Amtsblatt zur Laibacher Zeitung. Nr. 95. Samstag den 26. April 1854 Z. 200. 3. Nr. 8070-11. Verlängerung der Dauer des Privilegiums des Claudius (^lk^tt 6« I^li«!t»li!t. Zahl 1476 U. Das Handelsministerium hat das dem Claudius l>l^I)<'i'l. (lc I^it>!'izull, Ingenieur in Trieft, verliehene Privilegium . 10. März 1850, auf die Erfindung einer Maschine, welche durch die Luft in Bewegung gesetzt werde, und zum Heben des Wassers und anderer Gegenstände aus den größten Tiefen dlenlich sey, auf die Dauer des zweiten Jahres zu verlängern befunden. Wien den 6. März.1851. Vom k. k. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentl. Bauten. Cession des Privilegiumsantheilcs des Anton , und Joseph Sclka an Jacob Weinberger. Zahl 1507 ll. Das Handelsministerium hat die Anzeige, daß Anton und Joseph Selka ihren Antheil an den ihnen gemeinschaftlich mit Friedrich Gleisi-derg am 5. September !850 ertheilten Privilegium auf die Entdeckung eines Drahtes für electro - magnetische Telegraphcnlinien und Apparate , laut Cessionsurkunde vom 22. Jänner 1851, an Jacob Weinberger in Wien (Stadt Nr. 827) übertragen haben, zur Wissenschaft und in Vormerkung genommen. Wien den 9. März 185 l. Vom k. k. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentl. Bauten. Verlängerung der Dauer der Privilegien des Heinrich Thicme, (nunmehr M Fürsten v. Mont-leart), I. Bierstinger, F. Fuchs, (nunmehr E. Deutsch), K. Kutschte, F. Roth, (nunmehr L. Hoffmann), I.B. Hoffmann, (nunmehr I. B. Egger), I. Wagner, K. Rollinger, l)>-. V. Alexovits, I. G. Seyrig, Renking u. Sirtame. Zahl 1395 II. Das Handelsministerium hat nachstehende Privilegien zu verlängern befunden, und zwar: 1. Das dem Heinrich Thieme, Handelsagenten zu Chemnitz in Sachsen, am 28. Jan. 1845 ertheilte, und seither von Moritz Fürsten v. Montlcart gerichtlich gepfändete uno scquc-strirte Privilegium, auf eine Verbesserung in der Erzeugung aller Gattungen Zwirne aus baumwollenen, leinenen und schafwollencn Garnen, und aus jeder Gattung von Seide, auf die Dauer eines weiteren, d. i. des siebenten IahreS. 2. Das dem Jacob Bierstinger, bürgerl. Holzversilberer, am 28. Jänner 1845 versehene , und seither in das Eigenthum des Jacob Bierstinger i'unKN', Brcnnholzhändlcrs, übergangenc Privilegium auf eine Erfindung u. Verbesserung von Wägen mit geschlossenen Körben zum Verführen des Brennholzes, für die wettere Dauer eines, d. l. des siebenten Jahres. 6. Das ursprünglich dem Ferdinand Fuchs, Handelsmanne in Wien, am 30. Jänner 1u4« verliehene, und seither in das Eigenthum des Clias Deutsch, Handelsmannes aus Pcsih, über-aangcne Privilegium auf eine Verbesserung der Blaöbalg - Harmoniken (Mclodincn), für die weitere Dauer eines, d. i. des sechsten Jahres. ^ Das dem Carl Kutschkc, Filz - und Sci-dcnhut - Fabrikanten in Wien, am 30. Jänner ?8^ß auf eine Erfindung nnd Verbesserung in der Erzeugung der Filz - und Seidenhüte verliehene Privilegium, für die weitere Dauer eines, d. i. des sechsten Jahres. 5. Das ursprünglich dem Felix Roth am 5,. Februar ,84« verliehene, und seither in das Eigenthum des Leopold B. Hoffmann in Wien übergangene Privilegium auf eine, Erfindung u. Verbesserung an der am 28. April 1842 priv. Börscnstrickmaschmc, für die weitere Dauer zweier, d. i. des sechsten und siebenten Jahres. 6. Das ursprünglich dem Ingenieur I. B. Hossmann in Wien am 1b'. Februar 1847 verliehene, und seither an Joseph Benedict Egger, unter der Firma Johann Bapt. Egger in Villach, abgetretene Privilegium, auf eine Erfindung im Pressen von Röhren und Platten aus Blei, Zinn und anderen leicht flüssigen Metallen, für die wettere Dauer dreier, d. i. des fünften, sechsten und siebenten Jahres. 7. Das dem Joseph Wagner, Sindicus zu Korneuburg, am 7. December l847 ertheilte Privilegium auf eine Erfindung in der Erzeu- ! gung mit Email (Glasur) überzogenen Platten von Gußeisen und Blech zur Bedachung der Gebäude, für die Dauer eines, d. i. des 4. Jahres 8. Das dem Carl Rollingcr am 24. Nov. 184» ertheilte Privilegium a^f die Erfindung eines Handhobels zum Schneiden des Papieres ohne Anwendung einer Presse, für die weitere Dauer dreier, d. i. des zweiten, dritten und vierten Jahres. 9. Das dem Doctor der Medicin Vincenz Alerowits in Wien am 18. Jänner 1850 auf eine Verbesserung in der Einlegmaschine für Zündhölzchen ertheilte Privilegium, für die weitere Dauer eines, d. i des zweiten Jahres. 10. Das dem Civil-Ingenieur Ioh. Gott-lieb Seyrig am 3». Jänner 1850 auf eine Erfindung in der Anwendung der Centtifugalkraft zur Fabrication und Raffinirung des Zuckers ertheilte Privilegium, für die weitere Dauer zweier, d. i. des zweiten und dritten Jahres. 1!. Das dem Civil - Ingenieur Ioh. Gott-lieb Seyrig, am 31. Jänner 1850 auf ein Erfindung in der Anwendung der Ccntrifugal-kraft bei Verdampfung zuckerhaltiger und anderer Flüssigkeiten ertheilte Privilegium, für die weitere Dauer zweier, d i. des 2. u. 3. Jahres. 12. Das den Kaufleuten Renking und Sirtame, aus Vcrviers in Belgien, am 31. Jänner 1850 ertheilte Privilegium auf die Erfindung einer Maschine zur Absonderung und Beseitigung aller fremdartigen nutzlosen Substanzen, sogar der Kletten (Haarläusc genannt) von der Schafwolle, mit Ersparniß des kostspieligen Handklaubens, für die weitere Dauer eines , d. i. des zweiten Jahres. Wien den «. März 1851. Vom k. k. Mlmsterium für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten. Verlängerung der Dauer des Privilegiums des Sigmuno Hoffmann. Zahl 1886-II. Das Handelsministerium hat das dem Sig-mund Hoffmann, practischen Arzte in Wien, verliehene Privilegium vom 14. März 1846, auf eine Verbesserung in der Verfertigung der Bruchbänder auf die Dauer des sechsten Jahres zu verlängern befunden. Wien den 20. März 1851. Vom k. k. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten. Verlängerung der Dauer des Privilegiums des des t^ovnnni I^llizla O^l:l»lxi. Zahl 2011-Il. Das Handelsministerium hat das dem <;i<>. v:»i»,i l)i«ui«<:, D^^I/^ Strohsesselmacher in Trieft, verliehene Privilegium vom 28, November 1846, auf die Erfindung einer neuen Art Sessel, auf die weitere Dauer des fünften, sechsten , siebenten, achten und neunten Jahres zu verlängern befunden. Wien drn 20. März 185' Vom k. k. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentl. Bauten. Verzcichmß der vom k. k. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentl. Bauten am I. Febr. 185l verliehenen ausschließenden Privilegien. Zahl 663 U. Den Gebrüdern Pietro, Antonio und Egidio i Gavazzi, Seidenhändler in Mailand (l:l>nf!..<>. 1774), auf die Verbesserung in der Seidenspinnerei, wodurch selbst in feuchten Wintertagcn eine glänzende und trockene Seide gewonnen werden könne; — für Fünf Jahre. Die Geheimhaltung wurde angesucht.( Z. 536-1!.) Dem Anton Labia, Wirthshaus- und Realitäten - Pächter zu Speising bei Wien, auf die Erfindung eines Pfluges, „der gewaltige Pflug" genannt, welcher mit Leichtigkeit die Erde durchschneide , die Räder entbehrlich mache, höchst selten einer Reparatur bedürft, und bei Vorspannung eines einzigen Pferdes dasselbe und noch mehr leiste, als ein gewöhnlicher mit zwei Pferden bespannter Pflug; — für Fünf Jahre. Die offen gehaltene Privilegiums - Beschreibung befindet sich bei der k. k. n. ö. Statthalterei zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. (Zahl 636-tt.) Dem I. Leschen und Gustav Neuber in Wien (Landstraße Nr. 14), auf die Verbesserung in der Nietenerzeugung mittelst einer Maschine, wodurch die Nieten um Vieles reiner, und auch billiger als bisher erzeugt werden können; — für Fünf Jahre. Die Geheimhaltung wurde angesucht. (Z. 636-II.) Den Wollheim k ^omzx, Handelsleuten in Trieft, durch li«. Joseph Weisscl, Hof- u. Gerichts-Advocat in Wien, (Stadt Nr. 274), auf die Erfindung einer Maschim, mittelst welcher Knöpfe aus Perlmutter, Horn, Bein, Holz ?c. bis zu einer Anzahl von Hunderttausend Stücken pr, Tag mit Hilfe einer vcrhält-nißmäßig kleinen Zahl von Arbeitern und einer Triebkraft von nur zwei Pferden fabriksmäßig erzeugt werden können; — für Fünf Jahre. Dlc Geheimhaltung wurde angesucht. (636-11.) Dem Ferdinand Biringcr, Privilegiumsinhaber in Wien (Schaumburgergiund Nr. 55), auf die Erfindung eines neuen Principes an Schlag- und andern Uhren aller Art, wodurch selbe um Vieles vereinfacht werden, und daher viel weniger Gebrechen unterliegen, und an Billigkeit die Uhren anderer Art weit übertreffen;— für Sechs Jahre. Die Geheimhaltung wurde angesucht. (Z. 63«. II.) Dem Markus Immergut, Privatier in Wien (Jägerzeile Nr. 520), durch A. Heinrich, Se-cretär des n. ö. Gewerbvercins in Wien (Stadt Nr. 965), auf die Erfindung eines aus einem bisher nicht verwendeten Abfalle erzeugten Schmirgels und Schleifpulvers, „Diamantin" genannt, wobei auch gewisse Theile dcs Productcs zu Ce-mcnten, zum Asphalte und zum Gypsmarmor verwendet werden können; — für Drei Jahre. Die Geheimhaltung wurde angesucht. (Z. 662 II.) Dem Ladislaus Gr^tzoll, Schlosser und Werkzeugmacher in Wien (Gumpendorf Nr. 101) auf die Entdeckung aus, einer Verbindung des Stahles mit Eisen Schneidemesser für alle Arten von Maschinen u. Werkzeugen zu verfertigen-__ für Ein Jahr. Die Geheimhaltung wurde anae-sucht. " Verlängerung der Dauer dcs Privilegiums dcö Antonio Maserati. Zahl 2274-ll. Das Handelsministerium hat das Privilegium des Antonio Mascrati in Tricst (Nr. 796), vom 15. Februar 1850, auf eine Entdeckung an den Windmühlen, für die weitere Dauer eines, b. i. des zweiten Jahres, zu verlängern befunden. Wien den 1 März 185l Vom k. k. Ministerium für Handel, Gewerbe > und öffentl. Bauten. 226 Erlöschung des Privilegiums des Ign. Geßmann. Zahl 2556 II. Das ursprünglich dem Heinrich August Syrrenberg und Ignaz Geßmann verliehene, und seither in das Alleineigenthum des Ignaz Geßmann übergangene Privilegium vom l8. December 1843, auf die Erfindung einer Unschlitt« seife, ist durch freiwillige Zurücklcgung desselben erloschen. Die geheim gehaltene ^rivilegiumsbeschrei-bung wird dem k. k. politechnischen Institute zur Veröffentlichung übergeben. Wien den 5. April 1851 Vom k. k. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentl. Bauten. Verlängerung der Dauer des Privilegiums des Johann Koller. Zahl 2N92 - It. Das Handelsministerium hat das Privilegium des Johann Koller zu Wolfsegg in Ober-Oesterreich, vom 13. März 1847, auf die Erfindung einer Maschine, welche mit stehendem kalten Waffer in Bewegung gesetzt werde, und zu jedem Triebwerke verwendbar sey, auf die weitere Dauer eines, d. i. des fünften Jahres zu verlängern befunden. Wien den 21. März 1851. Vom k. k. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentl Bauten. Z. 195. a (l) Nr. 3434. Um bei der, am Schlüsse des laufenden Semesters Statt sindenden Zahlung der Dividenden von den Bank-Actien, die Parteien unauf-gehalten befördern zu können, findet sich dle Direction der österr. Nationalbank veranlaßt, die unterm 6. Februar d. I. erlassenen Kundmachung wegen Hinausgabe der neuen Coupons - Bögen zu den Bank-Actien, hiermit wiederholt in Erinnerung zu dringen. Kundmachung. Da im Jänner d. I. der letzte Zinscn-Coupon der österreichischen Vank-Actien fallig war, so hat die Direction der privil. österreichischen Nationalbank beschlossen, zur Hinausgabc neuer Couponsbögen zu schreiten. Die neuen Coupons werden auf einem halben Bogen, bis Ende 1869 reichend, ausgefertiget, somit zwanzig an der Zahl seyn. — Jeder Coupon wird die Namen des Casscn-Directors I. Edl. v. Wcittenhiller, und des Cas siers der Actien-Casse v. Dccret, — dann die Stampiglie (das Siegel der österr. Nationalbank) und die geschriebene Zahl enthalten. — Die Herrn Actionare der österr. National-bank, deren Actien dermal mit Coupons vcr^ sehen waren, b^Iicben sonach ihre Actien vom 7. Februar l. I. an, taglich Vormittags, (mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, dann der Sonnabende) von 9 bis 12 Uhr der Liquidator der Nationalbank zur Beifügung neuer Coupons bögen vorzulegen. — Diese Actien müssen, wenn fie die Zahl von Fünf Stück erreichen, oder übersteigen, mit einer Consignation, deren Blanquetten unentgeltlich vertheilt werden, versehen seyn — Der überreichten Actie wird eine achteckige Stampiglie in rother Farbe, rechts oben (gerade neben dcm Worte «Actie") mit den Worten: Mit Coupons-Nr. ^_^^^^ bis Ende l869" beigedruckt. die entsprechende Zahl ausgefüllt, sovann der übereinstimmende Couponsbogen bei-gelegt und gegen Bestätigung erfolgt werden. — Wien den 6. Februar 1851. vl'. Joseph Pipitz, Bank-Gouverneur. Georg Freiherr v. Sina, Bankgouverneurs - Stellvertreter-Sigmund Edler v. Werthei m stein, Bank-Director. Z^UN. " (>) ^ Nrl 415» Licitations - Kundmachung. Von der k. k. Cameral-Bezukh-Verwal-tung zu Laibach wird bekannt gemacht, daß wegen Hintangabe der mit Decret der hochlöblichen k. k. Finanz-Landes-Direction vom 14. Iän-I ner l. I., Zahl 13872 , genehmigten Conserva-! tions-Arbeiten an dcm Aerarial. Mauthhauje zuz Tschernulsch, am 3. Mai l. I. Vormittags um 9 Uhr im Amtsgebäude derselben im 2. Stocke! eine öffentliche mündliche Minuendo-Limitation z abgehalten werden wird, wobei zum Ausrufe die! von der k. k. Bau «Direction adjustirten Kostenbeträge, und zwar: Für Maurerarbeit sammt Ma- teriale mit.....9 fl. 36 kr. „ Steinmetzarbeit s. Mat. mit 5 „ — „ „ Zimmermannsarbeiten sammt Materiale.....17 „ 6 „ „ Tischlerarbeit.....99 „ 39 „ „ Schlosserarbeit . . . - 55 „ 20 „ „ Hafnerarbeit.....19 „ — „ „ Glaserarbeit.....2U „ 24 „ zusammen . . . . 2 »6 st. 56 kr. angenommen werden. Der Kostenüberschlag und die Licitations-Bedingnisse können täglich in den gewöhnlichen Amtsstunden hieramts eingesehen werden, und es wird bemerkt, daß jeder Licitant 19^ des Aus' rufspreises r^r dem gemachten Anbote zu Handen der Licitatlons-Commission zu erlegen habe. K. K. Camelal-Bezirks-Aerwaltung. Laibach am 18. April 1851. Z. 19U. 2. (2) Nr. 968. C o n c u r s - E d i c t. Bei dem k. k. Lanoesgerichte in Laibach ist die Stelle eines Kanzellisten 1. Classe, mit dem jährlichen Gehalte von 359 st., und die Vorrückung in die höheren Gehaltsstufen erlediget. Bewerber um diese, oder um eine durch all-fallige Vorrückung in diesem Landesgerichtöspren-gel in Erledigung kommende Kanzellistenstelle II. Classe, bei einem k. k. Bezirksgerichte, haben ihre Gesuche mit Nachwelsung des Alterö, Geburtsortes, Standes, Sprach- und son,tlgen Kenntmssen, dann der bisherigen Dienstleistung mit der Erklärung über allfaUigc Verwandtschaft oder Verschwa'gerullg mir den Bediensteten dieses Landesgcrichtcs, oder eines im hiesigen Sprengt befindlichen k. k. Bezirksgerichtes, die bereits Bediensteten durch ihre Vorsteher, sonst aber unmittelbar bis Ende Mai l. I. bei diesem Landesgerichte einzubringen. K. k, Landesgericht in laibach am 22. April 185 l. Z. 189. a. (3) Nr. 14«3. Concur s-Edict. Im Sprengel des gefertigten k. k. Landesgerichtes sind zwei Bezirksgerichts - Adjuncten-Stellen mit dem jährlichen Gehalte von 699 fl. und zwar bei den Bezirksgerichten U Clazje zu Planina und Idria erlediget. Bewerber um diese Stellen haben ihre Gesuche mit Nachweisung des Geburtsortes, Alters, Standes, Religion, Sprachkenntnisse, dann der bisherigen Dienstleistungen und der in den §. K. 9 und 19 des org. Gesetzes vom 28. Juni 1859, Z. 258 festgestellten Erfordernisse, so wle auch mit der Erklärung über allfällige Vcrwant-schaft mit den Angestellten der vorgedachten Bezirksgerichte, bis Ende Mai l I-, die bereits Bediensteten durch ihre Amtvorsteher, sonst aber unmittelbar bei diesem Landesgerichte einzubringen. K. k. LandeögerichtLaidach am l5 April 185». Z. 192. x. (2) Nr. Ntt6. Concurs-Kundmachung. Im Bereiche dieser Finanz-Landes-Direction ist eine Kanzlei-Offizialenstelle der II. Gehalts stufe, mit jährlichen 599 si., in Erledigung gekommen, für welche, und in dem Falle, als durch deren Besetzung eine Kanzleiassisteutenstelle mit 499 st., 359 fl., 399 fl., oder 259 fl erlediget werden sollte, flu- eine derlei Stellen der Concurs bis l5. Mai l. I. eröffnet wird. Die Bewerber um eine oder die andere dieser Diensteöstellen haben sich über die zurückgelegten Studien und die Prüfung aus den Ge» falls , Casse-und Verrechnungs^Vorschriften, dann über die bisherige Dienstleistung und allfälligen Sprachkenntnisse auszuweisen und anzuzeigen, ob und in welchem Grade sie mit einem Gefalls-beamten im hierlandigen Bereiche verwandt oder verschwägert sind, die Gesuche aber im vorgeschriebenen Dienstwege Hieher zu leiten. Von der k, k. FinanzLandes^Direction für Stciermark, Kärnten und Kram. Gratz am I I. April 185!. Z. 191 c,. (2) Nr. !17«. Auffor der ung. Zur Aufstellung geregelter Straßen - Anstalten im Kronlande Ungarn werden Wegmeister unter folgenden Bedingungen aufgenommen: Die Wegmeister gehören in die Kategorie der entlaßdaren Staatsdienrr. Nach guter und getreuer Dienstleistung werden sie bei eintretender Unfähigkeit, so wie auch deren Witwen und Kinder mit Provisionen und Gnadenaaben betheilt. Die Wegmeistcr besorgen die Beaufsichtigung und Erhaltung der Straßen; ihnen sind die Straßen - Einräumer zunächst untergeordnet. Jedem Wegmeister wird eine Straßenstrecke von zwci bis drei Meilen Ausdehnung zuge« wiesen. Zur Aufnahme als Wegmcister ist erforderlich, daß der Bewerber vollkommen cze» sund und rüstig ist, gut lesen, schreiben und rcchmn, und soviel zeichnen kann, als zu einem Bauhandwerksbetriebe nöthig ist. Er muß «in gelernter Maurer oder Steinmetz sen L)omahme die erste Taqsahunfl aus den 1., und die zweite auf den 12. Mai d. I., jedesmal um 9 Uhr Vormittag im Hause Nr. >67 am allen Markte, mit dem Anhange bestimmt worden, daß die Pfandsiücke lei der ersten Heildieiulig nur um oder über den Schätzungswert), bei der zweilen aber auch ulNev demselben werden hiiuangegtben werden. Hiezu werden Kauflustige emgcladen. ^aibach am »5. Apnl l85l. Z. ^89. (2) Nr. 1830. Edict. 3 ftach rrird hiemit kund gemacdt: Es habe u:>telm !5 l. M-, I. '589, Kasper Iam«rk, H^us Nr. 26 von iioüe, die Klage wider Hianhelmä Tt)om>llz, llndekannien Aufemhallls, und deffen ebenfalls uildekannte Rechtsnachfolger, wegen Anerkennung deß Eigenthums des im Grundbuche der ebemaliacn Herrschaft Wippach »ul) Post Nr. 425, N. Z. 76^ vorkommenden Ackers Ui-llilica P6l-^mlliin und der Oedniß Hidelach angestrengt, worüber zur Verhandlung dieser Rechtssache die Tagsa-tzung auf den 25. Juli I. I. l8olMitiags 9 Uhr vor diesem k. k. Nezirks-Colleglal-'Gerichte unier dem Anhange dcs §. 29 der a. G. O- angeordnet, wurde. Nachdem dem Gerichte der Ausemhalt des Bat, ste Ha« su^lüg auf den 14., die zweite auf den 24. Mai l. I., jedesmal um 9 Uhr Früh in der Wohnung d^s Herrn Auqustin Hückel bestimmt worden. Hiezu weiden die Kauflustigen mit dem Anhangt eingeladen, baß das Pfandstück bei der ersten Keil- vietung nur um oder üler den Sckä'tzungswerth, bei der zweiien aber auch unlcr demsclren welde hintan-gegeiei, werden. ^aibach am 21. April 1851.___________ Z. 503^ (2) Nr. 2^84. Edict. iLon dem k. k. Bezirksgelichle Laibach l. ^ec-tion wild bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen der Eiden des hiervnb am 26. September lä5N verstorbenen jubilirlcn k, f. Zahlmeisters, Herrn Io° seph v. Schrey, in die öffentliche Versteigelung der Verlastfahrnissc, bestehend in: Wasche, Kleidung, Zimmer-Emlichllnig u-.d Küchcngelälhschoflen, gcwil-liget, und zur Vornahme im Hause ^r. 17 in der Hradischa-Volstadl der 23- April d. I., und allen» falls der darauf folgende Tag, zedesmal von 9 bis 12 Uhr Vor- m»o von 3 bis 6 Uhr Nachmittags bestimmt worden, wozu die Kauflustigen hiemil eingeladen werden. Lailach ten 21. Apiil lS5I. Z. ö05. (2) Nr. 2560. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichtt Umgebung ltai-bachs wird dem Thomas Tuit und dessen unbekannten Erben, durch dieses Edict bekannt gcm^chl: (^s habe gegen sie vor diesem Genchle Maria Peöiiit von Il.^ca, die Klage auf Anelketinung t.es ^igen-thumes des im Grundbuche dec ehemaligen Vai.» devhaupimann'schen Gült, »uli Urb. ^Icr. 37^ vor-kommenden Ackers u llsin^'i in Ie«ca angebracht, worüber die Tagsahung auf den 1. August l. I. siüh 9 Uhr angeordnet woiden lst. Da der Ausenthalt der Beklagten unbekannt ist, so wurde ihnen als Curator Herr Franz Slembou von Tomaöou aufgestellt, mit welchem diese Rechts-sache nach der öster. Gerichtsordnung abgesühlt wer^ den wird. Dieselben werden nun ernnnctt, daß sie allenfalls selbst zu rechter Zeit erscheinen, oder dtm Vertreter ihre Rechlbbekelfe an die Hand geben, oder sich einen andern Veriretcr wählen und diesem Gerichte namhatl machen sollen, rvidrigeni sie sich die Folgen der Verabsaumuug selbst zuzuschreiben haben werden. K. k. Bezirksgericht Umgebung LaibachS am »!. März IN5L l Der k. k. Bezirks-Richter: H e i n r i ch c r. 3 504. (2) Nl. 2355. E d i t t. Vor drm k. k- Bezirksgerichte der Umgebung l!.'.ibachs wird hiemlt bekannt gemacht: Man habe auf Ansuchen des He»rn Anton Podtraischeg, Macdl' Haber des Herrn Wenzl Lledly, in tie creative öffentliche Verstlige>u:g der dem Amon Pltschko von Gleiliih bei Waitfch gehö.iger,, und gerichll'ch auf 286? fi. 45 kr. geschätzten Realitäten, und zwar dcs tm Grundbuche des Stadtmagistraieß Laibach «uli Rectf. Nr. 218^ vorkommenden Walbanlhei. les, und der aus zwei Abtheilungen bestehenden, im Gtundbuche der Stadt Laibach «uli Nectf. Nr. 572 vorkommenden Wiese nä lilati, wegen aus dem Urtheile vom l. Mäiz l850 dem Herrn Wenzl Stedly schuldiger 1000 fl., nebst der hicvon seit 18. November l848 tlickstandigen ü°/<> Zinsen, und der anerlauienen Klags - und Erecuiionskosten ße-williget, und daß zur Vornahme der Licitalion die 3 Tags.itzungen auf den 3l. Mai, den l. Iul, unb den 31. ^ult, jederzeit Vormittags um d Uhr, und zwar mit dem Beisätze bestimml seyen, daß die be» sagten Realitäten bei der 1. und 2. Feilbieiungscag. satzung uur um und über den Schätzungswert!), und nur bei der 3 unter demselben werben hinlangege» be» werden. Die neuesten Giundbuchsertracie, das Schaz-zungsplotocoll und die Licilalion,5Ndmgnissl liegen zu Jedermanns Einsicht hier bereit. Laibach am 30. .Itärz I85l. Der k. k. Bezirkßlichter: H e i n r i ch e r. Z. 5U7. (2) Nachricht. Nachdem die Gefertigte ihr an der Klagen, futter. Straße 8nb Consc. Nr. 67 gelegenes Haus ucrkauft hat, so wollen jene Herren, welche ihre Wägen ourch mehrere Jahre im Hofraum stehen gelassen haben, dieselben bis längstens 12. Mai d. I. abholen lassen, weil sonst eine andere Verfügung getroffen werden müßte. Iosepha verwit Schlaffer. 3. 5i5. Die 8trohhut-Fabrik des Peter Boldrini in Wien, empfiehlt sich mit einem wohlassortirten Lager aller Gattungen Damen-, Mädchen- und Kinderhnten N. B, Winkelmann Sohn, k. k. priv, Regen- und Sonnenschirm-Fabrikant in Wien, Andreas Peterlini, k. k, Hof- und ausschl. privilegirter Feld- u. Strohsessel- Fabrikant in Wien. Haben ihre Niederlagen in Laibach BRIEFTAUBE, allwo alle ,4 Tage neue Eendungcn von Sonnenschirmen st Gtrobbuten eintreffen, und obige Waren zu den billigsten Fabrikspreisen empfohlen werden. Z. 510. (1) Leopold Fleischmann empfiehlt sein gut assortirtes Warenlager, besonders in echten Leinwanden, Tisch-se Handtücherzeugen:c. :c. Auch kauft und verkauft er jede Gattung Silber- 6 Goldmünzen, so wie Staats - Papiere. 228 D Z. 509. (l) Nr. 831. l Edict. l Von dem k. k. Bez. Genchle Nadmannsdor< U wird bekannt gegtben, daß über Ansuchei, des An- U ton Kaioisch uon Veldes, in die eleculive Zeilbielung V der dem Georg Piesterl zu Lausen gehörigen, i,n- I Grundducde der vormaligen Herrschaf: Nadmann5>° t dors «ul, Recls. Nr. 268 vorkommenden, auf 2443 ft. L 50 kr. geschoren Ganzdude «ul> löonsc. Ns. 2l , iic>.st U den dazu htt)öligen 2 U^eclandsäckeril na l^o^IN, ^»ta. ß scduldlgcn l^U fi. CM., Iniel essen und ^ dcr drmecl Feildielunq unter dem Hchätzungörveriye l werte hinlangegcben weider. ^ Die i!icitarll)n5bedingnisse, datz EchatzUngspro. l tocoll und der Giundl-uchsertract können hin'glnchts ^ eingefthen wcrdcn. K. k, Bez. Gericht Radmannsdorf am 26. Fe bruar 1851. ^ Z. b0U. (l) Nr. is. ^ Edict. ^ Vom k. k. Bez. belichte Rarmannsdoif nmd ' l)iemit bekünnc gemachc: Es sey auf Ansuchen teZ Simon Pltsche von Piesrene, gegen Johann Schiller von Sttindüchcl, dle efecutwe ^eildieiung der dem Letzlcin gchöriacn, mit ßenchlllchcm Pfandrechle te legren, auf 2l32 fi. 10 kr. erecutive geschätzten Realitäten, nämlich Des im Grundbuche der Herr« schaft Äadmannscors «ul, .Neclf. i)ir. 1^27 vorkom-menden Hauses (ionsc. Hu. 3?, sammc ^tallung und (Karlen pe^ «namn^a oder p«r li3p<5ls, dann der W>i>danlyeile na cl^rnonx «ul) Post Nr. 242, u er-«lci «lil^ Post ^ir. 2>4 und n zilgssn »ut» Post Älr. 332, endlich der im nämlichen Giundduche »üb Nenf. Nr. ll98, Post Nl. 7 vorkommenden Realitäten, wegen schuldigen 35 fi. Interessen e. 8. c. bewilliget worden. Zu dem ^nde we.den drel Feilbielungsiec-milie, und zwar der eiste aus den 5. Mai, der zweite auf 5. Juni und der d:itte auf den 5. Juli d. I. Vomnttaz's von 9 bis 12 Uhr in lu«n der Realilä' ten mil dem Anhange bestimmt, daß, wenn beim nsten M'.d zweiiln Termine eine oder die andere dieser Nc^litaien l-m den Echatzun^kwcrth oder tai» über mchl an Mann gkdiachc werden soUc«, solche bei den, dritten Termine auch umer (em Schälzungs werthe hincangcgeden weiden würde. ^)ie Licilauoneberiiigriisse, der Grundbuchsei-tract u-'.d das Schätzungsvrol0(oll kön:.en von den Kauflustigen iil den gewöhniichrn Amtösiunden bci dies'M berichte eingesehen weiden. K. k. Bez. Gericht Radm^innsdorf am 2. Ian< ner ^85l. Z. 464. (3) Licitations-Ankündigung- Ain 28. Apnl werden im Hause des Herrn Anton Krisper, Nr. 265 L 266, im 2t?n Stocke, gegen gleich bare Bezahlung versteigert werden: ein Piano Forte von Mndhofer (einem mit der silbernen Medaille belohnten Meister,) verschiedene Einrichtungsstücke, Küchengeräthe :c. Laidach am !8. April 185l. Z. 477. (3) Weinverkauf. Von der Gutöverwaltung Oberpettau in Uw terstty^mark wird hiemit bekannt gemacht, daß sie Dinstag den 6. Mai i«5l, Vormittags von 1U dis l2 Uhr, von den in dem Oderpettauer Schloß-Keller liegenden Eigendauweinen vom Jahre 184? .... 15 n. ö. Eimer „ 1848 .... 33U „ „ 1849 .... 320 ., an die Bestbitter veräußern werde. Sämmtliche Weine sind in fünfeimerigen Fassern rcin abgezogen, weiden sammt den Fässern hint-angegeben und sind aus den Pettauer, Stadtder-gcr, St. Lorenzer und Aauritscher Gebirgen. Fürstlich Dictrichstein'sche Gutöverwaltuug Odevpettau am 15, April 185 l. Z. 48 l. (3) GW Lehrling wird nuf«e-nommen. In der Jos- Blasnik'schen Lithographie wird ein Lehrling aufgenommen. Darauf Reflect! rende belieben sich daselbst um die näheren Bedingungen zu erkundigen. 3. 498. (1) Kundmachung. , Indem ich mich gegenwärtig mit dem Branntwein - Handel beschäftige, und den Branntwein meist auf dem Kessel anfertige, empfehle ich meine Erzeugung auch im Größern zu geneigtem Zuspruch. Preise: Natur-Kernfrucht-Branntwein die Maß u 20 u. 24 kr. Treber- und Kleger-Branntwein die Maß ü 28, 32, 36 u. 40 kr. Wermuth-Branntwein, gelblicht, die Maß 20 u. 28 kr. Bitter-Branntwein, grün, die Maß I8 kr. Aneiß-Branntwein, die Maß 20 kr. dto Rosoglio, gelblicht, die Maß 24 kr. Kümmel - Rosoglio, weiß, die Maß 20 u. 24 kr. dto dto gelb, dto 18 u. 20 kr. Kirschenrosoglio, roth, dto 24 kr. Wachholder, d. i. Kronaweth, nach Qualität, die Maß u 32,50 u 48 kr. dto dto echter, dto 1fl-u.1ft.20kr. Slivovttz nach Qualität, 24, 28, 32, 36 u. 42 kr. dto echter, 48 kr. u. 1 ft. Laibach im April i85i. am Hauptplatz im eigenen Hause Nr. 310, gegen den Bi-schofhof. vji, - u - vis meiner gewesenen Handlung. 3. 493. (2) An%eig e. Mit Bezugnahme auf meine letzte Kundmachung veröffentliche hiemit, daß der von Steinbrück nach Agram, und umgekehrt täglich fahrende Stellwagen noch immer von Steinbrück um 6 Uhr Früh abfährt und in Agram um 5 Uhr Abends ankommt, dagegen von Agram um 5 Uhr Früh abfährt und in Steindruck um 4 Uhr Abends desselben Tages eintrifft. Die Fahrpreise für einen Sitz sind, wie angezeigt: von Steindruck nach Ruckenstein . . . . i ft. — kr. „ „ „ Gurtfeld oder Wieden . 2 „ — „ „ Rann . . . . . 2 „ 30 „ „ Agram . . . . 4 „ — „ und umgekehrt Von Agram nach Rann..... i „ 30 „ „ Gurkfeld oder Wieden . . 2 „ — « „ „ „ Ruckenstein . . . . 3 „ — „ „ „ „ Steinbrück . . . . 4 „ — ,, Laibach am 15. April 1351. 3- 286. (8) Schon am 1. Mai Ä. F. crfolgt öffentlich der bekannten M^^l^n!^^" Anleihe, web gräflich ^lZ^" l") He mit Giner Million 43«,««« ft. Eonv. Münze zurückbezahlt wird. Die Thiilname an dieser Anleihe ist dadurch sehr erleichtert, daß die Loose nur auf HO (i!u1lIvN Convent. Münze lauten. I^ZU. Die folgende neunte Ziehung findet unwiderruflich am I. Nov. d I. Statt. Zn Laibach sind diese Loose zum billigsten Course zu haben bei'm Handelsmanne ,^ ^