R»»«er 19. »-»»«>. >w 8. M.l 1904. XV. I«hrß>»ß. PettauerZeitung. Erscheint jeden Honnrag. Prei« für Pettau mit Zustellung in* Hau»: Monatlich SO h. vi«rteljihrig K 2.40, haldjährig K 4.80, ganzjährig K 9.—, mit Postversendung im Jnlaiide: Monatlich «ü k, vierteljährig K 2.60, halbiährig K 6.—, ganzjährig K 9.60. — Einzeln? Äummmi 80 h. Handschriften werden nicht zurückgestellt, «atündigungen billigst berechnet. — Beitrüge find erwünscht und wollen längsten« bi« Freitag jeder Woche eingesandt werde«. DaS vierzigjährige Zubitä-um deF Penauer Männerge-sgngbereineß. I» de» Tag?» vom t& bis 16. Mai brr beginnende» md)t frirrt m Pettaner Männer-grfaiigurrrin fein vierzigjährige« Jubiläum. In unserer raschledig,n Zeit ist e« Gewohnheit ge-worden, die Zeiträme für Gedenlfeierlichkeiten abzvkürzen. denn die stürmischen Wogen de« mo> dernen Leben» verschlingen ost schon in wenig Jabren manche Schöpfung, die fflr immerwäh-Miibt Dauer geschossen wurde. Bereine. denen man bei ihrer Gründung da« üppigste Gedeihen vora»«»aqle. weil ihr Zweck ein schöner, die Wissenschaft, die Kunst, die Kultur de« Volke«, dir Sitten, da» Bolkebe wußtsein. die Liebe zum eigene» Volke fördernder war. der die Gründung eine« solchen Vereine« sast zur zwingenden Rot» wendigkeit machte, — wo sind sie ost schon nach einem Vierteljahrhundert? vugeflen. so vergessen, daß die heranwachsende Generation keine Spur mehr davon findet. So ist e« denn schon «echt selten geworden. ein - verein in bet" BoMmft de« Wach«, tinne« >nd in üppiger Blüte seinen Geburtstag feiern kann nach vier Jahrzehnten! Und einen solchen Baum, dessen Stamm kerngesund ist, dessen Äste neben den schöne» Früchten der bereit« errungenen Ersolge die duftigen vlüten der Gewißheit sür künftige Erfolge tragen nnd da« üppige hoffnung«grüne Laub »«unterbrochenen Streben«, einem solchen Bannie ist heute »nser Pettaner Männergefang-verein vergleichbar, der in wenigen Tagen da« Fes« seine« vierzigjährigen Bestehen« feiern wird. Wa« ihm aber neue Kräfte und neue Nahrung zuführte, da» sind die Wurzeln, die tief in einem deutschen Stück Buden de« sangetfreu- Der Weiberfeind. »«im»»«.) In der Küche war Kathi und Sepperl allein. Die Kuchldiru wrtnU bitterlich in ihre Schürze, während Sepperl die Scherben ausla« nnd den Ziegelbode» von den Speiseresten reinigt« und da« Eßgeschirr vom Tische nahm. Heut, war er einmal gehörig satt. Wenn aber der Mensch sat! und mit sich selbst zusnedc» ist. wächst sein Mitgefühl erklecklich. Dem Buben war« leid, daß sich da« heutige Ftstmahl so schlecht angelassen hatte, aber ihn dauerte auch die schluchzende Kuchldirn immer mehr. Ein wahre« Unglück war«, daß die Herrn-Imt nicht daheim waren. Die Bäuerin war bei ihrem Bruder, der da« Kirchenwirt«hau« über-iiommen hatte z» Gast, da dessen Weib Lloisia hieß und ein große« Festessen veranstaltet hatte. Der Rauuegger aber hatie dringende Geschäfte in der Stadt abzumachen und weil de« Pferdeknechte» Namenstag war, hatte Ferdl, der Jung-kuecht. seinen Biaune» einspannen müssen. Heim-gekommen war er noch nicht, woran« Sepperl den Schluß zog, daß auch der Bauer noch in der Stadt sei. | diiten Unterlandes richen und ihre Nahrung au« den deutschen Herzen sein«? Heimat hol?n. Aber er lohnt diese herzliche Zuneigung unser Männergesangverein; er lohnt sie durch die treue Pflege de« deutsch«» Gelange«, de« deutsche» Volkslied?« vor allem, an dem die Jugend sich begeistert und die Alten sich er-freuen, al« an dem schönsten Schatze, den un-jere Borsahren gesammelt haben, al« an dem ewig frisch sprudelnden Quell, al« an dem nimmer versiegenden Jungbrunnen de« Deutschtn - c« der ganzen Welt! Wie mit ZaObergewalt erfaßt da» deutsche Lied die Herzen der Söhne und Töchter der Allmntter Germania, ob sein« herrlichen Weisen im Konzertsaale der vornehmen od.r in den Spinnstuben deutscher Bauernhöfe erklingen, ob aus der fröhlichen Kneipbud« der deutfcheu Studenten oder auf der einsam gelegenen dcntschen Farm in fremden Weltteilen. Unsagbar süß klingt r», al» Wiegenlied, mit dem die dentjche Mutter ihr Kind in den Schlas singt und wie Sturmgebran« dröhnt e» dem Feinde in die Ofop ou« den tvd«»»»tigeu Reihe» der in die Schlacht ziehÄiden deutschen Soldvten! Und wir wollen dafür dankbar sein! Da» Fest de« vierzigjährigen Jubiläum« unsere« Männergesa«,,vereine« soll auch unser Fest sein t Die Freunde und Sangetbrüder, die in diesen Festigen »cich Pettau kommen, den Pet-sauer Männergesangverei» zu ehren, sie werden den deutsche« Peitauern liebwerte Gäste sein, auf daß wen» sie wieder von hinnen ziehen in ihre Heimat, sie sage» könne»: Treue um Treue gaben die Denti'chen Pettan» ihrem Männerge-sangvereine! Un« aber ward al« seinen Freun-den und Bunde«brüd,rn dentlcher Sanglunst ein herzliche« Willkommen und dentsche Äastsreund schast geboten worden! Der Krieg. Die erste Landschlacht zwiict)en Russen nnd Japanern vom 29. April bi« 2. Mai endete mit einem t»i>Qfl«iiibirc »ach bem ebenfall« befestigtem Föiig.»va»g-tjchöng gerettet Daß ber Angriff Nicht leicht ivar. ist barau« ersichtlich, baß bie japanische» Ai'griffkoloniien ben kleine» Fluß Jho vor ber russischen Front, bi« au bie Brust im Wasser watend burchivate» mußte» und sofort zum Sturm ans bie Höhen von Aoichofa an setzten irnb bie mit zäher Tapfer-keit kämpfenbeu Russen erst nach zweiftiiubigem Ringen Man» an Mann über bie Höhe» warfen. Die Russen verfügte» über bie 3. Schütz*,ibimsio», 2 Regimenter ber K. Division- unb eine Kavallerie-brigade mit 4V Geschützen unb 18 Maschineuge-wehre», vou denen bie Japaner 28 Geschütze er-beutete». Vo» 30 gefaugenen Offizieren waren 20. von 300 Mann gefangen 100 verwundet, ei» voller Beweis be« Helbenmute». mit bem sich bie Russe» schlugen. Die Zahl ber Verwundete» u»b Toten auf russischer Seite wirb aus 760. bie ber Japaner aus 700 angeben, boch finb diese Ziffern unrichtig, ben» spätere Berichte stellen sie aus über 3000 unb 4000. wa« eher begreiflich ist, ben» in nnd vor ben erstürmten Schanzen läge» bie Toten haiiftnweise. — Die Tobe« Verachtung ber russischen Soldaten ist allbekannt u»b zeigte sich am Rückzüge erst recht. Sie stellte» sich be» verfolgenben Japanern immer wieder mit zäher Tapferkeit entgegen unb fügten be» Japaner» noch gegen 300 Mann Verluste bei unb 2 Batterie» ergäbe» sich erst, al» sie bie ganze Bespaiinulig unb Bedienung verloren hatten. Die gefangene» Offiziere sagten, baß sowohl ber General Kascktalin«ki al« bie Kommandanten be« 11. unb 12. Jnsanterie-Regimented nnd ber leichte» Artillerie unb eine Menge Obervsfi-ziere gelötet unb verwunbet seien. heute würbe er ihr wohl Win unb Biate» zahlen beim Straßenwirt branßen unb nach« her--. Da« war bie Schnlb an bem völlig ver-pantschten Effe» u»b — jetzt. — jetzt war« a„«! Da« verzieh' er ihr sicher nicht, baß sie ihm z» seinem Namenslag ein solche« Essen gekocht hatte. Richt eine» Bisse» halte er angerührt. U»b bie Fra» war sch»lb mit ihren z'wibern Reben. — Au« »var«. ganz au«. — Der Wagen fuhr in beu Hof; ber Bauer kam heim. Rasch öffnete sie bie Küchentüre. Aber ber Bauer war nicht am Wage», sonbern der Jungknecht allein unb wie sie sofort sah, nicht nüchtern. — .Kommt unser Herr »it? rief sie Ferbl zu. der ba« Pserb auSspanute. — „Der Herr? ber ist mit'n — klbler-wirt nach — auf, — ja wa« gehl« benn niich an. — mit der Eisenbahn sein« g'fahr»! Heut bi» — bin ich Herr!" — lachte ber Jungtnecht, da« Pserb in ben Stall zerrenb. I» biefem Augenblicke kam Sim au« ber Knechtstiib'u. fuchSteufelSwilb. ba« sah Kati unb verschwand hinter ber Küchentüre. — .Wa« zarrst denn '« Roß so umeinan» ber, du Lapp!" — schrie er in ben Pserdestall, — .und wie ber Braun nur aiisschaut! Ganz verschwitzt unb abg'hetzt! — Jungknecht, wann '» arme Bith ui» gleich abg'rieb» unb zudeckt unb orbentlich g'fultert wird, nachher wachsen wir zwei z'samm! Ich bin nit so gut wie ber LoiSl. (3*rtk»iinj Die Stärke beiber Gegner wirb auf 30.000 Russen gegen tbensoviele Japaner geschätzt unb bürste ziemlich richtig sei». Die Bewaffnung ber Japaner ist ber russischen überlege». bagegeu steht bie japanische Kavallerie der russischen nach. Jnbeffen hatten bie Japaner entschieden die schwerere Ausgabe in bieser Schlacht, da sie zum Angriff auf eine» an Zahl gleich starke» aus gut befestig-te» Höhen und mit zäher Av«baner kämpfenben Feinb erst bei, sehr breiten Ualu auf Brücken zu übersetze» halte», bie teilweise im Feuer-bereiche be« Gegner« lagen. Ganz eigentümlich berührt ber offizielle Be-richt be« Obtrstkommanbierenbeu General Kuro-patki». ber am 2. Mai telegraphirt, baß er in-folge uutcrbrocheiier telegraphischer Verbindung vo» bei» General Sassulitsch, ber die Schlacht leitete, keinen Bericht erhalten habe nnb nur nach Autjagn, von Augenzeugen, bie in der Nacht (Vom 1. ans be» 2. Mai) in Föng-wang-tscheng (wohin, bie Rnffen sich zurückzöge») emtiafen, berichtet, daß bie Japaner am 1. Mai mit über» legenen Streiikräften be» ruffischen linken Flüge umzingelten. Da bie Japaner schon am 27. April ihre Absicht zeigte», ben Aal» zu über-schreite» uud am 29. u»b 30. schon scharfe Ge-fechte am ruffische» (rechten) Ufer be« Flusse« stattfanben, so he,t Gkiieral Sasiulitsch bie Ja-paner unb ihre Führer al« „gelbe «ff,»" e»t. weber sehr unterschätzt unb nicht an» große Haupt-quartier telegraphiert, ober überhaupt keinen Felbtelegraphen gehabt, ober de» selbe wurde am Beginn be« Rückzüge« sehr voreilig zerstört. Da« von ben Ruffe» ziemlich fluchtartig verlassene unb angezünbkte A»t»»g ist mit Föng» loang-tscheng bnrch eine Staat«telegraphe»li»ie verbünde». War diese Linie unterbrochen? Die Sache scheint sehr saul. Schade »m die brave» Solbaten. bie v?rbl»te», ohne baß ba« Armee-kommanbo eine Ahnung hat. AuZi Stadt und Tand. Das Mai Avancement im k. ». k 4. Pionier-Balaillo». Einannt wiirbe» bie Herren: Haiiptmc»»» 2. Kl. Raiinund H a in b ö ck zum Hauptmann 1 Kl. im Bataillou; Oberleutnant Hubert P i n z e l. zugeteilt der 12. Jnft -Brigabe in Klageiisurt, zum Hauptman» 2. Kl. beim tiouier-Balaillon Nr. 6; Leutnant Wilhelm t i p e t i ü zum Oberleutnant im Bataillon. Transferiert würben die Herr«» ; Oberleutnant» Hermann Friebrich be« 4. Pionier-Bataillo»« zum Pionier-ZengS-Depot; Ottokar Albert vom Pionier-Zeug« Depot zum 4. Pionier-Ba-taillon ; Anbrea« Mayer vom Pionier-Ba-«aillo» Nr. 4 z»m Pionier-Bataillon Rr. 7. Gustav S ch m i b vom Pionier-Bataillon Rr. 7 zum Pionier-Bataillon Nr. 4. Beförderung in der k. k. Srieg» Marine. Da« Mariiie-BerorbnungSblatt publiziert niiter anberem auch bie Besörberung be« k. «. I. Marine-Komiffariat« Abjuiikteu 3. Kl. Jgnaz R o ß m a n n zum Mari»t.Komissoria»«.Abj»nkten 2. Kl. Der somit i« bie IX. Rangsklasse der Mariue.KomiffariatS-Beamten Beförderte ist der »och nicht 25 Jahre alte Sohn de« um die Schöpfung ber schöne» Anlagen im Stabtparke. im Bolk«garten und beim Deutsche» Mädchen-Heime hochverdiente» Gemeinderate« uub Ob-manne« be« Verschönerung« Vereine«, Herrn Jgnaz Roßmann, bem wir zu einem so Hoffnung«, vollen Sohne vom Herzen Glück wünschen. Vermählung. Am 4. Mai b. I fand in ber Karl«k>rche in Wien die Vermählung de« Herrn Bankbirektor-Stellvertreter« Alexander Hickl, Soh» der hiesige» HauSbesitzeriii Frau Anna H i ck l. mit Fräulein Mimi S ch l i m p . Tochter de« Re!ch«rat«-Abgeorb»eten, k. k. Hos-rate« Dr. Friebrich P l o i und Frau Marie P l o i - S ch l i m p. statt. Protestantischer Gottesdienst. Am Sonn, tag den Ib. Mai findet im Saale der Musikschule ein öffentlicher evangelischer Gottesdienst statt. Der Zutritt »st jedermann gestattet. ?ie Schüleraufführungen am 30. April und 3. Mai waren nicht bloß sür bie daran be-sonder» beteiligten Kreise, sonder» auch für weitere eine Art Ereigni«. be«» ci ist wohl ba« erstemal, daß die schöne Sage vom „Rattensänger vo» Hameln" von Kinder» selbst in fo poesieburchbufleter Art au« ber Dichtung in bie aiijchaulichste Wirklichkeit übertragen würbe. Sie hat auch tiefe unb nachhaltige Wirkung erzielt, biese Art ber Darstellung in lebenbige» unb in so natürlichen Bilber», baß bie schöne Sage von jetzt a» bei vielen uub nicht bloß bei Kindern, al« ein wirkliche« geschichtliche« Vorkommnis an-gesehen werbe» wirb, ebenso wie ei» lebhaft ge-träumt, r Traum nach bem E>wache» in »»zäh. ligen Fälleu sür bare selbsterlebte Wirklichkeit gilt, gegen welche bie kühle Vernunft nicht mehr auskommt. Das ist auch allerwege ber Fall bei ben poefievolle» bauschen Sagen unb e« gebührt Herrn Bürgerfchu lbirektor Josef Löbel uub seinen Mitarbeitern der lebhafteste Dank basür, baß er ba» schöne Werk geschaffen. Lebhafter Dank ihm für die mühevolle Arbeit, lebhafte Anerkennung und hohe« Lob den reizenben Dar-steller» für ben großen Fleiß, be^sie baran ge-wendet habe», eine» solche» nachhaltigen Erfolg zu er-ziele». Wollte man alle nennen, bie sich besouber« her-vorgetan, so müßte mau bie ganze Schar der jugendlichen Lieblinge de« Rattenfänger» »ament-lich ansühreu, den» jede tat ihr möglichste«, jede« ber prächtigen Bilber gelinge» zu lassen wir sie eben gelange». Den Rattenfänger sang der Herr Direktor selbst, die Soli« die Bürger-schüleriiine», Jda v. Mezler. Fanui Ä o w e b i t j ch und Stifi Frank, währenb Fll. v. Schmuck die Klavierbegleitung übernommen hatte. Frl. Ella Orn i g die Deklama-tion uub beide junge» Dameu entledigten sich ihrer schwere» Ausgabe» in vollenbeter Weise uub lieferten wahre Prachlleistliugen. Daß da« Theater, wo bie Aufführungen stattfanden, bei ber ersten Vorstellung bi« auf ba« letzte Plätzchen besetzt war uub ber Beifall ein stürmischer war, kann nicht wundern, aber auch am zweite» Abend war ba« gleiche ber Fall und ba« ist ber beste Beweis für bie Vor^tglichftit ber Aufführungen, bie bem schönen Zwecke, für welchen sie geplant waren, eine so namhafte Summe zuführte». Nicht unerwähnt soll sein, baß auch frembe Schulmänuer »ach Petlau käme» un, bie Darstellung", zu sehen unb sie iagfn uuverhohic«, ba^>ic u^iiuimcuibuuu um die Schüler-aufführung auch baheim zu arrangiere» und daß sich solche Musterlristungen wie sie gesihen. nicht leicht nachahme» lassen. Solche bebingnngS-lose Anerkennung von Fachmännern, welche bie uiitnbliche Mühe, welche ba« Einslnbiere» solcher Schülerauffühungen besser zu würdigen wisse» al« ber Laie, sind anch wertvoller als Laienlob. Pardmnstk Wir werden eilncht. bekannt-* n, daß bie nächste Mittwoch-Parkmnsik ent-fällt unb basür zu Ehren ber annxseiiben Fest-gäste am Donnerstag ben 12_b. M. ein Pro-menabe-Konzert um 4 Uhr nachmittag im Stabt-parke stattfinbet. Städtische Mabchenschnle in Petta». Da« Reiiiertrügni« der beiden Aufführungen be« Zaubennärchen«: .Beim Rattenfänger im Zauber berge" beträgt 414 K 38 h. Der Betrag wirb zur Anschaffung aon Lehrmittel», sowie zur Ergänzung ber Bibliothek ber Bürgerschule und der Fortbildungsschule verwenbet. Die Direktion fühlt sich verpflichtet, allen, bie zum Geling?« ber Aufführnnge» mitwirklen, hiemit öffentlich den herzlichste» Dank anSzusprechen; intbesonbere ber löbl. Stabtvertretung für bie une>'tgeltliche überlaffnng be« Theater«, Herr» M. W e g s ch a i d e r für bie liebeniwürdige Übernahme des Kartenvei kaufe«, Herr» I. M a tz u » für den uiientgeltlicht» Transport des Klaviere«, He«» A. Wagner für bie Mühewaltung bei ber Abenbkaffe. ber löbl. Feuerwehr, besouber« noch bem Frl. Stefi von Schmuck uub bem Fräulein Ella Or » ig für die künstlerisch« Unterstützung durch Über-nähme der Klavierbegleitung und die Deklamation. Koiqerte »er ftädt. pNftkkofritr. Am 1. Mai, der diesmal ein schvner Sonntag war. weckte un« um 5 Uhr früh die städt. Musikkapelle, die unter der Leitung ihre« tüchtigen und fleißigen Kapellmeister«. Herrn S k r i w a n e k. vom Domi-nikanerplatze au« die Stadt mit klingendem Spiele durchzog, wobei sie dem Herr» k. k. Bezirk?» richt« Dr. Franz Gla«, dem Herrn Propste Joses F l c ck. dem Herrn Bürgermeift-r Josef O r n i g ein Stündchen brachte, dann »ach Rann zog, um auch die Nachbar» zu rrsrrne». Bon Raun au» marschierte die Kapelle i» den schönen Musikpavillon, der die Musikprobe sehr gut be» stand. Dann brachte sie dem Mädcheuheime ein kurze« Ständchen und marschierte in« Villenviertel, wobei dem Herrn k. u. f. Major und Ba» toillonlkoni. Iuliu« Remet und dem Herrn Vrzirk«ha»plma»ne Anton Underrain vo» Maysing je ein Stüudche» gemacht wurde. Um 11 Uhr versammelte sich ein zahlreiche« Publi-fürn ou« ollen Kreisen Petlau« imStadtparke, wodie Streichmusik hübsch konzertierte und nachmittag« war wieder ei» Konzert im Bolk«gartr«. da« auch gut be» sucht war. Die Musik hielt sich stet« wacker und brachte niehrere Neuheiten, ». B. die „Edelweiß-Ouvertüre" von Gärnrr und auch bekanntere Stücke al«: „Potpourri" au« Maria v. Flntow, Arie all» „Falstaff" sür Flügelhor« ,e. Da« Mittwochkouzert um 6 Uhr abend« wurde durch den Wettergott. der mit Sturm, Regen nnd tagellbriicrn arbeitete, jahliug« untrrbrcxhen. ettau hört »un wieder eine volkstümliche Musik und die« ist nicht da« kleinste Verdienst unsere« umsichtigen, energijchen Herr» Bürger» meiste»« Joses O r » i g. - Lt. Spende» sur Gewerdelchülerprämiierung. Die verehrliche Genosse»schast der Tischler, Binder und Drechsler widmete 12 Kronen zur Prämi» ierung braver Schülrr ihrer Gewerbe, die verrbr» liche «Krnossenschast der Bücker und Müller wid» niete 8 Kronen zur Prämiirrung der Bäckerlehrlinge., «i» »etter Zechgen»sse. «or kurzem kam der „Winzrrsvhn Martin S ch e p e L" auSGradisch mit dem Joses d.x b u l au« Wurmberg in« Gasthau« Dasch und tat mit diesem sehr sreuud» schastlich. denn E r b u i hatte ein Sparkassebüchel bei sich. ?tochdem beide ein« getrunken hotten, wollte E r b u «vielleicht aus Anraten seine« Zech-Trnripftrit '6tT#~tTrWrr'„9l>nF*1 fwr «Mb Tropjeu kosten, obgleich er bereit« in heiterer Lonne war. Natürlich ging sei» „guter Freund" mit. Indessen daiierte e« nicht lauge und E rb uS kam aber in weniger heiterer Laune in« Gasthau« Dasch zurück und zwar aus der Suche nach seinem verschwuudeneu Sparkossabüchel; e« war ein inagerrr Trost, daß man ihm sagte, er hatte beim Weggehen da« Büchel in der Hand gehabt. — Nun machte er vernünstigknueise die Anzeige vom Verluste bei der Sparkafsa am 28. April. Am 30. April wurde da« Sparkafsabüchel vou dem Zechgenossrn de« ErbuS zur Behebung de« Sparpsenmg« von 342 K 13 b präsentiert, machie aber große Angen, al» er «ach einigem Warten vou de« herbeigerufene» Wachleute» Marino und Iakopiu festgemacht wurde. Seine Au»rede. daß er da« Bllchel „gesunden" habe, brachte ihm die gewünschte Freiheit nicht und so wollte er sich schleunigst auf die Socke» mache». Da« schlug auch sehl, wie sich weiter« auch h.rautstrlltr, daß er gar nicht der .Winzertsoh» Martin S ch e p e ö" sei. sondern ein ganz anderer, der sich „Siejan Raku«' schreibe. Ob rr wirk-lich so heißt, oder wuder ander» und wo er da» Sparkassebüchel ieint» Zechgenosfen Erbu» „gesunden" hat, darauf kann er sich in seiner Haslzrlle laugsaul besinnen. VertnD«»,eigen Am Mittwoch machte der Sohn de« Herrn Apotheker« Behrbalk die Au-zeige, daß er ein Kuvert mit dem Inhalte von 50 Kronen verloren habe. — Ferner wird von Fra« Grll» der Verlust einer runden Goldbroche mit rotem Steine angeztigt. — Endlich meldete die Taglöhnerin Gra»du«rk, daß sie ihr Geld-täschcheu mit dem Inhalte von 6 Kr. 70 Heller verloren habe. Knndmachnnz. Dir Dnrchsührnng der Erwerbsteuer Repartition sür da« Jahr 1904 der Vrranlag»»g«period« 1904/1905 hat folgende Zu» l>ezirh»»g«weise Abichlag«perzente ergeben: A. 1. Für die Sleurrgesellschast der l. Klasse de« HaiidelSkamuierbezirke« Graz—Leoben 1% Zuschlag; 2. Für die der N. Erwerbsteuerklafl« de« HandelSkammerbezirte» Graz—Leobeu 4'/, Zuschlag. B. 1. Für die Struergesrllschost der lll. Klasse Pettau Stadt 16'/, Abschlag und 2. für die der IV. Klasse Pettau-Stadt 17'/» Ab-schlag. C. 1. Für die Steuergesellschast der III. Erwerbsteuerklasie Pettan-Land ein Abschlag von TU »nd 2. für die der IV. Klasse Pettau-Land ein Abschlag von 14'/». Gleichzeitig wird hiemit die Mitteilung gemacht, daß die Erwerb-steuer-Register der voraiigesührteu Stenergesell-ichaste» beim Steuerreferatt der k. k. Bezirk«-Hauptmannschaft Pettau durch 14 Tmk und zwar in der Zeit vom 26 April bi« e'»schli>ßlich 9. Mai 1904 zur allgemeinen Einsicht der Er-werbsteiikrpflichtige» aufliegen. Fischftilterung. Da« P. T. Publikum, welche« die BolkSgarteu-Anlagen mit ihren Aindern besucht, wird gebeten, austatt Steine Brodabfälle zur Fütterung der Fische in de» Teich zu werfen. D.n kleinen Spendern dankt Im vorhinein der Ausschuß. Tod durch einen Radfahrer verschuldet. Am 25. April suhr der Besitzer«sohn Anton G o l l o b au« WittmanSdors mit dem Knechte Franz S a l o m o n zwischen 8 und 9 Uhr ab,nd« vo» Gab,ruck heim, al« ihnen auf der Straße ei» Radfahrer nachkam und so schars vorbeifuhr, daß die Pserde schenten und der Wm>e« samt Pserde» in den Cernca»bad) stürzte. Dabei wurde Gollob vom Waiien geschleudert und zog sich derart schwere Berl )ungeu am Kopfe zu. daß er am 3. Mai rer, I (. Hoslieseranten in Prag, geworden C» ist die» der beste Vrwei» für ihre erfolgreiche Verwendbarkeit zur verlüklicheu Vedntuiig aller Verwundungen und Verdatung vo» gefährlichen ttomplitationen, so dob unter der schmerz-tindcriiden »nd fühlenden Wirkung die Verwundungen bald zuheilen. Die Prager Hautsalbe ist auch in den hiesig»« Äpoiheken erhältlich. 6«hrt« ^aus/rau! W»c)i« V« viil Ärtiit /rjtr « «riMe«i VtascKn S« viel wasch- and Jjeiirnateri»! ib ertyirt« j VtMchen Si« schnttwcissc Väsch«; . VftMch« SieUnjt fjaltb»rk«itd«rVäschi; s 5o verwenden Sie! e vvvcS fr CQ & *r ; Schlchfs feste Kadselfe M auch dM beitc Rtinigungirnitt«! Mr Wo»-, Salden- u. (artige Wlnhc, Sfitzen, Qwdinen, Stkherctan u. dtrgl. OCORQ SCHICHT, AUSSIG. OtSm«« PabrtK Hvar Hrl auf don M CuropittcMn Festland«. ÜTVTlVVTä ^)U^LNleidender nehme die längst brw'ihrte« hustenstillenden «nd wohlschmeckende« tiaiser's Lru8t-Lnrnm«II«n. Bonbon» ^ A /\ not. begl. Zeugnisse bewei» S i J-l I Irn, wie bewährt und von sicherem Ersolg solche bei sttittrlttit. K«t«iTb u. Uer«DUi' N»»g sind. Dafür Angebotene« weiie zurück. Ma« hüte sich vor Tä«sch«»g. Nur echt mit Schutzmaikr „drri Tannen". Paket 20 u»d 40 Heller. Niederlagr bei: I>. molitor, Apotheker in Petta«. 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Svmptonie, wie: Xopfsobiaer/en, Aufstanee, Sedbrnnen, Blähungen, Übelkeit mit Erbrechen, die bei chroaleehea veralteten MagenleMea um so heftiger auftreten, verschwinden eft noch einigen Mal Trinken nnd deren unangenehm» Folgen, wie SakleamuM, stnylverftopsung »,„^«.„ea. Herzklopsaa, SahlaSntgkelt, sowie Vlutfta'.iungen in Leber, Milz und Plortad^ (Ulwerrhaldal-leldea) werden durch Kräulerwein oft rasch beseitigt, Äräutrrroein behebt Uaverdaullohkelt und entfernt durch einen leichten Stuhl untaagtiche Stoffe au« dem Magen und den Qkttirnien. Hageres, bleiches Aussehen, Slui-mangel, Entkriistung^^^^ nb «irif Mt giv KriaitriHia. DlitetiMket ntnei, DliKiiidm minti. Em Klavier ist sehr billig zu verkaufen. Anzufragen bei W. Blanke, Pettau. frraii«ftbn und verantwortlicher Schriftleiter: Zoief getaner. Druck: W. vlante, Pettau, T— Weil'age zur "JScttatter SScitvirtg Verlag von W Blanke >» Prilliu Die Versuchung. 7>«n»nr Mairet «»Ivrisiert» llberseAung van «ilh. Iltal. ] t «Äachdrurt txrtotiit.) gibt zuweilen ttameradschafte», Freundschaften, die einen dritten i» Erstannen sehen »nd verblüffen. Diese Tatsache fällt in der Gesellschaft bei Männern nnd Franen am: noch ausfälliger ist sie bei Kindern, wo jede notwendige Heuchelei, dir man Lebensart nennt, nicht existiert; wo die Naturen sich so zeigen, wie sie sind: wo die Faust-schlage »nd Wahrheiten, die man sich von Bank zu Bank sagt, die Stelle der zweideutigen Worte und der lügnerischen Phrasen vertreten. Die Frenndschaft. die Andree Manrire für feinen Schulkameraden Leon Deich« hegte, gehörte zu diese» seltsamen Frenndschaften, die sich auf absoluten Gegensätzen ausbauen. Leo» war der — recht faule — Lohn eines großen Pariser Verlegers. der es sich in seinem Leben sehr sauer hatte werde» lasse«, der es aber durch Intelligenz und Tüchtigkeit verstanden hatte, eines jener solide» n»d geachteten Häuser zn begründen, die selbst Revolntivne» z» überdauern scheinen. Andree war niemandes Sohn, (sin Kind des Zijfalls, war er von Bauersleuten erzogen worden, denen ein Notar alte drei Monate eine bestimmte Summe zugehe» ließ. Der-selbe Notar brockte daS Kind, als es siebe» Jahre alt war. in eine Schule in Pari« und sagte ihm. er müsse steiniger al« ein anderer arbeiten, denn die bei ihm deponierten Gelder müßten zu seiner Erziehung ansreichen; doch vo» feinem einundzwanzigsten Jahre a» würde er geuötigt fei», sich feinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen; er riet ihm deshalb, fleißig zn arbeiten. Was feine Eltern anbeträfe, so wären sie beide tot, und dir Summe, die sich in den Händen des Notar« befand, war ein sür für allemal gegeben. Wäre der Notar kein ehrlicher Manu gewesen, so hätte er das Geld in die Tasche stecken können, ohne da» jemand etwas davon erfuhr: zum Glück für den kleinen Andree war er ehrlich. Doch er tat nicht mehr als feine Psticht und hatte sich durch-aus nicht für verpflichtet gehalten, irgendwelche freund-schaftlichen Beziehungen mit dem verlassenen Kleinen z» unterhalten. Während der Serien, die er einsam in der Schule verbrachte, begann das Kind deii blauen Himmel zu hassen, die Vögel, dir doch frei sind, und seine Eltern, die nichts vou sich hören ließen. Man hatte ihn über die Bedentnng des Wortes „Findelkind" nicht lange im unklaren gelassen. und in den lange» Sommertagen dachte Andree mit mra^fürft «lexi» geballten Fäusten, mit Tränen in den Angen über die Ungerechtigkeit des Schicksals nach, das er durch- Man« aus nicht verdient und das doch so schwer auf ihm lastete. So begann er schon in einem Alter zn hasien. in dem der Hab schon an sich als Widersinn erscheint. Zum Glück war er ein guter Schüler. Eine» Tage« fand er zwischen den Blätter» eines Buches Vergessenheit für seine» Knin mer. und von diesem Tage an war er gerettet. Man hänielt einen Schüler nicht, der zu den Erste» der Klasse gehört: »nd wen» dieser g»te Schüler außerdem groß u»d stark ist. wen» er mehr Schläge austeilt als er empfängt, so weiß er sich stets Achtung zn ver-schaffen. Man gewöhnte sich schließlich daran, ihn nicht mit dem Spottnamen .Das Findelkind' zn belegen, sein Unglück war ihm wenigstens in diesem Pnnkte nützlich und machte aus Andree eine» behenden, geschickten und starken Jungen. Eine Schnle gleicht in gemisier Hinsicht den Urvölkern; die Aristokratie der Muskeln bildet hier die wahre Aristokratie. Eines Tages, als man der Gewohnheit gemäß einen „Neuen" quälte uud das kränkliche, schwächliche Kind stotterte und weinte, kam Andree zufällig dazu und zerstreute die jugendliche» Peiniger. Da« Kind versteckte sich hinter seinem Beschützer und wollte ihn nicht mehr verlassen. .Wie heißest du?" fragte ih» Andrer im Tone eine» absoluten Herrschers. .Leon Deich«. Papa hat mich durchaus hierher bringe» wollen, nnd Mama hat geweint; sie wird mich alle Donnerstag besuchen und mir Kuchen mitbringen. Aber ich will wieder nach Hause, ich werde sterben, wen» »>a» mich in diesem schrecklichen Kasten läßt, wo mau nicht satt z» esie» bekommt nnd Schläge erhält." .Versuche nur. die Schlüge wieder zurückzugeben. anstatt zn weinen. Kleiner. Wenn man dich zu stark schlägt, so rufe mich." Leon rief ihn sehr oft. nnd ohne recht zu wissen, warnm, schloß sich Andree an diese» kleinen Jungen an, dessen Hände weich und weiß waren und der viel jünger erschien als er — in Wirklichkeit waren sie gleichaltrig nnd saßen in derselben Klasse, aber an den beiden äußersten Enden dieser Klasse. Vielleicht kam es daher, daß man sich gern an das anschließt, was man beschützt: vielleicht halte es auch einen andere» Gyind Leon weinte nicht niehr; doch es war ihm auch -dicht gelnuge», sich viele Freunde zu verschaffe»; er suchte die Gesellschaft Audrees, bewunderte ihn naiv nnd er-zählte ihm alle seine kleinen Angelegenheiten. In diesem kind-lichen Geschwäv LeonS kam oft die Bezeichnung „Familie* vor. Leon war der einzige Sohn, aber er hatte mehrere Schwestern, die alle älter waren al» er. und wenn der Bater zankte, wetterte und erklärte, sein Sohn wäre ein Idiot und würde stets in feinem Lebe» nnr Dummheiten machen, fo wnrde er da-für wenigstens vo» feiner Mutter augebetet und von feine» Schwestern verhätschelt Der Buchhändler war sehr reich: man führte bei ihm einen großen Hansstand: er besaß Wagen und Pferde, ein Landhaus und ein Hotel in Paris. Dieser Lnxn« machte einen tiefen Eindruck auf de» arme» Verlassene«: seine Phantasie schweifte auf dies ihm frenide Gebiet hinüber, während er feinem Käme raden zuhörte. Einmal begleitete er Leon ins Sprrch immer; doch die Toilette der Madame Demi« nnd die lnstigen Angen des Fräulein Madeleine Den»»« brachten ihn derart in Verwirrung, daß er an einem Bonbon fast erstickt wäre. Er kehrte nicht mehr ins Sprechzimmer zurück. Trovdem wurde er, al« die Freuudschaft der bei-ftierflubrowitirti de» Knaben eine imnier innigere wurde, mehrere , tiHwn tfnttr >.«5' Jahre später eiugeladeu. die große» Ferien bei ihrem cVriWte Sohne zuzubringen. Andree war von diesem »ner- wartete» Glück wie geblendet Herr Deims. der die Frc»»dschast seines Sohnes für den armen Innge» nie ermntigt hatte, duldete dennoch, daß er eingeladen wnrde »»d hatte daz» seine Gründe. Leon war das Patenkind und der Erbe eines Onkels der Madame DenNS. eines exzentrischen Geizhalses, der einsam und allein auf dem Lande lebte. Herr DenhS verschmähte diese Erbschast, die sehr lange ans sich warten ließ, dnrchan« nicht: er verschmähte sie um so wenis,er. als Leon durchaus kein glä»ze»der Schüler war »»d jedenfalls nur ein fehr mittelmäßiger Geschäftsmann sein würde, Nnr die tüchtigen Leute rönnen ans Erbschasten verzichten, und Leon wurde sicherlich nie ein tüchtiger Mann. Doch der Onkel schien seinen Steffen vergessen zn haben: er machte ihm keine Geschenke mehr, »nd es war immerhin möglich, daß er sein Vermögen einer frommen Stiftung hinter-ließ. Der Buchhändler manövrierte geschickt »nd ließ seinen Sohn von dem Lnkel rillladen. Doch Leon, der eine» ticicn Abscheu vor dem verfallenen Landhause, dem öden Part und dem Garten hatte, in dem keine Blumen meh> wuchsen. lehnte rundweg ab: endlich einigte man sich. Leon wollte hingehen, wenn sein Frennd Andree ihn begleitete. Der alte Geizhals, der uichl ohne UmstSudezn machen — eingewilligt hatte, seinen Eiben zn empfangen, sagte »ch. das> er sich selbst wrniger langweilen würde, wen» Leon einen Begleiter mitbrächte, er forderte daher den Freund seines kleine» Reffen ans. diesen zu begleiten, unter der Bedingung, das, der Be-such der beiden Jungen nicht länger als vierzehn Tage dauern solle. Es war das erstemal. seit er in die Schule ge---——- komme» war. daß Andree sich frei und »»gebunden mitten auf den, Lande be> »and. Er empfand eine Art Rausch, stand uiit der sonne auf. durch-streifte die Felder, stieg zu Pferde und verlor sich mit Behage» iu de» Wälder». «ei» Beispiel riß Leo» mit fort, der sich zu seiner eigenen Verwunderung auf dem Lande nicht im gering-sten langweilte. Dem Onkel Herr» Dueros ge-fiel Andree ausnehmend, er gewann ihn lieb, be-f derS, als er hei dem igen eine wahre Lei- !>aft fiir die Bilcher ivcrfte. Die Bibliothek l Schloff war be> , ..)Mt. ungeheure Regale zogen sich um den wei-ten Saal, und unter den staubigen Büchern wa-ren viele seltene nnd schöne Ausgaben. Er gestattete Audree, alles zu lese«, was ihm gefiel, doch unter der Be-dingung, ihm vorher den Band zu zeigen, den er sich ausgesucht, ihn gut zu behandeln und gerade an den Ort zurttckzustel-len, vo» wo er ihn ge-nommen hatte. .Weiittd» mein Groß« »esse wärst an Stelle die-seS kleinen Herrn, der Handschuhe anzieht nnd in seiner Klane stets der Letzte ist, so hätte ich dich mit Vergnügen zu meinen, Erben eingesevt; meine lieben Biicher wären wenigstens in gute Hände gekommen." Alles in allem machte es dem Alten ein gewiffes Vergnügen, die Knaben an seinem Tische znsehe», und aus de» vierzehn Tagen wurde ei» Monat. Nie hatte sich Audree ein solches Glück ge-träumt; so viel gute Biicher wie er nnr wollte zn seiner Verfügung, Freiheit nnd schöne Milch nach seinem Belieben! Im Hanse des Feldhüter« fühlte er sich noch glücklicher als im Schlosse. Die Frau, eine brave, dicke Person, die mehrere Kinder besag, erinnerte ihn an seine Amme, die er seit seiner Kindheit nicht wiedergesehen und in Ermangelung eines Befferen geliebt hatte. Es machte ihm Spaß, die Kinder lesen zn lehren, und als Belohnung gab man ihm große Teller noch warmer Milch uud Brot, das eben ans dem Ofen kam. An größeren Luxus als diesen wagte er gar nicht zn denken. Doch dieses höchste Glück hatte keine Wiederholung. Herr Deims, dem sein Sohn alle kleinen Ereignisse ihres Aufenthaltes Der Zchmetterli«g. Von I 'UliutoiHouMr imh «erlag von 74 4—•- erzahlt hatte, war eifersüchtig ans die Zuneigung, die Herr Dnervs dem jungen Fremden bezeugt hatte. Leon winde kurze Zeit daran,' als Pensionär an» der Schule genommen, nnd die beiden Freunde iahen sich nun natürlich viel weniger. Andree dachte an diese herrlichen Ferien mit rührender Dankbarkeit, doch um sv schiner, lichcr berührte ihn dir Einsamkeit der folgenden Ferien, nnd mein als je betrachtete er das Glück der andern mit Hakt »nd Neid Er hatte wenig Freunde, außer Leon Denlis. der ihm stets Da»t wunte. daß er ilm mit Geduld »nd Unterstützung vv» Klaffe zil Klaffe bis zum Abiturium »achgeschleppt hatte. O ■ Nach dem Abgang von der Schule trennte dac Leben notgedrungen die beiden jungen Leute. Leo» sollte unter der Obhm seines Vaters arbeiten: in Wahrheit tat er »ich, viel. Dagegen verwcu dete er eine grobe Sorg fält ans seinen kleine» Schiiiirrbart, bildete die Freude seines Schneider* und erklärte, er würde, wen» er erst heiratsfähig wäre, mir eine Milliv» nehmen, wen» er «icht überhaupt mehrere Mil-lionen bekomme» könnte! Das hinderte nicht, das; er unter dieser wenig siunpalhischenAnsenseitc ein bißche» Herz verbarg »nd da» unter den we-»igen wahre» Gefühlen, die in seinem ziemlich engeii Herzen Plav hat-! ten, seine Frenndschaft zu Andree Manrice das wahrste und tiefste war. Er war es stets, der den jungen Wilden aufsuchte, wie er ihn nannte. Doch dasLebe» trennte sie immer wieder. Leon stürzte sich in die Welt, i» der ma« sich amüsiert: Andree arbeitete viel, »m recht schlecht zu lebe», »nd der Vergleich zwi-scheu diesen beiden E;i-sten.en war nicht dazu angetan, nni de» Fleißi-gen heiter zn stimmen. Wen» er zufällig einige Stunden bei seinem alten Schulkameraden z«ge vrächt hatte, so erschien ihm sein Stiibchen im sechsten Stock um so schrecklicher »»d kälter. Eines Tages, da er i» Begleitung Leons die Treppe hinunterstieg, be-merkten die jungen Leute eine Person, diemitleich-tem. elastischem Schritte die Treppe hinausging. Andree sah durch den Schleier, daß diese Person augenscheinlicheinjitngrs Mädchen war und daß ihre schwarzen Kleider eine seine und elegante Taille nicht zn verdecken vermochten. Leon grüßte mit einer Mi-schling von Zurückhält»»« »nd Vertraulichkeit, die die Aufmerksamkeit seines Freundes erregte: er bemerkte gleichfalls die kühle Re> serve der llnbekannte». die ans diesen Gruß kaum antwortete. .Wer ist die junge Dame?" .Das." erwiderte Leon, nachlässig mit der Zunge schnalzend, „ist die Gouvernante meiner Nichten, Fräulein Lacroix." .Die Tochter des im vorige» Jahre verstorbene» Malers?" .Ganz recht. Er hat vier Töchter nnd kein Geld hinterlassen. Er verdiente viel und gab ebensoviel ans; ich liabe mehr als ein- hro Trust. «Mit Srdich«., itr Hanlfta»«! in M»»ck>«i>. + 75 i- Z i +i 53 - 1 - 9 5" «5 II ll 1 5 £ S U |i 5Z «s -s al I = mal mit Fräulein Lacroir getanzt, die damals rbrino elegant wir meine Schwester war. das kannst t>» mir glaube». Taun — bnni», nichts melir. In einer Woche war alles fort. Er hinterlieg seinen Leuten keinen So» oder wenigstcnS nicht viel mehr. Die Auktion seiner Werke brachte nicht viel, wie du wohl weiset, nnd dir »Nissen sich darauf ge-sagt mache», sitzen zn „leide» »nd sich ihren .'cbensnnterhalt selbst i, verdienen. Die Äl-ste gibt Unterricht »d bemnttert dir Inneren, denn die Mama >« schon la»ge tot. ia» ist nicht besonder» heiter!" .Und nm da» alle» «och trauriger zu ge» ,-alten, machst du die-i.tii arme» Mädchen den Hos, ohne auch nur im geringsten dara» ;» denke», sie z» hei -rate».' heirate»? — Da» ist gelungen! Pah. mein Lieber, bei fol-chen Dingen geht » wie auf der Jagd; da» Wild, da» rechtzeitig entwischt, wird nicht erlegt." .Der Vergleich ist richtig, denn die Be pingnngen sind unge> fahr dieselben." .Ach. dn willst mir Voch hoffentlich nicht Moral predigen?" Andre? lieb die Di»> knssion fallen, doch sie tam ihm mehr als ein-mal in den Sinn. Die Armen haben auf dieser Welt wirklich nn-recht; wenn das für die Männer gilt, wie iehr erst dann fiir die Franc»? Selbst in seiner Eigenschaft als Man». drr sich für de» ttampf um» Dasein wohl vor-bereitet hatte, war Andree in Berlegen-heit. wie er sich seinen Lebensunterhalt ver-diene» sollte. Er hatte sich an der Normal-schule vorgestellt und war al» erster — zu-riickgewiesen worden. Er besä» keine Mittel. keineFrennde. DerNo-tar, der bi» jetzt die Pension sür ihn ge-zahlt, hatte ihm eine kleine Summe über-gebe», die, wie er sagte, von dem vor mehr als zwanzig Jahren bei ihm deponierten Gelde übrig geblieben war. Er war kurz darauf gestorben, und mit ihm Indessen war mit der ;{cit eine gewisse Rnhe in ihin ein-gekehrt; er la» »och immer viel, nnd wen» er eine schone Stelle, einige schöne Verse sand, so schwand seine Misanthropie »nd seine Traurigkeit wie mit einem Zaxberschlage. Er sagte sich, er wäre ßcluivc», um j» lieben, nicht aber, um zu Haffen, und da» Schick- a ^ 11 fei H I 5 verschwand jede Hoffnung, da» Gcheimni» zn entdecken, da» er so gnt gehütet hatte. Übrigens wünschte Audree gar »icht, die Eltern wiederzusehen, die jede Zuneigung, jede» Jntereffe durch eine be-stimmte Anzahl von Vankbillett» erseht hatte». Er hasste diese Unbekannte», die ihm daS Unrecht angetan, ihn allein in die Welt hinansznstoben. Den» Andrer hatte von seiner traurigen Kindheit her einen Bodensatz von Haft nnd Enivörnng zurückbehalten. sal, da» grausam gewesen. könnte endlich müde werden, ihn zn verfolge». Da»» bega»» er zu träumen; er blickte hinan» an» seinem traurige» Dachstübchen aus den Himmel: er war jung, nnd da» Leben, das sich vor ihm entfaltete, rief ihn mit lockender Stimme zn sich. Andree hatte »icht oh»e Mühe einige Pitchhandliingsarbeiten erhalten, die recht schlecht bezahlt wurde«!. Ein grobe» Hau», ein + 76 iUuifiureiit des Hause» Tenhs, vertraute ihn, Uorrekturen an und lieft il>» einige griechische und lateinische ltbersetzniige» mache». Leo» hatte vers»cht, ih« bei sei»em Pater anznbringe», doch um sonst: Herr Teiius hente diesen, guugen gegenüber. der in alle» »lasse«, in denen sein Sohn saft, sänitliche Preise gewann, eine Art unruhiger Eifersucht, die dadurch uoch vermehrt wurde, daft er dem Ottkel Ducros angenehm a»sgesallen war. Herr DeiiyK war kein zärtlicher Pater, de»» er harte jähre-lang tansend Demütigungen wegen dieses feiner so wenig iviir-digen Sohnes erlitten, und darum lieb er es auch an Sarkasnien und wütende» Ausfällen nicht fehle»? trotzdem verabscheute er Lroiis Freunde vo« Herze», die ih» überflügelten, ihn verdräng-ten, was übrigens sehr leicht war. Doch von alle« Kamerade» ver-absche»te er Andree Maurice am »leiste», der «icht zu schnieichelu verstaub, »m sich seiner Armut und seiner Erfolge al« Schüler verzeihen zn lasse». AI* Leo» ihn bat. seine« freund in seinem Geschäft anzustellen, sagte er in kiihlem Tone: .Ein Mensch, der dich znm Freunde hat, kann nichts Besonderes leisten," Andree litt »nter dieser Aiiti-vathie. die er sich nicht erkläre» konnte, «nd wenn er zilsällig niit einem Mitgliede der Familie Denhs znsammen kam, so zeigte er sich so abstoftend, so stolz nnd kalt, daft die gegenseitige Abuei-g»ng inir noch stärker wurde. Auch Leon fand, daft sich sein Freund nicht sehr liebenswürdig gegen die Seine« zeigte. Mit der Zeit verkehrte» die ttamerade« sehr wenig miteknan-der. uild Andrer sagte sich nun: .Er ist z« reich, nnd sei« Reicht»»« heleidigt meine Armut!" Leon dagegen dachte: .Er wird misantrophisch? schlieftlich kann man überhailpt nicht mehr-mit ihm verkehren." (gorts«»»»« folgt., Bericht eine» (Vcutarnicfl. .Ich forderte den Betreffenden aus. mir zu folgen, worauf mir derselbe erwiderte: „Steigen Sie mir den Buckel naui * Nachdem die» geschehen, schritt ich sosort zur Verhaftung/' verbessert. Sin Vater besucht seine» Sohn, einen Studenten, in der Ätadl. Die beiden sitzen abend* in einem (»arienlokale. — Vater: „tu wirst ja hier in ausfallend freundlicher Weise vo» so vielen Leute» gegrüßt. die anscheinend dem Handwerkerstands r-r-p-v I Wirfst«ritt, (untuu'tietidii. betau btrnde Srscheinunq): „Wie alt lind Sie?" .'feuge<)ung»eie>I, ziiger»d>! „Reun» nnddreißia Satire." :N i ter die volle Wahrheit zu sage» habeit!- angehören Sag' mal — die wart»» wohl aus ihr «eld?" Alfred „Aus deine», lieber Papa." Berschnappt. Herr sam aus die Welt kommen müsse»!" Her Schmetterling. chinetterling, zierliche» Ding, i fliegest mit leichtem Sinn Über die Wiese dahin. Spielest ans sonniger Au, Schlürfest den verienden la». flatternd von Blüi' z» Blüi'. Schmetterling zart, Warte nur, wart', Bald habe ich dich erhäscht. Mägdelein halte ein, Nimm mir die Freiheit nicht, «ttnn' mir da» Sonnenlicht! Ach, nur so kurze Zeit Währt meine» Leben« ftreud, Laß mich im Sonnenschein Hin Weilchen glücklich sein! Mägdlein bleibt iiunend steh i>! „Rein, dir soll nicht» gescheit» Spiel nur im Sonnenlicht — Ich sang dich sicher nicht!' ut. «niier. rmrinnütiiafo ^ Dumpfige.Weller. steiler, in denen alle» dumpsig wird, wo sich an den Wenden Schimmelpilze ansetzen, könne» in der Weise de»insiziert werden, daß man die mit harten Bese» oder Bürsten gereinigten Wände mit doppelt schwes-iigsaurem Nalk, de» ma» Mittel» eine.' darten Pinsel» aufträgt, so lange an-streicht, bi» dieselben hinreichend vo» der Flüssigkeit durchzogen sind. Topfen Efeu zu ziehen, pstau ze man die Stöcke in Moo», da» mit et-wa» Wald- oder Lauberde vermisch! wird. Wen» sich da» Moo» seht, mufi frische» ausgelegt weiden. Im Zimmer müssen die Blätter entweder durch Vegießen »der Abwischen mit einem feuchten Schwämme von Staub rein gehalten werden. Wenn der Ofen gedeihen soll, darf man da, «egleßen nicht vernachlässigen, besonder» braucht er im Sommer viel Wasser. Die «pipmaiio gehört »eben dem Igel und dem Maulwurs zu unsere» nützlichsten Zieren im «arten. Sie vertilgt eine große Menge schädlicher Insekte» und sollte darum möglichst geschont werden. Katzen und Hunde sangen diese Mau» wohl, lassen sie aber wegen ihre« eigenibmiichen Weniche» liegen, wa» wohl auch die Ursache war, sie sür giftig zu erklären. Frische Vier sinken im Wasser sosort unter: diejenigen, welche oben schwimmen, sind weder frisch, noch zur Ausbewahruug zu verwenden Vleibt ein Si in der warmen Hand kalt, so ist e» nicht srisch und daher gleich zu verwenden. An» Feuer gehalten, geben frische liier Feuchtigkeit von sich. Zilbeulogogriph. iHrn müfl' ich fein deinem Hau». Win» mir «icht der Drang vorn»». Siel!« mit die Scheu voran, Meidet stet» mich jedermann: Hin ich mit dem S«euch Benommen. Hast du eine Stadt bekomm«». Treppeuralsel. Anagramm. wen» d«r Lenz in» Lanb gekommen, Pranaei e« im duft'gen »leid; Hast du ihm den ttops genommen. t»n> »nd tltn a 1 if. Bilderrätsel. A A j K k K 1J > N r li S r j Ll r j Die Weltausstellung i» 3t. L»«t». Vorstehend geben wir eine Gesamtansicht de» Au»stellu»g«platze? der Weltau»stell»ng in St. Loui». Da» lerrain, i« Westen der Stadt, idyllisch im ForestPark lStadtvark» gelegen, ist viermal so groß al» dasjenige der Pariser und zweimal so groß al» da» der Ehieagoer Au»stellu»g. Öinen »»«gedehnten Zkompler. auch reich an Nalurschön heilen, »nd nicht wie in Pari» getrennt durch ganze Stadtviertel, wird die Au», stellung».,Wiese' mit ihren wunderbaren Bauten und Knnsthallen. den Palästen aller Zonen und Völker, bilden. Wie llbieago im Jahre >8»!I wird auri, St. Loui» sür Bequemlichkeit und billige Quartiere Sorge tragen. Die Vevölkeruug von St. Lvui» zählt gegenwärtig J>"6,0(H) Seelen, darunter . Auslösn»« folgt in nöchstcr «uinmer. Anflisnngen auo voriger Nummer: te« Dnanramm«: »Ilaen, Raget. Te» Worträtsel»: <*cnt. Stein. Bernstein. » m im m m — » tilli IM r rt] IL Ho i ütliulteii. • -• . - Verantwortlich« «edaktton von Srn? Pfeiffer, getnittt und herau»g«,eb«n ben •tiiatr » «teisler in Stuttgart.