Nummer 52. Pttttt«, >m 29. December 1901. XII. Iahrqanq. PettauerZeitlillg. Erscheint jeden Lonnrag. Prei» für Pettau mit Zustellung in! Haut: Monatlich 80 k. vierteljährig SSO, halbjährig K 4.80, ganzjährig K 9.—, mit Postverlendung im Inland«Monatlich 86 vietteljährig K 2.60, halbjährig K 6.—, ganzjährig K 9.60. — Einzelne Rummern 20 h. Handschriften werden nicht zurückgestellt, WitTslnbigungeit billigst berechnet. — Beiträge sind erwünscht und wolle» längsten« bi« Freitag jeder Woche eingesandt . €\n Rückblick. Unter bm Zeugen de« Drang, und Sturm-jähre« 1848. die heute noch mit frischem Geiste den Gang der Weltgeschichte verfolge» können, ist wohl HonS «üblich der bedeutendste. Im da-maligen österreichischen Reichstage zu den Füh-rer» der äußersten Linken gehörend, trat er zuerst für die Grundentlostung und Aushebung des U«terthänigkeitSverl)ältnisscS de» Bauernstandes, dem er selbst entstamme, ei». Nach der Auflösung de» Kremsirer Reichstages flüchtete Südlich und ließ sich nach langen Irrfahrten endlich >» Hvboken bei New-Uork nieder, wo er seitdem segensreich als Arzt wirkt. Wenn auch ganz Amerikaner geworden, hingt der gefeierte Achtundvier-ziger immer noch an seiner Heimat und widmet den politischen Vorgängen >» Oesterreich eine Ausmerksamkeit, von welcher zeitweilige Aussätze in verschiedene» Tagetblätteru sprechen. Aber der einst so scharfe Blick dieses BolktmonneS hat sich getrübt, er sieht die Dinge nur durch die Brille der jüdisch-liberalen Presse und versteht die heu-tigen Strömungen in Oesterreich nicht mehr. Darum eutbehren die Mahnrufe, welche er aus der neuen Welt herübersendet. de» wirklichen Werthes, und wir könne« sie nicht als die reife« Lehren eines FührmS des deutschen Bol-keS beherzigen, sonder» nur at« die Meinung eine« abgeklärten, von Idealen noch immer durchglüh-ten Greise« ehren. Die Welt ist eben gaiiz anders geworden, ol« sie sich im Kopfe Hau« Südlich'« malt. DaS Jahr l848 mit seinen großen Män-nein und großen Schotten liegt heute weit hin-ter UNS. Der gewaltigen Befreiung der Völker aus de» Bonden des MittelalterS folgte der noch W Schwammsuppen. Beim Gallenloiperl fahren d' Leut umanand wie d' Mäu« in der Fallen. Die Lena siadt an Hollerthee. D' Anamirl wärmt gro^nächtige Bauschen auf. D' LieSl rennt um a Buttl Schnaps in'« Bodenstübl uud die dicke Bäurin sempert in der Kuchl um wia a Fleischbrema aus der Fensterscheiben. Ja — wa« is 'S denn, woS Hat'S denn? Der Bau-r, der Hallenloiperl i« krank. Z' Mittag nach der Schwammfnpven i« 'n würfli wurden und hiazt liegt 'r in Bett und a'fpüvt a Zwicken und Kratzen, als hätt 'r a Reibeisen g'schluckt. ^kreutzbirnbam l" pfnürrt „die verdangelte Schwammsuppe»! vergeben habe» s' ulich — uud von alle Gift, han ich m' sagen lasten, ist da« Schwammgift da« allergiftigste. Auweh, auweh, auweh — kimmt der Bader noch nit zwegen?" .3« schon da!' schreit der Knhbva bei der Thür eina. Draußt bellt a Hund und tfcheppert a Wagl, ast steigt der Bader oh uud zeppelt eini in d' Stnb'n. .Wo ist der Patient?" fragt 'r und späht durch die Glasaugen aufi in die himmelhohe Bettstatt. Da gewahrt er a schne.bluachlivciße Zipfelhauben und drunter brinnzündroth'« G'sicht mit an EselStrum Rasen und a kloanbudawinzig« Augerl — hat netto bei oan«, der Gallenloiperl, '« ander i« eahm beim Rafe« einmal in Balur gangan. immer nicht beendete Kampf der Rationen um ihre nationale Freiheit. Wen» irgend etwa«, so erwidert ein Deutschöstmeicher in einem offenen Briefe auf einen «ppel KudlichS an alle freiheitlichen Naturen in Oesterreich, beweisende Kraft hat. dass die Borherrschast der sreiHeitS-und fortschrittsfeindlichen Elemente im Jahre 1848 endgiltig gebrochen worden ist. dann sind eS zwei Momente unserer Zeitgeschichte: E« wäre zu beiden nicht gekommen, wen» die bürgerliche Frei-heit nicht doch zur Thatsache geworden wäre; aber diese Freiheit ist gleich jenen, welche sie erkämpft» halsen, wie Südlich alt geworden und ihr eigeuer Baier erkennt sie nicht mehr. Doch sie lebt und dass sie »och lebt, würde derjenige mit Schrecken erfahren, welcher vermesse» qe-nug wäre, sie begraben 'zu wollen. Die 1848er Revolution wäre ein Kinderspiel gegen jene Bewegung, welche anSbräche, wollte man e» im Ernste versuchen, die Mensche» ge-waltsam ihrer heute erreichte» Mensche» rechte zu berauben. Die Welt, wie st« die wackeren 48er träumten, ist freilich nicht Wirklichkeit geworden, aber der Baum der Bölkerfreiheit hat doch tiefe Wurzeln qeschlagen und wenn der Baum auch manche schlechte Früchte in seinen Zweigen trägt, er ist in seinem Holze doch gesund und wird noch viel, Stürme überdaurru. während die alte feudal-klerikale Trauerweide trotz aller Künste, die zu ihrer Erhaltung angewendet werden, immer morscher und morscher wird. ?ie Freiheit besteht noch, aber die sie erstritten, liegen heute in Ketten derer, für die sie qerungeu haben. Wir Deutsche haben nur unS selber anzuklagen. Die snderen waren eben gefcheidter als wir. Wir werden eben die Menschen nicht anders .Wa« i» 'S. wo seits'n Bauern?" .Da", schreit derselbig und tuscht mit der Faust auf'n Bauch. .Bogebe» haben s' mich mit a Schwamm-suppen. so an vamorideiten G'/roßt!" „Wa nit auS! Wieviel hab'S den» gefsen?" „Ach wohl, alle habe» s' oaiie gefsen. ober dö hoben s' dalitten. glei' mir hat« e» nit gloobt " „Hau narrisch", lacht der alte Bader .aft ist d' Schwammsuppe» nix schnld. Gebt'« nur oha'« hoafse Bögeleise» vom Magen!" Wa« wa' nachher schuld?" dristelt der Gallen-loiperl und hebt sich aus'n Ellbogen. „Meh hat nie die Knödelsuppen nix thon um a neune?" .A Knödelsuppen Habt'S gefsen? Knödl a drein?" Da wuzelt just die Bäurin von der Kuchl eina und stellt sich zan Bettsüaffe» hin. .Wo« denn?" fippert s', .freili san Knödl drin gwen. aber dö haben eahm nix than — da müaßt i bitten — mein« Knödelsuppen i« wada guot. — Eppa da Wein —" .Nix. gar ntz", bedeut der Bauer, .der schon gar nit. gewis« nit! Hat m'r ja '« Rip-plate a guat than um a zehni." Ripplat« habt» a gefsen?" .Ja a Ripplat» mit Erdboh» und an Most dazua", daeifert sich die Gollenloiplin. .Bon dem i» '« nit". wachelt der Mann, „i bin ja bei ganz an guaten Appatit g'wen, machen. E» ist eine Utopie, zu glauben, alle Menschen unter ein Ideal dcS absolut Guten bringen zu können. Der Slave ist ander» geartet wie der Germane, der Jude ander« wie der Christ. Jeder hat fei» eigen Evangelium der Wohlfahrt und frägt wenig darnach, ob bei dessen Erfüllung der ihn wenig interessieren)? Nachbar zugrnnde geht. Solche Heil«lehren mö,>en ja „einem" Bolk znm Segen gereichen. Wo ihrer aber mehrere der- glben Wohlthat theilhaftig werden sollen und die uftheilung nicht strenge grregelt ist. werden die Rücksichtsloseste», die Schlechtesten am meisten davontragen. So gieng eS auch in unserem Falle. Für gewisse Leute hat nur eine Freiheit Wert, die, ihre Mitmenschen au»zubeuten and zu knechte». Bou dieser Freiheit wurde am meisten Gebrauch gemacht besonder« gegen die Schöpser derselben, die Deutscheu. Wie sie un» zugerichtet hoben, zeigt ja die Gegenioart. Unsere Feinde stolzieren herum in den erbeuteten Purpnrmäntel» über-wüthiger Herrschaft, wir wandeln heute im Bettel-kleide politischer Roth einher. DaS sind »»serer goldc»e» Freiheit traurige Früchte. Wir habe» gepflanzt, die andere» haben gepflückt. Wer hat den» diesen Bann, so schlecht gehütet, wie gerade die, welche heute Pessimismus predige», während junge kräftige Hände deu Baum von seinen Aflergebilden zu befreie» sich anfHicken? Ob diese Arbeit so leicht uud so ungefährlich fei» wird, ist uoch die Frage. Jedenfalls wird daS Deutschtbum Österreichs nicht mit dem Recepte zu retten sein, welche« seine Wirkung so grüudlich versagt hat, dem Recepte .Der Toleranz gegen Todfeinde." Der Patient kann nur noch durch eiu« Radikal-operation gerettet werde». Hier thut ein natio- wie ich '« Rahmkoch kriagt han um a elfi." Der Bader macht Augen wia zivei Wagen-radeln. Auf a Most hobt'S a Rahmkoch gefsen! und a Häfen Milil" schreit der Bader uud potscht init all zwoa Händ auf sei» Magen. „Ro und nachher", erzählt der Kranke stad weiter, .nachher a Trüml G'selchte» mit Speck-knödel und Kraut und a Maß Bier »m a zwölfi und ganz z'letzt a Schwammajuppen, sist nix. Und alles hat's m'r gloabt, just bei da Schwanima-suppen hat'S mi draht, da ist m'r blitzsternhagel elendi 'worden. „Mir ah und daS gleich vom Zuhören", heschatzt d«b alt' Bader. larie 1, Iohan» Kasper 1. Marie Högeiiwarth 1, Lutteuberger 2, Lippitfch 2. LeSkoschegg 1. LeSkofchegg 1, Roma» Löcker 2, Hon» Molltor 5, Dr. v. Mezler 2, Murschetz 2, Jakob Matzun 10. Martschitsch 60 h. Muchitsch 2, Makesch 2, Heinrich Maurttter 1. Johann Maister 2. Josef Ornig 20, Franz Öfter berger 2. Avolf Pichler 2. Han» Pirchegger 2, Johann Preindl 2. Leopold Petek 1, Josef Pauluzo 1, Dr. Franz Pichler 1, Antonie Petowar 2, Amalie Pirich 4, Rosa PoSkoschill 1, Josef Pirich 1, Franz Potoünik 2, §erdinand Pischinger 2, Wilhelm Praniberger 4, ohann PeterSiS 40 h, Marie Pracher 1, Jo-ha»»a Reisp 1, Dr. Antvn Rack 2, Dr. Roiz 4. Simon Reünik 3, Emil v. Rajakoviü 2,Adalbert Rutiöka 2. Jgnaz Roßman 1. Remitz 1, Franz Raschl 1, Han» Riegelbauer 1, Rodoschegg 1, Dr. Sadnik 1, Joikf Skubitz 1. Ferdinand Svet Alfon» 5, Adolf Sellinfchegg 2, Erben Seidl 1, Aloi» Saria 1, Eduard Sellinger 1, Jgnaz Spritzey 1, Josef Sorko l, Dr. Schöbiuger 2, Earl Scheibl 1, Wilhelm 9 Ant. Schauer 80 h, Alex. Schröfl 2, Leopold Scharner 1, tin» Scholger 1, Marie Straschill 1, Max troschill 1, Heinrich Story 2, Han« Stromoyer 2. Dr. Belo Stuhec 1, Tesimayer 1, Dr. Torggler 1, Rudolf Tschech 1. Dr. Ernst Treitl 1. Betti Tamin l. Jakob Trdina 2, Franz Bogl 2, Emil Bouk 2. Heiurich Winkler 2. Franzi«ka Wibmer 3. Rudolf Wibmer 3. Rufine Wratschko 40 h, Josef Wreßnig 2. Johann Winkler 1. Dr. Josef Zack 1. Ludwig Zwanziger 2. Franz Zinnecker 2, Neuman» 2, Oberst Frisch 2, Falte 4, Hochw. Podwi»»ky 3, Hochw. Moraioetz 5. Hochw. Horvath 5. R. N. 2. Matzl 1, Hilitze 4. Weiter» wurden Kleiderstoffe gespendet, welche in der früheren Nummer verlantbart wurden. De» P. T. Spendern wiid hiemit wärmster Dank gesagt. l°li»i>s - «nlhrbi»g,karlrnj haben gelbst die P. T. Damen und Herren: Mariu» Graf Attem« 10—, Carl Ackermann 2, Bouvard F. E. v. 2, Wilh. Blanke 2. A»»a Brccely 3, Franz Eelotti 2, Ernst Eckl 2, A. Eberhartingkr 2, Dr. Theodor Fehler 2, Josef Fleck 10, Johann Fraß 2. Josef Fürtner 2, Samnel Friedrich 2, Familie Gubo 4, Helene Heu 2, Major Janatka 2, Franz Kaiser 2, Marie Kröpf 2. Josef Kollenz 2. Otto K»au« 2, Marie Kunst,k 2, Adolf Schramke 2, I. Kasper 2. Johann Luttenb,rg,r 2. Hans Molitor 2. Heinrich Mauretier 2, Elario Matielo 2, Joh. Maister 2, Cajetan Murko 2. Franz Bogl 2, Jgiiaz May«r 2, Jo,,f Ornig 10, H.Strohmayer 2, Franz Osterberger 2. Rudolf T'chech 2. Adolf E. v. Pichler 2, Jakob Terdina 2. Ainalia Pirich 2, Rosa PoSkoschill 2, Baron S«lt«»ek 1, Raimund Sadnik &, Victor Schulfink 2, Geschwist,r Seidl 2, Ernst Schalon 2. Heinrich Stary 2, Spritzey 2, Barbara Tam 2. Josef Slavetiü 2, Eristoph Zei«ke 2, I. B«hrbalk 2. Eonrad Fürst 2, Josef Fouland 2. S. Hutter 3, Josef Kasimir 3, Georg Murschktz 2, Jakob Matzun 2, Rudolf Sad-nik 2, Adolf Sellinschegg 2, Wilhelm Schwab 2, Rud. Wibmer 2. Franzi«ka Wibmer 2. Elise Wratschko 2. Wegschaider 2, Marie Mar-tinek 2. Anna HHchSmann 2. >g. Pirich. Keueraumeldungen find in der Sicherheittwachstube zu erstatten. Auswärtige Neuigkeiten. (!l»ta»sch der ungarischen rosafarbigen P«ft»»weis»«a» ^ormalane».) Die bi«her in Gebrauch gestandenen (rosafarbigen) Postanwei-sung«blonqueUe für den Bertehr au» Ungarn ge» langen zur Einziehung und werden gegen die neu aufgelegte» Auweisung»sormulare in gelber Farbe (mit ungarisch-französischem Vordrucke) um-getauscht. Die etwa im Vrivatbesitze kfinblichni, noch unbenlltzte» ungarischen (rosafarbigen) An» weisuug»-Blanquette werden daher, insofern die* selben eine Aenderung ihrer ursprünglichen An»-stattung nicht erfahren haben, ohne weiteren Ab-»ug bei den ärariichen (Beamten-)Postämteru im Umtauschwege angenommen. «vtrei»e.) Wie wir dem Berhandlung«berichte über die jüngste „Eonserenz" der Evnsumvereine und Productivgenossenschasten von Steiermart. Kärnten und Arain entnahmen, bestanden im Jahre 1899 in Steiermark 42 Evnsumvereine mit 18508 Mitgliedern und außerdem 12 Produktiv-, 4 Rohstoffeinkauf. und b Baugenosscnichasten mit einem Warenumsatz« von 2.082.097 st. (Ueber tat Wetterschieße») find im Wagnerschen Berla^e au« der Feder de« Herrn Sufchnig zwei bemerkenswerte Schriften erschienen, wovon die eine eine gedrängte Dar-stellung über Geschichte, Wirksamkeit und Technik d<» Aetterschießea«, die andere den o» Ib. Rovem-der d. I. von Herrn Sufchnig beim internationalen Eongreß in Lyon erstattete» Bericht über den Stand dieser Angelegenheit in Oesterreich ent-hält. Im gleichen Verlage ließ der Oberst-lieutenant in R., Herr R»d. Szutschek. einen Bericht über da« Wetterschießen im LandeSschieß-rayo» Windifchfeistritz in den Jahren 1900 und 1901 erscheinen. (Zar ItkimpfiN« der ßlntlau») und der anderen Obstbaumschädlinge hat Serr Dr. F Soffen in Wiesbaden die Ausführung eine« von ihm erfundenen kleinen Apparate« freigegeben, welcher den Zweck hat, ein Gemisch von Petro-leum mit Waffer zur feinsten Zerstäubung »u bringen. Der an» dem Zerstäuber «»«tretende Giicht erscheint, im Glase aufgefangen, vollkommen milchweiß nnb entmischt sich »ach längerem Stehen. Der kleine Apparat läßt sich füglich jeder Druck-pumpe anpasse», auch zwischen Schlauch und Spritz-rohr einer Hochdruckleitung, welche dann eine» Zerstäuber tragen müßte, einfügen. Herr Lande«-Oekonomierath R. Goethe. Direktor der königl. Lehranstalt für Obst-, Wein- und Gartenbau in Geisenbeim a. Rhein, schreibt in Nr. 3 der „Mitth. über Obst- und Gartenbau": „Herr Dr. Losfen war so freundlich, mir feinen Spritzapparat mit der Verbesserung in Thätigkeit vorführen zu lassen, und ich kann au« eigener Anschauung bestätigen, daß sich die Vermischung de« Petrole-um« mit dem Wasser in der denlbar vollkom-menften Weise vollzieht. Die Flüssigkeit ist milch-weif« und verstäubt sich vorzüglich. Der Arbeiter nimmt die P'troleuinflasche in eine Hand und dirigirt gleichzeitig dabei den Verstäuber. Da bei der Gyphonia da« Pumpen wegfällt, hat der Ar-beiter beide Hände.frei und kann mit ihnen wechseln. Die Erfindung de« Herrn Dr.'Losseu bedeutet eine wichtige Verbesserung derartiger Apparate und verbilligt die Bekämpfung der Schädlinge wesentlich, da nun die tostpieligen Petroleum-Emnlstonen überflüssig werden. Besonder« dankenSwerth ist die Freigabe des Apparate«. Pettauer Theater. über der Birchpfeifferiade „Die Grille" lagerten schon die vorauseilenden Schatten der Feiertage, welche namentlich die Hausfrauen in Anspruch nehmen, so dass sich unsere Bühnen-fräste vor einem halbleeren Hause ihrer Aufgabe entledigicu. Wie gewohnt, zur allgemeinen Zu-friedenheit. Die Titelrolle ist schon in de» ersten Scenen gezeichnet: Ein bewegliche«, waldfrische« Hexchen, das erst durch die späteren Conflicte nachdenklich nnd gedämpft wird, hat un« diesmal Frl. Elara Wärter nicht ganz zu Danke ge-boten. Der Spiritus der ersten Scene, da sie noch ganz Wildkatze ist. verflog allzurasch und ließ ein melancholisches PensionSfräulein zurück. Den verwachsenen Dorfsonderling Eollie spielte dirtmal Herr Wugganiflg mit so viel F«uer und Entäußerung persönlicher Eigenart, wie e« der leistiu>g«fähige Schauspieler überhaupt thun mus«. Herr R o 1 a n d-M iller fühlt sich ersichtlich in der Bauernjoppe nicht behaglich, fand sich indes im Laufe der Handlung und lieh seinem Landen den goldigen Ton. der seiner sympathischen DarstellungSweise eigen ist. Unsere treffliche Koppe« st einer al« Waldhexe hat im Eostüm starke Farben aufgetragen, aber da« Dämonische der durch ihre Schicksale verbitterten alten Frau trefflich zum Ausdrucke gebracht, die Scene mit dem stolzen Bauern (B o r » st ä d t), der sie an unvergessene Eingriffe in ihre LebenSfchicksale erinnert, ris« die Anwesenden zu Beifall bei offener Scene hin. Für die Bäuerin Barbeaud ist unsere brave Norden zuviel aquarell, diese Figur ver-trüge trotz de« warmen Tone« schon einige derberen Pinselstriche. Allerdings lagert über dem ganze tedenziö« moralischen Stücke nicht der Waldduft ungetrübter Menicheicheobachtung, fondern da« Birchpfeisser'jche Salonparfum. Richt Übel war a»ch Herr Robert M a r h o l m als Didier; wir werden sein Wach«thum mit Theilnahme ver-folgen. Sympathisch berührt die klangvolle Sprache de« Herrn H a u f ch u l z. Frl. Lia Stell« war al« Madelon eine hübsche temperamentvolle Erscheinung. Nicht juuerwähnt solle» die schönen Trachten bleibe». Wa« sür ei» Unglücksrabe redigiert den» aber de» Borhang und den GaS-Hahn? Dass er einmal vergisSt. den Zuschauern in der Pause volle« Licht zu gewähren, ist »un nicht gerade rücksichtsvoll, aber als Ausnahme verzeihlich. Drollig aber wirkt eS, wenn der Vorhang mitten in eine SchlnsSscene hineinfällt. Applau-dite amici, comoedia finita. „Mutter Sorge" von Rudolf Hawel. Nach den blutleeren nervösen Erscheinungen eine« Ibsen und Haiiptmaun mit dem Parfum der moderneu Ehe, mit all ihren geträumten und erlebte» Missverständnissen, endlich wieder da» Gemälde vo» Leuten, die mit beiden Beine» in der Wirklichkeit mit Sonnenlicht und Schatten stehen! Da« wirkt erfrischend wie ein Quell nach langer Wauderschaft durch dürre« Gelände. E« ist eine glückliche Hand, die daS an sich so düstere Gemälde vo» Noth und Sorge de« Kleiiigswerbe-treibenden mit so viel Gemüth und Humor be-leuchtet und e« gehört eine brave Darstellung dazu, da« erschütternde Seelengemälde mit diScretem Farbeuauftrag und ohne Übertreibung zum lebenS-vollen Bilde zu gestalten. daS durch vier Aufzüge hindurch zu andachtsvollem Lauscheu zwingt. So mag sich denn der Dichter des hohen Drama« bei unseren wackeren Schauspielen» bedanken. Hat jemals in dieser Spielzeit ein Stück die Wiederholung bei ausverkauftem Hause verdient, so ist eS .Mutter Sorge". Wir betone» die« in der Überzeugung, dass unsere geehrten Leser u»S Daut wissen werden, wen» wir sie aus die« Stück aufmerksam machen. Die paar gefunden Derbheiten, über die sich eine an Blutarmnt leidende 'Frau entsetzte, sind eben Eigenthümlichkeiten de« Wiener Idioms. Der leider viel zu gute Wiener beißt nicht so arg, al« er bellt; sonst hätte er schon manchen Schädling hiuauSgebiffeii uud — geschmissen. Und wir selbst sind doch ohnedies so sanfte Menschen. das« wir nicht so leicht verdorben werde» können. Was die Leistungen im einzelne» anbelangt, so sei bemerkt, das» Herr Wugganigg — dem wir niemals de» gewissen-hasten Fl«s» in Abrede stellte» — den dumme», brutale» und weichlichen Dnllinger mit Geschick und Lebe» zur Darstellung brachte. Auch der Arbeiter Mitterer de» Herrn M a r h o l m war eine ganz bewegliche und sympathische Erscheinung. Im Hinblicke auf den so außerordentlich gewin-»ende» Gesammtersolg dürfen wir uns an einer dankenden Verneigung vor den übrigen Darstellern genügen lassen. In Wahl und Darbietung von »Mutter Sorge" bot oie Bühnenleitnug neuerdiug« eine rechte Festgabe. Diejenige», die schmerzlich berührt waren, al« vor Wochen in „Eyprienne" im eleganten Pariser Restaurant schnöde.' „Jsabella" getrunken wurde, waren freudig überrascht, diesmal wahrhaft echten Ehampagner auf der Bühne knalle» zu hören und Judeuuatzlbier trinke» zu sehen. Da« war vo» der Regie sehr lobenswert und wir hoffen, das» solch schöner Brauch nicht dlo» aus den Ehristtag beschränkt bleiben wird. ES gibt nämlich Leute, denen so gestörte Jllu-sionen auch den Gesammteindruck beeinträchtigen. In Kunstsachen nur keine Polizei. Aber wenn da» Galleriepudlikum sich in der Folge, wie schon wiederholt, so täppisch und ungezogen benimmt, mus» doch der Polizeisäbel da» letzte Mittel sein. Der „Bruder Martin" trat diesmal vor fast leere» Logensitzen auf. während da« Parterre und die „Fremdenlogen", wie man sich bei un« ge-wählt ausdrückt, eine zahlreiche dankbare Zuhörer-schaar stellten. Die Titelrolle de« humorvollen Pater« war Herrn Wuagauigg anvertraut. Wir hätten lieber Herrn B o r n st ä d t an seiner Stelle gesehen, da Herrn Wugganigg da« „Junge" durch die Rüste stach, obwohl er sich redlich um da« Gelingen bemühte. Da« Unter-nehme», gerade Herrn Wugganigg als singenden Mönch zu verwenden, verursachte unS ein prickelndes Vergnüge», da wir dergleichen zu hoffe» niemal» vermochten. Indessen hat sich Herr Wugganigg mannhast au» der Schlinge gezogen. Die Dar- M guten alten Bolttstäcke» war eine ^Ptfriedenstellende Leistung sämmtlicher Atn und wurde wiederholt mit be-Beifasle bedankt. Ganz unaufgesordert jen'wir e* den verehrte» Logenmiethern nahe, strebsamen Theater-Director in ähnliche» Füllen, wo ein ältere« Stück zum Bezüge nicht reizt, rechtzeitig das Brrt'ügungSrrcht über die voraussichtlich nicht benutzte» Sitze zuzugestehen. Ein gut wattiertes Haus wirkt aus die Zuhörer wie ans die Darsteller eben so erwärmend wie erfreulich. Dem Bühnenleiter seien nochmals die Unge-zogenheiten de» Galleriepublikums in Erinne-rutig gebracht. Die böse» Beispiele des Theaters am Wiener FranzenSring sollen nicht die guten Sitte» unseres braven Theaterpublikum» ver» derbe». Da wird nicht die Räumung, wohl aber die Reinigung der Gallerte von den unruhigen Geistern Wandel schaffe». Man will doch schließlich nicht durch Schnsterouben um Andacht und Jllu sionen gebracht werden. Die WuthKranKhnt uud ihre Sedeutung für Menschen und Thiere. von (ttiirb S«KU|er, lanbsch. Bezirfl unb st. «»«»> tht«r«»t. Diese» Thema jetzt zu berühre», ist von größter Wichtigkeit, indem sich die Wnlh hierzu lande nach den verschiedene» höheren Erlässen sehr verbreitet hat und diese sehr gefährliche Krank-heit nur mit den strengsten veterinär-polizeilichen Maßregeln brfctmpft werden kann. Wvhl gibt e» manche Menschen, welche ein abfällige« Urtheil über die Befunde eine« Amtsthierarzte» fällen wollen, der nach dem beste» Wissen und Können im Interesse der Allgemeinheit handelt und sich nicht verleiten lässt, dem Rufe derer beizustimmen, die keine Ahnung von Menschenschntz und über Haupt von Seuchenkrankheiten haben, denn »ulug civilitatis geht vor allem. Run. wa« die Wulhkrankhelt anbelangt, so ist selbe eine JiifectionS-, d. h. ansteckende Krank-heit, der Ansteckungsstoff ist hauptsächlich in den Nervennetzen enthalten und ist ei» fixer, d. h. «mr durch directe Berührung, wie durch Bis» an-steckung»sähig. Die Wuth kommt bei Hunden, Katzen, Rindern, Pferden, Schweinen. Esel». Manl-thieren. Ziegen, Hühnern. Tauben. Wölfen, Füchsen vor und ist auf den Menschen Übertrag-bar. Da» Stadium zwischen Ansteckung und offen-barem AuSbruche ist sehr verichieven. dauert Wochen, Monate lange, deshalb müssen die veter.-polizeilichen Maßregeln auch oftmals auf längere Zeiträume ausgedehnt werden, indem nicht gesagt werd«» kann, wann e» zum AnSbruche der Wuth kommt. Die Wuthtrankheit hat von alle» ansteckenden Krankheiten daS längste Au». briichSstadinm. Sie verläuft im Stadium der stillen, wie anch rasenden Wuth. Die Thiere zeigen vrrschiedene KrankheitSzeichen, welche nur von einem Fachmanne beurtheilt werden könne» und außerhalb der Sphäre eine« Laien liegen. Der Laie ist aber nach den gesetzlichen Bestlm-mungeu verpflichtet, jeden Fall anzuzeigen. AuS all dem möge dargethan sein, dass nur ein Fach« manu mit den sämmtlichen Symptomen nach strenger Prüfung von Seite der Hochschule ver-traut fein kann. K«r fiinbwirtfc« uk «»tzthiervesitz«» Jeder Ruhlhier-bffiiec, welcher Erfolge in der Bieh^ucht erzielen will, muß trachten, den Schäl!ichk-ilen. welche die Stallsütte-runa mit sich bringt, rechtzeitig entgegenzutreten, un> günstige Folgen mangelhafur Beonlagung eine» oder be« andern NutzlhiereS durch richtig gewählte Mittel hint-anzuhalten. Stur so kann eine Viehzucht, die Haltung von Rutzkhiere» lohnend sei»! Bei der «uszucht deS Jung-viehe» hat man Sorge dafür zu tragen, das» die« alle jene Stoffe bekommt, welch« zu einer wütigen Au4bildu»g de« Körperbaue« erforderlich und da« schnelle Wachsthum fördern helfen. Mit Recht ist „Flora" Liehn.ihrvuit*t deshalb so geschätzt und in der gut geführten Wirtschaft auch stet« zur Hand, nxil e« in benwrraaenbem Mähe die Eigenschaften besitzt, die Aufzucht der Rutzthiere ganz besonder« zu erleichtern, dieselben nicht nur gesund zu erhalten, sondern auch deren Haltung selbst unter ungün- stigen Verhältnissen recht lohnend z» gestalten. Hst « doch bewnnt, das« da« .Flora" Viehnährvulver nicht über-troffen ivird, wenn rt sich um die Hebung der Freßlust der Rutzthiere handelt, die Milchabsonderung normal z« erhallen oder zu vermehren, schlechte Milch zu verbessern. Ta« Jungvieh nimmt da« Pulver ebenso gerne wie da» erwachsene Bieh und da« ist nur bei Futterzusatz der Fall, der dem Thiere gut bekommt. Da« PitiMhrxulver „Flora- ist in Schachteln, mit der Schutzmarke aus dem Deckel überall billigst zu haben und kann auch vom Haupt-versand in Reustadtl an der bdhm. Nordbahn bezogen werden. Beim Einkaufe achte man aus den Kamen .Flora" und geb« an. ob für Pferde. Hornvieh oder Schweine. Siehe die Intilndigung in dieser Zeitung. Billig und »»«gezeichnet gut ist Haarmaiin & Reimer'« Banillinzucker, welcher beute bereit« die früher ^e-briiichliche Vanille immer mehr verdrängt, die nicht niu sehr theuer, sondern in ihrer Wirkung aufregend und daher schädlich ist. 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Die Ausbildung an diesen Kursen ist in erster Linie eine praktische und nur infoiorit auch eine theoretische, als dies für Vorarbeiter u. selbständige Winzer unbedingt nothwendig erscheint. Nach Schluss der Kurse wird jedem Theilnehmer ein Zeug-niS über dessen Verwendbarkeit ausgestellt. Behufs Aufnahme in einen dieser Curse haben die Bewerber ihre stempelfreien Gesuche bis spätestens 15. Jänner 1902 an den LandeS-AuöschusS zu übersenden. In diesem Gesuche ist ausdrücklich zu bemerken, in welche der vorerwähnten Lehranstalten der Bewerber einzutreten wünscht und sind beizuschließen: 1. der SiachweiS über daS zurückgelegte 17. Lebensjahr, 2. das MoralitätSzeugniS, welches vom Pfarramt? bestätigt werden muss, 3. ärztliche Bescheinigung, dass der Bewerber nicht an einer ansteckenden Krankheit leidet und 4. Entlassungszeugnis aus der Volksschule. - Beim Eintritt? müssen sich die Bewerber verpflichten, während der ganzen KurSdauer (vom 15. Februar bis 1. De-cember 1902) ununterbrochen im Kurse zu verbleiben und allen die Ausbildung bezweckenden Anordnungen der landwirtschaftlichen Fachorgane Folge zu leisten. Graz, 7. December 1901. Vom steiermärkischen Landes-All»schösse. Für Bruch-Leidende I K. k. »I+T. «UMUckM Bruchband Hat rette, etee Mit puuullKkni Drück — D. R. Q. M. Du »lail|», wirkllo» trillUau»»»» BraoUul, «»Ii»n aaa kein Trau« ,ar »lekl iplrt ii< welokea tal T*| ea< laakt itai 4aa ferteiete Uakekaan ,« »,»» nrMi kaaa, u «an «er arMlItUNIl laMr leUeU|»»l ntkobB U, Du »»„»,>,,»» Braohbu« Ist lu #1 ml«»lokal aalee« Zwaa* Is letoa Fall» »sfaklfear tariert Da* «aeeaMtliaka l'Mklail Ui teratallbar, aah« Ulrhi, anaarwlitlleh ud ala reparaiurtMnlUrsUf. Uuh16« aekalaft atab Jedes Ktfrperbeukaff.ab.il an und wtrt flla La4»taa-, ■»l«l- aal aalar. IrtoH* geliefert, Daa baeunaUank« Brankhaad tat ?ou Prof. QuaatBbauer am Wiener k. k. AUfrB. Krankaakaaaa nnd Vaa Ttalaa benrarraseaSee Aaaatas ala „tall- t Claaaa 4a* Wlaaar k. k. I .Daa aeaartfee BniehJuuuJ IM kuaaeral ■ud end kaaa bat Ta» and Hackt (atmen kansta und awetkeatapreckead" warm aapfoklao. Herr Or. lu >»>»», amarli. Baeaaitararat Allreaaelaea Krankeahaueae, aUnralrb, vallkaBmo aaraakaalaprackai war«ea. ooooosa» frtiMI II»,ei«, K. U—■ »»»»etea«, I f.- Dicht mir Ich aeU4aaa tak tioiiie Trompata i«(wirklich « 9.-, mM »St. Jeder iÄSÄaä'N Preis naal Car-Ion, Sohlte iu tifan Salbatarlamao aadl Ttalaa Ua" 8 Doppel Taufireu-Creuipete an* fttnem UiBtnirrtam. WS MaMtUnt« Stlra- tiaara kn atmW-Nchni ««M„, karii ßiannfln jt« atz»« ■»• ftaatwit »cd ata« Oa «»ßN»»t»lff«. M|S V. »»lt. «Ur •tlell DENSOL (feaakM fa«üMUI> i«kt |Mai Lader tka*M aa»aar* «lalt, nkaareait kalttar aal taM-laa |uaka»l«l| / W Von vielen MUlUkrbehOrdan gsprOA und amplohlan. M» Stteral m4 «akake, aaaakl Okerla«ar. »I» (aklta, die et«mal daaalt atnirertakaa-wardaa la verbltlTaedar Welae aafarl wuaerAteki, tadallea «eaabiaeMI» und ur beyreaal kaltbar. Daa Letar !>», da du Oel Mfoet Tee 4emaelbee ae%Maa«o wird, (aal aeialttatkar auk Iaaa Claralkaa kllbkluk |e«atrt wanlea UuealWhrllek nr MkHa-»»uklrm, «»auvarlMla ». »IlM Lalariaaf. Za kabaa la riaa^haa k K I.—, (Oeeaa Klaaaailua« tarn K 1.10 freoco). NarktiAkme K IM. » riaa-baa 1 LM, I Flaaakaa K II » 7.-% "«!&.'Autom. Massenfänger. Irtr stattn K «.-, Mr Blaia K I M. Brrrlnr. [Pancan ohn. Bea»ratcktl(aa( bta «0 81. Wilildrak-ila einer Nackt, hlalerlaaeeD kein« Wlua-chrilaaa«» it. Ja Sah« litt % IKIllin runi uit «teilen «leb aaa eelket. ktitaalf. — »r,ra Clnfralaag van ■ 11 lekwataaralla „I a I I , ■ »", taaaeaS* (litz PrlHmarlrtl) franca. 9ta4aakin('Schwaben und Rnaaaa la eiaer Naeb« K 1.5». I et«« K t,V>, « «114 K «Jraacead, 4 K 140. Uakarall die kutaa II «tll« K 7. |Brfol(*. Varaaadt (a«aa NacbaahiM. Virnn« gegen Naobiahne Ml«r vorherige Celdelnseaduai dsrok' M. Feith, Wie«, jiliriihilferstrisse 31. 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Cm«»w M< M« HI hilH IKrtlMHl _ü>m HH inmii Willi, (öllflin » kal«. Üb. hand.t*«ricMl Protokoll. Mrf Uhrmuhor ____li* II. Itmfcmiii i. 1. UJcrkstäft^ W VI n^lHlIV yjftfWf. '•«*<«»•. R.hm.n- dr.Uäkri(»««rM,.. Sttnprtff -AL*. i«T^hrt «ehU «rbO«t mir h'ermif die höfliche Anzeige zu machen, dass ich mit i. Minier 1902 m dem bisher vom Herrn Aasimir gemieteten Geschästslocale eine 8pecerei-, kolonial- und Farbwaren-Handlung unter der handelsgerichtlich protokollirten Firma U. Ceposcba Tiliale 1 f Gleichzeitig erlaube ich mir, das p. C. Publikum noch in Ju. dass ich stets nur Waren bester «Qualität führen und «1 faimmh billigen Vreifen verabfolgen werde.--J- pettau, im December 190t. Guido Högenwarth. — 11 — f" Fraa Abu C«Ula*t Ersuche um umgehende Zusendung von sechs Tiegeln Ihrer bewährten Haarwuchspomadc per Postnachnahme an die Adresse: «räfln »avriani Aaemper* Schloss Gleichenberg, Graz. Wol*. 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IAO, -bi.km brflialk IBtfchfHIM» $irrju P-Ünik» rl rfl.it lt «.—■ M.knnr I jLibftiin fchlm C»«l ok Osrs.tfrlllialta ff. LS - ch*Ck ■ pk"» nfrntts «rb Hlchl nut ktl Vnatl Srrmbgr l«ii «iiliiibrtiita s. »» •:< ms n lass« .„ . ________mÜ ■_______________ ____Mm nfrma Och »Ich« nut M ___________■ «is, |tatnbaiio ok Rschas^sii Richlialatnik HsxMiubar Oiicimn* M Hilit Ä«rH» 10 Cnwidll-SiJillwIin E1illiss?B»Ml llcrlHcrf« Binl (M*ü) 8^.saiw b» ,U,rbkchfni ' In"Waggonladungen zu|10Ü Meterzentner ab Skallf ofTeriert Bzikets per Waggon circa 22000 StUck um 140 Kronen, Stia-ClslCOiLl© um32 Kronen für alle Stationen mit Ausnahme jener auf der Linie Unterdrauburg-Cilli der Schallthalar Kohlanbergbaii, Mrflllan(Steierm.) • #. Altichmaas. Bit» Schiist». >». aa. 104 Ur*. JJluMi: K a. »a:,ki. *14. DtftwnlikMs >•»!■ «ach Js*t- . XII. e-a»Hitsch«.,', »anulscrfa«. t. Vchaaslrrßsst« 6. 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Kundmachung womit kundaemacht wird, das» der erste Monat»-Bieh- uud Schweint'Martt nicht am 1.. sonder» am 2. Jänner (Donnertlag) ab-gehaltn, werde» wird. Sladlamt Petlau. am 27. December 1901. Der eergmnrtFnt 3dsrf ®rntg. Druck: ®. Vlanke, Pettau. :IRN W SÖ! W ei l äge zur |0cttaucr Sicituttg. Verlag von W Vtankc >» P«ii>iu. « Des Kindes' Gebet. /Ntihuachtlgkschichtk von A v. Rhein. <3 gewöhnlichen Auftrag Mitteilung zu machen. .Dazu habe» wir jetzt keine Zeit," bemerkte der Herr des Hanse» zu dem junge» Mädchen. .ES ist ein sehr feiner Herr," versetzte dieses, .uud es möchte vielleicht nicht zweckmäßig sein, den Austrag abzulehnen." .Ich komme selbst," erklärte der Geschäftsinhaber. Als er dann des Auftraggebers ansichtig wurde, verzog sich fei» vorhin düstere» Gesicht zu einem überaus freundlichen Lächeln, uud mit einer respektvolle» Verbeugung versicherte er dem Herrn Jnstizrat, daß binnen einer Stunde alles fertig fein werde. ♦ ch Während sich die eben geschilderte Scene abspielte, saß die kleine Luise bei ihrem kraukeu Mainacht» nnd erzählte von dem liebe» sreu»dliche» Herrn, den sie in der Kirche getroffen habe. Frau Schleide« hörte aufmerksam zu. Freute sie sich auch über das Glück ihres Kindes, so dachte sie doch bei sich: Redensarten, nichts als Redensarten: ich habe ja in den beiden letzten Jahren die Menschenfreundlichkeit genügend kennen gelernt. Die Selbst, sucht herrscht und beherrscht alles. Frau Hochbrrg ist ja auch eine Wohlthäterin. Laut aber sagte sie zu ihren Kinder»! .Seid fromm und brav wie bisher, dann werden euch alle guten Menschen lieb haben." In dem Dachstübchen sah es nicht weihuachtsmäßig aus. Auf dem Tische lag ein großes Brot, uud daneben stand ein wenig Butter. Es war das einzige, was die Kranke hatte erschwinge» rönnen, nachdem sie vo» de» fünf Mark der Frau Hochberg ihre Brotschuld beim Bäcker bezahlt und Heinrich »ach einem Centner Kohle» geschickt hatte, damit sie am heiligen Abend wenigstens ein behaglich erwärmtes Stübchen hätte». Der Loh» der letzten Nacht-arbeit ivar bis aus wenige Nickel zusammengeschmolzen. Heinrich saß zur Linke» der Mutter uud machte ein überaus trübes Gesicht, auch Luise hatte ihren Frohsinn mehr und mehr verloren. Obwohl' durch die herbe Schule deS Lebens frühzeitig gereist, war sie innerlich noch ein ganzcS Kind, und als in den Nachbarhäuser« heller Jubel ausbrach uud rechts und links kerzen-schimmernde Christbäume sichtbar wurden, krampfte sich auch ihr kleine» Herz vor Schmerz zusammen und Thränen stahlen sich in ihre leuchtende» Kinderaugen. Sie staub aus und trat ans Fenster. Frau Schleiden sprach kein Wort. Still uud iu sich gekehrt saß sie da. Sie mochte wohl an vergangene glücklichere Zeiten zurückdenke». an jene Tage, als ihr Gatte noch lebte und das WeihnachtSsest ihre und der Kinder höchste Freude bildete. Bor-bei — uuwiederbriuglich vorbei! Mit aller Kraft kämpfte sie gegen den in ihrer Brust wühlenden Schmerz an. sie wollte nicht weich werden nnd den Kindern das Herz »och schwerer mache». Um» so»st — die Wehmut war stärker als ihr Wille, uud dicke Thränen rollten mit einem Male über ihre bleichen Wangen. Auch jetzt kam kein Laut über ihre Lippen und keine Bewegung verriet, was in ihrem Innern vorging. Luise wandte sich vom Fenster in das Stübchen zurück. .Was für einen schöne» Baum habe» Schiuit», Mamachen!" bemerkte sie, da — gewahrte die Kleine Thränen i» der Mutter Auge» uud eine halbe Minute später lag sie laut schluchzend an ihrem Halse. .Nicht weinen. liebeS Mamachen, nicht weinen," jammerte sie, .wir sind ja glücklich uitd zufrieden, wen» Du bei uns bist. Nicht weinen, mein HerzenSmamache»,' schmeichelte daS Kind und küßte der Mama die Thränen von den Auge». Erschüttert schloß Frau Schleiden ihre Kleinen in die Arme. Weder Mutter noch Kinder hatten gehört, daß an die Thür geklopft wurde, der «chmerz und die Rührung hatte» ihre Sinne gefangen gehalten. Erst als sich ein Räusper» vernehmen läßt, blickten sie auf. Im Thürrahmen steht der Justizrat und hinter diesem zwei Dieustmäuuer, die schwere Pakete tragen. Er ist Zenge des SchnlerzenSanSbrnchs von vorhin gewesen. In seine» gutmütigen Augeu schimmern Thränen, und seiner Stimme kaum mächtig sagte er: .Luise, jetzt kommt das Ehristkindcheu zu euch, e» hat Dich gehört." Dauu heißt er die Dieustmäuuer die sachen niederlegen. Ein mächtiger, aufs reichste geschmückter Tanuenbaum nimmt die Mitte deS Zimmers ein. .Mamacheu, Mamachen," jubelte Luise, .das ist der Herr, von dem ich Dir erzählte!" Justizrat Korn kämpfte mit aller Anstrengung seine tiefe Er-griffenheit nieder, dann schreitet er ans die regnngSloS dastehende Frau Schleiden zu, reicht ihr die Hand und spricht: „Gestatten 5ie mir, Ihren Kindern eine kfrende zu bereite», sie verdiene» es. Das Ehristkind hat Ihres Töchterchens Gebet gehört, nnd ich bi» nur feiu schwaches Werkzeug." Die Kranke ist noch immer keines Wortes mächtig. Stnmm läßt sie alles geschehen, während ihr die Thränen uuaushaltsam über die Wange» rolle». Der Justizrat macht sich mit Hilse der 206 Meinen daran, die Lichtchen am Baume anzuzünden. Tann geht e« an das Auspacken der Pakete. Geschäftig eilte er hin und her, er ist mit einem Male wieder jung geworden, und jauchzend wie ein Kind begrüßte er den Inhalt jeder gut verpackten Schachtel. Die Kleinen haben allen Erdenjammer vergessen, endloser Jubel herrscht in dem sonst so ärmliche» und stillen Dachstülichen. DaS Christkindchen hat aber auch Grund zu dem Gluck gegeben, es hat rein an alles gedacht. Da ist eine blitzende Messingkanone für Heinrich, eine herrliche Puppe mit langen Zöpfen und beweglichen Augen für Luise, Wcin für die kranke Mama, Kuchen und an-dereS Backwerk. Bonbons >i»d Bilderbücher, Stoff zn Kleider» fiir Fran Schleiden» verständiges Töchterchen, ein Anzug fiir Heinrich und noch viele» mehr. Endlich ist alles an» Tageslicht befördert worden und steht ge-ordnet »m die prächtige, i» alle» Farbe» schillernde Tanne herum. Dann trat Jnstizrat Korn auf die Witwe zu uud ließ sich lange uud eingehend iiber ihre Kinder, den Tod des Gatte», ihr Befinden. ihr Einkomme» u»d ihre Aussichten berichte». .Armes Weib." »i»r-melte er. .Du würdest das Opser Deiner Pflichttreue uud Mutterliebe. wenn Deine kleine Luise nicht wäre uud der Allwissende, dem nichts verborge» blei» be» kann, mich nicht de» Kindern i» de» Weg ge-schickt hätte. .Seien Sie getrost," mahnteer. alSgrauSchlei-de» schweigt u»d sich er» schöpft zurücklehnt, .ich hoffe, die Zeit der Härte-steil Prüfung ist nuu vor-iiber. Hier sind dreihnn-dert Mar ," sagte er. i» seine Vriejt he greifend, „sie werde» über die »äch-sie» Wochen hiui>' helfe». Mache» Sie sich vor alle» Dinge» von allen kleinen Gerbindlichkeiten.jenettdas Lebe» zn einem Sorgen-becher gestaltenden Plage» nnd Mühe» frei, lebe» Sie ganz für Ihre ttinder nnd geben Sie jedenfalls fürs erste Ihre seitherige Be-schästigung ans." Abwehrend streckt Fra» schleiden dem edel» Ma»»e die Hand entgegen .Ich darf eine so große Summe nicht nehmen," hauchte sie. .ich darf mich nicht schone», was sollte» wohl die Lutte sagen!" .Thorheit," polterte der Justizrat gutmütig uud legte drei Hunderrinark-scheine aus den Tisch. .Lasse» Sie dir Leute sagen, was sie wolle», feie» Sie verständig und vergessen Sie nur nicht Ihre oberste Pflicht, dir, sich Ihren Kindern zu erhalte»." Der Justizrat war gegangen uud hatte Mutter uud Kinder mit ihrem »»erwarteten Glück allein gelassen. Luise und Heinrich wnßten sich vor Freude ka»m zn fassen, nnd immer wieder zeigte» sie der Mutter neue prächtige Zachen, immer wieder schloß Ära» Schleiden ihre Kleinen glückselig in die Arme. Sie feierten ei» wunderbares Weihnachtsfest, die drei vom Schicksal hart geprüfte» Menschen, und als die weihevolle Stmide schlug. wo der meufchgewordeue Gottessohn auf die Erde nieder« stieg, da saß Frau Schleiden immer noch mit ihren Kindern zu-samme» und freute sich über deren reines Glück. Für ihre kranke Brust indes hatte der heilige Abend zu viel der Freude gebracht, das sollte sich nur zn bald zeigen. Die hef-tige Gemütserreguiig ließ sie keine» Schlaf finde», und als sich gegen Morgen einer teuer beklemmenden Hnstrnanfälle einstellte, da hatte die ärmste nnr nvch dir Kraft, ihr Töchterchen zu wecken, dann sank sie ohnmächtig vor dem Bette zusammen. Der Jammer der Kinder, insbesondere der kleinen Luise, war herzzereißend. Müh-sam hoben sie die besinnungslose Mutter in» Bett, dann stürzte Heinrich fort, den Arzt zu holen. Der Doktor schüttelte bedenklich den Kopf, al« er am Bette der Witwe stand. .Ich habe e» befürchtet," murmelte er, .jeden-falls hat sie wieder zu viel gearbeitet." Auf fein Befrage» erzählte Luise, wa« sich am verflossenen Abend zugetragen hatte, und teilnahmsvoll hörte der Arzt zu. .Dann habt ihr einen guten uud mächtige» Freund. Kinder," sagte er, .durch dessen Hilse eS wohl gelingen kann, euch die Mutter zu erhalte». Es wird gilt fei», wenn ihr euern Beschützer vou vem^ vorgefallenen benachrichtigt, er wohnt Königstraße 4." während Luise Heinrich eilte sehr rasch davon, dir nötigt» Handreichungen leistete. dem Doktor TcS stIreiiadlerS MtitinilitilSkifte. Origl»>>ljelchn»ng von 31. stiiOttl. (Wit tejO Eine Stunde später saßen Justizrat Kori' nnd der er-fahren? Arzt ii Dachs chen in eifrige, Tnte tung beisammen .Sie -t geiltet w --den," ei > der Dokt .wen» sit ch durchaus ruhig verhält, gute Pflege hat und vielleicht für die Wintermonate ein günstige-reS Klima aussuche» kann." .Welche» Kurort würde» Sie vorschlagen?" fragte der Justizrat. .Davos. Ich bin über-zeugt, daß diese Luft nnd vor allem daS Bewußtsein, daß Ihre mächtige Hand sie und die Kinder schützen. Wunder wirke» werden." .Gut, so soll daS arme Weib dahi» gehen, sobald sie iil der Lage ist, zu rei-len. Die Kinder aber blei» be» bei mir." .Ich würde empfehlen, daS kleine Mädcheu mit der Mutter gehe» z» lassen," meinte der Arzt, .eine treuere und gewissenhaftere Pflegerin kann die Kranke nicht bekommen. DaS Kind hängt mit einer rührende» Zärtlichkeit an seinem Mütterchen und ist so ver-ständig nnd behutsam, daß sich viele Mädchen von zwanzig und mehr Jahre» ei» Beispiel daran nehmen könnten." .Ja. es ist ei» liebes Kind, dessen Herz rein wie Gvld ist, nnd das ei» un-erschlltterlicheS Gottver-traueu besitzt. Ich bin ge-rade durch daS kleine Mäd-chen auf die Familie auf^ merksam geworden." So wäre» wir also einig?" forschte der Arzt. Gewiß, ordne» Sie nur alles a». das übrige ist meine Sache." Es ist wiederum heiliger Abend. Im Festfaale des Justizrats »oru brennt ein mächtiger Banm. Der Herr des HanseS, eine große schlanke Frau, auf deren Waugeu eine leichte Röte liegt, nud zwei «indcr umstehe» ih». Ehristkindcheu hat alle reichlich bedacht, auch der Hausherr ist nicht zu kurz gekommen. Freilich sind die für ihu bestimmte» Geschenke keine solche», die eine» große» Geldwert habe», aber sie sind mit Liebe nnd Dankbarkeit getränkt nnd daS macht sie wertvoll. Fra» Schleiden, die »ach viermonatlichen! Aufenthalt in Da-vvs neu gekräftigt iu die Heimat zurückkehrte, ist seit einem halben Jahre Wirtschafterin im Konischen Hanse. Die ständige Bewegung, das häufige Auf-uiid ab, bekommen ihr vortrefflich, uud ihre Ge-Wildheit ist besser als je. Sie bat für ihren Wohlthäter eine kuust-volle Handarbeit unter den Weihnachtsbaum gelegt, an» der in Gold dke Worte heranslenchten: „Ans dankbarem Herzen." Lull? W«ih«ichtSbrsnch ktr <&r#ftc(fern. Von vor Freud? strahle»de» Gesicht des liebliche» kleinen Mädchens ruht, flüstern seine Lippen: „Mar-thas getreues Ebenbild", »nd den Blick zu den Sternen richtend, »nirmelt er: .Habe Tank. Geliebte, daß Dn mich diesen kleinen Engel finden ließest!' hotgleich-falls für ihre» vä» terlichen Freund »iiid Beschützer die klei-»enHänd chen ge-regt uud eine rei- ze»de Börse ge- strickt. »ndHein-»ich hat um das Bild der knieende» Schwester einen ge-schmack-vollen Rahmen geschnitzt, auf dem man liest: .Desttin-des Ge-bet." — Gerührt drückte Korn jetzt lauben, einer neuen Mode nach Beilegen zu h»ldigen. Wa? war zu thun? Die grauen kamen zusammen uud hielten einen Rat. in welchem beschlösse» wurde, sich in dieser wichtigen Angelegen-heit an den Magistrat zu wende». Und es wurde wirklich ei» Bitt-schreibe» eingereicht, in dem die graue» um die Erlaubnis baten, .die »«holdselige» Stürzen ablegen und da« Augsburger Haupt-gebäu aussetze» zu dürsen." Der Nürnberger Magistrat muhte aber wenig galante Ehemänner zählen, denn er antwortkte höchst uugalaut solgeudermaßen: .Die Bittstellerinnen sollen sich nicht unnütz machen und ihren Vorwitz lassen: sie sollen sich im Gegenteil um nicht« weiter, als um ihre Hans-wirtschaft kümmern, und das thu», was ihnen geheißen wird." So antworteten die hartherzigen Serren vom Rate, uubeküiu? niert um die mibsiimmten Gesichter, welche die grauen den hei, kehrenden RatSmännern machen würde». Die Damen muhten sich begnügen, sie gaben aber deshalb das Spiel durchaus noch nicht für verloren, sondern beschlossen, die rechte Zeit abzuwarten, die schon kommen werde. Diese schien ihnen denn sechs Jahre später gekom-men zu sei», al» sie die Gelegenheit fanden, au de» Erzherzog Ferdinand vo» Oesterreich zu komme». E« wurde eine Deputation an den Erzherzog abgeschickt, nnd derselbe versprach den holden Abge-sandtiimen, ihres Gei»ches wegen eine Fürbitte bei dem Magistrate einzulegen. Dieser, welcher alle« erfuhr, bat den Bischof vo» Bam-berg. de» Erzherzog vo» der Fürbitte abzubringen; aber vergeben«, der Erzherzog war nicht hart geblieben gegen die rührenden Bitten der Dame» von Nürnberg und war weniger nngalant, al« die Ratsherren. Ferdinand hielt Wort nnd der Rat konnte sich nicht ander», al« mit der answeichenden Antwort helfen: .Man wolle suchen, mit Gelegettheit sei» Begehre» zu erfülle».' Im folgende» Jahr kam während de» Reichstag«, durch die Beharrlichkeit der Damen die Sache wieder in Anregung und wnrde diesmal so ernsthaft betriebe», daß Erzherzog Ferdinand, kaiferl. Statthalter, mit Beistand Albrechts, de« Kardinal« und Ei^lischofs von Mainz; Konrads, Bischofs zn Wiirzbnrg; Richards. Die Stürzen. das Jahr 1482 kamen zn Nürnberg große. dicke in die Mode, dir man.Stürzen' nannte, --------- Geschlechterinnen, also Damen des reichsstädti- ichrn Adels, denen allein sie zu trage» erlaubt wäre», trttge» ste mit Wohlgefallen. Wollte eine andere ehrbare Fran, die Fran eine» Be-amte», ei»es Bürgers oder Handwerkers, sich ebenfalls in dieser Tracht zeige», so mußte sie zuvor dazu eine be-sondere Erlaubnis bei dem Magistrate der Stadt auswir-ken. Weil aber der Magistrat nicht leicht zn bewege» war, ein« solche Erlanbniö zn erteilen, so wendeten sich die grauen, denen es besonders am Herzen lag. solche Stürzen zu tragen, an die benachbarten Fürsten um Für-spräche, da sie sehr wohl wußte», daß der Magistrat diese» der politische» Verhältnisse wegen so leicht nichts abschlage» konute oder mochte. So kam es denn rinst. daß der Bi ichof Rudolf vo» Würzb»rg für eine Biirgerssrau, Lertrl mit Name», Fürbitte that, »nd ihr die Erlaubnis aus-wirkte, sich ebe»salls im Stnrze zeigen zn dürie». Die Moden wechselte» aber damals auch schon, »nr nicht wie in nnserer Zeit in Monate». Wochen oder über Nacht, sondern in Zeiträumen vo» zehn bis zwanzig, wohl auch dreißig Jahre»; uud so wurde» mich dir edle» Nüru bergerinne» rudlich der Stürze» überdrüssig n»d hatte» nicht üble Lust, dir Mode anzunehmen, welche bereits seit zwei Jahren, nämlich seit dem Jahre l.'>l!!, die edlen Frauen in Angöbnrg beschäftigte. Zu jener alten Zeit durft? aber weder eine ganze Kor-poration, g?schwrig? denn eine ein'.elne Fra» e» sich er- Am SVtifc,achl«itt»rf|C». Unch dem «miÄtfc» v»» y IBtritrr. (Wt tut) 2"8 Bischof» zu Trideut und acht weltliche» Fürsten, persönlich mit der Bitte vor drm Stadtrate erschien, den Frauen die Stürzen abzu-nehme», worauf der Rat antwortete: „Wiewohl die» Bebau, die Stürze geuanut, virle lauge Jahre und bei Menschengedenken her-kommen, und derhalben gleichwohl bedenklich, solche» zn ändern; so wolle doch der Rat Jhro fürstlichen Durchlaucht zu Ehren nach-geben, dab die ehrbare» Geschlechterinnen «nd grauen die Stürzen möchten ablegen.' Wieviel geschwinder und ganz ohne Aufsehen schiebt man heutzutage jeden Sturz vom Kopfe, ohne deshalb mit irgend jemanden Rücksprache nehmen zu müssen! ff. T. (Weihnachten. «r Christbaum strahlt! Der Freud« Reige» Schlingt sich In seiner Kerzen Schein, Ü« jufl mit diesen Tannen,wetzen Tel Walde« Dust zu un» herein. Wie süßer Traum erscheinst du wieder, Du selig schdne Weihnachtszeit, Und sendest Halde Botschaft nieder In dieser Tage Lärm »nd Streit! Wie nimmst du wieder un» gefangen Und machst da» Herz un« still und welch, Und weckst et» brünstige« verlangen Stach unsrer Kindheit Himmelreich! Du bringst e«! Wenn in Lust und Wonne» Der Kleine» Mund sich aufgethan, »tauscht au» dem alten golb'ne» vro»»»n Der alt« Zauber un» heran! Die Lieb« waltet! Würmer, treuer Neigt sich et» Herz dem andern zu, In ihrem reine», heil'ge» Feuer verschmilzt der Zwist von Ich uud Du. So mag da» schSnste Fest von allen Such läutern denn in edle« Trieb, Und wider- stet» u»d widerhallen Da» Wort: Seid Menschen I Habt euch lieb! Mai Vogler. fejyi ^BMLENEI^, Des (Ürtmkicrl Weihnachtskiste. Weihnachten In der Kaserne trlgt I» der Regel eine» etwa» materiellen Charakter. Der Areaadier, der den ganze» Tag iiber i» Freien exerziert, bringt allem, wa» gegeste» und getninken werden kann, ein natürliche» verstandn)» entgegen, und die Seinigen daheim rechnen mit biesei» Umstände ,tei Grenadier» »eih»acht«kift«' pflegt daher Vorzug», weile Schinken, Blutwurst. Kürnm«l und wo» sonst einem jungen, gesunden Manne gut schmeckt, zu enthalte». Da» hat auch »och insofern sei» «ute», al» der Cmpsänger dadurch tn die Lag« versetzt wird, seinersei?» dem K»rporalschaftl-führ«, dem Herrn Unteroffizier, eine kleine «usmerksamkeit zu erweisen. Dieser hat »Ine «»»gesprochene Vorliebe für alle», wa» vom Lande kommt, »nd man kann Ihm durch die A»sford»ru»g, seinerseit» den Inhalt der Welhnachl»kiste zu begutachten, ein« große Freude mache», «er aber erfreute nicht gern ei»e» Vorgesetzten, zumal ei»en solchen, mit dem man in so inniger Ciemeinschost l«bt, wie der «trenadier mit dem Führer der Korporalfchast A« WeihnachtSmorgen. Welche« empfängliche Clemüt wird nicht an-genehm berührt von der reizenden Neiien Scene, welchi der bekannte Senre-malet H. Serner un» auf dem vorstehe»den ansprechenden Bild» vorführt. Wie erinnert «» un» alle wieder an die unbeschreiblich höh» greudenzeit, welche d«r heilige Christ un» in unseren Linderjahren bereitet hat; wie wir am Abend vor dem brennenden Wcihnacht«baum vor ürwartung bebten, vor Vergnügen und Ueberraschung jubelte», vor Freuden beinah« krinen Schlaf sanden, von all den Herrlichkeit«» «räumten. welche un» unter dem Christ-bäum beschert worden war«», und wl« wir, vor Tage»anbruch erwachend, u»» beeilten, wieder z» de» neue» Spielsach«» zurück,»kehren! Just In dieser ge. hoben«» Stimmung führt un« der Künstler die beiden kleine» Müdche» vor, welche al» Nachbarki»der sich am Weih»acht»morgen oll d!« Herrlichkeiten zeige», welche da« Christkind gebracht hat u»d die »och tn der g»ten Stufe« stehen. Allein Aepsel und Näschereien, Puppengeschirr. Nußknacker, Hal«ba»d und u«»e Kleider übe» nicht die A»zleh»»g«kraft. welch« den Puppen selbst u»d der N«t»«n wiege Innewohnen, zu denen di« Kinder der weibliche Instinkt hintrribt. Da» steine bra»»e Mädchen Ist der beglückte «ast, welcher die Christgeschenk« ber Fre»»bi» bewundern darf, und da» hübsche vlondkvpschen al» Besitzers», welche da» Treib«» der Sespieli» überwacht, sieh» sein« eigen» Freud« »rhüht durch da» beseligende vewißtsei» de» Besitze». DaS schlecht« Rezept, Arzt: .Soweit sind Sie »u» wieder hergestellt: Sie müssen sich aber »och sehr vor «erger und Aufregung hüte»!" — Pa-11 e n t: .Na, bann schick«» Si« mir man nicht so bald di« Rechnung!' > (sin tindliche» Vergnügen. Fra»: »Denke Dir nur, jetzt hat un» unser Haulmirt abermal» gesteigertI» — Man » : .Aber so lass« ihm doch die klei»-Freud«. Miete kriegt »r ja so wie so nicht!" (Oute Antwort, KV »lg Heinrich II. von Frankreich (1&47—1&&9) geriet «inst durch Zufall in di« Küch« seine» Schlolse». Dort fand er nur einen Küchenjungen am Bratspieß« beschäftigt, d«ss«n munter«» Wesen ihm gefiel, Sr fragte den Knaben, wie er heiße und woher er sei. Rasch «utgegnet« der «Ücheujunge, welcher de» König nicht kannte .Ich heiß» Stephan, komme au» Perreh und verdien» mir sovlrl al« d»r König.' «rsta.,»« über biete Antwort, fragte der König weiter, ob er dan» wohl wtss«, wieviel der KS»ig Verdi«»«, — »Nun, eutgegne«« der Knabe, doch nicht mehr, al» daß «r lebe» kann, und sovl«l verdien« ich auch.' Dies« «»twort gest«! dem «Singe so f«hr, daß «r den Küchenjungen zu seinem Kammerdiener machte. W. Beim CptifuS. Barbiergehilf«: .Hab»» SI« nicht »I» giite«Pi». cenez für mich? Aber recht scharf muß «» fei»!" — Optik»»: .Gewiß. Zu welchem Zweck wolle» Sie'» den» verwende»?' — Barbl«r: „Vtch, ich muß immer bi« — Kadetten rasier«»?' Bissige Diagnose. Ehemann: .Herr Canitütfrat, bat Leiden meiner Frau Ist wohl nie zu b»ss«r»?' — Sanltät»rai: .Da» L»id»», mein Lieber, ist schon zu b»ss»ri>, nur Ihr« Frau Ist un»«r»«sserllch!" r^\L: innuit -ET- Waffermirzipin. 1 Pfd Zucker wird mit >/, Liter siedendem Wasser angebrüht, 1 Viertelstunde gerührt, ba»» !>/, Pfd. feinste» Mehl, »ine Messer-spitze felngestoßene« Hirschhornsalz und vanille zugegeben. DI» weitere Be-Handlung ist wie bei dem andere» Marzipan, Der rote Kardinal, oder wie ihn die ei»z«I»«» Händler nennen, der feuer-rot« Kardinal, erhält al» Futter »lanzsam«», »»geschälten R«i», Hafer »»d Hanfsamen, außerdem bft«r» ein paar Mehlwürmer oder Am«Is«np»pp»ngkmisch. zur Abwechselung auch Cbrreschenbeeren, Stückchen Apfel od»r Birne. Feige, Kirsche» «nd Srünfnlter ivogelmiere). Am besten hält sich der Vogel in einem ungeheizte» oder »ur mäßig geheizte» Zimmer, den» hohe Wärme ka»n er nicht ertragen. Der Selang de« roten Kardinal» ist «twa» strophenreicher, al» der der chi»esische» Nachtigall, a» Kraft nnd Stärk« de» Gesang«» kommen sich jedoch beide zte»>llch gleich. Die Mtzrthe im Winter. Wie s» manche» anderen grü»bleibe»de» Topfgewächsen der Winter nicht behagt, so g«fällt bleier auch d»r «yrthe »ich«, zumal we»n der A»fenthalt«ort zu f«ucht und dunk«l, oder auch wen» dieser zu warm und trocke» ist, Der beste Aufenthalt»raum ist Im Winter ei» Kalt-hau«, al«da»n »och «in helle», frostfreie» Zimmer: man kann st« im Winter aber auch I» einem gihelzt«» Zimmer recht gut durchginge», muß aber diese» recht oft lüfte», »nd muß fer»er z» grelle Ofeuwärme von ihr abzuhalten suchen. Vexierbild. wo ist d«r «olf? Altwerden — freut tn (Bot««» «unft. Jungvleiden — da« ist Lcdoitlu»»,' »W«r Bücher kaust uud nicht liest, Bei Zlftfir ltpl und »ich! iftt, Auf die a«Kt «nd nicht schift, Ist ein Narr, daß ihr » wißt - Sinnfpriich«. ..Nimm diei«n Kot mit auf die S!tbcn»r«l|«: Bor UUImictn »de immer laut und klar, Mit grauen sprich dedeutiam Iris«, i Karren — ichwelge ganz und gar!' Und vor den i Brtvahr' ei» unbesleekt G«n»ifl«». So wirst d» niemail zittern mUsie»! Auflösungen ans voriger Kummer: Der Iharade: viel, »uael, Bleikugel. T r I Homonym«: Da« .«". ~ irin. <■«««, Hirte. Weser, ----- - mogripii«: «chnieriu. «"<«», llttse. W lt« stritt)-F.irtjc, R«chcn, Irene, Klelru. MUe 9