^' ««». Gamftnj, am « K. Mvemb^r^ «^Hl! ^lissc Einschalt»» !t ,r w.'i"..'li^ ^ lr „.. 5rc.»m!,^) kr (^, M Inscrate lu^ ,2 Zcilt» fasten l sl. ,..r 3 Ws, .^ s,.?' M ,.77/^'' ^""" ^'"'k"> '"r ,m- Nichtamtlicher Theil. (3orrcsP0lldl ttzen. ^ ^^ ^^, Krainbnr,,, 13. November. ^, ^, __ WHach unserer Mittheilung vom 9. d>, l» der „^aibacher Zeitung" vom ^l2. d. M., ist durch Hochaewässer anch die Sadraga-Brücke an der Com-merzialstraße nach?lenmarkil zerstört und deßhalb die Verbindung über Birkendorf und Kaier angedeutet worden. Diese Nachricht ist kaum nach Laibach abgegangen, als uns die weitere Mittheilung wurde, daß in Folge der leltten Regengüsse nächst Nenmarktl' bedeutende Erdabsiftungen und Strasieueinrisse sich ev-gaben, wodurch die obangedeutete Vezirksstraße über Kau'v und Virkendorf für schwerere Wagen ohne Gefahr auch mcht mehr zu passiren ist. > ^< . Eben dieser Umstand bewirkte aber bie schnellte Herstellung der in Sadraga lluterbrochenen Strafn-Verbindung, so das; vor der Hand, bis zum definitiven Brückeubane, die "Postwagen nnd das leichtere Fuhr? werk anstandsloo passireu können, Zn Folge einer Mittheilnug von jenseits des Loibjs ist auch die durch das Hochwasser gehemmt gewesene Passage über die Hollenburger Brücke seic i». d. 3 Uhr Nachmittags einstweileu für das Post-fuhrwerk nnd leichte ^astlvägen bis zu Ul Rentner Lad'.mg wieder geöffnet, bis solidere Bauten die nothweise Herstellung erseyen nnd die Passage auch ßür Waaen mit größerer Last.aestattet wect^n. . d. in Marburg angelangt, besichtigte den Schaden, dcn die Ueberschwemmung angerichtet, und lies; vorlaufig emcn Be.ttag vou 1000 ss. (5M. den Vedraugtestvn zurück. Am N. Morgens reiste der Herr General nach Pettau ab. ^Miel,, 12. November. Durch die vormalige vereinte k. k. Hofkanzlet wurde mehreren mi5-^ wütige,, Velsichelliugsglsellschafteu. bis zur Errichtung ähnlicher Institute im Iulande dle Bewilligung zur Aufstellung von Agenturen ertheilt. Da sich nun derlei Versicherungsgesellschaften Hierlands bereits gebildet haben, so ist es beantragt, die fremden Agentien gänzlich abznstellen, ohne deßhalb die bereits bei-getrettnen Mitglieder ihrer erworbenen Rechte verlustig zu »Nachen. < - "" Nächsten Mitiwoch,"M N). d. M., findet in Florenz eine außerordentliche Generalversammlung der Aclionäre der Florenz-Livorno-Ssenbahu Statt. Es handelt sich um Deckung eines Vauschillingsre-^stes von 1 Mill. Gulden nnd um Rückzahlung des Anleheus von lj200.00li ft. Mehrere hiesige Actio-näre sind zur Nahrung Me? Interessen heute nach Florenz abgereist. "" Es wird demnächst eine Verordnung erscheine», dnrch welche das Collecteuwesen, mit dem in neuester Zeit vi«l Mißbrauch geschah, geregelt wird. Für jede öff«n5ich veranstaltete Privat - öollecte ,st die behördliche Bewilligung erforderlich,^ die jedoch "ber mündlich^ Ansuchen erfolgt wird." Um Tan-schnugen des Publikums zn beseitigen, smd überdies; ewige Vorsichtsmaßregeln vorgesehen. Ans den stiftolMrlichen Aeckern zn Truman wurden in diesen IahnvAiü'auverfuche mit agypti-^fthml ^>orn und dM s. g. Helena,-Weizen, Wnacht^ die eine glänzende Ernte,lieferten, indcm '/, M.l;>n^ in breitwürfiger Ansaat bei l2 M^, E.ttag gegeben haben. , "' Die p^pgliche Regiernug hat die katholischen Mächte'Enropa's aufgefordert, zur Errichtung von Gotteshäusern in den fremdwelttheilichen Ländern, wotiach den'dnrch die katholischen Missionäre erwirkten Verträgen die Ausübung der katholischen Religion fteigi'gcl'cii ist, in entsprechender Weise kräftigst mit-^ wirken zu wollen. ''" ^ * ^W ^H ^ ^ ^ " Aus Anlaß vorgekommelvr Fälle hat das h< 5a^ ^,^, in Folge ^von Elemeutarereigm'ssen die Korrespondenz - Pakete von den Eil- nnd Mallcwägen getrennt werden, ^ie-selben dlirch Postbrief-Ertraritte als ordinäre Posten zll befördern Piid.^ Oi.5 ^ourierlnaßtze Beförderung hat aber'^lt Unterbleiben und »mr dann ^u erfolgen, wenn dieselbe ausdrücklich verlangt oder augeordnet woM A5 ^ ^ Der zehnjährige Sohn de« Sultans, Abdul-vamid-Esseudi, trifft auf einer Rnse wrch Europa nächstens hie^ ein^' Der Zweck semer Rnse ist t sich in dem europäischen Militärwesen auszubilden. Gegen jeue Individnen, welche ans dem Agiotiren ein Geschäft nuichen, siildtzheils scholl ergriffen , theils noH im ^iig^. Gestell n'lirde» eiinge Schlilpfn'iukel sol,' t1)i.'r Geldinäkler von der Sicherheitebehold^^n ^ j)>is ^buMgMßtH uud, mehrere derselben, namentlich sol?! che, die dnrch Zurückhalten von Silbergeld und an-del'e vielverzwcigte Machinationen Mf d.'r Börft zu>n allgemeinen Nachtheile zu wirken, wllsiteu, MM sagt, ^0 au der Zahl, siud bereits traf dieft wohlthätige Reamon den s. g. ^azzenhof, wck sich, sowie in einem Kassehhause in der NäHe desselben, in l^Ntever Zeit wieder cine Arc von Winkelbörse zu gestalten aufing. ' ^ Das h. Ministeriuin dcs^ Unterrichts hat die k. k. Schnlbücher-Verschleiß-Administration beauf-trqgt, das ^'clnbuch-. ,/Angewaudte Arithmetik für die 2. Masse der Uutel'realfchnleu", von Dr. Franz Mozh-nik, iu Druck zn legen, damit dasselbe im künftigen Schuljahie als Schulbuch eingeführt werden könne. -'* Die hin und wieder von Advocaten eingeführte Uebung bei Vertretnngeil in Crimmälfallen das Honorar rechtsverbindlich sichrr stellen zu WM, wird dnrch ein Gesel), dessen Erscheine, bevorstehend ist«, unbedingt verboten werden. > . "^ Se. k. Hoheit Großfürst Eoustantin wird qele-genheitlich Seiner Rückreise aus Ilalien, welche in die Prater Saison fällt, wieder Wien berühnn und eillige Wochon hicr verweilen. Bei dein Abschieds-Diner, welches Se. Maj. der Kaistr vorgestern ^ Ehren Seiner großfürstlichen Gasts gab, waren von der kaiserlichen Familie die durchlauchtigsten Aeltmi und die Brüder des Monarchy anwesend. Pic sämmtlichen geladenen Gäste waren in Galla. "I. k. H. die Frau Größfürstin UM das große'Band des Katharinenordens. Unter, heu übrigen .Gasten bezettle "an nebe» den Damen iund Cävcheml Ms dex Reisebegleitung des Großfürsten den Kerin Hi-nisterpräsiden/en Fürsten v. Schwarzenberg, deii Hy, Präsidenten'des' ReichsratW Freiherr» v. .^„^' den Herrn Militär- und H1vil-Goiwerneur F^jh' V. Kempen, die H. H. Generale Wratiolaw, Grünne, C^rich, Angnstin, Liechtenstein, Echafgotfthe, de», dbersten des Iiif. - Negts. 'Grosifürsteii b'onstautiu, Anton Schwar^el, he» kaiserl. russischen Gesandten ^>aron v. Mayeners n. a>, m. ^° Die Profe^yren - Dekane haben hellte i» den University-Hörsaleu., ilz,Folge, tziner Weisung des !'. Unterrlchtsininisterlnms,di^ St»diere»den ermahul, mit Fleiß n»ld Thätigkeit den Wissenschaften sich zn widme» und jede VecheilMng an politischen Partei-Umtrieben jedcr Art n>n so mehr zn meiden, als gegen Betretene mic aller Strenge vorgegange» wird. j^ W^ Vom rechten Donauufer der ungarisch» kränze langen fortwährend Berichte über das Wüthen der Rindcrseuche ein, die, jedoch in keinem gefährlichen Grade anch in einige österr. Gränzdorf-schaften verpflanzt worden iH. Dieß Uebel gewann Verbreitung dnrch die Unbesonnenheit eines Bauers, der zwei erkrankte Thiere zur Hutweide trieb. *' Ni.» man bort, Hird vom hiesigen Katho-lttenver/ine in seiner ersten Versammlung beantragt werden, dem Herrn Militär? nnd Civilgouverneur FML. r. Kempen nnd dem Herrn Unterrichtsmini-stcr Dankadressen zu überreichen. - ^ Ein in der Vorstadt Hundsthurm wrhnhaf-t>,'r Weber hat gestern sein ^'eben seltsamer Weise eiiia/l'iißt. In» Heißhunger schluckte er nämlich ein großes Smck Fl^isl-l?, ^,i<< if,,,^ s^ Halsc stecken l'liel', und den Stickssuß herbeiführte, ehe ihm Hilfe geboten werden konnte. ' 3N3icn, i't. November. Se. Erc. der Herr v. Haynan, welcher in höchst leidendem Zustande in Grafenbe'l'g angekommen war, hat sich dnrch die Behandlung des Hrn. Prießnip bereits wieder dergestatt erholt, daß Appetit und Schlaf wiederkehrten und dic völlige Genesnng bald zu hos- .^ Nach eln^r Kundmachung der Pesther Etak-lbehörde ist.,auf den Pesth^r Jahrmärkte» den auswärtigen Kaufleuten der Verkauf im Grrßen cm Moulage, im Kleinen aber erst am Donnerstage der sogenannten Vorwoche gestattet. — Der Ofner Gemein berath hat die Ausbesserung der schle cht en Stra ß en beschlösse». - In» Trentschiner Comitate ist die Cholera unter bedenklichen Symptomen i» der Z'.mahme begriffen. " Die ^andwirthschaftgesellschaft des Pilsller Klülses hielt am <». d. z„ Pilsen eine Generalversammlung, bei welcher l>0 Mitglieder zugege» waren. Es wurden lütter Anderln mehrere vom Grafen Deym in einer eigenen Brochnre: „Ueber die Vertretung der Landeslnteressen" gemachte» gemeinnüizige» land-witthschaftliche» Vorschlage in Berathu»g genommen. - Das Per.gwerk Rlldc bei Samobor i» Croa-tien. in wclck>nn blöhe,r.mn'.c!uf Kl000 Ctr. erzengt. Der neue Hofofen zu Nude wird jedoch AN Fuß groß gebaut. ''" Wien, 111. November. Bei dem heute Früh vou Sr. Majestät dem Kaiser am Glacis abgehaltenen Manöver erschienen Se. k. k. Hoheit Erzherzog Sigismnnd uud die gesammte Generalität der Gar^ nison. Das Ererziren dauerte beinahe zwei Stnndeu, nach demselben defilirten die ausgerückte» Truppen unter klingendem Spiele vor dem Monarchen. "' Die k. k. Münze hat bis znr Mitte des v. M- ans li00 Centnern Kupfer neue Scheidemünze zu !l, uud aus 3000 (5eutuern zu einem Kreuzer erzeugt- Die 3 kr. Stücke sind znr Verausgabung bereits vorbereitet. "" Das hohe Ministerium für Landescultnr und Bergwesen hat die Anstellung eines eigenen k. k. Stallmeisters bei der Bergverwaltung iu Schemnil) genehmigt, welcher als Veterinär die ärarischen Pferde-uud Ochsenstallungcn zu respicir.n hat. * - Bei dem Collegialgerichte zu Wienerueustadt befindet sich ein Mann im Verhafte, bei dem ein Brillant, im beiläufigen Werthe vou Ü00 fl., ^ls bedenkliches Gnt beanständet wnrde. Die Eigenthümer desselben werdeu aufgefordert, sich ehestens zu melden. "" Die Beschädigungen au der Eisenbahn bei Sagor sind bereits so weit hergestellt, daß diese Bahnstrecke gestern wieder mit allen Zügen nngefahr-det passirt werden konnte. Es verkehren sonach von lieute an die sämmtlichen Personen- uud Lastzüge nach der Fahrordnuug. Die Commuuicatiou über die Dran dürfte morgen hergestellt seyn. Die Flutheu sind bereits im Abnehmen. -" Die sämmtlichen Eisenbahu-Couducteme sind mit dem vou Med. Dr. Huber verfaßten Unterrichtsbuche über schnelle Hilfeleistung für die Verlebten bei Eisenbahnunfällel» betheilt worden. Nach Briefeu aus Müncheu hat dort die Nachricht von der a. h. Genehmigung des neuen österr. Zolltarifes die befriedigendste Sensation bewirkt, und es gibt sich iu allen Kreisen der lebhafteste Wnnsch nach einer baldigen Zolleinigung mit Oesterreich unzweideutig zu erkeuneu. ^* Die vou polnischen Emigranten in Brüssel unterhalteueu polnische» Zeitungen veröffentlichen einen Necrolog Bakuniil's; sie berichteu ferner, daß der polnische Insurgenten-General Wysoki, der Insurgenten-Oberst Przrjemoki, dauu Lusakoftky »nd Kos-sarik nach Soulhaniptou abgegangen sind, um Kossuth z«b begrüßen " Ars Böhmen wird berichtet, die Moldau babe eine solche Hohe erreicht, daß die Schifffahrt zum Tbeile eingestellt werden mnsite, nm möglichen Unglücksfallen vorzubeugen. " Da? neuerbaiue Donali-Dampfboot: „Feld-marschall Radetzkn" ist gestern nach Linz abgegangen. Dasselbe wird im nächsten Frühjahr die Strecke Wien-Linz befahren, und zeichnet sich nicht nnr dnrch Ausstattnna, sontern auch durch besondere Schnelligkeit und BewegnnM'ahigkeit ans. -" In den l.'Nten Tagen wurde durch die Markt-Commission eine größere Mengc ungenießbaren Obstes beanständet und confiscirt. ^Vien, 111. November. Die n. ö. Handelskammer hat bei dem k. k. Haildelsministerinm darauf angetragen, daß die Uebergrisse mit dem sogenannten „Ausverkaufe" verhindert werden. Sie hat zwei Bedingungen in Vorschlag gebracht, nnter denen ein Ausverkauf bewilligt werden könne: 1) Unter der Vora lssch-mg, dasi die politische BeHorde die Bewilligung ertheile, welche aber „nr in Folge der ans-qewiesenen Solvenz vor sich ^^„ h^jv. 2) Soll ein Zeitraum für die Dauer des Ausverkaufes bestimmt werden, der bei der erforderlichen Nothwendigkeit noch verlängert werden köune. Dem Vernehmen nach hat das Handelsministerium sich mit diesen Anträgen vollkommeu einverstanden erklart. — Herr Lambl in Prag hat einen Ruf alo Professor der Physik uud Chemie nach Belgrad er- halten. Es ist ihm ein jährlicher Gehalt vou 1W0 ft. CM. zugesagt, und außerdem ein Jahresurlaub nebst 4000 st. bewilligt worden, um eiue Reise uach London uud Paris zur Besichtigung der dortigen Laboratorien zu uuteruehmen. — Der „Czas" bringt die 'Nachricht: der Kaiser von Rußland hat in Anerkennung der Dienste, welche Hr. Leon Faucher der Sache der Ordnung geleistet hat, befohlen, das; dessen Schwiegersöhne, dein Deputirten Wolowsky, die Summe uebst Procenten ausgezahlt werde, welche sich vom Verkaufe der Güter der Familie Wolowsky in Polen herschreibeu. — Die „N. P. Z." schreibt: Die seit dem Einrücken der Oesterreicher in das Churfürsteuthum Hessen im vorigen Jahre erwartete Reise des Churfürsten nach Wien soll jetzt in der That angetreten werden. Wie es heißt, steht diese Reise im Zusammenhange mit den Familien - Interessen des Churfürsten. — Nach einer Mittheilnng der „N-P. Z." hätte der Kaiser von Nnßland anf sein Erbfolgerecht im f. g. herzoglichen Antheil von Holstein zn Guusteu d.'s Priuzen Christian von Glücksburg verzichtet und wä.e dieser Verzicht von England, Frankreich lind Oesterreich angenommen. Wien, 1!j. November. Die Anssände, auf welchi die wirkliche Preisertheilnng ftr die gekrönten Semmering-Locomotive eine Zeit lang gestoßen war, sind jetzt vollständig behoben uud die Verabreichung der im Programme der Preisausschreibung festgesetz-ten Prämien ist bereits erfolgt. Bekanntlich stellten die Probefahrten auf der Semmeringbahu unzweideutig heraus, dasi die „Ba-varia", aus der Massei'schen Fabrik in München hervorgegangen, den übrigen Preisbewerbern überlegen sey, nud die uuparteiischen Preisrichter erkannten auch ihr den Vorrang zn. Von Seite der Staatsverwaltung ward die nicht unerhebliche Preissumme zwar sofort zur Verfügung gestellt; allein ihrer Auszahlung trat eiu unerwartetes Hinderniß entgegen. Zwei österreichische Inhaber vou Privilegien auf Verbesscrunnen <,n ^ocomotiven glaubten uämlich iu gewissen Vorrichtungen dcr concurrirenden Maschinen Eingriffe in ihr ausschließendes Recht zu erblicken und richteten Eingaben an das Handelsmini-sterinm, worin sie nicht bloß auf diesen Umstand, sondern auch auf den Nachtheil hindeuteten, dem die Staatsverwalttmg sich aussetzen würde, wenn sie vou den gekrönten Locl'motiven den Gebranch, zn dem sie nach dem Preisausschreibuugs - Programme berechtigt war, machen wollte. Unter solchen Umständen mußte das Handelsministerium, damit keinem österreichischen Rechte Eintrag geschehe, sich veranlaßt sehen, die erwähnten Verhältnisse erst näher zu prüfen, bevor es die namhaften Preise auszahleu ließ, um so mehr, als sich schon nach einigen Tagen zwei der Preiser-werber mit dem Privilegieuiuhaber, der von ihnen angewendete Vorrichtuugeu alo seine Erfiuduug beau-spruchte, wirklich verglicheu hatten. Gleich nach der erfolgten Ausgleichung ward auch die Prämie für diese beiden Locomotive ausgezahlt. Herr Massei dagegeu wollte, wie billig, da kein Opfer bringen, wo nach seiner Ansicht uubegrüudete Ansprüche erho-beu wurdeu. Allem auch das Handelsministerium mußte gerechtes Bedenken tragen, die Auszahlung der Preissumme für oie Maffei'sche Maschine sogleich zu bewerkstelligen; es mußte damit so lange zögeru, bis es sich über das Rechlsverhältn ß zwischen deu Protest einlegeudeu Prwilegieuiuhaberu und dem Preiserwerber vollständig aufgeklart hatte. Dieß ist mm geschehen und Herr Maffei hat die wohlverdiente Preissumme mit ungeschmälertem Ruhm empfaugeu. " Prag. Der deutsche Theil der böhmischen Geschichte von Palacky ist bereits bis znm 34. Druckbogen, die Hussiteuepoche behandelnd, vorgeschritten. Der 36. Bogen schließt den A. Theil dieses umfangreichen Werkes. Den „Pr. Nov." schreibt mau ans Königshof, daß eine dortige arme Familie von einem Schiffs-capitän in holländischen Diensten die fabelhafte Sum-me von 77 (?) Millionen Franken geerbt habe, nnd daß derselben von Seite der Behörden in dieser Sa' che ein Vertreter und Beschützer aufgestellt wor^ d.>d!gl wevden sollen. — Die „Fr. E.-Ztg." meldet, daß am Morgen des 9. November (an welchem Tage im I. 1K48 Robert Blum standrechtlich erschossen wnrde) an den Straßenecken von Dresden schwarz-nmränderle Zel-tel mit den Worten: „Robert Blum lebt" a,'^ schlageu waren. Es sind bereits Nachforschuugeu B'" gestellt, um die Urheber dieser aufwieglerischen Di' nlonstration zn ermitteln. Am 9. Abends wnrde eine Gesellschaft von 2/! Personen, die in einem Wirthe hause in Dresden das Andenken an Robert VlU'N durch Vorträge, Singen, Essen nnd Trinken feierte verhaftet. 23 der Festgenossen wurden jedoch wieder freigelassen, der nnr Wirth nnd der Hauptredner befinden sich noch in Gewahrsam. — Nach der „Const. Ztg." lautet die Erklärung welche Dr. Hock in Frankfurt abgegeben hat, folgen-dermaßen: „Der Bevollmächtigte Oesterreichs erklärte die vorgeschlagenen Abandernngen für dnrchans zweckmäßig, da sie den wesentlichen Inhalt der Dresdener Uebereinknnft nicht alterirlcn, nnr Einigt scharfer nnd klarer faßten, daher nur neue Motive für die Annahme jener Bestimmungen darböten. A»>s diesen Gründen könne er ihnen seine Zustimmung nicht versagen. Zudem wurde, heißt es weiter, >>" gegeuwärtigen Stadium, wo man die Gesinnung^'" mehrerer deutscher Regierungen in Betreff der ^"'' nähme oder Nichtannahme der Dresdener Entwind und deren Einzelheiten «licht kenne, nnd wo na>m'>^ lich Preußen dnrch dessen Entschlüsse bei seiner Stel-lung im Buude nud im Zollvereine, seiner geog'^^ phischen Lage nnd seiner erleuchteten Verwaltung ^' ^ andere Bundesstaaten sich bestimmen lassen dnrftt"' mit seiner Erklärung im Rückstände sey, auch M ' klenburg und Brauuschweig, die sich iu Dresden ")N gegen als für die Entwürfe ansgesprochen hät e , jede tiefgreifende Aenderung von ungewiss'" ^'^ ^ und der allgemeinen An nahine der Entwürfe w ^ eher hinderlich gewesen. Ans diesen Gründen a>"'^ der Bevollmächtigte Oesterreichs sein ""tachten ' »i„ 5^^., ,n Olle,,, daü das 1105 thnngen der technischen Commission nnanfgehalten seiner weitern Bestimmung zligeführt w>rden möge; dabei ist noch bemerkt, das; dnrch dieses Gutachten den Entschließungen der kais. Regierung nicht vorge-griffen sey. — Der „^eipz. Ztg." wird berichtet, das; der österreichische Geschäftsträger in Washington von der kaiserlichen Regierung ermächtigt sey, sofort abzureisen, wenn, wie es heisit, Kossuth'o Ankunft i» Amerika von irgend einer offtciellen Theilnahme be«? P"-sident.'n oder der Unionsregiernng begleitet sey" sollte. Anch würden alsdann für den amerikanische" Repräsentanten in Wien die Pässe bereit liegen. Italic n. ' Aus Florenz vom ^. d. N'ird gemeldet: Durch großherzoglicheo Decret si"d die Prasecmr von P'stoja und das'Reaieruna^ouseil von Portoferraio "'fqelöst und mehrere Gemeinden di.,er Landschaften z'l dem (Gebiete von Florenz die übrigen zu ^ivorno geschlagen worden; die dortige Ob.rsaultätointeudanz, welche i>n I"h" 1«44 errichtet worden war, ist unter Eiuem aufgehoben worden. I r a ll k r c i ch. Pari^, l). November. Der Präsident hat au die ihm vom General Magnan vorgestellten Offiziere der in Paris jüngst angekommenen Regimenter folgende Anrede gehalten: Meine Herreu! Ich wünsche mir beim Empfange der Offiziere oer verschiedenen in der Pariser Garnison sich ablösendeu Regimenter des Heeres Glück, sie von jenem Geiste beseelt zn sehen, der unsern Nuhm machte und nun unsere Sicherheit ausmacht. Ich will daher weder von ihren Pflichten noch von der Disciplin sprechen. Jene haben sie stets mit Ehre, sey's anf afrikanischem, sey's anf französischem Boden, erfüllt, liud diese haben sie stets selbst in den schwersten Prüfungen makellos aufrecht erhalten. Ich hoffe, daß diese Prüfungen nicht wieder kommen werden. Wenn jedoch der Ernst der Verhältnisse sie zurückführen, und mich nöthigen sollte, ihre Ergebenheit anzurufen, so bin ich der Ueberzeugung, das; sie mir nicht fehlen werde, weil sie es wissen, daß ich nicht fordern werde, was nicht in Uebereinstimmung mit meinem Rechte, " mit der Soldateuehre und den Interessen deo Vaterlandes ist; weil ich Manner an ihre Spitze gestellt habe, die, mein gauzeo Vertraue,, besitteu und dao ihrige verdienen, weil ich's, wenn jemals der Tag der Gefahr kommen sollte, nicht wie die mir vorhergegangenen Regieruugen machen, und. zu ihnen sagen würde: „Vorwärts, ich folge;" sondern ich würde sagen: „Vorwärts, folgen Sie mir." Diese Ansprache des Präsidenten hat allgemeines Aufsehen erregt; man halt sie, für unglücklich und zugleich für kühn uud verfassungswidrig. Wenn ^ouis Napoleon für deu Antrag der Qnastoren hätte Stiiw men gewiuuen wolleu, er könnte nicht anders gesprochen haben. — Dieser Quästoreuantrag ist bis jent die Quelle der Spaltungen auf alleu Bänken der Assemble. Alle Parteien entzweien sich über dieseu Gegenstand und die Presse macht es wie die parlamentarischen Fractioueu. Man ist über das Schicksal diefer Proposition in der Assemble noch in Ungewiß heit, wiewohl man die Annahme derselben von der Commission für wahrscheinlich halt- Den Eindruck dieser Ansprache des Präsideuten auf die Assemble wird man erst morgen bemessen kennen, da heute, Sonntags, keine Sitznng und der Conferenzsaal nur sehr schwach besncht war; sie dürfte aller Wahrfcheiulichkeit nach ernste Interpellationen hervorrufen. Die mit der Prüfnug des Wahlgesetzes beauftragte Commission wird ihren Berichs, der sehr laco-nisch seyn soll, erst Mittwoch oder Donnerstag dem Parlamente vorlegen. Der Kriegsminister hat Befehl ertheilt, die Kriegsvorräthe der Pariser Armee in verwendbare», Stand zu setzen. — Die Democraten sollen sich bei der Ersatzwahl des Stellvertreters des Generals Magnan ^ Wähleiis enthalten wollen. — Wichtige Verhaft t/luge», haben zu Orleans nnd Montargis Statt ge-slU'deii. -^ Die Vernrtheilten vom Lyoner Komplotte ""den nach Nonka-Hlva ttansportitt. — Marrast befindet sich zwar unwohl, ist aber nicht, wie die Blätter ineloeteu, in gefährlichem Znstande. S p n n i r n. Nladtid, A. 'November. Die Königin befindet sich recht wohl. Sie macht häufige Spazierfahrten, auch lustwandelt sie täglich an dem Armc ihres Gatten, wenn dao Wetter dieß erlaubt, in dem abgeschlossenen Theile des Retiro. Die Aerzte erwarten ihre Niederkunft in den ersten Tagen des kommeuden Monats. Vier starke, von Gefuudhcit strotzende astu-rianische Ammen, Payejas genannt, siud bereits iu Madrid eingetroffen. Die Rönigin wird zwei von diesen aussuchen. Die eine vou den Erwählten soll das königliche Kind säugen und die andere in Reserve gehalten werdeu. Anch ist mau sehr eilig mit der Instandsetzung der Zimmer beschäftigt, welche der zukünftige Thronerbe oder die Throuerbin bewohnen soll. Die Rönigin hat einen Zheil der ihrigen zu diesem Zwecke hergegeben. Auch die Dienerschaft des erwarteten Kiud.'s ist bereito bestimmt; es sind dieselben Personen, die das vorige Mal dazu ansersehen waren. V ä ll e m a r k. Kopenha^'l», 8. November. Gest.ru fand im Landsthiuge eine gcheime Sitzung Statt, iu welcher von dem Ministerium dieselben Mittheilungen über die politischen Angelegenheiten gemacht wurden, wie iu den vorhergehenden Sitzungen des Volksthings. Ueber das Resultat der geheimen Sitzungen des Volksthings bemerkt noch „Middagsposten" : „Bereits in einem früheren Referate über die erste geheime Sitzung erwähnten wir, daß das Ministerium das Programm aufgegeben hatte, welcheo die „Verling'sche Zeitung" vom 17. October alo bereits angenommen verkün-dtte, nnd daß es sich noch nicht über eiueu neueu Plan für' seine Wirksamkeit habe einigen können. Es gibt somit aua/ublicklich eigentlich kein Ministerium, uud der Volksthiug hat daher beschlossen, den Zeitpunct abzuwarten, wo von dem Ministerium wird gesagt werden können, das: es durch die Annahme, eiues vollständigen Programmes wirklich con-stituirt ist, uud erst dann seinen endliche!, Beschluß zu fassen. Eiu Auoschuß oder eine commission, um die diplomatischen ^lctenstncke »äher zu untersuchen, ist dagegen nicht „iedergeseNt worden." — Die Minister Madvig und v. Bardensleth sollen ihre Entlassung gegeben habeu. Neues lmd Neuestes. ^ Wicn, 13. November. Der Adjutant Sr. Majestät des Xaisers, General-Major Keller von Kölleusteiu, wird sich vou Croatieu »ach Steiermark uud Krain begeben, um den durch die Ueberschwem-mnng gelitteueu Bewohmrn Unterstützung vou Sr. Maj. dein Kaiser zu bringen. Es ist dies; bereitv das zweite Mal, daß der Herr General aus gleichem Aulasse die ähnliche Reiseroute in diesem Jahre einschlägt. Das erste Mal, im Monat August, war er der Ueberbringer eines kaiserlichen Geschenkes von 25.000 fl.;, gegenwärtig hat Se. Ma). der Kaiser die zu vertheilende Summe gar nicht festgesetzt, und e5 sollen die Nothleideudeu ohue Ausnahme entsprechend beschenkt werden. Der k. Adjutant v. Vever befindet sich noch in Siebenbürgen, um die Spenden des Monarchen an die VeruuMckten zu vertheilen. ' ' Bevor dem ueuen Zolltarife die a. H. Sanction ertheilt wnrde, hat sich Se. Majestät der Kaiser dnrch zwei Tage über selben Vortrag erstatten lassen, und über jedeu einzelnen Punct Bemerkungen und Erläuterungen entg. Nov. Die brittische Corvette „Modest" ist aus Ancona hier eingelanftn. G i n g e s e ,l d e t Löbl. Redaction! In dem im „Lloyd" Nr. ^3tt voin i^. d. M. enthaltenen, in die „Latbacher Zeitnng" übergangenen Correspoudenz-Artikel „Ans Südsteicrmark" , heißt es in Bezug auf die von mir verfaßte Monographie: „Styriens Eden", wörtlich: „Den in diesem Buche angegebenen Werlh des gesammten Complereo von 2 Millionen 2!^'i.217 ft. theilte der Angeklagt (Haußmann) seinen Agenten mit, und in Folge dessen geschah im Jahre 1tt4<> wirklich ein Anbot von 1 Million Gulden für die Herrschaft Nen-Cilli, was jedoch abgelehnt wurde." Hierüber habe ich zn bemerken: Da in dem der Redaction des „Lloyd" vorgelegten, von nur verfaßten Buche kein Wort von einem Werthe des Compleres von 2 Millionen 2W.21? fl.- e,tt,Me„ ist, da das Vnch erst !847 mit dem Im prima, tnr verschen die k. k. Censnr in Wien llnd am 27. April 1847 die Hr». Stöckhol zer o. Hirschfeld'sch e Vnch drnck ere t i" Wien verließ; so konnte Hr- F- ^. Hmlß-'nann solches keineswegs schon 1«4" seinen Agenten Mitgetheilt haben, nnd anch nicht i» Folge dessen im Iabre 1 «4« ein Anbot von einer Million für Nen-Cilli geschehen seyn. Wien, 31- October 1«.i1. in»« Die Sumpfe von Laibach. «Vie »Augsb. allgem. Zeitung" brachte vor ei nigcr Zeit folgende interessante Schilderungen der Laibacher Morastsiächtaus der Fed sammenhang mit den uöldlichen lHdenen oder Thal-inuldcn der Sa^e H ncrhalbdcr Gränzn der Alpcnlandschasten Oesterreichs. Eine ziemlich weit ve> breitete und vielfach g« glaubte Sage behauptet, taß das ganze Laibacher Morastbecken früher em ftuchlbarer, zum Theil an gebauter,zum Theil waller Landstrich gewesen sey. und daß man erst zur., Zeit de^r Kainpft mit den Tür ken, die häusig in die Save-Länder herausdrangen, die Sümpfe adfia.llich habe enlsled»n Iassi< Türkenzeit hinaus, l.nd velmulklich hat man sich die selbe so zu d.nleu. In einer geologischen Periode, die lange der h> storischen . eit vorausging. wuden uud das Becken uicht auf gleiche Weise. Diese blieben verhältnißmäßig nie-driger^ als das Save^Thal^ dessen Schottermasscn in gewisser Weise nun wieder einen neuen Riea/l vor 5em durchbrochenen Thonschiefer-Damm bei Laibach bildeten. Tie Poik', Unz^ und Laibach Gewässer hat' ten ")t'dN,, hier «>l,f„ regelmäßigen Ausweg zu erzwin gen Sie wurden oft dci yrohcr W^ssc»fM,e wieder aufgeiiaut, und stellten vorübergehend den al^en See >N dtm oder/n Becken wieder her. Dadmch wurde in dem Waldc die Bildung von Wasserpft.nizfn geför-dert, die den Torf erzcugtell, nnd am Ende nahm im Laufe der Jahrhunderte der Wuchs von Torf lind Wasserpflanzen derart überHand, las; der Wald in den» zwei bis drei Klafler tiefen Moorgrund unter^ ging, und sich nun jene trübselige, d,ci Quadratmei. len große Morastsiäche darl'^l, die zu Zeilen ganz oom Wasser überschwemmt, f,st innner wenigstens mit Wasser getränkt und durchzogen war, die al'er ooch zu aUen Perioden der Gcschichte allch einige clil-tursähige Flecken haben mochte, und die jedenfalls, so lange unsere ^Nachrichten hinausreichen, immer von einem nutzbaren Fluß, den, LaibachFluß, durchschnitten wurde. Dieser zu allen Zciten, wie es scheint, beschisste uud zum Wcncntransport vom abliatisch.,» Meer nach c>en Douau^ailden benutzte Fluß, den die alte» Rö-mer schon nützten uno ^iauporlliö nannten, gab iljer-anlasiu^g zur Gründuilg d^r Stadt L.»ibach (zu den! Römtr Zeilen Annona). B.ese Stadt erhob sich ge» ! r^de an tlr Stelle, wo die Sümpfi aus ihrcin Be^ cklu ihrnl Abflliß hatteli, wo der Lail^,ch - Fluß in oas Save Thal eintrat, und wo diese Neste des durchbrochenen Thonschiefer » Dammes Veranlassung uud Gelegenheit zu Befestigungen darboten. Die Anlage dieser Stadt scheint anfänglich eher schädlich als nützlich auf den Morast gewirkt zu ha-ben. Jede Etadl tragt vielfach zur Erhöhung ihris Bauplatzes dei. Die Trümm-r des alten Acnwna, auch viele Ruinen des mehrfach angefochtenen Laidach hausten sich hier aus. Auch wurden nach Elsindung dir Wassermühlen hier mehrere Wehre zum Vortheile der Müller angelegt, welche den freien Ablauf des Wass rs hemmten. Endlich bauten die vor den Türken sich fürchtenden Laibacher sehr enge Wasserlhore an dem ihre Stadt durchströmenden Fluß, um ver. mittelst derselben allen Zugang durch den Fluß ad-sperren zu können. Alle biese Dinge mm haben den Zustand der Laibachcr Sümpfe von Jahrhundert zu Jahrhundert verschlimmert, und ubwohl manche dieser Uebel schon frühzeitig erkannt und auch besprochen wurden, na» menllich z. B. die besagten Mühlenwehren, deren !ö^ sitzer schon in den ältesten Zeiten Prozesse und Strei' tigkeiten mit den das Hinterland deß Laibach - Flus' ses cultivirenden Gemeinden, und sogar auch milde« nen an der Unz, .n, der Poik, und am Zirknitzer Stt hatten — obwohl also, sage ich, die ersten Anfangt zur Reforiiiirlmg des Uebels schon bis in die Zelte" seiner höchst.n Entwicklung hinaufgehen, so ging cs doch mit dieser Reform sehr langsam, m»d es da>mll' chcn alten Wasserthores weggekommen, nämlich die von ihm noch im Wasser stehenden Piloten. Auch die Jäger und Iagdsreunde, die ub^ll vielfach der (iultur entgegen sind, und die hier a»l rcil großen Laibacher Morasten eines ihrer beste" Jagdtelr.nn'' besaßen haben nicht weniger gege» ^ Enlsumpfllüg der Moräste complotirt, und zwa^ ^' in die neuste Zeit herab. (Frcilich sind allerdlna^"^ dieselbe mehrere nicht unwesentliche Jagdgerecht^, riugebüßt n'orden.) Sogar die Gleichgiltigknt "" Indolenz dcr ackerbauenden Gclneinden >>" ^^'^ des Beckens, die a,n meisten bei d.r lf"ls'n"pN>"3 interessirt waren, und die am Ende außcrmdcnN^ durch dieselbe gewonnen haben, war langt tin ^)> veilns', d^s sehr sch^vcr zx ^esiinge» »v.'r. Allein es gehl dei den Reformen allcr Ait s>', da^' sie lange vorbereitet, häusig vergebens in Nor» schlag gebracht und versucht werden, daß lange Z"t hindurch alle Menschen den Kopf dazu schütteln o^r die Achseln zucken, bis denn auf ein Mal das Eiö bii^l, allen Leuten die Schuppen von den Auge» f"^ und der Enthusiasmus für die nun unaufhall^ vorwärts schreitmde Sache in Flammen auflodell. So weil ist es mit dcr Laibacher Enis-lMpf""^ etwa erst seit 30 Jahren gekommen. Aber schon >'" Jahre l55l soll ein gewisser Nöhrenineister der Sl^' Laibach den ersten Vorschlag dazu gemacht habe»' Derselbe wies nach, daß man dein Laibach.Fluß c>" 6 Fuß tieferes GeMc, und den Sümpfen einen l"' scheren Abzug dadurch g>ben köune, daß man cim'" Abzugscanal rund um die den Fluß beengende St"^ hernmlühre, indem man das Thonschiefer - Felse»ll>> 'i>n Süoosten d«s Schloßbergcs durchbreche. Dieser vernünftige Gedanke brauchte 20l) 2"" 're, um eiile Wahrheit uno Wirklichkeit zu wt»dl'"' 'Jener Röhrenuicister und seine Zeilgenosjen sta»b^ l darüber hi>» und ließen den Gedanken fallen. ^' hundert Jahren, im Jahre l «67, äußerte ihn ein ^ wieder ein Landschreider in Krain, NamcnS M^l^' witsch, und er gab ei» Gutachten darüber ab. ^ cS blieb auch dießmal bei dem Gutachten, In l^ Zeit ging es ja bei allen V»rdesse,ungsn so z», ^ bei der Eonversation der berühmten Siebenschläfel'' ^ Jahrhunderte that Einer ein Mal den Mund auf "' nahm linen Anlauf, und dann verfiel Alles w« in Schlaf. Später, im Ansang des 18. IalM'^ derlS, mischlen sich ein Mal die Niederländer l)"" ^ die in rer ganzen Entsumpfungsgeschichte De" ',.. lands eine so große Nolle spielten. Es bildete ,^ eine niederländische Compagnie, welche die l-U rung des Morastes gsgcn gewisse ihr zu bewltt'ge Vortheile auszuführen versprach. Allein auch die ^ schlage di.s.r niederländischen Compagnie ^ "' .^ beacht.! in den Sumpf. lFolts-l^^ Verleger: Ift«. v. Kleinmayr und Hedor Bamberg. Verantwortlicher Herausgeber: Ja«, v. Kleinmayr. T«lessrnphisck,?r (^onrO«Bericht ^ der S^aatt'paplne vom 14. November l85l. TXirleb.n mit Verlosung v.J. 18^l), für 25)0 N. 300,",/U> Wien. Stadt - Banco - Obl. zil 2 1/2 ptC. (in CM.) 56 1/2 NmcS Anlchcn 1851 l.iNei-» H. ^ ^ U2 V^ dctto I^iUolu L....... ,<)l>:l/4 Äanf-Acli.,1, l'r. Ltiick >20i» in lz. M. ?lctici, der Kaiftr Fl!,di»a,ibs-vl^rdbu ,. «,. zu iUNO si. C. M......" ,5i7 1/2ft. <"^'-l"' Acticil dcr Oedelünm-Wr.-Neustadt« ^ > ,c >m ^'^^^Dm.m.-^mpsschifffahr. ^ ^ Ü, in <5. M. Weasel^mlrö von/l^ove.nder -.5, ^ Amst.da.,, s.r ,WTH.«..Mrra.... .tth«. .7.1/2 Kurze^cht, ^''!''^^^^^t^)i2^^, 2^.< L^'rn7^r^ T"'"'U''^ ""' ^'", ^22 3/^ i M^m' v "^'^ s,ir l Ps»"b Slevliü^, Gl>!r>n> 12-31 ^l Mon^l. Mmland, fur 30« Ocstnrcich. Lir^ Oüld. l25 1/2Vs. 2 Monat-MarseM.^ f»r 'M'Frnnf.!!. . Oilld. 149^2 2Moi^t- Paris, für 3N0 Zl^!!!.,! . . (Ämb. 149 3/4 2 Monat. ! Aillarcst für 1 Güidm . . . P12. Novcml'cr 1851. l Äri.s. <^>d. Kms. Ml!»,;-D,!mku?l^io..... - 291/2 betto N.ind- dto „..... -- 201/4 Napokonod'or „..... -- 9.5i> SoiN'crainöd'or „..... — 17.12 Nuß. Iinpcrial „..... — 10,5 ssncdrichsd'or „..... — 10.15 Eugl. Hol,'craii>l)S „..... — 12 30 Silbcra^il) ......... — 241/2 K. K. Lattl,.?iehungon. In Gratz am 12. November l^5l: ?!). 2^. l'»slichc. Den 9, Mathias Ti^jai.schek, Taqlöhlic'!', alr 70 Jahre, im Cioilspiral !itr. l, c>» der ^uiigeülählüiliic; Dcli 12. Bai-cholom.-.ii!) ^iau^, Mall, el geselle, alr 5<> Iahle, in der Polana -Vorstadl :1ll'. 82, an der Sciopheliuchl. Z. l3(i!) (2) 3il. 22I!l. Edict. Non dem k. k. BezirkZ^crictite St^dt Laid.iä', II. Scclioü, wird hieinil l'etaniU grnnichl: Os fty von dicscm Occichte l'il^cr d^s Aiüuchlii de6 Irällleitto Johanna M.,M, und l>n- Maria MalUschen Elben, durch Hr». Doctor Nosina, wegen einer Forderu»., aus dem gerichtlichen Vergleiche vom 5. Inin >8i8, Z. 3358, von 3000 fl. M. M. l?. «. c, in die cxe. cutive öffeiUlicde ^ersicigerung des Hutes Schenken-thurn, i>n gerichtlich echobcncn Schatzungswcrlhe von 20l48 fi. 55 tl. M. M. gewilliget, und zur Vornahme derselben vor diesem Gerichte die drei Feiidie-tungstagsatzungc» auf den 10. December d. I., ans d.,N l2. Jänner und auf den 12. Februar !8ö2, je dcsmal Vormittag um 9 Uyr mit dem Anhange bc stimmt lvvlden, daß dieses Gut nur bei der letzten, auf den 12. Februar l852, angeordneten Feilbeitung, bei allenfalls nicht erzieltem oder überdotenen Scha? tzungswerthe auch unter demselben cn, den Meistbie tcndln hintlnigegebcn werden wird. Die Licitaliünsbebingnissc, das Schätzungspw tocoN und del Grundbuchsertract können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstlinden eingefthen werden. K. k. Bezirtsgcricl't Laibach. 2. Section am l! October !85I. Der k. k. Bezirlsrichter-, I),'. Schrey. (Z. ^ib. Zeit, Nr. 263 v. !ä. Nao.. !85l.) Z. ftl2. -' (2) Nr. NW2. K n ll b m g ch Zl n ss. Mit Beziehung auf die Kundmachung vom 6. d. M., Z. 1089? wird bekannt gegeben', daß die Beschädigung an der Elsenbahn zu Sa-gor so weit hergestellt ist, um dicfe Bahnstrecke wieder mit d^n Zügen ungefährdet paPren zu können. Vom heutlgcn Tage an werden 'daher die sämmtlichen Personen - und Lastenzüqc wledcr in der früheren, durch die Fahrordnungen bestlmmten Regelmäßigkeit verkehren. Von der k. k. Betriebs - Direction der südlichen Staats-Eisendahn. Gralz am l2. November l<5Zl. Z. <»:t«. .) (3) "Nt-. 8«55. K u n dmachun g. Das dohe Mlnisterium für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten hat mit dem hohen srlasse vom l5. October l. I., Z. 5.580)^ qe-nchmlgct, daß der ArNkel Barcher im unverpackten Zustande auf der nördlichen, südlichen und südöstlichen f. k. StaatSeisenbahn gleich den roden Cottonen, und sonach ohne Haftung bei Beschmuhung, nach der l. Fmchttntarlfs-Classe behandelt werde; welches hiem'.t bekannt gcgcben wird. Von der k. k. General-Direction für Communicationen. Wieii am W. October 1tt51. Z. ,370. (2) ^ n n 0 n 0 6. Im Hause Nr. l30 in der Sladt (Floriani-Gasse) ist, wegen Uebersel?ung der Partei, der zweite Stock, bestehend aus zwei Zimmern, ;wet Cadmetten, Küche, Speise, Holzlege und Keller, und im dritten Stock ein eingerichtetes aroßes Zimmer, nebst Küche und Holzlcge, von beute an zu mr.nben, Näheres daselbst lm erstem Stock belni Hauseigenthümcr. Im Wasthof^ ^um Löwen« werdcn österrnchcr Weine u! W, 2ü, 38 mid 36 lr, dami Scholnlaucr k /j0 kr., so wic steirischcs Vier ^ lO kr. und Wiener Vicr a I^j kr. pr. Maß aus^eschäilkl. Z. 1335. s2) Vci «F. s,L«bKKKZHRz in ^aibach sittd zu haben- ^ TMunder der sinnreichsten Karten- und Nech,uma>ki!,!!'i?, so w>> der liUl'ressantesten , leicht ausMl'ch^lidcu chein sch^,!, optische», physikalischen n»d öcooonlischen Zalibcrliiü!'!^ Preis 2U kr. Das Domlno-Spiel. Grlnidliche und vollständige Amveism'a, zur schüelle,, Erlernung deS ,V>tzt so aUgeineiü l>cl,cbtcl, Spiels Preis 18 kr. DieKn « st des Mäsmehmens ulld des Zlischn^d.'iiS der Dame,?-kleider, nach dem Masie fil:- Dame», welche es »hm» w^tcrn Unterricht in wenig Taa><, anch selbst, oliue vorher nur cineu Begriff davon zu haben, hiera»^ erlernen köinien. Mir 4<) erklärenden Abbildung?!, der modernsten Pariser Schnitte. Preis 30 kr. Das feine Benehmen gegen Damm Vorschriften de5 Tones der amen Gesellschaft, über d^s Anknüpfen von '^ekanntschasle!, , so wie über da? zomnhren derselben, betreffend', feine Artigkeit au> Bällen, im Theuer, anf Sp ^ier^in^en. so w,e b>'i Assembleen u. s. w. Preis 24 kr. Das Buch der Natur, die Lehren der Physik, Astronomie, Chemie, Miners !ogie, Geologie, Physlolo^ie, B^im't »,,d Zoologie nmsassend. AUen Ziennde» der N^tü!Wissenschaft qe^ ,^'idmet von Dr. Echödler. Mit .^50 Addilomiq'.» Sternkarten n„d einer illnniiniü.n geognostischen Ta e!^ 5te Allsiage, ,850. Preis ?. si. Kundmachung. An dl'r Volksschule zu Ziikniz lsl die Schul« gehilft'i».- Tt.lle mit dem geschlichen Gehalte zu kesltz^t,. D!>jel,iaen, die dicse Bedienstunq zu erhalte« wütischln, wolln, sich in frankitten Briefen mit dl'n dazu nö'tt)!gen Znlqnifsen an die Schuld-stvicts-Aufsicht, oder an den Unterzeichneten iu Zirkniz wcndcn. Ant. Kraschumt, Lehrer. Zl"l29l. (3) Bei «Isbül« ^»!^»z^lKzl in Laibach ist zu haben: Desterreichischer Bolks- Kalender für da5 Jahr «853 von Dl-. Vog'. 8t.rJahrgang mit vielen Illustrationen. Prviö 36 kr. AllgrmeineOeschichte vom Anfan,,'; der lMolisäen Kenntniß bis a»f unsere Zeiten. Heiauögfgev»n von (5 a rl v. Äi ot-t eck Ehrenausgal'e zum Gtdachtn'ssr (Z. v.Nct« t e ck's, Besorgt und crqä:-,zt Vi5 auf unsere Tas>e uon Ur. St e q er. IN Bände in GchiUertascbvn-format mit tem Portrait N 0 t t e ck' s. Preiö l2 si. Ferner sind daselbst vorrächig-Die wohl^ctroffenen Portraits von Sr. M^j. Kaiser Franz Joseph l. und vom Grafen Raochki, k. k Feldmarsch^ll, unter Glaö und (»oldr.'hme ii 1 fl. — Colonrte und einfarbige Lichtbilder von 3l> kr. b,5 ^ fl. I<» kr., dann mit dergl.'He" ^ckövbefür Ep'^u und Blmn^n. Lesepult«', Nhreutrccsscr.ldKalellderrahlllsN Ver< gol^t. Erucifirl' ...t.d.royn. Postament von 00..'^. kr. d^lO s.. Von lcht ren >sl ^lne ^ 'ondc.ö groß. Auölvahl am ^.,^l. N08 Die am Hanptplatze im Herrn Valentin Pleiweiß (vorm. Hohn schen) Hanse, Nr. TOS, mit Juli l>. I. eröffnete Specereim^^gJteirißl^ Färb-, Wein'-iiiid Delicatessen-Handlung .,"< «.^ v^ des ¦ * .f ¦¦". 9 Is)- : ' - ¦¦¦-***- ....,-•-_/_ ........ ^^ empfiehlt sich einem l)ol)en Lldel, k. k. 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Emmenthaier-, For- maselli di Sinigalia-^ , Grayer'^ Gorgonzolla -, Holländer-, Kill.cn-, Lüneburger-, Parmasan-, Pritf1* sea-, Strassburger*-i(Bfach^;iin^;!p^r^el-Käsc; Don ^Tfrf>eh: Sardinen dc Nantes tit b(eCt). 33 Ü#' fell,/ Aal - unt) Thönfis^he^'^aviar riiss.-, Hollander-Vollhäringe Ullb schönste Tafel-Sardellen; t>aitt] eC^tCUj russ. Caravanen-Pecco-, Perl- UttD Hayson-Tlice; Iteiieil franz.- Utlb Creraser-Senf; tiCtK Malagatrauben, Datteln, Smyrncr FassI- UllD Kranz-Feigen,. Görzer Maroni, franz. Obst, tDdCt) llt^ fyaxt canbtrt, in eleganten @d)ad)te(ti, befon&erö fite @efc()enfc geeignet; franz. Salat in g(dfcc: ltest•¦ 93asen , Grätzcr Chocolade ttltt Ullb ol)UC 23atlti](ta/ neue Rosinen, Ziweben lült) Weinbeeren, Granatäpfel, frtfct)LH netien, Äeis'llltb Gerste jl! QÖCll Sorten^ Stockerauer Erbsen Utlö Lin* sen, ei1)ten fi1>arfeil Weinessig, fetüfteö Provencer Tafel-, Speise- ttllt) boppcft ^elälUetteÖ Rül)«" Oel, eCl)se beste Veroneser, Gratzer,LUnjb upg Salami, beste Gratzer, Prager, Westphalingcr- tlitb St. •Danieli-SchüuJtCHPfy Kaisserfleisch- uitll.'Zuhgen; fetllfreil Mocca-,Per]-,Surinam-,Cuba-,Java- Uflb Domingo* Caffeh, Laibachei - UIlD Görzer - Zucker ilt aüeit ©Ortett, so VOXt aUll) \Mš t\\\ cnts^re^enb^ Lager bec; tor^ujfic^rieii ®op?n ' öon in= unö auölänbif^en SSBeinen, befonberö abet4 t>on: Cipro, C^lövitjc^JGnnzinger, H/öcrima - Christi, Malüga, Malvasia, Madeyra, Menescher, Mailber-ger, Muscat-, Lunel, Osner, Oedenburger, Picrolit, Rhura Jamaica, Rüster, Schmitzberger, Vöslaucr, IDei^en Ullt) l*0tl. en; Waidlinger, ed)ten Zara Maraschino- Ut fc Vaniglia- Liqueur, Schweizer Absinthe, aße ÖattUligen Tarok-, WJjist- unD Piquet-Karten, Jtebfl Zünd-Requisiten Ul\tCtl)(nltcn W^'