1149 Amtsblatt zur Laibacher Zeitung Rr. 148. Samstag den 1. Juli 187«. l"""' Kundmachung dcr k. k. Tteuer-Lokalcommiffion in Laibach betreffend die Ueberreichnng der Hausbeschreibungen und Hauszius Ockenntnissc des Äalircs 1876. Zum Zwecke der Umlegung der Hauszins-steuer für daS nächstfolgende Berwaltungsjahr 1877 sind die vorgefchriebenen Hausbeschreibungen und Zinsertrags Bekenntnisse für die Zeit von Michaeli 1875 bis Michaeli 1876 auf die bis nun üblich gewefene Art bei der gefertigten k. k. Steuer Lokalcommission innerhalb der unten fest gesetzten Termine während den vor- und nachmittägigen Amtsstunden einzureichen. Die Herren Hauseigenthümer, Nutznießer, Administratoren und Sequester von Gebäuden, sowie deren Bevollmächtigte hier in der Stadt und den Vorstädten Laibachs werden somit zur rechtzeitigen und genauen Vollziehung der in dieser Angelegenheit bestehenden Gesetze und Vorschriften angewiesen und ausgefordert, sich bei Abfassung der HauS-befchreibungen, dann der HauSzins-Vekenntnisse genau nach der in voller Wirksamkeit bestehenden Belehrung vom 20. Juni 1820 .zu benehmen, wobei zugleich bemerkt wird, daß auch alle Hütten, Puden, Kramläden, deren Benützung oder Ver-miethung dem Eigenthümer nicht bloß zeitweise zusteht und bezüglich welcher diesem auch das Eigenthum der Grundfläche, auf der sie errichtet sind, zukömmt, fowie alle zu einem Hause ge» hörigen vermietheten Hofräume, Portale lc. Objecte der Hauszinssteuer bilden. Die einzubringenden Hauszinsertrags-Bekenntnisse, gleichwie die denselben beizuschließenden Haus-befchreibungen sind vor ihrer Ueberrcichung noch einer sorgfältigen Prüfung vorzüglich in folgenden Richtungen zu unterziehen: 1. Ob in denselben alle Hausbcstandtheile richtig aufgenommen wurden; die Hau^dcstandtheile sind nemlich mit ihrer Lage nach, von zuunterst angefangen, fortlaufenden Zahlen, wie dies die Belehrung vom 20. Juni 1820 anordnet, in den Bekenntnissen — genau übereinstimmend mit den Beschreibungen — aufzuführen. Die bei einem oder dem andern Hause gegen das verflossene Jahr eingetretenen Aenderungen müssen jcdeömal in der Hauöbeschreibung, und zwar in der Rubrik „Anmerkung" nachgewiesen werden, und es dürfen bei jenen Häufern, welche sich ganz oder zum Theile im Genusse von Baufreijahren befinden, die steuerfreien Bestandtheile durchaus keine andere Zahlenbezeichnung erhalten, als jene, welche sie durch die BaufreijahreS-Ve-willigung erhielten. Das Decret, mittelst welchem eine noch gültige zeitliche Zinssteuerbefreiung bewilliget wurde, ist jedesmal in der Eolonne „Anmerkung" aufzuführen. 2. Ob genau diejenigen Zinsbeträge, welche mit Berücksichtigung der etwa eingetretenen Zinssteigerungen oder Zinsermäßigungen, — für jedes der vier Quartale — von Michaeli 1875 biöhin 1876 bedungen wurden und welche den Maßstab zur Bemessung der HauszinSsteuer für das Steuer-Verwaltungsjahr 1877 zu bilden haben, sowol Nach ihren vierteljährigen Theilbeträgen als in Hren ganzjährigen Summen aufgenommen wurden, hierbei wird mit Beziehung auf die §H 15 und ^ der erwähnten Belehrung erinnert, daß nebst ^ verabredeten baren Miethzinsbeträgen auch ^ aus Anlaß der Miethe allenfalls sonst ?"ch bedungenen Leist«na.en, als: Ar- 'it nnd Vlatnralftaben, dann Bei träge zu den Hteuern, zu Gemeinde-umlagen, zu Reparaturskosten u. dgl. in Anschlag zu bringen und einzudekennen sind, daß die von den Hauseigenthümern selbst benutzten oder an Anverwandte, Hausverwalter, Hausmeister, sonstige Angehörige oder Dienstleute überlassenen Wohnungen — um sonst einzutretenden amtlichen Zinswerths-Erhebungen, wie solche in den Borjahren gegen mehrere Hausbesitzer bereits durchgeführt wurden, zu begegnen — mit den Mieth-zinfen der übrigen Wohnungen deöfelben oder der nachbarlichen Häufer in ein billiges Ebenmaß zu fetzen, alfo mit jenen Zinsbeträgen einzubekennen sind, welche für diefelben von fremden Parteien, abgesehen von allen Nebenrücksichten, erzielt werden könnten, beziehungsweife früher wirklich erzielt wurden; endlich, daß vonseite der Hausbesitzer oder deren Bevollmächtigten nach der Bestimmung des tz 30 der Belehrung der gestattete 15perzentige Abfchlag weder von den Zinsungen der in eigener Benützung stehenden, noch von jenen der vermie-theten Wohnungen stillschweigend veranlaßt werden darf, weil dies Sache der Zinserhebungsbehörde zu bleiben hat. 3. Ob die eingestellten Zinsbeträge, wie folches die tztz 21, 22, 23 der Belehrung vorzeichnen, je nach Bestand und Dauer der Miethe bezüglich ihrer Richtigkeit von sämmtlichen Wohnparteien eigenhändig bestätiget oder bei des Schreibens unkundigen Miethparteien durch einen Namens» schreider als Zeugen unterfertigt seien, wobei die Miethparteien zugleich aufmerlfam gemacht werden, daß im Falle der Bestätigung einer un richtigen Hinsangabe auch sie einer verhältnismäßigen Bestrafung unter liegen. 4. Ob auch richtig alle unbewohnten und unbenutzt stehenden Hausbestandtheile nach Vorschrift der Htz 25 und 26 der Belehrung mit den angemessenen ZinSwerthsbeträgen angesetzt seien, weil für den Fall des Unbcnühtfeins derselben über eingebrachte besondere'Anzeigen der Anspruch auf verhältnismäßige Abschreibung der vorgefchrie-^ benen, beziehungsweise Vtückersatz der bereits eingezahlten ZinSsteuergebühr erwächst. Die Anzeigen über Leerstehungen mnffen jedoch bei sonstigen gesetzlichen Folgen innerhalb R4 Tagen vom Tage als die Wohnung leer steht und dafnr kein Hins entrichtet wird, anher überreicht nnd in derselben Frist anch die Anzeigen über Wiedervermiethun gen oder Wiedcrbeuützuugen überhaupt erstattet werden. Das unterbliebene Einbekenntnis eines aus der Bcrmiethung von Hausbestandtheilen bezogenen Zinses ist auch dann eine als Zinsverheimlichung strafbare Unrichtigkeit, wenn diefe vermictheten Amsbestandtheile für sich allein oder mit anderen vereint als in der eigenen Benützung des Haus» eigenthümers angegeben und als solche ohne An-* fatz eines Zinswerthes gelassen werden. Auch müssen zufolge des hohen Gubernial-IntimateS vom 24. Juli 1840, Z. 18051, in die Hauszins ^ Bekenntnisse die Feuerlösch«Requisiten. Depositor«« und die Fleifchbänke einbezogen wer« den, weil für die genannten Ubicationen, wenn sie gleich leinen reellen Zinsertrag abwerfen, doch im Wege der Pacification ein angemessenes Zinserträgnis ermittelt werden kann. Am Schlüsse jedes Zinsertrags.BekenntnisseS ist die Klausel, wie folche der tz 2 der Belclnung vom 26. Juni 1820 vorzeichnet, beizufetzen und das Bekenntnis eigenhändig von dem Hauseigenthümer oder dessen bevollmächtigten Stellvertreter, bei Curanden durch den Curator zu unterfertigen. Sind mehrere Personen Eigenthümer eines Hauses, so ist das Bekenntnis von allen eigenhändig zu unterfertigen, und darf demfelben kein Eollectivname beigefetzt werden. Jene Individuen, welche zur Verfassung, Unterfertigung und Ueberreichung der Zinsertrags-Bekenntnisse Vonseite der dazu Verpflichteten beaus-tragt oder ermächtigt werden, haben eine auf den Act lautende Special Vollmacht dem Bekenntnisse beizulegen, doch wird ausdrücklich bemerkt, daß im Falle einer in demselben entdeckten Unrichtigkeit oder eines Gebrechens nur die Pollmachtsgeber, d. i. die Hausbesitzer felbst, oder die nach den ^§27 und 28 der Belehrung vom 2«. Juni 1820 zur Fassions^ einbringung Verpflichteten dem Steuerfonde verantwortlich und haftend bleiben. Die Namensfertiger der des Schreibens un» kundigen Parteien, denen die in der Fassion ausgesetzten Zinsbeträge genau angegeben werden müssen, bleiben für das beizusetzende Äreuzzeichen verantwortlich und es wird hier blos noch beigefügt, daß zur Namensfertigung niemand aus der Familie oder aus der Dienerfchaft des Hauseigenthümers verwendet werden darf. Bei schreibensunkundigen Hauseigenthümern muß das beigesetzte eigenhändige Kreuzzeichen außer dem Namensfertiger auch noch ein zweiter fchrei-benßkundiger Zeuge bestätigen. Für jedes, mit einer besonderen Conscriptions-zahl oder zugleich mit mehreren derlei Zahlen be^ zeichnete Zaus, fowie für jedes andere für sich bestehende Hauszinssteuer«Object ist ein abgesondertes Zinsbekenntnis zu überreichen und es sind nicht die Zinsertrags Bekenntnisse von mehreren, einem Eigenthümer gehörigen Häusern mit ein-ander zu verbinden. Zur Ueberreichung der eben besprochenen Hausbeschreibungen und Hauszinsertrags-Fassionen sind nachstehende Termine festgesetzt worden, und zwar: ») Der inneren 2tadt der 17, Juli 1870 für die Häuser 6..Nr. 1 bis iuel. 100, „ ,8. Juli 1876...... l0l .. .. 200. .. 19. Juli l 870...... 2<», .. .. li! Der Polana Vorstadt dcr 24. Juli 1570 für dir Häliscr 6.»'.'l'r. 1 liiö iucl.M. 1). 1) Der Karlstädter Vorstadt dcr 25. Juli 1670 für dir Häuscr (5.«Nr I bid mcl. lit. ('. e) Der Vorstadt Hühnerdorf der 20. Juli 1870 für Häuscr E..Nr. 1 bis lit. 15. »,) Der Vorstadt Krakau der 27. Juli 1876 für die Häuser C.-Nr. 1 bis iuol. lit. 6. i) Der Vorstadt Tirnau dcr 28. Juli 1876 für die Häuser C.-Nr. 1 bis iuel. L. k) Für den Karolinenstrund dcr 29. Juli 1870 für dir Häuser C.Nr. l dis mc!. 100. Einfache Erklärungen, daß sich der Stand der Miethzinfe feit dem vorigen Jahre nicht geändert habe, werden nicht angenommen. Wer die angegebenen Fristen zur Ueberrei chung der Hausbefchreibungen und der Zinsertrag-Bekenntnisse nicht zuhält/ verfällt in die mit tz 20 der Belehrung für die Hauseigenthümer vorgefchrie bene Behandlung. Laibach am 23. Juni 187«. H. l. Steuer-Lolalcommission. 1150 (2136-2) Nr. 6607. Erkenntnis. Im Namen Seiner Majestät des Kaisers hat das t. k. Landes- als Preßgericht in Laibach über Antrag der k. k. Staatsanwaltschaft zu Recht erkannt: Der Inhalt des in der stummer 72 der in Laibach erscheinenden slovenisch-politischen Zeitschrift ,,81ovslloc« vom 22. Juni 1876 auf der dritten Seite in der ersten und zweiten Spalte unter der Rubrik ,voN2.ö6 uoviey« abgedruckten Artikels ,V IiMIMi 22. Mich'a«, beginnend mit ,M8tm 2dor IMiMi8ki ^s imsi" und endend mit „älUF» iiuona", begründe den objectiven Thatbestand des Vergehens gegen die öffentliche Ruhe und Ordnung nach dem § 300 St. G. Es werde demnach zufolge §§ 488 und 493 St. P. O. die von der k. k. Staatsanwaltschaft in Laibach verfügte Beschlagnahme der Nummer 72 der Zeitschrift „81ov6iioe« vo« 22. Juni 1876 bestätiget und gemäß Z§ 36 und 37 des Preßgefetzes vom 17. Dezember 1862, Nr. 6 R. G. Bl. vom Jahre 1863, die Weiterverbreitung der gedachten Nummer verboten, die Vernichtung der mit Beschlag belegten Exemplare derselben und die Zerstörung des Satzes des beanständeten Artikels veranlaßt. Laibach am 24. Juni 1876. (2135- 2) Nr. 6714. Erkenntnis. Im Namen Sr. Majestät des Kaisers hat das k. k. Landes- als Preßgericht in Laibach auf Antrag der k. k. Staatsanwaltschaft zu Recht erkannt: Der Inhalt des in der Nummer 144 der in Laibach erscheinenden slovenisch-politischen Zeitschrift ,81ovM8ki Mroä" vom 25. Juni 1876 auf der ersten Seite in der ersten und zweiten Spalte, unter der Ueberfchrift »Xalc« nomslluw'tcka 8tranlla 2 Hudhau8kim mosto»! ^«podai-j" abgedruckten, mit „Aoiliäkutili^i« beginnenden und mit »priwiäi^ili volitov* endenden Artikels" begründe den Thatbestand des Vergehens gegen die öffentliche Ruhe und Ordnung nach tztz 300 und 302 St. G. u , vv Es werde demach zufolge §§ 488 und 493 St. P. O. die von der k. k. Staatsanwaltschaft in Laibach verfügte Beschlagnahme der Nummer 144 der Zeitschrift „81ovon»1 Dosamentier-, Spitzen- unä Oanä-Oescknft zur „goldenen Quaste", wie bis heute stets mit dem Neuesten versehen, 5 weiter führen und meine p. t. Kunden auf das billigste und reellste be- ' dienen werde. ! Hochachtend (2128) 3-3 ; C. I. Hainan«. ^ Aufträge nach auswärts werden postwendend expediert. < Auch bin ich geneigt, das Wäschegeschäft gegen günstige Bedingungen < zu verkaufen. < (2009—3) Nr. 1363. Erinnerung an Martin Veröcej. resp. dessen Erben und Rechtsnachfolger unbekannten Aufenthaltes. Von de« l. l. Vezirlsgerichte Gurl-feld wird dem Martin Veröcej. resp. dessen Erben und RechtSpachfolgern, unbekannten Aufenthaltes, hiemit erinnert: Gs habe wider dieselben bei diesem Ge« richte Herr Theodor Stimpfl, Gutsinhaber in Deulschdorf, durch Dr. Karl Koceli in Gurkfeld die Ersitzungsllage äs praes. 22. März 1876, Z. 1363, der Realität Verg'Nr. 90 »ä Gut Deutschdorf hier» gnichts eingebracht, worüber die VerHand« lungS'Tagsatzung am 8. Juli 1876 hlergerichtS angeordnet wurde. Da der AufenlhaltSyrt der Geklagten diesem Gerichte unbekannt und dieselben vielleicht au« den l. l. Erblanden abwesend sind, so hat man zu ihrer Vertretung und auf ihre Gefahr und Kosten den Herrn Josef Kosem, l. l. Postmeister in Radna, , als curator »ä »otum bestellt. Die Geklagten werden hievon zu dem Ende verständigt, damit dieselben allenfalls zur rechten Zeit selbst erscheinen oder sich einen andern Sachwalter bestellen und diese« Gerichte namhaft machen, Überhaupt i« ordnungsmäßigen Wege einschreiten und die zu ihrer Vertheidigung erforderlichen Schritte einleiten lvnnen, widrigen« diese Rechtssache mit dem aufgestellten Cu» rator nach den Bestimmungen der Gerichtsordnung verhandelt werden und die Ge« klagten, welchen eS übrigens freisteht, ihre Rtchtsbehelfe auch dem benannten Eurator an die Hand zu geben, sich die aus einer Verabsaumung entstehenden Folgen selbst beizumessen haben werden. K. l. Vezirlsgericht Gurlfeld am 24. März 1876.___________ (2102-2) Nr. 399. Uebertragung executiver Feilbietung. Im Nachhange zum dieSgerichtlichen Edlcte vom 23. August 1875, Z. 4400, wird bekannt gewacht, daß die mit dem Vescheide vom 23. August 1875, Z. 4400, auf den 22. Jänner l. I. angeordnete exec. Feilbietung der der Marianna Aumann von Oberfernil gehörigen Realität Urb.. Nr. 32 aä Gut Habbach auf den 12. Juli 1876, früh 9 Uhr, mit dem vorigen Anhange übertragen wird. K. l. VezitlSgerlcht Krainbura am 22. Jänner 1876. (2148-1) Nr. 4875. Executive Fährnisse-Versteigerung. Vom l. l. Lanoesgenchte in Laibach wird bekannt gemacht: Es fei über Ansuchen der Herren F. Doberlet und H. Harisch in Laibach die executive Feilbietung der dem Herrn Boris Edlen v. Iewreinoff und der Frau Iosefine Edle v. Iewreinoff gehörigen, mit gerichtlichem Pfandrechte belegten und auf 2168 ft. 89 kr. geschätzten Fahrnisse, bestehmd in Zimmer-Einrichtungsstücken, bewilliget und hiezu zwei Feilbietungs - Tagfatzungen, die erste auf den 12. Juli und die zweite auf den 24. Juli 1876, jedesmal von 9 bis 12 Uhr vor- und nöthigenfalls von 3 bis 6 Uhr nachmittags in der Wohnung der Executen in Laibach, Wienerstraße, mit dem Beisatze angeordnet worden, daß die Pfandstücke bei der ersten Feilbietung nur um oder über den Schätzungswerth, bei der zweiten Feilbietung aber auch unter demselben gegen sogleiche Bezahlung und Wegfchassung hintangegeben werden. Laibach am 17. Juni 1876. (1U28—2) Ar. 1636. Reassumierung zweiter und dritter exec. Feilbietung. Von dem l. l Bezirksgerichte Felstriz wird bekannt gemacht: ES fei über Ansuchen deS Herrn Anton Domladiö von F.isttiz die mit dem Be« scheide vom 18. Mai 1875. Z. 4943. auf den b. November und 7. Dezember 1875 angeordnete, jedoch sistierte zweite und dritte exec. Feilbietung der dem Johann Grozii von Iasen Hs.-Nr. 10 gehörigen, im Grundbuche der Herrschaft Prem Lud Urb.-Nr. 5 vorkommenden Realität im ReasfumierungSwege auf den 18. 3uli und 18. August 1876 mit dem vorigen Anhange angeordnet worden. Zugleich wird den unbekannt wo be» sindlichen Tabulargläubigern Maria Roic, geborne Vrozii, Iosefa, Maria, llatha-rina, Theresia, Helena und Marianna Vroz!ö zur Wahrung ihrer Rechte bei der Feilbietung und allenfalls Vertheilung des erzielten MeistboteS Herr Ignaz Camernil von Feistriz zum curator ad acwiu auf. gestellt, und werden demselben die für sie bestimmten Rubriken zugestellt. K. l. Bezirksgericht Feistrlz am 29sten Februar 1876. (1998—3) Nr. 4684. Executive H Fahrnissevcrsteigenlng. Vom k. k. Landesgerichte in Laibach wird bekannt gemacht: W Es fei über Ansuchen des Herrn Paul Skale in Laibach die cxec. Feilbietung der dem Herrn Hugo Turk in Laibach gehörigen, mit gerichtlichem Pfandrechte belegten und auf 2N! st. 30 kr. geschätzten Fahrnisse, bestehend in verschiedenen Wohmmqs - Einrichtungsstücken, bewilliget und hiezu zwei Feildietungs - Tagsatzllngen, die erste auf den 6. Juli ^ und die zweite auf den ^ 20. Juli 1876, jedesmal von 9 bis 12 Uhr vor-und nöthigenfalls von 3 bis 6 Uhr nach «'"tags in der Wohnung des Ezecuten am ^"' f«fatze angeordnet worden, daß d:e Pfandstucke bei der ersten Feilbietung nur um oder über den Schä hungswerth, bei der zweiten Feildie ""U. brauch unter demselben gegen sog eiche Bezahlung und Wegschaffunq hmtangegeben werden. 1 K' '' kandesgericht Laibach, am 10. Ium 1876. ^""-3)' Nr. 1540. Executive Feilbietung. mlr». ^°." dt"' t- l. Bez tsgerichte Idria wird belannt gemacht: «« sei über das Ansuchen dcS Michael u"°lnla non Merzlilog gegen VlaS Majnik von «ome. wegen schuldigen 25» ft. 71 kr. °' Quartier ausgenommen. Näheres im Unnoncen-Vureau (l'aibach, Fttrstenhof 206) (2082) 3-2 Neuestes. Photographien in natürlicher Gesichtsfarbe. Die Farbe ist imprägniert und unverwischbar. Dieselben werden nur in meinem Atelier um denselben Preis wie die gewöhnlichen Photogra» phien angefertigt, und zwar: (2119) 10—2 das Tuyend Vrnftbilder 5 ft. ganze ssignr.....4 fi. Indem ich noch zu bemerlen mir erlaube, daß diese neue Erfindung allgemeine «nerlennung findet, empfehle ich mem Atelier den hohen Herr» schalten und dem z». t Publilum zum genelgten Vesuche. Hochachtungsvoll Julius Müller^ Photograph, ssranzislanergasse 9lr. 11. hinter der Franziolanerlirche. Staunend billig!!! Echt aieriiaiiische Einderwagerl mit ganz eisernen Gestellen und dergleichen Hüdern, die Körbe mit Dächern und Vorhängen versehen, in sehr gefälligen verschiedenartigen KormOn, von better Construction, find in dieser Art einzig und allein zu haben bei (1140) 15-13 Johann Dolcher jun., Klaffcnsurtcrstrns.se Nr. 91, Laibaoh. (I<»70) .l-3 Eine Weinglltteu-Nelllitüt, bestehend in sorgsältig bearbeitetem und mit Neben bester Sorte bestocktem Weingarten, in Wohn«, Wirthschaft«: und Keller-Lolalitälen. m Wiesen, und Waldgruud. im ganzen fünf Joch messend und nur zwei Stunden sehr qut erhaltenen Fahr-weges von der Bahnstation Littai entfernt, be-lannt unter dem Namen Gob nil. ist aus freier Hand sogleich zu verlaufen. Näheres hierüber 1st zu erfahren bei der Ligenthumerin Laibach, «lagenfurterslrabe Nr. <;6, I. Stock. Die Hauptniederlage in Krain der Cemelltsalmk in Markt Tüffer befindet sich zu Valbach am alten Mal« Nr. 15 (l. l. Tabal Hauptverlag.) Pr. 100 Kilo ab obiger Vliederlosse « fi. — lr. t> W. ^ „ « »ahn Laiback l „ 90 „ .. Nlle Vestellungen fUr directen Bezug von Tllffer weiden daselbst entgegengenommen, Muster auf Verlangen zugestellt und' Auskunft bereit. willigst ertheilt. _________________(917) 15 Gasthaus mit (harten und Kegelbahn M „IM Mach" Bahnhofgaffe 115 Schreiner Märzenbier, vorzllglicher Qualität, gute und billige Wein,; daselbst Vler-Tepüt des Herrn Franz Schreiner au« «raz.______________________<^ L«ger ihrer Erzeugnisse zum Verkaufe h<. Niemand soll es unterlassen, sich von der vorzüglichen Qualität der Ware und Billigkeit der Preise persönlich zu überzeugen. OOOOOOOOOOOOOOOOQ OOOOOOOOOOOOOOOOG ' Visitpliotoffrapliieii von Persönlichkeiten. 0 0 JStereoskopbilder. I (abinetphotoirrapliien von Persönlichkeiten.U Q Stereoskop-Apparate. C ahiiK'tpliolo^rapliien von Städten. Q fi Loupen. (abinetpliotojrrapliien nach (.emiilden. U U Bonssolen. besorat. MG- «ben ba lesbN «fi », tz,»„ h», well s5, Nuflnze:) l)le ll«»on^«iol,te X»nn«»lls»N »eren Nssa«^,,, und H,wiiche;«ttä«de»i des msnnlichen weichlcchlv'. Plns ^ st angelrgeüNicl) empfohlen lH >i1!^<>) ^u beziehen durch jede ^iiclibalidliliig odel von W. Poenicke's 2ch«lb«chlw«l»l««n veipzia. 2f000.000*— ^er letzten zwölfmonatlichen Geschäftsperiode wurden bei der Gesollschaft für................ 43,941.475'— nouo Anträge eingereicht, wodurch der Gesammt-botrag dor in don letzton 21 Jahren eingereichten 8tel Antrage sich auf mohr als.............. „ 720,000.000-— HqI' — Prospecte und alle woiteren Aufschlüsse werdon ertheilt durch die *** Agenten in der Provinz und durch die Filiale für Oesterreich. Opernrlnc Kr. 9 In Wien (301) 12-6 Wegen Hautkrankheiten aller Art, insbesondere gegen hautausschläge, Krähe. Flechten, Erbgrind, Schmeerfluh, Kopf- und V«rt. schuppen, sowie gegen Sommersprsffen, Leberflecke, logemmnte Knpfernase, Frostbeulen und Gchlveiß-sliße wird mit stets sichcrem Erfolge angewendet. Diefelbe enthält 40 Perzent conc, Holztheer und unterscheidet sich wesentlich von allen übrigen Theerseifen des Handels. Verger's Theerseife ist von ärztlichen Lapacitäten em-pfohlen. Sie dient auch als Wasch- und Meiniguugsmittel fl!r die gesunde Haut, die sie erfrischt und verfeinert Verger's Tbeerseife lostet fammt Gebrauchsanweisung 35 lr. e. W. und ist im Ge»er«l-Tevot von Vergers Theerpsäparaten in Wien. «pathele ^zn« «oldenen Utzler". z»«r>t»er-rinst slr. l^. sowie in den meisten «lpothelen Wiens und dei Pll'vinz zu haben Niederlage in Laibach bei 4p«tb«5«5 »^oko^H. (1^54) 12 4 Echte Ware! I Nlivovitz, vierjährig ä 84 kr., zweijährig a 70 kr., neuer ;i f>»'> kr. Weinlairer, Rrannt-wein, alter a 70 und 84 kr., neuer 5(> kr., Waeholder-Hranntwnn 11. 110 • der Liter, zu haben bei (1523) 10-8 IlalbciiNteliier. Petersvorstadt Nähmaschinen-Lager aller best renomierteften Systeme «nb z« den billiassen Preisen, als: System Wheeler H Wilson complet mit allen Apparaten 50 fl. ^- Hove Nähmaschine l^» ft. — Onginal'Taylor.Doppelfieppftich Mlimaschine 40 fl — Vogl' SchifschsN'Nähmaschine mit 17 V,ftaudlhe»len 30 ft, — Doppelfieppstich Hanbmaschine 20 ft, der Original amcrilanischen Wanzer-Uilhmaschinen * Ike Kittle sanier" um Hand. und Fußbetrieb, für Familien, und leichte Schnei» terarbeiten. eueste und einfachste Erfindung mit großem »rm, zum Kuß» etrieb, für Vchneiber, Kappenmacher, Tapezier« und leichte Lederarbeilen. ,it «adrilcker und «ollfuß. ftärlfte Maschine für Schuhmacher, Sattlei und Geschirr-llrbeiten. verkauf mit voller Haftung jo wie auch aus Ratenzahlungen. Ernst Mckl, <'^^ 24 Damen-Moden-, Tonfections. und Weißwarenbandlunq. Wcgcn Uelllchäusnng des Lagers wcrtcn ,„ Na,in!-iid billigcn Preisn verlaus« i ^^^^^ ^ < «esillll und «thtslcl , »on fi, ».— «»f»«l»s ^^W^W^ ^ '>tn. detto . „ ^ 4.50 ^ ^^^M^^^^^^^^M^ Huchrnl».......... ^ ,.zo „ ^^^^^^^^^^^^< Ei!<-r„<> Bctlen „im Zulammenfchieben ^, „ ».— Irnant »bjuftitll, mit D»ch ^»«D^^^^^^^D^M G»d Fl<»sl! «uft»«g« «n« b« Vlovin, wsl^s» fin'nl' «Vitteruuz) (2150) m üer N»nnlwtx»88e äer «»pelle äe» I5dl. 53. Illl.Nee. krillerxox t.eopo!ll. ^uf«»8 7 Dbr. Eintritt 20 Ilr. tlitlllnica-NestllNllltion. Morgen Sonntag 2. Juli 1876 der vollständigen Musillapelle des 53. Linien» Inf.-Reg. Erzherzog Leopold. (2149) Anfang 7 Uhr. Entr« l5 tr. Guter schwarzer Szegzarder Wein, über die Gasse das Liter mit 28 kr., zu haben bei (i34i) 10 Franz Ehrfeld. Steierische Weine aus Kofler'S Kellerei in Pettau in Auöschanl, Gebinden und Vouteillen bei H. Billina, (ii5S) 13 «Zum Polarstern". Laibach, Iudengasse. ! Agenten, V jedoch nur ansässige Leute, finden lohnende Veschäftigunq. welche mit allenfallsiger ge» i genwärtiger Beschäftigung oder Anstellung wol vereinbar ist. Offerte an Ferdinand F. Lettner, l. t. Hofwechsler in Wien. »ohnt an der hradeczlybriicke im Viallll'schen H««<«, I. Stock, und ordiniert von 9 bis 12 und 2 bis 6 Uhr. ,1887) 7 Seine Vlundwasser-Vssenz, Flasche 1 fl., und gahnHulver. Schachtel 60 lr.. find außer im Ordinationslotale n^l, bei Herrn »potbeler Vl«yer und den Herren «»ri»ger H »asch zu bekommen. im Gasthof zum „Elefanten" in Der Reinertrag wird der lacker freiwilligen Feuerwehr gewidmet. (2147) 3—1 Veginn am 29. Juni. — Ende am 23. Juli. Lssts: «9. l«. 8, ll. 3. 2 unä A 8i1dslguläou uuä l ^uxb68t. Zu recht reger Netheilung wird freundlichst eingeladen. Bei J. (liöülioi in Laibacli sind hier angeführte Musikinstruinente billigst zu verkaufen lowio auch auszuleihen, als: l eber-splelto Clavicre, 6, 6'/, und 7 Octaven, zu 50, 80, 100, 120 bis 150 fl.; zum Ausleihen 2, 3, 4, 5 bis 6 fl. monatliche Miethe; Guitarren, gut gearbeitete, zu 5 und 6 fl.; Zithern von den beliebten Fabrikanten, Kaufpreis von 10 bis 40 fl., Miethe per Monat 1 fl.; Violinen für den Schulgebrauch von 2 bis 4 fl., bessere von 6 bis 12 fl. sammt Bogen. Auch sind bei mir zu hnben; ('ompuSHO, Karonieter, Thermometer, Mii^nctc, Itous-solen, Tellurien, Planetarien, Pluniglo-bien, Globen nebst allen anderen in den Schulen eingeführten Lehrmitteln. Die neuen Stempel- und Gebuhrenvorschriften. Ein unentbehrliches Handbuch für jeden üeschäfts-und Gewerbsmann. Bearbeitet und populär erklärt von Anton Wintersperger, 50 kr. Auch wird ein gesitteter Knabe mit guter Schulbildung als Lehrling aufgenommen. (1358) 8—3 ^ l'/2 Million Stück. « - MmM iii M I im ^la11>'8cllou Hause. Grosser (i«) 48 Bauplatz in der Nähe des hiesigen Südbahnhofes wird als ganzer Complex oder parzeHenweise zu den annehmbarsten Bedingnissen verkauft. Näheres im Annoncen-Bureau (Fürstenhof 206) Mll^ Legat's Witwe .^"/?«' «"" l' ^ Publikum zur Nufertiqung c.«.. 'N°""^ vor,i!qlicher cefen, (famine. AnUnetti und «achelsparherde in allen 'A°ns und zu den billigsten Preisen sich zu empfehlen und ladet zur gefälligen Besichtigung des Lagus ein. " "i964 8-8 VelkllusSKkwolbe in der Postgasse, Kapuzinervorstadt, im Hause Nr. bü, wird zn« Mlchaelitermine l. I. verpachtet. Näheres belm Hauseiqenthilmer (2l5>l) 3-1 ^l^G^G^^^^<^^ ^ ^ ^ ^ ^ Eeschüsts-Iyeigk. ^ Ich erlaube mir hiermit einem geehrten p. t Publilum anzuzeigen, daß ick die < Conditorei der ^rau Adele Napretz ! liberuommen habe. und empfehle mich auf das Neste. < «lle Veftellungen fllr N»«»l,i«lt«n. llln«r», »Hllo. «oisi'vn werden aus daß ^ feinste, billigste und prompteste anögefllhrt werden. < Um zahlreichen Zuspruch bittet < Hochachtungsvoll < Vludolf Kirbisch, Conditor. < (2153) Ster»all,e. < vormals Kapretz. < d.. »i«N°^ Veschlusses der vierten otdenllichen Oeneralversammllmq der Nctionäre der Versicherungtzbaul „Slovenija" in ^a.bach vom «. Juni 1876 wird eine «MuMlck eMluIMaWllU der Actionäre der im Saale der i^italnica in Laibach am :l. Angust l«7i>, nach mittags 4 llhr, stattfinden. Programm. ' vX'!!'"^'^'"°." ?" "eilen odeullichen Veneralve.sammlung der Aktionäre ) Erhöhung des Vemeböfonde« durch Nachzahlung auf die «ctien.« """""""' U:U°A^^ ......,2,»°^ flir die nHckN-«-n ?^7" ^'"'""ll des Stande« der Vanl ersuchen wir Si, und zw«^ Generalversammlung folgende «nträge ins Programm anfzunehn7,n' I. Volleinzahlung auf die 2337 Stuck «ctien. d. i. 90 si. pr. «ctie eventuell VesZft°s" ^"^' ^"^°" """ Liquidation'des 'ljechch.nmgs" III. Anlrag auf Wahl eines Lomitis zum Vollzuge d,r «u! II «.. l « „« «'führten drei ss»lle." " "'" ' ». (Programmpuult VNI °°n d«v«r<,n°,b.ntlichen«tueralversammlunc,dei«ci ^ ,,»en,hmhal!u„g der von der »eneralvetsammlulia vom .''""""«Wnäf,:) Jahres beschlossenen Aenrelunq des § 73 der Stamen ?li...^ ^°' ""'«"' ! streitigleiten zw.schen der Anstalt und den Velsich en dn^^"'s ^" "echt«. , Jene Ac.i°näre, welche b i der «enerälverlamm . ^ Sch.rdSgerichte.« recht ausllben wollen, «erde!: im l längstens «vlalutell § 24 ersucht, ihre ««lien bis l 2«. Juli »»?« , Jenen Aclionären, welche idre fllr die vierte ord,«»,^» «. . ^ eingelegten Actien nicht'erhoben haben, werde l.e U a i^ l außerordentliche Generalversammlung der Uc.i°,,ire zuge en "^ "< d.ese Laibach am 28. Juni 1876. °t" l ver Ver^»ltnn^r»tll