H.222. Fmtag, 28. September 1894. Jahrgang 113. Macher '"'Inl.'' hlllbiG^c.^°ltl> er send iiug: ganzjährig si, lü, halbjährig st. 7'üN, Im Comptoir: ^"""t«,s h^ ,u "N N/ 5 5>n, Mr die Zustellung in« Hau« gauzjührig si. l. — InsertionSüebül: Für » ^cilcn i!5 fr,, gröf^rc per Zeile 6 lr, : bei öfierrn Wiederholungen per Zeile 3 tr. Die «Laib. Zelt.» erscheint täglich, mit «usnahm« der Sonn- und Feiertage. Die Administrativ, befindet stch Congressplay Nr.«, die Medaction Vahnhofgasse Nr. 15, Eprechstunbe» der Redaction vo» » l>i« 11 Nht vormittags. — Unfraüliertc Vriese werde» nicht angenommen, Manuscripte nicht zurüllgestellt. S« ^ Amtlicher Mil. Majestät haben mit vom 23. September d. I. den ^>lner,'" Ministerium des Innern Josef ° " 3lan^s^^."balterei-Vicepräsidenten in der ^W Klasse bei der Statthalterei in Prag "" 5" ernennen geruht. ^ Bacquehem m. p. ^sterV^-^p^stolische Majestät haben mit ^ Titel '^""3 vom2I.September d. I. dem iKeten ^ u"d Charakter eines Hofrathes aus-^» Mura h?U"gsrathe bei der Landesregierung V^"btte" n^ter von Glanz anlässlich der lre "l neuers I"^ernahme in den dauernden Ruhe-^? und ^«..'.^ Anerkennung seiner vieljährigen 'ü ^^ld-Osi «I^en Dienstleistung das Ritterkreuz ' ^n geruht "^ ^^ der Taxe allergnädigst ^lter Vf k'Apostolische Majestät haben mit V dein 2-M'^ung vom 21. Septenlber d. I. M^"Wzeick,, . "^ Charakter eines Statthalterei-Hch GrV'^" Bezirkshauptmanne in Rohrbach ^der ^" ^ontecuccoli-Laderchi an-^en Nuhes^'^ "betenen Uebernahme in den ^ltn 3'enstle si.. '"Anerkennung seiner vieljährigen "Klasse m "3? ^" ^rden der eisernen Krone "" geruht blicht der Taxe allergnädigst zn ^^Vte'rE^I'.Apostolische Majestät haben mit ^MiimterV^'^ung vom 21. September d. I. V^ld 2)'°« ?i"r bei der Statthalterei in Lem- ^denz M,^°ges das Ritterkreuz des Franz- ^ "uergnadigst zu verleihen geruht. ^lter Nc!- Apostolische Majestät haben mit vom 22. September d. I. ^ !"vit« ^>!" ^bersthofmeisteramte Nikolaus .<./" den ks"Mch der von ihm erbetenen Ver-^l>W eines senden Ruhestand den Titel und >' ük verV"^s mit Nachsicht der Taxe allerer «^" mit ^'^ ^"ldreichst zu gestatten ge-"i Lathes f." dem ^tel und Charakter eines V^ gleich^ ^e,deten H^ssecretär Karl Rauch ^"spNick "Ä' "i Anerkennnng seiner vieb ^ Mchen Dienstleistung der Ausdruck der 5z,z_"UMeoenheit bekanntgegeben werde. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 22. September d. I. im Obersthofmeisteramte den mit dem Titel und Charakter eines Regierungsrathes bekleideten Hofsecretär und Ceremoniel-Prololollführer Heinrich Ritter Loeben -stein von Aigenhorst zum wirklichen Regierungsrathe, dann den mit dem Titel und Charakter eines Hofsecretärs bekleideten Hofconcipisten Maximilian Ritter Imhof von Geißlinghof zum wirklichen Hofsecretär allergnädigst zu ernennen und dkm Hofconcipisten Dr. Gustav Breitenfeld den Titel und Charakter eines Hofsecretärs huldreichst zu verleihen geruht. _______ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. September d. I. den Privatdocenten Dr. Karl Breus zum außerordentlichen Professor der Geburtshilfe und Gynäkologie an der Universität in Wien allergnädigst zu ernennen geruht. Madeyski m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. September d. I. den Privatdocenten an der medicinischen Facultät der Universität in Wien Dr. Gustav Lott, Dr. Franz Mracel und Dr. Ernest Finger den Titel außer-ordeutlicher Universitäts - Professoren allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 18. September d. I. den Director des Staatsgymnasiums in Trieft Dr. Adolf Nitsche zum Director des Staatsgymuasiums in Innsbruck und den Director des Staatsgymuasiums in Pola Dr. Franz Swida zum Director des Staats-gymnasiums in Trieft allergnädigst zu ernennen geruht. Madeyski m. p. Nichtamtlicher Weil. Die Delegationen. Anlässlich der gestern zum Abschlüsse gekommenen Verathungcn im Heeres-Ausschusse der ungarischen Delegation schreibt das «Fremdenblatt»: «Rascher und glatter als sonst hat der Wehr-Ausschuss der ungarischen Delegation die Berathung zu Ende geführt. Der Ausschuss war mit dem Rcichs-Kriegsminister, der Minister mit dem Ausschüsse zufrieden, und keine Forderung der Heeresverwaltung ist einer ernsten Opposition begegnet.» — Die .Presse» äußert sich: «Ge- neral der Cavallerie Edler von Krieghammer hat sich bei der ungarischen Delegation dnrch die Art, wie er seinen Ressort vertrat, aufs beste eingeführt, und ohne Zweifel wird er eben dadurch auch in der österreichischen Delegation bereitwilliges Entgegenkommen finden. ... Die Heeresverwaltung kann mit Genugthuung darauf verweisen, dass sie mit der Verpflegung die ersprießlichsten Resultate erzielt hat. Gerade dadurch, dass den einzelnen Trupftenkörpcrn freie Hand gelassen wurde, konnte den nationalen Geschmacksrichtungen und den örtlichen Prcisverschiedenheiten volle Rechnung getragen und die Menage den jeweiligen Verhältnissen angepasst werden. Unsere Truppen verpflegen sich daher überall gnt und relativ billig.» — Mit Bezug auf die Aeußerungen Sr. Excellenz des Herrn Reichs-Kriegsministers gegenüber den Anfragen wegen des australische» Fleisches sagt das «Vaterland» : «Die gestrigen, wegen ihrer Offenheit dankenswerten Erklärungen des Herrn Reichs-Kriegsministers werden dort, wo es nothwendig sein sollte, gewiss völlige Beruhigung schassen.» Politische Ueberficht. !jaibach, 27. September. Heute tritt der Vudgetausschuss der österreichischen Delegation wieder zusammen und wird in die Verhandlung über das Heereserfordernis eingehen. In den nächsten Tagen wird auch der Delegierte Dumba seinen Bericht über den Voranschlag des Ministeriums des Aeußern und über die Stellungnahme des Budget-Ausschusses zu dem Exposi des Grafen Kalnoky vorlegen. Bis zum 1. October, an welchem Tage die Plenarsitzungen der österreichischen Delegation beginnen, dürfte der Budgetausschuss voraussichtlich die Berathung über die ihm zugewiesenen Regierungsvorlagen beendet haben. Der permanente Steuer-Ausschuss schritt in seiner gestrigen Sitzung, welcher Se. Excellenz der Herr Finanzmimster Dr. Edler von Plener beiwohnte, zur Berathung des siebenten Hauptstückes, «Allgemeine Bestimmungen», und erledigte nach dem Referate des Abg. Dr. Freiherrn von Sommaruga die §§ 294 bis 303 (Einbringung von Bekenntnissen und Abgabe von Erklärungen, Zustellungen in Steuersachen, Verpflichtung zur Auskunftsertheilung an die Berechnungsorgane). Die nächste Sitzung findet heute um 10 Uhr vormittags statt. Der permanente Ausschuss für die Berathung der neuen Civilproceß-Ordnung begann in feiner gestrigen Sitzung die Berathung über die Jemsseton. im ^sm ,„^ KiMsleben ">" der deutschen Dichtung. ^"Aor.Hintner. ^G " dein, XV- ^s!e? "it^n??<7 Schmerz des Vaters zn ^Hs f boffnunn ^ " Athemzuge des Kindes K 3 >zu"' 'u n chts zeHß s cHs gehört kein X de^d^ zu sehen; aber f" h " den, Ge5. . "^lge Verständnis, wie der ' «ch d ' A«, d»)Ä 1°"' h'„!„«> siele. !t>vls dp zbewea^ (^p°ld Schefer.) W Josef v. Eichen- « m^^dich bes Vaters Ausdruck gegeben in v4?i)^rer G"/Auf meines Kindes Tod». ^tl'' in plaud? b"r^ den Garten, wo Busch '>H Nachen anfangen und Blumen und lvar. bi« ^'<"> ausschauen, das sonst der Baum eudlich das Schwei- gen bricht und die Frage stellt, die ihm das Herz brechen will: «Warum kommst dn heut allein?. Und die Natur corresponds mit seinem Schmerze: der Baum bewegt sein Haupt und ein Flüstern geht an zwischen Vöglein, Blüte und Laub; Thränen hängen am Grase und Klagen murmelt der Quell. Da zergeht sein meertiefks Leid im Strome erlösender Thränen. Wie gerne hätte er dem Kinde Freuden bereitet und es «zwischen Kämpfen, Lust und Schmerz, treulich durchs Leben geleitet! — Doch du hast's allein gefunden, Wo kein Vater fiihren kann, Durch die ernste, dunlle Stunde Girngst du schuldlos mir voran. — Aber auch rührende Töne der Hoffnung und des Trostes findet die Poesie am Sarge des Kindes. Eine weiche Schwermuth, welche in der Trennung von dieser Welt nur ein Aufsteigen zu himmlischer Seligkeit sieht, ist z. B. den Versen Robert Hamerlings aufgedrückt: Getuickt als ird'jche Vlume saufst du hiu Aufzuerstehn im lichten ,Vi!nmclslleide; Ein Kind verloren »mr, Einen Engel a.cwaimcn wir, Der Trost uns wmlt im uuerinessnen Leide. Der überschwengliche Gustav Pfizer haucht seine empfindungsselige Trauer auch der umgebenden Welt rin: in wehmüthigem Verlangen umwebeu die Kerzen das todte Kind mit weichem Glanz", gerne verhauchten die Rosen, die im blonden Haare prangen, ihr junges Leben, könnten sie den kalten Lippen, den bleichen Wangen die frische Ruthe wiedergeben. Ihm selbst aber fließt der Trost «nur aus eines Traumes Pforten»: Es sei, von meinem Kinde liebestrunlen, Der Tod ein Kind — welch' süßes Kind — geworden. Mit solchen Tönen und Stimmungen steht der Dichter vor dem Vettchen des sterbenden, vor dem Todtenschrein des entseelten Kindes. Mit stiller Beschaulichkeit und warmem Mitgefühl versenkt sich sein Blick in die irdische und überirdische Welt, seine Phantasie dnrchschweift Raum und Zeit und sieht das kommende Unglück des Kindes heranziehen; sein Mund würdigt die Sorge des Mutterherzens und heiligt den Schmerz des gebeugteu Vaters. Aber auch vou der leidvollcn Sehnsucht der Geschwister, dem überwältigenden Weh der Gespielen des Kindes gibt die Dichtung Zeugnis. So Ernst Zitel« mann und Wilhelm Jensen mit ihren ergreifenden Gedichten «Das Schwesterchen» und «Am ersten Sarge». Wie dem Schulkuaben in der letzteren Dichtung ein Schauer durch die warme Welt geht, als der Lehrer Mittheilung macht von Tode des lieben Spielgenossen, wie der gnte Kamerad lantlos am Todten-bette steht und wie er sich mächtig fühlt, dem Tode in den Arm zu fallen und mit dem starken Glauben der Liebe dem theuren Todten neues Leben einzuhauchen, wie erschaudernd «dieErde erbeben» fühlt, «dieSonne stiirzen», «Nacht die Welt umziehen» sicht und a,n Laibacher Zeitung Nr. 222 1884 28. Septembers Jurisdictions-Norm und erledigte folgende Abschnitte: Gerichte und gerichtliche Organe, Ablehnung von Richtern und anderen gerichtlichen Organen und Zuständigkeit. Die nächste Sitzung findet heute statt. Bei der am 24 d. M. in Brunn vorgenommenen Ergänzungswahl für den Reichsrath an Stelle des verstorbenen Bürgermeisters Winterholler wurde Herr Friedrich Waanieck, Maschinen-Fabrikant in Brunn, mit 2538 van 3182 abgegebenen Stimmen zum Reichsraths-Abgeordneten gewählt. Berliner Blätter melden, dass man im preußischen Ministerium des Iunern, mit der Aus-arbeitug eines Specialgesetzes gegen die Anarchisten beschäftigt sein soll. Nnlässlich der Wahl in Nogent-sur-Seine wo Casimir Perier einen radicalen Nachfolger in der Deputieltenkammer erhielt, erinnert der «Temps» daran, dass auch der Nachfolger Carnots in der C6te d'Or ein Radicaler war, und dass es damals Nie-mandem einfiel, den Beschluss seiner früheren Wähler zu seiuen Ungunsten zu deuten, und dass die Anwesenheit seines radicalen Nachfolgers Sernesfon in der Kammer dem Vertranen, welches das Land ihm schenkte, und der Liebe, welche er sich allmählich erwarb, keinen Abbruch that. Das päpstliche Breve, welches sich mit der Errichtung der apostolischen Präfectur in Ery-thrä'a befasst, wird, wie aus Rom uuter dem 22. d. gemeldet wird, im Laufe der Woche erscheinen. Seine Veröffentlichung ist durch eine Grenzfrage verzögert worden. Die Grenzen der geistlichen Präfectur werden im wesentlichen die der eigentlichen Colonie, aber nicht — wie die Regierung es gewünscht hatte — die der gesammten italienischen Interessen-Sphären sein. Sie wird an die Vicariate des Sudans, Abyssiniens und der Galla-Länder stoßen, von denen sie jedoch unabhängig ist. Die Königin uud die Königin-Regentin der Niederlande besuchten Breda, woselbst sie enthusiastisch empfangen wurden. Bei der Frühstückstafel in der Militär-Akademie hielt die Königin-Regentin eine längere Ansprache, in der sie einen Rückblick auf die Geschichte der Militär-Akademie warf, die Kriegsthaten der Holländer in Atjch und Lombok und die Bereitschaft derjenigen rühmte, welchc nach dim Unglücke bei Lombok die anf dem Felde der Ehre gefallenen Kameraden ersetzten. Die Akademie' möge noch! viele tüchtige Ossiciere heranbilden, die sich Hervolthun in Achtung vor der Autorität, in der Trrue für die Fahne und die Königin, im Heldenmuthe und in der Aufopferung znm Heile des theuren Vaterlandes. In Louren^o-Marquez (an der Delagoa-Bai) wird ein Kampf mit den Eingeborenen befürchtet. Es hrrrscht eine wahre Panique. Aus der Capstadt wird sogar berichtet, dass der Kampf schon stattgefunden habe. Vom japanifch-chinefifchen Kriegsschauplatze wird gemeldet: Die zweite in Hirochima mobilisierte Armee zählt uugefähr 30,000 und nicht 80.000 Mann. Die Einschiffung der Truppen hat gestern nach einer Parade vor dem Mikado begonnen. Die Bestimmung der Truppen wird geheim gehalten. Der Kriegsminister Feldmarschall Graf Ouama übernimmt das Commando derselben. Man glaubt, dass das erwähnte Corps unabhängig von dem Corps des Grafen Iamaguta operieren dürfte, wacher iudes den Oftera-tionsplau verfafst hat. Die Transportschiffe mit den Truftpeu werden durch das zweite japanische Geschwader in das Gelbe Meer und von dort durch das erste Geschwader an ihren Bestimmungsort escortiert werden. Während der Abwesenheit des Kriegsministers wird der Marineminister Graf Smgo denselben vertreten. Die «Agenzia Stefani» meldet aus Tanger vom 26.d.M.: Das italienische Kriegsschiff «Etruria», welches in Casablanca während der durch die jüugsteu Unruheu dortselbst hervorgerufenen Panik eingetroffen war, trug iu wirksamer Weise dazu bei, die Ordnung wieder herzustellen. Der Commandant versammelte das Consularcorps um sich und bot allen Europäeru ohne Unterschied seinen Schutz an. Die Anwesenheit der «Etruria» bewirkte thatsächlich die Anfrechthaltung der Ruhe. Alle beglaubigten europäischen Gesaudten zollten dem Verhalten des Commandanten volles Lob. Tagesneuigleiten. — (Aus dem Militär-Verordnungsblatte.) Das Militär-Verordnungsblatt meldet: Prinz Arnulf von Vaiern wurde zum Oberstinhaber des Infanterie-Regiments Nr. 80 ernannt. Erzherzog Leopold Salvator, bisher Oberst und Commandant des Infanterie-Regiments Nr. 24, wurde in gleicher Eigenschaft zum Corpsartillerie-Regiment Nr. 13 transferiert. — (Altbürgermeister Ritter v. Frank.) Wie aus Graz gemeldet wird, feierte daselbst der Altbürgermeister Moriz Ritter v. Frank seinen achtzigsten Geburtstag. Frank war unter der constitutionellen Aera erster Bürgermeister von Graz und hat den Stadtvark geschaffen. Unter Giskra galt Frank einige Zeit als Can-didat für den Grazer Statthalterftosten. Die steiermärkische Sparcafse, deren Vicepräsident Frank ist, votierte aus Anlass seines Geburtstages 25.000 fl., deren Zinsen zur Erhaltung des Stadtparles bestimmt sind. — (Naturforschertag in Wien.) Der Naturforschertag hielt am 26. d. M. unter dem Vorsitze des Prof. Exner eine öffentliche Sitzung ab. Zu Beginn derselben verlas der Präsident den telegraphischen Dank deS Kaisers für die Vegriißungsdepesche (lebhafter Beifall), sowie ein Danltelegramm der Witwe deS Professors Helmholtz. Hierauf folgten Vorträge des Professors Forel (Zürich) «Ueber Gehirn und Seele», des Professors Voltz-mann (Wien) über Luftschiffahrt und des Professors Klein (Göttingen) über Niemann und dessen Bedeutung für die Entwicklung der modernen Mathematik. — Nach den Schlussvorträgen fand eine Geschäftssitzung statt, in welcher zunächst das Begrüßungsschreiben der Gesellschaft der Friedensfreunde in Oesterreich verlesen wurde. Als Versammlungsort für den nächstjährigen Congress wurde einstimmig Lübeck gewählt. Der Lübecker Senator Bremer dankte für die große Ehrung der Stadt Lübeck, welche zwar nicht so wunderbar wissenschaftliche Paläste dem Congress zur Verfügung stellen könne, wie Wien, deren Bewohnerschaft demselben jedoch ebenfalls das lebhafteste Interesse entgegenbringen werde. Für 1896 wurde Darmstadt, 1897 Braunschweig, für 1898 Würzburg und für 1899 Leipzig als Versammlungsort in Aussicht genommen. Zum Schlüsse wurden die Vorstandswahlen vorgenommen. Gewählt wurden zum ersten Vorsitzenden Wislicenus (Leipzig), zum zweiten Ziemssen (München), zum dritten Lang (Wien). — (Warum Bischof Schuster ^ Heeres.Ausschuss gehört.) Ms »e. ^, der hochw. Herr Nischof Schuster, drr a" ^ ^ Grafen Szecsen als Delegierter einberufen «M ^ im H?eres-Nusschusse der ungarischen Delegate ^ wurde er vom Abgeordneten Ubranyi scherz^^L trrter der (^lu«iu ini1itan,>5 begrlW, woran! ^ fcrtige Bischof replicierte: «Ich habe M ^t-viel Recht, wie irgend jemand, hier .'".^^^ schufst zu erfcheinen. Denn erstens bin «cy ^ unseres Staatsrechtes Chef und Commandant o,, Banderiums, dann bin ich kraft meiner V .^ Capitan der Vurg Neograd, und da es s'v ^ darum handelte, den lückenhaft gewordenen "" > ^ sticken, da war ich kraft meines Namens"^ dazu prädestiniert.» Diese Riposte deS ^^ machte während der Verhandlung über "M"! ^ die Runde und erzielte jedenfalls einen e^! ^ Knalleffcct, als das auf der Tagesordnung M" ^ — (Cholerabulletin vom 26 ?.'zi den letzten 24 Stunden sind in der VulM'^ lrankungen und 1 Todesfall, in Galizien ^_?^F und 45 Todesfälle vorgekommen. — I" a^ und im Netze-Warte-Gebiete sind in del o,, 17. bis 24. d. M. 47 Erkrankungen und " an Cholera vorgekommen; in Oberschlesien ^ 22.d. M. 59 Erkrankungen und 17 TobeM Rheinprovinz 2 Erkrankungen vorgekommen. , ,, — (Social-demokratische ^l"^ Im Wiener Polizeirayon sind am 26. d. ^" , ^l^ den Vertretern der social-demokratischen ^ Flugzettel mit der Forderung nach be«! ^ gleichen Wahlrecht ausgestreut und affigiert tvo ^ 3 siebzig Individuen wurden wegen Verbreitung H^ zettel verhaftet und mehrere wegen Widers z Landesgerichte eingeliefert. — (Großer Einbruchsdiebst" Trieft wird berichtet: In der Wohnung " . aus Venedig nach Rom zurückgekehrten ^^ wurde die Casse aufgesprengt gesunden, italienische Rententilres für 200.000 "^ worden waren. Von den Thätern hat man El""' ^. 5,^ — (Kostbare Sacktücher.) D«e^" ,^, des Ocean« gefällt sich in immer üppigeren ^! . B Im Lande der Dollars verlangt es der "^,, weibliche Eleganz, entweder am Corsage ode , in auffälliger Weise ein kleines, sehr feines", tuch mit den Anfangsbuchstab?« des Namen« ",,..„ zu tragen. Die eleganten Damen von San-u ^ besondere haben seit kurzem diese Mode a"^" A ^ Newyork ist bald gefolgt. Man kennt so " -^ -lioniirs-Gattin, die ihr Leibchen mit einem ^ll tuche im Werte von 12,000 fl. und gesch""" Monogramm in Brillanten präsentiert. — (Adele Spitzeoer.) Wie aus ^ , meldet wird, ist am Sonntag Adele Spltz^ ^ verhaftet worden. Sie war wegen Vetrügerele verfolgt. .1 ' — (Große Sensation) erregt " im dortigen Zollamte des Nordbahnhofs entv Ein Polizeiagent untersuchte in der Ware"" ^ angeblich mit Leinenwaren gefüllte Gepäcks!'" ^ dass dieselben belgischen Tabak enthielten. > amten wurden sofort verhaftet. Sarge des Freundes zusammenbricht, das alles finden wir bei Jensen mit elementarer Kraft ausgeführt. Nun ist das Kind hinausgetragen worden zum stillen Felde drr Todten, nnd Mntter Erde umfängt es mit thauig-kühlen Armen. Doch auch jetzt verläfst es der Dichter nicht; sinnend weilt er an seinem Grabe und freut sich der Blumeu, die den kleinen Hügel schmücken: Auf deinem Grabe sind Lenzblümchen neu erschienen, Ach, lomm' herauf, mit ihnen Zu spielen, liebes Kind! (Gottfried v. Leitner.) Dann führt uns feine Mufe wieder zur trauernden Mutter, um die es öde und leer geworden und die in einsamer Nacht die heiße Bitte znm Himmel schickt: Wesen, kleines, längst verklärtes, Stern in meines Lebens Nacht, Ncingrlk'btes, heißentbehrtcs, Sprich zn mir im Trcmmc sacht! Schlinge deine kleinen Arme Um die Vnist su cMtbcraubt, Au mem Herz, daö lebenswarmc, «eg dein todtes, kaltes Haupt! ««..., . (Ada Christen.) ^ ^« ^?'"' """r Traum liegt der Verlust des Kindes über dem ganzen Sinnen und Fühlen der Mutter; eine nimmer atte Erinnerung, eine unstillbare Sehnsucht zieht sie fort und fort hin' u7eH f u « Lleblmg. Kem Trost kann gegen diese Trauer au -kommen: Ja, in der Herzens Glut werd' ich vergehen, Seit mir die Welt verschwunden, Die holden Kindlein mir der Tod entwunden, Will nirgends Kühlung wehen: Von wo aus freudig strömten alle Flammen, Da dringen nun die Schmerzen hin zusammen. Zurückgetreten sind ins Herz die Flnten, Und will die Freundin lindern, Erregt ihr sanfter Hauch nnr wild're Gluten Und kaun das Leid uicht mindern. Ach, dürft' es einmal strömen frei ins Freie, So ruht' ich bald im Schoss der ew'geu Treue? (Friedrich v. Schlegel) Die ganze Seligkeit glücklicher und der namenlose Jammer verwaister Eltern ranken ineinander in Dichtungen, die uns ans Bett der jungen Mutter führen. Wie weh thut uus der Contrast zwischen der selig lächelnden Mutter, die, im grün verhangenen Gemache ruhend, unaufhörlich nach ihrem kleinen Knaben fragt oder am zierlichen Kinderhäubchen nestelt, und dem ernsten Gatten, der weihrauchduftend vom Begräbnis des todten Kindes kommt! Es war eine ganze Frau, die uns dieses wirkungsvolle Bild schuf: Aunette Freiin v. Droste-HülZhoff. Jeder Fühlende wird die Wärme der Empfinduug verspüren und den Schlag eines Frauenherzens vernehmen in den Schlussworten, die sie der unglücklichen Mutter widmet: Ach, wenn dn wieder siehst die grüne Au, Siehst über eiuen kleinen Hügel schwanken Den Tanncnzweig nnd Blumen drüber ranken, Dann tröste Gott dich, arme, junge Frau! Wcm gienge da nicht das Verständnis auf für Schillers Wort: «Nur der Irrthum ist das Leben und das Wissen ist der Tod? Zis Hiose Von OlMÜtz^ Historischer Roman von G. R. v. A"""^»' (3. Fortsetzung.) ^, HI. . « t0>e^ Der Winter des Jahres 1241 S« ^,/ stlmnbkwegteu Zeiten, wo die Natur '"'^ O V Schlafe erwacht uud die Leidenschaften s^.,?/ früher zur Reife bringt, fehr zeitig z" ^M'^ Gebirgen, wo die March entspringt "^ssgff/ bezieht, thaute der Schnee auf. Die,H" « aus ihren Ufern uud entsandte ihre To°) ^ V^ senden gelben Wellen in das Flachla"^,,,F?! zu befruchten. Allein die unbändige» UclsH konnten ihrem Zerstörungsdrange nicht lv ^, wurzelten Bäume, rissen die Wohnungen ^, l^ nieder und trieben Leichen in die Ebenc ^ ^ die sie in einen See verwandelt hatten- ^^ hochgeschwollener Strom rauschte an ^^^ !n Stadt vorbei, sich in zwei mächtige ^rg ^/ wovon einer an den Felsen der H^.^E.sM V Iuliusberges braudete, der andere dle^jt^ lichen Vorstädte in Flüsse verwandelte u>" i^, Schnelligkeit sich in seinem Bette fort"" z d>^ auf dem eleganten Pflaster des OberrlW^^/ nnd hässliche Welt dem Vergnügen "lw . !" nachgeht und das Nathhaus mit 1"» ^ Thurme emporragt. Älit,^5 Dicht am Rande der tosenden f « Ziehtochter des Castellans in Begleitn^»/ Anna und ihres Leibdieners Wratislaw ^, l>l das schrecklich schöne Schauspiel, in Oev"' ^!^Hitung Nr. 222. 1885 28. September 1894. MR h^ ^ ° n e.) Die Londoner Augenärzte Nettle-^llone'z ^"untersuchten am 20. d. das Augenlicht lM^ugez l. "?l' b"ss sich der Zustand des operierten M?"'°" nM: ^ ^^lsert habe, dass kaum eine zweite I^Wch, ^« sem werde; sein Allgemeinbefinden sei H 4^la^^^ung.) Der Oberstaatsanwalt deS l^lliigl ins?^^ '" ^"^ H"r Dr. Moriz Edler W>ft'. T""te Montag die hiesige l. k. Staats-Mz^"slalt «us ^°a «nd Mittwoch die k. k. Männer-MÜ'fletn lur >. r" Schlossbrrge in Laibach und begab Ä "" in OK-., '.^'"ung der Weiber-Strafanstalt nach O"^3 wd'"^ ettungs - Tagli a.) Die Landes-l?,'^Iuli ,3 ^°"l Setina aus Oberstraza für die H!«^ltendo's^ ^wirkte Errettung des Joses Dular H k?""8 seiner ^" ^ahr des Ertrinkens in An-« " v^ ^ ' niuthigen That eine Belohnung im Ve-4v,^ ^ll. zuerkannt. M?^sre^d'^ lcher Jagdschutz-Verein.) G<«° ° Nnl°s,s ?." ^wlss mit Freuden wahrgenommen, H^i. leit vi d" Rebhühner heuer weit größer ist, '»^ Uins^". Jahren in Krain war. Dieser er- »^'"lilng .,/ l'^ dadurch begründet, dass durch die »^ circa .!"'«- Jagdschutz-Vereines zwei Jahre M7 °>e letzte ssn^^" Nebhühner ausgesetzt wurden. Ulllb.^" I°^?"" dem Wilde günstig waren und U lik^ V' b" die Hühner während des Winters «? ^t di? Ä ""z'ger ungünstiger Winter kann leiii^'bot k>. ?l'?" Erfolge vernichten, darum ist ^bttsche. ^"sicht, sich mit neuem Besätze recht- V ^ i«nV 3^" l"w. Jagdschutz-Verein erklärt sich h!^d°tf ^"«lleder, welche bis 15. October l. I. leinen. '^tlich anmelden wollen, Rebhühner ""„ »i, ,?llen und dieselben in seinen Kammern h^(H°" lassen. >^l> ^I3^,^^"'s,) Wie uns mitgetheilt wird, s lz <5 bttr Ä ^ I. verstorbene pensionierte Marine- «^ 3"«ar ^"" Fajdiga in seinem Codicille vom I^hs^de ^/^" anderem auch für die Armen " "kon "°"sberg zwei ungarische Kronenrenten "(El ^"nwchl- —o. ^ Theat^'./^es Theater.) Die diesjährige >^>T^^^°" wurde gestern mit der Auf- ' ,"c>z el^f" «Ludwig XI.» von Pelavigne er- ! ^^"Nicn. ?"h'N'ge, im übrigen aber ziemlich junget,,« .hnenwerk, dessen Hauptwert wohl ,>l ^ " ^arakterzeichnung der Titelrolle liegt, ^°r nütwi.f ."' abgerundeten Zusammenspiele ^' ^elbtt , b'" Personen, eine sehr beifällige i . Vlibli/^z "° koncentrierte sich die Aufmerlfam- ''^Mp i"""st auf das Spiel der neu- n- ^nnten ^ ^ "°" auch dem Spiele der k, ^« du^"^^'sen Darsteller mit großem ,-^ einsHn.? verschiedene Umstände, namentlich !>rs°7"^nde Veränderungen im Stande des V ^e N'll^^"»e gerechtfertigt erMnt, « ?" und n ^smgs lag in der Hand des "'er °ich /kglsseurs Herrn Karl Demeter .,' ^r durlf. « Freudenreich, ein geborener 5 >lthea^ ° ^"'zehn Jahre ununterbrochen '" o ^"alte^.^«°"'' ^erst als Naturbursche, ^ ^!>°giert .«, ^Uer, insbesondere für komische l >^tsbei^, ""? hatte sich durch seine Leistungen °' ^>"^ ,n «Viel Lärm um Nichts», als Grga in den «Granicari» und als Cölestin in «Mouche» allgemeiner Beliebtheit zu erfreuen. Nach seinem gestrigen Debut am slovenischen Theater zu urtheilen, verspricht derselbe eine äußerst schätzenswerte Stütze der slovenischen Bühne zu werden, da ihm die nöthigen Eigenschaften eines guten Schauspielers sicherlich nicht abgehen und ihm auch die scenische Sprache keine nennenswerten Schwierigkeiten mehr bereitet. Sein Spiel erschien uns wohl hie und da einigermaßen forciert, doch verdient seine gestrige Leistung infolge der verständnisinnigen Vertiefung in die fchwierige Rolle des Königs als eine gelungene bezeichnet zu werden. — Herr Josef Anic, früher ebenfalls ein Mitglied der Bühne in Agram, gab den Herzog von Mmours im großen und ganzen brav, temperamentvoll, feine Aussprache hingegen verdient leineswegs unbedingtes Lob, da einzelnes, insbesondere bei leidenschaftlichen Ausbrüchen, geradezu unverständlich blieb. Da uns jedoch sein Name aus den Agramer Theaterberichten nicht unbekannt ist, so wollen wir auch Herrn Nnic als eine schätzenswerte Errungenschaft der slovenischen Bühne betrachten. — Herr Rudolf Inemann, Schauspieler und Regisseur, früher bei Smichov als Charakterschauspieler und Charakterkomiker, dann in gleicher Eigenschaft in Brunn engagiert, später in circa 30 amerikanischen Städten in den verschiedensten Rollen, sowohl des klassischen als modernen Repertoirs, gastierend, trat in der ziemlich unbedeutenden Rolle des königlichen Leibarztes Cottier auf. Wir können ein endgiltiges Urtheil über Herrn Inemann vorderhand nicht abgeben, betonen aber fein vornehmes, elegantes Spiel und feine fchöne, correcte Aussprache, die uns wirklich auf das angenehmste überrafcht hat. — Auch bezüglich der bekannten heimischen Kräfte constatieren wir mit Vergnügen, dass sie ihre Zeit sehr gut ausgenützt hatten, was bei dem kläglichen Ensemble am Schlüsse der vergangenen Saison wohl etwas bedeuten will. Die ganze Vorstellung war mit einem Worte überraschend gut einstudiert; die Damen Nigrin, Polakova und Slavceva sowie die Herren Verovsek undDanilo thaten im Vereine mit den übrigen Episodisten vollauf ihre Pflicht; die Vollsfcenen waren tadellos, und so verließ denn das sehr zahlreiche Publicum die erste diesjährige slovenische Vorstellung mit lebhafter Befriedigung, die allerdings noch größer gewesen wäre, falls man an dem Drama radicals Streichungen vorgenommen hätte, -n- — (Rebendiebstähle.) Aus Unterlrain wird uns geschrieben, dass dortselbst, insbesondere aber im Bezirke Gurlfeld, Diebstähle von Reben aus ntu angelegten Weingärten sehr häufig vorkommen und es nur selten gelingt, die Thäter zu eruieren. Das Bedauerliche an der Sache ist, dass bei diesen Diebstählen in den Weingärten durch das gewaltsame Ausreißen und Abbrechen zahlreicher Stöcke, welche zu erlangen dem Thäter ob starler Einwurzelung nicht gelingt, ein noch größerer Schaden verursacht wird, als durch das Entwenden einiger Reben selbst. Unter anderen wurde im Laufe des heurigen Frühjahres auch die staatliche Rebenanlage in Land-straß erheblich beschädigt, und viele Besitzer, befonders jene von kleineren verwüsteten Parcellen, follen sich aus diefem Grunde fürchten, diefelben neu zu besetzen. Obgleich die Sicherheitsorgane zur Ecuierung von derlei Dieben ihre Thätigkeit in zufriedenstellendem Maß? entwickeln, so wird man doch zur Einführung von befonderen Maßregeln gezwungen werden, durch welche den gedachten Diebstählen thunlichst gesteuert werden foll. —o. — (Diebstähle.) Am 10. d. M. wurden zwischen 1 und 5 Uhr nachmittags, als der Kaischler Valentin Velkavrh aus Niederdorf, Gemeinde Billichgraz, mit seiner Familie am Felde abwesend war, aus seiner unversperrten Kaische durch bisher noch unbekannte Thäter Effecten im Werte von 25 fl. entwendet. — Am 17. d. M. zwischen 2 und 3 Uhr früh wurde dem beim Bäckermeister Franz Ticar in Großmannsburg, Gerichtsbezirk Stein, bedienstcten Gefellen Iofef Dimic aus dem Arbeitszimmer eine silberne Nnker-Remontoiruhr sammt einer Nickelkette im Werte von 12 fl. entwendet. Diesen Diebstahl hat der seit 11. d.M. beim Ticar als Taglöhner beschäftigt gewesene, mehrfach abgestrafte und äußerst gefährliche 24 jährige Vagant Johann Bucar verübt und sich nach der That unter Rücklassung feines Dienstbotenbuches und Militärpasses entfernt. Derselbe wurde ausgeforscht und an das k. k. Bezirksgericht eingeliefert. —I. * (Selbstmord.) Wie man uns aus Stein mittheilt, wurde der gewesene Diurnist Josef Krec, 53 Jahre alt, verwitwet, aus Topole, Gemeinde Mannsburg, am 24. d. in der Waldung am Calvarienberg in Stein erhenkt aufgefunden. Laut eines beim Selbstmörder vorgefundenen Schreibens hat Subsistenzlosigkkit denselben in den Tod getrieben. —r. — (Unglücksfall.) Der 17jährige, aus Wochein gebürtige Iofef Schön, Arbeiter des Afslinger Eisenwerkes, erlitt am 25. d. M. um 3 Uhr früh während drr Arbeit im Walzwerke dadurch, dass er einem glühenden, in Bewegung befindlichen Stücke Draht durch einen Sprung nach rückwärts ausweichen wollte, dabei ausglitt und mit größter Gewalt auf das Hinterhaupt fiel, eine schwere Gehirnerschütterung, der er binnen drei Stunden erlag. -I. — (Tödlicher Sturz aus dem Wagen.) Man berichtet: Der Gastwirt Strauß in Cilli unternahm am Sonntag mit seiner Familie und der Gattin des in Iosesstadt stationierten Landwehrhauptmannes Dobl, Frau Johanna Dobl, eine Wagenfahrt nach Neifenstein, Auf dem Rückwege scheuten die Pferde und gicngen durch. Die beiden Töchter des Gastwirtes sprangen noch rechtzeitig aus dem Wagen, Frau Dobl jedoch wurde herausgeschleudert und fiel mit dem Kopfe so heftig auf einen Schotterhaufen, dafs sie fofort todt blieb. Ihr Gatte war erst wenige Tage vorher von Cilli nach feinem Garnisons-orte zurückgelehrt. — (Verhaftungen.) Wie die Grazer «Morgenpost» mittheilt, wurden in der Nacht vom 26. d. M. in vielen Straßen der Stadt Graz Tausende von kleinen rothen Papierstreifen, welche die Aufschrift trugen: «Heraus mit dem allgemeinen gleichen Wahlrecht! Weg mit der Interessen-Vertretung!» an den Mauern der Häuser, an Haus- und Gewölbthüren, Annoncentafeln lc. aufgeklebt. Trotzdem die Sicherheitswache mit der Entfernung diefer Streifen vollauf zu thun hatte, gelang es ihr doch, auch vier dieser Thäter beim Affigieren zu betreten und zu verhaften. Es sind dies der Hutmachergehilfe Martin Kovaöic aus Portscher, Bezirl Rudolfswert, Anton Nigitz und Karl Nowotny aus Laibach und Anton Reiterer, angeblich Eisenbahnbediensteter aus Friedberg, Aezirl Hartberg; dieselben wurden der competenten Behörde eingeliefert. — (K. l. I m p f st o f f - G e w i n n u n g s a n st a l t.) Diese Anstalt wurde im Jahre 1692 als erste derartige Staatsanstalt in Oesterreich gegründet und am 15ten Juli v. I. eröffnet. In der Zeit vom 15. Juli 1893 bis 15. Juli d. I. wurden im ganzen 618.155 Impfstoffportionen verabfolgt. Die Refultate der vorgenommenen Impfungen waren sehr befriedigend. So z. B. war das Resultat der im Herbste 1893 bei den k. u. k. Truppen-körftern und der k. k. Landwehr vorgenommenen Erstimpfungen und Revaccinationen folgendes: Beim l. u. k. Heer waren 128,566 Geimpfte, von denen mit Erfolg 104.909, ohne Erfolg 25.657 geimpft waren; bei der ^^n>3 si5 - Allwissenden bekannt waren. ^t>'H ans ihrer Vrnst. ''" Stroms lie auf einen Gegenstand, , ">t> '" Kind .."/schwamm. Es war eine Wiege, '^ cM„eten w annt mit der Gefahr, die mit ch ^el anlaS" ^in Leben bedrohte, den >M s> «Weiter ys ^"ie. ^ W'M den, "^"l Maria's folgte rasch dem ^t 'Ft ha "' kühnen Jünglinge der kmmi das >' Ur^biete n' ^ die bange Theilnahme seiner ^N ^en^galt, «lg er sich in den Strom . tzrh ^ "ut. dem entfesselten Elemente ^""st anf, um dm Wogen 5> e"s. da h"^" deckte er den Arm nach dle yf" sa^ packte ,hn die Strömung, riss ihn ^ls^ der H We Gebieterin fiel ohnmächtig >d» «!'«<"" wieder »„Mug, ,ah sie de» V«,apM >«>n Glück >« ^n»"' dem ^, «,' °W °°n einem Laut be- «w " bi«h^1 'Ülmge ein RätlM enthüllte, ^K'r nF'°°g! h«>" b°" kühnsten Träumen nicht Gluckt' Z ^! begreifen strebte, suchte "" 'charf und giftig in das süße Geheimnis zu dringen. Die Zofe Anna hatte feit langer Zeit vergebens getrachtet, die Neigungen Wratislaws zn fesseln. Ihr Stolz fühlte sich längst durch seine Gleichartigkeit tödlich verwundet. Jetzt vollends, wo sie zu errathen glaubte, dass der Verwegene glücklich um die Liebe desFräuleins werbe, verwandelte sich ihre Leidenschaft für ihn in Hafs. Besitz und Zerstörung sind zwei Gegensätze, die in nnmorallschen, leidenschaftlichen Gemüthern einander nahe liegen. Anna's Bitte, das Fräulein möge sich in ihre Wohnung geleiten lassen und von dem erlittenen Schrecken erholen, weckte die Nose von Olmütz und den Knappen aus dem Himmelstraume, der sie anf einen Augenblick der trostlosen Wirklichkeit entrückt hatte. Maria folgte der drängenden Zofe in die Burg, während Wratislaw das gerettete Kind einer wackeren Familie zur Pflege und Obhut übergab. Zwei Tage brachte Marm in ihrem Gemache zu. Ihre Gedanken beschäftigten sich mit Wratislaw; sie konnte ihm jeden Augenblick gebieten, vor ihrem Antlitze zu erscheinen, denn er war ja ihr Diener. Aber eine fuße Scham, eme stttige Scheu hielten sie davon ab. ., _ Am Abende des zweiten Tages pochte der Ver-fncher in Gestalt der Zofe Anna an ihr verzagtes, liebeschmachtendes Herz. Diese brachte Lichter in'das dunkle Gemach der Herrin und lieh nebenbei, wie arglos, die Frage fallen, ob das Fräulein von dem Knappen schon über das Schicksal des geretteten Kindes Bericht erhalten habe. Dies gab die Veranlassung, dass Wratislaw in das Gemach Maria's beschieden wurde. Anna warf einen schadenfrohen Vlick auf das Paar und ließ dasselbe allein. Maria saß im Lehnstuhle, ihre zarten Hände hielten eine jener endlosen Damenstickereien, bei denen mehr gedacht und geträumt als gearbeitet wird. Ihren schlanken Leib umfloss ein langes dunkelblaues Sammtkleid; an dem goldenen Gnrtelbande hing eine reichgestickte Tasche und ein Rosenkranz aus Edelsteinen mit einem goldenen Kreuze, der eine Burg wett war. Aus den weiten, geschlitzten Aermeln floss das Spitzenhemd in vielen Falten bis an die Knöchel des Handgelenkes herab. Ein steifer Halskragen bedeckte die Goldborte, welche den oberen Ausschnitt des Kleides ein-fasste. Unter der goldgenetzten, mit Perlen besetzten Haube ergoss sich das lichtgelbe Haar in reicher Locken^ fülle anf den Nacken herab. Erröthend, mit hochfliegrndem Pnlfe, wallendem Busen nnd gesenktem Ange hörte daö Edelfräulein den knvzen Bericht des Knapftm an, deffen W.uigen fieberisch glühten, dessen Hcrz laut pochte und dessen sonst so klangreiche Stimme nnsicher und abgebrochen tönte. Er hatte bald geendet und schwieg, einer Befangen» heit zum Raube, welche das Fräulein theilte. Laibacher Zeitung Nr 222 1886 28. Septembers/ k. l. Landwehr wurden 18.729 Leute geimpft, und zwar 15.040 mit Erfolg und 3688 ohne Erfolg. Nach der Impfung tamen keine bedenklichen Folge-Erkrankungen vor. Die Mannfchaft konnte mit fehr feltenen Ausnahmen ihren täglichen Dienstes-Obliegenheiten ungehindert nachkommen. — (Glockenweihe.) Vorgestern mittags mit dem Postzuge war der hochwürdigste Fürstbischof von Lavcmt, T)r. Michael Napotnil, in Üaibach eingetroffen, um in der hiefigen Glockengießerei unter großer Assistenz die Weihe der neuen Glocken für die Pfarrkirche in Schönstem vorzunehmen. Mit dem Oberlrainer Zuge um 4 Uhr 20 Minuten verlitß der Kirchensürst wieder unfere Stadt. * (Eircus Henry.) Der gestrige Abend wies infolge der gleichzeitig stattfindenden Theatervorstellung einen minder zahlreichen Besuch auf, trotzdem die Leistungen auf der Höhe des bisher Gebotenen standen. Die neue Ballett.Pantomime «Eine slavische Hochzeit» zeigte bei trefflicher Insceneschung ein buntes, frifches Bild und klappendes Ensemble, fand daher großm Beifall. Von den ersten Künstlern wurden Fräulein Mignon und der ausgezeichnete Tricket.Iockey'Reiter Herr Leon durch Ueber» reichung schöner Blumen-, resp. Kranzspenden geehrt. Heute findet die letzte High-Lise'VorsteUung statt. — (Auszeichnung.) Auf der Weltausstellung in Antwerpen wurde die Firma Albert Samassa sür ihre bronzenen Kirchengeräthe mit dem Ehrendiplome ausgezeichnet. — (Schulerweiterung) Der Zubau bei dem Vollsschulgebäude in Videm bei Gutenfeld brhufs Erweiterung diefer Schule auf vier Classen ist kürzlich vollendet worden, und wird die technifche Collaudierung desselben am 10. October vorgenommen werden. —u. — (Mühlenbrand.) Wie aus Graz gemeldet wird, ist dort die einem Mühlenconsortium gehörige sogenannte Köstcnbaummühle vollständig abgebrannt. Der Schaden beträgt hunderttaufend Gulden. Die Mühle war mit siebzigtausend Gulden bei der «Grazer Wechselseitigen Versicherungsgesellschaft» versichert. — (Staatsbahn inGalizien.)Die bisherige Bezeichnung der in der Staalsbahnstrecke Iaroslau-Solal gelegenen Station «Korczow» wird vom 1. October d. I. an in «Korczow bei Uhnow» abgeändert. — (Pas Gewicht einer Fliege.) An dm Stammtischen werden bekanntlich die schwierigsten Fragen spielend gelöst. Einen Stammlisch beschäftigte kürzlich die wichtige Frage: Was wiegt eine Fliege? Die Schätzungen bezüglich de» Gewichtes einer gewöhnlichen Stubenstiege schwankten zwischen 0 1—10 Gramm. Eine Wägung von sechs Fliegen ergab ein Gesammtgewicht von 0 0886 Gramm, so dass im Durchschnitt eine Fliege 001466 Gramm wog. Es wiegen also etwa 70 Fliegen 1 Gramm, und auf 1 Kilogramm gehen nicht weniger als etwa 70,000 Fliegen. — (Sicherheitswache.) Die Wachstube der städt. Sicherhcitswache, wclche sich bisher im Rilhhauie befand, wurde in das Gallische Haus (Ralhhausplatz Nr. 2) verlegt._____________________________ Neueste Nachrichten. Delegationen. Budapest, 27. September. Der Budgetausfchuss der österreichischen Delegation hielt heute eine Sitzung ab und nahm zunächst den Bericht des Del. Dumb a über das Budget des Ministeriums des kaiserlichen Hauses und des Aeußern für 1895 entgegen. Der Bericht des Referenten drückt das un-erschütterte Vertrauen in die erfolgreiche Thätigkeit des Grafen Kalnoky aus. Der Bericht wurde mit allen gegen eine Stimme zur Kenntnis genommen und sodann die Berathung des Heeresbudgets begonnen. Ueber Anfrage des Referenten Grafen Badeni erklärt der Kriegsminister, er schließe sich Vollkummen dem von seinem Vorgänger vor zwei Jahren vor der Delegation entwickelten Plane für die weitere Ausgestaltung der Wehrmacht an. Der Minister fei überzeugt, dass der Weg des successiven Ausbaues der einzig richtige, die Vertheilung der Mehrausgaben auf mehrere Jahre ein vernünftiges System sei; denn geordnete Finanzen seien für die Weh.macht der Monarchie ein Haupterfordernis. Er werde sonach diesem Factor gebürrnde Rücksicht zuwenden. Der Bericht des Referenten erklärt sämmtliche Anforderungen der Kriegsverwaltung als begründet und nothwendig und empfehlt deren Annahme. Abgeordneter Pacak lehnt das Budget aus politischen, wirtschaftlichen und na-dk" Arm^äb "' "^ °"° Voreingenommenheit gegen Nach einigen Bemerkungen des Deleq. Promber wurde znr Spenaldebatte geschritten und nach ein r längeren, lebhaften Debatte, m welcher auch der Krieas-minister wiederholt das Wort ergriff, sämmtliche Titel des Budgets unverändert angenommen. Nächste Sitzuua morgen. — Tagesordnung: Extra - Ordinarium des Kriegsbudgets. ^^_______ Vom koreanischen Kriegsschauplätze. London, 27. September. «Reuters Office» meldet aus Iokohama, dafs dort eingelaufenen Nachrichten zufolge die Toghak-Rebellcn, welche Urheber des ersten revolutionären Ausbruches auf Korea waren, Japan im Süden Koreas angriffen. Von Soeul sind Verstärkungen dahin abgegangen. London, 27. September. «Renters Office» meldet aus Shanghay vom hentigen: Einheimische Beamte hätten die Nachricht erhalten, dass die Japaner die Chinesen zugleich in Andschu und Witschu augriffeu aber an beiden Orten zurückgeschlagen wurden. London, 27. September. «RentersOffice» meldet ans Shanghai: Auf dringenden Wunsch der Kaiserin» Witwe werden die zu ihrem 60. Geburtstage geplanten Festlichkeiten, um den großen Geldanfwand zu vermeiden, aufgegeben. Die Lage der Fremden in den Küstenstädten wird läglich ernster. Auf den Straßen in Peking und Tien-Tsin werden täglich Europäer vom Pöbel nnd von Soldaten insultiert. Hlelegratntns. Wien, 27. September. (Orig.-Tel.) Die Natur-forfcher und Aerzte waren heute die Gäste Sr. Majestät des Kaisers in der Hofburg, in dessen Vertretung sie vom Erzherzog Karl Ludwig im Redoutensaale empfangen wnrden. Außerdem waren anwefend die Spitzen der Aemter, die Minister Graf Falkenhayn, Marquis Bacquehem und Dr. Madeyski. Der Erzherzog con-versierte mit zahlreichen Gästen; der Empfang währte 1'/« Stunden. Wien, 27. September. (Orig.-Trl.) Mittags fand ein glänzender Empfang der Theilnehmer am Naturforschertage durch den Bürgermeister Dr. Grübl im Rathhausc statt. An demselben nahmen zahlreiche Notabilitäten, darunter Minister Vacquehem, theil. Die Damen erhielten beim Eintritt in den Festsaal Bouquets, die Herren Cigarreutaschen, mit dem Stadtwappen geziert. Der Empfang begann mit der Besichtigung der städtischen Sammlungen und dauerte mehrere Stunden. Wien, 27. September. (Orig.-Tel.) Dem heutigen Begrüßnngsabende der für morgeu und übermorgen einberufenen Verfammlung des Vereines für Social-polilik wohnten zahlreiche Deutsche nnd Engländer bei, darunter die geheimen Räthe Smoller, Ihering, Sections-chef Bohm-Bawerk, Reichsrathsabgeordnete Menger, Steinwender, Kramar, Pernerstorfer und Professor Bernatzik aus Graz. Wien, 27. September. (Orig.'Tel.) Heute vormittags stürzten bei den Arbeiten am Wasserreservoir Rosenhügel Nr. 4 vier Arbeiter in die Tiefe; ein Arbeiter ist todt, zwei schwer, einer leicht verwundet. Wicn, 27. September. (Orig.-Tel. — Cholera-Bulletin). Im Stadtgebiete Czernowitz sind 2 Erkrankungen Mid 1 Todesfall, in zwei Bezirken 1 Erkrankung und 1 Todesfall, im Stadtgebiete Krakau 1 Erkrankung und 1 Todesfall, in 19 politischen Bezirken 64 Erkrankungen und 47 Todesfälle vorgekommen. Klagcnfurt, 27. September. (Orig.-Tel.) Bei der heutigen Landtagsersatzwahl im Landgemeindenbezirke Hermagor-Tarvis an Stelle des verstorbenen Abgeordneten Nischelwitzer wurde der conservative Candida! Johann Hnber gewählt. Budapest, 27. September. (Orig.-Tel.) Der Dreier» Ausschufs des Magnawchllufes hat den Gesetzentwurf betreffend die staatliche Matrikelführung anch in der Specialdebatte unverändert angenommen. Budapest, 27. September. (Orig,-Tel.) Die Bi-schofsconferenz entsendete Subcomitts zur Berathung der Congruafrage uud der Frage der Verbesserung der Lage sowie der Pension dcr ungarischen katholischen Lehrer. Die Conferenz berieth anch über die künftighin zn befolgende Action auf kirchen-politifchem Gebiete und gelangte nach lebhaftem Gedankenaustausch zu einer Vereinbarung, die jedoch vorläufig geheimgehalten wird. Die Conferenz wurde hierauf geschlossen. Die nächste Conferenz tritt in den nächsten Wochen zusammen. Fiume, 27. September. (Orig.-Tel.) Die Directoren der österreichischcn und ungarischen Eisenbahnen haben heute unter dem Vorsitze des Directions - Präsidenten Ludwig ihre Berathungen begonmn. Wilhelmshaven, 27. September. (Orig.-Tel.) Contre-Admiral Hoffmann wnrde zum Chef des Kreuzergeschwaders in Ostasien ernannt. Berlin, 27. September. (Orig.-Tel.) Der .Kreuz« zcitung» wird aus Petersburg bestätigt, dass die Krankheit des Zaren Bright'sche Niere sei, doch habe das Leiden in letzter Znt keine Fortschritte gemacht. Rom, 27. September. (Orig.-Tel.) Die Agenzia Stefani erklärt die Nachricht, dass General Barattieri aus Besorgnis, dass die Derwische die Commnnication zwischen Cassala und Agordat abschueiden könnten, Verstärkungen verlangt habe, als falsch. Gestern eingelangte Telegramme melden im Gegentheile, dass jenseits des Atbara-Flusses die Derwifche nur in geringer Zahl vorhanden seien und ihrem Auftreten keine Bedeutung beizumessen ist. London, 27. September. (Orig.-Tel.) D'^ Regierung hat die Fonds zur EinloM.^ 1. October fälligen Coupons der 4proc. ^ ^) gewiesen, welche wie bisher mit 3t) p^' wurden. c?,^ llll^ Athen, 27. September. (Orig.-Tel.) ^s Franz Salvator und Erzherzogin Mane gestern in Corfu eingetroffen. Angekommene Fremde. ^ Hotel Stadt Wicn. .^N Am 27. September. Ritter U. Lmischm, M^F, Lotkn, Sectionschef, s, Familie; Rösch, l. »""'v^ Abadelrl, Ingenieur; Chlerk, Schnmann, P"iic M, -Seidler, Kafka, Brüll, Geiringcr und KM. ^'. — Cavalier Emilio Wunsch, 'Privatier, ^,' N.'^ Kfm,, Berlin. - von Wachten, l. und k. Haup"^ -Cilli. — Iatlitsch, Fabrikbesitzer. Gotischer, ^ ' Innsbruck, — Manthner, Kfm., Vielih, - WaM^ ,. Privatiers, Vohm.-Aicha. — Murnit. Priester, «" ^ Privatier, Magenfurt. — Miklan, Professor. !,^^i^ — Globocnil, Kfm., Krainburg, —Traut, WclN^jü — Baumgartner, Privatier, s. Frau, Wr..Neu,' ^, Kfm., Linz. - Ehrend, Ingenieur, Varzin (P"""' Hotel Elefant. .^/. Am 27. September. Baron Billek, Oberst! ". H Klagenfurt. — Kopac, Mikolie, Mramor, Pl"? M'ö wert. — Penea, Privatier, Poganitz. — M"«», ^ Privatier, f. Sohn; Masaratti. Kfm.. Trieft. -^ "" r Ksstc,; Seller s. Frau, Svctic, Privatiers, "'^^ Kfm.. Leipzig. — Dr. Valdisserotto, Privatier, >-".^ Holzl, Privatier, Brück a. d. Leitha. — SarmtA '^ ^ Student, Serbien, — Nadondi, Kfm., Goldbacy, Dombovar. — Callinann, Kfm,, Dresden. ^ Hotel Aaierischer H°f- ^ ZH Am 27. September. Wstner, Kfm.. Hoh"""«,e.^ Reis., Graz. — Nilolitsch, Herrschafts'Kntscher, lj"" Südfrüchtenhändler, Unterslrill. > Hotel Lloyd. . ^ Am 27. September. Petrovic, Kfm,. VH" ^ ^ Kfm., Gonobih. — Sander, Schauspieler, ^"', M. l. k. Cadet-Osficiersstellvertreter, Oiirz. - Kren p ^ ^z Halbenrain. — Osojuil, Reis.. Wien. - ^'"^. l^ bescher, Prentel. Schifluwitz, Oelonom, Petta"' ^, ^ schäftsmann, Belovar. - Kavcic, Verwalter. '"g,F„ dorfcr, Private, Karlstadt — Derenovic, O"lsoc, Ackermann, Weinhändler, Lnttenbcrg, ^ Hotel SUdliayichof. ^li,^ Ani 26. September. MlrluZ, Fl'tsch. 17, » ^ lirchen. — Frouct, Pitter und Ortolani, ^>, Treffen. ,^. Gasthof Kaiser von OesterleiV- Zi, Am 25. September. Sander, Wien. - A .. ^ — Pcee, Altenmarlt. — Schnablegcr, ^" ^ St. Veit. Ml, Ani 2«. September. Zumer, Reifnih. - > feld. — Sterner, Wien. Verstorbene. ^,/ Am 2 6. Sefttember. Maria Rakal' Tochter, 2'/, I., Triestcrstraße 37, Diphthe"""- Im Spitals- s, I""' Am 2 5. September. Andreas ^ 71. I., Marasmus. ______^-^ Lottoziehung vom 20. SepteM^ Vrünn: 38 2l 54 ^_^ ^___^I^M Aietearologische VeobllchtuugeuI^^z 7 U. Mg^"?36 - 4 ' 12"0"sNN7schwach h^, 27. 2. N. 735-3 18'2 NW. schwach ^Mbc" ^ 9 «Ab. 735 <1 12 4 NW. schwach '^ M,'^ Trübe, nachmtttags schwaches Oew'tt" '" ^ft! ^ thellwcise heiter, nachts Regen. — Das ^ ^ peratnr 14-2°, um 0 3° über dem Normalr>^^<^> -----------------------------------------------—^ c»gN^' Verantwortlicher Redacteur: Julius O«"^ > Nitter von Wissehrad^^^^ Nachdcin der Schluss der Lembcraer Ä»s,^ y»i?!>', 1«. October d. I. verlegt wnrde, so l)"l ,,«^,, Direction beschlossen, die Ziehung der ^s", ,,,i,5 "'' Z» Lose mit Beluilligung des l. f. Finanziuim!^^h^ "' am Schlusstage dieser Ausstellung, am 1"» ^ ^^ « Uhr abendd abzuhalten. ZZ dol Ilpläouile-0ol»lir ist 6er ^AM" a> °« ult lißwäiirls, von meäiciuiLciien ^^ ^^ äerLsilis i»t vollL^näiß srei von ° ^ ^ ^ ^« Ltanxeu un6 l>ietet lißnuuäerL "" ^ a» ^-< z ^ Ilklltoin Ll-unnen- oäer I^eitun^^ ^^/ 1887 28. September 1894. Course an der Wiener Börse vom 27. September 1894. ^ dem °ffmellen Coursblatte i>" ^'^"' Geld Ware > ° " »a>„P ^!n ü- l4„ >5 149 )>5 ! ^bl. 5 i2u «^ st. 19U 5^ 197-5., ' , -----"st. . . lß^25iUl^5 Geld Ware Vom Ttaate zur Zahlung übernommene (fiscnb.'Prior.» Obligatiunen. Clisabethbahn «00 «, 3000 M. für 2!»N M. 4«/»..... 119-40 - '— Elisabethbal,», 400 u, 20U0 M. 200 W, 4"„...... 125-3« — — ssranz Joseph Ä., Em. 1884, 4"/„ S« 15 99l5 Oalizijcho .Narl - Ludwig-Vahn, Em, 1««l, I!0!» fl, T, 4"/„ . 8K-75 9? 75 Vorarlberger Äah»,Em, 1«84, . 4"/^(diU. St.)L,,f, lU0 fl,N. S7Ü0 98-5!» Ung. Goldrente 4"/„ per Casse -'- —'-^ dto dto, per Ultimo .... iüll-20 1^« 40 dto, Meute i» Krone»währ., 4"/„, steuerfrei für^WKruileüNom. 9«/0 9!>-9» 4"/„ dto. bto. per Ultimo . . !»<ü»0 ',7-10 dt0.St.E.'.'ll.Goldl00st.,4>///„ 126-75 127'?.'' dto, bto. Silber 100 si., 4>///„ 10,-ua lUii's' dto. Staats-Oblig. (Ung. Ottb.) V. I. 187<>. 5"/„..... 12^-50 12050 dto.4'/,/>/n<2cha»kressal'Abl,Ol>l, 100-1« 1U050 dto, Präm.MnI. u 100 fl, 0, W. 152 Li> 158- - bto. dto, ll 50 fl, ö, W. 152-25 l53 — Theif, Reg. Lose 4"/„ 100 si. . 14»-50 144 .i, Grundentl.»Gbligationen (für 100 si. CM). 5"/„ galizische...... —-— —'— 5"/„ niederösterreichische . . . 109 75 110-75 4"/„ kroatische »üb flauunifche . 9fi 5« 97 50 4«/n ungarische (100 fl. ö.W.) . «580 9«»» Andere össentl. Anlehen. Donau-Reg. Lose 5"/„.... 127 ?.'' 138 li5 dto. .Anleihe 1878 . . 107'5c 108 5» Anlehe» der Stadt Görz. . , —-— — — Anlehe» b. Ttadtgememde Wien 10«! 30 IU7ü0 Anlehe» d. Ntadtgemembe Wie» (Silber oder Gold) . . . . 131-132— Prämie» Anl. d. Stadtgm. Wien 174—175 - Aörfeban Anlehen. uerlosb. 5"/» 10U!>>» 10150 4"/„ Krainer Landes Anlehen . —'— —'^ Geld Ware Vsandbrieft (für 100 fl.), Vobcr. allg. öst.!»50I. ul.4"/„G. 123 25 184 — dto, „ „ i»50 .. 4'/,«/n —'------------- dto, „ „ i» 5u ,, 4^ 98-t,o 9g./^) dto. Präm.Tchldv. 3"/„, I, Em. 115 ^5 1I!> 75 dto, dto. 3"/,„Il.(tm. -— -.- Ä.-üsterr. Landes Hyp. Anst. 4"/„ 99«0 IUU'40 Oesl.'üna. Vanl verl. 4>/H"/„ . —— — — d/,°/n«l. 10150 —>— Vriaritäts-Gbligationen (für 100 fl.). sseiduiands Nurdbali» Em. 188« 9970 100 50 Oesterr. Nordwestbay» . . . I,«--II0 80 Stnat<—..-.- Creditlose 100 fl...... 19Ü5N19?-- Clar» Lose 40 fl. CM, . . , 57-50 58'50 4"/„Do»an Dampfsch. I00fl,CM, 140-— 141'— Ofener Lose 40 si..... ß«-^. ^15» Palffy-Lose 4« fl. CM. , , . f.',- .- b« - - Nöthe» z,re»z, Oest.Oes. u., 10 st, 1770 I8'3!> Nuthe» ,«>-<'»;, U»a. Oes. v., 5 fl, 1^-- - 1X'5N N»do>ph Lose 10 ft, , , 24-— 25'- SnO» Lose 40 fl. CM. . . . 89-!." ?,.'- St. Geiwiij Lose 40 st. CM. 71-5,0 72t"> Waldstcu, Lose 20 fl LM. . . 5050 525<> WiiidischaiM Lose 20 fl. CM. . —-— —'— Gew. Sch.d.3'„Prä,n.'Sch!ildu. b. Aodenereditanstalt.l.C-!». . 18 75 19-25 dto. dto. II. Em. 188!). . . 28— 31 — Laibacher Lose...... 25.^ —... Geld Ware Kank-Hclien (per Stiicl). Alisslo Oest. Aanl 200 fl. «0"/„ E. i«!, !<5 i«!<-?5 Äcmluen'm, Wiener, 100 si. . 147 «0 148 20 «obcr.A»s<.,Oest.,2N0si.S,4U"/„ 492 -493 — Crdt,-A»st, f, Hand. », 0,1«0 ss.-------.>^ dto, dto. per Ultimo Septbr. 2^2-- - 3>ll 75 Creditbanl, «lla, »na,, 200 fl. . 4«l>-75 4ü!< 7b Deposilenbanl, Alla,. 200 st. . 241-5,, 242 5:> E^onlpte Ges,, Ndrost., 500 ss. 7t,0 — 752 — Giro », Lasse»«., Wiener, 2U0fl. 2!00 fl, . I0!!i! I04x u»io»b«»l 200 fl...... 2^1-25 281 7b «>erle!»rsba»l, All«., 140 fl. . 175-25 17L-2.'. Actien von tzranüport« Unternehmungen (per Stück). Albrecht Bahn 200 st. Silber . —-— —- A»ssia Tepl. Eiseiib. 300 fl. . . l?'ü 1805 Vvhm. Norbbah» 150 fl. . . 3",-5« 304- dto. Weslbah» 200 fl, . . , 4l^-5» 404'— AlischtielMbcr Eis, 500 fl. CM, ,3i9 132.-) dto, dtu. (lit. I!) 200 fl. . 52150 523-50 Dona» - Tampfschisfllhrtö - Ges,, Oesterr, 500 si, CM. . . . 4«1 — 4b3-. Dran E.lVatt'Db. Z.)2U0fl.S. —-— —-- D»x..Äode»bacherE. A.200fl.T. 70 — ».2 — Ferdinands Nordb. 1000 fl,CM. 342:. 3t^5 Lemli.'Czelnow.-Iafsy, Eisenh.- Gesellschaft 200 fl. 2. . . . 2f>l 5l> 28»! — LIol,d, Oest., Trieft. 500 fl, CM, 493 — 494-- Oestcrr. Nordweslu. 200 st. T. . 236-5''237 50 dlo. dto. slit. U) 200 fl. S. 270 75 271 2^ Prag Dnzer Eisenb, 150 ss. T. . 6« — 87 — SicbenbülMr Eisenbahn, Erste —-— —- — Staatöeisenbahn 200 fl. S. . . 3!!.>,'!>0 8<^!>- Lüdbahn 20!» fl. S..... 109?5 1l',25 Sübnordd. Verb. A. 200 fl. CM. 203 w> 204 50 Tramwah-Ges,, Wr.,i70fl.ö.W. 35«- — 3-«2 . - bto. Em. 1887,200 fl. . . . —-— -.__ Geld Wa,e Tramway Gef., Neuc Wr., Prio- ritäts Nctieii 100 si. . . . 98n« 8g-.>»i> Una. aaliz. Eijenb. 200 st. Silber 20« — 207-/0 Una.Westb,(Naab Graz)200fl.S. 2N5-75 206 7,, Wiener Localbah»e»-Act.-Ges. 75— 77 — Indufllie'Aclien (per Stück). Naugcs., «lla. «st., ino st. . . 109'—lOü-l.«) Candier Eise»- nnb Etahl-Ind. in Wie» 100 st..... 83'— «3 8>» Eisenbahnw. Leihg., Erste, 80 st. 125 — 12?-— ,,ElbelMlli>", Papiers. 11. V. G. b«'-^ 59-5,0 Liesinaer Äranerei 100 fi. . . 114 . 1,5-. Muntan-Gesellsch,, Oest.' alpine 8>> «0 80^0 Präger Eisen Ind, Ges. 200 si. «80 — «8-, — Salao Tari. Vteinlohlr» <'— 74!<-__ ,,SchlüaIn,!!l,l", Papiers., 200 st. 21350 214 5>» ..Steyrerm.", Papierf. u. V.-G. ik:,-- 15!» 50 Trifailer ttohleiiw. - Ges. 70 si. I7l> — 1?«- .. Waffe»f.-G.,Oest,inW!en, 10«st. 24!»- - 250 — Waaaon-Leihanst., Mg., in Pest. w fl......... 420'-432 — Wr. Ballgesellschaft 100 fl. . . 130 — 132 — Wiencrbcrger giegel Actien Ges. 305 50 30l.-?s> Devisen. Anisterda»,....... 102-45 1U2-U0 Deutsche Plähe...... «0^.°, 24'4! Paris ........ 4«-22> 48'3« St. Petersburg..... —.._ ^..^. yalulen. Dncalc»....... 59ü 5-9.1 20.ssranls-Stücte..... S'c>» S »9 Silber........ —-- —.- Deutsche Neichsbanfnolen . . 80-92^! 61' — Italienische Aanlüute» . . . 45 l.5! 45.25 Papier «übel...... i'Uü.,,! 1-3.!^ BANK? Z ^liagUank. aller Lanll-ll.Lijsze-LWmizzlllnen sowohl ,z»r (lapitalilaulagc alü z»r Speculation zn gn>a»»irrte» Ori Vaukal'lheilnllzi »nd auch im Conespondl'iizwege an<V>>,i!> ficalluucu. i» alle» in „nd auölandischen cr> laubtcu Lol'wertr«. Lo^'-Pielr» und Ferien- use» zu alle» ^ieh nnaen, <«rw!n>l- und ^c,!»so> scheinen, nicht rotierten Lurnl-papieren:e krWple-VeMllllng für sslüsierc Treffer und Lom> bard solider Werte noch unier jeweiligem Banlziussuw'. Uusl'rwiilzrung vo» Wün- zril il»t> Hlrkttnt>c>» gr^en Entrirhluuii ri»rr i»!i!»igrn (>',cl>ül-. mm Losen und andere» Wert» Papieren g>'g>'n VerlonlugMerlnsi, l)ou Losen »nd anderen verlos-baren Wertpapieren Ixreiiwilligst gratis. BANK- und WECHSLERHAUS L. Binding & Co. WIEN IV., Favoritengaase 27. (40(54) 30 - 5 X^ »"«liehe Licitation * o^Ä S KlanJec . % 3 i,?1*^** 18B4 "k jSa j "r "achmiltags. (4171) fHst 7a!Jever!, ^ veräußert licitando $*$>&** PfarrS uder Hauptstraße und ^SSSstr8??116'. ZU J-edT M ,6s. K«le}lend n, B;iekerei geeignete SO^ahn H? v!Sr Zi<™ern, Küche, % 100^ 11 t/ und Garten. - Aus-\\^erlegenJeder L*itand hat 10 »/0 .. **aktikant -!?„"* Niederrad ""^heiu v«*aufe«. **ol;wM»-H!l>rmi..(ags ^H*» ,f »«er (4174) 3-1 ^^~~—-Lf!!»"«r Nr. 142. N^^ei Littai. Lemberger Xlose a 1 fl. <^ ^. Haupttreffer ^&\r, (3901)20-12 V3^^H^^^^^^ fl &/V II L.se 10 fi. n. T. C. 3^Ea3rer und I 6 Lose 5 fl. 50 kr. ' -A-leST. G-ria/ber, Tabak-Haupttrafik. Concur smasse -Verkauf. Das inventierte, in die Concursmasse des Valentin PrlJatelJ in Oabrovka bei Heiligenkreuz (Bezirk Littai) gehörige Warenlager, bestehend aus Manufactur- und Spezereiwaren nebst Geschäfts-Einrichtung im Sohätzwerto von 1187 fl. 65 kr., wird in Bausch und Bogen im OfTertwege an den Meistbietenden unter folgenden Bedingungen verkauft: 1.) Offerten sind versiegelt, mit einem Vadium vor 10 •/, in Barem des Schätzwertes versehen, bis spätestens 16. Ootober 1894 hei dem gefertigten Masseverwalter zu überreichen. 2.) Die Concursmasse übernimmt keinerlei Haftung für Quantität oder Qualität der Verkaufsgegenstände oder für allfällige Irrthümer der inventarischen Berechnung. Jedem Kauflustigen steht es aber frei, beim Herrn Masseverwalter die Inventur einzusehen. :i) Der Gläubigerausschuss behält sich das Recht vor, die Offerte nach Prüfung anzunehmen oder abzulehnen, und ist im erstem Falle der Ersteher verpflichtet, innerhalb acht Tagen, vom Tage der erhaltenen Verständigung der Annahme seiner Offerte, den Kaufpreis bar zu Handen des Masseverwalters loco Liltai zu bezahlen und die erstandenen Gegenstände innerhalb weiterer acht Tage zu übernehmen, widrigens das erlegte Vadium zugunsten der Concursmasse verfällt, welche berechtigt ist, dann über die Gegenstände ohneweiters anderweitig zu verlugen. Littai am 27. September 1894. l"»cas Svetec9 k. k. Notar, (4172) ___________Concursmasse-Verwalter. (4110) 3—1 St. 5819. Oklic. Naznanja se, da se je postavil Martinu Dernovšeku iz Toplice pri Zagorji, oziroma njegovim neznanim dedièem in pravnim naslednikom, gospod Martin Uukovec, župan v Zagorji, kuratorjem ad actum ter se je le temu vroèil tusodni zemljeknjižni odlok 12. septembra 1894, St. 5819. C. kr. okrajno sodišèe v Litiji dne 12. septembra 1894. (4108) 8—1 St. 5661. Oklic. Naznanja se, da se je Janezu Grilu \l Unajnarjev, oziroma njegovim neznanim dedièern in nastopnikom, postavil Jožef Gale, župan Volaveljski v Lazih, kuraiorjem ad actum in da se je le temu vroèil tusodni zemljeknjižni odlok 4. septembra 1894, St. 5661. G. kr. okrajno sodišèe v Litiji dne 4. septembra 1894. (4105) 3—1 St. 5713. Oklic. Naznanja se, da se je Juriju Hal-(ingerju iz Zagorja, oziroma njegovim neznanim dedièem in nastopnikom, postavil kuratorjem ad actum gospod Martin Bukovec, župan v Zagorji, in da se je le temu vroöil njim name-njeni zemljeknjižni odlok 31. avgusta 1894, št. 5713. C. kr. okrajno sodišèe v Litiji dne 31. avgusta 1894. (4084) 3—3 St. 7832. Razglas. Neznano kje bivajoèim tabularnim upnikom Ladislavu, Guidi in Ireni Sterle iz Koritnic postavil se je Josip Gärtner iz Bislrice kuratorjem ad actum, ter so se zadnjemu dostavili dražbeni odloki z dne 16. avgusta 1894, št. 6929. G. kr. okrajno sodišèe v Ilir. Bistriei dne 14. septembra 1894. (3934) 3—2 Nr. 6095. Curatels-VerlMgung. Das hochlöbliche k. k. Kreisgericht Nudolfswert hat mit Beschluss uom 14ten August 1894, Z. 1076. wider Iusef Srllo von Zaloka bci Cuznjauas Nr. 28 ob Verschwendung die Curatel verhängt. Als Curator wurde ihm Anton Nadu von Ielsevec Nr. 4 bestellt. K. k. Bezirksgericht Nassenfuß am 26. August 1894.