Vrru,mrraiiou»-Prkisr Für Laibach: >»u,jähri, . . . s n. 1(1 !r. - . . t . so . d-»lrlsisng. . . z . io, «-»atlich , , Nit der Post: *»"!iährig . . . il fl. — lr. HEjibriz . . . z . 50 . «Meljährig. . . , . 7S. ^ Zustellung in- HauS viertel-'^hr!g rs k., monatlich 9 kr. Lnzelue Nummern 6 kr. Laibacher Tagblatt. Anonime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskrivte nicht zuriickgesendet._ L t r a k l i o >l: Bahnhcsgasse Nr. Lkpkdilion und Znsrratrli Lurcau: »on,rehplatz Nr. 81 as Gespräch, bei welchem unser Dragoman Ali ^fsendi als Dollmetsch asfistirte, bewegte sich in lebhaftem Ideenaustausch hin und her. Der Tropenbewohner hatte sogar eine Idee von einem ihm fast ganz fremden Gegenstand, von Eis, denn vor drei Jahren fiel durch die ganze Provinz bis Luxor hiuab ein heftiges Hagelwetter, so zwar, daß die erbsengroßen weißen Körner das ganze Land mehrere Holl hoch bedeckten. Dieses vollständig unbekannte Naturschauspiel rief unter den Eingebornen, die es nicht begreifen konnten, derartiges Staunen und Entsetzen hervor, daß man hier noch fortwährend davon spricht, wie man vielleicht bei nns von einem verheerenden Erdbeben sprechen würde. Wie ergiebig die Steuerkraft des Landes ist, ergibt sich daraus, daß der vierteljährige Ertrag aus dem ferne», wenig bewohnten und wenig kultivirteu Sudau die enorme Summe von sech -zigtausend Pfund Sterling beträgt. Der Mudir von Sudan, welcher den Transport nach Eairo begleiten sollte, ist vor zwei Tagen am Fuß des Kataraktes um's Leben gekommen. Er landete mit seiner Dahabieh an der Insel Philae. In seiner Begleitung befanden sich seine Lieblingssrauen und acht Beamte der Regierung. Abends war man an Bord heiter und guter Dinge, trank, gegen das Gebot des Propheten, in reichlichem Maße Arrak und andere geistige Flüssigkeiten, hüllte sich dann in Decken und begab sich am Oberdeck des Schiffes zur Nachtruhe. Am Morgen war der Gouverneur von Sudan spurlos verschwunden, und erst nach langem suchen wurde seine Leiche, ohne Spuren äußerer Gewalt, am Fuße des Kataraktes Im Wasser gefunden. Ob er in den Strom gestürzt wurde, ob er freiwillig seinem Leben ein Ende gemacht, ob er zufällig verunglückt, ob der Mörder sondern bei Men politischen und gemeinen Verbrechen,! welche das materielle Strafgericht mit einer Frei-; heitsstrase von mehr als fünfjähriger Dauer bedroht, die ganze Lchnldsragc zu entscheiden haben. Dies sind, wie gesagt, die Hauptvorzüge der neuen Strafprozessordnung, uud damit ist jenen An-sordcrunge:> genüge geleistet, welche die moderne Wissenschaft in großen Zügen an eine Straf' Prozeßordnung stellt. Aber damit ist der Umfang jener zahlreichen Verbesserungen, welche durch dieselbe in unserer Krimiualrechtspflege dauernd ein gebürgert werden sollen, bei weitem nicht erschöpft. Wir können nur anerkennen, daß überall in den wichtigsten Punkten den modernen Anschauungen meist nach den Grundsätzen, welche das englische Verfahren in Strafsachen beherrschen, sowie den praktischen Erfahrungen, welche die Strafrechtsjusti; in den verschiedenen Staaten (Luropa's ans Licht gebracht hat, gewissenhaft Rechnung getragen wurde. Wenn es aber noch eines Beweises für die Bedeutung, welche diesem Gesetze inuewohnt, be-dürfte, die Angriffe, welche von Seite der Klerikalen gegen dasselbe gerichtet werden, haben ihn geliefert. Nicht nnr hat es ihr Stimmführer im Abgeordneten-Hanfe, Dr. Oelz, versucht, durch seinen Antrag auf Emfnhrung von Schöffengerichten die ganze Ber Handlung von der Tagesordnung abznsetzen und auf die lange Bank ui schieben, sondern geradezu die Zertrümmerung der Rcchtseinheit im Sinne der Hohenwart'scheu Fundamenlalartikcl ist cs, wofür die m.t'amontanen Organe plaidircn. Diese offene Auseiudung der neuen Strasprozeßordnung von Seile der Finsterlinge Ist uns ein sicheres Anzeichen dafür, daß sie, eine der schönsten Errungenschaften der modernen Entwicklung, recht bald im Herzen des Volkes tiefere Wurzeln fassen und eine segens volle Wirkung ans die polnische Erziehung desselben auSüben werde. ______ Politische Mmöschau. v.nl'.iil,, 28. Mai. Znlltttd. In, der SamStagssitznng des Reichs-rathes wurde die Debatte über die neu enizusührende Strafprozeßordnnng nach dreitägiger Da..er zu Ende geführt. In cincr der NcgieruiWsvorlage völlig gleichlautende» Gestalt wurde sie mit einer fast an Einstimmigkeit grenzenden Majorität zum Beschlüsse erhoben. Dadurch ist einem Fortschritte, der seit einem Jahrzehnte den Gegenstand angestrengten und gewissenhaften Studiums bildete, endlich seine Verwirklichung geworden. Oesterreich braucht nicht mehr verschämt zurückzutreteu vor den übrigen Kultur-und Verfassungsstaaten Europas. Wie der Justiz, minisier in seiner glänzenden, beinahe zweistündigen ten in der Wüste liegen lassen, bis der Eigenlhümer Mittel und Wege fand, sie an den Ort ihrer Bestimmung zu schaffen. Raub, Mord und Diebstahl waren in Nubien unbekannte Dinge. Heute, wo der Kataraktführer au Bord ist, fehlt der günstige Wind, denn eine heftige Brise weht ans Westeii. Es ist schon Mittag, und wir liegen leider noch immer ruhig vor Anker. Die gefährliche Fahrt kann nur bei mäßigem Nordwind unternommen werden. Also Geduld, Geduld! Gott sei Dank, daß wir nicht gefahren sind! Der Westwind ist in eine» bösen Ehainsi" (in Europa besser unter dem Name» Samum bekannt) umgeschlagen, der aus Sudan blasend seine glühenden Fittiche über Assnan ausbreitet. Als unheimliche Vorboten erheben sich wir dichte Mauern undurchdringliche Staubwolken ringsumher, so weit das Auge reich!. Die höheren Schichten der Atmosphäre waren in einen gelb-fahlen Dunst gehüllt, während hinter diesen, wie im Theater verschiedene Wolkenschlcicr dargestellt werde», eine consistrntere, aber immer »och durchscheinende rothe Wand sich zum Himmel erhob. Auf dem der Stadt gegenüber liegenden Berge schimmerte das blendend weiße Kuppelgrab eines Heiligen, wie ein silbernes Zauberschloß im Dunst verschwimmend. Der Sturm heulte in den Tönen unserer heimischen Windsbraut j Ausführung über Entstehung und Inhalt der Stras-! Prozeßordnung nicht ohne gerechtes Selbstbewußtsein hervorhob, ha: Oesterreich durch diesen Gesetzentwurf die deutschen Nachbarstaaten in mehr als einer Beziehung überholt; denn selbst solche Ergebnisse der wissenschaftlichen Kritik, welche anderwärts ihrer j Anwendung durch die praktische Gesetzgebung iwch immer entgegenharre», haben durch das neue Elaborat für Oesterreich ihre Berücksichtigung erfahren. Es wurden demnach die Erfahrungen der Kriminaljustiz mit den Anforderungen der Wissenschaft versöhnt, und Oesterreich wird alsbald die geistige Führung auf hinein Gebiete antreten, auf dem es bisher eine beschämende Rolle inne Halle. Freilich muß nunmehr rasch ernst gemacht werden, dieselben Prinzipien und Errungenschaften alsbald auf dem Gebiete den Ziviljustiz einzubürgern. Ein auf gleicher Grundlage auferbauler Zioilprozeß wird erst das begonnene Werk krönen, und d^-ß der Iustizminister mit derselben Sorgfalt diese ebenso wichtige, als schwierige imd ehrenvolle Reform betreiben wird, schließen wir ans der ebenso fachlichen als geistvollen Aus« siihrung, mit weicher erden Antrag Pergors auf Zulassung einer Berufung in der Schuldfrage zurück-wies. Eines seiner Hanplargnmente bestand in dem Hinweis auf das verderbliche Präjudiz, welches dadurch für die künftige Reorganisation des Zivil-Prozesses geschissen würde. Nur wenn die gesetzgeberische Resorm anch auf das ungleich wichtigere Gebiet der Ziviljusliz ausgedehnt wird, dann erst werden der Sinn für das Recht und die Kcuutnis des Rechtes endlich aus dem Geheimnis einer Be» rufsklafse das geistige Eigemhnm des Volkes geworden sein. Die czechischen Journale sind nicht wenig erbost über eine Kritik der czechischen Opposition in der russischen „Novoje Vrcmja", in der cs unler anderm heißt: „Die Opposition der Czechen charakterisirt sich nicht nnr durch nationale Extremität, sondern anch durch mittelalle, liche Ideale. Bis jetzt spielte die katholisch-feudale Partei die erste Rolle in der czechischen Bewegung. Dieser Beigeschmack bringt die Czechen um die Hälfte der Popularität, die sie sonst in den Augcu de: russischen Intelligenz genießen könnten. Ihre nationale Sache würde nichts verlieren, sondern im Gegeniheil viel gewinnen, wenn sie nicht jenen unverbesserlichen Dünkel damit verflechten würden, der bei den Westslaven sich überhaupt bemerklich macht. Namentlich den Czechen wird zur Schuld gelegt, daß sie sich allzuviel auf ihre Nationalität zngnte thun und gerne die erste Rolle unter den Slaven spielen würden." In der gestrigen Sitzung des Vcrsassnngöaus-schusseS sollte die Frage über den neuen nwäris pro- und rüttelte mächtig an den Fenstern, Thüren uud Wäuden unseres schwimmende» Hauses. Die Sonne umgab ei» Flammenmeer, während die hoch aufgeregten Welle» des Stromes eine Bleifarbe annah-men. Durch die sesteu Fuge» uiisercr Behausung drang in dichten Schichten der alles bedeckende, überall sich durchpresscnde, grangelbe, feine Wüstenstaub, der an allen Stellen, wo ihm Mutter Natur noch nicht zuvorgekoinmen ist, Haar und Bart grau färbt, alles Geräthe überdeckt, die Spiegel blind macht, das Auge beizt und die Hant mit cincr fcincn Kruste bedeckt. Einzelne dicke Regentropfen klatschen an der Felswand nieder, eine seltene Erscheinung im Lande des Lichtes uud der Sonne. Der Mensch schließt sich ab in seine innerste Behausung, denn wie aus tausend Blasebälgen haucht ihn die glühend heiße Luft an, die Thiere drängen sich ängstlich zusammen, selbst die munteren Aeffchen, deren wir ungefähr rin Dntzend an Bord habe», verbergen die Köpfe ängstlich im zitternden Schoß. Wehe dein Schiff, das der Sturm am Katarakte, wehe der Karavane, die er in der Wüste ereilt, rettungslos ist alles verloren, was da athmet. Wir aber danken Gott, daß wir geborgen im sichern Hafen liegen. (Fortsetzung folgt.» esäenäi in der galizische» Angelegenheit zur Ent- - scheidnng gebracht werden. Allem Anscheine nach ! beharrt die Regierung bei ihrem Vorhaben, zunächst das Gutachten des galizischen Landtages eiuzuholen, uud wol mit Recht, denn sie darf nicht sehenden Auges sich in die Gefahr stürzen, in einem der beiden Hänser des Reichsraihes eine Ne erlage zu erleiden und dadurch die ganze Frage wieder für die nächste Session kalt zn stellen. Wie es heißt, soll der galizische Landtag in der ersten Hälfte des August einberufeu werden, um zu dem Elaborate des Vcr-fafsuiigsauöschusscS Stellung zu nehmen, d. H. sich über die Annahme oder Verwerfung der in demselben in Aussicht gestellten Eoncessioneu auszuspre-chen. Nimmt er sie an, dann wird der galizische Ansgleich »eben der Wahlreform den Hauptgegen-stand der Verhandlungen in der Herbstsession des Rkichsraths bilden, woraus er dann abermals an den galizischen Landtag zur eventuellen Jnarticuli-rung in der Landesordnung gelangt. Weist er dieselben aber zurück, dann ist der Reichsrath der weiteren Mühe» überhoben, die Wahlreform wird auch für Galizien votirt werden. Was dann der künftige galizische Landtag thun dürfte, ist eine Frage, die zu beaimr wtea jetzt umso weniger dringlich ist, als ja selbst i! Galizien, uno nicht allein unter den Rutheue», die Ansichten über den Werth der Resolution weit au eiuaudergehen. Ausland. Von dem Ausschüsse sür Justiz-weseu wird dem deutschen Reichstage schon binnen kurzem der Gesetzentwurf gegen die Jesuiten und renitenten Bischöfe vorgelegt werden, welcher, wie die deutsche „Reichskorrespondenz" referirt, „den religiösen striedeu, die Parität des Glaubcuöbekeuutuisses uud den Schutz der Staatsbürger gegen die Verkümmerung ihrer Rechte durch geistliche Gewalt sicherstellt." Während der Debatte über diesen Entwurf wird, officiösen Korrespondenten zufolge, Fürst Bismark, seiuen Aufenthalt iu Varzin unterbrechen. Nach Berichten von eingcwcihter Seite ist überhaupt das Befinden des Reichskanzlers durchaus kein so besorgniserregendes, als mau vielfach anninimt. Bismarck war, schreibt der Officiöse der „Magdeburger Zeitung", „ach 1866 vielmehr angegriffen, als jetzt. Der siebenmonatliche Aufenthalt iir Frankreich ist ihm so vorzüglich bekommen, daß sein früheres Nervenleiden nur hin und wieder, und zwar in sehr viel schwächerem Grade sich bemerkbar macht. Der längere Urlaub des Reichskanzlers erklärt sich daher nur zum Theile aus seinem Befinden , zum fast größeren Theile »och aus seiner Vorliebe für das Landleben uud endlich daraus, daß die politische Lage die allerfriedlichste ist. Aus einer der jüngsten Kammer-Reden des italienischen Ministers der auswärtige» Angelegenheiten, Visconli - Vcnosta, ist hervorzuhcben, welch tiefen Unterschied derselbe zwischen den Beziehungen JtalieuS zu Frankreich uud de» Beziehungen zu Deutschland gemacht hat. Während er die ersleren in kühlem Tone blos als „recht befriedigend" charakterisirte, nannte er das Verhältnis zu Deutschland ein „ausgezeichnetes und wie cs besser nicht gewünscht werde» kömie", uud er fügte uoch hinzu: „Der Widerstand, welchen die Rcgicruugcu fowol in Deutschland, als in Italien einer Partei cutgegeiizusetze» haben, die zu gleicher Zeit Feindin der staatlichen Autorität und der Freiheit ist, liefert kraft der Solidarität ihrer gemeinschaftlichen Interesse» eine neue Grundlage für ihre freundschaftlichen Beziehungen." Mit anderen Worten: Der italienische Minister des Aeußer» hat die So-lidarität der Anstrengungen und Tendenzen Deutsch' landS und Italiens in ihrem Kampfe gegen de» römischen Klerikalismus anerkannt. Ein Bewei-für die Intimität, die zwischen Berlin und dem Quirinal herrscht, ist auch in der Reise zu sehen, die der italienische Kronprinz nach Berlin eigens zu dem Zwecke angetreten, um das jüngste Kind des Kronprinzen von Deutschland aus der Taufe zu heben. Zur Tagesgeschichte. — Bei dem immer dringender gewordenen Ver-anzen nach Vertreibung der Jesuiten aus Deutschland es, die „Magd. Ztg.", an der Zeit sei», "ne Aeußerung eines allen brandenburgischen Knr-sursten inz Gedächtnis ;nrückzurufen, welche derselbe jene», Orden gethan hat, als er erst 72 Jahre esiand, und zwar handelt es sich um keine private Äußerung, sondern :m eine solche in einem amtlichen Kurfürst Johann Sigismund war gegen Ende ^ Jahres 1613 zur resormirten Kirche übergetreten, Was den lutherischen Zeloten Änlaß wurde, von neuem den lächerlichsten Schimpfreden in ihren Predigten gegen die Resormirten und den Kurfürsten selbst loszuziehen. Letzterer erließ deshalb am 24. Februar 1614 "ne scharfe Verordnung, worin der Misbrauch der Überhaupt das schimpfen und lästern "lagt wurde, und hierin heißt es unter anderm: E- "iwegen ein jeder gut zu erachten, wie schmerzlich uns zu Gemüth gangen, . . . . fo viel Schreibens, ^ amiiiens, LästernS, Siürniens unv LchalienS, darunter auch zum öfteren wenig in Acht genommen, ob wahr oder unwahr, auf der Kanzel geziemende ? br ungeziemende Dinge vorbrächte; nur daß man siDmine Christen betrübe, denselben wehe thuc und das Miithlem weidlich kühle, die Galle tapfer ausgleßen Und unfern allgemeinen Feinden, den Jesuiten und Papisten, ein Frohlocken undGelächieranrtchlen möchte", "ne Mahnung, welche leider auch in unserer Zeit noch rncht überflüssig geworden ist. — Eine Mortara ge schichte mit Zubehör erzählen die schweizerischen Blätter aus dem >ohlschwarze„ Canton Freiburg: „Ein Protestant kam lUl Jahre 1859 nach Ramom und verheiratete sich dort mit einer Katholiken. Au« dieser Ehe emsprangen sechs Kinder weiblichen GeschlechiS, wovon vier am Leben blieben und in der Religion des Vaters, also protestantisch getauft und erzogen wurden. Dies ärgerte den dortigen Klerus, welcher sich vornahm, die Kleinen mit Güte oder mit Gewalt zu bekehren. Zuerst wurde das älteste sechsjährig- Mädchen während einer schweren Krankheit deS Vaters und ohne dessen Willen nmge-^auft. Die drei übrigen wurden weggenommen, eben-falls umgelaust und dem Familten Oberhaupt erst nach gerichtlicher Klage zmückgegeben. Als der Vater sich Pfarrer von Ramont beschwerte, stellte ihn dieser Vor die Thür, indem er sagte: „Die Erziehung Eurer Kinder geh. Euch nichts an; das ist Sache ihrer Mutter und der Kirche." Es scheint hier ein Einverständnis der kalho ischen Frau mit den Geistlichen obgewaltet zu haben. Als sich Herr R. G., um den Folgen solcher Gewalihäligkeilen zu entgehen, letzten «ebruar in einem nahegelegenen waadlländifchen Dorfe "^erte >ich die Frau, ihm zu folgen, und MarM» ^ Dulder. Sie wendete sich an den Bischof Än»--? ^ Danton Waadt wohnhaften eidgenössische Gefen wo^ ^ °»f das worleie - , worauf ihm dcr Bischof ant> sachen in ' ^'^^be meine Compelenz in Ehe-san»!- Katholiken der Diöcese Lau- ratk k Klage ist nun beim BundeS- rath anhangrg gemacht. "och den Angaben Her-I^els über das Volumen der über den Meeresspiegel Eonttnentalmasien berechnet, daß durch in° s^Eung der Erdoberfläche, wie sie gegenwärtig w Nordamerika beobachtet wird, dieser Cont.n-nt in »er und «ner halben Million Jahren gänzlich weg-gewaschen sein wird. Nun weist ein Engländer nach, ? d" Z'sf-r Herschel's irrig sei und aus einem MiS-V-rstandnifs- dessen beruhe, was Humboldt in seinem «oSu.o» „Schwerpunkt des Landes Uber dem See-Ptegel-- nenne und worunter «ich,« anderes als mittlere Höhe" zu verstehen sei. Demnach müßte die ^eil des Verschwindens von Nordamerika auf g Millionen Aahre hinausgeschoben werden. Mal- und Proviuzial-Angelegenheiten. Original-Korrespondenz. Tottschcc, 26. Mai. Soeben haben zwei Bauern aus Moher», einer Ortschaft der Gemeinde Niederdorf, fünf lebende junge Wölfe in einem Aller von drei bis vier Wochen an die k. k. Bezirkshauptmannschaft Gotische- eingeliesert. Die jungen Raubthiere hatte man endlich gestern nach zehntägigem herumsuchen neben einem mächtigen Felsen in der herrschaftlichen gouscheer Waldung gegen die Karlshütte hin ausge-fnnden, ohne daß man jedoch der Wölfin ansichtig geworden wäre. Die jungen Spiößlinge sind für ihr Aller ungemein kräftige Thiere, und zwar vier Weibchen und ein Männchen. Es brauch! nicht erwähnt zu werden, wie wichtig dieser Fund ist für die so wünfchenswerche Ausrottung der Raubthiere. die in unserer Gegend noch so häufig Vorkommen und das ganze Jahr hindurch ihre Verheerungen anrichten. während sie anderswo nur in schneeceichen und kalten Wintern sich zeigen. Welche zahlreiche Nachkommenschaft hätten nicht die vier Weibchen binnen wenigen Jahren zutage gefördert! Lolal-ChroM. Konstitutioneller Wrein in Laibach. Der Ausschuß beehrt sich hiermit, die Vereins-mitqlieder zur 40. Bersauimluna eiuzuladen, welche heute den 28. Mai i. « iit,,- yeu.e den 28. Mai r. I., Abends 8 Uhr, im Klnbzttnmer der Kasinorestauration (3. Zimmer gassenleiis) stalifindek. 2-agesoronnng: 1. Der Legalifilungszwana 2. Die lacker Bah». 3. Die Jesuitenfrage. (Humane Spende.) Ein ungenannt sein wollender Gönner des krain. Aushilfsbeamten-Kranken- und Unlerstützungsvereines hat demselben 15 fl. gespendet. — (Der freiwilligen Feuerwehr) widmete Herr Handschuhmacher Bilina als unterstützendes Mitglied ven Betrag pr. 10 fl. — (Die laibacher Tifchlcrgesel le») hielten am letzten SamSiag im Fischer'fchen Salon eine äußerst zahlreich besuchte Versammlung ab, bei welcher beschlossen wurde, lOstündige Arbeitszeit (3 bis 4 Stunden weniger als bisher) und eine gleichzeitige Lohnerhöhung zu fordern. Diese Forderung soll nächsten Samstag cndgiliig beschlossen und den Meistern vor-gelegt werden. Die Gesellen sollen in Hinkunft in drei Fähigkeilsklaffen getheilt und je nach der Klasse mit fl. 1.30, 1.50 und 1.80 per Tag bezahlt werden. Kost und Quartier beim Meister, was bisher noch ziemlich üblich war, hätten gänzlich auszuhören. Gleichzeitig würde allgemeine Kündigung erfolgen, und nur im Falle der Bewilligung der Forderungen seitens der Meister die Arbeit wieder ausgenommen werden, andernfalls aber Arbeitseinstellung stallfinden. Die For. derungen der Gesellen umfassen b iläufig eine ArbeitS-und Preisdifferenz von 60 Perzent. — (GefetzentwurfzucRegelung der Militärei nqartierung.) Das gemeinsame Kriegsministeriuni, schreibt „Pesti Naplo", hat zur Vorlage für beide Legislativen der Monarchie einen Gesetzentwurf auSgearbeüet, durch welchen die Miluär-einquartierung auf einer den gegenwärtigen Lokalver-hältnisfen entsprechenden Grundlage geregelt werden soll. Bisher war für die Miluärbequartierung die kaiserl. Verordnung vom 15. Mai 1851 maßgebend welche die Einquartierung als ein in natura zu erfüllendes Servitut auffaßt. Nach dieser Anschauung ist natürlich auch die vom Staate für die stabilen und provlforifchen Wohnungen der Offiziere und Soldaten zu leistende Entschädigung aus ein geringes normirt und stand schon zu allem Anfang in den meisten Gegeuden in gar keinem Verhältnisse zu den tdatjächlichen Miethziasen. Nachdem die Militärein« quariierung die Gemeinden nicht in gleichem Maße berührt, derart, daß einzelne von derselben ganz frei bleiben, so folgt daraus natürlich eine ungleichmäßige und übertriebene Belastung einzelner Gemeinden, welche hiegegen hernach protestiren. Das neue Einquartierungsgesetz oird dieser ungleichmäßigen Lasten-venheilung ein Ende machen und die Entschädigung für die Bequartierung der Offiziere und Mannschaft derart regeln, daß dieselbe mit den Miethpreisver-hältnifsen der einzelnen Gemeinden mehr als bisher in Einklang stehe. I^amenilich wird das Hauptstreben darauf gerichtet sein, die Gemeinden zum Bau besonderer Kasernen zu ermuntern, damit die Unterbringung der Soldaten bei den Bür eru oder in provisorischen Gemeindekasernen ganz aushöre. — (Maiurilätsprüsungen.) Der Minister für Kultus und Unlerricht hat auf Grund der in den einzelnen Königreichen und Ländern bestehenden Landesgesetze und Ministerialverordnungen über die Realschulen und der gemäß dieser Gesetze und Vercrd-nungen an denselben eingeführlen Lehrpläne eine Vorschrift für die Abhaltung von Maturitätsprüfungen an Realschulen erlassen. Hienach ist die Berechtigung zum Besuche einer technischen Hochschule für jene abiolvirlen Lchüler einer Realschule, welche als ordeniliche Hörer immalrikulirl werden wollen, von dem günstigen Erfolge der abzulegenden Maiuriiälsprüfung abhängig, und sind zur Abhaltung einer Maturitätsprüfung sievenklaffige Realschulen, welche , as Oefsentlichkeitsrecht besitzen, in dem Falle berechtigt, wenn von ihren Lehrern minde-stens drei Vierth-il- für die Oberklassen einer Mittelschule lei,rbefähigl sind. Am Schluffe des Jahres 1871/72 wird noch den sechsklaffigen Realschulen in Böhmen, Galizien und Triest die Abhaltung von Maturitätsprüfungen gestattet, wobei sie sich jedoch an die Be-stiniuiungen der neuen Vorschrift, soweit dieselben nur immer für sie anwendbar sind, zu Hallen haben. Die lechnischen Hochschulen in Prag und Lemberg können auch noch im Schuljahre 1872/73 ordentliche Hörer immalriknliren, die kein Maiu! ilälszeugnis besitzen, jedoch durch eine Aufnahmeprüfung die erforderliche Geistesreife und wissenschaftliche Vorbildung darthnn. Bis zum Schluff- des Schuljahres 1873/74 ist die Maturitälsprüfuug bezüglich der Sprachen auf die Unterrichtssprache zu beschränken. — (Projekt einer Eisenbahnlinie Harbach-Karl st a dt.) Die Abgeordneten Graf Thur n und Genossen haben eine Interpellation an das Handelsministerium einzebcacht. Dieselbe laulet: „In Anbetracht, daß Projekte einer Eisenbahnlinie Laibach-Karl stadt, eveniuell I o fephs-t h a l , feit mehr als Jahresfrist beim hohen Handelsministerium mit der Bille um desinilive ConcessionS-Eriheilung vorliegen, deren eines insbesondere die Städte und Hauplproduktionsorte des Landes Unter-klain berücksichtigt; in anbelracht, daß diese Sirecke als Fortsetzung der den Verkehr des Nordwestens Deutschlands mit Ocsterreich ausnehmenden tarvis-lai-bach-r Linie gegen Süden als Anschluß an die dalmatinischen und Orientbahnen unerläßlich und von höchster Wichtigkeit für das allgemeine StaatSintereffe ist; in anbelracht ferner, daß zur Hebung der volkswirth-schasilichen Zustände des Landes Unierkrain, zur Ausnützung seiner überreichen Produktionskraft an Boden-erzeugnissen die Linie Laibach-Rudolfswerth-Karlstadt eine dringende Nothwendigkeit für die österreichischen Südländer, insbesondere für Krain ist, auch fortwährend Petitionen der Stadt- und Landgemeinden und Korporationen des Landes um Concrffionirung dieser Bahn an daS hohe HauS einlaufen, stellen die Gefertigten die Anfrage: Gedenkt das hohe Handelsministerium das Projekt einer Eisenbahnlinie Laibach-Karlstadt in der gegenwärtigen ReichSrathsseffion dem hohen Hause vorzulegen? wenn nicht — bis wann ist diese Vorlage zu gewärtigen, und was gedenkt daS hohe Ministerium zur Beschleunigung der Durchsüh-ruug dieser für Stadt und Land gleich wichtigen Eifen-bahn.V-rb.ndung vorzukehren?« Die Interpellation wird an den HandelSminister geleitet werden » Arbeitsscheue »nd Land- stretcher.) Das m der letzten Sitzung des Abae-ordnetenhauses zur ersten Lesung gebrachte Gesetz, wo- «it polizeistrafrechtliche Bestimmungen gegen Arbeitsscheue und Landstreicher erlassen werden, enthält als wesentlichste Bestimmung, daß jeder geschäftS- und arbeitslos Umherziehende, der sich nicht auszuweisen vermag, daß er die Mittel zu seinem Unterhalte besitze oder redlich zu erwerben suche, als Landstreicher mit Arrrest von acht Ta.,en bis zu einem Monate zu bestrafen ist. ß 3. untersagt die Ausstellung von Zeugnissen Uber Ungllickssälle, welche bestimmt sind, zum betteln und herumziehen von Ort zu Ort gebraucht zu werden, und setzt auf Uebertretung dieses Verbotes Geldstrafen von 10 bis 100 fl. Fälscher, Diebe oder Landstreicher, die fiir die Sicherheit des EigenthumS gefährlich erscheinen, können nach Entlassung aus der Strafhaft von den politischen Behörden erster Instanz und den in einzelnen Städten befindlichen landesfürst-lichen Polizei-Behörden unter Polizei-Aussicht gestellt werden, doch darf dieselbe nicht über drei Jahre vom Tage der Entlassung ausgedehnt werden. Gegen arbeitsscheue Personen, welche der bezeichneten Kategorie angehören oder sich der gewerbsmäßigen Unzucht oder Uebertretung deS bettelnS schuldig machen, kann die Zulässigkeit der Abgabe in eine Zwangsarbeitsanstalt ausgesprochen werden, wenn deren Stellung unter Po lizei-Aussicht sich als unzureichend darstellt. Die Anhaltung in einer Zwangsarbeitsanstalt darf ununterbrochen nicht länger als drei Jahre dauern. Personen, welche das 18. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, dürfen nur in Besserungsanstalten gegeben werden, jedoch nicht über das zwanzigste Jahr hinaus. Wirthschaftliches. (DaS lagern des Getreides) tritt ein durch mangelnde Elastizität und Stärke des HalmeS, und diese ist veranlaßt durch zu geringe Verholzung, namentlich der untern Stengeltheile. Diese mangelhafte Verholzung aber ist durch zu starke Beschattung, also durch mehr oder minder vorherrschenden Ausschluß de- die Verholzung der Zellen bewirkenden Sonnenlichtes verursacht. Daß diese« allein die Verholzung herbeifUhrt, ist männiglich bekannt, und sei darum nur erinnert an das steifwerden der Reben in Hellen Sommern, an das verholzen der Hopfenranken, des Spargels und so fort, sobald sie eine zeitlang von den Sonnenstrahlen beeinflußt worden sind. Einzeln stehende Getreidepflanzen lagern sich nicht. Der krankhafte Zustand de« lagernS des Getreides darf überhaupt nicht verwechselt werden mit dem mechanischen meder-legen desselben, einer Folge äußerer Einflüsse, wie Platzregen und so fort. Vor allem muß man, um daS lagern deS Getreides zu verhUten, entsprechend dünn säen, damit die einzelnen Halme sich gegenseitig nicht zu stark beschatten. Diesen wUnschenS-werthen Stand erreicht man am leichtesten durch die Drillkultur, und ist denn auch erfahrungsmäßig gedrillte Halmfrucht dem lagern weniger unterworfen. Bei Mangel an gUnstiger Beeinflussung durch die Sonnenstrahlen ist das Getreide ganz besonders den, lagern auSgesetzt: in feuchten Jahrgängen, wo eine Störung im Saftumlaufe der Pflanzen stattsindet und diese die zur normale» Bildung erforderlichen Mincral-stoffe aufzunehmen nicht vermögen, dann, wenn eine Störung in dem Vorhandensein der Mengeverhältuisse der für die Bildung der Pflanzen erforderlichen Bodennährstoffe überhaupt vorkommt. Ausfuhren von guten, an Kalk- und PhoSphorsäure reichen Erden wirkt in diesem Falle sehr giinstig. Nebenbei bemerkt, wird die oben gerühmte Verholzung der Halme durch ein üder- walzen der geilen Saat im Frühjahre wesentlich befördert; nicht minder durch bloßes übertreiben mit Schafen oder durch schröpfe», welch letztere Arbeit das eindringen der Sonnenstrahlen wesentlich erleichtert. Angekommene Fremöe. Am 27. Mai. Gandiui, Lanto und Boguelli, Besitzer, Mailand, — Eihelter, Abgeordneter, und Draqan, Postmeister, Weißenfels. — Monwnari, Italien. — Singer, Deutsch und Treitler, Wien. — Mad. Nemelh, Eorsn. — Billya. Bosnien. — Seiler, Venedig. - Dr. Dollar, k k. Me-dizinalrath. — Kolling, Besitzer, Oberlaibach. Loser, Kanfm., Pest, — Fitz, Gotischer. — Dr. Jnliatz, Triest. -- Ehrenreich, Gutsbesitzer, Ponovitsch. H«I«I Walland, Hotelier, Lilli. -- Wagner, Beamte, Nabresina Hirschseld, Kaufin, und Ambro-schitz, Wien. — Rauschenfcls, Rentier, Marburg. Widitz, k. k. SlrashauS-ildjunct, Graz. Telegramme. Wien, 27. Mai. Bulletin, 7'/, Uhr. Erzherzogin Sophie befindet sich seit den ersten Nachmittagsstunden nach einem Brustkrampfe in Agonie. Wien, 27. Mai. Der Verfafsungsausschuß nahm das vom Subcomits codificirte galizische Aus-gleichögesetz an und schob die Wahl des Berichterstatters biszum Berichte über dieruthenischenPetitionen auf. Im Verlaufe der Discussion stellte der Ministerpräsident die Wahlreformvorlagc für die Herbstsession in Aussicht. Tomaöczuk, Coronini und Ia-nowski meldeten einen Antrag an, über das Ausgleichsgesetz zur Tagesordnung überzugehen. Telegrafischer Kursbericht der Filiale Lrr Ztcieriiinrll. Escomptrbank iniuiibach, von der k. k. öffentlichen Börse in Wien am 28. Mai. Borbörse. 5perz. Metalliques mit Mai- und November-Zinsen 64.75. — 5perz. National-Anlehen 72 —. — 1860er Staats-Anlehen 103.80. — Bankaktien 837. — Kredit 334.80. -Anglobank . — Ilnionbank —.—. — Wechslerbauk —. — Lombarden —. — Banbank —. — Tramway —. — Hypothekenbank —. — London 112 75. — Silber 110.85. — Ä. k, Miinz-Dukaten 5.42. — 20 Frank-Stiicke 8.99. Witterung. Laibach, 28. Mai. Kühl, Nordostwind mäßig. Gelockerte Wolkendecke. Wärme: Morgens 6 Uhr -j-13.1", nachmittags 2 Ulr -j-16.4 6. (1^71-1-22.6°; 1870-^-22.1".) Barometer 736.08 Millimeter. Das gestrige Tagesmittel der Wärme -s- 13.2", »in 2.9" unter dem Normale. Wiener Börse vom 27. Mai. iyerc.«ente. öst.Pa;>. ^ oto. dto. öst.inSild. .ose von 1854 . . . roje voll 1860, ganz.. Lose von 1860, Hüas:. Urämiensch. v. 1864 . -lerermark zu 5p 4'.. tarnten. Kram n. S»stenLand 5 . Lngarv. . zu5 , Lroat. n. Slav. 5 . Viebenbürg. „ 5 . Ware! Geld 64.70 64.80 7L.- 72.10 96.50 103 75 104.— 124.50 125. -147 - 147 50 Geld Ware Oest. Hypoth.-Baus . »4.75 S5.^L rlvrirLr»- d ^ Lndb.-Äes. zn5ooFr. 113.60 113.80 S1.- 92.— itationaldanl . . . Imon-Bank . . Kreditanstalt . . H. ö. E-comple-H^ «lnglo-österr. Banl Oest. Lodencred.-N. Oeft. Hvpoth.-Lan! . Steier. «»comot.-Bl franko - Austria . . Lais. Ferd.-Nsrvd. . Sitdbahn-Oesellsch. . iais. Elisabeth-Bad.'. taat-bahn. . . . tais. Hranz-Jose^Sb. . rüllfk.-Barcser «.-L. rlköld-Fium. Badu xatioa. ö.W. Inz. Bod.-Ercortaan ülllg.öst.Bod.-«Lredi:. 85.75 86. 82.- 82.^0 84.- 85.— 79.-i 79.50 i 836. 838.— L87.25 287.75 334.80 335 — 998 1-00 3L1.50 322.— 270.— 272.-98.- 102 -262. 263. 138 — 138 25 2280 2285 201-.0 2V1.70 250 25 250.75 258.50 259.— 18:r.5 184.— 357 50 358.— 210.75 2t 1.- 187.75 189-182.-- 182.50 dto. Bc-nS6p«Ll. ^-tordb. (100 K. LM.) Sicd.-B.(2oost.ö.W., StaatSdahn pr. Stück StaatSb. pr. Sl. 1867 §tndo.sSb.(300st.ö.W.-Frallz-.Ios.(dO-.»st.E Kredit 100 st. ü. Li» Lc,n.-Lamvfsch.-Äc. zu Ivo fl. «LM. . Lr,-fter io» ft. LM. dto. 5U fl. ö.W. <^'ener . 40 st. ö.L> 'Laim . E "tO ^ Palffv . . 40 , L'arh . E 40 , Lt. Tenors ^ 40 « Älndifchgrätz 20 ^ Waldst-iL . 20 , Aeglevich . 10 ^ ,)tUL.a(sSstisr. 10 2.L s«rkLs4(3 Ltsn. 2-.u^Sd. 100 N.,Üdd.L-Krariti. 100 st. ^ ^ ^2ilVvn 10 Ps. Sler 100 isran-.-^ > 92 — 92.20 89.^0 89.70 2O 4>ralicöriuL . . 1.13.75 u»4.801 . Dieses 50 Grad R. natnrwarnie Wassrr gehört nicht mir zu de» ersten Heilquelle» Ungarns, sondern wetteifert mit den ersten Heilanstalten des Auslandes. Was die chemischen Bestandtheile anbelangt, gehört es znsolge der angestellten Analyse des Herrn Prosessor vr. L^rl Iksr» zu den Schwefelquellen mit Jod und Schweselkohlenoxydgas, ein bis dahin nicht gekanntes Gas in dieser Quelle. Wirkt mit ausgezeichnetem Erfolge gegen üickt, Rheumatismus, Stcropkulo»«, vUronlsolrv Ll»a»orlio «taUvi- cl«u, VIvL»truLl»t6ru»x«a und von diesen verursachte Sterilität, riu««, durch mechanische W Verletzungen entstaudene >VuucI«u, vesctr^vülüt« und Qescliv^ürv, KIsr^uriLlvsrxiktuuxsa; ferner W in I-od«r-, vlilr-, vstcrüs«1rü»vav«rI»LrtuL^eL nnd in Krankheit » der L-traarx»»«. — Zur Be-— quemlichkeit dienen die neu mit größtem Komfort eingerichteten Wotmungen, deren Zahl dnrch die anfgefithrten M I Neubauteu bedeutend vcrmehrt >st. Speise-, Billard-Salon, ä'Ilüts. Zur Zerstreuung stabile Kurmusik, » Bälle, Kränzchen. Zeitungen nnd prachtvolle Parkanlagen Die Nestauration ist anerkannt guten Händen Uber- M I geben. ES bestebt eine Post- nnd Telegraphenstation. Zur Reise dient die Eisenbahn Kanizsa-^itnskirchen nnd W Mohäcs-Billäny Effct. Auskunft gibt die Badcverwaltnng oder der Badearzt Med. und Chir. vr. Sslarlvk I ^^ä r kä n y, im Monate April 1872 ^-'1) Dlt ^ «in- uiul Verkauf, llmtuusvl» 8t»»tspsplvre, k'rioritäts-OdligslianeN) l-o»e, kkvndnlin-, vunlt- L von C.NIIP0««, »«» It It perlten dsr o>1(!r ein« vo» 10 I'eer. ^Ilv n > V8V >ver»i,.I,e lti>te»r!>I>lunßen von 5 II, suf«ii?tz veeliautt. k Lvtel tttr allt Kiltitzk otiiie Zelters öisvtiraklung (283-3) ER, »us E li I». Üt!>!>ts-I,osv lSZZee >> Hüter,-. !>t»nl»-I.»»v >!<60er lv. lc. ijsti re. 8t!>.it»-I^0!»o 1864»»' I'eümieu-I.vsv I870e>' l'ÜI'ltiscIlv ^>S>>ttt>!,K»-I.0!>« 187001° (36 ........... N. 10 N. 8 N, 8 II. 7 II. 4 vrmk "»« 9-". » 8»^- Bamberg t« Laibach. Verleger und für die Nedaction verantwortlich: Ottomar Bamberg