LaibllcherHMung. Nr. 45. ». ll. h»ld>. ».5«. ß», b«, «<»stlll»»« !n» H«n» h«l»l.»o tt. «it b« V»st««n,z. si. >5. ^»Ibj. si.».«». Mittwoch, 25. Februar ,«.„»».. »,.si.,.l», j«»«»«^»«N»,».«v. ,».»»». 1874. Nichtamtlicher Theil. Die Kaisermse lllbt den «lättern des In. und Auslandes noch immir lichen Stoff zu politischen Vetrachlungen und Eombi. Ulltionen. Der »itntl Eorrespondenl des „P. Lloyd" schreibt ""l"m20. o. solglnoee- «Man dais mil gutem Hug behaupten, daß kaum tme d,y MonarchenHegegnunge». an denen die lehte Alt doch so nich war. so oil! /laschen muchle. ale die «tglnwllltige Entrevue in Petersburg. Je einfacher und «"urlichtr die Entstehungsgeschichte derselben war. je °!I"tr die poltt.schen Ziele dtrselben zutage liegen, schon oarum, weil man es da ja mit keinem Ereignis zu thun b nn^ ^ ^^^ organisch dem politischen Programm "Monarchie einfügen ließe, desto lebhafter trat von "rlchleoenm Seiten da« bestreben he. vor. den Peters« Ulgks Festtagen Deutungen zu unle, legen, die dieslr Po» >l'l widerstreben und die öffentliche Meinung, zumal '"e. die an dem Uußeroldllilllchen mehr Gefallen findet «" an dem Naturgemäßen, lrre zu machen. >.l ^'" oerschiedenstln Sli?en wurden Vausteine zu diesem Vab'l herbelgelragen und sogar die Regleruig ^"N Von dem Vorwmsc nichl sreig lprochen werden, es ^ «r nöthigen Vataussichl fehlen gelassen und nich! bin.l^ ^"^ ""l authentische Kundgebung dem Eom» nalionespitlz und der Tendenzml.cherei das Handwell »"«gl zu hghtn. die beide an der publicislischen Lonfu» "°n »leich.n «nlheil habcn. arck ?^ ^"^ anders war es zur Zeit der letzten Mon. ^^""suche in Wien. wo die Enuncialionen der „W. tlu° ^ ^"" Politischen Bedeutung volle Rechnung N,^' ^^end jetzt das RegltlUl'g^organ sich nur zum Ntl^ ^ bequem« und keine Silbe au« eigenem findet. ^^" Aussäen »achte der «rlilcl der augsburger wan^! ""^ "'^ ^'^ ^^ berliner Regierung, der " die Autorschaft desselben impulierte. denselben ohne zledu ^"^ ^°^n Jubel aller, denen die guten Ve. dlu»s^^ zwischen unserer Monarchie und dem reuen ;, ''«"n Reiche ein Greuel sind. Jetzt stcll! sich'« srei« VlMt, ^' ^°b das augsburger Vlal«. da« nach dem slübch s- ^'"" flt'herllichln Herausgebers .ein Eprech» ^'lllb H j^ermann" sein soll. mystificieil wurde von ^'ilsm nl ' deren Anhüi'g'r nachtläglich dn m,isten! luna is< ^ ^ Elnll'tialioi, schlugen, «ber die Verwir» ll n!H, ^"^^^ angeriällt und mocln eoilsuoto fehlte "hüben °" stschilfligen u„d geschüjlllchen Händen, sie zu bet^n', SoUlen nicht die Milchte, die an der Entente Und Um s ^' ^'^ d" V'dü'fni« fühlen, all den 3all« ... V /"'l der Wah,h«it. dle man im gegebe« 3" Garau« °°""Nln leioe Lcheu zu tragen braucht. in Valoren l ,"""^"'- Minder gemewschiidlich als die ^! 'N'chtrü . °^" Irrthümer sind die Elowns. welche l' Zlil ln" " und ..Enlrlsilels« dem p. l. Publicum u^ s° ve. p Eiligen fin»>. " ""« zu vtlMllden wissen, wovon 3 'Uch ein ^ """nanb nichl« weiß." Ikm -^s?"be?c " ^°istlch<,l.. ^.'»ln K^ sreul sich.P.z Pr." ^ubl°n^'^ i„ d ^c""l °u« über die Fteundjchasl zwi. ^l ..^ll'naüs.! '?"''ll, '"d bcss,. daß. wennauch blltNeÄ »'l,'n 3 "'lchc Polil.l treibe. soerfn» drassy« ln Italien großc« Vertrauen setzt und der. selben stet« mit großer Sympathie solgl. so hossl man, es werde dem Grafen Nndrassy da« größte Wert diele« Hah'hundslt« gelingln. d. i Europa den Friede» und mit ihm lle ollgemeine Entwaffnung zu verschaffen DaS Cilvikhegesetz. lSchluß.) 8 68. Nach »blauf de« für Todestrklürunzen be-stimm'en Edictaltermine« ist zwischen dem znlllckgelassenen Ehegalten al« Klüger und dem für den «bwesenoen bestellten sturalor, sowie einem außer dem Falle der Intervention de« Slaatsanwalll« zu befttllevden Vertheidiger de« (thlbanbl« die Ve>Handlung zu pfl-gen und über die Todeserklärung zum Vehufe der Wllderoerehe-lichung durch Urtheil zu entscheiden. § üli. Die Ehe kann niemals durch Uebereinlunfl der Ehezulten, sondein nur durch richlerllchen Spruch au« wxllligen Gründen getrennt werben. § 70. Wenn beide Ehegatten weyen unüberwindlicher, in Thalsachen begründeter Abneigung die Nuf-lösung der Ehe verlangen, so ist nach Abhaltung der nach K 59 anzuberaumenden drei Sühcilerwlne zunächst für d>e Dauer ron l/k« Moralen bi« zu ei,em Jahre auf Scheidung von T'sch und Velt zu lllennen und erst nach Ablauf d,ese« Zeiträume« über neuerliches Einjch,eilen der Eheleule deren Trennungsbegehren in Belhandlung zu nehmer». 8 7l. Die Trennung der Ehe wegen unüberwindlicher Abneigung lunn »ur von gloßjühr,gen Ehegatten, und zuar nicht srüher c»lF »ach Ablauf von drei und nicht später als vor Nblauf von zwanzig Jahren vom Tage der Eheschließung oellanßt, sowie auch bann nichl begehrt werden, wenn die Ehegattin bereit« dos fünf-undvierziaste kebenejahr üvelschrillen hat. tz 7^. In dem wegln unübelwindlicher Abneigung ergllNjjtlien Trennulgselkenntnisse ist zugleich au«zu-fprechen. doh ll'ner der getrennten Ehegatten bei Lebzeiten be« anderen Gallen vor Ablauf von zwei Jahren oom Tage der Rechlsllafl de« Ellennllusse« zu einer Ehe Mll eincr dritten Person schreiten dürste. A 73 «uch gegen den Willen t>e« schulblgen Ehe-galten kann der schuldlose andere Galle die gerichtliche Trennung der Ehe aus solgenbcn Gründen verlangen: 1. Wenn ein Ehegalle sich eine« Ehebruches schuldig gemacht hat und dessen gllichllich überwiesen wurde; 2. wenn ein Ehegalle den anderen böswillig verlassen hat und auf gerichtliche Vorladung innerhalb des Zeitraumes von zwei bahren zu seiner Pflicht nicht zurückgekehrt ist- 3 »enn ein Ehegatte gegen den anderen dem Vcber, oder der Gesundheit gefährliche Nachstellungen oder wiederholte schwere Mishandlungen sich zuschul» den lommen ließ; 4. wenn ein Ehegatte wegen eines gegen das peben oder die Gesundheit der Verwandten de« anderen Ehegallen in auf» und absteigender ^inie oder wegen eines aus Gewinnsucht oder gegen die Sittlichkeit verübten Velbrechens zu einer wenigsten« fünfjährigen Frlihtit«strall verurlheill wurde. tz. 74. Wegen Ehebluch« kann Ehetiennung nur dann verlangt werden, wenn nach tllangter Kenntnis desselben nichl nachträglich ausdrückliche ober sburch mehr als ein Jahr sorlgesetzle eheliche Geml'nschasl) ft>llsch»ei-gende Verzeihung eingelieten ist. 8 75>. Da« Recht eine« Ehegatten, au« den i« 8 73 unter Punkt 2, 3 und 4 angeführten Gründen die Trennung der Ehe zu verllli'gen, ellifchl, wenn feit der bllll'lenben letzten Ereigriung ein Zeitraum von mehr al« süns Jahren oe, flössen ,ft. 8 70. In allen Ehtlrennungsfüllen wild von den Gerichten ebenso zu verfahren stin. wie die« lücksichtlich der Verhandlung über die Ungilti^kei« einer Ehe vorgeschrieben ift. tz 77. Die bei Ehetrennung vollommenden oermb-gen«llchtlichen Streitigkeiten der Ehegatten hat der Richter, fall« ihm deren oergltich«müßige Oeilegung nicht gelingen slllle, auf da« ordentliche slechleve,fahren zu verweisen, inzwischen aber der Ehegallin und den Kindern dln anjiündigen Unterhalt auszunnsslN. ß 7V. tie Ehegattin vcrllerl rurch die Ehtlreonung den Falliilienliamtn und S 80. Wenn eine Ehe für ungilllg erklärt, getrennt oder durch de« Manne« Tod aufgelöst wird und die Frau sich im Zustand« der Schwangerschast befindet, so soll dieselbe nicht vor ihrer Entbindung und, falls ihre Schwangt, schast zweifelhaft wäre, nicht vor Ablauf de« sechsten Modale« zu einer neuen Eh« fchreiten. § 8l. Die Uebertrewng dieser Vorschrift (§ 80) blgnlidet zwar nicht die Ungiltigteit der Ehe, zieht je» dock für die Frau den Verlust der ihr von dem vorigen Eh'ga'len durch Ehep^c'e. Erbvertrag, letzten Willen oder du c^ da« Uebereinlommen bei der Trennung zugewende« tc ^ Vortheile nach sich. Wird in einer solchen vorzeitigen El? r'll Kind geboren und ist es zweifelhaft, ob e« nicht von dem vorigen Mann« gezeugt worden sei, so ist demsc'ben ein Euralor zur Vertretung seiner Rechte zu bestallen. § 82. Wenn eine Ehe für ungiltig oder für ge« trennt erklärt wurde, so soll die« im Eheregifter an der Stelle, an »elcher die Eheschließung eingetragen ist, an» gemerkt und zu dcm B:hufe von dem Erlenntnisgerichte erster Instanz die Verständigung an das betreffende Be« zirtsgllicht erlassen weiden. Die Wehrpflicht in Rußland. Dl« „MoMaqs'Reoui" widmet der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in Rußland folgenden Artikel: .Kaiser Alexander hat soebcn eine Reform ins Le« ben gerufen, welche in ihrer Bedeutung und Tragweite an die Aushebung der Leibeigenschaft hinanreicht. Es ift riemlick durch ein kaiserliches Manifest und einen Uta« vom 1. (12.) Jänner die Einführung der allgemeinen KciegSö'eichpflicht in Ruhland eingeführt worden. Der Kaiser beruft sich in seinem Manifeste auf die im Laufe der lchten Jahr« gemachte Erfahrung, um die Reform zu erklären. „Gemäß der in K«aft befindlichen Gesetz« gebung lastete die Ve'pfl'chlung zum Kriegsdienst aus« scksießl'ch auf dem Bürger, und Bauernstände, und ein ansehnlicher Theil der russisch n Unterthanen war von dits?r Pflicht befreit. Diese Einrichtung befindet sich in N"c,sp uch mit den gegenwärtigen Verhältnissen de« Re'che« und entspricht nicht länger den Militaristen An« fo: erungcn ^cr Zcit. Die ^eilgenössischen Po^gän.ehal' ten biwilscn. daß die Kralt der Staaten nicht mehr cin« zig al,f dem matelilllen Werth« der Armee beruht, son, deri vorzugsweise auf deren moralischen und lntlllecluel« len E^elischaslen. welche aber zur höchsten Stufe der EnlL'cklunq nur da gelangen, wo die Vertheidigung des Vaterlandes zur gemeinsametl Aufgabe ler Nation wird. wo all?, ohne Unterschied de« Randes und Standes, sich vereinigen zur Erfüllung dieser Aufgabe." „Der Kriegsdienst war in Mlsachtung in Rußland, so lange die Leibeigenschaft bestand, weil die Rekrutierung fast ausschließlich nur die Leibeigenen traf und weil die Einreihung in das Heer einer Inteinierung nach Sidi« rim oder der Abstellung in die Strafcompagnien gleich« lam. Die großen Grundbesitzer und die Gemeinden waren berechtigt, stch in dieser Weise, nemlich durch die Rlllu liernng, ib/er übel beleumundeten oder unbrauchbaien Leute zu entledigen. Die körperlichen Strafen lonnten bei der Disciplinierung dieser unglücklichen Menschen nicht entbehrt werden und man machte daraus Maschinen, welche die Knute in Bewegung fetzte. Als aber die Leib' eigenschafl ausg«hoben war. erschien es unlhm,lich, freie Menschen in gleich enl«?ürdiqenoerWeise zu behandeln.' Es erschien unumgänglich nothwendig, den morali» schen Geist der Armee zu heben, und als das geeignetste Mittel hiezu bot Nch dar, in die Reihen auch die Klassen der Bevölkerung treten zu lassen, welch« man gewöhnt halte, den Soldatendienst als eine Unehre zu betrafen. Noch eine Erwügang war hiebei maßgebend ; die Rclru« tierung nach dem allen Systeme reichte nemlich für das Bedürfnis nicht aus und die Armee litt inbezug nicht blos auf Qualität, sondern auch auf Quantität. Der Befreiungen waren zuoiele gennsm; d esclben halten i'.ach-gerade die Regel stall der AuStiahme gebildet. Bei einer männlichen Bevölkerung von dreißig Millionen (ohne Polen uud Finnland) waren nur vierundzwanzig dem Militärdienste unterworfen. Nebstdem war der Loslauf gestaltet, so daß eigentlich dienstpflichtig nur dcr Bauer und der unbemittelte Bürger war. Das System erheischt in Wahrheit drlrg nd «in: Reform. Das neue Gefctz war schon seit einiger Zeil in Vorbereitung und ist sorgfältig erwogen worden. Bereits kegen Ende des Jahres 1870 halle der Kaiser den Kriegsminister beauftragt, ein Project auszuarbeiten be» Hufs einer Verbesserung der Nrmee»Organisc>tion mit Zu» grundelegung der Ausdehnung der Militärpflicht auf alle Klnssen der Bevölkerung. Ueberhaupt war die össnlliche Meinung in Rußland auf diefe Reform vorbereitet. Die Provinzialoersammlungen und die Ndelsver« sammlungen in fast allen Gouvernements halten sich zu« gunsten der Absichten des Monarchen ausgesprochen. So ist nunmehr zum Gesetz geworden, daß die ganze mann« liche Bevölkerung Ruhlands (mit Polen) mit vollendetem zwanzigsten Lebensjahre zur Losziehung berufen isl. Das Los entscheidet fortan allein, wer zur Ableistnng tes Militärdienstes verpflichtet, wer davon befreit ist. Loetiuf und Stellvertretung sind abgeschafft. Die zu den Fahnen be» rufenen jungen Leule sind zu fünfzehnjährigem Militär« dienst verpflichtet, allein die wirllicht Dauer blr Dienst» Pflicht, den Fall äußerster Nolhwendiglcil ausgenommen, wird nur höchstens zehn Jahre bclragln. Die besondere Organisation der Kosaken läßt das Gesetz unberührt, gleichwie auch dasselbe sich auf einige asiatische Völkerschaften und ncuerworbene Territorien, für welche besondere Verordnungen erlassm werden sollen, nicht erstreckt. Begünstigungen inb.zug auf die Dauer der Dienstpflicht sind vorbehalten für Iüglinge. welche eine bessere Erziehung und Bildung genießen. Es wird sür dieselben eine dem Freiwilligendienste anderer Ar» meen nicht gan; identische aber annähernde Hinrichtung geschaffen als Mittel, wie stch der Kaiser in seinem Ma« nisest ausdrückt, „um unter unsenm Vo le lie wab/l Auillärurig zu verbleiten, in welcher wir bic Grundlage und die Bürgschaft feine« künftigen Glücke« erblicken." Die militärische Reform wird übrigen« weder rasch noch leicht in Rußland sich einbürgern und noch lange nicht sür dieses Reich eine Quell« der Kraft sein. Eher vorläufig das Gegentheil. Es werden viele Jahre ver» fließen, bis die neue Einrichtung m!t den russischen Oe< wohnhlilcll U!ld öltlln verwachsen ist und bis dieselbe dem Lande nützliche lörgelmisse ausmeiel. Aus din Gesichtspunkte aüo/seb/n, er'chtinl das mue (Acs tz liilll im Widersprüche mit den belinnten friedlichen Olsiiuiui'' gen des genenwürligen Ezaren. „Wir haben nicht". sa»l er. .die Abficht, uns von dl?i Olundsatzm zu entfernt.!', vo! welchen wir un« wä!jrcr>d miserer Regierung stll^ leiten liehen. Wir streben nicht, wie wir bis j>tzt nil' wicklung zur Größe zu führen." Der Kaiscr sayt dann ousdrücklich, daß «r in : Reorganisation des Wehrsystew« eine Gewähr sür die ^ hallung des Frieden« erblickt. „Die Schaffung eincs mo tigen Heeres veimag die friedliche Eilwlcklun^ des ^' ches weder zu beeinträchtigen noch auf^uhalter,, dass^lbt wird vielmehr als Bürgschaft dienen sür deren stili^n und regelmäßigen Gang. indem es die Sicherheit dl< Staates gewährleistet und jede» Versuch, der seine R'^ bedroht, hintanhült." Politische Uebersicht. «aibach. 24. Februa, Im ul, garischen Finanzminlsterium «r«^ den die Arbeiten in Angelegenheit der St l ue t re fo^ energisch forlaesetzt. Vieh:r sind die Trfiieiu^lll folgender Gesetzentwürfe endgillig festgestellt woidtlü die Gesthlntwürse über KapilalSzlnssteuer. Erwllb< sleucr und Vlsteuerung der Acliengesellschasten. ^ Minister S^apary beantwortet in dcr am 23. d. ^ slattgefundenen Unlerhau^sitzung die Inleipcllation <3"^ belressei'd den Ministerialerlaß an die sächsische Nation»" Universität dahin, daß er im Sinne deS vierten Oes^ artllels vom Jahre 1848 und des 43. G. «. vam Ia»^ 1868 die unberechtigte Einsprache der Universilüt ^ lückgewiesen habe. nachdem dieselbe nicht einmal zur s<' ralhunq des fraglichen Erlasse« competes t. viel wen'^ zu Vusdlücken berechtigt fei, wie es d« folgenden si^' ..^ie Unio:,sitäl verlangt, bei der Terlitorialtinlheil^ gehört zu werden, und prollstierl «egen die ohne 'h" Zustimmung getroffenen Verfügungen." Der Minist" erlmnt die Verdienste der Sachsen um die hlbung bll Kultur des Laittes an und will jeien gesetzlich u»d cl>^ slitullontll erfüllbaren Wunsch derselben ge^ne gcwäh""' solchen vollständig unberechtigten Ansprüchen aber, "'* si? in der R'präsenlation der Un ve,silüt zul^t l!" treten, werde er aufs entschiedendste beaegnen. ,, Da« preußische Aog eord n elen h a u s lA am 24. d wieder zusammen, um tie aballdcrnden "' sch'üsse dcs Herrenhauses zu dem Eivileheaeslh in 6""' lhung zu z'lhen. Eine der erheblichsten Neuerun» " ' di0»«o!" Der Gentleman zieht ein schiefes Gchcht. well ihn der Räuber nur schlechtweg p?r Sle tractlert hat und sagt zu fich selbst: Da sehe man nun die Undankbar« teit des Menschengeschlechts. So lange tch ihm noch etwa« zu qeoen hatte, bin ich von ihm Mylord. Excel» lenz und Durchlaucht genannt worden, und jetzt, nach« dem er meinen Geldbeutel, meine Uhr und mein Schnupf, tuch ln sewen Sack gesteckt hat, w'll er mir auch meinen Rock von den Schultern ziehen und mir dafür den fei« niaen überhängen, der eben kein fehr fashionable« An« sehen hat, und zu alledem nennt er mich blos yie, nicht einmal Sir. geschweige denn Mylord, oder sxce^ oder Durch..... ^ «Is 70U plena!« rief der Räuber, dem dieser^ llvlog zu lange dauerte, mit einer Donnerstimme ". flankierte dem andern mit dem Pistol dicht am l""! Hern«. ErschrocklN zog diefer fein Kleid au« und enG au« den Händen de« Waldrilter« ben Rock de«felbci'. v°, machten eine stumme Verbeugung und liefen a»< " Klüften nach den entgegengefetzten Richtungen taoo^, Nach einem halbstündigen scharfen Irabe la:'»".< Gentleman mit der Livree de« Räuber« in einem " ,g an. betrat ln Hast eine Taverne, »arf fich auf ^ '< « >» »erde bezahlen können. Von ungefähr griff er >"^l die Tasche seine« neuen Rockes und fand dar" .^s< nur sein Eigenthum, sondern noch eine Rolle >"'l' ,,„, zig Guineen obendrein, bei deren Anblick er mil "' ^e berung ausrief: .,0<)<1.« ersten alln-m,inm VeamlenvH. vfteritlchisch-ungaiischtn Monarchie skr da« 3«^ .jß>' Mit Vergnügen und Befriedigung über d^ / gen Inhalt, den diefes Jahrbuch bietet, meldt" "> ><> feren Lefern. daß eben der dritte Iahrg"^ .Dioskuren" erschienen ist. Wie in früh"" l^ ift der Reinertrag de« Jahrbuche« nach dem Pla"^ Kl den Veamlenverein verdienstvollen Herausa^ ech", richtuniem-r höheren Bea m ten-T 0«^' zH gewidmet. Haben schon die beiden früheren ^ sl>« einen nicht unbedeutenden Rtlncrlrag aba/wolse, 307 ^"conflict ist ln so aussalltnd gemäßigtem Tone ge-Mm hah z,,^ ^^, ^^ Kirchensürsten. einen gänzli- wl^ ^'.'^ "'^ ^" Neuerung ,u vermeiden, offener '". G!e protestieren dagegen, daß sie .«eblllen" seien l "n° empfehlen den Gläubigen slir die nahe Zelt. in der' '""^l mchr zu densclbcn werde,, rtden tonnen, fich' «V. Bedrängnis sollreißen zu lassen und fleißig! " "l". Unterschrieben ist da« Nclenslück übrigens nicht "°" An pr«ußischen Vischvfm. ! Di« ^ "^lmes" hat geg-n die Zusammensetzung des . ''laeli'sch-l, Habinets, ,n nclch^m bis jetzt s° '^lhlills und das Unlerhau« hleichmähig durch je ''« iUl'tglicder vertreten sind, sehr uxnig einzuwenden. > "°r lllltm rühmt da« Vlatl einen hervorragenden Fug .°" "Unabhängigkeit", welcher diesen Staatsmännern ^ »" ski. Disraeli zclge ein gewisses Kraflbewußlscin, '°lm er sich Colleger, erlesen, die leineswegs zu den b m ?m" ll^tchtiet »erden tonnten. Die ..Tlmes" wünscht ^ ^ilnisterlum eine ausreicheud «hlliche Prüfung«zeit, ^ t» e,n allzu schneller Umschlag zur liberalen «era ^ °le letztere nicht forderlich sein lonnte. Die To,y« "»erulig werde sich ohnehin mit Mahregeln befassen ""»ly, die entschieden liberalen Ursprunges seien. ! , . "ll Earlisten nahmen die in der Provinz Va- ">° liegende Hafenstadt Vinaroz nach sechsslundiaem «ucr und machten die aus 200 Mann bestehende Gar. >°n zu Oefanffenes». Man schreibt d!e Wegnahme dieses C°sl s< Verrache eine« Sergeanten zu. welcher den «l>'!len d^ ^^ von Caling in die Hände lieferte, eifsis ^'^ "°" oclschiedcnen Tsuppenablheilunaen lin X ^olat. General Morione« steht in Castro. n,._^°"lgarde liesindcl sich zwischen Onton und Som. C^ .' ^'" Telegramm de« Generals Moriones von ^,/° °e Urdiale« vom 19. d. sagt. daß er da« lindes ' !Mchten Weltr« erwarte, um die Operationen wie« l aufzunehmen. — Oln Decret verordnet die Elnsüh» b«l.? ''""ploporliontllen Stempelsteuer bei Eisen. ^Obligationen. , Der rumänische Eenat ha» dle olelbesptochenen «b.. "owm^" ^" Strafgesetzbuches dlftnilio ange-. In Schulsachen. tu« u^",^°b Sr. Efc. d,e Herrn Ministers für Kul» iUdn.« ."^lllichl vom 10 d. M. ocroidnet zur Durch, llcssls.? 8 l des Gesetze« vom 15, Npril ^873 be< Etlla,., Regelung der «clivitülsbezüge des l^.°^lehrerpersonalee und der Viblio-Ups,. , Suiten und des l> « de« Glsehes vom ilten teln «I , bltreffcnd die Gehalte der Professo-lv't b,« « ^""" ^^^^ erhaltenen Mittelschulen, send d, «'' ^" Gesetzes vom 19. März l«72 bltref-^tbs /"^llst dc« ^ehrpersonale« an den staatlichen "^Ndur,geanstallen nachstehtlide«: N,z^.,' , l Uejöldernng eines Pioscssors einer SlaatS-! ^lr ei« ^Gymnasium, «calßymnasium, Realschule) ^hier n sl„,,„,, bit« j^. ^^rbuch "^^thr zu erwarlen. nachdem das genannt« dc« Voile« s ^'" ,.'^amilitl!buch " >n dem edelsten Sinne U'^htil b«, '^ ^l Wege in die wcileslen Kreise bireit« ^ ltinen ^ ^" belau?,^ln Tenl»tt,zen zu lullivieren und den ^ch'wna ,"""^^en des reserlreiscs nach Möglichkeit ?°"a dc« -^ , ^"' Der uns v0ll>eaenl»e dritte Jahr. ^f'l°r>fo>ni . ^" 'sl «länzen) au^eslallel und ,m ^lrseh,/" "ber 34 Druckbogen slail. Hieraus ist !^ v)ir «l« ^ b" Guch ein leicht« Malenal enthält.« °" p°ltilH ^ "' b°h in demselben auch eine reiche Füll« ^°«nomw.""""b"' «lldendln und OelehrendlN wird ^ "'men wilden. ^zllne^ dl^n"^"' b" Raumes halber nicht auf da« .'"buch !„ sz^'^ glbotenen Interessanten, da« da« le^zu lö„„ n !^'^' "ül," und weitläufiger «in. H« ^"^^nae d "'"ten jedoch, daß die ^ejer im dril. ^n?^ wieder !^ "Dl0tlu"°ller.sien. welche den «Dio«. "" ^ "llns^" ^'"' »'"ichen. ^tlt^"' ^^" dem Iih,buche da« beste Vldeihen' "l s^ ' welche m". ^^ nngesichl« des humanitären t'Ne « °/r ^^ °"l der Herausgabe der ..Dioslurcn" t°lrd ^th^^'^nnütziger We.je verknüpft erscheint, lnylung und Verücksichllsung finden Nasse lann nur zu yunsten solcher Professoren aeftellt werdn«: 2. »elche sich ,m Genusse der dritten Quin. quennalzulage b. daselbst einer Wohnzinsoerpflichtung von jährlich A0 ft. 0. W. unterliegen, der sie auch nachgekommen sind. In den Ortschaften, in welchen die Hausklassen» steuer besteht, kommt da« Wahlrecht nur solchen Personen zu. die seit mindesten« einem Jahre eine Wohnung innehaben, deren jährlicher Nuhungswerth sich auf wenigsten« 20 fl. ö. W. belauft. ß 7. Da« Geslh vom 29. Juni 1808, betreffend die Oraanisierung der Handels- und Gewerbelammern, bleibt aufrecht, insoweit es durch bieVestimmungen bit.se« Gesetze« nicht aufaehoben oder verändert wird. Diese« Gcseh trill mil dem Taae seiner Kundma-chung in Kraft und hat der Handelsminifter für die Ergänzung der Kammern durch die nach Maßgabe diese« Gesetzes zu wählenden Mitglieder aus dem Ärbeilerftande dergestalt Sorge zu tragen, daß die Erweiteruna der bisherigen Handel«« und Gewerbelammern in Handel«-, Gewerbe» und Arbeitelkammern in sämmtlichen Bezirken bis spätesten« den 1. Jänner I K75 vollzogen ist. Kagesneuigkeilen. — Die „Tliefter Z?g," meldet: Seit einigen Tagen ist in Trieft das Gerücht verbreitet, daß der Kaiser und die Kaiserin, dann die Erzherzogin Valerie Ende des Monats März oder anfangs April Tnest mit einem Besuche beehren wetden. Weiler« wild erzählt, daß sich der Kaiser von hier aus zum Vesuche des König« Victor Emanuel nach Florenz oder Ro« begeben und die Kaiserin die Rücklehr ihre« erlauchten Gemahls in Trieft, wo die hohe Frau das Schloß Miramare bewoh. nen wird, abwarten werbe. Wir registrieren dieses Gerücht »it der Bemerkung, daß dasselbe durch die Ihaisache an .Eonslftenz gewonnen hat, daß der Oberfthofmeisler de« Kaisels, Prinz Hohenlohe, Samstag m Tiiest anwesend ! war und in Begleitung des Grasen Hanns Wilczel mehrere Slunden in Miiamare weilte." ! — ( Krieg« m edaille.) Am 21. d. M. sand in Klagtnsull in der Jesuilenlaserne die feierliche Venhei» , lung der Kriegsmedaille an die Offiziere des Insanlerie« regimenles Härtung stall. Nachmittag« wurde au« Anlaß di«fer Feier im Saale des Hotels „Kaiser von Oesterreich" ein Ossiziersdiner abgehalten, bei welchem Toaste aus Se. Majeftül den Kaiser und da« Allerhöchste Kaiserhaus so wie aus Se. Vfc. den Herrn Kriegsminister au«getnochl wurden, «m 22. d. M. fand in der Waisenhauslaserne die V», thellung der Medaille an die Mannschaft statt. — (Kirchen brand.) In dem Orte Gösseldvls, bei Lbernbvlf in Kärntern entstand aus bisher ulchelanrxer Ulfuche in der Nacht vom 16. nus den 27. t>. ein he,llges Feuer, durch welche« zwei Vaueinhäuser und die dazu gehöligen Wirlhschaslea.tbaude in Flammen aufgingen. Auch mehrere Vichftlicke wuldcn ein slaub des veiheerenden hose« ist biiher nut an der Gausrage gescheitelt, übel welche man im Moifterium nicht schlüssig zu werbe», vermag. Der Gemeinderalh von Marburg besurworlel neuesten«, doß da» «erar da» gegenwärtige Gerichlsgebliude behalte, auf diesem und den umliegenden Olundftucken da« neue Gebäude aus-führe; die «emeind« selbst erbielel sich, ein ihr ge^llge« Grundstück zu diesem Zn»ecke zu ube,lassen. Da« Project wird hier allgemem »l« da« bestwvgMe angesehen; bei feiner Durchführung lillne elften« d« Gelich,ehof im belebte, ften Stadllheile zu stehen, und da« »elar hätte zweiten« die geringfi" Kosten zu «ragen. '__' (Zur 3asching«chronil,) ?lach ,,n,m pariser Vliese der „Times" Hal tie Furftin lizarloiylla ein neuc« Tanzvergnügen eingeführt, «us ihten Ballen »n bus« Saison wurden die Walzfr nach lelner Inftlumental-»nsis. sondeln «ach oe« Vefange eines Lhore« von achtzig Stimmen getanzt. 303 — (Trichinenlrankheit.') «u« Joch inSchle. sien wird gemeldet: Infolge des Genusses uou dem Fleuch eines vom Holelsbesitz« Donath g^schlachlelen Schweine« sind hier 22 Pelsonen an der Trichinose schwer ert^nlt. Da« ganze Hoielpersonal liegt darnieder. Die Köchin ist vor einigen Tagen gestorben und seciert worden. Dieselbe war vollständig von lebenden Trichinen durchwühlt. Donalh selbst ist am 10. Februar gestorben und bei mehreren au-deren Personen ist cer Tod in Äu5silipapiere, Gold- und Silbermllnzen sammt Zinsen 326.692 ft. 21 lr, an Darlehen a-, da« hi?flc,e Pfand, aml 105.000 st., an escomptieiten Wechseln 166.707 fi 60 lr., an Papier, und Silberrenten, Pctterie-Nnlehen, Glundenllaftunz«. Qdligationeu, Pfantbriefen . Guthaben und Hyxolhelatanlveisungen 3.143,245 si. 45 lr.. an rUckslänc^en Zmsen von Werltzpapieren 6,347 st. 91 ll., an Dltnftcaullonen 10.850 fi.. Pcnsionssond 80.000 fi., Nealltälenwerlh 578.334 fi. 75 lr., Inventar 4,070 fi. 54 lr.. Küssebülschaft 409,196 ft. 96 lr. Der Passlvftand besteht aus folgenden Posten: Kapilalstinlagen der Inleiefscnttn und unbehobene zum Ka» pilül geschlagene Zinsen der Interessenten 9.040,386 si. 88 lr., voihmein bezahlte Zmscn von Acllvlapualien 30.502 ft. 92 lr., Dienstcautionen 10,850 fl, Pension«, foud 80,000 st., Rlservefond (nach Adzug der zu wohl ltMgen Zwecken erfolgten Ev-nden per 11.550 st) 671.592 st. 51 ll, zusammen 9.833,333 st. 71 lr. Bclm Pf andante weist der Activ st and folgende Posten n.'ch: Ausholende Kapualien auf 18,131 Pjänder 95,083 ft., verfaNene gmsen bis Ende 1873 4672 st. 80 lr., Inventar 1113ft. 30 lr.. Pap.er. und Trucksortcnvorralh 711 fi, 34 lr., Kofferest Erde Dczernber 1873 2361 ft. d0 lr. Verlust im Iihre 1873 1855 si. 69 lr.; zusammen 105.798 fi. 13 tr.; bei Pas s ^v sta nd lveist nach: AUr ewpsangcne Darlch:n aus der Sparlasse 105.000 st., M den Parteien gebührend« Ueberrefie 798 fi. 13 lr., zusammen 105,798 si. 13 lr. — (Stipendienverleihung,) Die Direction der lrairischen Sparkasse hat den Concur« zur Besetzung von 6 Kaiserstwendien ü 50 ft. für Realschüler ausge» schr«ben. — (Die Vorschnßlasse für Krain) beginnt am 28. d. ihre Thängleu, wird Wechsel escomptieren, Wechsel, Vssecten und Waren belehnen. Die Gescl-Üfl«. »anlpulalion besorgt die Fllwle der prio. öfterr. National« banl. — (Das Lolleriecom it«^) der philharmonischen Gesellschaft hat am 22. d. den Ausverkauf der zuruclgeblie. denen Güs vo.» 2460 st. 50 tl. (Aus der evangel. Gemeinde.) In der ourglstligeu Belsammlung der stimmberechtigten Mitglieder wurde der Voranschlag des Nemeindehaushaltes durchberalhen und festgestellt. Derselbe schließt, wie nicht anders zu er» warten, mit einem nicht unbedeutenden Deficit, da die Kiiche sowohl als das Psarlhius einer größeren Reparatur dringend bedllrsen und dasur der Velrag von 500 fi. tinge» stellt w rdin wußte. Dem Herrn Pfarrer wurde eine Per« sonc»lzul.izc von 100 st. bewilligt und ebenso die 2nt lchllung des Kirchendieners in elw^s verbessert. Es sind das ertöhte Ausgaben, die allseitig als durch die Äer« hällnisse dringend geboten autllauul und deshalb lich der Armut der Äememde bewilligt wurden, in der Hoffnung, es werde dcren Bedeckung du»ch zufließend« Unlerftllhungen möglich werden. — Der Voranjchlaz bellefss der Gemeinde» schule schließt, danl vielseitig« Unterstützung und zahlreichen Besuches, ohn« ein nennet'swerlhes Deficit ab, doch lonnle trotz warmer Bcsurworlung sur jetzt an eine Trhühung der Lehrerbesolduugen nicht gegangen werden. Nachdem lm Ber» laufe der Berathung der vielen eoelmmhigen Spenden sur die evangelische Gemeinde in danlenber Weise gedacht wor» den, wurde s lung der einzelnen Ausschüsse vorgenommen und die geil der Abhaltung des Festes bestimmt wird. — (Gin Schadenfeuer) brach am 16. d. um die Mittagsstunde in oer Keufche des Marlln Bllban burg aus bisher noch unbelannler Ursache aus. Keusche und Fullelvorrälhe wuiden «in R^ud der Flammen. Per Bejchäcngle hc>lle aus 560 fi vnsitiert. — (Wald brand.) Am 13, d. l^.eillc dcl l. l ! Gend^lmerie^oficn in hkbßlaschlz von scwer Kastrre aus! einen Brand. Die ausgesandte Pattouille bemerlie, daß in ! der Nähe der OnschaZt Odeilal^.: em Wa.d brenne; sie ^ forderte die In^ssen von Bane, Naredje und Bosteije zum Löschen des Brandes auf; es gelang den vereinten «rasten, da« Feuer nm 9 Uhr abends zu löschen. Vs milgen nahe« zn 10 Joch Waldstäche abgebrannt sein und der Schaoen lm beiläufigen Betrage von 600 fi. trifft die Grundbesitzer Mathias Koroschec und Varll Serne au« Vane. Die Enlftehungsursache lft bis heule noch unbelannt. — (Theaterbericht vom 24. d.) Ossenbachs „Prinzessm von Trapezunl" füllte und erheiterte da« Hau«. Diese komische Operette bewährt eine unverwüstliche Zug. lrafl; man kann der drolligen Epäße und des theatralischen Dulcheinander« gar nicht satt werden; sie wurde heute recht llbhast und recht klappend ausgeführt. Frl. Möller (Rafael) fang recht zart. Die Herren Kllhler (Tabrlolo). Fahr (Sparaorap) Midaner (Eafimir) und gappe' (t'emollni): Frl Rosen be rq(slegina) undFl. »>l^ (haola) sp»cile„ recht lebhaft; Frau Oauer gab dt«^' d.r „ga.ntla" sehr anständig, turz. die Opelelle »^ recht freundlich ausgenommen, da« Haus jpend«« le'l Neisall. da« Pulllcum war zufrieden; hoffentlich »"t anch der Beneficiant, Herr Wauer se,n. Danksaftung. Der löbl. Ipailasse>'cllln yat dn» itv^nl li llntel' und Peljoraung<)velf!N den Vetiaci v^n 1(X»sl. auch heuc. > spendet, fl!r welch' gloszmilll)isse <^abe die grfeltisste D>"^ den velbindlictiften Dai'l l)ffri!lltl)llial, l^j?4. Die Äireclion des Ülanken UnterftiitzlM und Vrrsolgnngb Vclcins. Danksagung. Die löbliche lrainijche Spailasse bat m ihver lehtcn verjammlung der Ar be i t cr. K i a nlen > und I den lasse in humaner Weise die namtiasle spends hundert Gulden gewldmel , wofür der Ausschuß dem > «vpallaffeveieine den aujrichllgsten Danl ausspiicht. Laib ach, 24. Februar Itt?4. Hloiu Ilü^ Obmann, Neueste Post. (j^riginal'Trlegramme dcr „Laibacber Zeilunst Wien, H^i. Februar. Das Abgcurvn't haus nahm die bekannte 'AuSschuftresolul betreffs der vom Htcuoel beantrasstr» V»li runnssteuerrt furm an. und genrhnllsslv in dc>< Vesuug die NegierunssSvurlage betreffs '" Hebung der Verzrhrungöslcucr auf Vrcnn» terialten. — Dcr Ministerpräsident theilt^ der Gesetzentwurf über den Verwaltung richtshof sei bereits dem Präsidium dcs ^ renhnuses übermittelt. Berlin. 24. Zebrnar. Das Abgeort tenhaus nahm das (tivilehegesrtz in der Fass' des Herrenhauses an und wird morgen " die Vertagung deS Landtages bis »:l. "^ berathen. Hslcglup«^ ujleitlllv <>l» > , oar, ,.«< ^t«.«l«.U,i:k^u 1042'. — 5.,,.l-5,li.si 97« llilw^ «42.5<». London l!I50 Kill.rl l0b -. p. l. V"''' «-als». — Nopolecnsb'ol «91. W,tn. 24. Februar. 2 Uhr. Schluhcurjc: ll«l»il ^' Äuglo li,4 -. U»l°u litt',. Frllluobaul 47'.. HalldelS'"' «ere,li«»banl ii4'/,. Hypoihllallsiiimdanl 3l) -, allssrm. " Ichafl«^-, ni,en» oanbanlM—. Un,ollbaubal!li>2'/,, ^ ^,, baubüll? 17'/,, Vl!l«n»ene fremde. ?lm ^ ««««»> «»«'«'»»,<. »l,ani!^, <«fre,lch — Gtan, <^'',^ — «raus,, l. ung. M,lli!lsl,nliath, Budapest. ^' Unte»llaln. -- Hlll, Welllios. ^ Schwaiz, iis»«., ' Fader, Houiulllsler. löwtl,chec — Vorort, ^avvlie. Vleisender. ParlS. ^ Nntonia Ter^,an, Pnvale, ^^ tt»««>»»««,«>^ «««'. H stmann, l. t. Oberliellitlxul'' .,!« lalbach, - Gullt, Handelöm,, Sesfana. - Uiussa, V°" liltst. ^ .flnke»^«. Ualovcc, Divac'e. ^^< Ateteorolagischz: Hieoliachtullgell in l^^> 6 U. Mg. 7 10 „Vd. 7nw^>^ H^^i'si'sxeH'i^f lliui""' ^' Februar. Mit «usnahme von Lleditaclien, welche sich sehr fest hielte«, zeigien Speculaiionspapiere im allgtmeiuen wenig »nimo. doch hielten ft^^e^ «OVl s«.V^l i»«^l. R,chl auimillt war der Pellehr in Nnlagewerlhen und namemllch i» «clien jl!ngt«r Vahnen. Die tlefe Noticruug der Escompleaclien ift erclusiv. D'l"" b2', st. zu vtistehln . ^.^ Held W«re »tai, ) ^,. c . . . . , 7< !W 70 40 ßedruar-) """'(. . . ^ l«) 70.N1 Mi ««.««»..< , , i^ z;^ ;'a!t, 1H6«.......305- iil.i - „ 1V54.......9V^5 98 75 . Ii>60.......104 50 1U5 - . I860 zu lO0 fi. . . . 109 ?b 11'^ 2b . 1864.......1412b ,4175 Homantl'Pf„udbriele . . . .119 50 120 — «rund. l 7750 75^ ^ ...... l«ltn l .? 1 . . 7» 75 74-25 .r^ü"^l l°ßun«j . . 7550 7^. ' ''''^NIN^.^ .' ! "b^ 97^, ^ . m.tl!-«°l......?9- 7950 >b?'— b7 — « cdnlcredit»2st»U .--------— — «redit«lftaU ... . 24il?b «44 - ^c«HU«l0 Oefisrr. V«nlgcsellsch»ft . . . «t'K - 208- Uuionbaul....... 140— 140 50 vertin«b«ul....... 25 - 25 50 «^tei,!.«i,nul....... 121 50 122 - Net»«« »0» U»«»«p»,t«Ul't»,»»tz» Geld W«l »ljold-Vahn ... 144 50 145 - «»il-i!ubwl,.V«,l,n.....2iilt - 223 l>0 bi.n»u.D»nq>fschiss..«ejtllfchas1 54><— 550 Vl,sl,dtthl«t»b«,hn . . . 209 — «t>9 50 «I.sablch.Vatzn («Nl,.«nb»eis« Klrecke).......__________ ^ .«-r^beb» . . . 2040 2050 — ?h'v«5".....207— 58 — Leml,.:«ticrn.«Iaffti-Vahn . . 144 50 ,45 75 O'^.HeMich.......450-452 ^ Ku. 4««t»>«5.«b« . . . 192^19«.- «elb W«< «ul>ols«-V°hn.....16150 I«2 - Sl««, 1kl The<ß.V«hn.......20, f/) 2O2-. Un,»nscht «ordoftbahn . . . 110 ^ 11150 Uuganschl i^ftbllhu .... 5750 58 -Ilamtr»,.Gtlelllch......166- i«<- »auaes«Us«b«ften. »llg. üfierr. B«n«eselllch«ft . . «2 25 tw 75 «ülwer Vaugesellschaft.... 99 — 99 50 Vsonddvlef«. »ll«nn. »fterr. Vodmcrtbit . . 84 75 95 25 dt°. W 33 I«hren H5— «550 «»lion»ll»aul ö. U..... l-08(' 91 Ung. VodeucredU..... yß-iy yßz^, Vrio»itatei, «lisabelh-V. I. «m. ... 9550 96 - hnb..«ordb. «.....-. 107 - I«l«:«i«h« . . '3950 140- ^bahu,^......M^l BUdbahn. „°','' '. ' '. , 22«" ?l!^ lltlg. Qftbnhn...... '<' ^edl^.........1^z> «ubclse.L........ 1^ «»««burg.......' ^4^ i^i H«<"bur,.......',ll^^^ »!o!0«,ü.......' ^-^ Pori«......... Geldso,t«n. ^ st, Dulaten . . . ü st. 82 «. ^ ,^,^ 't»pol.on«d'or . . 8 „ 91 " , ,^il Üreuß. Kafieulcheme 1 ^ 6»i <»<^ , Hllb« . . . K'b , liä -l"" ^llli^^ "^ Kraiuische Vrundenllaftuns«'"^,, ^ Pri»«lnol«r«,z: Geld VSl'v, "