»UVtt ?rr. 239 samstao. de» 2t. Sktober 1922 GtzGMaitNWO. MW»«»MUH S«iioi»G M« 4. FMPtz» Ii? » MOkDUW » » kl I-PA Uhhsl Ackttll«» . . » D«ch P«ß p >« ck V^rchPost»«ney.. . » Ausland: «on«Wch. Einztlnummer ...» S«i«iag»-Ntt««» . . . «ck M>V-llu«« d« - ««meRtAbetray 'ü? U? «,i,»»«»»n«vn<,t. au»r?h«I» fS>r»t»>'.vi»^ bietMonate linzus.n d'n.)iu teannv«""^^^ Ori^« l»h«»I?art» werde» «cht tvrii" in «aribor W> «dnlinmratton derM«»,«: Iu»««^ »lk«« «nt> Vtatel«, tn tjaAr«b dM Vl»«»«r «. ««fie, WOriU t^enretch.Na^iD«^' ^ all«„ «rnannah»»»» K»llen. »2. Södels Vlel LSrm um nichts! G. Marib 0 r. 20. Ott. Wir haben die Herbstjession der Skupjchti-n-a schon vor einigen Tagen mit bc^ründcter l^tepsis erwartet. Der erste Tag hat »«ur eine cmzige Uoberrajchung gx.'bote?»: di« patriotische Red-e des Abgeordneten HäuSler, ^r, unter frenetischem Beifall des Hcru^eK, im tiefsten Brustton der Uoberz^tgung sein Bauptanpeitscher der Urrionisten, Oberst Le^llte Mlsmi, küMgte an, er werde für die Aufrechterhalwng der konservativen Partei stklmnen. Lord Balfour, dessen Darlegungen was die GrimdsAtzc Konservativell ver lel^t hätite. Mehrere Abgeordnete warfen die Iwischenrufe ein: „Und Irlanid und In-dic'n?" Schliieblich verwarf die Versammlung den Vorschlag, die Sitzung M 3 Uhr zu taj^u, um den Aonservativen Zeit zum Ue-berlegen zu geben. London, 19. Oktober^ Sobald die Unionl-sten durch ihren miit 136 gegen 87 Stimmen Wahlbesprechungen der konservativen. London, 19. Oktober. Die konservative Par-wnien innerer Zenvürfnisse nicht fehlte, die ^ tei hat mit 186 gegen 37 Stimmen beschlossen, den weiteren Fortbestand der gegenwärtigen als unabhängige konservative Partei vor die Regier ungSloa Urion in Frage gestellt haben.! Wähler z» treten. In dem Beschlüsse heißt es ^ . , Dw Radikalen sannen nach einem geeigneten weiter, wenn die Konservativen im nächsten mehrmals unterbrochen wnröen, erklärte, Mittel, das die erzielte Klärung neuerdings! Unterhaus die Mehrheit haben sollten, müßte trüben sollte. Nun ist das Haar in der poli- -der Premierminister ein Konservativer sein. Irschen Snvp« gefmden worden- st- Verlan- der Regierung. gen den Hopf de? Präsidenten der Skupschn- ^ . r na. Der »Wcrlge PrWdmt. Dr. Nibnr, habe .,-?»«. w. O't-ber. T« R«venm, hat bc-s!ch — wie in ein« Gchciinsihung der rcrdi-! Ich^ii^> !asort zin uckzutreten. kalen Parteiführer festgestellt wurde — die > London, 19. Oktober. Die auf der Konfe-Kandidatur verscherzt, da er an dem Jntellek- renz der Umonisten angenommene Entschlie-tuellenkongre^ in Zagreb teilnahm. Ein billi- ßung besagt, die konservative Partei sei zivar ger Borwurf, der neuerdings den Beweis er- willen?, mit den Koalitionsliberalen zusam-brachte, daß den Konservativen nichts daran men zn Wirten, wolle aber den Wahlkamps als gefaßten Beschluß ihren Willen kundgegeben liegt, wenn unsere Staatöwirtschaft noch über I mmbhängige Partei mit eigenen Führern und hatten, die volle Freiheit wieder zu gewin-Nacht der Teufel holen sollte. Zuerst die Par- eige,rem Programm durchführen. nen, war klar, daß die Koalition ihr Ende tei, dann-her Egoismus einiger Personen, zu- London» 19. Oktober. Bonar Law hat die erreicht hsbe und daß die Demission Lloyd letzt der Staat! So lautet der in die politischen Bildung des KnbinetteS übernömnvn. Keorg^s und CurchillS imvermeidlich gemor-Gebetmühlen der Konservativen eingekerbte ^ den sei. Chamberlain begab sich sofort zu Grundsatz. SomSdi^nhastcs Ränkespiel. Biel!«» Demiss.-n Lloyd «»r,-« °ngen°«mn.. ^ mit ihm die Sage,n de- Lärm um nichts! > London, 19. Oktober. Der König hat das sprechen, woran sich eine Beratung schloß. DaS VerantwortlichkeitSgefühl der stärksten Abschiedsgesuch Lloyd Georges genehmigt. Unterdessen haben emiige uniomstische Mi-Partei scheint angesichts der durch daS rapide Wie die Blätter melden, habe Lloyd Geor- nister, die in der Parteikonferenz für die und widernatürlich« Steigen unserer Zah- ge dem König als seinen Nachfolger Bonar Selbständigkeit der Partei gestimmt hatten lungseinheit heraufbeschworenen WirtschaftS-1 Law vorgeschlagen, der dem Vernehmen ,md sich vor der Unmöglichkeit sahen, weiter krike auf ein verschwindend kleines Quantum' nach die Aufgabe übernommen hat. das Ka- hin dem Koalitisnskabinett anzugehören, zusammengesunken zu sein. Die Dienstprag-' binett zu bilden. den Entschluß ihres ChefS nicht abgewartet, matik der Staat5angestellten wartet sehn-s London, 19. Oktober. Den Borsitz in der Sie gaben unverzüglich ihre Demission. Go-suchtSvoll auf den erlösenden Tag ihres In- Versammlung der Konservativen führte dann erfolgte die Gesamtdomission deS Ka-krafttrekns. Im Verkehrsministerium wird Chamberlain. Er hielt eine Rede, in der er bnwtteS. Der Kvmmunlstenlongreft In Varls. Telegramm der . . '-r Paris. 19. Oktober. Die Beratungen des lose Annahme der 21 Moskauer Bedingungen KommulüstenkongresseS dauerten die ganze in ftch schließt, ferner einen Antrag Weiland- Nacht hindurch und waren früh noch nicht Coutvrters (Linke) mit 151V und einen An- .. . ^ abgeschlossen. Die Verlesung des Beschlusses trag Cachins (Zentrum) mit 1698 Stimmen der durch seine Autorität und nicht mu,der.,^z SchlichtnngSauSschusses, betreffend die angenommen hatte, wurde alles wieder in auch durch sein objekives, tatkräftiges Msen' Ms^cbließunq verschiedener Mitglieder, gab Frage gestellt dadurch, daß WeilaNd-Coutn- selbst in OppositwnSlrchen ungeschmälertes h<.ft^n Lärmszenen Anlaß. rier einen Beschlußanirag des Moskauer Voll- PariS, 19. Oktober. Nachdem der Kongreß zugsauSschusses verlas, der von der Linken der Kommunistenpartei in Mündiger De- verlangt, daß sie alle Vertrauensposten m der hatte den von Frossard und Souvarin vorge- Partei, die sie dem Zentrum Überbassen zu schlagenen Beschlußantrag, betreffend die all- wollen erklärt hatte, annehmen soll. gemeine Politik der Partei, der die Vorbehalt- ' «ngllfche Vorschlage m der Reparatwnsfrage. Telegramm der „Marburger Zeitung*. London, 19. Oktober. In seiner in Leicester erscheinen als das anßerste, was man erwar- aedaltenen Rede erklärte Sir Älbert Thomp- ten könne. Artur Balfour (Sheffield) erklärte ^7^7Zj/wird".^v°7^ ^ l°n. °r Wiesede sich dem PhontaMchen ebenfaM. die Rep°r°«°nz!r-S° müsse gere- ^m^ »^ Vär ci unt? s.ük. Ob ^' danken, die Deichen 4« oder So lang M werden WaS da« deutsche »apita im demokratiich^n Partei untcrsltz. Od de ^ ^on Reparationen Mi holten. AuSlanide anbelange, so sei dieses Pr«ateiqen- Er besSrivortete ew Abkommen, das ein« Be< wm mid dessen Beschlagnahme würde Bol-eirdigung der Reparationen in etwa zwei Iah- schewismiij sein. ren vorsieht. 120 Millionen für diese Periode > ..... Die Wiener Derhandlunam mtt dem DöiktrbunddtlegiMen Telegramm der „Marburger Zeitung^. Wien, 19. Oktober. W vorläufige Grund- wird, das mtt 2g7 Millionen Goldkronen aus läge für die Verhandlungen übermittelte die der Ausgaben- und Einmahnten seite bllan-Negierung heute dem Delogierten des Völker- ziert. An Mehreinnahmen sieht das Pro bundes und den Parteien des Nationalrates das Reform- und SaniermrgSprogramm. Das Programm umfaßt die Reform der Kundesbe-tri^be, die Verwalbungsteform und Erspar planlos halbe Ärbett geleistet. In Ermang? lung ein^ Naren Kommunrbationsvrogram-mes wird unser ganzes Verkehrswesen einem bedenklichen Schicksal' Werlassen. Um dieses Chaos zu vergrös^ern, sovdern die Radikalen — als „verfassungstreue" Koalitionspartei f)ie Beieitigung eiueS vi<^lgeacht?ten Mannes, Vertrauen genießt. Dem Jntriguenspiel der äußersten Rechten liegt ein morscher Leitsatz jener bedauernswerten Kirchturmpolitik zugrunde, die unser staatliches Leben noch einige Jahrzehnte schädigen wird. Der politische Kampf wird nicht gegen die Idee geführt, sondern gegen iil)re Träger. Wir find dn Staat nicht, der sich politische Krisen und persönlichem Antagonismus entsprungene Gegnerschaften leisten könnte! Die Opposition hat die Kandidatur Kon!^rtv»ti!l^. den Mut aufbringen werden, die Koalitionsbarke an ^r Nippe dieser Kandidatur zerschellen zu lassen, wird die he»»tige Präsidentpmvahl. unzweifelhaft zeigen. Die von den ^mokraten und Radrialen gobikd^ Mesalliance ist saul geworden. Jetzt wird dem größten allrr Beschwickitigiingshi^fräte, dem Ministerpräsidenten Rikola Pasie, die endgiiltige Trennung beider Parteien schon etwas leichter vonstatten gehen. Wer die zukünft^ig? Koalition „mit verkürztem ArbcitS-progrolilnm" bilden wird, ist ziemlich nebensächlich. Denn so viel steht jetzt fest: die von der gegenwärtigen Regierung unerlodtgten Progrannnpunkte werden vor den Neuwa^en in die Ekupschtina kamn zuf?'.4tz?nstellend realisiert werden, falls es zn einer Komplikation toNtmen sollte. Die Regii'rnngskrise ist nun-mchr loteiÄ ooivo^t^..tzie wirii um den 1^ ^amm vor: Mwiarden ^pierkronen bei den VevbrmtchsaHgaben, S44.4 Milliarden Pap^erftonen bei Branntwein, Bber, Wew mrd GchaMNwein, 44.8 Milliarden bot Zucker. Nisse, die Notenbank und KreWmaßnahmen Der Mehrertrag an Verbrauchssteuer wird der Uebergangsperio>de unld l>ie RülZ^irkuny mit rund ö8l) MNionen Goldkronen veran- aus dke VolkÄv'irtschaft. Das Fiimnzfomidee schlagt. Dns Mchvevträgn^S an Tabak wird des Völkerbundes ist d"? Ansicht, daß nach Ab- mit 10S9 Milliarden Pttpierkronen, bei Salz Muß dor NejorK ei-lz Auidt^ «zKiHt werden mij .1SS.5 MtllisMl KaxitttroiM jestgejetzt. November ihren Ausgangspunkt findm. Die Wassergl«sftürme der letzten Zeit haben die wirtschaftliche und soziale Entivicklu'ng unseres Staateuchefmi»r^ ftimffroi ausgehe». DaS W zwar bedauerlich, «»^r es sieht doch M fen, daß die von dem StaatsgerichltShos d«^ hängten Strafen, wenn sie auch, ^ für dtM Versahren noch nicht daS im Eesch DM Schutz der Republik vorgesehene schr schWM Strafnmß galt, verhältnismäßig miL» «ik gefallen sinid, doch abschreckend wirken den. Ob fich «lch der in der BsgrÄ^WW des UrtMS zmn AuSdrnck gebrachte VWchU erfüllen wird, daß dieser Prozpß »div v«^ st^ Luft Msd die schwüle Atmosphäre gen und das w ihnen vvrswk^i^ MM schwerkranke Deivtschland der Gen4»»g «>§» g^mfüh-ven" wov^, Aeibt oSzwoaichm. TGt maßlose Verhetzung, sie aivch w dilusuU Verehren an erschreckenden Beispiel» selöi gestellt wurde, und die fich schon ans Me o« reife Jugend erstreckt, erfillt nach di^ tlmg hin mit mm!sten Bedenken. Ist «< nAW^ ein grausiges Zeitbild, wenn ein Prbnvanor, der Generalssohn v. Stulbenvouch,' vor deni Staatsgerichtshof dozierte, daß N«! thenau den Tod verdiente, weil er d» Rm pallo-Vertrag abgeschlosien hat?! Im übrigen hat Rathenait noch keinen Nachfolger gefundm. Der Posten del Ministers d!^ Auswärtigen ist ?»och voDamt und soll erst bei der über kurz oder lang vorstehend Reorganisation des ReichSkoK« nettes besetzt wer^, lvobei n«m ai^ d^ Deutsche Bolkspartei zm RegierwngKkoaN'« tion heranzuziehen hofft. FürS erste fveRW hapert es damit noch, da die Soziawemokr« ten, die durch den Zuisammen^chluß mit d« Unabhängigen zur ausschlaggebende« P«M goworden find, fich bis^ noch jüngferKch sträuben, mit der Deutschen BolkSpaÄei M einem ^rang zu ziehen, VähreTch Zontn»« und Demokraten jetzt, um den SoziaNst« em Paroli zu biegen, sich zu einer Arbeits mernschaft tnit der Deuts ^)en Vol^ApaiOn DM sammen^unden haben. Auch die Neimiahl de« ReichSprast8«ß« spielt hier hinew. Die Wiederwahl EbveW^ der, ohne ein i^berragender Getst zu jew, doch nach ziemlich allgemeiner Meiming fiw« Posten alles in allem ganz zufriedenstevenb ausgefüllt hat, kann als gesichert gelten EdM deslM drSnyt die Deutscl^e AollSdarwt oatf eine Verfchi^ng der für den 3. September in AuSsiM Mvmmenen WaA, weit fle e^ nerseits nicht gern für d<'n So.^ialdemokratm Gbert an^Mjcttö aber disch die 2?. 1?^?? ^ fit« Vöhl «cht die Aus- sicht dl«' BoilttMe« zur Rvgierungskocäi-twn «fs Sp^ setzen mSchtr. Deshalb möchte sie Prästdeittemvahl btS W den Reichs-MchDwcchim im Jahre 1924 verdagen, wH-«ad »f der einen Gerte dte Mehrheitt^ozia-j lrst«, sl^n mn d»e BolkSpiarwi in Verlegen-zu brinAM, un/d auf der anderen die Deutschnatwmrlen für die Beschtsunigung der Do^ eintreten. Die letzteren möchten aern HrirdenÄlry als Gegenkcmidrdaten präfi-Vieren, der «iber keine Neigung hat, lediglich emer «mSsichtSreichen Zählkmrdldarur zuti?be sich in die polrttjft^ Arena zerren zu Kissen. Noch Lage der Sache, da nänüich außer den S^ialdemoktttten auch Zentrum u?sd Demo-traten für die Wiederwahl Tberts eintreten, Gßhleubet jede Gegenkandidatur lediglich eine! ' pÄ^che Demonstration, die schon deshalb! Kl» EmdruckSlosigkert verurteilt ist, weil die Deutsche Volkspartei kerne Neigung ^t, mit-"Wtdemonstrieren^ so daß die DMenÄ»gfitzimg hat die Negi<»rung die Ber-..idsauens^ags gestellt und die Fortsetzm^g der Mtdgetdsbatte verlangt. Für die Fortsetzung Im Budgetdebatte ftinnnten 389, d^egen ' ^ D^utierte. Gp«MiE«A Z«U»MhmE M« Wieder-G«we« Oesterreich» ' Mckdrid, ly. Oktober. Der Kabi. )tM5vat hat in seiner gestrigen Sitzung Dassen, im ParlameMe einen Gefetzent-zu unterbveiben, der die Regi'S^g er-MfAchtigt, an der Anl^eaktion für dm Me-Oesterreichs teilzu-nehmen. Gee Lermi» »er Orte»k»O»lere»A. t MkB. Paris, 19. Oktober. Lord' Curzon lü an Poincarse ein Schreiben gerichtet, in W.er als 13. November den Beginn und Aavsanne olS Ort für die Abhaltung der Dr^mttmrferenz vorschlägt. Franltreich zpärmt der Wahl des Ortes zu. Sollte aber Tilriei gegenüber die^ Wahl nnver-^minderten Widerstand leisten, so würdm die WWorten Lugano als den Ort der Konfe-PIWF VÄHIen. JnSHesamt «erden die (5rtrS^niffe mit 19kX> Milliarden Papierkronen oder 12S.67 Millionen Goidkrouen veranschlagt. DaS Ergebnis der Äbgaben aus B<^itz und Gewerbe bei den di!rett>en Cteuern läßt sich noch nicht men. Die realen Steuern werden von 27.9 auf ÜSS Millionen Papierkronen veranschlagt. Neu eingeführt soll eine laufende Verniögens-stelter mit einem Erträgnisse von 40 Milliarden Papierkronen werden, die nur den Ländern zufließt. Das Gesa-mterträgnis der Vor-brauchsabgabensteuern und Gebühren wird mit 7106.75 Millionen Papierkronen oi>er 478.7ö? V^illionen Goldkronen beziffert. Den Landern und Gemeinden sollen im Io^re 1953 1644 Milliarden, gegen ursprünglich veranschsagte 1937 Milliarde Papi^kronen übenviesm werden. Der Boranichl.igSent-wurf für das Jahr I9Z3 sieht AuS^^ben von 6'27.8 Millionen Goldkronen und 305.8 Mil-lionviilfsähri^n llebergangszeit zu ge-wärtigl'ii!^ (^'amtdefizit von 520 Millionen Goldkrone»;, soll durch die vom Völkerbünde rn 'Ztu5si6)t gestellten Kredite gedeckt werden. Amerika u»D Dße Meere«qe«?rage. Loadon, 19. Ottober. Die „Times" melden ans Washington, die amerikanische Regierung würde einer Entscheidung znstim-mrn, die die Freiheit der Meere»rgen unter die Kontrolle des Völkerbundes stellen würde. Ne»Wahle« ia He» Peter»b«rger Sewiet. WKB. Petersburg, 19. Oktober. Die Neuwahlen in den Petersburger Sowjets haben begonnen. Bisher wurden 47 Komnrunisten und 3 Parteilose gewählt. SeschästOßetzewlNisse «ach Amerika verkausl. MB. Berti«, 19. Oktober. AuS der Versuchsstation der Gesellschaft für drahtlose Te-legraphie (Telefunkgesellst^t) wurden wesentlich verbesserte Gebe-« und Empfangsröhren, die ausschließlich sür den Betrieib der Gesellschaft bestimmt waren, von zwei Physikern und Änem Mechaniker der Gesellschaft durch Vermittlung ein^ Ingenieurs nach Holland, Amerika und den russischet: Randstaaten ver-kfluft. Die Staatspolizei verhastete die drei Angestellten Uttd». fahndet nach weiteren Miit-. fchult^gen. ' z Kurze Rachrichten. Paris, 19. OktobÄ^, Bonar Law hat die^ Bildung des Kabinettes unter der Bedin-? gung übernommeil, ^ß er zum Führer der' koniservativen Pkrtei gewählt würde. Zu die-! sem Bchufe wwd wahrscheinlich am Montah! eine Sitzung abgehalten werden. t WKB. Prag, 19. .Oktober. Wie die Blätter! melden, wvrd der ehemalige österreichpjchffun- > gar^che Oberleutnir Alchörden steckbrieflich verfolgt. Dochenifagen. Blm Pa«l Gchlöffer. 1. Geisierr^ere. Die'folgende. Reiihe sei allen jenen gewidmet, .. die Frsu^' haben an der herrlichen Bergnatur unseres Bacherngebirges und dessen Umland. Liebe lmid Anhänglichkeit zur angestammten Heimat soll sie festig, zur neuen erwecken. Je mehr Rätsel die Natur dem Menschen dar^etet, desto reicher ist sie an Sagen. So «ist unser Sagen^d beschaffen. Ein prächti-MrttelgMrge, zerklüst^, mit einem in ^ geschlossenen Hochland; Moore und Seen, stürzende Bäche; da und dort zackig Wände. Und am Fuße breitet sich die Ebene; golidgelbe Saatfelder, graubraune Ackerflächen, ti<'fgrüne Weichlan^strecken. Die Natur bestimmt den Menschen. So ist die Phantasie des Pohorzen am. sonnigen Südbachern wärmer und reicher entwickelt als sene des harten Wcklöbauern am schattigen Novdhan-ge des Gebirges. Und noch vor hundert Iahren war jeder Winkel, jeder Fels, jode Wasserfläche mehr denn ^ute gutgläubig bevölkert mit Dämonen und Gespenstern; und klagende Waldmänner veranlagten die Luft-stbmmen. In frever Fsl^^voÜm wir die schönsten Sagen de5 Bachörngebietes an uns vorüberziehen lassen. In jahrelanger Arbeit habe ich sie im Volke selbst gesammelt. Sie seien hiermit das erste Mal veröffentlicht. Reich ist der Anteil an mythologischen Sagen, die aus göttlichen und gottähnlichen Vorstellungen unserer Borfahren !^rvorgegangen sind. Deren niedrigste Stufe steckt im Fetischismus. Seltsam geformten Steinen und Bäumen werden besondere Kräfte zugemutet. Am Bachern aufgefundene geschliffene Steinbeile aus der Steinzeit sind angeblich vom Himmel gefallen. Sie werden sorgsam im Hause verwahrt und schützen es vor Feuersg^ahr. Weiteste Ausdehnurrg hatte der Kult Bäume. Bei uns empfindet der Landmann noch heute eine Hochachtung vor alten Linden und Eichen, wie die Sagen von den Tür-kenlindm-, Gerichts- und Fi^imaurerlin-den> sowie die Scheu vor den Eichen i-m Win-denauettväldchen bezeugen. Auch die Sitte der Maibüume, seit jeher Deutschen und Slawen gemein, gchört hierher. 'Z^r Seelenglaube (Animismus) stützt sich vi^züMch'aus daS Fortleben der Seele nach dem Tode. Ist. der Mensch gestorben, führt sie das Dasein eiM's Geistes, volkstümlich Gespenst genannt. So bkl^t sie den Gegenstand der nisten Sagen. Me Seele hält sich oft an eine gowrsie Ordnung. Bei uns wird die Zeit von elf bis zwKst Uhr nachts als Geisterstunde bezeichnet. Die wandelnde Eesle bevorzugt Kreuzige und gewisse Oertlic^eiten. wo sie im Lebm an den Körper gefesselt war, z. B. Schlösser, Burgen, das Bloc!^ls des HolzarÄsrters, usw. us!w. Sie n^mt verschiedme Gestalten an: vielfach als Schlange, w einer Schatzsage als Flamme, Hnnd, w^ße Fnm unld „Gespenst" gemeinS^. ^rch eine gute Tat wird die zum „Umgehen" verdammte Seele erlöst. Unter anderm rufen solche Seelen am Allerheiiliigen- und AllerseÄentag vorübergehet^ Wichen um Hilfe und Erlösung an. Endlich erlöst, gehen die Seelen zur Ruhe in die Berge oder, christianisiert, ins Him-melreich ein. Im Laufe der Zeiten sind in jeder Landschaft gewisse Oertlichkeiten zu Geisterrc-vieren geworden. Siz sind entweder haijpt unhei-mllche Orte, von denen nur Un-sich..'!es berichtet wird, oder es hängt ein ssinzer Sageiukreis an ilinen. Diesen Plä^.en des Geschehens n>erden wir in der Folge noch häufig begegnen. Das beriichtigfte Geisterrevier ist der lx?-kannte Ringwall PoStela, an den die Ueberlieferung an achtzig Sagen knüpft. Der alte Steinbruch nordiistlich der PoStela ist als Geisterort stark in Verruf. Desgleichen W i u-denau mit seinem alten Schlosse und Eichen« und Lintient^in, in dem einstinalS die ' protestantische ^ult« und Begräbnisstätte lag. ^ Gegen den Bachern hin liegt Alt Marburg, die stara mesta, die dem Denken ! des Landvolkes seit jeher viel zu sckiaffen ge-macht hat. Nicht minder unheimlich ist die jFelberinsel nächst Kanka (Gams). Auf ! ihre unermeßlichen Schätze schworen ehedem ! die Schatzgräber. Geister wüten dort. Die be^-'"kannte Sage von der Natternkönigin spielt ^^aus ihr. In der Schloßruine Frau-Iheim schreckt es nachts so avg, daß es dort ' niemand aushalten kann. Aehnlich geht's aus der BurgstelleLembach zu. Dort hat ! ein Mnzer einen, schwarzen Feuerhund gesehen. Der slowenische Kalvarien-'^berg nächst Pekre (Pickern) verdankt sein ! Entstehen gar dem Teufel. ?z^aucherlel Saugen von Schätzen, Verwünschten und weisen Frauen hängen an ihm und südöstlich soll sich das vortürkische Rudeöibreg ^(Rotwein) gebreitet hak^. Mit der Gei« ' stermutde im öernkowalde bei Un« ! terlosnitz nahe Slov. Brstrica ^Aind.-Fei^ ^stritz) und Uloiek, i^m Geisterwalde bei Slivnica (Schleis) beschäftigt sich je ei^ ne Sage. Ueber das grausind-^omantische Itarigradund seinen Meierhof berichten ! te ich ausführlich in den Blätt. z. Gesch. u. l Hmtkde., „Grz. Ätgbl." vom 21. Aprll 1912. i Alle Hügelgräber unserer Urgeschichte, die j Schloßruinen, altes GeMuer und Fe^än« de u. dgl. sind von Geisterwesen belebt. Desgleichen alle Hausmmen. Hi«e tanzen mild musizieren nachts die Gespensterkatzen. Zum Beschlüsse nennen wir noch den 70 Mlometer Ütmgen HShMweg,. 2«. V« d<« Wasser-, zugleich WetterscheVde deS Gebrrq ges läuft und jedem Bachernwantdorer wohlq ^kannt ist — aber n^nr äußerlich! Er ist gleichzustellen dem 171 Kilometer lange» Rennsteig des Thürdrgerwaldes idnd ist ein ausgesprochener Geisterweg. Behaftet nM allen Bo-rurteilm ewes sol^, begwM er in der staro mesto, dmchzie^ verrufene Habakuklebenv unld die dort b^indilichen Hü^ gelgräber, die, unsichtbar dem nichtsahnen^ Fußgänger, b^derseits des Weges ge^terhast versteckt im Walde liegm, durchkämet müh-, selig das Sagenigewijrre d^ PoStÄa ^ Wtw, det sich dann weiiter wieder durch einige. Tui nnrldsislider. Bei St. Wolfgang macht ^ der Teufel zu schaffen. Südöstlich ist die GÄurtS-, stätte e'mes sö^ßNchen Drachen. Dann dufs tet's nach dem zu Stein gewordenm Brot eines hartherziigen Bauern. St. Hedrrich, dem bswährdm Geisterreviere, fönnvn wir, ohne-hw schon in den Knien schlotternd, «i^ auS-^ DretMnaerabdkllSe. Azchninalroma» auS der Gegenwart von Erich Sdenftei«. Wshebsrvecht 191S durch Greiner S Comp., ^4 Berlln^. 30.) (Mchdruck verVoten.) ' ' „Allerdings. Ich wandte mich darum an 'Ne Leute deS .^uses, .in dem sie se'merzeit Iwoih,^. Durch diese machte ich die Be-Wm^chaft einer alten Freundin der jungen D^omn Egon von Drewendt und ihrer Wchwester, ebner Frau Losenstein. Bon ihr ^a^r ich, daß die Baronin damals ihren Wtam nach Ameri!ta begleitete, daß beide Pch «tf der „Orinvko" wirklich einschifften daß das Schiff dann mit allen Passa-igstiev« unterging. Eine Tatsache, die mir fpäter in Loichon im Büro der W^te^tar-.Äiirte bestätigst wurde. Ehe daS junge Paar .lSßdceiste, übergab es sein Kind, die damals Wzft sec^ Monate alte Andrea, dem Losen-^steilnschen Ehepaar, das sekbst en^ nur um Poei Aahre älteren Knaben namens Willy besaß. Sie taten das in der ?lbsicht, daß die Meine Andrea später, wenn ihre Eltern sich drüben eine Existenz geschassen hatten, von bor Mutter aibge^lt werdm sollte. Dazu kam «S dann ja nicht. Losensteins, die daß Kind -KebhÄten un^ in ihrem verlebten Bürger-stolz nichts vo»; dejjen gdüliger BerwaiM- schaft aus Wi^ental wissen mochten, da diese fe^ Mutter verleugn^ hätten, adoptierten später die kleine Andrea. Als der alte Losenstein dann starb und die Witwe mittellos zurückblieb, zog sie mit beid^ Kindern nach Düsseldorf. Eine Zeitlang schrieb Frau Lösenstein von dort auch noch an ihre Ham-. bmger Jugendfreundin; dann aber schlief die Korrespondenz allmählich ein. Mir aber genügten diese Angaben tlatürllch. Ich fuhr von Hamburg sofort nach Düsieldo:^." „Ulid fanden Sie die Frau?" uittevbrach ihn Holly, der ntrt steige»rdem Interesie. zu-j gehört hatte gefpMnrt. »Lebte das Kind noch?" ! „Ja, ich fand die Frau. Sie lebt in bescheidenen Verhältnissim, vermietet Zimmer ' und arbeitet firr ein Weitzwm^^ Der Sohn ist Postbeamter gswlwden." „Und Audrev?" „Wurde zur Lehrerin ausgebildet. Da nun Andrea nicht mrch Düsseldorf zuständig war, , hatte es seine ScZ^ieviigLoiten nrtt einer ?ktz-. stellung. Sie muhte sich vorerst damit begnÜ-> gen, Privatunterricht zu gebm. Glücklicherweise fanid sie^ einer reichm Dame, Frau ^ Hartwig, die im- ersten Stockwerk de^lden HaiuseS wohnte und ^fallen an dem Hütchen !und bescheidenen Mädchen gefmrden hatte, Unterkunst. Andrea Lofe^in — denn unter diesem Namen lMe sie — i^atte dort den K indem Fran Hartwigs täglich mchrere zu ^bW^uÄ viM 'd.aAr^o giZt . bezahlt, daß dke Mnö Familie nun ganz be-. ht^lich lebm konnte — nach ihren ^scheiide-i nen Begriffen natürKch." ,,Aber warum halben Sie di^ aZles unseren ^ Klienten denn ni<^ wis^ lassen? Wie glücklich wäre er gewesen, seine En^Nn —" „Warten Sie nur! Nun verwirrt sich die Sache ja erst.-Etwa-v^ Monate, ehe ich ^Fvau Lofenstein entdeckte, hatte ^se das .Zimmer, das sie gewöhnlich zu vermieten »pflegte, an einen Herrn Harpner vermietet. Adann stellte sich ihr als verheirateter Gutslbesitzer vor, der. nur zeitweilig für ein paar Tage in Düsseldorf weile und dazu im-j mer ein Zimmer verfiigbar haben wollte. Das Zimmer gefiel ihm; er mietete es und bezahlte jeden Ersten die Miete persönlich oder per PostaMveisung im voraus. Er wird von i Frau Lossnstein als sehr ordentlicher, solider > Herr geschildert. Zivar bewohnte er das Zim-! mer mrr selten, e^r wemi er da war, ging ^ er abends nie aus .sondern suchte bei Losen-I steins FamikienanslNuß. Willy Losenstein tmwde baLd sein Freund, und was Andrea -ansbetraf, so glaubt Frau Lofenstein, daß sie i gleich e!inen tiefen Eindruck auf Herrn H^p-I ner machte, daß er sie heimlich liebte. Auch l lbei Fvau Hartwig im. ersten Stock wuhte er j sich Zutritt zu vet^chaffen uitd war dort !^ld ^ ein gern gesehener Gast. Dann geschah eines Tages das Uulbegreffliche. j Andrea war gegen Abc^d zu Frau Hart-. wjA^M^^ Stpt^Krnc^ganZen^ ^ Gr für ein überfamdteS Theaterbillett zu baw, ! ken. Nach einer Viertelstunde kam sie l^ichew, l blaß und verstört dr Begleitanig tzarpners > zur^. I Auf Fvau! LosensteinS Fvagen, waS chr ! denn geschehen sl^, antwortete sie völliig ger-. ^ stesabwesend nrit „nlichts, Mutter, itichtS^. Sie schloß sich in ihr Zimmer sin« Mlltz -Losenstein, der Nachtdienst hatte, fam erst ^ gegen Morgen heim. Er P sM damals ein ! gä^ich veÄndertsr Mensch, ohne daß seine ! Mirtter herausbekommen kann, warum. Das ! seltsamste aber P, daß Andi^ Kvei Tage i später, ohne ihren Angehütilgen die geringste ^Ausllärung zu gebe^ spurlos 'schwand. j Während Frau Lvsenistevn WnkäaHy be^ ' sorgte reiste sie heintlich ab, und ließ nichts i zurück, als M BAett, in dem sie chre Pfllsge^ ' mlltter beschwor, mn Gotteswillm kÄne An», zeige von ihrem Verschwinden zu machen^ noch auch nach ihr zu forschen, denn Seiides ' würde sie zwingen, sich zu tö ten. Man mö-' ge sie vergessen und ihr gluuiben, daß sie nicht anders handeln konnte. j Eine Woche später kündig auch HettZ Harpner se^ Zimmer. Frau Losenstein kann sich 'dies alles nun nicht anders ei^lären, als daß Anidrea die Ihren um Harpners willen verließ, daß sie irgendwo als seine Geliebte . lebt — und daß Mlly, der davon weiß, sich dari'cker bis zur Verrücktheit grämt. Ich oi^r . al^rs üL^r AaKe Nvmmvr LÄ» A, weichm, nördlich in Vemc^i^ ^ Gvauens Imolnlk loalsrn auf ims t>er Bei-sterrückim GomilL (Hü-gelgr^bei), i>er Hrr-»schensprung, dle Hungerstuelle, der schaurig Lobncher ^Sasserfa? und ein Lredlich v«wehr<^en; üvi,'r.AahlreichL Kreuzwege sind wir gcstolperi ^»^..Bären- und Wolfs-fährten und Räub?rsteigc haben oftma^ls unseren Weq gckrcuzt. Ortsgenau berichten die ^ägcn über sie. Sie alle konnten wir fürs erste überhaupt nicht beachten. Ihre ttjesamt-heit sei nur so nBenbci erwähnt. Endlich brechen wir, seelisch zermürbt von der grausigen Tiefe ivs Erlebten, auf der Velika kapa zusammen, wo inderi^i'bt. Und nun erkennen wir durch des Mythos Ncbeldunst, daß wir M uralte, svgenannt^ Romcrstraße gewan-dcvt find. ' Ginqe e^ mit Richtigem zu, doch dos tut es nil^t. hätte die Sicherheitspolizei unser GLspen^tcrland schon längst sperren müssen, doch l^elstervolizei ift stärker und hat das ^ür uns — erschlossen. Mn uns sozusagkn die Zagengeographie über unser Reich ein wenig unterrichtet hat, sollen uns die ^olgM^M Aufsätze noch tüchtig .^as Gru'el'n l^ibren. Damit 'ei keineswegs gesagt, das; wir Schönheit und tiefen Tinn dcr Sage etwa nicht zu schätzen wissen. (Fortsetzung folgt.) Mmbvrger und Tagesnochrichten. GyldeneS Priesterj«biläitm. Eonntag den d. feiert der pensionierte Pfarrer der Borstadtpfarrkrrche Mr heiligen Maria 'ani-ätspolizeiliche Kommission unter Führung des Chl^fs der Arimina!^polizei' ak Ort und Stelle ein^ um die Ki^un^n zu Pflegen. Es wurde zunächst kyivsmk^q^^daß die beiden Knaben — zwei Osijeter K^tel, die 14-ährigen Ivan Papp und Fran^'^'Lchweizer schon seit längerer Zeit' in der Garage, olme Wis^ des EvgentÄnf^rs, nächtigten. o auch am Samstag ^endS. Die beiidm einüben trafen in GcseÄs^ft deS polizeibe-annten 15jährigen Vaganten Mijo Kantor wieder in der lÄirage ein, nachdem sie vor-^ aus. einem Waggon Holztohje gestohlen hatien. Sie legten Feuer an, uM sich zu wärmen. Die drei Knäbett verzchtten dort ihr Abendbrot, das aüs Würstzeug und Brot be-tand, und legten sich gegen tt> Uhr schlafen. Nach Mitternacht erwachte « Kantor unter qualvollen Schmerzen Md Er er- hob sich rasch von seinem Lftger,'Kürzte ins Fteie und würde äpch..tvn Drauufer von lebelkeiten befallen. Nachdem er, die genossenen Speisen auss^ewprfe^ haste,, erholte er 'ich rasch und ging seiner Wegö, shne sich um eine beiden .Kameraden, zu kämmern. Diese anden durch Einatmen von KohlenoxydgaS dsn Vergiftungstod. ' ^ Ermordung eineS wutch eine» HlMptmann. Aus NiK/^9. wrvd gemeldet: ^r Ä^pitän Alexaa^ Stepurt>c' der Anl^u von Reis in der Vojvodina ven'ucht. ReiistultAren gab es in der Gegend von ?lpMn und Sombor und beträgt die Ernte gegen Zl) Waqgon Reis. Man versichert, daß ^ Reis dem italienischen qualitativ nicht ^üi^steht und viel billiger ist als dieser. Wieder FalMat^'^Has Finanzmini-steriium bat alle V^Ästerien mittelst eines Rundschreibens vetstMdigt, daß die Stempelmarken zu 10 ^ Dinar auK dem Berkehre g^'zoqen wer^, da sich unter diesen viel«' Failsifikate Äfin-delr. Alle .Akten usw., die seit 1«. ^^tMber mit solchen Stempelmarken versehen wurden, sind so zu behandeln, als ob sie überhaupt nicht ge-steinpelt wären. > Nichtig für LedeNsmitteleWorteur^ Die Lebensmittelexportely^ Vtrd^ ^'irche verließ. Fünfzig Jahre Speisewagen. Die Fortschritte im Eisenbalinineson erfolgti'N diirch-aus nicht so schnell, wie nmn vielfach an-ninnnt. Dil? Eisendahnwagen ließen lany« Zeit nicht bloß jetden Luxus, sondern auch jede Aecfumlichkeit vern^issen. Erst der aus Deutschland in Amerika eingewanderte'Pull-nrann erbcmte seit 18.'>'Z die nach ihm tvnann« ten Prachbivagen. Seit 1867 richtete er seine Wagen so ein, daß sie nachts als Schlaswo« gen benutzt werden konnten, aber erst 1872 erbaute er mich Speisewagen, in denen der Rei'sende wahrend der Flchrt beguem ein warmes Mittagmah-l wie an einer Hoftafel einnehmen konnte. Dem Beilspiel Pullman«S folgtlnrin Amerika auch a?rdere Unternehmer mit dem Bau von Luxusn>agen, und batd wurden auch in Europa SpeilÄvaarn eingeführt. . Aävluma Veograd. Bei Koi - PreiserhShung. kr ine 3689 Kino Meftni kino. „Das H!ektri>sche Auge", ein spannendSs Äriminaldvama in 6 Akten, mi Tatjana Jrvah, L^wig Herold und Alfred Hase in den Hauptrollen, wird am Freitag, Samstag, Sonntag und Montag vorgeführt werden. Aus aller Welt. Die vergessene Trammy. Die Bergeßbich-keit eines Vikars, dem das Datum einer von ihm zu vo>llzi relM' Fors^r k»«^ ) f ^ x>nnn. auch bei der (^rapfioloflie eine wichtige Rol- Fuk stcb'..icht . Ter Betrieb der Vnrmwas« OWtekmmße Fr« Xlspsch, «erloeen GeG«ngen Nicht nnln eresM, n le spjelt. t^twiß ist trk^er, das^ man annehmen serheizunq wurde nicht unterbrochen. Tele- !üch^" s!^male ra»n, jede seel^cl,e Sig<'nst^ft hätte m,ch Phon, Gosbe-enchtun^, Elektrizität und alle M«ff Alopsch, t^dls?/ — Zu Pspiergeld d«» ger«d« ?ew»n seh? Holsen Grad von .SchHtzunG^. N?ie ZNssart mtt der Nase Alavier spielte. Eine lustige Welle bot einmal Zitozar» yaydn «n, indem bei einer frShlichen 6^e^ellsch«ft zu lbm sagte: wette »m s -w- -...-...«m.... i.»... x.».». NN ^^-.ichen v»n wmMtischcr «cranl-?»»!,. «i. -«l-bt «Ii. . We..., AmerN°nk. m-'r'-n -"n. d>o »»...Bn, A-ndc^ngm. Bibritr.mdc ?!almfli>gcl voii ZmsibilitSt, rinnkii nach vnropii reisen, soll dits zmvoi- ->»ch b'«! "" bam- boimdlichcn Geschas»^- qrofie OhrlSppchrn vou Liigroit lcn »nr zum .^ccke d«r Gattsm-lihl go- dm, oin Tnwttadm und grotz« - Klei^r^ «a n A ch^-nstckml.?, Nnnc -der P>r 'nn. sä>ehcn. t'tcwöhnli» r.iscn di« D-llarprin- '^rcn !i.uni>kn»erkchr tt°tz Ä.WN au t»«.-mqeblmi^«n.s«n. Nm nach «^sslnm °hnk ?-»» und Mi.ttor, lediAch der Uob»m»rung lx» sorllc»^, und wncn a.'drü.ftr Naic weist °ul IIM.rwar. von cincr »-i>Wc>. »nd kabkln dann oS r.c, mcht Mrin>ic.Z -wunm fi-lkeil, NU« Sacken, od. r sogenmnte Adw- dcn Alcrn di« Talicisc,weck -mch und nach da» grokc 5?anS sich von ein« n^n- .n! j'.rvick.rMi»,..» u»!. Or<«,nis<,. ers.'.llt sei. Mm skilk sich aber da» Entsetzen -'''tc aus d.e andere Straktn>cite bewegte. <»<>« jl«lch»»
  • a»p»»>>»r, daß ich »in LierrscherWiffleit ui»d Orgauisa- ersüllt sei. Mm stelle sich Em Schwein —ew Haus. Ein Eiinw^h- ner in ^^ranpenhairsen kaufte sich vor einem halben I«r. Schuhe. WSlche. Zttlter. Vasen» 5kippe». Slickereien. Vamenkiile. Spltlen unk» verschiedene» abzu» geben. Can>»«rieya ul. ? tReiser» ii?»ß«^ L. Tt.» 5kr S ltnli». S700 Schvn mdtzltetkt» reine» Il««er m,t sepereten Einstang »trd los. »der «d l: NsVember pvn zwei »ottdea Serren gesucht. Anfrsnen :m Mo»eVeien»eschÜst Ioflp Aarntsmts.Vo»po5ka ul lS. S/2S DW«tz«s«jse»tl». Wienerin, erste Kraft, sucht .Stelle in Maridor mit t0. «»»ember. Antrüge mit Gehelssangabß en die Verw. unt. .Vainenfrtfeu^n*. ttM» Suche deutsche» Mbdche» sür alles. Vtferte »it Letzneutprüche an Iuliu» Der^d t« Gudotiea. Senve ul. l1. 8V57 Suche ein dessere» deutsche» MVdchen el» Gi«»e««il»che«. Adresse in der Ver». 87 t 7 Seprltster O»f- »«d M>ie»» Ich«»«d. geschickt. ge»tssendett und verläs^lich. »ird gulgenem-men. Sut«»«r»elt. Meinl» Apate. »«o > Dersterte selbständige B»chH«l-lerta «ird per sofort gesucht. N«ch««»«iö «e. tS Soch schlaft-d«r. tehr pr«ts«ert. eine Miese »It G ^ch und ew Actier ca. S 5»ch. euch »l» Bauplatz »er«end-de? »nd etn greker Belitz c«. 40 9och. so»te ein kleiner Besitz mit 4 Avch samt schönen Däusern und ein drtter ^sitz mit 18 Zoch. ein «tt tS jach u «in »leiner A^d «tt gndertdald Joch sowie eine Ueine Wiese »U Odttgerten. «lle» in der VSHe der Stadl Vnrtdor hgt preiswert zu ver» dönft» N«altiDtendllro.Unieersal' M«rid»r, Al«tz»endr»V« c«st« tS S7S4 Schlaaberer B«cke«w«ld solort zu »ertzeuten. AntrSise unter .Buchenwald' an Verv. 87lt Sleg GVo»sezt««erlissede«z, Mermorptatte» Stores, zeljn Aimmersessel. zwei Aouvert!»ecken Stück 70 V. Anfrage Roto»tl,t ttg 8. I. Stock lins,». 87S8 Out erhaltene Gpihenvorhtlnge Stück D. für zeiin Fenster, gefchlistene ftlaumenfedern per Mtioaramm 8V D.. Aopspdister Kllick l00 D., deppeitüri«? Fileiderkätim. Bell mit Einsah und Matrahe. Wafchtisiten Mar-morplette. Schreibtisch löO D. Anfrage Rolootki trg 8. I. St. links. 87Z7 Neuer Pl»»e««-l5eöerw«sen u. schwerer Ful»rwagen in c>utem ustonde zu »erkauken bei.^ol»vt. chmtedmesster in Aa^ie. 87l3 Getziwe» Me«G w Rndkera-H«»> »trd getenscht gegen em S«ug in Maridor oder «tner anderen Stedt Slomentent. Zuschr. unter.Vette^g?^ gn V«. 84S4 Ke«»G«ttAt»»»eto«e» e»» best. Kernleder, tn allen geugbaren Dt»enstonen sosort liefervar bei G» Kreons A etzS»ndr»»ee^ lS Teleph. int. 207. S!5'. Schwerer Platenuwngen sl!r Spediteur geeignet zu verkaufen. Anzufragen Pugel ä.- ?^odmann. Wetngrotzhandlg. Werider. 87IS Stne GenblUteenE und Badeofen preiswert zu »erkauseu. Podrettta cestg S. 87S0 Komdinterte Ab»tch»-, TAge-»«K Dtcktßevird sofort oder mit l. l^ovemder aufgenommen. Vorzustellen Maistrova cesta l4^ l. Stock linksj 9 bis 12 Uhr oder von 2 bis S UHr nachmittag«. 8«» Mein bekannt gute« ? Sauerkraut ist ab heute zu jeder TaaeszeU wieder jede» »uanwm z« habe«. Zch empfehle auch mein Geschßst zum Bezuges»» schbne« Banaler Weizenmehl, Polenkagrieß, Zucker, Kaffee, Reis, Kürbis- und Tafelöl zum billigsten TagesPlkeis in bester Qualität. I. Glrk. Vlavnl trg. kartottei Vierden jedes Quantum zu K4-R) tög-iich von 14 di8 l7 Uhr im ärärlschen Magazin vis-a-vis §ranzmühle, Zugang brachten-vahnhos abgegeben. S7t2 1ugofla«isch-deutsches kandelsgeschan auf ttktien. Zentrale: ?^öl^(lA VrtMöevauIlS lelegramm-ttvrell«: NIV5lS. lelephon^ S-30. sillale: veograd Stral^lnlca dana ul. 2S, lolephon 2Z.0I, 7elepr»mmadress? lZengrad. ttvteilungen: I. Jute. Lücke, Zutegevede! Cmbailage! piachcn us^. II. Lisen. eisen und l^Ieche aller ttrt^ kür industrielle und Vauzveckei sovie landMrtschaktiliche Serüte kaushaltungsgegenstünde. III. lDa^chiNeN ks? Industrie und l^andv^lrtschakt. IV. chemlsch-technlsche >Varen. Runstieder, 5ar den^ Lacke usv. 8498 V. LINlUlUlSüdiÄlUNg» Einkauf von l^ohmoteriaiien^ Kank^ aite 3ack< (isen- und MetaUschrött usv. Winterwsseks, tt ü t s, kegenmsntsl, N«g»n»vklm>o. tt»u»»okuk«. Strumpf«. S«Id»U»In6«r, >II«e Art lNo6«- un«> E»>»nt«rl«««r«n In gro»«r/^u»v»kt»u dIINg»t«npraI»«n. Iskot» l.ak, Ii