^lr.209. Mittwoch, 12. September 1888. 1ft?. Jahrgang. Laibacher Zeitung. "l»?zi>?"?."°'"p"": M!t P«stvel. halbliihiig sl,k.«o. ffili bit ZusttNun, »n» Hau, «anMrl« sl, ,. - I»l»r«o»» »ll» »löhere verheile >> li,: be, ölt««« U»!«b«holun,en pr, .^cilr » lr. Di« „e»«b«,chel Geltung" «rlcheinl l««llch m!t «n»n»hmc der Sonn» und Feiertage, Die Nbmlnistlatto» bcstnbct sich il1ahnbos.,c>Nc lk, die «tdactlon ll»len»stlaye 15. Sprechstunden b« «ebaction täglich von 10 bi« !2 Uhr vormittag«, — Null»nt!«l« «ne», werben nicht »nzenommeu unb »tanulcrlplt nichtznl»eft«M. Umtlichn Hheil, M.^.k. und f. Apostolische Majestät haben mit Ab!l "" Entschließung vom 5. September d. I. dem Eta°?l ^^ General-Direction der österreichischen Anton Mille moth in Anerkennung lg^s ^dienstlichen Verwendung im Staatseisenbahn- diasi, ^ °"' Titel eines Baurathes taxfrei allergnä. "" i" verleihen geruht. hat d^^s'bent der k. k. Finanzdirection fiir Krain piM" ^nceptspraktikanten Gustav Tauzher zum ^^ichen Finanzconcipisten ernannt. Nichtamtlicher Mil. Zur Spitalsfrage in Lailmch. ^fenlli^^S ^^ beabsichtigten Baues eines neuen Nische ^"Krankenhauses in Laibach erstattet der krai-hoher 9 ?"Muss dem Landtage folgenden Bericht: ^halteli^"All! In der am 17. Jänner 1888 ab-1)Un"s.?'b"ng hat der hohe Landtag beschlossen: Zierten - " 'm gegenwärtigen Krankenhause con. ^"8tlz' "^^ sanierbaren Uebelstände und des Platz-? im ^'"b weiters in Berücksichtigung dessen, dass "Landp/^ b« Entwicklung und Verschönerung ^nwär i ^"M°ot gelegen ist, das Krankenhaus am ^ den U^Dlle aufzulassen, hat der hohe Land-«ud ^ ^eschlliss gefasst, für den Fall. dass die ^llgell 3? , ) erwähnten Unterhandlungen einen Ms an -in °"l nehmen sollten, ein neues Kranken-"Aien. ^ anderen und geeigneteren Orte aufzu- ^>ldes"u3^?^ung dieses Beschlusses wird daher der ^ibach " Miss ermächtigt: a) Mit der Stadtgemeinde »- ul "" ben dem Civilspitale benachbarten rcM 'U. Zu treten; d) den löblichen lrainischcn 2 Zwecke ,'!.""! ^en Veitrag zu diesem humani-? lession ,z^ "l.nchen und «) in der nächsten Land-kn "ell dip m,.^^ erzielten Resultate zu berichten, k ""3 eil,p« ^ane und Kostenvoranschläge zur Er-siegen """' Krankellhauses zur Beschlussfassung In Ausführung dieses Beschlusses wendete sich der Landesausschnss an den krainischen Sparcasseverein mit dem Ersuchen, zu den Baukosten siir das neue Krankenhaus mit Rücksicht auf den humanitären Zweck einen Beitrag zu leisten. Writers wurde der Landtagsbrschluss dem hiesigen Stadtmagistrate mit dem Bemerken mitgetheilt, dass die Landeshauptstadt Laibach in erster Linie berufen sei, die Absicht des krainischen Land» tagcs mit einer entsprechenden Beitragsleistung zu den Baukosten zu fördern. Unter einem wurde das Ansuchen um Bekanntgabe der den betreffenden Stadt« theil projectierten Straßen und Gassen für den Fall der ^arcellierung des zum Krankenhause gehörigen Terrains sowie der angrenzenden, den Zeschko'schen Erben eigenthümlichen Grundstücke gestellt. Der Landes-ausschuss wendete sich weiters an die dem Cioilspitale benachbarten Haus- und Realitätenbcsitzer, namentlich an die wechselseitige Versicherungsanstalt, mit dem An« suchen, dass dieselben mit Rücksicht auf den infolge Auflassung des Krankenhauses erhöhten Wert ihrer Hausrealiläten zu den Baukosten entsprechende Beiträge leisten mögen. Dem Landesausschusse erschien es ferner nöthig, in Erfahrung zu bringen, welcher Erlös im Falle der Auflassung des alten Krankenhauses für die dazu ge-hörigen Gebäude mit dem Baugrunde von 7981 m" (1 Joch Nil) Quadratklaftcr) und den angrenzenden Garten mit dem Flächenmaße von 13.532 m" (2 Joch 590 Quadratklafter) zu erzielen wäre. Zu diesem Ende wurde in den hiesigen sowie auch in einigen auswär^ tigen Zeitungen eine Kundmachung veröffentlicht des Inhaltes, dass das Kranlenhausgebäude sammt Garten, beides vereinigt oder getrennt, der Garten eventuell auch parcellenwcise verkauft wird. Die betreffenden Offerte waren bis 31. März 1888 einzubringen. Das Refultat obiger Schreiben fowie auch dieser Kundmachung war ein negatives. Die Direction der krainischen Sparcasse hat mit Zuschrift vom 22. März 1888 mitgetheilt, dass der Sparcasscverein vorläufig nicht in der Lage sei, einen Beitrag zu den Banlosten für das neue Krankenhaus zu bewilligen, dass er sich jedoch vorbehält, bei Eintritt günstigerer Verhältnisse diese Frage neuerdings in Erwägung zu ziehen, da es sich hier um eine höhere Summe handelt. Die wechselseitige Versicherungsanstalt in Graz hat aber mit Schreiben vom 27. Juni 1888 bekamltgsgcbcn, dass die am 28. Mai 1888 abgehaltene Generalversammlung für die Verlegung des Krankenhauses leinen Beitrag be« willigen wollte. _____________ Auch die in den Zeitungen veröffentlichte Kund« machung war erfolglos geblieben; es hat sich nämlich niemand gemeldet, der für das Spitalsgebäude und den angrenzenden Garten einen Anbot gemacht hätte. Die trainische Baugesellschaft, welcher die betreffenden Landtagsbeschlüsse mit der Einladung zur Offerteinbringung mitgetheilt wurden, beantwortete die betreffende Zuschrift am 16. März dahin, dass der Verwaltungs-Ausschuss schon wiederholt diesen Gegenstand der Berathung unterzogen hatte, dass er jedoch bis zur definitiven Feststellung der Baulinie an diesem Orte von Seite des Stadtmagistrates diesbezüglich keinen enb-giltigen Beschluss zu fassen in der Lage sei. Im Punkte < des Landtagsbeschlusses wurde der Landesausschuss ermächtigt, eventuell einen geeigneten Bauplatz anzulaufen und die Pläne und Kostenvoran-schlage für den Bau eines neuen Krankenhauses vorzu-legen. Da ein geeigneter Bauplatz die Grundbedingung für den Bau eines neuen Krankenhauses bildet, hat der Landesausschuss, um zur Kenntnis solcher Bau-Plätze zu gelangen, mittels Inserierung in den hiesigen Zeitungen bekanntgemacht, dass für den Bau des neuen Krankenhauses ein Bauplatz mit einem Flächenmaße von 8 bis 9 Joch im Pomörium der Stadt Laibach — den Morast ausgenommen — zu laufen gesucht wird. Infolge dieser Kundmachung haben beim Landes-ausschusse folgende Grundbesitzer ihre Offerte überreicht und angeboten: 1.) Jakob Zupancic die zwischen dem Friedhofe und dem städtischen Nothspitale gelegene Parcelle im Flächenmaße per 8 Joch 959 Quadratllafter, u Quadratklaftrr 1 st. -- 19.638 fl.; 2.) Johann Novak sammt Grenznachbarn die auf dem Laibacher Felde nordöstlich vom städtischen Spitale gelegenen Parccllen per 6 Joch 105 Quadratklafter, ü Quadrat-llafter per 50 kr. ^ 6482 ft.; 3.) Varlhelmä Lerne den auf dem Laibacher Felde gelegenen Acker im Flächenmaße per 11 Joch 624 Quadratklafter, ü Quadrat« klafter per 50 kr. --- 9112 fl.; 4.) Andreas Knez und Jakob Matjan die bei Udmat gelegenen Parcellcn im Flächenmaße per 5 Joch 854 Quadratklafter, 5 Quadratklafter per 3 fl. -^ 26.562 fl.; 5.) Franz Strulelj den knapp an der Wienerstraße beim Bäckerkreuze ge-legenen Acker im Flächenmaße von 7 Joch, k Quadrat-klafter per 1 fl. -- 11.200 fl.; 6) I. Perdan und die Grenznachbarn die in der Polanavorstadt zwischen der Grubelstraße und dem Grubercanale gelegenen Parcellen von 7 Joch 617 Quadratklaftcr, 5 Quadrat-klafter per 2 fl. ^ 23.638 fl. Zu diesem Terrain ist Iieuilleton. Vi Wer ist schön? Ü"e Pro?^ der Schönheit des Menschcnleibcs st n,'"", j/""""Utät; dies wurde zu allen Zeiten ^ P °ft"r?i^'W '"cht selten so weit. ganz be- nothwendig zu bezeichnen. ^ "banlte U'!°"de kommen soll. Scholl die Gne- NilH b's in di. ,M eine oder zwei Musterstatuen, ^. l filr ri^- ""stm Einzelheiten nach den vom H>ü" und fu-I 3 "'gesehenen Proportionen gearbeitet A"" dienten ^ 6" den Bildhauern als höchste ^n"""^ wiederholen sich die Ver- Mkl Diez s2 "ballte Proportionen aufstellen zu ,«''YrrthH" "er mit Nothwendigkeit zu den d« ^lederlrb "'' ""b ^ ist sehr möglich, dass ein "''t !3"^ Fehler der Antike alls bl<° lM'en Nrm ^uw" ist, die vermeintlich ab-^N'3^"racht?« '"'?' Ws ", Anwendung zu !!!M «^La^"? die Niobidcn-Ornppe oder die ?^W °"t)er«.z 2' dann findet man. dafs die Kinder <'^k' und' « "s Erwachsene in verkleinertem der zss ger^ l,i>ri. ?" merkwürdig scheinen, wie H' >. ""'" d'e sollst so feine Beobachtung ^ll1ZUgste?H die für Ausprägung der Schön- ' "atiirlick ^ "^ Nlsondcrten' Betrachtung. ^ oer Kopf in die erste Reihe zu stellen. Seine Formen sind ganz ungcmein verschieden, so mannigfaltig, dass sie einer wissenschaftlichen Disciplin, der Kraniologie. Stoff genug zu vielseitiger Be. schäftignng liefern. Trotzdem aber ist es doch nicht aussichtslos, nach der fchönstcn Form zn suchen, und man kaun gerade bei der Betrachtung des Hirnschädel« sehen, wie sehr es unser Schönheitssinn liebt, den Extremen aus dem Wege zu gehen und auf der Mittel, straße zu bleiben; eine Thatsache, welche uns immer wieder entgegentreten wird. Mit dem Gesichte ist es wie mit dem Hunschädel, auch bei ihm verlangt das Gefühl die stricte Elnhal-tung der Mitte. Es wird »licht vergeben, wenn das Gesicht seiner ganzen Stellung nach zurücktritt und noch viel weniger, wenn es schnauzenartig vorspringt. Seine vordere Begrellzungslinic muss bei ruhiger und un-aezwungener Kopfhaltung grrade im rechten Winkel zur Horizontale stehen. Bei einem Blicke aus d,e einzelnen Theile des Gesichtes erstaunt man. welch unbedeutende Kleiniateiten oft ausschlaggebend sind. und ich darf an-nehmen, dass jedermann Geschwister kennt, welche stch nvar sprechend ähnlich sehen, von welchen aber das eine schön, das andere hässlich ist. Geringe Unter« schiede in der Biegung der Nas^lknotpel, im Schwünge der Vranen können die anffallendsten Unterschiede be- Beginnen wir von obenher, dann ist in erster Linie Form und Stellung der ruhig geöffneten Augen> spalte in Betracht zu ziehen, umsomchr als hierin recht bedentende Verschiedenheiten zu beobacht?« sind. D,e Augenspaltc darf nur dann als schön angesehen wer- den, wenn sie zu dem in ihr sichtbaren Augensterne in ganz bestimmtem Verhältnisse steht. Dieser letztere muss vom oberen Lid eben gestreift werden, man darf seinen obersten Umfang nicht fehen; das untere Lid dagegen erreicht den Augenstern nicht, fonbern lässt unter ihm noch ein bis zwei Millimeter vom Weißen frei. Es gibt Augen, welche für gewöhnlich so weit geöffnet sind, dass auch oben vom Weißen noch etwas sichtbar wird, und solche, welche so stark zugekniffen zu fein pflegen, dass weder oben noch unten das Weiße zum Vorschein kommt; beide entsprechen nicht den Anforderungen der Schönheit. Die Form der Augenspalte soll einer Mandel gleichen, wenn sie für classisch gelten will, das heißt, sie soll an dem Nasenende etwas höher ausbiegen, als an der Wangenseite. Was die Stellung der Augen anlangt, so fallen schon geringe Abweichungen von der Horizontalen ans; ja, es kann nns eine schiefe Lage vorgetäuscht werden, welche selbst Künstler bei ihren Nachbildungen zu Irrthümern veranlasst. Die schief geschlitzten Nngcn der Mongolen stehen in Wahrheit so gerade wie die unseligen, und es ist nur eine absteigende hautfalte am Nasenende der Nugenspalte, welche das fremdartige Aussehen bedingt. Die schönste Form der Brauen ist die halbkreisförmige; was ihre Lage anbetrifft, so sollen sie vom Nasenende an bis etwa zur Mitte genau auf dem leicht fühlbaren, knöchernen Rande der Augenhöhle liegen, sich dann etwas über denselben erheben und zuletzt wieder mit ihm zusammentreffen. Wenn die Brauen in der Mitte über der Nase zusammenfließen, dann ist Laidachcr Feitung Nr. 209. 1772 12. September lM^ Maria Kubelka bereit, den etwa fehlenden Grundcom-plex von ihrem Besitzthume zu 3 fl. per Quadratklafter zu ergänzen; 7.) Conrad Stöcklinger 6 Joch 895 Quadratklafter an der Triesterstraße für 22,800 Gulden; 8.) Franz Schantel den Acker an der Straße nach St. Martin 5 Joch 1498 Quadratllafter, 5 Quadratklafter per 2 fi. -^ 18.996 si. und 9.) Alois Mayer das Terrain zwischen dem Staatsbahuhofe und der Wienerstraße, eingetragen in der Gemeinde SiZka, im Flächenmaße per 10 Joch 805 Quadrat-llafter, 5 Quadratklafter zu 88 kr. -^ 14.8N4 fl. Der Landesausschuss hat den Localaugenfchein fämmtlicher angebotenen Grundstücke angeordnet, welcher am 12. Juni in Gegenwart des Laudesausschuss' beisitzers Dr. Josef Vo^njak. des Vertreters der k. t. Landesregierung, k. k. Regierungsrathes Dr. Friedrich Keesbacher, des Vertreter« der Stadt Laibach, des Magistratrathes Voncina, des Directors, der Primarien und der Oberbeamten der Landes-Wohlthä' tigkeitsanstalten und des Vertreters des landschaftlichen Vauamtes stattgefunden hat. Nach Vornahme des Localaugenscheines hat die Commission unter sämmtlichen offerierten Grundstücken das Mayer'sche Terrain als das geeignetste befunden. Dasselbe liegt in der Nähe der Stadt hinter Belgrad, ist arrondiert, häuserfrei und nach allen Seiten offen, so dass der Bau von keiner Seite behindert werden könnte. Da genug Platz vorhanden ist, könnte der Bau des Infectionsspitales sofort in Angriff genommen werden. Das Trinkwafser hier ist von vorzüglicher Qualität, nämlich jenes Grnndwasser, wel-ches auch von der Stadt für deren Wasserleitung ver« wendet werden wird. Auch könnte die Canalisierung mit geringen Kosten durchgeführt werden. Infolge dieses Localaugenscheines hat der Landes' ausschuss dem Herrn Alois Mayer für seinen Erund-complex 10.000 fl. mit dem Vorbehalte der seiner» zeitigen Zustimmung des hohen Landtages angeboten. Alois Mayer hat jedoch mitgetheilt, dass er von dem für die Quadratllafter angesetzten Preise per 88 kr. nicht abtreten könne._________________________ (Die Landtage.) Vorgestern wurden sämmtliche Landtage, mit Ausnahme jener von Steiermark und Dalmatien, in feierlicher Weise und unter begeister-teu Hoch-Rufen auf Se. Majestät den Kaiser eröffnet. Seitens der betreffenden Laudesausschüsse wurden zahlreiche Vorlagen eingebracht, darunter insbesondere die Voranschläge und Rechnungsabschlüsse der in der Ver-waltuug des Landes befindlichen Fonds und Stiftungen. Als Regierungsvorlage wurde in mehreren Landtagen ein Gesetzentwurf eingebracht, durch welchen über die Behandlung der nach dem kaiserlichen Patente vom 7. Juli 1858 der Ablösung oder Regulierung unterliegenden Rechte einige abändernde Bestimmungen getroffen werden. (Der Prinz von Wales) stattete vorgestern dem Grafen Kalnoky einen einstündigen Besuch ab und reiste gestern mit dem Kaiser nach Kroatien ab. Von dort begibt er sich nach Gödöllö. (Beim nordböhmischen Katholiken» tag) forderte Pater Opitz die confessionelle Schule, aber ohne das Beiwert der Licchlenstein'schen Vorlage. Die nordböhmischen Katholiken seien gegen jede Minderung des Untrrrichtiumfanges, sie wollen fortschritt- liche Katholiken sein. Der Katholikentag nahm eine entsprechende Resolution an. (Kroatien.) Die Mitglieder der kroatischen Regnicolar-Deputation sind für deu 15. d. M. zu einer Sitzung einberufen. In derselben werden die Berathungen über das der ungarischen Regnicolar-Dcputation zu übermittelnde erste Nuntium fortgesetzt, respective abgeschlossen werden. (Vermehrung der bosnischen Truppen.) Die bosuisch-hercegovinische Iufanterie entfaltet sich in »rfreulich rascher Weise. Das jüngste «Normal-Verordnungsblatt» meldet abermals eine beträchtliche Ver-mchrung dieser Truppe. S<>. Majestät hat nämlich dic Aufstellung von vier weiteren bosnisch-hrrcegovinischcu Infantsrie-Compagnien im Herbste 1888 genehmigt. (Russlau'd.) Dem Moskauer «Ru'skij Kuryer. wird aus Petersburg berichtet, man sei im Petersburger Slavenvereine außerordentlich empört darüber, dass eines der Comite-Mitglieder des Vereines gewagt hatt?, den österreichisch-ungarischen Militär-Attache am Petersburger Hofe zu der anlästzlich des WOjährigcn Chri-stianisicrungs-Iilbiläums veranstalteten feierlichen Vcr^ sammlung des Vereines zuzulassen, was zur Folge hatte, dass der Attache" die ganze Rede des Wiener Journalisten Dr. Zivny und die österreich-feindlichen Reden der Mitglieder des Vereines stenographieren und an die Wiener Regierung übermitteln konnte. (Aus dem Vatic au.) Römische Telegramme berichten, dass im Vatican gegenwärtig sehr eifrig an dem Entwürfe des zwischen dem Zaren und dem Papste zu schließenden Concordats gearbeitet wird. Leo XIII. habe die Hauptpunkte selbst angegeben und den russischen Gesandten bereits mehreremale empfangen. Den polnischen und russischen Katholiken würde, falls das Concordat angenommen wird, ein großes Maß religiöser Freiheit gewährt. (Serbien.) Wie der .Pol. Corr.» aus Belgrad gemeldet wird, hat König Milan von Serbien eine sich ihm bietende Gelegenheit ergriffen, um von Abbazia aus neuerdings dcm Cabinettc Kristic sein unerschütterliches und unwandelbares Vertrauen auszusprechen. — Die «Srpska Rrc» dementiert entschiedenst alle Gerüchte von einer Cabinetskrise. (Englisch -ost afrikanische Gesellschaft.) Die Londoner «Gazette» veröffentlicht einen von der Königin an die englisch-ostafrikanische Gesellschaft vr-willigten Schutzbricf, nach welchem der Sultan vo» Zanzibar alle seine Machtbefugnisse und Verwaltung^ rechte im Gebiete von Mrima und den dazu gehörigen Inseln sowie in seinen Besitzungen an der Ostküste von Afrika von Wanga bis einschließlich Kipini an die qe-nannte Gesellschaft abgetreten habe. Der Schutzbrirf gilt auch für Verträge, welche die Gefellschaft mit den Häuptlingen der Eingeborenen der angrenzenden Gebiete abschließt. (Aus denVereinigtenStaate n.) Die Re. präsentantenkammer der Vereinigten Staaten Nordamerika's genehmigte den Gesetzentwurf, durch welchen der Präsident der Union zu Repressalien gegen Canada bevollmächtigt wird. Nur vier Repräsentanten stimmten dagegen.___________________________________ Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben zur Unterstützung der in den Monaten Juni und Juli d. I. durch Wolkenbrüche und Hagelschläge Geschädigten der politischen Bezirke Oberhollabrunn. Wiener - Ncs^ und Baden 8000 fl. aus der Allerhöchsten PrivaM allcrgnä'digst zu bewilligen geruht. — (Truppenmanöver in Steierma»,, Windisch - Feistritz, 10. September. Die NordM (N. Division) setzte heute den Marsch auf Windisch-3" ",» in zwei Colonnen fort, und zwar drangen we> Probßt mit dcm Landwehrschützenbataillon und gcsammten Artillerie, östlich die Brigade Pinter »^ Zur Aufklärung dcs Vormarsches wurde das Drossy Regiment Nr. 5 über Podova und Pragerhof auf M'°' A Feistritz dirigiert. Die Südpartei (2«. Division) vers" das Detachement auf Pokosche, dessen Commando l) Häuser übernahm. Das 12. Uhlanen-Rcgiment >"" zur Flankendeckung über Kerschbach gegen Schleif ^ giert. Um '/4? Uhr gelangten die ersten Patrouille" Nordpartei in den Schussbereich der bis ObcN""^ vorgeschobenen Feldwache der Siidpartci. Um 7 ^ M Oberst Hauser mit seiner Verstärkung ein «nd ^„ die bereits von dcm Dctachemcut Fedra "A^d Schützengräbl'n zu beiden Seiten drr Straße. ^^« zwischen der westlich von der Straße auf der HA..A-Pokosche sehr günstig situierten Batterie des ^" ^ ments Hauser und einer von der Nordpartei ""^»^ Vuchberge in Action gesetzten Batterie ein levy^ Feuer eröffnet wurde, entwickelte sich die Brigade ^ ^ terweck auf der Höhe von Potosche und ließ ^ genannten Ortschaft die schwere Vatterie«Divisiou ^^ auffahren. Die Nordparlei setzte unterdessen aus dew ^ berge ebenfalls eine zweite Batterie-Division "", hM daraus eine Batterie bei Pozeg ins Feuer. Das ^, Terrain war dem Infanteriegefechte sehr 9^'''^^ Bataillon drang unter dem Schutze der verstreuten ^ ftarcellen bis gegen Dreifaltigkeit vor, wo ^//gM Haftes Feuergefecht entwickelte. Der Brigade P"^ °^r> es, sich allmählich in Oberpulsgau festzusetzen. ^^^< rücken der Brigade Pinter hatte sich bisher am rechlc" ",^ der Südpartei nicht fühlbar gemacht, aber M « ^ zeitig, als die Südpartei einen Vorstoß 6^^ Brigade Probßt bei Dreifaltigkeit unternahm, ' " V^ ,^l< Pokoschc, dadurch die rechte Flanke der Siidpa"^ ^,„ lich bedrohend und die Batterie-Division Nr. ^ he» raschen Abfahren zwingend. Die Brigade Pinttt' r^,.> Anmarsch auf Pokosche unaufgehalten fort un° ^ durch directe Flanlenstößc die Südparlei z«'" . M weichen aus ihrer Stellung in der Richtung " s" ,yege" der Abgeordnete Stein Wender im Parlay ^ Unterfuchung des Goldbergbau-Revieres in ^ ^iS gehalten hat, auf der Kärntner Seite dlessa ^e> Vorarbeiten betrieben werden. In Naurls russische Unternehmer Verhandlungen angekn"p>' ZM — (Vom Gattenmörder Gn«dH^e^ der Gnädia. welcher einen Selbstmord "^^ dies ungewöhnlich, vielleicht interessant, aber gewiss ebensowenig schön, als wenn die Brauen ganz fehlen oder sich schwach entwickelt zeigen. Ueber die Nase mit kurzen Worten etwas auch nur eiuigermaßen Orientierendes zu sagen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Sie ist, wie bekannt, der wesentlichste Träger der Individualität und kann völlig verschieden gebildet sein, ohne dadurch schön oder hässlich zu wer» den. Schon die gewöhnliche Eintheilung der Nasen in griechische und römische beweist, dass man darauf verzichtet, eine allgemein giltige Schönheitsform auf« zustellen; es ist nur nöthig, dass die Nase eine maß' volle Entwicklung zeigt und Linien, welche nicht zu sehr von der geraden abweichen; dies gilt besonders für die Linie des Nasenrückens, welche durch convexe Form zwar etwas Charaktervolles erhalten kann, bei concaver Gestalt aber weder für charaktervoll, noch für schön gelten kann. Die Höhe der Nase und ihr Ver-hältuis zum übrigen Gesichte wird, wie bekannt, von der künstlerischen Empirie längst richtig beurtheilt. Man theilt das Gesicht in drei Drittel und rechnet auf das obere die Stirn, auf das mittlere die Nafe und auf das untere den Rest des Gesichtes. Die beiden Ohren stehen in gleicher Horizontalhöhe mit der Nase, eine nähere Präcisierung ihrer Stellung hinzuzufügen, wäre nur für die künstlerische Nachbildung von Wichtigkeit, für die Betrachtung des Lebenden ist es deshalb unnöthig, weil sie immer in der angegebenen Höhe gefunden werden, wenn nicht Ichwererc Wldungsfehler vorhanden sind. bei welchen dann von Schönheit überhaupt nicht mehr die Rede Wn kann Anders als mit der Höhe. in welcher die Ohren stehen, ist es mit ihrer Einpflanzung am Kopfe wie mit ihrer Größe. Ersteres kann so sein. dass die Ohren zu weit abstehen oder zu nahe anliegen; beides ist unerlaubt. Die Größe der Ohren unterliegt erheblichen individuellen Schwankungen, ebenso wie ihre Form, und wer sich die Mühe nimmt, einmal der Betrachtung der Ohren seine Aufmerksamkeit zuzuwenden, der wird sich wundern, wie fein die Unterschiede sind. wie aristokratisch und wie plebejisch sie erscheinen können. Jedenfalls dürfen sie nicht länger sein als die Nafe und müssen einen deutlich umgekrempten Rand sowie ein freies, nicht anqewachfenes Ohrläppchen zeigen. Da dieses letztere weich und ohne Stütze ist. kann es durch Ohrgehänge, auch wenn sie leicht sind, ungebürlich in die Länge gezogen werden. Die Lage der geschlossenen Mundspalte ist im Verhältnisse zum ganzen Untergesichte keine völlig cou-stante, sie wechselt mit den Jahren. Beim Neugeborneu, wo besonders der Unterkiefer noch ungemein schwach entwickelt ist, zeigt sich die Entfernung von dem unteren Umfange der Nafe bis znm Munde ungefähr ebenfo groß wie von da bis zum Kinn. Dieses Verhältnis bleibt aber nur ganz kurze Zeit, indem sich der Unterkiefer mehr und mehr ausbildet. Beim Erwachsenen ist die Mundspalte so weit in die Höhc gerückt, dass sie an der Grenze zwischen dem oberen und mittleren von drei Dritteln steht, in welche man den Raum zwischen Nase und Kinn eintheilen kann; bei großen Personen steht sie selbst noch etwas höher. Verlässt der Mund die angegebene Lage nach der einen ober andern Seite hin, dann wird die Oberlippe zu kurz oder zu laug und damit unschön. Bei einem edel ge« del formten Munde wird ferner die gerade Oll"^^ck geschlossenen Spalte durch ein deutliches s^^ welches in der Mitte der Oberlippe M, " ^h "^ Die Breite des Mundes soll nicht zu g"p „ c^, zu klein sein; ist sie von richtiger Vild»^ bei ruhiger Haltung der Mundwinkel ^ ^v ersten Backzahn. Die Fülle schöner Lippe" ^ sch>" und man verzeiht es eher, wenn sie etw ^ als wenn sie gar zu voll erscheinen. . «ei^ ^ Die Seitentheile des Gesichtes "" "nchen "^ grenzungslinie in der Ansicht "on vorn ' ^. ^z kommen unter dem Einflüsse des Kau-"A.M^>> erstreckt sich mit seinen Muskeln von den " hH^ bis zum Winkel des Unterkiefers, und M ^ stark entwickelt, dann ist auch das M "1 ^ ^ ^ gelegene Wangenbein gezwungen, s^.^Mo^ M^ und breiter anszuladen, ebenso wie die 1 M^nil' des Unterkiefers kräftig gebaut sein "" ^,5 he!" ^ bewirkt, dass das Gesicht etwas Quadrat'" ^, zc^, auftatt das schöne Oval classischer A" ,"'Wng^e" Die Ausbildung des Kinnes ist ganz "' Helv^ift'' eigentlichen Kau-Apparate; das le'V" ^ "'^ von der entzückenden Rundung, ^^„na d^ Köpfe zeigen, liegt wesentlich in der W"' ^e kieferkuochens. . M'^' d.>1' Bei einem Blicke auf den Nun'p. h^sä^^ Thatsache, dass die Länge der H" s" ^ e o" ^ e wenn er anf Schönheit Auspruch nwa)" .___wliachcr Zsttung Nr. 209. 1773 12. September 1888. ^et sich nnf dem Wege der Besserung. Vei seiner ^°ttm, welcher er bekanntlich siedendes Blei in die Ohren 5^''uurde konstatiert, dass er ihr vor längerer Zeit mit " Ätrdicin eine Anzahl Nähnadeln eingab, weshalb sich ^>ac»g eines zweifachen Mordversuches wegen wird ver-"Mvorten müssen. e'" (Fahrpreis-Ermäßigungen zum Be-'ucye der Reichs Obstansstellung in Wien.) 'sahnen gewähren den Brüchern der RcichsObst- reick'l ^ '" ^'"'' '"^' Mitglieder des I. k. öster-^lschen Pomologcn-Vereincs sind und welche den Po-5 An Cungrcss besuchen wollen, solvie allen Begleitern , " ^"sslcllungsgegenständen in der Zeit vom 21. Sep-Ml;^ ^^ 21. October cine 50procentige Fahrpreis-Er-Cla?"^' ^'^'ll l"l alle Züge in zweiter und dritter 2>>e (die Staatsbahnen in allen Classen). Vci einigen ae??" "l°lg.t dies in der Art, dass die znr Hinfahrt saw " ""malen Fahrkarten zur unentgeltlichen Rück' AM!"""^lb der angegebenen Frist berechtigen. Die »urlH ^^" Fahrkarten erfolgt jedoch nur an jene, 6»,, -l?lm der Vcrcinslcilung oder von den Landes-lau. V'°""' ""sgestellte Legitimationsscheinc (auf Namen '">ld) vorweisen. te^1'(Wo ist General Voulanger?) Wäh-^^ em deutsches Blatt den braven General Voulan-eine ?s?^"^an gesehen haben will, was sicherlich nur i« ln^"Ucinatiou gewesen, wollen ihn andere Beobachter Nlerlt??' "^ andere in Ouchy in der Schweiz be-baraus c 3"^lschen scheint man in Russland aber W'en ^^^^ iu sein, ihn im Zarenreiche begrüßen zu den wl" ^Überschwemmungen.) Infolge anhalten-niun"^"'wetters sind in Südtirol vielfache Ucberschwem-^unlten ^^"""en. Die Bahndämme sind an mehreren beschul durchbrochen, die Regulierungsbauten mehrfach ""Aus N^"^ Zunahme der Gefahr wird befürchtet. Asch ^? ^erona, 10. September, wird gemeldet: Da die llesahr. anschwillt, herrscht hier UeberschwemmungS- h°chst^I ^.lne eilfjährige Mörderin.) In Oberes ei^ ^l Weißenburg a. S. diente seit einiger Zeit, Vliidchen ^°^barten Gemeinde gebürtig, ein eilfjähriges '"lttelbar ^'enstniagd. In jüngster Zeit starben un-^ussicl,,' ""cheinander die beiden Kinder, welche sie zn llände./.^" halte. Pa der Tod unter verdächtigen Um-Rdche„ 'Me, ^""e sich der Verdacht auf das Dienst-^sler »>- ?' ^"^ör gestand sie auch dem Vürger-.^ ^ Klnder erdrosselt zu haben. ^lduna ron-Üithionquelle.) ^°^ """ ^"rnll.LiÜ,^ Frankfurt wurde in Offenbach a. M. eine Vtosess "^"quelle entdeckt, welche nach der Analyse des !" l1»alita»' ^k"i"s alle ähnlichen Quellen Europa's Kn s^ "Wer «nd qnanlitativcr Beziehung übertres- ^ erfte ^ '^begierig.) Emil: «Tante, wann war ^d» ^""Mg?. __ Tante: «Das weiß ich nicht, °'e Kreuz,.,, "l: «Aber Papa sagte doch, du hast schon '''^^^mitgemacht.» ^°cal- und Provinzial-Nachrichten. ^ ^irkg.^hrerlonfcrcn) in Görjach. ^"lbez^^^ige Bezirks - Lehrerconferenz sür den «^ dem N °r '" " " sdorf wurde am b. September ^^^^Hedesk-l. Vezirks-Schulinspectors Prof. d°! lcheinh'"« muss als der gedrungene männliche. U ^ie wei^s?'b"spruch löst sich bei der Erwägung, W ^hllov a« ^ Halsgegend der geringen Ausbildung ?'k" H ^""d der Musculatur wegen erheblich Mich .'^' dass auch der Wuchs der Frauen durch- der männliche, wodurch bei ^ sein m.^°W der Hals des Weibes relativ lftiel^ie HaH.s?^ ?s' ^s Mannes, l? aber?"Ue bei der Ausprägung des Halses »Nit?' speciell ^ ^ fällen dic Bildung des Vrust-d»ln ^ beiden ^^^""ll des oberen Vrustbeinrandes "'lln."" bis ,. V"sselbeinen. Wir rechnen den Hals ^ dabei in ^ ^!^" anatomischen Punkten, obgleich ""d l "^ bii,l '^^ !^°u '" das Gebiet der von beinp. "klärt ««^""sstcigonden Vrustrcgiou kommt; l«gn l'dcr ^s?' !"'^ "'ir bei tiefstehen'dcn Schliisscl-^M^ ^^alleuden Schultern - was dasselbe Ml^den e ,"' /°"ll"' H"ls vor uns sehen. l,ei ^'e! «bet «' ? kurzen. Zur weiblichen Schönheit .. ^"ä"l,li??'9 abfallende Schultern, ebenso 5°<'l bas Um ", '' b"'t ausladenden. ?b»." ""schön ^^"' der Fall. dann werden die "" u?,"«o n)eni?°" ^gegenwärtige sich nur. welch >e>.b "n k,," a anzlehenden Eindruck breite Schul-^ fli^le schtn«!,^^^ bei einem weiblichen Wesen ?'e V?ben S^ !ll und kraftlos daqegen ein Manu »V "nd ?""" ""? schmaler Brust erscheint, ^n, 5;ls s^" von chr organisch so völlig ab-^ ^jeib ^ "behaupt den Unterschied zwischen am treuesteu wieder. ^.________ F. Merkel. Franz Üevec in dem aus diesem Anlasse reich mit Blumen geschmückten und beflaggten Schulhause zu Görjach abgehalten. An derselben nahmen theil: als Vertreter des k. k. Bezirksschulrathes der Amtsleiler Herr Rudolf Graf Margheri, ferner acht Oberlehrer, zehn definitive Lehrer, acht definitive Lehrerinnen, zwei provisorische Lehrer, endlich zwei Aushilfe und ein Nothschullehrer; zwei Aushilsslehrcr und ein Nothschullehrcr waren zur Conferenz nicht erschienen; zwei Lehrerposten sind derzeit nicht beseht. Auch das Mitglied des k. l. Bezirlsschulrathes Herr Pfarrdcchant Josef Razborsek von Acldes und das Mitglied des l. k. Landesschulrathes Herr Oberlehrer Andreas Prapotnik aus Laibach beehrten die Conferenz mit ihrer Anwesenheit. Nach der Constituiernng der Versammlung, wobei die beiden Lehrer Karl Simon und Franz Rns zu Schriftführern gewählt wurdrn, erstattete der Herr l. k. Aezirks-Schulinsvector seinen Bericht über den Zustand des Schulwesens in diesem Bezirke und über die gelegentlich der Inspicieruug gemachten Wahrnehmungen. Diesem eingehenden, mehr als einstündigen Vortrage entnehmen wir folgende Daten: In, Schulbezirle Radmannsdorf bestanden im eben verflossenen Schuljahre 1 vierclassige, 1 dreiclassige. l> zweiclassige. 15 einclassige, 2 Nothschulen und l Excurrcndoschulc, im ganzen daher 2l, Volksschulen mit 37 Schulclassen. Die Zahl der Voltsschulen hat sich im Jahre 1887/88 um 2 nene Volksschulen (Reifen und Dobrava bei Afp), die Zahl der neu eröffneten Classen um 4 vermehrt, da überdies die zweiclassige Voltsschule zu Assling zu einer dreiclassigen und die einclassigc Volksschule zu Kropp zu einer zweiclassigen Volksschule erweitert wurden. Der Zustand der Schulgebäude ist sehr gut an 15, genügend an 4 und nicht genügend an 7 Schulen; in hygienischer Hinsicht können ebenfalls 19 Schulen als entsprechend bezeichnet werden. Der Schulbezirk zählt 347? fchulpflichtige und 315« schulbefuchendc Kinder, d.h. von 100 schulpflichtigen Kindern besuchten 9U-7? pCt. wirklich die All-tagsschule, 1'4 pCt. waren wegen grober körperlicher oder geistiger Gebrechen vom Schulbesuche befreit, und 7 - 83 pEt. normalentwickelte schulpflichtige Kinder blieben der Schule fern (die entsprechenden Prorentzahlen betragen sür Kram: 84-02 M., 2-13 M. und 12'!>5 pCt., und sür Oesterreich überhaupt: 87-14 pCt., 0-68 pCt. und 12-51 M.). Der Schulbesuch kann daher im allgemeinen als ein befriedigender bezeichnet werden; derselbe hat sich heuer gegen das Vorjahr um 1 2N pCt. gehoben. Die Zahl der im Schulbesuche nachlässigen All-tagsschullinder betrug im ganzen Bezirke 310, um 2'65 Proceut weniger als im Vorjahre. Von dcn 880 Wieber-holungsschülern besuchten 718 wirklich die Wiederholungsschule; der Besuch derselben hat sich gegen das Jahr 1887 um 2-l)0 PCt. gebessert. Auf jede Lehrkraft ent« fielen durchschnittlich circa i)2 Alltagsschüler. Von den 2li Schulen besitzen 5 (Görjach, Mitterdorf, Wocheiner-Feistrih, Kropp und Reifen) zweckentsprechend eingerichtete Schulgärten und Obstbaumschulen, 6 Schulen besitzen leinen Schulgarten, an den übrigen sind dieselben minder entsprechend eingerichtet. Mit den vorgeschriebenen Lehrmitteln sind nur 9 Schulen vollkommen versehen; die Schülerbibliotheten befinden sich nur an 3 Schulen (Rad-mannSdorf, Kroftp und Weißenfels) in guter Ordnung, und sind dieselben mit entsprechenden gebundenen Büchern versehen; 13 Schulen besitzen gar keine Schülerbibliothcl. Der Unterricht in den weiblichen Handarbeiten wird nur an 7 Volksschulen ertheilt. Der Vortragende besprach dann eingehend das dienstliche und außerdienstliche Verhalten der Lehrer und die Führung der Amtsschriften seitens der Schulleitungen, be. lehrte die Schulleiter durch Vorzeigung geschriebener For-mularicn über die äußere Form der schriftlichen Ein» gaben in Schulsachen und ergieng sich weitläufig über die erzielten Unterrichtserfolge in den einzelnen Gegenständen und über die methodische Behandlung der einzelnen Unterrichtsfächer, über die Handhabung der Schuldisciplin, über die genaue Einhaltung der vorgefchricbcncn Unterrichtszeit u. s. w. und schloss seinen Vortrag mit dem an den anwesenden Herrn Amtsleiter gerichteten Ersuchen, dem Vorsitzenden des k. l. Bezirksschulrathes Herrn k. k. Be-zirlshauptmann Ludwig Marquis Gozani, welchem das Schulwesen im Rabmannsdorfcr Bezirke seit den letzten zwei Jahren manche Anregung und manchen erfreulichen Fortfchritt zu verdanken hat, den Dank der Bezirlslchrcr-conferenz abzustatten. Zugleich dankte er dem anwesenden Herrn Pfarrdcchant Josef Razborsel und dem Herrn Oberlehrer Andreas Praprotnil für ihr schulfrcund-liches Wirken im l. k. Bezirks-, beziehungsweise im l. l. Landesschulrathe, und gedachte hiebei mit warmen Worten auch der segensreichen Thätigkeit des letzteren aus dem Gebiete der slovenischcn Schulliteratur. Ueber das Conscrenz-Thema: «Wie ist der Gesang in der Volksschule zu pflegen, damit das vorgeschriebene Lehrzicl erreicht werde?» referierten sehr eingehend und anregend der Herr Oberlehrer Johann Zirovnil von Görjach und die beiden Lehrer Ignaz Rozman von Möschnach und Jakob A^man von Bresnitz. Auch das zweite Confercnz-Thema: «Ueber dcn Unterricht in den weiblichen Handarbeiten», wurde von den Fräulein Leopoldine Nosmann, Lehrerin in Kropp, und von Fräu- lein Katharina Droll, Lehrerin in Veldcs, in eingehender, von Fräulein Agnes Millavcic, Lehrerin in Wocheiner-Feistritz, in erschöpfender, von der Conferenz beifällig begrüßter Weise besprochen. Ferner wurde der Beschluss gefasst, der Bibliothek-Commission den Auftrag zu ertheilen, ein Verzeichnis jener Iugendfchriften zusammenzustellen, welche jeder Ortsschulrath für seine Schule anzuschaffen hat. Der Bericht über den Stand der Be-zirls-Lehrerbibliothcl wurde zur Kenntnis genommen und die Drucklegung eines Bücher-Kataloges beschlossen. Zu Rechnungs-Revisorcn wurden gewählt der Herr Oberlehrer Jakob Pretnarund der Lehrer Franz Ieglic. Ferner wurden gewählt in dcn l. l. Vezirlsschulrath als Vertreter der Lehrerschaft: Herr Oberlehrer Marcus Kovsca von Kropp und Herr Oberlehrer Johann Trojar von Veldes; in den ständigen Ausschuss: die Herren Oberlehrer Kovsca, Thuma, Trojar undZirovnil; in die Bibliothek-Commission: die Herren Thuma, Trojar, Ielovec, Rozman und Frl. Marolt. Nach einer dreistündigen Dauer schloss der Vor» sitzende die Conserenz. indem er dem Herrn Amlsleiler Rudolf Grafen Marg heri für seine Theilnahme an der Confercnz und seine im Interesse des Vollsschul-wesens und der Lehrerschaft im l. l. Vezirlsschulrathe entwickelte Thätigkeit herzlichen Dank abstattete. In seiner Erwiderung bedankte sich der Herr Nmtsleiter für die von der Bezirks Lehrerconferenz dem l. l. Bezirlsschul-rathc und dessen Vorsitzenden, dem Herrn l. l. Vezirls-hauptmann Ludwig Marquis Gozani, gezollte Anerkennung, gedachte mit warmen Worten der patriotischen Schulfeierlichkeiten, die anlässlich des 40jährigen Regie-rungs-Iubiläums am 18. August d. I. von sämmtlichen Schulen dieses Bezirkes veranstaltet wurden und forderte die Lehrerschaft auf, nach dem Wahlspruche unseres er< habenen Monarchen «Viridu8 umUs» fortzufahren ander schönen Aufgabe der Iugendbildung und Vollsveredlung. Mit einem dreimaligen «Aviv» auf das Wohl Seiner Majestät und mit dem Absingen der Vollshymne schloss die Tonferenz. Hierauf begaben sich sämmtliche Conferenzmitglieder in den Schulgarten und in die Obstbaumschule, wo der Oberlehrer Herr Zirovnik die Anlage und mustergil-ligc Pflege beider erklärte und auf gestellte Anfragen bereitwillig Aufklärung ertheilte. Zur Besichtigung deS 500 Quadratmeter großen Schulgartens und der 1500 Quadratmeter großen Obstbaumfchule waren auch einige Lehrer aus dem Laibacher, Loitscher. Gottscheer und Steiner Bezirke in Görjach erschienen. Ein gemeinsames Mittagsmahl von 45 Gedecken vereinigte dann die anwesende Lehrerschaft zu einer frohgestimmten, geselligen Versammlung. Das erste Glas erhob der Herr l. l. BezirlS-Schulinspector und feierte in beredten Worten den Spender deS neuen Nollsschulgesetzes, welches in der Volksbildung eine neue Aera inaugurierte und dem Lehrerstanbe eine geachtete Stellung in der menschlichen Gesellschaft zuwies, er toastierte auf das Wohl Sr. Majestät des Kaisers. Der Trmlspruch wurde mit lebhaften Zivio-Rufen aufgenommen und von den Sängern die Volkshymne intoniert, die von der Versammlung stehend angehört wurde. Der Gemeindeborsteher von Görjach, Herr Zum er, hieß dann die Lehrerschaft im freundlichen Görjach in schlichten und herzlichen Worten willkommen, wofür der l. l. VezirlK-Schulinsvector freundlich dankte. Es folgten hierauf noch mehrere Trinksprüche; ein Quartett von gut geschulten Sängern trug heimische Lieder vor. und nur zu bald endete der schöne Tag. — (König Milan in Nbbazia.) Wie bereite berichtet, ist König Milan von Serbien mit dem Kronprinzen Alexander am 4, d. M, aus Toblach in Abbazia eingetroffen. Der König hatte in Abbazia eine Begegnung mit dem gewesenen serbischen Ministerpräsidenten Ristic. Herr Ristic und dessen Gemahlin wurden dem Souper im Hotel «Quarnero» zugezogen. Am Tage nach seiner Ankunft in Abbazia nahm der König sein erstes Seebad bereits um 8 Uhr morgens. Er ist ein excellenter Schwimmer und schwamm bis an die Barriere hinaus. Um 10 Uhr erschien der König mit dem Kronprinzen wieder in der Bade-Anstalt. um den Kronprinzen baden zn sehen, der sich gleichfalls als guter Schwimmer erwies. Kronprinz Alexander ist immer von seinem Erzieher begleitet und promeniert fleißig in den Parkanlagen. — (Vom steiermärlischen Landlage.) In der vorgestrigen Sitzung des sibirischen Landtages kamen in dieser Session zum erstenmale wieder die nationalen Gegensätze zum Vorscheine, und zwar bei der Berichterstattung über die Thätigkeit des Landesausschusses in Angelegenheit der Obst- und Weinbauschule in Marburg. Das Referat führte Abgeordneter Dr. Radej, welcher namens des Landescultur - Ausschusses folgende Anträge stellte: Es sei der Bericht des LandesauSschufses über die Landcs-Obst- und Weinbauschule >n Marburg zur Kenntnis zu nehmen, der Aenderung des Lehrplanes sei die Zustimmung zu ertheilen, und der LandesausschusS sei zu ermächtigen, amerikanische Schnittreben an bedürftige Weinbauer unentgeltlich abzugeben und der Preis dieser Reben überhaupt zu ermäßigen. Hierzu stellte der Abgeordnete Laibachel Zeitung Nr. 209._____________________________________ 1774_____________________^^^._______________12. September 1888^. Dr. Wunder den Zusahantrag, der Landesausschuss werde beauftragt, mit allen Mitteln dahin zu wirken, dass die Erfolge des Unterrichtes in der deutschen Sprache hinter dem der früheren Jahre nicht zurückbleiben. Abg. Viorre' sprach sich gegen diesen Antrag aus und betonte, dass man die Slovene« nicht zwingen solle, deutsch zu lernen, weil man dadurch aus ihnen gewiss keine Deutschen mache, aus ihnen aber durch die Kenntnis der deutschen Sprache den Deutschen nur gefährliche Con-currenten schaffe. Redner beantragte demnach, über den Antrag des Abg. Dr. Wunder zur Tagesordnung überzugehen. Abg. Pfrimer unterstützte den genannten Antrag. Abgeordneter Ierman constatierte, dass hiermit der nationale Zankapfel deutscherseits in den Landtag geworfen worden sei, die Slovene« hatten nicht die Ab^ ficht, die nationale Frage zu provocieren. Der Antrag des Abgeordneten Dr. Wunder sei abzulehnen. Abgeordneter Dr. Auc wandte sich in längerer Rede gegen diesen Antrag und verlangte Gleichberechtigung in Amt und Schule; die Vertretungslürper hätten, meint der Redner, wahrlich Wichtigeres zu thun, als den Nationalitätenstreit zu pflegen, die Deutschen sollen ihr Sprachgebiet pflegen, die Slovenen werden dies in ihrem Sprachgebiete thun; der Landtag würde ein Zeichen von Versöhnlichfeit geben, wenn er den Antrag des Dr. Wunder ablehnte. — Bei der Abstimmung wurden die Anträge des Landescultur-Ausschusses und der Zusatzantrag Dr. Wunders angenommen. — (Todesfälle.) Heute um 4 Uhr nachmittags wird in Laibach der geistliche Rath und Pfarrer der Vorstadtpfarrlirche St. Peter in Laibach, der hochw. Herr Mathias Hocevar, zu Grabe getragen werden. Der Verblichene ward im Jahre 1824 in der Pfarre Großlafchitz geboren, absolvierte seine Studien in Laibach und wurde im I. 1846 zum Priester geweiht. Hocevar war dann mehrere Jahre Erzieher beim damaligen Gouverneur Grafen Welsersheim und wurde nach dessen Abgang aus Laibach zum Ndjuncten der theologischen Lehranstalt ernannt und fungierte als solcher bis 1852; in diesem Jahre wurde er zum Katecheten an der Ursulinnenschule und im Jahre 1866 vom Fürstbischöfe Widmer zum Pfarrer von St. Peter ernannt. Die Leiche wurde heute früh aus Töplitz nach Laibach überführt und bleibt bis 4 Uhr nachmittags im Pfarrhofe zu St. Peter aufgebahrt. — In Laibach ist am 8. d. M. Gräfin Vertha Wurm-brand-Stuppach, geb. Gräfin Nostitz-Rienel, im 73. Lebensjahre gestorben. Die Verstorbene war die Mutter des Kammervorstehers des Erzherzogs Franz Ferdinand von Oesterreich-Este, Grafen Leo Wurmbrand. Die Beisetzung der Leiche erfolgte gestern in der Familiengruft zu Kirhau in Niederösterreich. — (Bicycle-Wettrennen in Laibach.) Bei dem aus Anlafs des 25jährigen «Sokol»-Jubiläums vom hiesigen slovenischen Bicycle-Club veranstalteten Wettrennen hat Herr Demeter Ritter von Blei we is den ersten Preis (eine silberne Medaille und eine silberne Tabatiöre) davongetragen; weiters gewannen Preise die Herren: Mirko Klescic, Johann Novalovic, Vladimir Hren, Alois Heinzel, Josef Kukovic', Georg Neidhardt, Georg Watolo, Josef Petric und Urban Zupanc. Herr Bleiweis legte die Strecke von St. Veit nach Laibach in 8 Minuten 36 Secunden zurück. — (Personalnachrichten.) Herr Dr. Vladimir Milkowicz, welcher seit längerer Zeit zum Zwecke archivalischer Forschungen in unserer Stadt weilte, ist gestern nach Klagenfurt abgereist, um auch die dortigen Archive zu erforschen. — Der Minister und Leiter des Justizministeriums hat ernannt: den Notariats-Can« didaten Herrn Stanlo Pirn at in Rann zum Notar mit dem Amtssitze in Sittich und den Notariats-Can-didaten in Trieft Herrn Dr. Johann Freiherrn von Liechtenstein zum Notar mit dem Amtssitze in Trieft. — Der Präsident der k. l. Finanz-Direction für Kram hat den Concepts-Praltikanten Herrn Gustav Tauzher zum provisorischen Finanz-Conciftisten ernannt. — (Steirisches Sänger-Bundesfest.) Aus Graz wird uns berichtet: Der steirische Sängerbund hielt am 8. und 9. d. Mls. sein siebentes Bundes-fcst ab, zu welchem 700 Sänger aus Kärnten, Kram und Steiermark gekommen waren. Bei dem Festzuge wurde die Gedenktafel an dem Geburtshause des Tondichters Schmölzer feierlichst enthüllt. Der Fcstverfamm-lung im Ttefanie-Saale wohnten Statthalter Freiherr von Kübeck und Landeshauptmann Graf Wurm brand bei. Die Festrede hielt Dr. Kokoschinegg. Nach ihm sprachen Bürgermeister Dr. Portugall, Graf Wurm-brand und andere. Beim Festmahle hielt Abgeordneter Der schattn eine national accentuicrte Rede. Nachmittags fand eine Fcslliedertafel statt. In der Bundesversammlung wurde an Stelle Dr. Kokoschincggs Herr Wastian zum Obmanne des Bundes gewählt. — (l/1»a 2x >l:uo<1m dom», dieser überaus eifrige, für die Erbauung eines eigenen Heims aller nationalen Vereine in Laibach unermüdlich thätige Verein, dessen wir in unserem Vlatle schon öfters Erwähnung gethan, brachte bis zum ^?^,?7. ' ^ ^ den genannten Zweck den Betrag trag, wenn man bedenkt, dafs er kreuzerweise zu einer so hohen Summe angewachsen ist. Der Verein hat 272 Sammler und 136 Sammelorte, theils in Kram, theils in Stciermark, Küstenland, Kärnten, Böhmen, Kroatien und zum Theile auch in anderen Gebieten der österreichisch-ungarischen Monarchie, sowie auch außerhalb derselben. — (Ernennungen.) Das Obcrlandesgericht für Steiermart, Kärnten und Kram hat den Rechlspraltilantrn beim Landcsgcrichte in Graz Dr. Alexius Hermil-qurin zum Auscultanten für Sleiermark und den Rechtspraktikanten beim Lcmdcsgerichte in Klagcnfurt Johann Iuen zum Ausmltantcn für Kärnten ernannt. — (Leichenbegängnis.) Unter dem üblichen militärifchen Gepränge wurde gestern uachmittags der Oberst i. R. Moriz Pürcker Freiherr von Pirlhnin zur ewigen Rnhe bestattet. Unter den Leidtragenden bemerkten wir auch den Herrn Landespräfidenten Baron W i n k l e r. — (Militärisches.) Der Oberstabsarzt zweiter Classe Herr Dr. Valentin Ianczic des Garnisons-spitales Nr. 11 in Prag wurde zum Leiter des Garni sonsspitales Nr. 13 in Thcresienstadt ernannt. — (Gcmeindewahl.) Bei der statlgefun-denen Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgcmeinde Morobitz im politischen Bezirke Gottschce wurden gewählt, und zwar: zum Gemeindevorsteher Johann Handler von Morobitz, zn Gcmcinderäthcn Anton Nrisky und Johann Pcitler, beide von Morobih. — (Schadenfeuer.) Wie man uns aus Ni-scho slack meldet, ist am vergangenen Freitag die Kaische der Johanna Fik in Schutna mitsammt den darin aufbewahrten Geräthschaften und Kleidungsstücken vollständig eingeäschert worden. Die Kaische war auf den Betrag von 360 st. versichert. — (Druckfehler,) Im gestrigen Landtagsberichtc haben sich mehrere störende Druckfehler eingeschlichen; so soll es auf der dritten Seite, dritte Spalte statt: «nach ucuujähriger Thä^ tigleit» richtig heißen: «nach u c u u z e h n jähriger Thätigkeit»; statt: «Mitleid» soll es «Beileid des Hauses» uud statt: «angelaufene Petition» richtig heißen: «eingelaufene Petitionen». Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztq.» Wien, 11. September. Anlässlich des Namensfestes des Zaren fand heute in der Hofburg ein Galadiner statt. Der Kaifer brachte einen Toast auf das Wohl des Zaren. Se. Majestät der Kaiser, der Kronprinz und Erzherzog Karl Ludwig trugen russische Uniformen und Ordensbänder. — Der Kaiser und der Kronprinz von Wales reisten abends zu den Manövern bei Velovar ab. Klllgciifurt, 11. September. Aus dem Gailthale wird Hochwasser bei Miilbling gemeldet. Innsbruck, 11. September. Es haben weitere Zerstörungen durch Hochwasser, auch Dammbrüche, stattgefunden. Der Bahnverkehr ist von Süden nur bis Roveredo möglich. Die nächst dem Inn gelegenen Stadttheile Innsbrucks sind überschwemmt. Der Regen ist anhaltend. Berlin, 11. September. Kaiser Wilhelm reiste ge« stern um 7 Uhr abends zu den Flottenmanövern nach Vremerhaven ab. Verona, 11. September. Es gelang, die Ueber-schwemmung auf den niedriggrlegenen Stadttheil einzuschränken. Da der Wasserstand der Etsch bei Trient seit mehreren Stunden nicht gestiegen ist, hofft man, dafs die Hauptgefahr abgewendet werden wird. Turin, 11. September. Heute vormittags fand vor-erst die bürgerliche, dann die kirchliche Trauung des Prinzen Amadeus mit Prinzessin Mitia statt. Der König verlieh dem Ministerpräsidenten Crispi den Nnnuutiaten-Orden. Cacn, 11. September. Präsident Carnot ist hier eingetroffen und wurde überall, wo der Zug hielt, lebhaft acclamiert; vereinzelte Hochrufe auf General Bon-langer wurden durch Zurufe erstickt. Bei dem ihm zu Ehren gestern gegebenen Bankette sagte Carnot: Die öffentlichen Freiheiten sind nicht bedroht, wenn sie bedroht werden, wird die Negierung der Republik sie zu vertheidigen wissen. Kondon, 11. September. Das Bureau Reuter meldet aus Teheran: Ischak Khan rückt gegen Kabul vor. Der Emir ist sehr krank. AlMlommeue Fremde. Am ll). September. Hotel Stadt Wien. Eulambw, Geschäftsmann, Trieft. Pelro< vic, Tordy u. Pokorny; Graf Wurmbraud'sche Familie, Wien. Kalcher, Strafanstalt^ Verwalter, Capodistria. Nenzon, Marine'Kaftlan, Pola. Schmidt, Forstmeister, Leobcn, — v. Obcrcigner, Oberforstmeister, Schneebcrg. Hotel Mcfant. Gabriel, Mnseum.Nesiker, Berlin. Dem, Ne amtcns Witwe, Littai. — Ehrlich, Postmeister, samml Sohn, Seisnih. ^ Smrclar, Ingenieur. - Dr. Namor^, Arzt, Iescuch. — Kohn, Reisender, Groftkanischa. Piuller, Äc zirls-Secretär, Meluil. Volk, Reisender, Warasdin. Varon Pilrclcr v. Pirlhain, Fcldzcugmeister, Graz. Hausuu und Kcrstein, Vcrlin. — Grciucr, Aduocat, Ungarisch Weis, tirchen. Hotel Eiidliahnhof. Vruckucr, Bahubeamtcr; Ialsch ^ 5"H Wien. Laler. Jurist, Graz. - Thnrn, Vrzirlsnchtm Tochter i Zwcnlel, Kaufmannstochtcr, Lichlenwald. — ^ und Siosneguckc, Iugeuieur, Delnice. Hotel Vairischcr Hof. Ruziezta, Oberlieuteuanl, Wien. ,.^ Gnsthof iiniscr von Ocstrrrcich. Testi», Lede, Händler, K°M'' Pngimlie, Monfalcone. — Vresan, PirnS. ^ ""' ' Udiur. ______________________' Perstorl'cnc. . Den 10. September, ssrauz hinterlechner, gew, ^ ' machermcister, 85, I., Wienerstrasie .'l, Paraplcgie. ,.,,,^ Den I t. Sepl rmber, Iosrfa Urban. Oberförsters "'w «2 I., Herrengasse .'<, Marasmus. Meteorologische VeolmchtmllM in Laibach^. ff I^k Z»> 5^ " 7UMg7 M^ 1l^""^W^ 0 l0 1 l. 2 . N. 74,' l 25 - n NW. schwach lheilw. h"t", Ms" 9 , Ab. 7^2'5> ! I!>>4 NW. schwach! bewöM ^ Morgennebel, taMber wechselnde Aw'Mung, " ^ Ali^ geringer Regen, Höhenrauch, Wetterleuchten in O. Das inittel der Wärme 20-?", um s> 1« ilbrr dem Normale- ^^- Verantwortlicher Redactcur: I. Nagl i ü. ^< W Dankjagnng. ^ ssiir die herzlichen Brileidsbeweisc lind die M^ ^ reiche Vetheilignng an dem Leichenbegängnisse ^ verewigten Obersten, Herrn > Wariz Atiherrn Piirckcr u.Viil!'!»«''' ^ sowie für die schönen Kranzspenden spricht die tra«" >> ernde Familie den innigsteil Danl aus. W ssiir die Beweise des Beileids, fiir die > Kinder und E"^W W »amilie «ich<.r gibt allen F""^"^r i» M Vclanntcn die traurige Nachricht, dass »^ ^ M Pflcgesohn, Herr > > Ferdinand Neinhardt > ^ Handcls-Comlniö M W « Lcid"'' W M heute um 1 Uhr nachmittags nach lange» ,^,„ M M versehen mit den heil. Sterbesacramcnten, l" » ^ 19. Lebensjahre gottergeben verschieden «st- ssjchcnc» W W Das Leichenbegängnis des theuren A"" ^ dtt W W findet Donnerstag um 6 Uhr nachmiltlM » W Todteniapcllc zu St. Christoph aus statt. ^il^ > M Die heil. Seelenmesse wird in der W Laibach am 11. September 186^. W W Separate Palt.» werd.'» uichtMlsM^^^W Deüöt der k. k. Generalstal)S-K£ 1; Maßstab 1: 75 000. Preis per Blatt bl> lr.. " < auf Leinwand gespannt U" ^«..^.^1»^"'" Jg. n. klemmayr H Fell. Kambergs tl""'^ bestes Tisch-«LErfriselinn^S^. «rprebt M Husten, HaUkrankhe»»"' ____________und Blagenkatarrli-^^ : Httrid Äättoiii, Karlsbad iuiij'1>' ____^ailinchcr Fcituna Nr. ^09. 1775, 12. September 1888. Course an der Wiener Mrse vom 11. September 1888. N°ch ^ officellen Cmrsblaue Stllats.Alllthcu. ^,7"Ntc....... 8l55 8,-?s> ,'l°e"en,e....... 8^20 82«, ,^" <"/o Llaatslosc «NN fi, ,33 7n ,84 25 ,»^" ^° ssilusle, 10!. .. ,42 - 142 40 >^" ^l>,at«l '"", 'l°!l,nen!e, sleiieisrei »7 70 «?'!'» '>"H«"e^. . . . ,o..'7.,o°9« N«,'^'^"W.V. 14?. ><7.,,o » Q, .""flic's!,aten . . !>,",<» »7»<, ' "<.»;.>'osc ^/,, !«,0 sl, . ,25-2!-. 12b-?s> ^l>mdt!,tl.-Oblmationcn 5 lull loo sl, l^Vl.) l,°° °t>Milch« ..... ,^..,. ..^ 04-'«5- ^^"MN.nl.n.b - '<"-.'.'« — ^'«ni^ !?° ..... '0»s.n — - ^Ne,.7°''""'chische - ,u»,l!s>nn-. "° ft"/, ^ "/'b "/n Temeser Banal .... l«4'?n — — s>"/„ ungarische...... lOl^ — — — Andere öffcntl. Nnlchcu. Donaii-Mca.^'ose 5"/» 100 fl. . 12,,- 120 <>0 dll>, Tlül^ihc 1«7«, ftcucrlrei 10« — I0U'7<> Anlchcn b. Klndlsssnicinde Wien Ills,'»« l0« 2N Änlcbe» b. Slablssl-memde Wlen (Sül'rl und Gold) .... —'- — - ^l,,»,,!'!! ?!>,!, d^Iadtgrmll'ien 145 - I4s>50 Psaudblicfe 2« - d<°. in 5>o „ „ 4'/,"/., >ll> »n '0! 4» dtc«. in s»> „ „ 4"/„ . 98 5u l»9' d!c> Pväone,, Sldilldverschl »"/» '0».— 103 s>0 !Dcst, Hupolhcslob^nl lUj, 5'/,"/» lni — — — Ocst °,!»ss, V anl verl, 4'/,«/«. . 1N1 «0 108'— d!o, „ 4«/„ . . iou »n 10» «<» dto, „ 4°/u . . I«0 30 100 uo u>,ss, aN»>, Bobl'inicdil-Aciienncs. in ^cft >m I, I»:»!' vcrl, s>'/,"/^ —'— —'- Prioiitats-Oblinlltioncu <'sd!,!a!>d?«Noldl,>ib" >" Sill'« luoÜ0 100 «0 ^ran, Aoics-Vahn..... —'- —.- Ga!!,is<1>^ Kci^l i'lidwia.Uahn Em, I««1 .'»«<» fl. E, 4'/,"/o - ON'"» l0? — Oesti-l!-. ^»!t»rcl!l'ahn . . . 10O'!«> !0«l:!, i-iebcnl'iirsssl ...... —'— — — Oell, Wore Vtaatsbnhn 1. «mission . . >!»8 — 200 — Siibbahn «^ »«/<...... ,47 l"> 147 7<> « i^ ^..... 124 75 1»» b0 Un<, .galiz. Bahn..... »u 5» ,,» — Diverse Lose «Per Ltück). VlcdiOosc 100 si, ,«> 75 182 »<> E»<,ly^Vosc 4» sl. . , . »a!!u ll. , «i>— e»'— Palff» l'osc 4« si, , . , _._. «4 « Nildrls-^'osc 1« sl..... ,2'5o 28 - Salm i'c>sc 40 si..... 55.„ gs.,5n St,.Gcnl>i«.Lose 40 si. . . «« ?s, g? 2s. Waibsscin.^'se 20 ,l. . . . 44— _.— W!ndischarätz,i!oft 2» fl. . . 5».- ^-bn Vanl-slctien lpcr Sliick), Änalo-Ocstcrr. Ba», 2an sl, . ,i,cl,'«nst.. oft, «na si,S.8l! l>« «,vle O,. Niederes», s.«0N. 520— ^«4 - Hl,Pothelcnl,,.öft,2U0sl.2s>"/««, 07-— „«-— i,'a,!d>,rb., ost.200fl. V,.<>(»«/, - 2i8'2s> AcllcblObanl. ,111«,. ,, Nlblcchl'Vahn 20« sl, Ellbcr . —-— — - Alsölb«Fium,A>,hn 2uo sl. Silb . lt>8 — l»3 5» «ussig-Tepl, «tiscnb. Luo sl, chcrn »00— — — ^«nfs'rchsN'Vanserlkis z>nofl.S. — - —- Mali,.N>is>.N!dwig«B,llUNsl,!iVl, 208 7<; 20» — Msa,'KöiIachelE,°Ä,2U0fl.ö.w. —-— —.— Knhlcnbrlff (tisrol'ahn 100 sl, . —-— — — KaschaU'Odcib, Elscnl>,2c»!>fl.S. — — — -Vemvera-LzelNowch^ass^GiltN- bahnn sl, Silb, is,4 — ik4s.o dto. <>n fl. 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I^om».« >V^i««I«».lI«^ > chcmalistci ^andn'chf°Val«illoni!asz», D s!iO1l>) 5i LhlcnmiissUcd dc« llai. SanUatsordcns vom wnhcn ssrcuz.