Hw2.__________________Samstag, 4. Mai 1889. 108. Jahrgang. Macher Zeitung. '"i/^>» °l!°?^!,? l. «N!lP°stvel,«ndul>g: ,°n»j«hr«« fi. l», halbjöillg sl. 7.50. I» »°mp»«l«: ^ ""»« 2n,n,'./?l,°l«hri« ,l,l.»o, ssii« di« Zustelln», w« bau« «an,l«hli, fl. 1. - I»,t»t»o»«,l»»»l «»» ^^^>^ "« »l» ,» 4 Zelle« »b tl., «rohere P» .»t tizllch mlt «»»nobme b« Vonn» und yelertu,e Dle »>»ln«str«t»,« befindet fich 2°ngrcs«play », bl« «eiaetlo« Vahnhofgafse 2«. Sprechstunden der «cbaction läalich von 10 bi« l> Uhr vormittag«.— Unfrankiert«Vl!e!' werden nicht angenommen and Manuscript« nicht»nrü>iden i ^ ^len der Abgrordneten der Land- ^lort,,,,.. .." durch die U 7 und 8 der Landtag ^. L ^^bcz'ehunqsweise des Gesetzes vom 29. Mai ' ^- -Ul. Nr. 10) bezeichneten Wahlorten 3) ... der 4. Juli 1889; ?"b Viiirllp ^ ^"^"l der Abgeordneten der Städte °^^Mnr^ ^" durch die ^ Z und 4 der Land. H da»» 4' ^ ^' ^l. Nr. 10) bestimmten W.hl-^cllnlner " ^^eordneten der Handels- und Gell, ^silr >^" ^' ^"li 1889; "bbesih z - ^"sien der Abgeordneten des großen V » lll Laibach k ^e.,.. ^' 12. Juli 1889. s?U'"nes ^. ^, Bestimmungen über die Stunde des >tkl, L ",?!"^l)andlung und die zur Wahl be-^" Leai i .!"' werden die den Wählern znkom- ^ Mlmatwnskarten enthalten, ^"t f ^ °'" 2-Mai iß«!). ^andeepläsident im Herzogthume Krain: ^^!!^I^Herr von Wiullcr ,n. p. ^ Nichtamtlicher Hljeil. lies ^lh der l, ^ U?' wie tn3""lte Bericht der Gewerbe-Iuspcctorcu ^ ben css' !-!, "'^"l Artikel bereits angeführt ^z ^erhe^'..5"'chen Beweis, dass die Wirksamkeit ^"rauen i stören ^"N"'de Erfolqe erzielt und kV A" de-n m -I "°^ junge Institntion stetig W ^tta . ^ berichte des Centralinspectors Doctor ^ >>'der ^ 3°"dels^^^^ heißt es: «Das ltt s?^e. vom ü "^'kllen gegen die Institution, die >tz!^eln m.^'"^l genährte Haltnng der Arbei-^^^^u^erfiillenden Vertrauen gewichen. Immer häufiger kommen die Gewerbe»Inspectors! in die Lage, mit ihrer Sachkunde den Industriellen rathend zu dienen, mit ihrer Bereitwilligkeit den Arbeitern helfend zur Seite zu stehen.» Wir finden diesen allgemeinen Satz auch in dem vom Herrn Gewerbe-Inspector Dr. V. Pogatschnigq erstatten Berichte bestätigt. Der Aussichtsbezirt des Herrn Dr. Pogatschnigg umfasst bekanntlich das Gebiet der Städte Graz, Cilli und Marburg und die Bezirks-hauptmannschaften Cilli, sseldbach, Graz, Hartberg, Deutschlandsberg, Leibuitz, Luttcnberg, Marburg, Pettau, Radkclsbiirg, Rann. Wciz und Windischgraz sowie ganz Krain. In der Einleitung seines Berichtes constatiert der Gewerbe. Inspector, dass das Berichtsjahr 1888 seine Vorgänger an Anlässen zu mannigfaltiger Wirksamkeit überbot. Das Gestionsprotokoll der schriftlich behandelten Stücke umfasst 1N37 Nummern, Iuspcctio-nen wurden 204 in 178 Betrieben vorgenommen. Sehr lebhaft gestaltete sich der Verkehr mit den Arbeitern, die Zahl der Besuche, welche der Gewerbe-Inspector von Arbeitern cmpfieng, erreichte die namhafte Höhe von 524. Die Anliegen der Arbeiter bezogen sich auf Differenzen aus dem Lohn« und Arbeits-v?rhllltnissl>, Unregelmäßigkeiten in der Verwendung. Krankencassensachcn, Unfallsangelegenheiten, Abfertigungen alter Arbeiter bei längerer Dienstzeit, Placierung entlassener und arbeitsloser Arbeiter. Remplacements derselben auf früheren Dienstorten, Erwirlung von Unterstützungen in Nothlagen einzelner Arbeiter und Verwendung zur Unterbringung eines kranken Arbeiters in freie Cur eines Bade-Ortes. Die Anliegen giengen also mitunter über jrne Sphäre hinaus, welche das Gesetz dem Gewerbe-Inspector überweist, abcr derselbe griff, wenn eH halbwegs möglich war, auch in solchen Fällen für die Arbciter ein, um in ihnen nicht das Gefühl aufkommen zn laffen, dass sie nur von einer Thüre znr anderen gewiesen werden und niemand da sei. der sich ihrer annehmen wolle — eine Auffassung drs Berufes, welche allgemeiner Billigung sicher scm kann. Von der Gesammtheit der in Behandlung gr° nominell?,, Fälle wurde mehr als die Hälfte in einer für die Arbeiter günstige» Weise erledigt, wacher Erfolg, wie der Bericht constatiert. in den meisten Fällen durch verständiges und wohlwollendes Entgegeukommen der Gewerbe-Inhaber erleichtert worden ist. Von Gewerbe.Inhabern oder deren Stellvertretern empsieng der Grwerbe-Inspector 187 Besuche; auch hier bezog sich etwa ein Viertel der Anliegen auf An« gelegenheiten des gewerblichen Lebens, bei denen der Gewerbe.Insprctor nicht zu intervenieren verpflichtet ist. aber auch hier verschanzte er sich nicht hinter Com. pelenzbedenken, sondern nahm sich der einzelnen An« liegen in der einen odei anderen Weise an. Die An» liegen der Gewerbe-Inhaber bezogen sich auf gewerbe-rechtliche Fragen und Verhältnisse der Arbeitgeber zu den Arbeitern, Rath und Auskünfte wegen Beanstän» düngen von Vetricbsanlagen oder wegen Genehmigung neuer Anlagen, die Sicherung gewisser Betriebszweige oder Betriebsmittel, die Einrichtung und Umbildung von Betriebs'Krankencassen, Fragen der Unfallversicherung, Rath und Auskunft wegen der Befugnisgrenzen einzelner Gewerbe, Genossenschaftsfragen, Zoll» und Tarifangelegenhriten, endlich Rath wegen Schuhes von Betriebsgeheimnissen. «Diese starke und mannigfaltige Inanspruchnahme des Gewerbe-Inspectors sowohl sei» tens der Arbeiter wie der Arbeitgeber ist», so heißt es in dem Berichte, «ein erfreulicher Beweis, dass die Ueberzeugung von der Zweckmäßigkeit und Nothwendigkeit der Gewerbe-Inspectoren zunächst in den be« theiligten Kreisen immer allgemeiner geworden und das anfängliche Misstrauen nahezu überall verschwunden sri.» Am Schlüsse des allgemeinen Theiles erwähnt der Gewerbe - Inspector, dass mehrere Rechtsfreunde seines Aufsichtsbezirkes über seine Bitte einzelnen Arbeitern uneigennützig mit Rath und Hilfe beistanden, es sind dies die Herren Dr. A. Rintelen und Doctor I. Sauersick in Graz und Dr. A. Mosche in Laibach. Unter den Vctriebsanlagen, welche Herr Doctor Pogatschnigg im Jahre 1888 zum erstenmale inspirierte, wies die Mehrzahl nur wenig Anstünde auf, etwa eiu Viertel der Anlagen ließ in der einen oder anderen Hinsicht zu wünschen übrig. Besser stand es bei den Betrieben, welche der Inspector bereits zu wiederholtenmalen besucht hatte; die meisten derselben waren dem, was er gelegentlich früherer Inspectiouen empfohlen oder vorgeschrieben hatte, nachgekommen; zur Androhung des im ij 9 des Gesetzes vom 17. Juni 1883 eingeräumten Zwangsverfahrens brauchte er nur in drei Fällen zn greifen. Als erfreulich bezeichnet es der Berichterstatter, dass wieder einzelne Industrielle, die Unzulänglichkeit oder sonstige Mangelhaftigkeit ihrer An« lagen erkennend, fpontan daran giengen, die Mäna/l durch Neu», Zu« oder Umbauten zu beheben. Zn den Anlagen besserer Art, die dem Herrn Oewerbe-Inspeclor Dr. Pogatschnigg im Jahre 1888 unterkamen, zählen die Blanklederfabrik des Johann Woschnag zu Schönstem, die Steingutfabrik von Rieß« berger uud Comp. zu Tschepl bei Franz, die von I. Kriehuber erbaute, jetzt dem Ludwig Franz ge- Zieuileton. ^2" Gatten .^' beschwerst dich dass ich neu-2kM,'V «in / ^lchah ganz nebenlm und ohne f°" w Anterv ?"'Msle Vemerlung über die man. ''' o ! lM d. ?'! .'" bemen Briefen gemacht habe > »1 .Geisj l,.V^ du da ich doch keiue Pedantin Xt Men erw . ""e so philiströse Bemerkung die Hauptsache' nnd darauf ^ s, !>" St"fs 'st der Geist uud der Inhalt sagst ^>ho?'Hvott l"? b'k A""" ""d wenn Gott wie ? Hz?H'e siel! 6 aufs H,rz und nicht auf die '!> Eow "'cht !..??te "n Mensch von Geist auf >t?,"lll lnch, l die Iuterpunction schauen denn !v ai?^ehört x ^ " weniger oder ein Punkt wo ^i w ,l3iich ° "? doch den Sinn nicht und in w a" keine Interpnnction ,?"t^ "Ngefäh ">^/trennt 3>L«.'e ist ,V"lb 'ch neulich meiner Freundin L«">te s""e ganz gescheite Frau. die auf l> V ""d L ' Muße und Neigung hat, sich ^Mi. aber "" zu befassen - also eine ge-?>t3 "l'r a„ W steht mit den Regeln der In< ohne eigentliche >.'>is ^ a"« ist es nicht an der man- b ez sch ^dern an den, schwachen Willen '^'"t 'hr genial, sich um die rechten Satzzeichen nicht zu kümmern und den Fluss chrer oft ganz interessanten Satze durch künstliche Hmdermsse, wie es Commata. Punkte, Ausruf- und Fragezeichen sind, nicht einzudämmen. Thatsächlich gibt es viele, welche bei sonst cor-recter Rechischreibung ge»ade die Kenntnis dieser llemeu. unschciubareu Zeicheu nicht erlangt oder unachtsam abgestreift haben und dadurch in ihren geschriebenen Aeußerungen sich das Stigma der Ungebildeten auf-drücken. Natürlich sind es vorzugsweise Damen, welche das zweifelhafte Privilegium, nicht orthographisch sem zu müssen, auch in dieser Richtung in Anspruch nehmen. Meine Freuudin Marie macht sich sogar, w,c jeder errathen kann, der meine obenan stehenden Zeilen entziffert hat, ein Verdienst daraus. Mein Brief aber hat sie ordentlich böse gemacht. Sie schrieb mir ^ «Es ist sehr leicht! sich über Fehler anderer lustig zu machen, ich sehe ja ein: dass ich Fehler gegen die Interpunction begehe. Aber» gibt es auch bestimmte verständliche Regeln? über welche die Gelehrten unter einander einig sind. und nach denrn sich der nunder Gelehrte richten kann. gewiss nicht! Du würdest dir ein großes Verdienst erwerben wahrhaftig — wenn du einige Hauptregeln (aber in populärer Manier) dass sie auch ein gewöhnliches Menschenkind versteht zu-sammenfasscn wolltest, ich bin begierig ob (?) dir das gelingt, hier habe ich einstweilen hoffentlich genug Satz. zeichen gemacht dcun: du hast mir ja. durch dem Schreiben nnr klar machen wollen, dass eine Schrift ganz, ohne Satzzeichen, unverständlich wäre (was ich ohnehin gemusst habe) Ich schreibe hier «Punkt». Weiß aber nicht ob der Pnnkt innerhalb, oder außerhalb, der Klammer stehen muss Marie...» Meine Freundin hat ganz recht, sich über meine gelehrten Allüren lustig zu machen, denn ich weiß wohl, welche die richtige Iuterpunction ist. aber ich wäre nicht imstande, anderen die Regeln dieser Kunst fasslich mitzutheileu. Man sagt mit Recht, dass Kritisieren leicht, Besfermachen schwer ist. Man könnte hinzufügen: das Schwerste ist, anderen zu zeigen, wie man's besser macht. Das Einzige, was man thun kann, ist, auf die Wichtigkeit der Sache hinzuweisen und den Leuten zu zeigen, dass sie wert ist, beachtet zu werden. Die Belehrung selbst lässt sich nicht aus Regeln, sondern nur aus Beispielen schöpfen. Gut geschriebene Bücher sind die besten Sprach- und Rechtschreibe-lehnr. Im übrigen hilft ein wohlgemeinter Spott sehr viel. und wenn es unter meinen geliebten Leserinnen manche gibt. die sich über die chaotischen Einleitungs» zeilen dieses Satzes geärgert hat, so bin ich überzeugt, dass schon dieses allein bei ihnen Gutes wirkt, deun es bringt sie dazu. über Diuq? nachzudenken, die sie sonst unbeachtet gelasseu hätten. Zehn Zeilen ohne jene unterscheidenden Figürchen, welche man die Marksteine der Sprache nennen kann, reichen hin, einen logischen Verstand ins Schwanken zu bringen, nach zwanzig Zeilen bekommt der Leser Kopf» weh, die uächstkn zwanzig würden chu seekrank machen Laibacher Zeitung Nr. 102. 868 4. MiiM^. hörige Styria-Kunstmühle zu Marburg, die Cement fabrik zu Steinbrück und die Tabalfatirik zu Laibach, Wesentliche Zu- und Umbauten, welche eine Verbrssc-rung der Verhältnisse der Arbeiter zur Folge haben, fand der Gewerbe>Inspector ausgeführt oder in Ausführung begriffen: zu Andritz in der Maschinenfabrik und Eisengießerei der Alpinen Montangesellschaft, in der Papierfabrik Iosefsthal bei Laibach, bei der Papierfabrik von A. Ruhmann zu Guggenbnch, bei der Leder« fabrik der Brüder Rieckh und bei dem gleichartigen Vetriebe der Brüder Steiner sowie in der Schafnwll-warenfabrik von Meyer und Biller in Graz, Außerdem fand der Gewerbe Inspector gute Einzelheiten in der Vetriebsanlage in der Papierfabrik der Brüder Kranz zu Nndritz und in der Holzschleiferei von L. von Hoffer in Ucbelbach. Von speciellen Objecten gewerblicher Etablissements fand der Inspector auch im letzten Jahre einzelne Kesselhäuser, deren Anlage, Einrichtung und Betrieb nicht dem Interesse der dort beschäftigten Arbeiter entsprach. Bei einigen Betrieben aus älterer Zeit befinden sich die Dampfkefselanlagen inmitte anderer Arbeitsräume, oft mit ihnen communicierend. In einem ausgedehnten Betriebe befinden sich neun Dampfkessel in einem gemeinsamen Kesselhause vereinigt, sie liefern mit ihren Leitungen mehreren örtlich getrennten Betriebszweigen den erforderlichen Dampf. Der Bericht macht auf die Gefahren aufmerksam, welche aus einer solchen Concentrierung der Dampfgeneratoren entspringen, und er wirft die Frage auf. ob es nicht angezeigt sei, auch bei uns, ähnlich wie dies in Frankreich durch die Verordnung vom 2N. Juni 1886 geschehen ist, sei es im legislativen oder administrativen Wege, die Bedingungen vorzuschreiben, unter denen eine Vereinigung vieler Dampfkessel in einem und demselben Kesselhause stattfinden darf. Im großen und ganzen hatte der Gewerbe-Inspec» tor, so weit es sich um die Anlagen handelt, nur Erfreuliches zu verzeichnen; dagegen erklärt er, inbetreff der inneren Sicherung der Vetriebe nicht Gleiches berichten zu können. Eine nicht unbedeutende Zahl gewerblicher Etablissements bleibt in dieser Hinsicht hinter den bescheidensten Erwartungen zurück. Es kamen Fälle vor, dass man von dem Bestände und der Geltung des H 74 G.O. keine Ahnung hatte, oder der Meinung war. die Pflicht des Oewerbe-Inhabers in dieser Richtung sei durch den Erlass des Unfallversicherungsgesetzes behoben worden. Im letzten Jahre inspicierte Betriebe, deren In« Haber ihre Obliegenheiten in dieser Hinsicht strenger nehme» und denselben in den meisten oder doch in vielen Punkten gerecht zu werden trachten, waren: die Tabak- und Cigarrenfabrik in Laibach, die Papierfabriken der Gesellschaft «Leykam-Iosefsthal» in Io-sefsthal, der Brüder Kranz zu Andritz und des Adolf Ruhmann in Guggenbach, die Maschinenfabrik und Eisengießerei der Montangesellschaft zu Andritz, die Steinbrücker Cemenlfabrik, die Lederfabriken von I. Woschnag zu Schönstein und der Brüder Rieckh und der Gebrüder Steiner in Graz. Politische Uebersicht. (Gemeinsames Budget.) Die gemeinsamen Ministerconferenzen wurden Mittwoch vormittags im Ministerium des Aeuhern fortgesetzt, und nachmittags fand unter Vorsitz Sr. Majestät des Kaisers in der Hofburg ein gemeinsamer Ministerrath statt. Die un> garischen Minister dürften in der nächsten Zeit sich nochmals in Wien einfinden, nm die Berathungen über den gemeinsamen Voranschlag zu Ende zu führen. Von dem erhöhten Ansprüche für die Cavallerie abgesehen, dürften sich die Forderungen der Kriegßverwaltung für das Jahr 1890 im Rahmen des für das laufende Jahr bewilligten Voranschlages bewegen. Ein außerordentlicher Rüstungscredit ist selbstverständlich diesmal nicht zu gewärtigen. Die Ueberschreitnng des vorjährigen Nüstungscredites soll sich, wie verlautet, auf etwa'16 bis 17 Millionen Gulden stellen. (Kärnten.) Der vom Kärntner Landtage beschlossene Gesetzentwurf, bezüglich Abtrennung der Cata« stralgemeinden St. Daniel, Dürngupf. Iamnitzen und Strojna von der Ortsgemeinde Preuali nnd Constituicrung derselben zu ciner selbständigen Ollsgemeinde St. Daniel hat die kaiserliche Genehmigung erhalten. (Krankenversicherung.) Ueber eine von einer Landesstelle gestellte Anfrage hat das Ministerium des Innern nnch mit dem k. l. Finanzministerium gepflogenem Einvernehmen eröffnet, dass Gesuche um Befreiung von der Versicherungspflicht nach H 4 des Gesetzes vom 30. März 1888, betreffend die Kranken» Versicherung der Arbeiter, ohne Unterschied, ob sie vom Arbeitgeber oder von der Versicherungspflichtigen Person eingebracht werden, im Sinne des § 75 des bezogenen Gesetzes stempelfrci sind. (In Galizien) dürfte die eigentliche Wahlaction schon demnächst in Fluss gerathen, da die vom polnischen Landtagsclub eingesetzten Central-Cmnile's für Ost- und Westgalizien im Laufe dieser Tage, einer Einladung der Abgeordneten Felix Graf Koziebrodzki und Ritter von Chrzanowsli folgend, zusammentreten und sich dann in Permanenz erklären werden. In einigen Wahlbezirken wird bereits eifrig für die Can-didaten der conservative« Polenfraction agitiert. Von liberaler Seite beschränkt man sich auf eine ziemlich harmlose Agitation in den Stadtwahlbezirken. (Im ungarischen Abgeordnetenhause) wurde vorgestern die Generaldebatte über das Budget fortgesetzt. Finanzminister Wekerle sagte, man werde von ihm kein neues Programm erwarten. Er betrachte die Durchführung der von Tisza vorgezeichneten Richtung als seine nächste Aufgabe. Der Ausgangspunkt seiner Finanzpolitik sei nicht die Einführung neuer Steuern oder die Erschließung neuer Einnahmsmlellen. sondern eine bessere Ausbeutung aller dem Staate gesetzlich gc-bürenden directen und indirecten Einnahmen, woraus die Regierung bedeutende Mehreinnahmen zu erzielen hoffe. (Zur Situation.) Mittheilungen des «Standard» deuten darauf hin, dass in Constantinopel die Möglichkeit des Erscheinens der russischen Schwarze Meer-Flotte im Bosporus mit großer Sorge erörtert wird. Man fürchtet, dass die hochentwickelte russische Flotte eines Tages vor Constantinopel erscheinen und l'ail,« nc^'m^Ü!-; schaffen könne, die nicht mehr zu beseitigen sein würden. Die augenblicklich«', dnrchaus friedliche Situation ist jedoch nicht darnach, solche Besorgnisse zu rechtfertigen. (Vom deutschen Reichstage.) Dem deut. schen Reichstage sollen außer der dem Vundesrathc bereits zugestellten Novelle, betreffend die Abänderung des § 4 des Strafgesehbuches, im Laufe der gegenwär» tigen Session noch einige wichtige Vorlagen, darunter anch eine die Colonial-Politil betreffende, zugehen. Sichtlich werde dcm Reichstage anch das 3^l ,^ der Samoa-Cmlserenz alsbald nach der ^ ,'^ M des a.if derselben getroffenen Uebereinkommens lN'U >/ werden. . ^ lgß (Orientbahnen,) Wie gemeldet w'"'^ demnächst in Constantinopel eine Conferenz voi tretern der österreichisch-nngarischcn Äahnen. oe , Mischen Ostbahn, der Bahnen von Elsaß-2°^ Serbiens, Bulgariens. Rumeliens, des ^^ /^ thnms Baden. Württembergs »nd Äaierns M" ^ welche sich mit der Ausarbeitung eines bcqlielnm ^ vortheilhafteren Reglemenls für den Mischen Constantinopel und Central »"d ">'" beschäftigen wird, ftamb»^" (Monarchen-Entrevue.) Der , ^ fiudet wahrscheinlich eine Zusammenknust m ^ Zaren in Kiel bei der Durchreise des 6«"' Kopenhagen statt. ^.n zill (In Versailles) wird morgen d"s H ^ Erinnerung an das vor hundert Jahren "". , ^ Zusammentreten der Reichsstände gefeiert ^' ^bc» Präsident der Republik wird diesem W H^, von den Ministern und seinem nul!täri a)en ^^ beiwohnen, ebenso der Senat nnd das ÄW ^^ haus. die Vertreter der großen Körperschaften u^^^z waltmlgszweige, die Generalräthe ber Mp w^js Seinc-et-Oise und Seine, die Gemeinderätye vv nnd Versailles. , „^ Pie (Zollerhöhungen in Nusslan^^ russische Regierung hat abermals eine Ne'ye , ^, erhöhungen beschlossen. Es wurde der Zoll a»,^ ^ Tücher und Bänder von reiner Seide von ^M 7-45 Rubel; anf Foulards von 3'95 «"'_ ^Meide bel; auf Zeuge, Tücher und Bänder aus MidB' von 2-90 auf 3-30 Rubel; auf seidene mW y" ^ Pusamentierwaren von 1-30 anf 1'b"„H „o" ^ Seide, gedrehte und gewundene lc., "Ngepl ',^ ^n anf 24 Rubel; auf Seide, gefärbte und vev" 32 anf 48 Rubel per Pud erhöht. ^ M (Aus den Niederlanden.) ?^, he-Versammlung der niederländischen ^meim i ^fs schloss einhellig, dass der König die ^eg^ den K"' übernehmen werde. Das dreimalige H"". ,.:,gBhige" nig. das der Präsident ausbrachte. 5""^' l^"" Beifall. Die Vollversammlung richtete eine "^^ den König, worin derselbe zu seiner Gene!»'« wünscht wird. Hass N" (Aus Cetinje) wird Nikola von Montenegro den Commnnica tt^ hM H?rrn F. Petrovic nach Danilovgrad ""''^stssl um alle Vorbereitungen für den Bau oel ^B planten und in strategischer wie conunerc'" ßve ima, gleich wichtigen'Chaussee von Da,m° u y ^> Orja Lula und Niksic zu treffen. Der ^ Anfangs Mai in Angriff genommen wero" - ^ g (Afrika.) Ein Engländer w'll "" ^ltade wohnliche Dampfer schiffbaren FluM" ' rb'" das Uebermaß der Satzzeichen, als ou ^^ ,M ^.,, dung an unrichtiger Stelle. Da M e» ^HB ^ ein Wagen in dem Momente, da " „^ "l-t >L sollte, noch einen unerwarteten ^'ln^ F^^> macht oder wenn er mitten in °" "^le . W"! vermuthet haltmacht. In jedem dle!" "^gell , s^ wir einen Ruck, als ob wir ans."'" flB ^ sollten, und wir fühlen cin Bednrst's',. ^^,. cl" ist ein verdammtes Gefühl, und "N ^ dass den Kutscher der Teufel hole. „zch sF- Und doch kann man dem Kll^^.tsch'"! zi' Fälle paffende Regeln sagen. w«e i,'>''''sW'' Mau kann sich höchstens "0"'ss/"',„ni ä">z schern zn fahren, die das Ta^^ haben. Man muss eben 5"/"°". d,e ^, i^ zum Kutschieren wie znm Schrey ,,h d^) ^Ichhabemir^ Zeich n als Titel an die Sp'he 0"! jacher Zeitung Nr. 102.____________________ 809 4. Mai I^!>. zum? ^"lbcn und dem Schühklwereine in Spittal Muht " ^'"" Schießstätte 100 Gulden zn spenden ql,^ Majestät der Kaiser haben, wie das un-M k .^"»tsblatt meldet, für die von einem Schadcn-^ l^?'"!ielilchten Bewohner von Dubnicz 300 Gulden ^ Mnden geruht. ^laiM ^ ^ liges Pamenstift inGraz,) Seine Mn l - ^"'^ ^"^ ^ie Errichtung von Ehrendamen-Nc^,! , ^.^m l. k. adeligen Damcnstifte in Graz gc iß un^ s^'^ ^^ ^kr zn verleihenden Ehrendamcnstellen kez °^ränlt. Diese Stellen sind den ledigen Damen A^>,w?'^'^ ""frischen Adels g.'gen L^gnng der ^dische n '"" ""^ ^on Damen von zweifellosem, ans' G ss? '" ^ zugänglich, u>id die Ehrcndamen genießen °>'ch /"?"?^iige der wirtlichen Stistsdamen nnd si>,d "echtlgt. das Capitelzeichen zu tragen. Nor^. (öl'njsli- ""b Frankopan - Feier.) z>>^'"' als am ^l 8. Todestage der im Jahre Ili71 u»l) P»." <^"^bt hingerichteten Grafen Franz Zrin jsli i»lNM ^! "^"" lop an, hat eine Depnlation slavischer, lchl "ontlschrr Studenten und Arbeiter die Gedinl-Kränl., " städtischen Brauerei in Wiener-Ncustadt mit der Kirü ^"'"^' Um 8 Uhr früh wurde in Wien in dorn»! ?/" der Merstraße eine Gedenkmesse gelesen, Nlani, u? .^ Deputation, bestehend aus etwa vierzig und don'^ ""'^" Frauen, auf den Südbahnhos begab ^'e Aul! - ^'^ ^ah" «ach Wiener-Neustadt antrat, ^rabe dp <7^ bas Anbringen der Kränze auf dem ^»'lirck Herrichteten und an der Gedenktafel in der '" der U ""boten, und so wurde die Gedächlnistafel »veiß.^.^uerei mit den beiden Kranzspenden, welche H°nn b,s ?"e und weiße Schleifen trugen, geschmückt, ächtete, c"' ^'^ Thcilnehmcr das Grab der Hin-daselbst ? ^" 3ieustädter Friedhofe und verrichteten »Nchum "s ies Gebet. Nachmittags wurde das Waffen« ^"jsli u »."^ ""^ daselbst das Schwert, mit dem ^" Verla f . '^"' ^^ wurden, besichtigt. Ueber 'Minist!. Tranerfeier wurden Telegramme an das ^ Nllck «ü'^ 3rllnlopan'Comilc» und an Dr. Star- ^ «gram abgesendet. ^ ^rsich^?^^""llsgesellschaft -Phönix..) l°'ler '/»l! gsgesellschast «Phünix. wird, wie Wiener ^Vem<> ' ^'^ das Jahr 1888 leine Dividenden "sle absHs '^6 bringen, da die Bilanz mit einem Ver- ^lche N»? ^^ Entgang trifft die Ungarisch-franzö. ^tsch^ .''^rungs-Acliengcsellschast, die bis auf einen besitze. °" Bruchtheil sämmtliche Aclien des «Phönix» ^lah^ (Unglückzfall auf dem Exercier-. "licher <3" """ Infanterie - Schießübung mit dem >l einen 3^ "ot"e i„ Hermannstadt eine Gewehr« . Ia»erl,^Ä" des vier Kilometer eutfcrnt übenden ^Ae>vel«s?°"s- Der bedauerliche Unfall liefert einen ^ehrez ^le erstaunliche Tragweite des Manlicher- ^neseerh^!"/ Zinesische Legende.) Ein reicher ?, ^"i'ae ^ "ksuch eines Freundes, der dabei zufällig assli^'3 °n des Hauses sah. n!» Ab .""s' «ich werde dir eine neue, hübsche lv 'Nie s n Hausherr wies sein Anerbieten zu« ^1, »vel^ ^-'^^ sprach er, «dieser Frau untreu «Ein 3f. .^"l '^r Jugend mir bargebracht ^""'as »^""des Neispiel wird von dem Beamten ^^kines Vasallenstaates und von der Frau die> ses Beamten erzählt. Der König sah diese Frau mio verliebte sich in dieselbe: an eine Weigerung des Beam» ten war gar nicht zu denken. Als die junge Frau zum Könige lam, forderte er sie auf zu singen. Doch sie antwortete: «In Scharen erheben sich die kleinen Vögel zu eigener Lnst in die Lust, nicht aber wollen sie dem Phönix (dem Könige der Vögel) dienen. Ich bin eine Frau aus dem Volke, nnd nicht bin ich dem Könige zu eigen.» Abends fand man sie erhängt in ihrem Zimmer und neben ihr einen Brief, worin sie flehentlichst bat, mit ihrem Manne — der sich nach gegenseitiger Uebcr-cinkunft ebenfalls den Tod gegeben — in einem Grabe vereinigt zu werden. Aber der grausame König erfüllte ihren Wunsch nicht, sondern ließ sie in zwei Gräbern beerdigen, so nahe, dass ihre Seelen nacheinander lechzen, aber ihre Körper sich nicht vereinigen konnten. Doch aus den Gräbern erwuchs ei» Vaumvaar, dessen Kronen sich ineinander verästelten, und oben saß ein Vögleinpaar mit verschlungenen Hälsen, zum Zrichen, dass die Liebenden nun im Tode vereint sind. - (Der Streik in Mä hr i sch - Ost ra u) Aus Mährisch - Ostrau meldet mal,: Der Streik der Grubenarbliter des Ticfschachtes ist in Abnahme begriffen, der größere Theil der Streikenden ist wieder eingefahren. Eine zweite, später eingelangte Meldung besagt, dass der Streik licreils ganz beendet ist und sämmtliche Arbeiter wieder eingefahren sind. — (Die ersten bosni schen Lieutena nts.) Vei dem jüngst»'!, Mai-Avancement wurden drei bosnische I Landeslinder zn Lieutenants ernannt. Es sind dies die! Herren Peter Pctrovic, geboren in Pricdor, absol'' vierte die Cadcllenschule in Karlstad!; Andreas Lesic,' geboren in Vihac, absolvierte die Cadellenschule in Trieft,' und Nikolaus Vuloje, geboren in Mostar, absolviertes die Cadettenschule in Karlstadt. Im ganzen tragen zur Zeit vier Landeslinder «Neu Oesterreichs» als active Ossi-, cicre das österreichische Porteepee. l — (Ein schrecklicher Selbstmord.) In Raab hat sich vorgestern ans offener Straße ein schreck-' licher Selbstmordsall zugetragen, Peter M. Vrbic a, der > als Conciftist beim Auswärtigen Amte in Belgrad an° ^ gestellt war, hat sich in Raab im Wahnsinn auf offener Straße durch mehrere Schnitte, die er sich mit einem Ra« siermesser am Halse beibrachte, getödtct. Vrbica verschied noch während der Ueberführung in das Raaber Krankenhaus. In einem kleinen Koffer des Selbstmörders wurden Bücher, in seiner Börse ein Gulden und ein Brief an den serbischen Consul in Wien gesunden, in welchem, der Selbstmörder an das Consulat die Bitte richtet, für sein Leichenbegängnis Sorge zu tragen. — (Wunderbare Rettung.) An der Genfer Canlonsgrenze wurde ein dreijähriges Kind, das im Grase lag, von einem mächtigen Adler überfallen und fortgetragen. Zum Glück rissen in der Höhe von einigen Metern die Kleider des Kindes, bei denen es der Raub« vogel gepackt hatte, und das Kind siel, ohne Verletzung erlitten zu haben, wieder auf den Boden. Derselbe Adler soll schon mehrere Lämmer zerrissen haben. D.e Bevöl-, kernng hat ein allgemeines Jagen auf den Raubvogel eröffnet. ! — (Ein verunglückter Luft sch i ffe r.) Aus, Ncwyorl wird gemeldet: Der deutsch.? Luftschiffer Streif verunglückte in Booneville, Indiana, in grässlicher Welse., Als er etwa 1500 Fuß hoch gestiegen, platzte der Ballon. > Streif war trotz des schrecklichen Sturzes mcht auf der ^ Stelle todt, aber fo zermalmt, oafs er bald semen Gelst^ aufgab. Von den Zeugen der entsetzlichen Scene wurden, viele ohnmächtig und Streifs Frau, die ihn stürzen sah, wahnsinnig. — (Eine seltene Reclame) ließ am L2st?n April, wie man von dort schreibt, in Bouverel am Genfer See die Seifenfabrik Lever vom Stapel. Es galt die Empfehlung eines neuen Fabrikates, der sogenannten Sunlight-Savon. Der Besitzer der Fabrik halte zu birsem Zwecke 650 Wäscherinnen engagiert, welche ein «Wetl-waschen» veranstalten mussten. Eine große Menschen« menge fand sich am User des Sees ein, um das merkwürdige Turnier in der Nähe zu betrachten. — (Naiv.) Richter zum Angeklagten: «Haben Sie noch 'was anzuführen?» — Strolch: «Herr Gerichtshof, der Arzt hat mir eine sitzende Lebensweise verboten!» Aphorismen und Nrsil,ionon. Ilnverdn'üll-s Unllllicl ist rin Sporn zu lläftissfin, l,.j»,,. drm Widerslaudr, srlbstuerschllldrlcs eine «nerträalich dlilllrode Last. Der Fluch drr Lächerlichkeit haftet weit mehr guten, als schlachten Handlungen und Eigenschaften an. Kein Mensch ist der Neigung wert, dir eine Müller il>»> entgegrnbringt. Der Mensch handelt in einer Lage selten, wie er könnte, — noch seltener, wie er sollte, — nie, wie er möchte. Die menschliche Leistungsfähigleit scheiut leine Grenz,-n zu kennen, wo sich Anlage und Uebung vereinen; und doch sagen wir bei jeder Kleinigkeit: «Das kann ich nicht.» Die Liebe gleicht einem Giesjbache, der, aus unzähligen Quellen genährt und gespeist, bald einherblaust, ein mächtiger Strom. IedeS Hemnis, das sich ihm in den Weg stellt, macht ihn hoch aufschäumen und steigert nur seine Kraft und Gewalt. Doch lass ihn nur in die breite Ebene hinausstießen, wo er sich ausbreiten kann nach Herzenslust — und gar bald versickert er im Sande. Die Sprache der Augen ist der der Lippen sogar überlegen: denn durch sie theilen wir mit, was unsagbar ist. Männer täuschen sich gar oft darin, ob sie geliebt werden, Fiauen nie. Krine Regung unseres Herzens bleibt ihnen tier borgen, für die feinsten Schattierungen unserer Gefühle sind sie empfindlichrr, als die Magnetnadel für den elektrischen Strom, milhelos lesen sie in unserem Innern, ohne dass es für sie eines Wortes, selbst eines Nlickes bedürfte, denn sie lesen nicht, weil sie beobachten, sie lrsen aus Instinct. Die meisten Frauen begreifen leichter, dass man heiratet, ohne zu lieben, als dass man liebt, ohne zu heiraten. Wir werden älter mit jeder Stunde, klüger niit jeder Ent» tänschung, bcsfer mit jedem Sonnenblick des Schicksals. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Landtagswahlen in Krain.) Wie ans der Kundmachung im amtlichen Theile der heutigen Num» mer ersichtlich, wurden auf Grundlage des Allerhöchsten Patentes vom 19. April 1689 sür den Landtag des Herzogthums Krain neue allgemeine Wahlen ausgeschrieben und zu deren Vornahme folgende Tage festgesetzt: l.) für die Wahlen der Abgeordneten der Landgemeinden der 4. Juli 1869; 2,) für die Wahlen der Abgeordneten der Städte und Märkte, dann der Abgeordneten der Handelsund Gewerbelammer in Laibach der 8. Juli 188!); A.) für die Wahlen der Abgeordneten des großen Grundbesitzes der 12. Juli 1889. Die näheren Bestimmungen über die Stunde des Beginnes der Wahlhandlung und die zur Wahl bestimmten Localiläten werden die den Wählern zukommenden Legitimationslarten entHallen. — Die Wahlvorbereitungen haben bereits begonnen. Wie wir schon gemeldet, hielten sowohl die Vertreter des Großgrundbesitzes als auch der Club der slobenischen Landtags« und Reichsraths'Nbgeordneten Conserenzen ab. Im letzteren Club wurde bekanntlich der Beschluss gefasst, ein aus sieben Mitgliedern zu bestehendes Executiv-Comite' zu bestellen, dessen Aufgabe es sein wirb, die !i."^ Notur^^?"' es müsse möglich sein, über die ^ '^ Aufkl^""° den Beruf eines jeden vou ihnen 35"en^ Ich fühle aber. dass U>l bcheri. Z dichter ist. als Belehren und dass H? Eons^"'^?^ wiire. nachzuweisen, wohin diese der Logik nicht gehören, als wo sie li« t ^ wl, '>..6""de — oder richtiger, gerade um-bk. ^nged", ' 6""siabler. wenn sie unter einer ^r ^ N't ch ^" Peng« Ordnung zu machen ha-liefen: Mosjen smd. den verehrlichen Passanten !!( kW» s> ^-" h'?l! ^ ohne ihnen angeben zu den As Cnn, '^ eigentlich zu stellen haben. ^, ächter,, N'° 5- V-' diese niedrigste Charge unter '^i'n N." Abordnung, wnlt schr störend. ^?"ch die K.n ^' "°ch unangenehmer, wenn es Hw>t ^lträckli r. ""^ höheren Officiers einnimmt, ez j M H "Men benimmt es sich aber. wenn es V ^"saaen !>" V""f liegt im Innern des Satzes, ^t>. den einl.l Hausmeister der Periode, der zwic ^b'?3 unk?"'.Stockwerken und Wohnungen die «Mb des ^ "^lgen Beziehungen anfrechlerhält. V "ber a,H""^ erlischt seine' Macht und sein Z>v!l/^lliln°,'^,'m Innern darf er die Schwelle >lber?"!°h > ?»^""de,, Gemeinwesens, wie es jeder ^ri^'tM' '. lrde Familiemoohmmq ist. nicht >e>,. ' N" Platz ist auf den Treppen uud ^t^> ^"a ist. wie seine leichtfüßige und "k» ..^esrUe.'"lt zelgt. >'"' leichter nnd accommo. lren.".. 1" b"l Ä^ruf. vermittelnd zn treu- "0 zu vermittln. Es si.ht nämlich immer zwischen zweien und mehreren Sätzen, die zu-sammen einen Sah bilden und doch wieder jeder fur sich leben; sie müssen sich z>l diesem Zwccke melnander schlingen und doch gleichzeitig lösen können, und diese Möglichkeit hat ihnen das Comma zu wahren: eme höchst delicate Aufgabe. Das Comma in seiner Schärfe und Weichheit ,st. wenn es am rechten Playe steht, zu dieser Aufgabe wunderbar geeignet. Ein Satz geht los, bestlmmt eni< schlössen, wie ein Mann. der weiß. woh,n er w,ll und der erst bei seinem rechten Ziel. beim Punkte, stehen bleiben wird. Aber während er die ersten hastigen Schritte macht, lommt ihm von entgegengesetzter 3ilch< tung odcr von seitwärts oder gar vorhumpelnd von hinten ein anderer Satz in den Mg. und er hatte nur die Wahl. zurückzukehren oder Nehm zn bleiben, oder den anderen Sib. der doch auch zu ihm gehört tölpelhaft über den Haufen zu rennm. Halt! ruft da em kleiner Kerl. oder vielmehr nicht Halt!, sondern .«uf-gepasst! Da kommt noch einer, lass lhn durch und weich' ihm ans. dann kann Euer Gnaden m,t ihm weiter gehn!» Dieser wohlmeinende Rufer ist das ^mma. W hat nur dann einzutreten, wenn die zwei Sahe. d,e sich so vertragen sollen, wirklich zueinander gehören, und auch eine Slr.cke m.teinandergehen können. Ganz frcmdcn oder gar feindlichen Passanten gegenüber m»Ns er sich ducken, um höhre Chargen, dcn Strichpunkt oder das Pnnctnm. oder aar den Doppelpunkt, walten zu lassen — sonst gerathen di" Partem, einander m die 5.iare. .Heinrich eilte ins Mbenz.mmer. Seme Mutter folgte ihm lächelnd.» Das sind zwei Satz?, die sich nebeneinander schlecht, miteinander gut ver-tragen. Durch den Punkt geschieden, machen sie den Eindruck gespreizter Leute, die jeder für sich das ganze Trottoir in Anspruch nehmen, während sie ganz gut Arm in Arm spazieren könnten. Das gute Comma legt lächelnd ihre Arme ineinander, und das Paar geht gemächlich und natürlich Weiler. «Hrinrich eilte in das Nebenzimmer, seine Mutter lag leblos vor der Schwrlle.» hier spielt das Comma eine dumme und unpassende Nolle. Es vereinigt zwei Sätze, die sich gegeneinander anfbäumen; es spielt die Rolle des taktlosen Menschen, der Tod. feinde an denselben Whisttisch placiert. Freilich sagt Ihr: Das Comma verbindet ja nicht, es trennt. Aber für den Abgrund, der diese beiden Sahwesen trenn<, ist das schwache Comma ein sehr unzulängliches Treu» nungsmittel. Der Inhalt dieser beiden Sähe, die Stimmungen, die sie im Leser erregen sollen, kämpfen gegeneinandir an. wie ein feindliches Heer gea/n eine Festung; das Comma liegt dazwischen, wie ein Chcmsse'rgralie!,. der einen Wallgraben vorstellen soll. «Heinrich eilte in das Nebenzimmer. Seine Mutter lag leblos vor d,r Schwelle.» So stehen die beiden Sätze im sichtigen Verhältnis. Das Comma — ja, ich kanu nicht endlos fort. redrn. wenn ich auch eine Frau bin und vom Comma spreche. Ich muss also für heute einen Punkt machen. Claire. ^ilmchcr Zcilmm Nr. !0^. 870 4. MilM erforderlichen Vorbereitungen zu treffen nnd namentlich das Gutachten der Vertrauensmänner der einzelnen Wahl« bezirke inbetreff der aufzustellenden Candidalen einzuholen. Wenn das Gutachten der Vertrauensmänner vorliegen wird, wird sich der nationale Club durch Heranziehung von einflussreichen Vertrauensmännern verstärken und sich zum nationalen Central-Wahlcomite umgestalten, dessen Aufgabe es sein wird, die Stimmen der Vertrauensmänner zu prüfen und jene Candidalen auszusuchen und den Wählern namhaft zu machen, auf die sich die Mehrheit der Wähler geeinigt haben wird. Sollte cs in dem einen oder andern Falle zweifelhaft sein, welcher Candidat die Majorität der Wähler für sich hat, so wird von einer Aufstellung des Candidaten Umgang genommen und die endgiltige Entscheidung den Wählern selbst überlassen werden. In das Executiv-Comitö wurden über Vorschlag des Landeshauptmannes Dr. Pollukar einstimmig folgende Herren gewählt: Dr. Bleiweis, Detela, Klun, Kersnil. Murnit (Obmann), Svetec, Dr. Vosnjak. — (Verhandlungen des Reichsrathes.) Aus Wien wird uns unterm Gestrigen telegraphisch berichtet: Das Abgeordnetenhaus ist heute zu seiner ersten Sitzung nach den Osterferien zusammengetreten. Die Abgeordneten Ritter v. Chlumecly und Genossen interpellierten die Regierung wegen des Wiener Tramway-Streits, die Abgeordneten Ritter v. Carneri und Genossen wegen der Vorgänge beim Katholikentage und dessen Eintreten für die Wiederherstellung der weltlichen Macht des Papstes. Iustizminister Dr. Graf Schönborn und Ackerbauminister Graf Falkenhayn beantworteten mehrere an sie gerichtete Interpellationen, worauf zur Tagesordnung geschritten wurde. Zunächst gelangte der Voranschlag des Ackerbauministeriums zur Verhandlung. An der Debatte über Titel 1, «Centralleitung», nahm auch der Herr Ackerbauminister theil. Morgen wird die Berathung fortgesetzt. Im Einlaufe befanden sich auch die erläuternden Bemerkungen zum Entwürfe eines neuen Strafgefetzes. — (Vezirls-Krankencafse in Laibach.) Unter Leitung des Herrn Stadtcommissärs Tomec fanden vorgestern abends im hiesigen Rathhaussaale die Wahlen für die zu errichtende Nezirls-Krankencasse in Laibach statt. Gewählt wurden, und zwar in den Vorstand die Herren: Gastwirt Egidius Hirfchmann, Bäckermeister Föderl und Schuhmachermeister N. Sit-nit seitens der Arbeitgeber; L. Breslvar, Oturm junior, Leitgeb, Scharner, Pajl und Pre-melic seitens der Arbeitnehmer; in den Ueberwachungs-Ausschuss die Herren: Oiirtlermeister Trat nil und Spenglermcister I. lZkrabec seitens der Arbeitgeber; ssuntel, Kersnil und Ban seitens der Arbeitnehmer; in das Schiedsgericht die Herren: Schlossermeister Levec und Gastwirt Eberl seitens der Arbeitgeber; Arozovic, Kordelic und Kremzar seitens der Arbeitnehmer. — (Ernennung.) Der Concefttspraktikant bei der k. l. Finanzdirection für Krain Herr Franz Geiger wurde zum Concipisten ernannt und zur Besorgung der Agenden des directen Steuerdienstes der Bezirkshauptmannschaft Radmannsdorf zugewiesen. — (Florianifest der Feuerwehr.) Unsere freiwillige Feuerwehr begeht das Fest ihres Schutzpatrons, des hl. Florian, Sonntag, den 5. Mai, wie alljährlich, mit einer hl. Messe, welche vom hochw. Herrn geistl. Rathe Gnjezda um halb 8 Uhr in der Floriani'Kirche ce-lebriert wird. Die Laibacher sowie die freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung marschieren um 7 Uhr früh unter Musikbegleitung vom Rathhause ab zur Kirche. Nach der hl. Messe findet eine Dicnstcövcrsammlung der Laibacher Feuerwehr und darnach eine Uebung derselben mit den» neuen Rutschtuch statt. Später Frühschoppen im Gasthausgarten «zum Stern». — (Eine Ehrenflagge.) In Klagenfurt wird geplant, dem tapfern und berühmten Sohne der genannten Stadt, dem Marine-Commandanten und Admiral Max Freiherr,, Daublebsly von Sterneck, eine Ehrcnflaggc zu überreichen. In der gestrigen Sitzung des Gemeinderathes erklärte es Bürgermeister Erwein für eine Pflicht der Gemeindevertretung, sich an die Spitze dieses Unternehmens zu stellen und sich auch an der Aufbringung der Kosten entsprechend zu betheiligen. Per Antrag wurde einstimmig angenommen. Die Ehren-slagge soll dem Herrn Marine-Commandanten am 20sten Mai gelegentlich seiner Anwesenheit bei den Flotten-Manövern und dem Stapellaufe des Rammkreuzers «Kaiser Franz Josef 1.» feierlich durch eine Abordnung des Gemeinderathcs und durch Mitglieder des Actions« Comites in Pola übergeben werden. — (Musikalischldeclamatorische Aka. demie.) Von Seite der hiesigen t. k. Oberrealschule wird Mittwoch, den 15. Mai, am Vorabende des Namens« tages des Herrn Directors Dr. Mr Hal, eine musikalisch» declamatorische Akademie zu Gunsten des Untcrstützungs-vercines für arme Realschüler veranstaltet werden. Aus dem interessanten und reichhaltigen Programme wird uns Mltgrlheilt, dass nebst mehreren Vocalchinen auch Tills «Nächtliche Heerschau» für Männerstimmen, ein Knaben-chor, Schumanns «Iigcuuerleben» mit Orchesterbegleitung und ein Concert für zwei Violinen mit Clavier zur Aufführung gelangen. Näheres bringen wir demnächst. — (Aus Agram) wird uns gemeldet: Vom Banus ist am 1. Mai die Entscheidung herabgelangt, womit die Oper am National-Theater definitiv auf gelassen wird. Ais zum letzten Augenblicke hatte man eine Modification des Auflassmigsbeschlnsses erwartet. Samstag findet hier die letzte Ausführung einer Oper statt. Gegeben wird «Xi-m^ki» von Zajc. Die oppositionellen Blätter fordern zu zahlreichem Besuche auf, und dürfte es im Verlaufe dcr Vorstellung zu demonstrativen Kundgebungen kommen. — (Militärisches.) Transferiert wurden: der Oberstlieutenant Josef Weinrichter des Infanterieregiments Nr. 97 zur Landwehr; der Hauptmann erster Classe Franz Sladeczel des Infanterieregiments Nr. Waffen bleibell dieselben. ^ n«ntilMl Sofia, 3. Mai. Eine Meldung aus CoM"' ^, besagt: 500 aus Much stammende, thellive' e » ^, angekommene Armenier veranstalteten bn v ^^ eine Demonstration und überreichten Kmum ^^ eine Petition, in welcher sie ausführrn, die bei Much hätten eine junge Armenier,!' "" ,^ Eltern vergewaltigt und verbrannt. Die Den"»' , ^ verlangte,, fchreiend Genugthumig und z^"' M'ion der Drohung zurück, sie würden sonst die " seitens Rüsslands verlangen. Mkswirtschastliches. Credit-Lose. ^.M Vei der am 1. Mai erfolgn, Ziehu,'!, der ^^ gewau» den Haupttreffer Seriell!» ^r. 2l), >"' ^5 ^ ^ qewanil Serie NN Nr. 5» und 15.000 GulW'Alle ^ ^ Writers wurden folgende Serien gcz°ssrn: ^ .^ «449 3^ l«l>1 1«72 1932 2001 2«57 2854 3289 :N00 N<" > und 40« l. Angekommene Fremde. Am 2. Mai. ^.,el, Hotel Stadt Wien. Obasch, Oberingenleur, uno ^lß. Ingenieur, Graz. - Lcouhardt. Iua.cn>e»u. ^„Mss"' Hansa. - Nauiuaun, Gutmarm, ^l>cr "'" ^,,,, S^' Kaufleute; Dr. Vuchtcr, Wien. - Mlosc«) '"« Fiume. Dr. Hl>' Hotel Elefant. Dr. Schwarz, man s. Frau. Treffen. - Pototschnig, O^we " ^, ZM Kröpft. - Müller, Graz. - Gruch, Ks"'., H ,„,t, Fl'^ «er, Reis., Wien. — Moslmau, Promraton, A^iiM,,, Kaufleute, Wien. — Steinberger, Kaufm-,^"" ^el»»"" Gunman. Kfm., Frankfurt. — Demberger !> lp > ^,^, Hotel Äairischer Hof. Sftesi. St. Geora.cn. ^ '^° "^ ^,D > Hotel Tiidbalillhof. Anna «idmar. Bilje. ^ "">' ' Kältern. Verstorbene. ^.^I' D e n 3. M a i. Agnes Frisch, HausbssiV"^ Marieuplcch !l, Tulicrculose. Im Spitale: s<, I„ ^"'"' Den 8. Ma i. Ursula Vojt, Inwohner'", >'' »wuie. —^-----------------------------------------------'"'i« ^aiblllh^ Meteorologische Nl.Mg. 7^^^I^"NO"schwäck! ^llt M" :!. 2.N. ?!!« 0 18 2 NO. schwas ' M ^ !1 . Al>. ?!!«-« i:l-<, NO. schwach, ^ Uhr s'A Trüber Taa.. cinzelue Sonneublicke, ""'>> /^ aF ^ scher SO. mit Rea.eu, beiläufig ei„c l)"lbe ^^ ?° M Das Tagesmittrl der Temperatur 14 2", "' Normale. ___^^_^— Naal' ^^ Verantwortlicher Redacteur: ^-" "^--?^ Prühlingscur.,,,,.;: Die ersinn Frühlingswochcn s)l .^ für d'e f iiCd Zeit, ii> welcher nach einem Correcl'v gertiic ., die Lebensweise im Winter häufig »e[onC,i gcßU Störungen in den körperliche» ^11" . , ^f wird. Für diesen Zweck » ^^ sowohl zur selbständige!» Hause'" a auch zur ]»!«Äer Vorcur für die Bäder: Kirift gl^J KranzeiiHbad und andere ^ur0/^.PI,. J*l>>^ Sniln l.nsnnders cmp|L»l^>>-^. WH1 H^au lasse die Geheilte,, li"ll,'us ^H^ter , n«'^. ^4ladfällineu Urtheil wn S"tt'" ^^ '^.^W /^'^, ^^l,l»! ^erdauuuss^leideu, iclb td <> , „d^lt ' ^^„, ^ seit viel.» Jahren am ersolgre.chs c"^ ^ciu >^„sc^ PoM P^lillinil in Heide (^^^.altt" < >.,'l>'^> Äwschme .Mageu-Darliisalarrl)'! z" "" ^sl'^B^ wu 10 lr. (Vc> Ausraqcu rrwäl)ne man (^^ Masista,' !:750,"N'e 4°7 ^k,...^ ^ l.« st », W. 14^ I.» 143 - -"^^/" ^" >"" st. ,i!9 - 130 - 3U 5°/„ mährische...... ,09 75,10 75 5°/« »rain und liilstenlanb . . lo» —-------- ü»/„ nisbl-rVslerrelchische . . . 10» «,110 25 l>°/„ steirischc...... >N4 75 — - 5°/n lroatische ,»>d slavonische . 1NH — — — b°/„ slebenbüraische .... 105 — ,0b l>» 5"/, Temescr «anat .... ,Ni — 1N5 bl» 5"/, ungarische...... ,05 - 1U5'5<> Andere öffcntl. Aulehen. DonauNeg.-llose l>"/„ 1W fl, . 125 5« 1LN 5«' dto, Nnleihe >«7» . . ,<»7,75 10» ü5> «lnlrben der Stab« Vürz . . ,IU — —— «iilehen d, Ltadtgenieinde Wien 105 50 KM - Präm,'N»l, b, Stabtgem, Wien ,4» »s» 147 «<» BörsenbauNnlehe» oerlo«. k>°/. vn-50 l>? - Pfandbriefe (sür IW fi,), Vobencr. all«, öst. 4°/„ «, . . ><<<»z i2N2z dto. . 4'/,"/». . . ,l» -,01-ba bto. » 4°/„ . . . 9»-en »ux, dto, Prilm.'Echulbverschl, 3"/, l0S 75 110 »5 vest. Hypothekenbank lOj. 50"/„ lui — - ^ Vest, ung, iUanl verl, 4'/,'/» . lt»l 75 «"« 25. bett» » 4"/, . . I0<>^<5 1,«»„5. belli) 50jähr, » 4"/n , . 100-85!w»'»b Prloritäts-Obllstlltiouell (für 100 st), sserbinands-Nordbahn 98 ?« 10 Diverse Lofe (per Slüll). llrebltlose 100 st...... i»? 50 ,8» — llarv Lose 40 st...... ,5 7z «4 «5 4°/. Dona» Dampfich, 10» fi, . ------140 — Lalbacher Präm, «nieh. 20 fi. ««>bn 27 — Ofener Uofe 40 fl. .... «3-7^ 64 7ü PalNy«°le 40 si...... <«Lole 40 ss, . . «5_ ae-- Wlllbstc!„ L°!e i!0 sl..... 44 ... 45'- Winbifch-Gräh Luss !i<'fi, , . 5,-75 b9 75 Vtw,.<3ch. d, :<»/„ Präm, Lchulb' verfch, d. Vobencrsbiwnftal» . ,7 — 1» — Van!. Actlcu (per Stück). Anal«-Oest, Äanl üoo fl, «o«/, «, 1«8 <<0 ,29,1« Vlllilurn'm, Wiener 10« st. . , II« 9« ll2 L<> «dull-, Nnst, ösl, 200 fi V 4ss«/„ 89«- - 233 - !lrb!..«»s», f, Hand. », G, i«ofi, 3",' lü »00 75 llrebltbanl, «llss. Uüz. 2<»N fi. , 309 75 310 l5 Dcpolltenbanl, «llg. 200 ft . 1«9 50 l»c< 5.0 ««cumple <«el,.Nbl0st, 500 fi, . 547 —55»'— Vir»< u. «lafsenv.. Wiener 200st. »W — »»» — Hypothelenb.öst. 20ost. 25°/2. ««'- 68 — «elb War, Lünberbanl. vstLOOfi, «, . . 2^7 30 22/70 Oesterr-ungar, Vanl 800 fl. . »Ui. - «97 - Unionbanl 200 fi......23U2ü23«?z Verlehrsbant. «ll«. ,4U fl. . . l«, — lb, - Nctien von Transport-Unternehmungen. (per Stück). «lbrech» «ahn 200 st. Silber . 59 — «i> — Alsöld ssiuman. Vahn 20« fl. S. 200— 201- -Vühm, «orbbahn «50 N. . . ,205--20?-- » Westbahn 2«» fl, . . . 323 - 825 - «uschtiehraber ltls, 500 st, LM, 952 - »60 - btl>. (lit, ll) 200 st, . 34l< b0 3i» 50 Donau ° Dampfschifffahrt» Ve>., oesterr, l.0», fl. WO st, LM. 2590 2N0N VaI., Lemb. - Lzerno«. - Iassy - ltiitn» bahN'Gesellsch, 2W fl, S, . . 2»5 75 23« 25 Llohb,ösl,'UN8,,Ir!tN50Ufl, -l,05 50 Nüb N°!bb,Vert>,'«,200st,<»0 fl, . . ,<,?-- ,07.50 VioiXan Gesell, «sterr..alpine 7,10 71«» Präger Vilru-Inb,-«es, 200 fi. 3L0 50 5SN>?ü Salgo-Tarj Steiiitohlen »0 fl, 274'—2?s<»» »LchlbNlmülil». Papiers, 200 fi,____._„ «Lteurermuhl»,Papiers.u.V.-G, ,31-50 :3z««» Triflllltl Kohlento-Oles. 70 fl. . ,,« — l,5>- W<,fsenf,-.,Oeft, »i «, Wirnerberger Zitgel-«lcttn,.«. b«-l>z lionbon........,»8 55<18»0 P«i,.........47 ^ «.,„ Valuten. Ducalen........ 5 «i 5g, 2O'Franc«-Stücke..... »39 94» Deulsche «eichibanrnoten . . 57 «7. 57 95 PapierNubel...... i„5, ,.«, Italieulschc Vantnoten (,U« L.) 46 95 4?-ob ^achweizerhause *e* Sonntag, den ö. Mai I- grosses Wilitär-Concert n8 4 Uhr 11 r- . , Entree 20 kr. (1924) K>nüer frei. Achtungsvoll ^-—-._ Hans Eder. äne WöJinung~ a 'st «a i ' lnit :i Zimmern sammt O^kunfih?i °h 2U vergeben. —~___'*=•"• Hausmeister, (iw*) s i -Mehrere starke Meander ^*»tia^ J Näheres beim Gärtner: beson^Ch7 Waeser- und ins- **uL Fuadament-| erungen sind die .!?* Steine ^Or«etm ^uai"«m beim ^J Weutz, Littai, ffflW, (187(5) 4-2 ^N7—,, ?lz»i Z'^nsten «"""" ssamilir bei Vnii^'^ Di nss,^""l)si''n di! Faslet." - S, und lbV^rria^/a",sch„ib,n, welche ldru b una"lchl«ae selbst noch ^^^blMtt."^ «Pfunden, welche >«'«^«NN ««fn^,l.tn hatltn. >'«N I°llt N""""N ''dee kranlcn. >!> Ye °e« ?°"< "««roadway, die ^»^^^N "folsst l?slenl»s. 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Obzwar ein Gesrh, betreffend die Regrlunn des Sanitütswesen«, in den Gemeinde?« für Slciermarl noch nicht geschaffen ist, jedoch dem nächsten Landtage ein diesbezüglicher Gesehesentwurf vorgelegt werden wird, fo hat der Uandrilausschuss mit Rücksicht auf den vom hohen Landtage zur Subventionierung von Grmeindr»Aerzten schon für das Jahr I88U bewilligten Betrag von 5(XX» fl., im Einvernehmen mit der l. l. steierm. Statlhalterei, jene Gegenden des Landes, welch« eines Ärz'eS entbehren, eines solchen aber dringend bedürfen, in SanitätSdistricle eingetheilt und aus dem Lcmdesfonbe Subventionen für die anzustellenden Aerzte bestimmt. Auch Gemeinden und Vezirlsvertretungen haben Subventionen und zum Theil Natural-Quarliere zugesichert. Es lommrn nun vorläufig 14 Grmeinde.Aeiztcstellen in nachstehenden Eanitätsdiftricten und mit den nachfolgenden Subventionen zur Vrsehung: 1.) ScmilätSdistrict Prassberg, Summe der Subventions-Vetiäge per Jahr 800 fl.-2) » Hohenegg, Gesammt'Subvention K0»> fl,; 3.) . Edelschrott, ' 500 .; 4.) ' Kllinclch, » 500 »; 5.) » St. Lorenzen a/K. B., » 500 »; 6.) . Schlrinih. » 500 »; ?.) » Zellnih, » 450 »; 8.) , Ober.St.'Kunigund, » 600 .; 9.) » Iahrinc,, » 500 . - 10.) . St. Georgen i/W. V., . 500 ,; 11.) . Polstrau, » 800 .; 12.) . Montpreis, » 500 »; !3.) . lNrisnia. » 900 »: 14.) . Pilch (OrtSg. Tragöh», . 500 .. Diese Districls'Tinthcilung wird auch für die Znlunst beantragt werben. Vewcrber um eine dieser Arziesstellen, welche, »nit Ausnahme der Stellen »ul» 3, 4. und 14., a»ch der slovenischen Sprache mächtig sei» müsse», haben ihre entsprechend belegten Gesuche bib 31. Vlai d. I. an den ftriermärlischrn Landisausschuss zu übelsrnben. Zu den Vrrpslichllingen der anzustellenden Aerzte gehört, sich zur Behandlung der Armen in ihrem SanitatSdislrk'te dcn Gemeinden, beziehungsweise Vezirlen, zur Verfügung zu stellen, uill'ntaeltlich daselbst die Todlenbrschau vorzunehmen und jene sanilätspolizrüichen Dienste zu leisten, welche den Gemeinden in dcn 88 3 und 4 des Gesetzes vom 30. April 1670, Nr. 68 N. G. Vl., voraezeichncl sind. " " Oraz °m 25. Aplil 188». Vom steiermiirlischen Landesausschusje. Morgen Sonntag, den 5. Mal 1889 Gasthaus-Eröffnung. Ich erlaube mir, detn hochverehrten p. t. Publicum gefälligst anzuzeigen, dass ich in meinem neuerbauten Hanse hinter der neuen Infanterie-Kaserne ein Gast-haus eröffne, welches mit allem Comfort der Neuzeit ausgestattet ist. Für gute. schmackhafte Küche bei massigen Preisen sowie prompte Bedienung sorgt bestens Joief Sinkovlo als Wirt. Der Wein ist aus meinen Kellereien, Bier aus Koslers Bräuhaus. Um geneigten Besuch bittet hochachtungsvoll ,1O1B1 - , Josef Trinker <1916) ^1 Eigenthümer. Auch ist daselbst eino "Woliiiuiicj irn I. Stock mit 3 Zimmern, Küche, Speise ect. binnen einem Monate zu beziehen. Unübertrefflich sür Zähne ist N6») 17 I. Salicyl-Mllndwasser at?m»tl»