M M. Fmtaa ain 2^l. ^umlst l8W Die ./.'aibachsr Z^ilil».," crschriiil, mil ?lus».ili!»! btr Sc>!!>,- un» Fsicrtaqe, täqlich. „»l' fostlt s^>»,»l dcn Veilaq^i in, (l o m »'t o i r ga »zj >i h r i q ll ft,, l» a ! l' ja l> ri., .', ss. 5!» fr., mit >, zl> alil> iii, «Im,!»'-toir^anzj, ,2 ft,, hall'j. »l si. Fi.r die Zilstellu,^ iii's Hails ssüd lialbj, 5,l> sr. mchr z» rntrichle». Mil d«r Post purtosrei .l^uzj.. unter Krc>ul' o»>) ,t l' ü h l s»r .iucOl^rnlc'lir-Hp^Itc!!-;eile el>,r i'^ii R^iü» plrscll'l», ist fur l,»a>i^c ^i»-sch^lton^ N lr., snr 2>»al!gc l? lr., fier!i»lc,!i^s 1t> fr. u. s. w. Zu dicsc» l^cl'illill» ist »vet? bcr I»!citious< sttülps! prr :lU lr, für ci»l jrdesxnilige Hiüsch.iltuüg yiüju zu rcchlic», 7uiscra ll. Ill,, l Mal (mil .^ll'l^liff c>cs 5'»lserl!!)l!ss!cl!N'lls.) Amtlicher Theil. AW M^er Instizmiuister hat den Landesgerichtöräthen Gnstav Klier in Pesth mid Vincenz DrozinNcu« sohl dir augesnchtc Ucberseyling in gleicher Dienstes-eigenschaft zn dcm Wiener Laudesgerichte bewilligt. Dcr Instizministcr hat dcn disponiblen Polizei« Direktor i» Hermannst>idt. Friedrich Schelker, drn Staatsanwalt bei den, Kreisgerichte in Kronstadt. Albert Ha a s. nnd sen Kreiögerichisralh in Karls-bnrg. Ellas Macellarin. zn LandeSgcrichlsrälhcn dli dem Landcsgcrichte in Hcrmannstadt ernannt. Dcr Instizmiinstcr hat den Nalhssekretär des Komitatgerichles zn Eperies. Aurel u. Kubinyi. u»d den oberlandesgerichilicheu 3i.»thsslkrclärs-Adjuuk^ ten Ladislaua v. Nag i) zu Nathssekretärcn des Obcr-LalideOgerichlc^ in Eoeries zn ernennen bcfnnden. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 23. Aligns!. Die große Frage des Augenblicks lautet: Was wird Oesterreich Angesichts dcr Entwicklung der Dinge iu Italien thnn? Der „Coustituiionnel" hat das Ge-slandniü abgelegt, daß Italien jetzt in die kritischeste Periode lrilt. d!un?en A„stcht. daß" die Gari-daldl',chc Äewlgnng Iricht cioc Gellalt anncl'.m» dürfe welche Ocstencich uon Ncncm znm iiosschlagrn pro» uozn-en möchte. Das Ciiyblalt warnt die ^t.ilicner uor zn leichtf.rtigcm Vorgrhcn nno zn sanguinische» Orwartnngen. nnd schließt >mt den Worten: „Es wuroe ^!> seltsamer Schlnß des Fcldznges uon 18l)0 nnb eine eigenthnmliche Fol^e von Solfermo sein. wenn Ilnlicn in der That wieder von Messloa l>is Tnri» öslcireichisch wnrde. Allein unmöglich kann man in die Znknnft l'lickcn. wenn Kaiser raS Schicksal im Solde 'hadcn. und wir möchten Italien empfrlilen. nlcht alles, was es l'csipt. z», Icichisinoig anf's Spiel zn scßen oder sich ^> vertranensooll entweder anf die Frcunrschast Frankreichs oder ric ^angmlltl) Oester« reichg zn verlassen." In einem «Oesterreich' u»d Italien" nl'erschric. denen Artikel dcr ^Oesterr. Zc,!nng" werden folgende, daranf l'czügli.lic. jcoenfalls dcycizigciiawerldc Älislch-ten ansgesl)rochsn : Je ruhiger Die Hallnng Oeslcr« reichs ist, desto schwicrigrl wird die ^'a^c Piemonis. Garid.iloi silyt licrcils ncl'en. slsl^l ül>.r Viklor (i»ll" nuel nüd die Gcfngi.lk^t dc,3 kiidnrn Al'slllcuierö isl el'cn ul>r eine formlllc. Es ist schwer flir linen llgi-liinen Monarchen, den Vollölril'Un spielen zn wollru. ohne den ^ö»ig zn ucrlängnen. Man hofft in Tnrin anf einen undesoimcncn Sireich Oesterreichs, man schmeichelt sich, daß die Drol'nng Garil'aldi'ö, liütrr den Mallern von. Mantna scin Glück zn ciproben, Oesterreich ueranlasscn werde, znoorznkommrn^ in dem Allen aber wird man yoffcnlllch irren. Oesterreich kann und wird Znslällde nicht ancr-keimen, die im Namen eines levoliltwnärlN Rechtes dlirch Umsturz dcr Tl):0lie cnlsl.indcn sind. Eü wiid seine Würde nicht usrgcsscn, n,n dort deizustimnie». iro scinc Rechte mil Füßren sich die It^linnissimi nicht bloß als Herren von Venetien. sondern auch von Sndlirol. von Istiil-ll und vom Aoelsberger 5treise. Mau spricht in den Mailänder und picmontesischen Zcilnngen fort-wälircuo von Venelien nnd den aüdeicn vo» Oestcr" reich bcsct)! gehaltenen Provinzen, obwohl dießseils des Isonzo und dcr Alpen stcts dentsches Land war. Vcuclielt wurde von den vedeuteudslen militäii« scheu Alllontä'lcn als Noldwcndiqkcit betrachtet, wenn der Vesil) rer deutschen Alpenländer gesichert, »veun Deutschlai'l) nicht vom adrialischen Meere getrennt sei» soll. Äian eriüncrc sich nnr der Aeußerungen des Herrn v. Ra^owil) im Parlamente zn Frankfnlt. baß die Miücio'Linlc zur Pcrtheioignu^ Dslilschlands unerläßlich ssi. Dic erleuchtetsten Mäüiicr drr deutschen Nationalveisammlung theilten seine Meinung. Dcr Isonzo ist keiln strategische Linie, und wenn einmal der Eingang nach Tirol frei ist. wird man balo die Brenner« nnd ssarstgrcnze, und vielleicht uoch mehr vellaugen. Wenn der Verkehr Dcntschlauds uach dem Osten je einc Znknnft haben, wen» überhaupt Drlüsch!and bei den Geschicken des Ostens brtheüigl s.in soll. muß der Golf dcr Adria ein deutscher Meerbusru und die Donau ein dcuischer Strom bleiben. Einc Deutsch- Feuilleton. St. Stephan. Die Dankbarkeit der Völker gegeu ihre grostiil Wohllhätcr erlischt nur mil ihnen sell'st; L>evh',n der Heilige (!)78—10^8) ist cincr dcr größicn Woblthäier scmcr Naiio». wrlchc er der Segnungen des Christen-lhumü theilhafüg machte. Scine polinschcu Institnli0' ucn. scine geistlichen u»d rirchlicheu Stiftungen beste-hcn thcilwcisc uoch bisanfde» heniigen Tag. Er niachic alls einem unsteten Nomad.uuoike ci»c scßhofic Na, liou. gewöhnte dieselbe an die Arbeit uud dic Genüsse des Fricdeus. Geliebt uach I,>ncu. geachtet uno gc^ fürchtet »ach Außcn. regierte er durch ^3 I^hrc. Nicinalö halle die Geistlichkeit einen wärmen,, Göu> ner. niemals das (ihristcnihnm einen goltbegeistcrleren völlig. „Ich werde der Apostolische s/nan»l". sagte Papst Sylvester II. zur ungarischen Deputation, die um Verleihung der Königskrone an Stephan bat, «aber Eller Fürst, »urch welchen Christus eiu so gro> ßcs Volk gewonucn hat, ist dcr Apostel." Es wnrdc 'hm die schon für den Polenherzog in Vcreilschaft llcgcudc Krouc zucrkaunt. uebst dcm Ncchlc. sich bei lcicrlichcn Aufzügcu als Abzeichen dcs apostolischen Amtey ein doppeltes Kreuz vortragen zu lassen, nnd im Namen ces Papstes in seinem Reiche, wo cr wollte. Kirchen zu erbauen. Vislhümn', Abteien zu errichten uud denselben Ncchlc und Frcihciteu zu er-theilen, Von diesem Vorrechte machte er reichlichen Gebrauch; l2 Piethnlmr. 5 große Abieien und un< zäl'Iigc Klöster und Küchen hat er gsgrüudet uud anf'ö Ncichlichstc ausgestaltet. Er hat dcu Grund gelegt zu der glänzenden Stelllli'g und dem Reichihuiuc der uügarischen Gcistüchlcil, die ih,n den Dank »ichl schuldig blieb, demi sie hat seinen Namen mit dem Heiligenscheine geschmückt und zu den verehricsten gc< luacht im ganze» Ma.iyarenland.'. ^.ich ei»cr durch große Thaten ausgezeichneten nnd durch harte Schick» s^Iss5..Iäge verfolgten Negicrnng stnrb König Stephan >m Jahre N)^8 zu Ofen. wo cr von seiner Familie u»d den Gwl)e» >cs Landes feiellichs,, Abschied nahm. Dnrch /;3 I.ihre hauen seine Gebeine imDomc zn Stul'!> wcil)cnbnrg in Friere» geruht, biö im I, l0«7 Papst Gregor Vll. .i»f vielfache Kuudc von den Wnu^r. zeichen an den Gräbern Stws u»d seines vor ihm verstorbenen einzigcn Sohnes Emmerich in zahl> reicher Versainnllnng von Kardinälen. Bischöfe» und Acbtcn das Lcbcn oieser gc'llgssl-gnricn Män,nr dar-legen, prüfen ließ uud verordnete: daß die Leichnaine der Selige», welche den ..Samen dcs christlichen OlaU' beus iu Ungarn so sc'rgialiig ansgestrellt und sei»e Fruchtbarkeit in ihiem eigenen Wandtl so glorreich bewädrt ballen, i» Gegenwart des apostolische» Ge< sandlen feierlich erhoben und in anständigen Veliält> lnssen auf Aüäreu der öffc»l!icheu Veichlling ausge» scl)t werden solllen." Diese Nachrichl vcrursachle in Ungarn »„gemeine Freure. Die Gebeine des heili« i^eu Königs, bei uno uach deren Erhebung sich viel Wnndcrbarcs creignet Yabc» soll, wnrden dnrch Iayr> bnnderle »m Dome zn Sluhliveißeiiburg ui kostbarer Umhüllung aufbewahrt; während der Tlnkci'brrrschaft wurden sie zerstreut und zerbrochen. nur daS Cranium wurde gercllct, ailf Vefehl der Kaiserin Maria The» resia das Hanpl einem massiv silbernen VruNbilde eingefügt, lind eS ivird bis auf den heutigen Tag im Dome zn Stnl Iweißlnbnrg iu der Oktave vom 20. Angust jede» I.'hres der Verehrung der Gläubigen a»Sgcstellt. Anf eine histonsch uicht festzustellende Weise wur^e vo» rem Liichname des Königs der an ,Oaui uno Fleisch »icht verweste, sondern nnr cinge» nockiiete Arn» getrennt; Mercurins. der Schatzmeister des Domes, bai dieß angeblich auf Vefehl eines weißen Engels gelhan; er hat sich nachträglich öffentlich zn diefer Thai bekannt, woranf die Hand in dcm Stifte Szent-Iol» o?cr S;cntiob k«z (beiligc vechle Hand) öffeullich verebrt wurde. König Ladislaus PosthumuS hat uou dieser Ncliquic das Vein vom Ellbogeu bis z,ll- Handwurzel ablösen nnd nach Wie» bringen lasse,,, wo es. reich geschmückt, im Schatze der Stephans, kilchc cmfbcwchll und von ungarischen Wallfahrern andächtig verehrt wird. Die heilige Hand wuroe eut» weder in S^ent - Job oder in Ofe». wohin sie mit anderen Kirchenschäpen beim Veginn des KriegrS in, Jahre l?>2li gekommen scin mag. nach der Schlacht l'o» Mohacs von den Moha»>edaneru geranbi. anS Achtung vor der wunderbare», Erhaltung u»d dem werlhvolleu Schmucke uichl zerbrochen, sondern an christliche Kaufwnc abgelassen, und gelangte aus deren Händen unter manchrrlri Schicksalen auf nicht naher bekannte Weise nach Nagusa, wo sie in der dortigen Dominilanerlirchc mit größler Sorgfalt und Ehrfurcht VV H land feindliche Position in Vcuedig. einc Dklltschlaud gegnerische Flotte in den Gewässern dcr Laguneil wäre inch die Niederlage alles denische» ^'ebcno nnd Verkehrs im T'iester Golfe. Es gehört noch mehr eigcii' sinnige ^oruillheit als böser Wille dazn. um die Wich' tigkeil Vrnetieus fur Dcuischlaud zii Unterschalen. Nur wer die Karte nicht kenul lind »ichl gesehen hat. mag sich von dcm Oedusel lino Ocplauder. als liege l)icr ktin deutsches Interesse vor. leiten lassen. In Oesterreich si»d Volk nnd Fürst darüber einig, daß an die Erbaliu»g der Mincio-^ouc der lls ^aurcilpatro» verehrt wird, wurdc heuer in solennster Wclsc gestiert, und hatte sich ein großer Thei des Adels au>3 den, i.'a»deegcbiele hier eiugefuuden. Deutschland. Frankfurt. Den, Vernehmen dd delcn Ergebnisse gebracht, w.lche von zaylieichen Vlältcrn wiidtrholl wmren sine. Auch sür die, welche in oie polilische ^!agc Europa's nicht nähcr eingeweiht sind. berarf es keines Viortes. um riesc Angaben in allen ihren Theilen auf den ersten Vlick als ric Erzengnissc freier Ersi»oung zu kennzeichnen." Ttuttgart, 21. Angnst. Dag Gcbnrtsfcst des Kaisers i^ranz Joses wnr?e i» Ulm mit den üblichen lirchliel"» und ll'ililäiischen Zeremonien gefeiert. — Die Mook.'ner Schiller-Gloele wnr^c in ^ndwigsborg oon pen Marbachcr» festlich abgeholl. Gegc» ,i Uhr Abends uellündeie» in Marbach Böllerschüsse uom nabc» Beige das Heraxnahen des Zuges. n,>d balo rarauf begingen die Glocken drcicr Thürnie die a»< kolunll'üdc Schwester bc> der Einfahrt ln die indessen auch von Fiemden scbr angcsüllle biesi^e Sladl. Am Nathhaus hielt der Delan ein Rede. welche allgemeinste Anerkennung fand Wieder sehie sich der Zug in Bewegung, nud niachtc dau» Hall uvr d.m inil der reulschc» F.'bnc gekiöülen Schillerhaus. Der doltige '^tlduer hob nalncnllich i>>c allch uoü d,n Moökancr Deutschen angeregte, ihrem Oebmls- nno unsere», groüeil Valerlaud noihlbueuoe E'ütrachl uno die Hoff-uuug hervor, daß d,c Iiachrichlen über die Eimgnug von Dculschlanos Fürsten zur Wahrheit wcrre. N>>ch Vcrltsung der so ichöncn Wlomnugsniknude. welche die Stifter schon zum Schillerest mit ei»er Volivla-fll nbersanol halte», und nach einem — als Zeiche» des Dankes, del alleBewobncrMalb..chs g'gen erst>re durch» dringt — ausgebrachten Hochrufe, bewegte sich der Zng unter Mnsik nud Glockcujchall uoUcuds zllr Alerai,derkirche. der diese Glocke mil ihlen höchst ge» lllngenen Schlloercic» als eine Zierde seltener A>t angehöre!, wiro. Ein Telegramm, >n ^nowigsburg abgegangen nach !> Ubr Abcuos. septe die Moillalicr Fcennoe hiesiger Slaot von der glücklichen Ankunft l» Keuuluiß. Italienische Staaten. Turin, 17. August. Die ^'agc >st eine sehr dc« Iitatc für aUe Welt. D!lge» zwischen Neapel >.>n0 S'zllic» si»d vocläusig als geschlossen zn belrachien. li»d ihr Resultat ist eigenthümlich geuug. Die neapel,lauische Regierung ist auf alle Bedingungen eiugcga»ge», die ihr von Sardinien glst.llt wor-dcu si,,o. und luai: wärc somil über alle Punkle einig, nur mag Sardinien keinen AMa»zvcrlrag abschließe», so lange die königliche Automat ill Neapel »ichl be-lesligt ist. Das helßl also die ganze Sache ucl c;»-I»>!u1ll5 jrlUl,oulj verschieben und in der That kann die hilsigc Regierung nicht anders handeln. In Neapel macht man eine äußerste Austrengnug. der den Thron drohenden Gcfabr ein Ende zu machen. Der Bcla-gernngszuslano ist wilder da. aber er wird nichls ver-yin^cr». G.'ridaldl's ^.'eule versaiumtl» sich a» uer-schiedenell Pn»l>cn im ^andc. lüld die Boult'0»»n werben sich eines schönen Taglxl auf vcm Wege uach Wien bcftude», ohuc daß sie sich Rechenschaft oaoo» abzulegen im Staude sein werden. wi Zlalieu ausrecht zn erhalle», de» Italienern ihr Rechl. in Iialien nach Velicbcu zn schalle», zu wahren wissen. — Die eiste ^anoung der Gaubalbianer geschah l.iltcr Major Missori ziuischen den Forls Scilla und bei Caval^o am Abend dlS 7. August; sie ging von dcm Punkte am Faro aus, wo Garibaldi sei» ^agcr aufgeschlagen hat. Der Punkt, wo Garibaldi stcht. bildet eine Art Landzunge, die anf der li»ken Seile durch zwei ll,me See» begrenzt wird. die früher mit dem Meere in Verdindimg standen, deren Kanäle jedoch geschlossen ware». Garibaldi Iiat die Kanäle wieder beistellen lassen u»d so einlu Sickcrbeitshafen gcschaf-fe». in welchlm die 300 S^'ifferbarkcu nel'st den .ssa-noüeüdoole». Pontons u. s. w., die das Genieloips der Armee hergerichtet bat. vor feindlichem Aogrissc gedcckl sind. Von diesem Hafen lief Missori anö. Das eine Fahrzeng hatie jcdoch Unglück: es erreichte den vo» Garibaldi bezeichnete» Küslenpu»kt nicht, son» dklu gerieih einer ueapolliauischsn Batterie zn nabe; bier wurde nun sofon ^ärm geblasen, ein Kanonen« schuß fiel ll»d das Boot sab sich genöthigt, zurücktu« fahren. M'ssori, der die Bcsahnng des Forts Scilla überfallen sollle. börle anf seinem rechlen Flügel p!öl)< lich ein hefliges Gewehlfencr, woraus er schloß, daß oie Besal)n»g gewalnt sei. n»d suchte unn dir Berg-schluchlen zn gewi»nen. Bei ihm waren zwli erpiobt« Offiziere. Salamoni ans Neapel nub Nnlio aus Bcr» gamo. Nachl),m die 2ll0 gelandeten Freiwilligen sich in 3 Kolonnen getheilt, gelang es ihnen, die Höken, welche die beiden Forts beherrschen, zn crisichen. Hier aber traf Missori e>nf eine »lapolitauischc Kolonne, die von Villa San Giovanni auf das eiste i'ärm^i» chrn hc'ib,!gcellt war. Es kam zn einenl Angriffe wobei Mlssott sieben Verwundete halle; ein Freiwilliger fiel verwnudet den Neapolitanern in die Hände uuo starb auf d.m Transporte nach Neggio. Dnrch mrbr.rc c^,labresischc Zuzüge verstärkt, st^ud Missori am 10. iu Aspromoult. )» oer Nachl vom 9. auf oeu 10. wlnden andere kleine Laudlin^cu bei A^anlla. a» der Villa Sau Giovanm. bei FlNmar^Zacchcrella lind CaruslMlilc. bewiikt. Aber diese kleinen ^andmx gen sind uatürlich darauf uicht berechnet, n>it den 30.000 Man» anzubinden, die zwischen Reggio lind Mvnleleonc stehe». — Die „Panic" gibt einige Details über die imtcr dcr Bevölkerung von Ealabriln l'.rischendc SlimmlU'g. Das Landvolk sei gut königlich gesinnt, uitter den höheren Klassen der Gesellschaft fänden sich Sympalhie» für Gaübaldi. dessen Offiziere eine L<>n« dnilg i» Oalabrien für uuyloa ballen. Die Masse dcr Bevölkerung wn Wasserspiegel. )u !>ll »un ziemlich schmal gewordene» Hafeneinfahrt schaukel» sich zw,i nraKc Äaggerschiff,. die. frisch kalfatert ll»d mit Geschül) vcrseheit. den Dieust nlij schwimlllende Batterien verrichten. Frankreich. Paris, 18. August. In den Tuilenen ist man in der kyieu Zcil bezüglich Italiens in größerer Vcr< lcgcnhe« als je. Die piemonlesischc Regierung bat ein Memorandum hierher gesendet, dessen Verfasser Ricasoli ist und worm ausei»a»dergesel)t wird, daß sie in der All,r»ative sich befindel. cntwtder den Krieg gegen Rom und Österreich zu beginnen, oder nach n»o liach den Ncpllblikanern weichen zn müsse». Da Franlicich uumögllch lvü»schsn köunc, daß repndlika-»,sche Zustände in seiner Nachba>schaft hervortreten, so sei es nolhwendiss, i» Viktor Emaonel das monar- verwahrt blieb. Dcm Wunsche der Kaiserin Maria Theresia entsprechen?, bewilligte der Senat von Ra> gusa, eiügedenk ois Schlll)ee. den ihm jederzeit o>e llngallschcil Könige aiigedeihen ließen, die Ausfolgn»g der koslbaicu Reliquie, welche am 29. Januar 1770 von cincr Deputation oer Republik m Gegenwart des königlichen Statthalters uou Uugaru, Herzogs Albert von Sachsen-Tcschen uild des höchstcn nnganscheu Ao.ls l-ciu Kardinal Migazzi in Wien sammt allen dabcl befinrllchen Dokumcntcn znr Prüfung der Echl» helt eingehändigt wurde. Dicjc wurde konslatirt. und so begann am folgenden Tage in der Schloüllrchc zu Schönbrunn eine Reihe von Fcierlichkcileu, welche bis zum 8. Juli und durch die tägliche Anwesenheit des allerhöchsten HofcS, der Stephans Oroeusrlllcr. sowie ciuer außcrordeullich zahlreichen Menschenmenge ver-yelrlicht wurren. Die Kaiserin licß oic heilige Nc!i-qnic fassen und in daö B.hälti.iß aus geschliffene» Glaswänden einschließen, in dem sie noch heute verwahrt ist. In dieser prachivolicn Ansstaltung wnrrc dieser Ucberrett des heiligen Königs in der Person des Reichs- und Stephan - Oldcnökanzlceö Grafen v, Esterha^y dcm Volle der Ungarn übergeben, mncr teil gröhlen Fclerlichkcileu nach Ofen überführt und iu dcr dortige» Schloßkirche hinterlegt, wo die Ncli> quic iu dcr zu ihrer Elne erbauten Stephanülapcllc rer Obhut des Schloßprobstcs anvertraut ist. Der Domprobst V. Ruoolph hat riescn kostbaren Reli< quieiischal) in der gefahrvollen Zeit der letzten poliii» schcn Wirren, uuter Lebensgefahr auf seinem Posten muihvoll allsharrcnd, nlit entschlossener Umsicht vor dcm Geschicke pcwahrl, welches die ungarischen Krön« insignicn getroffen hat. Die «heilige Hand" ist auf. falle»o klein; ciuc wahre Damenhand; sie ist leichl zusammengebaut; die fleischigen Theile sind nichl vlr> west, sondern bloß vertrocknet; sie ruht auf einem Poster von Silbcrstoff in eincm cinfacheü von Silber» leisten gehauenen Glastäslchcn; a» der Handwurzel ist sie in eine Krone aus dem feinsten geschlagenen Golde gesaßt und die Wände von einem perleugerau-dcrlen Diadem aus rosarolhcu Rubmc». Von der hohen Verehrung, wllche das Voll sür diese Relignic hat. konnte ich mich pcrsöulich überzeugen. Ich betrat mit den, Priester, welcher rie Güte hatte, u»s ll^selbe zur Ausicht voizuzeigcn. die Kirche, die ganz leer stand. ,^,um war der Rcliquicuschrank geöffnet, so wuchsen alle Weiber n»o silberhaarige Männer gleichsam ans dem Boren heraus, welche dcn kostbaren Ucbcrresl zn küssen begehrten. Der Geistliche hatte Mühe. Alle zu befiicoigen. Diese Re!iq»ic spielt bei der Feier des Slcphaiistagcs die größte Rolle; sie bildet reu Kein dcr kirchlichen Fnullionen an diescn Festlagen. Um des Anblickes der heiligen Reliquie lhcilhafiig zu werden, strömen jeden Jahres Tausende und aber Tanscndc in die sonst so öoc Fcstimg Ofen herein. _______ ^ ___________(0est.Zlg.) I>, ,i»em kleineu Pariser Restaurant fand vor ciuige» Tagrn einer der Gäste in dcr Suppe ei. nci, lciliencn kappen. Er stellte dcn Wiith darüber zur Rede. «Was reuken Sie dt»n!" schrie dieser lvuthei'v. inoem er rie Armc in die Seile stemmte. „Wollen Sie vielleicht, daß ich Ihnen seidene Mau. lilleu in die Snppe gebe?" Rheinische Blälter erinnern daran, daß nnier Jerome's Regiernug in Westphalen dort das Spruch« I,in üblich war: „Vivul llil'ron^mu^ , ex! Wer noch was hat, verstcck's." Ei» Tiroler Schul)?, ser das Schnhensest in Köln gern, besuchen möchte, dem aber die N>ise z» lbener ist, Utlöffenllicht folgendes humoristische Gedicht : (kin Auleheu anf sichere Hypothek. Nach Köl» . der lieben . heiligen Sladt. Wo mnn Burgen.zu verschießen hat. Möcht' ich mit meiner Büchse dampfen. Pulver und Kngeln bab' ich 10 Pfund. Doch mit dcm Geld bin ich am Hund, Uno kai.n'« uicht au? der Eldc stampfen. Drnm liebes heiliges römischcs Reich. Oder soust wer. pump' mir gleich 44 Gl.Ioen iu schlcchiem Silberweide. ^) AIs Hypotbek biet' ich Schloß Schüycnburg am Rhein Mit allen Thürmen, Korn nud Wein, Der wächst im dazn gehörigen Felde. Und ist die Burg nur eiiunal mein, Und siy' ich oben mit Fleisch und Bein. Dann soll er kommen, der edle Pumper. Uuo wohuen für jcoen Gnldeu linen Tag, U»d essen u»d lrii'kcn. was er mag. Und tauzen zum Takt dcr ritterlichen Klumpcr. *) So vicl ll,'stlt die (jiscnb^sin, D.^s übrige sch' ich selbst rar.i». ??5 chische Prinzip zu nnterstühcn, indem es ihm beisteht, die Einhcitsidce durchzuführen, welche aüein dem Maz< zinismus die Spil)>' abbrechen konne. Da Ricasoli bei dem Kaiser den Credit eine,) nmsichligen Staatsmannes genießt, so he>t das Memorandum einen großen« Snk,cs gehabt, als cine gewöhnliche Depesche Cavour's. Man ist daher sehr alarmirt und Napoleon l,at es fnr dringend erachtet, ein eigenhändiges Schroben an Viktor Emannel dnrch einen besondern Kurier abzusenden, worin er ihn von jedem unbeson-uc'lcn Schritte, namentlich gegen Oesterreich, abräth. Herr v. Thnven.1 h.u sich andcrerscils geneigt erklärt, Alles zu unlerstuhcn, waö in Neapel die sardinische Sache fördern könne. Die Eristcnz dieser Erklärung ist in weitere Kreise gedrnngen nno hat wahrscheinlich zn dem Gerüchte von der Ucberlassung eines Dutzend glzogencr Kanonen an Garibaldi Veranlassung aegebt». (O. D. P.) — ..P.iyö" sieht sich zu der Bemerkung veranlaßt, daß die Fluth der politischen Vroschüreu fort» während im Steigen begriffen sei. Palermo, Tnrin, Neapel oder auch Beirut, Damaskus, Koustantiuope! uud die Vorgänge daselbst liefern» dcn Stoff dazu l,»d sür jede Frage sei sofort cine Lösung — ans dem Papiere gefunden. So behaupte eine Broschüre „Frankreich und Syrien", eine bloß sechsmonatliche Dauer einer mit nnr 6000 Mann unternommenen Expedition könne das Los der Christen nicht hinlänglich sicherstellen. Ii, einer zweiten Broschüre «die neue Phase d?r orientalischen Frage" werde auseinander-glicht, wie Europa zcht sich i» das unausweichliche Dilemma fugen müsse, entweder eine Theilung der Türkei vorznncbmen. oder sie thcilwcisc mit den vereinigten Truppen der christlichen Mächte zu besehen. In den Broschüren «Ncapel »no Pieniont" nnd „die Ancxation der betden Sizilien" s.ieu tbcils nnilarische, theils förderalistischc Ansichten aufgesprochen. Großbritaunicll. London. I"» Unlcrhanse lenkt Lord Fermoy die Anfmerkscnnfcit des Hauses anf ein furchtbares Menschenopfer, welches der König von Dahomey an der west« afrikanischen Küste einem alte» barbarischen Gebrauche aemäst zur Geoä'chiniöfcier seines verstorbenen Vaters zu veranstalten beabsichtige. Die Z,ihl der Schlacht-opser betrage nicht weniger als 2000, und er meint, man müsse Schritte thun. um einem so gräßlichen Vlulbade vorzubeugen. Mr. C. Fortescue enlgegnet, die Regierung habe Grund zn dcr Annahme, daß die erwähnte, dem Könige von Dcihomcu zuZsschriebeue Absicht nur zu wabr sei. Der auf der wlstafrillinischcn Station befindliche britische Admiral sei r^hin inslruirl worden, an dcn König eine Botschaft gelangen zn lasscn. in welcher er ihm von dieser Menschcnschlächlcrci ernstlich abrathe. Lcioer aber sci Grund zu der Befürchtung vorhanden, daß dieß nichts hclfrn wcrde. Spanien. Madrid, 1l». Antust. Gestern landete die marokkanische Gesandtschaft zu Valencia. Der Kaiser von Marokko war genölhigt die Ernte-Ertragnisse zu Utlkanfcn. um die erste Rate der Kriegskosten - Eut-schädiguug zu zahlen. Serbien. Belgrad, 14. August. Die schwüle, drückende Atmosphäre und die gefähllichcn Konstellalionc», miter welchen man hier Iriocr lcbcn mliß. h.ibcn die Rcgiernng aufgefordert, z»r Vcrstärkllng der hi,r gar-nisonirenden Militärmacht eine Geschühbaltcric von Kragnj,val) hiehcr zn berufen. — Die in dcr Angc-legenheit des geschchcncu Tumultes abgebalicue Ko». sularkonfcrenz hat der serbischen Rcglcrnng dru Vor. schlag gemacht, die ließsälligcil Echlbnugen rurch ciue gemischte Enquete - Kommission vornehmen zu lasse». Diese Kommission soll aus drei serbischen und drc« türkischen Beamten unter dem Vorsiyc eines Konsulal-lan,^lcrs besteben. Die serbische Regierung hat diesem Ansinnen noch kcinc Eriricoernng gegeben lind man glaubt, daß sie »icht geneigt sci. diese» Vorschlag will» fährig aufzunehmen. Indem dcr Erzeß auf serbischem Boden geschah, so glaubt die Regierung, daß nur die cigenen Behörden dabei kompetent seien, da es ihr alleiniger Inrisdiküonssorengll ist, wo die Elzesse vor. sielen. Von serbischer SN also klar ersichtlich, daß "'"" Konft.klc snchle und für diese auch vorder, lct war Seit der Rückkehr dcö Fürsten Milosch lwpsing " "ur ein einziges Mal die M'mstcr, und die Zeremonie dauerte nur ;wci Minutcu. Der Fmst lag im Bctle und erhob »nit Anstrengn».) »as Hanpt. «Ich habe Euch berufcu," sagt.' er z» den Minister», »damit wir uns sel'en. nnd nun lebet ivohl!" — somit war die Empfangs- nnd Abschicdszercmonic zu Ende. Nnr dem Fürsten.Nachfolger Michael nnd der nächsten Umgebung ist der Zutritt beim kranken Fürsten gestaltet. d,r troh Kiankbeit und Sckwäche fortwährend in NcgiernugSangsl.-genbeite» Vcfrhlc ertheilt und allsoglciche Vollziebnng fordert. (Tcm. Ztg.) Vermischte stachrichten. Ein Schneider zu Koblenz gerielh unlängst dadurch auf die Anklagebank, oaß er bei Anfertigung ciucs KlelDnngsslnckes etwas übrig gebliebenes Tuch nach bekanntem Ausdrucke halte in die nHö'llc" fallen lassen. Derselbe wurde vom Gerichtshöfe für überführt geachtet, daß cr von Wollcutuch uno Fmtcr> zeug. welches lhm zur Anfertigung cines Rockes übcl-gtblt, ivordeu war. die übrig gebliebene» Rcsle an den Eigenthümer nicht zurüctgclicfcrt, sonoern in einem eigenen Nupen verwendet habe. Daö Gericht nahm t»e Sache streng und erkannte, oaß diese Handlungsweise als Unterschlagung zn betrachten sei, und vcrnrlhcille den Angeklagten zu einer Gefängniß« Strafe von einem Moual uud Unlcrsagnng der Aus-üdling dcr bürgerlichen Ehrenrechte anf die Dancr eiucs IahreS. — Richard Wagner's „Tannhäuser" wird in Paris jetzt emsturirt. Nuytcr hat das Tonwerk für Die große Opcr. uud zwar in Versen, übcrseßt, wogegen sich dcr Tondichter lange vergeblich stränbtc, da er die Prosa auch im Frauzösiichcn beibehalten wissen wollte. Dieß war aber unr das Vorspiel zn einem anderen Kampfe, den der Komponist mit dem Direktor dcr Oper. Alfons Rover, zu bcstthcn hatte. „Sie wisse»", sagle dicsrr, „daö wir ein Ballet für Ihre Opfer brauchen." „Nimmeriuehr!" erwiederte Wagner in höchster Entrüstung. „Es ist Ihncn vcr-mullilich luibelanni, daß ras Panser Pliblillinl die Musir nicht liebt. Man komnil dcü Ballcls wegen ' haben S>c lcincs. so kommt man anch nicht. Da wir nun cinen Abonnentenstamm haben, dcr uns für jede Vorstellung 3i>W Franks einbringt, so können wir diesen nicht muthwillig preisgeben." „Ich mache aber doch kein Ballet," „So wird man Ihre Oper nicht anfführcn," Einige Tage daranf kommt Wagner zu Royer mit der Anzeige, daß er — ein Ballet geschrieben dabr. „Sehr gut. sehr gut", schmuuzslt dieser; „nicht wahr. im zweiten Akt?" „Nein." „Schlimm, schlimm! Also im drilleu Aki; das ist viel zu spät. ras Publikum verläßt das Haus nach dem Schluß deS zweile» Alles." „Ich habe es aber gar nicht für den drillen Akl a/scyl". warf M.^ncr ein. «Also für dcn ersten?" «Keineswegs, nein ganz zu Anfang, vor dem ersten Akt. Oder glanbcn Sie etwa, daß ich in mein Werk ein Ballet schicbln kann, etwa wie man einen Braten spickt?" Alle Widersprüche Royer's halfen »ichis, Wagner blilb unbeweglich. Dcr „Tannhänslr" luird also mit ri-nem Ballcl beginnen. Richaro Nagncr ist übrigens doch ^,'öwc der Konzerlsaison. Daö will gcraoe nichl sagen, daß die Pariser an seiner Musik Geschmack finden; die Pariser vnslchcn von Musik überhaupt blulwiuig, wie konnte lhucn also die Verstaudesmusil der Zukunft munoeu! Aber 3i. Wagucr wußic sich in die Mode zu bringen, und das ist hier Alles. N^chocm die elegante Gcs^sch.ift sich z„ fs^,^, z^„, zeilcn gedrängt und die Sipe darin mit schwerem Gcloe bezahlt sah, sagt sie jetzt mit dewnnDerllder Anerkennung von 3i. Wagner- „^>5l un ^rolli^i»; il n li-mlv»! »lo^lll <1'<.'!mu^cl' ls»,ll j'u,,«!« (Merkwürdiger Mann! Er hat Mittel gesunden, ganz Pa« ris zu langweileu.) — In cincr Sipnng der pplytechuischen Glsell» schnfl in Leipzig erörterte Dr. Rcclam die Wnkung deü Kaffch's anl die Ocsnntchcu. Er hält »eusclbcn für sehr zweckmäßig als ^lllhliuck. indem er die frei« willige Gahiung »ntctt'rcchc. die über Nacht im Ma> gen clngeircll'!! sey, »ur müssc man sich hi'ltcu, den Kaffeh ;>i h.iß zu lrüllen. auch wäre cü solchcn, die kcinc sihendc Lcbensweisc führen, dienlich, anstatt t>cr f>>rcu Brölchcil kräftiges Schwarzbrot mit Bnltcr zum Kaffll) zil genießen, wie er eS schon scil Jahren lhne. Früh sollc man ferner dcn K.'ffeh »ichl z>, sl.nk lrin-k'U. nach Tisch o.'gcgcu^ könne t>cr K.'ffch eher stalk gllruukco weroc». Surrogate i» dcn Kaffch zu lhlln. müsse er als widersinnig bezeichnen. Schließ« lich theilt, Dr. Rccl.un noch mit. wie mau rcn Kaffch zubereiten solle. Man wasche ihn vor l>em Brennen, trockne ihn zwischen zwei Tüchern sorgfältig ab. lasse ihn zwcl Sinnden lang liegen, uno brenne ihn nur rehbrann; er könne sehr empfehlen, »icht eine Sorte allein zu bereiten, sondern zwei verschiedene Sorte», z. B. grünlichen und branncn, mit einander zu mi» schen und zu brennen, oder wenn sie sich nichl gleichzeitig brennen sollten, jerc Sorte für sich allein zu brennen, und uach dem Brennen lieidc mit eiuandcr zu vermischen. (Merkwürdig, daß gerade aus Sachsen die Lehre kommt, w>e dcr Kaffeh zu bereiten sei.) — Das System dcr unterseeischen Telegraphen erhält einen Stoß uach dem andern. In tiefem Wasser und anf landen Sliecken hat disycr leider keines der Kabel l.ingc Stand gehalten. Wir berichteten vor Knrzcni, daß alle Hoffnung. d>'s tianöallanllsche Kabel herzustellen o?cr anch nur lheilweise heraufzuholen nno zu vcrwcrlheu. als aufgegeben betrachtet werde» müssc. So ziemlich dasselbe laßt sich heute von oem im rothen Meere versenkten Kabel mittheilen. Den Scha» den wird in diesem Falle die britische Regierung zu tragen haben. Die belreffende Kompagnie verfügte übcr ein Kapital von 800.000 Pf. St,, welche die Nlgiernng, ohne Rücksicht auf etwaige Beschädign»' gen lcr Lcitnng, »lit 4'/, Perzent für die Dauer ocr nächsten 60 Jahre zu verzinsen garanlirt halle. Dirse Zinsen werden somit ans den Staatsfonds zu besttei« lcu scin, ohne daß dem Lauvc von dem Unternehmen dcr geringste Vorihcil erwüchse. Woran dcr Fehler liegt, ist nicht ermittelt. Es werden »och mehrere kostspielige Versuche gemacht werden müssen, bevor oas rechte Kabel gefunden ist. Vor der Hand ist es zweifelhaft, ol» die Negierung, nach dcn traurigen Er» fahrungeu, die sic gemacht hat, das Gclo daran wa> gen wirb. ein Kabel zwischen Singapore und Ncm> gun legen zn lassen, trotzdem das Geld dazu langst angswiesen ist. Und wie sich von selbst versteht, denkt man von Nencm an eine telegraphische Verbindung mit Indien dnrch das Euphrailhlil, welcher von vielen Seiten vo« Anfang an das Wort geredet wurde, de> ren Ausführung aber nach d,n letzten Ereignisse.', in Syrien neuen Bedenken begegnen wird. Ncncjle Nachrichten und Telegramme. Paris, 22. August. Dem heutigen „Moni-tl'ur« zufolge wiro während der Abwesenheit des Kal-sers lind der Kaiserin die Obsorge für den kaiserlichen Primen dem Maischali Vaillaul nb.rtragen wer-deu. welcher auch dem Ministcrralhe beiwohnen wird. London, 22. August. Die heutige «TimeS« ist dcr Mciulmg, die türkischen Autoritäten seien unfähig, Syrien zu hallen. Der Snllai, wolle einen fähigcn Mann ernenncn, wclcher Syrien als ^'ehen crhalttn un? dcr Ti'nkei Tribut bezahlen soUe. Die «Mornin.^Post" meldet. Garibaldi habe Caglmri mit 4000 Mann u.rlassen »no sei nach Mcssina zurückgekehrt. Konstantinopel, 20. Angust. In Damaskus warcn bis znm !). d. M. 800 Verhaftungru vorgc-uommcn. abcr die Agitation daurrtc a» mauchen Orten fort. Dcr östcrrrichischc Konsular« Ageut in Safcd bat eine Plünderung dcr Inocn dnrch die Tüllen verhindert. Florenz, 2l. August. Aus Neapel wird unterm heutigen Tage gcmeldct: In Calabrien habe» sich 2000 Garil>aldiancr ausgeschifft, mit dc» Insurgenten vereinigt und Rcggio angegriffen. Am Morgen ist Garibaldi mit 130 sizilianische» Falnzengen in Ba-gil.ua gelandet. Der Telegraph zwischen Rcggio nnd Palmi ist zerstört. In Polcuza ist eine provisorische Regierung cingcsctzt. Dic Pailaincntswal'Icn sino bis Ende September verschoben, die Eröffnung des Par-laiucnls ist für den 20. Oktober feligcsehl. Genua, 2l, Antust. Es zirkulirt neuerdings das Gcrücht, daß Garibaldi mit U000 Mann bei Eapo dcll'Armi in Oalabricu gelandet sei. Turin, 2l. August. Gestern Abends erfolgte <» der Nähe von Genua ein Zusammenstoß zweier Züge. Unter den Vcrwnndeten sind viele Rekruten der letztcu Aushebung. Von Seile des Ha»dclSmi»i< sterinms wnroe alisoglcich eine Untclsnchung eingeleitet Mctcuralogischc Beobachtungen in Laib ach. ^ " s i'n'l'.'chtung ^' ,^ "'.' ' U. ^^^ ^^^,. " '" l> -Witterung l'i.ml» 2^ Stm.s.., iu __________________________--------:--------2______________________---------------------------—_____________ Pan's« r Mini's», ^il. August « Uhr >1><»ti. .l2i,,z,.» -s-!«.t> Gr. U. schwach H^ —^-------------------------- 2 , '.'ichui, .!2', .2» -lütt ., 0. detto bewdlli l >)« ll» . Ab.. ^5.<1 .j_t2.l .. N. d.tto Höhcnml'tl '^2. „ tt Uhr Mrg. 3,ia ^» -j-l,».« Gr. 080. Ichwach «I^l H ., '.'ichm. »2.).«.', _^j7,0 „ 0s0. mittclm, ihs.w. bswöltt 0.00 ,ft ,. Abd. ^-j.55, >>«.<: .. 050, schwach l^ Dnick und Verlag von Iguaz v.Kleinmayr st F. Vamberg in ^'aibach. — Permmvormcycr vicdaktellr: F. Vamberg. ^,1«'l<»nli<»l'»^^ Wic», (Piitta^s l llhr > (Mr. Zt>,. ?ll>dl'l.) Anfangs wicdcr sll'r verstimmt sibcr qr,iüdlosc Gcrüchi,. A>^ sich dicft nicht bessätigtm — eine fl^i nc ssrholutlg, -" ^lvl^«U^Nl)l. 22.'.'Iligust. Von d!n P^vicrqattunq.u ^h^nptr» sich N.,t,c>na!-?l»lcl,.',,,?.'. D.N!N'f'chi'N'ahrlö Ästi.-!! unft .sllcdit^l'se am l'.'slm. ^rsmoe Devisen im Laufe deS Gtschäft,',) um ei» Aicrtcl-P.'r^iit l!'ickqä»qil, (l>'o!d wic q^stcru. C>!cld ctw.iö fn^ppci, j'l',,'cl) l^tc fm rrsic Ari>f^ »och innxcr »iittr 5"/,. ^effelltliclie HclNlld ^^l> Ware! ^jsld War. («clo Ware . . ' <,.^.« , f.; ,<,lante« <,s»r IUU ft.» Hcneliamscl,^ '.'!»!. 1».')9 ., 5i „ 7« 75) 7!).-. ^.'ftllschaft ,,,l 2<,l> fl. ö. W. —.— >!«.- St, W.nms „ 'W „ „ . :^!,25» .-l,l.7'i In .'stcrr. Wal,r,m^ . zu .,"/« tt.'i.Hö «3,50 Attle« (pr. Stucl). O.m-rreich ^!oYd i» Tricss 3^> 170,- ,ti0.-Waldstci» ., 2U.....25.,?,', 2N,25 «l„si. f. H,i„^l „. ft^w. zu Pfandbriefe lfür ll>0 ss ) Wechsel. m.t Verlosung v, I l«:^ . . l2>l.5<> l27 >- ,,l. (, <5zc.m -Äc,, . .)<)-> a ö, W. .^.X'.^ 552,- ^'t'oual- l. ah, v. ^, «..,,... /, 10U.50 «01,-. ^,^ ^^.^ „ „ 1«54 . . i»l.7.i U2,2.i ,ss, ivcrV -Vi.rdb, z, lMX) fi. ^IM. z«:j«. 1«4<,- '""^ "'^ ><>.. dctto ., -^ „ . «.- ^«.^ .,,„^l'„r^ s>,r 'Ntt ss. s.'.dd. W. . < ,2 - ll^ 2.', „ ^, . " l8» V ., ? .^ « t,i^.'' ' " «'. '" '' "'" "aosfurt .. i!»i,. dc!t, . < I2.2'. l !2 .,U Cc»u'-N.!!tc„sch, ^u « I., -.u«l.. I).)«) ,5.75 ,5cr >il>!» Fr. '.....25, 5<» 2.'»i 50 ^'"'"^' j ^,"7""^'" "'.'" '^'.^ " ^ '>n»l'»r^ si,r lM» ^..ns Vans« . '.»«,.!<) W.75 it der Hrauläud» ttür >«».» n ^ "-ais, (ilis.-Äah» zu 2<»l) st, 6. M. ''.10,- l'.'".5<> ""l ">'' ^' ^ ""lozl'^c .^i ., «.»....i ^,^^ ^. ,s, ^,. Ttcr!i»g . l.'l,'.^. '.!, -1l der Ar n ander (.r iU0 H^>,mdd.'^r^ 2.W., ., N?.-!l?.,,0 ^ose (prr Stück) Pari«. „..,..l. ^a»^ " . . ^2 l<) 52 lä Wrundtlitlaiiuugs-Nl'ligatwncn. ^^.^^ ^^ ^^ ^ ^, mit llw ,!. Kr^d -?lnstalt f»r Handel... G.w- «ours der Geldsortcll. Nieder-Oesterrcich . . z,l 5'/. U2.— »2.5 ^.»<»°/<>) ^inzahluiu, . . . . l4?.— l4?.— zu l Ware Ungarn .... „5, 7".75 7l .)<) Ilidl, Staats .loinb-v.» u. Ccnt. e^i-Dampfs.-G z. WO sl. (^M. i)« 50 i»0 — lt. Mnnz^Dulaten tt si. 2« !)llr. N fl. 2<) N^. Tem. Van, .Nro. N.Slav, „ 5 „ «7 50 68.50 ital. Eis. 200 ft l'. W. 5»" Fr. Zt.idt^'M. Ofen jl> 4'» ii. o. W. . »7 5« .^«,—Klonen . . . l« „ 3 „ l^ „ 5 „ Gaüzicn......,5., iitt.— «9— »„. «00 ,l, (5<)°/„) Einzahln,,., 140.— «42,- Mcr!,az>) .. 40 ., CÄi. . UU 50 «l 50 ^iapvleonsd'or . ,0 „ 54 „ «0 ., 56 „ Bufclvina . . . . „ü„ Utt,— « „ «0 „ 10 ., 82 „ Siebeilbnrgcn ... ,5. !'.'?. . .^^,50 :z!».—TÜl'er-A.zio . 30 7,'. :U).75 Effelttcil- ul,d Wcchlel-lNlrsc an der k. k. öffentlichen Viirsc in 2Vien Dcn 23. 'August 1l>lU). (?ffektcl,. Wechsel. b'/.. Matalliqu.« <ü',,55 Ä».;^'!lNl . . l»2, 5°/<»Nat.-'.'l!!l. 78 50 ! i.^»l^'n . . l:l0.»5 Vanfalti.» ..?!».'>. ., 43, 7tt. F r e zu d e tt 2l » z e i g c. Dti, 22. August i860. Hr. Nittrr u. Sprili^süsfcll». k. k. Fcldiuarschall' Lieulcutiut. vc»u Wilu. — Hr, Klissc^'ich u. S^modor. k. f. Fsldmarsch^ill'^iculciuuit. liud — Hr. Ha»». Aqeitt. '>'ou Agram. — Hr. Graf Cocrtaüdou, päpsll. Mlijor, von AücolM. — Hr. Parou Aruck. G»lö< btsltzer. l>»d — Hr. Gregor. H» Wie,,. — Hr. Morch. 'Partilulicr, vo>, Haiulnirg. — Hr. Hillcr/Geschäflsreisender. von München. Pfandämtliche 8i;iwtioll Donnerstag den A<>. August werdcn zu dm gewöhnlichen Amtsstunden in dt'm hierortigen Pfandantte die im Monate Juni 1859 versetzten, und seither weder ausgelösten noch umgeschriebenen Pfänder an den Meistbietenden verkauft. Laibach den '^. August 1800. Z. l!i0l. (1) Die Amtskanzlei des k. k. Notars «»». Julius )lebitsch befindet sich seit 2^. l. I. in der deutschen Gasse Nr. 184, im gräflich Auersper g'-schen Hause. I. 1486. (2s Der gefertigte k. k. Notar zeigt hiermit an, daß cr mit seiner AmtS-kanzlci ln sein früheres Quartier im dcutlchcn Hause 3ir. 180 übersiedelt ist Di-. Luit. 8n^)^^ii/, k. k. N"l ^1i c u st c i n ist die Stelle dcö Forst - und WiNl)schastvl'lwalcer6 ln Folge ocr angesuchten Dienstes-Entycbung des dcr-maligen Verwalters zu besetzen. Die Bewerber um diese Stelle haoen sich unter Nachweisung ihres Alters, ihrer Moralität und ihrer Erfahrung in dem Forst- und WirthschaflSortrieb, dann in der Geschaftölellung und Rechnungsführung, sowie über den Besitz der deutschen und r'rainischen Sprache, und die Mittel, eine Kaution von l5,. September l. I. persönlich, oder in rekommandirten, nad) SJleuftcin, pi\ ^>ofl Üid)tennxi(b, abreffirten ¦@d;mben aufijuroeifcn, unD babei ben 3?itpunft • anjuDcutcn, roan« fte ben £>ienft würben aw- treten sönnen. S)ie Emolument»? Differ stelle betfel;en in freier Söol;nunfl, šBeifostigunfl unD Söd;ei(jung, ober in einem entfprcdjenöen Via* tuvat- Deputate; einem lpei'3ensiic»t:?hit(;ei(e uom reinen örträcjniife me(;ieiei- Stubrifcn, unD einem ©et;alte uon jäl;r(id;en 420 fl. ofl. SB. 3.'1496. Sn etnem Mcftgcn (Somptoir tuitb tin junger SSÄanii a(ö Praktikant aufgenommen. — S8S0? sagt tie @j> i^i^0*! ^Ai^L ^iatte^_________ \1 Ll 111 in "Wien, «S"tobt; ilul)lmarkt ITr. 2(>2. Ttefc^ ben ncitcflcn övfa(;ninr;cn in bev 3t"irnil>ctlfiuibc cntfpvccfycnbc Kittel \\i in feinen 5Üirfmiflcn iniiibcrtvcfflid). iititm c^ fid; nantcntltcJ) bnDurd; ttud^id;nct, bap e^5 nirl;t nllcin 9)hmb unb 3^^tc sluf'13 fovijfaltiijstc rcinuit, fonbern and; — nmv5 btc ."öauptfad^c ist — bicfc Xl/cilc i]Cflcn nlic il;ncn brojicnbc I'eibcn )d)ü$t uitb |old>cvma^cn Me (^rlmltintfl ^cr 3st')nc bie ine späteste Eiltet ftctjert. Sienomnuvtc S3lcr,^tc nnb nnberc bobc ^evfonen Ijabcn [icvcito uiclfad) unb in bcr nncrfemiciibftcu $ßclfc fid; öffentlid; baf;in au^^cfprod;cit r baß nod; il;vcn Ucl>cv}cua,una,cn btcfc 3l^.'n^r^lttcr * ©ffcii,^ ltitkebhtftt vox anicten SOfunbioäfferit beu üürjufl öcrfcicnt. iVr. / /"ür Raucher, Nr. 2 für Damen und Nichtraucher. 31t I;a(icn in 1* a t D a d; nur Ui Josef Karingfpr. 3- l44(>- (:}) Krapina-Töplitz itt fvroattcn^ reffen QucIJcn fine Icmpcr^ttir uon -\- ^ hud -j- H4 !i° I{. baben , ift turd) tie yorcjcncmmcufn 9?f»1' lumen in ben Suiuö flrscjjt, eine flfoßt-rc Ülmnbl opii 5tur^ärjcti nuflä'utMa. unb bequem ju brqiuuMren. ^luörihifte lücrbcn ertheilt foiuic ^Löül'iiinivjöbrficlliiiiflen entge{jeinjcnonimcii üüh bec ^rtttscffctt; Gaffer Don liennarb in ports. (Sin garanttrt unfcödbltcßeS Srfjön^cttornittct, welcßcS ntcfit nur bem SSeint eine $rifd)c, Söctße unb 3artf;cit schafft, fonbern au# Sommersprossen, Söimmcrln, ^iftpoc^en ober sonst tin £>autübel r aMha l beftitißt* $Pretö einec glaste mit (S$ebrau<$$aurDctfung S4 lv., §u tyabcn in Satbacl) bet Josef Karingcr, ©alnntcvie • ^nnbUmg „jum surften WltiofW