Nr. 234 Dienstag, 12. Oktober 1915. 134. Jahrgang. MacherMZeitung !<» ' '^ ^r die Haftellun» in« Hau« ganzjährig L ll. - »»,«?N«»»„vii5»: Mr lleinc Inserate l °'2 zu vier ßcilen 8« k, größere p«l geile 1» k; bei öfteren Wedtrholungen per geile 8 b. ^ Die «Lalbacher Zeitung» erscheint täglich, mit «lulnahme der 3onn und Fe,ertage. Dir ^»«»»»»ft«»««« befindet sich Milloslösrrahe Nr. i«: bic «,d«KN»»l VNNo«iöstraße Nr. l«. Sprechstunden der Nebaltiou von « bl« l0NH, vormittag«. Unfranllertc Äriesc werden »icht nngenomm«n, Manuskripte nicht zurückgestellt. Velephon-Ur. der Mevaktton 32. Amtlicher Geil. drulz!?.^^ Oktober 1915 wurde in der Hof. und Staats» 5"«a<>5, ^ «XI.II. Stück des Reichsgesehblattes in deutscher «"°e ausgegeben uud versendet. tnbcl'Ä.^ln Amtsblatte zur «Wiener Zeitung, vom 10. Ol. ^ttkei.« ,^r. 23b) wurde die Weitcrverbreitung folgender Zeugnisse verboten: ^^chittt" ^krlage ?r^toUi 'Ii-oven in Mailand erschienene ^Tt,!? Verlage von Adriano Salani in Florenz erschie-^^,^chnft: <8wri», ü'Itaiin, 6^11», lonä^ionv üi liom» ^ ^» der heiligen Schriften, von L. Ganssen Prof. und ""ltala^lonie. ^912. Druck und Verlag Internationale ., Nik . !^°ft 'N Hamburg. "We F^^annt wo gedruckten Vignetten, darstellend das ^°^y^.!thrift: «?02v»ui ku ötvrt« r»,änv vl^ino drnm»äö ^ ^chrptt^ ^ v/robuilio äruist^«, v Xoliuö.» gedruckt bei '-^^Comp. in Kolin. AichtclmMcher Geil. ^ Ursachen des Rücktritts des Kabinetts Veniselos. ^chen ^ «^con Astl)", dem Orgin des neuen grie-^ t»« ^''uslns des Innern, Gunaris, wurden, wie ^e.^ "Pol. Korr." aus Athen schreibt, die Gcgcn-!^ m '"^^ ^e Stellungnahme Griechenlands zur ^biüH "lklmlane zu^ge lratcn und den Rücktritt des ^el^ ^enisclos herbeiführten, in folgender Weise ^Ac ^I ^ «Ugemeine Mobilisierung verfügt wurde, > / ^^ ^ ^^lie nebieten)ch au/, welche HalwnF , ^^ ^'^ einzunehmen habe und wie die bc-?^z^s ^"'^ ^" Dcäung der Mobüisiemngs-^ 8ro^ "lchaffclt wären. Es geinten sich hiebei sofort ^^Kin ^Mierigkeiten ^er Stellung Ven^elos'. Die >g h" '°lvie der größte Teil der össcntlichen Mei-^Ischs T^nt den Standpunkt, es liege ini Interesse ^ü^^baß es zwischen den Vattcmstaaten nicht zu einem derartigen Bruche lomm?, welcher dein Vormarsch Deutschlands nach Konstantlnoftel Schwierigkeiten in den Weg legen könnte. Für Griechenland sei cs daher unerläßlich, zu einem Einverständnis mit Deutschland zu gelangen, und von ihm eine offizielle Erklärung zu verlangen, wonach es die Gebiets Integrität Griechenlands gewährleiste. In. ähnlicher Weife müßte Griechenland ein Einvernehmen mit den Ententemächten erzielen und diesen die Schwierigkeiten feiner Lage vor Augen halten, da es der Gefahr ausgesetzt fei, sein Gebiet von den aus dem Norden kommenden österreichifch-unga' rischcn und deutschen Truppen besetzt zu sehen. Es sei, wahrscheinlich, daß die Entente die schwierige Lage Griechenlands würdigen und die weitere Mfrechterhal-tung seiner Neutralität zulassen werde, ohne es als feindliche Macht zu betrachten. Hinsichtlich der Mobilv sierungskostcn wäre es nach der Ansicht der Opposition wünschenswert, daß Griechenland Geld von einem Staate verlange, der nicht das Fallenlassen der Neutralität seitens Griechenlands als Vorbedingung aufstellen würde. Die Erlangung einer folchcn Anleihe wäre aber für Veniselos unmöglich, da er sich mir mit der Entente in Kontakt befinde und gezwungen. sein würde, vou ihr die Anleihe zu verlangen. Nun hat aber dic Entente ihren Beschluß bekanntgegeben, Anleihen nur jenen Staaten zu gewähre,!, welche die Neutralität aufgeben, um sich aus die Seite der Entente zu stellen. Diesen Staaten dürfe fich aber Griechenland nicht anreihen. Einen ganz entgegengesetzten Standpunkt nahmen kie dem Kabinett Veniselos nahestehenden Kreise ein, welche: die Auffassung vertraten, daß die Mobilisierung in Bulgarien, wenn sie sich auch nicht direkt gegen Griechenland wende, jedenfalls gegen Serbien gerichtet sei. In diesem Falle würde die Frage der Nündnisftslichtcn Griechenlands in den Vordergrund treten und Gricchcn-/imö ttm>e öa/,/i öm/fe/?, o/e/r SnMchwssgc/? z// «--! füllen. Sollte es dies nicht tun, so würde Serbien Grie-^chm?a/5i> wn KtveF erNälen. In d/e/cm Falle Mrdctt auch die Ententemächte einen ähnlichen Schritt unternehmen, indem sie sich vceNcn würden, über Griechenland die Blockade zu verhängen, um es der Veweaungs-sreihcN zu berauben und Scäonichi sowie Kawalw zu besetzen, um damit die Verkehrswege nach Serbien iu die Hand zu bekommen. Angesichts dieser Heiden cntacaen-gesetzten Standpunkte liege die Entscheidung der Frage der Stellungnahme Griechenlands ausschließlich in der Hand der Krone. Lolal- und ProvinMl-NaHrichttn. Vergrabene Schätze. Hin und wieder kann man davon lesen, daß beim Niederreißen eines alten Bauwerkes oder beim Abtragen eines Grundstückes die Hacke des Arbeiters oder die Pflugschar des Bauern ein altes Gefäß bloßleatc, aus dem dann Gold- und Silbermünzen längst vergangener Prägung herausfielen. Vor vielen Jahren hatten geäng-stigte Menschen diesen ihren Schatz einmal vermauert und vergraben, um ihn in Kriegsläuften den plündernden Scharen der feindlichen Söldner zu entziehen. Sie selbst gingen vielleicht durch Schwert oder Krankheit zugrunde, aber ihr Topf blieb heil und entleerte seinen Inhalt vor fremden Findern, da von den ehemaligen rechtmäßigen Besitzern kein Ständchen Moder mehr übrig war. Die Zeiten haben sich geändert, aber die Menschen nicht. Ein großes, vielverzweigtes und erprobtes System des Geld- und Kreditwesens ist entstanden, sicherer als das Loch im Mauerwcrk oder die Grube im Erd» reich und rentabler dazu. Dem, der sein bares Geld dem Zugriffe anderer entziehen will, stehen heute Raiffeiscn-und Sparkassen, Postsparkasse und Bankdepots offen. Dort wird nicht nur Sicherheit geboten, das Geld trägt auch brav Zinsen, mehrt sich und setzt sich in den Händen dieser Institute durch Kredit- und Darlehensgewährung in neue wirtschaftliche Werte um Es befruchtet die Volkswirtschaft, deics durch tausend Kanäle wieder zugeführt wird, während es sonst nutzlos liegt. Das der Postsparkasse oder einer Bank anvertraute Geld bleibt in der VetMuM dcs Ve/'iMs/ el /an» es durch Aus- Die Kriegsanleihe ist das vorteilhafteste Anlagepapier! Km toten Kee. Roman von Robert Kohlrausch. H .. ^37. Fortsetzung.) (Nachbrus vrrboien.) !^tziek ^suchte, sich den herandrängenden Tönen Ms. ^ wandte sich ab und ging weit ins Zimmer ^» be^ ? ""l wie ein Zauber, der ihn faßte, der ^ Henstp °^ "in auch dort und zog ihn aufs neue ^ kna ^e)" Ohr hatte jetzt erkannt, was die Frau kn ja i> 3 oens Liebestod war es, und er wußte 2 sie „ ^age, so gewaltig, wie das Menschenwort 5>. hin!, ^"s auszudrücken vermochte. Besiegt, ver^ bi?hc»)oV ''^ swnd Vassow regungslos auf seinem ^ Stim"' ^'t Wonne trank er die Wundortöne ^ ihni?'- Was ihm erst Frevel geschienen hatte, ^Teele ^. '^"barung einer tief empfindenden, echerin ^W' die so singen konnte, war keine hDhls, '^" v°m Mcn Wechsel und Widerstreit seines ^<^, lchon ^""^ ewe Weile stehen, auch als der ^ ^ lFortfeyunq folgt.! Laibacher Zeitung Nr. 234_____________________________1686____________________________________12. Oktober^Mb— schreibung vines Schocks oder eines Zahlungsauftrages lenken und abziehen, wohin er will. Die? Bank oder die Sparkasse ist für sein Gut verantwortlich und haftbar lind er bleibt immer dessen Herr. Und doch gibt es auch je«t noch Leute, die ihr Geld im Topfe vergraben, wie es ihrel Urväter im Treibig-jährigen Kriege getan hab.'n mögen. Sie sehen nicht, wie das Wirtschaftsleben auch im Kriege seinen Fortgang nimmt. Der Weltkrieg hat zahllose Existenzen zerstön, aber ebcnsoviclc aufgebaut, manches Gewerbe stillgelegt, aber sehr diele ungemein belelit und gefördert. Viele große und klmne Vermögen sind neu entstanden, noch mehr, die schon vor dem Kriege da waren, sind intakt geblieben. Welchen Weg haben diese Geldes genommen? Sie sind Sparkassen und Banken zugeströmt, die alle steigende Einlagenstände ausweisen. Sie sind zur Zeichnung von Kriegsanlcihen oder Erwerbung anderer Wertpapiere verwendet worden; manch einer auch hat seinen Grundbesitz durch Mliorationcn ertragsfähiger y:m,lcht, oder hat seine Schulden zurückgezahlt. Aber ein Teil des Geldes, das durch den Krieg erworben oder aus Anlaß des Krieges seiner bisherigen Verwendung entzogen und flüssig gemacht wurde, ist nicht diesen Weg gegangen, sondern einfach bei seinen Besitzern geblieben. Di^se haben das Gold versperr«,, die Banknote versteckt, ja 'ngar Silber und Nickel zusammengerät lnd unter Versch" >ß gelegt. Da gleißt nun das Gold im Strumpfe, die Banknoten liegen unter Wäschcstapeln, das Silber ruht auf dem Grunde des Schrankes — unuerzinst und unverwer-tet. Weder der Aufruf des Staates, der zur Verteidigung unserer Grenzen Kriegsanleihc ausgab, noch das Zinsenversprechen der Sparlassen und Banken hat diese vergrabenen und versteckten Schätze aus ihrer Haft zu befreien vermocht. Es scheint diesen Leuten der Gedanke vorzuschweben, daß sie ihr Gcli> äus diese Art am sichersten bergen, daß es> so am besten vor Entwertung, Gefährdung und Verlust geschützt ist. Das Gegenteil ist der Fall. Die Erfahrungen früherer Zeiten bewiesen, wie oft derart angesammelte Schätze entwendet wurden, der Vernichtung durch Fcucr oder Mäusefraß anheimfielen oder in ihren Verstecken in Vergessenheit gerieten! Als sie wieder zum Vorschein kamen, waren die Münzen längst einberufen, die Verpflichtung zur Einlösung der Noten war erloschen und der sorgsam gehütete Schah hatte sich in ein Häufchen von minderwertigem Metall und Makulatur verwandelt. Man könnte das Zusammenraffen von Bargeld noch bei Leuten begreifen, die da glauben, sich auf eine plötzliche Flucht vorbereiten zu müssen. Aber das Gebiet der Monarchie ist h^ute bis kleine Grenzstreifen vom Feinde gesäubert; kraftvolle, lriegsgeübte und sieggewohnte Heere bieten dem Feinde die Stirne, unsere Truppen stehen tief im Innern des russischen Reiches. Weg also mit diesen törichten Ängsten und Bedenken! Das Zurückhalten von Geld und Zahlungsmitteln nützt dem Einzelnen gar nichts, stört aber den Verkehr; es kostet dem Besitzer Zinsen, die ihm cntgehei, ruft Kleingeldnot und dadurch Schwierigkeiten im Alltagsleben hervor. Das Verstecken des Geldes ist dabei im höchsten Maße unftatriotisch und gesinnungslos. Das Wohl und Wehe des Einzelnen ist heute unlöslich mit dein des Staates verknüpft. Nur wenn der Staat siegt, kann es der Gesamtheit und dem Einz'lnen Wohlergehen. Hingabe an den Staat ist das einzige Mittel, sein künftiges Wohl sicherzustellen. Also heraus mit all den zwecklos versteckten Geldmitteln und Geldzeichen! Bringe jeder, was er an gangbaren Goldmünzen besitzt, zur Österreichisch-ungarischen Bank oder zu den staatlichen Einlosungsämtern! Nicht als Opfer, denn ein solches bringt er nicht, da er den Nennwert in Banknoten empfängt, sondern, als Erfüllung einer patriotischen Pflichl. Wer sich ein Andenken an die harte Zeit des Weltkrieges bewahren will, dem kann über die freiwillige Hingabe von Goldmünzen ein Zertifikat ausgestellt werden. In den Verkehr mit dem Silber- und Nickel«eld! Wer Silber- oder Nickelmünzen gesammelt und verwahrt hat, der führe sie wieder dem Verkehre zu, bringe sie zum nächsten Postamt oder gebe ,ie in Zahlung, wenn er Zahlungen leistet. Er bringt damit kein Opfer, denn das Hartgeld nützt ihm nicht um einen Pfifferling mehr als die Banknoten. Er handelt nur als ein ordentlicher Mensch, dem sein Gewissen gebietet, alles zu unterlassen, was in dieser schweren Zeit irgendwie Störungen des öffentlichen Lebens verursachen kann, :>nd unter diesen Störungen ist die Klcingcldnot nicht die geringste. Versteckt leine Vanlnoten! Wer über größere Beträge iu Papiergeld verfügt, für die er kcine augenblickliche oder nahe Verwendung hat, der laufe Kricgsanleihe oder zahle Schulden zurück oder gebe sein Geld in die Postsparkasse, in Raiffeisen-kassen, Sparkassen, Vanken! Sein Geld wird dadurch nicht nur ihm solbst Zinsen tragen, sondern auch der Volkswirtschaft, der Gesamtheit nutzbar werden. Dabei wird er die Sorge um die sichere Verwahrung seines Besitzes los sein! Die Postsparkasse, Sparkassen und viele andere Kreditinstitute nehmen die Kriegsanleihe unentgeltlich in Verwahrung! Bei Einlaa/bü-chern kann man sich durch die Wahl eines Losungswortes, das nur dem Eigentümer und dem Geldinstitute bc-kannt ist, gegen Entwendung schützen. Der Dieb, der das Losungswort nicht angeben kann, erhält nichts ausgezahlt und der rechtmäßige Eigentümer kommt wieder zu seinem Gelde. Alle diese Vorteile läßt man sich entgehen, wenn man bares Geld anhäuft und sich nW davon trennen will. Tausende ziehen jede Woche neu hinaus, verlassen Weib und Kind, Beruf, Familie und Besitz, um ihr Blut sür das Vaterland zu vergießen! Sollte es da nach Leute geben, die sich von ihren Goldfüchsen, Silberstücken und Geldscheinen nicht trennen können, selbst wenn diese Trennung nicht Verlust, sondern Zinscngewinn uno erhöhte Sicherheit bringt? Die Bevölkerung, die bei so dielen Gelegenheiten ihren gesunden Sinn, ihre vaterländische Gesinnung >i>d ihren Gemeingcist bewiesen hat, kann auf diese Frage nur eine Antwort wissen! — (Festsctnma. eines gemeinsamens Wappens der Monarchie.) Die heutige „Wiener Zeitung" veröffentlicht ein Allerhöchstes Handschreiben an den Ministerpräsidenten Grafen Stürgkh, durch welches das Wappen, der österreichischen Länder festgesetzt wird. Die Allerhöchste Verfügung hängt innig zusammen mit der gleichzeitig vcrlautbartcn Feststellung des sür die gemeinsamen Einrichtungen der Monarchie geschaffenen Wappens. — Die Veschreidung dicfes Wappens folgt in der morgigen Ausgabe unseres Blattes; heute sei nur erwähnt, daß fü? Krain folgendes Wappen festgesetzt wurde: In Silber ein kaiserlich gekrönter, rot gewaffneter blauer Adler, der über die Brust und die Flügel mit einer mondsichelföi-migen, in zwei Neihen zu je sieben Plätzen von Gold und Not geschachteten Spange belegt ist. — (Abgabe von Guld- und Silliergernten.) Im Haushalte der meisten Familien finden sich Gold- und Silbergeräte vor (Schmucksachen und andere Gegenstände), die entweder überhaupt außer Gebrauch stehen oder auf deren Besitz doch ohne fühlbare Opfer verzichtet werden könnte. In der Hand des Einzelnen haben diese Gegenstände keinen erheblichen wirtschaftlichen Wert, gesammelt in der Hand des Staates oder gemeinnütziger Anstalten können sie für die Allgemeinheit sehr nutzbringend verwendet werden und überaus wichtige volkswirtschaftliche Aufgaben erfüllen helfen. Da viele Personen nach ihren wirtschaftlichen Verhältnissen oder wegen des größeren Wertes der in Frage kommenden Gold- und Silbergeräte nicht in der Lage oder nicht bereit sind, diese Wertgegenstände unentgeltlich abzugeben, soll darauf aufmerksam gemacht werden, daß unter den gegenwärtigen Verhältnissen auch durch die entgeltliche Abgabe dieser Gegenstände an das Haufttmünzamt oder an die staatlichen Einlösungsämter (Punzierungs-ämter in Prag und Graz) -^ welche den Edelmetallwcrt in Zahlungsmitteln der Kronen Währung vergüten —, der Allgemeinheit ein wichtiger Dienst geleistet werden kann und daß sich dabei die Gelegenheit bietet, das in solchen Gold- und Silbcrgeräten enthaltene Edelmetall zu einem höheren Preise als vor oder nach dem Kriege zu verwerten. Das Gold und Silber "'^H^^sch-darf verwendet. Ein Großteil wandert M ^, ^^-ungarifchen Bank und dient dort entweder "' ^sens kung der metallischen Grundlage "N'"^,,^nM aus-oder durch Versendung ins Ausland der Mwc M ländischer Zahlungsmittel. Eine gewW " Mb-Gold wird seit Herbst vorigen Jahres "w ^g-arbeiter veräußert, um diesen Newerbetrewen" ,^ stens im beschränkten Maße die AufrcchMYm ^^ Betriebe zu ermöglichen und die in .A'., »^ zu ^ zweig beschäftigten Personen vor Arbeitslos wahren. . ^«lcihc "" — (Verwendbarkeit der dritten Kr«^" ^gW Militär-Heiratölautionen.) Um einerseits "V„ ZM zahlreiche Beteiligung von Militärpersonen ^ ^l-nung der dritten Krie^sanleihe herbcnzust'y <^ ^ seits zwecklosen und überflüssigen ^nM , M' Krirgsministcrium vorzubeugen, wird >" " ,, Pd g<> l.) Die Obligationen der dritte Kriegsani ^ .^iB mäß § 1 der Kundmachung des k. l. Z"ianM^M tz l vom 18. Dezember 1907, N. G. Vl. Nr. ^.Merl^' der Instruktion des tönigl. ungar. O''""^ M i„i M Z. 16.419 vom Jahre 1903 - beide aM°u ^ ^ hange zur Vorschrift über die Heiraten M i. Achc? vom Jahre 1907 (Dienstbuch '^6^ ^ ^ stellung von Militär-Heiratskautionen l'"'!'" . ^ck Beschaffung, das ist die Zeichnung dleser " ^ hen im Wege der zur Subskription bcrc^ ' ^l" nungsstellen, obliegt der Partei. 3.) D>« ^i ^ Militär-Heiratsk'autionen zum Zwecke ^ SeMB? der dritten Kriegsanleihm ist im Sinne on .^ ^ gen des § 29 der Vorschrift über die Heira" ^ ^ Heere vom Jahre 1907 (Dienstbuch ^Uunis 7. der Kundmachung des k. k. FinanznunM § 5^° 18. Dezember 1907, R. G. Vl. Nr. 276, oe^^ B Instruktion des kgl. ung. Finanzunmsters ^ ^ ^ Jahre 1908 und des 8 9 der! Verordnn, S ^F rcgieiung für Bosnien und die He^egomn" ^ ' Jänner 1908, Z. 212.401/11 ^ ^03 ^ ' Hei^ gedruckt im Anhange zur Vorschrift Hn " ch /^ im k. und k. Heere vom Jahre 1907 (D.enst s^ B n) — ,m allgemeinen zulajstg. Vlez». ,,-.^!m,is "^ besonderen Bewilligung des Kricysm'Nw^ ^ ^ 4.) Ob seitens einzelner Emissionsstcllm 0 s<,B die Nelehnung von Staatskreditcffcktcn °" ^„l, . Vermögcnsobjcktcn, welche als Militär-.V ' ,^ '" < gebunden sind, im besonderen Falle vorss'" ^h,,,e . entzieht sich der Beurteilung und I!'Un''^g ' Kriegsministerlums. 5).) Für die S'.ch"! ^ill^,, Militär-Heiratskaution durch die drei " MB ^, oder für die gänzliche oder teilweise UMw / ^,c^, sichergestellten Militär-Hciralstaution " " A" ^ leihen im gleichen Nennbetrage sind den ^" ^ ij 22:1<, 2. 3 und 5. bezw. die im.d H^Lii^ Vorschrift angeführten Dokumente bc,zu,cy" p ^ nal-Heiratsbewilligung, Widinungsurlmn^ P« ^, und in Abschrift/ Zinsenzchlungsbogcn u> ^, ^ der Eigcnberechtismng des 5^autionsl?lNcr^,^ ^ senzahlunnsbogen lind die vom Kr'c!p<' ,,^ t>> ^ glaubigte Abschrift der Widmungsurluno ^,,B> >-hcrigc'Heiratslaution). An Stelle des ^, tc ^ . d" bogcns genügt der Nachweis über die "'^cocl'"'Hi^ lung diefer Kricgsanlcihcn oder, ""!) ^ a ^B Interimsschcinc. in dringenden ft"^n ViB',',,^ Nachweis, daß die Interimsschcine A "^cht l^c überreicht wurden (Bestätigung der ",/«M'K,l^ den staatlichen Kasse, bei welcher d,c ^ W,l»"^ zur Vinkulicrung. bczw. Wciterleitung ij ,^ hcr ^F überreicht worden sind). 6.) Die ^?,> ka'^, i'"' schrift des Ausstellers der Widmung/'" ' ^, a'^ ^ derselbe bei der Armee im Felde cwtt^M""" ^ einem Feldgericht oder von einem ^.,^cn ^ glaubint sein. 7.) Vorstehende Verfug ^..r^ bis zum Einlritte der Demobilisicmng. .'^ ^1"'^, dem Hintcrlande an das Kriegö'M'uNc. , Oesl'^ '.," Gesucho sowie für die Beilagen 5" ^h'"^t>ie A ten hinsichtlich der Stempclpflicht Ml3" ,'ibcr^^ slimmungcn der Beilage 7 zur ^or,^^-^ . Auf die KnegsllnlM^ zeichnen, ist Wcht ' Österreichers^ ^8lITOIiI5l Nook«" 1. ^«l««»«»N,<«'«»' »N«»?«»s«»,«^4^W555,« «»ls»Q 1 ^ «mttel« 5ipo«ln g«»,«««t w«^n 1 «ig»« erfolg »„s^«, ^»9^»»i«G»5ln«leo ««t. -Hibacher^ Zeitung Nr. 234___________ 1687___________________ 12. Oktober 1915 '^(j)" ^' '^"^ ^ '^"" ^""" ""hrr lW7 (Dienstbuch da U,!.?".^'^^ KricaMnlcihe.» Die ^cncraldirellioil ichcr Ä' ?" "^' ^^"al- »nd Fa»,iliensond^ zcichneie ^, ^ !>ll>q ^i,,^' Maicstät je ^chn Millionen Kronen n»le!l,) ?"'w)r und die österreichische dritte Kriegs-ichaf/,'.,^'^ unnarischc Bank- ,md Handclsakli.'ng?sell-! >üi einp ""' "^'s bu' dritte uugarische Kricgönnleihc " D . ,u ^"b'mnq acht Millionen Kroucu zn zeichueu. neu 3., ^"'c'^^ ^"dllstrialbant .^ichnete drei Millio-Nlücke» ^?'!. "^" Waldstein i»> Na»,en ihres veiun^ siir ei. n, " ' " "'^' Million, dir Böhmische Uuionbmil !,kr '>< >. i^'niiiq zwöls Millionen Krone», dir Pin-'»'Uei/^', "''l"'ll'ersicherm!gsgesellscl,asl für das Kö bttcha, «>?""' "'"' Milliouen, die Bnirer ttohle.,-Traul^ ' '^"l^ ^'" Millionen >,nd die Sparlajsc in ^^Wa'nl ^^' Billionen Kronen a„f c>ic österreichische z!i^,,.!'^""z"l.lösl,ttn.> Die Beamten der l. l. Be-^M.'' ?"""^)nft Adclsberg haben an Stelle eines ^lofl^ s . ^" vnrsturbcnen t. l. ^andivehr ^videnz^ Re '^" '' ^- Iuhann Bnria z>, winsle» der ^ab^-^ 3 ° "erwuiidctc Flieger am Bahnhose in '.'ldel^erg ""'"« don:jl) .^ gcsftcudct. «»s^^^llttftliste?»., In der Verlustliste ))tt. .^l ,ind ^i^ ^ ,^' ^"itnant in dcr Reserve/ Dr. jur Johann ^>rc»>< ^ ^ ^uis ^iaibach), kricgsgcsangeu; Kadell-'M, , ^erbenz Leo, FI^ '(j, 'l. .^t. aus Obel-^liun N."' Verlustliste illr. ^,..- Inf. Malthias "'^sl^« I, 7. .^'. (aus Altlack), vcr,v. Rtt', „!^'" Dpfer freiwillige»! Hilf<N>' ^'" Olan^nit ans Schwargenliach l.'ei ^^N'l!^ '^"uü«m an Vauchtyfthns ssesiorben. Frau l M^ ^'U"r vor ellua einc,n Jahr in freiwillige Hilss- ^i^llch.^" Filialen des l. und l. Garnisonsspitales Miij^nelen und belleidei^' zuletzt in der zu eincin .^"lbllch.°' mnssewandeltcn Vollsschulr in Moste bei ^hlö^"^ Posten einer Sftilalslüchenleitcrin und Auf^ ^tti,,,, ^r dott diensttucnden srciwilliqcir tt'rnnlcu- ^l'tt'id "' I" dieser Eigenschaft zog sich die ! is? '^ ^mu das Leiden zu, dein sie nunmehr 4 m,' ^"6 ^eichenuegäugnis findet niorgcn u»> ^ "lN dmn Landesspitale aus statt. ? ^r ,?'?^^ Hochzeit.) Der emeritierte Ncgenschorl , ^ 'W ^ Domtirchc und lie'rdicnstvolle Komponist ^ >»il s^' Ho erster begeht am tommende» Tnois-^„e/'"'" Fran Gemahlin Pctronilla das Fest der " Hochzeit. i^lcllt>allncrici',l,crfall.) Am 9. d. M. um 1 Uhr srüh l'cgul'en sich Vizewachimcister Ignaz Intihar und der Elsatzgendarm Matthäus Pugclj des Postens Nat-schach infolge einer Anzeige, wonach sich im Hause des Besitzers 'Alois Sterni^a in Scharfcnl'erg, Vezirt' ^urt-feld, zniei verdächtige Individuen aufhielten, zu diesem Hause und fanden die Verdächtige» tatsächlich in einem Leileiizimmcr schlafend vor. Da eines der beiden Individuen cines vor lnrzcm in dcr legend vnrüblen Verbrechens dringend verdächtig fchien, lvollteii die Gendarmen die Verhaftung der beiden vornehmen. Die Vcr-tnecher zogen jedoch ihre Revolver und begannen auf die Gendarmen zu feuern. Ersahgcndarm Pugclj wurde in die liule Vmstseitc getroffen (Herzschuß) und starb bald darauf; Vizewachtmcister Inlihar wurde uicrüial getroffen und am .^oftfo lchensgesährlich verletzt. Der eine Täter ist etwa i^0 Jahre, all, übermillelgroß, slarl, mit vorgezeigter Haltung, ha! ein längliches, braunes Gesicht, eine,» schwarzen Schnurrbartanflug und solches Haar. Der zweiies ist etwa Ä) Jahre all, etwas llcincr als sein Komplice, ulond, hat einen llcincn, vlond.» Schnurrdnllanflug, solches Haar lind soll die rechte Hand vert'liippeli hadcn. Äcidc waren mit Schnürschuben, »nd g»t erhalteneu schwärzlichen ^!n>»aen l'etleidct. Den Täter» ist man auf der Spur. -' (Ein frecher Emlirm-iMersuch.) Vor einige.» Tagen gcgm C Uhr srüh ümi ei» »ndetnnntcr, dunlel gekleideter Man» zl»n Hause der Besitzerin Franzista Tronlelj in Mala vas, Gemeinde St. Georgen, und versuchte, ins versperrte Haus, offenbar in diebischer Absicht, durch das Haustor mit Gewalt einzudringen. Als die 15jährige Tochter Maria Trontelj, die mit cinem zwei Jahre alten Kinde allein z» Hause war, die Absicht des Eindringlings wahrnahm, sperrte sie, sich mit dem Kinde ins Zinnner ein. T« Täler lroch, als ihm der Einbruch dnrchs Haustor nicht gelcmg, durch ein Fenster ins Vorhaus, nahm dort eine Hucle und versuchte damit die versperrte Zimmertür aufzubrechen. Das eingeschlossene Mädchen flüchtete aus Furcht samt dem Kinde durch ein Fenster ins Freie und fchric um Hilfe, »vorauf auch der Strolch die Flucht ergriff und ver-fchwaxd, oh»? etwas gestohlen Zu haben. — (Von einem Automobil illirisahien,) Am 0. d. vormittags wurde in Aoclsberg eine 80jährige Frauensperson von einem Automobil überfahren und getötet. — (Verloren) wurde am Sonnwg auf dem Wege von der AleiweiSstraße nach Nosrnbach oder auf dem Ewigen Wege eine goldene ^Irmbanduhr. Der redliche Finder wird gcbelcin, fic gegen gute Belohnung bei dcr t. l. Polizeidireltion abzugeben. iPcrsiorbrne in Lnibach.) Franz Bizjaf, s^stwirt und Bi'schl-r, L2 Jahre; Iulwmia Mchle. Private. 78 I.; Triflin P^ji^, Insanicrist; Johann Mo^nit. Siecher, 55 ,I.; ^ilto Bukovuit, Magistralskommissär, :i4 Jahre; Olga ^hubcr von Okrog, Printe, 6^ Jahre; Maria ,Marman, Private, 42 Jahre. „Kino Central" im Laudcsthcatcl. Von heute an gelangt zur Vurfi'chrimg das herrliche Spionage-drama in vier Akten „Dcr blanc Brief." Nach einem Roman infzcmert von Walter Schmidthäßler. In der Nulle der Gräfin Dolores spielt der beliebte Filmliebling Hedda Vernon. Die Handlnng dieses Dramas ist derart, daß das Pnblitnm durch die ganze Zeit in Spannung gehalten wird. — Viel Spaß nnd Hei-tcrteit erregt das Lnstspicl „Die Helden dcö Ilj. Ne-stimcnts." — Das Programin enthält eine aktuelle Natnranfuahme aus dem Tricntiner Land und. die beiden neuesten Kriegswuchcnbcrichtc der Eito- nnd Mehtcr-Woche. Der Krieg. Telegramme des k. k. Nelegraphen-Korrespondenz-Kureaus. Österreich-Ungarn. Ao« j,^ Krlegöschanplätzen. ^l!^"'' >!. Ollober. Amtlich wird vcrlaulbarl: ltten ^tli,! ..'Ascher ^riegsfchnuplatz: Die n.ssifche An-'^u»t ^ s ^ ^nt neftern an nnscrcr ganzen noldösilichen ^ Nr« '^'^ nachqrlassen. Der Feind untcrnnl,»» nur 3°'dies'' '.'">'"e Linien ander Sinipa einige ^or », ^lfui '^", wie an den Vortage», mit einem vollln ,!'" »n,^ "'^len. )„, Fannie zwischen Zclezniea und ^N°w k" Etyr wnrdc der Feind «essen Hordosten zu-,!'^"estfl '' ^ ^alienischcr ^riegsschaupla^ An dcr ,'"chse^''/ fanden „eftern gleichfalls leine nrüs'ercn ^ »"lilt." .' ^'" Angriff der Italiener ncn.cn dcn Mrzli ,. Tiidüs„.^"n ^'^1 "nscr Artillcricfencr nl'ncwiesen. >>!' Vbrr' "^ Kriegsschauplatz: ^n der Mm ua nnd ^«tnt> / "^ leine besonderen C-rci«nissc. Die iil'cr 1^" T,tc??/"brn österreichisch-unssarischen nnd dent-»c ""b sj?'^^ "arfen die Serben alls il!>.ne u °^'"'"l" berrächtlicl, an Nanm. Vci der z»^''l'"nrst,-'< ""b fielen den t. »nd t. Streitlräftcn "'«< '">r Ge " ^' ^ Feldgcschi'llnolire, l Scheinwerfer, l'',!,^ind ""' "'" Munition »nd „nderes ^lric^'-''k, ""n u.,.^""^' ^rhn serbische Offiziere «nd über l'°t!?"l"fte d. 1/^ "«fangcnc eingebracht. Die l,lu-^' llub ein^!. """'' '"«re» schr ».oh. Die Donau-" ^' ^r S'n. "ö"^ von Fluß und rnssischon Scc ^'' IR2 ^'^ ^^^' ^^ ^enllralstabes: "i ^irn ' "^ ^^ italicnifchen Generalfiabcs. °> 8^Vdtt: T°ber U„s dem Kriegsprcsse..uarli.'r ' ^„..^ncht d,s italienischen ^eneralstibes ' ^m Abschnitt zwischen dcr Msch l,nd , dcr Vrrnta hält die lebhafte Tätigkeit nnfcrer Truppen unter intensiver Arlillcrieunterstü<.n,ug an, Auf den Vcr-gcu welche die Südlchue des Kailtalcs bilden, und auf dem Nombon im Flitscher Necken versuchte der Feind die Befestigungsarbeiten mit größerer Intensität zu fördern, wurde aber durch unser wirtsames Aitillcriefcucr und durch ausgewählte Schi'chcnabtciluugen daran gehindert. Äus dem (^örzer Karst am linten Flügel unserer Stellungen würden in der Nacht auf den 5>. und am folgenden Tage mit Erfolg die Angrifft unserer kleineren Ab-teiluugcu fortgesetzt. Österreichische Flugzeuge warfen ewige Bomben auf Nozzetto im Val Ästico, ohne Ecka^ den zu verursachen, und aus die Eisenbahn Eervignano, wo füns Soldaten leicht vmwundet wurdeu, ab. Die Ginnahme von Vclqlad. Trieft, 10. Oktober. Die Nachricht vou der Ginnahme Veigradb durch die österrcichiichungarifchcn Truppe», »velchc gestern abends in der Stadt rasche Verbreitung fand, hat in der ganzen Bevölkerung die freudigste Bewegung hervorgerufen. Die Bevölkerung gab ihren patriotischen Gcfiihlen durch spontane, Flaggenhissung lebhaften Ausdruck, .heute prangen Stadt und öasen »u schönsten Flaggeuschmuck. Teutsches Reich Von den KriegsschaupläiM. Berlin, !l. Oktober. Das Wolfssche Bureau meldet: kroßes .^auptP.articr, tan,ftfdoftpcldcllcr in 4>W Mctcr pöl,c n,cdcr. ^«eser Offizier l,nt dan.it innerl,all' tnrM Zcit vier fe.ndllche sslu^eunc znn, Al'ftnrzc „evracht. Ferner wmden ,n der b'hampnnnc lici Sommc Pl, »>"" ""f den Maashohen je ein frnnzöfischer Kampfduppcldecker in« ^«fttnlnpfr ad° «cschossrn. Wir bnhten ein Vcouachtl«il^oflnMllq südlich dcs Pricsierwaldeö ein< — Östlicher Kriegsschauplatz: He,ercü>gnippe des Oencralfeldmarschall?. vou Hiuden-bürg: Bor Dünalmrfi und nordöstlich von Widfl» find russische Angriffe al>n,eschlaa.c,t. Cin fcindlichco Fl>,^-zenq tt'urde »ursilich uun Smorgon hrr»,ltcrneschusscn. ^ Heeresgruppe des Genoralfeldmarschalls Prinzen ^«,o-pold von Bayern: Ostlich von Baranowitschi wnrde ein schwacher feindlicher Vorstoß leicht zurückgewiesen. Hcc-rc^gruppc des Generals von Einsingen: ^n dcn Kaval' lcrirlämpfen in dcr Gegend Kuchocta Wola ist dcr Gcq ncr hinter die Abschnitte dcr Bcziminnnj »nd Wicsiu« llicha geworfen. Bci Ieficrcli find dic C»icscchtc noch nicht abgeschlossen. Nördlich von Biclölaja-Wola ist der Feind vertrieben. Die Armee des Generals trafen Botl,,»cr »vies crnent starte feindliche Angriffe ab. Dcntschc Trl>v pen nahmen die Höhe südlich Hladli am Eercth, l5 Kilo-Nlelcr nordwestlich von Tarnopol, und schlugen sechs ans dem Dorfe Hladti angcsehtc feindliche Borstuffe zi-rütt. — Ballantriegsschauplatz: An der Drina entwine!» jich weiter Kämpfe. An der Front zwischen ^abac »no <^a» dUte ist der Donaunbergnnn vollendet. Südlüi) von Bcl grad filld die Höhrn zwischen Hartovu und Mirijcvo cr obcrt. Weiter östich ist der Angraff im Gange. Die Ana. tcma-Elcllung i,n Dunal,bogcn uun Nan« wxrdc clftunxt. Wcitcr unterhalb bei Orfuva fanden stellenweise Arlillerle' lnnlpfc statt. Dic drulschen Truppe« u,ach4^ Mann zu Gefangenen und "bc»tcle» l? Grschiche, darunter zwei schwere, sowie fi'nf Ma,ch»nrn «cwchrc. Oberste Heeresleitung. Italien. Einberuft.«« »"" "cseri.iftcn. m ^« c^^s^,- ^in den 20. Oktober wurden . , '«0"l, 10. ^ww' ^'l ^ ^^ ^^ omberufen alle ^^>^, '>."(>"»,„« 1«?« ^.^ ^..^i. Alftini nnd alle Sliläufn des wahres 1876 oer Terri- torialmiliz. Laibachcr Zeituuq Nr. 234 1688 12. Okwbcr^M^ Talandra in» Hauptquartier. Rom, 10. Oktober. Minislcrpräsidurt Salanora ist ,,i»> >tönig ins Hanfttquarlicr abgereist. Bcruot ewer Sympathicknudgebnng fiir Serbien. Rom, Itt. Oktober Die Polizei verbot die geplante öffentliche 2ympathieknnda.ebnng fi'oir uon zuständiger Teile erfahren, hat anr 10. Ol-,. l>cr ein Mnrincflnqzrug bei einer Auftlärunqsfal»rt den Bahnhof Nig linil>!l>,?!,al!,',i n,ils, seinem Stüi!p»nlle znrüclgekehrt. ssrantreich. (frhühtc Tätigkeit au der belgischen Front. ^you, 10. Oktober. „Progr^s" meldet ans Po-peringhe: Die unansgefetzte Tätigkeit der englifchen Flotte gegen die belgifche Küste fcheint ein Anzeichen dafür zn sein. daß fowohl znr See wie zu Lande ein entscheidendes Ereignis vorbereitet wird. Die Tätigkeit der Flieger nahm den größten Umfang an. Anf dieser ganzen Front herrfcht die lebhafteste Tätigkeit. Von deutscher Seite wurden die Befcstignngs-anlagen außerordentlich verstärkt. Aus dem Mnisierrate. Pnrio, «0. Oktober.. Im qestrigm Ministerrale kündigte Ministerpräsident Viumni, dcr während der Er^ kraulung Deleass»^ vertretungZN'eisc! da^ MijllM) les Monlincanr, die jeht für die Landesverteidigung arbeitet, eine heftige Explosion ereignet, l^ ^lrb^iterinncu sind verlebt, drei darwu schioer. Ein im Entstehen begriffener Brand würde gelöscht. Die Ursache der Erplosion soll Umzschlns! sein. England Besorssnissc weqen der Bnltanlnne. Londun, 10, Oklobur. Tie „Nation" gcstcht, daß neun Zehntel dcr griechischen Politiler auch heule noch lieber die bulgarischen Forderungen nnch territorialer Er-wcileruug alif (^rund des Nalionalitatenvrinzips erfüllt scheu würdeu. Das Schicksal aller britischen Uutei'ueh-meu iu Ägypten, Mesopotamien nnd auf l^alliftoli hänge von den serbischen Ereignissen ab. Wenn Serbien ohne aricchische Hilfe zwischen den öflerreichisch-nngarischen, deutschen und bulgarischen Armeen steht, muß es sch,r>er geschwächt luerdcn. Seine Minderstäre betraac mindestens i^ , ^ ^, chnng des Bruches mit den Victuerbmid^»u" .»^ch-das offiziöse, „Echo oc Vulgaric": Dlc M " cin n!ssischeu Ultimatum angeführten GruM m " ^s Licht mif die (^esinnnng gewisscr Slüatsla'M^^^,, ^iervcrbandsmächtc gegenüber Billga^^' ^^ Ml, lcinn seine Existenz weder aus Tantbarlcitsac,''),^^ lius Eeuiimentalilät opfern. Es will leben "n . ^,„ hcit lind Uuabhäugigkeit lebeu. Wenn je"'U'u . Z ^c Balkan „Ponr le Nol dc Prusse" arbeitete, !">. ^,,-Diplonintic der Entente gewesen. - Die o,I z > ^^ rodna Prava" sagt, die bulgarische -^>"''^, gctt' das nationale Problcni aus dem Balkan suc'^,.,,,, gelt wissen. Wenn die Ereignisse sich "nw/.' ^nc. je, nicht Bulgarien daran die au der Anfrcchtcrhallnng der Uuech1^! .., 9r Balkan beharrlich festhielten. - Tas !^""'^ß?,'ck gau „Narod" sagt, man müsse wohl vcr»»""', ^ ^. land ans den Bürger-trieg bei uns rechnete »,^, ' ^jc üüihl hat, ihn durch Pressionen her^o'z"r»sc!!. -^ ^ ^,, Weise wäre Bulgarien Rußland auf lM"^. I?' gnadc ansgeliesctt worden. ^ Der ui!!"p^^ ,iicl'° porcc" schreibt: Die Vierverbandsmächte l) ^ ^,,j-cil ^n Trohllugeu, sondern zu ernsten ^^>^ , .^, ssoc''" sollen, um die von ihnen als gerecht lmemnu' ^.^,B rüngcn Bulgariens zu besrledigcu. 2i>c!cln ,7^^>>A immer die Dinge nchiueu uierdcn, nnr s'"^,! s,:ch tti>^ daß die Gerechtigkeit, mit »nS ist „ud MM'i;> vhiercn wird. Zur Abreise der Vertreter der Ol'tclltc,»'«^^ Sofia, ll. Oktober. (Verspätet eingctroff"'^^ Besprechung der Abreise der Vertreter der ^ ^ mächte schreibt die uffiziöfe „Echo de Vlllg"w '^ fehen mit Bedauern, aber ohne ^'^^^^,,W>l>' treter von Nationen abreisen, mit denen ^ ^ dnrch Raffenverwandtschaft oder durch sehr "^.^ sehr große Sympathien verbunden ist. 2^ .^ ^,i Diplomatie hat auf dem Balkan cme >" ^ ol' Fehlern begangen, aber das Ultimatum "" ^.FF tober ist der schwerste und die russische "'^s ^ Meinung muh ihn um so mehr betlagen, "" F nicht über uns bringen können, die ^.F" Freunde unserer nationalen Einheit z« c^ Dies gilt aber auch von den anderen ""§ H!^lcs, !.. unferer Nachbarn, der Feinde nnftn's " . ^M, gedrängt wird. Wir haben jetzt eiue ei,',^ ,„>,.^ das ist, daran zu arbeiten, um die ^ ? > ^ Heeres so sehr als möglich zn vergrMl". ^,^.! schließt mit den Worten: Es lelie "^ -lebe Bulgarien! Erklärungen des Kricgsmin'stcls ^ ^ Sofia, !>. Oktober. (Verspätet ncnernannte Generalissimus uud bi^li^'" .^.^ i'st^ ^ General Ielov empfing hente die "'^jscher ^ H,„l' scher, nngarischer, deutscher uud ""'^' m^'^'s! ^ deuen er uugefähr folgende Erklärn"^ ,.^„ m ^ garien wünsche keinen Krieg. Wir """ ' hci,, ''^ l"'' die Serben, statt Mazedonien h""""^„, ^S"' bulgarischen Grenze Trnftpen konzei't" ^^' ' !." Serben znr Nachgiebigkeit zu zwi"g"'< ^ so''"',,^»"' tnite an Bulgarien ein Ultimalu"' ,B" . jliis'' sofortigen Abbrnch mit deu ZentralMcy^^t'' ^.^^' eiueiu Selbstmord gleichkäme. Dabei ^.^„ Y' ^F' verband damit, in Bulgarien wne" . „erci^' i.. ^ rnfen. Bulgarien entschloß sich, '"" ' ,F c>'" s>^ mit Würde zu verteidigeu. Da^ 9"'^ ^"''he'^ um die Regierung. Der OcueraU!!' ^„e" ^ schließlich über die Möglichkeit ""'q^ett ^ ,,i>l "! tente im Ägäischen uud Schwarzen ^ ^^.lche ^„l. dieselben schluierige Aktionen bedcuw, ,,^„ „" einen moralischen Eindruck berechn" ^^,. rische Kreise schwerlich beeinflussen l^ .Hlbllcher Zeitung Nr. 234____________________________1689____________^____________________12. Oktober 1915 Me Türkei. Berichte des Hauptquartiers. iW's!""b"N^"oM, 8. Oktober. (Verspätet eingelangt.) Hmmm'^ " "Agen" tÄ6Frafthic,ue Milli.") Das daAu"? teil« unter dem 7. d. mit: An der Dar-«inden. 3 ^'"" "n bcn übrissen Fronten leine Ver-^m^?..,^ '^ fewftclll, daß ein aroßcr Transpurt-nen Txn,?'^" HUfttreuzer „Arabia" (80U0 Ton-buotc,? .^ ^'"^ September von deutschen Untersee-°«cn vriic,itt wurden W^n'"""!"^", 8. Oktober. (Verspätet emgelanat.) h°uli^?< " "^nce M6graphiquc Misst.") Das hinderte " ^^ mit: Im Abschnitte Anaforta ver-°n«tt^ > ""'"^ "lllfilärun^abtcilunnen durch Vomben-T°ld!t.,-.'" ^" Vefcstigunnen ueschäftinwl feindlichen X llnsrlr !»'.?." Arbeiten fortzusct,eu< Am 7. Oktober hat ilttu-r/ 4 "'^ " KcmcNil Li,nan einen feindlichen Aland ^ °^"' der sich sodann davonmachte. Ein ^bend' ^ ""^ Zinbrus auöbrach, dauerte bis zum ks ",^:. . -lbschnittc Ari Vurnu wcchselseitia.es lcich' "dillm! ^"'" ""b Vo,nbcnu,crfen< Im Abschnitte l'ne fei Is^"^"^ ""s">^ Artillerie am linken Flüsse! ^u mrid^, ^ ^^llung. An deu übrigen Fronten nichts lN^?°'?""pel, 9. Oktober. (Verspätet eingelangt.) H°M?i," «Agcnce M5graphiqne Milli.") Das lchnitie")?"'"' ^llt mit: Dardanellensront: Im Ab- ein °t^ "^"^a Mann unsere Artillerie a,n 8. Oktober lliihkn.^ feindliches Schiff, das sich Vujuk-Kcnetlil zu beides. ""Ite, zun» Abzüge. Im Abschnitte Ari Vurnu l°lui^ l!es schwaches Infanterie- und Artilleriefeuer ^^'".bcnwerfen. Im Abschnitte Scdilbahr brachte -"^ il>t-!""" "l l>" ^"ll)t vom 7. zum 8. Oktober ^ H "^ ^'^ feindlichen Scheinwerfer zum Erlö- ,^ ^." "nsercm rechten Flügel beschtcn wir d»»rch -^"ne?°" """ feindlichen Mine entstandene Aus ">cht.>«/ »nd bauten sie ails. Von de,r übrigen Fronten <>' .«es. leih ^""nntinopel, 11. Oktober. Das Hauptauarticr ^«lhle .^.Dardast^llcnftont: Im Abschnitte Anaforta Murr r""l"e Artillerie am 9. Oktober, das feindliche ">.te» ^'"ernd, die feindlichen Batterien, dio unseren "i V,^'"nrl beschossen, zum Schweigen. Im Abschnitte ^^vl,-' ^^^ürte eine Gegenmine, die mir mit Erfilg !" bc°ri« " brachten, eine Mine, die der Feind zu gra-?»ctu, " '""l. Die fciudliche Artilleriestellung in der '!^tt >,'^ "°n Corfordere wurde durch das wirksame ",l> dies''"" Artillerie zerftiirt. Der Feind war gcnö-^!kü . ?^llung zu räumen. Im Abschnitte Scdilbahr > t>tt i" '"e Auftlärulfgoabteilllnqen am linken Flügel ^uhe^".." vom ^. auf den 9. Oktober die feindlichen 'Rit "M'cn mit Vombcn an und kehrten mit Veutc ^°" den übrigen Fronten liegt nichts vor. Blätterstimmen. ^^"»ttiuopel, 10. Oktober. Die Blätter nehmen sie^ng des neuen griechischen Kabinettes in gün-^ Vt3l ^ "^- Das Verhalten Venizelos' wird von ^ 'e sehr scharf verurteilt. Der „Tanin" sagt, > i^"d sei nach der englisch-französischen 2an-l l. ^cht. ^^luchl in eine äußerst schwierige Lage ^fte m?^'N- Die Blätter äußern auch ihre sehr ?c qen, '^edigung ob der ersten Erfolge im Feld-M°^" Serbien und heben hervor, daß England !/'M ^eginn der Balkanphase des europäischen "Me .M denselben Gründen moralisch geschlagen Q?da'i5. ?" cs sich zu Anfang des Krieges' bediente, ^oftfs ^gri'lßt die erhell Unternehmungen an der ldie^t als den Anvruch eines großen Morgens K "ei. !^" Ä","""pkl, 11. Oktober. In einem schwung- ^. ^-"lel über die Einnahme Belgrads schreibt !?^bel, . 'sche Lloyd": Dringende militärische ^ °en Vi " ungeahnten Dimensionen stellten sich ^i^nd ^.""o verzögerten die Entscheidung für ! >ldz ^en^ ^ ^^ eigentliche äußere Ursache des ^ ^w ,. "ldete. Österreich-Ungarn hatte, was ^ MsH^"i!^lich bleiben soll, die ganze Wncht ^"klq^ Ansturmes aufzuhalten. So lam es, ^htr „""^ ab und zu ans der Riesenbrandung ^" die 5? ^'^" vergessen zu werden. Heute ^ ^edl>u! "^""^" gegen Serbien eine ganz lhMeru" V' ^s handelt sich nicht mehr um V° Be ^l " serbischen Hauptstadt, nicht mehr ^lion in "a ^bischen Übermutes; diese große -eH? Nina.,?!, ^"^ ""es aus dem ganzen euro- !^tz?^nden m, ^erausgeborenen weittragende Ideen ^ ^r üsi "^- Kaum sehen wir die Bajonett- ^>elle'"M Soldaten über ^/?"B2 ^"' wendet sich unser Blick schon ^st,? ^wesc? !?'s", welche die so lange unter- >>^ch^" Verkehrsader zwischen Osten und ^°N. i ^beben iu Italien. ^?"gte u^to^ Iu der Provinz Reggio '"fachet ""nacht ein starkes Erdbeben, ^ Materialschaden und große Panik oemrfachte. In Parma wurden die Theaterbesucher durch das Erdbeben so erschüttert, daß sie schreiend schleunigst die Ausgänge des Theaters zu erreichen suchten. Mehrere Personen wurden hiebei verletzt. TMsllmiglcitcn. — (Marconis „KrieaSeindrücke".) Marconi, der den Nmiy cmlH ^'utnauts im italienischen Heer betleidet, gibt im „Daily Chronicle" cinigcs aus seinen „Kricgs-erlelmissen" wieder. „In Frankreich oder Flandern", erzählt der berühmte Leutnant, der mertwürdinerweise fast innner m London anzutreffen ist, „macht dio natürliche Vodcilbeschaffenheii ein überblicken der Situation äußerst schwierig. Vian hört überall heftiges Gcschützfeucr, doch man sieht nichts als nebelige Landstriche, die hie und da von Granaten und Schrapnellen aufgewühlt sind. Im italienischen Kriegsgcbiete aber genießt man häufig gute Übersicht über die einzelnen Gefechte. Entsprechend dem bergigen Charakter der Gegend ist der ilricg hier diel dramatischer und aufregender, und die physischen Eigenschaften, wie Mnt, Scharfblick und persönliche Entschlossenheit, haben mehr Gelegenheit, sich zu entfalten". Diese allgemein verdächtig gehaltene Schildernng klingt, als ob Marconi seine Weisheit aus den Londoner Zeitungen hätte. — (Druckluft als Küstenschutz.) Wohl nirgendwo stehen die Menschen, der Naturgelvalt so machtlos gegenüber als dort, wo die Brandungswellen in unermüdlichem Ansturm gegen die Küste schlagen nnd dabei Teile vom Lande lösen, die das Meer langsam verschlingt. Lange hat die Technik nach einem unbedingt zuverlässigen Sichcrungs-mittel gegen diese Gefahren gesucht. Wie „Technik für Alle" mitteilt, ist in'Amerika ein wichtiger Fortschritt auf diesem Gebiete gemacht worden. An der, Küste von Crutch Island (Maine) wurde das neue Verfahren, dessen Erfinder Vrasher heißt, bereits erprobt. Und zwar ist das Mittel, das die Wut der Wellen bricht, die Luft. Der Er-finder lMtc beim Bau eines Tunnels unter dem Hudsonfluß beobachtet, daß die Wellen des .Hudson sich an Stellen brachen, wo Druckluft in sie gelangte, gerade als ob sie eine Mauer sei. Dcr wesentliche TcN der Anlage in Crutch Island ist ein in einiger Entfernung von der Küste auf dem Meeresboden verankertes, parallel zum Strande ver-lanfeudes armdickes Rohr, dns an dcr Oberfläche zahlreiche, ziemlich große Öffnungen besiht. Die diesen Öffnungen entströmende Preßluft wird durch das rechtwinkelig an^ gesetzte, gegen die Küste verlaufende zweite Nohr zugeführt, das mit einem Kompressor eines Kraftwertes am Strande verbunden ist. Versuche an Tagen mit sehr heftigem Seegang haben ergeben, daß schon 15 Minutcu nach Eiuschaltuug der Druckluft das Meer im Schutzbcreich >o ruhig wird, daß man uugefährdet in einem kleinen Boot hinausrudcrn lanu. Physikalisch crtläreu läßt sich diese Wirkung durch deu Umstand, daß die eutsträmendcu Luftperlen als elastische Puffer den Stoß der ankommcuden Wellen sehr vollkommen auffangen nud auf di:,e Weise einen Teil der Wcllcnenergie abbremsen. Mit dem Vrasher-sch!>n Verfahren kann vermutlich leine vollMld'ne Glät-tung der Wasserfläche erzielt lverdcn. wohl aber eine Verringerung der Wellcnhöhe und damit Verhinderung des Ulicrstürzens der Wellenköpfc. ^ur nNgcmieincn Anwendung, d. h. zum Schuhe größerer Uferstrecken, wird sich oas neue Küstenschutzvcrfahrcn kaum eignen, da di>: du. zu nöligeu ansgedehuten Bohranlagen und die zugehörigen Kraftwerke zur Erzeugung von Preßluft gewaltige Kosten verursachen würden. Doch in Fällen, wo es sich um Vrechuug der Vrandunnskrast in beschränkten Ionen handelt, also in engen Hafeneinfahrten, bei Lanbungs-brücken und Molen, beim Äau von Leuchttürmen und ahn« lichen Wasserbauten, beim Vergen von gestrandeten Schiffen, wird das neue Verfahren große Dienste leisten. — (Das zweifclhnftr Gericht.) Ein Franzose war bei einem chinesischen Würdenträger zu Tisch geladen. Da sie sich svrachlich in keiner Weise versländissen tonnten, mncrhicltcn sic sich mit Gchen. Nun gab es ein aallertartMs Gericht, das dem Franzosen sehr schmeckte nnd ihn an die heimatliche Delikatesse der Froschschenlel erinnerte. Er nickte dein Chinesen zu, klopfte sich auf den Bauch, zeigte auf dic Schüssel und sagte fragend: „Qnatquak?" Dcr Chinese schüttelte den Kopf unt> grinste höflich. Dann sagte er: „Nix ^ual-quak- wauwau!" — (Ler „<5crr" Oberst.) ^>u ktascmcneingange sicht der Herr"Lcut>uint, daß Zwei Zivilpersonen iwn dem Posten ungehindert in die Mscrnc gelassen werdcn. El stclll den Wachthabenden deshalb zur Ncdc, und dieser entschuldigt sich: „.«ocrr Leutnant, der obcrst' . . . — Der Leutnant unterbricht ihn- „Wir oft habe ,ch Ihnen gesagt. Sie sottcn sagen, ,oer Hc,rr Oberst — Wiederholen Sie!" — „Herr Leutnant, der oberst... Nun geht ein Donnerwetter über das Haupt des Kriegers herab, der schließlich seine Meldung glücklich erledigt mit den Worten: „Herr, Leutnant, der — Herr — rbcch' Abort ist verstopft, und den sollen die zwei zu-snmmenrichteii." („SimpliZissimuö.") — („Einige Grade höher!") Von einem im Felde stehenden Mitarbeiter wird dein „Tägl. Korr." die fol- gende kleine Geschichte erzählt: Diesertage besuchte uns im Schützengraben die Exzellenz. In der Hauptsache galt der Besuch wohl auch seinem jüngsten Sohne, der bei uns in der vordersten Reihe, als Leutnant lag. „Nun, wie fühlst du dich?" stagie der Vater. — „Ganz gut," antwortete der Sohn. „Aber nachts wird es jetzt schon ganz scheußlich kalt!" — „So, so? Also, mich friert nachts nie. Mir ist warm!" - Möglich, Papa! Du bist aber auch einige Grade höher!" „Kino Ideal" zeigt heute, morgen Mittwoch und übermorgen Donnerstag den ersten Henny Por-ten-Kunstfilm der neuen Serie „Märtyrerin der Liebe", welches mit Recht als ein mit Spannung erwartetes Branche-Ereignis gelten kann. Weiß man doch, welch ganz außerordentlicher Beliebtheit sich Henny Porten bei dem Kinopublitum selbst erfreut und daß dieses Publikum selbst jedem neuen Film, dessen Hauptrolle diese schon durch ihren äußeren Liebreiz wirlende Künstlerin spielt, mit span» nender Neugierde entgegensieht. Der erste Film der Henny Porten-Serie 1915/1916 überflügelt wieder seine erfolgreichen Vorgänger und was das Wichtigste dabei ist, es ist der Firma Meßter abermals gelungen, einen Film zu schassen, der in seiner ganzen Anlage darauf berechnet ist, tiefe Wirkung bei jeder Art von^Publikum gelten zu lassen. Das Bild spielt zum Teil in der Oelt der vornehmsten Gesellschaft, zum Teil in der Welt des freien Künstler» tums. Henny Porten ist in diesem neuen Drama eine Rolle zugeteilt,, die so vollständig ihrem timstleri« schein Können entspricht. Sie spielt die Frau, die in der Liebe zu ihrem Gatten aufgeht und ihrer Liebe jedes Opfer für den Mann, den sie liebt, zu bringen imstande ist. Entzückt sie in diesem Filme schon durch ihr ganz eigenartiges abgestimmtes Spiel, vermag sich der Beschauer auch nicht dem Zauber ihrer äußeren Erscheinung, die dadurch nenerlich gewonnen hat, dah Henny Porten im Laufe des Sommers an Körperfülle wesentlich verloren hat und dadurch ein Bild noch Menolichercr Schönheit als bisher gibt, zu entziehen. Die Schlußszene muß selbst die härteste Kruste des Herzens erweichen und jene, die im Kino gerne Tränen vergießen, werden bei diesem Bilde reichlich auf ihre Rechnung kommen. — Weiters zeigt noch das Kino „Ideal" ein außerordentlich lustiges Bild „Ein Scharmützel in der Küche", mit Frau Anna Müller-Lincke in der Hauptrolle und einen allerneuesten „Kriegswochenbericht" vom italienischen Kriegsschauplatz. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Neuigkeiten vom Büchermärkte. Der KriegSstruwwelpeter. 24 lustige Bilder und Geschichten von Karl Ewald Olszewsti. Preis 2 Mark 40 Pf. — Ein feines Scherzbuch für die Erwach« seuen, ein lustiges Bilderbuch für unsere Kleinen, ein drastisches Erinnerungsbuch an den großen Krieg. Im grünen Muck. Erzählungen aus dcm Iaacrleben von ArturAchleitncr. Preis 4 Mark. — Artur Ach-leitner gehört zu den beliebtesten Schilderern des Iäger« lebens in seiuem Freud und Leid, insbesondere ist es das Hochgebirge und bayrische Hochlaird, das er in meisterhaft ten, spannenden Erzählungen schon so oft und doch immer wieder neu für die arohe Gemeinde seiner Freunde zum Gegenstand seiner jagdlichen Erzählungen gemacht hat. Dcr vorliegende'Band enthält eine Neihe besonders präch. tiger Geschichten. Vorrätig in der Buch-, Kunst« und Musikalienhand. lung Jg. v. Kleinmayr K Feb. Bamberg in Laibach, Kon. , arehpkch 2. Meteorologische Beobachtungen in Laibach Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 luu, Z KZ D ft .1W ><«Vmtl,M « 3? »ST «^ ^Z3 ^^^ ^z Z- ___________^ 11 l 2 u. N. ! 7^7^6 "Mtl^AMväch^^heiter "' 9U. Ab. W7 10-3 windstill ^ttilw^bew^____ 12., 7U.F. > 4(1-6,^01--------^ I^bttvöllt I 0 0 Das Tagesmittel "er «rstrMN Temperatur beträgt 11 0«, Normale N 2». _________ ¦•etroleiimj liefert prompt 2573 2 HI. Elfer, Wien, I., HnigerstraBe 3. Laibachel Ieitunq Nr. 234 16W 12. Olwbtt^^ Eisenwein 1 Flasche 2 Kronen. 490 47 ^||^T«rtr«*llek b«wllur« f&r dlT^^k H^dir J«4«rM4U k*t rioh ala bttt« ^H H schmerzstillende ElBrelbang I ¦H b«l Kiklltangen, Khaamitlamu, Glcht, H| ¦¦ Inflvau*, Hua-, Bnut- a. K&okuuahnars H ms ¦• ••w> m Ejj Dr. RIOHTBM ¦ I inker-Liniment.^ I I *•L Anker-Pal D-Exp all er. I H riMoh« I. — -m, vm, %.-. H H la h»i>«n In Apothtkaa •«•» Ä H ¦ 41r*kt s« b«al«fa«a ¡•• A H ¦ Dr. RICHTERS ÄMthakt ill ¦ ¦ .1«« aoldanaa Lfiiraa* ^L^ H ^^ PrI«, I, Klla»fc«tk««rftfe ». ^ ^V 1156 60-23 Limonen- Essenz 1 Flacon 1 Krone entspricht 10 Limonen Apotheke Trnkoczy Laibach, neben dem Rathaase. 2212 10 Sohönes, haltbares = Herbst- und Wintertafelobst = mit K 40-— per 100 kg exkl. Emballage Wirtschaftsobst mit K 20-— per 100 kg und getrocknete, gute, schöne YWallnftHNe bat abzugeben Josef Lenaröiö in Ober-lalbaoh. 2575 3-3 Bei Magen-und Darmkatarrb Gicht, Zuckerkrankheit, überhaupt bei allen Erkrankungen bostons empfohloE die wichtige Broschüre „Die Krankenkost" von Leitmaier. Preia 70 h Vor rätig in der Buchhandlung lg. v. Klein mayr & Fed. Bamberg in Laibaeb „Janus'Wechselseitige Lebens-versichernngs-Anstalt in Wien. Aufforderung zur Oelegiertenwahl (1916 bis inkl. 1920) im sinne des § 19 d. st. Die P. T. Mitglieder, welche an der Delegiertenwahl teilzunehmen wünschen, wollen dies in einer Zuschrift an den Direktionsrat des ,,JanuB \ Wien I., WippUnger-straÄe 30, in der Zeit vom 1. bis einsohl. 16. November 1. j. unter Angabe der Polizzen-Nummer sowie der genauen Adresse bekannt geben. » Diesen Mitgliedern werden sodann recHt-zeitig der Stimmzettel, ein Retour-Kuvert und die Wahlvorschriften übermittelt. Der StimmzÄtel ist in diesem Retour KuTert längstens in der Zeit vom 1. bis einsohl. 16. Dezember 1. J. einzusenden. Später abgesendete Stimmzettel sind ungültig. 264fi Wien im Oktober 1915. Der Direktionsrat. (Nachdruck wird nicht honoriert.) 2645 St. 15.996. Razglas. V smislu deželnega zakona s 17. dne junija 1870, št. 21 dež. zak. o varstvu zem-ljiških pridelkov proti äkodi gosenic. hroäöev in drngih škodljivih mrceaov. se naroèa vsem posestnikom, uživalcem in najemDikom zsimljišè v ozemlju mestne obèine ljubljauske, da jim je tlo 15. novembra letoK svoje sadno in olepševalno drevje, grmovje, seci, lesene vrtno plotove in hišne stene na vrtovih, na poljih in na travnikih oèistiti zapredenih gosenic, mrèesnih jajec in zaprodkov (lièink) in sežgati, ali kakor ei bodi pokonèati uabrana gosenièja gnozda in jajea. Prav tako je gosenice , ako se pomladi poka/ejo na drovju, grmovju in rastliuah, kakor tudi zap red lo- pokonèati kakor hitro mogoöe, a najdalje do 15. ma ja. Eadar Be drevjo, ki so ga, napadle gosonico, poseka ali kadar so veje, ki so jih napadle gosenice, odsekajo, tedaj ho tako drerje, oziroma take veje ne smojo pustiti v tem stanu ležati, ampak morajo so gosenice obrati od njih ali pa drevjo in veje precej sežgati. Dalje morajo gori imeuovane osebe hrošèe, dokler letajo , od svojega sadn«ga in lepotnega drevja, lepotnega grmovja in drevorulov, potem od drevja ob gozdnih robeh v mih slucajih, kjer je tega treba zaradi hližiue, vsak dan, zlasti ob ranih urah otresti in pokonèavati ali obraèati kmetijstvu na korist. Na polju se morajo èrvi (podjedi, ogrei) pri oranju ali kopanju zemlje precej za plugom,v motiko ali lopato pobirati in takoj pokonèati. Èo se bode kdo obotavljal gori navedeua opravila izvršiti do doloèenega èasa, jih bode mestria obèina dala izvršiti na njegove stroške, vrbu tega pa se mu naloži na koriBt obèiuske blagajno globa od 2 do 20 K, in èe bi se to ponovilo, do 40 K; kdor bi ne mogel placati globe, bode kaznovau z zaporom od 12 ur do 4 dni. D^estnl roLag-istrsit Ijio.'bljgira.stei,, dne 3. oktobra 1915. *** ZI. 15.996. Kundmachung. In Gemäßheit des Landesgesetzes vom 17. Juni 1870, ZI. 21 L.-G.-Bl., betreffend den Schutz der Bodenkultur gegen Verheerung durch Raupen, Maikäfer und andere schädliche Insekten, wird angeordnet, daß alle Besitzer, Fruchtnießer und Pächter von Grundstücken im Gebiete der Stadtgemeinde Laibach bis Mitte November d. J. ihre übst- und Zierbuume, Gesträuche, Hocken, hölzerne Gartenzäune und Hauswände in den Gärten, auf den Feldern und Wiesen von don eingesponnenen Raupen, Insekten-oiern und Puppen zu reinigen und die eingesammelten Raupeuneater und Eier zu verbrennen oder sonst zu vertilgen haben. Auf gleiche Weise sind die Raupen, sobald sie im Frühjahre auf Bäumen, Gesträuchen und Kulturpilanzou zum Vorschein kommon, sowie auch die Puppen ehe-tnnliohst, längstens aber bis 15. Mai, zu vertilgen. Werden Bäume, welche von Raupen befallen sind, oder von Raupen befallene Äste abgehackt, so dürfon dieselben nicht in unabgerauptom Zustande liegen gelassen sondern müssen abgeraupt oder sogleich verbrannt werden. Ebenso haben die obgenannten Peseonen die Maikäfer während ihrer ganzen Flugzeit von ihren Obst- und Zierbäumen Ziergesträuchen und Alloebäumen, dann von den Bäumen an Waldrändern in den Fällen, wo es wegen ihrer Nähe erforderlich ist, täglich, besonders in den frUhcn Morgenstunden abzuschütteln und zu vertilgen, oder zu landwirtschaftlichen Zwecken zu verwenden. Im Baufelde sind beim Abbrüche dns Bodons die Engerlinge hinter dem Pfluge, der Haue oder der Schaufel auszulosen »nd ebenfalls sogleich zu vertilgen. Sollte die Vornahme der obbezeichneten Verrichtung bis zur festgesetzten Zeit unterlassen werden, wird die Stadtgemeinde dieselben auf Kosten der Säumigen vor nehmen lassen, außerdem wird gegen den Säumigen eine in die Gemeindekasse einzuzahlende Geldstrafe von 2 bis 20 Kronen oder im Wiederholungsfälle bis 40 Kronen oder im Falle der Zahlungsunfähigkeit eine Arreststrafe von 12 Stunden bis 4 Tagen verhängt werden. Stsid-trcisiglstrsit Xjsii"ba,cli am 3. Oktober 1915. Privatlehrerin für zwei erwachsene Mädchen aus guter deutscher Familie, ganz am Lande in Krain, wird zur Erteilung des Unterrichtes der höheren Lyzealklasson, eventuell der Lehrerinnenbildungsanstalt, §j«es*mc;iM*;. Bewerberinnen, womöglich der slovenischen Sprache mächtig, wollen ihre Gesuche mit Beischluß der Zeugnisabschriften und einer Photographie, welche retourniert werden, unter „I*rivatlekreriii" an die Administration dieser Zeitung abgeben. 2649 3—1 Akademischer Maler erteilt Mal- und Zeichnenunterricht mäßige Ansprüche. Anträge unter „Adriablau" an die Administration dieser Zeitung. 2639 2—1 Verkäufer oder Verkäuferin ans der Manufaktur- oder Galan-teriebranche wird sofort aufgenommen. Offerte unter „B. F." an die Administration dieier Zeitung. 2654 2-1 Ingenieur welcher reist, suebt möbl. Zimmer oder Kabinett mit sep. Eingang im Parterre oder 1. Stock gegen gute Bezahlung. Anträge unter „Ing. 33" an die Ad-ministration dieser Zeitung. 2653 4—1 Braver, verläßlicher, nüchterner Herrschaftsdiener militärfrei, für ein Schloß in ünter- krain, gesucht. Anträge samt Zeugnissen unter „Z. 2648" an die Administration dieser Zeitung. 2648 3-1 Zwei möblierte Zimmer li D* per 1. November *»*, Anträge unter „ö." an 2$b 2-1 stration dieser Zeitung- ^__^.— Geld-bartehej,, auch ohne Bürgen, ohne Vorsj« > „) be. Personen jeden Standes »ucu ie HyP^ K 4- monatlicher Abzahlung %eli ud tbokai-Darlehen cffcktnicrt r^cu'ßank- o»J billig Slsmund SohWtofJ* Koif Eskompte - iiureau in Irel>D.1 erbeten) LajoBplatz 29. (RetourmarKe ^ ^j Ein gesundes, I9jährl1l«s MileiyoiLai , cuter Bauers" auB anständiger und KulD "JnliDlf sncM Stelle als HHrtR ... w0 sie v $ bei einer deutschen Famii'0. BeZft))liw | und kochen erlernen könnte. j^F^ Nebensache. Antritt mit 1. ricll0 ,; Die frdl. Zuschriften ^"j«, ^»1 Marie Magajna, Dorf: Ö<*e2fe* Adelsber^. ______^-^^^ Schön möbliertes ¦ Reflü1211118 mit Küchen- oder Gasrejou-g r , für ein kinderloses J*«P { , zum 15. Oktober ^ »x Anträge unter »**Sf*C Administration dieser /ieituuft^^-^ 1 QutLschncH < I w|eJSaum_elne^^ g 8Chelnun^gjintg!ILcJ-^n l uberalleVoiaänS-^^-^di» ( l KrieflMChaHEl»^^ | von Begg> ft 11 hi 1.....~^^_Hl Unive^ÜlS \ MitzahlraichöL^Ä \h zuverlä^i0eJU-^r8te-r \ FÜhüihriftstoiWgg: j | den Hefte biM^gdg \\ Tafle8zeitun»-^0n 1 Weltbiü 55»* | : yon_Schu!i2^^ j if u-3iB^0^'^\ Diucl und Verlag von Jg. v. Kleinmayr K Fed. Bamberg.