^m. Dienstag, 21. August 1894. Jahrgang 113. X7V le<> °^ ll. h«k,:^Ut Post verse »dung: ganzjähng fl, 15, halbjährig fl. ?'5U, Im Comptoir: ^ ' Inserat U^"",« st- ü 5U. Für die Mstellui'll in« Hau« ganzjälirig fl, l, — Insertionsgebür: Für ^^^^^^ " »» ^ Agilen 25 lr., größere per Zeile 6 lr.; bei öftere» Wiedcrholungen per geile 3 lr. Die «Laib. Zelt.» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Die Administration befindet fich llongreslplay Nr. 8, die Mtdactlon Äahnhofgasfe Nr. 15. Sprechstunden der Redaction von 8 bis ll Uhr vormittags — Unfrankierte Briefe werden nicht angenommen, Manufcripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Weil. slides Nn"^ 5^°«!^ ^M haben nach-"lGn aern^ ^^^^ Handschreiben allergnädigst zu l Vi^t s 3^"?" Erzherzog Karl Ludwig! Vnen Ers3^'^" Befriedigung habe Ich von den fische Ä ?I" Kenntnis genommen, welche die öster-"" Jahre 10^"^ bie einheimische Industrie aus der Zonalen O c " Chicago stattgefundenen inter-^ben. Dipl ^^ ""d Industrie-Ausstellung errungen ""d eifrige 3 ^"^e k°"."w nur durch das einmüthige He sK. Zusammenwirken aller jener erreicht werden, !>ten m^ Aufgabe gestellt haben, auf der be-"t> Indus^ l^llung die Fortschritte unserer Kunst ! "^ ^ ..? würdiger Weise zur Anschauung zu Mesons uleser Hinsicht gebürt nebst den Ausstellern, i^Aivcum^" Mitgliedern des Präsidiums und des l^dem.V °" österreichischen Centralcommission ^lhtei ^ ^ b"" Protectorate Eurer Liebden er- °!ia N" Gemahlin, Erzherzogin Maria The- ^tellul^ "°^en DamenconM der österreichischen ^^^ichd°n?^^"^"beiten das vollste Lob. Auch . '"l 32« ^" als Protector für die Betheiligung 3 ^" besä^ ^ vertretenen Königreiche und Länder ?e req/H"/"^"nationalen Ausstellung neuerdings 3^nhein,V "grolle Fürsorge für das Gedeihen ^ V'n Kunst und Industrie in patriotischer ^nde An 3,' ""^r Ich Euer Liebden Meine vollste 3ranz Joseph m. p. !!?Mchsteri!^I'.^p^lische Majestät haben mit Hgst ^Hchließung vom 27. Juli d" I. aller-> h. Eectim.^^' geruht, dass der k. und k. geheime ?l°ctiou ^° ?F und Präsident der t. k. General« 17^eon ^ österreichischen Staatsbahnen in Wien das Grohkreuz des tragen A"^"estinischen Hausordens annehmen ^Mchster ^.^ Apostolische Majestät haben mit vom 3O.Iuli d. I. die ^""d Sta^^^^ "lathes, Directors des Haus-, ^>äsid?archwes Dr. Alfred Ritter von Aineth T, Nie ""n und des ordentlichen Professors der ^b zum N^ Universität in Wien Dr. Eduard ^«^^lcepräs^enten der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien auf die weitere Functions-dauer von drei Jahren sowie die Wahl des geheimen Rathes. Präsidenten des Obersten Gerichts- und Cassa-tionihofes, gegenwärtigen Curatorstellvertreters Dr. Karl von Stremayr und des geheimen Rathes, Präsidenten des Reichsgerichtes Dr. Josef Unger zu Ehrenmitgliedern der Gesammtakademie allergnädigst zu bestätigen geruht. Weiters haben Se. k. und k. Apostolische Majestät den ordentlichen Professor der Mathematik an der Universität in Wien, Regierungsrath Dr. Franz Mertens und den ordentlichen Professor der pathologischen Anatomie an derselben Universität Dr. Anton Weichsel-baum zu wirklichen Mitgliedern der Akademie, und zwar in der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe, allergnädigst zu ernennen geruht. Schließlich haben Se. k. und k. Apostolische Majestät die Wahl des Doctors der Medicin und Chirurgie Josef Breuer in Wien, des ordentlichen Professors der Chemie an der deutschen Universität in Prag Dr. Guido Goldschmicdt, des Professors der Mineralogie und Geologie an der deutschen technischen Hoch« schule in Prag Dr. Victor Uhlig und des Professors der Botanik an der technischen Hochschule in Graz Dr. Hans Molisch zu correspondierenden Mitgliedern derselben Classe im Inlande und die Wahl des ständigen Secretärs der königlich preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin Dr. A. Anwers zum carrefpondierenden Mitgliede diefer Classe im Auslande huldvollst zu bestätigen geruht. Madeyski na. p. Der Minister für Cultus und Unterricht hat dem Professor an der Staatsrealschule mit deutscher Unterrichtssprache in Budweis Heinrich Krumpholz und dem Professor am Staatsgymnasium in Mährisch-Trübau Friedrich Freiherrn von Holz hau sen je eine erledigte Lehrstelle an der Staatsrealschule in Graz verliehen, weiter den wirklichen Lehrer am Landesgymnasium in Leoben Dr. Alois Walter, den provisorischen Lehrer an der zweiten deutschen Staatsrealschule in Prag Johann Schimek, den Vürgerschullehrer in Wien Dr. Victor Nietsch und den Supplenten an der Staats-Unterreal« schule im 5. Gemeindebezirke in Wien Ferdinand Kroier zu wirklichen Lehrern an der Staatsrealschule in Graz; den Supplenten an der Staatsrealschule im 1. Gemeindebezirke in Wien Dr. Emil Stern zum wirklichen Lehrer an der Staatsrealschule mit deutscher Unterrichtssprache in Budweis; den Supplenten am Communal-Real- und Obergymnasium im 2. Gemeindebezirke in Wien Rudolf Bock zum wirklichen Lehrer am Staatsgymnasium in Mährisch-Trübau und endlich den Supplenten ^an der Staatsrealfchule im 3. Gemeindebezirke in Wien Karl Marek zum proviforischen Lehrer an der zweiten deutschen Staatsrealschule in Prag ernannt. Nichtamtlicher Mil. Das Allerhöchste Geburtssest Sr. Majestät des Kaisers. Anlässlich des Allerhöchsten GMrtsfcstes Seiner Majestät des Kaisers gibt die Wiener Presse in warmen, patriotischen Worten den loyalen Gefühlen der Bevölkerung Wiens und des ganzen Reiches Ausdruck. Das «Fremdenblatt» bringt einen schwungvollen Festartikel, der mit folgenden Sätzen schließt: «Bedürfte cs des besonderen Anlasses, um uns dessen zu erinnern, was wir Franz Josef 1. verdankt!»? Leuchtet uns Sein Name nicht tausendfach entgegen, wohin wir blicken in dieser Stadt, in diesem Reiche; bezeichnet er nicht ungezählte Anstalten der Wissenschaft und Kunst, der Wohlthätigkeit und Menschenfreundlichkeit; ist er nicht jubelnd genannt worden, so oft es eine neue Errungenschaft des Fortschrittes, der culturellen und humanitären Arbeit zu rühmen gab, so oft ein neuer Markstein gesetzt wurde in der Entwicklungsgeschichte unseres Vaterlandes? Keines der großartigen Kaiserfeste, welche man begangen hat seit 46 Jahren, ist ohne segensreiche Einwirkung auf die Heimat, ohne bleibende Schöpfungen auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens geblieben. Und wenn schon jetzt alle Völker deS Reiches zu dem größten Kaiserfeste, zu dem Jubeljahre 1898 rüsten, so wissen sie sich eines Sinnes mit dem Herrscher, indem sie abermals an Iubiläumswerke des Wohlthuns, der Wissenschaft uud Kllnst denken, wenn sie den Kaiser feiern wollen nach Seinem eigenen Herzen. So blicken wir bewundernd und liebend zu Ihm empor an diesem Festestage; so huldigen wir Ihm als dem wahren Schützer des Vaterlandes, als dem mächtigsten Schirmherrn jener großen Völker-Coalition, welche Oesterreich-Ungarn bedeutet. Je inniger wir uns aneinanderschließen, je aufrichtiger wir den in unferes Herrschers Wahlspruche so erhaben ausgedrückten Gedanken der Coalition, des Völkerfriedens, der Völkereintracht in Thaten umsetzen, desto würdiger feiern wir unseren Kaiser!» Iiemlleton. ^ Ein Traum. , Iy " ^'" ^Nischen des Sienticwicz. yH VottomHMchaft wurde einst viel von wunder-ly^ bener „ "M"' """ Ahnungen, von Erscheinungen H.'"ehr di m,?"^" Dingen erzählt, die jetzt Gilgen. ^danken Berufener und Unberufener die yMH h ^ ^!e?e eines Kl^rz.i "" dort zugegen, der officiell ^ ^lluna m. pikers ^^^' ^n Schluss der ^z "üt kr 3 """^ sich eine von den Damen lvlw°,^raelln». "3e, ob ihm auch schon im Leben ^? Nehmen ^ das er sich nicht erklären ^tl^lor. .^'""einen jüngeren Jahren,» erwiderte ^l?" Ulnen l Traum oder vielmehr eine Reihe ^s°li 'lles iis V"Wgewöhnlich, dass sie an Selt-ziih^etnch,^?reffen, was ich eben gehört habe; >» "erlangen wäre ich bereit, sie zu er- ^le^' "nd? m klangen wurde sofort kund-. rr Arzt begann nun Folgendes zu er- >e ^UlN <2 W znMs I^^ h^ ^ ich j„ N^itz zu nehmen. Zugleich war ich in die ein gesticktes Fisch« ^ginell Badeanzug hatte. Die Miss war ' doll phantastischer Einfälle. Einmal hielt sie mich und ihre anderen Verehrer bis drei Uhr nachts in einem Boote fest. Wir hatten die Sterne betrachtet und uns über die wahrscheinliche Wanderung der Seelen von einem Planeten zum anderen unterhalten. Furchtbar erschöpft war ich nach Hause gekommen und beim Lesen eines Briefes, den ich auf meiuem Schreibtisch gefunden, im Lehnstuhl eiugefchlafen. Kaum war ich eingeschlummert, schien es mir, dass ich in irgend einer großen Stadt aus einem mir unbekannten Hause hinaustrete und einen Leichenwagen vor dem Thore sehe. Ich will zu näherer Erläuterung für die Uugereisten hinzufügen, dass man im Anslande die Leute nicht auf so einer Art Pyramide oder Trauergerüst, wie bei uns, hinausführt. Die dortigen Leichenwagen (^ordillarä) haben die Gestalt einer länglichen, an den Seiten verglasten Carosse, hinten mit einer kleinen Thür versehen, durch die der Sarg ins Innere hineingeschoben wird. Solch einen Leichenwagen erblickte ich eben im Traume. Doch damit ist nicht alles gesagt. An dem Leichenwagen stand ein junger, etwa fünfzehnjähriger Bursche in einem schwarzen, kurzen Rock mit schmalem Besatz und einer Reihe von kleinen Metallknöpfen längs der Verbrämung. Bei meinem Anblicke öffnete er die kleine Thür des Leichenwagens, und sich verneigend, lud er mich mit einer höflichen Hand-bewegung ein, in das Innere hineinzugehen oder aber mich hineinzuschieben. Obwohl uns im Traume verschiedene ungewöhnliche Dinge gewöhnlich erscheinen, so erinnere ich mich doch, dass ich derartig erschrak und so heftig zurückwich, dass meiu Kopf an die Stuhllehne stieß. Natürlich wachte ich auf. Nach zwei Tagen war der Traum in Gesellschaft der Engländerin vergessen, doch in der dritten Nacht wiederholte er sich mit erstaunlicher Gleichförmigkeit. Dann kehrte er in regelmäßigen Zwischenräumcn wieder alle drei oder vier Tage. Ganz genau war mir sein kurzer Rock erinnerlich, der Besatz, die kleinen Mtallknöpfe, ferner sein helles Haar und die grauen, weit voneinander abstehenden Augen, die ein wenig Aehnlichkeit mit Fischaugen hatten. Ueberhaupt müssen Sie zugeben, meine Herr« schaften, dass bei einem so hartnäckigen Wiederholen des Traumes ich wohl Grund genug hatte, beunruhigt zu sein. Nach einigen Wochen reiste ich nach Paris und stieg in demselben Hotel ab, wie meine Engländerin. Wir waren in ziemlich zahlreicher Gesellschaft von Bekannten am Abend angekommen, ungefähr zur Stunde des Hauptmahls. Ich kleidete mich fchnell um und gieng dann zum Fahrstuhl, um in den Speisesaal hinabzufahren. Im Corridor bemerkte ich meine Bekannten, die gleichfalls zum Fahrstuhl eilten, ich aber kam zuerst au die Thür heran und drückte den elektrischen Knopf. Nach einer Weile hörte ich das dumpfe Gerassel des Fahrstuhls, daun wurde die Thür zurückgeschoben und ich prallte erschrocken zurück, als ob ich den Tod geschaut hätte. In der offenen Thür war ein fünfzehnjähriger Bursche sichtbar, mit hellem Haar und Fisch-äugen, in einem schwarzen, kurzen Rock, mit Verbrämungen und metallenen Knöpfen, ganz so, wir ich ihn im Traum gesehen hatte. Laibacher Zeitung Nr. 190. 1618 «i Maust ls^ Politische Ueberficht. Laib ach, 20. August, Am 18. d. M. hat eine mehrstündige Sitzung des Ministerrathes stattgefunden, an welcher unter Vorsitz Seiner Durchlaucht des Ministerpräsidenten Fürsten zu Windisch-Grätz sämmtliche Mitglieder des Ministeriums theilnahmen. Iustizminister Graf Schönborn hat am 25. v. M an alle Gerichte eine Verordnung erlassen, welche die Correspondenz mit den ungarischen Gerichten und die Zustellungen an Parteien in Ungarn (mit Ausnahme von Kroatien und Slavonien) regelt. Die Wahlmännerwahlen in Kärnten sind größtentheils beendet. Die Gewählten gehören theils der conservative», theils der deutschliberalen oder der deutschnationalen Partei an. In Preußen bildet der Entwurf eines Gesetzes über das Pfandrecht an Privateisenbahnen und Kleinbahnen und über die Zwangsvollstreckung betreffs derselben gegenwärtig nochmals den Gegenstand von Erörterungen in den betheiligten Regierungskreisen. Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat sich an die Behörden mit der Aufforderung gewendet, über die sowohl im Landtage wie auch sonst gegen den Ent« wurf geltend gemachten Einwände nach Maßgabe der besonderen bisher etwa gemachten Erfahrungen gutachtlich zu berichten. Wie man ans Rom meldet, hat sich der unter dem Vorsitze des Ministerpräsidenten Crispi abgehaltene Ministerrath vornehmlich mit der Finanzfrage, beziehungsweife mit der Erörterung der bei dem EntWurfe der einzelnen Budgets für das nächste Finanz« jähr festzuhaltenden Grundsätze befafst. Die Mitglieder des Cabinets übernahmen einhellig die Verpflichtung, in ihren Ressorts alle irgendwie möglichen Erfparungen einzuführen. Die «Vossische Zeitung» veröffentlicht einen Ar« tikel über «Bosnien als Culturland», in welchem sie die beispiellosen Culturfortschritte hervorhebt, welche Bosnien unter der Herrschaft Oesterreich-Ungarns und der Leitung des Ministers von Källay gemacht hat. Bosnien könne jetzt den civilisierten Staaten Europa's gleichgestellt werden. Oesterreich« Ungarn habe ein Beispiel von Colonisation geliefert, das bisher in der Colonial-Politik aller Länder unerreicht dastehe. Eine aus Paris zugehende Meldung bestreitet die Richtigkeit der in englischen Blättern aufgetauchten Nachricht, dass die französische Regierung gemeinschaftlich mit dem englischen Cabinet in Tokio wissen ließ, einen Angriff seitens der japanischen Armee auf Peking nicht zu dulden. Diese Nachricht sei, wie sich auf Grund authentischer Informationen versichern lasse, vollkommen unbegründet. Im englischen Unterhause beantragte Healy bei der Berathung des Ausgabenbudgets, deu Posten «Gehalte der Beamten des Oberhauses» als Protest gegen das Vorgehen des Oberhauses um 20.000 Pfund zu reducieren. Der Antrag wurde mit 67 gegen 58 Stimmen verworfen. Einer brieflichen Meldung aus Reikjavik zufolge wurde das isländische Althing am 1. d. eröffnet und Bürgermeister Sveinsson zum Präsi-deuten gewählt. Aus Nijch wird gemeldet: In gleicher Weise, wie die Gerüchte von der Demission des gesammten Ministeriums Nikolajeviü, werden auch die im Auslande verbreiteten Gerüchte von einer partiellen Mi» nisterkrise infolge der angeblichen Demission zweier Mitglieder dieses Cabinets von competenter Seite als vollkommen erfunden erklärt. Der «Temps» befpricht die Vorgänge auf Korea und fagt: Zu gestatten, dass das Gleichgewicht des abendländischen Einflusses in den Gewässern von China und Japan zum Vortheile einer bisweilen feindlichen und stets rivalisierenden Nation gebrochen würde, wäre ein Fehler, der uns schmerzliches Bedauern verursachen würde. Man wird ihn nicht begehen.» — Inbetrefs der Meldung von einer bevorstehenden japanischen Anleihe im Betrage von 50 Millionen Dollars erfährt Reuters Office, dass dieses An-lehen, über welches noch keine bestimmte Meldung bei der japanischen Gesandtschaft eingegangen sei, in dem Falle feiner Durchführung zur Gänze im Inlande aufgenommen werden würde. Tagesneuigleiten. — (Die Feier des Geburtsfestes Seiner Majestät des Kaisers Franz Joses I. in Berlin.) Auf telegraphische Einladung Kaiser Wilhelms nahm der österreichisch.ungarische Botschaster v. Szögyeny, welcher am 17. d. M. abends in Berlin eingetroffen war, an der großen Herbstparade des Gardecorps in der engeren Suite des Kaisers theil. Dem Paradediner in Potsdam, welches mit dem alljährlich zu Ehren des Ge» burtsfestes Seiner Majestät des Kaisers Franz Josef ab-gehaltenen Hofgaladiner verbunden wird, wohnte der Notschalter mit sämmtlichen Mitgliedern der österreichisch-ungarischen Votschaft bei. Der in Magdeburg weilende preußische Gesandte beim Vatican, v. Nülow, wurde von Kaiser Wilhelm telegraphisch zu der Paradetafel am 18. d. M. nach Potsdam befohlen. Während derselben erhob sich der deutsche Kaiser und trank aus das Wohl Sr. Majestät des Kaisers Franz Josef mit den Worten: «Ich trinke auf das Wohl des Kaisers Franz Josef, meines treuen Freundes und Bundesgenossen. Seine Majestät — Hurrah!» — (Hochstapler, Heiratsschwindler u. s. w.) Am 18. d. M. wurde, laut einer Meldung, in Graz ein sicherer Gustav von Mihanovic wegen Falschmeldung verhaftet. Er hatte sich im Meldezettel als Gustav Müller, Ingenieur aus Wien, eingetragen. Nun stellte es sich heraus, dass Mihanovic ein Hochstapler und Heiratsschwindler der schlimmsten Sorte sei. Er diente noch vor sechs Jahren im Mannschastsstande der Marine zu Pola. In Graz, wo er im Hotel «zur Stadt Trieft» seit einigen Wochen den größten Aufwand trieb, machte er die Bekanntschaft einesMädchens aus guter Familie. Hiebei kam ihm sein gewandtes weltmännisches Auftreten fehr zustatten. Er hielt um die Hand des schönen und wohl« erzogenen Mädchens an und erhielt sie bereitwilligst. Gestern sollte die Trauung in der Herz-Iesu-Kirche stattfinden. Durch die auffallenden Verlobungskarten angelockt, hatte sich ein zahlreiches Publicum eingefunden. Mihanovic wurde jedoch kurz vor der Trauung verhaftet, weil er nicht nachweisen konnte, woher er die Mittel für sein luxuriöfes Leben habe. — (Aus Semriach.) Am 18. August fand auf dem Marktplätze in Senniach die feierliche Ueberreichung der anlässlich der Rettungsaction beim Lurloch verliehenen Auszeichnungen an Pfarrer Gasparitz, den Bergverwalter Setz, den Werksdirector Iülg, den Steiger Wille, den Tischler Fischer und den Brückenbau-Arbeiter Brunello durch den Statthaltereirath Clementschilsch statt. Pfarrer Gasparitz brachte ein dreimaliges Hoch auf Seine Majestät den Kaiser au«, in das die zahlreich anwesenden Personen begeistert einstimmten. Der Ort war reich beflaggt. Am Vorabende des Allerhöchsten GeburtssesteS waren der Ort und die umliegenden Höhen illuminiert. -(Kampf zwischen Vater u«d f ' Z§ Die «Gazzetta di Venezia» meldet auS ^M F»' benachbarten Volognetta spielte sich eine ent'^ ^il milientragödie ab. Der Gutsbesitzer di Fresco, w ^ seinen beiden Söhnen wegen materieller I" ^^il Unfrieden lebte, wurde von denselben in s""«^o"' mit langen Messern überfallen und bedroht. " ^ ^ griff einen Revolver und feuerte fünf SchM ^'< einen der Söhne tödtlich trafen. Die sattln " ^ stürzte sich zwischen die Streitenden, wurde A zB einen Messerstich gleichfalls tödlich verletzt- ^ Sohn und der Vater sind gleichfalls verwun^ >^z — (Eine Million für zwei VN° ^ Verona wird geschrieben: Vei den Nestaur>eru"^^tl in der Kirche San Lorenzo wurde unter altem ^ ein Gemälde Rafaels, die Mutlergottes mit °"^hF darstellend, entdeckt, dessen Echtheit in ""^i, e"> Weise sichergestellt wurde. (?) Gleichzeitig fan° ^ftßl Altarbild des berühmten Altmeisters ^col" „ic! Ein Consortium von Mailänder AntiquitäteM" ^, für die beiden Bilder den Kaufpreis von "«" ., Lire an, welches Offert jedoch nicht acceptlw '" zl»i — (Ministerpräsident Dup"^,^, Vernet'leS-bains wird vom 18. d. M. telegraph»" > ^ N Präsident Dupuy verbrachte erlaubte ihm anstatt Milch, welche bisher "" ^i^ zu seiner Ernährung diente, leichte ^"'"A^de" ^ Dupuy wird im Lause deS Tages einige »tu Bett zubringen dürfen. . ,g) ^ — (Von der Mutter Ease r«o ^ e? Journal «Sera» berichtet: Die Mutter ^^ hielt die Todesnachricht ihres Sohnes durch d'e ^ ^ tochter. Die unglückliche Frau blieb ansa"g° ^e/ steinert, um dann in furchtbare Schmerzensa" ^> verfallen. Später zeigte sie andauernd eine I ' ^ M lichc Ruhe und Gefasstheit. Sie erkundigte !'9 ^W^ ! Details und lässt sich von den Ih"gen ^ .^ Zeitungen vorlesen, deren Lecture sie vertM" „ M anhört. Frau Caserio erhielt in den letzte" ^ LB hundert theils unterzeichnete, theils " z Fra"^ briefe, meistens aus Italien, aber auch "^ .) ^ — (Serbifche Banlnotenfa/!^ ^ e< man aus Belgrad berichtet, ist man " ^ ^ ^ Fälscherbande auf die Spur gekommen, n> _ ^l ° der Fälschung serbischer Banknoten zu B" " stM fasste. Es wurden sowohl die Platten ^Hel ^ der falfchen Noten als auch ein Quantum ' ^e" /. sisicate vorgefunden. Mehrere Personen "^Dp^ bereits in Haft, und wird noch nach we'terw gefahndet. Local^M ProvinM-Nachlichte^^ Das Allerhöchste Geburtsfest Seiner B"e Kaisers. .« SI Im ganzen Lande wurde das Oebur^ '^ Majestät des Kaisers mit Kundgebungen ^ und der Liebe gefeiert. ^ ^riB^ Aus Adelsberg wird vom 16. d. M ° .^ S^, alljährlich, so wurde auch heute das ^"' ^"H, t. u. t. Apoftolifchen Majestät in Abelsberg M" " ZW,. Vei Tagesanbruch wurden unter Merfalven ^" »^ berge auf den öffentlichen Gebäuden die ^ M^' gezogen. Um 9 Uhr vormittags celebrierte ^, llH des erkrankten Domherrn und Dechants der " ^W rator Josef Bresar in der Derselben wohnten sämmtliche Staatsbeamte ^ ^ ^ der Bürgermeister mit den Gemeinderäthen, ^ h"", 5 die Lehrer, der Bezirksseldwebel, die 3^«^"^ Adelsberg und Gtvßotok in Parade, b" ^da^ Vezirls-Controlsltiter und die ssinanzwache, ol^^A Auf dem noch schwankenden Fahrstuhl in der offenen Thür ftehend>, lud er mich mit einer höflichen Handbewegung ein, hineinzukommen. Ich muss gestehen, dass ich, zum erstenmale in meinem Leben, fühlte, dafs einem die Haare thatsächlich zu Berge stehen können vor Schrecken. Selbstverständlich taumelte ich wie geistesabwesend zurück und rannte im Fluge die Treppen hinab in den Saal. Am Fahrstuhl wurde offenbar auf eine größere Anzahl Gäste gewartet; indessen saß ich in der Vorhalle auf einem Schaukelstuhl, um mich ein wenig zu erholen, denn ich fühlte, dass ich bleich war wie ein Tuch. Und... ich weiß nicht... ob ein paar Secunden oder ein paar Minuten vergangen sind, plötzlich hörte ich ein furchtbares Geschrei, dann ein Krachen, und ich wurde von einer Schwäche befallen. Als ich zu mir gekommen war, erblickte ich in der Halle menschliche Körper, die in der Eile in blutige Laken gehüllt waren. Drr Knabe war auch umgekommen. Ich habe es später erfahren. Und jetzt — mag es erklären, wer will. Mich nennen Sie mit Recht einen Skeptiker, denn, wenn dies einem anderen passiert wäre, würde ichs nimmer glauben. ___________ Elternlos. Roman von F. Min^'^"u schart) sie vor den Stürmen des Lebens sicher zu stellen geglaubt hatte. ihr eiaen^ N"^"??"" ^kommen, diese Stürme, durch ""d hatten sie dem Untergange stärkt Großmuth und seine Charakter- ömückgerissen. Sie ------------ »»»»».»»»»»»»»»«»^l^^^lii > «Und damals, Anny, als ich, "^ ^ . gräbnis deiner Mutter heimkehrend, "M ^ Md ^ ließ Liebe dich meine Werbung annehme" ., M^ eine unumwundene Antwort auf diese lp"^" ^ auch ausfallen möge, ich werde sie zu "" ^ und lein Vorwurf soll dich treffen. . Oie^! Mit einer raschen Bewegung, die e"" ^ der verlorenen Elasticität bekundete, lM > ^ und sah ihm voll ins Gesicht. ,. « «Hier brauche ich keine Eutfchnldl«^ B^, Ich weiß nicht, ob ich dich damals so " ^'"^ dich jetzt liebe, aber kein anderes Vild su" ^„zige als das deine. Die dir gestandene war ^ ,, irrung meines Lebens!» . ist ^ l^ «Kein Wort mehr, Anny ^^s de "!,""' schloss er die demüthig das Haupt S"" ftlt^ Arme. «Wir beide wollen uns bemühe"^ ^ ^ den rechten Weg zu gehen; und nun H B" Willen zu leben -um unser felbst '""" unserer Kinder!» . F Sie schüttelte wehmüthig den KM- ^. F O Gerhard, ich kann nicht!-Gedanke an Hanna lässt mich nicht z" la"'' /', Wenn sie mir vergeben könnte, aber M"/ — nie! Ich habe mich zu schwer a" '^^' Da flog es wie ein SonnenstraYl Gesicht. ^^Z^ng Nr. 190,____________________ ___________1619 21. August 1894. - H°"ptmomen.^ Menge ""berer Andächtigen bfi. Die >^ttslllven s s gesungenen Festmesse wurden durch ^"M5 ^s ""b zum Schlüsse das 'I'o voum 3° ^»vesend""^."^ bie Volkshymne gespielt, welche "ich lvurde ? <^"b anhörten. In gleich feierlicher ^gen. tviibr^ ^ '" ^"^"b' Senosetsch und Wippach 3> nachf , y" den übrigen Pfarrorten die Festmesse ! ^lchützen°»c nc^. ^^em deranstllltele die Adelsberger 'eft- und ^.,i?'?lt am 19. d. M. ein ganztägiges Kaiser- . '»en Ta° !^"'^ berichtet: Anlässlich des auf den Mkn U^sM c ^" Geburtsfestes Sr. k. u. l. Aposto« , hiesige N."?'"es allergnädigsten Kaisers veranstaltete «« Veziiksb«, i!. ^^ "" Vorabende vor der Wohnung °^lhen u?^°""^ und des Gemeindevorstehers ein ^°»s um z/m ?ö°U ^^lend die Stadt. Heute vor- " Herrn l5 '""^ " ber hiesigen Stadtpfarrlirche ein Wer Äisitten "°"^"^ ""b Pfarrdechant Johann Oblal »> ^^ml^i "lebrierter feierlicher Gottesdienst mit Stabilitäten ^. «""" ^"' ^lchem die hier anwesenden ^"tliche Kl . ^ssicierscorps der l. u. t. Pulverfabrik, ""und an^ ^"' ber Gemeindevorsteher, viele ? "iele vri^.. ^ "^^"ge beiwohnten. Die öffentlichen "^use tin ^ °"^ lind beflaggt. Abends fand im ^Wten^burg ""rd berichtet: Zur Feier des Seiner l. und t. Apostolischen 7°>nbura ei« "^"gnädigsten Kaisers fand hier in """' die az,^"^^ Hochamt statt, welchem die Ve-?"'°nen un^""^Mretung, die Vereine und Cor-^llichen un^ "" z^lreiches Publicum beiwohnte. Die W ^" Litt?'"°^""Wser sind beflaggt. Ochsten ^ ?"^ aus Anlafs der Feier des , bmjers ^""slestes Seiner Apostolischen Majestät I' ^eum an ^'^""^ ein feierliches Hochamt ^"Poratmn .^"" sich "e l. l. Aemter, Behörden festes deV,, wird berichtet: Die Feier des 3 Acflllaa^ . ^" ""de am 17. August abends 3" "" dur^ w.?"t Guttfeld mit schwarzgelben d°> "ngeleiw ^. ^""lchießen v°n den umliegenden >2s in er"'«/«, ««gust selbst fand um 9 Uhr I? swt. ^ ^ .^'" Vlcariatslirche ein Festgottes-l>^" ^'Horden j? !^ sämtlichen Beamten der laiser-l>e,. . "^chiew^ ^. ss'""e und die Mannschaft des d . '"en ^l n? «^""" l. u.l.Arbeitsdetachements ' ?"' da« ^"-Bligade, die Lchrerschast, Gemeinde-ti°? ' ba« ir i^7 de ausgerückte uniformierte Bürger-l^" der ^ U'Ne Feuerwehrcorps und die Honora-l'U."' N°ch d.m'?^ ^" ^adt und Umgebung bei-!«l! ^"dtleaiert- "^^n der Commandant des Kt!» ^"^ ^arl Sü ""lformierten Bürgercorps in Gurl-l>«^ '" Neae?""' ^'"' Aezirtshaufttmanne mit der Vi>. "höchst" a. " l. k- Landespräsidiums aus Anlass V"'"pg'^'burtszestee Sr. Majestät im Namen des lrl^"""» unbe ^^"^tsvolle Glückwünsche mit der Tb?« " Viona^""^" ^""e und Hingebung zu dem ." "itdeilp„?" "" den Stufen des Allerhöchsten ü ^lus 3t ^k" zu wollen. «b/^ier ^ ^"^" "lrd vom 18.d.M. berichtet: «t«^ ""e von ..r ."^.^^" Geburtstages fand gestern tt!d.. e Seren.? ""ftgen Vürgercorps- und Staotlapelle "3 7 der U^?'' l. k. ^zirlshauptmannfchaft, Ww ' "lt darm^?''""2 des Herrn Nezirlshaupt-^^ens war ?"'oem Zapfenstreiche statt, heute ^ 7?" wurden .'^^^' Aus allen öffentlichen htW. '^" solenn ^""^elven Fahnen gehisst. Um V»! ""er arnb 2 Hochamt, celebriert vom Herrn 'hten "leter der ^ls'fteuz. Anwesend waren sammt->!^"hellte« ^"zelnen Behörden mit nahezu allen ^^^^-"eamten, dann Vertreter der Stadt- ill V.'^e ba. ^""° "lcht!. sprach er über-^ch V"en, vi.ss."n heißes Verlangen, sich mit dir l> >^ i" di fi ^ '"cht minder als du selbst. Ich ^1 r. "n neue« ??' "^ alles Alte soll ausgelöscht ^ ^neues Leben soll beginnen - ein neüis, ^?7 den^^"les Capitel. ^tzlis!""l die I"« s^ömten die Wasser thalwärts ^Tl/'"Mrtten"?n.bis an des Ufers Rand. Die ^ze>i?Ue Lana7w.'?'"^ ben Bewohnern dcs Gutes h. ^ N^"g'n ^.5b"cht, so jauchzten doch alle ?^ v/. Dcih^^^Uchlnig entgegen. >id"W V" war zudem ein Gast anf Bnchen- >Knl> wa 'm ll'n Fernbleiben alle seltsam "l- ^ »ain ,s^'"g v. Rackweiller. Nur Frau 3' 'l^ ^iebe u ^' ""uin er ihr Hans mied Sie ^ uy/ !'ur lu , "anna sich entwickeln sehen und 3^as/'"Itädch" hilfreiche Hand dazu geboten, ">^e" ihr e?" bewerben zu künnen, dessen "e Bürgschaft fiir fein Lebensglück '^"sehuug solgt.) gemeinde, der Feuerwehr, des Sololoereines lc. :c. sowie eine sehr große Anzahl der Stadlbevölkerung beiderlei Geschlechtes. Das gesammle Nürgercorfts war in voller Parade mit der Musik ausgerückt und empsieng den an der Spitze seiner Beamten erscheinenden Herrn Bezirkshauptmann mit der Volkshymne und den üblichen Ehrenbezeigungen. Der gleiche Vorgang fand statt, als der Herr Nezirlshauptmann die Kirche verließ, vor welchem später das Bürgercorps defilierte. Die Stadtbevöl» kerung bezeigte auch diesmal wieder ihre dem Allerhöchsten Herrscher treu ergebenste Stimmung. Später er° schien bei dem Bezirlshauplmanne der Herr Kreisgerichtspräsident, der Herr Propst, der Staatsanwalt, der Ge° meindevorsteher, der Director des Gymnasiums und der Hauptmann des Bürgercorps mit der Bitte, seitens der von ihnen vertretenen Corporationen die treueft ergebenen Glückwünsche an die Stufen des Allerhöchsten Thrones zu leiten. Aus Gottschee wird berichtet: Am Vorabende, den 17. d. M., wurde von dcr städtischen Musikkapelle vor dem Schlofsgebäude, als dem Wohnsitze des Bezirks-hauplmannes, die Vollshymne und noch mehrere Musik» stücke aufgeführt. Am 16. d. morgens um b Uhr wurde von der genannten Musikkapelle Tagreveille gehalten. Um 9 Uhr vormittags fand in der Pfarrkirche ein feierliches Hochamt statt, welches der Pfarrdechant unter Assistenz dcr Pfarrcooperatoren celebricrte und welchem die hier-ortige Beamtenschaft, die Mitglieder der Gemeindevertretung, die Professoren dcs hiesigen l. k. Staats« Untergymnllsiums, der Lehrkörper der Volksschule, die k. l. Gendarmerie, die Feuerwehr und eine zahlreich? Menge Andächtiger beiwohnten; am Schlüsse des Hochamtes wurde die Vollshymne und das 'lo Oonm lanämliu« gesungen. Nach vollendetem Hochamte defilierte die in Parade ausgerückte Feuerwehr unter klingendem Spiele vor dem Amtsgebäude, wo der Bezirlshauptmann mit den Beamten Aufstellung genommen hatte. Aus Loitsch wird berichtet: Am 17. d.M. fand zunächst eine Beleuchtung deS Verges Tabor ober dem Orte Loitsch statt. Am Festtage morgens verkündeten Pöllerschüsse der Bevölkerung das hohe Fest. Um 8 Uhr wurde ein Hochamt in der hiesigen Pfarrkirche celebriert, an welchem nebst der Beamtenschaft, der Gendarmerie und den Gemeindevertretern zahlreiche Andächtige theilnahmen. Gegen Mittag rückte die 5. Batterie des 7. Divisions-Artillerie-Regimentes ein, welche ihrem aus Anlass des Festtages veranstalteten Festbankelle mehrere Beamte zuzog. Der vom Aezirlshauptmann hiebei aus Se. l. und l. Apostolische Majestät ausgebrachte Toast wurde mit Begeisterung aufgenommen und mit 24 Kanonenschüssen salutiert. Abends waren Höhenfeuer auf den nächsten V^rgcn zu sehen; in Unterloitsch, wo sich zahlreiche Sommerfrischler befinden, fand im Gasthofe des Gemeindevorstehers Petric, welcher mit Lampions festlich beleuchtet war, ein Feuerwerk und Tanzlränzchen statt, an welchem letzteren sich auch die Officiere der Escadron des 8ten Husaren-Regimentes, die im Laufe des Tages auf dem Durchmarsche hier eintraf, betheiligte und das sehr lebhast verlief. In Tschernembl wurde das Geburtsfest Seiner k. k. Apostolischen Majestät wie alljährlich so auch heuer festlich begangen. Den Anbruch des Festtages verkündeten Pöllerschüsse und eine Tagreveille der städtischen Musik« tapelle. Vormittags um 9 Uhr celebrierte der P. R. O.« Pfarrer Wilhelm Wessel unter Assistenz der HilfsPriester ein feierliches Hochamt, welchem die Staatsbeamten, die Gemeindevertretung, die Lehrerfchaft und die fonstigen öffentlichen Functionäre und überdies zahlreiche Andächtige aus der Stadt und vom Lande beiwohnten. Während des Hochamtes wurde von der städtischen Musikkapelle, welche ebenfalls sammt der freiwilligen Feuerwehr der Festmesse beiwohnte, die Vollshymne gespielt; zum Schlüsse der Andacht wurde das Tedeum gesungen. Die öffentlichen Gebäude in Tschernembl waren beflaggt. Ebenso festlich wurde der Tag in Mottling begangen, während in den übrigen Pfarrkirchen die Festfeier am Sonntag nachfolgte. In Radmannsdorf fand am 18. d. in der Pfarrkirche ein solennes Hochamt mit Absingung der Volkshymne und Tedeum statt, welchem die Beamtenschaft, die Localbehörden und zahlreiche sonstige Andächtige beiwohnten. Die Hauptmomcnte dcr Msse wurden durch Pöllerschüsse salutiert. Bei dem in der Domkirche pontificierteu Hochamte war auch Oberftnanzrath Ritter v. Luschan mit den Beamten der Finanzdirection anwesend. — (Der Zweigverein der ö st err. Gesellschaft vom «weißen Kreuze») veranstaltet heute zur Nachfeier des Allerhöchsten Geburtsfestes Seiner Majestät des Kaisers Franz Josef I. ein F>st-Concert im Garten des Tivoli-Schweizerhauses, ausgeführt von der Musikkapelle dcs l. und l. Infanterie-Regiments Nr. 27. Das Programm des Concertes lautet: 1.) Alt-Starhem-berg, Marfch von Fuchs. 2.) Ouvertüre zur Oper «König Yoetot. von Adam. 3.) «Kaiser-Walzer» von Strauß. 4.) «Gold und Silber», Wiener Lied von Krakauer. 5.) Phantasie aus der Operette «Der Obersteiger» von Zeller. 6.) «Willst du mein Liebster scin?» Polka mazur von Millöcker. 7.) «Bilder aus dem Soldatenleben», großes militärisches Tongemälbe von Gretsch. 8.) «Du und du», Walzer aus der Operette «Die Fledermaus» von Strauß. 9.) «II doj!» Chor aus der Oper «Zriny» von Zajc. 10.) Quadrille aus dänischen Pfeifensignalcn von Oretsch. Beginn des Fest-Concertes um halb 8 Uhr abends. Eintritt 30 kr. Festprogramme il 10 lr. an der Casse. Der Reinertrag ist zugunsten der österr. Gesellschaft vom «weißen Kreuze» bestimmt. — (Staats-Subvention.) Das k. k. Ministerium für Cultus und Unterricht hat zum Zwecke der Abhaltung des am 13. d. M. in Laibach begonnenen lanowirtfchafllichen Fortbildungscurses für Volksschul-Lehrer dem krainischen Landesausschusse eine Subvention von 450 fl. aus Staatsmitteln bewilligt. —o. — (Die Ausmusterung.) Der Kaisertag ist der Tag des Glückes, welcher den Zöglingen der Militär« Äildungsanstalten die ersehnte «Ausmusterung» bringt. Als Lielltenants oder Cadet-OiftcierS-Stellvertreter entstiegen sie den Instituten und treten freudig in die große Welt. Es wurden aus der Theresianischen Militärakademie zu Wiener-Neustadt 140 Zöglinge, und zwar 136 als Lieutenants und 2 als Cadet-O!ficierS-Stellver< treter, ausgemustert. Hievon entfallen 84 Lieutenants auf die Infanterie. Unter diesen wurden ernannt: Johann Graf zum Inf.-Neg. Nr. 7, Otto Redlich zum Ins.-Reg. Nr. 27.Zur Iägertruppe kommen 20 Lieutenants, darunter Rudolf Inticher (F. I. B. Nr. 7), R. v. Hmnig (F. I. B. Nr. 8). Zur Cavallerie kommen A4 Lieutenants. Aus der technischen Militärakademie gehen 45 Lieutenants der Artillerie hervor, darunter: Erich Edler von Merizzi (C. A. R. Nr. 2), Andreas Edler von Slivnit (F. A. R. Nr. 1.), Alfred v. Ruling (F. A. R. Nr. 1), Oskar Kunert Edler v. Kunertsjeld (Div.Mrt. Reg. Nr. 7), Eugen Mosche (D. A. R. Nr. 38). Außerdem weiden aus der technischen Militärakademie 26 Lieutenants und 1 Cadet-Osficiers-Stellvertreter zur Pionniertruftpe, 10 Lieutenants zum Eisenbahn- und Telegraphen-Regiment ausgemustert unter letzteren Raimund Ianesch und Robert Leon. — Aus den Cadettenschulen werden die meisten Zöglinge als Cadet-Osficiers»Stellvertreter ausgemustert; als Cadettrn gchen nur 11 Zöglinge aus den Infanterie-Cadettenschulen, 3 ars der Cavallerie-Cadettenschule, 2 aus der Pionnier-Cadettenfchule hervor. Die Wiener Infanterie°Cadettenschule und die Artillerie-Cadettenfchule mustert heuer nur Cadet-Officiers'Stellvertreter aus, erstere die meisten zu galizi-schen Infanterie-Regimentern. — (Aus Rubolfswert) wird uns gemeldet, dass der dortige Gemeinderath angesichts dessen, dass infolge der Eröffnung der Unterlrainer Bahn der Verkehr im allgemeinen sich lebhaft gestalten dürfte und zu erwartrn steht, dass außer dem Viehhandel auch der Pferdehandel ein«: bedeutende Steigerung erfahren werde, den Aefchluss gefasst habe, mit den am ersten Montag jedes Monates dortselbst stattfindenden Viehmärlten auch Pferdemärlte zu verbinden, und dafs er das Anfuchen um Genehmigung dieses Vefchlusses der l. l. Landesregierung vorgelegt habe. — (Nach dem Unwetter.) Das letzte Gewitter hat in unserer Umgebung ärger gehaust, als man es sich hier vorstellen konnte. Deuten schon die zerzausten Bäume darauf hin, welche den Springbrunnen des Tivoli-Parles umgeben, so kennzeichnen die Macht des Unwetters noch weit deutlicher die zu Boden geschleuderten Baumäste in den Obstpflanzungen von Dolnice und Gleinitz und so mancher entwurzelte Waldbaum dieser Gegend. Einen kläglichen Anblick bieten die Rübcnäcker, welche der Hagel mehr als nur halb verwüstete; ähnlich ist es mit vielen Buchweizenpflanzungen bestellt. Die Bergwege, die von Gleinitz gegen St. Katharina emporführen und die schon das vorausgegangene Nachtgewitler sehr hernahm, sind voll von Gruben und Rissen, und Vermuhrungen blieben für einzelne Felder und Steil-wiefeu auch nicht aus. U. — (Lebensrettung.) Als vor kurzem das 17jährige Dienstmädchen Marijana Homtt aus Srednja Vas bei Pölland den Zaierfluss überschreiten wollte, wurde sie von dem bei zwei Meter tiefen Wasser fortgerissen und beiläufig hundert Schritte weiter getragen, wo sie sich an einen Felsen anklammerte und um Hilfe rief; das Wasser reichte ihr an dieser Stelle bis zum Halse. In diesem Augenblicke kam die Besitzerin Johanna Cadrz aus Srednja Vas herbei, hörte die Hilferufe und gieng, als sie die Homec in ihrer gefährlichen Vage bemerkte, an einer etwas weniger tiefen Stelle ins Wasser, reichte derselben die Hand und zog sie unter eigener Lebensgefahr glücklich ans User. —o. * (Hagelschlag.) Am 9. d. M. gieng über die Gegend von Telce ein Hagelschlag nieder und vernichtete in den Weingärten drei Viertel der zu erhoffenden Fech-smig. D?r Schaden wurde noch nicht ermittelt. —In Stein gieng am 17. d. M. zwischen 12 und 1 Uhr nachmittags in den Steuergemeinden Dragomel und Selo ein Hagelwetter nieder, welches den größten Theil der Feldjrüchte vernichtete. Per Schaden ist dermalen noch nicht bekannt; die Erhebungen sind im Zuge. —r. * (Kirchendiebstahl.) In der Nacht vom 12. auf den 13. d. M. wurde in der Pfarrkirche in !t, hin» zusteuerte, so dürfte damit die Reichhaltigkeit auch dieser Nummer der -R -Z ULZ «tz Ansicht., z«z n ^ 3Z^ Z" wind besHin"""^ Z V^U Z______________^^---^1 " 7Ü7Mg^38^3^M^7^MMch^^^ ^ 20. 2. N. 7359 19-8 O. schwach schwach^'" 8 «Ab. 733-8 13-8 W. schwach g«») """ ^ «i. Dichter, stark nässelnder Morgennebel bis U .^^ haltend, dann wechselnde Bewölkung; gegen ^ ^"nz^ Gewölle von West, nach Ost ziehend, nach 5 Uyr « ,^,loU^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Jan«!" Ritter von Wissehrad. ^^^ ^Mchte^liiwar^e Seide. N. ftoff erschwert), und hintcrlnsöt cine dunlelbranne Nsche, llerdlv^.ijl ! gensatz zur echten Seide nicht lräuselt, sondern lrilmmt. ?^,ch,«i> " .^ die Äsche der echten Scide, so zerstäubt sie, die der »er, »er ^,! Die Seidcnfabvil (^. Ill'i!»«l>oi'« (l, u, l, Hoftief). ^u'^ ^ i> ,^ , gern Viuster von ihren echten Seidenstoffen an jedermann AghBA, einzelne «oben und ganze Ttilcke Porto, und zollsrcl >n ^>" ^ h»^ ! Prluate. Briefe losten 10 lr. und Postlarten o lr, Porto n«^ ^)^> ----------------.---------------------------------------------^Liv< Aus einer Dankeskundgebnng, welche die beide" ^^si' erscheinenden Blätter «Gazctta Livornesc» und «^ ^glt" an alle jene richten, welche ihnen nnd der Witwe 'Y)^ enl^l» Redacteurs Giuseppe Bandi ihre Theilnahiuc ernuciei', ^c!e", wir mit Vergnügen, dass den Hinterbliebenen ^.^„z cc,^ Baudi wenigstcus dcr Kummer um die materielle " 'M!" "^ ist; denn wie diese Journale mittheilen, wurde v"^ ^ . den Normündcru der minderjährigen Kinder ^"''^Oesc"H Ersten österreichischen allgenieinen Unfallversicher"^' <,„M" (Assienrazioui Generali) der Betrag von -W.000 ^ilr-^> Henri Neftlö's Kindernährmehl. ^N'^ e» wieder neue Präparate iu den Handel gebracht '" ^ ab"'^ einen Ersatz für die Ammenmilch abgeben sollen, ^M,idc" ^,, sie diesen, Zwecke nicht dienen, wieder bald ?"'l? ZßH vergessen werden, hat H. Nestle's Kindermehl beretts e^ W ,^ erfolgreiche Vergangenheit für sich, Nicht bloß A> aB^e können auf diese Weise vollkommen ernährt w"^ l,^ amter und chronischer Dyspepsie nnd Darinla « ^ iF l ^' Säuglinge genesen, wenn mau ihnen dieses ^ay)" ^"^ ncller Meise verabreicht, in kurzer Zeit und gedr")' .md^^ das prächtigste. Aus echter Alvenmilch, Veizct'»^ cftM.^ erzeugt, gibt dieses Kindernährmchl eine reine un ". gel'^ ab, die rasch bereitet werden lann und wcac" ^, „nc ^. Erstehungspreiscs jcderinanu leicht zugänglich 'st, ^ d.^ für fiiuf bis acht Tage ausreicht. Erste Kind""^^ ^M ^. und Auslandes empfehlen dieses Nährmittcl al^ v^ ^.^ s ^ Muttermilch, und dessen Verbrauch ist darum ""^ 1^I„ ordentlich großer. «,),./»<>!,,. Hauptdepot für Oesterreich Ungarn: A> ^^ol,""' ^ Näglcrgasse 1. Depots in allen Apotheken und ^lu-^^ Maßstab 1:75 000. Preis per Blatt 50 tr., W ^" auf Leinwand gespannt 80 lr. hM? Jg. u.Kleinmayr K Fed. Kambergs ß"^^ in laibach. ^^^-^ W Anna Khern, l. k. OberfinanzrathNH^ ^ > M i», eigenen und im Namen aller AM'rw» ^M > ^ betrübende Nachricht von dem Hinscheiden M « geliebten Bruders, des Herrn » Bgnaz Traun W Privatiers ^^jehi" W welcher nach langen, M mit den heil. Sterbcsacramentcn, heute del' ^^ M um halb 2 Uhr nachmittags in seine'" ^ M jähre selig im Herrn entschlafen ist. '> W Die irdische Hülle des theuren """'"^",1 ^ M Mittwoch den 22. August um 4 Uhr '"ly"^ a» ^ M Traucrhausc Franz. Josefs - Strafte ^l' .gsM M Friedhuf z:l St. Christoph überführt u'" ,,„. ^ eigenen Grabe beigesetzt. . ».^Pfa^ ^ Die heil. Seelenmessen werden in ve ^ zn Maria Verkündigung gelesen. W Laibach am 20. August 1894- ^' D> Kranzspenden werden auf ausdrückliche" M Verstorbeneu daulend abgelcy" ^ ^^^ ^» ««ldigungsanftalt de» "«n» V°b"^^^^^ ^3Hiwn^Nr, IM 1621 21, «u«ust 1884, Course an der Wiener Börse vom 20. August 1894. «»«d°« »«>««<» L»«««»»« ^>"-V""' Oelb Ware Vom Ttaate zur Zahlung übernommene Elsenb.'Prlor.» Obligationen. Elisabethbahn 800 u, 3000 M. für 200 M, 4"/»..... 11915 120 1b Elisabethbahn, 400 u. 2000 M. 200 M, 4°/^...... 125 25 I28'25. ssrnnz Ioseph-V,, Em, 1884,4°,„ »/ 5U 9850 Galizische Karl -Ludwig- Vahn, Ein, l«»t, 300 fl. 2, 4«/n . 96 75 97 75 Vorarlberger Äahu.Em, 1884, . 4"/„ (div, St.)2.,f, 100 fi.N. 9750 98'50 Ung, Gulbrente 4"/„ per Lasse —-— — — dto bto, per Ultimo . , . . 121-95 12215 dto, Rente in Kronenluähr,, 4"/„, steuerfrei für20«KrouenNom. 95 95 9!i1^> 4"/„ dto. dto. per Ultimo . . 98 — 9U'2<> dto. St. E. AI. Gold l»0 st., 4'/,"/,, 12850 127'^> dto, dto. Silber 100 st,, 4>//'/„ i"i^5 102 85 bto. Staats Oblig. (Ung. ONl>.) l>, I. 187«, 5«/„..... 124 ///„2chantrcl,al Abl.Obl. 1UU-- 1W'»«' dto. Präm,-?lnl. u. IN0 fl. ii. W. 15>1 75 152^50 dlo. dto. 5 üu st. ü. W. 151^—152 — Theis, Ncg.Lose 4"/„ i«u fl. , 143 — 14350 Grundentl.°Vbligationen «ür loo ft. CM.). 5"/„ «alizische...... —'— —'— 5°/„ niederllsterreichische . . . 10975 11075 4"/„ kroatische und Ilauomsche . »«^50 98 5» 4"/» ungarische (100 fl. 0.W.) . «5 5U 9b üu Andere össentl. Anlehen. Donau Reg.-Lose 5"/„.... 12N-Ü0 127 50 dto. -Anleihe 1878 . . 107'75 1U8 75 Nnlehen der Sladl Würz. , . —'— —'— Anleyen d. Ltadlssemeiude Wien 10U-35 IU735 Anlryen d, Stadlnemeinde Wien (Süber oder Gold) , . . . 131-132 — Prämien Än>. d. Stadtssin. Wien 172'!',0 173 — Äürseda» Anlehen, verlosb. 5"/« 1UU 25 I«I — 4"/„ ttraincr Landes-Anlehen . —-— 97'80 Gelb Ware Pfandbrief« (für 100 fl.). Bobcr. allg. öst. in 50 I. vl.4°/„G. 123 — 124 — bto. „ „ in 50 „ 4>/,«/„ —-— — — dto. „ ., in 50 „ 4«/u 98 eo «9'5U dto, Präm.-Schldv. 3°/„, I,///„ . —— — — dto. dto. „ 4"/„ . . ion-— 10U »0 dto. dto. 5Ujllhr. „ 4"/„ . . 100 — 10U-80 Spll«llsse,1,Üst..30I. 5>///„Vl. 101 50 —'— PnoritätS'Gbligllttonen (für 100 fl.). sseidinands Nordbahü Ein, 188L 99 80 I00'5» veslerr. Nordwestbahn ... 10« 75 IU9-75 Tlaalsliülili.......225'— __'— Tüdblll)» il 3<>/„..... 15« !»0 15? 90 dto. il 5"/„..... 12850 I29-5U Ung. ssllliz, Bahn..... 105 20 IN« 20 4"/n Unterlraiuer Aahneu . . 98 50 99 — Diverse Lose (per Etüif). Vudapest Basilica (Dombau) . »'75 975 kreditlose 100 st...... 198—19-j'- lilan, Uuse 40 st. CM. . . . 57'— 57'50 4"/,,Douau Dampfsch.100fl.CM. 140— 141 — Oseoev Lose 40 fl...... L<,-— «4 — Palf!« Luse 40 fl. CM, . . . 59 50 «0 50 Roll!ei!ttreuz,Oest.Ges.v., inst. 1770 I8I0 Ru!l!l,i ilreuz, Unn,. Ges. l,,, 5 fl. 12 — 12 60 lüudolpl) ^ose 1« st..... 23'50 24'5U Ealm i/ose 40 st. CM. . . . 68- - 09'— 2t, Heuois Uuse 40 st. CM. . 71— 71'25 Waldsteui Uose 20 st, CM. . . 51 — 52'— WindifctMä!) Lose 20 st. CM. . —-— —-— Oew, 2ch,d,3"'„Prllm, Ichiildv. d, Audenl-reditaustalt,l.Em, . 13-75 1925 dto, dtu, II, Em. 1889. . . 28— 31- ^ Uaibacher itose...... li4'50 25 5» (selb Ware Kank-Hctien (per Stüll). Anglo-Ocst. Vanl 200 fl. 60°/« T. i«8'25 189 — Vaulverein, Wiener, 100 st. . 13930 140 3N Äodcr,-Mst,,Oest,, 200fl,S, 40°/« 474 — 475' - Crdt,-Anst, f. Hand,«,G, 1L0>fl.-------— — dto. dto, per Ultimo Septbr. 38280 363-40 Creditbaitt, All», un„,, 200fl. , 453 — 454 — Depositenbank, Älla.., 200 st, , 237'— 239 — EScoinpte Ges., Ndrüsl., 500 fl. 751'—754'— Viru u, Casseiw., Wiener, 200fl. 275- - 27« — Hypollielb.,Oes».,20!!st. 25"/,,E, 89— 30- — Läüderbanl, Oest,, 200 st, , . 257 — 257 80 Oesterr, »i,!M, Äaul, U0U st, . 1008 1012 Uüioubanl 200 st...... 2«8 25 2K8'25 VerlehrsbanI, Nllg,, 140 fl. . 175 — 176 50 Attien von Transport-Unternehmungen (per Stücl), Albrecht Vahn 200 fl. Silber . —-— — — Aussig Tepl. Eisenb. 300 fl, . . io?i> 1895 Aühin. Nurdbal),! 150 fl, , , 284-50 28!',-- dto. Westbllhu 200 fl, , . . 399'— 401'— Auschtiehrader Cis. 500 fl. CM. 1290 1294 dto, dto. (lit. Ii) 200 fl, , 501'—505'— Donau - Dampfschiffahrt« - Oes., Oesterr., 5«u fl, CM. . . , 444 — 44«'— Dräu E,(Aatt,Db.-Z.) 200fl.N. —'— —— Dux AodeuuacherE. A.200fi.V, U45!i «5^5 sserdinaud« Norbb, 10U0st.CM, 3227^ 3237 Lemb, C,;ernow. Iass» Eisenb.» Gesellschaft 2l,0 fl. 2. . . . 28025 28125 Lloyd, Oest., Trieft, 500 sl, CW. 432 — 49l — Oesterr, Nordwestb, 200 st. 2. . 2307b 23!-5i> dto. dtll, (lit, II) 200 fl. 2. 2UU — 28»! 5« PlNss Duxer Eisrnb, I50fl. S. , 88^0 87 50 Siedeublirner Ciseulmhu, Erste —'— —' — Staalseiseubah» 200 st. Z. . . 353 25 354- Südbahn 200 fl. 2..... iiu-75 m 75 Südnordd. Verb. A. 200 st. CM. 203 — 203 75 Trnmway Ges.,Wr..170fl.ü.W. 312- »15-— dto. Cm. 1887,200 fl. . . . —-— —' — Geld Wait Tramwah Ges., NeueWr., Piiu^ rltüts-Aclien 10» fl. . . . 9860 97'LO Ung.-a.aliz. Cisenb. 200 fl. Silber 205 — 208' - Uiig.Westb.(Rllllb Vraz)2U0st.S. 203'— 304'— Wiener Localbahnen-Act.°— Eisenbahnw. Ueihg,, Erste, 80 st. 125— 12?-— „Elbemiihl", Papierf. u. «. O. 54 75 5575 Uiesingcr Brauerei 100 st. . . 112 50 11^7!» Moutcm Gesellsch,, Oest.-alpine 88-— 8880 Präger Eisen Ind. Ges. 200 fl. 872 — «7U- 2a!go-Tarj, Steinlohlen 80 st. 745 — 74?-— ,,Tch!oglm!il,l", Papiers., 200 fl. 207-- —-— ..Steyrcrm,". Papierf. u, V.-O. 155- -158- Irifailer ttohleuw. - Ges. 70 fl. ,/u !i5 18025 Waffenf.G,.Oest,in Wien, Kwfl. 240-50 241'— Waggon Leihanst.. Allg., <» Pest, «0 st......... 440— 440 — Wr. Äauglsellschllst 100 st. . . 132'— 133 — Wienerberger Ziegel'Actien-Ves. 307^— 210 — Devisen. Amsterdam....... 102 90 1U3-— Deutsche Plütze...... 8IU5 N12,> London........ 12445 124't>5 Paris ........ 4940 4«'4?z St. Petersburg..... —-— —-— Valuten. Ducaten....... 590 5-9« 20 Franks Ztücie..... »8l.» 9'89„ Silber........ —'— —'— Deutsche Reichsbaninuten . . Ü1>'2> 81-0?» Italienische «anlllole,, . . . 44 40 4450 Papier «übel...... 1'33" I'33i»