VraanmcrattonS-Preise: Fitr Laibach: Eanzjahrig ... 8 ft. 40 ft. Halbjahrig ... 4 „ 20 „ Lierteljahrig . . 2 „ 10 „ SRonatlich 70 . Mil der Post: Aanzjahng... 11 fl. — kr. Halbjiihrig ... 5 „ 50 „ Diertrljiihtig . . 2 „ 75 ,, Fiir Zustellung inS HauS Diet: eljiihrig 25 ft., monntl. 9 ft. Svetne iiummern 6 ft. Laibacher Redaction Bahnhosgasie Nr. 132. Srpedition- & Jnserateu> Bureau: Eongrehplatz Nr. 81 (Buch-handlung Don Jgn. d. Klcm-maqr & Fed. Bamberg.) Jnsertionspretse: Mr die einfpaltige Petit,eilc a 4 fr., bei iweimnliger Ein-schaltung £l 7 fr., dreimaliaer a 10 fr. Jnkertionsstempel jedesmal 30 fr. Bei griitzeren Jnseralen unb bfteter Einschaltung entfptt* chender Rabait. Anonyme Mittheilunzen werden nicht bcrUcksichtigt; Manuscripte nicht zurUckzesendet. Nr. 134. :amstag, 14. Juni 1873, Morgen: Vitus. Montag: Beno B. 6. Jahrgang. Klericale Starrkopfigkeit. Die osterreichische Regierung hat es sich ganz im Gegensatze zu jener bes deutschen Nachbarreiches zur Aufgabe gemacht, die widerspenstigen Bischofe durch die weitgehendsten Zugestiindnisse zum Aufge-ben ihres Kampfes wider die Staatsgewalt zu ver-mogen. Nicht nur ist auf dem Gebiete der religio-sen Gesetzgebung seit Aufhebung des Concordates ein vollkommener Stillstand eingetreten unb wurden selbst die in der Thronrede vom 28. Dezember 1871 feierlich verheihenen Vorlagen, welche die Beziehun-gen zwischen Staat unb Kirche regeln sollten, nicht vor das Parlament gebracht, sondern der Kultus-minister scheint auch vvllkommen freie Hand zu haben, durch Erlasse unb Verordnungen an bie ihm unterstehenden Behorden wesentliche Bestimmungen der Grundgesetze autzer Kraft zu setzen unb so das tott Einvernehmen der Versassungspartei mit der ^egierung ernstlich zu gefahrden. So setzt diejiingste -"/atzregelung cines verdienten Schulmannes die Be-pitttmung der Staatsgrundgesetze, wornach jebermann die vvlle Glaubens- unb Gewissensfreiheit gewahr-"istet ist, fur ben zahlreichen Stand der Lehrer ge-radezu auher Kraft; so wird durch den Erlatz fiber die Wiederaufnahme der religiosen Uebungen unb deren Ueberwachung durch ben Lehrstand der dritte Absatz des Artikels XIV desselben Gesetzes illusorisch 8emacht, bcr da lautet: ..Niemand kann zu einer lirchlichen Handlung oder zur Thcilnahme an einer *wch(ichcn Feierlichkeit gezwungm werden, insoferne et nicht der nach dem Gesetze hiezu berechtigtcn Ge-lDQtt ernes andem untersteht." Wenn die Verfassungspartei bisher zu so man« chen Geschehnissen auf biefcm Gebiete ein Auge zu-bruckte, so geschah bits, theils weil ihre volle Aus-merksamkeit von wichtigen legislativen Arbeiten in Anspruch genommen rourbf, ba es sich urn bit Si-cheruiig bes hochsten Gutes, der Berfassung selbst handelte, theils glaubte fie der Versicherung bcr Regierung, es set eben die Bilbung einer reichstreuen klericalen Partei im Zuge mid es ware unitug, durch schrosfes Auftreten dieselbe im Werden zu er-sticken. Doch der Beweis, batz diese Hoffnung eine trugerische, sollte nicht lange auf sich marten lassen. Die Uttramontanen Oesterreichs wollen Tein Einvernehmen mit dem Staate; fie oerroeigern dem be-stehenden Rechtszustand hartnackig ihre Anerkennung, wollen von einem Aufgeben ihres Biindniffes mit den Reichsfeinben nichts wiffen. Eine Conferenz, bie biefertage zwischen der katholifchen „Rechtspartei" unb ben reichstreuen Katholiken unter dem Banner bes Carbinals Raufcher fiattgefunben unb bas Her-uberziehen der foderalistischen Katholiken ins Lager ber reichstreuen zum Zwecke hatte, ist klaglich ge-fcheitert, ein Beweis, batz bie ubertoiegenbe Mehr-heit ber Ultramontane« nicht aufhoren will, sich mit ben Reichsfeinden in Verfchworungen einzulaffen, die freietx Jnstitutionen des Staates zu bekampfen, die Mahnahmen der Regierung zu oereiteln, die Auto-ritat der weltlichen Macht zu fchadigen unb zu unter* wiihlen. Ja bas Organ bes obervsterreichifchen Trotzbifchofes Rubigier erflart biese Conferenz als etwas hochst „uberfluffiges", weil die Stimmen, welche bie Partei Raufcher bisher in den Bertre-tungskorper entfendet hat, wirklich leicht zu ver- fchmerzen feien. Zubem feien bie „Volksfreunb"-Ka-tholiken nur eine „von ber Regierung kunstlich er-zeugte unb ebenfo kiinstlich genahrte Partei, welche nur ben grohartigen Aufflug, ben ber $ a * tholicismus in aller Herren Lanber nimmt, hem-men roiirbe". Wic ersolglos, ja gerabezu verberblich fur un-fer Verfaffungsleben sich bie Nachgibigkeit ber Regierung ben Ultrarnontanen gegeniiber erwicfen hat, barixber biirfte nun wohl tein Zweifcl mehr beste-hen. Wie fehr aber burch bie Schwache ber Regie-rung bent klericalen Generalštab ber Kamm wachst unb wie fie sich fogar anmatzen, dem Staate Be-dingungen oorzufchrciben, beweist die Haltung der bohmisch-mcihrischen Kirchenfiirsten, insbefonbere bie ber brei Trotzbischvse von Graz, Linz unb Brixen gegeniiber ber Staatssubvention, welche ber Reichs-rath fiir den darbenden niedern Seelforgeklerusbewilligt hat. Der niedern Seelforgegeistlichkeit wird die An-nahme von Unterstiitzungsgeldern aus ber Staats-faffe gerabezu verboten, wofern nicht der Staat ge-wisse Bebingungen ersullt. Diese Bebingungen be-stehen barm, bah entweber die ganze auf einen Sprengel entfallenbe Tangente bem bischiiflichen Qrbinariate ubergeben werde, oder aber datz bit von bem Ordinariate namhast zu machenden Prte* fter ohne Ausnahme, unb zwar alle mit bent glei* chen Betrage bebacht werden. Den reinen Humani-tatsakt, ben bas Volk iibt, indent es burch seine Ver-treter ber barbenben Geistlichkeit Unterstutzungen au8 bent Steuerseckel bewilligt, machen bie geistlichen Oberhirten allsogleich zu einer politischen Machtfrage zwischen bent „heibnischett Staate" unb ber „unter- Iemlleton. Das Salz in ber Weltausstellung. ii. Vor laum dreihig Jahren rourbe Oesterreich »ls das salzreichste Lanb Europas angesehen. ^a6 galizische Salzwerk Wieliczka zcihlte damals zu °kn Weltwuudern, unb Touristen wie Potten beschrie-?et| mit begeisterten Worten bie Wunber jetter un-"rtrdischen Salzwelt — die Kirche, die in Salz-Kotfett ausgehauetiett Hallen, von deren Krystall-Mnden bas Licht ber Grubenlampen mit magifchcttt JSlanze wiberstrahlte, unb von ber Stadt ties unten ^ Schachte, in ber Menschen geboren, gelebt unb Seftorben fein sollten, ohne je die erfrifdjenbe Luft ^ Oberwelt eingeathrnet, bad Licht ber Sonne Uehen zu haben. _ An Stcinsalz war allerdings ^c>terreich das reichste Land Europas, denn auch Salzkammergut hat keine natiirlichen Salzquel-t n- Man geroinnt dort durch Auslaugen des salz-Migen Thones des sogenannten HaselgebirgeS die ^lzfoolen, aus denen das Kochfalz bargestellt wirb. v$It Deutschland war damals das Vorkommen von Steinsalz noch unbetaunt, unb Preuhen war so arm an Salz, datz seine Salinen taunt genUgten, den eigenen Bedarf zu decken. Baiern allein hatte in fcinern altberuhntten, seit Dieten Jahrhunderten im Abbau befindlichcn Salzberge bet Berchtesgaden machtige Stocke von reinem Steinsalz, bas aber als solches in Baiern nur fehr wenig Verwenbung fanb, weil man bort, wie auch heute noch in ganz Deutschland, an den Genuh des KochsalzeS zu sehr gewohnt war. Erst im Jahre 1837 machten ettttgc deutsche Salinen (Buffleben unb Stotternheim in THSrin-gen), durch bas Bedurfnis, starkere Soolen zu gewinnen, angeeifert, Bohrversuche, burch welche bas Vortommen von Steinsalz conftattert wurbe, unb bald bar auf mtUrnahnt die preutzische Regierung Bohrungen auf Steinsalz bei Stahfurth im mag-deburg-halberstiidter Becken (1839). Vier Jahre fpater zeigtc sich auch hier in einer Tiefe von naht 1000 Futz Steinsalz, unb als die Bohrung bis zum Jahre 1850 fortgesetzt wurbe, hatte man bereitS ein Steinfalzflotz von mehr als 1000 Futz MSchtig-feit durchfahren, ohne auf das Itcgenbc desselben gefottrntcn zu seitt. Dieses gewaltige Steinsalzlager, wie ein solches in gleicher Machtigkeit nirgends sonst existiert, wurbe bann burch zwei Schachte aus-geschlossen unb svmit ber grojjartige Steinsalzberg-bau eroffnet, welcher der sriiher unbetannten Stadt Stahfurt cineit europaischen Ruf verfchafft unb bie* selbe zu einem bebeutenben FabritSorte erho-ben hat. Durch biefen autzerordentlichen Erfolg angeeifert, eroffnete mit fast noch gunstigerem Erfolge die anhaltinifche Regierung auf ihrem Gebiete faum 600 Klafter von ben stahfurther Schachten im Jahre 1858 zwei Schachte, mit denen fie fchon bei 480 Futz Tiefe das Salzlager anfuhr, beffett AuS» beutung gegenwartig betnahe bos ganze Staatsbud-gct ber anhaltinischen Lanber deckt. Nun folgten rafch auf etnanber die Steinsalzausschlusse bet Erfurt unb Kostritz in THOriitgcn, in Wilhelmsgluck bet Hall ant Kocher unb in Friebrichshall bei Jaxt» felb am Neckar in Wurtemberg. Mitten im bran-benburger Sande bei Speerenberg, nahe bei Berlin, bei ber in der Provinz Hannover belcgetttn, burch ihre retchett Soolquellen betannten Stadt LLneburg unb am Scigeberge in Holstein wurdrn allenthalben Steinsalzlager erbohrt unb bamit ber Beweis geliefert, datz Deutschlanb solche unermetz- druckten Kirche". Der sktavisch miterworfcne mindere Klerus soll licber weiter hunger«, falls die Unter-stiitzung nicht bent Bischofe zur Verfugung gestellt toirb, urn damit die gesiigigen, lent)amen, unbedingt gehorsamen Werkzeuge fur ihr slaatS- und verfaf-sungsfeindliches Trciben zu untcrstutzcn. Es ist ganz iiatiirlich, datz die gesetzgebenden Factoren, als sic die Halbe Million znr Unterstfi-tzung deS Seelsorgcklcrus auswarfcu, damit _ nicht die Absicht verbanden, der Wuhlerei gegcn die ge-setzliche Ordnung im Staate gleichsam cine Priimie auszusctzen; jedoch fcrne lag es ihnen, ben Scel-sorger in seinent Gewissen zu beeintrachligen, ihn irgenbwie in ber Erfiillung seiner wirklichen Prie-sterpflichten zu lahmen obet zu beirren. Die bischof-tiche Tyrannci aber behandelt alle jene Priester als raubige ©chafe, wetche — auch ohne Gegenleistung — corn Staate eine Unterstutznng annehtnett. Diese Aushilfe an ben aruten geplagtcn Landgeistlichen soll nur durch die Hand des Bischofs gehen, d. h. nur jenen zutheil werden, bte sich als politische Emissare gcbrancheit laffen, bie sich hinter die Wei-ber ftcden, urn ben Mannern die Hollc heitz zu machen uitb ben Teufel deS Liberalismns auszutrei-ben; nur solche Fanatikcr, welche die Staatsgrund-gesetze schmcihen, die Obrigkeit herabfetzen, die Religion ffir gefahrdet, ben „Glaubcn" als bebroht, den Papst als „gefangen" ausschreien, insbesonbere aber jene, die zur Zeit der Landtags- und Reichs-rathswahlen bie Dorfschaften durchpilgern, die Gei-ster verwirren nnd foderalistischen Hausierhandel treiben, durfen nach der Ueberzeugung der Kirchen-fiirften fette Pfrunden hosfen oder mit Unterstutzun-gen bedacht werden, beileibe nicht ber berufseifrige, gesetzestreue Seelsorger. Lieber verhungern! ist bie ausgtgebene Parole. Die Manner mit den gotdenen Krummstaben unb bent fiirstllchen Einkommen, ganz unahnlich jenen galilaischcn Fischern, als beren Nachfolger sie sich so gerne beriihmen, find nicht etwa von Hause aus abgesagte Feinde von Geld und irdischen Gfi-lern, verschmahen auch siir ihre hochstcigene Person durchaus nicht die Staatsgelber, den Genutz und Besitz wie die schonungslose Ausbeutung von Staats-domanen. Selbst durfen sie sich masten vom Gute des Staates und dort vom Speck hermiterschneiben, wo er am dicksten sitzt; aber der Untergebene, der arme Dorskaplan, der darbende Landpfarrer, der die Last unb Hitze des Tagcs getragen, ber barf bet Verlust der fiirstbischoflichcn Gnabe ja nichtS hinnehmen vom mobernen heidnifchen, freintcmrerifchen unb ketzerischen Berfassnngsstaate. So will es kir-chenfurstlicher Absolntismus, damit der Priester sich ja nicht als StaatSbiirger fiihlen terne, fondern als willenloses Werkzeng seines Kirchcnobern verharre und wirke. Kein Wunder, wenn die Pflanzschulen liche unb uncrschopfliche Steinsalzlager besitzt, bah man sich fast fcheuen mutz, das Quantum berfelben in Zisiern auszusprechen. Es ist begreiflich, bah unter solchcn Verhalt-tiiffen das deutsche Reich in ber Weltausstellung auch durch sein Salz (Kochsalz unb Steinsalz) glan-zend teprascntiert ist. Wir finben bort eincn mach-tigen Block Krystallsalz aus Statzfnrlh unb ffeinere Krystallc aus Friedrichshall — einer ncuett rofir-tembergifchen Saline, um die feit wenig Jahren tine neue Stadt angewachfen ist — von autzcror-dentlicher Reinheit und Klarheit. GemahleneS Krystallsalz von blenbenbtr Weitze brachten die Salinen Stahfurth, Leopolbshall, Erfurt unb Friedrichshall. Grob- unb feinkorniges Kochsalz wurbe ausgestellt von ben grohherzoglich heffifchen unb badifchen Salinen Kreuznach unb Diirrheim unb von ben prcu-tzischcn Salinen Lfineburg, Schvncbeck, Neusalzwerk, Sooden, Durrenberg und SIrtern. Die technifchen Ginrichtungen oiler btefer Salinen, ihre Sub- und Trockeneinrichtungen sowie ihre Administration find durchaus musterhaft unb die Qualitat ber ausge-stellten Probucte entspricht auch bem hohen Rufe ber ErzeugungSorte. bes Priesterthums sich zufehenbs entvolkern, kein Mannescharakter unter folch granfamem unb hcrz-losem Druck inehr bent heiligeit Bcrnse sich wibmen will, ber religiose Sinn bes Volkes aber verkfim-mert ober inuncr tiefer in bie Nacht bes Aberglau-bens unb ber geistigen Horigkeit versinkt. Politische Rundschau. Laibach, 14. I uni. Inland. Das „Reichsgefetzblatt" verlautbart das sanctionicrte Gesetz inbetreff ber neuen G e -schaftSordnnng des Reichsrathes, welches glcichzeitig mit bent Gefetze fiber die birecten Wah-len in Wirksamkeit trilt. Dasselbe cnthalt manche zweckmatzige Rcuerung, so beispielswcise die Be-ftintutung, dah soglcich cine Nenwahl einzutreten Habe, wenn ein ffliitgtieb bie Angelobung auf die Verfaffung nicht teistet, sic nur unter Beschrankmt-geii unb Vorbehalten ablegen will ober burch acht Tage ben Eintritt verzBgert. Solch eine Bestim-mung hat sich nach gewissen Vorgangenim ultramon-tanen Lager ber Tiroler und Slovenen gewih als nothwendig erwiesen. Sie bietet anch eine Burg-schaft, datz die „staatSrechtliche" Opposition, wenn sic sich cntschlie&t, in den Reichsrath zn kommen, dies vorbehaltlos unb unter ausbrficklicher Anerken-nung ber Staalsgrunbgestze thrnt mutz. Weiter cnthalt bas Gesetz eine Bestimmung geschafilich wich-tiger Natur, nach welchcr bie Function des Prasi-dentcii unb Vizeprafibcnten bezuglich der Ffihrnng ber laufenbeu Gefchaftc bes Houses bis zum Wicbcrzu-sammcntrittc des ReichSrathes fortbauert. Erhohtc Thatigkcit, insbesonbere ungesaninte Vcrstanbigung der Fractionen ber Vcrfassungspartei thut bringcnb noth, insbesonbere bort, wo bie Wahl eines vcrfaffungstreucn Canbibatcn ubcrhaupt in Fragc stcht. Die Physiognomic bes nachsten Reichs-ralhes latzt sich gegenwartig nicht einntal annahernb berechneit. An der Beschickung des neuen Abgcord-nctenhanses burch die Gcsammthcit ber Fodcralistcn ist taunt noch zu zwciscln. Wic vorausznschen war, machen die Jungczechen, welche ben pas-sivcn Widcrstanb gegen die Schulg e setze langst aufgegeben, ben Anfang, urn die Wcndung ber Situation einzuleiten. Ihr Organ, bie »Narodni listy", crklart sich offen ffir ben Eintritt der Czcchcn in ben Reichsrath, weil nur‘ in der „fruchtbaren Tha-tigfeit" bie Zukunft ber Nation liege. Je gewiffcr aber bie Ansficht ist, batz alle vcrsassungsfeindli-chert Fractionen im Parlamente erfcheineit, besto vcrantwortungsvoller wirb bie Stcllung derjenigcn, welchen bicLeitnng ber Wahlbewegung innerhalb ber Vcrfassungspartei zufallt, unb ffir urn so srcvcl-hastcr mfissen alle Bestrebuugen erflart tverben, bie der Zusammcnsassung aller Parteifriifte hemmend in den Weg trcten. In ber Ausstellung bes beutschen Reichs fin-ben wir jene Sorte Salz, welche wir in ber oster-reichischen Abtheilung teiber vcrmissen — bas Bieh-salz, unb zwar theils in feingcntahlenetn Zustanbe, thcils in Leckstcinen. Lctzterc haben bie Form etroa funfjehnpffinbigen Eisengewichtes und in der Mitte ein Loch, mittcls dcssen sic in den Stalluugcn — bem Horn- unb Klancnvich sowie ben Pferden zu-ganglich — frci aufgehongt werben fonnen. Der-artiges burch Beimischung von Eiscnoxyb unb Koh-lenftaub denaturiertes unb fur ben menschlichen Gc-brauch ungcnietzbar gemachtes Salz wurbe von ben Salinen Statzsurth, SIrtern unb Erfurt ausgestellt, wirb ubrigens auch von vielcn attbern Salinen, wic z. B. in Bcrchtcsgaben, Wilhelmsgluck, Friedrichshall rc. erzcugt unb ahnlich bent ebenfalls burch Beimischung von Kicserit ober Glaubersalz bcnaturierten Fabrikssalzc an Lanbwirthc unb Fabri-fantett urn autzerordentlich billigc Preise verkauft. Wolltc man heute — wie bies in Oestcrreich ge-fchehen ist — in Dcutfchlanb bas Viehsalz, von bent in Preutzen allein jahrlich etwa 80 Millionen Kilogramm ober 1,600.000 Zollzentner dargestellt unb verkauft werben, ber Lanbwirthfchaft entziehen, Die Petersburger „Borfenzeitung" crthcilt den wiener Slattern, welche aus bem 23efuch bes Czaren auf einen eroigen Fricbcn zwischen Rutz-lanb unb Oesterreich zu schlietzen sich berechtigt glaub-ten, folgenbe etwas grobe Antwort: „Dicsc wiener Pressc glaubt, datz die Anknnft des Kaisers Alexander unb bie Wieberherstellung intirnerer Bezichnn-gen zwischen Rutzland und Oestcrreich alle jenc Hofs-nungcn zunichte machen werbe, welche die osterrci-chischen Slaven auf bie Slavcnmnttcr — Rutzland — gcsctzt haben. Nach Ansicht der wiener Jour-ttale tnfiffe also die Jntimitiit zwischen den Sabine« ten von Wien unb Petersburg die slavischcn Poli-tifer ernfichtcrn unb ihnen rothlich machen, sich nicht rnehr auf Rutzlanbs Syrnpathim zu verlaffen. Wir unsererseits meinen, batz all diese Aeutzerungen ber wiener Journale nnzeitgematz find und auch nicht die minbeste, in noch so geringem Grade crnstliche Basis haben." Auslattd. Der deutsche Bund esrat h be* schaftigt sich gegenwartig mit einem Gesetzentwurs fiber die Einfuhrung der Rcichsversaffung in Elsatz-Lothringen. Diese bebingt cinige Vcr-anberungett in ber beutschen ReichSversassungs-Urtunbe selbst, welche man, um die Bersassung nicht wieber utnformen zu mfissen, in einem Einfuhrungs-gefetze publiciercn will. Der „Pester Lloyd" latzt sich von Wien schrei-ben: „ (Sin seit langerer Zeit erwartetes politisches Ereignis von bcdeutender Wichtigkeit ist nun ein* getreten, unb Berichte aus Rom haben bavon Kundc gegebcit. Der Allianzver tr ag zwischen bem beutschen Reich unb I t al i en i st ab ge schlos-sen. Scitdem in der versailler Nationalver-sammlung die Rechte sich fest aneinanderschlotz unb imnter deutlicher die Tendcnz hervortrat, nach der Verdrangnng Thiers' vom Prfisibentcnanite ben Staat in eine conservative Stromung zu leiten, wur-dcn vonfeiten ber itatienifchen Regierung, welche ein Wieberauflebcn ber Ilericalen Vclleitaten ber s r o n' zosi schen Legitirntften beforgte, fofort ^ ,n Berlin Verhandlungen eingeleitct, welche einc Der-ftandigung ber beutschen unb itatienifchen Regierung ffir gerciffe Falle sichern follten. Die deutsche Regierung tarn bent italienischen Gesanbten mit voller Bereitwilligkeit entgegen und ein beiben Regierungen sehr wiUtonunener Untstanb biente dazu, ben Ab-schlutz der Verhandlungen, die namentlich vonseite Jtaliens sehr bringlich geffihrt wurben, zu besckleu-nigcn. Man richtete es namlich von preutzischer Seite so ein, batz ber ebtn in Wien weilenbe Kron-prinz bie Ruckreise fiber Jtalien machte, allerdings auf einem recht weiten Uinweg, den man aber^ da-durch ertlarte, datz der Kronprinz sich cinige Tage Fortsetzuug in der Beilage. "WW so wiirbe zuvcrlassig ganz Dcutfchlanb gegen eine solche nicht allein das allgcmcinc Jntcrcssc, sonbern auch die Landessinanzen fchwer fchadigende Matz-reget protcsttcrett. Von ben fibrtgen auf der Ausstellung oerttef tenen Staaten ist es auher der franzosischen Colonic Algier unb Jtalien, die sich beibe nur durch klel-nere Musterslufen prasentiert haben, noch Rnma-nien, welches Salz ausgestellt hat. Dieses Lanb ist autzerorbentlich salzreich unb bie ganze sublichc, bet tertiaren Formation angehorenbe Abflachung ber siebenbfirget ober orientotischen Karpathcn, vom Altflussc fiber den Sercthflntz hinaus bis zum Pruth ist falzffihrenb. Sowohl in ber Walachei als auch in der Molbau find grotze Steinfalzwerke, von benen bie ersteren ben autzcrordenllich wcitzen und schonen »Slanik" producieren. Das moldamsche Salz ist lichtgrau bis dunkelgrau, theilweise sogar fchwatzlich, gibt aber demungeachtet nach bem Ver-tnahlen ein wcitzcs Pulvcr. Beibe Salzsortcn abet geben beint Zerstotzen ober Reiben eincn sehr unan-genehnten, petrolcumahnlichcn Geruch, ein Umstanb, an ben man sich in Rumanien, Bulgatien unb Serbtcn berart gewohnt hat, datz man denselben als cm Beirage z«m '„vaivachet! Tagvlktt" MI 184 bom 14. Junk. in Jtalien crholen und die Brennertour kennen lernen rootle. In Mailand nun traf der Kronprinz bed deutschen Reichs mit dem Kronprinzen Humbert und mehreren italienischen Ministern zusammen, und die Berichte, welche nach Rom und nach Berlin erstattet Worden, machten es miiglich, dah sofort ein form-licher Vertrag zwischen dem deutschen Reiche und Jtalien abgeschlossen routbe, welcher fur die Haltung der beiden Machte in cinzclnen, beide betresfenden Fallen die pracisesten Bestimmungen enthalt." Ob der Vertrag wirklich schon ganz formuliert sei, wollen ivir dahingestellt sein lassen; dah aber in lctzter Zeit nach dieser Seite hin in Berlin bedeutsame Schritte gethan worden find, konnen wir vollkommcn bcsta-tigen. Unter diesen Umstanden ist es allerdings auch wahrscheinlich geworden, datz Victor Emanuel nun doch in den sauren Apfel beitzen und nach Wien und Berlin tommen wird. Das Cabinet Broglie hat am 10. d. in dcr Nationalversammlung einen erftcn Sieg in ci'ner prinzipiellen Frage erruugen. Da es sich um die Billigung ciitcr Mahregel zur Kuebelung der republikanischen Presse handeltc, kann der Beschlutz wetter kein Erstaunen erregen. So uneinig die Majoritat intrefs des „zukuustigen" Herrschers ist, so einig ist sie in Bekampfung der Republikaner. Das von Gambetta verlesene ministerielle Schreiben an die Prasecten beweist ubrigens, dah das „Mini-sterium des Wunders" zu sehr irdischen Mitteln greist, um seine Mission zu ersullen, sowie der un-verhullte Cynismus, mit welchem der Minister des Jnnern dessen Jnhalt aucrfaimt und vertheidigt hat, zeigt, dah die sranzosischen Gesellschastsretter ihre „mo-ralische Ordnung" durch die vcrwcrslichstcn, corrup-testen Mittet, rote sie selbst das zweite Kaiserreich vssentlich zur Schau zu tragen Bedenken trng, roie-derherzustellen cntschlosscn find. Die Republikaner werben einer uahezu iibermenschlichen Geduld und Charaktcrscstigkeit bednrfen, um dem provocatorichen Treibcn der Monarchisten gegeniiber die jetzt mehr als je nothwendige Ruhe zu bewahren. Castelar bereitet ein Rundschreiben an die ^chte iiber die Blutthaten der Carlisten Die Welt wird dem Minister fur biese That zum Danke verpslichtet sein. Es kann nur von Bvrtheil sein, wenn bic Miichte ersahren, roic man Kronen crwerbeit roill, und roie gewisse Pratcndenten das mouarchische Prinzip durch Banditenthum be-sudcln. Von der spanischcn Grenze kommt serner die eigenthiimliche Nachricht, dah Santa Cruz in Echalar die k a t h o l i s ch e Republik mit Cabrera als Prasidenten ansgcrufen und bic Carlisten unter Martinez und Dorronsoro zur Anerkennung dieser »even Regierung anfgefordert Habe. Das an Cu-^ivsitiiten rciche Spanien ware somit mit cincr neuen Merkwiirdigkcit beglnckt worben. Die Republik — mit bctn Scheiterhaufen daneben, gcwih cine Sellenhcit. Die ncueste Ueberraschung aus ber Stabt bcs titrkischcn Sultans bietet bie Erthcilung eincs neuen grohherrlichen F c r m a ns an ben Khebivc, ber burch sein pcrsonlichcs bevotes Erscheinen beiitt Sultan Hahn im Korbc geworden ist. Der Fermati crneucrt dem Khedive seine alten Rcchte und gesteht ihitt in Verwaltungsangelegenheiten Unab-hangigkeit von der Austimmung des Suzerans zu. Dies schlicht osfenbar auch unbegrenztes Schulden-machett ein. Auhcrdcm wird dem in Gnaden aus-genommenen Vasallen das Recht zugcstandcn, sowohl den Esfectivbestand der Armee zu erhohen, als auch mit sremden Machten Vertrage abzufchlichcn. Zur Tagesgeschichte. — Werth einer Kartoffel. Professor Tyndall gab sich, nach einer Notiz des ..Engineer", die wenig dankbare Miihe, den Werth zu beleuchten, welchen eine Kartosfel reprafenlieren wllrde, die nach Verlilgung aller anderen ale ein Unicum noch iibrig bliebe. Diese einzige Kartoffel roflrbe die Mbglichkeit bteten, bie gattze Welt mit dem unschatzbaren Nah-rungsmittel zu versorgen. Wenn sie versetzt nur einen Snellen von zehn Slllck producierte, rntihte bcren roeitcre Fortpflanzung in zehn Jahren jehntaufenb Millionen, also eine Menge ergeben, genUgenb, bie ganze Erde mit ©amen zu verfehen. Der wirkliche Werth dieser Kartoffel rotirde dann so gtoh sein, bah es beffer ware, Lonbon oder Newyork wiitben ganz zerflort, als es gittge jener Knollen der Welt tietloren. Der Herr Professor roar mindeftens so freunbltch, Wien mit ber mternationalen AuSstellung nicht in die Schiitzung ein-zubeziehen. — Ruffifche Studentinnen. Die rus-sische Regierung ist liber das Trciben ber rufsifchen Studentinnen in Zllrich auf bas genaueste bahin unter-richtet worben, dah die gegenwiirtig dort weilenden 108 jungen Damen — bie Zahl deter aus ben an-beren europiiifchen Staaten tetragt noch nicht 20 — nicht von WissenSdrang getrieben werden — sie kbnn-ten benfelben in vollstem Umfange in Petersburg unb in Moskau befriedigen —, (onbern bah sie als ge-fcihrlichc Werkzcuge der ruffifchen Emigration im Dienste ber extremstcn Parteien fungicren unb zugteich der sittlichen Entartung anhcirngefallen find. Indent biese Thatfachen in einent officiellen Artikel bcs „NeichS-Anz." atiMhrlich festgestellt werden, macht die Regierung alien Dtujsinnen, welche bie Univerfitat unb bas Polt;technicum in Zurich befuchen, befannt, bah diejenigen von ihnen, welche nach dem 1. Jiinner 1874 noch forlfahren, Vorlesnngen an diesen Anstalten zu hiiren, nach ihrer RNckkchr nach Ruhlanb zu keinerlei Beschiiftigungen zugelafsen werben, flir welche die ®e« nehmigung ber Regierung erforberlich ist, unb auch nicht zu irgenb einem Examen obet irgenb einer rus« sischen Lehtanstalt Zutritt erhalten werben. Dabei roitb bie Hoffnung ausgesprochen, bah biese frUhzeitigc Wat-nung bet Regierung bie ttaurige Rothroenbigkeit er« fpaten roetbe, irgenb jemanben biefen Beschtcinkungen zu unterwerfen._________________________________________________ Local- unb Provinzial-Angelegmheilen. — (AuS bem VeteinSleben.) Det laibachet Ftanenvetein zur Hilfeleistung fltr Dcr« rounbete unb (tanke Krieger, Dann invalid gerootdene Soldaten, beren Witwen unb Waifen wirb am 16tcn Juni l. 1.11 Uhr vormittags in bet Wohnung bet Botstehetin Frau Antonia Freiin v. Cobelli-Schtnib-burg (neuer Markt HS.-Nt. 219) eine Genetalver-(ammtung obhalten, zu welcher die Mitglieder sowie Frauen unb Friiulein, welche bem Vereine betzutreten roiinschen, zu erscheinen eingelaben werben. Aus bet Tagesorbnung stehen: 1. RechenschaftSbeticht flit bas abgelaufene Veteinsjaht; 2. MagazinSeffecien-Schluhtechnung fiir bas Veteinsjaht 1872/73; 3. Kaffe-Schlnhtechnung fiit bas Veteinsjaht 1872/73 ; 4. Bot« anfchlag flit bos Veteinsjaht 1873/74; 5. allfiillige Anttiige einzelner Mitgliebet; 6. Neuwahl bcs AuS-schufies flir bas Veteinsjaht 1873/74; 7. Wahl bet Votstehctin unb zweier Stettvertreterinnen fttr baS VcrcinSjahr 1873/74 butch ben ncugcwiihltcn Ausschuh. — (Dutch Ha gels chlag) wutben bie SBcingfivten in ber ©teuergemeinbe Dtasik am 30. v. M. schwet beschtibigt. Die k. k. BezitkShauptmann-fchaft Tfchetnernbl hat betreffs ©teucrnachtaffes bie Ethebungen bercitfl eingeleitet. — (Ein ©chabenfeuer), welches am 6. b. in bet Heuschupsc beS GtunbbcsitzctS Johann Pobjeb in Olsevk, Bezitk Ktainbutg, zum AuSbtuch fam, verzehtte bic fammtlichen Wohn- unb Witth-schaftsgebaube fammt HauSgetLthen beS genannten BesitzetS. Die EnlstehungSutfache ist berzeit noch un» befannt. Die etwiihnten Objecte waten gegen Btanb-fchabcn mit 600 fl. vctstchctt. — (In ben Oefangenhiiufern) ber fechs bem grazer ObetlanbeSgctichlc untetstehenben Gc-richtehbfe erfter Jnstanz belief sich ber HLftlingSstanb mit Ictziem Mai 1873 auf 898 Jndividucn, root-unter 782 Manner unb 116 Wcibet waten. Von ber ©csantmtzahl ber Jnhaftietten roarcn 319 Unter« fuchnngSgcfangene unb 579 fferketftrtiflingc im all-gemeinen. Diefe letztercn zctfallen wiebet in 506 KetkcrsttLflingc mit einer ©trafzeit bie zu einem Jahte unb 73 Ketketsttaflinge mit mehr ale cin-jiihtiget ©trafbauer. Die letzte Katcgorie besteht aus 56 Mamtetn unb 17 Wcibctn. Nach auSgeftanbcner ^'Uriurn dcr ©itte des Salzcs ansieht und dcshalb l?8 riecheude Salz bem nicht viccheitden ungarischen @nfzc vorzieht. Die Salzbcrgwcrkc in Rnmcinien sind Staats-eigenlhum, unb cS rocrdcn dort Striiflinge als Ar« bciter verwenbet. Seit cinigen Jahren ist bie ruma-fiifche Regierung mit ihrcttt Salzc auherorbentlich vat Prcife gestiegen unb hat bttburch dieses unent-.^NicheLebensbcdltrfnis, cbensalls ohnc Nucksicht auf . .Ic Biehzucht zu nchmen, ettonit verthenert. Da ®Ie Ealzcrzcugung vicl grohcr ist als ber Bcdarf 666 Lanbcs, so exporticrt Rumanien Salz nach Bnl-garien und Serbien jahrlich fast 500.000 Zentner. In ber ruinanischen Abtheilung fehcn roir mch-rerc Kolosfalblocke von weihem walachifchen Slauik »nb grauem molbauifchcn Stcinsalzc. In, Handel aber kommt dassclbc in unregctmahigen Format-Uiicken von 50 bis 130 Pfnnd Schwerc vor. Aus der Griihc und dem contpactei, Korne der ans-gestellten Bliicke laht sich cinerseits auf die Mtich-li9keit und Homogeneitat der Salzlager schlichen, andcrerseitS aber zeigeu sic, dah bie letzteren srci bott Schniireu von Anhybrit (roasserlofem Gyps) stnb. Was ben Werth der verschiebetten Salzsorten, b. h. den Gehalt derfelben an dem eigentlichen unb rocfcntlichcn Bestanbthcile, bem Chlornatrium, betrissl, so sind die reittett burchsichtigen Krystallsalze von Wieliczka, aus ber Marmaros, von Stahfurth, Friedrichshall und dcr Slanik aus Rnman'cn eitt-anber fast gleich, ba sic atic bcinahc aus reincm Chlornatrium bcstchcn. Das gemahlene Krystall-salz von Stahfurth, Erfurt unb Fricbrichshall enthalt in 100 Gcwichtsiheilen taunt 1 Pcrzcnt An-hydrit. Die rcincrcn Salzsorten aus ber Marmaros unb aus Maros-Ujvar, so roic sic tut Hattbel vor-kommcn, stub ctwa von gleicher Reinheit, sowie bas Steinfalz von Wilhelmsgluck, von Berchtesgabeu unb ber in ben Salzbcrgcn von Jfchl, Hallcin :c., aus bem Hasclgcbirgc gcwonncne sogeuanntc Berg-kern, von bem im Pavilion bcs osterrcichifchen Finanzministcriums schiine Excmplare unb einige von ihnen von rother Farbc ansgestcllt sind. Allc biese in grohcn Stncken in bett Hattbel kommenben Steinsalzsortcn sind dahcr jedensalls rei* tier als die Sleinsaljblocke von Stahfurth unb Erfurt, welche mit ©chnitmi von Anhybrit bnrchzogen sind und circa zroei bis acht Perzent von lctztcrm cnthaltcn. — Elroas mehr unb bcsondcrs mit Gyps, Chlormagncsium -c. venmrcinigt sind fast a lie Kochsalzc, von denen die rcinstcn nahe zwei Pcrzcnt, bic unreineren auch bis zehn Pcrzcnt ber letztgenann-tcn Substanzcn cnthaltcn. Dcr Vcrbrauch von Salz ist citt immenscr. Jcbcr Mcnsch debars jahrlich burchschnittlich 15 Pfunb Salz, unb bie Viehzncht, ber Ackerbau unb bic Jnbustric cottfumieren grohc Masscn bavon. Die osterreichisch-nngarischc Monarchic probncicrt atiein jahrlich ungefnhr tteun Millionen Zentner, ebenso-■tricl bas beutfchc Reich unb Europa ctwa 90 Millionen, an denen England allein mit 33 Millionen Zentner participicrt. Von dicfctn ungehcuren Salzquantum wirb ungefahr bie Halsle als Spcisesalz fur bie 280 Millionen Einwohncr Europas, die anbere Halftc als Viehsalz, Jnbustri'csalz unb zum Expvrtc in bic anbcreit Weltthcile verwenbet unb verwerthet. In zwei Steinsalzsortcn, namlich bet Kalusz in Galizicn unb bei Stahfurth in Preuhcn, kommcn glcichzcitig mit dem Stcinsalzc, unb zwar im Han-genben ber Salzlager, Kalifalzc vor, von bcnen beibc Wcrke Muster ansgestcllt haben. Diefe soge nanntcn Abraumsalze sinben maffenhafte Vcrwcnbung unb fittb von hoher Bcbcutung fiir bic Lanbwirth-schast and Industrie. Strafhast erhtelten im Monate Mat t. I. 208 Jnbivi-buen ihre Entlassung, wiihrend 22 miinnliche Striiflinge zur weitercn Strafausstehung an die I. k. Strafanstalten in Karlau und Laibach und drei weibliche Strtiflinge in die Correction-« und Strafanstalt nach Lankowitz ab-geliefert wurden. Endlich wurden 19 Striiflinge den einzelnen BezirkSgerichten zum Vollzuge der llber sie verhiingten Strašen zugewiesen. Die Sterblichkeit war im Monate Mai d.J. unter den Haftlingen eine ver-hitltntSmiitzig bedcutcnbe, denn c8 starben in Cilli drei miinnliche und zwri weibliche, in RudolfSwerth und Leoben laber je tin miinnlicher Hiiflling, daher find im ganjen sieben Jndividuen verstorben. Mit E«de deS Monates war ltbrigenS der GesundheitSzu-stand wieder tin ziemlich giinstiger, denn eS betrug am letzlen Mai der Krankenstand nur 53 Jndividuen. Am gUnstigsten war dieSfallS Leoben, welcheS am 31. Mol keinen Kranken beherbergte. Samstags-Plaudereien. In halt: Sin hvfliches Ansnchen. — Es „stremayerlt." — Bis zum 16. Jahr. — Frohnleichnam. — Der Schah. Jch bin heute wirklich in einer schauerlichen Ver« legenheit barttber, welchen Sloffe- ich rnich von Rechl« und be- AnonyrnuS (w8aib. Ztg." Nr. 131) wegen bemtichtigen sollte, urn nichl abermalS mit ben Plau-dereien in bit SonntagSnummer verwiesen zu werben. Seit btm Erscheinen be- genannten JnserateS. flieht rnich ber Schlaf, Tag unb Nacht ist mein Sinnen bahin gerichtet, einmal wenigsten- bem unberufenen Kritiker gerecht werben zu kSnnen; mit Mlthe nun fanb ich ein Mittel, mit irelchem un- beiben unfehlbar geholfen ware, unb daS ist: mein HLfllicheS Ersuchen an ben AnonymuS, mir beim Zusammenstellen ber Plaubereien an bie Hand gehen ober boch wenigsten-fiir eine kurze Zeit seinen Scharfsinn unb sprithenben Witz Uberlaffen zu wollen. Man fann’8 eben nichl alien recht machen; roic ich biefe Wahrheit an mir selbst jetzt bitter erfahren Habe, so geht es Sr. Excellenz bem Herrn UnterrichtSminister Stremayr um (ein Haar beffer. Ein Erlatz be-felben niimlich verordnet, datz die Schulkinder von ben Lehrern strenge zu ben ReligionSUbungen, Beicht, Kirchenbesuch, Betheiligung an Procesiionen u. s. to., anzuhalten finb. @inem Bitrgerschuldireclor, Herrn Bodies, ber zugleich Be. zirksschulinspector war, ist bieser Erlatz boch elwaS zu , k a t h o l i s ch " vorgekommen, er dernonstrierte in einer Berfamrnlung bagegen unb wurde, wie befannt, seine- Arnte« ale Inspector entsetzt. Biel hatten wir ohnehin nicht von dern „liberalen" UnterrichtSminister erwartet, datz er es aber so arg aus bag „kalholisch Machen" abgesehen hat, baS hatte un- beinahe — Lberrascht. Gesllgiger al- Herr BobieS war der tla« genfurter Lanbe-schulrath, welch« den Beschlutz eineS Bezirk-schulrathe-, datz bie Kinder (ich an den Lfsent-lichen Umgiingen, aufl sanitaren GrUnben niimlich, nicht zu betheiligen haben, ausgehoben, jedenfalls eine natiit« liche Folge be« famofen Erlasse- — unb ba foil mir jtmanb behauplen, eS „strernayerlt" nicht? Da wiirde mir ba- jtingste italienische Gesetz schon beinahe beffer gesallen, batz Knaben ober Miidchen unter 16 Jahren zu gewiffen Arbeiten, Ballet, SeiltLnzerei u. s. w. nicht herangezogm werben diirsen. Auch in Mac Mahonien existierl ein iihnliche- Gesetz, in Oesterreich hingegen gibt e» nur eine .Hegezeit" bis zum 14. Jahr. Sonberbat ist es boch, dieses italienische Gesetz; tanzen bUrftn j. B. die Miidchen nicht biS zum 16. Jahr, aber heiraten; mit 15 Jahren Miidchen in den Ehe« stand treten zu sehen, ist in btm Lanbe ber Orangen und Brizanten nicht- neueS, da- dllrfen sie wohl. Heiraten — welch befeligenber Gebanke fUt tin junge-Herz, welch erhebenbe- Geftthl fttr liebeSburstige ©eeten. — Sie haben gewih am Frohnleichnarn-tage bit hunbert unb obetmale hundert schonen unb reizenben Frauen- unb MSbchengejlalten zu bewundern ©elegen« heit gehabt, Blonbinen unb Brllnetlen, in herrlichen bufUgtn Toiletlen, schwebten gleich Sylphiden vor un« seren Augen bahin; manch bebeulungevofltt Blick wurde gewechselt, manch freunbliche- Kopsnicken eni« zUckie die Berlreter be, starten Geschlecht-; ber Himmel selbst fchien seine Freude baton zu haben, benn wir hatten, bormittag- wenigsten-, eine« prachtvollen Som-mertag. Schabe, batz wir nicht Muselmiinner finb unb un- gleich ein Dutzenb solch zarler GeschLpse nehmen bitrsen. Doch wer weitz, ob wir un- hinein-siinben; ber Schah von Persten, ber sich brci seiner Serailbamen nach Europa mitgenommen, wurde ber« selbcn schon in Mo-fau libetbrttffig; ber Beherrscher Persten- tnachte jeboch kurzen Prozetz, er schickle sie plvtzlich per Exlrapost nachhause zurllck. HciuSlicher Zwist war bie Ursache bieseS EnlfchlusieS; wenn's bei un- auch so ginge, wer weitz wie viele R e t o u r-sendungen ba tiiglich zur Aufgabe kiimen. Ferbinand Kaiser. Die Bolksschule in Oesterreich. Die Schnlstatistik ber ci-leithanischen Liinder deS Reiches enthiilt folgenbe intereffante Daten: In Oesterreich befinben sich aus einer Quadrat-meile 2 7, also nahezu drei Schulen. Das VerhiillniS in ben einzelnen Liinbern ist aber ein ganz anbereS; benn wiihrenb in Bvhmen, Miihren unb Schlesien mehr als 4, in Niebervsterreich 3 5, in OberLster-reich 2 3 Schulen aus eine Quabralmeile fommen, gibt eS beren in Salzburg, ©teiermarf, Kiirn -ten, Krain, Jstrien unb Galizien noch nicht zwei, in Dalrnalien unb ber Bukowina kaum eine. In ben brci letztgenannten Liinbern unb auch in ben meisten Alpenliindern ist bie Zahl ber beflehenben Schulen offenbar zu gering, urnsomehr als in ben letzteren Liinbern noch bie Constiluierung bet Schulgemeinben mit ben zerstreuten, einzeln licgenbcn Ansieblungen ein Hinbetnis flit ben fleitzigen Schulbesuch wirb, ja denselben in bet ungUnstigen Jahte-zeit ganz nnmLg-lich macht. In CiSleilhanien ergeben sich durchfchnittlich 126.6 Kinber auf eine Schnle unb 80 9 auf eincn Lehrer. Es ist alfo in letzterer Beziehung da- com Volks-schulgesetze selbst vvrgezeichnele Berhiillnis ber Lehrer zur Schiilerzahl im ganzen noch lange nicht erreicht, benn § 11 forbert bei einer Schiilerzahl eon 80 bie Bestellung einer zweiten Lehrkrasl. In ben einzelnen Liinbern stellt sich biefe« Berhiillnis fehr verfchieben. Es fommen in NiederLsterreich 76, in Obervsterreich 90, in SleUimatf 91, in Tirol 45, in Bohmen 102, in Miihren 97 unb in Schlesien 103 Kinder auf einen Lehrer. Gering ist bie Zahl ber auf einen Lehrer cntfallenben Schiller in Galizien, ber Bukowina unb Dalrnalien; in biefen Liinbern ist bie Ur-fache in bem fchwachen Schulbefuche Uberhaupt zu fuchen. Im ganzen zeigt sich ein grotzer Mangel an Lehrkriiften. Als Grunblage fiir bie Constalierung ber fchul-pflichligen Kinber kann nur bie letzle BolkSziihlung bienen. Diefelbe crgab fiir CiSleilhanien 3,410.100 Kinber im schulpflichligen Alter, b. i. vom vollenbeten fechsten bis zum vierzehnten Jahre, bie Nachweifung ber BezirkS-Schuliufpectoren 2,245.964, alfo um mehr als eine Million ober 34 Perzent weniger. Es ergibt sich barauS bie keineSwegs erfreuliche Thatsache, bah ber relative Schulbesuch, bie Quote ber fchulpflichtigen Kinber, welche wirklich die Schule befuchen, sich weil getinget herausftellt, als dies nach frilher ange-stelllen, auf Grund bet DiLcefanauSweife auSgcfilhticn Berechnungen ber Fall zu fein fchien. Nur in Obervsterreich, Salzburg unb Vorarlberg befuchen volle vier Fiinflel der im fchulpflichtigen Alter stehenden Kinder die Schule; in NiebetSfterreich, BLHmen, Miihren unb Schlesien ist dies noch nicht mit mehr als siebzig Perzent, in Krain mit mehr als sechzig Perzent der Fall. In ©tciermatt unb Kiitnten erhiilt etwaS mehr als die Hiilste der Schul-pflichligen Unlerrichl; in Triest wird biefe Zahl eben erreicht. In ben tibrigen Liinbern aber fleht ber relative Schulbesuch unter ber Hiilfle, unb zwar am tiefflcn in Dalmaticn unb in ber Bukowina mit kaum bem zehnten Theil ber Schulpflichligen. Der Schnl-besnch ber Knaben zeigt sich allenihalben beffer als enet bet Miibchen, unb zwar Uberrogt er in bem Mahe mehr, at- ber Schulbesuch im allgemeinen schwiicher wird. Anbers steklen sich die Nesuktate bet Eintheilung der Schulpflichligen in ben AllerSgruppen vom fech-ten bis zum zwLlflen unb vom breizehnten biS zum vierzehnten LebenSjahre. Es betechnet sich ber relative Schulbesuch ber erflern mit 62.6, jencr bet letztern mit 23 Perzent. Die Unterfchiebe beS relativen SchnlbesucheS wer« ben noch fchiirfer bei Betrachtung ber einzelnen Schnl-bezirke, unb bie labellarifchen Uebersichten zeigen eine lange Stufenreihe eon Bezitkcn, in welchen alle fchnl-pflichligen Kinber wirklich bie Schule befuchen, bis zu fotchen, wo ber Schulbesuch nahezu null wirb. Die Statistik weiSt nach, wie unenblich eiel in Oesterreich fiir bie Hebnng be- VolkSschulwescns noch gefchthen mutz, ehe wit einen Vergleich mil Deutschland werben auShalten ttinnen. Im Durchfchnitt befuchen 57 Perzent Schulpflich-ttge foctifch bie Schnle. Nach ben letzlen Nachweifun-gen ber bischoflichen Consistorien unb Superinlenben-tnren ergab sich ein VerhiillniS con 76 fchulbefuchen. ben auf 100 fchulpflichtige Kinber. Die auf Grund bet BolkSziihlung auSgefiihrte Berechnung stellt ben relativen Schulbesuch um 19 Perzent getinget bar. Literarisches. „Dcr deulsch-franzvsisde Krieg von Sir J. G. T. Sinclair , Baronet, Milglied des englischen ParlameittS fiir Caithnetz. Berlin tint) London, Asher et Comp. 1873. 324 Setter." Der Name des englischen Parlamentsmitgliedcs, des schottischen Baronets Sir Tolemache Sinclair auf Thurso-Castle steht aus den Zeiten des deutsch sranzHsifchen Krieges her noch in vortheilhaflcr Erinnerung. Derselbe, in ftiiheren Jahren selbst Ofsizier, hatsich mehreremale auf dem Kriegs-schauplatze aufgehalten, (emit Deutschland und Frankreich genau, Hat ersteres kurz vor mid wahrend beS Krieges be« reist, uach der Schlacht von Sedan die Schlachtfelder und Ambnlanzen als ein ausmerksamer Beobachter besucht und ist in wiederholten ausfiihrlichen Zuschrifteu an die »Times" belt „Moriiing Advertiser" ttitd attdere Blotter, sowie in Flugschritten und bffeutlichen Vortragen fiir die deutsche Sache und wider die englischen Gegtter derselben und ihre Beschuldigungen und ganzbesonders fi!r Dentschlands Recht zur Wiedcrerwerbung von Elsasj und Deutschlothringen mannhaft eingetreten. Ueberall in seinen umfaugreichen Artikeln verband er lobenswerthe Unparteilichkrit mit bev gerechtesten Auffaflung der Sachlage. In einer iibenaschend genauen unb durchaus der Wahrheit eutsprecheuden Weise schildert er iusbesondere das grausame und verlogeue Wesen der Franzoseu, so wie die manuhafte nnd gerechle Hand-lungsweise der Dentscheu, belegt die angefiihrtenThatsachen mit Beweisen, so datz man den aufmerksamen Beobachter des Kriegsschauplatzes uirgends vermitzt. Der schottische liberate Bertreter hat redlich das Seittige dazu beigetragen, vatz sich die Sympathien des gebildeten England fast ausnahms-los der ehrlichm dentschen Sache zuwandleu. Selbstverstand-lich ist es von hohem Juterefse, die Ansichien etnes feittge« bildeteit, unabhaitgigen Anslanders liber ben Charakter der beiben streitenden Nationen und itber ben blutigen Kampf selbst, iiber die HLHe ber Kriegscontribution, liber die Ab-tretung von Elsatz und Lothrtngen n. s. to. zu hvren, bie doch bei alter Vorliebe fiir die eine oder die andere Nation im ganzen uuparteiischer ansfallen werden, als die Aus-ftihruugen eittes eittheimischen ErzahlerS. Der Verfaffer Hal nun in dem vorliegenden Werke seine Publicationen zur Zeit des Krieges, seine llrsachen, seine Geschichte unb Wir-kungen zusammengefatzt und davon auch eine deutsche Ans-gabe veranstaltet. Er nennt diefelbe mit Recht eine Verthei-digung der d e u t s ch e n Sache vom Standpuukte der iitternationalen vffentlichen Meinung. Dieselbe entholt aber auch die in den »Times" und anderen Zeitnugen wiihreitd des Krieges erschienenen Briese, ein ergSnzendes Kapitel iiber die thatsachlichen und wahrscheinlichen FolgkN des Krieges, Citate aus etroa 150 englischen, franzLstschen »»,d deulschen Schrieftstellern liber biefen ©egett(laud, ferner ein Verzeichnis ber franzvsischen Niedetlagen und Siege seit dem Jahre 1000 nach Chr. bis auf die neueste Zeit (wir erwahnen daraus mir die interesiante Thatsache, datz die Franzosen die verschiedenen dentschen Stamme im Lanfe ber Jahrhnnderte 67 mat geschlagen habeit und von ihnett 68mal geschlagen worden find), mit Karten ^des deutschcn und fvattziisifcheit Gebietes in den Jahren 1526, 1812 »»d der Gegemvart. Wir tiiimen das Werk allen Freunden ei-tier gehaltvollen Lectiire nur angelegendlichst empsehlen. — Zn beziehett durch die Buchhandliing v. Kleitttttayr & Bamberg. Witlemng. Laibach, 14. Juni. Morgens iriibe. Vormittags Ausheiternng, (pater toed!" felnde BewLlknng. Schwacher Nortioest. W d r nt c: Morgens 6 Uhr H 13 2°, nachmittags 2 Uhr + 23 6° C. (1872 + 239°, 1871 + 22’5°.) Barometer imSteigen,731-26 Millimeter. Das gestrige Tagesmittel der Wtirnic + 13 7°, nm 4 4° unter dem Normale. Der gestrige Niederschlag 18 55 Millimeter. — (Zur 93 inf en t rife.) Zufolge glaubwllr-diger telegraphischen Meldungen von Wien beschloh die gestern um Millernacht endigende Finanzcommifsion die Bildung eines Aushilfsfonds im unbegrenzten Betrage bchufs Effectenankaufs und DiScontierung von Wechseln ber Manufacturbranche. Ein Executiv-comite, bestchend aus einem Mitgliede des Finanz-minifteriume, ber Nalionalbank, Creditanstalt, Baron Rothschild uttb anberen, Hat sich gebilbet. DieGeriichte Uber das Falliment breier grotzen Jnbustriellen besta-tigen sich nicht. — (Zur Notiz.) Dem heutizen..Tagblatt" liegt fiir fammtliche Abonnenlen die Priinumerations-Einladung auf Georg von Gaals „Allgemeinen dcut-schen Musterbriessteller" bei. Bestellungen hierauf liber« nimmt bie Jgn. v. Kleinmayr & Feb. Samberg’fche Buchhandlung in Laibach. Eingesendet. Soeben eiitqetroffen, und empfehlen zur gefalligen Einfichtnahme (320) Cine neue Sendung mit und ohne Goldrahmen von ft. 10 bis ft. 40. Zahlbar tit Rate«. Kataloge gratis. I.v.KleilMMyrL F. Lamberg's Buchhandlung in Laibach. Angekommene Fremde. Am 13. Juni. Hole! BElefaiat. Turnovsky, k. k. Bez.-Sccretar, Bil-lach. — Brcser, Handelsreis., und Stalzer, Private, Gott-schee. — Krabuer, §blSm., ©bttenij. — Zehntrizzi und Somazzi, Triest. — Schoza, Soderschiz. — Schuster-jchi^, GSrz. • Hotel Eui'0|)n. Reckier, Csauder und Lichtenstein sammt Frau, jtflte., Wien. — Fraulein Palme, Stock-holm. — Krausencck, Triest. Kaiser von Oesterreleh. Reisel, Schristsetzer, Triest. — Dolfs, Kiirschner, Marienburg. Slohren. Ruh, Agent, Triest. Sternwarte. Supaucic, k. k. Gericktsbeamte sammt Verwaudten, Sittai. — Dereaui jammt Frau, Hdlsni., Seiftnberg. — Rozman, Gruudbesitzer, Rudolsswerth. 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Geld bto. dto. dst. in Silb. 72 r,o rose von 1854 ...; ‘S-tofc von i860, gauze inn'_ 8o|e eon I860, Fiinsi. Priimiensch. v. 1861 .Iisg!— drundcntl.-Obl. f teierraart zu 5 pEt. »»inter.. Rvotn. J>. SilftenUnt 5 » Sjaatn zu . . 5 „ ^?at. u. Slav. 5 ,, »lebenbutg. zu 5 „ Action. Siationaibam Union - Ban? ' ' <$retitanflait ' ' 8ngIo.=oflett.®anI *>• Ceft. Bodencred.-« " 5*. HYP°th..«ani' yteiet. Escompt.-Bi gtiwco - Austria . ' Ferd.-Nordb. . »itebabn-Oefcfflit. . »»if. Mis-beth-Bahn. M-Ludwia-Babu. . §»34": f'lWlb»gium. Baha . Pfandbriefo. Ration. 6.SB. vnloSb. S®8. Bod.-Sreditaast. SS. »ft.Bod.-Sredit. *'»• is 88 a. tfltfj. . 72.75 Ware I 67.75|Deft. Hypoth.-Bank. Prioritats-Obl. Sitdb.-Ges.zu 500 Fr. dto. Bons 6 pEt. Nordwb. (10V fl. CM.) Sieb.-B.(800fl. o W.) StaatSbahn pr. Stiia StaatSb. pr. 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Mein Geschiilt ist bekanntlich daa iilleHle und allerglikeUllelmte, indem die bei mlr Betheiligten schon die grOsBten Hanpt-’ gewinne vonTlialer 100.000,60.000,50.000, oftmals 40.000, 25.000, 20.000, sehr haufig 15.000, 12.000, 10.000 etc. etc. und Junget in den) im Ulonat Mal d. J. stattgehabtcn Ziehungen »II« Gesanimt - Sum me von fiber 100.000, > Thaler laut amtllchen CeivlnnllMen bei mlr gewonnen liaben. (310—G) Laz* iamit Colin in Hamburg, Maupt-Comptolr, Bank- und Wechselgeschiilt. Sparkaffe-Kundmachung. Der Verein der train. Sparkasse hat in ber Generalversammlung am 20. Februar d. I. zur Ermvglichung des Besuches der wiener Welmusstelliing fiir vermogensiose Gewcrbsieute den Betrag pr. 1200 fl. bewilligt. . Diesemnach hat die Direction 20 Reisestipendien a 60 fl. bestimmt, fiir welche hiemit der Concurs mit dem Bemerken ausgeschriebcu wird, datz die Bewerber ihre von der Gemeindevorstehung vidierten Gesuche bis zum 30. Juni d. I. der Sparkasse-Direction zu iiberreichen haben. Bei der Verleihung erhalten jene Bewerber den Vorzug, welche uber lobenswerthe Leistungen und Verwendungen so wie iiber eine entsprechende Vorbildung den Nachweis ttefern werden. Fur den Fall, als dem Bewerber ein ahnliches Stipendium von Seite des hohen krain. LandeS-ausschusses oder der loblichen Stadtgemeinde Laibach bereits verliehen rourbe, ist dies im Gesuche an« zusiihren. (325—1) Laibach, 10. Juni 1873. Direction der krain. Sparkaffe. o cti I I pa j« o o s*“' CM 0 1 «1 U i o ■o cti s k. <52 « 5 iilfi® 1 ™ 32 a •.38** •|v£| tciS _ >. M g J3 tz - UD ra ti S-g 8 rSZ s S JtS 'Z «2 L 9 *>:S_§ aEig a ■* a 'g J S d 8 S ti L rt •s g s-ss 02 ■ MU C3 ri jo * ti^ rt S 5 5 Sl fa 8 8 «-8-2 s Z -Sag 3*? £sa . s* «a S*M* _5 •* c8 6 t-TN fa^5 SII sl 5 1 *.a« h s ti g«®-3 x T^® N S* fle nd £ 9S E !ST«5 S3? S s „ "S "i rt £ m o> Jf jgo fccgj « s : E žt-g g 2 rt -rt ~ 'E <3eh.* 5 g The „ Little Wanzer” bewahrte amerikanische Schiffchen- Doppelsttppstich - Mhmaschiue zum Kand- uitb Autzbelrieb, sehr tinfad) construiert, leicht zu cilerneu und bem Jn-Unordliung-Gerathen nicht unlerrootfen. Die bebcuteiibe Zahl von Mebaillen, welche bcr ,,Little Wanzer11 auf ben verschiebenen Ausstellun-gen ertheilt rootbm , vermehrte sich im Jahre 1873 tnbem betfclben zu St. 3ago bie gotbene Mebaille, zu Moskau bie golbene Mebaille zuerkannt wurben. Prospccte unb Niihproben gratis. Hauptniederlage der „Littla Wanzer" fiir •Krain bei Ernst itoekfl, Theatergasse Nr. 43 & 44. Zswelg-IVIederlagen in R n b ols« we r th Carl Jenkner, Krainburg Pučnik & Sohn, N e u m a r t t I J. Raithareck. (70—20) 8parkaffe-Ziundmachung. Wegen deS fiir das I. Semester 1873 vvrzunehmenden Rechnnngsabschlusses werden bei der gefer-tigten Sparkasse vom 1. bis inclusive J5. Juli 1873 weder Zahlungen angenommen noch geleistet. — Aus gleichem Anlasse bleibt auch das Psandamt am 27. Juni, 1., 3., 8., 10. und 15. Juli 1873 fiir das Publicum geschlossen. Laibach, 11. Juni 1873. (324-1) Krmnische Spluknjsc. a 2 bis 10 fl. pr. Tag fiir Besucher der Weltansstellung bestellt das Annoncen-Bureau in Laibach, Hauptplcch Nr. 313. (183-11) Dank dem ansgezeichneten Mittel geqen Krampf- & Keuchhusten der Kinder non Herrn Dr. Sedlitzky jun., Apotheker „znm Erzengel Michael" (Fiinshaus bci Wien, Sechshanser Hauptstrahe 16, .niichst ber Gumpenborferliiiie), istunser sehr krank geweseneS, 2 Jahre alteS Kinb Emilie vollkommen von heftigem Krampfhusten in 14 Tagen befreit worden. Wir empfehlen baher biefes Miitel bem Publicum auss beste unb fagcn Herrn Dr. Sedlitzky nochmals unfcrn wiirnisteil Dank. Heinrich und Emilie Meek, (323—1) Praq, Kleinseite. Dieses vorziigliche, auch von arztlichen Autorita-ten unb Fachblattern als bestwirkend auerkaunte Mittel ist in Laibach echt zu habeu: bei Laeiimlli. Durch die Apotheke „zum Erzengel Michael," Sechs-hauser Hauptstrahe 16 in Wien, fmb fcrner auch fotgenbe mediz. pharmaceut. Specialitaten echt zu beziehen: Antlhydropisclier Thee Wassersucht, Urinbeschwerden sc. sc. lammt EinreiblMg. 1 P->r-t n. 1.4V. Gichtliniment SE&Zi DosiS \ammt GebrauchSanweisuug 60 kr KvAnflinintniif gegen Bl&hhalae unb Krtipfe toon |\1 <>]Mllll|IIieiir Dr. Sedlitzky, sen ausgezeichnetem Grrfotgc. l Flacon so kr. „ , . , , , , Antichlorotikon. Menstruation, Blu tleere unb alls Folgeiibel. DieftS Prieht. l Tieael, auSvcichenb fur 8 Stage, 1 Jl. so It. 8. W. gr Unter -llcn Eisenpraparaten b-S bestwirlendste. -*B llaavhakam Gegen bas AuSiall-n bet Jpaate unb bit JIUiill II« Isllllle jjiibung von Schuppen. Ein Slaccn 45 it. Spanischer Kreuztliee. 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Bei AuSsiihrung ber Austrilge fttge bie erforder-lichen amtlichen Pliiue gratis bei, und nach stattgehab-ter Gewinnziehung erhalt jeder mcincr Juleresstnten unaufgeforbert bit amtlichen Listen, worauS bas Re-sultat trftchtlich. Die Gewinnausjahlung geschieht prompt unter Garantie be« Staates. Da, wie vorauszusehen, bie Betheilignng an bieser auf solibester Basis gegriinbeten Verlosung sehr lebhast werden wird, so wolle man ber nahen Ziehung wegen die resp. AustrSge recht bald direct seuden au bas Bank- und Wcchselhaus J . IIa iu inn ii ii (269-9) in Hamburg. Dnick bon Jgn. v. »leivmayr * Frd. Bambrrg in Laibach. Brrlegn mtb f8t bit Redaction vrrantwortlich: Ottomar Bamberg.