H^??. Montag, 3. December 1894. Jahrgang 113. 5) ^ < ^^" " b,s ,., 4 ^^^,, 25 l". Lrvf,/rc per Zeile 6 tr.: bei «ftrie» Wiederholungen per Zeile 8 ii. Die «Laib. Zeit,» erlchrint tüglich, mit Nulnahme der Sonn« und Mertage. Dle »dmlulftratl befindet sich Tonarel«Pl»V sir. I> die Redaction Vahichofgasse 3ir. 15. Vprechstunden der Redaction von » bl« ll llh« vormittag» — Unfrankierte Briefe werde» nicht angenommen, Manuscripte nicht zurückgestellt. ^ Amtlicher Hheil. ,"höchs/' "^ k. Apostolische Majestät haben mit M^ unterzeichnetem Diplome dem Oberst-" Fillni, onz V ^'^l eines Legationsrathes bekleideten "üllev. "klar und zweiten Dragoman Ladislaus >z^er f. und k. Botschaft in Constantinopel "Aonz ^ ""^ letzterem zugleich den Titel eines '^cretärs allergnädigst zu verleihen geruht. ^hft/^nanzminister hat den Finanzrath Dr. Otto 'X 'y.v.fe r in Brixen im Uebersetzungswege zum ^lo«'? '"^ den Dienstbereich der Finanz-Direction ^^lurt ernannt. Nichtamtlicher Theil. .^e Madagascar-Efpedition. ^iche"» "stenmale seit langer Zeit hat die fran->lglyk, "," sich mit freudiger Bereitwilligkeit zu ?M I überseeischen Expedition entschlossen. Wenn .?"gen ,.""l' wie viel Mühe es die früheren Re-Mngen , '^te. die nöthige Mehrheit zusammen-!i ""g ^« ^^ Besetzung von Tunis und dle Er->cil un^ Etlichen Hinterindien durchführen zu ^>ebm. "le widerwillig diejenigen, die für diese ,??s,ch ""M stimmten, sich dazu herbeiließ n, wenn M.^ "innert, dafs Freycinet nur 75 Stimmen ci^N « ^ verlangte, dass Frankreich am Em->«'llel>^^'en theilnehme. so sieht man mcht ^lge V)-^ch'lng, welchen leichten Erfolg das a/a/n-^Pj ''N'sterium mit feinem Plane einer Expedition ^^Mscar errungen hat. Das Ministerium for- derte von der Kammer K5 Millionen, um 15.000 Mann nach der afrikanischen Insel entsenden und die dortige Schuhherrschaft mit der Gewalt der Waffen auf eine festere Grundlage stellen zu können. Die Kammer hat die Forderung mit Zweidrittelmehrheit e.füllt, und es ist nicht daran zu zweifeln, dass der Senat sich im gleichen Sinne aussprechen wird. Dies bezeichnet eine Wandlung der Stimmung, die an sich schon Beachtung verdient. Frankreich ist weniger nervös und selbstbewußter als früher. Zwar ist auch diesmal wieder das Argument aufgetaucht, man dürfe die Armee nicht durch Abseudungen nach Afrika schwächen, im Osten lauere der Feind, der nur nach der günstigen Gelegenheit suche, um einen Streit vom Zaune zu brechen und Frankreich zu vernichten. Allein es hat keine Wirkung geübt. Allmählich hat in Frankreich die Erkenntnis doch Forlschritte gemacht, dass Deutschland so kriegslustig nicht ist. dass es vielmehr den Frieden will und an Ueberfälle nicht denkt; dass auch nicht überall I'triguen gewittert werden müssen, die Königin von Madagascar beispielsweise nicht geheime Briefe aus Berlin erhält und ihr Widerstand nur den «weck hat, französisch' Soldaten aus Europa zu locken, damit dann das schöne Frankreich umso e: folgreicher angegriffen und ihm der Rest seiner Milliarden und seiner Pendulen und die Hälfte seines Gebietes ge« nommen werden können. Man ist in Frankreich ruhiger qeworden und hat ein gesteigertes Gefühl der Sicherheit. Man interessiert sich aber auch mehr als früher für das Colonialwesen. Nicht als ob die Kolonien sich gar so ertragreich gezeigt hätten; Colonialgebiet ist ein Acker, auf dem der'Same erst spät aufzugehen pflegt, Da aber Deutschland, Italien und Belgien in die Bewegung eingetreten sind. England seine afrikanischen Besitzungen unablässig erweitert, will man im Wettbewerb um den dunklen Weltlheil möglichst weit voran bleiben. Schon jetzt kann sich das dorlige französische Gebiet mit dem enalischen an Ausdehnung messen. Nun soll durch Errichtung eines effective« Protectorates über Madagascar auch diese Insel, deren Flächenraum so groß ist, wie der von Fraulreich felbst, dazugeschlagen werden. Vom ostasiatischen Kriegsschauplätze. Beachtenswert ist das einmüthige Verhalten der enalischen Presse bei der Betrachtung der voraussichtlichen Folgen, welche die Einnahme von Port Arthur zur Folge haben kann. In eindringlicher Weise wird der chinesischen Regierung gerathen, sich so rasch wie möglich auf Gnade und Ungnade zu übergeben und durchzusetzen, dass Japan schleunigst mit seinen Friedens-bedingungen herauskomme. Es tritt jetzt auch klar hervor, dass sich die englische Ansicht schon jeht soweit geändert hat, als früher das Losungswort «Unabhängigkeit Korea's» lautete, während es i/tzt als vollkommen gerechtfertigt anerkannt wird, dass Korea nicht bloß eine UnabhängigtVit verlieren, sondern geradezu dem japanischen Machteinflusse unterstellt bleiben soll. Juso» weit ist diese englische Sinnesänderung eine Wirkung d?r japanischen Siege auf die englische öffentliche Meinung. Bedenklicher als dieser LandMretung steht die englische Presse der Frage der Kriegskosten gegenüber. Man ist eii'ig darüber, dass die japanisch' Kostenrechnung, die anfänglich auf 15 Millionen Pfund ge« schätzt wurde, nunmehr, nach der Einnahme von Port Arthur, auf 25 Millionen Pfund Sterling erhöht werde, und mau glaubt, dafs China diese Last bequem tr.igeu kam». Aber man verhehlt nicht länger die Furcht, dass Japan auf den Gedanken kommen könne, weit über diese Forderung hinauszugehen und eine so hohe Entschädigung zu verlangen, dass es durch diese Summe in den Stano gesetzt wird, endlich die eriehnte und von England wegen seiner indischen Interessen befürchtete Goldwährung zu verwirklichen und auf die Art China dauernd sowohl militärisch wie namentlich auch com» merciell biachzulegen. Das sei seitens der Mächte nicht zu ertragen; eine solche Haltung würde für Japan sehr leicht die Folge haben, dass es die jetzt anscheinend sichere Beute ganz verlieren könnte. Ein Theil der russisch »n Presse begrüßt die Rolle, welche die Vereinigten Staaten von Nordamerika in dem chinesisch-japanischen Kriege übernommen haben, mit Genugthuung. Dem «Sun Otetschestwa» erscheint sie jedenfalls mehr erwünscht, als die Sondereinmischung eines beliebigen europäischen Staates oder des ge-sammten «europäischen Concerts». Es werde hi.durch die Gefahr einer directen Collision der europäischen Staaten vermieden. Russland im speciellen werde ja strts die Möglichkeit haben, den Resultaten dieser Pourparlers sein Veto entgegenzustellen, falls das Ergebnis seinen Interessen irgendwie nicht entsprechen sollte. Die «Virshewyja Vjedomosti' halten den Zeitpunkt, Friedensunterhandlungen zwischen China und Japan anzubahnen, im Interesse Japans gesprochen, Iieuilleton ». 5ll ^°Ul Büchermärkte, ^llsj gemeine Geschichte der bildenden U'l.de,,^ Dr. Alwin Schultz. Professor an V"s!r<,?'^" Universität Prag. Mit zahlreichen ll^N. 4 '""en, Kunstbeilaqen, Tafeln und Farben-U ^ Li c ^' circa 1600 Seiten, vollständig m »3"dM'""""a." 5 2 Mark, welche in zwanzig bis «^ "ilg Vionaten erscheinen werden. Nrben den liz^ an .'Leitfaden, und «Grundrissen» hat es Kk^lUnk?"" zusammenfassenden, auf Wissenschaft-!^eH'7'schen Forschung der neuesten Zeit zu-^ ""ei, . Z" Zu einer klar und geschmackvoll aus-lilt^ d^ °Wtändigen Darstellung des EntwickllN'gs-V^ter b!^" Künste von den ältesten Zeiten ^üil^er U?s^b auf die «Modernen. unferer Gegen-V"' ai8??"e hat hier weniger für feine Berufs-*>'li. 9 eis, °?""hr für alle Kreise des gebildeten und V'lch w ?dm Publicums gearbeitet; am Fa-Ky? lörd rn>. '"" W"k benutzt werden und zu le-><>2"^un,?. Wirken gelangen. Diese neue all-^chhand?. '^^^, selche von'derG.Grote'schenVer-"Rttel) ^' Separat-Conto (Müller-Grote und ^ausgegeben wird, enthält eine um- fassende, glänzende, künttlerl che Illustration, in der ick das gesammte Kunstschaffen aller lunstpflegenden Völker in reicher Fülle der Veisp.ele interessant und wirkungsvoll abspiegelt. Em Vllck m die vorliegende erste Lieferung läfst nicht darüber m Zweifel, dass d-ese A.faabe glücklich durchgeführt werde. Diese vor« treMick'n Tafeln und Textbilder bringen die herrlichen großm Meister all.r Zeiten^in cha alteristischm Repwductlonen zur Anschauung und wirken in ihrer künstlerischen Vollendung erfreuend auf das Auge und im besten Sinne anregend auf Herz und Gemüth. Alle echte Kunst erhebt über das All-täaliche und Vergängliche! Daher wird sich denn diefe neue «Allgemeine Kunstgeschichte» j^dem Gebildeten bald unentbehrlich machen. Sie wird besonders denen willkommen sein, die fernab von den Centren der Kunst wohnen und nicht in oer Lage sind die ,n den Museen und Kunstsammlungen bewahrten Schatze an Ort und Stelle iu b sichtigen und doch auch an ihrem Genuss theil-nelmen möchten. Die wertvollen früheren Publicationen der Verlagsbuchhandlung lneteu dle Gewähr, dass auch dieses neue Werk mit der reichen Kraft, die der Anfang zeigt, durchführt werde. Es gebürt im deshalb die beste Aufnahme. Als erster Band des vierten Jahrganges der Veröffentlichungen des «Verelnes der Bücher-freunde. V"lm ersch^n soeben «Der Scharffen-stein. Roman von Auton Freiherr von Perfall. 302 Seiten in 8«. Enzelpre.s geheftet 4 Mark, gefunden 5 Mark. I" überraschend ansprechendem Gewände liegt hiermit der er,te Band vom vierte., Iahr-aana der Vereins-Veröffentlichungen vor uns: ein hübsches Buch in grünem Halbleinen mit weißen Per« gamentbeschlägen und geschmackvollem Titelaufdruck. Dem vornehmen Charakter des Vuchäußeren angemessen ist der Roman Auton von Perfalls, die jüngste Gabe dieses kraftvollen und interessanten Schilderers. Da kann man wieder einmal sehen, was ein feinsinniger Schriftsteller aus einem alten Thema zu machen versteht und wie unter seinen Händen neue Formen gewinnt, was längst verbraucht und verblasst erscheint. Gewiss, das Thema ist alt: der Gegensatz zwischen dem erbansässigen, in seinen Mitteln beschränkten oder verschuldeten Adel und der rücksichtslos vorwärtsschreitenden, auf die Macht des Geldes pochenden Pluto-kratie — das hat schon manchem modernen Roman-schreiber zum Vorwurf gedient. Aber die Art, wie Perfall sich an seine Aufgabe macht, wie er mit feinem psychologischen Verständnis die Personen seines Romans schildert, so dass wir bis in ihr Innerstes zu sehen und zu fühlen meinen, wie er ferner den tragischen Knoten schürzt und den ergreifenden Contrast zwischen dem Nitterthum und der neuen Zeit mit Packenden Worten malt — das beweist von neuem die große Begabung des Verfassers und die Wucht seines Könnens. Perfall ist Reallst, aber nicht ein Realist vom Schlage jener, die sich nur an die düsteren und abschreckenden Stoffe machen, sondern ein Mann mit offenen Augen auch für das Schöne und Edle, und vor allem ein Mann w.l Welt. der dem Leben und den Menschen tief in die Augen geschaut hat. Wie er den Kampf empörter Geister trcffl'ch zu schildern versteht, so findet er auch den richtigen Ton für die zarten Regungen der Seele und schafft Frauengestalten von frappanter Lebenswahrheit. Es würde uns zu weit führen, wenn wir auf die Handlung und die Personen des Romans Laibacher Zeitung Nr. 277. 2374 3. Decembe^i^. für verfrüht. Sie begründen dieses Urtheil mit dem Hinweis auf frühere chinesische Niederlagen, die alle, da sie nicht gründlich genug gewesen, von China leicht verwunden worden seien. Dasselbe sei sofort wieder drohend aufgetreten und habe alle mercantilen und culturellen Einwirkungen nach wie vor velhiudert. Die Japaner würden sich und anderen den größten Dienst erweisen, wenn sie dm Chinesen eine möglichst fühlbaie Lection zu ertheilen fortführen. Keine der Mächte werde sie hierin stören.___________________________ Politische Uebersicht. Laibach, I.December Der permanente Gewerbe-Ausschuss erledigte gestern die Berathung der Vorlage über die Sonn« und Feiertagsruhe. Der Thierseuchengesetz-Ausschuss war gestern ebenfalls zu einer Sitzung versammelt. Die nächsie Sitzung des ungarischen Ab« geordnetenhauses findet heute statt. Auf der Tagesordnung steht die Specialdebatte des gestern verhandelten Gesetzentwurfes, eventuell Fortsetzung der Budgetdebatte (Etat des Ackerbauministeriums). Im Edelenyer Wahlbezirke wurde gestern der Liberale Bela Ragolaji einhellig zum Abgeordneten gewählt. Wie die «Berliner Politischen Nachrichten» mittheilen, sind alle Forderungen, welche im Interesse der Landescultur für den nächstjährigen preußischen Etat eingestellt sind, unverkürzt bewilligt worden; insbesondere ist eine sehr beträchtliche Erhöhung der dem Landwirtschafts - Minister für diesen Zweck zur Verfügung stehenden Fonds in Aussicht a/nommen, Außerdem schweben Erörterungen wegen Bereitstellung von außeretatmäßigen Mitteln zur Förderung der Landescultur-Interessen, insbesondere des Verkehrswesens. Aus Rom veröffentlicht das Amtsblatt königliche Decrete, durch welche die Organisation der Armee abgeändert wird. Die decretierten Reformen sichern ein Ersparnis im Gesammtbetrage von siebeneinhalb Millionen zu. Den betreffenden Decreten geht ein Bericht des Krigsministers voraus, in welchem die sichere Erwartung ausgesprochen wird, dass die Armee eine Stärkung durch diese Reformen erfahren wird, welche eine Vereinfachung des Dienstes, Erhöhung der Anzahl der Officiere in den Regimentern, die Elhöhung drs Friedensstandes der Compagnien, eine bessere Kriegs» Vereitschaft, eine festere Gliederung d^r Miliz sowie eine raschere Mobilisierung in sich schließen. Die Thronrede, mit welcher die italienischen Kammern am 3. d. M. eröffnet werden, foll nach einer Meldung aus Rom bezüglich der auswärtigen Polilik nur kurze Erklärungen enthalten, in welchen der festen Zuversicht auf die Erhaltung des Friedens Ausdruck gegeben wird. Nach Mittheilungen belgischer Blätter hat ein unter dem Vorsitze des Königs Leopold kürzlich abgehaltener Mmisterrath beschlossen, eine möglichst schnelle Erledigung des Budgets in der Kammer herbeizuführen, um alsbald zu den angekündigten social-politischen Vorlagen übergehen zu können. Man beschloss auch die Ablehnung des social-demokratischen Antrages auf allgemeine Begnadigung der infolge der Arbeiter-Unruhen des Jahres 1886'und der politischen Wirren des vorigen Jahres verurtheilten Personen, deren Zahl insgesammt gegen 5000 betragen soll. Im französischen Senate forderte Senator Aorridione den Minister ws Aeußern, Hannotaux, auf, sobald als möglich die Feststellung der italienischen Grenze in den Alpes Maritimes vornehmen zu lassen, um den unaufhörlichen Beschwerden ein Ende zu machen. Der Minister des Aeußern erwiderte, dass der mit der fraglichen Grenzbestimmung betraut? Ausschuss in voller Berathung begriffen sei und seine Arbeiten fortsetze. Italien habe seinen in Turin, Alessandria und Piacrnza commandierenden Generalen aufgetragen, im Geiste der Verträglichkeit vorzugchen. Der Minister bemerkte schließlich, er habe es nicht nöthig auszusprechen, dass Frankreich bestrebt ist, Zwischensülle, die bedauerliche Schwierigkeiten hervorrufen könnten, zu vermeiden. (Beifall.) Der Senat nahm sodann in erster Lesung den Entwurf betreffs Regelung des Hafens von Havre und des unteren Laufes der Seine an. Wie aus Belgrad vom 30. v. M. gemeldet wird, betraute der akademische Senat eine aus drei Professoren bestehende Commission unter dem Vorsitze des Decans der Juristen mit der Untersuchung der Angelegenheit betreffend die Excesse der Studenten. Die «Times» erfährt aus Buenos-Ayr es, dafs in der nächsten Woche in der Kammer eine Vorlage betreffend die Consolidierung der Provinzml-schulden auf Grundlage der internen Goldbons der Nationalregierung eingebracht werden wird. Die Vorlage bestimmt die Ausgabe weiterer Bons über die nominellen Schuldencapitalien hinaus für Tucmnan und andere Provinzen, welche entschieden mehr als die proftonierten drei Procent Zinsen zahlen können. Der Congress wird das Project wahrscheinlich genehmigen. In Rio de Janeiro kam es am 29. v. M. zwischen Nationalgardisten und Polizisten zu einer Schlägerei, bei welcher eine Person getödtet und fünf verwundet wurden. Aus Lima verlautet vom 29. v. M., dass die Regierungstruppen die Insurgenten bei Seminario ge» schlagen haben. Nach einer Meldung der englischen Blätter aus Shanghai vom 29, v. M. hätte die Regierung beschlossen, Nanki und den Hafen von Hailan für den ausländischen Handel zu eröffuen. Tagcsneuigleiten. — (Hofnachricht.) Die durchlauchtigsten Erzherzoge Ernst und Rainer, letzterer in Begleitung seiner Gemahlin, sind zu längerem Aufenthalte in Arco eingetroffen. — (Vom Petersburger Hofe.) Aus Peters» bürg wird der «M. N. Ztg.» gemeldet: Pas Hochzeits» geschenl des Kaisers Nlkolaus an seine junge Gemahlin bestand in einem wundervollen Saphirschmuck, zu welchem Steine bereits seit einiger Zeit gesammelt wurden. — Visher war streng verboten, irgend etwas über die kaiserliche Familie zu telegraphieren. Die Censur strich jede derartige Depesche. Sett einigen Tagen ist dies durch den Hosminister Grafen Woronzow, jedenfalls aus allerhöchste Initiative, dahin abgeändert, dass sür die Censur von Zeitungsdepeschen über das Kaiserhaus ein besonderer Beamter des Hosministeriums bestimmt wurde, welcher das ihm obliegende Nmt durchaus milde un ausübt. ^> Oie d>« - (Pas russische Kaiserpaar,^ ^, Blätter aus Darmstadt melden, mrd ^- wa^ russischen Kaiserpaare« nach Weihnachten da) >^<.) -(Aus dem Wiener Gem"" M Im Vemeinderathe widmete am 30. v. Al. . ^eist" Pr. Grübl dem verstorbenen ehemalige« ^"^ll°"i< Pr. Felder einen tiefempfunden?« Nachruf. ^ ^le^ge"' der Sitzung wurde Pr. Geßmann w?gen ""e ^ «,««-den Ausdruckes gegen die Majorität für elne«?? geschlossen. ^-, fried.) «"' — (Baronin Elisabeth Se" . ^sc'" Troppau wird geschrieben: Baronin 6"'°°" ^ e"t' sieht in der nächsten Zeit einem freud'gen v u ^ h>e gegen. Die Baronin sowie ihr Gemahl v ^„. V>e Sympathien der Vevöllerung dauernd erw ^^B Armen und besonders arme Kinder kennen ^n sehr gut; ob sie am Arme ihres Ge"°X «, des Wlges kommenden Armen zu beschenken, ^M' — (Verlobung.) Das «P"g" "^ ^!"< theilt mit, dass am 29. v. M. die Verlobung ^ ^j zchin Marie Schwarzenberg, der jungs«" ^<,hl>" Fürsten Karl Schwarzenberg und Schwester °' ^ del" oes Statthalters von Böhmen, Grafen ^y« , ^^" Grafen Ferdinand Trautmannsdolff, Sohn Karl Trautmannsdolff, stattfand. .^.laas'^ - (Das neue deutsche ««!« °^daft biiude.) Der Berliner «Reichsanzeiger'lyc' ^M am 5. December die Schlusssleinlegung des n ^n tags-Gebäudts in Gegenwart deS Kaiserpaarrv ^" wird. Unter den Geladenen befindet sich außer Bismarck auch Graf Caprivi. . mortal'^ — (Die Erpressungs-Affalre^ P«>l'. Der frühere Administrator des Jo"««" n T,e" Procard. und Baron Hejfler wurden wurden ^tet. nähme an der Erprefsungs-Affaire P^allö ° AlB - (Todesfall.) Prinzessin ^ ^n d bürg, Schwester des Königs von Dänemari, ^ ^lge^ adeligen Convents zu Itzehoe, ist am 30- v-gestorben. Local- und Provinzial-Nachrichten- ^^ - (Vom Krainburger Gy^h^ Das t. l. Ministerium für Cultus und U"" ^,^ Einführung des nicht obligaten ^^ng' .^ , Unterrichtes am Staatsgymnasium in "" ^Mchul^... und hat die Ertheilung des ersteren der «° ^ M" lehrer Herr Johann Pezdic und des l^" ^ schul-Lehrer Herr Johann PodlraM übern ^g z - (Anerkennungen.) 2°"t . Mnd° gehenden Nachricht hat das k. k. «andweyr " ^ ^^ Graz dankend anerkannt, dass anlässllch " ^gef^ den Iohre bei Reisnitz (und Concenttierung der l. k. Landwehr-Inl°" hM ° Division die Truppen gut untergebracht .^ A", ^^ der militärischen Action förderte. näher eingehen wollten, und wir hoffen, dafs unsere Leser sich selbst an die Lecture des Buches machen werden. Die Geschäftsleitung des Vereines der Bücherfreunde beweist mit dieser literarischen Gabe aufs neue, dass sie ihr Amt mit Takt und Glück zu verwalten versteht. Wohlfeile Gesetzesausgaben. Nach einer alten Rechtsparömie kann sich niemand mit der Unkenntnis des Gesetzes entschuldigen. Dieser Grundsah hat in die Gesetzgebung aller Herren Länder Eingang gefunden, und er ist auch selbstverständlich, denn ohne ihn würden Unkenntnis und Unbildung zu einer Prämie ür Spitzbuben werden. Aber nicht von diesen letzteren oll hier die Rede sein, sondern von jenen, die, im esten Glauben, etwas Rechtmäßiges zu thun, über eine Bestimmung des Gesetzes straucheln und zu Falle kommen. Es hnßt zwar, dass sich der gute Mensch m seinem dunklen Dränge des rechten Weges wohl bewusst ist. Aber wie oft trifft dies nicht zu, wie oft erwachsen insbesondere materielle Nachtheile dem, der in den Gesetzen nicht recht Bescheid weiß. Es ist daher nur Wendig zu beg.üßen, wlnn wohlfeile Gesetzesaus, gaben veranstaltet werden und so auch dem großen gchoten wird, sich einige jnri-stNche Nenntmss, zu ,,^^ dieses Verdienst hat sich du- VerlagtzlMdllmg von Philipp Necl a min Leipzig um Oesterreich erworben, denn sie hat in ihrer bl kannten Universal - Bibliothek nun auch das allgemeine bürgerliche Gesetzbuch erscheinen lassen. Die Mehrzahl der deutschen Gesetze ist schon in dieser billigen Ausgabe erschienen und dasselbe wird Hoffentich auch bald von den österreichischen Gesetzen zu constatieren sein. Die Kunst, den Haushalt zu führen. Briefe an eine Braut von Marie Grimm. Wien, C. Grrolds Sohn, 1894. Preis 1 fl. ^Umfangreiche Bücher -rreichen ihren Zweck nicht, weil sie von juugm Mädchen erfahrungsgemäß nicht gelesen werden», sagt die Verfasserin im «Vorwort»; sie hat sich deshalb bemüht, kurz zu sein, dabei aber doch mancherlei Dinge und in sehr gefälliger Form berührt, welche iu größeren Werken öfter als zu geringfügig beiseite gelassen werden. Jungen Hausfrauen ist das schmucke Büchlein sehr zu empfehle»; aber auch bereits Erfahrene werden es mit Nutzen und Genuss aus der Hand legen. Vom tirolischen Dichter Adolf H. Pooinelli, dem Verfasser der Gedichtsammlung «Morgenwolken» und der erzähleuden Dichtungen «Ahasverus m Tirol» und «Mönch nnd Herzogin», erscheint demnächst im Verlage von E. Pier son in Dresden eine neue interessante Dichtung, betitelt «Freie Liebe». Wie kann durch die Schule dem zur Unsitte gewordenen Missbrauche geistiger Getränke entgegengewirkt werden. Preisgekrönte Studie von Victor von Kraus. Mien, Graeser. Preis 30 kr. Der österreichische Verein gegen Trunksucht hatte auf die beste Bearbeitung obiger Frage eiuen Preis ausgeschrieben, und unter den eingelaufenen 96 Arbeiten wurde von dem Preisrichter-Collegium die von dem bekannten Reichsraths-Abgeord-neten Prof. Dr. Victor von Kraus verfasste, als beste anerkannt. Diese Preisschrist ist nun im Verlage von Carl Graeser in Wien erschienen, und empfehlen wir dieselbe einer besonderen Beachtung. Der Verfasser wendet sich in seiner verdienstvollen Schrift, die ,n sorgfältigster Fassung und einer gemeinverständlichen Sprache geschrieben ist, in erster L,me "" ^lb d^ und Schulaufsichtsorgane, aber aucy ^g ^ Kreise verdient dieselbe die größte ^ Ull^, ,„ wünschen dich aufrichtigst und es hat " ^tlebej"" Interesse einer großen Verbreitung ve, ^ ^ eine Preisermäßigung zugesichert. ^ .^lna ^ Seidels kleines Armee^ ^e " "^ November 1894. L. W. Seidel« V^ ^^MM, ^ Ausgabe dieses periodisch im M" "w ^g"'" „„t, scheinenden Schemas enthält d,e n" yie b ^„d der k. k. Landwehr. Das Welkche" b"^^cht ^ eine Dalstelluug der österr.-ungar- "^^lals >t> wird als sehr brauchbarer Vehel von ^tzi ^ in Civil- und Mllitär-VureauxK'yr ^ge" ist s'iner Brauchbarkeit und Gc"au'U ^ geschätzt. ^ «m Verlag ^. Stirisches Tanzalbum, ^hrg^ ^< Franz Pechel in Graz 'P d^ schienen, der 13 Stücke runter Anna B Otto Gwsse u. s. w., Walzer, Polk"^ „Ut, 1^' H^r Simon Omitel, Strafhauscurat "i o', ^^ °ls Provisor der Pfarre Dobouec, Herr ?l bei wc°^ ^' Pfarrcooperator in Reifnih als Pro« , 'llcvov» . "e ^"^" und Herr Johann Cudcrman, ^ü Z.?°r in Kronau, als Curat an der l. l. weib- belten ?°" in Vigaun angestellt. Versetzt wurden ? ^tt/ ""^ Kosobud, Pfarrprovisor in Lustthal. ! ^ Aerator nach Grasenbrunn; Anton Pfajsar, ftlb^. °lor in Gutenfeld, als erster Cooperator nach ^ al« / ?V°"z Krumpestar, Pfarrcoorperator in Hasel« >^"cher nach Reifnitz; Ludwig Schiffrer, Piarr- "" Viel/"..^""zdorf, °ls ^cher nach Natlas und Io- ^ Liz« Pfarrcooperator in Horjul, als solcher bteiw""' ^«angestellt wurden die zwei Herren 3 ">,!> ^'^""z Vernit als Pfarrcooperator in Franz- ^tlln Z.^°^ Vrankar als solcher in Kronau. Die ^ a?' " bei Littai, Gutenseld und Dobovec . -^ s^^lgt zur Neubesetzung ausgeschrieben, c» ^elchtt." ubiläum.) Der Betriebs-Director der k. k. ^c<», Staatsbahnen in Villach, Herr Theodor ^iklls/^ ^^"e am 1. d. M. sein 25jähriges Eisen. ?° I8«c,""aum. Per Jubilar befindet sich seit dem l ^>ler.<5 .^." welchem er zum Ingenieur-Assistenten /!^" df« ^ °"d-Nordbahn ernannt wurde, ununter» ^" ^«l, '^ 'm Elscnbahndienste. In den letzten ?hebz"^n stand Herr Theodor von Scala als ^"«h"^tor der k. k. EisenbahN'Äetriebs-Direction ü^tlrb ä b", fungierte hierauf als Stellvertreter z>f er!. '""ors der General'Direction in Wien, l^"!lich ^ Brtriebs-Direction Villach übernahm, der »^" Unl°^ ^ie Krainer Linien der k. k. österr. Staats- ^ au«Icin^f ^"' b^r von Scala gilt in österreichischen °, "rieh, 1^" Fachkreisen als hervorragender Eiscn- l ^lte '"^"iker und erwarb sich durch seine aus- ?/" lltob "^"llhe Thätigkeit in wichtigen Eisenbahn- !. ^" H^. ^"dienste. Da« zahlreiche Personale der ^ Illbila b«-Direction Villach verehrt und liebt ,/Ht ^, der sich grgen seine Untergebenen stets t^chcr c> wohlwollend erwiesen hat, und dessen z?"lch°s. ^"U"g ihrer Interessen sie viele Er- «>« i." ""danken. Die anlässlich des Iu- "tblifh'"ens der Bediensteten geplanten Ovationen h/lü^""l ausdrücklichen Wunsch des Jubilars. ^ch. ^'lharmonische Gesellschaft.) Der ^^bisher mit wenig Ausnahmen der ernsten Kunstgattung gewwmeten concert!aumitlyleuen aucy zur Veranstaltung von Liedertafeln zu benutzen, ist vorgestern ganz vortrefflich gelungen. Die Akustik des großen Saale« der Tonhalle, in dessen Raume die feinere Streichmusik sich allzusehr verflüchtigt, hat sich als recht günstig sür «des Nasses Gcundgewalt und das hohe 0» des vierstimmigen Männergesanges erwiesen. Der Vortrag der einzelnen Chöre machte d?n besten Eindruck, nichts missglückte, die Stimmung des Publicums war freundlich „nd empfangsfroh, und jede neue Nummer erhöhte diese Stimmung. Einen Chor, der nur von Fall zu Fall zu Productionen einberufen wird, zu feinen und sicheren Abschattierungen bringen zu können, wie bei den meisten Chören beobachtet wurde, ist sicher lein kleines Verdienst. Dass dies nicht allein Glückssache war, bewies die Wiederholung der 3höcc weitern möchte. Unter den Vortragen der Regimentslapelle erzielte die Composition von Sr. Majestät dem deutschen Kaiser «Sang an Negir» einen außerordentlichen Erfolg und musste über V.'rlangen wiederholt werden. Der Saal war, dem Charakter der Veranstaltung entsprechend, mit Tischen und einem Buffet versehen; der edle Gerstensaft aus ttoölers Brauerei fand allgemeine Anerkennung, weniger jedoch die sehr mangelhafte Be« dienung. — (Gründung einer Eisen-Genossenschaft.) Man schreibt uns aus Kropp: Hier werden schon durch einige Zeit Vorarbeiten zur Gründung einer Eisengenossenschaft unternommen. Herr lais. Rath Murnil hat mehrmals sowohl diesen Markt als auch das benachbarte Steinbüchel besucht, die Bewohner über die Bedeutung einer Genossenschaft für ihre Industrie ausgellärt, so dass am 13. v. M. und den folgenden Tagen die nöthigen Beschlüsse gefasst werben konnten und die vom Advocate» Pr. Supan verfassten und den Industriellen von Kropp am 13. November vorgelegten Statuten demnächst dem Landesgerichte vorgelegt werden können. Herr Pfarrer Hönigmann hat das Verdienst, durch seine umfassende Thätigkeit in hervorragender Weise das Zustandekommen der «Ersten Nägel- und Eisenindustrie-Genossenschaft in Kropp, registrierten Genossen, schast mit beschränkter Haftung», ermöglicht zu haben. Wenn wir noch erwähnen, dass sowohl die krainische Industriegesellschaft als auch die lrainische Sparcasse der neuen Genossenschaft ihre Unterstützung zugesagt haben, glauben wir für dieselbe ein günstiges Prognostikon stellen zu können. —m— — (Slovenisches Theater.) Was man so ein einheitliches witzig's Lustspiel zu nennen pflegt, bietet der vorgestern ausgeführte «Winlelschreiber» wohl minder; doch spricht aus demselben ein breiter behaglicher Humor, der schließlich, wie in den zahlreichen Schriften Winterfelds überhaupt, in eine Art moralischer Tendenz aus« klingt. Die beiden wirkungsvollen Figuren des Winkelschreibers und seines Factotums wurden von Herrn Ine-mann, beziehungsweise von Herrn Podgrajsli, mit drastischer, infolge der ausgezeichneten Maskierung auch gehobener Komik dargestellt und viel belacht; desgleichen fand die episodistische Figur des Hausbesitzers in Herrn Veroviek einen glücklichen Vertreter, der für seine tadellose Leistung eine separate Veifallsäuß?rung erhielt. Die Nebenrollen befanden sich in mehr oder wenig guten Händen, trugen aber im allgemeinen doch zu sehr den Stempel des Unfertigen, welches diesmal durch verschiedene Gedächtuisleiden nur zu augenscheinlich hervorleuchtete. — Der Besuch war wohl etwas besser, als bei der letzten dramatischen Vorstellung, jedoch noch keineswegs zufriedenstellend, -n- * (Deutsches Theater.) Nls Novität gieng gestern vor gut besuchtem Hause ein Lebensbild von S. Mesen »Unschuldig verurtheilt» in Scene. Die Aufführung und Regie verdient volle« Lob. W gen Ueberfülle des Stoffes bringen wir morgen eine nähere Besprechung. Unvorhergesehener Hindernisse wegen musste das Repertoire dieser Woche geändert werden; es wird heute «Die Zauberin am Stein» von Nissel mit Fräulein Fritz in der Hauptrolle gegeben. Die erste Ausführung dieses Stückes gehörte zu den besten Vorstellungen der Saison, und es dürfte daher die heutige Reprise den verdienten guten Besuch haben. — (Gerichtsverhandlungen.) Bei den am 1. d. M. stattgefundenen Schwurgerichtsverhandlungen wurde Eustachius Dobrota, Taglöhner aus Salloch, wegen Todtschlages zu sieben Jahren schweren Kerkers, verschärft mit einem Fasttage monatlich, einsamer Absperrung in dunkler Zelle und hartem Lager am 23. October eines jeden Strafjahres, verurtheilt. Franz Preiek als Genosse wurde freigesprochen. — Am 29. v. M. wurden vom l. k. Landesgerichte bei den Hauptverhandlungen verurtheilt: Anton Varliö, Knecht in Lokah, wegen schmerer körperlicher Beschädigung zu drei Monaten Kerkers; Franz Stenovc, Taglöhner in Laibach, wegen schmerer körperlicher Beschädigung zu sechs Monaten schweren Kerkers; Ignaz Slatnar, Besitzer in St. Nmbrost, wegen öffentlich r Gewaltthätigkeit zu vier Monaten schweren Kerlers; Anton Zaman, Knecht in Oberschischla. wegen schwerer körperlicher Beschädigung zu sechs Monaten Kerlers; Thomas Atnik, Mullerlnecht in Unterlanomlja, wegen Vergehens gegen das Wehrgesch zu drei Tagen Arrest und 5 fl. Geldstrafe. —l. — (Schonzeit für Wild, Fische und Krebse.) Im Monate December stehen folgende Wildarten in Schonung: Hirsche, Auer- und Birkhähne, Reh-gaise, Wilblälber, Gems- und Rehkitze, Nuer- und Bill-hennen. Für das Gemswild beginnt die Schonzeit mit 15. December. Ferner stehen in diesem Monate folgende Fisch, und Krebsgattungen in Schonung: Lachsforelle»» (Seeforellen), Bach-, Gold- und Steinforellen, Aalrutten (Nutten), Fluss- und Steinlrebse. — (Ziehung der 1864erLose.) Den Haupttreffer gewinnt S. 2865 Nr. 30, 20.000 fl. gewinnt S 647 Nr. 3, 10,000 fl. gewinnt S. 3290 Nr. 3, je 5000 fl. gewinnen S. 2563 Nr. 24, S. 34?« Nr. 36; I« spät. 1 Die c> ^°" Felix von Stenglin. i^lhs. "chter unseres neuen Regiments-Eomman-^ Utoßen "/ ""er Herzen. Schlank, zart, rothblo?id, 5t ^ ^ blauen Augensternen, einer zierlich ge-z, He h " und entzückenden frischen Lippen, schien 2 ben. " verkörperte Frühling über die Erde zu ü^Erlck °'e armen Bewohner derselben durch ihr >h^"d m ne" zu beglücken. Was sie aber besonders ^ l'Ndlic^!!'' war ihre Natürlichkeit im Umgang, ^theg ^ Aufrichtigkeit und wahre Naivetät des Ub^ite^"!? ^ eigenthümlich mit ihr. Ich sah sie t^lvllr s/ voer drittenmale beim Ball eines Ministers. A ^bimer. ^ .'" l« verliebt, aber vorläufig ohne ^ ^und, !'"' Ich ha"? sie gesehen, sie ent-!dr^cht ln" und bemühte mich bei jeder Gelegen-3a >' in ,? " iwr Nähe zu weilen, mit ihr zu klw zu" l2 ^en zu bl.cken, - wie es den ^t ' es war ' ä'^' die Pflanze zur Sonne. Wie ße lMh iH?" ^ wenigemale vergönnt gewesen; V^ b°n ^ Ne noch gar nicht gesprochen, sondern d'eie hr 5°, " angebetet. Da, nach einem Tanze. ^ ^lden i. «?" ""em dicken Würdenträger mit ll^/'ch, als „!" ""sftruch genommen. Mir schien es b°r?en k>^° ^ 3" mir herüberblicke, ich wand mich "ber? Si^ /,'^ durch die Menge und stand bald '°h!«^n qlei^."e meine Anrede freundlich, schlug Mi ä" tnein^ ^" ?"gen nieder. Auch das konnte "^. ^n Gunsten dmten. Ich fragte, ob sie sich ^ls^l' sagte sie. «Prachtvoll!. "" antwortete, schlug sie strahlend die Augen zu mir auf, so dass ich fast verlegen wurde und die meinen fenkte. Indem ich dann wieder emporsah, bemerkte ich deutlich, dass dieser strahlende Blick an mir vorbeiglitt, also wohl gar nicht mir galt. Unwillkürlich wandte ich mich zur Seite und bemerkte einen Kameraden neben mir. Die beiden gaben sich die Hand. Da wusste ich alles. Und ich entsagte sofort, denn er war mein Freund Nach Beendigung des Festes giengen wir zusammen nach Hause, der Kaserne zu, in welcher wir beide wohnten. «Du bist ja so nachdenklich !» begann ich unterweas «Ach — es ist nichts Besonderes —. meinte er «Denkst du an —» mehr sprach ich nicht Er hob den Kopf. «Wenn du's weißt, brauch ich's dir nicht zu sagen.» Einen Augenblick war ich still. «Du Glückspilz!» sagte ich dann. «Sie hat alles. Sie ist schön, gut und reich!» «So meinst du, dass sie wirklich was haben?» fragte er. «Ich weiß es zufällig genau durch seinen Schwaaer der neulich bei Tisch war.» " ' «Weffen Schwager?» «Des Obersten.» Er schwieg. Ec hatte wohl sehen wollen, ob ich wirklich Bescheid wusste. Wir giengen noch m ein Local, um ein Glas «Echtes» zu trinken. Ihn beschäftigte die Angelegenheit offenbar fehr ernstlich. Er rechnete. Er war ein vor. züglicher Wirtschafter nnd hatte nie einen Grofchen Schulden gemacht. Alles, was er kauft?, bezahlte er bar fönst kaufte er's eben nicht. Jede Ausgabe notierte er zunächst in ein kleines Contobuch und trug dann am Ende jedes Monates alles unter verschiedenen Rubriken in sein großes Hauptbuch ein, aus dem er jederzeit ersehen konnte, was er während der einzelnen Monate für Effen und Trinken, für Kleidung, Fahrgeld, Ge-fchenle, für Papier, Tinte u. f. w. ausgegeben hatte. Posten, die während des einen Monates etwas höher als gewöhnlich standen, beschränkte er mit großer Energie während des nächsten Monates. Seit einem Jahre Regiments-Adjutant, stand er im Begriff, sich zur Kriegs-Akademie vorzubereiten. Keiner von uns zweifelte daran, dafs er glänzend bestehen würde. Uebrigens fiel mir auf, als ich ihn fo während unserer Unterhaltung betrachtete, wie hübfch er war. Vefonders sympathisch waren seine Augen, dunkelblau mit braunen Wimpern, sie verklärten sozusagen sein ganzes Gesicht. Wir sprachen an diesem Abend noch viel von Lilly. Er leugnete nicht, dass er sie liebte nnd schien auch seiner Sache bei ihr sicher zu sein, ohne dass er sich bereits ausgesprochen hätte; das würde er nie ohne Erlaubnis der Eltern gethan haben. Aber er war auffallend melancholifch. Es war seine alte Herzrnsgcschichte, die ihn jetzt wieder beschäftigte. «Gerade zu dieser Zeit steigt die Gestalt meiner ersten Brant lebhaft wieder vor mir auf,» sagte er. «Nun, — du liebst sie doch nicht mehr!» ent« gegnete ich. «N — nein! Nur wie eine Schwester. Aber solch ein Mädchen vergisöt man nicht.» «Hm, sie war sehr nett, das ist wahr.» Er lächelte. «Du entschuldigst. ,Nett' ist su gar nicht das, was sie richtig bezeichnete. Sie war ein wunderbares Geschöpf!» Laibacher Zeitung Nr. 277 2376 3. Decemwi^^. je 2000 st. S. 647 Nr. 86, S. 3521 Nr. 30; je 1000 fl. S. 981 Nr. 1b, S. 3006 Nr. 49, S. 3336 Nr. 40. Weitere gezogene Serien: 131, 538, 592, 610, 637, 798, 1149, 1431) 1790, 1374, 1V14, 2032, 2951, 3409, 2418, 3633, 3V42. — (In Weißenjels) wurde kürzlich die neu errichtete zweite Classe an der dortigen Volksschule activiert. —c». — (Tchulsperre.) In Tersein musste anliiss-lich des Auftretens der Diphlherilis in einer im dortigen Schullocale wohnenden Lehrerfamilie die Schule vorläufig bis zum 15. d. M. gesperrt werden. —o. — (Fremdenverkehr.) Im Monate November find in den hiesigen Hotels 1780 Fremde abgestiegen. Neueste Nachnchten. Neichsrath. Wien, 1. December, Heute tagten beide Häuser des Reichsrathes. Im Herrenhause theilte Se. Durchlaucht der Herr Ministerpräsident Fürst zu Windisch-Grätz mittelst Zuschrift mit, dass Se. fürstlichen Gnaden Carlos Fürst zu Clary und Aldringen als Nachfolger seines verstorbenen Vaters in der erblichen Rrichsrathswilrde zum Antritte seiner Functionen als erbliches Mitglied des Herrenhauses eingeladen worden sei. Der Gesetzentwurf betreffend die Regelung der Ausverkäufe wurde der volkswirtschaftlichen Commission zugewiesen und hierauf die Berathung der Gesetzvorlage über die Ratengeschäfte zu Ende geführt. Sowohl die von der Commission abgeänderten §§ 6 und 7 als auch die übrigen noch nicht erledigten Paragraphe des Entwurfes wurden ohne Debatte angenommen und die Vorlage sofort auch in dritter Lesung zum Beschlusse erhoben. Sodann gelangte der Gesetzentwurf betreffend das abgekürzte Verfahren für die Berathung der Civilprocese-Ordnung zur Verhandlung. Derselbe wurde nach einer kurzen befürwortenden Rede Sr. Excellenz des Herrn Justiz-ministers Dr. Grafen Schönborn ohne Debatte in zweiter und dritter Lesung genehmigt. — Im Ab' geordnetenhause wurde die Specialdrbatte über das Trunkenheitsgesetz fortgesetzt. An der Debatte über § 8, welcher die Strafen für Trunkenheit normiert, nahm auch Se. Excellenz der Herr Iustizminister Dr. Graf Schünborn theil. Die nächste Sitzung findet Montag den 3. d. M. statt. Abg. Dr. Laginja interpellierte wegen der Zurücksetzung der kroatischen Sprache in Cultusangelegenheiten in Istrien. Der Krieg zwischen China und Japan. London. 2. December. Die «Times» melden aub Kobe, 30. v. M.: Die japanische Nation sei zur Fortsetzung des Krieges entschlossen und es werden Vorkehrungen für einen Wiuterfeldzug getroffen. Die Eiu-nahme von Port Arthur verurfachte allgemeinen Jubel in ganz Japan. In Chiua nehme die Antipathie gegen die gegenwärtige Dynastie zu. Newyork, 2. December. Nach einer Depesche aus Washington erhielt der Staatssekretär für Aeußeres, Gresham, ein Telegramm des Gesandten der Vereinigten Staaten in Peking, Denby, dass daselbst Chaos herrsche, die Gesandtschaft gefährdet sei und des Schuhes bedürfe. Nach einer Unterredung mit dem Swatssecretär der Marine, Herbert, telegraphierte Gresham an Denby, dass Schritte im Sinne der Schntzgewährung gethan wurden. Gelegratnrne. Wien, 1. December. (Orig.-Tel.) Generaladjutant Graf Paar sprach heute mittags bei der Familie des verstorbenen Altbürgermeisters von Wien. Baron Felder, vor und drückte ihr im Namen des Monarchen das Beileid aus. Budapest, 2. December. (Orig.-Tel.) Das Amtsblatt publiciert ein Allerhöchstes Handschreiben, mit welchem der griechisch-katholische Bischof von Lugos, Victor Mihalyi, zum griechisch-katholischen Erzbischof und Metropoliten von Karlsburg, beziehungsweise Älascndorf, ernannt wird. Nom, 2. December. (Orig.-Tel.) Der König empfieng gestern den hier weilenden französischen Schriftsteller Zola. Deu Blättern zufolge habe der König bei der 'Ändmiz erklärt, dass niemand mehr den Frieden wünsche, " ^?'«'"' "'" .h"bei bemerkt, es sei für die fran-Msche MpM'k ein groß's Glück, an ihrer Spitze emm Mann wie Casinur Perier, einen solchen Au-hangcr des Friedens, zu haben. c>s ,^"sscl 2. December. (Orig.-Tel.) Die Forcit-Fawt denn M,luärlaa>>r bei Bevcrwo ist in die Luft ae-flogen und wurde vollständig zerstört. Bisher sind drei Todte und zwanzig Verwundete aufgefunden worden Paris, 2. December. (Orig.-Tel.) Das «Journal des Dibats» verzeichnet das Gerücht, dass für heute neuerliche Verhaftungen in der bekannten Erpiessungs-Affaire bevorstehen. Die «Libre Parole» spricht von mehreren Iournaldirectoren sowie von hohen Beamten im Ministerium des Innern, die angeblich stark com-promittiert wären. Belgrad, 1. December. (Orig -Tel.) Das akademische Gericht unter dem Vorsitze des Decans der juridischen Facultät der hiesigen Universität hat zahlreiche Studenten über die jüngsten Ausschreitungen an dieser Hochschule einvernommen. Wie verlautet, habe die Vernehmung ergeben, dass bei diesen Demonstrationen auch nichtstudentische Einflüsse mitgewirkt hätten. Petersburg, 2. December. (Orig.-Tel.) In der Station Melitopol der Hosobaja—Sebastopol-Cisenbahn fand vorgestern vormittags ein Zufammenstoß zweier Güterzüge statt. Die Locomotiven uud über zwanzig Waggons sind zertrümmert. Vom Zngspersonal e» hielten einige Verwundungen. Der Verkehr ist unterbrochen. Petersburg, 2. December. (Orig.'Tel.) Der Minister des Innern hat das Gouvernement Kielce für cholerafrei erklärt. Tanger, 2. December. (Orig.'Tel.) Zemmour und Beni Hassan revoltierten und plünderten Ghars. Die Verbindungen mit Fez sind unterbrochen. Athen, 2. December. (Orig.'Tel,) In der Kammer nahm die Debatte über die finanziellen Verhandlungen einen sehr bewegten Verlauf. Der Regierung wurde schließlich das Vertrauen in der inneren Finanzpolitik mit 99 gegen 76 Stimmen votiert. Die Minister betheiligten sich an der Abstimmung.^ — (, Slovenski Pravnil«) bringt in seiner Nr. 11 des heurigen Jahrganges vor allem eine rechlshistorische Abhandlung über «Das Koloneusystciu bei einigen Völkern des Alterthums» vun Dr. Pappafava, Advocat in Iaru'Vecchia, einem in juristischen Kreisen sehr bekannten Schriftsteller. Dem be« handelten juridischen und politischen Rechtsfalle dürften all« gemeines Interesse entgegengebracht werden. — Aus den kleinen Mittheilungen wäre die Besprechung der Frage, ob Advocate» von der Intervention bei Versöhnungsuersuchcn in Ehestreitig-lciten ausgeschlossen werden können, zu erwähnen, welche an der Hand der von Dr. Ehrlich in den «Iur. Blättern», Nr. 42, ex 1894 gegebenen Kritik des Werkes von Dr. Vartsch »Das gerichtliche Verfahren in Ehestreitigkeiten» (Wien 1894) ver* neiuend beantwortet wird. Die übliche, in knapper, jedoch s>hr übersichtlicher Form gehaltene Iudicaturs«Uebersicht beendet auch dieses Heft. U. (Zärtliche Eltern), die in ihrem Kinde das theuerste Out auf Erden erblicken und das Gedeihen desselben mit sorgsamen Augen überwachen, sollen nicht versäumen, für ihren kleinen Liebling das reizende Familien-Album «Unser Kind» anzuschaffen. Dieses, hoch poetisch iu seiner Anlage, vornehm in seiner Ausstattung, wird, wenn nach Vorschrift ausgefüllt, uoch nach langen Iahreu das iu Treue verbundene Elternpaar zurück» verschen in die sonnigen Tage des ersten Lebensfrühlings ihres geliebten Kindes, und wird diesem, wem« herangewachsen uud aus dem Elternhausc getreten, mit auf den Lebensweg gegeben, eine Quelle unversieglicher Dankbarkeit und unendlicher Liebe für seine Eltern fowie treuer Anhänglichkeit au sein Vaterhaus sein. Verlag: Julius Kühkopf in Korueublng bei Wien. Der sehr niedrige Preis des Wcrkchcus beträgt: in Papierband mit Schwarz» druck 40 kr. / in Papierband mit Goldpressung 50 kr.; in ganz Leinen mit Albumblättern 1 fl. 20 tr.; in Lederrücken und Ecken, mit Albumblättern, 2sl. Die A", ^ December. Vajda, Beamter: Fischer, Bienenfeld, Kaufleute, W.en. - Me, Kfm.. Rosenham! - Kutetz, Brauerei- besitzerögattin; Vchuscha, Private, SachsenM ^ IiB Prag. — Kapper, Kfm., Schmichov. — Sch"pl"' ^ " 16 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. ^, Durchschnitts«Preis^^^5"7M! Mil, Mgz,. st tt L^-Weizen pr.Meterctr. 6 50 750 Butter pr, Kl" - ' ^.. 3^ Korn » 5 10 5 50 Eier pr. Stuc! . - ^ ^) ^ Gerste . 5 50 5 — Milch pr. "ter . - ^.64^^. Hafer . 5 60 6 50 Rindfleisch pr. l"'" ^. gß ^ ^ halbfrucht » ----------------Kalbfleisch ' ^,60^ Heiden . ?— ?- Schweinefleisch ' ^gs^^ Hirse » 5 50 6 50 Schöpsenfleisch ' ^. gb ^ Kukuruz » 6 80 7 25 Hähudel pr. Stua ^ ^ ^ Erbäpfel 100 Kilo 2 32-------Tauben ' 18? ^ Linsen pr. Heltolit. 11-------Heu pr. M-^lr. - ^ ^. Erbsen » 11------------Stroh ' ' ' ^ Fisolen . 9-----------Holz, h°"es A 7,1t) ^ ^. Rindsschmalz Kilo — 90 — «>laiiei ^ ^ ^ ^ Schweineschmalz » - 64 - - - weiches, ^ ^24 Speck, frisch . ^56-------Wein,roth.,K" ^»- ^ ^ 3^ — geräuchert » — 64-------— weißer^^^------- Lottoziehung vom l. December. Wien: 33 24 71 47 68. Graz: 10 47 2 3^^>-^^ " Mctcorologilche^Bcobachtllngtt^nW5^ '7 UV Mg. 7:;?"8 -6-2' wiMM^ ^r ^ 1, ^ . N. 738 7 —4-2 NO schwach " .^r ^^" 9 < Ab. 7410 —54 NO schwach^___^^7^, '?ll.Mg. 7433 -0 8 NÖ^M^thellw.^ o^ 2,2.N, 7435-22 NO. heftcg " z^r , ,>, 9. Ab. 7444 -16 NO. heftig .^itel, ^H Am 1. vormittags dichter Nebel, nachmittags/ ^.^es^^ sternenhell. - Am 2. heiter, heftiger NO. -^ ^. ^.1 5. der Temperatur an deu beideu Tagen —c,'^ ' ^orl""!5>^ ziehungsweise um 6 7« unter nnd ^2"^e^on^^, Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ial" ^^--? Kulmbacher MöuchsbräuT^ieses be" 1^j„ hie ^ den bairischen Bieren, dem von Vierkcnnern ' ^^e' 'Ml< zeichnung als l,^^^t .^, jedes andere der bekannten Viere eignet, "" ^^rcel«^ Vieres geschieht von der General-Vcrtretuug s>" ^b15^>-gärn in Wien I.. Franz.Ioscfs-Qncü^______— Ausweis ttber den mralldslb"" Geschiiftsstand der l. l. Priv. wechselseitigen ^ Versichcrungsallstalt in Graz mit 31. October 1894. ^ ^ Mersichevu«gs stand: ^gos I. Gebäude-Abtheilung: 104 001 Theilnehn«^ gzs bäude, 167,053.049 fl. Versicherungswert. ^ 55,1? II. Mobiliar-Abtheilung: 19.075 Versicherung«'" ^ fi. Guldeu Versicherungswert. , .^Meitte, ^" ' III. Spiegelglas-Abtheilung: 460 VerslcheruttgS!«, Versicherungswert. ai 6 ^ I. Gebäude-Abtheilung: Zuerkannt,n 425 ^. ^ 12 ^ Gulden 17 kr. Schadenvergütung, <""" ^ g?^ fälle 4950 fl. 20 kr. Schadensumme^ ^H^enfaU"^hade" II. Mobiliar-AbtheiluugiZuerkauntm "^ .^ n Noten ?b«»l«l'ise "l" "" 5 "!3!"' 164 ilb ^ ^ Ultimo . . 100' . 1"«>-«0 »^dWuldv«. 3N"w!" «''steuerfrei j,^ ^ ^°m. . 99-... N-50 >t»^7''^s«nb..Actlen. Held Ware Vom Staate zur Zahlung übernommene Eisenb.'Prior.» vbllnationen. ltlisabethbahn «oa u, guao M. für LN!) M, 4°/°..... 1«ü-^tl«i4» Msabethbahn, 40« u, «000 Vl. ^ Fran"-ss°sH"B.', Cm,'l884/4«/„ 9» «5 l.^«.' Gallzische Knrl<2udwia-Vahn, Em l««,, 3W st. T, 4°/» . »5-3« »"'»K VorailbergcrVahn.E:n,18S4, . 4"/« (blv St.) S., f. 10» st, i». s» - »"> Ung. Goldren7e^°/« per llasse '«!< ^> '^» ^ bto dto, per Ultimo .... l"'«0 l»» »" dto. Meute in Kronenwähr., 4°/«, steuerfrei sür2«NKro»enNom. 9?-«u »» - 4"/« dto, dto. per Ultimo . . «? "<> «^ '' dto. St. OÄl, Gold 10» st., 4'/.°/., 12? 5» I2»^n bto. dto. Silber 10U fl„ 4'/,"/« 10li- 10.'- bto. Staats Obllg. (Ung. ONb.) , V ^ 1876, 5"/„..... 12»'- . 1-" "^ dto 4V,"/,, Tchaillrcgal'Abl.'llbl. IVN'l-5 I«' «5 dto. Prllin.Vlnl. ä I0U fl. ö. W. 15-' - '^'» " blo dto. k 5Ufl. ö.W. 15" »'U I^f.» Thrik Äeg. Uose 4"/« 1"" st. - ">-.'<"> 14,.-"' Grundentl.'Gbliglltionen (,ür »00 st. <." > Anlelie» b. Stadtssemnnde Wien 10«»0 w^ »" «nlehcn b. S'abtssemeinde Wien (Silber ober Oolb^ . . - l»l " l»'' " Prämien MI. d. Stadtam^Men 7» ??. l>./5 Borsebau Änlchcn. verlosb. 5^ IM" l^." 4"/„ Kralner Lande« Nulehen . —'^ «eld Ware ßsandbrieft (füriuast.). Noocr.allg.sst. in50I.t>l.4°/nG. 1L5-. i^' bto. „ .. in 50 „ 4>/,°/<> —— -^ ^ dto. „ „ ln50 „ 4"/^ 98?« 99 b0 bto, PrHm.-Schldv. «"/<,, I.Tm. Ils. — 11? - dto. dto. 3"/n, II.Em. ,1/5" 118 lit. N.-österr.Lllnde«.Hyp.-?lnst.4°/<, »,< >«' 100 60 Oest.-ung.«a»l verl. 4>/,°/<> . — ^ ^^ bto. dto. ,, 4°/« . . 100-— 100-80 bto. bto. 5Njähr. „ 4°/« . . 100- I00-8U Sparcasse,I.est.,30I, 5'/,°/»>,l. l0l5« — — Prioritäte»Gbligalionen (für 100 st.). Ferdinands Nurbbllhn (tm, 1886 icx>-— 101 — Oesterr, Nordwcstbahn , . . 1,0 f.0 111 "" btll i^ 5°/„..... 12« ^ !»>' 7:. Ung,°galiz. Vahn..... in? 40 1N8 4« 4°/„ Unterttainer Allhnen , . »«",0 i»9 - Diverse Kose (per Stlick). Nubapest'Vllsilica (Dombau) . 9-10 < Clary-Lose 4<» fl. LM. . . . 5? 5i 5l> .'><> 4"/„ Donau Dampslch. lUOstLM. 143 ^' 14«'— Ofeuer Lose 4» fl...... 6i'— l>4 «!> Salm-Lose 40 fl, LM. . . . ''" "" ?l >-"> Et.^Genois Lose 4« st, LM. . ! 71-25 ?2-- Nalistcln-Losr 20 st. CM, , . 50-— 54'- Win)isch„räh Lose li«> st, (!M. . —-— —'^ Oew, Sch,b,3"/„Präm. Schuldv. b Äobencrcdltanstllll,!, Em. . 19-5" "l>'5l> bto bto, II. Em. 1«»». . , 28— 31 — Laibachcr Lose...... 25-5" - - «eld Ware Kank»Artien (per Stück), «lnstlo-Oest. Vanl 200 fl. 60°/« « I5x 50 Aodcr.-«nst,,Oest.,»0«st.O.40»/„ bx?—. ^3« ?^ Crdt.-Anst. f. Hand. u.V. 180fl.----------- .. dto. dto. per Ultimo Septbr. »l»«'—8»«'5<, Ireditbllül, llll^. ung., 200 st. . 493-493 50 Dsposilenbanl, «llg., 20« fl. . 263-50 2>>4'5> Escomptr Ges,, Ndrüst,, 50« fi, ?«,»-.-7?z — Giro >i Cassenv, Wiener, 2N0fl, 204- »"«- Hypo!helb„Oeft,,200fl. 25»/«». ^? — k«--- Lünderbaul, Oest,, 200 fl. . . »?9 . 279 5« Oesterr-unssar. Aanl. 600 fl. . iu44 104», Unionbanl 200 fi...... 81» ?', 3,^-f»' Nerlehrsbllill. «ll«., l40 st. . i«l 50 185 50 Actien von tzranllport» Knternehmungen (per Stück), Albrecht-Vahn 200 st, Silber . — — — — «ussig-Iepl. Eisenb. 300 st. . . ,7N5 1«,.», BVHm, Nordbahn 150 st. . . Ii3 50 314 5> dto. Weslbahn 2N0 st. ... «>?-5« 4<^.. Vuschtiebiader Hls. 500 fi. «M. n>8» 135^ bto. bto. (lit. N) 200 fl. . 533'5>1 541'-Donau« Dampfschiffahrt« ° Ges., Oesterr., 500 fi. LM. . . . ^z-—,^s — DrauE,lVatt,'Db..Z.)20«st.S. —-— —-.. DilxÄodc»bacher(t,-«.2U0fl.E. ^«— ««.^i, Frrdinaiibs Nordb. 1000 st. >7 t>0 2><« - Lloyd, vest,, Trieft, 5<>0 fl, TM, 5«u — 52» - Oesterr, Nordwestb, 200 fl, S, . 243-75 244/5 bto, dto. (lit. U) 200 fl. Z. 275<>,<. 27« — Prag Duxer Vsenb. II>0 fl. S. . „4 ?o! 8^-«' Sirbenbürner «kisenbahn, Erste —-— — . Slaatseisenbahn li<>0 fl. T. . . ,!»« z>, 390-- Südbai,» 200 st. S..... IU3 x.-> I"ft-ü!', Lüdnordb. Verb.-A. 2«u fl. «M. 205 s,0 2<>6 l>0 Tramway Ges.,Wr.,I?«ft.K.W. 4«^ ... 4«4'><, bto. -. ,«,». Ung.Westb.(Naah.«r°j)2N0fl.S. ,,.h._ ,..z 7» Wiener Localbahnen - «ct.. »es. ?« — 7,.... Industri«.Hrtlen (per Stück). Aaugcs., All«. 0st., 100 fi. . . ll»««N10«... ltgnbier Visen- und Ttahl'Inb. in Wien lNl, fi..... ,«.. . ,«. ^ Eisenbahnw. Leihg., ltrfle, 80 fi. l>» K8».— ,,Vlbe,N!!hl", Paplerf. u. V. ». 5, .. «,... Liesingcr Vrauerei 100 fi. . . i,^Lo 1,? ^, Montan-Gesellsch., Oest. »alpine ion?0 i«? 5, Präger ltisenInb. Ves. 200 fl. ««4 _ n»»?.^ Salgo Tarj. Steinlohlen N0 fl. ??5-— ?>,,.». ,,2chlösslmühl", Papierf., 200 fl. 2I»'Ü'' 2,4__ ,,Sts>irerm.", Paplcrf. u. N.°O. I««». in.i üo Irifailer Kohleiiw. - Ges. 70 fl. li»?__^9.__ Waffenf.V.,Oest.in Wien, K>0fi. 2üü — 2d»b>, Wllggon-Lelhanst., «lllg., in Pest, 80 fi......... 4<,.. 4.,^ __ Wr. «augesellschllft 10« fl. . . i:,i'x5 I8» xb Wienerberger Zlegel'>ct!en»,^» — Devisen. «msterbam....... la»'»!» 103-4.', Deutsche Plühe...... <;l in g,.^,. London........ l2«'?o izz... Pari« ........ 49««. 49 U7. St. Petersburg..... —.. >._' Valuten. Ducaten....... ?>»„ 5 „ 20-ssrlluc«'2tücke..... 991. »»<» Silber........ -.. —... Deutsche Neich«bllNln»ten . . »107, 6l 1». Italirnischs Banknoten . . . «" «5 «,l»z PapicrNubel...... i-3t»> 13.^ '^ÜMenter in Laibach. ^ (34. Abonn..Vorst.) Gerader Tag. ^ Montag den 3. December ^^^"berizl am Stein. es Schauspiel in fünf Auszügen von ^ Franz Nissel. ^>^^^ Uhr. Ende «egen 10 Uhr. ¦1—^^^^^ =^I__-I----------- ! Monatzimmer Frisches Rehwild o- i ^I.HitpI 1 fl., Schulter 45 kr., RUCkVo;deres^per'KUo empfiehlt Laibach, Coliseum. (5176) ,f ^ ' anerkannt als a „KRONEaerBAYERISCHEN BIERE/ ft" „ VerMndtin (| 'FASSERNund FLASCHEN^ von der .. General-Vertretung für Österreich-Ungarn i Wien, 1. Franz-Josefs-Quai 31 L IW Ein nettes Kärntner Werk Franziszi's ist unter dem Titel: Touristische Farbenskizzen u.Volks-lebensbilder soeben erschienen und durch uns zu beziehen. Inhalt: Aus dem Gailthaler Volksleben; Aus den (iailthaler Alpen; Erste Wintertour auf den Glockner; Ueber den Schober; Ein Ausflug ins Sulzbacher Thal; Die Kraiger Schlösser und Frauenstein im Glanthal; Ein Streifzug der Nationalgardisten; Die Sturmwolken von Pontebba; Anerkennung der Kärntner Krieger; Erzherzog Franz Joseph im Jahre 1848; Erster öffentlicherVortrag der Kärntner Lieder. Das Buch ist mit dem Porträt des Verfassers, den Bildern von Heiligenblut, Kais, Pasterze und Erzherzog-Johann-Hütte geschmückt. (Preis fl. 150.) lg, v. Kleinmayr & Fed. Bamberg. Höoh.te AnerkennungJhi^jLimllS:Hoheit def dnrCh~ lniiflitir-tm E1-" K™i.nrinze«Hin-Witwe Zahntropfen der prämiierten Apotheke PICCOLI „zum Engel" I LaibacH, Wienerstrasse. l Zahnschmerzen. fe Ein T=n ft.aeHQ33.au IQ 3«--------- P,l57) K. k. österr. $ Staatsbahnen. ^ ^ ^Altmetall- und Altmaterial-P Verkaufs-Ausschreibung. V^g Pier' B^ch«las' alte Fasser' unremeB Oel fc\Stf£ vorhandenen Quanten und A^^Ga^ungen M V viA(Orn'ularien zu entnehmen, welche ebenso w.ie/'eerBeudnSSigt^ k. k. VS&t^fcrialien und Inventar - Gegenständen be' der"Xn oder gegen D-Sg di epS"Ditec«on (Zugförderungs-Bureau) eingesehen, behoben \£ ^hnL lo bezogen werden können. irArmiilarien benützt werden NvJ. B,öJleö. zu deren Verfassung die hiezu angelegten FormulaiienDe VnltderAü&san'mt den Beilagen per Bogen mit 50 k'^/Ä-Belrii»-00 Vui^rist: «Offerte für Altmaterialien-Ankauf> bei der k. k. Eisenüan ^Dht^ittbis 1Ungste«^ 1S- December L •*., S^;5SL erfolgt ab Wage der Lagerplätze, und sind auch die ^^^&ZUZ^I^ ^.- Sles'ÄüerT-SeSö, i f? 2U vergebenden Quantums oder nur eines ^"der den Bestim-^na » WeiCl€ nachBdem « T ine eingebracht werde oder Ausschreibung nicht entsprechen, bleiben unberücksichtigt. *• t Eisenbahn-Betriebs-Direction Vülach am 2. December 1894. ^ Betriebs - Director: goal« m- P< Laibacher Eislaufverein. Der Verwaltungsausschuss beehrt sich bekanntzugeben, dass mit der Ausgabe der Mitgliedskarten für den Winter 1894/05 begonnen wurde und dass dieselben in der Handlung des Herrn Eduard Mahr am Presoheren-Flatze zu bekommen sind. Preise einer Mitgliedskarte: Für einzelne Personen 3*50 fl., bei Familien für die im gemeinsamen Haushalte lebenden Familienmitglieder 2 50 fl. per Person, außerdem haben Neueintretende die Elnsohrelbgebür mit 1 fl. per Person und bei Familien mit 50 kr. per Person zu entrichten. Der neu gebante Pavillon ist ausschließlich für die Benützung von Seite der Schlittschuhläufer reserviert. Dagegen wird den mit Vereinsmitgliedern im gemeinsamen Haushalte lebenden Angehörigen die Benützung des alten Pavillons gegen Lösung einer Saisonkarte von 1 fl. per Person gestattet. Zur Aufbewahrung der Sohlittsohuhe werden Kästonen gegen Entrichtung von 30 kr. für die Saison zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag ist unmittelbar an den Anschnaller PlankO zu entrichten. Der Verein übernimmt jedoch für die in den Räumlichkeiten verwahrten Gegenstände keine Haftung. Laib ach im December 1894. (5165) 2—1 (5144) T. B. N. 86. Kundmachung. Den Gläubigern im Concurse des Maria Pogacnit'schen Verlasses wird hiemit eröffnet, dass sie von dem vom Massevirwalter Herrn Dr. Josef Nisiak, Advocat in Radmannsdorf, vorgelegten VertheilungsenNvurfe bei dem gefertigten Concurs-Commissar beim k. l. Bezirks gerichte in Radmannsdorf oder beim genannten Masscverwalter Einsicht und Abschrift nehmen können, ihre allfälligen Erinnerungen wider denselbm bis längstens 7. December l. I. mündlich oder schriftlich beim Concurs-Commissar einzubringen, hierauf aber in dem Falle, dass Erinnerungen eingebracht werden, bei der für diesen Fall auf den 12. December l. I., vormittags 9 Uhr, vor dem Concurs-Commifsär anberaumten Verhandlungsund Vertheilungs - Feststellungs -Tagfahrt zu erscheinen haben. Zugleich werden zur Feststellung der in den Vertheilungsentwurf aufgenom« menen weiteren Ansprüche des Masse-Verwalters die Concursgläubiger zu der gleichfalls auf den 12. December l. I., vormittags 9 Uhr, vor dem Concurs-Commissar festgesetzten Tagfahrt unter Hinweis auf die Bestimmungen der ^ 144, 254, 255 und 256 Conc. Ord. hiemit einberufen. Nadmannsdorf am 29. November 1894. Der t. t. Bezirksgerichts. Adjunct als Concurs-Comnnssär: Perschö m. p. (5004) 3-3 Nr. 4929. Edict. Die vormundschaftliche Gewalt über den am 31. October 1870 geborenen Franz Remc von Verd ist über die Zeit der Minderjährigkeit desselben verlängert worden. K. k. Bezirksgericht Oberlaibach am 30. October 1894.