Bureau: Eongreßplatz 9it. 81 (Buchhandlung von Jg. d. ft 1 eilt« mayr & Fed. Bamberg.) ZnsertionSprrisc: Für die einspaltige Pelitzeile ü 4 kr., bei wiederholter Einschaltung ä 3 kr. Anzeigen bis S Halbjährig Vierteljährig Monatlich ■ 50! i t der Post Ganzjährig............... Halbjährig.............. Vierteljährig.......... Für Zustellung ins Haus viertelj. 25 kr., monatl. 9 fr, Bei größeren JnseiiW öfterer Einschaltnn»' % chcnber ffiabLt, Für compliciertcrt iga* tere Vergütung Einzelne Nummern 0 Ir.J Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Mannscripte nicht zurückaesendet. Dinstag, 12. Jänner 1875. — Morgen: Hilarius Chauvinismus. Da bedurfte es einmal keines Aufgebotes der k. !. Beamten und Pensionisten, denen unsere Gegner sonst die Wahlerfolgc der Verfassungspartei so gerne zuschreiben, da war einmal das Bürgerthum ausschließlich unter sich, auf seine eigene Kraft angewiesen und glänzend, das werden unsere Gegner selbst zugeben müssen, hat es das in dasselbe Vertrauen gerechtfertigt. In dieser Haltung der intelligenten Mehrheit der einheimischen KausmannSwelt, mögen auch die noch ausstehenden Wahlen in der Gewerbesection wie immer aussallen, liegt die vernichtendste Kritik einerseits für die bisherige Zusammensetzung der krainischen Handels- und Gewerbekammer, anderseits für die Haltung, welche dieser commercielle Vertretungskörper in der ereignisvollen Zeit der abgetan« senen Jahre eingenommen, und für die geringen Leistungen, die in ihrer reaktionären Mehrheit ihren Grund hatten. Denn daß die Herrschaft der Klerikalen, in welchem Gebiete immer sie sich geltend macht» stets nur Nachtheil für die Bevölkerung in geistiger und materieller Beziehung im Gefolge hat, bedarf wohl keines Beweises. Um so verwerflicher und verabscheuenswerter ist das Treiben einer Partei, welche ihre letzte Kraft aufbietet, den klerikalen Einfluß auch in diesem den Interessen der Volkswirtschaft gewidmeten Institute ungeschmälert zu erhalten, die sich nicht entblödet, ein Gezeler darob zu erheben, wenn Aussicht vorhanden, daß diese Corporation eine Stütze der Verfassung und der bürgerlichen Freiheit werden und nicht mehr der Und Wahrheit, die göttliche Wahrheit, rief Morriß begeistert aus, ist das erhabenste, das edelste» das — Ganz richtig, mein lieber Morriß, jedoch stelle Dir einmal vor, daß jene von Dir so treffend geschilderte, jene göttlich erhabene Wahrheit, einmal für einen Tag die Uebermacht in London haben würde; Du kannst Dir nicht denken, was für einen Unfug diese erhabene Wahrheit, selbst in dieser kur. - zer Zeit, anrichten würde. Blewitt, Deine Denkungsart empört mich. Das ist wirklich schade! Jedoch die Wahrheit würde ja die ganze Welt in Empörung bringen. Die Zerstörung Jerusalems,- Roms Verfall, die französische Schreckensregierung, alles dies wären Kleinigkeiten gegen die furchtbare Umwälzung, die entstehen würde, wenn man auf der Erde für einen Tag die Wahrheit spräche. Alles käme in Verwir-rung und Auflösung, wir würden in den chaotischen Urzustand der Welt zurücksinken. Blewitt, entgegnete Morriß, ich werde die Welt niemals für so schlecht halten. Schon die Bibel sagt, fuhr Blewitt, ohne sich stören zu lassen, fort, daß die Erde so verdorben ist, daß sie das Licht der Wahrheit auch nicht für einen Augenblick ertragen könnte; soll dieses jedoch auf ihre Fahne schreiben würden. „Wir müssen uns bei diesen Wahlen merken — so schreibt „Slov. Rar." am 1. Jänner — wie die einzelnen Kaufleute wählen werden, ob national oder nicht. Denn wir werden uns dann darnach zu richten wissen." Die deutschen Handelsleute wurden sogar davor gewarnt, sich überhaupt an den Wahlen zu bethelligen. Und die Partei, die in ihrer ohnmächtigen Verzweiflung zu solchen Mitteln greift, schilt das Vorgehen des liberalen Bürgerthums, das sich in allem und,jedem stricte an das Gesetz hielt, ein illoyales und gesetzwidriges! Wenn die Regierung und ihre Organe von allem Anfänge an dafür Sorge trugen, daß der ganze Wahlact conform den bestehenden Vorschriften verlaufe, so erfüllten sie damit nur ihre Pflicht als bestellte Wächter des Gesetzes. Wenn einzelne Männer aus dem Han» delsstande sich wärmstens .jbcr Wahlangelegenheit an-nahmen, wenn die Partei diesmal überhaupt statt die Hände in den Schoß zu legen und den Gegnern das Terrain allein zu überlassen, eine große Rührigkeit und Selbstaufopferung bewies, so muß jeder Einsichtsvolle dies nur als einen neuen Beweis politischer Reife willkommen heißen und die ohnmächtigen WuthauSbrüche der Gegner aus diesem Anlasse einfach lächerlich finden. Die jüngsten Wahlen haben eben bewiesen, daß es noch zahlreiche Männer im Lande gibt, denen das commercielle und industrielle Gedeihen der Provinz, die wahren Interessen des Fortschrittes mehr am Herzen liegen als klericale Marotten oder nationaler Der Ausfall der Handelskammerwahlen. Das verfassungstreue Bürgerthum KrainS hat bei den am 8. d. stattgefundenen Wahlen der Han-delssection für die neue Handels- und Gewerbekammer abermals einen glanzenden Sieg zu verzeichnen. Trotz der gewaltigsten Gegenanstrengungen der vereinigten nationaHlerkalen Parteien sind die von der liberalen Wählerversammlung ausgestellten Eandidaten mit großer Majorität durchgedrungen. Der Ingrimm der national-tUricolen Sippschaft über ihr .schmäh. licheS Unterliegen macht sich in allerhand Wuthaus« brüchen und Schmähungen Luft, die wir bereits zu sehr an ihr gewohnt sind, als daß sie noch irgend welchen nachhaltigen Eindruck auf uns hervor-zubringen vermöchten. Jedoch was bei dieser Gelegenheit in den nationalen Organen über ungesetzliche« Vorgehen von« feite der Wahlcommission, über Unehrlichkeit der aufgewandten Agitationsmittel, über Druck der Regierungsorgane und anderweitige Beeinflussung der Wahlfreiheit gefabelt und gelogen wird, das verdient einmal eine energische Abfertigung. Es ist bei dieser Gelegenheit wieder so recht zu Tage getreten, wie wenig Einfluß im intelligenten Bürgerthum KrainS jene Partei besitzt, die eS nicht unter ihrer Würde findet, mit niedrigen Einschüchterungsversuchen und Drohungen -auf die Überzeugung der Wähler zu wirken. So entbtödete sich das Organ der Jungen nicht auf eine förmliche Proscriptionsliste jener Kauf-leute einzurathen, welche nicht die klerikalen Kandidaten Blewitt! Ich glaube wirklich, daß Du an j meiner Wahrhaftigkeit zweifelst, und ich muß Dir offen sagen, daß ich so etwas von niemanden ver-: trage! Sehr unangenehme Folgen für mich haben könnte, fuhr Blewitt fort, ohne sich stören zu lassen. Was ins Teufels Namen willst Du eigentlich damit sagen, Blewitt, fiel Morriß ein, indem er aufgeregt stehen blieb. Der Ton Deiner Rede gefällt. mir durchaus nicht, und ich muß mich wohl für beleidigt hatten. Um alles in der Wett nicht, mein lieber Morriß, fuhr jener sanft fort, indem er ihn fortzog, ich wollte nur sagen, daß, wenn Du wirklich stets die Wahrheit sprichst, ich Dich für ein moralische« Wunder ansehe. Ich habe niemals gelogen, ich habe von meiner frühesten Kindheit an stets die Wahrheit gesprochen, erwiderte Morriß aufgebracht. Guter Gott, dachte Blewitt, er hat nicht die leiseste Ahnung, wie schauderhaft er im Augenblicke lügt. Die Lüge, fuhr Morriß fort, die Lüge ist das gemeinste, das niedrigste, das niederträchtigste, das — das — das — Das riothwendigste Uebel, ergänzte Blewitt. - Feuilleton. Nur einen Tag die Wahrheit. l.Aus dein Englischen.) I. Maxima Veritas. Kurz nach Beendigung des NachrnittagSgotteS-diensteS in einer der besuchtesten Kirchen Londons war es, al« man zwei junge Leute nobleren Stande« im lebhaften Gespräch eine der Hauptstraßen der City durchschreiten sah. Nun, da« ist ja leicht genug, hörte man den Einen sagen. So, wirklich! Nun, da« versteht sich wohl von selbst, doch dessenungeachtet, ich spreche immer die Wahrheit. So, thust Du das in der That konsequent? Wohl sicherlich! Du willst mir doch hiermit nicht zu verstehen geben, daß Du daran zweifelst? Bewahre, so etwas fällt mir ganz und gar nicht ein! Jedoch kannst Du leicht bemerken, daß ich nicht immer die Wahrheit rede, wir zum Beispiele gerade jetzt, ta ich mir sonst eine Unhöflichkeit zu Schulden kommen lasskn müßte, die — Laibacher «rdactiou: Batmhofgaffk Nr. 132. PrLn«mcr«rions-Prrise: Für S o i b o *: BanzMrig . . 8 f>. 40 kr. Z «xpeditton- & Inseraten- Welt und den Schwesterkammern, die auf der Höhe ; der Zeit stehen, das klägliche Schauspiel einer Ver- I sammlung von ultramontanen Muckern und Bet' brüdern bieten wird.______________________________ l Politische Rundschau. j Laibach, 12. Jänner. 1 Inland. In den Landesausschüssen und po- * litischen Landesbehörden ist man bereits eifrig mit ; den Vorarbeiten für die nach Ostern beginnende t Landtagssession beschäftigt. Aus Prag ins- ( besondere wird berichtet, daß dort unter anderen c ,<-dem Landtage vonnlegenden Gesetzentwürfen auch c ein Gesetzentwurf über den Forst schütz in Lor- t ■ bereitung sei. i BuS Prag wird gemeldet, daß der altczechische l Bicebürgermeister Zeithammer die Mission über- t Kommen habe, zwischen Jung- und Altc;echen einen t Waffenstillstand herbeizuführen. Zwischen den t Führern der Jung- und Altczechen sind nemlich Verhandlungen im Zuge, um wenigstens rücksichtlich t des an das Abgeordnetenhaus zu richtenden Memo- e randums Frieden und Uebereinstimmung zu erzielen. > Man will den Jammer des czechischen Opposition« z Zwiespaltes nicht auch vor dem ReichSrathe dloslegen. ( Gelingt es, eine gemeinsame Kundgebung zustande f zu bringen, dann sollen die mährischen Abgeordneten \ mit den übrigen Föderalisten im Reichsrath dafür S Sorge tragen, daß die czechische Erklärung zum t Gegenstände der Debatte gemacht werde. 5 „Közsrdek" plaidiert dafür, daß die neuen 1 Steuergesetzentwürfe noch jedenfalls für 1 das Jahr 1875 votiert worden, sonst habe Ungarn 1 ein unbedecktes Deficit, welches das Land zu Grunde 1 richten würde. Um die Steuergesetze noch Heuer ' durchführen zu können, fei aber die Dotierung der I Steuergrsetzentwürfe und des Budgets eu bloc un- > umgänglich nothwendig; denn entweder hat man zur 1 jetzigen Regierung Vertrauen und glaubt, sie werde da» Gleichgewicht Herstellen, oder man hat lein Vertrauen , fo möge die Ministerkrise je eher eintreten, da eS heute noch Zeit ist, die Regierung anderen Männern zu übergeben, die sodann ein Antritts' Programm feststellen und sich bezüglich der Zukunft orientieren können. Bekanntlich bestehen zwischen dem Honved-ministerium und dem Honved - Obercom-mando mehrseitige Differenzen, bezüglich welcher es hieß, daß sie unter der unmittelbaren Dazwischen» kimft Sr. Majestät ausgetragen werden sollen, .'im 7. d. fanden nun in Ofen unter dem Vorsitz Sr. Majestät Berathungen statt, welchen auch Erzherzog Josef und Minister Szende zugezogen waren, und bet welchen es sich, wie „M. Politika" berichtet, insbesondere um die Differenzen handelte, welche jemals möglich fein — so ist auch der letzte Tag angebrochen, denn für uns Menschen wäre die Erde kein bewohnbarer Ort mehr. Blewitt, ich kann unmöglich hierin mit Dir übereinstimmen, auf mich machen Welt und Menschen einen besseren Eindruck. Mein guter Junge, Du magst Recht haben, jedoch laß es doch nur auf eine Probe ankommen. Versuche in Deinem kleinen Wirkungskreise, für eine Woche, ja nur für einen Tag, die Wahrheit, jedoch nur die reine Wahrheit, ohne Scheu für die Folgen, die eS nach sich ziehen könnte, zu sprechen, und wir wollen sehen, was hieraus entsteht. Und was könnte dies fein ? Ich will es Dir sagen, obschon ich keinen Anspruch darauf mache, ein Prophet zu fein: Wenn Du, Josef Morriß, Neffe und muthmaßlicher Erbe de« ehemaligen Gewürzkrämers und jetzigen Ren. tiers John Morriß, zukünftiger Ehegatte der Lizzy Bell, welche unter uns gesagt, das hübscheste Mädchen ist, das ich kenne; wenn Du, Josef Morriß, gegenwärtig erster Commis in einem Tuch- und Ltinmgeschäfte mit Firma Black, Brown, White jiub Comp. Dich unterfangen würdest, für einen lag die Wahrheit zu reden, so würdest Du in- zwischen dem Obercommandanten und dein Minister bezüglich des Honvcd Dienstreglements obwalten. Ausland. Kaum ist der deutsche Reichstag wieder zusaminengetreien, so hat auch schon die Fortschrittspartei daS begraben gewöhnte Gespenst der Hoverdeck'schen Resolution neu aufgewärmt. Der «dg. Hoffmann stellte am 8. d. namens seiner Partei den Antrag auf Declaration des Artikels 31 der Verfassung in dem Sinne, daß während der Session kein Abgeordneter zur Untersuchung gezogen ober verhaftet werden darf, außer, wenn er auf frischer Thal ergriffen worden. Eö ist damit auf die alte Streitfrage zurückgegriffen, welche im vorigen Monate die Reichskanzlerkrisis heraufbeschwor , und daraus erklärt sich, daß die nationalliberale Partei den Antrag als inopportun zurückweifen will, während das gentium diese neue Gelegenheit, Bismarck zu ärgern, mit Wohlgefallen begrüßt. Zum Proceß Ärnim verlautet nachträglich, daß der Graf nach seiner Berurtheilung confbtntieU erklären ließ, >aß er von der Appellation abstehen wolle, wenn die Regierung auf die Berufung verzichtet. Fürst Bismarck zeigte sich einem solchen Compromisse geneigt, weil es »ach feiner Auffassung gleichgiltig sei, ob der ehemalige Botschafter auf drei Monate oder drei Jahre oerurtheilt worden. Die Verurteilung selbst sei maßgebend, während ihn die Details des Verfahrens nicht interessieren. Diese Ansicht schien aber von den Vertretern des Fürsten, namentlich dem Unter-Staatssecretör v. Bülow nicht getheilt zu werden und auch im Justizministerium glaube man die Gründe des stadtgerichtlichen Unheils nicht im Verhältnisse zu dem Vorverfahren und den Motivierungen der Anklageschrift zu finden. Darauf habe der Justizminister nach eingehenden Erwägungen den Staatsanwalt aufgefordert, die Berufung anzumelden. Obwohl es an bedeutungsvollen Fragen nicht fehlt, welche gerade jetzt das öffentliche Interesse beschäftigen, so ist doch als das Ereignis des Tages die Nachricht zu bezeichnen, baß der u n t er f cei fche Tunnel zwischen Frankreich und England eine beschlossene Sache ist und der Ausführung entgegengeht. Die Tragweite eines solchen Unternehmens läßt sich noch nicht ermessen; aber daß es nicht anders als dem Fortschritte der Völker zugute kommen wird, kann feinen Augenblick zweifelhaft fein. Jede Befreiung und Erleichterung des materiellen Verkehrs öffnet auch einen neuen Weg für die wachsende geistige Emancipation der Nationen. Selten war eine Naivetät größer als die jener ultramontanen Bischöfe welche vor mehreren Jahren die erste Lokomotive auf der Pyrenäenbahn mit ihren Formeln einfegneten. Sie wußten wahrlich nicht, was sie thaten. folge dessen, Deine Stellung im genannten Geschäft verlieren, Du würdest von Deiner Geliebten verstoßen und von Deinem Onkel enterbt werden; solltest Du jedoch darauf bestehen, die Wahrheit noch länger zu verkündigen, fo wird man sich genölhi-get sehen, Dich als ein ungemein gefährliches Individuum in ein Narrenhau« zu stecken, da Dir das freie Herumlaufen nicht gestattet werden darf. Mein lieber Himmel, Blewitt! glaubst Du denn wirklich, daß ich meines Onkels Zuneigung, Lizzy's Liebe, das Vertrauen, das ich mir in dem Geschäfte erworben, ja selbst meine Freiheit, mir nur mit dem Preise einer fortwährenden Falschheit erkauft habe? Und glaubst Du, daß ich alles dies verlieren würde, wenn ich aller Welt eine Woche mit der^WMheit entgegentrete? Ja, Morriß, das ist genau meine Ansicht! Ich finde sie abscheulich. Das thut mir wirklich leid. Jedoch es wäre gewiß vernünftiger als alles Streiten, wenn wir tite Sache auf die Probe stellten, und um dem Experiment mehr Reiz zu verleihen, so laß uns um etwas wetten. Wetten • ist stets des Narren letzte Vertheidi- König Alfonfo XII. ist unterwegs nach Spanien. Bei seiner Abreise von Parts haben die zahlreich anwesenden Legitimisten geweint. Ueber die letzten Tage der Republik laufen nachträglich Berichte ein, welche die Gründer des neuen Thrones im aller« günstigsten Lichte erscheinen lassen. Pritno de Rioera z. versicherte in demselben Augenblicke, als er die Truppen für die Restauration bearbeitete, Ser-rano feiner unwandelbaren Treue. Pfui Teufel! Herr Elduayen, ein Vertrauter des Geschäftsträgers Her-»andez, ist zu dem deutschen Botschafter Hohenlohe gekommen und hat ihm versichert, die neue Regierung Spaniens werde so liberal sein, als es „bei den katholischen Gesinnungen der Spanier möglich sei." Man vergleiche damit das Rundschreiben des neuen Justizministers an die geistlichen Würdenträger, das förmlich nach gebratenen Ketzern riecht. Das Rundschreiben des Justizministers besagt nemlich: Wenn die katholische Kirche während der Unruhen gelitten habe, so sei die Thronbesteigung eines katholischen Fürsten bestimmt, die Leiden der Katholiken zu beseitigen. Bessere Tage würden jetzt wiederkehre» und die Beziehungen mit dem päpstlichen Stuhle wieder hergestellt werden. Die Diener der katholischen Kirche würden wieder den ihnen gebührenden Schutz genießen, welchen ihnen eine eminent katholische Nation schuldig sei. 77 Zur Tagesgeschichte. — Widerspenstige Katecheten. I» Braunau (Oberösterreich) geben die Katecheten der Schulinspection viel zu schaffen, da sie sich absolut den Gesetzen nicht fügen wollen nnd leine» Unterricht ertheilen. Aus dieses hin enthob sie der Lai»desschnlrath ihres Amtes. Jetzt aber wollten sie plötzlich Unterricht ertheilen nnd nur der Gewalt weichen. Sie erwarteten wohl kaum, daß man sie beim Worte nehmen würde. Als am ersten Tage nach den Weihnachtsferien ein Katechet sich zur Schule begeben wollte, fand er an dem Thore des Schulhaufes einen Gendarm, welcher ihm in aller Höflichkeit den Eintritt verweigerte. — Impffrage. Der Verein der Aerzte in 9?iedet> österreich hat beschlossen, die Jmpffrage zu berathen nnd die in der letzten Blatternepidemie gemachten Erfahrungen zu sammeln, welche darüber Aufschluß geben sollen, ob sich die Impfung während dieser letzten Blatternepidemie bewährt habe oder nicht. Zu diesem Behuse hat der Verein gebeten, daß die politischen Behörden erster Instanz von Niederösterreich ermächtigt werden, das vorhandene amtliche statistische Jmpfmateriale durch die Amtsärzte dem Vereine zugänglich zu machen. Der Statthalter, hat die Bitte unter der Voraussetzung gewährt, daß in der amtlichen Behandlung der betreffenden Materialien keine Störung eintrilt. — Rosegger — ein polnischer Jude. Die Feuilletons Roseggers erregten, wie der „Tagesbvte aus Böhmen" mittheilt, unter den Ultramontanen Prags argen gungswaffe; ich wette niemals, Blewitt, das weiß1 Du ja. So, niemals! auch nicht beim Pferderennen ? Morriß schwieg; um ihm jedoch Gerechtigkeit widerfahren zu lasse», so war es nur beim Wettrennen, daß er eine Ausnahme von dieser tugendhaften Regel machte. Nun, wenn Du wirklich niemals wettest, fuhr Blewitt fort, fo will ich Dich auch nicht dazu verführen , allein ich gestehe Dir offen, daß ich die Sache ungemein gern versucht haben möchte. Wenn Du mir deshalb Dein Ehrenwort geben willst, während einer Woche die Wahrheit zu sprechen, und dieses Dein Versprechen einen Tag hältst, ohne aller Bortheile, deren Du jetzt genießest, verlustig zu werden, so will ich Dir nach Ablauf dieser Zeit, obfchon ich nicht reich bin, doch gern fünf, hundert Pfund Sterling als Schadenersatz aus-zahlen. Aber ich verlange Dein Geld gar nicht. Oder ich ertheile Dir die Berechtigung, mich meinetwegen mit der Reitpeitsche zu behandeln, Morriß, obfchon ich der Stärkere bin. (Fortsetzung fo.fot.y Anstoß. Vor kurzem hatte ein NachmittagS-Prediger in Prag. Pater H . . die neuere Literatur zum Thema seines Vortrages gewählt und kam dabei auch auf den Meister der österreichischen Dorfgeschichte zu sprechen. „Da treibt sich in Graz ein polnischer Jude herum, der da glaubt, weil er lange Zeit in Steiermark einen schwunghaften Handel mit Mandelseife und Hosenträgern betrieben, daß er sich aus einen steierischen Trottel hinausspielen könne. Dieser Mensch, Namens Rosegger, wagt es, die Gebräuche der katbolischen Kirche zu bespötteln und unter dem Bauernvolk Unglauben zu verbreiten " Local- und Provinzial-Angelegenheiten. — (Erweiterung von Volksschulen.) Nach den vorliegenden Anträgen der betreffende Ortsschulrätdc und der Bezirksschulräte wurde vom k. k. Landesschulrathe die Erweiterung der eiuklassigen Volksschule in Gurkseld zur zweiklassigen mit Festsetzung des Jahresgehaltes für die zweite Lehrerstelle mit 500 fl.. — die Erhöhung des Gehaltes des Lehrers an der einklassige» Volksfchnle in Tr ata §,,f 500 fl., -- die Erweiterung der einklassigen Volksschule in Haselbach zur zweiklassigen mit Festsetzung des Gehaltes jährlicher 450 fl. für die zweite Lehrerstelle, dann die Erweiterung der einklassigen Volksschule in Ratschach zu einer zweiklassigen mit Festsetzung des Gehaltes jährlicher 500 fl. für die zweite Lehrerstelle genehmigt und beschlossen, nachdem für das Jahr 1875 in den bezüglichen Voranschlägen eilte Bedeckung nicht vorhanden ist, sich behufs der Wirksamkeit dieser Gehaltsfestsetzungen vom Be ginne des Schuljahres 1875/6 um die Zustimmung des Landesausschusses zu verwenden. (Deutscher Unterricht in St. Ruprecht.) Aus Grund der Anträge des Ortsfchulrathes in St. Ruprecht und des k. k. Bezirksschulrathes in Gurkseld und im @itv Hange mit der bezüglichen Aeußerung des kraiuijchen Landesausschusses wurde vom k. k. Landesschulrathe beschlossen, die Einsührung des relaüv-obligaten deutschen Sprachunterrichtes an der einklassigen Volksschule in St. Ruprecht und zwar für jene Schüler, deren Eltern oder Vormünder dieses wünschen unter der Bedingung zu bewilligen, daß hiedurch die für die obligaten Lehrgegenstände bestimmte Stunden zahl nicht beeinträchtigt und dieser Unterricht stets in der letzten Stunde des vormittägigen oder nachmittägigen lln terrichtes wöchentlich dreimal ertheilt werde. — (Ein vom Tode Erstandener.) Wie ein Blitz aus heiterem Himmel, kam uns am letzten Sonntag eine Einladung des Gartenbau Vereins zu einer Generalversammlung zu. Mach langem zweijährigem tiefen Schlafe, «iugelullt durch allgemeine Apathie, hat endlich doch der Ausschuß sich bemüssig! gesunden, ein Lebenszeichen von sich zu geben. Von welcher Seite der Anstoß geschehen, ist wohl unschwer zu errathen; Anregungen von unten herauf werden ja gewöhnlich unbeachtet gelassen, auch wenn sie berechtigt sind, Anstöße von oben herab, selbst wenn sie, wie mau zn sagen pflegt, mit einem „Nasenstüber" begleitet sind, sind weit genehmer. Doch kurz und gut, ein erstes Lebenszeichen wurde wieder gegeben und damit die Hoffnung rege gemacht, daß der Gartenbauverein nicht zur Eintagsfliege werde. Decken wir einen Schleier über die letzte Vergangenheit lind arbeiten wir rüstig für die Zukunft. Und wahrlich, die Ziele die ein Gartenbauverein zu verfolgen hat, sind große und edle und werth, daß jeder der fiel) freiwillig dem Dienste opfert, nicht die Hände in den Schooß legt, sondern au deren Erreichung mithilft. Der Obstbau auf dem Lande bedarf namentlich, in Ärain einer besonder« Anregung, Theilnahme und Ausbesserung. Biele Gegenden firaittS sind äußerst günstig für den Obstbau, in manchen Gegenden gibt es auch viel Obstbäume, aber nur selten findet man die allgemein bekannten edlen, für den Exporthandel so gesuchten Sorten. Und trotz dieses Mangels wird immernoch viel Obst ausgeführt; diese Ausfuhr könnte hundertfach gesteigert werden, wenn eben der Landmann belehrt würde, ans welche Art und Weise er feine Obstbäume im allgemeinen behandeln soll, und zwar erstens: Durch Einwirkung des Gartenbauvereins ans die Lehrer, damit diese dem Landmann mit Rath und That an die Hand gehen; zweitens durch Verkeilung von Obstreisern anerkannt guter Handelssorten (und diese find leicht und fast ebne Kosten zu beschaffen); dritte«« durch Veröffentlichungen, die, da daS Landvolk doch vonpiegend slovenisch spricht und liest, den besten Platz in der „Slovenska Pratika“ finden würden, denn was im Kalender steht, das ist für den Bauer meist untrügliche Wahrheit; und viertens durch Prämiierungen solcher Züchter, die sich den Obstbau angelegen sein kaffen und halbwegs nennenswertes darin leisten. Gerade diese« letztere Förderungsmittel ist besonders zu berücksichtigen. Wir kennen einige Landlente, die für ihre Obstbaumpflege mit Medaillen prämiiert wurden; diese Leute sind stolz daraus und beschäftigen sich seitdem mit besonderer Vorliebe mit der Obstbaumzucht. Vorzügliche Anregungen geben endlich periodische Ausstellungen. Dieselben sollen weniger mit äußerem Glanz ins Wert gesetzt werden, als vielmehr nur der Praxis dienen und wir müssen mit Freuden bekennen, daß dies auch in der Generalversammlung gebührend in Anregung gebracht wurde. Wir könnten heute noch viel schreiben, befürchten aber mit langathmigen Artikeln zu ermüden, behalten uns aher vor, den Gegenstand aufmerksam zu verfolgen, und von Zeit zu Zeit kurze Notizen zu bringen. Wir befürchten auch, der Thätigkeit des Sekretariats des GarteubauvereinS vorzugreifen, da wir namentlich von der repräsentierenden Kraft Ersprießliches erwarten dürfen. (Forst- und Domäne naint.) Infolge Entscheidung des hohen k k. 'Merbauminifteriums, Z. 11198 00, 36,000 Rtn. ic. k. ausbezahlt, wodurch viele Leute zu reichen Kapitalisten geworden sind. Es sind nun wieder für einen Keinen Einsatz große Kapitalien zu gewinne« bis zu eoeiit. 450,000 Hm. Auch bezahlt dieses HauS durch seine weitverbreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Orte aus. Da eine große Betheiligung zu erwarten ist, möge man sich vertrauensvoll an die Firm» Laz. Sam«. Cohn in Hamburg wenden, bei der man gewissenhaft und prompt bedient wird. Witterung. Laibach, 12. Jänner. Dünn bewölkt, seit Morgen die Alpen klar, schwacher Westwind. Temperatur: morgens 6 Uhr — 0'7“, nachmittags 2 Uhr + 4-1» C. (1874 - 5-5°; 1873 - 01“ C.) Barometer trn Fallen 741-23 Millimeter. Das gestrige TageSmittel der Temperatur — 1-7", um 0 9° über dem Normale. Gedenktafel über die am 15. Jänner 1875 stattfindenden Imitationen. 1. Feilb, Komar’f&e Real., Präwald, BG. Senosetfch. — 3. Feilb, Bostjaniii'sche Real., Harije, BG. Feistriz. — 2. Feilb., Pauli'sche Real., Lakooii, BG. Stein. — 3. Feilb., Brninen'sche Real., Grafetibtumt, BG. Feistriz. - 3. Feilb., Zalar'sche Real., Seuosetsch, BG. Senosetfch. — 1. Feilb, Teswr'sche Real., Potoschkavas, BG. Littai. — 1. Feilb., Eetnivc'sche Real, Ttatta, BG. Littai. — 1- Feilb., Me-jak'sche Real., Gmajuca, BG. Stein. — I. Feilb., Penkv'sche Real, Patje, BG. Feistriz. - 3. Feilb., Kös'sche Real., Grafenbrunn, BG. Feistriz. — 1. Feilb., MerHnik'sche Real., Bitinje, BG. Stein. — 1. Feilb., Straßer’sche Real., Stein, B«. Stein. — 1. Feilb., Debevc'sche «cal., Prämald, «G. Seuosetsch. — 2. Feilb.. Lovsa'sche Real., Stoh, BG. Stein. — 2. Feilb., Halnpa'fche Real., Stoh, ©G. Stein. — 2. Feilb., Dobravc'sche Real, Tersain, BG. Stein. Heute: Letzte Gastvorstellung des Herrn Stanislaus Lefser. „9 er Marquis pp« Bille «er.?» Dank! Herr Rorl , Castellberg Nr. 57, Tnbercnlose. — Johann Aquarce, peus. Oberaufseher, 55 I., Civilspital, luberculose Lnngenphthise. — Michael Kappel, Keuschler, 51 I, Civilspital, chronische Lungentnberculofe. — Georg Birtik, gew. Lehrer, 46 3-> Civilspital, Lungen-Rippenfell-entzündiing. — Theresia Her> itsch, Condncteurskind, 1 3 und 9 Mon., St. Petersvorstadt Nr. 86, Pyämie. Telegramme. Pest, 11. Jänner. Im Finanzausschüsse legte Minister Gbyczy ein vollsiändigkS Finanzexposö vor. Vom Anlehen feien abzüglich der Jännerzahluugen per 91/* Millionen noch 32 Millionen vorhanden, ferner 1‘2 Millionen Kassenbestände disponibel, die zur Deckung des DrficitS hinrcichten, doch würden dann mit Rücksicht aus die unregelmäßigen Steuer-eingänge für 1876 nur 6 Millionen verbleiben. Er beantrage die Deckung deö Deficits durch 12 Millionen des Bnlehens und 13 Millionen neue Stenern und Sleuet Zuschläge. Nachdem ein fünfperzentiger Steuerzuschlag zu drückend wäre, ziehe er die diesbezügliche Lorlage zurück und beantrage die Ein- führung einer allgemeinen Einkommensteuer. Hierdurch würde die Uebertragung von 26 Millionen ins Jahr 1876 ermöglicht und wären mit Hinzurechnung anderer Einnahmen im Jahre 1876 die Ausgaben ohne ein Anlehen bedeckt. Wiener Börse vom 11. Jänner. Staatsfonds. Geld 5perc. Rente, öst.Pap. 70 10 bto. bto. tfft. in Silb. 75-70 Lose »oit 1854 .... iov Lose »oit 1860, ganze liZ'S» Lose »oit 1800, gilnft.'lic--Prämiensch. v. 1861 .j 141-75 Grundent.-Obl. Siebenbürg. Ungarn Actien. Anglo-Bank . . Creditanstalt.... Depositendanl.... EScompte-Anstalt . . Franco - Bank .... Handelsbank......... Nationalbank .... Oeft. Bankaesells. . . Union - Bank........ Bereinöbank......... L!erkehr«bank....... Alsöld-Bahn........ Karl-Ludwig-Bahn . Kais. Elisabeth-Bahn Kais, ffranz - Josessb. Staatsbahn.......... Südbahn............. 7fi*— 77-50 Ware 70-20 76-80 105-50 114.— 110 7 142-85 76-85 78' 141-75 142'— [» 8 - SS8-S5 126 - ,27--858-— 864'-JB 45 C 2-.Ml 68 2»: 68-50 10' 2- 1004. 106.25 10C50 45. 4i>-25 lUO'-jlOV— 132-50 133 — 24"— 242-50 190-- 19 184- -1184-60 2D8-- ;?!)<•• 137-50|l2V- Pfandbriefe. Allg. oft. Bod.-Credit. bto. in 38 3...... Nation, ö. W....... Uiig. Bod.-Creditanst. Prioritäts-Obl. Franz-Josess-Bahn . Oest.-Nordwestbahn. Siebenbürger . . . . Staatsbahn......... Sübb.-Ges.zu500 Fr. bto. BvnS Lose . Credit - Lose...... Rudolfs - Lose . . . Wechs. (3Mon.) AngSb. 100 fl. südd.W Franks. 100 fl. „ „ Hamburg........... London io Psd. ©teil. Paris 100 Franc» . . Münzen. Kail. Münz^Ducaten 5-24' 5-25 -M-grancSpiick . . . . 8-90 - 8-uos Preutz. Kassenscheine. 1-641 »IvtiV0 Silber....................I04‘65|l04-7Ä Gelb Ware !>«-- 86-50 86 - t 86-25 K4-CI : 94-70 86-70 87'— 101 SM1--7 5 06- - | 90.vf, 79'- 79-5» 140--! 140-50 109-4. 109-60 221-10.223- 16 -25 1( 6-5:V 14- 14-50 98-501 92 65 5V0 54.-6 54-10 54-10 11060 110-90 44-10] 44 15 Tklegraphischrr Cursbericht am 12. Jänner. Papier-Rente 70 20 — Silber-Rente 75-70 — 1860er Staats-Anlehen 112' Bankactien 1003 — Credit 228-25 — London 110 60 — Silber 10105 — 20-Francs Stücke 8-891/,. Die Gartenlaube vierteljährig 1 fl. 10 Irr., mit frankierter Post)»se»r»»g 1 fl. 65 kr. beginnt mit dem 1. Jänner ihre» 23. Jahrgang. Es gelangen in demselben folgende Erzählungen: „Das Kapital" von Kevin Schücking, „Eine namenlose Geschichte" von E. Martitt, „Ein kleines ütlb“, Erzählung von Ernst Wichert (Verfasser von „Schuster Lange") zur Veröffentlichung. Bon den demnächst erscheinenden belehrenden und unterhaltenden Artikeln heben wir vorläufig hervor: Am Grabe eines Märtyrers. Mit Abbildung. — Der Wüstenfuchs und das nächtliche T^ierleben in der Oase. Von dem Afrikareisenden G. Schweinfnt th Mit Abbildung. — Räuber und Wegelagerer im Pflanzenreiche. Von tzaruS Ltrrne. Mit Abbildung. — Am Sterbebette eines Kaisers in der wiener Hofburg. Mit großer Illustration rc. rc. Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig. (19) 2-2 Zn beziehen durch Jg. ü. Kteininaqr Je Jed. Aamlierg's Buchhandlung in Laibach. Beachtenswert!)! Wir erlauben uns hiemit zur gefälligen Kenntnis zn billigen, daß wir da« särnmtliche noch vorralbige Warenlager des Hrn. Vlne. Woselm»glC übernommen haben und um dasselbe schnell zu raumen, 40 Porz, unter dem Einkaufspreise verlausen und laden das p. t. Publicum aus einen gütigen Besuch ein. Besonders empsehlenswerth find: Bielefelder, Belfaster, Irländer und Rumburger Weben — für e*t garantiert — Chiffons und Sbirtings von den besten Fabriken, Damen-Putzwösehe, Hemden, Unterröcke, feine Unterhosen, Garnituren, Tischtücher, echte Leinen-Battist-Tücher nebst verschiedenen ändern brauchbaren Artikeln. Hochachtend (i7) 3_2 Johann Seunigg, C. J. Hamann. Bei Josef Karinger Oiitbcrlont der Lnstui» - Verschlikknngömittel aus Baumwolle für Fenster und Thüien, wodurch jeder laite Luftzug vermieden und Brennmaterial erspart wird; für Rheumatismus- oder Gicht-Leidende sehr zu empfehlen, l Elle für Fenster 5 kr., für Thüren 8 kr. Das Befestigen der Banmwollcylinder geschieht einfach mit Gummi und hindert weder das Oefsnen noch Schließen. Ans Verlangen wird die Verschließung auch besorgt. _________________________________________________________ (682 — 1U Der ® aiar illustrierte Damenzeitung, beginnt mit erfteu Jänner seinen neuen Jahrgang und ist dieses Modejournal das reichhaltigste und billigste. Der Pränumerationspreis beträgt für Laibach fl. I SO franco, per Post fl. 1 90 per Quartal. Bestellungen effectuiert pünktlich die Buchhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach. Dr«ck ton Jg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg. Verleger Ott,mar Bamberg. Für die Redaction verantwortlich: Fitenj Spitaler.