Mittwoch den 19. Ackmer t«7S. IV Zihri«! Vit .«arburger Seituug" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise - silr Marburg: ganzjährig « si.. halbjährig 3 fl., vierteljährig 1 ß. »0 kr; für Suftell»»ß _in» Hau» monatlich 1V kr. — mit Postversendung: ganzjährig 3 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. JnsertionSgedühr 8 kr. pr. Zeile. Schal'Kparkasstn «ad Eyithaag. l. ^ Lebhaft wird die Frage erörtert, ob die Schul'Sparkafsen. welche in Belgien seit 1870 mit gutem Erfolge besteheti, auch in Oesterreich eingeführt werden sollen. Die Echul-Sparkaffen haben vorzugsweise, ja fast ausschließlich einen pädagogischen Zweck und jedenfalls mltssen die anderen Absichten, welche man mit dieser Einsühruttg noch erreichen will, diesem Zwecke sich unterordnen. Einer der hervorragendsten Fachmänner Deutschlands, Prof. Dr. T. Ziller, bezeichnet in seiner „Grundlegung zur Lehre vom erziehenden Unterricht" S. 91, „die Erziehung, d. h. das Bestreben, die Jugend besser zu machen, als den Hauptzweck der Lchulen, welche keine Berufsschulen sein sollen." „Alles Streben, einen jungen Menschen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben, muß als Nebensache jener Haupt, sache blos zur Begleitung oder Ausschmückung dienen." Nun bilden aber Ordnungsliebe, Reinlichkeit, Fleiß und Sparsamkeit (Nüchternheit) nicht bloS mittelbare Tugenden, sondern sind ein. großer Theil der Sittlichkeit selbst und zugleich die unabweislicke Bedingung de« Wohlbefiildens und der Zufriedenheit, mit einem Worte des Lebens-glüÄs. Ist jede Erziehung eine Gewöhnung, da» Gute zu thun und das Schädliche und Schlechte »u unterlassen, so ist es die Erziehung zll diesen mittelbaren Tugenden in vorzüglichem Maße, denn sie lassen sich durch bloße Lehren und Ermahnungen nicht beibringen, weil deren richtige Uebung innere und äußere Erfahrungen und Anstrengungen voraussetzt, welche jeder Mensch durchmachen muß, weiln er darin tüch^ tig werden soll, weil ferner diese Tugenden jedem Menschen zugleich zuin Bedürfnisse werden und nach vollendeter Erziehung fast unbewußt geübt werden müssen, wenn sie Raum für die Eutfaltung der eigentlichen Sittlichkeit schaffen sollen. Sie müssen daher nicht bloS gelehrt, sondern schon von frühester Jugend an geübt werden. Ihre Aneignung ist auch mit desto geringeren Opfern verbunden und gelingt um so leichter, je früher damit begonnen wird, weil die gegentheiligen Laster nicht Zeit haben, sich einzunisten und zum Bedürfniß des Kindes zu werden. Die Nebung dieser Tugenden muß endlich so lange fortgesetzt werden, bis sie dem Menschen zur Gewohnheit, so zu sagen zur zweiten Natur geworden. Daß die Lehrer die Kinder schon vom Kindergarten an zur Uebung der drei ersten Tugenden verhalten sollen, so oft ul»d soweit dies in der Macht der Schule steht, wird wohl kein Pädagog bezweifeln. Nur gegen die Uebung der Kinder in der Sparsamkeit erheben Volksschullehrer Einspruch. Und doch ist gerade die Sparsamkeit, in richtigem Sinne und in sittlichem Geiste geübt, für alle Menschen die wichtigste mittelbare Tugend, denn sie bedeutet die zu ihrem Lebensglück nothwendige richtige Ord^ nung in der Befriedigung ihrer Bedürfnisse, sie bedeutet den freiwilligen Verzicht auf die Befriedigung entbehrlicher, künstlicher oder gar schädlicher und unsittlicher Bedürfnisse, eine Ent' sagung, welche Jedermann leicht fallen soll, weil ihr durch die Freude an der durch j'ie be» wirkten Erhaltung der Macht oder des „Vermögens" zur Befriedigung der sittlich noth-wendigen und der schwer entbehrlichen Bedürfnisse alle Bitterkeit genommen ist. Diese Regelung ihrer Bedürfnisse, diese Selbstbeschränkung und Mäßigung ihrer Wünsche, diese Entsagung fällt erfahrungsgemäß selbst hochgebildeten Menschen schwer, wenn sie von ihnen nicht srühzeitig geübt wurde, vielmehr sie in ihren Wünschen sich immer gehen lassen konnten, und macht sie in späteren Iah» ren doppelt unglücklich, wenn die Noth sie dazu zwillgt. Gerade Kinder reicher Eltern, welche diese Uebung am wenigsten nöthig zu haben scheinen, sind, kaum selbständig geworden, durch den Mangel dieser Uebung rasch in bitterste Noth gerathen und haben nicht selten als Verbrecher oder in Verzweiflung geendet. Die Kinder haben von der vollen Bedeutung des Sparens selbstverständlich noch keine klare Vorstellung, diese soll ihnen ja eben all-mälig beigebracht und die Tugend selbst anerzogen werden. Aber auch bei dieser Tugend läßt sich dies durch bloße Lehren und Ermahnungen nicht erreichen, weil die natürliche Neigung der Kinder zur Genußsucht bei jedem auftauchenden Bedürfniß diese Lehren in den Wind schlägt. Diese Neigung muß bei den Kindern zullächst an der Freude am Besitz, als dem Vermögen, Gutes zu thun, und an der nachhaltigen Freude, welche eine solche Verwendung des selbsterworbenen oder doch eigenen Vermögens dem Kinde macht, ein Gegengewicht erhalten. Diese Freude an: Besitz und seiner sittlichen Verwendung muß das Kind an sich selbst und seinen Mitschülern erfahren, und zwar so oft als möglich erfahren, und sie muß mit seinen Ersparnissen sich steigern, wenn das ganze Denken und Trachten des Kindes von seiner natürlichen Genußsucht abgelenkt und zur Tugend der Sparsamkeit erzogen werden soll. N e u i t r p t o n. Kit Vtjchikdtat». (Fortsetzung.) Rudolph bemerkte und empfand dies nlit lebhaftem Dank, und doch wieder mit Unbehagen, es machte Amalien nur um so mehr in seiner Achtung steigen und erhöhte seine Verbindlichkeiten gegen sie, deren er doch am liebsten sich entledigt hätte. Er ilahm sich daher vor, bei Amalien» Abschied die Sache zur Sprache zu bringen. Als er eines Abends von» Gerichte nach Hause kam, wo ihtn die neugedungene alte Wirthschasterin mit zudringlicher Höflichkeit die Thüre öffnete, traf er Anna in Thränen schwimmend und auf seinem Arbeitstisch ein versie« geltes Päckchen. Es enthielt die Schlüssel, welche Amalien übergeben gewesen waren, ihre Abrechnung bis zum letzten Augenblick und ein kurzes freundliches Al'schiedsbillet Sie traue sich, schrieb sie, die Festigkeit nicht zu, aus dem ihr so liebgewordenen Hause so ruhig zu scheiden, wie es um Anna's willen nöthig sei; darum habe sie, auf seine Zltstimmung zahlend, es vorgezogen, dem Abschiede durch eine unvermuthete und etlvas frühere Entfernuug auszuweichen. Sie zeigte Rudolph an, daß sie ailf dem benachbarten Gute einer adeligen Fannlie eine Stelle al» Erzieherin angenommen habe, und schloß mit der Bitte, ihrer in liebender Freund» schaft zu gedenken. Rudolph konnte Amalien» Benehnien nicht mißbilligen ; gleichwohl berührte es ihn unangenehm, de!ln es blieb dadurch so Viele» zwischen ihn» und ihr unausgeglichen, was er sich silr den Abschied vorgenommen hatte, zn thun. Auch liebte er. durch seinen Beruf an eine streng ordnungsmäßige Abwicklung aller Verhältnisse gewöhitt, derlei rasche ui^d unvermuthete Ereignisse nicht, weil sie sich mehr oder minder störend in seine wohlüberdachten Pläne und Berechnungelt drängten. Indessen, es war geschehen; er bernhigte Anna, so gut es gehen wollte, mit dem Versprechen, Amalien besuchen zu dllrfen, ltltd ging der Nengestaltung seines Hauses mit entschlossener Zuversicht entgegen. Je fester aber diese Zuversicht gewesen, desto empfindlicher war die Reihe bitterer Enttäuschungen, die der neue Zustand ihin täglich, ja stündlich bereitete. Er sühlte sich beengt, ja geradezu verletzt durch die Menge und Art peinlicher Kleinigkeiten, die alle ihre Lösuttg von ihm, der in einer ganz anderen Sphäre lebte, erwarteten - deren Nichtbeachtnng sich ein-psindlich rächt, die aber, von der Sorge einer Hausfrau überwacht, gar nicht oder doch nur selten in den Gedankenkreis des Manne» hinüberspielen. Der UtUerschied zwischen dem Walten einer liebenden Hausfrau und der eigensüchtigen Thätigkeit einer Miethlingshand war ihtn nie so klar nnd überzeugend entgegen getreten. Während Atnaliens Anwesenheit hatte er lttcht» davon einpfunden; auch sie war mit Liebe an ihrer Stelle gestanden. Unterschleif jeder Art begegnete ihm und widerte ihn uilsäglich an, nicht sowohl wegen de» Schadens, den er dadurch erlitt, al» ivegen de» gemeinen Zinns, wegen des mißbrauchten Vertrauen», das sich darin kund gab. Bald konnte er sich auch der Wahrnehmung nicht verschlieszen. daß jene Pünktlichkeit und Sauberkeit de» Hause» abnahm, welche, von Theresen geschaffen und von Amalien bewahrt, ein Le-t)ensbedürfniß für ihn geworden war. Mit Gratten sah nnd bedachte er, welchen Einsluß solcher Umgang und solche» Beispiel aus Anna haben mitßte, und lnllßte zweiselit, ob seine angestrengtste Sorgfalt und Liebe auf die Dauer iin Stande s^ein lverde, denselben auf-znheben. Zwar hatte er, Utn während der Zeit, in tvelcher ihn der Dieltst in Anspruch nahm, sein Kind gut aufgehoben zu ivissen, dafür gesorgt, daß Anna eine nahe gelegene Erziehungsanstalt besuchte, allein er fühlte tägltch schmerz- Zur Geschichte des Tujies. Ungarn versteht es meisterlich, jede Lage zu seinem Vortheile auszubeuten. Einem glaubwürdigen Gerüchte zufolge haben die Mitglieder der ungarischen Delegation die Uchatius-kanonen erst bewilligt, nachdem ihnen das Zu-geständniß einer besonderen Zettelbank gemacht worden. Die mahom'e danische Bevölkerung in Bosnien leistet offenen Widerstand gegen die Reformen, und hat die Regierung bereits verfügt, daß die Durchführung eingestellt werde. Die Türkei muß eiltweder fortbestehen, wie sie eben ist, oder zu Grunde gehen. Die Aufständischen haben gewählt— die Diplomatie kann sich aber noch immer nicht entschließen. Vom Justizausschuß des nordamerikanischen Repräsentantenhauses wird beantragt, die Präsidentschaft auf sechs Jahre zu verlängern, die Wiederwahl eines Präsidenten aber sür unstatthaft zu erklären. Bei dem Einspruchsrechte des Präsidenten gegen Beschlüsse der Bundesvertretung und bei seinem Rechte, die Bundesbeamten zu ernennen, böte eine solche Wahldauer zu viel Zeit und Gelegenheit zur Befriedigung unrepublikanischer Herrschgelüste. Vermischte Nachrichten. (Zur nordamerikanischen Viehausfuhr.) Der Versuch, nordamerikanisches Vieh im lebenden Zustand nach England auszuführen, ist bekanntlich vollkommen geglückt. Nordamerikanische Blätter warnen aber dav^r, aus dem ersten Versuch günstige Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, selbst wenn die späteren ebenfalls gelingen sollten. Nicht durch diese Ausfuhr, sondern nur durch die Ausfuhr von frischem und gut konservirtem Fleische ließe sich ein Absaßgebiet für den Verkauf nach dem Auslande schaffen. Wenn die amerikanischen Farmer auf diesem Wege die Viehzucht zu heben Kossen, so seien sie ebenso iln Jrrthum, als wenn sie von der Ausfuhr des Weizens und Mais, statt deren Verarbeitung und Versendung als Mehl, eine Verbesiernng ihrer Lage erwarteten. Nicht die Vermehrung der Rohprodukten sei es, was der amerikanischen Landwirthschaft noththue, sondern die Förde^ rung der ländlichen Industrie. (Modenwelt. Falsches Haar.) Aus Paris wird geschrieben: Falsches Haar konlmt licher, daß sie dort, wie im Haitse selbst, frein, den Händen übergeben war. Sein einziger Trost war Anna's Liebe und Anhänglichkeit an ihm, die sich nun, da sie alleiil aus ihn angewiesen war, mit jedem Tage steigerte. Sie konnte den Augenblick seiner Heinikehr fast nie erwarten und war dann unzertrennlich von ihm. Aber auch hier war ihm bald die Ueberzengung unabweislich, daß das Mädchen zur vollen entsprechenden Entwicklung weiblicher Anleituilg bedürfte, die auf weiblicher Anschauung und weiblichem Wesen deruht. Am peinlichsten waren ihm die vielen Fragen, mit denen ihn Anna gleich allen lebhaften Kindernaturen bestürntte, und worunter jene wegen Amalien lnld ihrer dem Kinde unbegreiflichen Entfernung am häufigsten und driugendsten wiederkehrteil. Die Sache erreichte ihren Gipfel, als Anna nicht unbedenklich erkrankte und nun doppelt die Sorge einer liebenden Mutter vernlißte, während ilM der Gedanke, sie allein und hilf-ws daheim lassen zu müsien, geradezu unerträglich wurde. So war es natürlich, wenn die früheren Gedanken, so ernst sie zurückgewiesen worden waren, unwillkürlich und in imnier kürztren Zwischenräumen wieder auftailchen. Eiil i'lber ganz andere Dinge geschriebeiler Brief Weind-lerS, der eben während Anna'» Krankheit ein- aus der Mode, mindestens überall dort, wo die Natur mit dieser ihrer Gabe nicht gar zu sehr gespart hat; die Haarpreise sind schon mehr als 50 Perzent gefallen ; das Haar wird jetzt geflochten und in Kränzen rings um den Kopf getragen, oder scharf von den Schläfen zurückgebürstet und im Nacken in künstliche Locken geordnet. Braucht man doch ein Surrogat, so nimmt man lieber feinen Seidenzwirn als fremde Haare. . (Heerwesen. Menagekommis sio-n e n.) Das KriegSmiuisterium strebt, durch aus-gedehnte wirthschaftliche Maßnahmen und Ein-richtllngen die bestehenden Gebühren für die Mannschaftskost bis zur Grenze des Erreichbaren auszunützen und auf diese Weise .zur Verbesserung beizutragen, ohne die bewilligten Mittel zu überschreiten. Durch den Einkauf im Großen ist schon ein erster Schritt geschehen, indessen ist der Zweck nicht überall erreicht worden, da hiebei der Grad der Erfahrung, der Umsicht uud Wirthfchaftlichkeit des Einkäufers ausschlaggebend ist. Um nun die gleichen Vor« theile allen Truppen einer Garnison zu sichern und den Einkauf uud die Verwaltung ,licht ferner von Einer Person abhängig zu machen, erschien die Errichtung von Central-Meilage-wirthschasten (Consumvereinen) in allen größeren Garnisonen empfehlenswerth. Die Cen-tral-Menagewirthschaft soll die Selbständigkeit der Regiments-Menagewirthschasten nicht aufheben, sondern ihre Thätigkeit in einem Comite konzentriren, welches durch Wahl aus deu ver-schiedenen Truppen und Anstalten einer Gar« nison hervorgeht. Dieses Comite hat die Aufgabe, alle WirthschaftSmaßregeln zu berathen und durchzuführen, die Zeit und Art der Sicherstellungen der Menage-Artikel einzuleiten uild sich die allgenleine Konkurrenz dienstbar zu mache!,. Eine Verbesserung hat das Kriegsnnni-steriunl bei dieser Gelegenheit dadurch eingeleitet, daß es die systematische Heranbildung der Mannschaftsköche anordnete, was bisher bei der Mehrzahl der Truppen, namentlich der Cavallerie, nicht der Fall mar. Auch auf eine reichhaltigere und zweckmäßigere Einrichtung der Küchen wurde Bedacht genommen, und e» dürfte auf diese Weise wenigstens möglich werden, daß bei deii Truppeil in Hinkunft wirthschaftlicher, schiuackhafter und daher auch nahrhafter gekocht wird. (Presse. Die „Wiener Medizini» sche Wochenschrift.") Das bedeutendste ärztliche Fachblatt Oesterreichs hat am 24. Dezember das Fest seines sünfundzwanzigjährigen traf, reifte die Entscheidung. In einer Nachschrift hieß es: „Ich habe noch immer nichts über eine Wendung Deiner Familienverhältnisse vernomlnen, muß also annehmen, daß Du noch nicht die Kraft de» Entschlnsses in Dir gefunden hast und Alles beim Alten ist. Habe ich ganz in den Wind geredet? Ich nieine, das sollte schon uln Deines lieben Kindes willen nicht sein!" Dannt hatte er den allerelnpfindlichsten Pulikt getroffen; von ihm aus betrachtet, hatten alle Gründe de» kaltbliitigen Arztes, die jetzt mit neuer Ltärke vor seine Eriinlerung traten, ein anderes ulld zwar ein doppelt überzeugendes Ansehen. Fast jeder Tag legte ein Sandkorn neuer Unannehmlichkeiten in die schwan-keiide Wagschale, bis sie sank. Der Plan einen sich auch viele Zuschauer eiitgefundeil. Am Eilde der Vorstellniu^ schinlpste der eine Theil, — das ivareil mot)l die Kniistsiinligen — 'vacker über geineinen Witz, ivährelld der aildere Tlieil in dailkbarer Erinnerung an einige froh verlachte Stuildeii vergnl'lgt iiach Hanse ging. Das aber waren die „gutgelanilten" Ziischauer, also diejenigeil, welche einer Posse gegenüber kritisch berechtigt sind. Diese alleiil, das , lachlustige" Publikliin hätte der Theaterdirektor einladen solleil, denil mit dein Knnstverstaild iin edlen Sinne de« Wortes l)at die Wieiier Lokalposse ilichts zn schaffeil. Hier handelt eS sich ausschließlich llm die Knnst, Lacheil zu erregen uild gibt es also > wenig aufzuspüren für besonders feine Nase»i. Der große Haufen aber, dessen grober Sinn auch gröbere Schüsseln verlangt, hat seine wahre Freude an einer so tüchtigen Portion gesunden Witzes, wie sie das derbe Museiikind Langers darbringt. Da es überdieß unter de» Gebildeten, die von den sogenannten Feinen wohl zu unterscheiden sind. Manche gibt, die der Zwerchfellerschütterung gerne und ungeziert ein Stund-chen widmen, so hat die Auffilhrnng von Possen ihre volle, schöne Berechtigung und haben wir deßhalb „Wo i« denn 'ü Kind" wegen der Abwechslung und Zeitverknrzung freudig will« kommen zu heißen. Was die Darstellung anbelangt, war sie eine wirksaine Die Herren Lignory und Ichheiser sind besonders zu erwähnen. Sonntag den 16. Jänner. — „Die Bettlerin", Drama in 5 Akten nach dem französischen des M. Masson von I. Meißner. — Die Schauspielerin Fräuleiu Margarethe Herr-linger begann ihr Gastspiel als „Margaretha". Da sie eine Nolle spielte, deren vollendete Unnatur uns geradezu anwiderte, so wäre es ungerecht, wenn mir nach dieser Darstellung die „Kunst" der Gastin messen wollten. Es ist uns diesesmal luir klar geworden, daß eine Schan^ spielerin vor uns steht, die bei einer reichen Fülle dramatischer Mittel mit dem Essekte wohl zu rechnen weiß, uud haben wir deßhald allen Grund, auf ihr künstiges Spiel, das hoffentlich einen würdigeren Vorwurf haben wird, gespannt AU sein. Herr Kainz als „Paul Berger" fand freundliche Anerkennung. Herrn Holdiq «Baron Reindorf) lnüssen wir allen Erilsies nin etwas mehr Achtung sür das Publikum ersuchen. Sein konsequentes Nichtslernen wird nachgerade beleidigend. Frl. Alberti (Gräfin Stetten) kann dieses mitlesen. ch . « Die Theaterdirektion theilt uns niit, daß die erste Aufführu>lg der Posse„Wo is deuil's Kind" in so fern überstlirzt war, als sämmt-liche Mnsiknummern, die sehr hiibsch sein sollen, wegbleiben nmßten. Bei einer Wiederholung werden wir das lustige Stück unverkürzt zu sehen bekomnlen. Letzte Pvfi Mitglieder de» HrrrenhaufeS sollen die Absicht haben, in der öftevreichifch ungari schen Frage einen Beschluß de» HauseS — selbst gegen den Willen deS Ministeriums — zu beantragen. Die »»attrische Regierung wird den Pro-test de« VapsteS gegen die. bitrgerliche Ehe uicht beantworten. Bismarck ist gesonnen, über neueste Geschichte noch weitere Veröffentlichungen aus dem geheimen Staatsarchiv zu machen. Eingesandt. Der Verein zur Unterstützung dürftiger Schüler der Volksschulen in Marburg. Dieser Vereii» hielt anl l3. d. Mt». inl Casinosaale seine diesjährige Generalvers^uiun-lung ab. Denl Berichte des Obmannes, Herrn Dr. Duchatsch entnehmen wir bezüglich der AereinSthätigkeit, daß Heuer im Ganzen Schulkinder vollständig bekleidet und init Cdristge-schenken bedacht wurden, sowie daß den Schulleitungen zur Anschaffung vou Lernmitteln und deren Vertl)eilung eiil GesamnUbetrag voll 45 ft. z»lr Verfitgung gestellt worden ist, welcher sich für die einzelnen Anstalten wie folgt vertheilt: Der städtlschen .'i^nabenhauptschule Zü st., der städtischeu Mädchen-Volks- und Bürgerschule 10 st., der Volksschule in der Magdalenavorstadt 10 st. ttlld der Volksschllle in der Grazer-vorstadt 10 st. — Betreff.'nd das Christbaunl-fest, welches der Verein ani Dezeniber v I. veranstaltete, wird über dessen Durchfül)rnng berichtet, daß es durch die aufopfernde Thätig-keit des bk^stalidenen Festkomites ermöglicht wurde, dasselbe zu einein allgenleiil als gelinigell de-zeichneten zu gestalten, wozu nicht wenig die Mitwirkung des Männergesangvereines, der Südbahnliedertafel und der Südbahnwerkftätten-Mnsikkapelle beitrug; den Vereii^en ist der Dank fchriftlich zu votiren, während nicht minder auch die bedeutende Kostenermäsjigung seitens der Werkstättennulsikkapellendirektion dankbar anerkannt wurde. Die Theilnahme des Publikums an dem Christbaumfeste war eine außergewöhnlich große, so daß ein Reinertrügniß von -.^16 st. 12 kr. erzielt wurde. Herr Kastellitz übernahm hie-bei die Kosten der Beleuchtuug, Herr Qunn-dest diejenigen der Beheizui,g — beiden Herren dankt der Verein für diese spenden Au-ßerdein erfreut sich der Verein in alletl Kreisen der unparteiischen Anerkennung seiner segensreichen Thätigkeit, ja sogar in den allerhöchsten und auswärtigeu Kreisen wurden ihm Beiträge zugedacht. Se. Majestät der Kaiser spendeten ihm 100 st., Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth 50 st., Ihre Majestät die Kaiserin Maria Anna 50 st.. Seine kaiserliche Hoheit der Kronprinz L5 st, Se. Excellenz der Herr UnterrichtSlninister 1«.» st., zwel hochgestellte Persönlichkeiten in Marburg 15 und 10 st i^beide wünschen ungenannt zu bleik?en>, Herr von Carneri 5 st. u. s. w. ^Die Listen der Spender werden unverzüglich veröffentlicht werden.) — Außerdenl spendete eine ungenannte Wohlthä-terin in Marburg 100 st. und wurde der Verein aus dem Nachlasse der Frau von Lannoy mit 100 fl bedacht. '^o war es niöglich, die Fonds des Vereines ans 850 fl. 44'/^ kr. zu bringen, trotzdenl die Auslagen desseltien sich im vergangenen Jahre auf 427 fl. N kr. l'ezifferten. Än ausübe» den Mitgliedern zählt der Verein -.^5, an uuterstützenden 14V. Diese Berichte wurden von den Anwesenden zur befriedigenven Kennt-niß genott,men und dem bisherigen Ansschusie für seine umsichtige Thätigkeit der Dank ausgesprochen. Der ueue Ausschuß l'esteht nach deni Wahlergebnisse allS folgenden Herren: Dr. Duchatsch Vorstand, A. Schein dessen Stellvertretkr, A. Lantus l. Sekretär, M. Jost Sekretär. A. Massatti Kassier, F. Gebauer l.Oekonom, G. Sejk Oeko-nom nnd A. Tonlbasko, H. Krappek, D. Faleskini, F. Pfeifer, Ausschüsse. Als Ersatzulänner wurden gewählt, die Herren: Krall, Janschitz, Schnurev, Weinge^l, Kaste llitz und Petuar. -Weitere Stiminen erhielten die Herreiu K a l-m ann , Dr. Neiser, Hönig, LeSke, Klaus, Gaßner und ^ chosterit s ch. Als RechnnngSrevisoren wurdeil mit Akklamation gewählt die Herren Kailfleute P ll-cher, A l l itsch llnd M arti n z. Wir fühlen uns gedrängt es aliSzusprechen, daß solche Resultate schon i!n ziveite»! Ja lu e des VereinSbestandeS zu den besten Hoffnungen berechtigen und daß es wackere Männer sind, in deren Hänoen wir die Leitnng dieses Vereines wissen, denn nur durch Hilltansetzung eigener Interessen ist es oft möglich sich solchen Mühen zll unterziehell und dazn bedarf es doch gewiß einer llicht geringen Hochtierzigkeil. Mögeil diese dal>er getragen werdeil voin öffeiilli-chen Vertrullell, gestützt lwil Allen, ivelche lvarine Herzen Habel! sür das Edle; niöge dieser hinnane Vereiii stets dlüheil »ind gedeil,eil zunl Wohle llnserer arnlell braveti Kleinen. Erstes Mitglieder- uild Wollltliälerveizeichiiiß des Vereiiles zur Uiiterstiltzilng dürsliger Schüler der Volksschiileii in Marlmrg j»i" i^75. sl. kr. Se. Majestät der Kaiser Frailz Joses l. U)0 — Ihre Majestät die Kaiseriil Elisal't^tli 5>0 - „ „ „ „ Maria Aiiiia 50 — Se kais. Hoheit der Krollpriiiz Nudolf '25 — Ans dem ?tachlasse der Frali Var. Lalinol) . '.......l00 — Voll einer uligelianut seiii ivolleiiden Dalne i,l Marbiirg .... lo«) — Eiil hoher Kirchenfurst..........15 — ft. kr. Se. Excel. Herr Minister v. Stremayr 10 — Ungenannt (Marburg).....10 — Dr. Duchatsch, Vizebürgermeister . . 5 — Ritter v. Carkleri..............5 — I. Schlesillger ..............5 — Dr. kotzmuth ..............5 — Josef Franz ...........5 — H. Pollak ................5, — Julius Pfrilner..............5 — F Tfcheligi ................5 — Von eiller Tichgesellschaft im Casino 9 — Den Betrag einer Wette .... 4 — Voln geehrten Ortsausschüsse des steier-märkisch. Lehrerbundes (übermittelt durch den löbl. Stadtrath) ... 14 97 _____Summa . 527 97 Aufruf. Ell,e arme kranke Familienmutter mit acht uuversorgten Kiildern soll auf dein Süddahnhof eiile Sendung um 12 fl. 98 kr. fammt Lagerzins seit acht Wocheu übernehinen und bittet edle Menschenfreulide um gütige Beisteuer. Milde Gaben iverden voin Kornptoir dieses Blattes übernommen und öffentlich verrechnet. Keffentlicher Dank. „Wohlthuil trägt Zinseil!" Der i^efertigte Verein fühlt sich vkrpslichtkt, einer hochherzigen Dame, welche demselben fi»r seine VernnSzwecke den Bctrau von Einhundert Gulden übermittelte, jedoch ungenannt bleiben lvill, für diese edle Spei,de im Namen der armen Schuljltgend dcn aufrtchligften Dank auszusprechen. Achtungsvoll M dln vttti» zur Alltttkttziig tSrfligcr IchUer dir Voikischilr» in Mardirg: Dr Duchatsch, A. LankuS, Obmann. Eetretär. A Scheik«. A. Maffatti, Obui. Stellvert. 76 Kassier. Der Erste Marburger Militör-Beteranen-ijcrei» „Erzherzog Friedrich" veranstalte, am Jänner 1876 in den Lokalitäten deS Herrn Th. Götz ein mit lumbvls. Diejenigen unterstüßeiiden Mitglieder und Freunde des Vereines, ivclche bis nun keine Ein-ladniig erhalten h^ben, können an der Kassa ihre EintrittSkarleil l'ehebcn. gA ____Das An die p. Herren Wähier dcSi ^t^dtelviihlbezirkcs Mcnburg, Win-disch-Feistritz, Windisch-Graz, Hohenmouthen, Moljrcnbiirg, Saldenliofen, Prttau. St. Leonhards, Friedau, Luttenberg, Polstrau. Die Geferligien lieelirei» sich, die ?. '1'. Herren Möhler obgenannkten ReichsrathSwahlbe-zl'ke- für Mittwoch den ßv. Jänner 1876 At)elldS 7 Uhr im Tlzomaö Göh'säzkn Salon Tegetihosstraße zu citlec Versammlung einzuladen init nachfolgender Ta geSordnung: 1. Wiihl eines Agitations-ComilsS. 2. Elltgeqennotime von iLandidaturen. 68 .'1. Allflillige Anträge. Marburg um 13. Iä-iner 1676. Veinriäi Edler l'on G.istci^^er, Dr. M.UthunS Reiser, Ant^tt B.^di. ?r. Koniw. Ludwig Ritter voil Bitterl, '.''diuird IlNischi^,. Kranz WieStiiiiler. V. N. Poinprein, Ailirecht. Pvck, Curi Schmidl. Anton Dr. Schmiderer, Ferdin.nid Blirmi Nnst. Krunj Stampfl, .«ari Flucher. Al'liln Wiesiiitier. Hartniunn, F. i'^albärt!^. Dr. Heinrich Lvrl'er. fterd. «nchnmnn. Frnnz Bindlechner, Wiil»elnt El)reniielg. I. .^.ainz. '.Neni)arp, M. Geuppert. I. C Peternelt, Stefnn M^'lior, Klvriini Hot>acher, Franz Feli^^' Schnüdl, Änton '^^ert'lalsch, Kr. Rltter v. Ncuiier. Jlisef ^i^ü'?n>vein, Anton Mej^Ufch. Michael Marco, Joses Bleha, Iol)ann Ä^iiller. Dr. Josef Stöger, Lorenz Savernig, Florian Zach. Anton Macher. AeldmcMetten für Ingenieure und (Aemeinden nach dem neuen Metermaß empfiehlt Ig, Frankl, Rulgeischmikt', Alüßergaffe. vis llerre» üitzlieäei' «les Lrsten >»r-dvrzer llilittr Veteranm-Vereiiies .Lrs-derzoz krieSnek" werden ersucht, ihre Eintrittskarten zum Kränzchen am 22. Jänner 1876rechtzeitig beiden betreffenden Vertrauensmänner beheben zu wollen. 81 Das Comit6. l^j^itation. Stadt, Kärntnergaffe Nr SIIU wer. den Samstag, AZU. Jänner» 9 Uhr Bormittag, eine neue gimmer-Tarnitur, GlaS- und AuSlag-kästen, eine vollständige Gewölbe-Einrichtung. Tische, verschiedene Einrichtungsstücke zc. an den Meistbietenden lizitando verkauft. 83 Wohnungen zu vermietyen: Bürgerstraße Nr. 201 und 202, und Kaiser-flraße Nr. 190, daselbst auch ein Keller und Stallungen. Nr. 31 ein Gewölbe. Anfrage bei Rast, Poberscherstraße Nr. 28. 76 Llilvli i»»I SeMii bei Voliii! Diesmal find wiederum zu gewinnen. Aie große von der resp. Landes-Ncgieruvg garautirte Veld-Lottene von über «Mill «S«.««« Reichsmark^ ist aberinalz mit aaßerordentlich großen o»d^ vitltn Vewinuen außgestattet; sie enthält vuri Loose, und werden in wenigen^ «Monaten in 6 Abtheilungen folgende VtMnoeM Wcher gwonntn, nämlich: 1 großartiger Haupt Vgewinn und Prämie event. 450.000 Rm., spez. Rm. 300.000, 150.000, 80.000, 60.000/ 2 mal 40.000, I mal 36.000. 6 mal 30.000 ^ 1 mal 24.000. Imal 20.000, Imal 18.000, limal 15.000, 2mal 12.000, 17mal 10.000.! Ii mal 8000, 3 mal 6000, 27 mal 5000^ 42 mal 4000, 255 mal 3000, 8 mal 2000. 12 mal 1500, 1 mal 1400, 400 Mal 1200,! 23 mal 1000, 648 mal 600, 1000 mal 300 l 75 mal 240. 35 mal 200, 50 mal 180/ 28.150 mal 142, 12.725 mal 140, 122, 120, 94, 80, 66 und 38 Rm. Die Vewtnn'üiehnng der 1. Abtheilung ist amtlich auf Z de» 2vten und Zlteu Januar d. I. festgestellt, zu welcher das ganze Original-Loos nur 9 fl. ö.W. das halve Original-LooS nur 4 fl. 50 kr> ^das viertel Original-Loos nur 2 fl. 25 kr> fristet. Diese mitRegieru ng » wappen versehene ^Original-Loose sende ich gegeu Einsendung deS Bettage» oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesten Gegenden den geehrten Austraggebern sofort zu. Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste uud die Gewinngetder sofort nach der Ziehung an jeden der bei m ir Betheiligten prompt und verschw'pge». Durch meine ausgebreiteten Verbindungen liberall kaiin^ ^man auch jeden Gewinn in seinem WohuortG «autbezalilt erhalten. (19^ V Mein Geschüft ist bekanntlich das Ael teste und^ UAllergliicklichste, indem die bei mir Betl)eiligten Mschon die größten Hanptgewinne von Rm. 36c.l10v, «270.000, L46.000, 22S.000, 133.000, 180.000 ^156.000, ostmelS 152.000, 1b0.000, 90.000, häufig 78.000, 60.000, 4S.000. 40.000, 36.000 Rm c. ic. geivonnen haben und beträgt die Gesammt-W Summe der in den Ziehungen der Monate Oktober,^ November, Dezember v. I. von mir auSbezahltenD Gewinne laut amtlichen Gewinnlisten die Summe vonW tidkk Um. Zt>v,00». R Jede Bestellnng auf diese Original« Loose kann man auch einfach auf eine Post-W einzahlungSkarte machen. H in Hamburg, V Haupt-Comptoir, Bankier und Wechselgeschäft. V »«GVGOUGGVVMWOU«««»«« Ä) igene Erzeugung ii-W» Nr ^«lonwuw 'WH empfedle !ek wem reiekksItiKes I^axer gut xelüttett von ö. U. ü. lA. WW^ ^IIv KattunKen HVliktSi'ItiHlckvr ^e^en vor^erüokter Laisoii XUM eigenen ltostenpfeis. littse unä Lllet in von ö. ü. 25 kfAvIt, Hose ullä Kilet „ „ „ ü. 27 VStSr»iK«i»»^i»2iUx« di 11iKst. klsülvrlisiilllunK in Narliurß^. vunvnstaH susS;A T «»ch» 3 o» vmpüsklt äiv »««tiil«» iileimeliiiM Surzxptst» S. ösZtellullßSQ nael» ^as3 veräsn 3ekn6l1, in lzggtvr (Qualität uuä slöKavt augßskutirt, v«.3 ieti de7.üg1ie1i Lpeeialitäton kUr äsn (Karneval I)630uä6r3 dvrvorziultvbsii mir erlauke. 69 I'ür äöll Lz^sval ömpüolilt; 2U 6vv billiKstvn ?rei36U !!ur gesällißön I.L.8iiPa>i, »»rdurx franivsisvko lai'latanv, 15 Bieter Isnß^, 1'/, breit, von ü. 5 an. frsniösisvlio Lwplisv, 10 ^eter lanß^, 1 dreit, von ti. 4 an. in silvn farbsn, 1 Ilster 2U 90 kr., ß^leiok 70 kr. 1 klle. 8attvin in allen farbon, _ 1 su 54 kr. ^9 Faschingkrapftll tÄKliok krisok, I 12 8te,k. 30 kr., Hrazer Awieöack, Libisolilcugoln u. »alz-Lxti'aot kondon» eiß^ener I^rseuxuux empLvkIt g ltviekme^^er, _oöei'ö Ksi ?'S7tAass6. Anzeige. Ich erlaube mir ergebenst, dem hochgeehrten ?. 1. Publikum bekannt zu geben, daß bei mir seit Uebernahme meines Geschäftrs den bochgeehr-Gästen, selbstverständlich Quantität beobachtend, das Frühstück fammt Getränk um IS kr. verabreicht wolden ist. Daher in der Annonce der „Marburger Zeitung" vom 15. d. MtS. meines Geschäststollegkn Herrn Gollob, so auch «gegenüber den ilbrit^en Htrren Kollegen keine Preis-Ermäßigung ersichtlich erscheint. 61 UebrigenS überlasse ich die Beurtheilung sammt Kalb ist in Untcrrot hlvein Nr. 49 dieses Sachverhaltes den betreffendenHerrel, Gästen, zu verkaufen._(«1 Franz Greiner. Verantwortliche RedoNio». Druck uad B«lag von Eduard Zanschttz i« Hingesandt. Das Gabelfrühstück mit 15 kr. sammt Getränk,' welches bei Herrn Johann Gollob servirt wird, ist ausgezeichnet und kann Jedermann empfohlen werden. Mögen die andern Wirthe die Hand aufs Herz legen, und dem jungen, strebsamen Manne nacheifern. 77 Gin Unparteiischer. tns ki>r kiliiieiil Endesgefertigte empfiehlt sich im kriitrG» nach den neuesten Journals in und außer dem Hause. Ferner mache ich auf mein großes Lager von fertige« Haararbeiten zu den billigstel» Preisen aufmerksam. 62 Alte Arbeiten werden auf daS schönste wieder hergestellt. Johanna HaHlacher, Kriseurin. tgt« Außösovg tints Erschüsts ist eine voNftändige Gewolbe-Ewrichtu«g, Stellagen und Kasten sammt Auslagkästen, zu verkaufen. Näheres im Compt. d. Bl. (ö3 Ein sechsoktaviges Klavier, gut stimmhältig, ist billig zu verkaufen. Aazufra-gen im Comploir dieses BlattcS. 71 Cikt schöllt Wohnung Mellingerstraße Nr. 93, 1. Stock, ist vom 1. Februar an zu vermiethkn. 60 Gasthaus ,»«»» K«>ÄV0«» Ich erlaube mir hiemit die ergebenste Anzeige z» machen, daß von heute an Gabelfrühstück sammt Getränke zu tS kr., sowie auch echter Sandberger, V» Liter zu 5 kr. servirt wird. Um zahlreichen Besuch bittet öö)_Achtungsvoll Joh. Gollob. Karburg. A.N.StV.