, durchaus fremd ,st. Erstere sinö einem in Petersburg bestehenden Winissez« Coniits an, vertraut. WaS tzie Plane und Projecle in Betreff der Administration, die in wichtigen Gelegenheiten M " ^^" bey Hofe gespewt, wo ssch auch der seldmarschall Fürst Wrede und der russische GlafVul. garin befunden hätten; zu Berlin wolle er sich 4 h.s s Tage aufhalten; die Krönung des Kaisers Nicolaus fcn auf den 1. July, verschoben. iöh de..>? ^ntos(Pro. B.ffarab.en m," """7""«« von Neu.Rußlandund lena .sivon Mo "u/ ^"^'^'^lürst.nnHe-sche uno P«äne de^^'^ stat der Kau'er befohlen ^^"^'''h"Se. M"«' welche- lener auf der Herr latt Ur^7d ^ ^"'"^^ Wochen vor feinem Tod. an dee ^ n ^ " ?""" anruft hatte, ganz in dem St^^'^ Krwm soll. wle oer Verewigte selbst d«n ^n d" ^ /" kas.o ^. ^.. ^ " ^lan dazu entworfen hatte. - I„ der F^gt werden auf Befehl der Nehrung «uf Vtlfch^enen Puncten son Neu-Nußland (Odessa !c,) , regelmäßig Mtteo:olo^!lcheBeobachtungen Kngeszellt wer. den. — Den Gütelbesitzern m den südrussischtn Prooin. zen eröffnet sich eine günstige Aussicht zu einem sthc ve?« theilhafteu Absätze ihres Vetreides auf der Insel Matta. Nan schlägt den jahlllchen Getreide'Absatz aus dieser Insel zu 2oo,oo«Tfchctwtlt an, wooon derglößte TheU aus Odessa undTaganrog dahingebracht witd. — ImMonath Jänner gelangte nach Ocenb^lg aus der St^dt Chlwa über die Festung Sorotschinowsk eine Karawane vsn 200 Kamehlen mir 25i Waarenbüllen. D-e Waaren bestehen in gesponnener und rohe? Baumwolle, BsumwoUcN'. Seiden » und H^ldsewenlFadrikaten und weichem Pe!z-werk, in allem an Werth fur 69,967 Rubel-Die mtt 0^3 Karawane angelangten Kaufleute aus Chiwa erzählen^ daF sie während ivrer Reist längs den Ufern d?s caspi« schen Meeres von Zirgisentäudern angefallen worden seyen, d«e auch einen Theil der Karawane geplündert hat-ten. Ebenso find in Astrachan orey kleine Karawanen angekommen; auch wurde von Orenburg «ne nach China «dgeferUgl." Osmanischts Neich, Dtl österr. Beobachter vom iZ.d. M. enthalt unter der Auflchrift: »Wien den 52. May" Folgendes: Mehrere am «5. Apnl aus dem Golf von Patras, auä Cephalonia und Calamo inC 0 rfu angekommene Fahr» zeuge habenHieNachncht üdelbrachc, daß Mefsolong ^ am HZ. 2lpril(nach elnigen bereits am «H,) in die Hän^e der Tülkea gefallen ist, Das Erügn,ß selbst scheint «ußer Zweifel zu seyn; über dl« An und Weise, wie selbes Stattgefunden, sind jedoch die Angaben so widerspre. chind, daß wir erst nähere und zuvetlässtge VsMle yiers nh«r abwarien zu müsse» glauLen^ Dik OsLervätore 'I'riüütmo ^ms. d. M. enthält fol' genden Auszug eines Schreibens aus Constantino» pel vom 5. April: >,D»e Nachrichten, welche uns über die Mubereyen und Plünderungen zukommen, die von den gneHlschen Piraten anIahrzeugen un«rallen Flag, gen, denen sie beHegnen, verübt werven, lauten mit je' dem Tag« deunruhigender, un0 wenn diesem großen Übel mcht abgeholfen wiid^ wltd all« Hanoelzschiffsahlt bald ganz und gar aufhören müssen. Die engllche Vrf, gantine des Capitän Tagliaferro, aus Alexandria nach diesem Hafen (Tuest) desummt, ist hi« mit einem Viertheil ihrer reichen, aus Kaffeh und RelS besteheuocn Ladung, angekommen; 0ie übrigen drey Vlertheile st^o von der sogenÄNNttn Negierung oon Napoll die Nvina, i6o ma, unter den nichtigsten Vorw.inden confisc-rt worden, indem der größte Theil der Ladunq dem Hrn. Gw, P 2, poloni in Alexandria, einem eliqlischl'n Unterthanen, gehölte. Tie werden höken, daß dieses Fahrzeug, wäh» rend eü auf der Rhede von S y r a vor Anker lag, ge» nöthigt wurde, sich, unter Escorte einer griechischen Goe^ lette, nach Na poll dt Romania zu begeben, um dort die Papiere, die sich auf seine Ladung beziehen, un^ terfuchen zu lassen. Die österreichische Brigantin: , i l Teion fo, Cayitän Ignaz Berberov», ch. mit elnee reichen Ladung von Kassel), Neis und andern Früchten hierher bestimmt, ist hie? eingelaufen, nachdem sie un» lerwegs von einer griechischen Brigg angehalten, nach Santurin geschleppt, und dort des größten Theils der Ladung beraubt worden war. Auch die österreichischen Brigantinen der Capitäne Vianello und Cher sich wurden von griechischen Seeräubern weggenommen? aber, nachdem sie drey Tage in de? Gewalt dieser Pira> ten gewesen, von der k.k. Corvette Carolina in den Gewässern uon CeriZ 0 befreyt, und nach Salon a und Sm y rn a convoirt. Endlich ist noch der Capitän C a» wenarovich aus Volohie, angelangt, nachdemihm die griechischen Piraten den größten Theil seiner Ladung, die aus Tabak bestand, und alle SÄnffS > Vorräthe und Geräthschsften weggenommen hatten. Dle Regierung zu Napoll 0i No ma n i a gibt auch Fremden Caper» Nriese; so z.V. haben kürzlich zwey genuesische Freybeuter solche Cape'r l Patente erhalten» und crewen nul ihr Un-^ wefen in den Gewässern de?Berbe?ey. — Durch ein am 5. V..M aus A lexandrien, nach einerFahrt von saTagen eing,clauf« nesFahrzeug, erfährt man,daß eil« aus zwanzig Kriegtzfaht^ugen bestehende ägyptische Fscadre, mit Wund» und Kliegsvorräthen, und einem Bataillon Trupe yen HltBord. am 1. Ayril aus Ale^andrien nacd M 0 rea auggelausen war, wo sie? nach den Aussagen eines griech^ schen Capitäns , welcher dieser Escadt,. am iß. April in den Gewässern von Caudra mtt Aünstlgem W'nde fe> aelnd, beaeqnete. bereits anqekommen senn dürfte.^ F rem 0 cli - A nzetg e, Angek0mmeu den lI> May 1825. Herr Ocas von Lichtenberg. GutLbessher. von Schnee«-her^ __ Hr. Ios. Nttcer 0. Stahl. Sohn St. Excell. deä Hrn. Hoskan;lerz, voa Florenz nach Wien. Den l2.Hr.AdalbertBohata, Stadt« u. L^ndrath^ yon Tcitst nach Gcätz. — Hr. Carl Hunte?, englischer Cä^itän; Hr. Angelo Herrmann. Hr. Adam Hacsterte« mie (türk. Unthecchan), u. Hr. ?3?arco Moneano , Han' delsleute, alle vier von Trieft nach Wien. Den iZ. Frau Francisca Fteyinn v. Daselli, Gü« terbesitzerinn, von W'en, u. Hr. Johann Freyherr v. Vaselli, Zögling der k> s. Wiener^Neustädter Militär-Akademie, von Wiener' Neustadt. beyde nach Görz.— Hr. Ildolph Bernhard Ritter v. Seraoalle mit Tochter , von Brunn, u. Hr. Friedrich Hutter. k- k. Rechnu>^Z. Rath, von Grätz, beyde n^zch Trieft. — Hr. Ios. Wsk fram, Tonkünstler - von Trieft. Den i4. Frau v. Whratlay.. mit ihrer Tochter, Von Rsm nach W>en, Den t5. Hr. Ios. v. Leitenbura, Apothzker, mit Gattmn, von Trieft. Den 16. Hr. Franz D^eirich, Steuereinnehmr, von Trieft.— Hr. Andreas L'.lleg, k.k. Casse «Official, von Trieft nach Grätz. -, Hr. F^nz Blnder, Magi^ sttals-öanzelM, von Wien; Frau Kalteneggee. k.k.Fig» cal'Adiuncc.Gattnln,». Grätz, u. Hl. N^clas v. Fadr,g, Güterbesitzer, von Wien. alle drey nach Tneft, — Hx. Ludwig, Pctrovski, SlülimelsUl des Hrn. Grafen v. Waltensleben, von MaU^nd, u- Hr. Elie Iernander, Handelsmann, von Marseille, beyde nach Nl^n. __ Die Herren Peter Boissler, Ponajuto Sanguinetti u. A«gelo Uslglio, Handelsleute, alle drey von Wlennach Tr.est. — Hr. Helnnch Atesch, Handelsmann, von Ttiest nach Wlen> Abgereist den !,. May 1826. Hr. NärH«3o 6e Lona^ I^agusaner Palelcier, naH Trieft. Den 12. Hr. Anton Sieger, Handelomann, nach Grätz. Den i6. Hr. Anton Glaf 0. Thurn, k. k. Kämmerer und kla!nel!sch-tt»n0. PlococoUlst, Negistlato« u. Oxpedttor, n>zchZyPs'n Ungarn. Cur < v 0 m 15. M a"y 7ä2ä""""""" StaatSschuldoerschreibun^en zu 5 v.H.(in EM.'^"^6' ^ ^'^ ^ decl° ,82, fur.oost. (mCM,)i.^/4 Wlen.^:Hdt.BancüQdl.iU2,/2 o.H.(.uLM)4Z ___^^.^"'"^l' Vr, Stuck 102a i)5 m L W. Wasscrfi^nd des Laibach ° Flusses am Pegöl"der gemauerten Eanaldrücke: Den 18. MaY : 2 Z 0 l l 6 ü i « i c n 0 b e r de 1 S ch le u ß e n b e t tu n g. Ig.naz, Aloyä Edleräv. Klelnmayr, Verltger und Redacteur.