» «4. Montag am »V. März «85« Dlc „Lail'achtv Z^itu»^" crschmlt, mit slus,i.ih»ll> dcr Son»- »„5 ^ci^rt.,,^, t.i^üch, u»l> f>,"^>'t s>im >,t d.'N B>Ü.i^» im Coinpi^ir >,., ,i; j ä l) r i,; l l st„ l, .1 l l'jähr i ^ .> ft, A» l»', «'it K r cu z l' a n d im ^omptliir ssa „ zjä h r i z, «2 fl., l, a ll' ja !, rig <» st. Mr l'ic Z,i ^cllu»,, iu'c« H.^l^ st»> t, a l l' j ä h r i ^ !j,! kr, »l^hr zu cittricht.-». M > t d c r P o st portofrei, g.i »;jäl, ri,,. lOltcr ,ssr.»;l'.n>d imd gedruckter N?rcss.' >,', f«., halbjährig 7 st. ^^ fr. — I» ,'.'r >i t i l'>, >ü q c l'ü h r jnr .in.- Sp.Ut.'ü^ilc obcr dc>, R,ul>» dcrftlbcn, sür nnmalige Einschaltung :i lr. . siir ^w.'imali^' 4 lr., snr drn,»,Ui^c .', lr. Ci M, ^nftr^t.- l'is lt Z,Üc» ll'st,n l ft, fur 3 Mal. 50 lr. für 2 Mil u,ld ^0 sr. für » ^t,,I cinzuschalt.n. Zli di»'s>'u Gll'ilhrni ist ».ich dl'm „pn'vism'ischcn Glschc vom tt. Nliocmbcr ltt/,9 siir Inftratiunsst^inpcl" n»ch U> lr. fur ciiu' j.'drsm>i!,g<' ^illschaltuilq lnülu zu rcchnc». <3^e. r. k. Apostolische Majestät habeu dem Ernst Frciherrn v. Tschidrcr. dem Rittmeister im Adju> tauteukorps und Allerhöchstdesscn Aojutauicn, Kon> stantin Fürsten zu H o h e u l o h e< S ch i l l i n gS fü rst, ferner dem Rittmeister in der Armee, Karl Frclhcrrn v. Gruben und dcm Adam Korczak von und zu Goray'Gorayöki die Kämmcrerswürdc allerguä« digst zu verleihen geruht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Entschließung vam 6. März d. I. dem Dom« probst an dem Domkapitel in Budwcis. Gcucralvi-kär, Kousistorial < Präses nnd Stadtdcchant Dr. Josef > Lceb, in Aucrkcnunng seines langjährigen, Pflicht' gelreuen und ersprießlichen Wirkens in drr Kiiche und für das allgemeine Vrste. das Ritterkreuz Allerhöchst' ihres Leopolo'Ordens taxfrei allcrgnädigst zn verlei' heil grrnht. Der Minister des Innern hat bei der k. k. Gruud' lasten'Ablösnngs- und Negnlirungs'Landeskommission für Nieder > Oesterreich zum Kommissionsmitgliedc aus dem Stande dcv Senütnts-Verpflichteten dcn Guts> bcsll)er Johann Frcihcrru v. Mayer und zum Er> satznmnn aus dem Stande der Servituts-Vcrpflich' teten dcn Gutsbesitzer Hermann Grafen v. Attemö ernannt. Veränderungen in der k. k. Armec. Verleihungen. Dcm pcnsionirten Major Vinzcuz Wccbcr der Oberstlieuteuants' und dcm Rittmeister in der Armee, Theodor Ritter u. Ncuhauö. der Majors.Charak> ter n(l lwn(N'<'5. Pcusionirung: Der Major Jakob u. Lnbicniecki des Infan> tcrie. Regiments Herzog uon Parma Nr. 24. Q u i t t i r n n g -. Der pcnsionirtc Major Leo u. Miltiy. Die im Umlaufe befindlichen mwerlosbareu (nu> garischeu) Münzschcinc bctrugeu zu Ende Jänner Ittkii 8,120.130 Gulden. Vom l. k. Finanzministerium. Wien, am 14. März li^li. Die Vereinigung der bisherigen beide» Sektionen der k. k. südl ich? n Staatsc isen> bahn betreffend. Zu Folge Allerhöchster Entschließung uom 2.'i. Noucmber 18ii!i werden die bisherigen bcidcn Sek> iioncn der südlichen Staatscisenbahn unter der Vc-zeichnnng ,,k. k. südliche S ta a t sc isc n bahn" uercinigt und zur Verwaltung derselben wird eine vereinigte Vetriebsdirektion mit dcm Amtssitze in Wien für die ganze Linie uon W icn bis Laibach (und '" der Folge bis Trich) ausgestellt. Diese Vereinigung hat am 1. Mai l8!>U in das ^bcn zu treten; mit diesem Tage wird die bisher zu ^'az bestandene k. k. Vetricbsdircltion der südlichen Staatsbahn II. Sektion aufgelöst und vie in Wien aufgestellte vereinigte Vctricbödircktion ihre Amts- thätigkeit auf die ganze südliche Staats »Eisenbahn ausdehnen. Richtmnlsicher Theil. Oesterreich. W i c u, 12. März. Um die durch dic cmge. trctcnen Reduzirungcn in der Armee — deren noch bezüglich der Infanterie erwartet werden — super» numcrärcu ausgefallenen Offiziere nach Thunlichkeit einzubringen, werden jene alls den Infanterie ° Regi> mcntern auch in die Jägertruppc übersetzt, wenn sie sich hierzu melden und die erforderlichen Eigenschaften besitzen. (Oester. Ztg.) — In Vudweis war am 6. d. M. der Wochen< markt mit Getreidewagen so überfüllt, daß der gwße Plah kallm hinreichte, sie alle z>! fassen. — In den an der österreichisch-preußischen Grenze gelegenen Handclsortcn werden bereits seit Anfang dieses Monats österreichische Banknoten gegen preußi» schc Kassenanweisungen ohne Vcvcchmmg eines Agio umgetauscht. — Der „P. Ll." meldet aus Prcßburg: Glltem Vernehmen nach haden dieser Tage hier Vermessnugen behufs der Tracirung einer Flügclbahn stattgeslinden, welche die Wien-Raabcr Vahn mit der südöstlichen pri-vilcgirten Staatseiscnbahn, bczichnngsiveisc der Nord« bahn verbinden, und eineöthcils dcn Frachwersendun» gen nach dcn mährischen und böhmischen Kronländeln sowie nach der mährisch Odcrbcrgcr Strecke wesentlich zu Statten kommen, andererseits dcn Prcßburgcrn zu einer stabilen Brücke verhelfen soU. Dem projektir» ten Plane uach würde nämlich diese Verbindungsbahn au dem Kittsecr Schlosse vorüber hier über die Do» nau setzen und läugs den Laudmühlcn an dcn hicsl« gen Eiscubahnstationöhof sich anschließen. — Betreffs der Wiederaufnahme der Varzah» lungcu von Seiten der östcrrcichischcn Nationalbank sind glltcm Vernehmen nach die Verhandlungen im Zuge. Mau hofft, daß das Silbcragio mit dcm Monat April' im Kurszettel gänzlich gelöscht wcr> dcn wird. W icu. 13. März. In der Pariser Konferenz fand am uollmächtigtcil Statt. Ucbcr den Vcrlanf der Be> rathuugcu wird fortwährend ein strenges Stillschwei» gen beobachtet; doch gewinnt daß Gerücht Bcst.md' daü dic Regelung gcwisscr Dctailfragcn von ftcundärcr Wichtigkeit crst nach Unterzeichnung des Friedcnsvcr. tragcs statlsiudcn soll. Die Vcrküudiguug des Frie> dcusabschllisscs wärc also früher, a!ö mau dcnkt, und jedenfalls noch innerhalb dcr Dauer dcs abgcschlosftr ucn Waffenstillstandes zu erwarten. (Ein Korrcspon« dcnt dcr „Iuocpcndancc" meint, iu etwa zchu Ta-gcn, vielleicht früher, wcrdc dcr „Monitcur" deu Ab« schluß des Fricdcusvcrtragcs uud die Anberaumung ucuer, dic Vcrcinbarliug übcr dic Ncbcufrageu bc> zwcckcudcr Koufcrcnzcu vcrlündcn.) Dcr V-Korrcspondcnt dcr „Ind. bclgc" citirt ciuc Aeußerung dcs Grafen Orloff. welche dcrselbc iu riucm Gespräch mit cincr hochstchcudcu Pcrsou dcr französischen 3tegierli»g gclhan haben soll: Was ich jekt. ssit ich den Kaiser Napoleon keuuc. am mcistcu bedauere, sprach Graf Orloff, ist. daß mein ucrstor. bcncr Hcrr und Kaiser ihn uicht kannte. Wärc cr nur eine halbe Stunde lang in seiner Gesellschaft gewesen, es wärc nicht nur keiu Krieg ausgebrochcu, sondern es hätte sich sogar zwischen den beiden Herr» schern und Ländern das innigste Einvernehmen ge» bildet. Kaiser Napoleon besitzt alle Eigenschaften uud Vorzüge, welche auf den Kaiser Nikolaus Einfluß üben konnten. — Sichcrcm Vcrnehmcn uach sind die Vera« thuugcn übcr die Landcsocrtrctungsstatute iu dem Ministerium des Im»em beendigt, und werden die Entwürfe nunmehr demnächst an die Statthaltereieu der einzelnen Kronländer abgehen, um das Gutachten dieser Stellen so wie der ständischen Ausschüss,: zu er. halten, wrlches binnen zwei Monaten erstattet werdcu muß. - Auch dcr Entwurf ciucs Gcmrindcgeschcs wird dcmuächst iu dem Ministcrium dcs Innern zur Berathung kommen, da sich das Bedürfniß desselben nach Berichten aus den einzelnen Krouländcrn immcr dringender herausstellt. Wieu. 13. März. Se. M. dcr Kaiser haben der hiesigen Gesellschaft dcr Musikfreundc einen Iah» rrsbcitrag von W00 fi. aus Allcrhöchstdcrcn Privat» chatouille anzuweisen geruht. — Das Miuisteriunt des Juncru hat ei» (5o> mit«? vou Fachmännern aus großen Grundbesitzern nntcr dcm Vorsitze Sr. Durchlalicht des Fürsten Ioh. Adolf Schwarzenbcrg nicdcrgesetzt, welches daS Nö» thigc veranlassen soll, damit dic Landwirthschaft des österreichischen Kaiserstaatcö auf dcr an» 23. Mai bis 7. Juni dieß Jahr in Paris abzuhaltenden Ausstc.l« lung von Vieh, Ackcrwcrkzcugcn und Ackcrbaupro« dnktcu möglichst vollständig und würdig vertreten werde. — Dem Jahresberichte über dic Gebarung des «Bau IcUacic und dagegen dem Anbau von Zucker. Reis und Baumwolle znwcudeu. Es wird daran dcr Rath au Deutsche, namentlich kleinere Landwirthe, geknüpft, dem Tabakbau mehr als bisher ihr Augeumcrl zu widmen. Wieu, 14. März. Ihre Majestäten dcr Kai« scr uud die Kaiserin gcrnhten gestern Nachmittags vou 2 l/z bis 3 Uhr dcr im «östcrrcichischcn Kunst, vcrcin" slatlfiudcndcn Ausstcllnug der Wintcrhalter'. scheu Gemälde „Porlrätö Ihrer Majestät dcr Kaise« riu dcr Frauzoscn." die hohe Ehrc Allerhöchst Dcrm Besuches zu schenken. Die geschmackvoll bewirten Lokalitäten des Kunstvcrcms schienen gestern zum Neudezvous sämmtlicher Mitglieder des Allerhöchsten zu scin. indem im Laufe oes Tages Ihre Majestät dic Kaiserin Karolinc Au. ""st^dlc la's. Hohcitcn Erzherzoginnen Sophie, Ma> m. Elt,abelh. dic kais. Hoheiten Erzbcrzoge Ludwig ^lktor. Wilhelm. Karl Ferdinand. Rainer. Ferdinand, Ludwig dic Ausstellung mit Höchsiden'i, Besuchs" l>e. chrtcu. Dem anwescudeu Präsidcutcn des östelleichi' s7K scheu Kuustverems, Graken v. Wnldsie^-W.ntcuburg, dem Gcschäftsleiler u. Arlhabcr. und einigen andern Eomit^mitglicdrrn ward das hohe Glück z» Theil. Allerhöchst Ihre Majestäten, so wie die durchlauchtig, sten Herren Erzherzoge und Frauen Erzherz?,x!!nc» durch dir Ansstellung zu begleiten, und Höchstdercn Ausdrücke der Bcwllndcrlliig uud Zlifricdcnhcit zu vcr> nehmcn. Dem „österreichische» Knnstoerein" ist somit im Laufe des gestrigen Tages der glänzendste Lohn für die llnermüdetc Thätigkeit u»d Umsicht zu Theil gcivordcn, mit »reicher dieses Instilnt seit sechs Jahren für ci>' regeres und höheres Kunstlcben wirkt und schafft. — Prinz Georg Stirbey, Sohu des regierenden Fürsten, wrlcher von Bukarest hier eintraf, geht nach Pans. Man sp'.icht. es sei diese Reise der Frage scher die Zukunft der Douaufürstenthümer, die iu Paris entschieden werden soli, nicht ganz fremd. — Dic Vorsteher der israelitischen Kultusgemein» dc iu Wien haben anch in diesem Jahre dem Krail' kcn > Institute der barmherzigen Brüder in Würdigung ihrer vielseitigen Verdienste um die arme leidende Menschheit einen Untcrstütznngsbetrag vou 100 fi. E. M. gespcudet. — Das hohe Justizministerium hat bestimmt, daß das Handelsgericht oder der znr Ausübung der Hanbelsgcricht^barkeit bestimmte Gerichtshof die Kon> lursverhandlung nlir über jene Handelsleute auszu» üben hade, deren Firmen handelsgerichtlich protokol« lirt sind. — Allerhöchsten Orts wurde der Erweitcrnngs» bau der Zigarrcnfabrik in Iglail dnrch Alifführniig eines großen zweistöckigen Fabrikations »Gebäudes ge< nehmigt. —^ Iil Bergaino haben die Kanficutc und Glits> besitzer für die lombardisch - vciletianischc Eisenbahn 1.600,000 L. gezeichnet. Wien, 1^. März. Die Konferenzen in Paris nehmen dcr allgemeinen Meinung nach einen so günstigen Verlauf, dap man die Frage: ob der Friede zn Stande konnueu wird? als eiuc ansgemachte Sa> che gänzlich bei Seite fetzt, um fich nnr inehr mit der Frage zu beschäftigen: wann die Verkündignng des Friedens erfolgen wird? Es gibt auch bereits Leute, die über das Datum dieses Ereignisses vollkommen im Reinen sein wollen, und den 20. d. M. als den entscheidenden Tag bezeichnen. — Einstweilen erhält sich das Gerücht von Eiusetzung von Spezialkommis. sionen, welche nach Friedensschluß die in Bezug auf rinigc festgestellte Prinzipien geeignete Lösung scststcl-IlN werden. Trieft. 14. März. Die bisher milde Witte» rung ist nmgeschlagen, und wir haben heute eine em> pfindlichc Winterkälle. Die Bora wüthttc bereits ge> stern Abend unt aller Kraft uud führte in ihrer Bc> - glcilung Stegen, Hagel uud Schnee, der lim Mitternacht schuhhoch i>l den Straßen lag. Von Sccankünften lanu unter solchen Verhältnissen kaum die Rede sein; aber selbst die Abfahit des Dampfers uach Venedig mußte aus Vorsicht, da sich gegen Höhcrc Gcwali nicht anlämpfcn läßt, hcnlc früh eingestellt werden. Anch die Tclcgraphcnlinicn sind nach allen Nichlm> gcn unterbrochen. Ebenso fehlten lins die heutige» nördlichen Posten. I n n s b r u ck, 7. März. Gestern Abends wurde der Plcnarversammluug des katholischen StamM' veveines das Glück des Besuches Sr. k. Hoheit des .durchlauchtigsten Herrn Erzherzog-Statthalters zu Theil. Beim Eingangsthorc des Gebäudes wurdcu Se. k. Hoheit von den Vorständen des katholischen, des Vinzenzius-, des Gesellcnvereins und des Vereins zu Gunsten entlassener Sträflinge chrfurchts-voüst empfangen, umgeben uon 12 Fackelträgern aus dem Geselleuvercin zu den festlich gcfchmückten und beleuchteten Lokalien geleitet uud bei dem Eintritt mit der AnstimlMülg dcr Volkshymnc begrüßt' sodann stellte der Vorstand des katholischen Stammvcrcins. v. Moy, die Vorstände der genannten Filial-Vercine und die Frauen. Vorsteherinnen des Elisabethen. Ver-ciucs und der Marien-Anstalt vor, und sämmtliche Vorstände hatten die hohe Ehre. Sr. k. Hoheit du Entstehung, Zwecke uud Einnchtuugcn der Vereiue des Näheren vorzutragen. Der durchlauchtigste Herr Erzherzog'Statthalter sprachen über die Tendenz lind dic Leistungen der Vereine sich höchst beifällig aus, sichcrtcu dic Unterstützung ihrcr wohlthätigen Zwecke huldvollst, und verließen uach fast zweistündigem Aufenthalte die Vcsainmlul'g, dic durch den Besuch Sr. k. Hoheit und Höchstdcsscn gcäustcrtes Wohlgefallen die freudigste nnd kräftigste Eimnutcrung ihres Wirkens und ihrer Thätigkeit erhalten hat. P rag. 12. März. Wie Ihnen bereits bekannt, hat der Vorstand des vereinten Handelsstandcs zu Endc des vorigcu Jahres den Beschluß gefaßt, eine höhere Haudelslehranstalt zur vollständigen Ausbil> ^ung von solchen Jünglingen, die sich dem kommer» ;iellcn Berufe widmen wollen, eine förmliche Handelsakademie in's Leben zu rufen. Ich kann Ihnen hellte die erfreuliche Mittheilung machen, daß diese wichtige Angelegenheit iu letzter Zeit einen qroßen Fortschritt gemacht hat. Dcr Organisationsplan der nenen Anstalt ist bereits nicht bloß entworfen, sondern alle nöthigen Voranstaltcn schon so wcit getroffen, daß die 'Akademie wahrscheinlich schon zu Anfang des kommenden Schuljahres 18:ltt— 7 eröffnet werden wird. Zur Gewinnung der erforderlichen Schullokalitäten hat der Handelsvorstand vor Kurzem das Haus Nr, <>20 — l käuflich au sich gebracht, und von drei un> serer bewährtesten Architekten passcudc Adaptirungs' plane entwerfe» lassen, die bereits dcr Behörde zur Genehmigung vorgelegt worden sind. Um dic nöthi» gen Lehrmittel herbeizuschaffen, hat sich'dcr Handels» vorstand au die Handelsleute. Industrielleu und Berg-wcrksbcsitzcr Böhmens gewendet, und dieselben öffc»!-lich aufgefordert, dcr jungen Anstalt zur Vervollstän> digung des technologischen uud Nalnralicnkabinets, der Muster uud Wavensammlung und dcr Bibliothek ge» eiguete Objekte zu überlassen. Die böhmischen In-dnstricllen haben schon so vielfache Proben ihres Gc> mciugeistes abgegeben, daß man auch in diesem Falle erwarten darf, daß sie dcr an sie gerichteten Aufforderung eutsprecheu werden, uud man darf sich somit der Hoffnung hingeben, daß dic projektirtc Handels' akadeinie iu Prag festen Fuß fassen und sich bald zur volleil Wirklichkeit erheben wird. (Wanderer.) Deutschland. Berlin, 11. März. Dcr Präsident. Prinz zu Hohenlohc, eröffnete die heutige Sitzung des Herrenhauses mit etwa folgenden Worten: Er habe ein betrübendes Ercigniß mitzutheilen. Eincs der edelsten Mitglieder des Hauses sei in die traurige Lage, gekommen. zn wählen zwischen deu Geboten femes Ehrgefühls, oder gegen dic Gesetze des Landes zu handeln. Er habc, um das Bewußtsein seiner Ehre sich zu erhalten, gegen dic Gcjetzc dcs Landes gesehlt. Er habc sich selbst angezeigt nnd dcr Vc-bördc überliefert. Nach H. 84 der Vcrf.-Urkunde stchc dcr Behörde das Nccht zu, ihn zu verhaften uud die Untersuchung gchc vor sich. Der edle Hans v. No-chow habc sich selbst dcr Untersuchung gestellt, und man könne uur bedauern, ihn heute uicht gcgcnwär-tig zu scheu. Herr Graf zu Stolberg bemerkt mit Bezug auf dicsc Mittheilung: Gleich nachdem der unglückliche Fall bekannt wurdc, haben er und seine Frcuude sich erkundigt, wic die Sachc liege. Sie hörten, daß sich Herr v. Nochow beim Kommandan-tcn gemeldet habe, und später wurdc ihnen mitgetheilt, daß er gegen Abend polizeilich verhaftet worden sei. nud zwar. daß sich der Polizeibeamtc i» ziemlich bestimmten, nicht gerade angemessenen Ausdrücken dabei benommen habe. Er Yabc sich deßhalb vorgenommen, auf Gruud dcs Art. »4 einen Antrag auf Entlassung dcs Herrn v. Rochow zu stellen, doch sei ihm vor dem Beginne dcr Sitzung mitgetheilt, daß er bereits aus der polizeilicheu Untersuchungshaft cut-lassen uud so, wic es sich gehöre, dcm Militärgericht überwiesen worden sci. Er glaube annchmcn zu dür feil, daß cr vou jcncr Bchördc so bchandclt werde, wic cr es verlangen könne.' Würde dieß nicht dc: Fall sein, so behalte er sich und noch viele Andere, weitere Anträge vor. Dic Forderung zu dcm Duell ist, nach den vorliegenden Mittheilungen, von Herrn v. Hinkcldcy ausgcgaugeu und sollen Diffcrcnzcn uicht aus der ncucstcn Zeit, namentlich zusammenhängend mit der Auflösung dcs Iokev-Klnbbs in Berlin, gcgcbcn ha-bcu. Von beiden Seiten, so versichert man. ist bei dcm Zwcikampf in durchaus ehrenhafter nnd ritterli« chcr Weife verfahren worden, Dcr Sekundant des Herrn v. Hinkeldey war dcr Geh. Ober-Negierungs' Nath v. Münchhauseu, Mitglied des Herrenhauses, dcr. wic man hört, alles Mögliche verslicht hatte, um die Sachc beizulegen. Das Duell faud Vormittag um 10 Uhr iu dcr Iungfcrnhaidc, unweit des Forst» Hauses Königsdamm, Statt. Sekundant dcs Herrn v. Nochow war dcr Lieutenant v. Nochow, vom Negi« mcnt'Gardc du Korps; als Unpartei'scher fnngirtc Hcrr v. d. Marwitz, Mitglied dcs Hcrrnhanscs. Dcu crstcn Schuß hatte Hcrr v. Hinkeldey. das Pistol vcr> sagte aber; sein Sekundant reichte ihm ein zweites, uud er feuerte uun, fchllc aber seinen Gegncr. Hier-ans schoß Hcrr v. Nochow und traf Herrn v. Hiukel> dey in dic rcchtc Brust; dieser sauk in die Arme seines Sekundanten und verschied nach wenigen Minn-ten unter den Bemühuugcu des anwesenden Arztes. Die Leiche wurdc hierauf iu den Wagen dcs Verstor« bencn gelegt und von dem Sekundanten nach Ehar-lottcnburg in dic Wohnung dcs Polizeidircktors Maaß gebracht. Am Abend wurde dic Leiche in dic Wol)» nung des Verewigten nach Berlin übergeführt. — Hcrr v. Nochow (Landwehr Offizier) begab sich vom Kamps« platz sofort nach dcr königl. Kommandantnr in Berlin und mcldctc sich daselbst mit dcr Anzeige, daß cr den General» Polizei «Direktor v. Hinkcldcy im Duell cr-schössen habe. cr sci der Geforderte und stellc sich zur Hast. Hierauf wurdc ihm das Ehreuwort abgenommen, die Stadt nicht zu verlassen; am Abend ersolgte seine Verhaftung Seitens der Kriminal > Polizei; am l l. Vormittag wurdc er der Militärbehörde zur wct< tcru Vcranlassuug übergeben. (Vergl. die Sitzung des Herrenhauses.) Dcr Sekundant dcs Hcrrn v. Hinkel» dcy. Geh. Ober'Ncgierungs-Nath v. Münchhauscu, ist vou seinen Geschäften im Ministerium dcs Iuucrn vorläufig dispcusirt wordcu. Berlin, l2. März. Der geheime Ober. Nl-gierungsrath Dr. G. W. v. Nanmer, Direktor im Ministerium des königlichen Hauses, hat sich iu der Nacht vom ll. März erschossen. Man bringt anch diesen Vorfall mit dem bcklagenswerthen Dncll des Herrn von Hinckcldcy in einen ursächlichen Zusam> lncnhang. Das Gesetz, welches durch den vielbesprochenen Zweikampf verletzt ist, ist der §. 168 des Strafge« seybuches. Danach soll, wen» im Zweikampfc einer vou beiden Theilen gctödtct wird, dcr Uebcrlcbende mit Einschließung auf eine Festung von 2 bis 12 Jahren bestraft werden. Am Sonntag Vormittag fand in Stettin, wie dcr „Nordd. Ztg." mitgcthcilt wird. ein Dnell zwischen dem Lieutenant S. und dcm Ncferendar St. im Krekower Gehölz Statt. Gravirendc Aeußerun» gen dcs Erstgenannten über einen Frcuud des Letzte», welche dicscu veranlaßten, jenen darüber znr Nechcn« schaft zn ziehen, hatten das Duell zur Folge, bei welchem dcr Lieutenant S. einen Schnß in die Brust erhielt' dcr abcr durch dic starkc Wattirung dcs Nockes unschädlich gemacht wnrde; dcr Referendar St. wurde dagegen in der Huste verwundet. Die „Berliner B. Zeitung" vom 12. März schreibt : „Mit derjenigen Sicherheit, dic auf genauer Kcnntniß der Lage beruht, dürfeu wir nunmehr hcntc nnseril Lesern die bestimmte Mitlhcilnng macheil, daß in Folge der dein Grafen Orloff neuerdings ülicrsen' dete» Instrukliouen, deren Uebcrbringer der Gene« r.ü Graf Schnwaloff war. eine definitive Vcr> ständiglmg über den süuflen Punkt erzielt worden, nnd somit dcr Friede als sichergestelltes Nesultat dcr Konferenzen von uuu au zu betrachten ist. Die Spezial > Bcrathnngc», die über dicscu Puukt in ^olge dcr getroffenen Vereinbarungen noch zwischen Nnßland und dcr Türkci vorbehalte» si»d, si»d so selundäl'sr Art, daß sie ans dcn Alisgang dcr Pari» scr 5ioufcre»zcn selber von keinem Einfluß melir sein ivcrden. Wir gebe», wie gesagt, diese Nachricht als sicher lind als auch vom Grafen Orloff bereits offi» ziell nach Petersburg gemeldet." Uebercinstimmcnd wird der „Krcuzzeitung" ans VVV Paris geschrieben, daß die Berathungen dcr Friedens« konscrenz über sämmtliche Präliininar »Punkte nun« mehr geschlossen scin dürften. 'l'Se. Majestät der König von Prenßcn'hat der berühmte,, Reisenden Frall Ida Pfeiffer die goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Italien. In R o m sind bereits die Apartements in» Pa« lais Giustiniani zur Aufnahme des neuen russischen Ministers beim heil. Stuble, Herrn von Kisftlcff. bereitet, dessen Anknuft nächstens erwartet wird. Aus Rom wird gemeldet, daß Nußland drm hcil. Stuhle die Ernennung von sechs Vischöscu in Polen zugestanden habe und Toscana nächstens ein nenes Konkordat abschließen werde. Das „Voll. dellc Strad. frrr." macht über die Ucbcrnahmc der bereits bestehenden lombardisch vcnc« tlanischen und anderer alldort zur Ausführung bc< stimintcr Bahnen mit Einschluß der Zentralbahn fol> gcndc noch nicht bekannte Millhcilungcn: Das Ge> scllschaftskapital beträgt 200 Millionen östcrr. Lire. Als Präsident wirb der Herzog von Mclzi bezeichnet. Der Anschluß an die picmontesischen Vahncn in der Richtung von Alessandria und Novara ist in die zu bauenden Linien aufgenommen. In Bczug auf die> sen Anschluß wnrde in der picmontcsischen Kammer rinc Interpellation für den 111. erwartet. In Turin beschäftigt man sich gegenwärtig mit Prüfung eines Planes in Bezug auf den Anschluß dcr piemontesischen Bahnen an die französischen. Nach diesem Plane würde der Mont«Ccnis gänzlich nmgan» gen, und die Verbindung zwischen Modcna und Susa durch das Thal von Arco hergestellt. Eine Gallcrie und ein Tunnel von 20W Metres Länge würden die Nahn gegen Sturm und Schnee schütten, und gleich' zeitig dcn Vcrkchr erleichtern und verkürzen. Nach dttscm Projekt würde die Strecke zwischen dcn beiden Ortschaften, die nun in 12 Stunden zurückgelegt wird, in anderthalb Stunden zurückgelegt wcrdcn können, die Transportkosten aber sich um volle drei Vicrtheile il'» rcs bisherigen Betrages vermindern. Großbritannien. §§ Im Kunsthandcl ist ein.Kupferstich nach ci> ucr von der ältesten (vicrzchnjährigcn) Tochter Ihrer Majestät der Königin von England gemachten Zeichnung erschienen. Selbe stellt einen auf dem Schlacht« feldc sterbenden Soldaten vor. Die hohe Künstlerin hat von dem Londoner Kunsthändler, der dic Zeich» nung ankaufte, 8009 fi. EM. Honorar erhalten und diesen Betrag sogleich den in der Krim verwundeten Kriegern gespendet. Spanien. Mau schreibt aus Madrid vom 6. März. „Die amtliche Zeitung bringt cm Dekret, wo> durch das Uutcrsckrttariat des Ministeriums des In> ncrn hergestellt und dem Dcputirtcu Ulloa übertra» gen wird. Dic vorgestern und gestern Abends stattgehabten Berathungen der allgemeinen Budgetkommission übcr den Steuerplau des Finanzministers Santa«Eruz waren sehr stürmisch; lroh aller Bemühungen der Ncgierung. rin ihrem Plane günstiges Votum zu erlangen, blic< bcn dreimalige Abstimmungen ohne Ergebniß, indem stets 12 Stimmen sich für und eben so viele gegen dtn ministeriellen Entwurf erklärten, der somit regle« ntentsmäßig als von der Buudeskommission verworfen zu betrachten ist. Das Ministerium soll übrigens entschlossen seiü, mit seinem Finanzplanc dennoch vor die Cortes zu treten. Der Dirrtlor des Journals „Estrella" ist wcgcn Vcröffenllichung cincs päpstlichen Rundschreibens vom Jahre 1842, in Anwendung dcs Artikels 143 des Strafgesetzbuchs, zu 1 jähriger Verbannung ucrurthcilt worden. Die zu Vergara versammelten Abgeordneten der baskischen Provinzen haben beschlossen, nochmals bci bcr Regierung gegen jedc Vollziehung des Gütervcr« kaufs.Gcscpcs zu protcstireu und jedenfalls keiner bar-""s bezüglichen Maßregel irgendwie Vorschub zu leisten.« Die «Madriocr Ztg." erklärt das Gerücht. die Truppenbewegungen iu Andalussen ständen mit einer beabsichtigten Erpedition iu Verbindung, für gründ« los. Nach der „Epoca" besorgt dic Negierung einen Anfstand in Andalusien; die Gouverneure und Gcnc> ralkapitäne sollen daher Vollmachten zur Ergreifung der nöthigen Maßregeln empfangen und in Folge da« vou die stattgehabten TrnppeN'Bcwegnngen angeord» net haben. Dic „Epoca" veranschlagt die Majorität, auf die bcr Stcucrplan von Santa Cruz iu den Cortes rechnen könne, wenn Espartcro nachdrücklich für denselben das Wort ncwnc, auf 21! bis 30 Stimmen. Rußland. Die Aufsichten auf den Frieden haben die Hei» tcrkeil der Buttcrwochc (Karneval) in St. Pcterö« bürg lärmender und allgemeiner gemacht, als sie es seit Iahrcu war. Die Zahl der anwesenden Frem» dcn ist so groß. daß die Gasthäuser nicht ausreichen; die Theater geben zum Theil täglich zwei Vorstel« lungcn und sind übervoll- nur das starke Thauwrt« ter, welches sich seit Anfang dcö Monats eingestellt hat und ziemlich ununterbrochen fortdauert, hat die Freude clwas getrübt. Sc. Majestät der Kaiser hat fünfzehn hier ueu erbauten Schraubcu «Booten ncue Namen zu geben geruht. Auch auf audcrn Werften ist ununterbrochen gc> arbeitet worden; schon seit Beginn des Krieges wird an kleinen Dampfschiffen gebant u»d wahrscheinlich wird dieses Frühjahr eine sehr bedeutende Anzahl derselben in See stechen können. Zn ihrcr Beman-„ung und Führung sind die Flotten« Mannschaften oes schwarz»-» Meeres, welche für jcttt dort uicht zu verwenden sind. eine schr werthvollc Unterstützung und es sind dcreu schon mehrere Bataillone in St. Petersburg angekommen. „Unter diesen Umständen," sagt ein Bericht aus St. Petersburg iu der «Schlcs. Zeitung." „ist es auch erklärlich, wenu Rußland wegen des Forlbestandes der lscheruomorischcn Flotte dcn Ausgang der Friedens «Konferenzen nicht gcfähr« dct. Hier ist Gelegenheit zur Ausbildung der Sce< Mannschaften im Kriege, wenu es welchen gibt, wie im Frieden, wenn uns dieser beschicdeu ist, eben so gnt möglich als in Scbastopol. Ist das Klima auch weniger günstig. so wird dafür nuter den Augen des Kaisers, im Mittclpnnltc der Verwaltung, für alle Bedürfnisse der Mannschaflen weit besser Sorge ge. tragen wcrdcn könnri:. als dieß dort der Fall war (so sind z. B. nach Anleitung dcs Admiral v. Schanz ungeheuere Badeanstalten in Kronstadt erbaut wor> dcn. dic sich außerordentlich bewährt haben sollen.) Dmlanfnrstenthnmer. Die fürstlich serbische Regierung hat 13 Jung« lingc im Alter von 111—20 Jahren nach Ncusal) gc> schickt, damit sie sich daselbst in verschiedenen Hand< werken und in der deutschen Sprache ausbilden, um sich später, besonders in Pcsth und Wien, in dcn er« lernten Fächern zu vervollkommnen. Telegraphische Depeschen. Paris, 14. März. Der „Monitcur" meldet, Preußen sei zur Theilnahme an dcn Konferenzen als Signator des Vertrages vom Jahre 1841 eingeladen worden; nebst Freiherrn v. Manteuffcl werde Graf ^aftfeld als Bevollmächtigter eintreten. Das schon gestern erfolgte Bekanntwerden dicftr Nachricht bewirk« tc ein Steigen der Kurse, die wie folgt schlössen: Renten 73.20—94; Staatsbahu 923; Krcdit'Akticn 886. Das Befinden dcs Prinzen Jerome war gestern unverändert. Purgurmitlcl bewirkten einige Erlcichtc^ rnngcn seines Zustandes. Paris, 14. März. Prinz Jerome hat die verflossene Nacht ruhiger zugebracht. London, 1.'!. März. Untcrhanssipnng. Frei« tag Nachts. Aus eine wiederholte Anfrage D'Israeli's in Betreff der an Preußen gerichteten Einladung, dic Pariser Konferenzen zu beschicken. erwiederte Lord Palmcrston, Preußen, als Theilnchmcr oes im Jahre 1841 bezüglich der Schifffahrt im Bosporus abgc> schlosseneu Vertrages, sei eingeladen worden, die ge« troffcne Modifikation desselben zu genehmigen. Ueber« dicö aber sei vom Anfang her festgestellt worden. Preußen nicht znr Diskussion, sondern znr Ra« tifiziruug der Beschlüsse einzula^.i. Mit dieser Antwort crklält sich D'Isracli um so mehr z-.ifrlc. ocn. als ohne die Mitwirkung Preußens der Friede kaum bleibend wäre. " London. Donnerstag. Unterhaus. Nachtsißung. Lord Palmerston crllärt sich überzeugt, daß nach dem Frieden die Amncstirung der kompromittirten Tarta« rrn in der Krim erfolgen wcrde; er verweigert Aus« lünfle, ob Preußen zur Konferenz eingeladen oder die italien. Frage irgend zu Paris berührt worden sei nachdem strenge Geheimhaltung der Konferenzvcrhand« lnngcn beschlossen sei. Napier beschuldigt Graham, Ursache dcs schlech» teil Erfolges der ersten Oftseeerpedilion gewesen zu sein und beantragt die Niedcrschnng eines Untersu« chuugsausschllsses. Der Antrag wird, nachdem Gra> ham die Anklage auf Napier zurückgeworfen, ohne Abstimmung fallen gelassen. B erlin, 11». März. Freiherr vou Mautcuf« fel ist heute Morgens nach Paris abgereist. Telegraphisch liegen folgende Nachrichten vor: Marseille, 11. März. Der „Euphrat" traf mit Nachrichten ans Konstantinopel vom 3. März ciü. Die Kälte hatte in der Krim aufgehört und die Offundheits'Verhältnisse waren seit dem Eintreten t'cel milderen Wetters und der Fortschaffimg der Kran« sen nach Konstaulinopcl ungleich besser geworden. Da viele französische Aerzte erkrankt waren, so bot daS englische Korps der Aerzte mehrere seiner Mitglieder ;n dcren Ersay an. zumal die Spitäler der türkischen Hauplstadt jeht weniger überfüllt sind. Die freie Ausfuhr von Brotfrüchten wurde nur in den südlichen Häfen des türkischen Reiches gestattet, während das Ausfuhr-Verbot für die Häfen ocs schwarzen und mit« telländ. Meeres wegen der zu bcstrcitcndcn Bedürfnisse der Armeen fortbesteht. Am 2l». Februar wurde über 2Ü.000 Ma»n englischer Truppen in V.ilaklawa Mu« stcrung gehalten. In Folge des Waffenstillstandes wurde eine Dcmarkalions- und Neutralitäts > Linie an den Ufern der Tschernaja zwischen der russischen Armee und dem Heere der verbündeten gezogen. Is« mail Pascha war im Begriffe, von Konstantinopel abzureisen, um den Oberbefehl über die türkischen Truppen in Erzcrum zn übernehmen. Der Snltan hat die mit Vorschägcn znr Gründung eines Bank» Institutes in Konstantinopel versehenen Herren Negri und Naletti in einer Audienz empfangen. Die „Presse o'Orient" will wissen, daß der Finanz gicrung hat dcn Cortes einen neuen Entwurf der Zolltarife vorgelegt. Lokales. Laiback, am 17. März. Die «Oestcrreichischc Zeitung" brachte vor eini« gcr Zeit in Nr. 121 in einer Korrespondenz aus Nordungarn eine Zusammenstellung übcr die Regnn, gen dcs slavischen Elementes in Oesterreich. Wir halten nnö verpflichtet, den Passus, wcgcn Hcrans» gabc dcs slovcnischcn Wörterbuches dahin zu berichtigen, daß dieses Wörterbuch in Laib ach m der Offizin des Herrn Josef Blasnik gedruckt wird; wohl abcr leitet die Herausgabe desselben der l. k. Minist Concipist Hcrr M. Eigalc in Nun. Was dic von Sr. f. b. Gnaden dem Hochverehrten Kirchenfürstcn >n ^albach hierzu bestimmte Geldsumme betrifft, möch. ten wir die Ziffer auch nicht so bestimmt ausdrücken, a^ls es in jcncr Korrespondenz der Fall ist; ob die Hnmmc höher odcr geringer scin wcroc, läßt sich nbcrliauvt ickt m^-l, in^l,t .i^wn-.-ln-n. Druck nno Vcrlag von I,;„az v. k'lrinnlayr «k F- Bnmberg in ^aibach. — Verantwortlicher Rcdaltcur: F. Valnbcr«. Anlwna zur Im!mc!wrSeitmm« V o r s e « bcricht lu>i< dciu Abcndl'lattc dor ostcrr. kais. Wicncr Zcitung, Wie:i 14. März. Mitw^s 1 Uhv. Die günstig Stimmung sprach sich hclltc vorjmM'eise im Clande d,r Etaalslssckte a>^. Cliche iiber Kausaustrage dlu warcn matter. Wechsel »nd Valu!>n zur ermäsiigt.n Notiz osscrirt. Vlmstrrdam —. — Augsburg l0l'^. - Fransfurt 100'/. , Brief. — Hamburg 74'/,. — i!ivo>no —. - London 10.7 Vlief, — Mailand !0ll. - Paris l20 V, Brief, staatsschnl^verschleibnngeu ,^l 5"/,. 84'/, - N" d.llo .. 4'/,V. 75'/. -7.)'/. detto „ 4 7. 7o ^ 8" Ylatioual-Anleh.n „ 5 7« 8«'/«-««7. Vombard. Venet. Anleh.n ,. 5> 7,. i»2—UA ^rnnd.nllast.-Oblig, '.'i. O.st.l. zn 5 "/.. «ll V. ^4 detto anderer Kronländer 5 7« 7 / Wloggnitzer ^blig. »i. l)i, ^n 5, 7., <'«i U" '/. Oedenbnrger detlo delto „5 7° l>1-l!i', Peüh.r letto detto .. 4 7« N2'/, - !N Mailänder detto detto „ 4 7« !»0'/,""' ^ottcrie-Anlehen vo>» Jahre l«A4 22« 2 9 detto detto 1839 l3N l3N'/. detto detlo l«54 Nl—111/. Banlo-Obligation.n zu 2 '/, 7. «l0 «l A»»s-Mi.u pr. Stuck lN77 l(»7^ <5StomPtebanf-Aft>.n i»!> -il. oder 500 ssr. 38« 7.-38« '/. Viordbahu-Mim 2!»(> - 2!«» 7. Budweis-^inj'^ninndner 2i>ä -207 Preßbur^-Tyrn. (llis»»!>, !. Emission <8"20 r.tlo 2. .. mil Pnmi! 2.V—30 Dampschiff ^'lltien <>7 l - »»73 d.ttu 13, (Ülniffion 24 detto des Vlopd 430 432 Wimer-Dampfmnhl-Mtien Ul- i>5 Pcsther Ketteubrücten- '.'lllieu «0^ 62 i!!oyd Prior, Oblig. (in Sill>.>) 5 7.. , 88-8^ 7, Vlordl'ay» dl Donau ° Da»!,'sschiss' ^bli,,. 5. "/„ «l - 82 (z'onio - N.nlscheinc 12 7.^>3 (5sterh«zy 40 si. Vo,e ^'frschreil'i:i!^s!! . zu 5M. ,1. in (5M, 8.') 3/-^ detto v. 18.',3 »lit^inckzah!. „ü „ . »^l !/> drtto au.) dcr N.itll>!la!-A»!ril)r z« s> 7, >l. >» ^M. 8 ylltien der östeir. Kreditanstalt . . . 3,'.3 fl. in (s. M Orimbeutl.-Obligat, auderir Kronländcr 77 1/^ Va„l.Alti.n pr. Stuck......U>70 st in («. M Alti.ii der yliedcrüslerr. (i6compte-Ge- sellschast pr. Stück ,» 500 '!.... 4l»2 l/2 st. iü (5. M. Mtien der k. k. priv. dstcrr. StaatStiscnbahu? Gesellschaft zu 200 st., lwll eingezahlt 3? 1 st, N. V mit Ratenzahlung...... 3?5 ft. V. V, ?lln>n der Kaiser ^erduKNlds-iiiordbal)» zn 1000 st. (5. M...... 2l»I2 »,2 st. >,i. 6 M Astieu der VudU'eiö-Viuz-^>nuudncr Bahn zu 250 st. (5. M....... 2!»»; st in C, M Mlien der österr, Douau-Dampsschisssahrt zn500ft. <«M....... <><;8 in st. (5. M Wcchscl.Kurs vmn 5«. März 18^6. ','liusterdam siir l0<> Holland. Nthl. Guld., 85 Vf. 2 Monat Augsl'urg, für >0<> Gulden <5ur. Gnlb. 10! 1/2 Äs. Use. FvanlslNt a. M. (für 120 ft. südd. Ver- eins-Währ. i>»24 !/2st. ^u>i,Guld.) 1005.8 3 Ü^'nat Hanü'urg. silr u>0 Marf Vam», dulden 74 3/4 2 Monai, i!l,'l,oou, fnr ! Pfund Sterling, <.^uld>>! 10^'» 3 Mon.n, i!you. für 300 Fraufeu, Guide» . . 12!) 2M^nat, Mailand, für 300 Olst^rr. ^,'ire, Gulden 103 Äf. 2 M>>»al. P.ni6, fur ?.0» Fünfen . . Gulden 120 1/4 2 Mona,, Vular.'ft, für l Gulden . . . puru 208 31 T. Sicht. Gold- und Silbcr.Kmsc vom !^. März 18^6. Gelb. Ware. Ke,ls. Miinz-Dulateu Agio .... U «l '/4 belto Rand- detto „ .... 53/4 6 6ol>.! l»l ü.ürca ^ .... 5 l/2 5 l/8 Nco»S'dor ^..... 8.__ «.__ Souuraiusd'or „ .... l4.— 14.— Friedrichsd'or „ .... 8.20 8.2« Engl. Sove^ig»6 „ .... 10N 10.N Nus,, Inipniale „ .... 6.l2 tt.!2 Dopftir „ .... — — Silbnagio......... ^^ ^3/4 Fremdellführer in Laibach/"') Giscnbahll- und Post-Kahrorduunst. .>I»t»!!si l» ! Al>f>l, rl vu>, <2cI»llelltUN ^'<> > t'a ck l L a ibacl' Uhr Min. Ukr ^!>n, von Laüach ,u,cl' U>» , , ssrüd — -. ^ ^5 ds» Wi'» n^ct) ^ail'li<1' . Al'endss 9 33 — — Personenzng ro» Lail'och inich U^ieu . Vorm ^ — ><> dlo dlo . Abends — — >" ^l^ ^'ll» ^iel! nach t!aibach . i)i>>ch>!>. 2 ^<> — — dlo dlo . Foil) 2 ^" Die Ä'lfsa wird »o Minuten ror d.'l Abfahrt q.schlussen. Vrief - Oo'.rier r^n l>a'l'ach n^ich Tl,rst . . Abends — — 3 Z9 „ Tiicst „ ^>nl"ich . Früh 7 Ho — -— Personen-Kourier von Laidach nach Trirlt . . Abends — — >a — , Tritst ,, i!>iibach . Frül) 2 /»« -» ^- I. 3)tallepost uo» l.'ail'.,ch n.ich Trieft . klüh " — ^l « Triest ^ t!lNb»ch . Abend«- ti — - — II. Mallepost uon Laibach nach Tli.'tt . . Ab.nds — — /, >^ » Trie» , Laibach . Friih 8 3« — ^ (fnsillv - Vereitt l(!as!»oc>et>äu^e nächst der Sternalle«). l!c>>^K>>b>»rt von N Uhr 5>'lil> diü ,,) Uhr Abends geöffxet, »nl miss^oschaflii !'>!!, bel!li!!!ti>chen l>»0 v^'Iilischen iicilschritt^n. Frki.-r Zulrilt süe Müqli^bcr; Fr.indc sollcn durch Miigliedei »i»gefül)N ind ein,m Dilekt!0»s,lnlgl,e0e vo^'IteUl werden. Ichi'ltzou-Verein U'üra,!'I<<,, Schiesistälte), Lese'K^b,. n>>t von 8 UyrFlxI) bis <^ Ut,r At>e»os c,söss„et, mit w'ss^nschafi-lichr». b»'II>'!rist!>chc„ »nd voliüsl'en ^^itsch»ntc,,. Freier Zutritt f»r Milqlled^r; ^r»>mde iuUc» dutch Mitqli>>ocr cingefulirt iü,d »l»»il> ^lrckiionsmilglieb, uorg>>st,l>l wtld^i:. ^aude<> - Ä)luseu>n (im Vchulgsbäu^c). „Nt nalurhistori« sche» ui>0 A»t>quilm!l,»c!,'>!. Dreier Zxtrill: Sonxlaa und D 0 n ü c r st a c> vo» <>,> bis >?. Ul)r. F r » >n d » könn,n sic<) auch ,in andern Tag«» beim Mus,a! - (iuNes Hrn. D e sch ni.,» ,ne!ds!!. Historischer-Verein (>», schülsseb^ud.-)". m«t Vil'iio-. Ihee, »Ul»,emali>snl)ll, Feemde, läßlich vo>, 5» bis 7 Ul'r !>)t^chmillaq. Zu andern Ta^ßzeN.» üb«r An-meldunc, l'.'im Ver.i»c>!Vtlvlar Hl,,. Dr. K l u » (Uurgpl^tz ?tr. 28,) .ft. f. bffentl. Bibliothek (im Zchi.lgcbäild.'. 2, Slock). „nt 3>,5>»! Bänoen. >^,! »XstlN, .', !8 Vläller» . :>,«7> Laxdkarl.» und 32 'j)lä,ic», Vi>»cht>,»s'!v> rth ^>uch >u>',i sl>>l'>sl'-r spe^ilUes .'lonnldeii dciln Vidliolliekar Hcrrn K^ftelitz, sonsi vo>i >«—>?. Uhr Vor- und von 3 — 5 Ul)r Nachmittags freier Zutritt. Hl. k. botanischer l^iarten >» bei Karlilädtlr-Vorstad!, ieültliü d.r !!!cricn Bructc." Freier Zulrict. Volanischer Garlner Herr Andr, ss ! e 1 < ch >n a » n, ^ftolana-.^of (la n 0 w ! r« l, lcha fl l! ch ,r Ncrsuch^. hof>. nel,'!t t>er ^lif e>chl>!g« !l»0 Thi^rarznciLehranstalt, in der „u n t e r n P 0 la n a » Vo e >I a I> t " Haus-^)tr, H6. Frei.Zutritt. K. f. Landwirthschaft-Gesellschaft und der In- dustri^'-Vcrei» , in der Galendergusse HauS.^ir. >>)5. 2ch»lid'^ >»!o!»o!on!!che I!„d üonch!lie„s.,mml>!!!q, r schiscl'fa Hcnls-'itr. 7!». A»»nl0!<»i, bei», Besil^r brr siaminll!»^ lgeqcnwäellg in d.r ^>nd>u»a deb Herr,, I. Stare a>n allen stärkt.) Tparknsse (Iahrm are tp latz HausÄtr, 7s) Montag Millwoch und ^amllag von <) bis >2 Ilhr Vormilta^s. Pfandamt >r>^,g und zrcila^ von U bis 12 Ul,r Vornnllags. ') Beiträge für 0 i c le Xubrik werden bereitwillig! sngenemmen. 6- "139. 3) Vcachtcllswcrth für Vallhcrrctt. Bc>m Gcferti^tcn sm0 il^ ocr nächst l^derlal^ach, am ^mbachftuffc gclegcncn Zlegclfabrlk gule Dachzugcl in großen oder kleinen Parthien zu l)llligstcn Prel sen zu lMen Die Vorzügllchkeit der Ziegel vieler zal^rlk hat sich an vielen, sowohl >'lcrar,(U. als Pril.'at'Gei>üu0cn bewahrt, und 0er Bezug derselben pr ^aibach kann zu Was' ser in Schiffen, oder anderorts auf guter Fahrstrasie sehr leicht bewerkstelliget werden Nähcre ^luokunft hierüber gibtin^a,-bach Herr I o l) a n n K o m a r >»,!«<> Gugla, Vorstadt Krakau Nr. /.0, und in Qbrrlaibach im Gasthause alte Post, Haus-Nr ^, der Gefertigte^ Josef Kottnig. Z. 359. (3) Anempfehlung. Dle lobliche Behörde hat mir die Ausübung eines Bau- und Maschinen- Schloffer-Befugnlsses gnä< dlgst bewilliget. Ich mache davon Anzeige, bittend, mich emes zahlreichen Zupruchcs zu erfreuen, wobel ich die Versicherung ertdclle, daß lch, gestützt auf vielseitige Erfahrungen, allen geehrten Auftragen bestens zu entsprechen bemüht scm werde. Laibach am W. Februar 1856. Will). Zimmerman!!, Scyi0ffcrmel»1l'>-. Wiencr.Straße Nr. 79, Amdrosch'schcS Haus. . Z. 344. I > d r Iß. v. Ii^l<»z>l,>,iiZ«» - ck « < «l<»K» szn,»l»<»i'Z5'schcl, Blichhaursüüg lind b»'i F<»l»«„,> «»«lii»i in Laibach >>I zli habri, ! llü, in silier Zeit ein gebildeter >attdelsae-sckichte, 5) de^ kanfmättnisclnn )tccl„ll,,<., .») dcr Mün;-, Masl- nnd Gelvichtoknude, U» (5re»!plare» biirgt fnr die Vrmul> l'^irslit oe>)sell'e!l. Tchv interessante Velclirimgl'i, zur Kenn!ni>! der Mädch.n nnd Frcin.n, uin sich ,nii Kln^it l'ei denselben zn ben.hine» nnd sich ihre Zuneigung nnd den Sieg der Liebe dnrch richtigen T a t t silr iminer zn erwerben, enthält da^i Vllch: l^- Ueber den Uml,lN,g mit dem Weiblichen Geschlecht. (fin Nathgrber fnr jnnge Männlr, die sich die Neigung de« »veiblichc«» ^»efchlechtec. nicht nnr er-werven, sondern auch erhalten wollen. — Aus dc» P.N'icren tüi.c« ^rlterfahrnen. Von H. Eberhard. Zweitc ?lllftagh!. Preis l si, ,2 kl. Dies, ^n^gezcichncte Anch enthält tiller den verschildeüe» Galanterien »no de», richtigen taktvolle» Benelimen, a,.ch Definitionen nber d e Uiebe, nber zärtliche iiie-dcovcrliältnisse, Pantoffel, .^loru, Brautstand und Grnndregeln ,ur Nenverehelichte. — ^nni.nHeiraths-,nv>nd>oalen ist die Anschaffung dies^ ^nchc^ ^!!g.Iegtn!!ichst z» einpfehle». Dcr popnläre Gartensrennd, odcr die Kunst, allc in Dcntschland rrgetircil-den Dlumcn und ?gsgeben von V. Tchmidt und F'. Herzog (.'tnnst^irtinr in Weimar). Vierte Verbesserte vlnsl^e. Prci^ l sl. 28 fr. Von diesem beliebte» Gnrtenbuchs >!, .jcht die vierte »>er-bc^crte ^nfln^c erschienen, worin die ^iehung, Wxrtnn^ nnd Pstsi>c der nerschiedeuei! Illnmen ilnd SlUtengewächse in ^10 Anweisungen beschricbcn ift, nnd o»n> anch diel> c r t i lg nn l»«-»littel >ie»cn schädliche ^nscklen enthält. Allch !N H^i^z»'^!'« Bnchl>n!d!ll!ig i» Klagenflll't ni,d bei M»Rll»tt»i,' in Tuest oor^äthlg. 3. 440. (!) 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Der (^ffe!t dicscr Bilder durch das til^oz^i' gesehen, ist ei» so wunderbarer, daß mau ,ich srnher leine ^oritellung zll "'"^Vir''er^nb"u uns ciu hochvcreh.tes Publiknn, wiederholt zu r.cht zahlreicher Ansicht dies^' höchst.intenssantc» 0,eg.ustaudcs höflichst einzuladen. »ll-.,<,<'I- No^pi,» , Graz l850. ^"»cngassc. i