Nr. 250. Donnerstag, 3N. October 1890. 109. Jahrgang. Aibacher Zeitung. ""Mii! «"»"<»: Mil Postverlendun«: »anziiil,!»« st. ll». hlllbjühlia fl 7 5>n. Im «omploir: llein. H "' halbjährig fl. z 5N. ssür dl« Zustlllun« in, Hau« «anzjährl« st. l. - Inlerltonsuebür: ssilr ^^ ''"!»«»« bl, ,u 4 «eilen »b li.. «rohe« v« «eilt 6 lr.: be! «flcren Wleberdolunaen per Zelle « lr. D!e »Laibacher Zeitung» erscheint täglich mit «««nähme der 3onn' und Feiertage, Die Ndminiftlntio« befinde» st«, »ongrejlplah «, bie «eb»riion Vahnhosga^e 24, Bviecbftmiben der Reduction lüglich von ln bi« l» Uhr vormittag«. — Unfrankierte Vliese werden nicht angenommen nnd Manuscripte nich! zuruclgesleM. Mit I.November beginnt ein neues Abonnement auf dle Daibacher Zeitung. »Nh,.'5^.länumerlltions'Veoinaunll.en bleiben ^ndert und betragen: «anzi"»> ?"^"senl»unn: fUr Lalbach: ^lbjähri? ' ' ^fl. — lr. ganzjährig. . N fl. — lr. ^rteljäbri«' ' .. " bN „ halbjährig . . 5 „ 50 „ "°"H ° ' ?"^„ vierteljährig . 2 „ 75 „ V" - 1 „ 25 ^ monatlich . . — „ 92 „ 'lbo^"/ die Zustellung ins haus für hiesige ^^"ten per Jahr 1 Gulden. llei V^,555 Vrsnumeration».Veträge wollen Porto» «sendet werden. ^___ ^9 v. Rleinlnayr H Fed. Vamberg. Umtl'icker Weil ^erhi^s/' und k. Apostolische Majestät haben mit ^ittz^r E„tschli.ßm,q vom 23. October d. I. den ^dez.Sa -". ^"czawa Dr. Vasil Kl „ czenlo zum Me^^i" "^renten und Regierungsralhe bei der M lu. "^ '" Herzoglhume Bukowina allergnä» ' ernennen geruht. Taaffe m. p. "°n ^" H""dr!smmister bat die Postcontrolore Guido trolln in ^- ""d Mathias Gorli zu Oberpostcon->>^^r'est ernannt. Aichtamll'icher Oljeil. ^"Nl Jubiläum des BeamtenvereineS. ^ . . Wien, 28. October, lyrisch "'"'Nst.kmeine Beamtenverein der österreichisch, »ier skinV^^^' begeht am 20. November d. I. ?>'" bat di» , ^l"hr,ssen Vestandes. Aus diesem Au« 3^V,tm^b^ Generalversammlung unter anderem ^>dien s,°" ^">0 fl.5"r Errichtung vonSn.dien-Meder ^.- °h"e und Töchter mittelloser Vercius-^ U"d die V^^'' die Herausgabe einer Denk-A?^' Novpn,. ^"u"a einer Festversammlung, welche !^l"le der^5 "" ^oßen Saale der kaiserlichen ^^^^lssenschaften stattfinden wird. beschlossen. Das von Herrn Dr. Rudolf Schwingenschlögl, Mitglied drs V.rwaltungsrathes. über Auftrag des letzteren verfasste Festbuch ,st soeben im Verlage von Karl Gerolds Sohn in Wien erschienen. Außer einer einleitenden Zusammenstellung der in den europäischen Staaten bestehenden wichtigeren Veamtenmreine oder ähnlichen Institutionen enthält dieses 534 Seiten staike Werk die Geschichte der Gründung des Vereines, seiner Entwicklung und Thätigkeit während der Jahre 1865 bis 1890. Jener Abschnitt, welcher die Versicherung«. Abtheilung behandelt, ist aus der Feder des Versiche« rungs. Referenten des Vereines Dr. Friedrich Honig. Veigegeben ist der Festschrift noch eine wissenschaftliche Abhandlung des V?reinsbeamten Dr. Trost Blaschke. Privatdoccnt an der k. k. technischen Hochschule in Wien, betreffend die Construction einer Absterbe-Ordnung von untersuchten männlichen Leben nach den Erfahrun-gen des Beamtenoereines für die Jahre 1665 bis 1888. Au« der Einleitung, deren Stoff über die erbetene Intervention des k. und k. Ministeriums des Neußern in zuvorkommendster Weise durch die k. und k. Missionen beschafft wurde, sind die Beamten-Vereinigunqen in Europa und deren W-fen zu entnehmen. Nahezu 100 Beamten.Ussociationen erscheinen aufg.führt. Zu« insist bezwecken dieselben aber nur gegenseitige Hilfe-leistuug und Unterstützung; kein. r der Vereine hat emen so weilgreifenden Wirkungskreis wie der erste allgemeine Veamlenverein der österreichisch-ungarischen Monarchie, denn nur der Geamtenverein in dm Niederlanden «De Vereeniging Eigen Hulp», der preußische Beamten» verein in Hannover und der Versicherungsverein der eidgenössischen Beamten und Bediensteten in der Schweiz btrriben die Lebensversicherung in dem Rahmen wie der Beamtenv.rein. Die Vertretung der Gerufsinterefsen der Beamtenschaft ve, folgt bloß unser Veamtenverein. Die Geschichte des Veamtenvereines ist ein lehr. reicher Beweis von der Macht der Association. Seine Gründung erfolgte im Jahre 1864. zu einer Zelt. ,n welcher die Lage der Beamtenschaft in verschiedener Hinsicht eine überaus missllche war. Auf kärgliche Gehalte angewiesen, ohne Hilstquellen bei vorkommen» dem Mehrbedarf, mit unzureichender Vorsorge für d,e Zukunft der Familien, ohne aus eigener Mitte hervor, gehende corporative Vertretung ihrer Interessen, befanden sich die meisten der Beamten unter einem em° pfindlichen Drucke der Verhältnisse und sahen einer trostlosen Zukunft entgegen. Dieser Uebelstand gab den Impuls, sich aufzuraffm. zusammenzustehen und vereint für einander zu wirken. Ein Siidbahnbeamter war es, von welchem die Idee der Gründung des B^mten-vereines ausqieng. nämlich Herr Engelbert Kehler, welcher die Grmidzilge zur Bildung des Vereines entwarf und als erster Präsident des Gründunqs (iomili's fungierte. Diese Stelle legte er am 10. März 1864 zu Gunsten des Fürsten Lothar Metternick». Winnelmrq, Sohne« des einstigen österreichische Staalzkarulers. nieder. Nachdem in den Jahren 1863 und 1864 die Vorarbeiten gemacht worden waren, fand in der am 20. November 1864 abgehaltenen Gründerversammlung die Eonstituierung des Vereines statt. Die Präsidenten drs Vereines seit jener Zeit waren die Herren: Lothar Fürst Metternich, Hofrath Dr. V. Ferer Klun, C. F. Fellmann Ritter v. Norwill. nach defsen Ableben Herr Sectwnschef Johann Freiherr Falke v. Lilienstein an die Spitze des Vereines trat. Veneralsecretär des Vereines ,st seit Mai 1870 Herr Karl Mazal; ferner fungieren Herr Dr. Friedrich Honig als Versicherlingz-Rrfrrent, Herr Engelbert K ßler als Geiwssenschasts-Referent und Herr Dr. Eduard Buchheim als Chef-Arzt. Auf Gegenseitigkeit und Selbsthilfe beruhend, ist der Zweck des Beamten Vereines die Wihrung und Förderung der Interessen des Veamtenstandes. Im Verfolge dieses Programmes wurde am 1. August 1865 die Lebensversicherungs.NbtheilllNg eröffnet, jedoch unter sehr schwierigen Umständen. Gründimgsfond war keiner vm Handen; deshalb mussten die Vvrauslaa/n scbon vorher von den Mitgliedern des Giündunqs Comilis oorschusswtise bestritten werden. M't R'cht kann gesagt werden: der Veamten-Verein ist aus Nichts entstanden. Das Verständnis flir die reellen Glundlaqen und d?n Nutzen der Lebensve'sicherung. welche für das aus' aelegte Geld nicht sofort Greifbares, sondern nur das Bewusstsein gewährt, gegen das mögliche Eintreten der Gefahr gesichert zu sein. musste erst geweckt, das Miss» trauen, welchem das Neue und noch nicht Erprobte gewöhnlich begegnet, gebannt und das Vertrauen auf die Zukunft des Vereines gewonnen werben. Die Regierung, welche dem neuen Unternehmen mit Wohlwollen entgegenkam, stellte ein unentgeltliches Amtslocal zur Verfügung, in welchem auf erborgten Jeuilleton. ""«ben, ^ Die Mumie. M< Tiefe machen be« Camille Flammarion. »>l>e>, "ng ergriff die Anwesenden; die Worte dtt s^e h' °en Lippen, der Athem wurde verhalten W^ptoloae ,„p°^en '" erregtem Ungestüm, als ^ c^en N^ ^.b°2 Leichentuch gebeugt, von dem« d3 Aschen !" ^schlis las. des Königs der Götter V breita'us^^°c."^ ""« Closes Zeiten, welcher >rr sHs ^"ddrechllndert Jahren seinen ewigen »esck! ^lnen b,^""" Sarghülle hatte mau den könig-vH bk"en L>,, „ entziffert, und zwar in dem darauf des Hohen- y«ick ^ di/l, . "'Hust des Leichentuches verscheuchte ^??"ch aeH.. Geisel. Vorsichtig wurde dies.s ">ll, "den^l eine breite Tuchbinde umhüllte ^ite^ ein 'wV' "an rollte dieselbe ab und stieß l»»z f. zlvez E^l-es genähtes Leichentuch, dann auf ^ ?"." Urin^' . von Binden und auf eiue Hülle ^den wig, : "elche den Leichnam vom Kopfe ^> dii 7« "nhilllte. ^llin^ f^ta^5^e prägten sich die Formen eines !''^^°'l't n,„ 5" ^lpers heraus: ein A'ldnis der °l a» ^'« di^ «". ^"h und Schwarz darauf ge- ^ 3t ^r h^'e «'inwauddecke entfernt wurde, kam l?" Mnn > L"?''" Eroberers noch immer nicht .^t^n>n .? bedeckte ihn noch eine letzte Hülle >c ^Z>mm't ^3" duftigen Salben. Cdersaft. > Tb^" nach ^"d sonstig^ Spezereien durchtränkt °l'«'. Hrn'/l'rmlng dieser Hülle lag der he d ^"«en d"' 2"lor. Ramcsseum und Tan.s Ein unverwüstliches Bild! Der Körper, ohne Zweifel todt. hatte den Anschein, als hätte der Tod stch seiner erst kürzlich bemächtigt. Und sowie der Leichnam dalag, war man schier versucht zu glauben, dass lhn ein galvanischer Strom zum Zucken zu bringen ver-möchte, wie jene Cadaver, welche auf den Tifchrn medicinifcher Lehrsäle den Jüngern der modernen Wissenschaft als Versuchsobjecte dienen. Groß und edel in dem Stillschweigen des Todes, gleicht sein Körper auch heute noch seinen zeitgenössischen Bildnissen aus geschliffenem Granit, welche Jahrtausenden getrotzt haben. Der Kopf ist länglich und klein im Verhältms zu dem Rumpfe. Der Obertheil des Schädels ist b,s auf den Knochen entblößt. Weiße Haare, schütter auf den Schläfen, verdichten sich auf dem Hinterhaupte zu Locken von ungefähr fünf Centimeter Länge. Die Stun ,st schmal und niedrig, die Brauen sind kühn geschwungen, die Augenlider weiß; unter kleinen Augen ragt dle Nase lang. dünn und stark gebogen hervor; die Backen« knoch?» sind vorspringend, die Ohren rund und durch, löchert- der Kiefer ist kräftig entwickelt und das Klun sehr hoch. Der kleine Mund ist gesäumt von dicken und wulstigen Lippen und enthält einige stark ab-gebröckelte, aber weihe und wohlerhaltene Zähne. Bart m,d Schuurrbart, wenig dicht und während des Lebens sorafältig rasiert, siud im Tode weiter gewachsen. Dle Haut ist erdfahl, stellenweise mit schwarzen Flecken beschattet. , .. ^ Der Rumpf ist nicht weniger gut erhalten als da« Haupt, doch hat die Abzehrung des Fleisch's den äußereu Anblick desselben wesentlich verändert. Der Nacken ist nur mehr so breit wie die Wirbelsäule, die Brust ist breit, die Schultern sind hoch. die Arme über der Brust gekreuzt, die seinen Hände noch immer ge- röthet von der Schminke, welche zur Toilette gehörte. Die Hüften und Beine sind abgezehrt, die Füße lang, dünn und ein wenig glatt, auch sind sie, gleich den Händen, noch immer von Schminke geröthet. Der Leich. nam ist derjenige eines kräftigen Greises. Er schläft. Ja. da ist er. dieser gewaltige Fürst, welcher durch ein Zeichen seines Fingers, durch ein Zwinkern seiner Augen Tausende von Sclaven konnte dem Tode weihen lassen; da ist er, zu dem kein Sterblicher anders, als auf den Knien sprechen durfte, der sich den Sühn Gottes, ja Gott selbst nannte und den manches Bildnis in einer Lage darstellt, wo er zwischen zwei Göttern der alten Mythologie sich selbst anbetet. Aus der Tiefe des Grabes herauf fcheint er noch mit gebieterischem Willen Befehle zu geben und die Anbetung seiner Unterthanen zu erwarten. Nach seinen Siegen, als er trinmphreich heimkehrte aus unterjochten Ländern, ein König der Könige, umrauscht von prunkhaflem Sieges« zuge, umbraust vo» den Klängen der Siegebposauuen. umgeben von Fürsten und Priestern, welche Weihrauch vor ihm brannten, gefolgt von gefesselten Gefangenen und den Großen seines Reiches in goldstrotzenden G> wändern uud mit kostbarem Waffena/räthe, da ließ er von der Höhe seines Siegeswagens seinen gleichgiltigen Blick schweifen über die Millionen des Volkes, welche herbeigeeilt waren, seinen Triumph zu bejubeln. Da« mals, vor dreitausend Jahren, war Egyptm glorreich und ruhmstrahlend. Sesostris oder Ramses II. gehörte der neunzehnten Dynastie der egyfttischen Könige an. Achtzehn KönigKdynastien waren vor ihm erloschen M Menes. welcher Memphis begründet hatte. Mehr als dreitausend Jahre dek Ruhmez waren ^eU der Herr« schast Memb' und jener SeMlib' verstrichen. Dainalz bestünden bereits ^eit Nnger Int die von Ch'vpz und Üaidach« Zeitung Nr. 250. 2082 30. October M0. oder geschenkten Möbeln gearbeitet wurde; außerdem gewährte sie für die Versendung der Aufrufe des Ver« eines eine Zeitlang Portofreiheit. Ganz besonders hatte sich der junge Verein des Wohlwollens und der Förderung von Seite des damaligen Staatsminifters Dr. Anton Ritter von Schmerling zu erfreuen. Trotz des bescheidenen, ja kleinlichen Anfanges ist das begonnene Werk doch gelungen. Aus allen Theilen der Monarchie langten Beitrittserklärungen ein, das Vertrauen wuchs und befestigte sich zusehends und dessen Einrichtungen fanden eine stetig zunehmende Betheiligung in allen Kreisen der Beamtenschaft. Betrachtet man das wäh' rend des 25jährigen Wirkens des Vereines Geleistete und Errungene, so empfindet man lebhafte Vefrie digung. Dem B?amten'Vereine sind bis Ende des Jahres 1889 als Mitglieder 96.295 Beamte beigetreten. Vierzigmal ist er in Denkschriften, Petitionen und son« stigen Eingaben für die Standesinteressen theile der Staatsbeamten, theils der Privatbeamten eingetreten, und wiederholt veranstaltete er Delegierten'^> gramm festgestellt sein: General von Caprivi trm ^, 4. November in München ein, von wo er "ln ^eü vember nach Mailand writerreist, um daselbst ".^e» November mit dem italienischen Ministelplu' ^ Crispi zusammenzutreffen. In Mailand ^" ^el, deutsche Reichskanzler bis zum Abend des 9.^ ^ eventuell bis zum Nachmittag des 10. Novenm^ weilen und sodann direct die Rückreise nach antreten. ., y^ (Die französische Kammer) !^ ^l gestern die Budgetdebatte fort. Say bekaM^l» System der Steuern. Neue Anleihen seien avs" el» Zur Herstellung des Gleichgewichte« seien neue ^ nothwendig. Er verlangte eine Zuschlag'"" h bl' Alkohol. Iamais verwarf diese Zuschlägst"!" ' d> heit erlangt; dieses Uebergewicht gieng '"'^ vel durchwegs oppositionellen Wahlen auf den ^an< loren; die Partei Delyannis hat in der ""U' ^ >" die Majorität, und Trikupis war dadurch "" Rücktritt gezwungen. ^r "H. (Aus den Niederlanden.) ^"-Htete> Sitzung der niederländischen Kammern o^B^, Chephren errichteten Pyramiden, die Spinx von Oiseh, Memphis, die alte Königsstadt, die heilige Stadt Nbydos, die Kolosse zu Memnon, welche von den Sonnenstrahlen erklangen. Theben, die Stadt mit den hundert Thoren, war verhältnismäßig noch jung, sie war die Vertreterin des Fortschrittes und des Luxus der letzten egyptischen Civilisation, dieses Luxus, den die asiatischen Frauen eingeführt, welche über die kalte und stumpfsinnige Blasiertheit der Egypter in letzter Zeit den weichen und lasciven Reiz morgenländischer Sinnlichkeit verbreitet hatten. In den mit Gemälden und Marmorbildern reich geschmückten Palästen, strah« lend von Verzierungen in Gold und Edelgestein. ge« kühlt durch Springbrunnen, dercn schlanke Wassersäulen aus blumengeschmückten Marmorbecken emporschössen, war in der That der blendendste Luxus zu Hause; unter dem Marmor Porticus zwitscherten seltene Vögel; be« rauschend? Wohlgerüche erfüllten die Luft in den Gemächern, welche mit Pivans, Ruhebetten und weichen Teppichen erfüllt waren; und durch die Fenster, welche auf den Nil giengen, fchweblen harmonische Klänge herein, zarte Lieder, von nacktarmigen Mädchen auf Harfen gefpielt, sehnsuchtsvolle Rhythmen, harmonische Begierden nach dem Feenland der Liebesträume . . . An den Pforten Thebens entfalteten Karnak und Luxor ihre Pracht am rechten Nllgestade, während am linken Ufer Gasfenzüge aus Palästen und Tempeln nach der todten Stadt führten und dieselbe vielleicht bevölkerter war, als die Stadt der Lebenden, denn Egypien ist in seiner ganzen Ausdehnung bedeckt von wundervollen und ungeheuren Friedhöfen, wo alle Leichen, gelbst diejenigen der Sclaven, für das zukünftige Aben embaisamiett waren. Hundert Sphinxe um« v«!,"^'! *"? ^ von Karna, nach Luxor. Der Palast TüuA 5»-«" a^°aen von hundertvierunddreihig faulen, deren manche Capitale hatten, aus welchen hundert Menschen stehen konnten. Zwölf dieser Säulen messen zwanzig Meter in der Höhe. Es ist das ein Wald von ragenden Steinen, durch welchen das Sonnen» licht, sonderbar gebrochen, in geheimnisvollen wogenden Lichtwellen flutet. Die Säulen sind bemalt, und die lebhaften Farben dieser Bilder beleben den stillen, un» geheuren Saal. In Luxor schmückten zwei Obelisken, welche Ramses errichtet hatte, den Eingang der Halle; einer dieser beiden Monolithen schmückt heute in Paris die Place de la Eoncorde. Am anderen Nilufer erhob sich das Ramesseum mit seinen dreißig Säulen, deren Capitale lelchförmig gestaltet waren und dessen Thor mit einer Platte aus reinem Gold verkleidet war. Die Statue Ramses II., welche sich darin befand, wog mehr als eine Million von Kilogrammen. Riesengroße Säle, wunderbar geschmückt, sind tief und weit in das Felsengebirge gehauen. Die werden nur von Basrelief»Statuen bewohnt, die mit emaillierten Augen in die Nacht hinein stieren. Die einbalsamierten Leichen sind durch steinerne Thore vor der Neugürde der Lebenden und den Angriffen der Atmosphäre vel-wahrt, denn unberührt müssen sie des Tages harren, welcher sie zum neuen Leben erweckt. In dem Glauben der Egypter war die Seele dem Körper Unterthan, selbst nach der Trennung der beiden; sie widerspiegelte den Körper in den Fernen des unermesslichen Raumes; sie empfand durch Zeit und Raum hindurch seine Verletzungen und Beschädigungen; die körperliche Hülle musste unverletzt erhalten sein, damit die Seele sich unverletzt erhalte. Daher die grenzenlose Sorgfalt für die Leichen und das Gebot der Unverlehlichteil derselben. Wenn man einen Sarkophag öffnet, in welchen nach den Annahmen der Priester keines Sterblichen Blick je dringen sollte, wenn man eine Mumie ent» hüllt, so süllt man sich von Bewunderung und Respect ergriffen angesichts der pietätvollen Sorgfalt, womit die alten Eqypter ihre Todten begraben, "^rao" s schmückt, mit Amuletten geweiht haben. D"/Stadt ^ Hauptstadt ist zugleich die Priester und Todten, der Tummelplatz der" ^ Stadt des Handels und der VergnüquM. ^^° Nicht Rom noch Paris bieten dem Oe,cy'" ^ ^ ein Bild. welche« demjenigen Thebens un ^ zu Moses' Zeiten zu vergleichen wäre" „„z °, sich da nicht daran, dass dieser erst ""'">« ^. Grabe geholte Pharao derjenige ist, welcyc ^ ^ der Juden zur Erbauung der Stadt w""" elN, ^ delta verhielt? Wie, sich nicht daran "' M diese Epoche, welche diese Bilder vor M'i ^eH zaubern, dieser König der Könige, dieser V gelu!" / laste, diese Tempel vier Jahrhunderte vor ^l sieben Jahrhunderte vor Roms Begruno" ^ und geglänzt hatten? cw^es ^l>! Wie viele bedeutende Männer vo» ^V M^, den Ptolomäern. wie viele schöne 3""," ^ hie!H! bis Kleopatra sind hingeschwunden way" »l ^ Jahrtausende, in diesem Wechsel egyp"'^ ^'/ Wozu haben sie gelebt? Welche u'^" ; ^ ^." welche Llchtmeere, welche ungekannte v ^el ^F sie gefunden in jener ge'stigen Welt. M ^ silü sammte Schöpfung zu der Pharaonen, wenn sie unseren st"vu^Ms F offenbaren könnte, würde uns durch ew.^M^ unvergleichlich besser belehren, als „^,, st ^ Untersuchung dieser aus ihrem Grabe g^ ^. Mumie ^, Äijll^t Fünf Jahrtausende sind uerstr'^ ^ ' .F verschwunden, neue Nationen sind entsta ^ ^!' diese Königsleiche einbalsamiert ""«ah"" welche Gestalt in weiteren fünftauseno ^ haben wird?_________^ ! -^chtt Zeitung Nr. 250. 2083 30. October 1890. 3l, ^ackay llber den Zustand des Königs. Die tMen"^ ^"' der König sei außerstande zu lvelcke »l Iustizminister und der Eolonienminister, Twack"^ma. persönlich gesehen, bestätigten die si^en ^' ^ Ministerrath verlangt von den General-f» » m ^ ^'^ Verfassung geforderte Erklärung, lict« «>""uV'.""sewativkn Regiments ähnliche Unruhen iur °^kn. wie sie im Tessin stattfanden. Die Frei-Nuhe aus^^""6 ^" Truppen zur Aufrechthaltung der Tagesneuigleiten. Heilu^. ,^iit derKaiser haben, wie die «Brilnner loz<: '^, ^lde». den Gemeinden Salzergut und Sucha> Tuchy^ "chulbau sowie den Gemeinden Pkestawll und zu spH^'" ^gemeinschaftlichen Schulbau je 100 fl. slch j^^hlnefisches Silbergeld.) In Ehina Ght!,.°^ "sten chinesischen Silbermünzen in Umlauf "«na s^.""^ ö« verladen und fortzuführen. Die dl^de NlU ""' «theilt die Erlaubnis, zerstreut! l°^ "an i«k»? wegzunehmen. Der Vandalismus. von <" lllla,l.^^t«t, ist eine natürliche Folge einer ^"^.....„,^- ^"s. ^.>.^^ ^che. so v'elen Jahrtausenden widerstanden haben, sollen jetzt unter der Hacke der mit staatlicher Erlaubnis ausgerüsteten Arbeiter vernichtet werden! — (Auch ein Gemeindevorsteher.) Aus Petrinja in Kroatien wirb der «Tagespost» gemeldet: Im Orte Cemernica wurde die Gemeindecasse ausgeraubt. Des Verbrechens bringend verdächtig ist der dortige Paroch, ferner der Gemeindevorstand, der Gemeindenotar und zwei Panburen. Alle Fünf wurden verhaftet und nach Petrinja eingebracht. Die geraubte Summe beträgt 700 fl. Der Fall erregt allenthalben im Vanalgcbiete großes Aufsehen. — (Erwerbung eines Tangyms.) Der asiatischen Gesellschaft von Bengalen ist es gelungen, ein Exemplar des Tangyms, der RieseN'Vncyklopädie des Buddhismus, von einem buddhistischen Kloster in Thibet für die Summe von dreitausend Rupien zu erwerben. Das Werk zählt 225 Bände, von denen jeder zwei Fuß lang und sechs goll dick ist. Vor einigen Jahren kaufte die russische Regierung ein Exemplar in Pelmg an. Ein drittes Exemplar befindet sich im Indischen Amt in London. Außerhalb Thibets sind keine weiteren vorhanden. — (Verhaftung eines Arztes.) Aus Prag wird berichtet: Der Arzt Dr. geiner in Dufchnik wurde wegen verfuchten Betruges an einer Vetsicherungs» gefellschast in Haft genommen. Er hatte der Gesellschaft ein Gutachten abgegeben, um für einen Vauer eine Lebens» versicherungsvolizze auf 10.000 st. zu erwerben. Es stellte sich jedoch heraus, dass der Arzt hiebei eine andere ge» sunde Person als den zu versichernden Bauer ausgab, während dieser seit Jahren schwer krank darniederliegt und niemals von Dr. Zeiner untersucht worden ist. In hiesigen Assecurationslreisen hat dieser mit großem Raf» finement in Scene gefetzte Betrugsverfuch Aufsehen erregt. — (Zur Heilung der Tu berculose.) Dr. Kochs Versuche zur Heilung der Schwindsucht hatten einen günstigen Erfolg. Das Heilmittel wird mühsam wie die Lymphe für die Schutzpockenimpsung gewonnen. Durch dasselbe wird der Körper in einen Iustanb verseht, der den Vacillen das Fortleben unmöglich macht. Dr. Koch will demnächst das Geheimnis seiner Erfindung mit» theilen und hält behufs weiteren Studiums in diesem Winter keine Vorlesungen. — (Georg Ebers) bringt in diesem Herbst leinen Roman und auch nichts, das er aus seinem Lieb» lingsland Egypten oder dem Alterthum schöpfte, sondern «Drei Märchen», die zum großen Theile auf heimifchem Boden spielen. «Das Elixir» und «Die graue Locke» geben ernsten Lebensproblemen dichterischen Ausdruck; «Die Nüsse», ein Weihnachtsmärchen, wird den Eltern als fesselnde« und herzerwärmendes Geschenk für die Kinder besonders willkommen sein. Die geschmackvollste Ausstattung, die dem Buche zweifellos durch die deutsche Verlagsanstalt gegeben werden wird, dürfte das Buch für den diesjährigen Weihnachtstisch zu einer in erster Linie in Betracht kommenden Gabe machen. — (Communal. Erbschafts st euer.) Man schreibt aus Lemberg: Der Gemeinderath der Stadt Lemberg hat aus Antrag deS Advocalen Dr. Vyl beschlossen, eixe progressive Communal. Erbschaftssteuer einzuführe,,, deren Ertrag andere, die ärmere Bevölkerung belastende Steuern überflüssig machen soll. Der Beschluss bedarf selbstverständlich einer Bestätigung durch die Landes» behörde. — (Scirocco - Sturm.) In F'ume wüthete vorgestern den ganzen Tag über ein heftiger Scirocco« Sturm; 18 große Segler nahmen die Richtung gegen Fiume und es gelang denselben, den schützenden Hasen zu erreichen. — (Influenza.) In Berlin wurde amtlich ein Todesfall an Influenza in der Woche vom 5. bis IIten October gemeldet, auch im September war ein Todesfall an Influenza vorgekommen. — (Sicherer.) «Sarah, wirst de mir aber auch treu bleiben?» — «Ich schwöre dir's.» — «Schwören?! Deponier' lieber 1000 Gulden!» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Allerhöchste Spende.) Se. Majestät der Kaiser haben dem Vereine der Frauen der christlichen Liebe des heil. Vincenz von Paul in Laibach zur Ndap» tierung des Vereinsgebäudes eine Unterstützung von 200 st. aus Allerhöchstihrer Privatcasse zu bewilligen geruht. — (Ium Baue eines neuen Kranken« Hauses.) Der k. k. Landes'Sanitätsrath hat, wie bereits kurz gemeldet, in seiner jüngsten Sitzung, welcher auch Herr Architekt Kuno Weidmann aus Ngram, als Verfasser des Projectes für den Bau eines neuen allgemeinen Krankenhauses in Laibach, beiwohnte, selbes einer ein» gehenden Berathung unterzogen und unter Hinweisung auf feine im seinerzeitigen Gutachten über ein ihm vor» gelegtes generelles Bauprogramm ausgesprochenen princi» piellen Anschauungen folgende Beschlüsse gefasst: 1.) Der Landes'Sanitätsrath erklärt sich mit dem Baue des Cioil-spitales nach den vom Herrn Kuno Weidmann vorgelegte» Bauplänen und dem Erläuterungsberichte im großen und ganzen einverstanden. 2.) Der Landes'Sanitätsrath schließt sich infolge der vom Herrn Architekten gegebenen Aufklärungen betreffs der gegebenen Möglichkeit eines zwei», selbst dreimaligen Lustwechsels und mit Rücksicht auf das zweiseitige Licht in den Zimmern dem in dem Baupläne angegebenen Luftraume von 3? bis 40 Cubikmeter per Krankenbett an, obwohl er in seinem ersten Gutachten ein höheres Ausmaß verlangt hat. Der Lanbes'Snnitäts' rath hält die gegenwärtig bestimmte Unzahl von Kranken« betten für zu gering und erwartet eine Vergrößerung des Velagraumes für die Zukunft. Bezüglich einer allsälligen Erweiterung empfiehlt sich jedenfalls der Aufbau von neuen Pavillons, wobei jedoch darauf zu sehen ist. dass diese Pavillons nicht zu nahe dem Insectionsspital erbaut würden. 3.) Die Errichtung eines Dampfbades wird als unbedingt nothwendig erklärt. Die von der Spitals-Lon» serenz verlangte Uebersehung der Beobachtungsabtheilung aus dem Administrationsgebäude in die medicinische Abtheilung erscheint wünschenswert. 4.) Die Anlage von Noth. stiegen kann als nicht nothwendig bezeichnet werden, b,)Pie Trennung der Waschküche von der Kochlüche, wie solche von der Spitals - Conferenz gefordert und auch von der würdigen Schwester Oberin unterstützt wurde, wird vom sanitären und hygienischen Standpunkte au« zur Ve-rücksichtigung empfohlen. 6.) Ebenso empfiehlt sich die Anlage der Desinfectionskammer in der Art, dass die des-inficierte Wäsche mit der inficierten in leine Berührung komme, daher eine Theilung des Raumes in zwei getrennte Ab» theilungen stattfinden muss. in deren eine die inftcierte Wäsche eingelegt und in die zweite die besinftcierte hinausgegeben wird, eine Procedur, welche selbstverständlich nicht von ein und derselben Person, sondern von zwei Menschen besorgt werben müsste. Sämmtliche Anträge wurden einstimmig, der Antrag 3 mit drei gegen eine Stimme angenommen. <^. ' NaHblUll verbolen ^stoßen «nö verlassen. W«"N°N von »mile «lchebonrg. (133. Fortsetzung.) n,^^""gen folgte, ehe Vater Ans.lm Lehren. U°b: -Ich weiß. wa« das arme Mädchen sie Uern a.f,V getrieben hat. Sie haben Oeneoieue lole^e 2«' He« Lionnet. aber Ihre Frau hat '"KindeN ""d sie ist es, welche dem schuld- H"r Li°"Wz'g die Thür wies!» ttl. 'Wie A"" p/allte zurück, "gt au«.'""« Sie das errathen können?, stieß er dtt^'lag^" °lso zu. dass ich mich nicht täusche?. " sonnet - Festigkeit in seiner Stimme, welche ^,' Nur , '^ Ihre Tochter sei. ". Regierung fortzuführen. ^c Florenz, 29. October. Die «Nazwne» erklärt «"> Grund einer Ermächtigung, dass die Nachricht, Ka^ Elisabeth beabsichtige Rom zu besuchen und WM ^> vorzusprechen, volltomlmn unbegründet ist. ^, Belgrad, 29. October. König Milan ist he"««, gereist und von den Regenten und Ministern "" dem Bahnhof geleitet worden. Der König beM!" zunächst ans die Besitzung des Grafen Vray """, Königsftädt. ^, ^.., Athen, 29. October. Die durch die große Mv' läge der Regierung hervorgerufene Stimmung btt V sich allmählich. Infolge de« Wahlresultatts >'! Goldwert gestiegen, die Slaatspapiere sind gefa^^. Angekommene Fremde. Am 28. October. . ^l Hotel Elefant. Ritter von Schildenfeld, l. und l. Major'" ^. Familie. Graz. - Perscha, Villach. - Slutezty, «""V ^ Eisler. Kfm.. Großlanischa. — Mayer. Wiener-MB«" '^. FML, ssux. Mostnr. - Vondy. Neustadt. - M'lde, " . sabrits.Director. Fiume. — Pollak, Ingenieur. ^e""°'«^ Gaulich. Budapest. — Gräfin llgger. Gürz, -^ ^ l, Selze. — Huber, Private, Graz. — Dr. Hautsch', . «Mec, Ressimentsarzt. — Veck, Herz und Habernel, Kaufleute, .^ Eisler und von Krengel, Reisende. Wien. — D/. V° Oberinspector; Wächtler und Dr. Ielenc. Privatier, '"^li, Hotel Stadt Wien. Hirner, Schachert, Oreschnil, «r» ^ Iillel, Seibner, Saidlmaier, Polatel, Lautner und «> . ^l Kaufleute, und Hoffmann, Wien. — Varon Lazzartw Secretär. Graz. c,M Hotel EMahnhof. Nuxbaum, Kaufmann, Wien. ^ ^hel, Fican von Fallenstein s. Sühnen, St. Georg. ^ Möttnig. — Triller, Oberlrain. Verstorbene. g?5. Den 2 9. October. «lpollonla Merhar, Krümen-Alter Marlt 22, Apoplexie. Im Spitale: , »i I' Den 26. October. Marjeta Tajhen, Arbeiterin, Lnäametrili» »eplica puerperulig. Meteorologische Beobachtungen in^V^ ^__^. ^5Z__^_________^--^-^ " 7^l7M^'?37^!^^M7sMaf^'bewM l g.o0 29 2 . N. 739 2 38 windstill benM 9 . A. 7381 12 windstill bewiMl 2'l, Trüber Tag. - Paö Lagesmittel der TeMpe" um 57 unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Schwarze, weiße und farbige s^ ^ Damaste von fi. 1-40 bis fl.7"?5 p" ^ F^ Qual.) — versendet roben- und stückweise porto< "" ^leb-das Fabril-Depot U. N«nnvd^ , ^«. nähme erwiesen, sprechen wir den wärmsten ^ Laibach am 29. October 1890. Dr. «oman Iacobi, ^. » Marie Iaeobi Danksagung. ,, Für die liebevollen Veileibsbeweise bel leben meiner theuren Gattin, der Frau Julie Smolö »°b, Perlcs ^ für die der Unvergesslichen. zu srüh He^HoltA gewidmeten Kränze, dem Gurlselder Sa«!!^ zay^ für die ergreifenden Traurrchore und !"r ^ spcem reiche Betheiligung an dem Lcichmvegü>'st'u^ ,l„ ich im eigenen fowie im Namen wemer aller Angehörigen den innigsten Danl "". Lichtenwald, den 30. October 1«" ^ ,< 208b Course an der Wiener Korse vom 29. October 1890. «a« ^m oMen«« «our«^«« «,, Veld Wars staats-Nnlthen. ?W"."ll>e ««me w N°»en 88« «,0k !»!!«erz°'^°""°'l- ""«. ,»«75 139,5 ztuiAbbllhn in «.fteurrsrel . ,«, ,l> „z-zy L">^A^«°««°rl - «08 5«1.',.> "^°bn il.e. W. 1»?,!>1»7?5 Veld ware Grnndentl.'Obllglltlllnn» (Ml 100 fl. »M.I. 5«/, gllllzlslllt...... 104 - ,05 - - b«/„ mähr«che...... «19-50 — — 5»/, »raln und llMenlant» . . ^.__ » _ 5°/, nledeiüfterrelchlsche . . . ,09 zn ll<1'— b»/»Nelrl,che...... _.^ ___ 5<7« lioatlscht unb slavonislbe . l^-». loü — li»/» flebenbürajiche .... __" ^._. »°/» lemeser »°nat .... _._ __.^. b°/, ungarisch«...... 8g 7y 8940 Andere össentl. Nnlehen. »onau.«e«,.L°lt 5°/„ lOU fl. . ,20.50 ,z, 50 Nnlehen b« Vtabt Vvr» . . ,,<_ »._ Anlehen d. Etllbtgemelude Vlen ,<,z^ 4 - „4 «b dto. » <'/,"/<> . . ,yy__ , dtl». » 4°/, . . . »750 fig.^ bt°. Prüm.^chulbvtrschr. 3°/, zog 75 ,^9 ,5 vest. Hypntbtlenbanl lllj. »0»/, ^. _ ^. „ O,ft..un«. »an» verl. 4'/,°/» . ,W- l<», 5N betto . 4°/« , . 9980l0N9" detto 5«j«hr. » 4°/^ 99 gg ,nci 9n Prlllrltllts-Obliglltiouen (fur lUU st,). Ytrbwllnd« Norbbllhn , 800 st, 6. 4'/.°/» . 98 ?l 99 »5 «tlb »are vesterr. Slorbwtstbllhn . , . ,05 üb los 4l> stllatsbllhn.......— - .. — Vübbahn «»3°/«.....,iN— 150 ?n ., ' ^ ^°/«.....!,«...! l«0 «0 Diverse Lose (per Gtl!le 40 st...... 54 s>o l»5 ^<» «othtn »reu,, »st. «es. v,. »o fl. »8 7» l9 — «ubolph.Lole,a fi..... ,9 — »c> — V«lm°2«le 40 st..... «050 s« »^ Ol.-Vtno<»>°L«? 50 «lrebltbanl, «lllli. un«. z,c>« ft, , ,z, — 3b» l>i DepoNtenbauI, Allz. zoo ft. ,9» iv lull — Uc°MPte^Vel.,Nbreft. zu« fi. . 598 - 60» — «lr°» u. «asienv,, Wlenerxooft. »are hdpothel«nb.,est. »00». »5'/,». 75 5« 7l b^ liünberbanl, «ft. »00 st. ». . . »8l Kb «z, — Oefterr.-ungar. Van! S00 fi. . 9»a — 9«5' — llnionbanl »00 st......»44 — «4» 50 »erlehr«banl, «ll«. »40 st. . . ,59 - ,«0 — Nctleu von Transport» Unternebmunlltn. sper «tuck). »lbrecht.Vahn »00 fi. Silber g, 5c. 8« 50 «Mb'Fluman. Vahn «l)0st. T. zon bo »cx» 75 Vlhm. Norbbahn 150 fl,. . . «1, — «l» — » «tftbahn »00 fl,. . . 8g4 — 8»? — VuschNehradti «if. 500 fi. ««. „zz ,l8l bt«. slit. «)>00fl. . 4,7_. «9... Donau' D»mpfschM»hrt >»«<., vestt«. 500 fi. «M. . . . 8,8 — »90 -DrllU.ltif. (l».'Db..g.) ,00 fi, V, _ _ __-Dul-Vobenb. »if..». »00 fi. T. __.^ _.._ Ferdinand».N«,rbb. 1000 fi. 8 50 904' — Lnnl».' «kerm,».»Iassy > bahn.»«ltlllch. »00 st. I. . . ,2, 75 „s,-75 8lo,b,0st.««n«.,«rteftboufl.»« ^« - ,7» " 0efterl.«°rb»eftb. »00 st. Dill», «9 .. «,.9 5«. bt°. (Ut. U.) »00 fl. D. . .,8i?5»8z95 , _ » neue >i»r., Prlorltüt». »ctien ,00 fi......95... 9«, .. Un».<<»»l<«.»llenb.»00fl. «Ub« ,54 «> ,9H 5l>> »^ «»«re Una NordoNbahn »c>0 st. Vilber 195 - «5 75 Nn,,«tftb.(«»ab.<»l»,),Nnst.V 194 50 ,94 7» 3nt>»ltrle — ««hdier ««en» unb Ttahl'Inl». ?i » bturlch« «elchlbanlnaten «4« ö»« Oapiei.Nubel...... I»»,, l 4'»» FtaNenifch, »anlnoten l,