Herrn Jgnaz Staudinger, Lederer. Preis fbr Mori'Slx. Monat . 4V lr. Vierteljährig 1 fl. 20 „ Halbjährig 2 „ 40 „ Ganzjährig 4 „ 50 „ Mit PoKverstvdvatz. Ein Monat . s'.'. Vierteljährig 1 „ Halbjähr w . i'. „ — „ Ganzjäl?riq. — „ Z«sertio»5gtbüh Die viermal a'.-jene Druckzeile wird bci tinmaligerEinschalnu..^ mit bei zweimalig mit 8, bei dreimaliger mit 10 Kreuzern berechnet. Erscheint jeden ^min-la^ und Donnerstag in je ^iucm ha'.lien Vo^en l (dle Veilap.en nn^e-rechnet). ZA Bonntag den II, Mar Dae Aboktnement kann am t. und liu-. c"weS jeden Monats clneuer^ wcrdk'l. Die Theatcrsrage in Graz. i^chlnh.) Hu Haupteuuv^nd. dt.", erhoben zu werden pflegt, ist ber, daß man behauptet, für gewöhnlich sei unser Theater eher zn groß, allein es sei den-noch viel zu klein und eng. um bei grossen, Bei-fall findenden Vorstellungen eine hohe Einnahme zu ermöglichen. (5s ist etwas wahres daran. Aber laßt sich dem nich? abhelfen? Wir glauben, daß dies ohne Schmierfett durch einen vergrös-sernden Zubau möglich sei. Nehmen wir an. ein solcher Zubau gebe in ^eder der drei Rangreihen nur i» Logen, ülw un Manzen 27 Logen mehr und jede dieser Logen wer'e im Durchschnitte sammt dem Eintriltsgelde jährlich nur 400 fl. ab, so trägt dies 4VK00 f!.. das will sagen, die Interessen eines Kapitals von ^16000 fl.; nun kostet aber ein soläier Ausbau höchstens 70 b.s 80000 sl. Es würde über dadurch gleichzeitig einem anderen sehr fühlbaren Ilebelstande, einer offenen Ungerechtigkeit, die mir dem Geiste der Zeit im schreiendsten Widerspruche steht, abgeholfen. Vis aus sehr wenig Logen gehören jetzt alle einigen bevorrechteten ständischen Familien. Wir wol len hier nicht untersuchen, ob dieses mittelalterliche Borrecht in der That ein Rech! ist, ob der aus dem ersten Aufbaue unseres Theaters auf Kosten der Stände hergeleitete Anspruch nicht vielmehr den Ständen als Körperschaft, als einzelnen Fa Milien dieses Recht gibt, welches im ersten Falle auf das Land, das ist dessen Vertretung überge gangen wäre, die sich desselben selbstverständlich begeben könnte und ob cs ferner nicht etwa durch den Brand des Theaters nnd dessen Neubau ver loren gegangen sei. Wir wissen blos, das dieses vermeintliche Vorrecht die Einnahme sür die Lo gen schmälert und zu vielen Mißbräuchen Anlaß gibt. Viele dieser Familien geben die Logen wieder in Aftermiethe und machen dabei auf Kosten der Theaterdirection ein ganz gutes Geschäft. Bei dem Allen gibt es noch immer sehr viele Familien enn e-ne das Interesse ^üis-erge^^n^cii iu Au'prnch ui^mend? Borstel-! iung an dcr T^esordnuua, in. dann zeigt nch, daß'bei 7000!' '^e'^.!hiiern ein 5l'.caier, welches zum Höchsten ias;:. viel. zu klein ist. Nnr dadurch eiber, daß das Hans bei solchen Gelegenheiten die Zuürömenden fassen kann, ist di'. Möglichkeit gegeben, den Äus-'al! der Som inermonatc derart'zu decken, daß auä» sür eine ' würdige Äns^tattutlg etwas erübrig:. die ihrer-!'eüs wieder zur Erhöhung des Ruches beiträgt. So sehen tvir die Thealersrage an. welche nani'.ntlich den gebildete.en Thei! unserer Bevöl Gerung weil mehr beschäftige:, als man zu glau° ben geneigt ist. Möchten unsere Ansichten einige Würdigung nnden, sie nnd der Ausdruck der Menung vieler hochgeachteter und angesehener Männer. Wenn man ^ch bemüh:, unsere Hoch schule zu vervollständigen, unsere Humanitäts-Anstalten au' einen höheren Srandpunet zu bringen, w möge man auch des Theaters nicht vergessen. Cs .n auch eine Hochschule, wie es Raupach m seinem: „Di^ Schule des Lebens" und Grillparzer in: „Der Traum im Leben" so schön dargestellt haben. Alldem bleibt ja die Kunst das Höchste und ihr Temrel 'oll und dan nicht entweiht werden. - . .ät. ----^455°-- Laibach. ^ . 7. Mai. Gestern ha: dic Generalver Sammlung des historischen Vereines hier statte-gefunden und ist in derselben nach längerer Se > batte der Beschluß gefaßt worden, eine Verschmel-l zung dieses Vereines mit dem Musealvereine herbeizuführen. Die Modaliräte:: diesee Vereins gung und dem '^omande überlassen ivorden. Jedenfalls in dieser Beschluß ein fÜ7 beide An-stalren erfolgreicher und ersprießlicher. Weder der Musea! noch d^r historische Verein halten jeder sür sich so ricl ^ebenosähigteit. um sich zu etwas Großem zu entwickeln. In der Verschmelzung ist es schon eher möglich, aus eine wirtsamere Tätigkeit und ain größere Resultate zu rechnen. Zwischen unserer Landesregierung und dem Landesausschuß besteht wegen der von Seite des letzten Landtages so heftig angegriffenen Straf-fenbauten eine kleine Meinungsdifferenz. Der Landesausschuß verlangt, daß dic Regierung den bezüglichen Beschluß des Landtags ausführe, diele dagegen, stch auf die Laudesoronung berufend, versprach nur in so weit darauf einzugehen, als der Weiterbau weniger drückend gemacht werden soll. In emem Sitzungsreferate, das in der „Lai bacher Zeitung" vublieirt wurde, hieh es nun, dic Regierung halte ihre Versprechungen nicht. Das war :otal unrichtig und die Regierung war im vollsten Rechte, diese Beschuldigung mit Pro-test zurückzuweisen, wie solches in einem Artikel der officiellen Landeszeitung ge'chali. Der Rese-re.i'. Herr Ambrasch, hatte mehr seine individn-«llen Ä!'.si'h:en. als die Beschlüsse des Ausschusses berichtet. Ein älmliäier, aber Neser gehender Conslicr besteh! ziv'.'chur Gemeindei."'rtretung und Bezirks vorttehnng in Goiichee. Der Bürgermeister dorr soll e'.nen Erlaß an einen. Theil der Ausschüsse gerechte: !>aben. welche eine außerordentliche Versammlung beantragten, in welcher Anschrift ein gut Stück Paschawesen sich kund gibt. Letzthin war deshalb eine Deputation der Gemeindever-tretung liier, nin beim Landeschef Abhilfe zu er bitten, die auch sofort zugesagt wurde. Die beiden ^ndnstriellen. welche -Kram nach London zur Se!tansstel!ung schickt, werden Ende Mai abreisen. Der eme ist ein Mechanikus ans Stein. Namens Rudolph, der andere ist der hiesige ^Maschinenschlosser Vollmer. Wegen deS Letzteren entspann sich in der letzten Gemeinderathssitznng eine heftige Debatte; eine Partei wollte seine Wahl umgestosten wissen, was indeß ein unbcrech tigtes Bestreben war. Die Discussion ward so tumultarisch, daß der Gemeinderath schließlich auseinanderging, ohne einen Beschluß gefaßt zu haben. Indeß hat die Finanzsection die Reisegelder angewiesen und die Sache ist erledigt, falls es einem Rabulisten nicht einfallen sollte, in der nächsten Siyung noch einmal darauf zurück zu kommen. Der Maler Karinger, über dessen neuestes Werk „Dauilos Leichenbegänguiß" Sie schou ei-nen Bericht gebracht haben, bat von Sr. Maj. dem König von Sachsen einen schönen Brillant-ring nir ein demselben übersendctes Bild erhalten. Fromme Wünsche für das Peßnitztbal/ «Als bei der Umlegung der Eommereial-Hauvtstrasse dnrch das Zirknitz und einen Theil des Peßnitztiiales (statt der früheren Strasse über Ehrenhausen und den Platsch) ein Theil des Peßnitzbaches wegen seiner vielen Krümmungen regulirt und selbem ein zweckmässiges Flußbett angewiesen wurde, glaubte ich mich der Hoffnung hingeben zu können, d-.ß diese Regnlirung sord gesetzt und dadurch ein großer Theil des Landes einer bii'sern Zukunst zugeführt werden würde. -Es wurden vielfältige Verhandlungen gepflogen, die Aussühruug unterblieb jedoch, ohne daß sich gegen die Zweckmässigkeit derselben Bedenken er hoben hätten. Als zu Anfang dxr Vierziger Jahre die Eisenbahn von Graz aus gegen Eilli tracirt wurde, steckten die abgeordneten Ingenieure dieselbe durch das keine Terrainhindernisse darbietende Peßnitz-thal gegen Pettau zu aus. bei welchem Anlasse * Aufsäßen ähnliche? Art werden nur »m T. f. U. immer bereitwillig Raum gönnen. D. R. neuerdings eine Regulirung des Peßnißbaches in Aussicht stand. Da jedoch die mit vielen Terrainschwierigkeiten verbundene Richtung über Marburg mit Herstellung eines großartigen Via-ductes über das Petznitzthal, der jetzt verschüttet !und in einen Damm umgestaltelt wird, - mit Erbauung des Leitersberger Tunnels, der stets viele Nachbesserungen erfordert, mit der hohen Brücke über die Drau beliebt wurde, - so unter-blieb die Regulirung der Peßni^ bit den heutigen Tag und wir halte» e< für uusere Pflicht, die Aufmerksamkeit der löbl. Bebörde» und des hohen ^'andtages auf diesen für die Landescultur so wichtigen und wie uns scheint nicht mit sehr bedeutenden Kosten verbundenen Gegenstand zu lenken, ohne uns ausführlich über die vielen zu erwartenden Vortheile aussprechen zu wollen, welche bei den schon statt gehabten Verhandlungen genügend gewürdigt lvurden und welche in den beim vormaligen t. k. Kreisamte Marburg erliegenden Verhandlungsaeten dargestellt sind. Haben wir nun diesen, wie uns scheint, in erster Linie stellenden Gegenstand besprochen, so kommen wir auf die Vezirksstrasse zu sprechen, welche vom Leitersberge anfangend über St. Atargarethen. St. Leonhardt nach Pettau dnrch das Pesinißthal fitl)rt. Wir können bei dieser Gelel^enheit nicht umhin, dankend jener Herren zu gedenken, welche trotz vielfältiger Hind^-rnisse und Schwierigkeiten die alte unfahrbare Strasse in eine gute Vezirksstrasse umstalteten; so wie wir den gegenwärtigen lölil. Bezirksämtern für die gute Erhaltung derselben unsere Anerkennung nicht versagen können. 'Wer, wie wir, weiß, daß uian vor den Zwanziger Iahren oft - 10 Stunden brauchte, um einell leichten, mit t: Ochsen^ liespannnten Wagen vom Leiter^berge bis nach St. Leonhardt zu 'bringen, welche Strecke man jetzt zn jeder Jahreszeit mit 1 oder Pferden leicht in -2 Stunden durchmacht-, - wer es sieht, wie jetzt '2 Pferde eine Last von '.>0 - 2'» (Zentnern fc>rtbewe-gen. ohne sich übermässig anzustrengen, wird^ zu qeben müssen, daß unser Dank für diese Wol)l° ihat ein tiesgefühlter und wohlverdienter sein nMe. Einiger Verbesserungen wäre besagte Strecke noch dadurch sähig. wenn nach und nach einige Hilgel entweder nmfal?ren oder abgegraben und wenn die Strasse durchaus auf die vorschrifts-mässige Vreite von N .^Uaftern gebracht würde. Da bei Anlegung des Eisenbahnstation^' Platzes Peßnil'i, lvie uns scheint, nicht der passendste Plan gewäl)!t wurde, indem er nach ullserem Dafürhalten zweckmässiger dort angelu'achr wäre, wo die Eommercial Hauptftrasse die Strasse vom oberen ins uutere Peßnitzthal durchkreuzt (jetzt stellt ein Wächterhaus daselbst), so glauben wir einen zu rechtsertigeilden Wunsch auszusprechen, daß vom unteren Pesnlit)tl)ale eine direete Verbindung mit dern Stationsplatze Peßnitz lierge-stellt werde, welcher jetzt nur mit einem großen Umivege erreicht werden kann und zu welchem Ende wir die gute Herstellung einer schon jetzt besteljenden Gemeindestrasse und die neue Anlage einer kurzen Strecke uns vorzuschlagen erlanlien. ^'^'rendig begriinen »vir die vielen 'I'flaNzUtt' gen v c'n l)stb.'i ttme n. welche in nenester Zeit an lsiezu geeigneten Avliäugen von ratio nellen ^^^andlvirthen angelegt »rurden, ivelche ein naclialMUNgswürdtges Beispiel fi'lv eine Ven'irth schaftnngsart geben. Zvelche leicht '^n vollflllu'en und sicher von gnlen materiellen i^olgen begleitek ist, da die vielen Nachfragen nach '^bsl und die geringe ^^^!ül?e. besonders sür den kleinen l>e!völbe dl.s lilesigen Mannes ?oses R. eingebrochen und daselbst so aufgeräumt, daß der Wertli der Waaren, die man zu enNveuden versuchte inelft Schni.^tivaa ren) auf 800 Gnlden angcgeiien wl"d ?ie Thäter des Diebstal?les, muthmaßiich weu^gsk'ns flmf - darunter auch ^^ranenspersonen. - maäi.'eu ein solches Geräusch, daß dasselbe !.!on der Haus magd gehört wurde. Durch den ^jlirilf des von dieser geweckten Hanöberrn :vurden die ?ieiie verscheucht. Es ivar deslialv "'iir sie ullmöglieh, die ganze Beute in Siet^erheir zn bringen. Seit her ist in dem nämlichen Gewölbe eu: neuer!ich.'r Einbruch versucht ivorden. Mahrenberq, Mai. in, des Herrn Fmiiz kern uils>.'reA Marktes liilter d^'r Äiistei'lcl/'li.'rs Herrn Araii, eu-!.' niuslüUjsctit.' zlnn Vestel? der duräi Fcll(.'r veriiNljlückte!'. Zöc^geri?t'c'r^cr tj-.'geiiei:. Wir hatten Inebei G.'legenlieit. i?eil Herrnam Planclwrte spielen siören^ er tru^^ eine Monate un!> Rondo ui li-ilui' ron .V .^^r»in,er uni) '!>arla twnen von .^aikbreniier niit?>iu!>e. Geschick luiö l".'^>er Fin^'jersertiqkeit vor. - Möjze dnrch Vie ^nertenülli's,, iveläze während des Vortrages dieser ^Ineeen slci? dnrch Beiial! knndcjati. Vater niid ^oini. ^'ehre'' nnd an^zesvornl sein, auf der detrerenen Balni v^'rivarts schreiten. - Herr Wrentschiir ver;iclitete auf den Ersau 'äinni: licher Rez^iekosten, welche ".ici'i iinbed.'iitend waren ui'.,? so wnrde es möglich, den ^lieiliü.'.Iiickren einen Crieö ''oii zig Gulden nizusilliren. ^er restllch deleiichteie ^a.?' '>'.'ar j^^edrängt voll von Zlllierern aus nal» luid ''ern! ein daß auch zwischen ll!:''e'.en ^-!^e7!zen da!« Mit^zenilü '^'er nngluckt'.' und '^llglelä? nir die aontnnsr e'^isnr:. — Mit walirem ^chmerz^ze^iU»! inln» tnan alier ans di^? I'.ch' ?alilnsieche:! luiserer eniü ''o .^eriilimten .''^irchen-Ckior nuisi? lzlnlillciei:. loelche einein ^lvar einfachen, zedoch die Andacht d'.lrch.il'.5 nicht iiedend:!!: ivctchen ninite. — Am 4. Mai ilaben in den! )UM Bezirke ^l^lalirenberg grlwrigen Orte Welka der ,^imuler Meister Iobann H. und der Steinnletz Alois ?. i beschäftigt beinl Bau der Kärnrnerbahn) Nachts um N Ubr den Techniker Anton Schwenk über fallen und ihm mit Messerstichen melirere lebens-gefälirliche Wunden beigebracht. Beide 5bäter wurden verhaftet und der Be!?örde übergeben. * I^er Grundbesitzer Andreas K. von Mag dalena im Bezirke Erl achstein liat zur Oster-feier mit einer Pistole melzrere Schüße ^^ethan ; bei dem letzten derselben drückte er in so unglück licher Richtung die Pistole los, daß der Schuß einen nahestehenden Bauernburschen in beide Augen fuhr und ihn für immer des Augenlichtes beraubte. Ein neuer Beitrag zu der Lehre, daß mau mit Schußwaffen nicht vorsichtig genug um-gehen kann. * Am 4. dieses Neonates ist in der Ge-meinde Oberfriesach (Bezirk Lichtenwald) in der Save der schon im hohen Grade der Ver-wesung befindliche Leichnam einer unbekannten Weibsperson aufgefunden wurdeu. Vor Kurzem bracheu Diebe in den Keller der Grundbesitzerin P. zn Ragonitz gewaltsam ein und entwendeten Verliacket, Weitzen und Brotmehl. Ein am Thatorte aufgefundenes abgerisse-neS Stückchen blauer Leinwand mit eingedruckten Tupfen genügte den Sicherheitsorganen zur Auf-findung des Thäters, eines notorisch bekannten Dieben, bei dem nlan nebst anderen bedenklichen Gegenständen einen Sack Mehl vorfand, der mit einem getupften blailen Leinwandstreifen zugebunden war, an welchen das abgerissene Stückchen genau paßte. Marburg, 11. Mai. vv.- Die Arbeiten am Kärntner Bahnhofe nei'lnen raschetl Fortgang. Die eifrig betriebenen Abgrabungen und Aufdämmungen des !errains werden bald vollendet seiu. Der Grund zweier grosser Gebäude ist gelegt und mit deren Weiter-bau ist nlan eifrig beschäftigt. Ilm bis zu der Eröffnung der Bahn die nothwendigsten Räum-lichtciten bereit zu ljaben, werden provisorische Bauten mit Niegelwänden anfgefülirt, die mit staunenslverther Geschlvindigkeit alls denl Boden wachsen. Nach Vollendung dieser Arbeiten lvill man die weit'äufigen Werkstätten zur Auobessernng schadl)after Loeomotive und Waggons in Angriff uelunen. Diese Bauten werden ill um 10 grös serem Ä.^laßstabe errichtet lverden, als von eompe :enter Seite beschlossen ivurde, ä'ulliche Ettablisse meuts von den größeren Stationen der Südbahn und deren ^iweigbalulen liieher ;u verlegeil. Die Vollendung dieser großen Arbeiten dürfte erst in mehreren Iahren erfolgen. Aus guter Ouelle erfahren lvir, daß die Bevölkerung Ältarburg's durch die beim Betriebe und der Verwaltung der Balin Bediensteten eine Vermebrnng von 16>»0 Familien Nlit etlva See len erlurlten lverde. ^IlNt allen! Vorbeiialt erivallnen wir jedoch das Gerücht, lvelches voll der (irbauung einer großen Loeomotiv und Waggonsfabrik nächst deln Bahnbofe spricht und darin begründet sein 'oll. das; die im Inlande vorl^andenen Etabliü'e ttients den Bedarf nicht decken. ^^)!ebrrre Bürger unserer ^rauüadt liaben nch nächst denl Balnthofe allgei'anft und Zverden voranssichtlich niit gntem Erfolg das weite ,>ld der Sneenlation bebauen, ivelche sich an die '.lung der Bahn knüpft. 1'.- Nach denl ersten Rechenschaftsberichte des inländischen lvechselseitigen Kranken und ^^ebens Versicherungsvereines „Anstria^^ lBezirkscassier :n ^l^iarburg Herr (!ari Flucher. Grazer Vorstadt. ^ViüblgaNe Nr. sind bei derselben mit erstem Jänner bereits Versicherungen mit .'iner Gesammtsumme von Gnlden ver sicherten Eapitales. dann '..^'',1.^.') Gillden.^ranken geldes abgeschlossen worden. Wenn die Ilieilnalime dermast'en rege bleibt, was bei der Billigkeit der Prämien und der ausgezeichneten Verwaltung voranszusebeu ist, so ivird sich nach wenigen Iali ren jedes Mitglied Glück lvünschen können, diesem Vereine anzugedöreil. Briefkasten der Redaction. i^errn in W-q. ^^'eider n,cht verwendliar. tzende Verlebte üt>er Sie ^^eistunj^en einer wandernden ^chan fpielertruppe ohne .^ii^erefse. ?»acbnchten über di? Mineral quelle willkommen, - ohne lvrn'cbe E^vectorationen. Geschäftsberichte Wien, 10. Mai. (Aemtl. Depesche der Fruchtbörse.) Weetzen. Maroscher loc? Pesl 4 fl. 75 kr. 87 Pf.; detto loco Wieselburg von 4fl.95 kr. 87 Pf.; Per qamosch loco Raab von 5» fl. 20 kr. 87^ Pfd. ; Banater loeo detto von 4 fl. 80 kr. 86 Pfd. bis 5 fl. 87 Pfd.; Vacskcr loco Raab von 4 fl. 45 kr. 83 — 85 Pfd. bis 4 fl. 45 kr. 83^ —85 Pfd.-, Ungar loco detto von 4 fl. 45 kr. 84 — 55 Pfd. bis 4 fl. 50 kr. 84 — 55 Pfd.; Weisscnburgcr loco Weissenborn von 4 fl. 35 kr. 84 Pfd; Öedenbnrger loco Oedenburg von 4 fl. 80 kr. 85 — 86 Psd. — Korn. Ungar loco Raab von fl. 25 kr. 76^ — 77 Pfd. bis 3 fl. 30 kr. 77 Pfd. Oedenbnrg loco Idenburg von 3 fl. 35 kr. 76 — 77 Pfd. — Hafer. Ungar trannto von 1 fl. 85 kr. 49 Pfd. bis 1 fl. 90 kr. 50 Pfd.; detto low Raab von 1 fl. 68 kr. 50 Pfd. Umwtz in Wetzen 35.000 Mn. O Marburg, Ili. Mai. (Wocheumarkt.) Die anhal tend schöne Witterung der letzten Woche ist den Oekonomen nicht angenehm gewesen nnd werden die Klagen derselben we^en allznstarker Trorfenheit immer häusiger. Am heutigen Wochenmarkte n>arcn 'ne!e Ransel', besonders ans Kärnten erschienen, welche die nicht übermäßigen Zufahren von Ge treibe rasch auskansten. Man notitte: Weisen, mittlerer Qnalität 5l. ^»—'».20, .^iorn, bei sehr klein?«: Zufuhren fl. 4 __ 4.1s»- Varste mangelte und loird oon anderen Plät ^zen fi. 3 — 3.10 iranco l'^er angeboten' Haiden, stark begehrt bis fl. 3.80 — S0 tt. gezählt; Knknrup. fort-mährend stark begehrt hat etwas angezogen und wurde zu ff. 4.50 — 4.70 verkauft, Hafer fehlte gänzlich. Erdäpfel werden zu fl. — 2.30 reichlich angeboten. Hirsebrei» kostet si. (>.60 — 6.90 pr. Mehen. Heu und Ltroh blieb unverändert. Wara^din, 1. Mai. Amtlicher Bericht. (Ergebnisse des Wochenmarktes.) Zusul»? von Weihen 314 Mepen. abgeseßt a f5. 4.50. — Horn 2.^4 Mepen u fl. 4. — Werste 116 Meyen « st. 3.N». — Hafer 102 Mej^en s. si. — Knknrn^ Meken 4.3i). — Erdäpfel 189 Mehcn f!. k 9. Mai. iAemtlicher Wochenmarkt»bencht.) Weizen fl. 4.79, 5iorn il. 3.89, Gerste, fl. 3. 5(«, Knknruh fi. 4.40. Haiden sl. L.50. Erdäpsel fl. ^ pr. Wehen. Heu f! 1.90 und 5lrob fl. 1.50 :ir. Cntr. An^ekoittiiieut !!! Marburg. Vom 6. bis Mai. ' Er^hcrzosj Johann. Die Herren: AbeleS Julius, Ksm. r. W:en. Herlng A.. Vo^iagcur v. Wien. Hortnig, > .^sm. v. Wien. Müiie^ Ksm. v. Wien. Adolf v. Nenberg, ' Msbes. v. Baden, ^chcrrer Carl. ^fm. v. Stokeran. Steier, ^ ^ederenn. ^ntlcnbercz. ^chmid: Carl Ritter v. Karescr. ! Abrksde''. r. ^örz. Äielmettin Agt. v. Orient. Arme- Inn Anron, Nego'^anl v. Briest, ^ame^, !. k. Major v. ^ Trieft. Neiögern, ksm. v. Vöslau. stubenvoll. HandlnugS-! reis. r. Wien. Stehinti, Disvone::! r. Graz und Fmu ! Hoftmau Fritdentke. GutSbes. v. Wien. Verstorbene in Marburg. Vom 7. bis 10. Mai 1362. Anton Herath, lediger Knecht. 27 I. alt, an AuSzehr. Dem Herrn Wilhelm Ehrenberg, HauS- und Realitäten' besitze? sein Sohn Alois, 11 Monate alt. an Zehrfieber. Dem Herrn Ioh. Kurzweil, Vahnaufseher sein Kind, an Schwäche. Verstorbene in Pettau. Vom 25. April bis 2. Mai. Herr Alois Lichem, Dinrnist beim k. k. Bezirksgerichte, 31 I. alt, an Lungenschwindfncht. Joses Letonja, Inwohner, 60 I. alt, an Lungentnbere. Frai, Iosefu Dengg. Bürgers^ und Realitäteubeschert-Gattin, til I. alt, an Luugenlähmung. Angekonimene in Pettau. Zum Lamm. Die Herren: Eduard Khilain v. Hem-byce. k. k. Oberst v. Wien. Oscar Mayer, k. k. Lieutenant v. Wien. Comt. Perko, Agt. v. Graz. Math. Rapp, Kbrkt. v. Wien. M. Leitner, Ing. v. Kaniza. Leonhardt Walter, Eisend. Beamter, v. Wind.-Feistritz. Fried. Wagner, Ing. v. Graz. Max Capner, FbrkS. Gesellschafter r. Graz. O.y Hund, k. f. Oberlieut. v. Friedau. B. Zombony, Bahnbeamt. v. Friedau. Jos. Susi, Ksm. v. Wie«. A. Steyer, Ledererm. v. ^uttenberg. Jos. Kröll. Uhrenhänd. v. Tirol. Max Stof-^ fiuger, Ksm. v. Wien. Heinr. Mertlitsch, k. k. Notar o. Kärnten. Julius Pokucic, Agt. v. Zriest. Periggio Spolar, Holzh. v. Trieft. Moritz Schloß, Ksm. v. Warasdin. Theod. «omonzary, Kfm. v. Wien. Samuel Sliwarz. Hdlsm. r. Güfiing. Ignal» Schwarz, HdlSm. v. Güßing. LsK Hüls. Wi*r Täglich Arrrorac«!. XJ elbernal^me von grosseren Bosteliiin^ii auf solcSies. Yerkauf von Hngesottenen Frsiciiten jeder Gattung. flSiKverbuRf jü jritrr $iaRk ks Sagts nit kv Zabl 504S. E d i ( t. (65 ftreuvillige Versteigerung von 28'. Startin Verlasses-Weinen ohne Gebinde. Pom k. k. Bezirksgerichte Marburg wird bekannt gemacht: ES sei die freiwillige Dilation der znm Verlaße der Aran Margaretha Wellna gehörigen Weine, als: ^ Startin vom Jahre 1660 a pr. 50 fl. in der Magdaienavorstadt HauS-Nr. 15. 5'. Startin vom Jahre 1861 a vr. 30 fl. im Weingarten zn Potschgau Hans Är. 193, enü'ch 7 Startin gleichfalls vom Jahre 15M u P7' 80 fl. un Weingarten zn Leiters-berg HauS-Nr. 271 beivu'liget und znr Vornahme dic FeilbiethurgStagsastnngen und zwar, :nr Versteigerung der Weine in der Magdalenavorstadt auf den 22. Mai d. I. Nachmittags von Ü bis 6 Uhr, dann am solgenden Tage der in den Weingartkeller zu Potschgan nnd öeiterSberg in sehr kurzer Entfernung von einanderliegenden Weine, Vormittags nm 6 Uhr angefangen' mit dem Beginne in Potschgau. mit dem Anhange angeordnet werden, daß die Weine Halbstartinweise um den Schätzwert!) ausgerufen und nur nm. oder über demselben ohne Faß gegen gleich bare Bezahlung und Ucbcrnnhmc derselben, hintungegeben werden. K. k. Bezirksgericht Marburg am 24. April 1^62. Ei» Esei wird zu kaufen gesucht durck Franz Tcherbannl, Bäckermeister am Haupt play in Marburg <64 ^ Montag zweite Auslieliunß klk! !L kZ SS k'W M ib sdurch 100 Gläser) am Bnrgpla^. tlm gütigen Besuch bittet lwflichst Eduard Lieb ich, 63) Panoramabesiher. SO Gimer ^ ausgezeichneter Nadkeroburger, Kersch bacher, Nijzling Wein, von den Iahren 1857, 1858, 1859 sind in Nadkers bnrg bei Panter zum Verkaufe. Haus-Verkauf in Marbnrg. In der Ä!itte der Äadt ein Haus sammt (Zarten, welcher als Bauplatz geeignet ist, aus freier Hand sogleich. Auskunst im l^omptoir des f. U. _48) werden bei einer aebüdeten Wttwe in kost aufgenommen, wo sie zugleich Unterricht in Handarbeiten und Cla wer bekommen. Anzunagen Merheili-Ars. ni? l. Sts^. 49) e ...... ........ ^ ^ _______ Nile!i> Verkauf. Im Hanse Nro. ^8 in der Magda-lena-Vorstadt. 58) In der Magdalena Borstadt HausKr. 18, ist ein großes Gewölbe mit dem Mtualienliandel, bis Ende Juli d. Z. zu vergeben. Auch ist ein Ge wölbe in diesem Hause bis Ende Mai d. I. zu vergeben. Anzufragen im 1. Ztock beim Eigenthümer. (66 Gefundener Ring: Im 2. Kränzchen der Volzschühen-Gesellschaft wnrde in Machers Saal ein Ring gefunden, der Eigenthümer wolle selben im Comptoir des (5. f. U. abholen. (53 TM" Ans! A»s! .MM PHMgmOmii! Der eigebenst Gefertigte, von Wien hier angekommene Photograph empfiehlt sichrem geehrten I*. Publikum mit seinem Portraitiren in 5 Manieren, von I Gulden aufwärts, auf Glas nur HO kr.-, wo aber auch für die größte Ähnlichkeit gebürgt wird. Das photographifche Atelier befindet sich: Grazervorstadt, Mühlaafse Nr. 83, neben dem Nagelfchmiede. Aufnahmen von 8 bis 12 Uhr Bor-mittags und von 2 bis' 6 Uhr Abends. — Nm gütigen Zuspruch bittet 50) I5u«K«>I5' «Jak», Photograph. Ein Lehrjung wird in der gemischten Waaren Handlnng des Josef Tchagcr in St. Georgen in W. B. aufgenommen. (44 Z u 111 KUnkücif <& Verkassf alier Gattungen Staats-Anlelien. LoUerie-. Eiseuhahu- und Iii-dustrie-Effecten, sowie Devisen. Sold« und Silbermünzen, gegen billigst mögliche Provision empfiehlt sich Johann Schwann, Verwechslungs-Gcschäft, Herrengasse Nr. 123: beaorgt auch Einkitssiiruiigevft aller Coupons und 43) Talon». Druck, Verlag und verantwortliche Nedaction von E. JanMH in Marburg.