Pri„««eratto»» - Preis«: Kür Laibach: •an$itortfl . . 8 fl. 40 Ir. H-lbtwrig . . 4 „ 20 „ SJ ttttljäbrig . 3 „ 10 „ Meuatlich ... — , 70 , Mit der Post Ganzjiibrig...........13 fl. HalbtSdrig............ 6 , »intelläerig...........3 , Kür Zustellung in« Hau« «torteti 26 tr., monotl. 9 kr. •inttlnt Wummern 6 k. Laibacher TJ Nr. 290. [agblatt. «nonyme Mitteilungen werden nicht berüSfichtigt; Manuskripte nicht »urückgesendet. Dienstag, 18. Dezember 1877. — Morgen: NemefiuS. N«»,ett«i,: vabnhosgaffe Nr. 16. Er-rdttt««s-L Auserate»-vureau: «»ngreßplatz Nr. 2 (Buch. Handlung von Jg. v. Klein-mayr k Ked. Bamberg.) JusertionSvreise: Für die einspaltige Petit,eile i 4 kr , bei »lebetboltet Sin» Wallung i 3 v Anzeigen bi« 5 Zeil«^» M^, *> #•* I ®ei grSßeren JnsertztmMi^^ öfterer Einschaltung v / dbenber Rabatt.'" $üt complicierten Batz befiH« bete Bergütung. 10. Jahrgang Umkehr. Mac Mahon hat sich eine« besseren besonnen, seine Umkehr ist eine vollständige, er bildete ein republikanisches Kabinett und gab der Deputierten, lummer in feierlicher Form die Zusage, da» republi. Ionische Sistem achten zu wollen. Die Gewalt vom 16. Mai 1877 ist gebrochen. Der Präsident der französischen Republik anerkannte die republi-jonischen Institutionen und alle jene Grundsätze, worauf diksr Regierungsform ruht, er konstatierte die Mtnisterverantwortlichkeit, er beugte sich vor der Souveränetät de« Bolkswlllens, er söhnte stch in zwölfter Stunde mit Frankreich au«. Mac Mahon scheint erkannt zu haben, daß er von den reaktionären Parteien, in erster Linie von den Protektoren de« Wunderschwindrl« und Anhängern de» Imperialismus, nur als Werkzeug zur Verwirklichung reaktionärer Pläne benützt werden wollte. Mac Mahon soll fich sogar offen dahin geäußert haben, daß er weder für den Grafen von Eharnbord noch für den Grafen von Paris, noch für Louis den Vierten schwärme. Das neue Ministerium ist mit Gewalten au», gestattet, wie keine« seiner Vorgänger, vor allem anderen wird daS neue Kabinett für eine würdige Vertretung Frankreichs bei den fremden Mächten sorgen. Man hält Umfrage, welche Einflüsse sich denn in zwölfter Stunde Geltung verschafften, um diese Umkehr herbeiführen zu helfen ? Die „Jnd6p. Beige" will wissen, Mac Mahon habe deshalb feine Widerstandrpolitik aufgegeben, well er in Erfahrung brachte, Deutschland würde für den Fall einer Kammerauflösung und bet vcryangung des Belagerungszustandes feine Truppen an der Nordost. grenze verdoppeln und England seinen Botschafter abberufen. Andererseits dürfte Mac Mahon von der Besorgnis erfaßt worden fein, die ChaffepotS könnten ohne feine Ordre von selbst losgehen und den Bürgerkrieg entzünden. Frankreich kann sich die schnelle Umkehr Mac Mahon» nicht vollständig erklären, e« wittert In-triguen vonseite der Regierung, um vonfeite bet Kammer das Budget bewilligt zu erhalten; Frank-reich steht noch immer das monarchisch-klerikale Gespenst vor sich und fordert mit Recht Garantien, um nicht wieder hinter« Licht geführt zu werden; die Nation fordert da« Absterben der monarchisch-klerikalen Reaktion. , Das Damoklesschwert, ba« über dem Haupte Frankreich- schwebte, ist beseitigt, die »rlsts ist vor. läufig vorüber, es winkt ein friedenbringender Geist Frankreich zu, der eine Umkehr des gesunden Re-gierungSsistemS, eine Rückkehr zur Wiedererstarkung der volkswirthschaftlichen Lage hoffen läßt. Der Präsident der Republik möge die Gespenster der Reaction nie und nimmer wachrufen, er kündige den Monarchisten und den Römlingen, die seinen Präsidentenstuhl nicht gestützt und geschützt, sondern wankend gemacht haben, seine Freundschaft, er möge e« ehrlich mit der Republik meinen, und er wird Freude an der Wiebergeburt de« freien Frankreich« erleben. In der Wahl Waddingkon», eines stanten. ium Minist»- l>.» ««ußeri«, erblickt-______________ reich eine sichere Garantie gegenüber' detz «ttätal« vonseite de« Vatikan«. Mac Mahon brachte durch ftiee •Wtekthi t*r französischen Nation ein großes Opfern. MvK er in den Segnungen, die der französischer! Republik au« diesem Opfer erblühen werden, verdienten Lohn finden! Frankreich wird die Umkehr feine« „Der« lernen Sohnes" mit lautem Jubel begrüßen. Vom Kriegsschauplätze. Oesterreichische Offiziere sind Heuer nur sehr wenige in serbische Dienste getreten, dagegen eine Menge preußischer. Im Laufe der letzten Woche haben Über 240 Preußen serbische Dienste genommen. Aus verläßlicher Quelle verlautet, daß gemäß btt serbisch-russisch-rurnänlschen Convention die Ru -mänen nach der Einnahme von Widdin ihre Cffcriftroction einstellen und daß bloS daS serbisch« russische Corps gegen Sophia und Adrianopel rücken wird. In Plewna wurde nicht ein einziger ruf« sischer und rumänischer Soldat als Gefangener vorgefunden. Die türkischen Verwundeten werden auf den verschiedenen russisch-rumänischen Ambulanzen gepflegt. Die Pflege Osman Pascha'« wurde dem Leibarzte des Zaren anvertraut. Ieuilleto«. Die Herrin von Kirdy. Roman »on Cb. Wagner. (Fortsetzung.) Die Zimmer waren schnell durchsucht, doch ohne Erfolg. Als der Offizier den Vorhang zurückschlug, welcher die Thür zu dem Treppenraume verdeckte, und mit dem Licht an da« Schloß leuchtete, bemerkte er an dem mit Staub bedeckten Drücker frische Fingerspuren, bei deren Entdeckung sein Ge-sicht ernster wurde. Es war offenbar, daß jemand kürzlich durch diese Thür gegangen war, und der Offizier begann der Geschichte des lahmen Smilh, die er bisher bezweifelt hatte, Glauben zu schenken. Er trat in den Treppenraum und untersuchte die Fußspuren, welche ihn, indem er dieselben verfolgte, hinab zu dem Privateingang führten. ES drängte sich dem Offizier die Ueberzeugung auf, daß die Herrin diese« Hauses wirklich mit einem Verbrecher verheiratet und daß dieser bei der nahenden Gefahr durch diesen Eingang geflohen war. Er öffnete die Thür und sah hinaus. Keiner von feinen Leuten war auf dieser Seite. Jetzt zweifelte er nicht mehr, daß Buonarotti durch diese Thür entkommen war. „Da« ist eine schlimme Geschichte," murmelte er. „ES unterliegt keinem Zweifel, daß der Mann geflohen ist, und Flucht zu dieser Zeit sieht allerdings verdächtig aus." Der alte Delaneh sah den Offizier ängstlich und bekümmert an. „Sie meinen also, daß es wahr ist?" fragte er. „O meine arme, arme Lady!" „Wenn er unschuldig ist, würde er nicht fliehen; wie sollte er wissen, daß wir ihn suchen?" bemerkte der Offizier. „Es wird mir schwer, meine Hand gegen Cheverton» zu erheben, Mr. Delaneh, denn Lord Cheverton war meine» Vater» Wohlthäter; aber die Pflicht gebietet mir, alles aufzubitten, um den Mann zu finden. Ich will zunächst die übrigen Theile des Hause» durchsuchen." Er verschloß die Thür und ging zurück in Lady Helenen» Wohnzimmer. „Er ist nicht hier," sagte er kurz; „wir müssen weiter suchen." Nach sorgfältiger aber vergeblicher Durchsuchung des Hauses verließ der Offizier mit seinen Leuten und dem lahmen Smith dasselbe, um im Park und in der Umgegend die Untersuchung sortzusetzen. „Wenn Ihre Angaben richtig find," sagte der Offizier zu dem lahmen Smith, „so läßt fich mit Bestimmtheit annehmen, daß Buonarotti vor mehreren Stunden entflohen ist — sobald er dar Ber-schwinden deö todtgeglaubten Körper» entdeckte, und da» wird mit Anbruch der Nacht geschehen sein, o(8 er hingegangen Ist, um die Leiche zu begraben. Er Ist gewiß beritten und wird seinen Weg nach Dublin oder Watersord genommen haben." .Dann sollten Sie sogleich nach Wicklow senden, um nach allen Richtungen telegrafieren zu lassen,* entgegnete ungeduldig Smith ; „es sei denn, daß Sie besser zu fahren glauben, wenn Sie ihn entkommen lassen." Auf diese neue Beleidigung antwortete der Offizier dadurch, daß er einen Mann nach Wicklow schickte mit dem Aufträge, über die Erfolglosigkeit der Mission zu berichten und da« Telegrafieren nach allen Plätzen, wohin der Flüchtling sich gewandt haben könnte, zu veranlassen. Sodann beorderte er zwei Mann, die beiden Ausgänge aus dem Thal zu besetzen, um die Flucht Politische Rundschau. Laibach, 18. Dezember. Inland. Wie die „MontagS-Revue" er-fährt, Hai die Hohe Pforte in einer Note an die europäischen ffubinette angezeigt, daß sie eventuell in die Lage kommen könnte, die guten Dienste derselben in Anspruch zu nehmen. Die öffentliche Meinung hm daraus die Mediation gemacht. Mil Unrecht; denn nicht nur, daß die Pforte eine solche noch nicht angerasen hat, ist auch die Bast« für dieselbe in keiner Weise gegeben, insolange man sich in Konstantinopel nicht zu einem Zurückgehen unter die Koi'ferenzbeschlüsse bequemt, wie es sich als Konsequenz der Ereignisse auf dem Kriegsschauplätze herauesteUt. England selbst hält die von der Türkei angebo ent G.undlage für ungenügend. Die Haltung der österreichisch, ungarischen Monarchie erleidet durch die neuesten Ereignisse keinerlei Veränderung, insbesondere liegt für ste nicht die allergeringste Veranlassung zu militärischen Maßregeln irgend welcher Art vor, wie in den letzten Tagen wieder ganz grundlos kolportiert wurde. Die •v-JJii»* b#e, M»rreichiichen Politik sind »nverrückt, und ’—'iU ihrer Geltevomachuuq hat sich die Nvlywendig« keil militärischer Diepofitiontn nicht ergeben und ^pir^.iwl’yifch vermieden bleiben. t t ,S Der AuSglrichsauSichuß de« Abgeordnetenhauses ha> das Einfuhrungsgesetz zum Zolltarif bk-schloffen. Die .MontagS Revue" theilt mit, daß das Gesttz über die garantierten Bahnen die kaiserliche Sanktion erhalten hat. Der ungarische Reichstag hat das Gesetz über das Ausgleichs-Provisorium angenommen. AnSland. In Londoner Kreisen verlautet, daß Oesterreich fich gegen eine gemeinsame Mediation und gegen eine dieserhalb abzuhaltende Konferenz der Garantiemächte erklärt. Indessen finden zwischen Oesterreich und England Verhandlungen statt, weshalb Graf Beust, welcher auf Urlaub gehen wollte, Auftrag erhielt, in London zu bleiben. Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Berlin: „Frankreich, England, vielleicht auch Italien würden da« Gesuch der Pforte acceptieren, wodurch Oesterreich und Deutschland genöthigtwären, mitzugehen. Andererseits wird gemeldet, beide Mächte würden die Mediation ablehnend Dierumänische Kammer hat die Berathung über den Gesetzentwurf betreffs der Militär-Pensionen begonnen. Es ist noch nicht entschieden, ob ein 2 heil der rumänischen Armee den Russen über den Balkan folgen werde. Buonarotti's, fall« ste nicht schon bewerkstelligt sein sollte, zu verhindern. Es blieben ihm nttt noch drei Mann, außer dem lahmen Smith, zur Verfügung. Mit diesen durchstreifte er den Park in allen Richtungen. Als fie an die Stelle kamen, wo Buonarotti und Sm th diesen Morgen sich getroffen hatten, erzählte dieser von neuem ausführlich den ganzen Hergang der Sache: wie er Gentleman Bob erkannt, wie fie zusammen gekämpft, wie jener ihn niedergeschlagen und wie er etwa eine Stunde später zur Besinnung gekommen und sich in einem Loch, welche« er den Polizisten zeigte, mit Laub bedeckt gesunden hatte; wie er bann an dem nahen Bach seine Wunden ge-waschen und schließlich in da« Dorf gegangen war, wo er im Gasthofe sich ein Pferd gemiethet halte «no nach Wicklow geritten war, um den Vorfall zut Anzeige zu bringen und die Verhaftung de« Gentlemun« Bob zu veranlassen. Seine Erzählung trug das Gepräge der Wahr« heit, und seine Wunden sowie da« Zutreffen der bezeichnten Oertlichkeiten, der offen zutage tretende Rachedurst und der Etstr de« lahmen Smith, sich dir au«gesetzte Belohnung zu verdienen, legten da« sprechendste Zeugni« für dieselbe ab. Da« serbische Amtsblatt veröffentlicht da« Armee-EinquartierungSgesetz und eine Verfügung, wonach jeder Serbe, ohne Unterschied des Alters, zum Kriegsdienste verpflichtet ist. Die italienischen Minister werden bi« zur vollendeten Bildung des neuen Kabinetts im Amte verbleiben. Depretis bemerkte: er vertraue auf die Kammer, daß sie das Budget zu Ende beralhen werde, indem ste ihren Voten einen blo« administrativen Charakter beilegen werde. Zur Tagesgeschichte. — D i e Volksversammlung in Budapest. Herr v. TiSza soll versprochen haben, die Deputation jener Volksversammlung, welche Bit in unserem gestrigen Blatte mitgetheilie Resolution angenommen hat, zu empfangen, verweigerte aber den Empfang, weil sich vor dem Minister» palaiS an 5000 Personen ansammelten und lärmten. Infolge der Weigerung wurde der Lärm noch heftiger. Ber-hovay harangnierle die Masse unter den Rufen: „Zu den Waffen gegen Rußland, nieder mit Tisza 1" Nachdem sich Herr v. Tisza entfernt hatte, wurden faustgroße Steine gegen daS Ministerpalais geschleudert, Fensteischeiben ein-geschlagen und eine Katzenmusik executiert. Aus Befehl deS MinisterialratheS Jekelfalufsy schritt die berittene Polizei mit blanker Masse ein, und rückten 200 Mann Infanterie mit ausgepflanztem Bajonett an. Die Menge ergriff daraus nie' 9in*t, ebne haß Verwundungen vorkamen Mehrfache Verhaftungen erfolgten Vor dem Lokale be8 liberalen Klubs machte die flüchtende Menge Halt. Berhovay haran-guifrte dieselbe abermal«, woraus der liberalen Partei unter Eiuwersen der Fenster eine Katzenmusik dargebracht wurde. Die Volksversammlung hat unter großartiger Betheiligung der Bevölkerung staitgefunden. Es sprachen fielst) und Eötvös, besonder« die RedeEötvös' brachte eine zündende Wirkung hervor. Redner verglich den Kampf der Türkei mit dem «ampf Ungarns im Jahre 1848. Der Unterschied sei nur der, daß der damalige Andrassh Metternich hieß, während der jetzige Metternich Andrafly heißt. Eötvös sagte ferner: „Wir erklären feierlich, daß wir Andraffy nicht als ungarischen Staatsmann anerkennen und daß die ungarische Regierungspartei nicht die ungarische Ration vertritt." Hierauf erklang aus taufend Kehlen der Ruf: „Wus zu den Waffen! Der König führe uns in den Krieg I ES l'de der *6nig 1* Legen »udrassy herrscht einstimmig Mißbilligung. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. — (Statthalter Ritter von Widmann) lammt Familie ist mit dem heutigen Triester Schnellzuge um 10 Uhr 55 Minuten von Laibach nach Wien abgereist. Zur Bbschiedsbegrüßung fanden sich auf tem Perron deS Südbahuhofes ein: Bürgermeister RR Laschan, Landeshauptmann Dr. Ritter v. Haltenegg«, Fürstbischof Dr. Po» gnior, fämmtliche Räche der Landesregierung, Dr. Ritter v. Schöppl an der Spitze derselben, LandeSgerichtspräsi-deni Gert scher, Staatsanwalt Oberlandesgerichtsrath P e r s ch e und nahezu der gesummte in Laibach domicilie» rende Adel. Der Abschied trug den Charakter der Herzlichkeit. — (Au« dem nationalen Lager.) Wir erhalten aus Mariathal bei Littai eine Korrespondenz, deren Inhalt, den wir nachfolgend miilhetlen, nahezu unglaublich klingt und, falls derselbe sich bestätigt, Zeugnis gibt, welch Der Park und Garten waren durchstreift, aber Buonarotti war nirgend- zu finden. Smith fluchte und schimpfte. Seine Wuth steigerte sich in demselben Maße, wie die Aussicht auf die erstrebte Belohnung schwand. „6c ist un« entwilcht," sagte der Offizier. «Er ist nicht im Hause, nicht im Park, und wird auch nicht im Dorfe fein? „Er ist viel zu schlau und rasch entschlossen," entgegntte Smith. „Wir hätten un« viel mehr beeilen sollen. Ich habe e« gleich gesagt, daß wir zu spül kommen würden. Ich kenne ihn, den Gentleman Bob." „68 bleibt un» nur noch die Aussicht, daß er von den ausgestellten Posten an der Straße angehalten worden ist, wenn er nicht schon vorher da« Thal verlassen hat. Wir wollen zunächst den Posten am nördlichen AuSgange ablöien, den am südlichen können wir auf dem Heimwege mitnehmen." Sie verließen das Grundstück und ritten auf der Straße dem nördlichen AuSgange au« dem Thale zu. An einer Stelle, wo die Straße sich durch eine schmale Felsschlucht wand, fanden ste den ausgestellten Posten zusammengehockt auf dem Pferde sitzen. goldene Früchte das im nationalen Lager gepflegte Hetz« fiflern trägt: An Sonntagen versammeln sich gewöhnlich die Genieinde-AnSschtiffe beim Gemeindevorsteher, um die Ge* meinde.Angelegenheiten zu berathen und hierüber Beschlüsse zu fassen. Bei diesen Besprechungen darf der „Uiitrrkratner" nicht fehlen, auf der Tagesordnung stehen nebst Gemeinde-Angelegenheiten auch die „hohe" Politik und die von den nationalen Blättern dem Landvolke eingedrillten Vorträge über den Haß gegen die „RemSlutarjt.* Die Senatoren von Mariathal erblicken in jedem Deutfchen einen offenen Feind, einen Heiden, fo wurde eS in den nationalen Blättern gelehrt und von den Kanzeln gepredigt. Eben waren die Väter der Gemeinde versammelt, als ein Herr mit zwei Mädchen in die nämliche Stube eintrat, sich bei einem abgesonderten Tische niederließ und mit beiden Mädchen in beut|*er Sprache cvnversierte. Die Väter der Gemeinde halten bereits zu tief ins Blas geguckt und forderten das Haupt der Kommune auf, er möge die .uemskutarifche" Gesellschaft adschaffen. Der fremde „deutsche" Gast wie« das unberechtigte Einschreiten des Bcmeindevorstandes in energischer Weise zurück und bedauerte, daß das sonst so gutmllthige Landvolk von nationalen Hetzern und falschen Evangelisten sich Sand in iit Augen streuen läßt. — (Leiitenfeier in RadmannSdors.) Samstag den 15. d. mit dem Abendzuge der Rudolfsbahn begab sich der Inhaber der Leichenbestattungsanftalt Do -beriet mit der eingesargten Leiche des in Wien verstorbenen kiainischen GuisdesitzrrS und ReichSratbSabgeordneten Hyacinth Strafen von Thurn-Balsassina von Laibach nach Radmannsdorf-LeeZ. Am dortigen Station«» platze wurde die Leiche von Angehörigen des gräflich Tburn'schen Hauses und von einigen hundert Perionen erwartet und sofort gegen 10 Uhr nachts in d-S gräfliche Schloß nach RadmannSdors überführt und dort tn dem großen Saal aufgebahrt. Der Saal war schwarz behängt, an den Wänden prangten die gräflichen Wappenschilder, inmitte des Saales unter silbernem Baldachin auf gehobener Stelle ruhte der Sarg zwischen Blumen» und Gesträuch«» Dekorationen. Am Sonntag den 16. d. wurde die Leiche von lausenden au« nah und fern herbeigekommenen fand-leuten, von der Bürger» und Beamtenschaft aus Radmann«» dvrs und Umgebung besichtigt und mit Weihwasser besprengt. Am Montag ben 17. d. um 9 Uhr vormittags wurde der Sarg im gräflichen Schloßsaale gehoben und durch die Schloßräume, den Schloßgarten und durch die Straßen RadmannSdorfS in die dortige Pfarrkirche übertragen. Die Pfarrkirche stand im Trauerschmucke, vor dem Hochaltäre richtete die Leichenbestattungsanstalt DoberVt «inen riesigen Katafalt auf, von brennenden Kerze», Blumen, Bäumchen umgeben, die herrschaftlichen Jäger und Diener machten Spalier. Der Herr Dechant aus Bigaun hielt unter Assi- | stenz von acht Priestern bas feierliche Requiem sarnrnt Officium. Um 11*/« Uhr nach beendigter kirchlicher Feierlichkeit bewegte sich der Leichenzug aus der Pfarrkirche auf den eine Viertelstunde von Radmaunsdiirf entfernt gelegenen Friedhof in folgender Ordnung: Der Träger der Trauerfahne, der Kreuzträqer, die Kranzträger, der Polsterträger mit dem von der Bürgerschaft in RadmannSdors gewidmeten Kranze, aus dem Bande die Inschrift: „Er ruhe in Frieben I", der Polsterträger, auf dem Polster der «ämmeierfchlüffel, die fungierende Geistlichkeit, sarnrnt Assistenz, an beiden Seiten Fackel- und Wappenschitdträger, diesem folgte der mit fünfzehn Kränzen geschmückte Sarg; diesem schossen sich an: der Bruder de« Verstorbenen, Gustav Straf T h u r n, der Schwager des Verstorbenen, k. k. Steuer-Oberinspektor Ia -gobiz, Graf Pace jun., Freiherr von Lazzari», aus Seedach, Ritter von Kappus aus Kropp, Lutsbesitzer Ruard aus VeldeS. sämmtliche Beamte der Bezirkihauptmannschast, des Bezirksgerichtes, des Steueramtes, der Grundsteuer» .Habt Ihr etwa« Verdächtige« gesehen?" fragte der Offizier. »Nicht da« geringste, Pir,' antwortete der Mann. „Es ist kein Mensch hier vorbeigekommen. Ich glaube nicht, daß der Verbrecher diesen Weg genommen hat, sonst müßte er schon, um die Land-sttaße zu vermeiden, die Felsen erklommen haben.“ Der lahme Smith knirschte mit den Zähnen vor Wuth. Der Offizier sprach sein Bedauern au», daß es dem Verbrecher ohne Zweifel gelungen war, zu entkommen. „Aber wir haben gethan, was wir thun konnten," sagte et. „Vorwärts, Leute, wir müssen nach Wicklow zurück und dann sehen, wa« sich weiter thun läßt." Sie kehrten um und ritten nun durch da« Thal in südlicher Richtung. Al« sie an die Stelle kamen, wo die Straße, steil aufwärt« führend, einen tiefen Hohlweg bildete, sah sich der Offizier ängstlich um. „Wo ist Wall?" fragte er. „Ich sagte ihm doch, daß er hierhergehen und warten solle, bi« wir kämen." ReguIieiungs-VezitkSkommifsion, die Lehrerschaft, die Schulen, die Finanzwache-Adiheilung, die Äendarmerie-Abiheilung, die Gemeindevorstehungen aus Radmannsdors und Umgebung, Beamte der nachbarlichen Äeiverkfchafieu und Fabriken, eine endlose Schar von leidtragenden aus ländlichen ®eoölterungätrei|en. Der Sarg wurde in der Familiengruft be>g,jktzt. Gras Hyicinth von Thutn-Balsas-sino ruhe dort in FriedenI — (Typhus-Epidemie.) Im Br>la»!e der in btt Oiteitemrinbe A 111 ag im politischen titjiite Gotischer durch nahezu 6 Woche» ausgeuetemn, brttitS vor längerer Z it für erloschen erklärten Typhu«. Epidemie sind im g>n,» bei einem Vevülkernngsstande von 430 Seele» : 9 Männe!, 15 Weider, 10 Kinder, znsan.men 34 Personen erkrankt; hievon genasen 9 Männer, 12 Wewer, 9 Kinder; tt starben 3 Weiber, 1 Kind blieb in Privotveoandlung. Die Morbilittlt betrug daher 7 9 Perzeni, die Morialuät 11 76 Perzent. — (Selbstmord.) A. Bajatsch, Maler und Photograph in Rudolsswerlh, hat stch angeblich wegen miß-licher lLrwerbiiverbältnifle am 13. d. mit Cyankali vergiftet. — (Ein Wolf.) Der Waldbeger Zupanili erlegte am 7. 6 M. im fürstlich Auer«perg'schen Jagdreviere oder Ainödt einen zweijährigen Wolf (Weibchen). — (A u S der Bühnenwelt.) Die »Till. Ztg." zeigt an, daß der Tbeaterdirektor Herr G. LöcS in WaraSdin mit seiner Gesellschaft das für Lilli bereits ang kündigte »astspiel mit der Operette .Girost^ Giroftii" am Donners-tag den 27. d. M. beginnen, am Samstag den 29. mit der Etrauß'schen „Fledermaus" sortsetzen und Sonntag den SO. »och eine dritte der beliebtesten Operetten vorführen wird. — (Landschaftliches Theater.) Das neueste Sensationsstllck, welches die Direktion angekauft und zur Aufführung bringen wird, ist „Die neue Magdalena." Im Wiener Stadttheater brachte es Direktor Laube zuerst zur Aufführung, und fand dieses Stück daselbst so immensen Beiiall, daß es sofort für mehrere Wochen auf bas Repertoire gefetzt wurde und jedesmal das Stadttheater bis auf den letzten Platz füllte. Auch auf hiesiger Bllhne ist von-feite der Direktion für eine vorzügliche Aufführung Sorge getragen worden, und finden bereits täglich Proben von „Neue Magdalena" statt. Die Hauptrollen sind in den Händen der Damen: Frl. Anselm, Frl. N. Butze und Frau Haffelwander, und der Herren: Hedwig, Strähl, Lentholt) und Unger. Als musikalische Novität bereitet die Direktion OffenbachS breiartige Operette „Die Theaterprin» jessin" zur Aufführung vor, mit Frau Fritzfche-Wagner in der Titelrolle. Vom Weihnachtstische. Unsere Handels- and Geschäftswelt rüstet sich, wie wir aus den Jnseratentheilen der „Vaib. Ztg." und des »Laib, tagblatt" entnehmen, in ausgedehntester Weise für den Weihnachtstisch. Fasten wir zuerst bas reich ausgestattete und bestsortierte fetten» und Damenmode- und Wäschegeschäft des Herrn . I. Hamann, Rathausplatz, ins Auge. Endlich ist hier dem sehr fühlbar ausgetretenen Mangel an gut passenden Herrenhemden dadurch abgeholfen worden, daß Herr (£. I. Hamann seine Gattin an die weltbekannte Mode-Akademie nach Dresden zu dem Zwecke absandte, um Unterricht im Znschneiden oon Wäsche-Artikeln nach der neuesten und besten Methode zu nehmen. Es ist hiedurch nun jedermann möglich, sich im genannten Wäschgeschäfte ein in allen Theilen und für j e b e n «örperbau gut Paffendes Hemd bei billiget unb reeller Bedienung anfettigen zu lassen. Der schönste Mann, der modernste Ballanzug, bedarf eines gut paffenden und gut gemachten Hemdes! Wir «mpsedlen daher allen Familienkreisen und allen Gat-onS, ihren Bedarf an Leibwäsche im Hamann'schen Geschäfte zu decken, wir finden dort eine große Auswahl von Hemden, Kragen, Manschetten, Beinkleidern, Jacken, Sacktüchern, Eravatte», Socken, Handschutzen, Eh ffon» und Leinwand-Einsätzen, Oxfordfloffen u f. w. in jettet beliebigen Größe, Fa-on, Farbe und Qualität. In erster Linie machen wir au, den Artikel „Hemden" aufmerksam. Herr (£ I Ha. mann ist in der Lage, fämmtlichen Steuerträgern, denen etwa das Hemd ausgezogen wurde, neuen, besten und passendsten Ersatz zu leisten. Zur Anfertigung von Weidnachts- und Neujahts-geschenken empfiehlt sich das reiche Lager feinet Stickereien mit) Stickmuster der Fau Maria S i e n i t, Äongteeplatz Nr. 32. Die geeignetsten Wollgatiungen, Seide, Zwirn, Nadeln, auch Galanteriesache» stcbeti zur Auswahl bereit. Wolle von .Wölfen in Schafspelzen" finden wir in den Magazinen de» „Slooenet". Kunstvoll ausgeftthrte Pboto Thromogt^phien auf Glas in enifprechenden Rahmen, emhaiteno Sculptuien, Landschaften, Jagdstilcke, Porträts u. f. w., präsentiert die Buchhandlung I. G i o n t i n i, Diatbauszilatz. Unter der Serie dcr uns zum Verkaufe vorliegenden Landkarten vermiffen wir die Karte vom neu g schaffenen «öiiigre>Le „Slooenien". In der Handlung des Herni F. M. SMmi11, Spitalgaffe, bietet fich Gelegenheit, aus den reichen Bor-räihen von Galanterie-, Nürnberger-, Kurz unv Spiel-warrn entsprechende Wahl zu treffen Unter den zur An-ficht ausgestellten Holzfigure« Dürften die Gesinnungsgenossen der „'liooice" Exemplare vorfinden, die nach Ansicht diefer Patrone vollkommen geeignet wären, in den Parlamenten Sitz und Stimme einznnehmen. Galanterie- und Sptelereiwaren in Hülle und Fülle führt Herr Andrö Schreyet, Spitalgaffe. auf dem Lager. Kostümierte Puppen, Zimmer- und Ktlcheneinrichtungen, eingerichtete Hausthier-Stallungen und einzelne Tvieruücke für «inder, ^ameufächer, AibumS, Toilettefachen und andere Gegenstände ziehen die Augen der Paff.nten mächtig an; sogar ganie Armeen zu Roß und zu Auß, gut ausgerüstet mit Schuß-, S'ich- und Hauwaffeu, find, ohne den Haushalt pro 1878 belasten, ohne zu neuen Anlehen greifen, ohne neue Steuern erfinden zu müssen, dort billig zu haben. Zu Ehustgeschetiken eignen fia> ganz vorzüglich für Samen Howe'- und Singtt’sdje Nähtmastbnien. Herr Franz Detter an der Hradetzlybrücke offeriert folac in allen Größen Auch hält Herr Letter Wertheim sche Hoffen in Borrath, deren Sicherheit derart patentiert ist. daß wir sie allen Besitzern von Bank „Slootnija*»8ttim bestens oh« rühmen können. (Kvrtfetzung folgt. Witterung. Laibach, 18. Dezember. Morgen- leichte Bewölkung, dann Sonnenschein, schwacher NO. Temperatur: morgen« 7 Uht — 10 2«, nachmittags li Uhr — 63*C. (1876 + 6 0«; 1876 + 1-2*C.) Barometer im Fallen, 787 35 mm. Da« gestrige Taget-mittel der Temperatur — 10 1\ um 8 ä‘ unter dem »formale. Der lahme Smith beugte sich seitwärts und flortit nach einem dunklen Gegenstände unter einem Girauch an der Seite de- Weges. „Was ist da«?" rief er. .Ein Mensch, so wahr ich lebe!" Gleichzeitig sprang er vom Pferde und eilte dem Gegenstände zu, in der frohen Hoffnung, seinen Feind hier zu finden. Der Offizier folgte feinem Beispiele und kam fast Gleichzeitig mit dem lahmrn Smith bei dem Äörpec an. Er beugte stch zu ihm nieder und rief bestürzt: u<&* ist Wall! Wahrhaftig, es ist Wall!" „Was ist ihm passieri?* fragten die anderen. Der Offizier sah, daß da» Blut au- dem Rockärmel quoll; er riß den Rock auf und untersuchte den Arm. „Er ist in den Arm geschossen!" sagte er endlich, als er beim Licht einer Laterne, die einer der Polizisten bei sich führte und inzwischen an gezündet Halle, dir Wunde fand. (Fortsetzung folgt.) Konstantinopel, 16. Dezember. Auf die Mediationsschcitte der Pforte ist Italien geneigt, sich den Schrillen anderer Mächte anzuschließen. Deutschland wünsche einen Separatfrieden. Telegrafischer Kursbericht am 18 Dezember. Papier-Rente 63-85. — Silber-Rente 66 90. — Gold» Rente 74 80. — 1860er StaalS-Anlehen 11S'25. — Bankaktien 795 — Kreditactien 209 —. — London 11915 — Silber 104 85. — *. k. Miinzdukaten 564. — 20-Francl Stücke 9 65. — 100 Reichsmark 58 90. Für die so zahlreiche Betheiligung an dem Leichenbegängnisse unserer in Gottfchee verstorbenen Schwester Marie sagen wir den geehrten Herren Bürgern, den Herren Beamten und Damen von Gottschee und Umgebung, welche der Dahingeschiedenen daS letzte ffihrengeleite gegeben, unseren herzlichen Dank. Geschwister pirsche in Gottfchee und Prag. eiftnmtis- und leujallrsgefcIletiW Das Neueste in Jugendschriftcn, Uapierconsection, Schreib-, Zeichnen- und Mal-Requisiten bei ZßZstxl S. Till, Rathausplatz 21. (63S) 3-1 Theater. Heute (gerader lag): Zum Vortheile der Directriee Frau Ftitzsche-Wagner. Zum fünftenmalt: Die Porträtdame. Komische Operette in 3 Äcten von Zell und Genie. Musu von Wols. Telegramme. Wien, 17.Dezember. Das Abgeordnetenhaus lehnte mit 125 gegen 63 Stimmen den Antrag auf Einsetzung eines Zwölferausschufse« zur Untersuchung über die Handhabung des Vereins» und des Preß-gesetzes seitens der Regierung ab. Der Minister des Innern erklärte, die Regierung werde sich nicht ein. schüchtern lassen und die Gesetze handhaben. Das besitzende und arbeitende Volk wolle Ruhe, und eS könne stch darauf verlassen, in seinem Besitze und Erwerbe seiner Arbeit geschützt zu werden. Die „Politische Korrespondenz" meldet: Dir Eingänge an direkten Steuern vom Jänner bis ein. schließlich Oktober 1877 betragen 73.217,000 fl., gegen die gleiche Periode de» Vorjahres um 206,000 fl. mehr. An indirekten Steuern gingen 137 070,000 fl., um 2.120,000 fl. mehr als in der gleichen Bor. jahrSperiode, ein. ^ _ Bogot, 17. Dezember, offiziell. Die Russen besetzten am 12. d. M. die Positionen Elena, Sla-tariza, Bebrowa; die Türken verfolgend, erreichten sie Achmedlü. Die Türken verloren viele Tobte und Verwundete. Am 15. und 16. d. M. bei Schipka heftige» Gewehr, und Gefchützfeuer. Konstantinopel, 17. Dezember. OSman Pascha erlag seinen Wunden. Der Leichnam Osman Pascha'S wird hierher überführt, um mit großem Pomp beerdigt zu werden. a> 5; 05 I Am Donnerstag den 13. Dezember ist Nr. 6 (vom 17. Dezember) ausgegeben worden. Bestellungen auf das laufende Quartal werden noch fortwährend von allen Buchhandlungen und Postämtern angenommen und die bereits erschienenen Nummern nachgeliefert. Vierteljährlicher Abonnementspreis I Mark 25 Pf. oder 75 kr. 6. W., mit Franco-Postversendung 1 fl. 5 kr. Pariser Oka«-Photographien (Kunst-Ausstellung). Bom 16. bis 19. Dezember ist ausgestellt: XVI. Serie: Pele-m§le (diverse Ansichten). Z« sehe« im Hause der Handels-Lehr-anstalt am Kaiser Josefsplatz Nr. 12. Geöffnet von 10 Ubr norm, b« 8 Uht abend». Eintritt 20 fr. (637) 45 MMM» Sine Partie «lasbildet ist 4M zu verkaufen, and) einzeln. v.«Y> ».qv» Vtf 1 IHfitkurtm I E in hofier jlnsfültting empfehlen ^ Jg. v. Meinmayr & F. Bamberg. Angekommene Fremde am 18. Stjcmbtt. Hotel Stadt Wie». Scher». Äauftn., Wien. — Schläpfer, »aufm., Triest. H«tel Elefant. Gras Lichten-Berg, Unterkrain. - Äotarba, Krakau. — Dr. Erschen, Be< zirksarzt, Littai — Margoni, Reis., Feldkirchen. — Man-delz, Brunndorf. Bairischer Hof. Ren,el, ftrain-burg. — Frank, Prem. — Gkok, MannSbura. — Paulik, Triest. Kaiser von Oesterreich. @tio« mayer, Rechnungsrevident, Graz. — Stuten und Fanny Scheine, Jttain. — Lemberg, BreSlau. Mohren. Wald. Breiding. — DudaK, Vederlak. Gedenktafel über die am2I.Dezember 1877 staltfindenden Lici> tattonen. 3. Feilb., Zorc'sche Real., Mid terdorf, 8®. Oberlaibach. — 3. Feilb., Zumer'sche Real., Ol siteuk, VG. «rainburg.—3. Feilb., Sever'sche Real., Dornegg, 83®. Feistriz. — 3. Feilb., Turk'sche Real., RudolsSwerth, KG. RudolsSwerth. — 3. Feilb., Obre Ja* fche Real., Rove, BG. Littai. — 8. Feilb, Guniar'Iche Real., Loke, BG. Burkfeld. — 3. Feilb., Pirc-fche Real., Osredek. «G. Burk-feld. 3.Feilb., Wijalj'fche Real., Vornschloß, Bv. Tschernembl. — — 2 Feilb., Nadrah'sche Real., St. Georgen, BG. Littai. — 8. Feilb., Koieoar'sche Real., KleinleSze, «G. Möttling. — 8. Feilb., MuSii'sche Real., Sr»* gatuS, CG. Tschernembl. — 3.Fkilb.,Reich'sche Real., RudilsS-werth, KG. Rudolfswerth. — 2. Feilb., Mislej'fche Real., Goie, BG. Wippach. — 2. Feilb., Ko-bal'fche Real., Grdd. ad Herr» schaft Wippach, BG. Wippach. — 2. Feilb., Rovan'sche Real., Bela, BG. Wippach. - 2. Feilb., Pre. grl'sche Real., Ustje, BG. Littai. — 2. Feilb., Blut'scte Real.,Oder-lokwiz, BG. Möltling. — 2. Feilb., Riefel'fche Real., Gutendorf, «S. Rudolfswerth. — 2. Feilb., (£e* far'sche Real., Pretna, BG. Ru-dolfswerth. — 3. Feilb., Logar'sche Real., Tomine, BB. Feistriz. — 1. Feilb., Mihevc'sche Real., Mar-tinhrib, BG. Loitsch. — 3. Feilb., Lekan'sche Real., Gereuth, BG. Loitsch. — 1. Feilb., Logar'sche Real., Berbica, BG. Feistriz. 1. Feilb., Hervatin'sche Real , Ja-blaniz, BG. Feistriz — 1. Feilb., Seligoj'sche Real., Postejne, BG. Feistriz. — Reafs 3. Feilb., Hod-nil'fche Real., Oberdorf, BG. Loitsch. — 1. Feilb., Breskvar'sche Real., Bolavlje, «G. Littai. — Relic. Balenrii'scher Real.,Narein, »G. AdelSberg. - 3. Feilb, Berne'scher Real., Rußdorf, BG. Äoeisöerg. — 3. Feilb., Rau-bet’sche Real., RudolsSwerth. B«. RudolsSwerth. — Einzige Feiib. Schostarii'scher Real., Selo bei Otlowiz, BG. Tschernembl. — 1. Feilb., Strucelj'sche Real, Ottowiz, BG. Tschernembl. Am 2 2. Dezember. 3 Feilb., Spniz'r'jche Real.. Lahina, BB Tstteinembl. — 3. Feilb, 6odoiü£’|dje Real., Sile, BB. Tscherrembl. — 3te Feilb., Wi)al's»e Real., Boin--- - BK. Xjdieinembl. aaa von ia Laibach. Hintlersclirlften r Für das Alter bis zu 7 Jahren. 3.) Fabeln, Gedichte und Erzählungen. Auguste, Kindergeschichten, 90 kr. Bilderbücher, Münchener, Nr. 1 bis 33, ä 48 kr. bis 90 kr. Bildergeschichten, 9. Aufl., 72 kr. Büchlein Glockenblume, fl. 1 50. — Singsang, das, fl. 1 50. — Tausendschön, fl. 1 50. Oron, echte Kindergeschichten, 90 kr. Diefenbach, goldene Sprüche, fl. 1 20. Enslin, Lichtbilder aus dem Kindesleben, 3 Aufl., fl. 1 50. — Lustige Geschichten, 2. Aufl., fl. 1 65. Ernst, die Schreiliesel, Quart, fl. 1 26. Filhes, die Kinderwelt, 90 kr. Frankel, Buch der Kinderlreuden, 3. Aufl., 60 kr. — Otto und Anna, 4. Aufl., fl. 15. Geschichte vom Hansel und G-retel, fl. l 5. Grüll und Pocci, Kinderheimat, 4. Aufl., fl. 1 45. Ghimpert, Sclilosspeterchen, 2. Aufl., fl. 1 35. Hahn, kurze Geschichten, 4. Aufl., fl. 1 65. Haitaus, kleine Geschichten, 5. Aufl., fl. 1.50. Hanisch, 100 moralische Erzählungen, 5. Aufl., fl. 1 80. Hoffmann V. Fallersleben, Kindeslieder, illustriert von Lossow und Geissler, fl. 1 80. Hoffmann Franz, das bunte Buch, fl. 1 80. — 150 moral. Erzählungen, 10. Aufl , fl. 1 80. — Neue moral. Erzählungen, 10 Aufl., fl. 1*35. •— Geschichtenbuch, 6. Aufl., fl. 1 80. •— Grossmutter, 4. Aufl , fl. 1 80. — Mährchen und Fabeln, 5. Aufl., fl. 1 80. — Die erzählende Mutter, 8. Aufl., fl. 180. Hoffmann H., der Struwelpeter, 100. Aufl., fl. 1 80. Hoffmann J., Fabelbuch, 3. Aufl., Quart, fl. 3.60. Hosemann, Kinderstreiche, Quart, fl. 2 70. — Aus meiner Mappe, fl. 3 15. Jäde, Häschen im Kraut, fl. 1 50. — Hellmund und Helläuglein, 2. Aufl., fl.1'80. — Roggenkörnlein, 2. Aufl., fl. 1 35. Kinderbuch, das illustrierte goldene (Spamer): Lausch, die Kinderstube, I., II. und HI. Band, 3. Aufl., a fl. 1 20. — Heitere Ferientage, 2. Aufl., fl. 1 20. — Neues Fabelbuch, 2. Aufl., fl. 1.50. Koch, die Kinderzeit, Quart, fl. 4 5. Lausch, Kinderlust und Leben, fl. 1 20. — Kurze Geschichten für kleine Leute, fl. 1.50. Loehr, kleine Erzählungen, 2. Aufl, fl. 2 70. — Grosses Mährchenbuch, 2. Aufl., fl. 1 80. Lossow, unsere lieben Hausfreunde, 2. Aufl., Folio, fl, 1 80-Loewe's, gvosses Mährchenbuch, fl. 4 50. — Neues Mährchenbuch, fl. 1 80-Ludwig, der Kindergarten, fl 15. Fletsch, mancherlei aus des Lebens Mai, 2. Aufl., fl. 1-80. — Unter uns Kleinen, Quart, fl. 1 80. Schatten- und Lichtbilder, Quart, 90 kr. Schreiber’s Struwelpeter-Buch, Quart, 90 kr. Sittenspiegel, kleiner, Quart, 90 kr. Späth, 110 moralische Erzählungen, 5. Auflage, fl. 1-80. Stadelmann, neue Fabeln, fl 2-40. Stein, die kleine Anna, 90 kr. — Anne Marie, 90 kr. — Zwölf kleine Mädchen. 90 kr. — Die kleine Monika, 90 kr. Struwelpeter, neuer unzerreissbarer, 3. Auflage, fl. 210. Thalheim, Kinderscherz, 3 Bändchen, 2. Auflage, a fl. 1.80. Trojan, Kinderlust, fl. 3. Wagner, Herzblättchens Naturgeschichte, I. und II. Band, ä fl. 180. Wildermuth, aus der Kinderwelt, 3. Aufl., fl. 2 70. Für das Alter von 8 bis 11 Jahren. a) Geschichte, Erd- und Reisebeschreibungen, Naturgeschichte etc. Campe, die Entdeckung von Amerika (Braunschweig), 24. Aufl., fl. 2-70. — Die Entdeckung von Amerika, 2. Auflage, (Leipzig), fl. 2 40. — Kobinson der Jüngere, 92. Aufl., 60 kr. — Dasselbe. Mit Holzschnitten nach L. Richter, fl. 1-20. — Dasselbe. Prachtausgabe, fl. 2.70. — Dasselbe. Neu bearbeitet von Horn, 96kr. Gerstäoker, der kleine Goldgräber in Kalifornien, 2. Aufl., fl. 3. — Der kleine Wallfischfänger, 3. Aufl., fl. 3-Qräbner, Robinson Crusoe, 10. Aufl., fl. 2 25. — Dasselbe. Wohlfeile Ausgabe, 85 kr. Herrmann, der Raupen- und Schmetterlingsjäger, 2. Aufl., fl. 3 60. Hoffmann, Charakterbilder aus der Thierwelt, fl 1-80. — Der Schmetterlingsammler, fl. 3 60. Kinderbuch, das illustrierte goldene (Spamer): Elm, Spiel und Arbeit, fl. 2 70. — Zehn Schock Knacknüsse, fl. 2 70. Leske, Spielbuch für Mädchen, fl. 2 70. Otto, Buch merkwürdiger Kinder, fl. 2 70. — Deutsche Geschichten für die Kinderstube, 3 Bände, ä fl. 2 40. Pilz, die kleinen Thierfreunde, fl. 150. Wagner, im Grünen, fl. 1*50. — Entdeckungsreisen in der Wohnstube, fl. 1 50. — Entdeckungsreisen in Haus und Hof, fl. 1 50. — Entdeckungsreisen in Wald und Heide, fl. 1.50. — Entdeckungsreisen in Feld und Flur, fl. 1-50. — Entdeckungsreisen in der Heimat, 2 Bändchen, ä, fl. 1'50. — Spielbuch für Knaben, fl. 2 70. — Der gelehrte Spielkamerad, fl. 2 70. Kleinsohmidt, aus Deutschlands Vergangenheit, fl. 2 25. Leutemann, Zonenbilder, fl. 3 60. Martin, Naturgeschichte, 8. Aufl., fl. 2'70 Lruck von Jg. v. Sleinmai)* & geb. «amberg. Verleger: Ottomar Bamberg. Berantwvrtlick er Redacteur: Franz Müller.