W.Z«NH—«»« V< A)S4>k DU 4i ssIN>IiG<>IMGi» ich VRVQWMV, Mmi«« vi. I». »Iss.1»» aO« HH.«« ». H^««WW«G-A«>ck«»x »«IWM»t»»5 WGM». » Vil^ »AM« « «>, » «H. «»e 4» »G. «WM. K«^ t.WB. Mmom eit«lm Recht und Leben Der ehcnialig^' franzl^stsche Ministcrpräsi^ dent Joseph C ci i l l a u x veröffentlicht in der „ P o l i t i k a" einen sehr bemerkend« werten Aufsatz über das Problem der Repa rationen und ttrieflsschulden. Caillaitx beschäftigt siä) eins^anflS mit den Rechten Aer Verbündeten auf ,'^ahlunA«n von selten Teutschlands und kommt hernach zu den nachstehenden Schlus!sollh«rungen: ..Tas Recht ist noch nicht das Leben. Und nun die Frage, die das Leben stellt: Ist es möglich, Europa auszubauen und in den Zustand des halben Gleichgewichtes zurüct-zutchren, in dem sich der alte kontinent an« gesichts d!.'r Katastrophe befand, »venn gleich« zeitig k r a in pfhast an den zwischen-staatlichen Schulden der Völker festgehalten wird? Ist es möglich, in der jturuüschen Zeit, die wir erleben, die lieber-tragung der Neichtitmer zu erwirken, wie sie Ul der Erfüllung der übernommenen vtir-i. qlich.'n .Lerpslichtuiigeii übernommen Wurden? jedermann wird eingestehen müssen, daß die Träulnerei von den Zahlungen eine f^anz gemiihnli6)e Cyiinär« darstellt beim ge-.^enwärtigen Stand der Dinge, zu einer Zeit da die j^rise die Äapitalöb«wegung verbor-ren l'itzt. Es gibt aber solche, die behaupten, das; der Uoung-Plan nach dem Abebben der Krise wieder neu aufleben iverde. Die eS so meinen ,täuschen sich nach nieiner Ue^rzeu-gung und i6? »verde eS versuchen den Beweis M erbringen. Als der letzte zwischenstaatliche Bertrag vor dem französischen Senat zur Diskussion stand, sagte ich von der Tribüne des Senats herab, öast die Mechanik des Systems, un» sich im Zinn? St. Simons auszudrücken, nur so lange fnnktionieren kann, als Deutschland von ^'lmcrika mit Geld versorgt wird. Ich präzisierte n,einen Gedanlen mit dem ii^emerken, das; es nur zwei Möglichkeiten gibt für ein Volk, seine Verpflichtungen über die Grenze hinau>^ zu bezahlen: durch Warenlieferung oder Wertabgabe. Ich sagte ferner, daß der irrsinnige Protektionismus, der jetzt in der Welt wütet, die crstgenanllte Möglichkeit der Schuldentilgung unmöglich macht. Verbleibt also nur die zweite Methode. Die Erfassung des deutschen Reichtums durch die Vereinigten Staaten ging ihren Weg weiter. Ich ha-te durchblicken lassen, daß die deutschen Spa rer im langen Llblauf der Jahre allmählich iinstande sein würden, die auf das deutsche '.^Nationalvermögen aufgenoinmen^: Hypothek zu löschen, so das; früher oder später, jd nach dem Fluktuieren des Reichtums, unsere deut jä.en Nachbarn in die Lage versetzt würden, die Anleihe zurückzuzahlen, die ihnen gewährt wurde, um die Gläubiger auf dem al» tel- Kontinent zu befriedigen. Nur unter dieser Bedingung könnte der Voung-Plan durch geführt werden. Ich bedauert« es, da^ er den DalveS-Plan ersetzte und das Regime der Sachleistungen, lvelcheS ist als die bes-sere Lösung betrachtete. Die Ereignisse — schreibt Caillaux — nah men de»l Weg, den ich prophezeit hatte. A-ber gleichzeitig entstand auch die Ärisis, die den des Goldes aus den Bereinigten Staaten nach Deutschland unterbrach. Dadurch ist für «ine bestinnnte lange Zeit jeder Gedanke an die Rückkehr der amerikanischen .Capitalic'n in ein Land fallen zu lassen, in d?ili sie sv schw?re Enttäuschungen eriabi'" Lebnin — Manlrelchs StaattprüflSent PM Pawleve zog seine Kandidatm offiziell zurück — Einziger Kandidat in Versailles: SenatSpräfident Mbert Lebrun Paris, 10. Mai. H«>ts «« L Uhr «ach«itt«ß» tritt die NOtiO«Ol»ers>««ß»«G, «Iss Ee««t >«d M««««, i« Vers«ille< «» ble Re»»«N tz«» l4. der Tritte« Repxblit »»rzNuehWe«. N«ch längeren Ber HOUdlUUDe« z»ischeii be« Vr«ppen Ge«Mt» «Ich der S««mer h«t V««l Vain-le»e D>>»« Mitter«ocht ßei«E «l«ndid«t«r ««ch «isitiel Mritr« S«»dit«te«, des Ge« «OttPrDßde«te« «ldert L e b r « n el» OtsOl«t sicher a«ße«om«en »erde« tann. DO< «es«ltet der «ehl «irste um 4 Uhr ««chWittags bereit» beko»«t »erden. Mi«ist»rPriiiide«t Terdieu wird heute dem neue« Praßdenten der SiePnblit in den Abendstunden die Temlssioit seines Ua« binetts unterbreiten. » . Albert Lebrnn wurde am 29. August 187l in Mercy-le-.Haut bei Meiz geboren, wo sein Bater Landwirt war. Nachdem er mit Auszeichnung die Ecole politechnique ini Jahre 18V2 und dann die Bergakademie I8W verlassen hatte, wurde er Bergwerks-ingenieur. Er erhielt schon bald einen Preis von der Akademie der Wissenschaften und machte sich weiter durch eine Anzahl von Berössentlichungen über Bergwerks- und Ei-senbahntvesen in Frankreich und den angren zenden Ländern bekannt. In die Deputiertenkammer trat er ein, wo er llX>4 und IVOS Schriftführer und im Jahre 101» Bizeprüfident wurde. Im Ministerium Eaillaux von 1911 wurde er Kolonialminister, ebenso auch im Kabi-nett Poimare des Jahres 1912 und ini Kabinett Doumergue von 1913 bis 1914. Während des Krieges wurde ihm im Ministerium Clemenceau im Jahre 1917 das Blo-kadeministerium anvertraut und nach dein Kriege von 1918 bis 1919 das Ministerium der befreiten Gebiete. 1939 wurde Lebrnn in den Senat gewälilt, wo er Berichterstatter sür das Heer und die Kolonien gewählt wurde. Zuletzt, d. i. tlach der Wahl DoumerS zun: Staatspräsidenten, wurde Le brun EenatSprüsident und damit nach einer alten Tradition znr Erreichung der höchsten Würde in der Republik prädestiniert. Albert Lebrun ist Mitglied der Republikanischen Union nnd ein besonderer Freund Rat)mond Poincares J»l der Heereskonl-nlission des Senats vertrat Lebrun innner den Standpunkt, das, nur die Armee Frankreichs die Sicherung des Fr»edcns geben könne. Der DoumerS letzter Weg König von Belgien^ und der Prinz von Wales haben ihre TeilnÄme berM zugesagt rede »ied MinifterPrSsldent T « edieu h«lt««. D«r««shi« Wird der Tarß «it de» sterblichen Uederreste« des Präside«ten z«« Pariser Bah«hos Vsßirard gebracht, »o er «ach einer letzt»ili«en Versiigung deiResetzt werde« a»ird. «m Leiche«begiingni» »etde« Abordnungen aaS allen Ländern teilnehmen Der KSniq »on Belgien und der Prinz von Wales Haien i^e persiinlich» Teilnahme zu «esagt. P a r i S, 10. Mai. An der Leiche des Präsidenten Doumer ß«d gestern 50.990 Menschen »«rAberdesi-rßer.t Die Leiche bleibt h«te u«b «lorge« nech i« Ylysee aufgebahrt. Am Donuerstag «»ird i« der Kirche Aotre-Deme die seierliche Si«seg«nna vorgenammm, »arans der Sarg nach de« Pantheen gebracht «erden sal, «» die greße Tramrseier ftattsi«bet. Die Traner gen für andere dringende VtaatSauSgaben und in den letzten zehn Tagen für Gehälter und Pensionen ausgegeben werden. Hesseumahle« »erbe« »iederhalt. Berlin, 10. Mai. Da die hessische Wirtschaftspartei beili« hessischen Ztaatsgerichtshof die Ungiltigkeit:' beschiverde gegen die Landtagswahl ein'>'-reicht hat und derselben stattgegeben wurii^.', »Verden die Landtagswahlen am 3. Juli inie devholt werden. Man recbnet in politischen Kreisen mit einem starken Ri'iclgaNl^ dcc tionalfozialistcn. Die Tiirkei erhält «eld »on den GomjetS. Moskau, 10. Ma«. Das Ergebnis des türkifchen Besuche-? in Smvjet-Ru^land wird, wie der tiirkische Äu-Kenminister Ruschti Ben auf einem Preist?« empfang mitteilte, der Abschluß einer grösseren Kreditaktion zwisäien den beiden Ländern sein. Die Türkei erhält von der Sowjet Union einen langfristigen Kredit von 8 Millionen Dollar zum Antauf russischer Maschinen. Diesen Kredit soll die Türtei durch Naturallieferungen abgelte»», u. zwar durcl? l?rportartikel nach russischer Wahl. Die Türkei will in erster Linie Textilmaschinen nüd eventuell auch landwirtschaftliche Traktoren lieziehen; die Kreditsnmnie kann auf 1.', Ial?-ren ausgedehnt werden. Die türkische Delegation nlit Isnret Pascha und Ruschti Äey ist SnnlStag abends nach Stambnl zurückgereist: alke Gäste erklärten i!)re grosse sriedenheit mit dem Verlaus de? rli'sischen Besuches. Konslitt zwischen dem bulgarischen Unter-richtSminifter «nd der Unisersität Tosia. S o s i a, 10. Mai. Zwischen der Universität und dem Un-terrichtsnrinister ist wegen der Dotierimg der Universität ein scharser ^Dnflikt ausgebrochen. Das neue Budget sieht nämlich den volkständigen Abbau der theologischen Fakultät vor, an der 20 ordentlich Professoren, !0 außerordentliche Professoren, ? Do-zenten und 38 Assistenten abgebaut iverden sollen. Ter akadenrischo Senat stellte iich in schärfste Abnx^hrposition gegen den Unterrichtsminister. Tie Erbitterung über diese Maßnahme ist aber nicht minder auch in kir6)lichen Kreisen, die erklären, das; die Ans lösunc^ der theologisä)en Fakultät unter keinen ilmständen erfolgen dürfe, selbst auf die Tatsache hin, daß der Hl. Snnod bereit sei, die Mittel zur Verfügung zu stellen. Um Svtgulov Paris, 10. Ma»« Die (Kinvernahlne deS Attentäters G o r-gulo v wurde gestcrtl den gan^n Tag über sortgesetzt, ohne daß hiebei besondere neue Momente, erzielt worden wären. Mehrere Polizeikommissäre begaben sich nach Berlin, Prag und Bern, um weitere Recherchen iiber das Borleben GorgulovS durchzuführen. In Nizza wurden drei lZinigranten ver- )ür die Entspannung Europas gäbe es alft zmr einen Ausweg: die Ueberflutung der Neuen Welt Nlit lindwirtschaftliehen nnd industriellen Erzeugnissen des alten Kontinents. Aber wer würde bei Erörterung solcher Möglichkeiten nicht gleich die Achsel zuk-ken? Di« Welt befindet sich in einer Sackgasse, aus der es nur einen Ausweg gibt: den nassen Schwamm über die Schiefertafel, auf der die Nationen Aegen>jeitl.z ihre Schulden verzei6inen." Caillaux gibt der Hoffnung Ausdruck, daß es den englischen Freunden gelingt, die Amerikaner von der Fehlerhaftigkeit ihrer Stellungnahme zu überMgm. In diesenl Sinne könnte ein tiefes englisch-französische Uebereinkommell der Welt von Nutzen sein. haftet. An der belgischen Grenze wurden drei Russen festgelwmmen, die keine Aus-lveispapiere vortveisen konnten. Die mmSaNche MnonzMie B u ? a r e st, 10. Mai. „Vitturol" meldet: ^n den letzten Tagen hat in Rumäntsn der Handel mit Valuten und Devisen sowie mit Gold einen gewaltigen Aufschwung genommen. Alle jetle, wel che ihr Vermögen ins Ausland schaffen wo! len, kaufen Dollar, sranzSsische Franken oder Gold. ES werden auch zweifelhafte Devi sengeschäfte gemacht. So wurden bei der Na tionalbank Schecks auf Paris zum offiziel len ZikurS gekauft, nach Paris geschickt nnd dort in Banknoten umgewandelt. Diese Bank noten wurden rasch wieder nach Bukarest gebrac?)t und zu eniem viel höhereln KurS verkauft. Die Abhebungeil von den Banken dauern noch imnier an B u t a r e st, 10. Mai. Das Fitlanzministerium beschloh, das; ab nun für die einzelnen Ministerien auf Rech nung des Budgets keine Kredite eröffnet wer den. Die Anweisungen für Auszahlungen werdeil von zehn zu zehn Tagen erfolgen. In den ersten zehn Tagen werden Anweisun gen für Material, iik den nächsten zehn Ta Börsenbericht A ü r i ch, 10. Mai. Devisen: Veograd 9.9ö, Paris 20.172b, London l8.8Äo, New» York 510.87Ü, Mailand 2V.3S. Prag 15.14. Zagreb, !). ^?!ai. Devisen: Berlin 1333.97 bis 1A14.77, Mailand Mi.!2 biS 290.5?, London 205.79 bis 207.39. Paris 221.:^^ bi.5 222.4."^, Prag !66.23 bis 16709, Züri6> 1097.35 bis 1102.85. L i u b l j a n a, 10. Mai. Devisen: Berlin 1335.07 bis 134i'i.87, Zürich 1097.35 U02.S5, London 206.?3 kis 207.W, New-t»ork Scheck 5585.S8 bis 5613.67, Pari? 221.35 bi5 222.l7. 1W.12 bis 166.98, Triost 288.45 bis 290 85. Ändie V.T. Abonnenten! Wir ersucht unsere P. T. Abonnmten, ^ BezngSgebkhr, soweit sie noch nicht de» glichen sttn sollte, sobald als möglich anzuweisen. NM in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung Antreten zu lassen. Bei dieser Gelegenheit machen wir auch daraus ankmerfsam. d«st allen Säumigen, welche die Veziigögebii^r für die beiden letzten Mona« te noch nicht entrichtet haben, daS Blatt 'Ml'sfl'gf merden mnß. D>c »er«»alt»ng d. .,Maribor«r Zettmtg^. .»DKtiWOUtk Nvmm« ZN. Vi» 71 Mit Tardtm M MÜS «e es»? Sow» des «UtzßiMS » Fss«tt,Ich - Hinwt w««ttchewNch d» »» Der Sil« des Vtw»dtt>«D DM P « ? i 9. »w. LiM«^ Dt« di» «GßDlM» MHlitM I> tz»» ««» »>««>1 «M HM. «ßchh» —> iMMMOliMHm AOlMVWMN DtGm» At VW? GilD DRk ^Wlm ß» ochtiPGA« tischer Hi«ßcht ei» »itvichtß VriKK» m« her Lß»ie, tzie LW«! «ch T«ehie» weie. Deich>et D>^iW^ i> Meche^i^cher «ch Mltischer Hwßcht, »Mi Zetzsch w «eekt «ertze« »üch^ »ich «m ßch z. A i« tzer AeiDe Heß DEM^chisrOUDjMchm Der« h«t»iße» Mch «ter »er MOM »er Li«, ke» lewe» Ilißme» himMie»»« »r««cht. Ei« Me»ien»ß »er «i«Ie» iß sche« «« sich »ie G«r>>mr PK »ie Gchifsmiß eimr ftiMichere« «»»iPhilre. »>««t ^r rist M ««cht, »Gr«» »icht D tMistt« ist, »«« stchet er «ich »ie ÄW »ich» «icht i» »e» «O» ih« Dt»a«lchte« «imie »«r, es «ir» »«her »«hrßchrwlich «»ch »er EheDelz »er «»»e« fei», «»tze». Miti^ «»f «»ttete »er »evP«. litifth »ichtiGt» Ai»W» z» »rß»De», «« »e« VWer »lit ?«ts«^ »ie«« z» W«, «e». G» i» »»ter »iese» U«chI»»e» fthr ft«Dlich^ M Herri«t »e« lftcke» »e» «» T«r»ie» e«t»«»se«e» T«»««-PrOftkteA «sHreist «»» e» »ie Li»ke «icht et»« «it ftiHßV»^ SD»DePtI««e» »«««tt. A»er «I »i- klwe» jetzt »« »i»>>««D» sei». Herri«t ist «»Dnchlicklich fchMW««. h,. K«»t»ie» »er «e»e» «e«iei«»G»«eh»tztU ß»» »«ch »icht tl«r «»>tIeich»et. Tie ««. Die Dr.KoroSet'Feiern untersagt GW ««tlicher Vericht ti»er »ie ««efaie i» LjMj«««. — Die >H«ti»iee»»D »eA Ver»«t» i« »««»««iqe, »er V«««l«er>Blt»»,. B e o g r a d, 9. Mal. AA. Am 8. Mai fand in Ljubijana eins Versammlung anlätzlich des S0. Geburts. tages von Dr. Anton AoroSee statt. Einige Leute versuchten diese Gelegenheit zu Demonstrationen gegen das Regime und die bestehende Ordnung dadurch auszunützen, daß st« im Versammlungslokal die slowenischen Stammesfahnen entrollten und fich in Rufen wie „Rieder mit der Regierung! i^Es lebe das selbständige Slowenien!" uwd ^Zkivio Dr. KoroSec!" ergingen. Die Behi^rde zersprengte die Demonstranten und wurden hiebet l1 Personen verhaftet. Ljubljana, 9. Mai. Die königliche Banalvertvaltung deS Drau vanatS gestattete die öffentli^ ^ier des SV. Geburtstages des Herrn Ministerpräfi-»enten a. D. Dr. Soroiiee, des für Boll u>^ Staat verdienstvollen Mannes, wo^i von feiten des Vorbereitungskomitees entschieden die Zuficherung gegeben wurde, daß „an irgendwelche politische Demonstrationen nicht zu denkm sei, was man auch den Leuten ausreden werde, weil «S vor allem darum gehe, daß die Feiern auch anderSwo in Ordnung verlaufen". Diese Garantie wurde durch die Tatsache bekräftigt, daß der Vovst»ende des Borbereitungskomitees selbst die Berte«, lung und den Berkauf der Eintrittskarten für die Feier in Ljubljana in seiner Kanzlei besorgte, außerdem hatte er durch seine Är» trauensmänner bei den Eingängen zum Z^st saal genaue Ueberficht über die Teilnehmer. Trotzdem geschah es, daß einige Dutzende gela^ner ^stgaste fich zu AuSschreiwngen herbeiließen und die Teilnehmer zur Mitwirkung an Kundgebungen aufforderten, die im Gegensatze zur gegebenen Gewichr sban-den, außerdem aber mit den bestehenden Gesetzen und dem ehrlichen Empfinden des Volkes nicht in Einklang stehen. Da auf diese Weise der wahre Charakter der Feier gestört wurde und der Beweis gegeben tit, daß das VorbereitungskomUee nicht fähig ist, die gegebenen Garantien zu erMkn, wurde von feiten der königlichen Banalverwaltung die weitere Erteilung von Bewilligungen für solche Feiern eingestellt. Diese Mitteilung ist an alle Tagblätter in Slowenien ergangen. Ljubljana, 9. Mai 1932. Der Banus: Dr. M a r u ii i L m. p. »«tz wr MM »er i» »i> »>ch «»» tze» B»»» liDm ß» hR««»e», D«tz ichee «« «»I »er G«ßi«- V»»»^ iß kl«r >»Wlift>. B « ris, 9. ««i. s»> IM MMIPUNVI Wml» M »«I«, «WißlMWilM »,»»>« »I» «w»«»», «W,. »ch »I» »,1««, «»M» »1 i IDI»» ,,» »»IchW»»!,» w ««tz»«»«« Misch,» «»>,,1« «» ««»M «W »qr »I» »«W M »»H»». «» mch WM» w »»«» M —«««».«»«w»»» »w»«« »«L «it »«, »IWVlIPlIß»««» »» »,»> »« «WI»«»«« »« «qchlch schl», Mch »Ich »« «««»i. »«ch. TA »« »M. «« »I»» Mch Mcht «, >«. «»««w.»«, »I«« w«»« »chl »„ «M» »»II»»«« «ach W, M»ch» »Ir» »«»I» «» ««iß, »« »«M«»«» U««I««ch« »« ««« «loch». »— «» »«t M >«»1«,»>,«»»»,», ,«> ««»««»Ich«»«««»«««»««»»«,» —»«.«» M »Ich« s»»«»«, «»e» »«, »«»I««,, «r »I, l«ch»»,, «» W« »«>«« ttW «ß «» I IUI i» PlIiiilchM MHm ««^ »«tz »tß >I>lN»»DW^ DffH «ß »i» M »ief«» AtitP»»It ers«I>m ß«I. D»>ß ßitze» ReDienmG ihre GeW^ ««? »em ^T» T»»i, »GM T«GR »Gß A>^««u»e»trittßA »er ^«»feeG»z «i» 9««W»»i!, ii»er»eh«ieW London, 9. Mai. „New E h r o n i e l e" stellt i» seiner Betrachtung daS Ergebnis der sranzö-fischen Wahlen fest, das^ der Ti^ »er Lt»tm die kühnsten Erwartungen übertreffe. Dies sei zweifelSohm ein günstiges Zeiihen für die Gtimmung in der fmnzSfifchen Demokratie z« einer Zeit, da wichtige »nd schicks«lsschwe re Entscheidungen zu fallen ^ben. 5j«ch langer geit ewmal habe die Hoffnung eine Gttirkung erfahren, daß E«ropa denn doch ein vahrer Friede befHeden werde. G en f, 9. Mai. Das franMsche Wahlergebnis hat hier allgemein überrascht. Man hat eine derartige Niederlage TardienS nicht erwartet. Da sich die Verhandlungen über die NegiernngS bildung in Frankreich in die Länge ziehen werden, dürfte die franzSfifche ^legation fich in den hier schwebenden Fragen nicht viel engagieren. Man rechnet sogar mit einer persönlichen Umbildung der franMschcn Delegation. Dle Mmer Kabinettskrise Was die Großdeutschm für de« Eintritt in die Regierungsmehrheit fordem Der Bundesführer des Heimatschutzes, Fürst Starhemberg, erschien heute mehrmals im Klublokal des HtimatblockS und hatte wiederholt längere Besprechungen; abends fand eine Aussprache des Abg. N e u stä dt e r-Stürmer vom!^i-matblock mit dem großdeutschen Parteiobmann Vrofesior Foppa statt. Die beiden Mittelparteien, Droßdeutsch und Heimat-block, scheinen sich auf der Linie gefunden zu haben, daß ihr Eintritt in die neue Re-gierungSmehrheiL möglich ist, wenn eS tatsächlich zu einer Gesamtkonzentration aller nichtmarxistischen Gruppen deS Parlaments kommt. Der Regierungsbildung muß aber jedenfalls eine klare Zielsetzung in allen politischen und wirtschistlichen Fragm vorausgehen. Wien, den 9. Mai Ueber die von Großdeutschen zu stellendtn Bedingungen wurden heute von der Reichsparteileitung der Großdeutschen Bolkspartei einige Anregungen gegeben: man forderte u. a. ein Zurückgreifen auf das deutsche Anbot Oesterreich Präferenz zu gewähren; außerdem sollen die Bestimmungen der vierten Devisenverordnung, die den Export gegen Schilling verbieten, ehemöglichst außer Krakt gesetzt und ein Transfermoratorium sür Zinsen und TilgungSquotm öffentlicher Anleihen erlassen werden; von den Einfuhrverboten sei in ihrer jetzigen Form Abstand zu nehmen. In politischer Hinsicht wurde u. a. verlangt, die völlige Entpolitisierung der Vehrmacht und der Bundesexekutive u. eine Reform des Wahlrechts. Brünings Rede V«r »e« Berliner J«»e»«lifte». — De«tich. l««» »U »ie «eichderechtig»», w der «ii. ft«»lSfr«ße »«» »ie «»^f«»ß »«c «ep«. eOti«»eU« B e r l i n, 9. Mai. «A. Reichskanzler Dr. Brüning hieit bei einem Empfang des Verbandes der Auswärtigen Presse eine gro^ Rede, die auch durch Rundfunk verbreitet wurde. Zu-näW begründete der Reichskanzler den in Genf eingenommenen Standpunkt, wo man sich bemüht habe, die ausländischen Delegierten davon zu überzeugen, daß sich die Ziele Deutschlands mit den Interessen der übrigen Welt decken. Der Michs^zler dehandelte sodann die Frage der Teilung in Sieger und Besiegte und sagte: „Me soll das Vertrauen, diese unbedingt notwendige Basis für jede Erneuerung und VerVefsinung der zwischenstaatlichen Beziehungm, wieder Einzug halten, wenn die Ungleichheit zwischen Siegern und Besiegten immer wieder betont wird?^' Der Reichskanzler betonte in seinen weiteren AuSfichrungen das Recht Dmtschlands auf seine Wehchaftigkeit. Deutschland sagte d. Kanzler, verlange keine Prwilegien hinficht lich der Abrüstung, es verlangt nur die Gleichberechtigung und die Abslhaffung der Unterordnung, in welchem Zustande es zwischen bis an die Zähne bewaffneten Rachbarn als einzige unbewaffnete Macht einge- klemmt sei. Veiter sagte Dr. Brüning, Deutschland könne die Verpflichtungen, die man von ihm verlange, nicht erfüllen. Deshalb müsse Deutschland auch weiterhin auf die Abschaffung der Reparationen pochen. Mr wünsl^n nicht die Multiplikation der Konferenzen, erklärte der Kanzler, sondern die schleunige Tat. Diefer Seist werde auch die Konferenz von Lausanne beherrschen müssen, denn ansonften sei der Zusammenbruch unvermeidlich. Leine AuSfichrungen schloß Dr. Brüning mit der Erklärung, er blicke optimistisch in die Zukvnft des deutschen Volkes, wenn eS nur fähig sein werde, den eiferten Willen zu entwickeln, d. nötig sei sür die Mckerlangung seiner Unabhängig- Svrchtdaret Bmnvimiiwk w »viPti' Zagreb, s. Mai. In der letzten Nacht brach in der Försteiei des Försters Bujno. viö bei Goispiö m der Lika ein zro^r Brand aus. Die Flammen breiteten sich auf dem größtenteils aus Holz bestehenden Forsthau. se mit unheimlich« Schnelligkeit aus, so daß an eim Rettnng der im Hause Einges^osse-nen nicht zu denken war. Am Morgen, nach dem das ganze Objekt eingeäschert wo^n war, wurden auf der TrümmerMtt« die gräßlich verstümmelten, verkohlten Lei«^ der FövsterSgattin und der vier Kinder ^S Försters aufrunden. Der unglückliche Familienvater brach, als er an die Bra.ldstätte D««i, ohnmächtig Msa««««. Mchrscheinlich d»rft» »ie Größe WS Ech»At««de« Unglücks ihn ««ch «m de« Bes^t«»d giSracht habe«. ^ a»»t«ßtophe h«t w der g«»ßk« Gege«» tiefe Tra»er hervOrgmi^t». A « grOS. M«t. g« der Nähe von Bvod an »er G««e ist »« ^lb l4 Uhr ein srmßzSWcheS .S«n»««-.Mugzeug, das Elaw««i« ««Viert«, «bgestürzt. Der AMrat s«kte plötzlich infolg» einer noch un aufgeklärten Ursache, wahrscheinlich wegen MotvibefekteS, a«S bettiKMicher Höhe a» «nd wurde am Boden vollständ^ zertrüm« mert. Durch einen glüÄichen Zufall kam der Pilot Pordele Die aus Samona (Frankreich) mit leichteren Verletzungen davon. Ein Flug gast ^ wie später ^tg^tellt wurde, handelt es sich um den französischen Arzt Robert Merger aus Paris — wurde schwer verletzt. Er wurde in das Banal-KrankenhauS i« Brod gebracht, wo die Aerzte sofort ein« dringende Operation vornahmen. Sein Zi»-stand ist lebensgefährlich, so daß wenig Hoff nlmg kesteht, ihn am Leben zu erhalten. Eine behördliche Kommifiion ging an die Nn» KlückSstelle ab, um Er^bunqen über die Ur« fache des Absturzes anzustellen. Die fran,». fische Maschine hätte Sonntag nachinittagS am Zagrebr Flughafen eintreffen sollen am» t»«r b«tohli» ve dkn'at Der Name des britischen Maats Willis war vor Jahresfrist in aller Munde. Willis ist der einzige Ueberlebende von der Besatzung des britischen Unterseebootes „Poseidon", das in den chmesischen Gewässern versank. Drei Matrosen, t»te iich zusaniinen mit Willis retten konnten, sind inzwischen bei einer anderen UnterseebotSkatastrophe umS Leben gekommen Allgemeines Aufsehen erregte seinerzeit der von Willis erdachte Plan, aus dem Unterseeboot in KV Meter Tiefe unter dem Meeresspiegel ins Freie zu gelangen. Er schlug seinen Kameraden vor, daS Torpedorohr zu öffnen und durch diese Luke ins Wasser zu steigen. Die Ehanten siir eine solche Rettung waren minimal, und dech konnten vier Männer darunter auch Willis, auf diesem Wege nach oben gelanjjen. Willis wurde nach seiner Rückkehr von der englischen Oeffentlichkeit als .Held gefeiert. König Georg heftete persönlich die Albert-Me-daille an seine Brust. Der tapfere Maltose mußte aber seine Heldentat teuer bezahlen. Auf die Frage des Kö nigS, od er an die fürchterliche Begebenheit immer noch denke, antwortete VilliS: „Jawohl, Majestät, ich kann keine Stunde hintereinander schlafen", von dem Alpdruck der entsetzlichen Erinnerung geplagt, tonnte Willis tatsächlich keine Ruhe und keine Erholung im Schlaf finden. Sein Zustand verschlimmerte sich so sehr, daß er nach einiger Zeit seinen Abschied auS dem Marinedienst nehmen mußte. Er bewohnt jetzt mit seiner Familie ein kleines Landhaus in New-Mal-den, das ihm zum Geschenk gemacht wurde. Aber auch in der Ruhe seiner jetzigen Um-gebung. wird Willis von Hirngespinsten verfolgt. Nervösenärzte, die er aufgesiicht hat, um Heilung zu finden, verschrieben ihm verschiedene Schlafmittel, die aber keinen Ersola brachten. Die Sedeiwwaebiakeitea der Weitaixßeluna in abieago Die Vorbereitungen für die Weltausstellung in Chicago, die im Sommer 1933 i?r-öffnet werden soll, sind bereits in vollem Gange. Die HauptauSstellungSgebäude nä-Hern sich ihrer Bollendung. Die größte Se-henSwürdi^it der Thieagoer Ausstellung wird der Eisenbahnpavillon sein, ein Bau von siebenhundert Meter Durc^esser und vierzig Meter Höhe. Er ist in der Art einer Hängebrücke gebaut. Das Dach stützt sich we-der auf Säulen nlH auf Pfeiler, sondern hängt auf riesigen Stahlseilen, die an zwölf hohen Türmen befestigt sind. Der „Pavillon der Wissenschaft" ist in der Form eines rie-gen Unterseebootes errichtet worden. Als Baumaterial wurde nur Stahl und Glas verwendet. Aus der Mitte des Baues erhebt fich ein sechzig Meter hoher GlaSturm. Ei-ne Spinne von gewaltigen Ausmaßen, die au dem Eingangsportal angebracht ist, symbolisiert den Fortschritt der exakten Wissenschaft. Auf einer Insel, die sich auf dem AilS-stellungsgelände befindet, sollen verschiedene BergnügungSattraktionen, Freilufttheater» Kinos, ein zoologischer Garten, Neger- und Mittwoch, den Wa! »Aaribor?? Ieltunq" '.«^utnme? Im Mmfte Moskau» Gorg»l»v, d« AttentSt« aaf dm Präfidenten Doumtr, ew Agent der Tfcheka — Die ersten Srgedniffe der UntersuOmg Paris, 9. Mai. Die urlprüngllchc Meinuyfl, der Atteittü-ter G o r g u l o v sei sin ^iskg abnormaler Mensch, beginnt immer mehr vor der Amahme zu verUaßen, daß man e» hier mit einev gefährlichen Aftentcn der Moskauer GPU zn tun habe. Die Behörden bewahren zwar Über den UntetsuchungSver-lauf das grüßte Stillschweigen, es find aber Anzeichen vorhanden, die die saeben ausgesprochene Meinung stichen, Besondere Ausmerksamkeit wird dem „Temps" gewidmet, welcher sich an leiten^ der Stelle mit den Umtrieben der Sowjet-ageilten in Asien und Europa beschästigt. Diese Agenten seien bestrebt. Unmednung zu ftisten, Schwierigkeiten auszubeuten, Abstimmungen zu verschürfen, in internatio-nalen diplomatischen Spannungen zu spekulieren. Die europäischen Verhältnisse bieten den Sowjetagenten günstiges Terrain. Me Attentate auf Staatschefs, Minister u. Diplomaten mahnen in der letzten Zeit zur Nachdenklichkeit. Wem, heitzt eS weiter, sollen diese Attentate auch nützen^ wenn nicht den Moskauer Machthahern. Moskau ksnn sich nur dort behaupten, wo Ayarchie und Unordnung herrschen. Aus Prag wird in diesem Zusammen^ hange mitgeteilt, datz Gorgülov znr Zeit feines dortigen Aufenthaltes ständig in geheimen Beziehungen zu den Bolschewiken-schefs wie Grigorijev uttd Petrov gestanden habe. Gorgutov soll auch in Belgien eine sichtbare Rotte unter den dortigen Sowjet-agcntlül gespielt haben. Die Pariser Polizei erließ nun eine amtlich« Mitteilung, die besagt, daß Gorgulov ZV27 nach Rußlattd gereist sei wo er im Kuban-Departement bei den dortigen GesündheitSbchörden mitwirkte. In Rußland soll der Attentäter auf Doumer den Namen (lulokov beniitzt haben. Millerand erklärte ferner, daß er positive Beweise dafür habe, daß Gorgulov uon der bolschewistischen Organisation den Befehl er hielt, Doumer zu töten. Bon russischen Einigrattten wird die Jden tität GorgulovS umstritten. Die Untersuchung bes6)äftigt sich jetzt nitt der Priifung der Jdentitätsfrage sowie mit seinen B«^-.Eichungen zu den Kommunisten. Die heuti-j^cn Pariser Matter weisen darauf hin, die bisherigen Untersuchnngscrgebviss? bereits den Beweis erbxachtm, daß Gorgu-lvn Agent der GPU ist. Die franzöfischen Kommunisten lchnen bittert diesen Borwurf ab. Die „Humanite'^ bezeichnet diese Behauptung als ein Ma-ni^vcr der russischen Emigranten, die den Mörder gedungen haben, um Stimmung gegen die Sowjets zu machen. Das Blatt verlangt die Ausweisung aller Russen auS Frankreich. P a r l S, 9. Mai. Der Mörder G or gul o v ist im Gefängnis La Sante in derselben Zelle untergebracht, in der der Mörder des Sozialisten führers Janres im Jahre lÄl4 saß. Ts ist eine für Schwerverbrecher bestimmte Zell?, die danernd unter tageshellem Licht ges)«?l ten wird, selbst während der Nacht, um eine scharfe Uel!erwachung deS Gefangenen zu gewährleisten Gorgulov denimlnt sich in sei ner Zelle genau so m»»steriöS wie während seines BerhörS: er betet fast ununterbrochen, macht ständig das jii>reuzzeichen, murmelt un verständige Worte vor sich hin und wiederholt, waS er schon frt'cher gesagt bat? Frankreich hat feine Pflicht nicht getan ich muß -te zu einem schweren Schlag ausholen, um Europa zu bestimmen, den Sowjets den Krieg zu erklären. Dan,» erzählt er immer wieder die Ermordung setneS Baters durch die Rote «a^. Vm» der Z^tsam»älte des Mörders Iaures, Henry Geraud, ist zum Verteidiger AorgulovS bestellt worden. Der Polizeipräfekt hat vo« Berliner Polizeipräfidenten aus de« Besitz des Berliner Berlagshauses UniserMtS-Berlage-A. G. das Ästament Gorgulovs zugesandt erhalten; Gorgulov hatte das Testament dem Berliner BerlagShaus gegeben, das sein Buch „Roman eines Kosaken" veröffentlichen sollte. In dem in russischer Spra. che abgefaßten Testament Äberlö^t der Mörder dem .Herausgeber das EigentumSl!zÄ)t an seinem Werk, behält sich aber die Hälfte der Autoreneinlilnfte zugunsten seiner Frau vor. Zvo< Gedeimnw der Der Mnfmaster „Kapezchagen",. das Schul schiiff der dänisch-ostaslati^sc^n Kompagnie, das mit ^iner vierHig Mann starken Besatzung im Dezember lVM den Hafen von Bueiws Aires auf dem Wege nach Austra« lien verlassen hatte und seitdem nie mehr gesehen wurde, nmcht wiederum von sich reden. Das goheinrnisvolle Schicksal b«»! „Kopenihagen" läßt die Gem'ltter der Zee-leute in der ganzen Bett nicht zur Ruhe komnxn. Man will sich nicht mit dein Ge danken abfinden, daß das Schiff bei einem Taifund untergegangen 1ei. Die ..Kopenha gen" war ein schönes Schiff, hatte ein tiichti ge Mannschaft un!^ stand unter sachtlmdiger FiÄivun^. Das Hauptquartier der ?i?eilKarmee in London leitete nun uinfassendc Nachforsäiun gen ein, un, das Los des verschwundenen Z^iinsmasterS endgiltiq zu klären. Tic armec ließ Plakate in allen Kultursprachen drucken, die in allen Häfen der Welt aii>^ gehäniqt »Verden sollen. Auf den Plakaten ist die verloren gv^anflene „Kopenhsten", die das größte Segelschiff aller Zeiten war. ab 50 ^ s»?a «MM/öü«!»/» gebildet. Der darunter stehende Tezt enthält ein« Mahmlng an alle, die mit der „Kopenhagen" oder mit deren Besatzung auf ihrer les^teti Fahrt in NerWruitg gekommen sind, sich mit dent Hauptquartier der Heilsarmee in London in Berbindnng zu setzen. AbAssehen davoil machte die Heilsarmee noch emdere Anstrenstuiigen, uni die Tragödie der „Kopenhagen" aufzuklären. Auf l^-sonderen Wunsch de? .^ilSarmee erklärte sich der l'erii'hmte Polarforscher B t) r d k»ereit, dis Gewässer zu untersuchen, in denen der Regler Schiffbruch erlitten haben könnte, sowie auch ^n Archipel, am dem sich die Uebetlebenden der ..Kopenhagen" vielseicht noch aufhalten. Wie Vaul Doumer lebte Kein Gefangener seine» Palastes Indianerdorf, Zirkus und Lunapark untergebracht werden. Zur Beleuchtung des Geländes und der Häven , ist «ine besondere Kraftzentrale, von einer Million Bolt Ka-Pazität erbaut Worten. Die Chicagoer Weltausstellung ist ein Privatunternehmen und wird von einer Aktiengesellschaft finanziert» deren Grundkapital fast 3 Milliarden Dinar beträgt. Der Gesamtplan der Ausstellung stammt von Rutus Dawes, dem Bru der des bekannten Generals Charles Dawes, des BaterS des Dawesplaniis. Die A'usstel-lung soll fünf Vkvnate dauern. Die Beran-stalter rechnen mit einenl Besuch von .')l) Millionen Mensii)en. Die ganze Welt steht unter dem erschtit-ternden. Eindi^uck des tragischen Endes des Präsidenten der sranzösischen Republik Paul Doumer. In den Tagen des Amtsantritts Paul DoumerS werden abergläubische Leute nachträgli6) eine auffallende Bestätigung für ihren Aberglauben finden. Doumer war der dreizehnte kranzöstsche Präsident und wurde anl 13. Mai zun» Staatsoberhaupt der französischen Republik gewählt. Die althergebrach te Angst vor der Zahl 13 wird infolge diesLS merlwürdigen Zusam«altiq an und wirkt beruhigend aus die Wallungeir. Prvfessk'ren sür Berdauunaskrankheiten erklären, daß sich das »^ea»z»J»ftk.Wassex bei Erscheinungen, die von SelbstoerMung des Magenvarmkanals miS-gehen, als ein ausgezeichnetes Reinigungsmittel bewälirt. Zwei Koffer und ein eitles Mannequin Der Schwindel beS Herrn Ventil. — Ve pLcksscheine, hie 12V.VV0 Franke« einbringen. P a r i s, im Altai. Monsieur Marius Gentil in der ast seiner reizenden Reisebegleiterin, des schönen Mannequins Mademotselle Marion L a n i e r, vor dem Gebäude des Lyoner Bahnhofs cin Auto bestieg, um ins Opernvierbel. zu. fahren, bemerkte er zu seiner Ueberraschnng. daß die Beamten, di? ihiii iiil Gepäck rannl. seilte Uosfcr ausgefolgt, es vergessen hotten, die Gepäckscheine zuriick-zufordern. Die beiden großen Koffer lagen vor dem Chauffcur ini Auto. Monsieur Marius betrachtete einige Minuten die Gepäckscheine und dachte angestrengt nach. Eo sei hier vermerkt, daß Herr Marius, der der wohlbestallte Reisende einer Lyoner Modefirnla ist, wie jeden Moimt auch diesmal in der.Gesellschaft des Mannequins der Firina rein geschäftlich nach Paris gekommen ivar, uu: hier Kunden zu Iiesuchen. Wte inlmer, begleitete ihn auf dieser Reise der llübschefte Mnnnequin der Firma, ?)!!:trlon Lanier, der die Aufgabe zu siel, die neuesten Modeschöpfungen, die in den bejagten Koffern bereit lagen, den Kunden vorzuführen. So waren diese Reisen nach Paris für j^rrn Marius Gentil eic^'ntlich ein Vergnügen. Auto fnlir in schnellem ^lnpo als Mvnsieur Marius, der noch imlner die Scheine betrachtete auf einen vorzüglichen ^danken verfiel. Diese Scheine", meinte er, sich zu seiner Begleiterin »nendend, „werden uns ein nettes Sümmchen eintragen." Im Opernvierbel hielt das Auto vor ei« nem Hotel. .Hier mietete Herr Marius für Fräulein Lanier ein schönes Zimmer, ließ dort die beiden Koffer unterbringen, stieg aber selber, gegen seine sonstige Gewohnheit, nicht inl selbni .^tel ab. Auf die Fraqe Fräulein Laniers beinerktc cr nur: „Er-kl^ärung folgt morgen, ein ausgezeichnetes Geschäft." Das .'tuto brachte ihn itl ein zweites Hotel. da logierte er sich ein, füllte d^il .^ttel ans und ful?r sofort zum Vahniiof zu-rück. Hier herrschte wie inimer ein Tumult, und MoNlsicur Marius inußte seine Elldogen in Beivegung setzen, nni sich einen Weg zu bahnen. Er legte die Gepäcksck)eine vor, man suchte nach den beiden grossen .^tofsern. Dtese waren freilich nicht anfzufinden. Man verständigte die Leitung der Gepäckabgebestelle, man sorscht« nach, nichts nnd wieder nichts. ^.)^un nmchte Herr Marius einen Skandal, mimte den Verzweifelten und erklärte, daß er durch diesen Zwischenfall einen Sckjaden erleidc', dessen H^e er augenblicklich gar-nicht anzugeben ucrnmg. Tie l»eiden dosier enthielten seine Mnsterkollektion. die er noch iin Laufe ^s heutigen TageS seinen anSlän-disck)en Kunden vorlegen müsse. Man be-schicd ihn für den nächsten Tag, man vl.:. versuchte den Mann zn beschwichtig?«, sckiließlich einigte mtofser und dachte nnt Wehmut daran, dasz die herrlichen leider darin so brachliegen sollten, nn? sie sich doch allabendlich »1.1 lxrrlich dulinl ailspuuen klinnte. Zum Dtttze» GchKck H«?« M«i»D' «fchte» ße am nüchste« T«Ge wi mr»eh»«» ReftaN» «mt, wo sie M speise« pflegte«, w der herv lichsten Motzesch»ys««s »e, »dchertsllektto«. Me verstand e», die Zweiftl Henn Ma-rw»', der ewe E«tde«t»mi des Tricks beskrch tete, z» Aerftre»e«, ««d vo« dies«« ?age a« kam ^ jede« Ube«d i« einer ««deren Toi« litte. Da das Paar allabendlich dasselbe Lo« ?al aus dem Montmartre bes«chte, fielen die Glänzenden Toiletten aus, «nd zugleich die Person von Fräulein Mario« «nd die ihses Begleiters. Die Ver»alt««g der TepSckstelle, die zwar die Franken assteMchlt, jedoch die Angelegenheit damit bei weitem nich^ sür erledigt buchtet hatte, versügte gleich nach dieser Angelegenheit, da^ Herr Vtartus von «innn Detektiv beobachtet »erde. Die täg. lich wechselnden Toiletten des Fräulein La« nier entgingen der Ausmerksamleit des Va« riser Detektivs nicht, und eines Morgen» klopsten an der Tür des Hotelzimmers der Marion linier drei Det^tive und begehrten Einlaß. Sie fanden die zwei Reisekos« fer noch dazu mit all den getteln, die man seinerzeit an der Gepückstelle daraufgekleb» hatte. Beide wurden ver^stet. Marius »vird nun neun Monat« lang über die verhäng' nisvolle Eitelkeit der Frauen, die ihn um seine lSo.000 Franken und um seine Frei, heit gebracht hatte, nachdenken können. Dauermeaein vom Atal Auch den Mai wünscht sich der Landmann «ehr naß alS trocken, da die Entwicklung der Pflanzen jetzt besonders sichtbare Fort« schritte macht und ein staubtrockener Mai aKeS verderben kann. Beinahe noch mehr gesürchtet als Trockenheit find aber die Nachtsröste, die das noch zarte Grün sehr empfindlich tressen. Als gesürchtete Eismän« ner gelten Mamertus, Pankratius und Ser« vatiuS (N., 12. und 13. Mai); doch kommen fie manchmal früher, manchmal auch später. Haben fie fich am 2V. noch nicht eingestellt. so bleiben fie wohl ganz auS, und man kann mit dem Bohnenlegen beginnen, wenn dies nicht schon einige Tage srüher geschah. Alte Regeln find: O heiliger Pan-trat, geh' nicht über die Saat und greis' mit deiner Hand nicht in den Blütenstand! Maientau macht grüne Au'; Maiensröste Annühe Gäste. — S,ehst am l. die tträhe im Aorn nicht niehr, dann kommt de? Sommer bald mit reicher Frucht einher. — Mairegen aus die Saaten: es regnet Dukaten. — Bie-nenschivarm im Mai ist wert ein Fuder Heu. — Wenn die Wachteln sleißig schlage«, läuten fie von Regentagen. — Mai kühl, Juni naß, süllt Scheuer und Faßk 5po«r Vettere Ecke „Mein ganzes Geld habe ich in Schweizer Vare angelet." ,LSelch«n Artikel?- „Ich habe zehn Deka Emmentaler gelaust!" O ^Meinc Tochter bildet fich im Ausland gur KlavierSünstlerin aus," — „Gott, wie rücksichtsvoll!" oiWVitch» Schnimiwt Ds« sonntägige« leichtachletischen Nettkamps, der in erster Linie auf die Läuser das Interesie lenkte, fo^ SamStag »«d Sonntag ein klaffis«^ Bekamps unserer besten Vertreter der Leichtathletik. Es »ft dies der Olympische Zehnkampf, eine Son« btrrenz, die die vielseitigste Ausbildung in den leichtathletischen Disziplwen beansprucht. gehttkämps^ müssen daher in allen ÄSziplinen nicht nur tätig sein, sondern auch gute Wettbewerber abgeben. Die Konkurrenz umsaßt mben den Laufbevxrbe« über l00, 4l», lvoo und llv Hürden, «u-^oßen, Sp^- und Diskuswerfen sowie Veit- und ^chsprung und schließlich Stabhochsprung. In Maribor wur^ dem Zehnkampf bis in den letzten Jahren «in viel zu geringes Augenmerk zugewandt. Erst in letzter Zeit hat der Zehnkamps allgemein Eingang gesunden, sodaß in sämtlichen Vereinen bereits aussichtsreiche Wettkämpser her» angebildet wurden. DerGamstag undGon«tag, d. i «m 1s. und IS. d. vom Sportklub „2 e-lezniöar" arrangierte Zehnkamps wird daher tm Zeichen eines Vetttampfes unserer besten Athleten stehen. Der v^nstaltung kommt diesmal noch eine gaziz besondere Bs deutung zu, zumal auch der beste Zehnkämpfer hierzulande Staatsmeifter Kallay fein Mitwirken zugesagt hat. Ausserdem wird auch der Meister im Zehnkampf Nelly Z u-paneie aus Ljubliana seine Kräste mit unseren heimischen ltonkurrenten messen, die fich vor allen aus den Bereinen „^lezni-Lar", „Marathon", „Stapid" und „Maribor" rekrutieren werden. Di« Sämpse, die am „Rapid"«Platz stattsinden, beginnen SamStag um IS Uhr und werden Sonntag vormittags weitergesührt. : Die >i«ßWeifterschOste« des De«ch«mis wurden Sonntag szÄtabends abgeschlossen. Im Leichtgewicht tnig Gobee (Marathon) einen überlegenen Sieg davon, sodaß er sich nunmehr wieder den Meistertitel in seiner Kategorie sichern konnte. Insgesamt errangen die Wettkämpser „Marathons" 20 Punk te, „!kelezniear" nahm drei Punkte in Anspruch während „Ilirija" punktelos ausging. : Die MotO»r«dfekti>» des »Pen«" un« temimmt am Pfingstmontag, d«n lS. d. ih-ven ersten AuGug. Die Route sührt durch das rebenreiche Hügelland Über Sv. Lenart nach Zg. Radgona. Der Start ersolgt um lS Uhr am Kralja Petra trg. Mitglieder und Motorradsportler find hnzlichst einge-laden! :««r«i stattet «iede». Der vom interna, tionalen Ä'rband diSqualisizierte Nurmi startete bei der sinnisl^n Waldlausmeilter-schast und fiegte über die 10 jkilometer mit AS:S9.1. : vesterrelchlsche Toureu-TroPhIe ldZi. Aus der 13.200 Meter langen Rundstrecke bei Wolkersdors wurde Sonntag die Oesterreichische Tourist-Trophy 1S32 für Motorräder ausgetragen. Die beste Zeit des Ta- ges ficht VchAeoweißauf Nudge, wäh« re«d die schnellste Runde Runtsch auf AIS. absolvierte. ^ de« einzelnen Klassm blieben siegreich: Vch«e«oelß (Rudge), Lichtl (A.I.S.), Emyral (Puch), Bohmann (N-genbau). Die AuSlos«»- der erste« >«che des die Sonntag in Budapest vorgenommen wurde, ergab folgende Tegner: Italiens Meisters«haftsjieger gegen den Mei ster von Ungar?!, der Zw^tplacierte der Tschechoslowakei i« der Meisterschaft gegen Oesterreichs Meister, U«garns zweiter Vertreter gegen den Cupfieger Oesterreichs, Italiens Zweitplaeierter gegen de« Meister der Tschechoslowakei. »u« Sit» wird Donnerstag, de« IS. d. wegen 5ieini-gulw der AmtsrSmue den ganzen Tag über gesthlosfen bleiben. Parteien, die für Donnerstag, den IS. d. vorgela^ waren, mögen g^ittq, den l3. d. vorspr«chen. Die Impfung der K«, Stiche tn den linlen Ar«. — Am aleiche« Tage k»« es tn eine« Tasthanse in Sp. Hudinj » «Ner Prügelei, in der«« Berlanf der Lvjälhrige Arbeiter Karl Kraöu« «eh«» Mefserstiche in die li«-k» Hand und der Sssshrtge Arbeiter K»rl Jezernit aus «aberje schwer« Stichv«rl^n De« am Kopfe erhielte Ale drei Berletzte« mußte« ins Allge«ei« Kumkenhaus über-fichrt werden. e. «NO. Diensd^ «ch Mittwoch der große Erich-Pommer-Fil« „SMrme der L^den-schast" mit Emil gannings nnd Anna St«t. AUS vlus p. Konzert «ie schon »erich. tet, veranstaltet Donnerstag, den lS. d. nt»-ser bekannte Cellist Prof. 5«dlba»er tm Saal der „«asiwia Mätiea" ein selb-ständiges Konzert. Der Künstler wird «in ausgewähltes Programm zum Bortrag brin gen. U. a. umsatt dasselbe Brahms Souate in E^oll und Moliques Konzert in D-dnr. Am Klavier wirkt FÄ. Anka S t ö h r «it. ^P. Die Ss«t«chg in SuttDti hgt dieser Tage einen Ford-Antorüstwagen käuslich erworben Die Vchr wird ihre St^gsertigkeit demnächst noch mit einer Ben^nspritze zu erhöhen trai^en. ««s Mn RM. Gestern nachmittags stürzte «in gewisser Bartholomäus Veöeriö so unglückl^ vom Fahrrade. daß «r bewußtlos auf ber Straße liegen blieb. Die RettungSatteilung überführte chu ins Krankenhaus, wo eine schwere ^irn-erschütterung sestvstellt wnrde. Au« Slovntigwd« fl. »nf de» »v»«« G««" wird das gerän- mige und nunmehr gesällig ausgestattete Touristenhaus a« 1s. d. eröffnet, worauf die Bergfr«unde ganz besonders aufmerksam gemacht werden. sl. Renda». Dieser Tage wurde mit dem Bau des Wohnhaus^ des hiefigen Postbeam ten Herrn Aaltier Kume begonnen. P. Die ZlstadfMril hat ihren Betrieb wieder aufgenommen. Au« Maat» ll.«« »rWNchi» sind«, mm, «hr wieder I«drn «ft«, DImttag I« M». nat« t« der hwsl,»» ««milchetanM st, «ni«r«n Ort ftaU. »»«ikich«, wird di« B». tirkthaichtmannW^ I» «onji« hi»rl«lSft a« S. Zuni, «. »«««ft, » 0kt»b«r und ld. P«i»in»»r, W« o Uhr, ihr» ««u» tag« ab Halt««. «. >M« «»«»«««»»«tz«»». »«, hi«, ftl« Sastwirt «>» volzindiiftri«»« H«rr «o» radPirch ««adAcht^ i« d«r M« iitMnlag« b«> AM« «im i!Mst»»r«i »» erricht«». DI« dl«»»«!,l>,lich« k»mmiffl»«I« ?«IIchtizm,g sand I«M« ^ HaydN'Feier «eraustaltet «a der „Gk«Sb— «Miea" ««d de« slewealschiU Ges«»g»er«i» „««ridor" t« «wßm U«iO»«OO«le. (Erster Tag). lvechestnMiud. — Dirige«: Diretter Hladek-BohiuMtz. - 3. M«i IssZ.) In gro^iger uttd vo-rbildlicher Art haben die zwei Khrenden kulturellen Bereiniaunqen unserer Gtad« der 200.iährigen Aieiderkehr deS Iabres gedacht, in welchem der Welt einer ihrer größten und frucktbarsten sli^pfei^chen Geister ^vren wurden: Joseph Haydn. Seine Werke sind von so welwurspannender «id epochaler Bedeutung für die Entwicklung der Musik in den letzten zwei Iahrhun^rt«n. »aß Vir sie wohl mit Aug und Recht als Grundlage dessen ^chnen müssen, was wir heute «tt« guter Musik rein und gefühls- mäß^ verstehen. Wo hätte Beethoven angeknüpft, wo Mozart, wo die Romantiker der Musik, hätte ihnen Joseph Haydn nicht die prinzipiellen Grundlagen unserer heute als wertbeständig Se-trachteten Musik geschaffen auf denen die grSß-t^ nmfi^lischen Schöpfungen aller Zeiten fun-diert ers^mn. Ios^h Haydn bed^tet eine Epoche für fich. seine Bedeutun« für die EntwiS« der modernen Musik wird nur von jener Johann Sebastian Bachs übertroffen. . In.AHkiqer Vardi<,unq diese» Manne» und in neidll^ Anerkennunq seiner großen Bedeutung kür die kuÄurelle Entwicklung mtseeer Rasse haben der verdienstvoSle Direktor unserer .vla»^ bena Matica" Herr Hladek-BobiniSki und der künstlerts«Ä Leiter deS flow. G^ng-vereine» Herr Iairez Ev. G a S p a r i L alle» aufgeboten, um die Haydn.Feier zu eilmn musikalischen Ereignis für unseren ganzen Staat zu machen. Di» Uebertragun« derselben auf alle Sen>d«r IugoflawienS. die e» Tausenden und ^rtawsent^n ermöglichte. Zeugen dieser von selbstlosem Idealismus i«r Vemnstalter getragenen Feier zu sein, bestätigt diese Behauptung. Der erste Tag der zweitägigen Haydn-Gedenk-feier war als Instrumentalabend aedacht. während der zweite Tag für die Auf-fühmng des O r a t o r i « m s .S ch » v. fu n g . einer der größten und eindrucksvollsten Werke auf dem Gebiete der Vokalmusik, vorbehalten wurde. Der Jnstrumentalabend wurde fast ausschließ, lich von Schülern unserer ..GlaSbena Ratica" bestrittm. welche durch^S tadellose Leistungen boten und im Orchesterspiel geradezu unglaubliche« leisteten. Da» G-moll-Ovartett op. 74 Nr. S brachten Peter g ? o f i ö sl. Bioline). Alfred B ibian-k o (2. Violine). Josip Keuc (Viola) und Alois Re Pov 5 (llÄlo) zur Aitfführung. Die einzelnen Söhe wa^ richtig temviert der Ver. trag, wohl durchdacht uich richtig empfun^. ^r s^Nenweise iion ganz hervorra«e,tder S^ heit (insbesondere im Largo). Leichte Schwankungen im Tempo der beiden und infolge der für Kammermusik auftischen Unzukömmlichkeiten des großen Saale« b^eifliche Dissonanzen beeinträchtigten ^r umveseMich die sonst für Schüler großarttge Leistung. 1 n- ^» Konzert in D-dur für Kkavier und Orchester fand in Frl. Anica Pe 5 nik eine wür« dige Znterpreti^ Die junge Pianistin, deren außerg^hnlicheS Talent uns bereits vor Iahren aufgefallen ist. absolvierte mit großem Elan ihre recht heikle Ausgab, ^ydn» Klavierwerke gelten im allgemeinen nicht alS schwer. D^, wer fie so spielt, wie fie g^pielt werden wollen, und ihren musikalisäM Gehalt so herauSarb^» tend. daß sich ih» alle Smnüter öffnen, der wird mit dem gewöhnlichen Rüstzeug der Kla-viertechnik nicht auskomme«, der muß vielmehr Fähigkeiten besitzen, die angeboren sein müssen und nicht allein durch Studium und Kleis» erworben werden lönnen. Ueber solche FWgkeiten verfügt Frl. Aniea ^nik. Ahr Spiel läßt Wirme fühl«,, die Tasten fingen unter ihren Fin. gern, der an und für fich kalte s^lenlose Ton de» Klavier» bekommt Leben und Narbe. Wenn auch der Auffassung jene SWgeklärth^t und Ein-I^itlichkeit fehlt, die wir bei Havdn» Werken alS ideal empfiniden und einzelne 5ihythmen allzu plastisch heravsgemeißelt wurden, so hatte dies in den noch gärenden GejÜhlSimpulsen der Iu-aend seinen natürlichen Grund, die aber eben ^r Gefamtaufsassung trotzdem eine höchst persönliche und originelle Rote gaben. Kunst ist eben kein absoluter Begriff und die Aulffassung musikalischer Werke, kann schon aus diesem Grunde niemals eine einheitliche, geschi^ige denn allAnnen verbindliä^ sein. Das Orchester ze^ in diesem Konzert eine ganz abnormale Besetzung. Außer dem üblichm Streichorchester hat Hchw nur noch S Oboen nnd 2 Hörner verwendet. Trotzdem steht die Klang, wi^ung je«r des RormalorchesterS kaum nach. Das Instrumentalkonzert wurde mit HaydnS „MlltLrsymphonie" in Ä-dur abneschlossen. Sie gchört M den berühmten II Londoner Symphonien. die HaydnS Rubm in die ganze zivilifierte ^lt trugen. 1794 komponiert, fand sie ihre Wcaufführun« noch im sSben Jahre in London. Die sonst bei HaydnS Symphonien nii^ ÜMch« teristische Trompeten^nale in der Koda de» S. Vatze» gaben ihr den Ramen .Militärsymphonie". Die Wiedergabe di^ Werkes war eine ge-^zu vorbildli^. DK^Streicher spielten mit K« Hingabe und Einf^luch. die man einem Schülerorchester nie zngettaut hätte. Direktor Hladet-Bohinjs I t ist und bleibt ein Zaubzer ^ TÄtft^.'s. bchlitA nur wiiZlich gzAei^chm^ eigene Fähiqkeit. schAchstm Orch^mmu^^ zu iwertragen. Sein zeigt maMche Kwst. die keinen Wider-stand, sa niibt ei«^ ei« Unaufmerksamkeit aufkommen läßt. Mit bewunderungswürdiger Klmr^t und S«rfe zeichnet Prof. Hladek. Bohin^ D^teui^dk eiuzS^ ZW- «resren^ und ledes Dwinuen^ stellte sich mit Fol^richtigkeit ein. Das Tempo der ^ ^^ätze war schneidig und markant, das ^ Megvetto allerliebst wZhreud im Menuett besonders die DetallS (stacoato «nd Borschläae) eine selten präzise Ausarbeitung zeigte«. würde mit sei«m ^/bester überall ehanvoll bestehen und es wäre uns^ Meinung nach «ine Ehrenpflicht der Gemeindevertretung, die doch sicher nicht i «letzter Linie die kulturelle «nt. Mcklung umeres Gemeinwesens zu fördern hätte, die fiimnhieaen GruMagen zu schaffen, um den ^rtb^nd diese» ivrchefter» zu sichern, zumal dieselben ohne eine Mehrbelastung der Bevöl?^ nng durch Einführung eine» Begünstigiings-system» leicht geschaffen weiden könnten. De. G. V. «MSoW. «» N M-? «». .Mariborer Zeikung* ??ummn 12ö. ^«Ic«Z« QHrVZiKIc »« «.«« Die lttzttn Bordereltimgen Vor de« Äufgimg d« Ladesaison auf der Mariborer Insel Jetzt, wo der Frühling bereits aller Macht w unser Land eingezogen, beti^nn auch schon ein rege» Leben und Treiben auf der im schönsten Grün pmngenden Mari» borer I n s el E< sind jetzt noch nicht die Badcgäjte, dte die Insel beMlern, sondern vorlAufig nur noch Arbeiter, die die letzten Vorbereitungen für den Beginn der bevorstehenden Badesaison treffen. Die Erfahrungen der ersten zwei Jahre seit der Eröfsttung des Inselbad^ sollen heute trotz der schlurren wlrtschaftlichen Krise nach Möglichkeit verwertet werden. Der BadeanS-fckus^ de» städtischen GemewderateS, der vom Bürgermeister Dr. L t P o l d sowie vom c^emeinderat Drago S» o g l i e in vorbildlicher Weise geleitet wird, ist schon seit Wochen sozusagen in ständiger Bereitschaft, um alle möglichen Schritte zu unternehmen, damit das Znselbud, dieses Juwel mitten in der Drau, stündig vervollkommnet werde, wobei alle begründeten, gut gemeinten Wünsche und Vorschläge unserer Oeffentlichkeit berücksichtigt werden sollen. Die letzte Sitzung des VadeauSschuffeS fand gestern nachmittags an Ort und Stelle, d. h. auf der Insel selbst, statt, damit die Mig. Der Mariborer Gomeinderat Hütt seine nächste Ätzung Freitag, ^n 20. Mai um l8 Uhr im städtischen Zihunc^ssaale ab. Auf der Tagesordnung stehen neben den B'richtcn der einzelnen Ausschüsse wichtige Wirtschaftssragen. m. Schnee .. . Schnee mitten im Lenz, im Wonnemonat! Die drei Eisheiligen meinen es dk'Slnal bitter ernst. Gewöhnlich lassen fie es tei etwas ni-cdr.gerer Temprat^r, auch hie u. da bei 5>aflcl und scharfem Will» bewenden, wo bei Zcl^nee,l.ur in den higheren Lagen zu wllen pflegte. Heuer daqcgen wollen Pankratius, Servatius und BonifalziuS den Abschied des Frühl'nstS öesmiders efsekt-und eindrucksvoll Malten. Man soll fie nicht umsonst die drei Eisheiligen nennen! m. Djitka Trbßchoviö singt morgen. Mittwoch im Dkieater die Rolle des koltay im populären Operetten ich'ager „Viktoria und j ihr Husar". Mit dieser zugkrül'tigen Vorstellung verabschiedet sich dieser sympathische u. ! tücht ge Bulinentünstler und Sänger von un i serem Thcaterpublitum, bei dem er stch allseitiger Sympathien er'reut. Man erwartet mit Recht, daß seine Frunde morgen dos ' Theater bis aufs letzte Plätzchen besetzen Verden. ! m. Die ge«etnsa«e G^werbegenossenschast ladet alle Mitglieder zum heute, Dienstaa, I abends in der Gambrinussaale stattsinden-^den Bortrag des Sek«tärs der Handels-lammer Dr. P l e ß ein. Dr. Pleß wird sich mit d?r obligatorischen Versicherung der Gewerbetreibenden ^'schäftigen. , m. Psingften aus der „Petzen". Die ro- malltisch gelegene Berghütte „Uletova koöa" auf der sagenumsponnenen „Petzen" wird nun zu l^n Pfingstfoiteragcn wieder eröff-net. An beiden s^iertagen wird d. Obmann d. ^ hiesigen Aljai-ttlubs Herr Dr. Iehart den Gottesdienst verseh'n. Die Hütte wurde mit allenl Nötigen versehen und bietet b -queme Nüchtigungsniöglichkeiten. Der Aufstieg lohnt sich insbesondere von MeLica und ütte wurden beträchtlich herabgesetzt. Versäumet daher »licht, der »Petzen" euren ersten Frühlingsbesuch abzustatten! m. «i« eintägißer A«rA »der die Ve. kSmpsung der Gelinge und Krankheiten der Weinrebe sowie über die Sommerarbei-ten im Weingarten findet Samstag, den 21. d. an der Wein- mtd Obstbauschul? statt. Der Unterricht, der von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr stattfindet, wird theoretisch und. Praktisch vorgenoinmen werden. m. Mittelschtiler als Vühnenktinftler. Die SchÄler des hiesigen humanistischen Gymnasiums krin'gen heute. Dienstag um 20 Uhr im Saale der „ZadrukNa goSpodarSka ban-ka" Nu8i6' satirische KomMe „Der Abgeordnete" Aum zweitenmal zur Auffüi^rung. Bekanntlich wurden die fungen Bühnen künst ler bei der ersten Aufsüchrung des Zlitckes aus offenen Zzenen mit reichem Beifall iür ihre braven Leistungen belohnt. Durch zahlreichen Besuch ermeijen n>ir unseren Ttuden ten die ver^ente Anerkennuntg für ihre lobenswerten Bemiihmtgen ihre uneigennützigen Bestrebungen. m. Da die Frist z>r AnWieldung der Ge-»«tenchte am 9. Juili d. I. ablaust, ersucht der Stadtlnagistrat alle jene, die dies bisher noch nicht getan haben, die Anmeldung uiöglichst bald vorzunehmen, damit ein Andrang an den letzen Tagen vernlieden wird. Vorzulegen ist lediglich der Gewerbeschein oder die SonzessionSurlunde. m. kNaul- miH Mit Mcksicht auf die in mehreren Menden verbreitete Maul- und ktlauenseuch bei Rindern lverden die ViehBchter darauf aufmerklsam gemacht, daß der Stadttierarzt alle Hufer aus d^ Stadtkereich untersuchen und beaufsichtigen wird. Jeder Fall sowie verdächtige Anstichen der Krankheit sind sofort t«r Stadtgemeinde zu melden. m. «Setterwricht vom 10. Mai 8 Uhr: FeuchtigkeitSnresser S, Barometerstand 72S, T^peratur -s- ü, Windrichtung WO, Bewölkung ganz. Niederschlag Regen. « ^ «ersaffuug von «ietvertrilge«. Mit Be rufllng auf das Rundfchreiben vom 4. d. teilt der Hausbesitzerverein für Maribor u. i Umgebung seinen Mitgliedern mit, daß die Mietverträge in der BereinSkanzlei lGre-'goröiöeva ul. 8) nach den Gaffen und Straßen in alphabetischer Reihenfolge verfaßt iwerden, u. zw. am 17. Mai für die Aleksan .drova cesta, 18. Mai Aljakeva bis Betnav-ska, 19. Mai Cafova bis CvetliLna, 20. Mai '^opova bis Einspielerjeva, 21. Mai Erjan-Leva bis Gajeva. 23. Mai Glavni trg bis GoSPoSka. 24. Mai Gozdna bis Jeweii^e-va, 25. Mai Jenkova bis Kamni^ka, 27. Mai Kersnikova bis Kopitarjeva, 28. und M. Mai Koro??eva und KoroSka, Iii. Mai Kopernikova biS Langnsova, 1. Juni Le-karniSka bis Magdalenfka, 2. Juni Maistro-va bis Meina. 3 Juni Melsska cesta. 4. Ju-lii Mesarska bis Ob bregu. tt. Juni Ob bro-du, bis Pc»horska, 7. Juni Poljska bis Pri-Zstan, 8. Juni Pristani^ka bis Nadvanjs'a, >9. Juni Raföeva bis Ruska, W. Juni Sa-mostansta bis Smetanova, II. Juni Smo-letova bis Stritarjeva. 13 Jvni Strma bis Tattenback»ova. 14. Juni Tkalska bis Tru-barjeva. 15. Juni TrZaSta bis Begova, IL. Juni Vetriiljska bis VosasniSla ulica, 17. Juni BojaSnistki trg bis Brbanova, 18. Juni Vrtna bis?.itna. 6005 * Reia?s Blut — g»'«ndes Leben! Daruu, ist man heute überall s!Zn darauf bedacht, die r<'^'elmäßi^e Blutzirku'ation durch Zport und Trintkuren zu fördern. Für letztere nimmt man be'lNlders gerne den bewährten „Planinka-Tee Ba'hovec". feierter Mlmn Unterläuser der Heilsarniee zu werden das alles ist durchaus ein wenig uii glaubhaft aufgetragen. Und darin liegt ^ie Zchwäche dieses Werkes, das nur den Atiglanz von ..Peripherie" darstellt. » Das Ztück wurde hier in der uortreMi» chen Regie om? I. K o v i e herausgebracht. Äeser selbst spielte den ^erdi Pi^tora init einer geradezu erquickenden Unmittelbarkeit. seines künstlerischen Wesens, die slcl-lenweise Hinzureissen vermochte. Diesmal gab es wirklich gutes Ensemble-spiel. Paul n i ? ein prächtig herausgeur-beiteter Charaktertyp als altei Plstora. Zei-ne Schwiegertochter verki^rperte Mileva a-kras ^ ek mit allen Gerissenheiten einer Borstadt^anthippe. To vo rni k präsen« tierte sich als Kellner des Borstadtbeisel-i in lebensechter Form. Den rnecternden Cmi grantenfürsten wußte M e d n e n mir so viel Verständnis herauszuarbeiten, sowobl in Tonfall als auch in Geste, daß dies nicht in Vergessenheit geraten sollte. Danica T a-vin: ein Prager Gamin voll Zaft, Wit^ und Verve. Rasborger spielte den naiven Polizeioberkommissär nnt feinem Verständnis G r o nl blieb als Bankier Rosenstock treffend im Ensemblcbild. Den Vorsteher der Heilsarmee Prof. Kosterna gab Furjan in seiner bekannten, fast auZ Groteske grenzenden, salbungsvollen Art mit gutem Erfolg. Ein prächtiges Spiel bot Elvira K r a l j als Schwester Therese. Emma S t a r c gab die Borstadtdirne Kamilla in bester drastisch-realistischer Fassung. ?a-nilo Gorinsek war ein echter Polizist im Spießermilieu. Harast o n i e ul,d Vera Z aloLnik ein milieugerechtes Lnm penproletenpaar. Die Aussührung gelang in seder .Hinsicht. Es gab viel Gelächter und schallenden Applaus. G. Theater «n» Lanoer: ..Dke Renuna des Aerdlno-d Viv a' Srstanssührung in Mariborer Theater. FrantiSek Langer zählt zu den bersten tschechischen Lustspieldichtern und seine I „P e r i p h a r t e" und .,E in Ka m e l geht dur ch's N a d e l o h r" sind noch in frischer Erinnerung. Langer sucht seine Ztoffe in den Borstädten von Prag, er nimmt die Menschen wie sie sind, er ver-' meidet mit Absicht Gewollt-Ersundenes, um durch die Unmittelbarkeit seiner Bühnentypen und der Ungeschminktheit ihrer Charaktere stärkste Wirkuugeii zu erzielen. Freilich, auch das Kleben ain „Genre" hat seine schlechten Seiten. Sie ist es, die die Originalität der Konzeption und der Einfälle beschwert. Dieser „Ferdinand PiStora'^. so sehr die Bühnenleiter auch nach ihm haschen mögen, ist dennoch nicht Langers beste Sache. Bielniehr ein etwa» hinkender Fall. Mehr Fallobst eines fruchtbaren Baumes. Das war z»t sehr „Genre", die Ge^ schichte von dem Prager Strizzi und seiner Bekehrung. Wie er da in der Villa eines Bankiers die Kasse anbohrt, vonl Schadenfeuer überrascht die Flucht ergreift, und bie Kinder des Bankiers rettet, um dann als ge- Nailon^ >eattr n Manvor Repertoire Dienstag, den 10. Mai uin 20 Uhr: „Die Rettung des Ferdinand PiStora". Ab V. Mittwoch, de,i 11. Mai unl 20 Uhr: „Bikto« ria und ihr Husar". A'.lp/.'r Abonnement. Abschiedsvorstellung Djula T r b u h o-v i e. Donnerstag, den 12. Mai uin 20 Uhr: „Tie Rettung des Ferdinand Pistora". Ab. C. Letzt.: Vorstellung dieser Zaison. Klno Viirg'Tonkino: Der große Ufa-Filn, „Der Sieger", ein ausgezeichneter Filmichlaiio vorgeftlhrt wurde, einen Bombemrfolt? er rang. Union»Tonkino: Bis einschließlich Mittwoch die ausgezeichnete Militärhunwreske Tage Militärarrejt". In den .Hauptrollen: Fritz Schulz, Luci Englisch. Grett Tliei mer, Felix Bressart und Paul .Hörbic^cr. Ab Donnerstag gelangt das glänzende Lustspiel „FrSulein— falsch vei^nl^n;" zur BorWrung. In den Hauptrolk^n Tri: de Berliner, Magda Schneider, Johannes Riemann. Köstliche Handlung, prickelnde Musik und neueste Schlager. Wit» und Humor Der kleine Willi geht mit seinem Papa iM' Wald spazieren, i>a erblickt er auf einen: Ballnl ein«.' Lerche. „Ach, Pa^", ruft er b<'-dauernd, „schau' den armen kleinen Äogel an, nicht einmal einen Käfig hat er." » „Was wurde eigentlich aus den 50.000! Dinar, die deine Schwester ini vorigen Jahr geerl't hat?" lvollte Bauer wissen. „Ein Schwager!" erwiderte Griiil lakonisch. « .Äam da neulick) eine Danic der Gesell-schast zu ihrer Freundin in den Klub und erzählte sckmdensrol): „Wie sich doch diese Wutlderliä) immer mit ihrer Intelligenz tut. Nichts wie lauter Fremdwörter, damit nur ja heißt, das^, sie gebUdet ist. Dabei redet sie von einem kovnlenlen Frühstück, das si-.' gl^gessen hat, und nx^is; nicht einnial, dav das lorvillent heißt.^' Wirtschaftliche Rundschau Freie WeMvirtschast GraÄiGe da KeSwer WichchafMmferay 1S3S Fommmge« nach meiageschri»«» Welthandel Die bieOM^rißt WettwirtschaftStonftrenz. h« IN Vmckw atachalten winHe mch an der eine Reihe von swake« vertreten war, be-fatzte sich eingehend mit der gegenwärtigen «etfchafticheprefsia», die die g«Hge Aelt in chr»m Bann hält. wurden Mittel und Wage iil Erörterung gagagen, die Plmindejt eine Linderung der unhaltbaren Lage her-SeiW^en, wenn die Krise nicht schon völlig daftitigen sollen. Die Ergedntfie der drei-tögigen Ansprache wurden in einer einstimmig a,tz»enomme,»,i Entschließtmg nieder, ge^t. die ein uneingeschränktes, «^begriin detes Bebenntnt» zur Freiheit des interna« tionaleil Wirtschaft^vevi^hrs und Welthan« dels als der loichtigsten NorauAsetzung zur Ueberwinidung der Dchrefsion darstellt. ..Die Aeltwirtschaftstonferenz Bertin 1^2" — heitzt es in der VntWießui,g —. ..spricht als ihre einheMge Ueber,teugt:ng aus, daß das System der »vÄtwirtschaftlichen Arbeitseinteilung und des mi»gli«hst freien Handels zwischen den Nationen nicht nur das wirtschaftlichste, sondern auch das einzige »irtichasttiche G,D« zur <^etung und Erhaltung der Produktw' krSfte, zur Befriedigung wachsender und steigerungsfShiger Kon^umbedtirfnisse d-r Welt und aller einzelnen Rationen darstellt. Ztörungcn politischer Art. die von außen in dieses System hineingetragen wordeil sind und es zeitweilig an seinein nalÄriichun?tllinieren hindern, sollten so rasch wie ml^qlich beseitigt, nicht aber zum Anlas, ge-nomnien iverden, andere st»steme an seine stelle zu setzen, die der politischen Bc-ima«ft>Se>achSn«INlch Auf Grund des im vergangenen November mit Frankreich abgeschlossenen Prüfern zialabkommen« wurde jetzt zwischen Beo, grad nnd Paris ein tlebereinkommen gc-ttofsen. wonach Frankreich eine Partie jul,o slawischen Weizens iibernehmen und dafiir ein« gewisse Menge pharinazeutis^r u»»d ande^r Artikel liefern wird. Auf die^ Aei-^ wird es möglich sein, einen bedeutende« Teil vnseres WcizenüberschusseS nach Fr«nk reich zu verhältnismäßig günstigen Bedingungen auszufiihren. Das zwischen beiden Regierungen getroffene Uebereinkonnnen bestimint u. a., dcch Frankreich lv« seiner im V-rbst zu bestim. n,enden Äieizeneinfuhr in Jugoslawien dek-ken wird. Tiefe Quote wird für das nächst« Jahr kontiltgentiert. Der Berlaus nach Frankreich wird iiber die Privilegierte Lr-Portgesellschaft vor sich gehen. Der fiir de» einzuführenden Meizsn zu bezahlende Preis wird sich nach dem Weltpreis richten. Beim Amport wird Frankreich den niedrigst'.'n Elnsnhrzoll einheben. I^Ztsel um (-v»,snciolin S4 Griginalroman von Lola Atein (Unberechtigter Nachdruck rerßoteu.) ..Mein Bater hat nilr eine nwnatliche Unl lerstützung angeboten. Eine summe, die bei! seinem Einkommen, seinem Reichtum lächer-' lich gering ist, von der ich aber tesö^iden le. ken könnte. (?l lvili wohl dainit zeigen, daß er mich nicht der Armut preisg^n, ak«r doch mich keinen wirklichell Teil mehr an nur habeil ivill. Ich aber ina^i kein Almosen' Aon niemairdem! Am wenigsten von ihm, dessen väterliche Pflicht «s lvöre, a,cherS für mich zn sorgen. Nicht irur niit etwas lächer« licheiK Geld, mit dein Herzen» mit seinem Nain^, mit seiner ganzen ^rson müßte er für inich eintreten." Tie ivar ^r schön in ihrer slanlmenden Enipörung, ihreln beleidigten und gereizten stolz. Der Mann sah sie hingerissen, selbst^ vergessen an. „Haben Sie ihin das gesagt, Gwendo-lin?" «Nichl i)anz fo schroff, aber n«ine Mei. nling habe ich ihm nicht ganz verhehl. Un-d sei?, gnädiges Gefcheivk abgewiesen." „Und null?" ..Nun hat nlir ein Freund ineines Mannes angeboten, für mich seine letzten Biilder .,u »erkaufen. Cs wird incht schwer fallen. Uird ^r Bettag ta,ln in ich ein ^lSes Jahr, melleicht auch länger, vor Not sch^n. In-Mische»! »verde ich ja »viffen, ivie alles wei-terge.»en soll mit mir." „Also doch ein Freund, Gwendolin!" „Za, er bot »nir sei»,e Hilfe an. Ater sei. ne Frau, die bisher inei»« Freundii, ivar, lud lnich nicht ein. z»» ihr zu kommen. Utrd die ailderen, »nit dene»» wir freundsc^ftlich verkehrten, verhielte»» sich ähnlich. Man speist Mich niit Phrasen ab. Ein paar Familien orderen mich auf, sie zu besuchen, aber es klang so kühl, daß ich nicht gehen werde." „Pielleicht sind Tie »Were»npfindlich ge-ivorden? Hören einen kühlen Ton. der aar nicht beabsichtigt lft?" unmöglich. Ich iireilie, man müßte jetzt doppelt gut zu mir sein. Der einzige, der wirklich freund jchaftlich an mir gehandelt hat. ist mir beinahe ein Frsinlder, Herberts Onkel." Sie er. zöHlte voi» dem Brief Friedrich Nöthes. Möllingen ivurde sehr unruhig. „Werden sie sein Anerbieten annehmen?" „Zch iveiß es noch nicht. Bielleicht, l»ie»»n Ich nicht iiiehr »veiter kaim. Herbert wäre ja sowieso sein Erbe geworde»», also kann ich seine Gastfreundschaft, die mir so herzlich getvten »vird, ruhig annehmen. Es ivird schwtt für mich seil», so schnell eine»» passen-^n Beruf zu finden. Vielleicht kann ich in Köln, »nit Frie?drich Röthes Rat «ind Hilfe, schneller zu einem Gntsl^uß komine»». Ge» lernt habe ich als verwöhntes, reil^s Mid- X MiMe, WDWW des GrilMdei. Nach einer Mittiilui» des AuSschisse» tiir das Studium der Wrtschaftslage, der sich in den Sißumen der Nationalbank betittigt, i^ der Preisinder in Jugoslawien im Monate April mit «.t feftge^llt worden. u»aS gkgenitber dem Monat März ei«n weiteren 5W«kgang bedeutet. Durch die Abschaffung des Veizenrgimes ist wieder ein DreiSabfall eingetreten» der sich besonders in der fallen-den Prsistelid^enz für Mehl auswirkt. Am stikkften ist der Rückgang keim Bieh und Biehprodukten, der geßenüber dem April des Vorjathres S!.SX ^trSgt. Im altgemeinen sind d^ Preise im Varenimport etwas gestiegen, die des Exportes dagege»» stark ge-sunüen. X a«ch i« UiM»». B u. d a p e l>. Mai. Vinfuhrbeschräkungen werden numnehr auch in Ungarn eingeführt; der Handelsminister teilt im ^Az Est" mit, daß d^ Verhandlungen darüber an ei-nem der nächsten Tage beendet sei»i und eins Verordnung erlassen werde, die die Einfuhr einem Bewiligungsverfghren unterwirft. Der Minister betonte, daß Ungarn zu den Einfuhrbeschränkungen durch die ständig zu^ nehmenden ÄhsperrungSmaßnahmen des Auslandes gezwungen worden sei. X vdßMSftche WS d>» DgaMwat. Nach einer Mitteilung des Exportsörderungsinsti. tuts des HandelSmini^iumS wurden tin vergangenen Jahr aus Jugoslawien insge» samt IS87 Waggons Äepsel ausgeführt, wo-von der überwiegende Teil, nämlich nicht weniger als lvvv Waggons, auf das Drau-^nat entfällt. An Birne»» wurden aus den» Staat Waggons exportiert, »oovon aus das Draubanat l nnd aus das Vardarta» »»at Waggons entfallen. Aehnlich verhält es stch auch bei den übrigen Obstarten, auS-genomme»! Trauben u»»d Südfrüchte. Man ersieht daraus, daß Slowenien iin Obstbau die erste stelle unter den Banatei» ein-nilnmt. X Die GeschäftSleiUe m»d überhaupt all?, die sick) kür die Tntwicklung der mgosla»vi-schen Wirtschaft interessiere»» werden auf die diesjährige, lS. Musterinesie in Ljub-lsaila, die beka»»ntlich vom 4. bis lÄt. Juni abgehalte»» wird, aufnierksam gemacht Die außerordentlich große Bedeutung der Messe ist scho», daraus ersichtlich, daß alle zehn «usstellungSbanten mit heimische»» und auch ausländischen Vrzeugniisen aller Art a»»ge-!üllt »ein werden. Wohl ein jeder Besut^r wird diese Gelegenheit nicht versäumen und iuh die Natulfschönheiten Sloweniens ansehen. Messekarten zum Preise vo»» ZV Dinar, die zu Fahrpreisermäßigungen auf '>ki-stndahnen und Lchiffen berechtigen, sind bei den Geldinstituten. Handelsorganisationen, StationSkass« im Draubanat, Reisebüro „Pa^ «rhältlich. X AartOftelaaSftche »ach »»mänie«. Nach einer Mitteitung der rumänischen Konsulate ist die Einfuhr von Aartofseln nach Ru-«tmen bis auf weiteees nur dann gestattet, wenn den der Geicknng beizuMiehenden Dokumenten das von dar zustiindigen stelle auszustellende phyte^thologijche Zeugnis beigeschlossen ist, »^ dies R« »nternationale Savention über den Pftanzeirschutz vorsteht. Die >artoffelsendun«n find für Jugosla? Wien üter die rumänische Grenzstation Ii« bolea ftomdoljall zu instradiereu. X g«te»»Mtii«alifterWg der AseWdah. »e»? Die »Wiener Reuesten Nachrichten" ^ safien stch eingehend mit einem belgisch-fran zöstschen Plan, »vonach ein großer Teil der europäischen Eisenb^nen aus dem staatlichen in den Privatb^tz übergehen soll. Nach diesem Projekt sollte «ine starke Finanzgruv-pe mit volbwiegend französischen» und belgi« schäm Kapital die StaatS^hnen der Tsi^ choslovakei, Polens, jZettlandS, Estlands, Un garnS, Jugoslawiens, Rumäniens, Bulgariens und Oesterreichs zu einer großen internationalen Eisentahngesellschaft zu ^mn«nschließen. Weitere Daten über diesen Plan fehlen vorläufig noch. ---- —!> » Der lm Mal Venz» die Sonne am 2l. Mai in daß Aeichen der gwMinge tritt, ist nach mensch-liil^n Erfahrungen jede Nachtfrostgefahr auSgeschlosten. Die Sonne steht uin diese Zeit schon ziemlich hoch und erhebt sich bereits 4 Uhr morgens über dein .Horizont. Zu Beginn des Mai sind die Auf» und Un-tergan^zeiten unseres TageSgestirnS und 7.2S. Sie verändert» stch bis zum 31. Mai auf 3.S0 und 8.V6. Mondwechsel finden in diesem Monat vier statt. Am k. tritt Neumond ein, am !3. haben wir erstes Bier tel. Am 20. Mai ist Vollmond. Und an» 27. habe»» wir letztes Viertel. Die Planeten zeige»» folgenden Stand: Merkur ist den» Ali-ge während des Mo»»atS unfi6)tbar, «iicht einmal am S. d. M. zur Zeit seiiier Gr. Min. betragenden größte»» »vestlichen Elongation von der So»me läßt er sich sehen. — Die VenuS geht zu Beginn des »'?l?natS 4z^, Ende deS Monats knapp drei Stunden nach der Sonne unter und tritt aus dem Stier in das Sternbild der Zmil« linge. Am S3. d. M. erstrahlt sie in, größ. ten Glänze und ist an diesein Tage, abendS Uhr, Grad hoch im Nordwesten zu beobachten. ^ Der MarS ist Vährc»»d des Monats unsichtbar. — Der Jupiter ist am Abendhimmel ini Sternbild des jUebses zu beobachte»». Mitte des Monats geht er SlK Stunden nach der Sonne unter u»»d steht abends lv Uhr SS Grad hoch im Westen. Der Saturn ist erst nach Mitternacht i n Osten zu beobachten. Am 15. d. M. steht er S llhr morgens so Grad hoch im Südosten im Sternbild des Steinbocks. ja nichts Pertrüilftiges, was mir jetzt Helsen könnte." ^ ^r Mann sagte »nlt schiverer stimme: »Gehen Sie »»icht nach Käln, Frau Gwendo-lii». Bleiben Die hier. Auch in Berlii» »ver-^n sich Mittel Und Wege sür Ihre Zukunft finden^ Sie etttgeg»»«te nach kurzein Zaudern: »oäre wohl schon dort, wenn ith nicht Jh^ retwogen gablieben wäre, Herr von Möllingen!" ..Glvendolin!" „Nein, nicht so, niM diesen Ton, Herr von Möllingen! Sie mißverstehen mich! Ich wollte vor Ahnen ^ auch nicht vor den an« wen. aber vor allem vor ,^hnen nicht als Müchtling dastehen. Und als Flucht hätten sie inir meine Reise nach Mn ja doch wohl gedeutet?" ^ ^ „Ich danke Ihnei», Gwendolin! Wie es auch gemeint ivar, welchss auch immer ^)re Grü»,de waren, ich da,»ke Ihnen, daß Sie Berlin nicht verlassen haben, u»»d daß Sie dabei auch an mich dachten. Uild nun erlauten Sie mir, ein wenig in Rrem Leben zu bleiben und Ihnen zu hel. ^n. soll ich Ihnen eine Pension suchen, -n d,e sie vorläufig ziehen können, bis Sie ^re Zuknnst gefaßt iiat>e»l? ..Noch nicht-, vevsetzte fie schnell. ..Nei»», ch niag noch nicht nnter fremde Menschen, ich w»ll hier bleiten, solange es irgend .leht" »Fürchten Sie sich nicht allein in der einsamen Wohmmg?" „Zuerst -- nun habe ich inich darai» ge, iwhni. Bis zum ersten April sind noch vier Wochen, lyjßvischen werde ich vielleicht an. ders denken. Unterne.lmen Sie vorlänNa »wch nicht« ^ür mich Herr von Möllingei», ^ch werd<' sie daruni liitte», ivenn es '»»i der Zeit ist." »Dann — dann darf ich als^> wiedeiroll». »uen. Glvendolin?" sie neigte bejahe,td den Kopf. „Bald. Gwendolin?" »Wain» sie wollen »Aber»verde ich Sie durch meine .^7, luche nicht keinpromittieren? Zic mchnei» ^Tie wissen, wie klatschsi-ichti., die ^tt ist. Wollen wir lins nicht lieber ain dritten Ort treffen, vielleicht zusalnn»en spa-z»eren gehen?" ! „Und dann bestiinmt gesehen iverdabe»» Si»' recht, »ind e, ^ auch besser ^r sie, wenr. wir uns ei,»stlveirei» »»och nicht zusaniinen. ^.gen. Dann n»evde ich also iviederkommen. Treffe ich Sie um dieselbe Zeil l»,i<' heule daheim?" „Ich bin »ast ilnn»er zu Hause. Wohin soll-te ich auch wohl gehen?" Er erhob sich. „Seken Sie wohl, Fraii Gwendulin. .?»aben sie Tank, dasz 3ie utich einpfliigen, und daß ich »viederkoiitmeu darf. Auf Wi^rs^k" ' MilwoH, «n, kl. «»» l««. und Me Aagd lm Mal Hegezeit iist der Mai ttvtz einigen Areugea, die die Ja^d auf Nutzwild gewühCt. Ao iich der Weidmann in diesen Tagen, die Aald »nb Wiese bereits in vollem ArÄhlinzs» schmuck zeigen, auch hingewendet, iwerall stö^t er aus neues Le^ in der Tier- und Pflanzeinveit. Aber eine solche Fülle, wie ^ die Natur jetzt zeigt, verpflichtet. Und zu keinem Zeitpunkt wird der Jäger auf die Pflicht, Schützer von Pflanze und Tier zu sein, so deutlich hingewiesen, wie jetzt, da jeder Wicsengrund und jedes Feldgehölz und jeder Bach zu ihm spricht, da ihn Stimmen und Farben grüßen allerorten. Bas der Rechte Weidmann im Naturschutz leistet, dars «icht unterschätzt werden. Der mützle ein schlechter ^äger sein, der nicht Anstoß näh« me an ödem Baumfrevel, der achtlos vor» überginge an den Qualen eines leidenden Neschöp es, der glzeichqsiltig wäre gegenüber der Bcrschandlung der Natur durch Roheit «nd Dummheit. In diesem Zlisammenchang fei ausdrücklich auf das Verwerfliche und Strorfbave. das im E erraub licc,t. hingewiesen. Durch diesen Frevel erleidet die Vogelwelt alljährlich auss t«ue «ine starte Einbuf^e. Nicht nur die lege jagdbarer BSgel M geschützt, sondern auch die Nester der Ängvögel sowie die Horste zahlreicher RaubvS^l. Gänzlich mi» Selch.aie Fasanen und Schnepfen acht bis zehn Jahre. Der Auchahn soll es bis auf 30 Jahre bringen, ebelyso alt werden Raubvögel, am ältesten der Steinadler. Rsbenvögel. auch Kraniche und Reiher, erveichen sogar 80 Jahre. Bei gefanqenyohcrltenen Fiichsen, Mardern und Fischottern sind Altersgrenzen von 14 bis 20 Jahren festgefbellt; Wölfe können bis zu 2b Ja^e alt werden, also wesentlich älter als Hunde von gleicher Stärk. Do« Snind«! ZU einer eigentümlichen Art unserer Fische gehl^rt der Grundel (auch Gründ' ling, Greßling. Koppe genannt), ein selten mehr als 15 Zentimeter lang werdender Fisch mit gestrecktem itörper. rundlichem Sops und mit ibrer ganzen Länge nach ver-wachsenen Bauchflossen. Er schwimmt nicht frei, bold tief, bald seichter herum wie alle andern Fische, bewegt sich vielmehr auf dem Grunde der Gewässer — deshalb auch sein Name — und stößt aus Berstecken auf seine Beute. Bemerkenswert ist bei diesem Fischchen, baß er ^ur Laichzeit ein Nest baut und jeine Brut Pflegt. Das Fleifck des Gründels soll recht schmackhaft sein. Den Forellen ijt er ein Lieblingsfraß, darum wird er auch zur Forellenfischerei gern verwendet. Ein großer Feind der Gruni^ln sind die Enten, die ihn. untertauchend, und aus seinem Versteck scheuchend, g^Ickt abfangen. In Forellen wässern muß auf die Erhaltung und Eat wicklungsfShigkeit der Bründeln^ geschaut werden. Die Bründeln u»ld Ellritzen, diese, eine kleine Weißfischgattung. find wohl unsere kleinsten einheimischen Fische. I. Heßler. Für Ententtlaer hat ein englischer Sportsmann dieses Paddelboot konstruiert, das sich regelrecht anziehen läßt und auch sicher bald große Berbei-tung finden wird. Behandlung der gefangenen Fische Hat man Fische gefangen, die das gesetzt liche Maß noch nicht erreicht haben, so werden sie ins Wasser zurückgegeben, gleichwohl ob fie leicht oder schwer verletzt sind, im lejx-teren Fall« aber vorher getötet. Massige Fische kgt man entweder ins Lägel oder man tötet fie, um sie im Fischkorb zu transportieren. Der gelandete Fisch, welck)er ins Wasser zurückgegeben werden soll, wird sorgsam vom Haken gelöst, was man mit der Hand meist schneller und für den Fisch schmerzloser bewerkstelligt als mit Lösewerkzeugen. herauf legt man ihn entweder hart an den Uferrand, von wo er sich selbst mit dem allen Fischen eigenen l^eschick, sich sofort und auf dem kürzesten Wege dem Wafser zuzuwenden, in den Fluk schlägt, oder läßt ihn lang-langsam ins Wasser gletten. Wirft man ihn statt deflen (etwa gar noch im Bogen) inS Wasser zurück, so gefährdet man jeine Schwimmblase, deren Verletzung tödlich ist, und beunruhigt überdies die Angelstelle Der gefangene maßige Fisch wird entweder ins Lägel gelegt oder getötet. Letzteres geschieht, indem man ihn mit der Linken saßt, ihnt die Spitze des rechten Zeigefingers ins Maul schiebt und mit kurzem schnellen Druck nach aufwärts und rückwärts das Genick bricht. Man „knickt" den Fisch. Größere Exemplare, insbesondere wenn sie recht sl^rfe Zähne haben, schlägt man mit der Oberseite deS Kopfes gegen einen harten Gegenstand, ledoch nicht zu heftig, da man sonst das Gehirn gefährdet, das in unzer-stSrtem Zustand ein Leckerbissen ist, oder tötet fie durch einen Stich mit einem spitzigen Messer zwischen Kopf und Rückgrat. Dem getöteten Fi^ wird zuerst der Ha ken aus dem Maule genommen, hierauf streift man ihm durch leichten Druck an den Bauchseiten die Eztramente heraus und durchsucht Maul und 3iachengrund nach et «a darin hängen gebliebener Nchrung, da dieselbe (besonders Würmer), wenn mitge sotten, das Behagen an dem Leckerbissen nicht zu steigern pflegt. Ve Verpackung !m Rucksack oder Fischkorb erfolgt am besten in trockenen Flanelltüchern, in welche jeder Fisch einzeln eingewickelt wird. ES ist zweck mäßig, den getöteten Fisch auch noch auSbln ten zu lassen, ehe man ihn einwickelt. Wenn ein langer Transport an heisren Tagen den ErhaltungSztHand des Fisches beeinträcht, gen könnte, empfiehlt es sich, ihn vor dem Einpacken auch auszuweiden; man öffnet den Leib durch einen Schnitt mit einem sckiarf^'n Messer vom After aufwärts bis zur ^eZile, ninvmt sänltlil^ Eingeweide herails, «tt fernt hierauf mit dem Daumm etwa noch vorhandene Blutspuren und reibt die Bauch höhle mit einem trockenen Tuch aus. Bei kaltem Wetter ist das sofortige Ausweiden und bei großer Nässe, die dem Fleisch äußerst schädlich ist, nicht M empfeh ^S sofortige Ausnehmen hat immer den Nachteil, daß der Fifch, auch wenn man ihn am Wafser reinigt, zu Hause doch noch geputzt und dadurch leicht latschig wird. Wasser vermeide man möglichst mit dem toten Fisch in Berichrung zu brwgen, da ihm die kernige Feinheit nimmt. Die trockene Berpackang kommt aber auch für den P o st v e r s a n d in Betracht. Ein geschlagener Fisch ist in den meisten Fäl len bei lveitem einem solchen vorzuziehen, der nach den Leiden eines längeren Transportes im engen Behälter matt, zerschlagen und halbtot ankommt, nachdem er vielleicht schon längere Zeit vorher im engen Fischkasten ohne Nahrung fich gequält hat. Versendet man geschlagene Fische in Kisten o^r Körben, so muß man jedem, nachdem er in der vorbeschriebenen Weis^ getötet uttd verblutet ist, die Kiemen ausschneiden und ihn dann entweder mit sauberen Tüchern ganz trocken abwischen oder an der Luft auf einem durch die Äienienöstnung gezogenen Faden eine halbe Stunde trocknen lassen. Die trockenen Fische werden dann einzeln sauber in Pergamentpapier gepackt, welches sorgfältig gefaltet wird, so daß keine Flüssigkeit einbringen kann. Als Umhul-lungsmaterial verwendet man Stroh oder .Holzwolle, nicht aber frische und sich erhitzende Pflanzenteile. In der »varmen JÄ-reszoit kann man noch etwas zerschlagene Eisstückchen nebst Sägespänen zum Au^'an-gen beifügen. So behandelte Msche halten tagelange Transporte aus und kommen in tadellos frischen» Zustand am Bestimmungsort an. Auch die ekeligen Druckflecken lasseli sich auf diese Weise gänzlich vermeiden. Mit diesem Prinzip, dem Fisch einerseits alle leicht in Zersetzung überge^nden Te^le und alle Feuchtigkeit zu entziehen und sie andetz^eits so gut wie möglich von der Luft abzuj, hließen, ki.>nnen weder Salz iwch Zucker, die man früher zur Konservierung »lerivendete, noch andere Äonservierungsmit tel konkurrieren. Dabei entfallen die gro^ci: Schwierigkeiten, die dc'r Lebendtransport der Fische bereitet, das Risiko, das damit bunden ist und erheblich grös^ren Transportkosten. Freiliäi wird mal» iirkola« de» „Mariborer Zeitung^ Nummer 1?!^. s^elmchtsm'rlustes und der svnv'iil'i/ll'n. Lc'r» Packung auch cincn höhnen fizrdern müssen, den der lu Alibetracht der t?i!xlloscn '-söare auch zal)len wir^. Der Edelfisch ist eben kein l^richt für.d?n kleinen Mann; wer alw gute >iundschist heranziehen will, wird si^i nur dann belohln sehen, wenn er den hohen Forderungen derselben aach gerecht wird. ÄurlbWe Ecke Das Stletz zum Schutze des Landwittts (Schluß.) Mit obigen: lverden einige Bestimmungen der neuen Erekutionsordnung für das ganze Königreich in Kraft gesetzt. Äe neue Excku-tionsordnung wird voraussichtlich im Bereiche der Äppelationsgerichte LjMjana, Zagreb, Sarajevo, Split und Novi Sab am 1. Jänner im Bereiche des Appelation, gerichtes Beograd am I. Jänner ISAt, im Bereiche des Appelationsgerichtes Skoplje und Großen Gerichtes Podgorica aber am 1. Jänner 1035 in Kraft treten. Diese Bestimmung, die ansmchmsweise nicht bereits am 2V. April 1W in Ärast getreten ist. sondern erst am 6. Mai 1932, bringt fiir das Draudanat und das hie» geltende Ei-ekutwnsrecht keim: weltlichen Neuerungen. 8 6b des neuen EMtutionsge-setzes entspricht dem 8 TS der jetzigen E. O. in Verbindung mit dem 8 40 der jetzigen Zivilprozeßordnung und dem ^ 74 der jetzigen E. O. Neu gogenüker denl jetzigen Reckte ist die Bostimnmnig des 8 M des neuen C. G., welche bestimmt, daß zur (Eintreibung einer Forderung oder mehrerer Fordevuii-gen desselben betreibenden Gläubigers, welche insgesamt nicht den Betrag von 1000 Änar ü^rsteigen, die Zwangsverwaltun^ oder ZivanySversieigernnfl einer Liegenschaft nur bewilligt werden darf, wenn der Gläubiger glaubhaft macht, das; die Exekution au? bewegliches Bermöt^en de^^ Schuldners nicht Wr vollständigen Befriedigung geführt hat, oder wenn er glaubhaft macht, da^ der Schuldner kein bewegliches Verml>gen besitzt, oder solches in so geringem Werte ^'itzt, das, es zur ^cknng seiner Forderung voraus-fichtlich nicht hinreichen werde. 8 1^9 de; neuen E. G. entspricht inhaltli6) vollkomlnen dem 8 läl der jetzigen E. O, ^ 138 des neuen E. G. entspricht dem K 1«V, Absatz 1. S und 3 der jetzigen E. O, 8 1^4 des neuen E. G. entspricht den: 8 179 ^r jetzigen E. O. bis auf die Bestimmung über die Parzelleu» weise Versteigerung der Liegenschaft. ^ 14S des neuen E. G. l^timmt, das; der Znschla.^ nicht erteilt werden darf, »venn bei twr Ver-steigernngStagsatzung Anbote unter denl geringsten Gebot gestellt werden. Wurde Zuschlag rechtskräftig verweigert, weil Ais Anbote nicht das gei^ngiste Gebot erreichte,., so hat das (Bericht, wenn eS der betreibende Gläubiger binnen eines Monates na«j) der vereitelten Bersteigeruirgstagsatzung beantragt. eine neue Bersteigerungstagiatzung anzuberaumen. Zu diesem Bohnfe kann es. sofern früher kewe Schätzung stattgefunden )atte, eine solche anordnen nnd nach den Ergebnissen der Schätzung eine Tagisaihrt zur Abänderung der BersteigerungsbcdinM/nigen anzuberaunten. Auch in dieseni Falle hat das Gericht die Bestimimin'gen der bereits be'sprochenen §8 133^ iZz zu beoba«^n. .^t ater iin eben erwähnten Falle der betreiben de Gl-äiubiger es unterlassen, binnen eines Monates eine neue PersteigevungSwgsatzung zu beantragen, oder wenn auch Vei der neu' erlichen Tagsatzung das geringiste Gebot nickt erreicht wurde, so bestimmt der weitere 8 10.^ Abs. des neuen (5. G., defserr Inhalt sich! denl des § 188 Abs. 2 des jetzigen C'. O. nÄhert, dak dzuitelleu ist. Fi'lr L«mdwirtschacke. eine eine 'Zen^, »»ei ^chseil, Biif^lochsen ober Werde oder Vftl. eiile Kuh INI» einem Ralb ^ ^inem ?e. .iechii Schafe aber fünf Schweine ober 'iinf ZieAkii mch seviel ?^ut»er 4»ick Streu. Kl») die» kis zur neuen Ernw zur Erhaltung Pieh» notivendig ist. >t ÄD de» neuen E. M. eiltspricht inhaltlich den 277 und 27^ der setziqei, S. V. ?a keinen Unterschied inacht luid «nictD i:»«-? den« nuitlicken Nanien de.^ setzt» kanll nian solgen, datz die soeben de« sprvchen< <^setzesdestlnnnunq i^ber dte ltin« fülirunfl eiiliger HWimmnngen dc» neuen c i^e?utioii»grietzes nicht nur fiir .i'vauAsvoll' ftseckunqen, bei denen es sich nn» Ln»r1>wiiie nls ?t«rpflMete handelt, soirdern ütvr.iaupt fiir ,'^u,ntti^?vollstreltunAt'i» zn linr» iiril Att^nalinie t^'rieniflen. lvi l»e>»n e» 'ich »ni ,^old«run,p!n lv, NatioiiMtNit, der staatlichen Hypothotarbank und der Privilc-Aiertcn Agrarbank handelt. ?tuk diese t^or« k^rungen wird niso da? i^setz in seiner l^mtheit nicht nn^elstendel. Weiter.^ wird Gesetz »nit Au-^nahnie der joeben ^spro« chenen Bestiiuniungen des l (iiber die Ein« Mruuq einiger de^ nenen E^kntion/' i^setze^) nicht angc^vendel ans Flnderungen de» -taale», sofern dii' ikxekution auf l^ru»ld der bür^rlichen lzlvilen) Prozeß-(Exeku^ til>N'Z-1l^tze »Mhrt wird, auf Aorl^run» qe?l der ?e!tstoern>altnn^?>sArper und ihrer -Parkassen, nnf ?^ordernnflen der ipnossen« schastliche« Organisationen, die nach de» fleltenden Genofsenichaft^gesetzen gegründel ^ltd und nach ihnen ark'eiten, anf Aleinenta-tionstorderunsten, die jemanden geften de» «6»«ld«r «»f H»rund der chejetzlichen itr« HMtunst»pflicht des Schuldners Zuift^n, «i? ,>srdei^gen, die «us Fi«? ftrafdmren HaiMing entDhen. «cktich «Vf F«iG«i»n OM, die erst «»ch dem diise» <^de» entstanden ^nd Al^ neu entlft»«-dene ,^?derun^n werden »der nicht jene detrach^t, bei dene« die EtundunA dewikigt und deswegen e»n «rößerer Prozentsad adredet wi^. Äu» dieser Ke^iimmung Acht hervor, das, der ^'andwirt im Drautanat gerade fletVn diejenigen Mändiger nicht geschützt ist. bei denen er an, meisten «rfchiÄet ist. Aie die Vrfahrnnt^ lehrt, ist der ^uer im Drau-biInat^^ bei städtii'chen-. Bezirk«, unid Aanats-sparkassen und bei genossenjchEpiichen ßre-ditaichalten an, stärlsten versi^ldet. Weiters gcht auc^ dieser Gefej^sbestinl. muttg hervor, da^ die Verweigerung des Kredit^ — MoVierkvnijeet. — ?taa»tmt»sit. -F»«»: Oper „Carxei,". — :?»»: Wie»,er Aben^d. lan^muiik. OillidHG Ä».lü: kta»itt<0NUrt. H»sG»de^t» ZnnMusit. WMWO«^ musik. .» vteeiwO«, end. - «WM»»» Lv. «onzett. - Hutaieß. M: »lavierksnzert. — TilSteidsolo. .- GWcktzel«» Mhnen. a»ffüh?t»n«. S5: Tanzw^t. — >»«. SV.4.^: Vizets Oper .Pirleichscher". — D>iO»^pi», Sl.l«: !»l»nzer». — VanWntziiß. lieber, traguna au» Wien. »- 5?LV: Skaä»tm»chk. ^ 5metam»««bend. — VndaprK. sy.?»»: Operniidertrliquna. Ansckliesienk Nacht» mufik. - A».1ü: i?etck»t« «ustk. - ZI !.^: >»am«ermt»fik. — S»: lanzimistt. --DOWNtni^ A>: tionz«rt. 2l.Ni: Abendvsran jtaltun^. - Tall^mufik. ^ . Neb?rtrag>»na an» Wien. Anschkie. ßend TanMi'Rk. — tkonzert. Aus alltr Welt Vte anWebimo ve« Schatd» tpkw Der arabische Zchriflisteller Al.Zefardt veröffentlichte eine AbhaMung über die Ge-Mchle 'Zchachfpieis. Die^s Spiel wiirdc vor vielen ^Jahrhunderten in Indien erfunden. .Heute twch wird überall im Orient di< Tchal^igur, die wir al4 Gpringer bezeichnet» Elefant genatlnt, und di« ttiwigin hiislt im «UtWOch, d« tt. Ras ISN. Osten Grojiveßr. Diese Vezeichnungen lasse» lit'er den iichischen Ursprunl^ des Zchach-spiele» kcine ZlveiM. In uralter '^it »ostier te in Indien ein brutaler nud j'^orniger .'»Herrscher, Wmnens Keram. Er duldete keine (Einmischung in sei« ^»tegierungsgeschäfte. ^^hlreiche i^adschoj und Wizrdcnträger be-za>.>lten den Persuch, den iitönig z» kvlehrcn. mit dem Tode «der mit lebenslänglicher Gertanttnng. Zm Laufe von «init^n ^alireir richtete -iteram sein Land zugrunde. Es fand sich aber «i» Mann, ein stewisser vivgera Zassas a,»»» der Brahmanen'j^aste. der ein Mittel entdeckte, mit dessen Hilfe der Despot zur 'Liaison t?l die Regeln der Ichachtunst eindrang, desto klarer wurde es ihm, daß ein Bönig ohne llnterstiitzung fe> nes Grostve>strs, seiner hinten Beamten und de« uniertiinigen Bau «ilniitilkisteii kei .V5Z6 _Qtavnl te» S_ ......... vvZ««:Alßs^»s» IG,»,»»,GGW»>GD,» »tzir«uiiasaetch»U?e la'lk..'tt Sie uuÄ qut beim '^»ldarbei» lcr A. GtUWPf, Mirilmi. r«A/a c. 8. Ret,nie in ti^'r!)Ntt»ig »uch alles tttolk» utU» '5ilde». ö7^L GPDtlal.DaaerMlen t»iUiq. Vlsisett ilur im «^riieursalon 5tl»denci. 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