»tieumrtalioni - Preist: Fitr Laibach *«»,I»hr>g . . . ti d. — h. H-Idja-rig . . . s „ — „ Merleljahri,. . . 1 „ 50 „ Wo*eUl* . . . _ „60 „ Mit čer Post: Sanije&ttg . . . 9 fl. — h. Halbjiihrig . . . 4 „ 50 „ eitttdtefctifl. . . S » *5 , 88t Aiftellung in« HauS eittlel. iirhrig 86 k., monatlid) 9 kr. Laibacher *injelae Nummern 6 ft. Tagblatt. Sinonime Mitthrilungrn werden nicht berUcksichligt; Manuskripte nicht zurtickgesendet. ttebaklteiu Sahnbosgafle Vlv. 13*. SrptHtion eni 3nfrroltn finrton: »ongrehptatz 'J(r 81 iLutdb-ndtuns »on 3.8. itlcinmevv* 8.Bamberg) 3nftrliOM8iirtift: 'Vlit tie einlV'altiflc Petilzeile 3 ti bet itoeimaliqer Sinldmllunn i> fitr. btcimal ii 7 Ir. 'Jnf«tion#ftem$cI jebedmol Srt tt tiči grSheren 3n(craten unb čftcm Linschallung «nlsprechenber Rabati. Nr. 264. Donnerstag, 18. November. — Morgen: Elisabeth. 1869. Die enthulltm Geheimnisse des natio-naleu Landtagsklubs. Der Abgcordncte filr Trcffen, Dr, Zarnik, Hal in seinen Kffentlichen Reden zu wicderholtcn malm sein lcbhaftes Jnteresse fur thcatralische Studim ausgesproctien, eS ift bahcr 90115 natfirlich, toenn cr vom Schicksale bcftimmt rouYbc, die ffo' tnobic, roeldjc sich wahrend der leyten ^dtagssejsion im national™ K-lub abspielte. aus ihwm verborgc-ntn Dunkel an das Tageklicht zu zichm. Wic wir bereit« in Nr. 253 unserc« Blattes mirtheilten, hat tint dcmselben von mehrercn Jnsasscn 6cr St. Peters vorsladt zugekommene Vcrtrauensadrofsc filr seine Haltuirg im Lanbtage den Reid der Fuhrer der Nation a«fgestachelt, unb es mnrde von bkfcn in ihrem Heiborgon ..Novicc" cine sehr taktlose Polemik ge-gen ihrcn glucklichen Nebenbuhler eroffiwt. „SlovenSki Narob" bringt nun in seiner jung-sten Nuwmer alS ilntwort hierauf melkwiirbige Ent-hullnngcn fiber bit Afterpoiitik unb das frivvle, hochst zwrideutige Spiel, Welches bic B>olksfuhrer mil ben Ron ihnen >als Vcbensbebingungm ber slove-nifchen Nation bczeichnctcn p»litischcn Fragcn getric* ben haben, wie fie biefelben g«mz anbers im gehci-mrn Klub, als vor ber Dcffcmttichfeit im Lanbtage behanbelten. aiuiertem, botz fie die Ktubbcfchlfiffe nicht gc-heim tjielten, was fie fid) bod) als Manner gelobt hottcn, ronrden von ihnen die Bcschliiffc der Kon-ferenz slovcnischcr Lonbtagsabgcordnctcn aus Krain, Steierrnark unb bent Gbrzcr (Stbictc, roetdje am 3. September roegen bcr Frage der Griindung Slo-tienieno in Laibad) abgchalten rourbe, gar nicht aus-gesichrt. Bei biefer Zufommenkunst wurden die Herrcn Dr. Blciweis, Dr. Sofia unb Svetec bc-Quftvagt, cine Resolution fiber Slovenieu onszuar-beitcn, dainit felbc sodann glcichuitig in den Lonb-tagcn von Krain, Stcievmarf utib GSrz eingcbrad)t tofirbe; bod) biefctn Auftragc sinb fie nicht nachge-fommen, ja es rourbe von ihnen cin Agent nach Graz entfenfcet, urn bic steirischen Abgcordnetcn zur Zurfickzichung tier beabfichtigtcn Interpellation zu bcwcgcn. Als Dr. Zarnik im Klub den Antrag ftetlte, es fei die flobenifdje Sprache in alien Lanbesomtcrn cinzufilljren, opponirtcn Dr. Costa, Dr. Blciweis unb Svetec fehr energifch bagegcn, obwohl fie fchon feit eincr Reihc von Jahren ber Regierung in ben Blaitcrn unb im Lanbtage, unb bent Volke auf ben Tabors corbcflamirtctt: „Dic slovcnische Sprache ttiu§ in ben k. k. Slemtern eingefuhrt wcrbenob-toohl Svetec fogar bie derzcit bios bcutfd) gefiihrten Steuerbuchel mit seinen sprachlichcn Passionen ver-folgt. Im Klub nun funben es bie Hcrrcn nicht plausibcl. fur bie slovcnische Amtirnng ju stimmcn. Nut ber Encrgie ber Abgeorbnctcn Razlag, Rauni-kar unb Pintar fei es, wie „Slov. Narad" crfltirt, zu vcrdankcn gewefen, dah die slovenische Sprache jur Amtssprache in ben Landcsamtern erflart tourbc. Auch in ber im Lanbtage oft vcrhandcltcn Frage roegen ber battfdjen Sitzungsprotokolle spiel- tett sic Komdbic. Als ber lanbschaftliche Konzipist Sreč an ben Klub die Ansragc stellte, wie es bomit 01 halten s«, erlhcilten ihm Dr. Costa unb Dr. Blciweis ben Befehl. bie Protokolle bios slovcnisch z« fiihren, als jedoch bas ©emitter von Wien on« gezogen fair, erflSrteii stch allc mit Ansnahme Zar-nikS auch mit ber Ffihrung beutfcher Protokolle cin* ocrftanbeu. ^etzterer rief ihnen zu: »Frfiher ge« than unb fpater dedacht, hat manchen fchon viel tiib gebracht." Da er es nicht ftir angczeigt hielt, prrlarnentarifchen Schwindcl zu treibcn, so nahm er auch an der Vanbtagsoerhonblung, wo bie Fragc ber beutfchcn Protokolle zur Sprache kam, gar nicht thril. Das Jntereffantefte jener (Snthullungcn bezieht sich auf bic ocrschtebenen Stadien, - welche bie slove-nijchc gtage im ftlub burchgemadjt hat. Ansanglich fp.rucfc man gar uicht bariiber, spater rourbe fiber Antrag des Dr. Blciweis ein Ausschuh zur Ver-saffung ber Resolution geroiihlt, beftehtnb aus Dr. Razlag, Dr. Zarnik, Svetec unb Pintar. In bem AuSschusse hatten Svetec unb Zarnik zwri abweichende Resolntionen vorbereitet, die. dcS ctsteren war matt, fatblos, sic nahm fogor von bem Namcn „Slvveuicn" Utngang, bie bcs letztcrcn lautete auf iticrciitigung alter flooenifchen LanbcS-theilt in tin Kronlanb Slovcnicn, mit eitiem cigc-nen lanbtage unb ber oollften Autonomic in Juitiz, KultuS unb Untcrricht. In ben ttanbcsangclcgen-heitcu im Sinnc ber Februarversassung hatten nod) ferner die Lanbtage von G6rz. Jstricn unb Laibach zu entfcheiben. Bei bcr Klnbbctathung fid bic Soctcc'fche Resolution, jene Dr. Zatniks nahm man an. Doch rourbe die Mvtivirung dcs crsteren nebst bcr Zatnik'schni Resolution bem Dr. Costa zur Schluhrebaktion fiberroiescn. Die nachfle Klubfitznng, roorin bie von Dr. Costa rebigiitc Resolution zur neuerlichen Dcbattc foinmcn solite, rourbe von Dr. Blciweis mit fol-genber feierlichen Anfprachc ctoffnet: „Mcinc Hcr-rcn, ich fchc fchon im Geistc, roic uns bic Regie-rung Heim fchickt. Es ift fdirocr vorhcrzufchcn, ob wit hicr jc zufammeiitrcffcn wcrben, ich fage nnr daS cine, unset Gtabstcin foil baS vereinte Sloveti ien fein, bas vcrlangt von tins bic diation." Da bonncrte Dr. Toman, ber bie Rolle des „®enera(-gcroaltigen" im Klub zu spiclcn pflegte, bics fei ganz uiipraktifd) unb unpolitifch, bic Notion roolle bacon nichts roiffen, ber Gegcnstanb ftehe au|er ber Kompetenz dcS Landtagcs, man ftittne erst bann cine Resolution beschliehen, roenn auch im Tirolcr Landtag ctroas ahnlichcs gcschohe. Der getrcue Sekunbant Dr. Tomans roar ber Bcrsasser bcr Motivirnng, Herr Svetec selbft; bie-fer feucrte bas Geschfitz seiner „bekannten Safistik" gegcn bie Resolution los. Dr. Blciweis meinte namlich, er fuhlc sich burch ben Bcschluh vom 3. September gebunben, on bem auch bic sloveni-schctt Abgcordnetcn der Nochbarlanbcr thcilgenom-men hatten. Nun trot ber geschmcibige Voter bcr Soft ft it, Herr Svetec, mit bcr monstrosestcn Bc-hauptung auf, bie je geroagt rourbe, indent er fagte: „Den 3. September bilbctcn to t r Krainer, bie Majoritat unter ben Abgcordnetcn, biefe namliche Majoritat ift auch heutc hier versammelt, unb was biefe einmol bcschlvssen hot, kaitn fie ja bos nochstcmol rocgbckretiren." Dr. Bleiroeis lieh bei biesem prochtigen Argumente a lie seine friiheren Bebcnkcn fallen. Dr. Zarnik bcrief sich auf fein Programm, bem er unmvglich ungctrett roerben kfinne, ferner auf bic Toborbcschlfisse; Svetec ba-gegen meinte, bie Treffcncr Boucrn, bic ihn ge= toahlt, roiffen nichts von Slovenieu, fie wollcn ttur weniger Stcucrn zahien, bit Taborbefchliiffe wur-bcn ohnehin im ftlub vcrlocht. Dir ©erichUrftatter Dv. Costa hatte fein Wort ber Cntgcgnung oils bie von Toman unb Svetec gemachten Einwiirfe, cr fchwicg zu allem unb lietz bie Resolution, bercti Vettheidigung ihnt oblog, gonzlich fallen, Zum Schluffe fagte Dr. Bleiroeis: „Diefe Resolution vcrlangt ousbrucflid’ bie Vereinigung Slovcniens, wcr baffir ift, moge aufftehcn." Do crhobcn sich baffir nut Zarnik, Pfarrer Taucar unb Kotnik, a (le onbetcn 'woven bagegen, fogar Dr. Bleiroeis, ber sich ansanglich ben ©rabstein ..Slovenija" setzcn roollte, unb ber Bcrichtcrstatter ber ..Slovenija," Dr. Costa, blicbcn sitzen. D«S war bas urfpriingliche L00S Slove-niens im nationalen Klub, bie Lcbcnsfragc bcr Slovcnen rourbe abgclchut. Erst spater, ale bie Tirolcr ihre Resolution in ihrem Lanbtage einbrachten, ermonnte sich roicber bie Majoritat des nationalen Stubs, etroas mu§te gescheheti, unb es rourbe von Dr. Bleiroeis ber beta nnte DringlichkcitSantrag auf Prfifung ber Riick-roirkuitg ber Vcrfaffungsgcfetzc beziigtich Kr.oins im Lanbtage eingebrocht. Als nun obcrmals bie Zar-ttif’fche Resolution im Klub zur Debatte kam, stand er altcin baffir cin, fogar Kotnik unb Taučar roartn ihttt untreu geroorben, Dr. Costa crfchicn gar nicht im Klub, da er geljovt hatte, cs fei die Resolution, bcren Anroalt er cinst roar, an ber TogcSorbnung. Dr. Zarnik gab nun feincn Entfchtuh fund, aus bem Klub zu treten, inbettt cs nach ben Ktubstotuten ben Mitgliebcrn nicht gestattet ift, abgefondcrtc An-trage im Lanbtage zu ftellen, unb er feiue Resolution als Minoritatsantrag ctnbringcn roollte. Dr. Toman roar barob im hohen Grade crbittert, cr fagte: „Zornik foe doS Unfrout (ljulka) dcs ver-derbenbringenben Zroicfpoltcs, es fei beffer, roenn olle mitfamtnt eincti Unftttn bes chlietzcn, als doh cin einzelncr nach feincm cigencn Kopse hondeln rofirde." So fchroebte Zarniks Resolution bis zum 22. Oftobcr als Domokles-Schwcrt ober bem Houpte ber Majoritat. An biesem Togc erflarte er, sic im Lanbtage bios vorzulcscn unb bic Ursoche anzugebcn, toarum er fie nicht als Minoritatsantrag einbrin-gen rootle, um fid) also vor ben Augen ber stovc-nischcn Notion zu rechtscrtigcn. Dr. Toman erflarte, roenn fie zur Abftimmung tame, rofirbe er bagegen stimmcn. ..Slovenski narod" meint, roclche Wirtung hatte eine Abftimmung hervorgebracht, bei ber bic Ffihrcr ber Nation im Herzen Stove-niens gegcn bie Bilbnng Slovcniens gcstimmt hiittcn. So ctroas burste nicht ftattfinben. Der Ktnb geftattete bemnach bent Dr. Zarnik im Lanbtage das, was man nicht vermeidcn fonnte, er moge rcden, was er wotte, nur biirfe er seine iFamilie hal Militar einquartiert. Die kleinen Ge-Resolution nicht einbringen. Jnzwischen war bcrssechte dauern fort uub Itiber mil fortwahrendcm Tausendkiinstler Svetec mit jenem verschwommenen Antrage fertig gcwordeu, ben unsere Leser bereits kennen. „Slov. narod" mciiit, bet Geist desselben ruhre von Dr. Toman, bie Form von Svetec her. Als jene ominiise Landtagsvorlage in die Hande ber Gorzer Jnterpcllanten kam, telegrafirten sic an Dr. Zarnik ihr Entsctzen iiber die im Krainer Lanbtage zn fassenbe Resolution. So lauten ini wesentlichen bie, wie es scheint von kompetenter Seite herriihrenden Enthiillungen bes „Slov. narod." Wir haben keine Ursache, beren Wahrheit zu bczwciseln, beiut bie Borgauge tut Klub sinb ctii getreues Abbild jenes Humbugs, den die Dolksfuhrer iusbesonders in den letzten Jahren offen zur Schau trugen. Wahrlich, sic gleichen den rSmi schen Auguren, und wie diese, dnrften auch bie tienter ber Geschicke Sloveniens haufig in bie Lagc kommen, ihr Lacheu iiber bie Spiegelsechtereieu, bie sic vor dem Volke aussiihrcn, nur mit Miihe zu untcrdrncken. Bermillderung bet Feiertage. Wien 15. November. Das Ministerium des Jnnern hat an sammtliche Landeschess folgenbeit Er-lah gerichtet: Das Staatsgrundgesetz iiber die allgemeinen Rechte ber Staatsbllrger gewahtlcistet einerfeits jeder gesetzlich anerkannten Kirche und Religionsgesellschast das Recht zur selbstanbigen Ordnung und Berwaltung ihrer inneren Angelegeuheiten, andererseits spricht es den Grundsatz aus, datz niemand zu einer kirchlichen Handluug oder zur Theilnahme an einer kirchlichen Feierlichkeit gezwungen werben kann. Nun niuh zwar die Feststellung det kirchlichen Festtage zu den inneren Angelegenheiten der einzelnen Kitchen und Religionsgesellschasten gezahlt roerden, roelche ber staatlichen Eimvirkung entriicft find, allein diese autonome Gebahrung ber Kirchen unb Religionsgesellschasten ift filr bas bUrgertiche Leben nicht binbenb, ba bie Heilignng bieser kirchlichen Festtage zu denjenigen Hanbluugen gchvrt, zu melchen niemand gezwungen oder mit onberen Wvrlen, von ben Organen ber Re-gierung verhalten roetben kann. Es liegt baher ganzlich in bem Ermessen ber einzelnen selbstanbigen Personen, ob fie bie Festtage ihrer Kirche ober Religionsgesellschast begehcn wollen ober nicht, unb es sinb biesetben nur hinsichttich ber ijffentUchen Arbeit an Sonn- unb Feiertagen unb an-deren, ben Hauptgottesbienst ftorenben, in ber Nahe bes GotteShauses vortommenben Handlnngen dutch das Eesetz liber bie interkonsessionellen Berhiiltnisse ber Staatsbiirger beschranft. Bei biesem Stanbc ber Gesetzgebtmg ift der Re-gierung, so sehr fie vorn volkSwitthschastlicheu Gesichts-punkte aus rolinschen mutz, dah die Ubctmahige Zahl beftehender Feiertage ini eigenen Juteresse der Be-volkerung moglichst beschrankt roerde, eine direfte imperative Eimvirkung aus Berminderung und beziehungs-weise Abschaffung der Feiertage nicht gestattet, und es mntz votziiglich ber butch SeUhrung moglichst zu fvrbetn-den Einsicht der Bevolkctung itbetlast'Cn werben, ben Wetlh ber Arbeit schatzen zu ternen unb sich iiber-fliissiget Feiertage zu enthalteu. In biesem Sinne sinb die Behotden angemiesen, dah fie in Bezug aus ihre Amtshandlungen nicht nur jeden „nicht gebotenen" Feiertag iti jeder Beziehung ignoriren, sondern auch vorkommenden Falls dutch Belehrung ihren Einslnh geltend inachen, bamit die Bevolkerung es von der Beobachinng solcher Feiertage abkornrnen lasse. Berlust von Todteu unb Berwunbeten. Sehr cr-bittcrt war bus Gesecht beitn Dorse Sissich, wohin sich bie Iusurgeutcn zuruckgezogen hatten, als bie kaiserlichen Truppeu in die Zupa eiudrangen. Die itrtillcnc unb bie Raketen woven ein wahrer Ruin fur die RcbeUcn. Das Dors sing Feuer nub ging {aft ganz in Flammen auf, unb ba mit ben Mannern auch Frauen kampften, so wurbeu mehrcre berseiben unter ben Tobten gefunben. Der heitze Kainpf en-dete mit bem Bajonnet Brust an Brust. Die Re-beUen, roelche am Leben bliebett, zogcn sich zuriick unb vereiliigten sich mit einetn anbern Trupp beim Kloster von Laftua, cine Stuube WegeS von 58it-bua. Aber auch bon rouibcti bie Jnsurgenten non ben Truppen eingcholt. Jene ftiichtctcii sich von Vaftuo auf einen Hligel, wo fie grotzen Perlust cr-litten unb gezwungen wurben, sich nach einem kurzen Kaiupsc auf bas Gebiet von rvubna zn retiriren. Unter ben Jusnrgeuten befinden sich Gcistliche, wor-unler tin gewtsser Rabanovich, Pfarrer von Slfsich. welcher auch iui Kampfe vom 23. Oktober bei ber versuchteu Erstiirmung der Forts von Triuita uud Gorazba die Seinigeu mil bem Kreuzc in ber Hand zum Kampfe aneiserte. Seitbem bie Truppen in Zupa bcschastigt sinb, ranben unb plunbern bie RebeUcn in ber Umgebung von Risano unb Eastcl-nuovo, so dah sich oicle Einroohner ber lctztcru Stabt nach Ragusa gepchtet haben. * * * Zum Ausstaud tit Dalmatien. Aus Zara 11. November roirb bem „W. T." gcschricben: Die Nachrichttn, bie wir aue Sattaro erhattcn, sinb traurig genug. Die Theuermig ift ungemein gestiegen. Ein kleints Stiick itirot, welches sriiher 2 Nenkreuzer kostete, wirb jetzt mit 8 Neu-kreuzer bezahlt. Ein Ei kostet im Gnsthause 30 Kreuzec! Wenn ein Frember nach Sattaro kommt, so finbet cr sehr schwer cine Unterfnnft. Fast jebe Fur Sonn- unb Montag war ber Bormarsch von Risano nach Cerkvice und Diagalj zur Berpro> viantirung bieser beiben Fort« in Lnssicht genom-men. Mittlerweile haben sudlich von Cattara sich ctbermals zahlrcichc Gemcinben iinterroorfcn. Ob diese Unterwcrfung cine baucrnbe nub vollftanbige I'ein wirb, stcht sreilich noch bahin. 'Cie Regiernug scheint jebensalls auch von ber Ansicht auSzugchcn, bah ber Aufstanb noch nicht abgethan ift. Ini Bc-zirk Ncustabt-Mcttau in BSHrncn wurben soebcu sSmmtlichc Urlaubtt einberusen. Der Lloybdampfer „Jnno" hat Erganzungen fiir bie opcrircnbcn Trnp-pcn gebracht unb bas Hauptquartier befinbet sich in Risano. Am 13. b. Nachts haben siebzig Jnsurgenten bie Ortschaft Ginric ubcrfatlcn, vicr Hauser aus-geptunbert unb einen Einwohner verwunbet. Bon sechs Drtschasten uni Eastelnuovo, mit beneu unter-hanbelt wurdc, hatten es Mokranc, Moibes, Rabi-šivana unb Stesano in it ben aufstanbischen Erivos-cianertt; Ramcno unb Sliebi sinb -weiselhast. Wcihreud ber Untcrhanblungcn mit ben Oberkltcsten bieser Ortschasteu in Jgalo rottrbe ber Ort Trebijin iibcrfatleti. Lojalen Bewvhncrn in Risano und Sankowa hat man bie Wasscu zur Selbftvertheibigung znriick-gegeben. Em Korrcsponbent crzahlt anS Eattaro: „Ein iDiami bes Jnianteiie-Regiineiits lUiaroičič — ein Regiment von Hdbeu, welche ooit a licit ihren Mit-kamerabcn licrounbeit wctben—wuibc, am 4. b. im Gcscchtc sdjti'cr verwunbet, aus der Zupa ins Militar-spital getrcigcn. Unlci wegs rief er ben vier Sanitats-jolbaten, wclche ihn trugen, zu, sic follten hatten. Er stand auf, saudtc bie ibebednng ins Gesecht zu-riick, bie SanitatSsolbaten auf ben Verbanbplatz nub ging mitten durch „Feinbeslanb" allein nach Eattaro ins Spital. Hier untersuchte ihn ber StabS-arzt unb sprach die SUieinung aus, die fiugel mtisse sich gcsentt haben unb im Ganrnen sitzen. Der Mann indetz sagte mit ber gleidjgilligften Micnc von ber Welt: „O nein, Herr StabSarzt, ich have bie Kugel untcrwegs mit ber Znnge heranegelost und ansgespnckt." Ueber bie gemdbetc Lorriicknng tiegen' wcitere telegrafifdie Nachrichten vor, wortmch biefetbe utn 6 Uhr Morgens (am 16. b.) begattu. Gegen 8 Uhr ciSffncke bie provisorischc Battcric obcrhalb Risano ein ausgicbigcs Feuer, ebenfo bie Battcricn ber Truppen- Die Jnsurgenten vcrsuchten es, Stein-massen vvn ben Bergen auf unsere Truppen herab- zuschlenbern, inbessen ohnc grohen Schaben, nur brci Mann wurben (cicht verwunbet. Nachbem unsere Artillcric bie Serge bestrichen, rouiben bie Jnsurgenten gcz#ungcn, sich zuruckzuziehcn. Der Vormarsch ber Truppeu ging bamt unbehinbert vor sich. Uni 2 Uhr langte schon bie Brigade Simic vor Cerkvice unb Ledenice an. Das Hauptquartier rourbe nach Smokovac verlcgt. HerrlicheS Wctter bcguuftigtc bttsc Opcrationcn. Die Eskabre liegt vor Risano. Die Pforte hat ihre Grcnzspcrrungsmatzregcln gctrosfcn. Wichtig ist die Nachricht, batz die Herze-gowina bis jetzt ganz ruhig ist. Die Nachricht von einer osterreichisch - tiirfischcn Konvention wirb von verschiebeiien Seiten mit dem Zusatze bestatigt, batz Ruhlanb bamit sich eiuucrftaubcn erklcirtc. ©cm Fursten von Montenegro foil Gras Bcnst feinen Dank fur die frcunbnachbarlichc Haltung ausge-lprochctt unb die antzerste Beriicksichtigung seines Gebietes zugesagt haben. Das soil von Athen aus geschehen scin. Politische Rundschau. Laibach, 18. November. Der Kaiser von O e st e r r e i ch ist am 15. nach ftiirmischer Ucbcrfahrt von Jaffa in Port-Said cingetroffen. Noch im Lanse bieser Woche wirb, wie bas „Wr. Tgbl." met bet, in Alcxanbrien bas Reifepro* gramm fur bie Ru cf f a h r t be S Kaisers ent-worsen. Der nachste Kouricr von bort roirb bie be-trefsenben Details hierher bringen. Dem Vcrnehmcn nach hangt es von bem friihzeitigen Eintrcsscn dcs Monarchcn in Triest ab, ob dersclbe nicht von bort sich fiir kurze Zeit nach Dalmatien begibt. Der Entwurf ber Thronrcbe ift bereits mit bent letzten Kouricr nach Alexanbrien abgegangen. Der ..Triester Ztg." roirb anS Wien geschrie-ben: „Wenn nicht aUe Anzeichcn trugen, so ftchen roir am Vorabenb cines „A n Sgleichs" mit i Galizicn, unb zwar roefcntlidi auf Grunb ber vorjahrigen unb vom gegenwartigen Lanbtage er-neuerten Resolution. Man scheint in ben matzge-benben Krcisen sich zu ber Ansicht hinzuneigen, batz bie burchwegs legale Opposition, in welcher bie Polen bisher geftanben, burch eine gSuzlichc und schroffc Abwcifung ihrcr Forbcrungen um so leiditcr auf den vvn ben Czechen bcrcit« bctrctenen Meg bet antznparlainentarischcn Agitation unb ber ansge-fprochcnen Se;esfion gebrtingt werbcn fbnnte, als jene Forbeningei, bie Basis ber zu Recht bestehen-bcn Bersassnng nicht erfchuttern unb speziell ben vcrfasfungematzigcn Vcrbanb mil ben iibrigen „KS-nigreichen unb Lanbern" in ihrer Wefenhcit aufrccht erhaltcn." Man fpricht von einer Spaltiing ini Mini-fterium. Die eine Partei, bestehenb aus Berger, Potočki, Taasse mit bem Reichskanzler im Hinlergrnnb, rootle keine Wahlrcsorm, sonbern so-sort Unterhatiblungen fiir einen Ansgleich mit bet staatsrechtlichcn Opposition. Die anberc Partei wollc zu alternachft ben Reichsrath burch bie Wahl-reform ftdrkcn unb vertangt, batz ein Ansgleich, falls cr iiberhaupt ftattfinbet, nur auf bem Boben eine« erncuten Parlamenta oorgcnommcn wcrbc. Die Gcgcnfatzc, hcitzt es, feien fo scharf, batz auf bie Dauer ein Nebeneinanberbteiben ber beiben Parteicn im Ministerium nicht zu benken ware. Es wcrbc bie eine ober anberc Partei anSschciben massen. Unb zwar gtaubt man, ber Bruch wcrbc stattfinben nach Beenbigung ber Abretzbebattc im Reichsrath. Die galizischen BischSse haben sich in Krakau versammelt, um von bort bic Konzilsahrt nach Rom anzutreten. Die russische Rtgierung verweigert ben polnischcn Bischvfcn bie Erthcilnng turn PasscN nach Rom. Wic bem „Czas" aus Rom beridjtet roirb, Habe ber Papst, ba er feinen Tob roiihrcnb bes Konzits ahne, eine Bulle vorbereitct, roetche bie Wahlotdnung seines Nachfolgers im Konklave normirt. Der Papst furchtet nclmlich, datz bit beim Konzil versammeltcn BischSse das Recht der Wahl stir sich tucrben in Anspriich nehmcn rootirn; um bicfcm aber vorzubeugcn, orbnet die Bulle die Wahl burd) daS Konklave auSbriicklich an. Eine zweite Bulle, wclche die Art unb Weise bcr Bera-thiing am Konzil orbnet, soli ebensalls vorbcreitet fcin. Der Prozetz L ob bia ist enblich zur Ent-scheidung gelangt. Major Robbia, bcr scinerzeit als AnklSger mehrerer italienischcn Deputirten anftrat, bit er beschulbigte, bei der TabakmonopolS-Verpach-tung von vcrschicbencn BankierS „Betheiligungen" angcnommen zu haden unb ber barauf plotzlich mSrberisch angefallcn wurbe, ehe er im Stanbe war, ben BeweiS vollstanbig zu erbringcn, ist fiir schulbig erkliirt worden, ben rauberischen Anfall unb bic Berwunbungen simulirt zu haden unb ist zu einem Jahr Gesiingnih verurtheilt worden. AuS Anlatz der E r S f f n u n g d e S S u e z-Ka n a ls wurbe gestern eine religiose Feier in An-wesenheit bcr Kaiserin bcr Franzosen, beS Kaisers von Ocsterreich, beS BizekSnigS von Egipten unb einer zahllosen Volksmenge adgehalten, sobann erfolgte die Absahrt nach JSmailia. (DaS Ptoqrainm der offizicllen Festlichkeiten ist folqendes: 17. November Reise nach ISmailia. 18. Enthiillung deS Monuments von Mchcmct Ali, Ball in JSmailia. 19. Strife nach Suez. 20 Fest in Suez, Enlhttllung dkS Waghorn-MonumciitS.) Zur Tagesgeschichte. — Jhre Ma jestat die Kaiserin gedenkt bent Vernehmen nach die Ankmtft Sr. Majestat des Kaisers in Triest zu erroarten. — Der K urslirft too n Hessen soll angeb« Itch nachstens sein provisorisch konsiszirtcs Bermogen zuriickbekommeu. — Ein zwosjahriger Giftmischer. Der zwolsjllhrige Lehrling cineS PapierhcindlerS in Wien hatte vor einigen Tagen auS der offenen Geld-labe seines Dienstgebers ‘20 Kreuzer gestohlen, wobei er von seinem jiingeren lljahrigen Kollegen ertappt wurde, unb obwohl dieser ihm auf fein bitten feier* lichst versprach, battiber das ftrengfte Stillschweigen zu beroahrcn, glaubie er bennoch sich nicht ficher genug, unb um ihn auf eroig fchroeigcn zu tnachen, hatte er ben Entschlutz gesatzt, ihn zu vergiften. Er oerfchaffte sich ein Stuck Ziankali unb praktizirte es feinem ahnungslosen Kollegen in ben Kafsee. Die eigenthitm-liche garbling des Kafsee’« sllhrte glticklichcrweisc zur Entdeckung, becor davon getrunfen worden. Der ju-genbliche Bcrbrecher wurde dem Gerichte Itbergeben. Ein Sturm in Wien. In ber Racht vom Samstag auf ben ©onntag unb ben ganjen ©onntag tiber hcrrschtc in Wien ein so flirchterlicher Orkan, wie er von ben attesten Per-jonen noch nicht erlebt worden. Die tytrasjen waren im buchfttibtichen ©inne nur mil i'ebeusgefahr zu pas-ftreu. Ganze Sacher tvurbeu baoongetragcn; — hier follerte etn altersfchioacher ©chornstein herab, da flog eine Firmatafel auf das Pslaster, rechts unb links klirrten zerbrochene Fensterscheiben. Ziegelsteine, Holz-stticke unb Fenstersplitter wurden im Wirbelwind wie Herbstlattb umhergetrieben. An maitchen ©tellen, wie z. B. beim Juvalibenhotel, vor betu ©chotteuthore unb aus ber Ringstratze, war es oft gerabezu unmogtich toeiter zu fontmen. Manner unb Frauen tlainmerten ftch an bie ©fiuten ber Gaskandelaber oder drtickteU sich in bichte Knauet zufammengebrangt an die Wand, um nicht vom ©turme zu Bobcn gefchleubert zu wcr-den. Die Wagen mujjten oft mitten auf der ©tratzi ftehen bleiben, uianche wurden vont ©turme utttge-worfen. Der Karlskettensteg fchwaitkte wie cine ©chau^ kel hin unb her unb tnntzlc filr ben Bcrkchr ganz ak gespcrrt werben, ebenfo wurbe auch bie grotzc Tabor-briitfc abgesperrt. Die Telegrafenleitungen wurbcr fast nach alien Richtnngcn zerslorl. Zahllos find die Ungliicksfallc, welchc ber Orkan im Gefotge hatte. So wurbe die 17jahrige Kaffieritt eines Fteischhaners von einetu schweren Steine, bcr von cinetn Kirchenbach herabgeschteubcrt wurbe, zu Boben geroorfeit unb formlich zerfchmettert. Unrceit Guntrantsborf wurbe ein Weinhauer, welcher mit seiner Fran auf einetu ©teirerwagen gc-gett Wien fuhr, plotzlich vont ©turme ersaht unb fammt bent Fuhrwerke in ben ©tratzengraben gcwor-fen. Die Fran stiirzte so unglucklich auf bie ©chotter« steine, batz sic zwei tiefe SBnnbcn ant Kopfe erhielt unb, che noch Hilfe geleiftet werben fonnte, bereits eine Seiche war. Der uitglUtfliche Gatte, welcher bie Ziigct ber Pfcrdc vorsichtshalbcr um ben Lcib schlang, wurbe burch bas schcu geworbeue Pfcrb, welches mit bem zertrUmnierten Wagen tiber bie Felder bavonjagte, 20 Klafter writ gefchleift unb mit bis zur Unkcnnt-Uchfeit versttimmetten Korpcr von Bauern leblos auf-gefunben. Auf ber Dornbachcrstratze wurbe nachft ben Pserbebahtttemtsen ein Milchhdnbler von Neuwalbegg fammt feinem Wagen in ben ©trapengraben gefchleubert unb ftarb balb barauf an ben erlittencn Verlez-zungen. Bei der Ecke der Teinfaltstrahe wurbe cine Frau mit ihrer oievjahrigeu Tochtcr von herabfallcu-ben Ziegeln tobtlich getroffen unb wahrcnb einige Vortibcrgchcnbc ber Ungttitflichen Hilfe leiften woll-ten, tmtrben bicfelbcn vom ©turme crfatzt unb zu Bobcn gefchleubert. UnD auherbcm gab es noch eine ganze Reihe von schweren Berletzungen. Datz bie Gebaube unter bem ©turme vicl gclittcn, ist felbstverstiindlich. ©o wurbe bas Thaliathcatcr fast ganz betnolirt, die Wa-genhalle am ©tibbahnhofe abgetragcu u. s. w. Lokal- unb Provinzial-Angelegenheiten. Original-Korrespoudenz. Gottfchee, 14. November. (6in settener ©aft. — Konflikt zwischen Gemeinde unb Klcrus wcgcndcsPfarrhofes.) Gestern zwischen 6 unb 7 Uhr Abends ertignete sich hier der be-merkenswerihe Fall, batz Meister Petz, sei es von Hungerqualeu gctriebcn, ober um sich unsere ©tabt mehr in ber yidhe zu besehen, sich ganz nahe an uttsere Gc-mduer herantvagte; er wurbe von einer Magd bes ifolirten Gasthauscs „zur Post" crblickt, als cr ganz ungescheut bei bent Hofcinsahrtslhore bes GasthoseS unbehinberten ©ingang suchte, jcboch in allcr Ruhe wiebcr ben Rllckweg autrat, als er ber menschlichcn Gestalt ansichtig wurbe. Zur selbett Zcit wurbe in ber Nahe ber alten Psarrkirche in unbedentender Feme vom Posthause eine heitntehrenbe Genbarmcricpatrouille bcssclbcn Barcn ansichtig, wobtirch erst bie ©tabtbe-i wot)tier zur Kenntnih gelangten, welch' seltener Besuch ! ihnen zu Theil wurbe. Wcnngleich sich schnell einige Jager auf bie Seine machten, um bas Naubthier zu erlegen, tonnten sie bei ber bereits corgerucfteit Abenb-bammcrung im ©chnee ber ©pur both nur eine furze ©trecke solgen, unb so entfam itufer feltene Gaft glitck-lich, ohtte fein WageftticJ geblitzt zu haben. Gegeuwartig entbehrt uuferc ©tabtpsarre ihres Psarrvorstehers, ber tins gestern verltetz, um seine neue ©eelforgeftation Nieberbocf anzutreten. Die Frage ber Atquiriruug eines tteuett Pfarrhofes in Gottfchee gab fchon vor Jahren Anlatz zu Mitzlottett zwischen ber Pfarrgemeinbe unb bem hochw. Klerus. Der alte Psarrhof, in welchem bisher burch oiele Dezennien sich Pfarrbechante mtontmirten Angebenkens ganz behagUch ftihlten, wurbe von fleritaler ©eite als zu beeugt unb ber Wiirbe eines ©tabtpfarrers von Gottfchee nicht mehr entfprechenb befunben. Enblich wurbe von ber Pfarrgemeinbe respektive Konkurrenz, bes Habers miibe, eines ber schonsten Gebaube ber ©tabt mit ber Bestimmung als Psarrhof unb Kapla-nei angetauft, bieser Ankaus oberhirtUch genehutiget, unb ttun bilbet wieber bieser Anfauf ben Zankapfel zwischen Gemeinde unb Klerus, ba bent abgctreteuen Pfarrbichant bie vertragsmatzigeit Erhaltungskosten stir ^ den Psarrhof, bie er aus ben Mielhzinseu ber ent-; behrlicheit vier Wohnungen zu besireiten hatte, uner-schwingltch schicnen. Wenn auch voraussichtlich die ©telle eines ©tabt-pfarrerS nun laitgere Zeit unbesetzt bleiben unb baburch bem Gottesdieuste in ber ©tabt empsindlicher Abbruch geschehen btirfte, so tragt baran die Pfarrgemeinbe wahrlich feitte ©chuld, ba sie ihre Bereiiwilligkeit, bem fehntichen Wunsche des Klerus nachzukommen, burch ben obbesagten, in alter Rechtsform erfolgten Anfauf eines neuen, gewitz fehr fontfortablen, ftattlichen Pfarrhofes mit zwei ©totfivetfett gentigenb an ben Tag legte. Lokal-Chronik. — (Das erfte Konzer 1 ber filharmo-nischen Gesellschast) finbet Freitag ben 19ten November unter bcr Seitung bed Musikdircktors Anton Nedved, welcher nach longer Verhinderung burch Krank-heit zum erstenmalc wieber an das Dirigentenpult tritt, im lanbfchaftlichen Neboutcnfaale um 7 ‘/4 Uhr Abenbs ftatt. Zur Ansftihrnng fommt: „Christos Kolumbu«," ober: „Dic Entbecknng ber neuen Welt," ©intfonie-Obe in vier Abtheilnngcn von Feltzien David. Die ©oli werben von Frau Anna Pefsiak unb Franlcin Antonie v. Neugebauer, bann von ben Hcrrctt Abolf Anber, Josef Beck unb Joses Schulz gesungen. Den leitenben Text spricht Herr Franz Titzenthaler. Die Herren Anber, Beck unb Titzenthaler haben ihre Mit-wirkung mit gefalltger Bereiiwilligkeit zugefagt. Der Eintritt ist nur ben Mitgliebern ber Gesellschast gc-ftattet. Eintritt gegctt Bczahlung finbet nicht ftatt. Der Text zu obigem Touwcrkc ist ant (Singangc zum ©aale stir 10 Nkr. zu bekommen. — (D ie Gene ralprobc zuKolumbu«) finbet morgen i Freitag) um '/,10 Uhr Bormittags im Redontensaale ftatt. — (Ernennung.) Das f. I. ©berlanbeS* gericht hat bie bciben Rcchtspraktikantcn Raimnnd ©chweiger unb Jakob Dergavf zu AuSkultanten stir das Herzogthnrn Krain etnannt. — (Die vorgestrige Jagb im RaSkovc) beim Ftirstctt Windischgratz sicl brillant aus. In Einem Triebe allein sielen 43 Rehe. Auch wurbe eine Wild-katze von seltener ©chonhcit vom Gro fen Margheri geschossen. ©ie roar 3 ©chuh 4 Zoll tang, die Bmstbreite 7 Zoll, bas Geroicht zirka 12 Pfunb. — (Konkurs.) Ant k. k. Gintnafium zu Marburg ist die ©telle des Direktor« mit bent Gehatte jdhrtichcr 945 ft. o. W., Dezennalzulagen unb einer Funktionszulage von 315 fl.; ferner ant k. k. Gim-nafiunt zu Cilli eine Lehrerstelle fiir klassifche Filo-logie, mit bem Gehatte von 840 fl. unb bem An-spruche auf Deceunalzulagcn, in Ertebigung gekom-men. Bewerbungcn finb bis 15. December b. I. beim steirifchen Landesfchulrathe einzubringen. Ans bem Gerichtssaale. (Todtschlag.) Borsitzender: Landesgcrichtsrath Heinricher; ijffentticher Anftager: ©taat«auroattsubstitut Hrcn; Bertheibiger: Dr. Rubotph, Dr. Toman. Auf ber Bank ber Angektagten stud die bciben Burfchen Franz Herte unb Franz Music, als Corpus delicti tiegcn auf dem Gerichtslischc ein ©chabetbach, in welchem eine 5 '/2'" breite, l/2 Zoll tange, abge-brochene Messerspitzc steckt, unb ein starkes Taschen-messcr, an welchem bie ©pitze abgebrochcn ist. Der von bent offentUchcit Anftager Vorgctragenen Anklage entuehmen toir folgendcs: Ant 3. April l. I. Abends geriethcit die Burfchen Johann Perne unb Jakob 6ebul im Dorse Tersain am Wcge ans bem Naujet’scheu Wirthshausc mit einanber in Konflikt, in tvetchen sich auch Franz Herte unb Franz Music eitimeng-ten unb in Fotge beffen sich zwischen Perne, Herte unb Mušič cin heftiger Ranshanbel cntspamt, bei welchem a lie brei tttehrfache Vcrtctznngen, von Messer-stichen herrtihrettb, bavon trugen. Johann Perne wurbe am 6. April gerichtSarztlich uutcrfucht unb rourben an bentsetben 14 theil« von einem stnmpftantigen, theil« von einem schitcibcitben Werkzeuge herrtihrenbe Berletzungen konstatirt. Die Gerichlscirztc erktarteu fammt-liche Befchabigungcn als teichte, itt 18 Tagen heitbare Berletzungen. Der Erfotg beftatigte jcboch bie gtinstigen Boraussctzungcn bes arztlichen Gutachtegii letber nicht, da der Verletzte am 17. April, also 14 Tage nach der erlittenen Mihhandlung, g e st o r b e n ist. Bei der Leichenoffnung wurde fonftatirt, dah 1 '/$" hinter dem linfen StirnbeinhLcker, 3" vom Beginne der Pfeilnaht im Knochen selbst cm nicht ganz 5'/,'" breites, abgebrochenes Messerstllck fest sitze. Die Aerzte erklarten, Johann Perne sei an Gehirnlahmung gestor-ben. Das MesierstUck sei bei der ersten Untersuchung nicht bemerkt worden, roeit die korrespondirende Hant-wnnde gegenUber dcr Knochenverletznng verschoben war unb weil eine genaue Untersuchung wegen Empfindlich-keit des Verletzten nicht vorgenommen werben konnte. Die Verletzung sei jeboch keine absolnt tobtliche, denn es ware die Entfernung des Messerstilckes butch Trepanation moglich gewesen — elite Operation, die jeboch gewohnlich init bent Zobe auSgehe. Der Angeklagte, Franz Herle, verantwortete sich bei ber Schluhverhanblung damit, dah er den Perne und debut beruhigen wollte, von Perne mit einent Messer angesallen worden sei, mehrere Verletznngen crlitten, selbst jeboch ben Pernc gar nicht beschadiget nnd insbesonbere kein Messer bei sich gehabt Habe. Der Angeklagte Franz Mušič hingegen gi'bt an, er sei vom Herle urn das Messer gebeten worden, habe es bemselben auch gepeben; Herle sei nach riick-warts gegangcn unb bie Rauserei mit Perne habe be-gonnen; wdhrenb bieses Ranshandcls habe er sich bei ©cite gehalten. Spater habe ihm der verwundete Herle, welchen er mil noch 2 andern Burschen in seine Slal-lung geleitet habe, das Messer zutUtfgegeben; er habe dasselbe in seine Tasche gesteckt. In dent Herle'schen Stalle habe er das Messer bei Licht bcsehen und bemerkt, dah bassclbc blutig uub bie Spitze barait ab-gebrochen sei. Als er bies dem Herle zeigle, habe die-ser gemtiwortet: „hudič, naj bo, kar če.“ Das vor-gewieseue Messer gehiive ihm. — Aus ber Aussage bes GelLbteten, welche vorgele-sen wnrbe, ist nur hervvrzuheben, dcih die beiben An-geklagten aus ihn mit osfenen Messeru lossturzlen, bah er mtt Herle zu ringen begann, bah fie beide in eineu seicht mit Wasser angefiiflien Graben fieten; Herle sei aus ihm getegen und Mušič habe ihn mehrmals mit dem Messer gestohen. — Der als Zeuge vernontnteue Jakob Cebiil besta-tigt, jeboch nur iheilweise, bie Aitgabett des Mušič beziiglich des Herganges im Herleschen Stalle. Die writers oernontmencn Zeugen bestatigen, dah fie gleich bei Beginn des Raushaudels ben Rus des Herle Horten: „Janez gmah daj, z nožem ne, jest se ne tepem.“ Die Burschen, welche den Herle zu seiner Stallnng geleiteten, sowie diejenigen, welche in dessen Stalle waren, gaben an, dah sie liber die Riick--stellung des Messers gar keine Mittheilung machcn tennten, dah sie davon, sowie von dem Hergange im Stalle des Herle, trie ihn Mušič vorgebracht habe, gar nichtS toiffen unb gar nichts bergleicheit gefeheit nnd gchiirt hatten. Die (Silent bes Getobteten geben an, dah ber-selbe sich geauhcrt habe, Herle habe ihn erftochen, dah Herle gerufen Habe: hudič, boš cerknil, unb bah Herle zum Mn^ic gefagt Habe: nož daj. Uebtigens betnerfte bie Mutter bed Getodteten, ihr Sohn sei ganz wirr int Kopse gewesen. Aus ben weilers uotgclesenen Akteustiicken hcbcu roir hervor, dah Herle als orbemlicher, ruhiger Mensch, Mušič hingegen als gewohnlicher Raufer, Slanker mtb Nachtschwarmer geschilbert wirb. Die Staatsanwalischast beautragtc, die beiben Ait-geklaglen bes Berdtechens des TodlschlageS nicht schuldig zu erfemieit, ba nicht erwiesen sei, inetcher ber beiben Aitgeflagteit bent Gelodteien den todtlichen Schlag versetzt habe. Hingegnt feieit nach § 143 StG. beibe Angeklagte bes Berbrechens ber schweren korperlichen Beschadigung schuldig zu erfeunen. Dr. Toman beftreitet als Bertheidiger des Herle vorerst den Thatbestand des Todtschlages, denn es set doch nicht umutiglich, boh bie Berletznng von wo an-bers herriihre. Weilers gehe abet aus attem hervor, bah nut Mušič int Besitze bes Werkzeuges rodr unb nur bteser bie That uerttbt habeit tonne. Allein auch toenn Herle die That veriibt habe, so habe er in AuS-tibung der Nothwehr gehanbett. Der Bertheidiger des Mušič, Dr. Rudolph, fucht barjuthun, bah alien Berbacht ber Beriibung nur ben Herle trefse. Der Gerichtshos zog sich znr Berathuug znriick. 9tach beenbigter Berathuug verfUnbete ber Borsitzeiide das Urtheil, welches dahin tautete: Franz Mušič sei des Berbrechens des Todtschlages schuldig unb toerbe zu 5jtihrigeiit schweren, mit 1 Fafttage atle 14 Tage unb Dunkelartest atu 3. April jeden Jahtes, als am Tage der That, verscharsten Kerker verurtheilt; Franz Herle sei des Berbrechens des TodlschlageS nicht schuldig. Der Berurlheilie sowie bie Slaalsanwalls chasl uielbeteit bie Berusung an. Franz Herle ivitrbe fogteid) aus frcien Fuh ent-taffen, Mušič abet miter Thranen unb Betsicherun-gen seiner Itnschutb in Hast abgejlthrt. Witterung. Laibach, 18. November. Gestern Abends Aufheitennig, stenienhelle Nacht. Mot-genS bewLlkt, flegcn 7 Uht Nebel, ben ganzeii Bormitlag anhaltend, gegen Mitlag Ausheiteruiig, NachmillagS jdjiiu. Rnhige Lufl. War m c: Morgens 6 Ubr — 0.6'1, Nachm. 2 Ubr 4- 4.4" (1868 + 8.8», 1867 + 10.0"). Barometer: 831.75"', im fteigen. Das geftrige Tagesmittel ber Watme + 4.3", um 1.6" liber bent Normale. Berftorbene. Den 18. November Thomas Pccevuek, Jnwohiiet, alt 60 Jahte, tin Zivilspiial, an bet Luiigenlilhnnnig. — Hett Valentin jtntiiigcr, Š5 tanile ber priv. k. f. Asstkuranz zn Tries!, alt 32 Jahte, in bet Stabt Nt. 200, an bet Lungeiitnbet-kulose. Marktbcrichtc. 9tuPi>lf6ii>evtli, 15. November. Die Dnrchschnitts Preise stellten sich auf beni hentigen Mnrft, trie folgt: ft. kr. ft- kr. Weizen pr. Metzen 4 70 Butter pr. Pfund . — 48 Korn „ 3 30 ffiier pr. StiUf . . — n Gerste „ 2 80 Milch pr. SJtajj — 10 Hafer „ 1 70 fliiiidfleifch pr. Psd. — 22 Halbfrncht „ 3 90 Salbfleifd) „ — 26 Heiden „ 2 88 Schweiuesteisdi „ — 24 Hirse . 2 88 Schbpseufleifch „ — 16 Kukntntz „ 2 70 Hahndel pr. Slitck . — 28 ErdLpfel „ 1 30 Tauben „ Heu pr. Centner . — 22 Linfen „ 4 80 l 50 Etbsen „ 4 80 ©trot; „ l 20 Fifoten 3 84 Holz, bartes, pr. Sift. 6 50 Rinbsfd)malz pr. Pfb. 1— 45 — weiches, „ Wein, tocher von — — Schweineschmalz „ — 40 Speck, frifch, „ — 30 1869, pr. '©inter . 5 50 Speck, gerandjert, „ — 36 a 1 4 50 Gedenktafcl uber die am 20. November 1869 stattfinbenben Lizitationen. 1. Feilb, Obere'sche Real., yabutuje, 1232 fl., BG. (Surtfelb. — 2. Feilb., Dobtavc'jLe Real., Dobrava, BG. Laibach. — 1. Feilb., Katc'sche Real., Mattinsdotf 7078 ft., BG. Nassenfntz. 22. November. KonkurrenzverKandlnng wegen Beislellnng bes Bebatfes an unbebtucftetn, a IS Kanzlei- unb Schreibntatcriale erfor-berticheu Papiete flit die Finaiizlandesditeklion in Graz unb deren untergeotbnete Beholden. Mlindliche oder schriflliche Offerle bis 10 Uht an die Finanzlandesditiktion in Graz. (filcbiuuttncit. Amtsdienersstelle beim k. k. Landesge richte Laibach, 31 o fl. liebft Amtskleibnng. Binneit vietzehn Tagen beim. LandesgerichlS-Ptiisidinin Laibach. — Dietek-torflelle am Gimnasium zn Marburg 945 fl Fnnklionszu-lage 315 fl.; Lehretstelle ant Gimnasium zu Cilli flit klas-sische Filologie 1>40 (945) fl. Bis 15. Dezember beim steiri-Ichen Landesschnlrathe. Theater. Hcu 1 c: Znr Nainenefeier Jhrer Majeftat bet jtaiferiu bei Beleiichlnng bed aitficten SchanplatzeS: Der Schwiir, Dper in 3 Aklei, Markt-Anzeige. Jnbem ich ben geehrlen Herrcit unb Damen siir bos vorjahrige Bertronen meinen verbinbtichften Dank ausspreche, bitte ich auch heuer tttich zu beehren; ich werbe tin gtotzes Pager tj von Pelzwaareii in ber § title am Marktplatze zuin Berkause bereit hatten. Achtnngsvvll Johann Teltschig, (389—2) Siirfchnermeifter aus Graz. Bin Praktikant wird iu einent Spezerei-Geschafte in Cllll fogteid) anfge-itommen. VtiiljereS in Set Expedition dieses Blattks. (392—2) Lilionese,: Es werden hier bent Publikum den unferigett nachgemachle Artikel zu biUigerett Preisen empfohlen, welche natllrlich nicht die richtige Wirknng baben tbitnen; um Verwechslnngen zn vetmeiden, bitten roir genan ouf unfere Firma zn achten. vom 9Jtv nifteriunt geVrlift unb konzessiouitt, reinigt bie Haiti von Lebetfleckeu, Lommetfptofsen, Pockenflecken, bertreibt den gel ben Teint unb bie Rothe det Nase, sichetes Millet fiir ftrofitliije Uit reiitheiten bet Haul, erfrifcht nub verjiingt den Teint und niacht ben« felben btendend roeitz und zatl. Die Witkung erfolgt binneit 14 Tagen, roofltr bie Fab tit garantirt, il Fl. 2 fl. GO tr. und 1 fl. 30 ft. Bartcrjeiistuugs - Pomade k Dose 2 fl. 60 fr. unb 1 ft. 30 tr. Binnen 6 Monaten etzengl dieselbe einen vollen Bart fchoit bei jungeit Lenten von 16 Jahten, roofiir bie Fabtif garantirt. Auch wirb biefelbe zum Kopshaanvuchs augeroanbt. 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Larl-Lubwig-Bahn Siebenb. Eisenbahn . ftaif. Franz-IosefSb.. Fiinfl.-Barcser G.-B. Molb-Fium. Bahn . Pfandbrlefo. Nation. S.W. verloSb. Ung. Bob.-Crebitanst. Mg.ost.Bob.-Crebit. bto. tit 33 2.riickz. . Gelb Lvare 59.90 69.80 89.—! 94.10 100.— 119.— 60.— 69.40 89.50 94.25 100.50 119.25 ‘ 91.75 92.- 86.— ; 94.-79.25 79.75 I 8^.50 83.— ' 75.50 76.- 718.— 719.— 240.50 241.— 796.— 800.— 238,— 239.— 268.— 266.— 75.-,; 77.— 2082' 2080 245.—1245.50 186.75 187.25 237.75 238.25 161.— 161.25 176.25 176.75 175.— 176 — 16v>. 25 163.75 93.50 93.80 90.5d 91.— 107.25 107.75 89.25! 90.— Oest. Hypoth.-Bank. Prlorltata-Ofclig. Slibb.-Ges. zu 5OO Fr. bto. Bens 6 y(5t. Norbd. (loo fl. Kubolf5b.(300fl.o.29.) Hranz-Iof. (soofi.S.) Lose. Lrcdit 100 fU o. W. . Lon.-Dampsfch.-Gef. zu 100 fl. CM. . . Triester 100 fl. CM. . fcto. 50 fl. o.W. . Cfenet . 40 st. o.W. Salrn . „ 40 „ Palffy . „ 40 w Clary . „ 40 „ t. (RenoiS., 40 „ ^indifchgray 20 „ Walbstein . 20 ^ Keglevich . 10 „ RuoolfSftift. 100.W. Woohsel (3 Mon.) AugSd. lOO fl. siibb.W. Franks. 100 fl. „ „ Lonbon 10 Bf. ©tetri, Paris 100 FrancS . Mtinzen. Kaif. Mitnr-Ducaten. LO-FrancSftttck. . . BereinSthaler . . . Silver . . Gelb 98.— 117.50 242.— 89.— 87.50 90.75 92.— i I Ware 98.50 117.75 243 — 90.— 88.— 91.— 92.50 156.75 157.25 91.— 125.— 57.— 33.— 39.-28.-; 33.— 3o.— 20.50 21.50 14.50 14.— 103.50 103.50 123.10 49.30 5.86s 9.91 1.83 122.35 91.50 127.— 59.— 34.-40.— 29.— 34 — 31.— 21.50 22.50 15.50 15.— 103.80 103.80 124.35 49.35 5.87 s 9.92 1.83» 122.55 Telegraphischcr Wechsetkours vom 18. November. Spetz. Rente ofterr. Papier 60.20. — ftpetj. Rente Sjterr. Silber 69.40. — IStiOer .Staatsanlehen 94.70. — Bankattien 728. — jtrebitaftien 246.52. — London 124 35. — Silber 122 35. — K. t. Dulaien 5.89'/,. Berieger nub fiir bie Ncbattion verantroortlid): Ottontar Bamberg. Dtnck von Jgn. v. Kleinmayr & Feb. Bamberg in Laibach.