808 NmtMM zur Laibaclier Zeitung Rr. 99. Donnerstag dcn 1. Mi 1890. (1793) Nr. 4548. Kundmachung. Zufolge Erlasses des hohen k. l. Ministeriums deS Innern vom 8. April 1890, g. 5312, wird das Feilbalten und der Verkauf der von der Firma Warner H Comp. in Frankfurt am Main erzeugten und in dcn Verkehr gesetzten sogenannten «Sllse«Cure'Specialitäten» in allen diesländigen Apotheken hiermit verboten. Laibach am 16. April 1890. K. l. Landesregierung fiir Krain. (1706) 3—2 Nr. 5707. Kundmachung. In dem t. t. Civil «jMädchenvensionate in Wien, dessen Hauptzweck ist, Lehrerinnen für öffentliche Volksschulen und Erzieherinnen für Familien heranzubilden, kommen mit Beginn des Schuljahres 1890/91 ein Militär« Latto-Stiftplatz, zwei gräflich Nalo'sche und neun Staats-Stistplähe zur Besetzung. Auf diese Freiplähe haben bei gleicher Vorbildung und Würdigkeit zunächst die von beiden Eltern, dann die vom Vater, hernach die von der Mutter verwaisten und in Ermanglung solcher nichtverwaiste Töchter von Civil.Staats« beamten (auf dem erledigten Militär «Lotto» Stiftplahe Töchter von k. l. Officieren und Mi« litärbeamten in gleicher Reihenfolge) Anspruch. Nach dem Statute (Verordnungsblatt für den Dienstbereich des Ministeriums für Cultus und Unterricht, ausgegeben am 15. December 1875. Stück XXIV) wird zur Ausnahme in das k. f. Civil'Mädchenpensionat erfordert: kl) ein Alter zwischen 13 und 15 Jahren, b) ein gesunder und normal entwickelter Körper, c) sittliche Unbescholtenheit, ä) diejenigen Kenntnisse und jenes Maß gei» stiger Reife, welche von einer absolvierten Schülerin der sechsten Classe einer acht' classigen Volksschule zu fordern sind, e) Kenntnis der deutschen Sprache, l) Vorkenntnisse in der französischen Sprache und im Clavierspiele. Der Nachweis der Nufnahmsbedingungen a, d und c ist durch amtliche Zeugnisse, jener der Bedingungen ä, e und l durch ein für diesen Zweck an einer Staatsanstalt für Vildung von Lehrern oder Lehrerinnen zu erwerbendes Zeugnis zu erbringen (Verordnung des Ministers für Cultus und Unterricht vom 2. December 1875. Z. 19,066, Ministerial.Verorbnungsblatt Nr. 52), welches nebst den Noten über die einzelnen Schulgegenstände und der Angabe, wie weit die Vorlcnntnisfe in der französischen Sprache und im Clavierspiele reichen, daö Endurtheil auszusprcchen hat, ob der Prüfling nach Ne< fähigung und Wissen zur Aufnahme in das l, k. Civil'Mädchenpensionat sehr gut, gut, ge< genügend odcr minder genügend geeignet ist. Zur vollen Sicherstellung der Bedingung k) weiden die Zöglinge noch vor ihrem Eintritte in das Pensionat einer ärztlichen Untersuchung unter« zogen, durch deren Ergebnis die wirkliche Aufnahme bedingt ist. Die Gesuche um die Stislplätze sind längstens bis 15. Juni l. I. an die Direction des k. k. Civil« Mädchenpensiv' nates (Wien, Ioscfstädterstrahe Nr. 41) einzu« senden. Außer den oben angeführten Documen« ten müssen noch beigebracht werben: 1.) Ein legalisierter Revers*), dass die Can-didatin nach Vollendung ihrer Erziehung und nach Ablegung der Reifeprüfung durch wenigstens sechs Jahre als Erzieherin in Familien oder als Lehrerin an öffentlichen Schulen sich ve» wenden wird; 2.) ein legalisiertes Mittellosigkeitszeugnis; 3.) das letzte Nnstellungsdecret des Vaters und im Falle deS Ablebens desselben oder der Mutter zugleich die bezüglichen Todtenscheine. In dem Gesuche ist ferner die Zahl der Geschwister der Candidatin und wie viele der» selben versorgt sind, anzugeben; dann sind die Höhe der Bezüge oder der Pension deS Vaters oder der Mutter und der allfällige Erziehungs» beitrag der Candidatin, das Vermögen der Eltern oder des Kindes, endlich die Dienstzeit des Vaters bestimmt und glaubwürdig nachzuweisen. Zu spät einlangende oder nicht gehörig belegte Ge« suche können nicht berücksichtigt werden. In dem l. k. Civil-Mädchenpensionate in Wien werden zu Beginn des Schuljahres 1890/91 auch mehrere Iahlzöglinge aufgenommen. Diese haben den oben »ud a) bis k) angeführten Aufnahinsbedingungen zn entsprechen und erhalten gegen e'n jährliches Vcrpflegskostenpau-schale von achthundert (800) Gulden im Pen» sionate nebst Erziehung und Unterricht die ») Neverösermularc <ür Petenlen um Ctislplähe. ftür den stall, als mii ein Freiplay im l l. Iivil« Mädchenpenfionaie in Wien verliehen werben sollle, übernehme !ch mit Zustimmung und Genehmigung meiner nejeylichcn Vertretung (memer Vormundschaft» hiermit die Verbindlichleit, nach Vollendung meiner Erziehung und nach Ablüguny der Reifeprüfung durch rreniasten« « Jahre al« Erzieherin in Familien oder als Vehrerin nn öffentlichen Schulen mich zu verwenden und w dem stalle, al« ich vor Ecfullung dieser Verbindlichleit meinen erwühnten Vernf ausgeben sollte, die sttr mich im Pensionate aufgewendeten Verps.caSloslen im entsprechenden Bctlagc zurilclzuzahlen. Urlund dessen ,c...... > . Ä''"^ te« Zöglina« und Weneh»igung«»erllärung de, Vormunde« und der «°rm»nd schen Studentenstiftung jährlicher 100 fl.; der zehnte, vierzehnte und cinundzwanzigslc Platz der Johann Stampfl'schen StudcMcnstif-tung je jährlicher 50 fl. Zum Genufsc dieser Stiftungen sind be« rufen Studierende, beziehungsweise in der Aus. bildung Begriffene, deren Muttersprache dic deutsche ist und die zugleich Gottschccr Landes« linder sind, d. h. dem Lande Goltschec nach dem ganzen Gebietsumfange des früheren Herzog« thumes Gottschee angehören, und zwar: »,) Studierende an höheren deutschen Lehr« anstalten (Universität, Bodcncultur oder technische Hochschule :c., mit Ausnahme der theologischen Lehranstalten), li) Studierende an deutschen Mittelschulen und deutschen Lchrer-Vildungsanstlilien, c) Studierende an deutschen Forst» und Ackerbauschulen, ä) Studierende au deutschen gewerblichen Fach. schulen. Das Präsentationsrecht steht der Gesammt» Vertretung der Stadtgemeindc Gottfchee zu. 19.) Die Jakob Slaricha'sche Studenten, stiftung jährlicher 49 sl., welche nach Vollen» dung der Normalschule, aber nur durch fechs Jahre, genossen werden kann. Anspruch auf dieselbe haben Verwandle des Stifters, in deren Ermanglung Studierende aus der Pfarre Tschernembl und sodann aus dcn benachbarten Pfarren. Das Präjeutationsrccht hat dcr jeweilige Pfarrer in Tschernembl auszuüben. 20.) Der erste Platz der Domherr Georg Suftcm'schen Sludentenstiftnng jährlicher 44 fl. 56 kr., aus welche eheliche Nachkommen der Geschwister des Stifters, und zwar feiner Brüder Thomas und Jakob durch alle Grade männlicher Linie, deren Nachkommen weiblicher Linie hin« gegen u»d solche seiner Schwestern nur bis zur vierten Generation, in Ermanglung solcher ander wcilig bis zum vierten kanonischen Grade ehrlich Verwandte odcr aus dem Dorfe Aift gebürtige Studierende und schlichlich solche aus drr Pfarre Asp, Obcrgörjach und Veldes Anspruch hade». Dcr Genuss dieser Stiftung ist bei Vcr-wandten von dcr zweiten Vollsschulclassc an alls tl'ine Studienablhcilulig beschränkt, für Nicht-verwandte dauert er von dcr erslcn Gymnasial-oder Realschulclasse bis zur Absuluierung der Anstalt. Eintretendenfalls ist der Genuss Verwandten abzutreten. Das Prüscntationsrccht steht dem jeweiligen Pfarrer von Asp in Gemeinschaft mit dem Be° sitzrr des Hauses Nr 1 zu Asp zu, 21.) Die auf die Gymnasialstudicn in Lai° bach beschränkte Maria Tomc'schc Studenten« stistuna jährlicher 65 fl., worauf '""",„„<, Verwandte drr Stistcrin, in deren Er>"«"" ,, armc und fleißige Schüler dcs Laibach" nasiilms Anspruch hnbru. /umnüas'^ Das Ncrlcitiinigsrrcht stchl der M'N" > Direction in Laibnch zn. ,«„m!la'«' W-Stop beschränkte Franz Vidic'schc 2!'!"'^^ lichcr 25 fl.. zu dcr^n Grnnss in H' ^ Vrrwandtc, sodann ülicvhaupt die V" ^, mch" Stein oder Stop besuchende Schüler >>^ Nationalität berufen sind. M'alit^' Das Präsentalionsrccht hat der >" " ,,^i>, brsitzcr Anton Dckman in Laibach ""^hM» Bewerber um »incs dicser St,pc'!° ^ ,,„h ihrc mit dem Tausschrinr, dem DürMl! ,^^!?. Iinpfungszcugnissc, dann mit de» «M ^ s>e nisscn dcr letzten zwci Srmcster »>w. ^dl< das Stipendium ans dein Tilel dtt "«^„B' schaft beanspruchen, mit dem legal"' ^ bäume belegten, dic Bewerber um ou ^ ^ Stampst'schen Stipendien aber zudem >'^B dem .hrimatscheinc und dcm N"chw">e >,,^1che schcn Mllttllsprachc, Vcwcrbcr um °^ iM» Stipendium mit dem Nachweist dc: !' ^l Muttersprache docmiirnliertctt M'!"^' ^, ^ auch dic Angabe zu enthalten HM''. ^F Bittsteller odcr eincs seiner Mschw'! ^ ^. im Genusse cincs Stipendiums odcr» welligen Unterstützung sich befinden, bis zum 31. Mai lU" ^ im Wcgc der vorgesetzten Studiei'd'w ^i>, zichungswcisc Schulleitnna, hicher "" .1 Laibach nm 13. April IlM- K. I. Landcsregicrmlll für ^">"'^ ----------------------------------------.-------^, v^' (1673) 3—3 Kundmachung ^,„B-der Elisabeth Arcii» von Talv'U) W» ^ ^ stiftllnas-Illtcrcsscll-Vclthcilülla >'" Semester M"'. ^F Für das crste Scmrstcr, dcs V A, 1890 sind die Elisabeth ssr"" ^perM. Armcnstistun^Intcrcssen i„. Vc "N" g's, c lintcr dic wahrhaft brdürftlgcu ""oH^s 2 tcn Hausarmcn von Adel, wic c>"c"> ,^ ^> Thcilc untcr bloß nobiliticrtc PM°" ,^ dach zu vertheilen. „ ^ce >"! ^ Hierauf Ncstccticrcnde "olle, H O^ hohe k, t. Landcsrcgicrunss «"'l^nilei in der fürstbischöflichcn Ordinariat" binnen vier Woche" ^ einreichen. os^^bc>u"^ 3lcl DenGrsuchenn.üsscnd.eA "M„ d c solche nicht schon bei frühcrcn ^"M ^,'d. z. Sliftungsintercfscn beigebracht "0 , ?l< liegen. Auch ist die Bribringuna '' « ^^,c'° und Sitteuzeugnissc. welche "on ow ^«,,' Herren Pfarrern ausa.cstcllt »Md /^ ^^sscN. lichcn Stadtmagistrate bestätigt ,", fordcllich. «^ Laibach am 19. W"! M"^ ,. ^ Furstbischöfllche^^iMN^^, (1728) 3—2 ,, Kundmachung. ^ hie< Vom l.l. Bezirksgerichte ^ bclannt gemacht, dass zur Ergänz" ^, bücher: , . n.cl bu^st^ 1.) dcr Clltastralgemen'de ^ ^ H hs. tragung dcr bisher als den Theile berParcelle 1^/''^ dcr ^F zeichnet mit Parcclle 1058/3, '"^ ^^pal U)67/2, provisorisch bezelchncl 2.) der Catastralgememde"^^ gM' traaung der bisher als öfscntücyl ^ Wcidcparcclle Nr. 1167/2; z«j 3U ^ 3,)derCa,t,^una di-s bisher als M' ^, tcnden MühlbachcS ^. b^/<-' ^in".V 4.) dcr Catastralgemeinde AP, ,O^^ Eintragung dcs bisher "ls /1!" 153S tendcn Mühlbaches ParceNc vormittags 9 Ul,r hi"«"'«^ 'andcc^!^ dcn, wobci alle Pnsouc". " .^chtlicl'iK»? lungdcrBcsilwrrhaltn.se u/'^^>-cssc habcn. crjcheincu und F ' /Oee'g"" sowic znr Wahning ihnr ^ / ^ bringen können. ^ l,l^,cri,len ^ "^c^.!, "Dic aus Grund der l"sh ^ ' „ss d ^, verfassten Vcsitzln'gen. d''.^ Kpro^> gcnschas.cn 'o>me dic Erln >''^^lH ^z zur allgcmcincn ^instch »)'",,l,uW"^b werden für dcn Fall. a« 6 ^.ghin ' dc'" dic Richtiglcit dcr "" wcrden. die Vcrhandlun^ '' ^ selben Tage gepflogen wcroc-Lack am 10.Apr,l lg""' __________ ________________809 ____________________________________ 1. Mai 1890. Un)eiaeblatt. ^eltcltations-Versteigmlng. ^ bekannt ^em^l^"'^ ^°"'^ ^v!nK?7 ^"'"^" dcs Mathias Mgerun. , ^"""" die executive Ver-Zdra^ ^.^' der Agnes Gasparic, auch ör «?^ Briga Nr.2 g? 'ud'Ein'l'^ ?o"'f ''5 si. geschätzt ^"W ka ^ ^. Catastralgemeinde ligt?"^"mmenden Realität bewil-^ng anöden ""' Feilbietungs. Tag° dorml.. 2^- Mai 1890 bass dip ??c )°"ae augeordnet worden, b'etllna...^"d^alität bei dieser Feil-^"angH""^bem Schätzungswerte Die n" "den wird. ' wornach Anbote °" ^" 2mt""t vor gemachtem der Licit.; « ^' Vadium zu Handeu !^i" ' "'"!!?mmi,swu zu erleg", hat. und der 8tticht2 Zract ^"'"" "l der dies- K f?-.^'^'""mgejchen werden. Vlärz' iN'^ericht Gottschee. am 25sten Okli/ • St-1832- ^U(Jizvršil,,ezemljišeine c dražbe. daje na rznan'ra-n° S°dišèe v Vipavi S'Juif^0 MariJe C'g°J « S'urje Ä i7 pf »^vršilna dražba Andreju L°*ni ftlPv oi?* cenJenega zemljiäöa obsi>ne Pi, • 3 in 344 kalastralne dneva in doloèuJeta se dva dražbena ' ln «>cer prvi na dan v*akikrat j0UniJ'a 1890.- 1, letn sodišèi (1° 12t ure d°Poludne pri ?°%öe 'Spn>stavkoini da se bode to * ceniivf1 prvem röku le *a ali Pa lu^i dm? vredno»t. PH drugem I)ražW vrednosijo oddalo. J°8ebno v i,pogoji' vsled katerih je Kaudbo loo/ ponudnik dolžan, pred ne8a k^A varšèine v roke draž-a^snik i? arja Položiti, eenitveni neni so VemlJeknJi*ni izpisek raz-1ß G.kr J/egistraluri na upogled. ^Ptfla 'iH? ° -sodižèe v Vipavi dne * St. 1467. G krme zemljisfiine dražbe. aj!I1ania'. aJno sodisèe v Zalisiini Malii^^ošnjo .]aneza LevHleka jz ^ažba ,^10 dovoljuje se izvrSilna olat'iikm,fu Kastelicu in Nacelu iSnjeneRa ,;n prvi n loèujela dva dl"a*bena lllSinaa8aS-dl"aia Sbat .JUnija 18 90.1., boHleift Sodii1' d° 12- Ure dOP^"dne j: ali fey Jlšèe l)ri Prvem röku le oSgeili nSkn Cenilveno vrednosf, pri °^l0 0kuPatudipodtovrednosljo K>nohve!!; p°Koji, vsled katerihje hi Udbo lOo/ ponud»>k dolžan, pred >»If-e8a kom- varšèine v roke draž-^ik^arja položi|ij cenilveni te>strat ^emljeknjižni i/.pisek leže ***\ kr. oLna uPOKled. 28' W^«*"«0 v Zalièini ( 1492) 3—3 Nr. 2401. Executive Realitäten-Versteinerung. Vom k. l. Bezirksgerichte Gottschee wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Johann Bresa von Nltfriesach die executive Versteigerung der dem Georg und Katharina Kump von Buchberg gehörigen, gerichtlich auf 420 fl. geschätzten Realität, «ud Einlage >Z. 2 aä Buchberg vorkommend, bewilligt und hiezu zwei Feilbictungs' Tagsahungen, und zwar die erste auf den 21. Mai und die zweite auf den 2 5. Juni l. I.. jedesmal vormittags von 9 bis 12 Uhr. im Amtssitze mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfandrealität sammt Zu« gehör bei der ersten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswert, bei der zweiten aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Licitations-Bedingnisse, wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein 10proc. Vadium zu Hauben der Licitations-Commission zu erlegen hat, sowie das Schätzungs'Protokoll und der Grundbuchs-Extract können in der dies» gerichtlichen Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Gottschee. am 30sten März 1890. (1506) 3—2 St. 2735. Oklic. C. kr. deželno kot trgovsko so-dišèe v Ljubljani daje na znanje: Kmetska posojilnica Ljubljanske okolice v Ljubljani je proti Janezu fikerjancu menièno tožbo de praes. 22. marca 1890, št. 2393, za 50 gold. pri tern sodišèi vložila. Ker je toženi umrl in ker temu sodišèu ni znano, kdo so njegovi pravni nasledniki, se jim je na njihovo škodo in njihove troške za lo pravdno reè odvelnik dr. Franc Munda v Ljubljani skrbnikom po.slavil in se mu plaèilno povelje z dne 25. marca 1890, Ste-vilka 2393, izroèi. To se jim v to svrho naznanja, da si bodo mogli v pravem èasu druzega zastopnika izvoliti in temu sodišèu naznanili ali pa postavljenemu skrbniku vse pripomoèke za svojo obrano zoper tožbo izroèiti, ker bi se sicer le s postavljenim skrbnikom razpravljalo in na podlogi te razprave spoznalo, kar je pravo. V Ljubljani dne 5. aprila 1890. (1596) 3-2 St. 1651. Oklic S izvršilne zemljišèine dražbe. C. kr. okrajno sodišèe v Loži naznanja : Na prošnjo Ivane Baudek iz Sve-tega Vida dovoljuje se izvršilna dražba Janezu .fakopinu lastnega, sodno na 2223 gold. 90 kr. cenjenega zemljišèa vložna st. 6 katastralne obèine Ravne. Za to se doloè-ujeta dva dražbena röka, in sicer prvi na dan 24. m a j a in drugi na dan 30. junija 1890. ]., vsakikrat od 9. do 12. ure dopoludne, pri tern sodišèi a pristavkom, da se bode to zemljišèe pri prvem röku le za ali èez cenitveno vrednosf, pri drugem röku pa ludi pod to vrednostjo oddalo. Dražbeni pogoji, vsled katerih je posebno vsak ponudnik dolžan, pred ponudbo 10°/o varšèine v roke draž-benega komisarja položiti, cenitveni zapisnik in zemljeknjižni izpisek Iež6 v registraturi na upogled. C. kr. okrajno sodišèe v Loži dne 13. marca 1890. (1566) 3—2 Nr. 1092. Zweite executive Fcilbietung. In der Executionssache des Herrn Dr. Julius v. Wurzbach in Litlai gegen Josef Ravnikar von Matca ist infolge hiergerichtlichm Bescheides vom 15. November 1889. Z. 3181, ob der Realität Einlage Z. 75 der Catastralgemeinde Dobouz zur ersten Feilbietungs-Tagsatzung kein Kauflustiger erschienen, daher am 16. Mai 1890 vormittags von 11 bis 12 Uhr mit dem vorigen Anhange zur zweiten (letzten) Feilbietungs-Tagsatzung geschritten wird, wobei die Veräußerung auch unter dem Schätzungswerte per 3178 fl. stattfindet. K. k. Bezirksgericht Ratschach, am 11. April 1890. (1765) 3—3 St. 9347. Razglas. C. kr. za mesto deleg. okrajno so-dišèe v Ljubljani naznani, da je slavno c kr deželno sodišèe v Ljubljani se sklepom 19. aprila 1890, fit. 2892; Jožeta Seliškarja iz Podutika št. 29 kot zapravljivca proglasila in se je taistemu Gašper Bizjan iz Podulika kuralorjem postavil. V Ljubljani dne 23. aprila 1890. (1579) 3—2 St. 1154. Oklic. V eksekuciji Janeza Janše iz Dovjega proti ml. Janezu Lavtižarju iz Mojstrane St. 43 (po svoji varuhinji Urši Lavtižar) zaradi 105 gold, s pr. dovoljuje se izvršilna dražba eksekutu lastnega, sodno na 2000 gold, cenjenega posestva pod vložno št. 124 katastralne obèine Dovje (brez pri-tiklin), in se za njo odredita dva r6ka, prvi na 17. maja in drugi na 17. junija 1890, vsakikrat od 11. do 12. ure dopoludne, pri tern sodišèi s pristavkom, da se bode to posestvo o prvem röku le za ali nad cenjeno vrednostjo, o dru-zem r6ku pa tudi pod njo oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiške knjige ostanejo pri so-dišèi na upogled. C. kr. okrajno sodišèe v Kranjski Gori dnel2. aprila 1890.__________ ~7^yšZ2 St. 2584 in 2590. Oklic. Vsled tozeb: 1.) Franceta Lesarja iz Zapotoka St. 13 PI0ti Simonu Prijatelju iz Zapotoka, Juriju Stupici iz Brež, Jarneju Arkotu iz Sodražice, varovancem Mihe Cvara, Marjeti Cvar iz Zapotoka, se-stram' Janeza Požarja in materi Neži Požar zaradi pripo/.nanja zastarelosli terjatev 60 gold., 104 gold., 226 gold., 40 gold., 60 gold., 50 gold., 17 gold. 45 kr., 280 gold, in vzdrževanjskega namestka s pr.; 2.) Jožefa Tisova iz Podlabora st. 10 proli Jožefu Heglerju iz Pod-tiskavca zaradi plaèila 197 gold, s prip. doloèil se je narok v sumarno razpravo na 24. maja 18 90 1. ob 9. uri dopoludne ter vroèile tožbe radi nepoznatega bivališèa tožencev in njihovih naslednikov ad 1.) Janezu Kozini iz Zapotoka, ad 2) Antonu Orazmu iz Tržièa. To se jim V to svrho naznanja, da si bodo mogli v pravem èasu druzega zastopnika izvoliti in temu sodisèu naznaniti ali pa postavljenemu skrbniku vse pripomoèke za svojo obrano zoper tožbo izroèiti, ker bi se sicer le s postavljenim skrbnikom razpravljalo in na podlogi te razprave spoznalo, kar je pravo. C. kr. okrajno sodišèe v Ribnici dne 29. marca 1890. (1439) 3—3 Nr. 6840. Curatorsbestellung. Der Barbara Mesec, verehel. Kavii (" von Unterloitsch, respective drreu un» bekannten Erben und Rechtsnachfolgern, wird Herr Karl Puppis von Oberloitsch zum Curator a6 acwm bestellt und demselben der diesgerichtliche Grundbuchs, bescheid vom 20. Mai 1889, Z. 3707, zugefertigt. K. k. Bezirksgericht Loitsch. am 6ten Februar 1890. (1764) 3—3 Nr. 8732. Erinnerung. Vom l. t. städt. - beleg. Bezirksgerichte Laibach wird den unbekannten Eibrn und Rechtsnachfolgern des verstorbenen I. L. Iaschle in Trifail hiermit erinnert: Es sei ihnen über die Klage des A.Zeschko in Laibach (durch Dr. Sajovic) 66 pras8. 4. März 1890. Z. 5340, pcto. 27 st. 50 kr. s. Anh. Herr Dr. Anton Ritter v. Schoeppl-Sonnwalden, Advocat in Laibach, zum Actscurator bestellt und diesem die obcitierte Klage, worüber die mündliche Bagatellverhandlung auf den ! 8. Mai 1690 vormittags 8 Uhr Hiergerichts angeordnet worden ist, behändigt worden. K. l. städt.«beleg. Bezirksgericht Lai< bach, am 18. April 1890. (1754) 3—3 Nr. 8204. Bekanntmachnng. Vom k. k. städt.-beleg. Bezirksgerichte Laibach wird den unbekannten Erben und Rechtsnachfolgern nach der im Jahre 1888 zu Laibach verstorbenen Wilhelmine von Gapp bekannt gegeben: Es habe Franz Elorsin in Tscher-moschniß (durch Dr. Karl Slanc in Ru« dolfswert) wider den Verlass der im Jahre 1888 zu Laibach verstorbmen Wilhelmine von Gapp die Klage ci6 prae«. 9. April 1890. Z. 8204. pc.,0. 21 fl. 63 kr. und 6 fl. 9 kr. f. A. Hiergerichts eingebracht, worüber dem geklagten Verlas« Herr Dr. Franz Munda. Advocat in Laibach, zum Nctscurator bestellt und zur mündlichen Verhandlung im Bagatell-verfahren die Tagsatzung auf den 8. Mai 1890 vormittags 6 Uhr Hiergerichts anberaumt worden sei. Laibach am 11. April 1890. ^(1406) 3—2 Nr. 2348. Executive Realitäten- Versteigerung. Vom k. k. Landesgerichte Laibach wirb bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen drs Vincenz Dolschein als Crssionär des Dr. Pitamic zur Einbringung seiner Forderungen per 509 fl., 764 fl. und 77 fl. 28 kr. s. A. die executive Versteigerung der dem Josef Sirca gehörigen, im Gerichtsbezirke Wip> pach liegenden, gerichtlich auf 15.925 fl. geschätzten, in der Landtafel Einlage« Nr. 1269 eingetragenen Rmlität (Abram-sperg'sche Gilt, auch Hof Stlnja gmaimt) bewilligt, und es seien hiezu zwei Feil-bietungs-Tagsatzungen auf den 1 9. Mai und den 16. Juni 1690. jedesmal vormittags um 10 Uhr, bei diesem k. k. Landesgerichle mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfand» realität bei der ersten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswert, bei der zweiten aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die LicitalionSbedingnisse. wornach insbesondere jeder Licitaut vor gemachtem Anbote ein lOproc. Vadium zu Handen der Licitationscommission zu erlegen hat, sowie das Schätzungsprotokoll und der Landtafel-Auszug können in der dieL-gerichtlichen Registratur eingesehen w rden. Laibach am 29. März 1890. Laibachcr Zeitung Nr. 99. 810 1. Mai 1890^ •I linger Mann beider Landessprachen mächtig, im Rechnungsfache versiert, mit Kenntnis der doppelten Buchführung (französische und italien. Doppik), praktisch jedoch in diesem Fache noch nirgends thätig gewesen, mit guter Handschrift, sucht Stellung. — Gefällige Offerte unter „Buohführung" an die Administration der erbeten. (USO) 3—2 Täglich frlsohgestoohene Spargel 5 Kilo franco gegen Postnachnahme um 3 fl. (1653) 6—5 versendet Jos. Stiegler Gutsverwalter, St. Peter bei Oörz. Himbeersaft aus den bekannt besten krainischen Gebirgs- Himbeeren 1889er Preisung in garantiert reinster Naturware ohne jedweden Zusatz, nur mit feinster Raffinade verkocht: in Flaschen a »/» Kilo 40 kr. » » a I > 70 » (862) 8 zu haben in der Landscliafls - Apothete n MariaMlf des Ludwig Groetschel in Laibach, Rath hausplatz Nr. 11. feiner Wabenhonig das Kilo 70 kr.; von 1 Kilo aufwärts auch per Post. — Für Blenenzüohter echter garantierter Futterhonig in Zinnbüchsen zu 5 Kilo, das Kilo zu 60 kr. (Büchse 30 kr.), wird gegen Vorauszahlung oder gegen Nachnahme per Post versendet. Oroslav Dolenec Wachszleher (1721) 10—3 Waohs- und Honig-Handlung. Oic ISelhstimfe, treuer iUat&gelier für [cue Ungtüdlityen, tic in ftelflc Ubier Ougtntfleitjoljnljntcn ficjj gcfd?»a$t fü&Un. (L3 lese «8 au* Oeber, ter an Wereofttät, ^etjriopfen, !ßetbauung8bef(^U)erben, fiämort^oibett leibet, feine anfritfctifle söele^rung b^Ift iäbrlif^ ticlen Tansenden znrGcsnnd- ao heit liub Kraft, C^eflcn öinfenbunfl »on '7' 1 «Snlbcn eber Jln^nabmc »u bc^icöcn »on I »r. med, L. ErnM, $omi>etflt$, Wien, ~> Giselastrasse Nr. II. — äßirb in ffoutoert terf(J)icffcii übersätest. iC" Weinverkauf. Gut Bogaèevo bei Stadt Kreutz (Kroatien) hat gute. klare Naturweine, Jahrgang 1887. 1888. 1889, circa 200 hl welsse und Sohillerwelne, wie 30 hl aohwarze "Weine von 14 bis 16 fl. zu verkaufen aus bekannter Kalniker Weingegend. — Anfragou : Gutsverwaltung Boga-èevo bei Kreutz (Kroatien), letzte Post St. Peter-Orehoveo. (1730) 3—3 Restauration im Hotel Elefant vom 1. Mai ab Klein - Schwechater und Puntigamer Märzenbier. (1776) 6—1 Endesgefertigter bietet (»794) 3-1 zum Verkauf 600 bis 700 Hekloliter alte weisse, rothe und rothschiller Eigenbau-Weine. Die näheren Auskünfte ertheile mündlich oder schriftlich. Franjo Solarièek, Advokat Virovitica (Slavonien). Das Comptoir des (1797) 3-1 Joh. Lininger befindet sich von heute an im eigenen Hause Römerstrasse Nr. 6. Jalousien (Patent mit ungenühten Gartenbändern), Holz-Rouleaux f. ^ft^ A Schattendecken für Ge- Joh. Sohuberth: Wien, Ottakring, Schuliertgaage. Niederlage: Wien, IV., Favoritenstrasse 3. (1623) 5—4 Mehrere Hundert Eimer alten fiseller-Wein sind zu verkaufen. Anzufragen bei licoiiliardt del CJott in Rann. (1773) 3—2 [\v ol*" lKMjm (couservierender Holzanstricli); schwarzer, schnell trocknender Ei*en" laok<; faebgemässe billigste Ausführung von Holzcement-Dächern und ('JOO) 10-9 Eindeckungen mit Dachpappe unter Garantie für Haltbarkeit, sowie einschlägige Reparaturen und Erhaltu"(Js' arbeiten (Anstriche) und auch Lieferung aller zugehörigen Materiali«''1- 3?aAa.l Hiller dc Cc Wien, IV., Favoritenstrasse 20. —= Fabrik: «RUM um OEItlRCiJE. S^ M Zu gütiger Beachtung! II ^Qg s>er achtungsvoll Unler/ftichnele erlaubt, sich hiermit ^X (SM die ergebene Anzeige, dass er mit 1. M!oi d. -T- Äy o)S^ wieder die -vJ § Restauration § i im Hotel Elefant | ^)jä übernimmt., und wird es sein eifrigstes Beslrobcti snin, Mß/ J^P den Anforderungen der hochgeehrten (Jiislo nufs beste ^w ^fr-< zu entsprechen. to/m pfcß' Um gütige erneute Zuwendung des früher in so VgP J&2 reichem Masse besessenen Vertrauens und um rocht O^ fojB zahlreichen Besuch bittend H^y J^ ergebenst ^^ mj) (1774)3-2 Johann Hafner. W ttel-lialiny'8 k'tlan^en-^xtl'act: ein seit Jahren in Civil- «nd Militärspitälern erprobtes «nd bewährte Mittel, ärztlich empfohlen aeaen Gicht unt» Ithenm»»' Nervenschmerzen jeder «rt, bei «lefichtssch»,erz, ^achiaS, Krenzs<<1«"'""' Muslelschwäche, Iittern, Schmerze« in verheilte» Wnnden lt. Dient als Einreibnnss. .,lls, si^«?^^A», («rüil cinl.alli.-rl) I st ? ^^'«..ett'""' '''^MM^M^"^/ßWM" kerer Sorte (rusa «lül'allirrl) filr t^icht, "">^^„s 2D^ Lähmnnneu I sl. 20 lr.. p.r Pust fiir l ^ "' >M- Nnr ccht mit nebenstehender Sch'ch'""^ "MV ^^3 ^8 " 5cntlal-Vcrselld„»nö-Dep9t sllr dlc Provillzc»: d.ö 1ullU8 «6l-l)2tlny, ilttllblNl, Kaiserstrastc ?.l und ^ DepNtS serotl bei dc» Herren Apoll'.^rn! sür Unilmch: «, Tvoboda. <^.!d, Piccol'. Ub>'!d "^ ^zuN't' W, Mayr. i,', Groelschel; fcr»c> Depc>ls iü (filli: I, Kuvss'schmisd. «"'imbachi« ^^',, f»,l . >', Gmeiner, <». Pvodam. M, Mizz.iu, D,.,a, : ssrltsach: ?l, Nurpsll! WmUnd: (i, ^<^'",',. St.^.V,' W, Tki,r!Nv,,ld. P, Bir„b»cher. ><, Ki'ii'cltcr, Ä, clgger! Mubolsilwert: 'A, v, «-«"dovic, ,,.^^.^^,1^ ?l. Nelchcl! Ta»v««!: 3, Siegl; Trieft: C. ^ansüi. ?l. Süllina, V, «'iasolello, ^s^trntw"' e»l'»>a, '^, Piciibiü!. M !)tav,,siui. Villa,,,: st. Ccho!,. Dr, ^" I, Blaicl; Völltrmarl«: ^ Iodst. ^^^M Druct und Aerlass von Jg. von iil«i,lmal»r K ssed, Vamberg.