80. lahrgang Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage), ■-v. riiiivilung, Verwaltung und Buchdruckern Tel. 25-67, 25-68, 25-69, Maribor, Kopališka ul; 6. Hr. U Dienstag, den 27. Februar 1940 Inseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung. Bezugspreis: Abholen oder durch die Post monatlich Din 23.—, hei Zustellung Din 24.—, liir das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilegen. Poštnina plačana v gotovini. iPf®f$ O#01 ^"50 Mliriborer Lenima Deutschland wird zwischen Finnland und Sowietrussland vermitteln ? ®ine bemerkenswerte Ireuter-Meidung aus Kopenhagen — Schwedens Außenminister oegen die Lleberschützung der Os!o- staatenkonferenz — Eine <$rii ärung des norwegischen Außenministers Koht K 0 P C n h a Re,.VUlir,agen' 26. Feber. (Avala.) b'en iv-1 meldet; Wie man erfährt, ha-bes, sV‘nCmark’ Schweden und Norwegen hiittp.-SSe.n’ dic Möglichkeit ei einer Vcr- “'’S *,n finnisch-russischen Konflikt aas^We, Das gestern abends her tur der Dinge nach von den politischen Problemen nicht getrennt werden. England und Deutschland sind hiebei in gleicher Weise behandelt worden.« S t o c k h o 1 m, 26. Feber. (Avala.) H a v a s meldet: ln schwedischen politi- *u ij Sn,Blgebene Kommunique über die Be- sehen Kreisen wird auf die kürzliche Re-P-echungen ^6ris der Außenminister Schwe- de des Ministerpräsidenten Iiansson nämi" - °rWegens und Dänemarks spricht j hingewiesen, der die Haltung Schwedens >cn vom »tiefen Wunsche der nordi- i umrissen hat. SCh; sun Hut Zunächst wird auf die Staaten nach einer friedlichen Lö- i nachstehenden Stellen der Rede hingewie g des ‘•ater v ■ Tinn,8ch-russischen Konfliktes j sen: 1. Die neutrale Haltung Schwedens hängvVV^bru.ng der vollständigen Unab- wird vom Willen nach Aufrecherlialtung F innland.« Es ist noch nicht i eines freien und unabhängigen Volkes ge-Poro -• sckon ietz* zu sagen, welche j tragen und bedeutet somit die Entschci-do,;;1 mese „ Vermittlung erhalten soll, i düng des Landes, sich im Bedarfsfälle mit Qgn 2 dl*e ^oregung keinesfalls von den Waffen zu verteidigen. 2. Die Legi- L * nie*deD Nach liier eingelangten der v>‘‘;;nSen haben die Sowjettvuppen in \Vj(j Ci Saagenen Nacht ihre Bemühungen, hei’S einzunehmen, auf der Manner-gre:f„'nic verdoppelt. Die Sowjettruppen «u n immer wieder ohne Rücksicht auf erluste, wobei fortwährend Ppen und dje Tru neue Kampfwagen zum Einsat; rSlpn ■ c!?1'lL Die heftigsten Kämpfe sind auf :• len^e zwischen Moula WJnd.dem Kinr' Meeresbusen im htfau" Stadt Wiborg, die schon eva- Uüct 1S1, wird von der Sowjetartillerie bc"ir(!: |7r Luftwaffe ununterbrochen bom- M beric,u( s k a y, 26. Feber. (Avala.) ÜNB der ‘to*-L!*)er Generalstab des Leningra-ktarkvei3es meldet; Am 25. Feber ltarev! d’c Sowjettruppen auf der stlinj^hen Landenge die feindliche Fe-wobei 28 Befestigungen — de [ 8 betonierte Artillerieunterstän-Ver,T °;n"enommen wurden. Der Gegner H’cer’^ 5 me erc Male zum Gegenangriff Tril-" >ebc >. doch wurde er von unseren m schweren Verlusten zurück-l'T., ;'n- An anderen Frontabschnitten LkbPr " nichts bedeutsameres ereignet. (!ß -.. H e 1 s i n k i, 26. Feber. (Avala.) tet wären. Sechs Maschinen seien nach H a v a s berichtet: Das finnische Ober- j Murmansk zurlickgekehrt, während sic-kommando berichtet über interessante Ein ! ben Maschinen nach Pajala geflogen sci-zelheiten im Zusammenhänge mit dem; en, wo sic Bomben abgeworfen hätten, sowjetrussischen Flregerbonibardeinenf Die Sowjetflieger konnten die Flugzeiten auf die schwedische Siedlung Pajala. — i ihrer Eskadrille genau Nach diesen Berichten nahmen die Fin- den Zeiten, in denen cU nen am 23. d. zwei sowjetrussische Flie- Pajalas erfolgt ist. gerleutnants gefangen, deren Flugzeug S t o c k h o 1 m, 26. Feber. (Avala. , zur Notlandung gezwungen worden war. H a v a s meldet: Wie aus Helsinki her ich Im Verlaufe der Einvernahme erklärten tet wird, ist der neuernannte britische Gc-die Sowjetoffiziere, daß die russischen sandte Gordon W e r e k e r dortselbst Flugzeuge am 21. d. in Murmansk gestar- ; eingetroffen. angeben. Diese Banrbardement Sie ersten Kommentare Der Eindruck der Ri*de Adolf Hitlers in Moskau — Cliambvrlains Rede Lichte der Londoner Pressekrilik ter beričlilel: Der ..Daily Telegraph1-veröffenllichl einen Kommentar der Birminghamei- Rede Ghamberlains, in dem es u.a. heissl: „Chamberlain ist nach Abi nul' eines halben Kriegsjahres vollkommen in die Lage versetzt worden. seine Erklärung zu begründen, dass wir, wie lange immer dieser Kampf auch dauern möge, vom Ausgange nichts zu befürchten haben. Während von der Front die Erfolge : unserer Flotte und unserer Lulistrcil-kräfte gemeldet werden, sammeln wir j die Energien der Nation, wie. Chamberlain dies mil Recht behauptete u. wie dies in der ganzen Geschichte, unseres nationalen Opferlums noch nicht der Fall gewesen war.“ Das Blatt zieht einen Vergleich zwi-: sehen deik Beden Chamberlaina und ; Hitlers und meint, dass der Kommentar der Hede Hitlers- faktisch nur die Wiederholung dessen sein würde, was Hitler schon in früheren Reden gesagt habe. im °l e'-"c!nen Frontabschnitten wurden -Len Trappen durch sowjetras-■ LAtkröfte erfolgreich mit k) g b?1."7t. In Luftkämnfen wurden •tische Flugzeuge abgeschossen. seli Moskau. 26, Feber. Avala DXB j Nachrichtenagentur Tass hat einen meldet: Die Münchner Samslagredc j umfangreichen Auszug der Hede Ril- ci. Reichskanzlers Hitler hat in'.Mos-f lers verbreitet. in diesem Auszuge kauer politischen Kreisen starkes In-' werden besonders diejenigen Stellen leresse ausgelöst, ln diesen Kreisen untcrslrichen, in denen der Kanzler wird betont, dass Deutschlands mili- auf Englands Weltherrschaft sowie auf 1 arische wie auch politische Situation die Rechte Deutschlands auf seinen sich nunmehr besser entwickle als Lebensraum hinweist. Die grössle Auf-zurzeil des Weltkrieges. Hitlers Er- merksamkeil .fanden diejenigen Allste arm, gen über d. Verhältnis Deutsch-1 führimgen des Kanzlers, die sich auf i lands zu Sowjetrussland haben in | die kriegswirtschaftlichen Vorbercilun-Moslcau selbstverständlich besonderes gen Deutschlands beziehen. | Interesse gefunden. Die russische I London, 26. Feber. (Avala.) Heu- Schreckliches Zugsunglück in Kalifornien. Mexico City, 26. Feber. (Avala).. Reuter meldet: 194 Kilometer nordwestlich von Mexiko stieß der amerikanische Expreß mit einem Güterzug zusammen, wobei 22 Personen getötet wurden.. Die Zahl der Verwundeten ist noch nich: ermittelt. Zürich, 26. Feber. — Devisen:: Beograd 10, Paris 9.99>4, London 17.63% Newyork 446, Brüssel 75.37E, Mailane 32.52, Amsterdam 237.24Berlin 178.80. Stockholm 106.20, Oslo 101.35, Kopenhagen 56.12 H, Prag 550, Sofia 3.30, Budapest 79V, Athen 3.55, Bukarest 3.35. Helsinki 750, Buenos Aires 104 ein Achtel. <£öamberiain sprach am Sams.'ag m feiner VaEerstaM Birmingham / Aös.f HMers Ge- öaniengänge auf Der Münchner Vatteigrünöungöserer London, 26. Feber, ln der Serie der j durchtränkt worden war. Das alles ist {ten irren jedoch, wenn sie glauben, das von der Regierung organisierten Versamm | unser einstiges Land. Ganz Mitteleuropa I einstige Deutschland vor sich zu haben ist deutscher Lebensraum. Hier war eng- Wir haben alles getan, um Deutschland lischer Einfluß noch nicht zu entdecken. | so stark zu machen, daß es allen die Stir Mitteleuropa ist unter deutscher Führung Ine zu bieten vermag. Wenn man mich aufgebaut worden. In diesem deutschen i haßt, so ist dies mein Stolz. Würde man j limgen' zur Klärung der Kriegslage hielt Premierminister Chamberlain am Samstag vormittags in seiner Vaterstadt Birmingham eine große Rede, in der er eingangs wiederum auf die Okkupation der T schccho-Slowakei, Polens und schließlich auf den Angriff . Moskaus gegen Finnland zu sprechen kam. Die Frage, um die es gehe, sei, das System der zivilisierten Staaten vom mittelalterlichen 1914 waren Italien und Japan im geg1,e' '■sehen Lager, heute sind sie wohlwollerl neutral. Wie die deutsche Armee ausg "üstei ist, bewies der Krieg in Polen auch die Zukunft wird es bestätigen. ge-IM ................... tcli schwebe wie ein Magnet über dem deutschen Volk und ziehe den Stahl aus ih’f' mit dem wir die deutsche Zukunft schm1 den. In Deutschland gibt es heute heim Zylinderhüte, keine Bethmann-HollwejP und keine Bazifistcnbanden. Das deutsch Volk wira den Kampf bis zum End führen. Ich bin entschlossen, diesen Kampf zU1? irgafl1' Raum wollen wir leben und uns von nie-! mich loben, so wäre ich der größte Gau- Ende zu führen. Wir werden den o mandem verdrängen lassen. Diesen Raum1 ne r. Wenn Herr Churchill erklärt, daß er sierten Terror der Seelen osen Fu.^ lassen wir uns von niemandem bedrohen! mich hasse, so bin ich stolz darauf, da er tien brechen und für immer eseu^ daß ich kein Verräter werden j teh glaube fest an d.e jottlte^ und darin werden v/ir auch keine politi-j zugibt, sehe Kombination zulassen, die gegen I kann. Deutschland gerichtet wäre. Wir haben Wie wir Deutschland von den inneren Barbarismus zu erlösen und auf Grund ferner die Rückgabe der uns gestohlenen, Feinden befreiten, werden wir es auch des christl. Prinzips eine bessere Ord- Kolonien verlangt. Das waren sehr be-nung aufzubauen. Dies könne nur durch scheidene Ziele und ich tat auch alles, den Sieg der Alliierten erzielt werden, j damit zwischen uns und England und England und Frankreich seien eine Seele Frankreich eine klare Abgrenzung zustan Sumns r und ein Körper. Deutschlands Kriegsziel hingegen sei die Vernichtung Englands und die deutsche Weltherrschaft. England sei deshalb in den Krieg eingetreten, um dies zu verhindern und um die Ungerechtigkeiten zu reparieren. In konkreter Form fordere England: 1. Die Wiederherstel- lung der Unabhängigkeit der Polen und der Tschechoslowakei!. 2. Genügende Garantien, daß die gegebenen Versprechungen und Zusicherurigen erfüllt werden. An Deutschland sei es, den nächster. Schritt zu tun, der beweisen solle, daß man die These aufgelassen habe, daß Ge wfiL«CCht Sei' Enf!and “nd Frankr-ich: Neapel, 26. Feber. Gestern, ist an einem Neuaufbau im spaterjB »s italienischen Transozeandamp-abgerusteten uuropa die Mitw rkung der c ,, , , ,, anderen Völker benötigen. Zur Wieder- fers »R e x« der amenkan,sehe Unterstaats herstellung des Vertrauens aber müßte Deutschland mehr beitragen als alle anderen Völker. Sollte es sich heraussteilen, sehung, d'e das deutsche Volk nicht z!itI| Sklaven Englands und Frankreichs stimmt hat. Gott hat unser Werk bis ^ von den äußeren. Die engbschen Hoff- gesegnet und ich bin fest überzeugt, da nungen auf Rückkehr des Jahres 1918 sein Segen auf unserer Seite »st.. v werden zunichte gehen. Das ist nur ein müssen und wir werden siegen. oäv Beweis, daß sie das neue Deutschland Feind drücken wie er will, es ist ja me Bescheidenheit: nicht kennen. dekomme. Trotz unserer sind die Churchill berlain und der ewige Jude gegen uns aufgetreten. Diese Herrschaf- ‘ entschloß, so gehe ich ihn bis zum Ende .„uu .......... Heute ist Rußland nicht : schlechter a’s es einst gewesen war. , Duff-Cooper, Cham- der Gegner, sondern der Freund Deutsch- I wenn die Welt voll Teufel war, es /ige lüde Hore-Belisha lands. Wenn ich ir ich für diesen Weg uns doch gelingen.« elles in Rom Der omenfanlW ©tiat$f»?retar und ciibielanbte 9lDDf?DeIt6 w.rd^ Tage m verbringen /Die nächsten Teiles ei? ftab Beri n, Lonson, utto Varis / Heuie 3uiami».. fünf! mü SRuffoLni und Eiano daß Deutschland Beweise seines guten Willens geben möchte, dann seien die Westmächte bereit, den Uebergang der deutschen Kriegswirtschaft zur Friedenswirtschaft zu erleichtern. Deutschland müsse sich entscheiden. »Wir sind entschlossen, der Freiheit zum Siege zu verhelfen. Ich spreche nicht nur für England und für das Imperium. Es ! Welles nach Paris begeben. Der Absc rikanischen Delegierten empfangen. —, ist bereits wahrscheinlich, daß der König j der Europa-Tournee ist wiederum i hiuß | sekretär Sumner-W elles in Neapel ! eingetroffen. Sumner-Welles ist vom Prä i sidenten Roosevelt beauftragt worden, die Lage in Europa zu prüfen und auf Grund-von Informationen bei den Regierungen der europäischen Großmächte festzusiel-len, ob die Möglichkeit einer amerikanischen Friedensvermittlung besteht. Im Nainer Summer-Welles mit Mussolini ab' Morgen gibt der amerikanische Botschaf-i schließende Besprechungen ab halten^ und Kaiser ihn ebenfalls empfangen wird. w°..wü1- zu dem ins- Berlin, 26. Feber. Das Program?1 ter einen großen Empfang, zu u™ mo- ^ . . ,.— — -.mni' besondere auch die diplomatischen Vcr-1 des Berliner Aufenthaltes des amen* ^ jener Staaten eingeladen werden, j sehen Unterstaatssekretars S u m U t mner-Welles nicht besuchen wird, | Welles ist bereits festgelegt. Sumi* freier die Sumner damit er auf diese Weise , auch die An ^ sichten dieser Regierungen erfährt. In ei- i Bis Sonderkonferenz wird Sumner-Wel es auch mit dem deutschen, englischen I men des italienischen Außenministers Graf Ciano begrüßte der Privatsekretär i und französischen Botschafter zusammen- 1 Welles trifft am 28. d. M. in Berlin e>• dorthin kehrt auch Reichskanzi Hitler nach Berlin zurück, der si jetzt in Süddeutschland aufhält. Sumne ' Welles wird in Berlin ausschließlich^ , .. _ - 1 Botschafter in Rom mit den führenden Solange w.r mcht die Gewißheit haben, | Bcamten der Botschaft. Da Unterstaats daß die Freiheit siegt, werden wir mit der ganzen Seelenkraft kämpfen«. M Li n c h e n, 26. Feber. Am Samstag den amerikanischen Abgesandten. A»w=- j tr=«en, um Sch mH »mm M-c a. send ,euren ferne, der amerikanische ratofgen in ihre, Hauptstädte, zu bespre- | Am Mittwoch erfolgt die Abreise des Schmidt, beiwohnen. RePhsaußenmmi^ i ‘ amori'kanischcn Delegierten nach Berlin, von Ribbentrop wird zu Ehren des ^ ixl7 , . , --L J wo er von Reichsaußenminister v. R i b- i sandten Roosevelts ein intimes Diner - Wunsch ausgesprochen hatte, man möge , ° Reichskanzler Hitler und | ben, an dem sich nur die engsten ,M. dortigen Zustände zu stud;eren. Die Re^ des Nuntius erfolgt auf Ersuchen des 1 Drei weitere Derlei linien hinter Wiborg *60.000 Mann fotoielruffifcher Truppen vor Wiborg einoesetzr / 1200 russische Aaklschlrm-Jögcr auf Die Gadi abgesprungen und von den Finnen gesangengenonrmen ausgeforsclit werden konnte. Allerdings bestreitet er, jemals mit Florescu »zusammengearbeitet« zu haben. Trotzdem wurde er in Haft genommen, weil man hofft, aus ihm mehr herausholen zu können, als er augenblicklich zugeben möchte. Mein,11*’ Rcbruai'- (MT1) Nach einer > die Fallschirmspringer wurden von finni- UriQJ dPR . A I11 v.. — . .. ... 'r.. »G- Ung des Sonderberichterstatters des eine ° n a ! e d’Italia« in Helsinki, hat tjQ sowjetrussische Kampfwagenforma-deol durch heftiges Artilleriefeuer ge-djp t War> Samstag bei Morgengrauen tj ore v°n Wiborg erreicht. Gleichzei-rifs^Prangen über die Stadt 1200 sowjet-do V80*16 ballschirrnjäger ab, wurden je-Zerc’ durch das heftige Schneegestöber de S re.Ut‘ Oie Kriegswagenformation wur später zum Rückzug gezwungen und sehen Patrouillen gefangen genommen. In der Umgebung von Wiborg wüten die hef tigsten Kämpfe. Es hat den Anschein, als ob die sowjetrussischen Truppen am 23. Februar, dem Jahrestag der Gründung der Roten Armee ihren Einzug in Wiborg hal ten wollten, was aber nicht gelungen ist. Es kann festgestellt werden, daß falls Wi borg unter dem Druck der sechs sowjet-russischert Divisionen, also von 100.000 Mann, dennoch fallen sollte, die finnische Verteidigungslinie noch immer nicht zusammenbrechen würde, da sich hinter der Stadt drei weitere Verteidigungslinien hinziehen. Auch bei Taipale sind außerordentlich heftige Kämpfe im Gange. Alle Angriffe der Sowjetrussen wurden bisher zurück-geschlagen. Auf einem sieben Kilometer langen Abschnitt greifen die Russen mit 40.000 Man an. Folien Wird Die Erweiterung des Krieges auf Den Balkan verhindern SIPD 1NTERESSANTE STIMME AUS BUDAPEST. RT AUF DER FREUNDSCHAFT ITALIENS POLITIK DAMIT JUGOSLAWIEN UND UNGARN. — B u d a p e s s. f ster melle, »P 26. Feber. (MTI.) Der j schewismus mit allen Mitteln widersetze. Lloyd« schreibt an leitender j In diesem Hinblick sei die Politik Ru-I a»T’ die Rom-Reise des rumänischen mäniens identisch mit der Politik Italiens. uandesjugendführers S i ------------- » - «I v , j“stuuiuuifi5 o i d o r o v i c u den Zweck, der Jugend Rumäniens . Italiens die Gefahren des Bolsche-^nius in vollstem Lichte zu zeigen. In j. ^apolitischer Hinsicht hatte Sidorovic' " S-Ic Ermächtigung zu der Erklärung, daß 10 ’ Rumänien der Verbreitung des Bol- Dem rumänischen Vertreter sei in Rom zugesichert worden, daß Italien die Erweiterung des Krieges auf den Balkan verhindern werde. Die Politik Italiens — so schließt der »Pester Lloyd« — basiere auf der Freundschaft mit Ungarn und Jugoslawien. Das neue Vereins- und VerfammMugSgefetz EINIGE VON DEN WICHTIGSTEN BESTIMMUNGEN übe!-1 r Eeograder »Politik a« weiß | dung für politische Vereinigungen der all-Ueup f w*chtigsten Bestimmungen des 1 gemeinen Verwaltungsbehörde erster Stu-Sa Verordnungsentwurfes über Ver- , fe unterbreitet werden können, muß die tisch"1 ingen’ politische Parteien und poli- Anmeldung einer politischen Partei beim ne Vereinigungen zu berichten, der Innenministerium nn -gungen zu berichten, der Innenministerium erfolgen. Wesentlichen bereits fertiggestellt ist Politische Vereinigungen können nur werden, wenn sie öffent- W, Und in Kürze zusammen mit dem neuen dann aufgelöst ‘Sesetz veröffentlicht werden dürfte, lieh oder geheim eine gewaltsame Ver- /vIKl* #-> A s\ 1« f -ufolge V vt m i i v.. li VII UUC1 i^CllVilll VlIlV WctllddlllC V C1 ” n Sammlungen gibt es dem Entwurf änderung der verfassungsmäßigen Ord-Pj'i ge zweierlei: öffentliche und private, nung propagieren und gegen die politi-vate Versammlungen, (bisher als Be- , sehe Einheit des Staates auftreten. künf*gen *3ZXV- vertrauliche Zusammen- Für politische Parteien erbringt den ej e anSesehen) sind jene, die von Auflösungsbeschluß der Innenminister, für Se er Rerson ■ einberufen und in geschlos- gewöhnliche politische Vereinigungen en Räumen; abgehalten werden. Für aber jene Verwaltungsbehörde, welche p.! keine Anmeldung erforderlich. deren Anmeldung entgegengenommen hat. öff1'1,..^entliehe Versammlungen, die an i)äs Verbot muß rechtmäßig und mit niel u 6n Orten oder unter freiem Hirn- Tat begründet sein. Ein Beschwerderecht An ^gehalten werden, ist indessen eine j dagegen steht bei politischen Vereinigun-•tlbeldUng von drei Einberufern bei der gen an das Verwaltungsgericht zu, bei It gemeinen Verwaltungsbehörde erster politischen Parteien aber an den Staats. tanz erforderlich. Letztere hat die An- ra{ hah Ung bloß zu bestätigen und die Ab- Die neue Verordnung sieht weiter eine neh -g dCr Versammlung weder zu ge- Reihe von Maßnahmen vor, welche dafür jecplgen n°ch zu verbieten- Soinit kann Gewähr, bieten sollen, daß die politischen te e angeme!dete Versammlung abgehal. Vereinigungen im weiteren Sinne von jeg-1 werden. Die' Einberufer haben bloß !iciien außerhalb stehenden Einflüssen nicht üer Versammlung anzugeben, freigehalten werden. So müssen politi- kah at>er aUcl1 wies d'CS 'etzt der ! sehe Vereinigungen und Parteien jährlich .'st, die Redner. ihre Bilanz veröffentlichen, v le Versammlung leitet ein Präsidium Dine Neuerung ist die, daß Behörden n mindestens drei Personen, welches sowje Bürger, die sich gegen die Bestim-tret dnunS aufrechtzuerhalten hat. Ver- j mungen der Verordnung über Versamm-er der Behörden dürfen einer Ver, ■ iUI1gCn> politische Parteien und Vereini-..'H/Hü'ng überhaupt nicht beiwohnen, j „ungen vergehen, bestraft'werden. - eh sind die Rr-hfirripn vemflichtct dem p ... S!nd die Behörden verpflichtet, dem rasidium zu helfen, wenn es nicht i inende .ist, die Ordnung aufrechtzuerhal-{en- Die Behörde hat weiters einzugrei-|,n> Wenn sie irgendeine gesetzwidrige aad!ung zu verhindern hat. a rd eine Versammlung aufgelöst, so UB die Entscheidung hierüber zuvor reimal verkündet werden. Minderjährige nd Ausländer dürfen keine Versammlung lu !rufen Weiters dürfen auf Versamm-agen keine Urkunden privaten oder ge-^eimeri Charakters bekanntgegeben wer- oru Cders unterscheidet die neue Vcr. nung politische Vereinigungen und po- Die Armee Des Generals Wey § an tz Eine Mitteilung des diplomatischen Redakteurs der italienischen halbamtlichen Agentur Stefani. Rom, 26. Feber. (Avala). Der diplomatische Redakteur der Agenzia Stefani schreibt: »Die Aufmerksamkeit der Weltnresse wird angezogen durch die ständige Konzentration französischer Truppen unter dem Befehl des Generals Weygand in Syrien. Wir haben schon ,... "6 i-u.u.sene vercji«8u..Sc.| H« einmal hervorgehoben, daß die Bered,- itische Parteien. Während die Anmel-1 nungen, denen zufolge diese französische Nahostarmee mehrere Hunderttausend Mann zählen könnte, als übertrieben zu bezeichnen sind. Es scheint vielmehr, daß diese Armee hauptsächlich aus Arabern aus Französisch.Nordafrika, ferner aus Senegalesen und aus Angehörigen der Fremdenlegion gebildet ist. Es ist auch von Kontingenten der polnischen Armee gesprochen worden, aber auch darüber gab es keine näheren Informationen. Jedenfalls scheinen die Dinge so zu liegen, daß die Armee Weygands keine großen Einheiten des kontinentalen Typs aufweist und lediglich aus kleinen Divisionen zusammengesetzt ist. Es ist die Ansicht vorhanden, daß ihr Ziel defensiven Charakters sei. Anderseits befindet sich diese Armee noch immer in Syrien, d. >-in großer Entfernung vom Kaukausus, wo sie nach den im Umlauf befindlichen Gerüchten verwendet werden sollte. Schließ lieh darf man auch nicht vergessen, daß die Türkei beim Abschluß des Ankara-Vertrages mit England und Franki eich besondere Vorbehalte hinsichtlich Sowjetrußlands formuliert hat.« Italienische Korporationskammer am » 5. März. Rom, 26. Feber. Die italienische Korporationskammer wird am 5. März zusam mentreten, um die Budgets der Ministern für Ackerbau, Unterricht, Justiz, Korpora tionen, Krieg, Marine und Luftfahrt zu verabschieden. Literarischer Vortrag mit Proben in der jugoslawisch-deutschen Gesellschaft m Beograd. Mittwoch, den 28. d. M. veranstaltet die lugoslawisch-Deutsche Gesellschaft in ih ren Räumen am Prestolonaslednikov trg 38-1 einen literarischen Vortrag übei Kt chard Dehrn ei und Detlev von Liliencron mit Proben aus deren Werken. Am Vortragstisch Herr Dr. Walter K u n z e, Lektor der Deutschen Akademie München. Eintritt frei und unentgeltlich für die A > glieder und Freunde der Gesellschaft. — Beginn 19,15 Uhr. Der „Verbrecher Im Gkianzug" Ein humorvoller Brief an den Unter. suchungsrichter. Bukarest, 24. Feber. Der berüchtigte dreißigjährige Schwerverbrecher Florica Florescu, der in Rumänien den Spitznamen eines »Verbrecher im Skianzug« führt und zahlreiche schwere Verbrechen auf dem Gewissen hat. ist vor einigen Tagen während eines Transportes im Untersuchungsgericht aus dem fah renden Zuge gesprungen, obwohl er an beiden Händen gefesselt war. Nun ist beim Untersuchungsrichter ein Brief ein-getroffen, in dem der Verbrecher humoi. voll schreibt: »Ich danke für die gute Behandlung, doch bitte ich nicht nach mir zu suchen, erstens hat es keinen Zweck und zweitens verdiene ich wirklich nicht so \iel Güte und Aufmerksamkeit der Gerichtsbehörden. Außerdem bin ich ein armer Sünder, der selbst von anderen bitter betrogen wurde. So hat mich der auch Ihnen bekannte Jon Jone! um 50.000 Lei geprellt. Ich erhebe gegen diesen Lumpen Klage und bitte, ihn zu verhaften.« Die Behörden interessierten sich näher i i rlif>c£in I rv.; fftlipl flot* til f Pli 1 i Pli V) 1 (1 Mutter DaMaard und der Qbstsarg Peinliche Überraschung bei einem Leichenschmaus. Eine seltsame »Doppelbeerdigung« spielte sich vor kurzem in einer nordi sehen Stadt ab. Zu Rödberg im Numedal lebten Per Daalgard und seine Eheliebste in beschau lieber Ruhe im Ausgeding von dem Vermögensteil, den sie sich zurückbehalten hatten, als der Älteste das Hofgut übernahm. Schon vor der Übersiedlung ins Ausgeding hatte sich Per für sich und seine geliebte Frau die Särge machen lassen, da er meinte, sie würden wohl beide nicht mehr lange leben. Aber Jahr um Jahr ging liber die Berge, und keins von beiden starb. Da die Särge nun einen beträchtlichen Raum der nicht allzu großen Behausung in Anspruch nahm, benutzte sie schließlich Mutter Daalgard, praktisch wie sie war, als Obstkammer. Dann kam jener trübe Wintertag, an dem Per für immer die Augen schloß. Mutter Daalgaard besorgte selbst die Leiche, füllte die Obstvorräte aus Pers Lade in die eigene, und bettete weinend ihren Lebenskameraden in den noch fruchtduftenden Sarg. Feierlich, unter Glockengeläut und Musikbegleitung, trug man den Verstorbenen vom Hofe. Vier Männer bargen ihn auf dem Leiterwagen und der Trauerzug bewegte sich langsam zum Friedhof. Am Grabe rühmte der Pfarrer die Rechtschaffenheit des stillen, alten Mannes, dessen Leiche man soeben dem Schöße der Erde wiedergab, und tiefgerührt und still begaben sich die Leidtragenden zum Trauerhause zurück, allwo der Leichenschmaus gehalten wurde. Als die Gäste versammelt waren, als die Witwe ihre Tränen unter dem Troste der Freunde und Verwandten getrocknet hatte, als die Speisen fast verzehrt und Branntwein die Lungen löste, da begab sich Mutter Daalgaard noch einmal in das Gelaß hinter ihrer Schlafkammer, um für die Kinder etwas Obst aus ihrem Vorrat zu holen. Doch — o Schreck! Statt Äpfeln und Birnen fand sie in ihrem Sarg die Leiche ihres Ehemannes! Die vier Träger hatten den schweren der zwei Särge für den richtigen gehalten und ihn zum Friedhof getragen. Die Trauer und Empörung von Mutter Daalgaard war natürlich, groß. Es blieb aber nichts anderes übrig, als am folgenden Tag den Obstsarg wieder auszugraben, und den alten Per in feierlicher Form nochmals zu beerdigen, wobei es manchem schwer fiel, den nötigen Ernst zu bewahren. Von der Schwiegertochter erdrosselt. R o in, 25. Feber.- -ln Cava dei Tirr.eni hat sich ein düsteres Faniilicndrama abgespielt. Die 37jährige Cambardella hat wegen Geldschwierigkeiten die 76jährige Schwiegermutter erdrosselt. Nach dem Morde begab sich die Frau zum Ortsrichter und bat ihn, sich ihrer sechs Kinder, von denen das jüngste erst sechs Monate zählt, -anzunehmen: Hierauf stellte sieh die Mörderin freiwillig den Carabinieri. Armenarzt und Philantrop. Bologna, 25. Feber. De, Armenarzt von Bologna, Dr. Giäcomo Donar i, aer dieser Tage im Alter von 65 Jahren starb, hat sein gesamtes Vermögen, insgesamt 1 Million Lire, dem Armeninstitot von Bologna testamentarisch hinterlassen. Die Gefährliche Gabel. Die Frau des Dogen von Venedig Domeni co Silvio (1045—1090), eine byzantinische Prinzessin von großer Schönheit und ungewöhnlicher Intelligenz, sah einmal, wie die Bauern mit einer Heugabel Heu schichteten. Sie bestellte nun bei ihrem Juwelier ein ähnliches Gerät in kleiner Form aus Gold, um damit zu essen. Es war die erste Gabel. Der Beichtvater der Dogaressa redete ihr vergeblich zu, das Teufelsinstrument nicht mehr zu benutzen. Als die Ermahnungen, des Geist- Aus Stadt Mud Maribor, Montag, den 26. Febmar ; stützt. Obwohl der Vortrag sich etwas *_ | die Länge zog, ließ das Interesse der • wesenden bis zum Ende nicht nach 11 ^ ient Vortragenden wurde zum Schluß ein allseitiger Beifall des dankbaren ! ilikums zuteil. Liniere Lügerfchaft hü» RVMchou AUS DER JAHRESHAUPTVERSAMMLU NG DES MARIBORER JAGDVEREINES. Vlašie und Caf) verschiedene wert volle ; Anregungen vorgebracht wurden, die dit neue Vereinsleitung in ihrer zukünftiger Tätigkeit nach Möglichkeit berücksichtigen wiro. Die Debatte drehte sich hauptsächlich um die Besserstellung des Jagd schutzpersonals, für das der Jagdverein selbst besondere, alljährlich zu verteilen-Am gestrigen Vormittag trat unsere, im die von allen Versammlungsteilnehmern de Diplome einführen will, die Hege und Mariborer Jaodverem organisierte grüne' begrüßte Anregung, daß der Mariborer i den Schutz gewisser Wildarten (z. B. des Gilde zur diesjährigen Hauptversammlung! jagdverein und der Mariborer Fischerei- Haselhuhnes), die fortlaufende Ausstel-zusammen, die im Zeichen einer recht er-! verein als zwei wesensverwandte Organ;- lung der Jagdtrophäen zwecks Kontrolk freul'ichen Arbeitsibilanz stand.. Den Vor- ■ sationen ihre gegenseitigen Beziehungen der Entwicklung des Wildes usw. sitz führte der Präses Bankdirektor Bog-; in Hinkunft noch inniger und fester gesta’ dan P o g a č n i k, der in seiner Eröff- j len mögen, was zweifellos den Mitglie-nuhgsansprache auf zahlreiche Organisa- dem beider Vereine zum Nutzen gereichen fionscrfolge der soeben abgeschlossenen Tätigkeitsperiode hin weisen konnte. In seinen Ausführungen beschäftigte sich der Vorsitzende insbesondere mit der Tätigkeit des Verbandes der Jagdvereine und mit den bedauerlichen Folgen des heurigen außerordentlich strengen Winters, der unsere Jagdreviere, bzw. unseren Wildstand auf eine schwere Probe stellt. Auch aus den Berichten der übrigen Funktionäre, insbesondere des Schriftführers Prof. S c h a u p und des Kassiers Direktor Boltavzer, war ersichtlich, welch gewaltiges Arbeitspensum der Mariborer Jagdverein auch im vergangenen Geschäftsjahr zu bewältigen hatte. Wie der Schriftführer Prof. Schaup in seinem Rechenschaftsberichte in erfreulicher Weise feststellen konnte, steht die vom Jagdverein inaugurierte Begrenzung des Abschusses des Reh- und Gamswildes im Bereiche des Vereines an der Soitze der Organisationserfo-lge des Vorjahres. Der Mariborer Jagdverein, der hinsichtlich der Mitgliederzahl unter allen Jagdvereinen Sloweniens an erster Stelle steht, hatte mit Ende des Vereinsjahres 1939-40 nicht weniger als 1212 Mitglieder. Nachdem das vom Prokuristen Perne in Vorschlag gebrachte Absolutorium einstimmig genehmigt worden war, kamen die übrigen Funktionäre zum Wort, u. zw. der Oekonoen V u k m a n i 0, Kaufmann S p r a g c r für die Schießsektion, ■Sparkassendirektor Dr. K o v a č e c für den Recht sausschuß und Prokurist G i 1 1 y für den Propagandaausschuß und die Ver einsbibllothek. Was den Schießsport anbelangt, konnte die für Maribors Jägerschaft ehrenvolle Feststellung gemacht werden, daß der bekannte Mariborer .Weidmann u. Schütze Robert V u k m a-n ;i č im Vorjahre die Meisterschaft Sloweniens im Jagdschießen an sich riß. Auch Kaufmann Sprager kann auf beachtliche schießsportliche Erfolge hin weisen. Sodann berichteten die anwesenden Delegierten der sogenannten Sektionen des Mariborer Jagdwerelnes am Lande, u. zw. log. Pahernik für die jagdsektion Vuhred—Marenberg, Veselko (črna —Mežica), Ornik (Dravograd), U r -b a is (Selnica—Ruše) und Kran j c '(Pesnica). Die Berichte zeigten, daß man sich auch am Lande der großen volkswirtschaftlichen Bedeutung des Jagdwesens immer mehr bewußt wird. Im Vorjahre wurden neue Sektionen des Mariborer Jagdvereines in Kapla und in Selnica—Ruše gegründet. Bei den Ergänzungswahlen wurden die heuer durch das Los ausgeschiedenen Ausschußmitglieder Dr. G 1 a n č n i k, Oberforstrat Ing. Ziern-feid, Direktor Boltavzer, Kaufmann V oš-inek, Vuk m a n i č und š m 'i d neuerdings in die Vereinsleitung gewählt. Neugewählt wurden ferner der Vizeobmann des Mariborer Fischereivereines Primararzt Dr. Dernovšek und Oberforstrat i. R. Ing. Urba s. Nach den Wahlen ergriff Primararzt Dr. Dernovšek das Wort und machte werde. Bei den Allfälligkeiten entwickelte sich Damit war die Tagesordnung der Jahrestagung unserer grünen Gilde erschöpft. Die Versammlung war gut besucht u. sah man unter den Anwesenden u. a. auch der Bezirkshauotmann Dr. Š i š k a. An Sein eine recht lebhafte Debatte über verschie- Majestät den König wurde eine Buljiti ene aktuelle Tagesfragen unserer Jäger- gungs- und an den. Ressortnrnister sowie schaff, wobei seitens' der Diskussionsteil- an den Banus Dr. Natlačen Begrüßungsnehm er (Direktor Pogačnik. Direktor Ster-1 telegramme entsandt, ger, Gustinčič, Primarius Dr. Dernovšek, i Benzinbezug auf ftarteir EINSTWEILIGE FESTSETZUNG DER TREIBSTOFFE. — Die in der Verordn, über die Einschrän- 4. bei Karten mit einem grünen waage-ikung der Treibstoffmenge vorgesehene | rechten Strich: A 30, B 50, C 60 und D Kommission hat die vorläufige Menge der j 80 Liter; j BenzlnrtVischung festgesetzt, die pro Ku- 5. bei Karten mit zwei waagerechten pon der Benzinkarte bzw. pro Woche wie grünen Strichen: A 15, B 25, C 35 und D | folgt ausmacht: j 45 Liter; 1. bei Karten mit einem waagerechten 6. bei Karten mit einem waagerechten roten Strich pro Kupon, bezeichnet mit j schwarzen Strich: A 2 und B 4 Liter; | den Buchstaben A 30, B 40, C 50 und D j 7. bei Karten mit zwei schwarzen waa- 60 Liter; ; gerechten Strichen: A 1 und B 2 Liter; 2. bei Karten mit zwei waagerechten 8. bei Karten mit dem roten Aufdruck roten Strichen: A 10, B 15, C 20 und D : -Autobus«: A 35, B 60. C 95 und D 120 25 Liter; 3. bei Karten mit drei senkrechten roten Strichen: A 5, B 10, C 15 und D 20 j Liter; ■ ‘ XMor Billerbeck so Zahre w Auf seinem Weingut in Kamnica dieser Tage der ehemalige Kaufn",al1f Herr Oskar Billerbeck in geist Pl und körperlicher Frische seinen SO. P' ourtstag. Als Sohn einer Unterstehe^ und eines Westfälers wollte sich Jujpilar zunächst dem BahnbeamlenbcO11 widmen. Er stand schon vor der Erne:1 nung zum Chef des Mater'a'magazins ‘ Bozen, doch gab er dem Drängen sein Vaters nach und .übernahm 1898 die vä' liehe Farbenhandlung in der Gospos^ ulica, die er bis 1926 — also volle Jahre — in vorbildlichster Weise Ich6 Nach dem Verkauf seines Geschäftes er sich in die Stille seines We’ngute5 ' Kamnica zurück, wo er es 1938 erle°^. mußte, daß ihm seine Gattin, nrt der überaus glücklich zusammenlebte, i’a^’ 52jähriger Ehe durch den Tod entriss wurde. Oskar Billerbeck, eine herv^ ragend musikalische Natur, war in 6:1 stigen Jahren im Philharmonischen Vc^:' ein in Maribor überaus aktiv sieben Jahre hindurch war der JubtK auch Intendant des Stadtheaters. y ,t hochbetagte Jubilar, der übrigens ein großer Naturfreund ist, bringt a» ; jetzt für das intensive Zeitgeschehen “ . Gegenwart lebendiges Interesse auf. xv seine Rechte den bedürftigen MitnR ' sehen Gutes tut, davon weiß die Lin nichts zu erzählen. Seine Wohltätig1' ist • stiller, verborgener Natur. Ein ed > fein profilierter Mensch, dessen scho^ Mannestugenden auch der jüngeren , neration zum Vorbild gereichen könnte; Möge dem gre’sen Manne sein später b . bensabend in menschenmöglicher Gescheit und Zufriedenheit beschieden sein Liter. Die Benzinabgabe auf Karten beginnt im der einstweilen festgesetzten obigen Menge mit 1. März d. J. D§? Kamp? um die Schach- ten Slowenien SCHACHKLUB »VIDMAR« UND DIE SCHÄCHSEKTION ČARS ERREICHEN JE 4 SIEGE. DES SK. ŽELEZN1- lichen nichts halfen, wurde die Erfinderin beim Papst wegen Ketzerei angezeigt u. von der Kirche ausgestoßen. Als die Do-garessa noch weiter ging und eine Säuberung der venezianischen Kanäle veran-iaßle und fortfuhr, mit der Gabel zu essen, wurde, sie vom venezianischen Femegericht zum Tode verurteilt und vergiftet. Im Cafe »Bristol« fand gestern wiederum ein anregendes Schachturnier statt ' und zwar brachten der Schachklub »Vid-1 mar« und die Schachsektion des SK. železničar die zweite Runde der Schachmei-j sterschaft von Slowenien zur Ent sehe i-dung. Es kam zu erbitterten Kämpfen, die nach zähem Hin und Her schließlich zu einer Punktegleichheit von 4:4 führten. — Um die glatte Durchführung der acht Partien machte sich wiederum der unermüdliche Turnierleiter Fischer verdient. Die erste Entscheidung fiel in der Partie Nosa n (Vidmar)—K n e c h 11 (železničar). Letzterer hatte das Malheur, eine Figur zu übersehen, worauf er das Match kurzerhand aufgab. Indessen hatte F o r a y (železničar) gegen S k r a -lovnik (Vidmar) ein derartiges Ueber-gewicht erreicht, daß sich letzterer nicht mehr retten konnte. Damit war der Gleich stand von 1:1 wieder erreicht. Aehnlich wie Knechtl erging es auch Peče (Vidmar), der den Verlust eines Pferdes zu beklagen hatte und damit rettungslos verloren war. Sein Gegner war Da sk o (železničar), der damit seinem Klub die Führung brachte. Kukovec (Vidmar) hatte zunächst alle Trümofe in der Hand, um B a b i č (železničar) den ganzen Punkt abzunehmen, doch setzte sich ihm dieser derart zur Wehr, daß er schließlich mit einem Remis vorliebnehmen mußte. 1 Ein Remis ergab auch die Partie am ersten Brett zwischen dem Schriftleiter des - Večerni k« G e r ž e 1 j (Vidmar) und Re-g o r š e k (Železničar). Letzterer verteidigte sich gegen die korrekte Caro-Khan-Eröffnung Gerzeüs mit aller Verbissenheit und fand auch soäter noch Abwehrpositio nen, bis Ger želi die Sache zu dumm wurde und ein Remis in Vorsch'ag bracMe. K u st« r (Vidmar) hatte anfangs genü- gend Chancen gegen Mohorčič (železničar), doch unterlief ihm ein »Kunstfehler«, der Mohorčič ins Vordertreffen brachte. Dieser ließ nun nicht mehr lok-ker und buchte für »Železničar« den vierten Gutpunkt. Erst M i š u r a (Vidmar) gelang es mit einem Sieg gegen M a r o t-t i (Železničar) den Stand auf 4:3 herabzudrücken. Marotti spielte allzu zaghaft, dagegen ging Mišura aufs Ganze. Das größte Interesse konzentrierte sich auf die Partie Lukeš (Vidmar) — Vidovič (železničar). Lukeš war sich seiner Aufgabe bewußt, aber auch Vidovič ließ lange die Initiative nicht aus der Hand. Schließlich gelang es Lukes doch, ein klares Uebersrewicht zu gewinnen, worauf Vidovič, aufgab. Am nächsten Sonntag traffen der Mariborer Schachklub und Železničar aufeinander. Do^-uwvprMäi Vortrag des Universitätsassistenten Dr. Željko Jiroušek über die oberitalien'schen lutministen des 16. Jahrhunderts. Die Werke Giorgines, Tizians, Corre-gios, Tintoretto« und Veroneses sind wegen ihrer Farbenpracht u. Lichtreichtums Wegweiser zum neuzeitlichen Impressionismus. Es handelt sich um Maler, die in Venedig und Umgebung tätig waren und also all die Pracht- und Machtentfaltung der Serenissi.ma miterlebten. Das bunte Treiben der reichen Stadt, wie auch das wunderbare Farbenspiel der Lagunenland schaft gaben den Bildern der Venediger ein eigenes Gepräge, das- sie von den Künstlern in Florenz streng trennte. Die fachmännischen Ausführungen des Vortragenden wurden durch unzählige schöne Lichtbilderproduktionen unter- 3otWffl'r ses Schulleiter Klemenčič be»' fragte zunächst die Entsendung ein Huldigungsdepesche an den hob Protektor des jugoslawischen Pel1? wehrwesens, S. kgl. Hoheit den PR zen Tomislav, worauf er einen übe sichtlichen Bericht über die Tätigt* der dem Gau angegliederten Feue wehren erstattete, Aus seinen, auch aus den Berichten der übrig6 Funktionäre Milan Kiemen«’ ic, Pšeničnik und K r a n j c ist ersic-*’ lieh, dass am rechten Drauufcv abgelaufenen Jahr die Wehren dm 10' ^ ^ rechtzeitiges und wackeres Eingre» ^ ein Volksvermögen von mehr als Millionen Dinar retten konnten. An & Spitze des Gaues wurde wieder °6 langjährige Präses Schulleiter &1 menčič gestellt. Vizeobmann ist Aüla Pšeničnik. Schriftführer Milan B-h menčič, Kass’er Mirko Kranjc, BeB', zer Kaloh, Kac, Medved und P°( hraški. Das Wetter Wettervorhersage für Dienstag: Geringe Bewölkung, Temperatur, Zunehmen de' m. ln Vojnik starb im Alter von 70 Ja ren Frau Johanna R a 11 e y, verw. Večer, geb. Rak. Friede ihrer Asche! schwergetroffenen Familie unser innl,~ stes Beileid! ' m Der Vizepräsident des Oberst6'* Gerichtshofes für Slow. Ivan V r a b čič erlitt Sonntag auf einem AusfbG bei Višnja gora in Unterkrain ci1'6!; Schlaganfall, dem er in wenigen N' nuten erlag. Der so unerwartet Ver storbene erreichte ein Alter von , Jahren. Nach Beendigung der Studie11 war er in verschiedenen Gegend61' Sloweniens beschäftigt. worauf 01 mehrere hofuj Stellen im Gericht; dienst in Ljubljana eiunahm. P'"* Zeitlang war er Präsident des Ober" gtejjesSerichtes und versah zuletzt die He h (‘.'ues Vizepräsidenten des im n r. ^ tos Leben gerufenen Obersten n'c''dshofes (Kassationsgcrichtsho-S/ to Slowenien. R. i. p.! . der Vo!ksunivers:tät spricht heu- .p’j _ Montag, Unterrichtsreferent Viktor der ’1 n a t über Finnland. Skioptische Bil. w. Opfer des Winters. Dem 44jährigen ^reckenarbeiter Josef O č k e r 1 aus Ja. toina froren beide Hände ab. — Die Pri. atbeamtensgattin Christine D e r g a aus I e erlitt einen Sturz auf vereistem Bojen und zog sich einen Armbruch zu. — n der Pobreška cesta glitt die Arbeiterin n n§e*a Štampar aus und verletzte sich gefährlich an der Wirbelsäule. — Auf der ^traße stürzte die Arbeiterin Vlada V o-eetiik aus Maribor und zog sich einen Leinbruch zu. — Alle wurden ins Krankenhaus überführt. m. Einen zweitägigen Kurs für Setzen "ege, Düngen und Umpropfen der Obst. näume wird am 4. und 5. März an der Vein. und Obstbauschule in Maribor ab gehalten. Der Unterricht ist theoretisch nnd praktisch und dauert an beiden Tagen von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr Für Wohnung und Verpflegung haben die 1 eilnehmer selbst zu sorgen. m. Wetterbericht vom 26. Feber, 9 Uhr: Temperatur —2. Luftfeuchtigkeit 91, Barometerstand 741.5, windstill. Gestrige Maximaltemperatur plus 7.8 heutige Minimaltemperatur minus 6.8 Grad, Schneehöhe 32 cm. Otyfter ö er Tod STAATSANWALTSCHAFT ORDNETE DIE OBDUKTION DER LEICHE EINES PLÖTZLICH VERSTORBENEN ARBEITERS AN. überfallen worden war. Bei dem Handgemenge soll Potež mehrere Hiebverletzungen erlitten haben. Inwieweit diese den Tod des Mannes zur Folge gehabt haben, soll die Obduktion zeigen, die d:e Mariborer Staatsanwaltschaft angeordnet hat. ln Ruše wurde gestern der Arbeiter Anton Potež in seinem Wohnzimmer tot aufgefunden. Auf Grund verschiedener Verdachtsmomente wurde die Gendarmerie hievon verständigt, die alsbald in Er- fahrung brachte, von einem bisher daß Potež tagszuvor unbekannten Manne h * Bei trägem Darm und schlechten’ Aagen mit Eßunlust infolge Verstopfung benutze man das seit einem Menschen Mter bekannte natürliche »Franz-Josef« Bitterwasser. Es wurde vielfach testge stellt, daß das »Franz-Josef«-Wasser ein besonders nützliches Hausmittel ist. wenn sich darum handelt, frühmorgens den Mrdauungskanal mit einem salinischen Abführmittel durchzuführen. Aus io mal i = io Kamerad laß dir gestehn: ch find es wirklich wunderschön cJaß unser Ski-Klub, fest wie Erz, aen Skiball macht am 2. März, um ersten hab’n wir da noch Geld . . . (ler Tag auf einen Samstag fällt, Und drittens finde ichs famose — jaß wir in unserer Lederhose — ',anz ohne Zwang erscheinen können, Und dorten unseres Landes Schönen ’m Walzertakt und Polkaschritt s-o zünftig halten um die Mitt1, i. kommt’s dann so wie es schon muß -mbe — Tempo — Ehe — Schuß. nd mancher, der sich sonst nicht traut \v-, s'ch am Skiball seine Braut. !,'st du ein braves Mädel frei’n — 1 ann stelle dich am S k i b a 11 ein. müssen. Dass aber der Autobus mit stehenden Fahrgästen überfüllt wird und buchstäblich einer Sardinenbüchse ähnlich aussieht, ist wohl vollkommen unnotwendig und kann, wenn nur ein guter Wille vorhanden ist, vermieden werden. Nicht nur am Al- darf der Geschäftsgeist der Verkehrsleitung erfolgreich in die lerheiligentagc ! Erscheinung Hitler AMoSMVmchr Mehr Geschäftsgeist in der städtischen Autobusiinteniehmung! Ueberfüllung der Wagen soll nach Möglichkeit verhindert werden. Fahrgasl bezahlt prinzipiell den Sitzplatz Wir haben die erfreulichen Veränderungen im Wagenpark der städtischen Aldobusunternehmung in der letzten Nummer unseres Blattes anerkennend herausgestricheii. Gewiss, es ist viel getan worden, um den Autobusverkehr in unserer Stadt auf eine vorbildliche Höhe zu bringen. Selbstverständlich gibt es auch bei der besten Organisation auch bestimmte Mängel, besonders dann, wenn im Stelle der direkten privaten Initiative lediglich der bürokratische Dienstweg wirksam ist. In unserer durchaus wohlwollenden Kritik möchten wir daher einige dieser Mängel festgestellt wissen. Zunächst zur Linie Haupt-platz-Pobrežje' Es würde dem Verkehrsleiter der tägliche Anruf der städtischen Leichenbeslallungsanslalt genügen, um zu erfahren, ob in diesem oder jenem Bestattungsfalle ein geringerer oder grösserer Andrang von Trauergästen zu erwarten ist. In solchem Falle müsste dann ein Reservewagen immer zur Stelle sein, um im Falle der Ueberfüllung des regelmässig abgehenden Wagens eingesetzt zu werden, d. h. die Ueberfüllung zu vermeiden. Mit der Fahrkarte erwirbt der Fahrgasl das Recht auf einen Si'.zplalz. Sind alle Sitzplätze besetzt, so werden wahrscheinlich aber nur auf kurze Zeit bezw. bis zur nächsten Haltestelle einige Fahrgäste "stehen Die Der treten, sondern auch an anderen Tagen. Dies gilt ebenso für die Ueberland-I iinien. An Samstagen könnten bei be-i sonders grossem Andrang der Fahr-| gäsle zwei Wagen abgehen, um wenig-| stens bis Slovenska Bistrica oder bis Konjice den grössten Teil der Fahr-j gäste bequem abzufertigen. In sol-| chen Fällen würde auch die Aufnahme | der Fahrgäste auf den einzelnen Hal-| testeilen weniger umständlich vor sich ‘ gehen. So geschieht es manchmal, dass i der überfüllte Wagen gar nicht hält und Wartende auf die Mitfahrt verzichten müssen. Das Prinzip müsste i daher sein, jeder Ueberfüllung der i Wagen von vorneherein zu steuern. I Aus diesem Grunde müssten öffentliche Veranstaltungen, welchen Charakters sie immer sein mögen, von der j Verkehrsleitung genau abgeschätzt > werden, damit jede Möglichkeit des ! Einsatzes der Wagen und der damit I verbundenen Rentabilitätserhöhung ge-I sichert werde. «nscsDansnsDeaHDHDaDBDSDsa» □ □ ■QHQSüaDHnBaBQBoaaaaenKnsaB beth Flickenschildt, Paul Dahl'ke, Rudolf" Schweine kosteten 7.25 bis 7.75 Dinar, Klein-Rogge, Jakob Tiedtke, Lucie Höf- j Mastschweine 8 bis 8.50 und Zucht-lich und andere mehr, hat Hans Steinhoff. nehmen Sie 1—2 ASPIRIN Tabletten Unter dem Namen „Aspirin" besteht kein anderes Arzneimittel ausser Aspirin von „Bayer’L Ogi. reg. pod 5 br. 37692 ud 22. Xlt. 1939. Huttitout REPERTOIRE. Montag, 26. Feber: Geschlossen. Dienstag, 27. Feber um 20 Uhr: »Kabale und Liebe«. Ab. C. Mittwoch, 28. Februar: Geschlossen. Donnerstag, 29. Feber um 20 Uhr: »Via Mala«. Zum letzten Mal. Tiefermäßigte Preise. Aus Die Spielleitung Schweine 6 bis 7 Dinar pro Kilogramm. p. Spende. Anstelle eines Kranzes für | den Industriellen Franz Hutter spendeten die Angestellten der Firma Hutter in Ptuj den Betrag von 100 Dinar für die > Stadtannen. c- Vortrag. Ueber die Bedeutung der «nzösischen Revolution spricht heute j ‘Ontag, im Rahmen der Volkshochschule u ^eichensaal der Knabenbürgerschule f .\r . ozent Dr. Franz Zwitter aus ‘lubljana. Beginn 8 Uhr abends. . c' Abendkurs. Die »Vereinigung für De oration und’ Rek'ame« in Celie wird in en Tagen vom 4. bis 29. März einen v>'e. Sang für praktische Dekoration de’ c ’aufenster veranstalten und lädt Inter-teltntCn ^’ezu herzlich ein. Auskünfte er-11 Herr Ivan L a h. Arrangeur der Fir-' a “• Stermecki in Celje. e- Kino Union. Heute und morgen — lenstag — wird der Tobis-Film um Ro-I erj Koch gezeigt, dem Entdecker des Tu j^e, elbazillus. Die Hauptrolle des Dr °oert Koch übernahm Staatsschauspiele-^.j Ja'iings, Werner Krauß betreut dl-i ° e des großen Gegensnielers. des be-''jmfen Arztes Prof. Virchow. Weitere V wirkende sind Viktoria von Ballasko r,5 kürzlich in dem hervorragende*-li'h »Die Geliebte« ihr außerorden* •c es Können erneut bewiesen hat. Theo ■!°r Koos. Hilde Körher. losef S:eber. de-? der letzten Zeit in die vorderste Lm;<1 ■D* deutschen Charnkterdarstnlter trerück-, ' P'?’nhni*d lllriptfi. der ein on fa°en n d ' lcr darzustellen hat. Paul Bildt, Elisa- p. Drauregulierung bei Pfui. Dieser i Tage fand bei der Banatsverwaltung in | Ljubljana die Lizitation für die Übernahme der Regulierungsarbeiten (Uferschutzbauten usw.) an der Drau zwischen Ptuj und Budina statt. Die Arb ei- j ten wurden dem niedrigsten Anbotsteller, der Baufirma ' Ing. A. Pretnar aus j Ljubljana, die auf die veranschlagte Sum-1 ne von 2.926.000 Dinar einen Nachlaß von 1.4% gewährt hatte, anvertraut. Sobald das Ministerium die Lizitation bestätigt haben wird, werden die Vorbe- j -eitungsarbeiten aufgenommen werden. 1 p. Unfallschronik. Der elfjährige Gym-: tasialschulet- Franz Hazenmali aus Sv. Janž a. Dr. erlitt eine Blutvergiftung i des rechten Armes. — Der 43jährige Be- j sitzer Anton D ob i č aus Sv. Janž a. Dr erlitt einen Sturz auf der vereisten Straße md brach sich das linke Bein. — Einen ähnlichen Unfall erlitt die 70jährige Ge-nchtsoffizialswitwe Marie H o r a k, die sich einen linksseitigen Beinbruch zuzog — Alle Drei wurden ins Krankenhaus iberführt. p. Viehmarkt. Auf den .Rindermarkt am 20. d. wurden aufgetreben 83 Ochsen. 251 Kühe, 14 Stiere, 27 Jungochsen, 80 Kalbinnen, 57 Pferde und 5 Fohlen, zusammen 517 Stück, wovon 258 verkauft wurden. Es kosteten Ochsen 3.50 bis 5.50, Kühe 1.75 bis 4.50 Stiere 3.75 bis 1.50, Jungochsen 3 bis 4, Kalbinnen. 3.27 bis 5.25 Dinar, pro Kilogramm Lebendgewicht, Pferde 400 bis 5500 Dinar pro ßfück. Auf den Schweinemarkt am 21. d wurden zugeführt 129 Schweine, von de neu 44 Stück abgesetzt wurden. Fleisch- Dienstag, 27. Februar. Ljubljana, 7 Uhr Nachr., sodann Musik. 11 Schulfunk: Bulgarien. 12 Bulgarische Musik. 14 Nachr. 18 Konzert. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 PL 20.20 Hörspiel. — Beograd, 17.45 Volkslieder. 18.20 PL 19 Nachr., Nationalvortrag. 19.40 Volkslit. der. 20.30 Kammermusi«. — Paris, 20 Leichte Mus k. 20.30 Sinfoniekonzert. — tion, 20 Komödie. 21.30 Konzert. — Rom, Sofia, 18 PI. 20 Vokalkonzert. — Lon-20 PL 20.35 »Der Freischütz«, Oper von Weber. — Mailand, 19 PL 21 Hörspiel. — Budapest, 17.15 Volks'ieder. 18.30 Konzert. 19 25 Operette. — Wien, 15 Kon zert. 18 Kammermusik. 19 PL 20.15 Lieder. 21.15 Konzert. — Beromünster, 19 Vortrag. 20.15 Sinfoniekonzert. — Ankara, 18.30 Volksmusik. 20.35 Unterhal-tungsmus k. — Reichsender 18 Konzert. 19.30 PI. 20.15 Lieder. 21.15 Tanzmusik. ___ xsmssammmitBBmmKsssamamuaBtaE3atBmBmtmamam% b Malaria Momlhly. Monatsschrift für die internationale Malariabekämpfung. Erscheint in Amsterdam. Die Februarnummer ist in englischer, französischer, italienischer und spanischer Sprache gehalten. b Specialni doprinos za fond narodne odbrane. Die neuen Bestimmungen über die Bemessung und Einhebung des Wehrbeitrages sind jetzt vom Volksuniversität Montag, 26. Feber: V. Pirnat (Ljubljana) spricht über Finnland. Esplanade-Tonkino. Premiere der unterhaltenden, humorvollen Wiener Operette »Land der Liebe« mit Gusti Huber, Albert Matterstock und Oskar Sima. Humor, Musik und eine Menge neuer Einfälle beleben diese lustige Liebesgeschichte, in der sich eine junge Prinzessin in einen ungekrönten König verliebt, der sich nur als Mann der Feder entpuppt. — Als nächstes Programm das brillante Lustspiel, der neueste Luise Ulrich-Film »Geschiedene Frau« mit Luise Ulrich, Hans Söhnker, Johannes Rieryann und Hilde Hildebrand. Burg-Tonkino. Heute, Montag, unwiderruflich zum letzten Mal der tschechische Lustspielschlager »Die Teufelsschüler«. —, Ab Dienstag der amerikanische Sensationsfilm »Die Früchte der Erde. Ein bewegtes Drama aus dem Leben der Goldgräber Amerikas. — In Vorbereitung »Der Opernbail«. Union-Tonkino. Heute, Montag, zum letztenmal der spannende Dschungel-Film »Die Gehe'mnisse des Dschungels« aus den afrikanischen Urwäldern. Dienstag die Premiere des erstklassigen amerikanischen Films »Die Welt dreht sich« mit dem berühmten Darsteller Paul Muni in -der Hauptrolle. 2lpotMenna$tbWt Bis zum 1. März versehen die Sv. Areh-Apotheke (Mr. Ph. Vidmar) am Hauptplatz 20, Tel. 20-05, und die St. Magda, lenen-Apotheke (Mr. Ph. Savost) am Kra Ija Petra trg 3, Tel. 22-70, den Nachi-(Fenst. Verlag Tipografija in Zagreb in Form einer kleinen Broschüre zu ß Dinar herausgegeben worden und ist durch den Verlag zu beziehen. b WirtscIiafEs Dienst. Wochenschrift für Weltwirtschaft und Welthandel, Herausgegeben vom Hamburgischcji Weltwirtschaftsarchiv. Nr. 7. Preis pro Heft 1 Reichsmark. h Zeit im Querschnitt. Halbmonatsschrift. Verlag Dr. Joseph Wrede, Berlin. Nr. !. Zeitberichte, Echo der Woche, Blick in die Gegenwart usw. Einzelheit 30 Pfennig. ssssmMuigsBeeBBSBBHi Rundschau nze (Dezember 1938 316), und für das ga' Jahr 1939 513 (gegen 418 im Vorjahr;-Die Gesamtproduktion 1939 stellte 585)' gegenüber 1938 auf 187, 356 (152, darunter für Asien auf 128, 126 (99, Kurse Der GtaatSpapiere ftob WOCHENBERICHT DER BEOGRADER BÖRSE. Effekten: In den Kursen der Staatsobligationen ist im Laufe der vergangenen Woche keinerlei Veränderung eingetreten.-Das Angebot ist für alle Staats. Obligationen noch immer sehr gering, was zur Stabilität der Kurse beitrug. Infolgedessen war auch der Umsatz minimal. Eine etwas festere Tendenz wies nur die Kriegsschadenrente auf] deren Kurs sich im Laufe der Woche um 1 Punkt .(gegenüber dem Kurs vom 16. Feber d. J. um ly, Punkte erhöht hat. Bemerkenswert war die feste Tendenz der Aktien der Nationalbank und der Privilegierten Kriegsschadenrente........................ 7% Investitionsanleihe.................... 4% Agrarobligationen...................... 6% Beglukobligationen 6% dalmat. Agrarobügationen . . . 6% Forstobligationen".................. 7% Blairanleihe........................... 8% Blairanleihe........................... 7% Seligmananleihe ....................... 7% Stabilisationsanleihe.................. Akti e n: Die Aktien der National b a n k sind um 300 Dinar per Stück gegenüber dem Kurse, der Vorwoche gestiegen. Zu Beginn der Woche notierten dieselben in der Nachfrage zu 7700, sodann zu 7750, Ende der Woche im Abschluß zu 7800. Eine bedeutende Hausse wiesen auch die Aktien der Privilegierten A g r a r b an k auf, welche gegenüber dem Kurs vom 16. II. um 8 Punkte gestiegen sind. Große Stücke wurden zum Beginn der Woche zu 205, sodann zu 209—210—207 gehandelt. -Kleine Stücke wurden zu Beginn der Woche zu 200 gehandelt: sodann notierten dieselben im I Agrarbank. Im Vergleich zu den zu Ende i der vorvergangenen Woche notierten I Kursen sind fast alle Papiere im Kurse unverändert geblieben. Nur die Kriegsscha-j denrente ist um 1%.Punkte und die 8% Blairanleihe um y Punkt gestiegen, während die 6% Beglukobligationen und die i 6% dalmat. Agrarobligationen um V< ; Punkt im Kurs gefallen sind. Im folgenden geben wir einen verglei-| eilenden Überblick der zu Ende der ver. | flossenen und der vorvergangenen Woche 1 notierten Kurse: 16. II. 23. 11. + oder 428.— 429.50 +1)8 99.— 99.— 53.50 53.50 77.— 76.75 —V-. 71.— 70.75 —V« 70.50 80.50 90.— 90.— 97.50 98.— +K- 101. 101 — 97.50 97.50 — Angebot zu 206 und in der Wie der »Jugoslawische Kurier«, aus gutunterrichteter Quelle erfährt, ist das Projekt der Verordnung über die Neuregelung der Ausfuhr von Vieh und tierischen Produkten bereits ausgearbeitet worden. —-1 Dieses Projekt sieht die Schaffung einer ! Abteilung für die Viehausfuhr bei der neuen AuBenhandeisriirektiom vor. Es sind auch bereits die Projekte der Vorschriften über die Ausfuhr von Schweinen und Rindern sowie der Vorschriften über die Aus fuhr von Fleischwaren ausgearbeitet worden. Diese Vorschriften, sowie die obenerwähnte Verordnung werden Voraussicht lieh schon im Laufe dieser Woche von dem Minister für Handel und Industrie sanktioniert werden. Der Minister für Handel und Industrie Dr. Andres hat außerdem einen Entscheid unterzeichnet, wodurch eine allgemeine Kontrolle der Ausfuhr von Vieh und tierischen Erzeugnissen eingeführt wird. zu 204, Ende der Woche in der Nachfrage zu 204,50. Devisen: Im Privatclearing wurde die Cie a r i n g-M a r k im Laufe der gan zen Woche zum unveränderten Kurse von 1480 gehandelt. Es wurde nur ein Terminabschluß u. zw. für Medio März zum Kurse von 1477,50 getätigt. — Sofia wurde nur zu Beginn der Woche zu 92 gehandelt. Sodann notierte Sofia in der Nachfrage zu 92, am Ende der Woche im Angebot zu 94. S a 1 o n i k i-B o n s wurden zu Beginn der Woche zu 30, am Ende der Woche zu 31 gehandelt. HkmmmW Der Wirtschaft ZUM GROSSTEIL ALS FOLGE DES KRIEGSAUSBRUCHES. Das Wirtschaftsorgan Sloweniens, der »Trgovski list«, brachte kürzlich einen interessanten Artikel über die haupt sächlichsten Hindernisse, die auf die jugoslawische Wirtschaft hemmend wirken. Hiebei veröffentlicht das Blatt auch eine von der Zentrale der Industriekorporationen ausgearbeitete Liste dieser Hindernis se. Darin wird ausgeführt, daß in der gegenwärtigen schweren Zeit der Staat auch in der Wirtschaft eingreifen mußte, um auch von dieser Seite die Landesverteidigung für einen eventuellen Ernstfall zu sichern. Es seien jedoch einige Maßnahmen ergriffen worden, die jedenfalls über das Ziel hinausschießen und daher als unzweckmäßig anzusehen seien. Die Pflicht der verantwortlichen Stellen sei es, die unangebrachten Bestimmungen oder deren allzu krasse Schärfen zu revidieren. Im Außenhandel wären von den hauptsächlichsten Hindernissen zu er wähnen: das Ausfuhrverbot für gewisse Artikel und die Exportkontrolle, ferner die Importkontrolle für Waren aus Devi-senländern sowie die Kontingentierung, Neuorientierung des Außenhandels und Schwierigkeiten in der Beschaffung gewisser Rohstoffe, die Verstaatlichung des Außenhandels und Schwierigkeiten in der Beschaffung gewisser Rohstoffe, die Verstaatlichung des Außenhandels durch immer größere Betätigung der Prizad, Schwierigkeiten im Zahlungsverkehr und schließlich die Seeblockade. In der Geld- und Kreditpoli-t i k führt man das Bestreben nach Sicherstellung der Devisen- und Goldreserven an, ferner die Anlehnung des Dinars an den Dollar statt Pfund, Verschärfung der Devisen- und Valutenkontrolle, Vergrößerung der Kompetenz der Nationalbank und Bürokratisierung des Zahlungsverkehrs, Erhöhung des Notenumlaufes infolge größerer Bedürfnisse der Landesverteidigung und geringe Liquidität der Geldinstitute. Auf dem Gebiete des V e r k e h r s wird der Waggonmangel lästig empfunden, desgleichen die Kontrolle über die Schiffahrt, der Grenzübertritt, der Kohlen und Naphthamangel und damit im Zusain menhang die Einführung der Benzinkarten, ferner erhöhtes Transportrisiko und endlich die Lahmlegung des Fremdenverkehrs. In der Frage der Marktregelung und des P r o d u k t i o n s-Prozesses sind die Dirigierung der Inlanderzeugung, Neuorientierung der Landwirtschaft, Abwanderung der Betriebe,. Teuerungswelle und Preiskontrolle, Inanspruchnahme der Anlagen für den Kriegsfall, Investitionspflicht für Luftschutz und die Kontrolle des Liegenschaftsverkehrs in den Grenzgebieten zu nennen. In f i s k a H s c h e r Hinsicht behindern das Wirtschaftsleben die Einführung neuer Belastungen und strenge Strafen für. Steuervergehen. In s o z i a 1 e r Richtung sind zu erwähnen die Lohn- und Gehaltserhöhungen der Privat- und der öffentlichen Bediensteten, die' Unterstützung der Familien der zu den Waffenübungen Eingerückten und andere Erleichterungen für diese sowie die Frage der Beschaffung der Arbeitskräfte. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Entwicklung des Wirtschaftslebens Jugoslawiens eine Milderung der Vorschriften erfordert und daß mit dieser nicht mehr zugewartet werden darf. — Wenn schon vom Wirtschaftsleben so viel verlangt wird, dann muß ihm auch die Entscheidung darüber überlassen wer den, auf welche Weise es den von ihm geforderten Anforderungen gerecht werden kann. S>f* Wrelttoarenmärfte Nach der Stagnation der letzten Wochen verlief die jetzt abgelaufene Woche der Warenmärkte in einer wieder befestig ten Stimmung. Fest lagen zunächst die Getreidemärkte; die ungünstigen Saatenstandsberichte wirkten in Chicago ebenso stimulierend, wie die Nachrichten, wonach die Sowjetunion an der Westküste | mehrere Schiffsladungen Weizen aufgekauft hat. Die Chicagoer Notiz steht wieder über 1 Dollar, aber auch die La-Plata Märkte zeigen eine feste Verfassung; fest tendierte auch der kanadische Markt, ob-' gleich dort, wie erinnerlich, die Ausfuhr 'eines bedeutenden Postens nach Sowjet-' rußland untersagt' wurde. Die in der Vor-j woche bekanntgewordene jüngste Schätzung der australsichen Weizenernte, die : nunmehr auf 210 Mill. Bushel lautet, also ; um fast 10 Prozent mehr als die Anfang Januar veröffentlichte vorletzte Schätzung und um gute 3 Prozent mehr als die Vorjahrsernte, scheint den Markt überhaupt nicht beeindruckt zu haben. Mais folgte der Festigkeit des Weizens, wenn auch das Ausmaß des Prestigeanstiegs geringer war. Die nordamerikanischen Metallmärkte Jagen gut behauptet, ja, der Zinnpreis zog weiter leicht an, wie er auch in London nach einer anfänglichen Schwäche sich wieder befestigen konnte. Eine eindeutige Tendenz kann für die nächsten Wochen kaum vorhergesetzt werden, solange die Entscheidung des Zinnkomitees für die Quote des zweiten Quartals nicht bekannt wird. Die Entscheidung dürfte dem Komitee nicht besonders leicht fallen, da eine höhere Quote für die bessere Versorgung des englischen Marktes erwünscht wäre. Die möglichen Auswirkungen auf den amerikanischen Markt, auf dem ein Preisdruck bei reichlicherer Versorgung unvermeidlich eintreten würde, lassen wiederum eine kräftige Herabsetzung der Quote empfehlen. Die gebesserte amerikanische Kupferposition wirkte sich in einer mäßigen Hinaufsetzung des Inlandspreises aus, nach dem dieser bereits mit ll1/« Cents einen neuen Tiefstand seit Kriegsausbruch erreicht hatte. Mäßige Preisavancen wurden auch bei den Textilrohstoffen, wie Baumwolle und Jute verzeichnet; Kautschuk dagegen hat in der abgelaufenen Woche bereits die 13-d-Grenze und damit einen Höhepunkt berührt, der seit dem April 1937 nicht mehr verzeichnet wurde. Afrika 22.308 (17.733), Amerika 29.9"". r(28, 193), Australien 3400 (3400), Europ-'3600 (3500) Tonnen. X Erweiterung des griechischen Bau"'' wollenanbaus. Für die kommende Saiso hat die griechische Regierung 5 T.oniie-^ ägyptischen Baumwollsamen bestellt, (|c in den wärmsten Anbaugebieten Grieche1 lands zur Aussaat gelangen soll, fern-' 4.5 Tonnen amerikanischen Baumwolls^ men für das neue Anbaugebiet in der 0^ gend des früheren Kopaiseß. Der bishe rige Baumwollanbau auf einer Fläche vo rund 75.000 ha und mit einer Ernte vCl fast 50.000 Tonnen deckt über 90 Rrö.j zen: des Bedarfs der griechischen Texn Industrie. Baumwolle für feine Garnmüßten allerdings weiter aus dem AUS" land bezogen werden. Daneben aber v/U( den für rund 700 Mill. Dr. Baumwolle^' ne und Baumwollgewebe aus dem Arlane! bezogen. Da der Krieg zu einer t1"' schränkung der Einfuhr auch auf d'.es61" Gebiete zwingt, wird nunmehr der BW11 wollanbau erweitert und mit Versuche" in größtem Stil zur Erzielung längs-6 Fasern begonnen. Die griechische Texh' Industrie soll ihrerseits einen Teil der Ej" fuhr durch vergrößerte und verbessert Eigenproduktion einsparen. Dagegen clijr te an die Aufnahme der Baumwollausfu" nicht gedacht sein. § el Tiger kämpft mit Postautobus. In der Landschaft Tadschikistan 111 Zentralasien, in der Nähe der Stadt S®. markand, wurde kürzlich ein vollbescP ter Postautobus von einem riesigen y' iger am hellen Tage angefallen. Das 'Dp sprang mit einem gewaltigen Satz + das Vedeck des Wagens. Zufällig befa" sich unter den Fahrgästen eine Frau, d11-sich den Reisegefährten als Tierbändig6 rin vorgestellt hatte. Aber wenn diese -1' wa in der bösen Siuation von ihr Rettuh» erwarteten, so sahen sie sich darin Se täuscht. Die Dompteuse war noch vl mehr erschrocken als alle anderen ,jn verkroch sich unter einem Sitz. Fahr6 und Schaffner jedoch verloren nicht 'J'6 Geistesgegenwart. Letzterer lud den ^ volver und der Fahrer ließ den Wagen rasch wie möglich in Zickzackkurven fäj1' ren, sodaß der Tiger auf dem Dach Gleichgewicht verlor und zur Erde stih'2' te. Er erhob sich aber sofort und verfolgte von neuem den Wagen, erreichte dj" auch und sprang wiederum auf das Da6*’ das bedenklich unter seinem Gnwicht krachen anfing. Unter dem AngstgescliD der Reisenden wiederholte der Fahr6 nochmals seine Methode des Zickzack' fahrens von einem Wegrand zum and6 ren. Bei einem besonders heftigen SW viel der Tiger auf die Motorhaube herab, die er eindrückte, rollte dann v°‘ die Räder und wurde überfahren. Tr ordern hatte das gewaltige Tier noch d>6 Kraft aufzuspringen und in den nah6 Wald zu flüchten. Erst dort wurde er Zollpatruillen, die auf das Geschrei h>' herbeigeeilt, durch Schüsse erledigt. X Das Projekt der Verordnung über d-'e Neure^ehrnw der Ausfhr von V!eh und Herrchen P-od’-Hen *'t —"4r fer- tiggestellt. — B e o g r a d, 26. Februar. X Die Welterzeugung von Zinn. Nach einer Berechnung der Metallgesellschaft AG., Frankfurt am M., stellte sich die Zinn Produktion der .Welt in den Monaten No vember und Dezember 1939 auf 20.227 bzw. 28.416 Tonnen gegenüber einem Mo natsdurchschnitt in 1938 von 12.701 Tonnen. Hievon entfielen auf Asien 13.437 bzw. 13.897 (8299), auf Afrika 2128 bzw. 6123 (1478), auf Amerika 4082 bzw. 3800 (2349), auf Australien 280 bzw. 290 (283) j und auf Europa 300 bzw. (292) Tonnen. ! Die Produktion im Tagesdurchschnitt betrug im November 674 (gegen 351 im November des Vorjahres), im Dezember 917 Finger wie eine Zigarre abgeschnittet1. In Messina richtete ein ständiger B6" sucher, ein Arzt, eines Tabakladens d>6 ser Tage an den Ladeninhaber die Frag6' wozu die Maschine diene, die er auf d61" Ladentisch stehen habe. Es war ein garrenabschneider. Ehe noch der Inhab61 des Geschäftes etwas Näheres erklär6" konnte, steckte der Kunde den Zeig6'*"' ger der rechten Hand hinein, gab auf 6,6 Hebel des Abschneiders einen kräftig61, Schlag — und das letzte Glied des >'*" gers war angetrennt. Das Entsetzen d6^ Umstehenden kontrastierte seltsam 11 der völligen Ruhe des Selbstverstünu"' lers. Er wickelte das abgeschnittene StücK in sein Taschentuch und ging ruhig wež>' Noch erstaunter aber war man, als L‘ seltsame Mann nach einer halben Stuo de, als ob nichts geschehen wäre, in de" Laden zurückkehrte — weil er vergesse" hatte, die Zigaretten und den Rest D* gewechselten fünf Lire mitzunehmen. 93 Orvren-Lauf-Teilnehmer logen dem ©II Wanderfahrt über schneeige be rge und gipfel. — se bergfreun DE AM ENDZIEL IN VUZENICA. *5 propagandistische Bedeutung des ^-jährlichen Orožen-Laufes trat heuer ^ sonders augenfällig in Erscheinung: 93 sk IeU-n^e ^Een sich in der »Maribor-' a koča« eingefunden, um an dem ge-achten Orožen-Lauf teilzunehmen. > i(r Hütte war bis zum Bersten voll, so- daß auch zahlreiche Winterwanderer im ohor. dom« u. bei Sv. Bolfenk Aufenth. en me n mußten. Von fern und nah waren ■ Wärter auf das schmucke Orožen-Lauf-Zeichen herbeigeeilt, das auch eine t»anz eigenartige Skitrophäe hierzulande arstellt. Außer den bekannten Ski- und ergfreunden aus Maribor waren auch zahlreiche Läufer aus Celje, Ptuj und E Use herbeigeeilt, um Schulter an Schul. ..Cr dieses gewaltige Wanderprogramm uber unseren vielgerühmten Skihausberg durchzustehen. legte Tempo nicht durchzuhalten drohe, nahm er ihm sofort die 5 Kilo-Last ab und trat auch überall für seine Mannschaft hilfsbereit ein, wo es galt über ein schweres Hindernis hinwegzusetzen. Sein aussergewöhnl icher Einsatz krönte auch ein stolzer Sieg, denn , die Patrouille des ISSK Maribor traf mit einem Vorsprung von mehr als weniger als 93 Läufer hatten sich ange- 5 Minuten vor der favorisierten Mannmeldet, hievon 5 Vertreterinnen des ; schaft des SK ..Bratstvo“ am Ziele ein »schwachen« Geschlechts, die alle das ge- i und feierte damit einen der schönsten waltige Laufpensum zurücklegten. Ledig- 1 Skisiege für die Farben unserer Stadt, lieh acht Läufer waren teils we- Die „Bratstvo“-Läufer zeigten sich zogen verschiedener Defekte, teils wegen aV j nächst in vielversprechender Form, zu großer Lieberschätzung der eigenen ’ doch brachte sie das Tempo der „Ma- Kräftereservcn zur Aufgabe gezwungen. —------------ Dasselbe Schicksal teilten auch mehrere »Schwarzfahrer«, die außer Konkurrenz ihr Glück versuchten. Obwohl der Schnee überall eine ansehn liehe Höhe erreicht, ließ dennoch seine Beschaffenheit viel zu wünschen übrig, da das viele Eis und namentlich der Bruchharsch einen sichtlichen Kräfteschwund zur Folge hatte. Doch der unbändige Wille und die lebendige Kraft unserer Orožen-Lauf-Teilnehmer bahnten ribor“-Patrouille derart in Verwirrung, dass sie in der allgemeinen Nervosität nichts mehr zuzusetzen hatten. Recht gut hielt sich auch die verjüngte Mannseh a 1 „Zc’cznicars" Gerne ec —Kramaršie—Babič, dig sich den dritten Platz erkämpfte, und als vierte Patrouille ging die zweite Mannschaft des ISSK Maribor mit St ante, S k r g e t und Simčič durchs Ziel, dagegen musste die zweite Mannschaft „Želczničars“ wegen Ausscheidens eines Läufers aufgeben. Der Fl inlauf gestaltete sich wie folgt: 1. ISSK Maribor (Maribor) Fanedl, Šubic, Legvart 1:11.29 2. SK Bratstvo (Jesenice) Stana. Pogačnik, Razinger 1:16.53 3. SK Železničar (Maribor) Cernčcc, Kramaršič, Babič 1:26.31 1. ISSK Maribor II. (Maribor) Slanic, škrget, Simčič 1:30.25. sich auch über all die entgegentretenden ! kiauen-Skimcistcrschaften von Jugosla- um o m i ti /1 ii «n 11 /-Iz-, z\ L v n t, -.i.i .. e _ re.- _ i S tampskn lim ©fOQtömeifterfcftafl POLDKA PERNUŠ (LJUBLJANA) GEWINNT DEN ABFAHRTSLAUF. — BARA ČERNIČ (MARIBOR) GEHT ALS VIERTE DURCHS ZIEL. — MONTAG FOLGT DER SLALOMLAUF. Auf der Pokljuka wurden gestern die Die versammelte Skifahrergemeinschaft Hindernisse ihren Weg und erreichten ™^ i ■vivunum-ut u rv u a i in v i ^ v 111 v 111 u v 11 ci 11 - .... °egrüßte namens des veranstaltenden Slo nach einer wirklich anerkennenswerten jonischen Alpenvereines Bautechniker E. Kraftleistung das weite Ziel — Vuzenica. P 0 r e n, der auf die Aradition des Oro- i Mochten auch die Schneeverhältnisse P^-Laufes verwies und schließlich die ] ei ieilung der Abzeichen an die Teilneh-’le'‘ des vorjährigen Laufes vornahm. Das ' ennungscrnebnis hatte heuer einen ungeahnten Rekord aufzuweisen, denn nicht noch so viel Aergemis verursacht haben, so entlohnte doch alle reichlich ein sonnenklarer und sonnenumfluteter Wmter-tag, der vestern schon ganz den Frühling nhnen ließ. Ataribors ©klsieg über Jesenke ^kipatrouillenlaul' des Sportklubs „Železničar“ — Der ISSK I die Siegermannschaft — „Brais Ivo“ (Jesenice am zweiten kl h° ^rotersportsektion des Sport-s »Železničar" trat gestern mit v er bedeutsamen wintersportlichen ,/anstaltung vor die Oeffentlichkeit I , z'var brachte sie einen Palrouil-,je auf zur Durchführung. Der Lauf 1 ohnehin als schwierige Disziplin > stell Le umso höher Men X°n ' Kilogramm mitzuführen und an- rc Anforderun- oii die Läufer, als jeder eine Last (j ö Kilogi rseits 20 Hindernisse zu überwälti- v b hatte. Zu alldem erforderte der ‘>chr inee diesmal noch erhöhten Kraft- j ner Kameraden s(i|Sa^’ ^odass die vollbrachten Lei-. • nSen unserer Skiläufer umso höher »Schätzen sind. 1 Die Laufstrecke ruS' 12 Kilometer und zwar nach Maribor stellt Platz Jesenice, die mit den heuer wiederholt hervorgetretenen „Assen“ Pogačnik, Razinger und Stana an traten und sich auch als haushohe Favoriten fühlten. Doch wieder einmal zeigte es sich, was ein richtiges Kämpferherz zu vollbringen vermag. Fanedl, der mit Legvar t und Suhic die Patrouille des ISSK Maribor anführte, liess sich dpi'ch nichts einschüchtern und nahm mit aller Verbissenheit den Kampf auf. Als er sah, dass einer sei-das von ihm vorge- Die etwa 1200 Meter lange Strecke wurde auf der Lipanca ausgesteckt und wies eine Höhendifferenz von 200 Meter auf. Bedauerlicherweise erschienen von den zahl reich angemeldeten Läuferinnen nur 9 am Start, die alle mit großer Schneid und beachtlichem technischen Können die Strecke absolvierten. Maribors Farben vertrat nur Bara Černič, die in best-technischem Stil die schwierigsten Stellen nahm uno’ in der ausgezeichneten Zeit von 2:30 als Vierte das Ziel passierte. — Als Sie nenn ging Poldka P e r n u § aus Ljubljana in 1:49.3 hervor. , Die Reihung im Abfahrtslauf lautete wie folgt: 1. Poldka P e r.n u š (Ljubljana) 1:49.3 2. Erika Heim (Skala, Jesenice) 1:50.8 3. Aloisie Praček (Gorenjec, Jesenice) 2:16.2 4. Bara Černič (SPD Maribor) 2:30 5. Pauline štolcar (Gorenjec, Jesenice) 2:52.1 6. Ivan Jošt (SPD Beograd) 3:55.4 7. Erika Pavlič (Ljubljana) 4:21 8. Radojka Vrančič (Ljubljana) 5:07.4 Die Kämpfe werden mit dem Slalomlauf fortgesetzt, der heute, Montag, gleich falls auf der Pokljuka zur Entscheidung kommt. AlD ne 3R?rerf e d i n s t v o« mit 6:1 in ! Grund und Boden. Sauerkraut — das immer flut verdaut Sauerkraut mit Speckknödeln Nährmittelverbrauch: 25 dkg durchwachsenen Speck, 7.5 dkg Mehl, 4 dkg geriebene Semmel, 25 dkg Speck in etwa 1 Liter Salzwasser mit Lorbeerblatt und einigen Gewürzkörnern körnig-weich kochen und in kleine Würfel schneiden. 1 kg tags zuvor gekochte Kartoffeln reiben, mit 7.5 dkg Mehl, 4 dkg geriebener Semmel, Salz (Muskat), 2 Teelöffel Maggi-Würze, geriebenem Kren und gehackter Petersilie als Gewürz gut mischen, zum Schluß den Speck zugeben und acht Knödel formen. 75 dkg Sauerkraut etwas zerschneiden, mit den Würfeln von 3 bfe 4 Äpfeln und 1 Eßlöffel gehacktem Porree mischen, die Hälfte in die durchgegossene Brühe geben, die Knödel auf-le^en darauf das übrige Kraut, und nun dämpfen, bis Kraut und Knödel gar sind. Damen, A Schaffen Sie sich an zu Din 120'-, 160' und zsvar die Nummern 35, 36, 37, 40 u. 41 King Shoe, Gosposka 30 Beachten Sie unsere weiteren Inserate im März ! Kiolna Anzeigen kosten SO P-ero Oro Wort In der Rubrik „Korr® rv12 ].D|nar i Die Inseratensteuer (3 Dinar bis 40 Worte f au Jinar für gröasere Anzeigen) wird besonder» berechnet / Die Mindeettaxo für eine kleine Anzeige betragt IO Dinar / Für die Zuwendung von chlffr. Briefen lat eine Gebühr von IO Dinar zu erlegen Anfragen Ist ofne Gebühr von 3 Dinar In Poatmarken beizuschllesear Suche Darlehen Din 15.000.—. Belastung auf 1. Satz. Adr Verw.___________________1425-1 Mehrere Abonnenten werden auf gute Hausmannskost genommen. Pečnik, Krekova 18 (Ho;). 1430-1 Reiner, weißer Hängekasten für ein Dienstbotenzimmer ge sucht. Adressen unter »Hängekasten« in der Verwaltung abzugeben. 1434-3 Blüten- und Medizinalhonige anerkann er Qualität aus der Imkerei O. Creuinko, Zrinjskega trg 6. 1292-4 hi vetmieUk Zimmer. Küche, Vorzimmer, abgeschlossen, sonnig, Gar en anteil. sofort oder später zu vermieten. 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Nährmittelverbrauch: 4 dkg Fettstoff, 4 dkg geriebene Semmel, etwas Zucker, 75 dkg Sauerkraut in kaltem Wasser waschen, abtropfen, etwas hacken, wenn möglich, mit. 1U Liter bereits mit Weiß-Wein odeer Wasser vrdünnter Paradeis-konserve mischen, mit nur unbedingt nötigem Wasser weichdünsten, mit wenig Salz (Muskat) und etwas Zucker mischen und kurz vor dem Aufträgen die gerie. : bene Semmel untermischen. Nebenbei Maronen in beliebiger Menge schälen, , etwa 10 Minuten in kochendes, leicht ge, i salzenes Wasser geben, herausnehmen, das innere Häutchen abziehen. die ;^‘1' ronen weichkochen und abtropfen. 1 4 dkg Fettstoff etwa 25 dkg Apfelspaltel‘ mit etwas Wasser oder Wein weichdün sten, doch sollen sie noch ganz bleibet mit Zucker nach Geschmack süßen, die Maronen kurz durchschwenken und rU» Kraut geben. Kartoffeln in gewünschte Form zur Vervollständigung. Sur gesl. SeaWung! Die geschätzten Leser der »Maribof^ Zeitung«, die sich an die Verwaltu°!' oder die Schriitleihmg des nettes uii' Informationen, Aufklärungen, Adresse usw. wenden, werden höflichst ersneh' der Anfrage für die Beantwortung 1 nar in Portomarken beizulegen, da sonsten eine schriftliche Antwort »'c erteilt werden kann. Sonnige Wohnung, Zimmer, Kabinett und Küche au ruhige Partei zu vermieten. Praprotnikov-! 3, Tomšičev dre- vored. 1431-5 Schölle Einzimmerwohnung samt Zubehör, parkettiert, ab geschlossen, zu vermieten. Gosposvetska 13-1. " 1432-5 Vermiete Villa mit allen Kom fort. Telephon, Garage, Obstgarten. Zuschriften unter »Parkvilla« an die Verw. 1433-5 (vom 3. bis 8. Marz) Im Deutschen Reiche 50°/o, in den Transitiän-dern bis 33 °/r Fahrpreis-ermässiguno ) : Informationen erteilen |os. Bezjak, Maribor. Gosposka 25 (Tel. 2097' Ing. G. Tönnies, Ljubljana, Tyrseva ul. 33 odei das offizielle Büro dei Leipziger Messe für den Balkan, Beograd. Knez Mihajlova 33 Lei. 24-311 In tiefer Trauer geben wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten die iraurige Nachricht, daß unsere überaus güte Tante, Frau lohanna Ratlev n* Vrečer u Rak heute um 3 Uhr morgens im 70. Lebensjahre, nach kurzer Krankheit, versehen mit den hl. Sterbesakramenten im Herrn entschlafen ist. Die Beerdigung der teuren Verblichenen" findet am Dienstag, den 27. d. M. um Vi5 Uhr nachmittags vom Trauerhause aus auf den Friedhof in Vojnik statt. Die hl. Seelenmesse wird am Mittwoch, den 28. d. M. um 7 Uhr in der Pfarrkirche zu Vojnik gelesen werden. Vojnik, den 25. Februar 1940. Die trauernden Familien: RAK, NOVAK, LOKOŠEK. Seprate Parte werden nicht ausgegeben. UkdeiuHmwoHdetiml... Vornan Von Vaul Hain 20 Urheber Rechtschutz: Drei Quellen-Verlag, Königsbrilck (Bez. Dresden). Und die schlimmen, bitteren Winterwo-chen gleiten dahin. Frau Renate denkt manchmal: Es ist ja alles nur ein böser Traum. Unmöglich, daß Ingos Leben jetzt schon verlöschen sollte. Auch Aerzte irren sich. Nein, sie wird Ingrid nichts von dieser Verschlimmerung schreiben. Sie wenigstens soll in Berlin ihre Ruhe haben. Es ist ja noch Zeit, es ist ja noch immer Zeit. So gleiten die Wochen dahin, die Wochen mit verhängten Fenstern, die Wochen, in denen Frau Renate, die Pflegerin, das Hausmädchen auf Zehenspitzen durch das Haus gehen. Ein Haus, das einem Kranken gehört, und in dem schon in allen Winkeln geheimnisvoll die Schat ten der Ewigkeit hocken. Ingo Grotenius hat kein blühendes Gesicht mehr. Verfallen und bleich ist es, und unnatürlich weit blicken die Augen heraus. Aber er ahnt nicht, wie es um ihn steht. Natürlich wird er bald wieder auf dem Damm sein; der Arzt ist ein Esel, gerade der hat ihn mit seiner verdammten Unkerei wieder krank gemacht! In zwei Wochen wird er spielen, jawohl! Gerade dem Arzt zum Aerger! Wie lange liegt er denn schon hier in der Matratzengruft, he? Ein paar Tage, wie? Länger kann’s doch nicht sein. Also noch lange hin bis zum ersten Konzert in München. Ob schon der ausgefertigte Vertrag ein gelaufen ist? Renate lächelt ihn mit zuckenden Lippen an. Ja, nur ein paar Tage liege er erst, lügt sie, und- der Vertrag sei auch schon da. Die Zeitungen seien schon benachrichtigt. O Fieber, gefährliches, tröstliches Fieber, das dem Kranken die Erinnerung an I Zeit und Umwelt schon halb ausgelöscht | hat. Er weiß nicht, daß er schon wochen j lang festliegt, daß er nur selten noch aus | den wirren Fieberträumen auftaucht, daß : die Schatten im Hause immer näher aus j ihren Winkeln auf ihn zukriechen, i Schlimme, böse, bittere Wochen. Renate weicht kaum mehr vom Bett des Kranken. Alles ist leer und gestorben in ihr. gestorben in ihr. Nicht daran denken: in Kürze allein auf der Welt zu sein, ohne Ingo, auch ohne den kranken Ingo! Nie wieder seine Geige hören, seine Stirn me, sein Lachen. Unvorstellbar. Oh, nun wird sie doch an Ingrid schrei ! ben müssen, ehe es zu spät ist. Und näher rücken die Schatten, viel zu ' schnell. Da ist eine neue Nacht. Die Pflegerin I hat das Schlafzimmer verlassen und ist in das Nebenzimmer gegangen,, wo Renate jetzt die wenigen Nachtstunden schläft, wenn die Müdigkeit wie ein Tier über sie herfält. Sie ist gleich munter, als die Tür aufgeht. »Schwester?« Krankenschwestern wissen, wann »es so weit ist«. Der Arzt hat es ihr noch am Nachmittag zugeflüstert, dieses grausame »heute nacht«. »Wenn Sie mich ablösen wollen«, murmelt die Schwester und hat den Kopf ein wenig gesenkt. Renate erhebt sich sofort. Ganz wach ist sie in diesem Augenb’ick. »Ja«, sagt sie, »ja, natürlich, ich komme schon. Legen Sie sich hin, Schwester.« Sie steht einige Augenblicke mitten im Zimmer wie verloren, aufgereckt, ihre Atemzüge gehen tief. Sie hat die Hände über dem Herzen gefaltet, sie weiß: Abschiednehmen von dem geliebtesten Menschen, von einem Stück ihres eigenen Lebens. Und Ingrid wird nun wohl doch zu spät kommen. Dann geht sie hinaus. Die Schwester setzt sich ergeben auf die Couch. Sie wird nicht schlafen, sie muß wach bleiben, bald wird man sie wieder brauchen. Ingo hat die Augen aufgeschlagen, als Renate ins Zimmer tritt. Die beschirmte Nachttischlampe verbreitet eine matte Helle. Es ist ein müder, schemenhafter Schein. »Ingo!« Ein leichtes Rucken des Kopfes, als Renate bei ihm ist und den Arm unter das Kissen schiebt. Er blickt sie aus seinen großen Augen an. Sie sind seltsam klar in dieser Stunde. Groß und klar ist auch sein Gesicht. »Ja«, murmelt er, »da bist du, Renate.« Sje sehen einander an, ganz nahe, so nah, wie vielleicht nie in ihrem Leben. »Renate, es geht zu Ende, das fühl’ ich jetzt. Nun brauchst du nicht mehr zu lügen, beste Frau.« Ein matter Widerschein seines alten, jungen Lächelns zerflattert über sein hageres Gesicht. »Da kann man nichts machen. Muß sein. Muß jeder mal durchmachen. Renate, grüß mir die Ingrid, unser Mädel. Ihr werdet tapfer sein.« »Ach Ingo, was du auch sprichst«, lächelt sie aus einem ungeheuren Schmerz. »Nichts da«, murmelt er, »ich weiß doch alles. Aber es ist gut, daß du noch lächeln kannst, Renate. Dein Lächeln will ich mitnehmen, Reni, mit nach drüben — in die « Er schließt die Augen. Mit beiden Händen hält er Renates Hand fest. So liegt er eine Weile still und schweigsam. Dann flüstert er: »Reni, hörst du, die Musik? Konzert, großes Konzert, alle Plätze sind besetzt — das ganze himmlische Haus « Seine Augen blicken jetzt fremd. steht wohl schon der Traum von der EwU' keit drin, und seine Musikantenseele l)ötI geheimnisvolle Töne. Renate stützt ihn ein wenig in den Kis: sen' auf. Ingos Blick taucht noch einm"1 tief. Und dann schließen sich die Aug^' Dann steckt sich Ingo Grotenius lang vVl( zum Schlaf. Er atmet noch einmal t|El' »Das Orchester beginnt«, kommt c-wie ein Hauch über seine Lippen. Und dann ist es ganz still. Totenstill. »Ingo!« Es kommt keine Antwort mehr. Leise wird die Tür geöffnet. P[-Schwester gleitet lautlos über l,lC Schwelle. Siebentes Kapitel Der erste Prokurist Wohlgemut noch Überstunden in seinem Büro. Es ^ in der letzten Zeit des öfteren der Fa ' Kalkulationen für das neue Farbbindemittel, Prüfung der Berechnungen, genau" Durchsicht der in größerem Umfang a‘ sonst herausgehenden Post — dies all?5 erfordert mehr Zeit als bisher. Und Wohl' gemut ist so verwachsen mit dem Wer*’ daß er es sehr genau mit seinen Pflicht?" nimmt. Dazu die gerade jetzt sehr eit1' gehend vorzunehmende Überwachung dL'r Kassenbestände! Viele faule Kunden müssen energis?1 gemahnt werden, viel zweifelhafte Auße" stände sind da. Die Kassenverwaltu’1? muß scharf angespannt werden. Da sin gerade kürzlich wieder einige Wechs? vorgelegt worden, die Wohlgemut vergeblich in den Büchern nachzuprö^" versucht. Er schüttelt den grauen Kopf, kneif die stark überbuschten Augen noch mehr zusammen. Fortsetzung folgt.) Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich ( DO KASPER. — Druck der „Mariborska tiskarna “ in Maribor. — Für den Fierausgeber und den Druck verantwortlich Direktor STANKO DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor.