:Ncbomon und Expedition: Bahnhofgasse Nr. 15 „n- 'Ptännmerationeereifc: «Jv O rx gilt Vaidach! «Aanzj. fl. 8'40; VII. fcUtj. SitfteBlmain»Sau«Brtlj. 25!r. Tiit fr Post: iMamiäbr. fl. 12 Freitag, 18. Dezember 1879.— Morgen: Lucia. 3nfertienepteife: Sin« ioeltiiic P-Iilzeile t> 4 tr., bei I () Wiederholungen » 3 Ir. An- .1 *►> zeige» bis ft Zeile» xo Ir. 1% MW 7-Ü Vom „An-die°W and°drücken." Die bekannte und vielfach glossierte Rede deS Ministerpräsidenten Taaffe gibt den, „Slovenski Narod" Aniegnna zu einem Artikel, dessen ganzer Gedankengaiig ans eine Kriegserklärung gegen die Deutschen Oesterreichs und den verfassungstreuen Liberalismus hiniiiislänft. Warum sich „Slovenski Narod" diese bei seiner ohnedies hinlänglich bekannten Gesinnung völlig überflüssige Mühe gibt, ist nicht recht einzusehen. Doch gewinnt die betreffende Ausführung dadurch einen besonderen Wert, dass sie eben den Beweis erbringt, wie man die nach officiösen Versicherungen angeblich so harmlosen Worte des Ministerpräfidentkn in nationalen Kreisen deutet. Wenn die Auffassung des „Narod" die richtige ist, so waren die Slaven Oesterreichs bisher nur rechtslose Sklaven, welchen erst in der Person Taaffes der lange ersehnte Messias erschien. Ersteres ist eine Unwahrheit; und was die Erlöserrolle des Ministerpräsidenten anbelangt, so scheint die hierauf hinauslaufende Anschauung des flovenifchen Blattes durch den bekannten Passus der Rede Taaffes gestützt zu fein, welche sich dagegen verwahrt. dass man die Slaven Oesterreichs an die Wand drücke. Se. ExcelleNz haben mit diesem Worte einen Gegner des Slaventhnms an die Wand gemalt, welcher in Wirklichkeit gar nicht existiert, und «Slovenski Narod" beeilt sich nun, das Werk des Ministerpräsidenten dadurch zu ergänzen, dass es den an die Wand gemalten deutschen Gegner zu einer Art von nationalem Krampus, zu einem Slavenfreffer herausstaffiert, der, nunmehr durch den „Gerechtigkeitssinn hoher Kreise" an die Kette gelegt, vom „Slovenski Narod" politischen Kindern zur Schau gestellt wird. Statt des üblichen „Er beißt nicht mehr: ihm sind die Zähne ausgebrochen", mit welchem sonst die Bärentreiber das Jahrmarkts-publienm ermuntern, das gefangene Raublhier aus der Nähe zu betrachten, bindet „Slovenski Narod" als politischer Bärentreiber feinem Publicum einen ändern Bären auf. Er erklärt nämlich, dass die Berfaffungspartei niemals wieder ans Ruder kommen werde, obgleich sie sich aus Aerger und Zorn über die flavenfrenndliche Aeußerung Taaffes alle Mühe gebe, den nationalen Ausgleich zu verhindern ! Welchen Ausgleich? — so fragen wir. Nun jenen Ausgleich, welcher nach der diplomatischen Andeutung des „Sloveuski Narod" bestimmt ist, dem „An-die-Wand-drücken" der Slaven ein Ende zu machen. Da uns das Organ Vosnjaks keine Aufklärung darüber qibt, wie geartet dieser Ausgleich sein soll, so müssen wir uns schon nach einigen anderen handgreiflicheren Anhaltspunkten ninsehen, welche uns einen Ausschluss über das, was die nationalen Freunde Trniffes wollen, gewähren können. Wir brauchen zu diesem Behufe nicht weit zu gehen, da aus Böhmen recht hübsche Ausklärungen über den Billigkeitssinu der nationalen Bestrebungen vorliege». Bor allem gibt uns in dieser Beziehung die. von der Regierung projeclierte Reform der Landtagswahlordnung zu denken, durch welche man nicht nur eine zunächst den Czechen zugute kommende Vermehrung der Mandate für die Landgemeinden anstrebt, sondern anch die Handelskammern Böhmens um ihre Vertretung im Landtage bringen will. Daneben soll durch die Eintheilung des Großgrundbesitzes in mehrere Curien der Einfluss des kleineren, zumeist liberalen Großgrundbesitzes gebrochen werden. Man sieht, in Böhmen werden ziemlich umfassende Maßregeln vorbereitet, um das Ideal des nationalen Ausgleiches durchznführen. Dass bei ihrer konsequenten Durchführung das stenerkräf-tige denlfche Element des wichtigsten Kronlandes in rücksichtslosester Weise an die Wand gedrückt würde, scheint man als eine ganz unbedenkliche Sache zu betrachten. Weiters die Univeisitäts- frage. Wie harmlos klingt es nicht, wenn im czechifchen Memorandum verlangt wird, dass die Zahl der czechisch Vortragenden Professoren gleich fein soll jener der deutschen Docenten. Und doch — welch' raffinierte Berechnung stecn nicyr hinter dieser scheinbaren Biedermeierei der nationalen Ausgleichsfanatiker. Da sich nämlich schon derzeit unter den deutsch Vortragenden Professoren der Prager Hochschule sehr viele Czechen befinden, jo würde das deutsche Element der Prager Hochschule durch eine Erfüllung des nationalen Wunsches sehr bald in eine Stellung gedrängt werden, welche als geradezu unhaltbar der völligen Czechi» sierung der ältesten deutschen Hochschule keinerlei Hindernis zu bereiten vermöchte. Das alles wird in Böhmen unter dem Aus-! Hängeschilde der Billigkeit verlangt, und dass man sich in Krain mit ähnlichen frommen Wünschen trägt, beweist der im eingangs erwähnen Artikel des „Slovenski Narod" neuerdings erhobene Ruf nach Einführung der Sprachengleichberechti-gnng. Wir wissen, wie das zu deuten ist. Jeder, der auf flovenifcher Erde ein Amt bekleiden will, muss der flovenifchen Sprache in Rede und Schrift mächtig sein! So würde allenfalls die gelindeste Fassung des nationalen Dogmas lauten, das in seinen Folgen eben nur eine völlige Verdrängung des deutschen Elementes aus Amt und Schule herbeisühien müsste. Wer hat wohl unter solchen Vorbedingungen alle Ursache, auf der Hut zu sein, dass er nicht an die Wand gedrückt werde? Das stenerkräftige deutsche Element und die mit ihm vielfach identische Verfassungspartei, oder das vielfach gespaltene Slaventhum, das nun mit Hilfe der Feudalen und Reactionäre jedes Calibers den Verfaffnngsstaat in Trümmer legen möchte? Glücklicherweise brauchen sich die Deutschen Oesterreichs im eventuellen Kampfe um ihre politische Existenz nicht auf die Unterstützung eines Ministers zu verlassen. Sie selbst finden Iemsseton. Janos und Jonas. Eine Erzählung aus Tirol von Slbolf Pichler. (Fortsetzung.) In der Mühle wurde wenig gesprochen, Vroni trauerte im Stillen, sie wagte jedoch dem Vater gegenüber nicht zu reden; wie bald trocknen die Thränen eines Kindes! Die Haushälterin berührte den Vorfall mit keiner Silbe: „Er foll beizen in seinem Elend wie ein Rettig im Salz, bis die Zähren von ihm rinnen!" so dachte sie Und mied eS absichtlich, auf den Gegenstand zurück--«kommen, so oft auch der Alte Gelegenheit bot. Größerer Aufruhr, als scheinbar im Hanse, war im Dorf; der Müller wies jedoch unberufene Neugier, die seiner verschlossenen Art ohnedem widerlich war, scharf und kurz ab: „Gertraud tour majorenn, sie konnte daher ihren Weg selbst wählen, das andere geht niemanden nichts an!" Es gieng freilich niemanden an, ihm aber Sieug eS von Tag zu Tag tiefer zu Herzen. Die Vermuthungen der Nachbarn erschöpften sich endlich, die üble Nachrede begann zu schweigen, die Stimme seines Gewissens wurde jedoch immer lauter, vergebens suchte er sie zu beschwichtigen. Die er sonst mit Hohn und Spott von sich gejagt, die bösen Geister wollten ihn nicht meiden, besonders lang dehnten sich die schlaflosen Nächte, bereit Minuten er nach den Perlen des Rosenkranzes abzählte. Entschlummerte er, so kam es ihm wohl vor, Gertraud sei in ihrer Kammer, — so lebhaft, dass er aufsprang und an die Thüre eilte, zu horchen. Ein Mäuschen pfiff, als wollte es ihn spotten, er schlich wieder auf den Socken zurück. Man rannte sich in die Ohren, er habe hie und da Erscheinungen, besonders in gewissen Nächten, wohl nur Träume einmal sah er die Tochter, vorwurfsvoll schaute sie ihn an, er fuhr auf und brach in lauten Jammer aus. So oft eine fremde Stimme an der Haus-thüre sprach, glaubte er, eS fei ein Bote von ihr, einmal kam einer aus dem Widum und stellte ihm die Abschrift ihres Trauscheines zu, im Auftrag deS bischöflichen Ordinariats. Es war ein^Tropfen der Labung, so bitter er JanoS hasste, fast empfand er gegen ihn jetzt ein Gefühl der Dankbarkeit, dafS er Gertraud nicht in Schande und Elend ge- stoßen, er vergaß sich und gab dem Meßner einen Guldenzettel Trinkgeld. TagSdaranf klopfte es wieder an seine Stnbenthüre. JonaS trat ein und kündete ihm kurz, wie eS der Brauch, den Dienst. „So verlässt mich eines nach dem ändern!" seufzte er. Jonas begriff diese Aeußerung gar nicht; Dienstverhältnisse werden ja leicht geschlossen und ebenso gelöst. Indes hielt der Alte an sich und bezahlte ihm den kargen Lohn. Wir haben bisher de» wackern Jonas nicht vergessen, soudern ihn nur, weil er sich selbst in den Hintergrund stellte, dort gelassen. Seit jenem Gespräch mit Gertraud kam er nur noch zum Essen in die Stube, kein Mensch ahnte. waS vor» gefallen; noch einmal davon zu reden, verbot ihm männliches Ehrgefühl. Er sah alles, waS geschah; eingreifen konnte er nicht. Daher blieb er von der Scene weg; bedurfte Gertraud seiner, fo brauchte sie ja nur zu rufen, und er reichte ihr die treuem starke Hand. Auch sie gedachte seiner mit jener Achtung, die ein solcher Menfch jedem unverdorbenen Weib einflößt. Und es klopfte wieder — leise — leise. Kraft genug in sich, jedem Versuche eines „Sin» die-Wand-diückenS" zu begegnen, gleichviel, ob dieser Versuch unter einem Cabinet Taaffe oder unter einem Ministerium Clam-Martinitz erfolgte! Ein Urtheil über Ungarn. Ein Pester Correspondent bet „Köln. Ztg." bespricht die Situation Ungarns in einer für die Politiker der ungarischen Opposition keineswegs schmeichelhaften Weise. Immer sehe man Gefahren vor sich, welche Ungarn einerseits von der Wiener Reaction. anderseits von der Ueberwucherung des Slaventhums erwachsen. Aber trotzdem komme man nicht über unfruchtbare Phrasen hinaus und thue so wenig wie gar nichts, um Ungarn durch entsprechende Reformen in der Verwaltung vor den erwähnten Gefahren zu schützen. Die ComitatS-wirtschaft, welche die Administration der Comitate in die Hände frei gewählter Beamten legt, ermöglicht es, jedes Borgehen der Regierung m kriegerischen Zeiten ganz lahmzulegen, sobald das ©omitat mit der Politik der Regierung nicht einverstanden ist. Schon bei dem bosnischen Unternehmen hat sich dieS erwiesen. In zahlreichen Comitaten besitzen die Nationalitäten die Mehrheit, und wenn sie sich heute auch fügen, so werden sie ganz andere Seiten anspannen, wenn es zu ernste» Verwicklungen kommen sollte mit Russland oder mit der Wiener Reaction. Die Staatspolizei befindet sich in Ungarn in einem jämmerlichen Zustande, und doch wäre ja eben diese dazu berufen, die Ungarn im gegebenen Falle gegen die Wirren der inner» Slave» zu schützen. Man könnte noch eine ganze Reihe von Dingen aufzählen, deren Einführung zum Schutze Ungarns und der Staatsidee dringend »oth-wendig wäre, aber das alles gilt den ungarischen Politikern als Nebensache. ES wird hier fortwährend gewählt, geredet, die Gefahren werden an die Wand gemalt, die Russen und die Panslavisten werden geschmäht, aber es geschieht blutwenig, um daS Land in die Lage zu versetze«, damit es sich gegen etwaige Angriffe der letzteren vertheidigen könne. Statt Scandale »nd vermeintliche Ministerkrisen hervorzurnsen, die zu nichts führe», thäte die ungarische Opposition besser, weit» sie die Regierung drängte, das System der Verwaltung zu ändern, eine moderne Verwaltung einzuführen, die Comi-tatswirtschaft zu sprenge», die Comitatsbeamten zn ernennen und die Staatspolizei ordentlich zu organisiere» Die serbische Skupschtina, welche nach Erledigung des Budgets innerhalb drei bis vierWochen ihreparlamentarischen Ausgaben völlig gelöst haben wird, besteht aus 17U Abgeordnete», von welchen 120 aus freier Wahl hervorgegangen, die übrigen vom Fürsten ernannt sind. Da Advokaten und Beamte von der Wahl ausgeschlossen sind, so gehören die freigewählten Abgeordneten der Bevölkerung durchwegs dem Bauernstande oder der Handelswelt an. Doch soll man unter ihnen Männer von hoher Intelligenz und scharfem, kritischem Verstände finden, deren richtige Schlussfolgerungen nicht selten den Ausführungen irgend eines oder des ander» von der Krone ernannten Negierungsbeamten oder Gelehrte» de» Ra»g ablaufe». Ueber de» Verlaus der AdresSdebalte in der Skupschtina selbst wird der „N. ft. Pr." mitgetheilt, dass es nur der kluge» Haltung der Regierung und ihrer Anhänger gelungen ist, die Opposition lahm zu legen. Ei» besonderer Stein des Anstoßes war die Patentsteuer. Den diesfalls vorgebrachten Beschwerden Rechnung tragend, ließ die Regierung den Finanzmiuister fallen, wahrend die Regierungspartei sich zur Aufnahme eines Passus i» de» Adresseutwurf entschloss, in welche», der Wunsch ausgesprochen wird, die Patent-steiler durch ein zweckmäßigeres Mittel zur Deckung der Staatsschuld zu ersetzen. Durch das Verlangen einer Erweiterung der Preisfreiheit, welches die Majorität mit Einwilligung der Regierung in ihr Project aufnahm, wurde der Opposition, welche anfänglich die Majorität in der Skupschtina zu erlangen hoffte, vollends der Boden entzöge». Das Verlangen der Opposition, die neu-erworbeneu Gebiete nicht nur staats-, sondern auch privatrechtlich mit dem übrigen Serbien auszugleichen, erledigte die Regierung durch den Appell an die Vertreter dieser Gebiete, welche sich einstimmig gegen eine solche Znmnthuug verwahrten. In der Adressdebatte selbst gieng es ziemlich lebhaft zu. Doch hat mau sich allseitig einer solchen : Mäßigung in der Sprache beflissen, dass Herr Riftif nicht umhin konnte, in seiner Schlussrede dafür zweien der Oppositiousredner seine Anerkennung auszudrücken. Ueberhaupt soll Riftic sich bei Vertretung des MajoritätSeutwurfeS so taktvoll be»onu»e» habett, dass eö zunächst nur seiner uoncilionten Beweisführung znzuschreibeu ist, dass die Opposition, welche aus 60 Stimmen gegen die Regierung rechnete, schließlich nur über 35 Getreue verfügte. Deu größten Effect erzielte seine Widerlegung jener Redner, welche gegen die Regierung den Vorwurf der Verschwendung erhoben. Sparsam- „ (gelobt sei Jesus Christus!" Jgnazi trat ein, die Stirn des Alten runzelte sich. „Wie geht's, Vater", begann jener, „wie geht's? Wir wissen alles und danken Gott; wen er lieb hat, den prüft er!" „War' schon recht", murrte der Müller, „ich Hab' jedoch unserm Herrn stets das Seine gegeben, keine Messe versäumt, keinen Fasttag mit Fleisch verunehrt und überdies manchen Opferkreuzer in den Beutel geworfen. Da sollt' er auch Einsicht haben und endlich die Sache zum Guten wenden." „Vielleicht wird er Euch nur belehren und dadurch, dass er Euch durch die erste Tochter solche Schmerzen bereitet, die zweite retten. Lasst Euch rathen, Vater, und folgt mir, denn wer die Kirche hört, hört mich, heißt es in der heiligen Schrift. Also hört die Kirche, die aus meinem Munde redet und die Mutterarme voll heiliger Liebe öffnet, um sie schirmend über ein unschuldiges Lamm zu breiten. Eure Vroui ist jetzt sechzehn Jahre alt, die gefährlichste Zeit für eine auf-blühende Jungfrau, wo Satan besonders gern die Falle stellt. Die gefährlichste Zeit! Wie war' es, wenn Ihr sie in ein Institut schicktet? Es gibt herrliche Anstalten, Nonnen, gleich Engeln rein und selig, erziehen Eure Vroni, und Ihr sollt Freuden erleben, Freuden, die Euch alles Leid ersetzen." „Und was thät das kosten?" „Für Euch recht wenig, recht wenig! Ihr könntet das Geldchen sogar abdienen, wenn Ihr für solche selige Frauen das Mehl mahlen wolltet. Recht wenig, sag' ich Euch, recht wenig!" Im verdüsterten Geist des Alten war bereits Argwohn gegen den Hochwürdigen, an dessen Verkehr sich ohnedem so bittere Erfahrungen knüpften, erwacht. Mit lauerndem Blick fragte er: „Und was soll dann aus mir «erden?" „Aus Euch? Als ob ich nicht schon gesagt hätte, dass ich eine fromme Schwester senden'kann, die Euch pflegt, wie ihren Augapfel!" „So, so, so", erwiderte der Alte, „die wird es aber auch nicht umsonst thun?" „Die fordert nichts, als Gotteslohn. Ihr aber könnt der Kirche danken, die auf Euern Scheitel eine solche Fülle von Gnaden gießt, indem Ihr derselben das gebt, waS doch nicht Euch gehört, sondern Eurer Feindin " Der Müller zog die Unterlippe ein. „Eurer Tochter, ja! Die findet den Weg deS HeileS, von dem sie abgeirrt ist, leichter, wenn sie nicht die Last irdischer Güter schleppt. feit ist bei den Serben eine Catdinaltugend. tmb ein Verschwender ist verpönt, selbst wenn er sonst die besten Eigenschaften des Geistes und Hetzen« hätte. Mit Nachdruck wieS daher RistiL die schwere Anschuldigung zurück und conftatierte, dass er, obwohl sein Reffort am schlechtesten dotiert ist — der Minister selbst hat im ganzen 12,000 Francs Gehalt und das ganze Centralbureau verzehrt nicht so viel, wie z. B. die serbische Gesandtschaft in Wien — im Laufe des Jahres volle 100,000 Francs erspart hat. Das Hmcnhüus nahm de» Berichten der Wiener Blätter zufolge heute die Wahlen in die Delegationen vor. Zwischen den föderalistische» Fraktionen »»d der Verfafsnngspi/rtei haben während der letzten Tage Verhandlungen über einen abzu» schließende» Coinproiniss stattgefunden. DaS Re» iultat derselbe» wird sich darin äußern, dass zwölf verfassungstreue und acht föderalistische Paits in die Delegation gewählt werde». Im Sinne dieses Comproinisses solle» vo» beiden Seite» die Führer der beiden Parteien ün gemeinsamen Vertretuiigs-körpet erscheine». Zum erste» male wird Graf Leo Thun diesmal ei» Mandat für die Delegationen erhalte». Außer ihm wurden von föderalistischer Seite als Candidaten bezeichnet: Baron Hübner, Fürst Carl Schwarzenberg. Gtaf Falkenhayn, Baron Brennet. Von liberaler Seite wird Herr v. Schmerling, dessen Wahl als gewiß gilt, für daL Präsidium der Delegation in Aussicht genommen. •* * * Den Jungezechen scheint es in der Nähe deB Grasen Clam - Martinitz unbehaglich zu werden. Wenigstens beklagen sich die „Narodni Listy" über die Diktatur, welche der feudale Wortführet deS Czechenelubs nicht nur über diesen, sondern auch über die Rechtspartei nusübt. Wie daS Organ Riegers erzählt, war vom Fünszchnet-Cornite der Autonomiste» ursprünglich beschlossen worden, dass die Autonomiste» für de» Fall der Ablehnung der Bewilligung des Wehrgesetzes auf zehn Jahre für die dreijährige Bewilligung zu stimmen hätten. Im letzten Augenblicke vor der Abstimmung habe, ohne dass eine Vorbesprechung der Fünszehner-(iommiffion ftattfaud, Heinrich Clam aus die Rechte ein» gewirkt, lieber auch gegen die dreijährige Bewilligung zu stimmen, da dies die Regierung wünsche, um das Herrenhaus nicht in Versuchung zu bringen, für die dreijährige Bewilligung ebenfalls ein* zutreten. Die „Narodni Listh" beklagen das diktatorische Vorgehen Clains im czechischen Club, dessen Statuten nicht einmal beachtet werden. Die Mehr- Wie gut meint es der liebe Gott mit Euch! Sie hat sich geiveigert, sich für Euch und ihr eigener Seelenheil dem Himmel zu opfern, tretet ihr mütterliches Erbe an die Kirche ab, und für diese« schnöde Gold gewinnt Ihr in irgend einem Orden eine Stellvertreterin, deren fämmtliche gute Werke Euch gehören. Reichen sie nicht ans, so hat die Kirche ja de» Schlüssel zu einem Wunderbrunnen, dass Ihr rein wie ein neugetaufteS Kind von Stund' auf gegen Himmel fliegt!“ „DaS mütterliche Erbe," sprach der Müller, „ist bei Gericht verbrieft und verfestet. Ihr scheint ob den himmlischen Dingen die irdischen zu vergessen, sonst wüsstet Ihr, dass da nichts mehr frei wird, nicht einmal auf Todesfall!" „Gebt mir die Urkunde," rief der Coopera« tot und steckte gierig die langen Finger aus, „gebt sie mir! Zu Innsbruck ist ein Rechtskundiger, der treu zur Kirche hält, ein Rechtskundiger von tiefem Studium, von tiefer Gelehrsamkeit, der wird die Sache gegen jeden Advocaten bei Teufels durchfechten. In Oesterreich gilt die Kirche noch etwas, ja wohl! darum wird Gott Oesterreich segnen! gebt mir die Urkunde, und Euere Seele ist gerettet!“ (Fortsetzung folgt.) zahl der Abgeordneten stimme, wie Graf Clam es wünsche. Rieger habe im Club seine Rolle ausgespielt und an seine Stelle sei der Einfluss der Cavaliere getreten, welche zwei Delegiertenmandate für sich beanspruche», wahrend die Jnngczechen ganz übergangen wurden. * * * Während ein Wiener Correspondent der „Köln. Zeitung" versichert, dass weder Graf Taaffe noch dessen eventueller Nachfolger Graf Hohenwart an die Auflösung des Reichsrathes denken werden, veröffentlicht das Organ der Altczechen einen Artikel, in welchem der Regierung unter Hinweis darauf, Lass sich mit einem solchen Abgeordnetenhause nicht regieren lasse, die Auflösung des Parlaments nahe gelegt wird. Selbstverständlich wird von der Regierung verlangt, für die eventuellen Neuwahlen ihren ganzen Einfluss gegen die Verfassungspartei aufzubieten. — Dafür, dass die gegen das Com-mando des Grafen Clan, Martinitz murrenden Jung-czecheu nicht mehr im Abs.eordnelenhaufe erscheinen, würden wahrscheinlich die Altczechen schon selbst sorgen. * * * Eine-Depntation bosnischer Muselmänner führt bei der Pforte darüber Beschwerde, dass ihre Landsleute zum österreichischen Militärdienst heran« gezogen und dass die inuhamedanischen Kinder zum Besuche der katholischen Schulen gezwungen nnd dadurch ihrem Glauben abtrünnig gemacht werden. Diese Behauptungen sind unwahr; bis jetzt ist nicht Ein Bosniak zum Militärdienst heran-gezogeu worden, und va m Bosnien keine Schulpflicht existiert, so erledigt sich die zweite Fabel von selbst. Indessen soll die Deputation die Zn-sichernng erhalten haben, dass die Pfortenregiernng hierüber in Wien Vorstellungen machen werde — Das fehlte noch, dass man vomGroßherruvon Stambnl zni» Danke für die Cuilur, welche Oesterreich mit seinem Gelbe nach Bosnien trägt, noch derartige Borstellungeil zu gewärtige» hätte. * * * Heute läuft der bekanntlich bis zum 1‘2. d. verlängerte Termin ab, innerhalb welchem die montenegrinische Regierung die Uebergabe von Plawa und Gusinje fordert. Wie ein Telegramm vom 10. d. aus Cetinje meldet, soll der Fürst von Montenegro fest entschlossen sein, sich mit Waffengewalt in den Besitz von Gusinje und Plawa zu setzen, wenn bitz Ablauf der Frist die Uebergabe der Di-stricte nicht erfolgt ist. Fürst Nikola misstraut der Pforte und glaubt, dass ungeachtet der Bollniachten, mit welchen Mukhtar Pascha ausgestattet ist, in Constantinopel die Absicht einer Befriedigung Montenegros im Sinne deS Berliner Vertrages nicht besteht. Damit steht nun allerdings eine Meldung aus Cattaro von, gleichen Datum in Widerspruch, Vach welcher die Direktoren der albanesischen Liga Mukhtar Pascha gegenüber bereits klein zugegeben und schriftlich erklärt haben sollen, dass sic sich der Nothwendigkeit fügen und die Uebergabe von Gu-finje und Plawa an die Pforte nicht hindern werden. Jedenfalls steht zu erwarten, dass in dieser Io lange verschleppten Angelegenheit nun doch endlich das letzte Wort gesprochen und damit die montenegrinisch - türkische Grenzfrage, wenigstens vorläufig, von der öffentlichen Tagesordnung abgesetzt werden wird. * * * Die • agrarischen Morde in Irland beginnen sich in erschreckender Weise zu häufen. Donnerstag vbendS wurde ein kleiner Farmer von Ballina, welcher in seinem Wagen vom Mullinger Markte "ach Hause zurückkehrte, angefallen und schwer verwundet ; er erhielt drei Revolverkugeln in den Rücken. Der Unglückliche fuhr eine halbe Meile weiter bis zum nächsten Hause von der Landstraße, wo « Aufnahme und ärztliche Pflege fand. Ein oatntet, Namens Barry, wurde Donnerstag vor- mittag« in der Nähe von Suchibridge, Grafschaft Cläre, tobt aufgefunde». Derselbe soll auf dem Heimwege vom Markte seines Gelbes beraubt worbe» sein; der Mord wird ebenfalls auf agrarische Ursachen zurückgesührt. Vermischtes. — Herr v. Ofen heim hat sich an den Obmann des Legitimationsansschusses des Abgeordnetenhauses mit dem Ersuchen gewendet, den Sitzungen der Coinmission, welche über seinen Wahlact zu beschließen hat, beiwohnen zu können, «m eventuell vor bei» Ausschüsse seine Angelegenheit persönlich zu vertreten uiib Anklagen zn entkräften. Herr Dr. Smolka brachte diesen Wunsch zur Kenntnis des Ausschusses; dieser war jedoch nicht geneigt, dem Wunsche deS Herr» von Ofenheim zu entsprechen; einmal, um keinen Präcedenzsall zn schaffen, dann aber auch, weil eine Anwesenheit des Herrn v. Offenheim während der Diskussionen deS Legitimatiosansschnsses schon mit Rücksicht aus die Thatsache uimöthig erscheine, dass es amtlich beglaubigte Aetenstiicke sind, welche grobe Uncorrect-heiteu bei der Wahl des Herrn v. Ofenheim Nachweisen. Einem anderen Wunsche des Herr» vo» Oseuheini, jetzt scho» i» die Wahlacte» Einsicht nehmen zu können, kam der Ausschuss nach. — Wasseruoth in Ungarn. Bereits seit einigen Tage» lausen aus Ungarn Nachrichten ein, welchen zufolge die Gewässer der Flüsse Körös und Maros derartig im Steigen begriffen feien, dass ihre Ufer inuuviert und die in ihrer Nähe gelegenen Ortschaften von der Gefahr einer lieber-schwemniung bedroht würden. Besonders bedroht War Arad, wo, wie noch vorn vorgestrigem Tage gemeldet wird, das Wasser nur um 20 Zentimeter steigen durfte, um Der Stadt das Schicksal Szege-dins z» bereiten. Zwar ist infolge des Frostes ein Stillstand im Steigen des Wassers eingetreten Aber noch immer ist die Lage der Stac>t eine keineswegs unbedenkliche. Das Wasser sickert nämlich bereits durch die Dämme gegen die Stadt und wird nur durch einen nicht sehr starken Noth-danim von ungenügender Höhe ansgehalten. In der Stadt herrschen Kopflosigkeit nnd Apathie. Von dem FestnngScominandante» wurden drei Bataillone Jiifanterie und eine Escadron Cavallerie zu den Dämmen behufs Ausführung von Schutzarbeiten beordert. Es herrscht bedeutende Kalte. Die Haus-ttjorc waren durch die ganze Nacht geöffnet, und flüchtete sich die ärmere Klaffe der Bevölkerung in die Häuser, uni ein warmes Obdach zn finden. — So meldet ein Telegramm vom 10. d., nach welchem Wassergefahr und Frost zusammenwirken, die Bewohnet Arads in Angst und Schrecken zu erhalten. Local- und Proviniial-Hllgelegeuheiten. — (Das Lotto-Aulehen der Stadt Laibach.) Auf der Tagesordnung der gestern abends abgehaltenen geheimen Sitzung des Laibacher Gemeinderathes stand die Beschlussfassung über die betreffs Uebernahiue des städtische» Lotto-anlehenS vorliegende» Offerte. Wie bekannt, hat sich die Unionbank im Sommer d. I. um Ueber-laffuug dieses Geschäftes bewarben. Die Unterhandlungen wurden jedoch, ohne eigentlich abgebrochen zu werden, sistiert. Als nun neuerdings die Wiener Realcreditbank als Bewerberin um lieber-lassung des Lotto-Anlehens auftrat, wurde auch von der Unionbauk ein Offert eingebracht. Da von beiden Bewerbern eine allen Ansprüchen der Ge-meiudevertretuug genügende Caution gestellt wurde, so einigte man sich dahin, jenem Offerte den Vorzug zu geben, welches ein höheres Angebot stellte. Dieser Beschluss entschied zu Gunsten der Realcreditbank, welche der Stadt für die lieber* lassung der planmäßig zur Ausgabe gelangenden 75,000 Stück Zwanzig-Gulden Lose eine Ablösung vo» 19 fl. 62V* kr. per Stück bot, während ihr Mitbewerber nur 19 fl. 60 kr. offerierte. Die Realcreditbank. welche infolge des gestrigen Beschlüsse-der Gemeindevertretung die Einnahme des städtischen Lotto Anlehens übernimmt, hat als Sicherstellung für die Einhaltung der übernommenen Verpflichtungen eine Caution von 400,000 fl. geleistet. — (Pr rf ona (nachricht,) Der BezirkS-richter Johann Delpin in Littai wurde in gleicher Eigenschaft nach Lack und der Bezirksrichter von Oberlaibach, Carl Plesko, als solcher nach Littai übersetzt — (Rücksichtslos.) Unter diesem Schlagworte geht uns folgende Mittheilung zu: Am verflossene» Feiertage, Montag, zwischen 5 und 6 Uhr abends batten die Spaziergänger in der Lattermanns-Allee, namentlich aber die Unglücklichen, welche sich jenseits der Eisenbahnbarriöre befanden, die Ehre, in der grimmigen Kalte mehr als eine halbe Stunde ans die Abfahrt eines endlosen Lastenzuges harren zn müssen, welcher im Rondeau Halt gemacht hatte, um in aller Gemächlichkeit das Einfahren eines Obertrainer Zuges in de» Bahnhof und den Abgang des Schnellzuges abzuwarten. Bei dem Umstande, als die Nebenwege nicht ausgeschaufelt sind, blieb den armen Opfern in der Lattermanus-Allee kein anderes Mittel, als entweder stehen zn bleiben, bis sich der Lastenzug von der Stelle rührte und die Barriere wieder geöffnet wurde, ober über Schifchka den Rückweg in die Stadt anzutreten. Weil aber niemand auf eine lange Verzögerung rechnete. so blieb natürlich jedermann ruhig stehen und wartete, aber leider — mehr als eine halbe Stunde. Wenn man die seit einigen Tagen herrschende und besonders gegen Abend zunehmende grimmige Kälte und noch den Umstand bedenkt, dass die Passanten nicht etwa bloß abgehärtete Männer, sondern zum großen Theile Damen und Kinder waren, so kann man wohl nur dein Bedauern darüber Ausdruck geben, dass man die frequenteste» Spaziergäuge ganz beliebig zu Verschiebuugsplatzeu und Nothbahnhüfen machen darf. Mögen diese Zeilen an competenter Stelle ihre Würdigung finden und uns für die Hinkunft vor ähnliche» Vorkommnissen bewahren! — (Theater.) Das zweite Gastspiel der Fürst'schen Gesellschaft brachte das vicraetige Volks-stück „Die schöne Schusterin" von Carl Kleiber. Das betreffende Stück, welches als eine dramatisierte Apotheose der Wiener Handwerkerfrauen in dieser Beziehung des Guten hie und da wohl etwa» gar zu viel thut, gehört zu den besseren seine» Genres und wurde mit Lebhaftigkeit und großer Accnrateffe gespielt. Besonders Hervorragendes leistete Herr Krauser als „Wenzel", dessen unwiderstehliche Komik große Heiterkeit hervorries, während Herr Fürst den Schustermeister zu einer seiner besten Rolle» zählen dürste. Ueberhaupt war die Darstellung eine gerundete, und wäre nur dem Inhaber der Rolle des Herrn v. Schleich etwas mehr Maßhalten zu empfehle». Ein Mann, der so zusammenknickt, wie gestern Herr v. Schleich, der getraut sich nicht mehr allm: auf die Straße hinaus, geschweige denn, dass er an Eroberungen denken könnte. DaS Haus war mäßig gut besucht. — (Beilage.) Dem heutigen „Tagblatt“ ist ein Kalender-Verzeichnis vom Verlage PerleS in Wien beigelegt, und sind diese Kalender in Kleinmayr & Bambergs Buchhandlung stets vorräthig. Zur HeimatSkunde. Zur Geschichte der Verschönerung und Umgestaltung Laibachs. Der wiederhergestellte Weltfriede durch den zweiten Pariser Frieden (1815) äußerte alsbald seine belebende Wirkung aus unsere Landeshauptstadt. Laibach entbehrte damals noch mancher heutzutage in jeder Provinzialstadt selbstverständlicher Dinge, wie regelmäßiger Commuuication. Pflasterung u. dgl. ES zeigte sich nun auf diesem Gebiete eine rege Thä- tigkeit. Im Jahre 1816 wurde der sogenannte Jahrmarktsplatz (jetzt Kaiser-JosefS-Platz), den man durch Ankauf zweier Gärten gewonnen hatte, vollends reguliert. In demselben Jahre und im Jahre 1818 erhielt der Stadtwald (jetzt nur noch so ge» nannt wie lucus Wien , Borräthig bei (412) 64-46 die Flora von Niederösterreich mit großem Eifer und i legte die gesammelten Erfahrungen in seinem Werke „Ennumeratio plantarum pbanevogamicarum in ; Austria infeviori cvesceutium“ (1842) nieder, i Diese fleißige Arbeit ist die erste möglichst vollständige Auszählung der Soinmerpflanzen des obgeiiami- j teil Landes. Doliner setzte seine botanischen Studien | auch in Krain mit großem Eifer fort und sammelte | namentlich in den Umgebungen von Adelsberg 1 sowie in den Tolmeiner Gebirgen viele seltene Ge- j wüchse. Sein reiches Herbar widmete Doliner dem; krainischen Landesmuseum. (Deutsche Biographie, j 5. Bd., Leipzig 1876, S 314).___________________________ Witterung. Laibach. 12. Dezember. Heiter, Sonnenschein, sehr ichwachcr SW. Icmpmitur: morgens 7 Ub: — 17'8 , miainittagä '£ lltu — 12 0° 0. (1878 — 1 8': 18,, -fr- 13 v Barrmeir- 743 36 Millimeter. Das gestrige <" agcsimtlcl Per Temperatur — 20 8°, um 20 2° unter dem Normale. 9liuicfontmciid fremde am 11. Dezember. Hotel Stadt Wie». Preyner, Reisender, und Zibisch, Kfm., Wien. — Uvbantjchitsch, Gutsbesitzer, sammt Gemahlin, Thur». — Reu, Kfm., und 'JJiuijcv, Paris. — Aron, Sttaßburg. Hotel Elephaut. Friedmaun, Äs,»., Budapest. Tam-bosi G., München — Tambosi P., Verona. — Fried-tnaun, Stfm., Brünn. — Pergsiein, Geschäftsreisender, Prag. — »tubat, Geschästsreisenver; Fürst, Theater-direetor, sammt Gesellschaft; Brandt, itjnv, und Kleiber, Kapellmeister, Wien. ► Hotel Europa. Ritter v. Friedrich, k. t Oberst, und Pelikan, k. t Oberstlieuleuant i. P., sammt Frau, Graz. — Rasinger, Kfm., Pettau Kaiser tum Oesterreich. Fischer, Jamnik. Baierischer Hof. Sauonitti, Ponteba. — Tomsic, Verzeh-lungSstcuci-Rcuibent, Pula. — Eibcl, Anstreicher, Stein. CiU-l H. rill. UN.-. d^Tr-u.sche In lg. v. Kleinmayr & Fei Bambergs Verlagsbuchhandlung in Laibach ist erschienen: Slovenska za prestopno leto 188« Lerstorbenc. De» 8. Dezember Geitrud Sever, pens. Laudes-gerichtsvssieials Gattin, U4 I, Burgstallgaste Nr 7, organischer Herzfehler. 3 nt Ci v i 1 s P i t a 1 e: Den 8. Dezeinber. Franz JeraniiS, Inwohner, 23 I., tiungcittubemitoje. — Michael Kuslau, Inwohner, 36 I., Hirnödem. Den 9. Dezember. Elisabeth Belkaverh, Inwohnerin, 00 I., Manismus. — Maria Ogrin, Arbeiters- gattin, 34 I, Eitet nngsfieber. Den 1 ü. ® c j nn b t r. Maria Okorn, Arbeiterin, 20 I., Luugentubereulose. Berichtigung Bei Joses Langwaiter soll es heiße»: Gedärm katarrh anstatt Gehirn'aiarrh. Lhcatcr. Heute tungerader Tag): Drittes und letztes Gesammigastspiel des Theaterdireetors I. Für st jauimt Gesellschaft. Die Blume n in ädche it. Posse mit Gesang in 1 Aet von C. Gärtner. Hieraus: Wein, Weib und Gesang Singspiel in 1 Act von Joses Doppler. 3um Schlüsse: Der Wiener Fe st zu g. Ausstattungsposse mit Gesang in 1 Act von Earl Bayer, Gedenktafel über die am 15. Dezember l 8 7!) ftattfmbenben Liatationen. 1. Feilb., Rchane'sche Real., Topol, BG. Loitsch. — 1. Feilb., Logar'sche Real., Oberdorf, BG. Loitsch. — 3. Feilb., Krasvve sche Real., Niederdors, BG. Loitsch. — 1 Feilb, Meze'sche Real , Brod, BG. Loitsch. — 1. Feilb., Molk'sche Real., Oberdorf, BG. Loitsch. — 1. Feilb., Dev-jak'sche Real., Kalee, BG. Loitsch. — 3. Feilb , Ferme'sche Real, Jelenk, BG. Egg. — 3. Feilb., Fajdiga'sche Real., Rozek, BG. Egg. — 3. Feilb., Javornik'sche Real., Laibach, LG. Laibach. — 2. Feilb., Bedenk'sche Real., Pod- per SpirUvtrlik, 4 bis 200 Stücke spielend ; mit oder ohne Expression, Mandoline, Trommel, Glocken, Castagnetten, Him-metsstinnnen, Harsenspiel re. (.591)4-3 Spieldosen, 2 bis 16 Stücke spielend ; ferner Necessaires, Cigarrenständer, Schweizerhänschen, Photographie-Albums, Schreibzeuge, Handschuhkasten, Bnesbeschwerer, Blu-menvasen, Ctgarreneutis, Tabaksdosen, Arbeitstische, Flaschen, Biergläser, Portemonnaies, Stuhle k., alles mit Musik. Stets das Neueste und Vorzüglichste empfiehlt I. H. Heller, Bern. gy Nur birecter Bezug garantiert Echtheit; fremdes Fabrikat ist jedes Werk, das nicht meinen Namen trügt. Fabrik im eigenen Hause. •ooirnij oqiioI ua)l!j&!«& 'iljnoL '8unj =io()i.taj$ an? anunrftj §)v indfö gig Mguuaorß moa uajMaiputS uaa u.ujngy uoq wjun usiuutoj gDtiorg 000‘08 uoq oßiupß lufaj»® ua,jugixj aaq 001 Wiener Börse vom 11. Dezember. Jltlgcmtin« Sluiil»-| ., Mali tiavierrente.......... -Lilberrenre ......... Aolbrerne............. ^taaieiofe, 1854. . . „ 1860. . 18«» »u 100 st. „ 1864. . , tirandenlfuilunus- ^bUyuliüiun. Valuten............... Sievendnrgen . . . temcier Banat . . Ungarn .............. Andere öffenlfitfie Anlehcn. Vonau-Regul.-Lose ring. Prämienanlehen Wiener Äniehen . . . Adito v. Lunken. Eceditanttalt s.H.u.G. -Jtaiionalbant......... 6-S 90 741 -587-— 588 -177 50 178-2297 | 2302 >56 b0 157 -243 - 243 5u 146 60 147 -618 - 620’ •^erbtoeftbabn . . . RubvlsS-Babn . LlaalSbabn .... diibbabn........... Ung. Viorboilbubn Pfandbriefe. iöobencrebitanital! in Oolb .... in österr. SV ihr. Viationalbanf .... Ungar. Bobenkrern:» privr»tüt»-Obkitt Slifabetbbabn, l.ifui >crb.»9iorbb. i. Silbe »>ranz-IosepbBabii ^aliz.K Vudwigb.l.E Ce ft. ^torbweft-Babi icbcnbiirger Babu Llaarsbabn, 1. «6ui. Lübbahn ä 3 Perz. » 4 5.. priottllofc (Srebitlofc.......... Jiubolffllofe .... Ä' art 146 25 146-35 144 50 145'— '68 - 268*25 80- 82'.'0 133 . 0 135*— Devisea. Vonbon 117 50 10 ' 25 10-75 101 30 96 — >06'— 95*50 102 50 «6 50 74 70 168 5o 119 101*75 17850 18 — 116-65 118'— 100*50 101 90 101 ö» Oeläsvrt«». Dukaten........... 20 KrancS . . . , loo d. Meichsuunk Silber............ 96 25 106-50-95-7S 103.— i>6 7L 74-90 169 — 119 25 10*— 17» — 18 e» 11674 5 55 5'56 y 31 |9 8^ye 67 70 57 75 100 — |iov— Telegraphischer Cursbericht am 12. Dezember Papier-Rente 68 75. — Silver-Rente 7040. — Gold-Rente 80 90. — 1860er Staats-Anlehen 129 25. — Bank-aetien 852. — örebttactien 27860. — London 116 60. — Silber — K. k. Münzdueaten 5 54. — 20-Franrr- Glücke 931. - 100 Reichsmark 67 70. Druck von Jg. v. Äleinmoyt & geb. Bamberg. Verleger: Cttomar Bamberg. Für die Redaktion verantwortlich: Dr. Han» * t e u S.