^t. 245. Donnerstag, 25. October 1900. Jahrgang 119. Macher Mung. ^i«ü2x ?"^"««: Mit Pnsthrrl.-xt'lüiss: nnnijkbl!» »0 «, lialWhrin ,5 li, Im ch>,,7"'"<"l!l!q ,, x. ssür d!e jlustellung In« Ha»« gaxMIil», » K. — Iuftr? n?F z^ ' "" Amtlicher Theil. Rerbtt^ ^ U"d l. Apostolische Majestät haben mit Wnjs?" Entschließung vom 20. October d. I. dem boll,« ?" "" Justizministerium Dr. Robert Ritter einez S^cht "°n Hort den Tit°ber,v?^ dem »«.»«, . ll^, ^^ '!" ^"stcnde Blätter, vom 14. October 1900. ?'»der ^ ^'^''"^" °n die deutsche Tagcspressc zur ^r, 3s, .7?.°°n Mom.ÄnvlMNss»vom I«. Oilbharts lRX». n> ^ />'< .'V '"'unem »iräzs. voin 1«. October 1l)00. /,) ^ 'lwk ' > ^ ''^V vom 17. October 1M). ^^28? ,5^'^ I.i8«y. vom 13. October 1900. ^lchtamtlich77^l^is . Die^ . Frankreich. <^er ^Fbes Cabinettes Waldeck-Roosseau, welche ^^^nuung h^ Opposition infolge der Rede des Präsidenten Loubet beim Bankette vom 22. Sep« tembcr eine zweifelhafte gewesen sein soll, wird nun» mehr als eine viel festere, denn je zuvor, angesehen. Selbst die heftigsten Gegner der Politik des Mini-steriums wagen es nicht mehr, dirs zu bestreiten; aus guter Quelle verlautet vielmehr, dass sie nicht einmal über ein gemeinschaftliches Vorgehen zur Fortsetzung des Widerstandes gegen die parlamentarische Republik sich zu einigen vermocht haben. Zwischen den verschiedenen Fractionen der sogenannten «nationalistischen» Partei besteht jetzt kein Zusammenhang mehr. Es heißt allerdings, dass die royalistische Opposition eine neue Aclion zu Gunsten der Propaganda für den Prätendenten Philipp VII. vorbereite und dass die Comites in jüngster Zeit ansehnliche Beträge zu diesem Zwecke erhalten hätten; allein im Schoße des royalistischen Comites selbst begegnet dieser Versuch zur Wiedererweckung der Propaganda lebhaftem Widersprüche. Die Regierung, welche die Mittel und Absichten der Roya« listen kennt, hegt keinerlei Besorgnisse. Auch Diroulede und Genossen planen die Wiederaufnahme des Kampfes nach Schluss der Ausstellung; wie man jedoch versichert, sind sie durch die Haltung der Royalisten, mit denen sie durchaus nicht solidarisch sein wollen, etwas beunruhigt. Aus diesem Grunde ist auch jede Kundgebung seitens der «Plebiscitären Republikaner» vertagt worden. Unter diesen Verhältnissen scheint der Minister« Präsident, Waldeck'Rousseau, den allergünstigsten Zeit» punkt für die Entwickelung des Regierungsprogrammes in Toulouse gewählt zu haben. Die Opposition ist völlig lahmgelegt, und das Ministerium kann mit vullcm Rechte auf seine, der Republik geleisteten großen Dienste hinweisen. Es verlautet, dass der Minister-Präsident nach Darlegung des Reformprogrammes, das die Regierung dem Parlamente anempfehlen wird, auch mittheilen wolle, die Regierung werde behufs Herbeiführung allgemeiner Beruhigung eine Amnestie für die mit der Dreyfus-Affaire in Zusammenhang stehenden Facten und die Begnadigung aller vom Staatsgerichtshofe verurtheilten Personen (Döroulcde, Buffet, Guerin, Hubert und Lur-Saluces) begehren. Russland und China. Eine der «Pol. Corr.» aus St. Petersburg zugehende Mittheilung gibt dem dort herrschenden Erstaunen darüber Ausdruck, dclss a/wisse, insbesondere englische und amerikanisch,', Organe immer wieder Misstrauen in die Absichten Russlands in China setzen zu sollen glauben, obwohl nicht das leiseste Anzeichen dasür vorliegt, dass das wiederholt verkündete russische Programm möglichster Abgrenzung und thunlichst rascher Beendigung der chinesischen Wirren unter Erhaltung der territorialen Integrität Chinas und unter Ausschluss von Experimenten, die dem Bestände seiner Dynastie oder dem Zusammenhange des Reiches gefährlich werden könnten, also ein im besten Sinne des Wortes conservatives Programm, in was immer für einem Punkte ins Schwanken gerathen sein sollte. Es beginne gegen die Würde und Selbstachtung zu verstoßen, grgen sinnlose Insinuationen, wie z. B. dass Russland vom Concerte der Mächte abzuschwenken gedenke, oder dass die Annexion der Mandschurei eine beschlossene und so gut wie vollzogene Thatsache sei, immer wieder Stellung zu nehmen. Der rasche Beitritt Russlands zu allen diplomatischen Schritten, die in jüngster Zeit im Geiste des eben gekennzeichneten Programmes erfolgten, und die Rücklehr des russischen Gesandten v. Giers nach Peking behufs Betheiligung an den daselbst mit den chinesischen Bevollmächtigten einzuleitenden Pourparler« haben gezeigt, dass Russland an alles eher als daran denkt, seinen Platz im Concerte der in China intervenierenden Mächte zu räumen; speciell die uneigennützigen Absichten Russlands in der Mandschurei haben von der allermaßgebendsten Stelle ein so solennes Zeugnis erhalten, dass niemandem das Recht eines Zweifels daran gestattet werden könne, dass Russlanb auch in der Mandschurei in leiner Weise über das allen Mächten gemeinsame Ziel hinausgehen wolle: nämlich Sicherstellung der factischen, schon vorhandenen Interessen gegen eventuelle Wiederlehr der jüngsten Störungen und Bedrohungen. Unter diesen Umständen könne man daher in Petersburg in den Grundsätzen des englisch- Feuilleton. ^"w?^ Erfindungen. llei^hleiH . ^"tenlamtc I. Fischer in Wien. ^.? GebranA ^"minium bei uns doch nur für ^k.^nket -^"stände eine weitgehende An-"llch^des A' M man in Japan bemüht, die Vcr. ttw/,7 grijßera ^""'"^ durch entsprechende Legierung ^<^zu n23' wie Eisenbahnwagen, Panzer-3 «le'tet un« ^' Das jüngste Voll europäischer XssMen oe ""s darM auch in der Verwendung ^lliin ^lan l5s l « 6lchen Industrie verarbeiteten ^d^l-Nl^ '°U dort vor kurzem der erste aus «n sein. "Wns bestehende Zug fertiggestellt Perry hat der vor kurzem >!/^."geleqt ° s^''d°n-Railway ein interessantes > I'd. PfrrN7./de..falls zur Annahme ge- '^„^r StÄk r l'cht'gt den zeitraubenden Auf- '^i?7 Plattf^b"hnzilge" durch die Einführung s i^ d.'M» gänzlich z»7 beseitigen. Er geht F^«6 ein . p der Plattformenmobiles aus, ^vl^Nons s.'° U"ß?n Erfolg errungen hat. ^t>i>schen z^ "°ch seinem Projecte eine Drch. ^H hat' ^°" d„ Peripherie dieselbe Ge- ctztUn? Ehrend» ^ Kilometer per Stunde durch V° l>H einer Ei«Z^ Die Dauer der tangentiellen ^> U etwa Se^estelle der Drehbühne mit dem U^N z'>bt' sjH " ^cund.'n. und sobald sich beide H' h<3>"3 der ^.""'"'sch eine Verschlussbarre V3l>n D^ Vühne. Die Dreh- "" dttlWmesser von 150 m. und der ''"be" vollführt «im ^nze «Drehung innerhalb einer Zeitdauer von zwei Minuten, langsam genug, um auch dem Unbeholfenen das Betreten der Vühne leicht zu machen. Die automatisch sich öffnenden und schließenden Ausgänge, respective Uebersteigstellen, der Drehbühne sind so construiert, dass Unglücksfälle bei diesem Systeme vollkommen ausgeschlossen sind. Die Beschleunigung des Verkehrs sowie der ökonomische Betrieb dicscs Systems würden als bedeutender Gewinn in Anrechnung kommen. Der Touring-Club de France machte kürzlich durch das hygienische Ziinmer, das er in seinen Club-rämnlichkeiten in Paris ausgestellt hatte, viel von sich reden. Dieses Zimmer wurde den strengsten hygienischen Vorschriften mit Bezug auf Wandverkleidung und Einrichtung entsprechend ausgestattet. Es präsentiert sich als Muster einfacher Eleganz. Die Wände sind mit hellen Farben gestrichen, die Stühle sind aus Bambus, das Bett aus Eisenstäben. Da« harte Holz der Tische und Kasten nimmt leinen Staub auf, ebenso wie der mit besonderer Sorgfalt gelegte Fußboden leine Ritzen oder Furchen bietet, in welchen sich die ge-fürchteten Mikroben festsetzen könnten. Selten hat die Wissenschaft als Erfolg ihrer Untersuchungen und Forschungen so greifbare Resultate auszuweisen, die gleichzeitig so lcicht für die Praxis nutzbar zu machen sind, wie dies bei den neuesten Forschungen des französischen Chemikers Deherain der Fall ist. Herr Deherain beschäftigt sich mit der Frage nach der Ursache der Slickswsfoerluste, denen der Dünger ausgesetzt ist, welche seinen Wert beträchtlich verringern. Er stellte fest, dass die Ammonialmrluste im Dünger hauptsächlich in der Zeit entstehen, in welcher sich die Streu unter den Thieren befindet, dass aber diese V^lnsts wlllommon hwtlmgchaltsn werden, wenn sich das Düngermaterial in stark kohlen« säurehaltiger Luft befindet. Infolge des Kohlensäure-gehaltes der Luft, der in einem in Gährung befindlichen Düngerhaufen circuliert, wird alfo in einem entsprechend behandelten Düngerhaufen kein Verlust an Ammoniak entstehen. Deherains Versuche haben also das praktische Resultat ergeben, dass die Streu täglich aus den Ställen entfernt und auf den Düngerboden geführt werden muss, wo der gut gestampfte Haufen durch Bewässerung mit Jauche in Gährung zu halten ist. Gegenwärtig ist man im Begriffe, in London aus dem Strahenlehrichlc und den Abfällen billiges Brenn« material für die Armen herzustellen. Ein chemischer Process ist erfunden worden, durch welchen dieses Äbfallmaterial so behandelt wird, dafs es verbrennbar erscheint. Zu den ersten Versuchen wurde der Themse Schlamm entnommen und nach der chemischen Behandlung in Ziegelformen gebracht, die dem Aussehen nach mit dunklem Coals Aehnlichleit hatten. Dieses Material brennt leicht, erzeugt sehr wenig Rauch und lässt nur 25pCt. fester Afche zurück. Zwecks Her-stellung dieses Brennmaterials wird der Straßenlehricht mit einer kleinen Dosis billiger Chemikalien gemischt, dann in Blöcke gepresst und schließlich einem Sterili-sielungsprocesse durch Einwirkung einer Hitze von circa 400 Grad Fahrenheit unterworfen. Dieses Brenn-material, welches in seinem Heizwerte dem der billigeren Kohle gleichkommt, kann zum Preise von 10 Kronen per Tonne hergestellt werden. Fabriken werden j.tzt an den Ufern der Themfe zwecks fabrilsmähiger Her-stellung dieses Brennmaterials errichtet. Die Erfindung ^ ist um>o wichtig-r, als man mit einem gewissen Bangen bezüglich der Herbeischaffung des nöthigen Kohlen« vedarfeK in die Iulunft blickt. ! - - ^" Laibacher Zeitung Nr. 243. 2008 25. October190^ deutschen Uebereinkommens nur eine Bekräftigung der russischerseits stets für die Lösung des chinesischen Problems empfohlenen und consequent festgehaltenen Principien erblicken und werde es nur mit Befriedigung begrüßen, wenn durch allseitigen Beitritt zu denselben das Misstrauen des chinesischen Hofes gegen die Absichten Europas gebannt und dadurch den friedlichen Einflüssen m China eine sehr nützliche Verstärkung verschafft würde. Politische Ueberficht. Laibach, 24. October. Der czechische Landsmann»Minister Dr. Rezel muss noch immer das Bett hüten und wird noch eine Woche das Zimmer nicht verlassen können. Nach seiner Herstellung soll sich Dr. Rezel für mehrere Wochen nach dem Süden begeben. Die «Politik» bedauert, dass Dr. Rezek gerade jetzt, wo im Cabinet Koerber eine starke, dem czechischen Volle feindlich gesinnte Unterströmung herrsche und wo die brennende Frage der Einberufung des böhmischen Landtages der Erledigung harre, seine Agenden nicht führen könne. Die «Reichspost» will in dem Wahlauf -rufe der deutschen Fortschrittspartei gewisse Wandlungen, und Mar zum Besseren, erblicken, denn die einstigen Schlagworte von der Vernichtung des Antisemitismus und der Bekämpfung des «Cle-ricalismus» seien aus dem gegenwärtigen Wahlaufrufe dieser Partei verschwunden. Derselbe trage den realen Verhältnissen Rechnung und sei darauf angelegt, dem verderblichen Schönererthum in Böhmen eine geschlos« sene deutsch-österreichische Phalanx entgegenzusetzen. — Die «Arbeiter-Zeitung» hingegen übt an dem Wahlaufrufe eine sehr abfällige Kritik. Aus dem fast völlig inhaltlosen Schriftstücke gehe nur das eine hervor, dass die bürgerlichen Deutschen, die doch den Anspruch erheben, Oesterreich zu regieren, heute nichts anderes wissen, als dass die Regierung helfen solle. Eine wirkliche Antwort auf das österreichische Problem halten weder Deutsche noch Ezechen, und somit zeige auch dieser Wahlaufruf, wie die ganze Wahlbewegung den Bankerott der bürgerlichen Nationalitäten-Politik. «Politik» und «Narodni Politila» weisen darauf hin, dass der nach dem Zerfalle der Majorität gegründete Verband der Rechts» Parteien auch nach Auflösung des Reichsrathes bemüht gewesen sei, im Sinne des Wiederzusammen-schlusses der autonomistischen Parteien zu wirken. Der Verband habe auch thatsächlich seine Anziehungskraft auf die maßgebendsten Gruppen der früheren Majorität ausgeübt, mit welcher Thatsache die Polen, die Linke und die Regierung zu rechnen haben werden. — «Hlasy od Blanila» erklären dagegen, da« Ver-trauen der Ezechen in die Bundestreue der Rechten sei unheilbar erschüttert worden, so dass es verspätet und^ unnütz sei, wenn die Wortführer der Rechten unter-Hinweis auf die staatlichen und die wirtschaftlichen Bedürfnisse die Czechen wieder in das alle Lager locken wollen. Das neue spanische Ministerium ist ge-bildet. Das merkwürdigste Moment bei der Neubildung des Cabinettes ist der «Neuen Freien Presse» zufolge der Umstand, dass General Linares, welcher die ganze Krise hervorgerufen hat, Kriegsminister bleibt. Das Ministerium Silvela reichte bloß darum feine Entlassung ein, weil Linares, ohne seine Collegen, mit Ausnahme Silvelas, davon zu verständigen, den General Weyler zum General. Capitän von Madrid ernannte. Darauf demissionierten sofort die beiden Minister Dato und Gasset, alte persönliche Gegner Wkylers, und dies führte den Rücktritt des ganzen Cabinettes herbei. General Weyler und General Linares haben über die Civilisten des Ministeriums Silvela gesiegt. Einen Systemwechsel bedeutet das Cabinet Azcarraga nicht. Es ist genau so conservativ, wie das Ministerium Silvela. Die jüngsten Verschiebungen in der diplomatischen Vertretung Russlands im Auslande, die Versetzung des bisherigen russischen Ministerresidenten beim Vatican, Kammerherrn Tscharykow, nach Belgrad, und die Ernennung des bisherigen Vertreters Russlands in Cetinje, Staatsrathes Gubastow, zum Nachfolger Tscharylows beim Vatican, verdienen Beachtung. Seit der Vermählung des Königs Alexander von Serbien, an welcher der Geschäftsführer der russischen Gesandt» schaft in Belgrad, Mansurow, wie König Alexander selbst dem russischen Publicisten Fürsten Galitzyn mitgetheilt hat, hervorragend mitgewirkt hatte, trat in den Beziehungen Russlands zu Serbien ein Umschwung ein, dessen Folge die Ernennung Tscharytows zum Vertreter Nusslands in Belgrad ist. Kammerherr Tscharykow gehört zu den jungen russischen Diplo« maten, welche leine aggressive Politik treiben. Tschary« tows bisherige diplomatische Carriere verlief größten« theils in Deutschland, in München und Karlsruhe. Den Posten beim Vatican bekleidete er seit ungefähr vier Jahren, während welcher Zeit es ihm gelang, viele zwischen Russland und dem Vatican schwebende Fragen in versöhnlichem Sinne zum Abschlüsse zu bringen. Für die guten Beziehungen, welche gegenwärtig Mischen Petersburg und der römischen Cune herrschen, spricht auch die Ernennung Gubastows zum Vertreter Russlands beim Vatican. Gubastow hat sich überall in seinen Stellungen Sympathien zu erwerben gewusst. Seine Thätigkeit in Constantinopel, seine langjährige Wirksamkeit in Wien als Generalconsul, endlich seine vierjährige Anwesenheit in Cetinje haben Gubastow viele Freunde verschafft. Tagesneuigleiten. — (Wie Europas Herrscher singen,) darüber weih der «Cri de Paris» Folgendes zu berichten: Europas Herrscher singen nicht nur, sondern einige thun es auch mit Talent, unter ihnen Kaiser Wilhelm, ein ausgezeichneter Balyton. Die Königin von Spanien würde eine große Säugerin geworden sein, wenn sie nicht Herrscherin geworden wäre; sie hat eine wunderbare Mezzosopranstimme. Königin Victoria hat ebenfalls eine sehr hübsche Stimme gehabt, und sie hat Unterricht von der Patti erhalten. In intimen Kreisen sang sie zusammen mit dem «Ex-Stern», und wie diejenigen, die diese beiden Königinnen hören durften, erzählen, war es nicht Mme. Nicolini, die die bevorzugten Zuhörer am meisten entzückte. Oskar II. von Schweden hat eine kleine Tenorstimme. Car Nikolaus singt niemals; Abdul Hamid ist dagegen ein ausgezeichneter Musiker, er comvoniert religiöse M und besitzt eine monumentale Orgel, auf der er imp siert. Er lönnte einen Kapellmeister abgeben, wenn einmal regierungsmüde wird. Ferdinand von Vulg singt Bass. In seiner frühen Jugend sang König "°p von Belgien Tenor; er hat ein überraschendes muM'A Gedächtnis und spielt auf dem Piano den ganzen^"" z ohne anzustoßen. Victor Emanuel III. singt, allem u etwas falsch, sehr traurige Gesangsstücke. Die »on u Wilhelmine verabscheut die Musik; sie lann es ' ertragen, dass man in ihrer Umgebung musiciert, « künftiger Gatte, der ein leidenschaftlicher Mus'lfrelM > wird ein großes Opfer bringen miissen, "M »Y> gefallen. , W - (Eine sonderbare «dress 1. Verwaltung der Provinz Santa Fi. Argentinien, ei> den bisherigen provisorischen Gefängnis - Director, v^ Francisco Morales, zum definitiven. Als der ^ '«^ 170 Pensionären ungemein beliebte Beamte das be" ', ^, Dccret erhalten hatte, beschlossen die sew" ^M ^ vertrauten Schützlinge die Ueberreichung einer M"°' ^ Adresse, welche nach der «Union Provinciale» "/" «! September wie folgt lautete: «Euer Hoch^^lte" Wir haben von der Ernennung E, H. Kenntms e "^ und erfahren, dass E. H. auf Ihrem bisher nn g^ ^ Posten bestätigt und durch Verleihung des T'tels " ^ fängnis-Intendanten dieser Stadt geehrt wurden, -w» ^ unterfertigten sprechen unsere vollständige gustlMw ^ und haben alle diese angenehme Neuigkeit "»^^ Genugthuung zur Kenntnis genommen. ^ a«ftiglell dankbar an, dass die Verwaltung Ih« ^^"^zetige" zu würdigen wusste. Wir bitten E. H. den ey« ^ Ausdruck unserer aufrichtigen Gefühle geneigte!' §M zunehmen, und sind überzeugt, bafs Ihr A"" he!t l" nach wie vor unsere Interessen bei jeder " ^ EcM'" Polizei in Anspruch nahm. Sämmtliche ^ Peelsf! beamte, unter ihnen der Polizeiprästdenl ^hh^ Hüllessem und der Geheime Oberregicrung«" v ^ ,^ wohnten der Production des «SchM"""'« 9^ heißt Harry Houdini und ist ein Amen"" ^ ^ er sämmtlicher Kleider entledigt und iym ^^ r bunden worden war, begann die Vorstcllun«- ^ c der Berliner Polizei gehörigen Schlie^u ^M<^ Veamter ein paar Handschellen und leg«!^^^ Roman von L. Ideler. l47. Fortsetzung) Lore hatte augenblicklich vollauf mit sich selber zu thun, so dass ihr der ganze Vorgang vollständig ent-gangen war. Sie war kreidebleich geworden, und als sie das Taschentuch von ihren Lippen entfernte, zeigten sich auf dem weißen Gewebe starle Blutspuren. «Mir wird unwohl!» sagte sie matt. «Ich werde meine Schwester benachrichtigen, dass Sie sie zu sprechen wünschen. Adieu für heute!» Sie reichte ihm die Hand und schlüpfte durch ein Eeitenpförtchen in das Schloss, während Zarncke dem Haupiportale zugieng. Lore trat im Speisesaal an das Buffet und trank rasch ein paar Glas starken Weines. Die Farbe auf ihren Wangen kehrte zurück und das flüssige F<>mr durchrann wohlthätig ihre Adern; sie fühlte sich gestärkt und gekräftigt. «D'e Brust ist krank,» murmelte sie, «und mein Tod wird es über kurz oder lang sein. Doch was liegt auch an diesem Leben!» Sie klopfte an eine Thür und trat in das Boudoir der Gräfin Melanie Lowoff. Die schöne Frau lag auf einem niedrigen Divan, mit einem kostbaren Eisdärenfell überdeckt. Das ganze Gemach war in Weih und Rosa gehalten und glänzte von Kostbarkeiten jeder Art. Melanie hatte gelesen, lieh aber da« Buch sinken, als Lore eintrat und sah sie ^ragei'd an. «Ist Vraj Hochlamp auch gekommen?» fragte sie. «Nein,» lautete die Antwort Lores, «der Secretär allein.» «Schicke Merensly zu ihm,» erwiderte die Gräfin, kaum ein Gähnen verbergend, «die beiden Beamten können miteinander verhandeln.» «Er wünscht aber dich zu sprechen, denn er betrachtet sich als Hochkamps Freund!» betonte Lore. «Als was er sich ansieht, ist mir völlig gleich» giltig!» Melanie sagte es hochfahrend. «Für die Unterbeamten meiner Nachbarn sind meine Leute vorhanden!» «Der Unterschied zwischen Herr und Diener ist aber in Deutschland nicht so groß, wie hier in Russland.» entgegnete Lore nachdenklich. «Zarncke war auf der Schule und der Universität dasselbe wie Hochkamp. So darfst du ihn nicht zu sehr missachten!» «Wenn Graf Hochkamp diefen Mann als feinen Freund rechnen will, so ist das seine Sache,» er. widerte Melanie spöttisch, und in diesem Augenblicke trat die Aehnlichkeit mit Lore stärker denn je hervor, «der meinige wird er nie! Ich möchte Roderich viel-mehr schon beizeiten von dieser unedlen Persönlichkeit loslösen.» In Lore« Augen flackerte es auf. «Du rechnest auf Hochkamp?> forfchte sie die Schwester aus. Ein stammendes Roth ergoss sich über das Gesicht der schönen Frau. «Mein Herz schlug ihm von Anfang an entgegen, und an feiner Seite lönnte mir das Leben zum Pa> radiese werben!» erklärte sie freimüthig. «Aber er ist jünger als du!» wandte Lore ein. «Na» thut da»?, entgegnete Melanit. «Graf Lowoss^vaV^ünfzig Jahre älter ^s ^^t H wurde ich seine Gattin. Meme Stt^ M " Glück. Lore.» rief sie der Reichthum allein macht nicht Ma""^ ty«' kein Herz hat, mit dem man seine ,. kann!» ,. ^, lnell"s5die «Wenn es dir nur auch gellM' ^ W^z «Du hattest freilich immer Glück, y" ^ relcy'M-Sache doch anders. Hochlamp «st !e"s^ ^ er deine Schätze entbehren und gM ^ gung folgen kann.» ^ ..,.» es '^^'^ «Mit anderen Worten: du U^te^ , zu schwer, seine Neigung zu errmgens ^ stolz. ^ muaen verl""'^ «Ich habe ihn nie aus den «7 ^ de"" hörte einmal von seinem Interesse ," ^ Mädchen!» betonte Lore wieder. Mlaw^ü «So etwas wird vergessen!» M ^che> werfend. «Lassen wir aber letzt "' . F reisest du, Lore?» . ^.wester- 'H^' «Morgen!» antwortete d« Schwe^ M^ von hier direct nach Petersburg ".^ M ^ unter der Maske einer Sängerm"' ^itt» n auftreten; ich kann nicht mehr !"«« ^,M"!,. «So müssen wir etwas andere» i^ gw versetzte Melanie gleichgiltig. «"" > Petruschkinl» .,„ ., gore. ^nle<«. «Ich bin reisefertig!' er« " ^ ged- ,F> «Wohlan denn!» Die Graft" " „O" «Du musst auf jeden Fall M ^0^ Wird er verhaftet, so sind mr m" (Fortsetzung M" poacher Zeitung Nr. 245. 2009 25. October 1900. Ane zwelte Fessel erhielten die Füße in der Kniichelgegend. "e dnlte umschloss die Brust, und zum Uebcrflusse wur- ro!«?^ ^ beiden Daumen der Hände durch eine ^Mierte Schließvorrichtung, die in Frankreich zum lna "° b°" renitenten Verbrechern im Gebrauche ist, s.«aneinander geschlossen. Houdinl ließ alles ruhig über .. «gehe« und lächelte überlegen; nur die Daum» ^""ben schonen ihm nicht sonderlich zu gefallen. Als ^ «merikaner in der geschilderten Weise vierfach ge- ^ ^"den »oar, breitete man ein weißes Tuch über h^'.""" mit einiger Spannung und großrr Ungläubigkeit ^^" °ie Berliner Criminalpolizisten der Erfüllung des der ? tt < verheißenen .Ausbrecherwunders., der Lösung sich ?. ' °hne sie zu beschädigen. Man sah Houbini siren«, ^'" ^"^ bewegen und anscheinend große An- illl»^" wachen, dann hörte man die Kette klirrend t>'l ^. °e fallen, und wenige Secunden später erhob sich band >?"" und hielt das Schlusszeug frei in seiner sGlt ^>, Verliner Polizei hatte ihn vergeblich ge- ^sun», Schlösser waren durchaus nicht verdorben kei?„"^Nen tadellos. Die Daumschrauben. etllärte hätten?! ^ ^"^"" bas ist er in seinem Fach —. '^usbreck t^ ""^ Arbeit gemacht. Die Leistung des ^lU"a d s?"^' ^"^ natürlich die gerechte Vewun» Ech^" Eriminalpolizisten, aNein alle wohlverdienten !>!i die?. . ^""chten nicht, den Amerikaner zu dem W A,l5 "lalpolizel Interessantesten zu veranlassen: b°ts>chlia. "2 sein« «Ausbrecherlunst»; die behielt er Ameise für sich. "ltll^ beiden eines englischen Parla-^ergnlj °"°ibaten.) Es muss gerade lein besonderes ^tlaH«5 c' Parlamentscandidat für die Orkney- und ^einia/'^" 2" fein. Der .Scotsman, gibt dieser-lHtige Ca^^w" über die Irrfahrten, die der dies-^ Don» ^" ber letzten Zeit durchzumachen hatte. ^Nen ^'?""°3 musste er eine Fahrt nach der ^lgluvvl ^" Westray machen, die auch zu der Stadia >/^"' ^ie wurde auf dem kleinen Dampfer L'" war ^utM» und da es gerade sehr schlechtes N ""at lel« °^" ^r Eandidat Mr. Wason und sein >7 »lllsllch? "sonders angenehme Ueberfahrt, und als ,?, 2"ade »5f!< ^"^ "reicht hatten, mussten fie noch, ^dc»z Mckli^""' "ber die glitschigen Felsen klettern. ? ^slrav , "edigt war, konnte Mr. Wason endlich 'M den « bangen, wo er eine Wahlrede hielt. Das 3^«der,.^" Abend in Anspruch. Am Freitag ^ °ls er !?c " Wcstray und reiste nach Eday ab. ^«^e° d."^"eser Insel angelangt war, musste er ^" iu °mm" ^"len zu Fuß zurücklegen, um an kn i7"l die« ?""' "° er seine Rede halten konnte, tl p, 'z''^c>n ^""' h°"e " gerade noch Ieit. an i»k M's siir ^.?"'' "o ihn ein Dampfer erwartete, den ^ "°« d«^!le hatte mieten müssen. Von hier «ei?" über ^ ^"' Stronfay, wo er nochinals seine »x? " inzwls^^ b^l des Vaterlandes entwickelte, ob-<.eltn N'?" bis auf die Haut durchnässt worden V^f°hru„ ^er In hatte Mr. Wason noch ""d^ "l Dam^s ^" "°^n. Da es gerade Ebbe war, < 'eine w?? "°""ch nicht an dem Pier anlegen, ^ti °" Vord H "°^ ben unglücklichen Eandl-»<'"s in sir«^ bringen, blieb ihm welter nichts N^l" °n der Küste entlang V"" Nach." ^"' ber Insel zu gehen, wo er in ^»l °" lh°td « ? ""^" kleinen Voote bei Sturm und 7^^llirlw^ ""be. Es war Mitternacht. l»ol! Atzten m"""U zurücllehrte. Am Samstag fanden «<„ "r nlcht, "Bungen alle auf der Hauptinfel l!"> s^ ^' verli?ü"^ .""" "el angenehmeren Bebln-^. 3 iu ÜLaaln "^lwall am Morgen um 11 Uhr ^chln " da f?^ "^ Iinstown, wo er eine Rede ^"usste. ? " "a« Nendall, wo er um 2 Uhr ungefähr zehn Meilen >> X "'ch W^dem»en Tag regnete es in Strömen. ?>d d°gel auf ^°c?'""^ "°lhte sich ein solcher ,3' <"»ehen °H dass die Pferde nicht mehr gegen > Us°usz,st"°«'" und Mr.Wafon nicht« übrig ^s "da n"^ zu helfen, die Pferde zu ^"^> °lö °b ,.*" ^" ^"cht ankam, fah er ^ (E ^" °"^ b" See gezogen ^5^"ne^^ Märchen.) Ein junger M<" «illen Ecks. ^"^ Schlange. Weil fie die V ^V' spend?" ""' die er besah, und die " gerade diese sehen ^,>« " geqllä^e N.l^^ "°" früh bis spät tanzen. X>d "euem^p d°r Ermattung zusammen. ^ ^be> die Weil»« "'. ^' «ambusflöte. immer '^ ltc>t>" fiel ^"'? und immer wilder der Tanz. ^> w""d wie,.?ange "° w V^l. wie^! W°" der Seelen wird mich ^b^ Dualen irl^ ^" Pfeife tanzen V"V« ^"» Nn^ . " und Tag und Nacht Zuckungen de« ^r die N^?""« Thler w°r tobt. Der Prophezeiung... doch nur so lange, bis er sich ein Weib genommen! — Alles Flehen zu dem Gotte der Seelen ist vergebene Mühe — die Verheißung seines einstigen Schützlings ist nur allzufehr in Erfüllung gegangen. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Bühne.) Die uns vom Mufllhallen-Paradies London geschenkte Species, die ein Eompromiss zwischen Musilhalle und Operettenbühne darstellt und sich unter dem Namen «The Geisha» repräsentiert, übte bekanntlich vor zwei Jahren in Laibach geraume Zeit ungeschwächte Zugkraft aus. Die Gründe hiefür haben wir seinerzeit erörtert: Abgesehen von der Augenweide, welche die exotische Scenerie und glänzende Ausstattung bietet, find es die eigenartigen Rhythmen und melodischen Wendungen in den zahlreichen Liebern, die, von entsprechenden Tanzbewegungen illustriert, gefallen müssen; denn sie fallen nicht nur ins Ohr, fondern auch in die Füße, sie versetzen den Menschen in eine Art rhythmische Bewegung, die ihn wie in einen sanften Opiumrausch einlullt. Doch auch vom musikalischen Standpunkte aus muss zugestanden werden, dass die Operette durch zahl-reiche harmonische Feinheiten pikant gewürzt und charakteristisch instrumentiert ist, kurz, sie gewährt der überwiegenden Mehrzahl von Theaterbesuchern ungetrübtes Vergnügen. — Die Inscenesehung der Operette, der Glanz und Geschmack derselben bei der gestrigen Aufführung, wie das Gefchick im Arrangement der Gruppierungen und Tänze verdient uneingeschränktes Lob. Das Schluss-Tableau des ersten Actes bildete den Höhepunkt des in scenischer Beziehung Geleisteten. Auch die Belebung der farbenreichen Vllder durch geschmackvoll costümierte junge, hübsche Japanerinnen und originelle Japaner fand die volle Anerkennung, wie überhaupt die Ausstattung den Vergleich mit der seinerzeitigen Aufführung nicht zu scheuen brauchte. Auch die Darbietungen der Solisten standen nicht nur auf der Hbhe der früheren, sondern übertrafen sie in mancher Beziehung an innerem Werte. Glänzende Erfolge errangen Frau Wolf-Telehly als Molly und Frl. Eckert als Mimosa. Frau Wolf bestach durch ihre gewinnende, elegante Erscheinung und durch die geschmackvollen, prächtigen Costume; die Künstlerin sang und plauderte mit reizvoller Nuancierung und Pikanterie; ihre Bewegungen, ihr Tanzen waren von einer Grazie, die man selten bei wirklich singenden Sängerinnen findet. Frau Wolf wurde durch rauschenden Beifall und wiederholte Hervorrufe geehrt. — Fräulein Eckert war eine zart-anmuthige Mimosa und wusste in ihre schönen Lieder Seele und Musik zu legen. Sie sang überhaupt besser, als wir sie je gehört, spielte und tanzte dabei so neckisch, dass die überaus warme Anerkennung, die sich insbesondere nach dem zur Wiederholung verlangten Mi-mosa-Walzer kundgab und auch in einer Blumensftende Ausdruck fand, wohlbegründet erschien. — Vortrefflich war Herr Pistol als Chinese Wun; seine auherordent-liche Beweglichkeit, Gewandtheit und Gelenkigkeit im Tanzen und Springen ward allgemein bewundert, sein Humor wirkte kräftig; der gut pointierte Vortrag der Couplets entfesselte Veifallsfalven. — Herr Rochell musste die im ganzen wenig dankbare Rolle des englischen Schiffslieutenants sympathisch zu gestalten und ersang fich mit dem wirkungsvollen Vortrage der Lied-Einlage «Mei' Girl. ftürmischm Beifall. — Mit drastischer Komik charakterisierte Herr Schiller zur großen Erheiterung des Hauses den Marquis Imari. — Die vier Solo-Geishas. Fr. Kittl, Stein, Horty und Rollte, sahen sehr fchmuck und sauber aus und sangen — jedoch nicht durchgehend« — recht brav. Aus dem „eckischen Marschoctett im ersten Acte, welches diese Geishas mit den englischen Officieren singen, lüsst sich viel mehr Capital schlagen; seinerzeit musste dasselbe stets mehrmals wiederholt werben. Wünschenswert wäre es auch, dass bei den Ensembles und Finales alle Damen mitsängen, wodurch die reine In-ionation gewänne. Herrn Herrlinger — Lieutenant Katana — empfehlen wir größere Ruhe, mehr Selbst-vertrauen und rhythmifches Gefühl. Die Sprechrollen wurden durch Fräulein Burg, Bellau und die anderen Mitwirkenden fehr brav gebracht. Das Orchester fplelte unter Leitung des Herrn Kapellmeisters Gottlieb, der die ganze Operette aus dem Gedächtnisse dirigierte, vortrefflich. Das Theater war mit Ausnahme der Gallerie ausverkauft. — Nach dem durchschlagenden Erfolge zu urtheilen, wirb das Werk noch manche Aufführung erleben. 5 — (Die hiesige Kunstausstellung) wird über Einladung de« kroatischen Kunstvereines am Iften December nach Agram übertragen und dortselbst ge. meinsam mit einer Ausstellung des Malers Leo Arnb -, Ceplin au« Sarajevo und de« böhmischen Maler« Mucha am Ib. December eröffnet werden. — (Franz Ondtiiek) weilte kürzlich in Paris, wo er Gelegenheit hatte, ln Pariser Salons wiederholt aufzutreten. Die Leitung des dortigen Conservatoriums lud ihn ein, eine Stelle als Prosessor dieser Anstalt an-zunehmen. Ondtikl lehnte jedoch ab. Vr übtrftedelt wieder nach Wien und bleibt dauernd dort. Auf der Rücklehr concertierte er in Innsbruck und Linz mit großem Ersolge. ' — (Der Franz Liszt-Tonkunst ler-Club in Budapest) veröffentlicht aufs neue die einmal bereits resultatlos verlaufene Preisausschreibung auf eine Oper mit ungarischem Sujet. Einsendungstermln bis 31. December 1902. Der Mottobrief mufs die ehrenwörtliche Versicherung enthalten, dass die Instrumentierung und Harmonisierung nicht von fremder Hand besorgt wurde. — (Biographie des Admirals Max Freiherrn von Sterneck.) Anfangs November erscheint im Verlage A. Ha rtleben, Wien I., Seilerstätte, die Biographie des im Jahre 189? verstorbenen Admiral« Max Freiherrn von Sterneck. von der Witwe desselben herausgegeben. Wir kommen auf das Werk seinerzeit noch zurück. — (Ein neues Standbild.) Ohne jede Feierlichkeit wurde Samstag nachmittags in der Dumba-straße (früher Künstlergafse) in Wien an der Seitenfa^ade drs Künstlerhauses, gegenüber dem Haupteingange des Musilvereinsgebäubes, ein prächtiges neues Standbild errichtet. Es ist dies das überlebensgroße Marmor-Standbild des berühmten Malers Leonardo da Vinci. Der Künstler ist in der Tracht des 15. Jahrhunderte« dargestellt. Der Schöpfer dieses Kunstwerkes ist der Bildhauer Edmund v. Hofmann. Den zahlreichen Bewunderern des Denkmals mag es auffallen, dass die Figur in der linken Hand den Griffel und in der rechten Hand das Slizzenbuch hält. Leonardo da Vinci zeichnete, malte und schrieb — in Spiegelschrift — ausschließlich mit der linken Hand. — («Landwehrlieb».) Khom« populäres «Landwehrlieb» aus dem Melodram «Vrandschahung», zu welchem Ludwig Germonil neue Strophen geschrieben hat, wurde auch ins Polnische übersetzt und wirb von Eduard Khom, welcher derzeit als Musiker ln Russisch'Polen wirkt, in Warschau zur Aufführung gebracht werden. Am 10. November singen es die Kärntner Sänger in Graz. — Die Mutter Eduard Khoms ist eine geborene Kurz von Golden st ein aus Üaibach. — («Argo».) Inhalt der zehnten Nummer: 1.) Das Waldwefen in Krain, nach archivalischen Quellen von A. Müllner. 2.) Die Zukunft der Stadt Laibach. 3) Die Rüstkammer auf Burg Auersperg, von Müllner. 4.) Verfügung über Münzfunde von 1762, von Müllner, b) Gebräuche beim Weinhandel im Wippacher Thale der «6ei«I»», von Müllner. — Angesicht« de« in jüngster Ieit aufgetauchten Tanalprojectes Wlen-Triest dürfte die im Artikel «Die Zukunft der Stadt Laibach» enthaltene Mittheilung interessieren, bafs der Gedanke, Trieft mit Laibach via des Iirkniher Sees zu verbinden, zuerst 1705 von einem Engländer ausgefprochen wurde. Von Steinberg erzählt in feinem Buche über den Zirlniher See, dafs im gedachten Jahre «ein gewisser Engländer anher gekommen war, das Land Crain und die I.'Oe. Meer-Hafen zu besichtigen, wobei er auch zugleich unfern Cirlniher See in Augenschein genommen hat». Steinberg sprach mit dem Manne in Adelsberg, «da er denn unter anderm fich vernehmen ließ: wie der Cirlniher See gar füglich mit dem Flusse Laibach und dem Meere bei Trieste könnte vereinbart und schiffreich gemacht werden. Die Art und Welse aber, wie solche« ins Werk zu richten, war er unvermögend, anzuzeigen». — («Illustrierte Geschichte des neunzehnten Jahrhundert«».) Binnen kurzem wird die von der Union, Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart, in Lieferungen k 2b Pf. herausgegebene und ln den weitesten Kreifen beifällig aufgenommene «Illustrierte Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts» abgeschlossen vorliegen. Gerade die letzten Lieferungen des tm besten Sinne vollsthümlich gehaltenen Werkes werden überall willkommen sein, denn die Leser finden barin u. a. eine fich durch zwei Hefte ziehende übersichtliche Darstellung des Burenlrieges und eine orientierende Schilderung der bisherigen Geschehnisse in Ostafien. Da« mit außerordentlich reichem Bilderschmucke ausgestattete Werk sel allen empfohlen, denen es um eine allgemein verständliche und anregend wirkende Darstellung der geschichtlichen Ereignisse der letzten hundert Jahre, der culturgeschichtlichen Wandlungen wie der Fortschritte in Kunst und Wissenschaft, in Technil, Handel und Verkehr zu thun ist. — («Unabhängig') Nl« achter Band de« neunten Jahrganges der Veröffentlichungen des «Vrreines der Bücherfreunde» (Geschäftsleitung Alfred Schall, Hofbuchhandlung). Berlin W. 30, erschien soeben: «Un-abhängig», Roman von Ant. Andrea. Prei« geheftet 4 Vlarl, eleg geb. b Mark. Für Mitglieder des «Vereine« der Bücherfreunde» lostet der »and nur 1 M. 85 Pf. geheftet und 2 M. 2b Pf. geb. — Im vorliegenden Romane wird da« Streben de« weiblichen Geschlechtes nach Unabhängigkeit und Selbständigkeit ln lebenswahrer Weife an verschiedenen Tharalteren durchgeführt. Der Roman lst ein Meisterstück realer Darftellungslunft, kann aber dabei als sittlich reine Lecture auf jeden Familien« tisch gelegt werden. — Der «Verein der Vüchersreunde» schlicht mit diesem Romane seinen neunten Jahrgang. Wa« dieser Verein in den neun Jahren Hn«H Bestehen« Laibacher Zeitung Nr. 245. 2010 25. October iM an guter Literatur zu wohlfeilsten Preisen geboten hat, ist iu weiten Kreisen bekannt, und die Tausende, die sich an seinen Gabcn erfreut haben, werden seinen Eintritt in den zehnten Jahrgang wohl mit Freuden begrüßen. — («Der Stein der Weisen».) Indem uns kürzlich zugekommenen achten Heste dieser populärwissenschaftlichen Revue finden wir neben einer Reihe instructive und interessant illustrierter Aufsähe technischen und naturwissenschaftlichen Inhaltes (Beleuchtung mit carburierter Luft, Straßenplacate, Ter versteinerte Wald in Arizona, Im Laboratorium des Chemikers) eine Abhandlung über die Nachtseite des Seelenlebens aus der Feder des bekannten Physikers Dr. Kurt Schmidt. Gleich seinem großen Berufsgenossen Crooles, dem Vorläufer Röntgens, misst Dr. Schmidt dem Gesammt-gebiete der «übersinnlichen Wahrnehmungen» eine unbestritten wissenschaftliche Bedeutung zu, indem er sich zugleich gegen den Materialismus wendet, der «die eine Hälfte unfcres Wissens willkürlich streicht und nur die andere gelten lassen will». Das vorliegende Heft enthält reichlichen Lesestoff aus verschiedenen Wissensgebieten und ist mit vielen hübschen Abbildungen geschmückt. Probehefte der beliebten Halbmonatsschrift «Der Stein der Weisen' (A. Hartlebens Verlag. Wien) sind in jeder Buchhandlung erhältlich. Alle in dieser Rubrik besprochenen literarischen Er-scheinungen find durch die Buchhandlung Jg. v. Klein, mayr H Fed. Bamberg in Laibach zu beziehen. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Militärisches.) Transferiert wird der Hauptmann 1. Classe Friedrich Morton des Feld-jägerbataillons Nr. 19 zum Infanterieregimente Nr. 17, der Hauptmann 2. Classe Johann Mayreder von der Sanitätsabtheilung Nr. 16 in Budapest zur Sanitäts-ablheilung Nr. 8 in Laibach, die Oberlieutenante Alois Lesczul vom Infanterieregimente Nr. 4b zum Infanterieregimente Nr. 17, Johann Brock vom Infanterieregimente Nr. 97 zum Infanterieregimente Nr. 84, Karl Parias vom Infanterieregimente Nr. 40 zum Infanterieregimente Nr. 7, Johann Lehner, übercomplet im Infanterieregimente Nr. 17, zugetheilt dem Generalstabe, in den Präfenzstand des Regimentes, und der Lieutenant Karl Szücs vom Infanterieregimente Nr. 17 zum Infanterie« regimente Nr. 19. In das Verhältnis der «Evidenz» wird versetzt der nichtactive Lieutenant Doctor der Rechte Heinrich Leithe (Aufenthaltsort Villach) des Landwehr-Infanterieregimentes Klagenfurt Nr. 4. — (Industrierath.) Die von der Regierung gewünschte Einberufung des Industrierathes mufs eine Verzögerung erleiden, da das Votum der Handels- und Gewerbekammern sowie sonstiger Fachmänner über den wichtigsten Gegenstand des Industrierathes, nämlich den Antrag des neuen Iolltarifes, voraussichtlich erft in einigen Wochen einlaufen dürfte. — (Centralcommifsion für Kun stund historische Denkmäler.) Aus der Sitzung vom 5. October: Conservator Lehrer Konrab Ernologar berichtet, dass man beabsichtige, die Gruft in der Pfarrkirche zu Weichfelburg zuzuschütten und die Gruftplatte zu überpstastern. Der Conservator verwendete sich dahin, dass Gruft und Deckplatte belassen werden, womit sich die Centralcommission einverstanden erklärte. (Referent: Ministerialrath Dr. Lind.) — (Vom Vollsschuldienste.) Der l. l. Bezirksschulrath in Adelsberg hat den Supftlenten an der I. städtischen Knabenvollsschule in Laibach Herrn Valentin Mil uz zum prov. Lehrer und Schulleiter an der ein-classigen Volksschule in Podlraj ob Wippach ernannt. -». — (Veränderungen in der Laibacher Diöcese.) Die Pfarre in Vrunndorf wurde dem Pfarrer in Horjul, Herrn Peter Nohinjec, die Pfarre in Glogowitz dem Pfarrer in Iavor unter Laibach, Herrn Anton Mali, verliehen. Als Kaplan in Trata wurde Herr Dr. Matthias Prelesnik angestellt. — (Kirchenbaulichleiten.) Die Reconstruc-tionsarbeiten an der Pfarrkirche inTschermoschnitz wurden kürzlich vollendet. Die technische Collaudierung derselben wird demnächst stattfinden. — o. — (Die Taubstummen.Stiftungsanstalt) wird, wie bereits erwähnt, Sonntag, den 28. d. M-, um halb 12 Uhr vormittags eingeweiht und erbffnet werden. Die Einladungen zur Feier werden soeben verfchickt. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der Iei< vom 14. bis zum 20. October kamen in Laibach 13 Kinder zur Welt, dagegen starben 11 Personen, und zwar an Scharlach 1, Tuberculose 1, Entzündung der Athmungsorgane 1, infolge Schlagflusses 1 und an sonstigen Krankheiten 7 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 4 Ortsfremde und 6 Personen aus An« stalten. Infektionskrankheiten wurden gemeldet: Scharlach 1 Fall. — (Der Fremdenverkehr) im politischen Bezirke Loitsch hatte im heurigen Jahre eine bedeutende Zunahme zu verzeichnen. So betrug die Iaht der Fremden in Idna. Plauina, Unterloilsch und Zirlnitz zu^mm«n 130« ^«n üiü d<» Vorjahre«. Von diesen 1309 Fremden waren 342 aus Kram, 932 aus anderen österreichischen Ländern, 17 aus den Ländern der unga» rischen Krone, 7 aus Deutschland, 1 aus Frankreich, 3 aus Italien, 2 aus England. Die meisten verblieben in den betreffenden Orten bis drei Tage, 30 bis sieben Tage, 9 durch 14 Tage, 25 bis drei Wochen, 20 bis vier Wochen, 3 bis sünf Wochen, 32 bis sechs Wochen und 79 über 6 Wochen. In Idria wurden den Fremden bei Besichtigung des Quecksilberbergwerles Grnbenaufseher mitgegeben. Am Zirlnitzer See stehen den Fremden einige Kähne zur Verfügung. Unterloitfch besitzt eine Wasserleitung, auch ist dortselbst ein Schwimmbad nebst Wannen-und Douchebädern vorhanden. —o — (Ausscheidung von Gemeinden.) Dem Vernehmen nach werden die Gemeinden Praproie, Stehanjavas und Großgaber, welche gegenwärtig zum Gerichtsbezirke Sittich gehören, mit Neujahr (wegen Verlegung des Gerichtssitzes nach Weichselburg) aus benanntem Gerichtsbezirk ausgeschieden und wegen der kleineren Entfernung dem Treffener Gerichtsbezirl einverleibt werden. 8. — (Aus dem Vereins leben.) Die theil-weise geänderten, beziehungsweise ergänzten Statuten des Verbandes freiwilliger Feuerwehren in Krain («i5v«22 prouto-voljnili ßüsilnik liruZtev llran^üko deielo») sowie die Statuten des in Slap bei Wippach in Gründung begriffenen Lefeverelnes «Lraluo äru3tvc>, I^ipae» wurden behördlich genehmigt. — o. — (Hunds wüth.) Am 23. b. M. bemerkten mehrere auf dem Wege nach Rudolfswert begriffene Leute zwifchen Löschnitz und St. Peter einen abgemagerten, stark speichelnden Hund, dem der Unterliefer herabhieng und der die Leute durch Anfallen belästigte und zu beißen versuchte, jedoch mittelst Regenschirmen und Stöcken abgewehrt wurde. Auch wurde bemerkt, dass der Hund nach Steinen, Stöcken u. s. w. schnappte und sich nur mit Mühe fortbewegte. Martin Gregorkio aus St. Peter, der im Besitze eines Gewehres ist, wurde von den Leuten aufgefordert, den Hund zu erschießen, was auch geschah. Der Sectionsbefund ergab Hundswuth. Der Hund «ar vor sechs Tagen in die Ortschaft Lvschnltz gekommen und hatte mit den drei dort befindlichen Hunden gerauft. Menfchen waren von ihm nicht gebissen worden. — Die Hundecontumaz wurde infolgedessen bis einfchlleßlich 23. Jänner 1901 in der ganzen Gemeinde Sanct Peter, dann in den Ortfchaften von Polhovica, Gemeinde Nussdorf, in Herjavin, Vrezje, Groß- und Klew-Wrufsnih, Potendorf, Niederdorf. Sela bei Ratej, Gumberg, Strug und Ratej, Klein-Slatenegg, Groß-und Klein - Zilava, Pechdorf, Gurloorf, Zihoooselo und Loina angeordnet. Die Hunde in Löschnih wurden alle vertilgt. Ferner wurde die Nachforschung nach der Herkunft des wüthenden Hundes und nach anderen mit ihm in Berührung gekommenen Hunden angeordnet. —o— — (AuS der Polizeiaufsicht entwichen.) Der Schuhmachergehilfe Johann Stupica aus Seifenberg und der 1863 geborene Anton Turk aus Pra-protnica, Gemeinde Neudegg, find aus der Polizeiaufsicht entwichen. Stupica ist 30 Jahre alt, mittelgroß, hat ein ovales Geficht, schwarze Haare, braune Augen, schwarze Augenbrauen, eine proportionierte Nase, einen regelmäßigen Mund, ein ovales Kinn, gute Zähne, einen kleinen schwarzen Schnurrbart und ist an der linken Seite scro-phulös. Er spricht nur slovenisch. Stupica hat am 30. September d. I. in Agram eine achtmonatliche Kerler-strafe verbüßt und wurde aus Kroatien und Slavonien ausgewiesen. — Turl ist mittelgroß, unterseht und breitschulterig, auffallend sommersprossig, hat graue Augen, eine spitze Nase, einen proportionierten Mund, schwarze Haare und Augenbrauen, über der rechten Stirnseite eine Narbe, spricht slovenisch und deutsch, ist von Profession Taglöhner, jedoch sehr arbeitsscheu. Bekleidet ist derselbe halbstädtisch. Er hat ein strammes Austreten und ist von gewandter Redensart, wodurch er sich den Anschein eines intelligenten Menschen zu geben bemüht. Turk wurde bereits zwölfmal, darunter viermal wegen Diebstahles, bestraft. — Sowohl Stupica als auch Turk find höchst eigenthumsgefährliche Individuen. —s— — (Ernte-Ergebnifse in Unterlrain.) Zum großen Theile muss die heurige Ernte als eine minder ergiebige bezeichnet werden. Von den einzelnen Feldflüchten ergab das Wintergetreide fowohl in quantitativer als auch in qualitativer Richtung mittelgute Fech-fungen. Das Winterkorn ist gröhtentheils ganz ausgewintert. Das übrige Getreide litt insbesondere infolge der Verunlrautung, welche durch das abnorm nasse Frühjahrswetter bedingt war. Die Maiserlräge find als mittet-gute zu bezeichnen. Die Wurzel- und Knollenfruchte blieben allgemein im Ertrage zurück, was einerseits der übermäßigen Nässe im Frühjahre und den dadurch verspäteten Hackarbeiten, anderseits der andauernden Trockenheit im Sommer zuzuschreiben ist. Die Kartoffelernte ist mittet-mäßig, jene der anderen Wurzelfrüchte und Kürbisse un» zureichend und schlecht, so dass es an Schweinefutter mangeln wird. Auch die Krauternte fiel schlecht aus. Zu« friedenstellend sind hingegen die Ertrügnisse des zeitgerecht angebauten Stoppelbuchweizens. Die Fechsungen an Hülsen-fruchten sind durchwegs als mittelgut zu bezeichnen. Das nasse Frühiabrswetter lam nur den Wiesen und Futter- flächen zugute; demzufolge sind auch die Heufech""^ überall sehr ergiebig. Das gleiche gilt von den Klee!"«' Minbergut waren jedoch die Grummetsechsungen, " zwar wegen der eingetretenen Trockenheit, welche ""A H, Heuwerbung eingetreten war.— Die Obsternte ist °"". schnittlich gut bis sehr gut. Namentlich die AeM u rlcthen vortrefflich und wurden allgemein zur ^'" z. bercltung verwendet. — Die Weinfcchsung war q> tativ sehr gering, qualitativ jedoch recht gut. Die gen v Erträgnisse der Weingärten sind theilwelse dem Fr"^. frost und dem Regenwetter zur Zeit der ^^, ? leit fachlich aber der noch immer nicht behobenen 3«?"^» der Weinbauern zuzuschreiben, die es trotz allen ^"eylu» unterließen, ihre Weingärten gegen den P"°"^ch Pilz zu bespritzen. Stellenweise wurden die Ming"«« ^ verhagelt; in den betreffenden Lagen ist naturlM^ die Ernte ganz missrathen. .»/^llbM .*. (Diebstahl.) Der gestern zugereist-" ^ Mile Ozlovic aus Polepota in Kroatien entwe«"' ^ Krämerin Maria Tomazin am Alten Markte ">" ^ und machte sich davon. Der Diebstahl wurde "" ^ bemerkt und der Dieb verfolgt. Am RathhausPla^ er eingeholt und verhaftet. ^ in .". («Baron Kalapis»), welch" ° 7^l Laibach mehrere Schwindeleien ausgeführt hat «>> ^d, in Dlvata angehalten, jedoch wieder freM"' ^" hM wurde in der Nähe von Albona verhaftet. Der>e ^, in Fiume einem Pferdeverleiher Pferde und Wage" .^ ^ gelockt und war damit nach Abbazia gefahren- ^'he" ledlgte er sich des Kutschers und fuhr mit den ^ ^ und dem Wagen davon. Baron Kalapis '" . ^ beschuldigt, dem Koloman Szentely in " ^gls Pferd im Werte von 400 X gestohlen, vem ^ Hochstädter eine Reithose und ein P°" ^ zM^ Werte von 80 X unterschlagen und "" ^e Iungwirth einen Sattel und eine Reitgerte ^ ^d von 98 k betrügerisch entlockt zu haben. ^" Me" Baron Kalapis beschuldigt, in Szabai-BallA ^ ^ falschen Pferdepass erwirkt und mit dessen V"' ^ stohlene Pferd nach Groß-Kantzsa transports ' ^el — Baron Kalapis foll mit dem wahren »tan. Volor heißen. „icu"') 3 - (Stimme aus dem Public« ^ folge der starken Regengüsse hat sich Herrn Olrjanec eine solche Masse von tk"p ^e M ein schnelles Gehen einfach unmöglich ist. "^z PM" Bretter würden genügen, und die Bewohner ^ ^ dammes zu ausrichtigem Danke zu verpM ^.d',,, -(Das Genick gebrochen.) "D° früh begab sich der 75 Jahre "lte ^''^alb, "^ Mobrljan aus Oberlaibach in se"" ^ley Holz zu holen. Da er längere Ze t "H^ "^ gieng ihn seine Ehegattin mit ^i/^ lieges'^ Modrijan wurde, unter einem Vuchenbaum' ^ ^ftl^ aufgefunden. Vermuthlich war er auf «nc ^ ^ und vom felben heruntergefallen, woo» ^-Genick brach. « ^ Kl' i" A.F - (Viehmärlte.) Der am ^' ^,^ H-Gemeinde Grohgaber, alljährlich zu den besten daselbst stalls""" ^M ^ 'zählt, litt stark unter der Handel beschränkte sich, da nur i"" ^ftest. b»^ Steiermark eine kleine Partie Ochse« "' ^M °>t auf heimische Käufer. Das verlauf e^^ h^ wegs gute Preise. - Das regnerM A «> Folge, dass auch der am nämlichen . gMa">" ^ sogenannte Ursulamarlt in 0"-«"" ^, ^ l ^ schwach beschickt war und dass der v ^f Y>^ Viehhändler nicht erschienen waren, ^ Käufer beschränkt blieb. ^ ^ owb""" ss ' - (Erdbeben.) .^n/Kl^H Beobachtungsstation in Zagorje a. o. 4^ ^ss an «F 'sigen hydrographischen Bureau gemel° , „M gz/ um 11 Uhr 45 Min. nachts dort " M" ^ Erdstoß verspürt west gegen Südost. Vorzeichen wa"" ^ ' z^ - Wie ein Reisender «zählt h", ^ Peter, stoß um die gleiche Zeit auch " ^s^ Adelsberg, verspürt. Telegramme ^. des k. k. Eelegraphen-Eortt,?. ^ Eapstadt, 23. October. ^^ M ^ gegnete a*u dem'Marsche «o« ^^bett,^ anhaltendem Widerstände. Seme " he ^ Mann an Todten. Auch ^t ^lus«' Truppen in mehreren Scharms" fielen dabei insgesammt^^ta^ Die „orgänge ln A-^tz Wien,24.Octob^ vernimmt, bestätigt sich d.e Ael" A^ Ungarn dem deutsch - engMen . ' CbinaS beiaetreten ist. 1 Hjbacher Zeitung Nr. 245. 2011 25. October 1900. ihrer '!,"-?""' 24. October. Wie die «Times, in if^"" en Ausgabe aus Peking vom 19. d.M. den ^'' ""e Antwort an Li - Hung - Tschang und Com . -I ^ch'"N °uf ihre an das diplomatische Mdi 5'?^^ ^"e vom 16. d. M. noch nicht ab-bieN^i« "' ?s verlautet, die Gesandten woNen "solder?"«^"' ^'^ "ls Grundlage für eine Regelung eines N ' '"^' gemeinsam aufstellen und sie in Form lun»en ?n"'"2 überreichen, da sonst die Verhand- "'» Unendliche hinausgezogen würden. 3)clH 5' ^ October. Der Minister des Aeußern, bes sran'.Ä ^" ^m 20. d. datierte Telegramme bieWjMsie» Gesandten in Peking, Pichon, über ^lllln^ ü^'^enheiten, ohne dass darin von einer "ng Pichonz Erwähnung gethan wurde. Cholera in Indien. dez O.^ ^ ". 24. October. Nach einem Telegramme H°che », eu" ^^ Bombay kamen daselbst in der do/h"°l dem 23. October 183 Cholerafälle vor, ^gebore» ^^'^ verliefen. In den von den "Wte lN ? ^wohnten Vezirlell kamen nur ver-°"hc>lte^. 1^"^ ^r. In aNen Districten herrscht «bMen c. "^ Wetter. Von einigen Regenschauern ^n. lst überhaupt lein Regen gefallen. ^deslu^« ^"°ber. In der heutigen Sitzung des >"it. das« 7"''^ ^?" Bijhmen theilte der Vorsitzende Member l ^gierung den Landtag im Monate Mle, wnl,' v""" kurzen Session einzuberufen ge-»eboten wo'^^'^ben insbesondere die Möglichkeit ^sühiuw.'?" soll, die Regierungsvorlage betreffs 7Uer Vv/?. Zuschlages zur staatlichen Brantwein-l Iönn", 1^'^"' lo dass die Umlage schon am ^ Nelnr^ « "ngehoben werden könne. Eetinje " U ^' October. Der frühere Gesandte in ^ndi^erst Masin. wurde pensioniert. Der "usulw N" '? ^"'"je wurde seit seiner Ab' EiwMmkhr bescht. ^ 45 Sil^ 7, October. Ein britischer Lieutenant ""t VlM,n3 ^^" gestern bei Ianbola im Kampfe Wffen wahr's, welche auf einem Raubzuge be- ^'FM^^'^ober. Das französische Paket. .>sien?be. welches auf der Fahrt nach Senegal °le.N.j^' sl'eß infolge Nebels mit dem Palet. und sank. Von den 27 Mann sind 19 ertrunken. Fünf Msbrilcki« 'Mlidia., welche versucht hatten, den ^ den I" ^" H'^e zu lommen, fanden hiebei Neuigkeiten vom Büchermarkte. Fischer, Dr. «., Ueber das künstlerische Princip im Unterricht, X —»90. — Hermmel O. L., Culturfkizzen aus China. X 1 80. — «lnnunzio, Vabrlele d'.. Traum eines Frühlingsmorgens, X 1-80. — Kümmel K., An Gottes Hand, X 2-64. — Fehland's Ingenieui'Kalenber 1901, X 3 60. — 9ieiß, Dr. C., Das Asthma, Nthemnoth und Vrustbellemmung, Wesen, Ursachen, erfolgreiche Behandlung, X 1 80. — Günther, Dr. ineä. Th.. Fuhleiden und Fußpflege, X 1 80. — Friese, Dr. C., Die Rückenmarks. Krankheiten und ihre Behandlung, X I 80. — Alberts, Dr. meä. Otto, Aristotelische Philo» sophie in der türkischen Literatur, X — 72. — Valta, ein neues Spiel, X — 72. — Riepel, Prof. Dr. F.. Ueber die Anwendung schmerzstillender Mittel bei Magenkrankheiten, X1 20. — Meih, Dr. N. N.. Die Photographie makroskopischer ana. tomischer Präparate, X 1-20. — Vulpius, Dr. O., Der heutige Stand der Sloliosenbehandlung, X 2-88. — Neubauer, Dr. Fr., Die Zukunft des Gymnasiums, X —-60. — Unter Habsburgs KrienSbanner, Vd. VI.. Feldzugserlebnisse aus der Feder von Mitkämpfern und Augenzeugen, brofch. X 2-04; geb, X 3. — Saberely, Dr. H., Vetonungswörterbuch der italienischen Sprache, X 1 44. — We st er C., China und die Chinefen. X — 90. — Finanzielles Jahrbuch 190l, X 17. Vorräthig in der Buchhandlung Jg. v. Klein mayr H ssed. Namberg in llaibach, Congressplah 2. Verstorbene. Am 23. October. Johanna PreleSnit, Modistin, 33 I., Flussgasse 8, lumor cerebri. — Gertraud Hrovat. Private, »0 I., Römerstraße 20, Marasmus. — Victoria Paeuer Private, b7 I., Quergasse 6, puzlula m^Ii^oll. Am 24. October. Helena Pleha, Inwohnerin, 61 I., Kailstädterstlllhe 7, Marasmus. Im Civilspitale. Am 23. October. Johann Vezlaj, Arbeiter, 45 I., ^oriiu» Lrißklii ckron. — Maria Fabiani, Taglöhn erswitwe, 86 I., ^!»r^8mu8 ssmli».______ DolksVirtschllftliches^ Laibllch, 24. October. Auf dem heutigen Martte sind erschienen: 21 Wagen mit Holz. Durchschnitts.Preise. «»rtt.Mgz«.. Prei» ^Hrei« ^ Weizen pr. q . .-------16 40 Vutter pr. kz. . . 1 80 ^^ Korn » . . - — 13 60 Eier pr. Stück . . — h------- «erste » . .-------13 — Milch pr. Liter . . — 16------- haser » . .-------13 — Rindfleisch I»pr. lcz 1 24------- halbsrucht »..---------------Kalbfleisch » 1 16------- Heiden » .---------16 — Schweinefteisch . 1 20------- Hirse, weiß » . .-------1? — Schöpsenfleisch . — ^80------- Kukuruz » . .-------1» 60 hähndel pr. Stück — 90------- Erdäpfel »..-------4 40 Tauben » — <40------- Linsen pr. Liter . — 84-------Heu pr. q . . . . 8 20------- «rbsen » . — 20-------Stroh . ..... —>----------- Fisolen » . - IS-------Holz.hart., pr.Cbm. 7 b0------- Rindsschmalzpr.kz 190-------—weich., » b----------- Schweineschmalz » 1 96------Wein,roth.,pr.hltl.--------------- Speck, frisch » 132------— weißer, »--------------- — geräuchert » 1 42------- Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehvhe 306 2 ru. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. «. l 2 U. 3t. ! 737 2 ! 10 5 NNO. schwach hesser > * 9 . Ab. 739 3 81 N. schwach theilw. bew^ ^ 2b. l 7 U. Mg. I 739 0 j 4 bj STschwach "Heilw. heiterj 00 Da« TageSmitlel der gestrigen Temperatur 7 3°, Normale. 8 9». verantwortlicher Redacteur - »nton Funtel. « »»A«»«, i»«^ »<» n«l«t«l «nur,« »»i«eb«n N<5 ln »ronenwührun«. Dlt Notlerun« l«m«Ui »ber»»««e«t <«se»».'Prl«.' vblig«tl,»e». «ll<»bethbal>n SON ». »«X» Vl. 4»/, ab lO°/,...... llt 75 ll» 7b «llsabethbahn, 400 u. >«X> Vl. 4°/,......... ll8 ?b l>4 7l» Flanz Inlts.V., che Karl «Lubwlz.»ahn, (dw, Vt.) Tllb. 4»/. ... S3 »0 94 — Voiarlbtr,« Vahn, «m. «S»4. (biv. Vl.) «llb., 4°/, . . . 94 ?b 9b'»b zlaal,schul> d»r z«nd»r d« ungarisch»» Kr««». 4°/, ung. »oldttnte per «äffe . ll3 70 ll» 90 bt°. bt°, p« Ultimv . . . . ll3 7U«3 9v 4»/. dto. Rente ln »lontNlvihr., steuerfrei, per lassa . . . 90 — 90 X» 4»/, dto. dto. dlo, per Ultimo . 90 — 90 »0 Un«. Lt..«NI..«nl. «old l00 fl. l«9 «»,»0 50 bt«, bl«. Silber lNv sl. . . . 9? »5 9» »5 bto, Ltaal«.0bll«. (Un«. Ostb.) V, I. l»7«....... !15 75ll6»b bto. schal!lre«»>.«bl»s.»Obll<,. . 98 »0 99 »0 dto, Nrüm..»l,k,«>uN.«»<)0»i. l«-V)l»4H0 dto. bto, k °O fl.»-»0U»i. l« —1»4- The«h.«ez,.llose 4°/, . . . . ,3« 5« l»9 bv 4«/„ nn«nr. «runden«.'Oblig. 90 70 9l?n 4°/, lroat. und ll»v«m. betto 9» b« 9» ^ And»r» 2ss«nll. Anl»h»n. b°/^ Donuu'«,g..«nlrll)t l8?8 . 10»'50 lNS-^0 «nlebe« der Ktabt Gvr« . . —'— —'— «nlehen b. Vllldt Wien . . . 10» >0 l03'!0 dto. bto, (Gilber ob. Gold) «»'»« l»3 «» dto. dU». ft«94) .... 93 4« —— dt». dt«, (l»98) . . . . 94 »H 9475 Vor«nlthen . 9? 50 — - »«ld »«« ßsandilvst »lt. vobcr. alla.est.lnzaI.veil^/, 93 ?5 94 75 «..0fterr.L«nd«».H>>p..»nst.4'/. 9«« 9? l0 olN.»«»«. »anl 40»/^ahr. »erl. 4«/,......... >? 75 98 75 bt». dto. 50jllhr. veil. 4«/, . 9? 75 9« 7b Spa«»ffe,l.»st.,»0I.,d«rl.4«/. «,5 9V «b Giftnbahn^rioritll«. Gbligallon»». »erdlnanl^'Nordbahn »«. «88« 97 t0 9«- desterr. N°rd»«ftbahn . . . ,05 — »05 «n StaaNbahn....... — — — — Vübb«hn k 3«/, ver». IHnn.HuN 3 5°/>...... ll9»!»l»0- Un«.>«»ll». »ahn..... l03'— ,03 «u 4»/, Unttrkrainti Vap»«» . . « « 100 — M«rft «,ft tper Stück). 3°/, Vobencredi»»U°le E«, !8»<» »39 —»4l — 3«/, „ s, Em. 1»«s X33 »b »34'50 4»/,DoN»U'I>llMpfIch. l0»<«. . . 350 — 370- b°/, D°nau'«e8ul..2usl . . . »51 »5 »3 »5 N«»«r»l»»l»ch« »«1«. »ubap'Vafillc« lD_ ^,._ «etle». tzt»n»polt»Vnt»l» «h»«ng»». »u»st«'Tepl. «lenb, 500 ft. . ,9«0' »975 Va». u, Vetrieb«.»«!. f. städt. btraßenb. ln «len U», 4 . »59 — »«1 — ^to. dto. bto. U». v . . »54 —»5«-- Uübm. «ordbahn 150 ft. . . 415 — 419 — Vuschtiebraber «is. 500 »l. «Vl. »9»z- 3«10 bto. dto. (lit, U) »00 fl. . 10S«- 10« Donau - Dampfjchiffayrt« . V«I. 0eft«r., 500 fl. »Vl. . . 740 — 745 - »ul'Vooenbach« »>v 400 »r. 583 — 588 — «^ln»nd».«oidb. lvooN.««. «W8<,- «090 Lanb.>««rn»w.»I»ssy«»<1enb.' »estlllchaft »00 ft. s. . . . »1 — 5l»l, - «lohb, Och., Driest, 500 ft.«NN. 77» — 77« - Ofterr. «»rbweftb »00 ft. V. 447—449 — dto. dto, (M, ») »00 st. V. 458 — 459 - Pr«a»Durer «nfenb. Ivoft. «b»st. 171 — 173 — staaUeistnbah» »00 ft. s. . . «4ü 75 »43 75 Vübbahn »0» fl. «..... 10» bv 10? 50 Vublwrbd. «erb..«. l»0 ft. «Vl. 3»4 - 3«? 50 Iram»»ay«G«s., Neue Vr., Prio» ritit4.«ctt,n 100 fl. . . . 19? -198 - l1na.»«allj.»fl.S. 405 — 411 — lMnler b»««lo«h»e«» Aet.»G««.. — — — — A«Nk»». NnzloOest. V«nl t« ft. . . «»4 — »»« - V»nlv«tÜelh«..»rfle, lvofl. »»» —3»l — „Elbemühl", Papierf. u. «,.». 138 — 14» — Ulefina« Vrauerei 100 fl. . . »03 — 30« « Vlont»n.Ve!ell« Zieael»««tl«»<«e<. »1» — «17 — ,»cks«. «tuM Glcht». «»st«b««....... »99 «l l99 90 Deutsche PUche...... ll? 7» 11? 95 «onb»n........ »40-77 »41 — P«r<».........«9» «i« D»l«t«. »««ten........«l40 ,144 »n^fr»nc««t«w «"»«», Prirat D«pftt« (S»fe-D«posiu) TWHMn| FTC Hr*CMI^H !¦ PMrHnHr ¦¦• mm PffMIi .18 ^fc^^Ät/w *^"^**^—--¦ i i n ii Wifc> Q8ka kreditna banka «achei* Creditbank ^o*«Ü?*cl1' Spltalg.,,,8 Nr. 2. Kauf lind Verkauf aller Gattnngen R«nt«B, IttMAtmpnpter«, l»saii