Ni. 208. Domltlstllg, 11. Scptcmbci 1902. 121. IahiMg. Nbacher Mmg. '^«22«. lHF-.Mit Posters enbun«: ganMrlg 3» «. hlllbiilhrl» 15 X. Im non tor: yllnz. Initiate bl«..? ^n^' "ül die i,^stellung ln, Ha», ganzjährig ll l(. - Instr»l°»»«tblil,r: ssür tltine 4 «eilen 50 l», grüße« per Zc!le l« d i be< «fleren Wlcbciholungm pel Zelle 6 b. Die «llaibllchrr Zeltung» erscheint täglich, mil «luinahme bei Tonn^ und Feiertage. Die Nd»lnlftr»tl,» beftnbei sich Kongrehplah Nr. », die Medaltlo« lalmatin°Vasse Nr.«, Gpiechftuliben der Nebaltion von » t>i« l0 Uhr vormittag«. Unfrankierte Vrlese »erben nicht angenommen, Vlanustrlpte nicht zurückgestellt. Nichtamtlicher Teil. ^ Frankreich. >»»U>"in!'?^" "" ^""s: Die jüngsten Verällde-,»a»ch ' /^lunwtischl'ii .Uorps Frankreichs sind in U'Nsstt "a^ "^'" " iibertriebeller, toils vollständia z» l'^>^' "llsgelegt worden. Es ist allerdings nicht "b^n',' -'' ^^ "'^' N"oisse Veljüngllilg in dein "'Ult nw.> "^' der Votschaften nnd Gesaildtschaften ^'W'tiin '^"^ ""^ ^'" "nigm diplomatischen ''l" iiv i ''!/'"^ ^" lotenden Gruudsätzen des Pa-^"'b^iami s V '^ '^^ bch'l're elltsprechellde Tätigkeit ^'chtuiw ^ U'ud. Irgendeine Aelldenulg in dlr ^ Hm-„ ^ "uswärtige,l Politik FrMlkreichs, lvelche ^''b>' i ^c'lcass^ in jüngstvergailgener Zeit auf den llor^^, >" Dl'plitiertensammer nnd des Senats 'll i>'doch mit den diplomatischen der lln,ft ' ?"^"cht verknüpft. Dasselen jprichl schon ^ltln-b^'" ( ^ gorade die intimsten mehrjährigei, ^°>tm d." v -''''Ulsters des Auswärtige,: auf hohc Eo >^„, ^' ^plomatischen Dienstes berufen, wnrden. '^"Uich Vi ^ '"' "lngenblicke wichtigste Stellung, '^"Am,. !^"^chafters in St. Petersburg, mil ^^rmnM^^/''''''"- ^''"" lM sich derart gewöhnt, "lch d?n ? '''^ublit in Deutfchlalid nnd Nußland ^0!,tl>bc'l / "^u^' Noailles nnd den Marauis de l»t^,ich ^.^'^"m, zu sehe», daß die weniger gut «lnit^. s,/, .,,"^t "ue Ueberraschling einpsindl'n ^li>ei/^s,,^^' ^^" l>^> übrigens lange vorherge- ^iiu,,'/ "'unacn ^fuhren. Ein Teil der öffentlichen ' Via^, '"^ ^"' P"söulichkeit des Nachfolgers "^'A'n d .'"'' '^'"ltebello nicht die Bedeutung bei- ^"tt'owi^ ... ' ^^ächlich verdient. Niemand ist bessrr !"'^ der n, ^'"' l" b"l)e Mission, als Herr Vom- !^"> iin A ^' "U'^tor der konmierzielleii Angelegen- ''lcirb^it^ ^'^'"'ligen ''^"tc> nicht blos; der vertraute ^". wn> ^ -'^unsiers der answärtigenAngelegen» !''"^> ^..,"'" "'ch der Ehefo der anderen nnnist^ ^" 'l>i^n. ^""'^' '""'-, '" derjenigen de^ Kriegs. !5H""vt>'<' H""^ls lnld der Kolonien. Eines "'Npnr^ . "' ^'^' H"'''" ^elcass^ znr Ernennung v"' M St ?"'/^^"^ lmrW' der Wuusä, genieseu . l'ullsl.'i.'v ^'"l'tt "N"l Vertreter .^n desitze,!, ^d'. m^ "ller ^rageil besitzt, aus ^"vichl lcc, - ''^g'crung gegeulva'rtig da^ größte ">ü!^^"l, jo nameutli.^ der großen Interesftn Rußlands in Asien und besonders in China. Vor allem hat die französische Negierung, indem sie Herrn Vom-pard zum Nachfolger de5 Marqui5 Montebello el> nannte, eine Nußland angenehlue Wahl treffen wollen. Diese Erwägung allein mag Herrn Delcass6 bcstimmt haben, das Auswärtige A,u,t eines Mit> arbeiterc. zu berauben, dessen wertvolle, durch langjährige, um'rmudliÄ)e Arbc'it erworbene Erfahrungen voiu Minister sehr hoch geschätzt werden mußten. Herr Vompard stand seit neuu Jahren an der Spitze der lommerziellen Direktion im auswärtigen Amte. V>> ziiglich der Versetzung des Herrn Inleö Eaulbon nach Madrid ist zu bemerken, daß eö vor allem persönliche Gründe, namentlich Hamilienvcrhältnisse waren, Nx'lche, znr ssolgc hatten, daß Herr Eambon für eine vou Pario lveniger entfernte Votschaft, al5 l>s die in Washington war, aus^rsehen wurde. Selbstver» sländlich wird ^'s Heli'n Eambon in Madrid zustatten lommen, daß er in Washington währmd des lubani« scheu Krieges nnt großem Takt und Geschick eine vei> mittelnde. Tätigkeit entlvickelt und sich ill Spanien viele Sympathien erworben hat. Chamberlain nnd die Burengenerale. Zu den zlonferenzen dor Vurellgeileläle mit dem Kolonienmiuister Ehanlberlain wird der „Pol. 5torr." aus ^oudon geschrieben: Seitdem die Nurmgenerale lviedc'r in der englischen Hauptstadt eingetroffen waren, wnrde angekündigt, daß die Generale in Ve< sprechuilgen ulit Herrn Chamberlain versucheil wür° deu, eiue Milderung der Äedingungen der Nebergabe und eine Crwl,'iteruug der britisäM Zugeständnisse zli erzielen. 7viir die Stellung der Negierung hiezu war der Umstand bezeichnend, daß m einer offiziösen j.tlindgebung hervorgehobeil wurde, die drei. Vuren scieil britische Untertanen und hätten nur als solche das Necht, sich ill irgendeiner Angelegenheit, „welche sn liud ihre Mitlmterlanen betrifft", nn die Negierung zu wenden. Die Vnrengenei'ale seieil keine Delegierteil, sondern nur nichtoffizielle Nc'präsentanwn. der „Ansiedler von Transvaal und der Oranjelolonio". Die Konferenz ist überhaupt nur unter der Voraussetzung zugestanden worden, daß es sich in keiner Weise darum handeln wird, an die am :^. Mai zu Pretoria uute» zeichueten Bedingungen d<"l Uebergabe zu rühren. Ta> mit war die Anssichtlosigkeit voll VersuclM, wie sie den Puren ill den erwähnten Ankündigungen zugeschri> ben wllidcn, von vorneherein dargetan. Die „Nelle ^reic' Presse" meldet: In wenigen Tagen wird ein Alaubuch über die Besprechungen zwischen Ehanlberlain und den Vurengeneralm Aus' kllust erteilen. So viel bis jetzt über die bekanntlich geheim geführten Unterhandlungen verlautet, waren diesrlbeu insoferne resultatlos geblieben, als die Ge« ncrule nichts erreicht haben sollen. Die Generale sollen überrascht geux'sen sein, daß man sie im Kolonialamte nicht amtlich empfing uud sie im Vorzimmer zehn Minuten lang ans Herrn Ehamberlain warten ließ. Sie sind als gewöhnliche Vürger, als „Untertanen", empfangen worden. Die Verhandlungen wurden von solleil von der kühlen Förmlichkeit des Einpfangeö zwei Stenographen niedergeschrieben. Die Gmelnle ebenso enttäuscht sein wie von der Ergebnislosigkeit der Besprechungen. Diese sind aber vielleicht nicht frucht« los gewesen, wenn die Vurenführer dm Vorgängen in der Kapansiedlung Beachtung schenken. Dort hat der englische Ministerpräsident Sir Gordon Sprigg zuerst ulit Hilfe des Vond seine eigenen früheren Parteigenossen im Parlamente bekämpft. Sobald er sich aber auf die Loyalisten verlassen wollte, haben ihm die Mitglieder des Vond eine empfindliche Schlappe zugefügt. Die Zukunft der Buren liegt in den Parlamentarischen slämpfen, wenn der Oranje» Staat uud Transvaal einmal Selbstverwaltung haben. Politische Uebersicht. Üaibach, 10. September. Das Iungbuuzlauer Organ der czechischen Agrarier, der „Iizcran", spricht sich mit unbedina> ter Zustimmung für die Noslowitzer Nede dtH Vize« Präsidenten Dr. Zülel aus und gibt die Erklärung ab, daß die czechisä)en Agrarier im Sinne dieser Re)e vorgeheil werden. Sie wollen das Hauptgewicht auf dauernde wirtschaftliche Vorteile legen, ohne dabei den» allgemeinen nationalen Standpnnkte etwas zu ver« gebm. Sie seien zur äußersten Opposition entschlossen, n>enn aus ihr irgendein Nutzen herausschaue. Sollte diese Opposition aber nach dem nüchternen Urteile der Agrarier schädliche folgen befürchten lassen, dann würden sich die Agrarier ohneweiters gegen die OpPo» sition stellen, selbst wenn diese von einer anderen cze. Feuilleton. Tangenichtse als Professoren. ^,. >. (Nachdruck Urrbolcn.) !'!>Tr,s!"'7"'^^ Nteriiherzen ist c-ill nicht ge. . ^"'t(>n .„ .',. und zu einmal in der Zeitung vou be-?'l'n hm!'. "!'^" l.'sen, die als Schüler zu lliltel'ft ^""'' ^>ld <'.. ^ '^ ^"bei ja ganz witürlich, daß ?'-' 3o,/ "' ""b Staatsnlänner ei» besonders s N""ül l"'" ^, Schülertallgeilichtsen stellen, ^>'Ü "ntor !>>.'. n "^"' l'ch gerade von ihnen die mei-w "U" m.sm., 7.'" lchlecht^ Schüler lold großer ..""'den l> . ' D""g<'geniiber lvolleil ttür im ö,'> m.f ,?/'/" falbes Dl.tzend berühmter Ge> n,'""'3'/d ^'"'"' l^sse.l, die gleichfalls al4 b. "' Elt...', ^"geuichtsen gehörten ulld der .^-lm'' so."'"' dies. ! '!'^ ^")rer loaren. Wir sind uns dabei zilerst in diliem Un>. K,' ^' » ^,'^',",'^^^"'iker, Zoologe llud Arzt .^larl N^'lch^n ^/. /'^'' l"7«) war der Sohn einer ^ "uf d.r" "'nfa.llilie. Er Ic-iwe in seiner Iu« >vn,!'^"' N'^-do, s ^"'' l" U'enig, daß ihn seiil Vater rssi' '^»ch d ' v'^'" Wollk'. Der Arzt Nothmann n> ^"'- ^Nl„/. ' '"."'gling sür die Medien zu inter-^rm'!^luqio '"."'^ l'ch daueben eiflig m,f Äotall^k ^,^/?'"^ dr.. ^» , ^""^ niit vierunddreißig Jahren '"^>ii, ^7"nl '" Upsala. ^inn^ N'ar em Uni-mU nichj ,„^. Pf^,^'„ nlld Tiere Wematisch beschriebel, und lil Arteil, Gattungen, Ordnnngen, ,UIasse,l nild Systenle eingeteilt, sondern war auch ein vorzüglicher Arzt, den, die .Uranten von allen Seiten zuströmen. Er bekämpfte fchon im vori^ geu Jahrhunderte den Alloholismus imd erklärte die ansteckenden ^ranlhc'iten dnrch die Einwandernna. tleinl'l- ^l'bc'lm'sen iil den menschlichen Körper. Vor-ahileild sagte er, daß späterc' Zuteil erst den jedirniss^ und ^acke selber zu b^ reiteil Ter kleine Justus wurde durch den Ansenthalt in de,n Laboratorinni sein^ Voters in dei-selbell Welse ni seiiler großen Chemikerlaufbahn angeregt, wie Ja» bereils in der Werkstatt seines Vaters, der'allerha.ld Geräte nnd Apparate für die SchiffahN lierftellte zum späieren Verfettiger lllathenlatischer >nstrunleilte und El'finder der Dampsmaschinc vor-bereitete In der Schule dagc'gen tangte Justus gar nicht'' Mtt dem späieren Opel->ld,rektor lind ^'olnpl> »Men Willielm Nenlillg stritt er sich regelmäßig nm die Ehre dc" letzten Platzes. Cheinische Präparate in-i.'.'<'llierten den .slnaben mehr als die lateinische Grau" inatik I", "' brachte sie sogar init in die Schule, und als einst mitten während des Unterrichts eine knai-ternde Flamme alls der Schulmappe des übel be» riichtigten Musje Liebig oder bielniehr Mißliebig em-porschllig zllm Entsetzen des Lehrers und der Schüler, da war die Uhr für den Aufenthalt auf dem Darm« städter Gymnasium abgelaufen. Liebig würd« zu einem Apotheker in die Lehre getan, durste aber als» bald zum Studium der El>emie und Physik die Uni« versität beziehen und machte besonders durch seinen Aufenthalt in Paris und die Empfehlung Alexander vou Humboldts fowie natürlich vor allem durch seine eigenen frühzeitigen Forschungen jene glänzende Kar-riere, in der er der Menschheit soviel Guws geschenkt hat. Liebig erzählt von sich selber, daß er während der Schulzeit in allen Werkstätten der Gerber und Färbn-, der Schmiede und Messinggießer zu Hause wc.r, da-geglil für SpraclM keinen Sinn hatte und wegen seines Unfleißes getadelt wurde. Als sein Nettor ihn l'inst fragte, was er denn werden wollte, und die Ant» wort erhielt: „Chemiker", da brach die ganze blasse und der Neltor selber in ein unauslösäMies Geläch-ter aus, denn niemand hatte damals eine Vorstellung davon, daß Chemie etwas sei, was man studieren könne. Das war im Jahrzehnte der arohen Befrei-ungskriege. Und nun ist sein Name in alllii Küchen und bei allen Feinschmeckern Gcmeinant geworden. Ohne den stetigen Gebrauch von Lwbigs Fleisch-Extrakt ist hnchutage eine HancchciMma doch wohi wurde zu .^lbronn in Schwa-l,„, n M>m- ebenM. in de. UmcAma.von Ehem,. f^ien, nämlich in einer M'othc5erfa,ml,e Nolx'r. Laibacher Zeitung Nr. 208. 1710 11. September 19^2. chisäM Partei eingeleitet werden sollte. — Im Gegensatze zu diesen Aeußerungen, polemisierte Abg. Doktor Stransty in einer Wählerversammlung in Saaz gegen die Rede des Tr. Zäöel. Er behauptete, mit dieser „vorsichtigeil und furchtsamen Politik" hätte das Volt nichts gemein. Wer auf die Nachgiebigkeit der czechischen Abgeordneten spekuliere, verrechne sich ebenso wie der, welcher damit kalkulieren wollte, daß die Rede Züöeks iln CzeäMklube Anklang finden könnte. Wie man aus Nom schreibt, wurde es viel bemerkt, daß der Papst gelegentlich des Empfanges von fünfhundert franzöfischen Pilgern, der diesertage stattfand, keinerlei Ansprache gehalten hat. Es werde dies als ein neues Anzeichen dcrfür angesehen, daß der Papst bei seiner Politik der Mäßignng und Zurückhaltung gegenüber der französischen Ne-publik beharren und sich jeder Handlung enthalten wolle, welche seine Beziehungen zur französischen Ri> giernng irgendwie trüben könnte. Man setzt voraus, daß er auch bei den ferneren Empfängen französischer Pilger, die im Laufe des September zu erwarten sind, dieselbe Reserve beobachten und jede Kundgebung unterlassen werde, die als der Republik feindselig gedeutet werden könnte. Ein Telegramm des Wolffsckien Bureau aus Port all Prince vom 4. d. M. berichtete über die Durch» suchung des Hamburger Dampfers „M arlomanni a" und die Beschlagnahme der an Nord vorgefundenen Waffen und Munition durch das die flagge des Prätendenten Firmin führende Kanonenboot „Cr6te ü, Pierrot", dessen Kommandant den Dampfer wieder freigab. Die Vertreter der Mächte in Berlin gaben einstimmig der Ansicht Ausdruck, daß das Kanonenboot „Cröte ü. Pierrot" nicht als Schisf einer kriegführenden Macht angefehen werden könne, so daß die Durchsuchung der „Markomannia" sowie die Wegnahme der Waffen und Munition sich als See» raub darstelle. Mit der Bestrafung des Firminschen Kanonenbootes wurde das deutsche Kanonenboot „Panther" betraut. Ueber die schnelle Erledigung, welche der .,Markomannia"-Zwischeufall durch das Eingreifen des Kanonenbootes „Panther" gefunden hat, liegt nun in Berlin folgende amtliche Nachricht vor: Der Kommandant des „Panther", Korvettenkapitän Eckermann, hatte den Befehl erhalten, das seeräuberische Kanonenboot „Eröte ü, Pierrot" aufzu' bringen. Der „Panther" begab sich deshalb von Port au Prince nach Gonaives, wo er „Er6te k Pierrot" vollkommen überrasck)e. Es wurde nunmehr von dem deutschen Kommandanten folgendes Ultimatum ge> stellt: die Flagge innerhalb einer Viertelstunde zu streichen, das Schiff zu räumen und keinerlei Gefechte Vorbereitungen zu treffen, sonst erfolgt sofortiger An» griff. Der „Panther" hatte schon vorher klar zum Ge« fecht gemacht. Die Flagge wurde daraufhin innerhalb der gegebeneil Frist gestrichen und „Cr6te ü. Pierrot" von der Mannschaft verlassen. Der „Panther" hatte die Absicht, den „Pierrot" hierauf ins Schlepp zu nehmen. Bald jedoch erfolgte eine, offenbar durch die „Pierrot". Mannschaft absichtlich hervorgerufene Erplosion der hinteren Pulverkammer, welche das Achterschiff zerstörte und in Brand setzte. Hiedurch wurde die In-schleppnahme durch den „Panther" unmöglich, da wei» tere Erplosionen nicht ausgeschlossen waren. Da aber außerdem hierin ein feindlicher Akt erblickt werden mußte und die vorderen Geschütze noch gebrauchsfähig waren, ließ der Kommandant des „Panther" auch die vordere Pulverkammer und den, Kessel durch Gra» nntenfeuer zur Explosion bringen. Als dies geschah, brach der „Pierrot" auseinander und sank. Der Admiral befand sich bei den Rebellen an Bord. Der „Panther" kehrte sodann nach Port au Prince znrück. Der Ort Gonaivcs ist in den Händen der Rebellen. Tagesnemgleiten. — (Der Telegraph in N u ss i sch - O st a si e n.) Man schreibt aus Petersburg: Die Trägheit der russische:, Telegraphenbeamten ist im Zarenreiche schon fast sprichwörtlich geworden. Ein in Wladiwostok erscheinendes Blatt zeichnet folgendes Genrebild und behauptet, diese Szene habe sich auf dem dortigen Telegraphenamte abgespielt. Eine einfach, aber gut gekleidete Dame betritt das Telegraphenamt und wendet fich an einen Veamten, der gerade damit beschäftigt ist, auf einem Bogen Postpapiei eine weibliche Gestalt zu zeichnen. „Monsieur, ich möchte Sie etwas fragen." Der Beamte schweigt. „Monsieur, haben Sie die Güte . . ." Der Beamte wendet seinen Kopf auf die entgegengesetzte Seite. „Monsieur!" ruft die Dame nun schon recht laut. Der Beamte dreht sich um und sieht sie vorwurfsvoll an. Die Dame: „Ich habe vor einigen Tagen meiner Mama ein Telegramm mit bezahlter Rückantwort geschickt, worin ich ihr mitteilte, daß mein Mann . . . im Sterben liegt . . . und worin ich sie bat, herzukommen, ich habe aber bis jetzt noch immer leine Antwort bekommen. Ich glau . . ." Der Beamte (sie unterbrechend): „Na, was wollen Sie denn?" Die Dame: „Ich wollte Sie fragen, was aus meinem Telegramm geworden ist?" Der Beamte: „Ihr Mann ist noch nicht gestorben?" Die Dame: „Nein." Der Beamte: „Nun, warum stören Sie dann unnützerweise Leute, die beschäftigt sind, bei ihrer Arbeit?" — (Woher stammt die Be zeichnung Zeitungsente?) Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wac es eine Zeitlang Mobesache geworden, allerlei Mystifilc-tionsscherze zu treiben und die unwahrscheinlichsten und abenteuerlichsten Gerüchte zu verbreiten. Ein Brüsseler, namens Cornelissen, schrieb damals für das Feuilleton eines Blattes, die Gefräßigkeit der Enten sei unbeschreiblich. Um festzustellen, wie weit diese Freßsucht ginge, habe man zwanzig dieser Tiere zusammengesetzt. Eine wurde dann samt Fe dern und Knochen klein gehackt und von den übrigen neunzeyn gierig aufgefressen; eine von den letzteren wurde unmittelbar darauf den übrigen in derselben Weise vorgesetzt und ebenfalls aufgefressen, und so ging es fort, bis nach ziemlich kurzer Zeit nur noch eine Ente übrig war, welche ihre neunzehn Schwestern mit Haut und Haar im Leibe hatte. Diese kleine Geschichte, welche in Brüssel für sehr geistreich galt, machte in lurzer Zeit die Nunde durch alle Journale. Zu Beginn der dreißiger Jahre tauchte sie dann in Amerika wieder auf. Der Name „Zeitungsente" ist seitdem geblieben. — (Mord mittelst komprimierter Luft) ist das Neueste. In Norwich (Nordamerika) befindet sich i>'. der Neparaturwerlstätte von Ontario und Western eine mächtige Pumpe für Erzeugung von Preßluft. Die Arbeiter hatten die Gewohnheit, nach der Arbeit chre Kleidung durch einen kleinen Luftstrom entstauben zu lassen. Das geschah durch einen Schlauch, der in eine Brause auslief. Der Arbeiter Kork hatte nun, nachdem er sein Tagewerk beendet, den Schlauch ergriffen, um seine Kleiber zu reinigen. Inzwischen erschien der Maschinist Reap. Zwischen beiden be- stand seit Jahren Feindschaft. Reap wollte Korl den Schl ^ fortnehmen, wogegen sich dieser aber sträubte. P^b>'^^ Neap den Schlauch an sich, drehte vollen Luftstrom cm ^ richtete ihn auf seinen Gegner. Dieser wurde bury ^ furchtbaren Druck durch den ganzen Raum geschleuoe ^ derart verletzt, daß cr bald darauf starb. Neap '""ve — (Ein schlauer Wirt.) Auf einem SoN"^ ausfluge, so erzählt ein Leser der „M. N. Nachr. . ^ unlängst nach Fürholzen. Ich war des Willens. "^ offenen Wirtshaustür vorbeizugehen, da bemerkte tty,.^, halb der Umzäunung des Gartens, von einem ^a> ^ bäum beschattet, eine Tafel (sogenanntes Marterl).^ Bild meine Aufmerksamkeit wachrief, es zeigte k'"e". ,,eü stürzten Leiterwagen, den davor gespannt ^ h, Schimmel in weiter Flucht und mehrere hände^^ menschliche Gestalten. Ich war daher des GlM'bens' °"p^^, wohl ein großes Unglück geschehen sei. Koplschuttel las ich die barunter befindliche Dichtung: „Hier an dieser Stelle kam das Unglück schnelle, kaum zu glauben — ach, wie dumm, des Wirtes Schimmel warf da um. D'rum Vorsicht, doch auch nicht verzagen ^ gefährlich ist's am Leiterwagen. Man muß alles gut bedenken, insbesondere das Pferdelenlen! Merk' dir, Wanderer, die Geschicht' und trau' keinem Schimmel nicht. Dank dem .Herrn, er war uns gnädig. neunc waren verheiratet, fünfe ledig." , ^.Zhalb Jetzt war ich so gescheidt wie zuvor; es blieb nur^ ^ nichts übrig, als meinem Vorsatz ungetreu s" ^^sued'si-doch einzukehren, da meine Wißbegierde noch nicht ^r? war; schmunzelnd erzählte mir der Wirt. von dem '" „B Aufklärung erbat: „Schaun's. Herr. auf diese A"^ Oe-viele und fragen, und damit lM ich noch lein >^' „jchts!" sck)äft gemacht. Passiert ist den Beteiligten weiter ^.^,, — (Eine nette Geschichte) wird v°> ^,, Marineoffizier erzählt, dessen Schiff auf b" ^ ^fiug Ceylon war und der an Land ging, um emen ^M^^ zu machen. Von einem mit den Ortsverhältmssen ^^ trauten Eingeborenen begleitet, kam er an ewen ^ ^ einladend aussehenden Mecresarm und beschloß, " ^gcn> nehmen. Er bat den Eingeborenen, ihm eine Stelle.1 > ^, an der es leine Alligatoren gäbe. Der Eingeborene s , ^ zu einer Bucht und der Offizier genoß in vollen Z - ,, ec Wohltat des erfrischenden Bades. Beim Abtrocknen ,^ ^ seinen Führer, wie es denn eigentlich käme, daß/ ^ h>, Bucht teine Alligatoren gäbe. „Sehr einfach. > ' Führer, „weil sie sich vor' den Haifischen 5"^", M i«> — (Aus Vayreuth - Kala u.) Was ^ ^,tcrl „Lohengrin" für ein Wetter? Fürchterliches ^°N heN',) Elsa singt: ..Lohengrin, mein Schirm lxr!' (^"^ ,„< — Eine Äayreuther Sängerin wird gefragt, ov ^ Uhr früh im Landtagssaalc von Vulolv"« ^5ftö sidenten der Aerztelammcr von Bukowina a>ls ^z-hm^' führenden Kammer, dem l. l. Sanitätsratc Dr>^ ^eg^, eröffnet. Die Kammern waren durch ncichstehen^^^!^ M a y e r geboren, der es gleichfalls vom Taugenichts zum weltberühmten Gelehrten gebracht hat. Bekannt lich ist er der Entdecker des Gesetzes von der Erhaltung der .ttraft und Vegründer der mechanischen Wärmc-theorie. Ohne speziell Physik oder gar höhere Mathe-matik studiert zu haben, aber mit chemisä)en und physikalisäM Gesetzen durch seinen Vater und Bruder vertraut gemacht, hat Robert Mayer eine Umwälzung in der Physik herbeigeführt. Er war Arzt und hatte als soläier anf einer Segelschiffreise nach Java die Beobachtung gemacht, daß die Farbe des Venenblutes in den tropischen Gegenden eine hellere war als in den gemäßigten Mimaten. Ties brachte er mit den veränderten Wärmeuerhältnissen zusammen und fand so den Satz, das; Wärme und Bewegung sich ineinander verwandeln. Er stellte auch die Größenbeziehungen mathematisch fest und beleuchtete die Verwandlungen der Kräfte von den Vorgängen auf der Sonne bis zu den chemifchen Verwandlungen im tierisckien Körper und geistiger Auslösung im Gehirn. Dieser große Denker nun war auf dem Gymnasium zumeist einer der untersten Schiller, seine besten Zensuren hatte er regelmäßig in der Mathematik. Es fehlte ihm nicht an Talent für die Sprache, wohl aber fehlte seinen Lehrern die Gabe, durch richtige Behandlung des Sprachuuterrichtes einen so glänzenden Geist zu fefseln. Mit seinen epochemachenden Entdeckungen wurde Mayer übrigens zwei Jahrzehnte lang erst ver» höhnt und dann tot geschwiegen. Zuletzt aber wurden ilnn die größteil Ehrungen von allen möglichen ge° lehrten Körperschaften zu teil. Ein Erztaugemchts war auch in seinen jungeil Jahren Mayers Üandsmann Friedrich List. Sein Vater, ein Gerbermeister, mußte ihn aus der Latein-schule nehmen nnd lich ihn nach verschiedenen Ver-suchen, einen brauchbaren Menschen aus dem unbändi-gen Jungen zu maclM, Schreiber werden. Als solcher arbeitete sich List zum höheren Verwaltungsbeamte!? empor nnd wurde mit siebenundzwanzig Jahren Pro-fesior der Staatswissenschliswn. Er begründete den deutschen Zollverein und war die Haupttriebfeder, da!; Deutschland Eisenbahnen baute und so mit seinem Verkehrswesen nicht gar zu weit hinter Amerika und England, die schon bald ein Jahrzehnt Vorsprnna. hatten, zurückblieb. List ist als Nationalökonom einer der größten dieses Facias und sein jüngster Biograph ilarl Jentsch hat ihn mit Necht den „Bismarck der deut-scheu Voltswirtschaft" genannt. Deutschland hat ihm seine großen Dienste schlecht gedankt, er endete dur.h Selbstmord. Auch der bekannte Zoologe Uarl Vogt, der „Äffenvogt", war als Schüler des Gießener Gymnasiums nicht nur teine Musterleuchte, sondern vielmehr der Schrecken seiner Lehrer. Sie ließen ihn durchs Eramen schlüpfen, damit er ihnen „nicht noch ein Jahr länger die Schwindsucht an den Hals ärgere." Der berühnüe Astronom F. W. Vessel, der zuerst die Parallare von Fixsternen, d. h. den Winkel berechnete, in welchem die Erdbahn, von einen, Fiv< sterne aus gesehen, erscheint, hatte auf dem Gymna° fium teine glänzenden Gefchäfte gemacht und war des-halb als Handlungslehrling in ein großes Haus ;u Bremen gesteckt worden. Der Wunsch, später selbst ein Kauffahrteischiff in ferne Zonen begleiten zu dürfen, veranlaßte ihn zu sprachlichen, aeossraPYN ^^ü< nautischen Privatstudien, diefe führten ")" ^ jei^'» künde, und da or das Glück hatte, '"" " ^„ T"^ Astronomen in Verbindung zn lomnnm,^ ^>B"' lent erkannten, so ivurde er schon mit s^^^niva^ zig Jahren Professor an der neuerbauten zu Königsberg in Preußen. . j „ M^' Daß schließlich auch Charles D"'N ^„^,n. diese Taugenichtse zu rechnen ist, beweist ^ ^^.^o'v daß der Jüngling erst Medizin und ^"' ^.„jiick^ studierte, ohne daß man wußte, ob ew""^^. s^? aus ihm werden würde. Vermutlich war ^ ^^ ^ Zucht der fünfjährigen ^ntdeckuNgsM' G^ Beagle, die den jungen Darwin zur a^,' ^issciB"' besinnung zwang nnd ihn zu seinen um' liäM Erfolgen führte. - . c^ht, ^ In der Mehrzahl sind es, w,e mm '^ ^h ^ forsclM, die auf der Schule, nichts w "' o,,. ^ noch ein wissenschaftliches (wuc m !" L^n "e, öde und sinnlose grammatische Drill M ^, ^ Griechisch, der früher viel schl'U'NN'r w ,^ .^H^.. mußte diese Geister-abstoßen: sie vewn', . HM natur, indem sie sich nicht sklavisch 3" Os schluckenden Musterknaben zwmgc" ln>> ^'»p deutet keim'u Einwand, daß cmch ""' 1 -^rich ^ knaben ganz hervorragende M'"M"' '^ „, li. ),,. Stephan, Eduard von Hartmann, -'^"^" nnd , vorgegangen sind. Aber jene .Tangen'^' .^ ^'" teren berühmten Gelehrten bewo'sc'"' ' '^,. d^' . nichts der Schnle, noch lange n'cht "u^.,.,, "'" z». bens werden müsse. Mögen sich "l1" "' , ,„^ D"" Linni-', Liebig, L,st, Vessel, May"', ^ou -»jacher geitung Nr. 20«. 1711 11. September 902. bera/r !>' ^^""n: czcchische Sektion: Dr. Ottotar Franken-Di !s /'^ Sektion: Dr. Gustav Iaroschy; Bukowina: buia w l ^^"ler; Ostgalizien: Dr. Gerard von Festen-schH.^'^°lizien: entschuldigt; Görz und Gradisca: ent-il r a Zwen: entschuldigt; Kärnten: Dr. Josef Höhn. Vrcimer.'^ ^"s lÄiegori^: Mähren: Dr. Franz Dr Äv//'^"°ft"reich: Dr. Adolf Gorhan; Oberösterreich: beiaer ^^"'"üllner; Salzburg: Dr. Franz Würten-Zfoss .'^es,c„: entschuldigt; Steiermarl: Dr. Viktor V°raM^ ^^^ ^""l Ehrcndorfer; Trieft: entschuldigt; Dr U ^'. ' Franz Rhomberg; Wien: Dr. Josef Heim. ' ". Gruß. Voisil!^ ^""staUerung der Beschlußfähigkeit begrüßte d.-r V°,>N, - "" ^^^ des verhinderten Landespräsident?n g'w» vo"m^' ?""" Exzellenz Friedrich Freiherrn Bourgl^ salva ^ ^°U'"berg. erschienenen l. l. Hofrat Felete de Vela. Kochn»..-.. ^'"cister ^ou Ezcrnowitz, Anton Baron ninas 7^'' ""^ .^" l- t. Landessanitätsreferenten. Regie. N"«l>, ^' ^"^ 'Uluczcnlo. worauf die Vorstellung dcr ordn,.«" .^werten erfolgte. Hierauf wurde zur Tages-"3 gejchntten, die aus nachstehenden Punkten bestand: des är'/,,^ ""2 des itannnergesehes. 2.) Die Vertretung 8.) Di, K?! Standes in den gesetzgebenden Körperschaften. 4,) Die U s "U eines Zentralausschusses aller Kammern. Acha'f!5s"s ^""6 gemeinsamer Angelegenheiten durch dle 'nsscs n ?I""^ Kammer. 5.) Die Regelung des Verhält-k'ner S^- ^"^"" ""b Krankenkassen. «.) Die Vilbunz lMieiii^ ^" ^^"^e Medizin auf den medizinischen und Cta>>d'^!! ^"gressen. 7.) Die Honorarfrage. 8.) Die llNunc, ^"m"?' '^ ^ Die Titelfrage. 10.) Die gesetzliche Re-U.» Dip « ^'"3'l'sse der Zahnärzte und Zahntechniker, den Ne!^ ""6 ^^ Verhältnisses zwischen Aerzten und deruiia >. ^""^"'chalten. ^.) Die gleichmäßige Einfor-lultäism.!^.'""'""Beiträge. ^-) Die Einholung von Fa-""Man ?" ^" ^" Verurteilung von wegen Kunstsehler fiil Cm?; ^^"' ^^ D'e Schaffung eines Ministeriums ^ 34 ' !"!k"''gtlegenheitcn. 15.) Die Beratung über die eines att ° 1,? ^ Preßgesetzentwurfes. 16.) Die Schaffung "l" Aerzten zugänglicl)cn Penstonsinstituts. n) tzi" ?den nachstel)cndc Resolutionen gefaßt: ^Vi ^ Vorstände jener Kammer zu erwirken, in Horden.? - " ^''^" ständigen Wohnsitz nimmt. Als Jahr a» '"' ""^' die Verwendung durch mindestens ein des Divln ?'" '"ländisäxn Krankenhause nach Erlangung Das Ner, '!^ " ^°ltoi der gesamten Heilkunde bestimmt, ^zustelle, ,^ ^" Krankenhäuser ist im Verordnungswege ^ari^ ' .,^" Ungarn ist dieses obligate Spitalsjahr zul it c, „,," "'^U"N systemistert.) c) Erweiterung der ll»!^Lsli,,s,< ^' ^' chtigleit. indem dieselbe auch auf die ""Wdelw -" ^mlsärztc. insofcrnc sie Praxis ausüben. °"sgeno ' ' ^'^ l' l. aktiven Militärärzte sind davon >v»llc„ in d-"'^'""^" i^doch. wenn sie Praxis ausüben <>) Die ys . Neuste der Kainmcr aufgenommen werden. ^ ^'sche 'M?// "'""" s^d berufen, auch obligato-formen "/"^^"'^'chtungen für Aerzte und ihre An-^9'eruna " ^^l'^len sowie Eingaben direkt an die l. l. e>»ige„ <'/<^ "^". wenn sich mehrere Kammern dazu ver-"°l)lrtch/: .'! weiblichen Aerzten ist das aktive und passive la» ist von, m ^"^lammer anzuerkennen, s) Der Ehrcn-^l)lt die f /.. "^ vollkommen zu trennen, Den Ehrenrat ^"HI der W? ,- "'""'^ Versammlung der Kammer. Die "dmina ^ l,'^" ^^ Ehrenrates wird durch die Geschäfts l'"d bis ^ '^wmei bestimmt. ^) Die Disziplinarstrafen !^^ercn ^ , ^ ^ auszudehnen, bestehen eventuell bei dcr zeil,o"s.^^)en auch. ähnlich den Advolatenlan.mern. mit "edaliio,, ^?°l' °^" dauernden Prarisentziehung. 1>) Die "k" ki^,,^/'^"U"ergesetzcs ist entsprechend diesen Resolu-^^earbcii l ^"deren Komitee zu übertragen, »velches den ^""chlunä -"l ^"^uurf den einzelnen Kammern zur Ne- ^ä II.: Der Kammertag bedauert, daß der Aerzlestan?) in den gesetzgebenden Körperschaften bisher fast gar leine Vertretung gefunden hat, und spricht den Wunsch aus, daß die Acrztcschaft sich in einer viel regeren Weise an den Wahk'n in die gesetzgebenden Körperschaften beteiligen wird, eimn Arzt in diese Körperschaften zu wählen. Die übrigen Punltc der Tagesordnung wurden aus Grund dcr gemachten Erfahrungen in den einzelnen Kammern eingehend diskutiert, und es wurde beschlossen, entsprechende Direktiven nötigenfalls an die lammerpslichligen Aerzte dcr einzelnen Kammrrsprengel durch die betreffenden Kammern hinauszugeben. Das stenographische Protokoll über den Gang der Ver-hanolungen wird in Drucl gelegt und den einzelnen Kam-mermitglicdcrn zugesendet werden. Dlc Delegierten des KammcrtagcL wurden durch ci^ Bankett der Landeshauptstadt Czcrnowitz ausgezeichnet, zu dem die Spitzen der Zivilbehördcn erschienen waren. Der a.i erster Stelle vom Präsidenten Dr. Röhmer an Seine Ma-jcstät den Kaiser ausgebrachte Toast wurde mit Begeisterung aufgenommen. In zwangsloser Unterhaltung wurde in zahlreichen Reden der festen Zusammengehörigkeit des österreichischen Aerztestandes in treffender Weise gedacht. — (Der Sterbetag der Kaiserin Elisa b e t h.) Gestern als dem Sterbetage weiland Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth wurde in der hiesigen Domlirche vom hochwürdigen Herrn Dompropstc Dr. Kulavic ein Seclcnamt zelebriert, dem Seine Exzellenz der Herr Landespräsident Baron He in, die Spitzen der Behörden, Direktoren, Professoren und Lehrer der hiesigen Lchranstalk,. sowie zahlreiche sonstige Andächtige anwohnten. Zur Aufführung gelangte hicbei das große zum Andenken an die hoch-fcligc Kaiserin Elisabeth lomponicrtc Requiem vom Hos-lapellmeistcr Rudolf Bibl. — Aus B i f ch o f l a cl wirb unä gemeldet: Zum Gedächtnisse lveiland Ihrer Majestät der unvergeßlichen Kaiserin Elisabeth fand auf Veranlassung der Frau Albine Frciin von Woltcnspcrg in der hiesigen festlich erleuchteten Spitalslirche eine heil. Seelenmesse und nach derselben eine Beteilung der Armenpfründnei statt. — (Allerhöchster D a n l.) Seine Majestät der Kaiser hat dem Präsidium des Verbandes der österreichischen südslavischcn Lchrervereinc für die anläßlich der heurigen Hauptversammlung bekundete Loyalitiitstundgebui'g den Allerhöchsten Danl ausdrücken lassen. ^ — (Auszeichnung von Journalisten.) Seine Majestät der Kaiser hat dem mit der Leitung dci Grazer amtlichen Zeitungen betrauten Redakteur Erasmus Klciner < und dem Redakteur dcr „Wiener Zeitung" Ali.' gust Seuffcrt den Titel eines kaiserlichen Rates verliehen. — (Gegen die Miß stände im Nauunter-ne h m u n gö ge we r be.) Das Ministerium b«s Innern hat sich im Hinblicke auf mehrfache beim Bauunternehmer-wcscn hervorgetretene Mißstände veranlaßt gefunden, folgenden Erlaß an sämtliche politische Landesstcllen zur eigenen Darnachachtung und entsprechenden Belehrung der Unter-bchördcn zu richten: Das Nauunternchmcrgewerbe ist als ein sreies Gewerbe anzusehen und läßt sich in ztvei Betriebsarten einteilen. Die Bauunternehmer der ersten Art beschäftigen sich damit, als Bauherren Bauten auf eigenem Grunde und auf eigene Rechnung ausführen zu lassen, um dieselben loeitei zu veräußern. Dieser der Privatlapitalsanlage nahestehende Vorgang muß. abgesehen von dem Falle der freiwillig erfolgten Gewerbsanmeldung. auch dann als gewerbsmäßiger Betrieb angesehen werden, wenn derselbe sich fortgesetzt wiederholt. Die Bauunternehmer der zlveiten Art beschäftigen 'sich damit, bei öffentlichen Offcrtverhandlungen oder im Wege einer sonstigrn Vereinbarung Vauvergcbungcn zu erstehen oder zu übernehmen, um sodann die auf fremdem Grunde erfolgende Bauaufführung zu veranlassen. Um nu-i ^den im Bauunternchmerwescn vorkommenden Mißstänbcn ^ begegnen zu können, muß vor allem der Bcrechtigungsumfang eines befugten Bauunternehmers festgesetzt werben. Hicbei wird natürlich ein Bauunternehmer ins Auge gefaßt, welcher nur den Gelverbeschein zum Betriebe d sehen und erscheint zur Ausführung der in den Bi,^ gungsumfang dcr durch das Gesetz vom 20. Dezember geregelten konzessionierten Baugewerbe oder der hanbw mähigen Hilfsgcwerbe (Tischler. Schlosser u. s. w.) fallenden Arbeiten keineswegs berechtigt, nmß sich vielmehr zur Ausführung der erwähnten Arbeiten ausschließlich de>, lx treffenden befugten Gewerbsinhaber bedienen und kann zu den Hilfsarbeitern dieser Gewerbeinhaber in keinem wic immer gearteten Arbeitsberhältnisse stehen. D'e Aufnahme und die Entlassung dieser Hilfsarbeiter, die Anmeldung derselben zur Kranken- und Unfallsvcrsicherung, kurz. alle dem Arbeitgeber gesetzlich zukommenden Rechte und Verpflichtungen können nur durch die vom Bauunternehmer für die jeweilige Bauführung gewählten felbständigen bc fugten Gewerbetreibenden oder behördlich autorisierten Pri-vattechniler ausgeübt werben. Es kommt nun oft vor. daß Bauunternehmer, insbesondere der zweiten Art. ein eigenes tcchnisch gebildetes Personale beschäftigen und dasselbe einerseits zur Verfassung der erforderlichen Kostenvoranschläge fur die zu erstehenden oder auszuführenden Bauarbeiten und anderseits auch zur Leitung der eigentlichen Bauführung vcrwcnden. Kann es nun den Bauunternehmern zwar nicht vernxhrt werden, zur Klarstellung der technischen Seite ihrrr finanziellen Unternehmung fachtechnisch geschulte Personen ir. ihre Dienste zu nehmen, so muß anderseits der Verwes dung dieser Personen zur Leitung von Ballführungen, n" soweit sie in den Berechtigungsumfcmg eines konzessionierten Baugewerbes oder eines handwerksmäßigen Gewerbes eingreifen, umfo entschiedener entgegengetreten werben, als denselben, ganz abgesehen von der Frage der Befähigung, jedenfalls ebenso wie dem Bauunternehmer selbst, die Ncrechti« gung zur Ausführung derartiger Arbeiten abgeht. In jenen Fällen endlich, in welchen es sich um die unbefugte Aus-führung von Bauarbeiter! unter gleichzeitiger „Deckung" durch einen selbständigen Baugewcrbetreibenbcn handelt, wirb es ein Leichtes sein. durch geeignete Erhebungen, Einsichtnahme in die Arbeiterderzeichnisse'dcs betreffenden ..Deckung" a/-währenden Baugewerbetreibenden :c., eventuell Umgehungen des Gesetzes zu konstatieren und »verben die GewerbebehördlN dic Untersuchungen in solchen Ucbertretungsfällen mit aller Umsichi durchzuführen und gegebenenfalls sofort mit angemessenen Strafen vorzugehen haben. ^-ik. * (Perfonenfrequenz auf den Krainer Linien der l. l. Staatsbahnen während der Feiertage.) Begünstigt durch das herrliche Wetter an, 7. und 8. d. M. entwickelte sich auf dcn Kramer L'inirn der t. l. Staatsbahnen eine Pcrsonenfrequenz und infolgedessen eine Massenbeförderung von Passagieren, wie sie seit vielen Jahren nicht beobachtet worden war. Es verkehrten nämlich einschließlich der Militärzüge 80 Personenzüge auf den dni Linien dcr Staatsbahn von Laibach und zurück. Die abgehen-den Züge wurde» durch 50.491. Von den Zwischenstationen wurden in Bischoflaä 1854 in Krainburg 2500. in Podnart und Otix-e 5014. ia Lcrs-Vcldes 2088 Fahrkarten verlauft. Wer'' berücksichtig« wird daß sich dieser große Verkehr ohne Vermehrung d'ö Beamten-, Zugförderungs- und Zugbegleitungspersonales auf eingeleisigen Linien anstandslos abwickelte und dcn außerordentlichen Anforderungen allseitig entsprochen wurdc. s,) muß der Umsicht und Energie sowie dem Diensteifer der Vorstände des l. l. Bahnbclriebsamies und der .heizhaus-lritung Laioach. dcr anderen beteiligten Stationen sowie dem gesamten diensthabenden Beamten-. Maschinen- und Zug' begleilungspersonale die vollste Anerkennung gezollt werben. ^n Vanden der teidenschaft. N°man aus dem Leben vou U. Feldern. ^ (26. Fortsetzung.) !>'N In^?'k Ichte ^'t im dcitcrliclM Haus« in s "<.'s is,. "^"'" Wchc veracht. Nicht, das; ihr ^^!zm, - ^""'bw Szmon voll Tow,5 ,md ^" war '^' '"""^ — zmn c'rwnmciw in sl-m<'M ,^'"sM ^' " """' Hl-rrn nolmM'", sich sc'Il'st zu > t> tMwr^a^'""'' ""."lti'lmlich höflicher, lx'roch- > traf sj.. ^"'l-' l^mn'll' ^ ihi- »»I, Stllndc an 1 '^ kw,., ^ "it ""' "'chsmdlichstcn- jchws; "' dach ""a m^ '' 7""l),,u>» von vornherein M> Versah- b" Vrr,, '?/ '""'' ?"rch5 der Aiwsteuer Elfco 5! ^uzost^- ^ )/unassl>ier s" besprochen nmr. wurde ^'tcili^"'^ "lcdint, und so rücttr endlich der 3^' ^^.!'^" land in der DorfkirciK' von Solira s,i^bl d<^ 5> "' '^nitwände auf den auc-drncklichen den lm-inaM, VIl,nien„ Ä/ ^n G,, ' s '" "'^ ^"l^en lvaren nur d<>r ssn'i-un?'^'"" M "'"^ dchm Äeneh.nml ^eaen daö >v,..^^> b^/"'"ell, "der nicht uufreundlich loar. l s' ^as H 3 "I' Gutsl^itzer aniv.smd. Hernach w'7 b'n E?/'^.'"ahI i,n Ewimmer d<>s Herren-,^^ ^'n Eci. ^ ""acnommcn. dac> el.l-nfallc' jedec' ^"t,, '> Hau'^!'' ^'"' '""'. Die eisM, unnabba.e ^,, ^l.. f^^nn „lächle, allc-n Vetcilissten dao ''", nnch "/c'"' ^""' ^'Uumscht, und sowolil "1r ntnuTt^ ans, als dcr Wagen vor. a.efahreu loar, der sie nach dem Aahnhofe zur Ncn,^ nach den, Lande der Orangen und Zitronen siihrcn sollte. , ., ^lld die junge?srau vch uireui ^aler näherte, um Abschied zu nehmen, aw sie mit stummer, sehnsüchliger Vitw in den klugen die Anne ausstreckte, ihn zu um- 'schlingm, wich der alte Herr zurück und sagte nur mit dem >lnurren eine» bissigen ^ett^hund^: Wenn du mit ihm unglücklich wirst, dann nnnm eo als eine gerechte Strafe hi"! Hast os verdient!" Auch Zranz verweigerte er die .^and, und so sw g denn'dac^ junge Paar in dcn Wagen, Else in Träne., aumelöst. Sie sahen ed mcht, das; dem alten Manne, cil.! die Equipage davonf"!"', em dicker, groszer tropfen in den weißen Schnurrbart^ranu^_______________ " ^chlVon^te Elfe anfangs da^ fahle, finstere G.- siclit de>> Vaters nicht aus dem Gedanken bnngen, und m rmalc '"mute sie des Nachts, der alte Mann sei s^ ohne daft sieihn'dn'Allgen zugedruckt habe. ll uä'HIich aber beruhigte s.e s'ch^ u.ehr und mehr er i de oUück.ransch, i.i d.n ,mer.nes;lich<. Lieb. d Leidenschaft sie verseiltten. n„d nuhts erfüllte ihr ' m^e ' da-' Vild des gerbten Ä'imine., de.u sie ^ , ^' n> eiaen gcgcbou hatte, das; alles übrige > ' '..?m rmnt W"c Erschlug e», das; alle ihre au ^'"^^ triefe uneröfsnet nnt de.n Ver- !^" Ann"" verweigert!" zurücktmnen. Sie iinil. ,' ^ ^, er ehte >hr alles W,M «!ch!c, !>d lhrcr Liow lcbcn - l°m,>. es etlvas Schöuere» geben V Sie waren nnt nur lurzeu ^Ituhepausen direkt nach dem Genfer Tee gereist und nahmen nun in Ouchy den ersten Ausenthalt. 2erjelbe dauerte acht Tage, und sie füllten die ,^eit mit traulichem klosen uiid Segelfahrten auf der blaueii fläche des Lac Leman ans. Von Monte l5cirlo, woselbst si'.' lX'in grünen Tisch ihr Opfer gebracht, giiig es »oeit.r »ach dein schönen Florenz, uin im Palcizzo Pitti Wände voll ^taffaelo und Tizians zu beluundein und in der Stadt der Liebe und der Minist Projeckto mü> Luft< schlösser voll Glück, Lebeiislust »,nd Poesie zn schmieden und zil bauen. Auf Florenz folgte das ewlge, mächtige ^iom mil seinm .Wmstjchntzen aller Zeitm. Dichl neben der Villa Äorghese nnt ihren, herrliclM Park namnen fie Woh' nung und schauten von einer kleinen Anhöhe trun^ teneii Auges hinab auf die Siebenhügelstadt mit ihren Palästen, ihrem köstlichen Gewirr von Türmchen und Giebeln, und über die grünen, wogenden Vaumwips.'l der Villa Vorghese auf dio Höhenzüge des Albaner Gebirges in seiner immer wechselnden Veleuchtuüli. Vierzehn Tage vergingm wie iin !^luge, dann reisten sie weiter nach dem von Limonen» und Pinienivlildelii eingeschlossenen Neapel, dc>s dränend, der Woile d<>v Verhängnisses gleich, der ernste, rnncliunNv^tl' G,p,e des Vesuvs überragt. Hier nalmn-n s'l' ",''"' ^'^'' an und fuhren, die Äaim "'sichMch M'ru.-'dend d nch die Schluckt, laiche die Hänge der Pnnta di ^lntulo dnrchschneioet, l>inal> in die lachende Ebene Sorrent.. (Fortsetzung folgt.) Laibacher geitung Nr. 208. 1712 11. September .902. — (T rau u n g.) In VeldeZ findet heute die Trauung des Herrn Landesregierungs-Konzipisten in Radmannsboif, Michel Angela Freiherrn Zois von Edelstein, mit Fräulein Milena Treo aus Laibach statt. — (Todesfall.) In Prosecco ist gestern früh der gewesene Reichsratsabgeordnete Herr Johann Nabergoj gestorben. Das Leichenbegängnis findet morgen um halb 11 Uhr vorm. statt. Am 15. Mai 1835 in Prosecco geboren, tcimte Naucrgoj als Sohn eines nicht sehr bemittelten Wirt' schaftsbesitzers nur die Schule seines bei Trieft gelegene. Geburtsdorfes besuchen und muhte durch Selbststudium seinc weitere Ausbildung bewerkstelligen. Nach dem Tode sein?3 Vaters übernahm er dessen kleinen Grundbesitz, den er durch angestrengte Tätigkeit bald vergröherte. Er lieferte auch Materialien für verschiedene Bauten, so insbesondere anläß» lich der Erbauung des Schlosses Miramar. Im Jahre 1!N5 wurde er bereits in die Stadtvertretung von Trieft gewählt, welcher er seither ununterbrochen bis vor kurzem angehörte. Da der Gemcinderat zugleich die Lanbesvertretung der Stadt Trieft samt Gebiet bildet, war er auch Landtagsabgeordncter und wirkte stets mit großer Entschiedenheit für die Interessen der dortigen Slovenen. Im Jahre 1873 wurde er vom vierl^ Triester Wahltörper in das Abgeordnetenhaus entsendet, wo e-. sich in der Folge dem Hohenwart-Klub anschloß. Bei jede.' folgenden Neuwahl (bis zum Jahre 1891) wurde Nabergo». der in der slovenischen Bevölkerung des Triester Gebietes eu". grche Popularität genoß, mit ansehnlicher Mehrheit wiedergewählt. Im Jahre 1891 verlieh ihm Seine Majestät de^ Kaiser das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens. — (Schwurgerichtsverhanblungen.) Am 9. d. M. fanden unter dem Vorsitze des Herrn l. k. Landes-gerichts-Vizepräsidenten Pajl drei Verhandlungen statt, bei dcnen Herr l. l. Staatsanwalt Trenz als Ankläger fungierte. In der ersten (geheimen) Verhandlung (Verteidiger Herr Dr. F u r l a n) wurde die 17 Jahre alte Besitzerstochter Agnes Primoxiö aus Podjelo, Gerichtsbezirl Bischo^ lack. wegen Kindesmordes zu vier Jahren schweren Kerkers mit einem Fasttage monatlich und zu einsamer Absperrung in Dunkelzelle sowie zu hartem Lager am 4. Juni jeden Strafjahres verurteilt. — Die zweite Verhandlung (Verteidiger Herr Dr. A h a 5 i 5) betraf den 23 Jahre alten Schuhmachergesellen Johann ('rnologar aus Sairach, Gerichtsbezirt Idria. wegen Diebstahles. s'rnologar, ein ziemlich leichtsinniger Mensch, hatte sich aus einer Geldverlegenheit dadurch geholfen, daß er seinem Onkel, zugleich Vormunde. Georg Gnezda in Oberlanomlja. in der Nacht vom 12. auf den 13. Juli 1901. nachdem er gerade wegen Uebertretung des H 431 zu 24 Stunden Arrest verurteilt worden war, einen Gelbbetrag von etwa 175 X. weiters in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1902 die Summe von 460 X entwendete. <''rno-logar wurde zu zwei Jahren schweren, monatlich mit einem Fasttage und hartem Lager verschärften Kerlers verurteilt.— Die dritte Verhandlung (Verteidiger Herr Dr. v. Würz-bach) wurde gegen den 43 Jahre alten, ledigen Ziegelarbeiter Johann Logar aus Zgornja Bela, Gerichtsbezirl Krainburg. wegen Totschlages durchgeführt. Am 15. Juli l. I. hatten Josef Aulovnil. Johann Logar und Franz Teran. alle aus Zgornja Nela, Branntwein getrunken, wobei Logar mit dem Zutragen des Getränkes beauftragt war. Da ihm die Flasche zerbrach, geriet Nulovnil in Zorn und versetzte Logar zwei Schläge über den Kopf. Logar entfernte sich. kehrte aber nach einer halben Stunde zurück und begann namentlich Vulovnik herauszufordern, indem er sich gleichzeitig gegen seine Ziegelhütte zurückzog. Vutovnit ging ihm nach. Logar aber eilte plötzlich zu seiner Ziegelhütte, lehrte mit einer Schaufel zurück und versetzte damit dem Vulovnil einige Schläge über den Kopf. Bulovnit, nach Hause gebracht, starb noch in derselben Nacht. Logar wurde zu fünf Jahren schweren, mit einem Fasttage monatlich verschärften Kerlers sowie mit einsamer Absperrung in dunkler Zelle und hartem Lager am 15. Juli jeden Strafjahres verurteilt. —I. — (Stimme aus dem Publikum.) Wir erhalten folgende Zuschrift: Die Nadfahrerplage auf den nur für Fußgänger bestimmten Wegen, insbesondere in der Lattermannsallee, will lein Ende nehmen. Zu jeder Tageszeit sausen halbwüchsige Jungen durch die Allee, ohne sich um die bestehenden Vorschriften im geringsten zu kümmern. Nun hat es gar den Anschein, als ob dieses Treiben auch in den Abends stunden überHand nehmen wollte. So kam gestern abends zu einer Zeit, als sich zahlreiche Personen in den Zirkus begaben, irgendein Radfahrer von der Triesterstrahe her in die Alke gestürmt und fuhr. ohne sich um den Unwillen der Passanten zu kümmern, gegen ki^la zu. Wenn man berücksichtigt, baß der genannte Weg nicht für Radfahrer da ist. daß er überdies nahezu gar nicht beleuchtet erscheint, so ist die Forderung wohl berechtigt, daß bie Sicherheitsbehörbe solchen Radfahrern ihr ganz besonderes Augenmerk zuwenden und sie emer ganz empfindlichen Bestrafung zuführen möge. --- (Der Verein „Merlu r") hat für seine Mitglieder soeben einen kaufmännischen Kurs eröffnet. Den Unterricht erteilen die Herren F. Sa jovic, Beamter dcr Laibacher Kreditbank, und A. tznidar 5 i 5 , Buchhalter in Laibach. Der Unterricht beschränkt sich vorläufig auf die slovcnische Korrespondenz und auf die Buchhaltung in Verbindung mit dem kaufmännischen Rechnen. Handelsbeflissenen, welche ihre Lehrzeit am Lande zugebracht haben, bietet dieser Kurs willkommene Gelegenheit zur Bereicherung ihrcr kaufmännifchen Kenntnisse. — (Die Ortsgruppe Laibach des Oester--reichischen Eisenbahnbeamten-Vereines) beruft für Samstag, den 13. d. M., um 8 Uhr abends in Hafners Vierhalle, Petersstraße, eine außerordentliche Versammlung ein. Da wichtige, die Standesinteressen berührend? Angelegenheiten zur Verhandlung gelangen, werden die Mitglieder der Ortsgruppe um zahlreiches Erscheinen ersucht. --- (Gewerbebewegung in Laibach.) Im Monate August haben in Laibach Gewerbe neu angemeldet, beziehungsweise Konzessionen erhalten: Antonia Kovaö, Ral-^auöplatz Nr, 11. Gast- und Schanlgewerbei Franz Igliö, Rathausplatz Nr. 11, Handel mit Schreibrcquisiten, Papier und Galanteriewaren; Johann Äutovnit, Kastellgasse Nr. 11, Schneidergewerbe; Bertha Ku^ar, Quergasse Nr. 2, Verkauf Von Speisen und Ausschant von Wein und Bier; Josef Brajar, St. Iatobsplatz. Verlauf von Zucterwaren; Johann Stembal, Gravide Nr. 4, Schuhmachergewerbe; Anna Sa--gorz, Floriansgasse Nr. 24, Gast- und Schantgeroerbe; Gre-aor Zamcjc, Gradi^e Nr. 10, Greislerei; Franz Pirc, Ko-lesiagasse Nr. 2, Erzeugung und Verlauf von Sauerkraut; Barthelmä ^eber, Ravnilargasse Nr. 11, Maurergewerbc; Franzisla Bratovö. St. Ialobslai Nr. 25, Handel mit Galanterie- und Kurzwaren; Johann Kreutzer Mil., Maria Theresienstraßc Nr. 8, Gast- und Schantgewerbe; Johann Zajec, Lattermannsallee, Verlauf von Obst und gebratenen Kastanien. — Anheimgesagt, beziehungsweise faktisch aufgelassen wurden folgende Gewerbe: Johann Kreutzer »<^i., Maria Theresienstraße Nr. 8, Gast- und Schanlgewerbe; Fianzisla Verhovc, Iudengasse Nr. 8, Greislerei; Franzisti Bratov^, Alter Markt Nr. 22, Kramerei mit Kurzwaren; Maria Zavrl, Pogaöarplatz, Verkauf von Lebensmitteln. " (E i n sch w e re r U n f a l l.) Vorgestern nachmittags fuhr die Hausbesitzerin Frau Johanna Stern aus Laibaa), Emonastraße Nr. 10, mit einem leichten Kutschwagen von Natlo nach Neumarttl. Der Kutscher war ziemlich stark be-trunken und raste in sehr schnellem Tempo durch die Ortschaft Natlo. Bei einer Straßenbiegung prallte der Wagen an eine Hausecke und stürzte um. Frau Stern fiel aus dem Wagen und brach hiebei den linken Arm, renkte sich den rechten aus, und zog sich am rechten Knie eine bedeutende Rißwunde zu. Die Verletzte wurde ins Krankenhaus überführt. " (Unfall.) Der Knecht Johann Mlinar. bedienst beim Besitzer Andreas Vrhovec an der Polanastraße, glitt gestern vormittags beim Verführen von Schutter aus der Echottergrube des genannten Besitzers in der Nähe des Zwangsarbeitshauses aus und fiel unter den Wagen. Es gelang ihm zwar, die Pferde sofort zum Stehen zu bringen, aber ein Wagenrad hatte bereits seinen rechten Fuß ein-geklemmt und es mußte der Wagen von Arbeitern aufgehoben weroen, oamit der Knecht aus seiner Lage befreit werdca konnte. * (Ein gewalttätiger Korporal.) In der Nacht vom 9. auf den 10. b. M. wollte der Korporal des l. und l. Infanterieregiments Nr. 27 Franz Schwarz ohne Karte den Perron betreten. Der Portier Schley verwehrte ihm dies. Korporal Schwarz beschimpfte nun den Portier und schlug in der Vorhalle einen großen Lärm. Als ein diensthabender Beamter intervenieren wollte, stieß ihn Schwarz in die Brust und exzcdierte, bis ihn die herbeigerufene Militärpatrouille entfernte. — (Herbst fe st.) Der slovenische Arbeiter-Gesangverein „Slavcc" veranstaltet Sonntag, den 14. d. M., in Koslers Garten ein großes Herbstfest, an welchem die Laibacher Vercinstapelle mitwirkt. Auf dem Programme befinden sich folgende Gesangsnummern: 1.) I. Pav5i6: I^i-ull lx^cln; 2.) Fr. Gerbiä: 5ii ^ ära^; 3.) F. S. Vilhar: 1^O«lnli Nrvüw. Neiters wird eine „Landsturmschlacht" mit Papierbomben. Granaten :c. sowie um 7 Uhr abend» ein „Abend in Venedig" mit Beleuchtung des Gartens und Tanz stattfinden.— Beginn des Festes um '/.4 Uhr nach. mittags. Eintrittsgebühr 40 1i, Mitglieder und Kinder unter 10 Jahren frei. — Im Falle ungünstiger Witterung wird das Fest auf den 21. d. M. übertragen. — (Von der Erbbeben warte.) Gestern verzeichnete der Kleinwellenmesser des Institutes ein mittelstarkes Fernbeben, das um zirka 10 Uhr 5 Min. begann und um 10 Uhr 8 Min. 15 Sek. sein Maximum von 4-3 nun ei reichte. Dauer der Bewegung 7 ln, Richtung von W. * (Hage lschlag.) Der Notiz in unserem Blatt»! vom 9. d. M. haben wir nachzutragen, daß das Hagelwetter vom 6. d. M. auch die Gemeinden Nelimlje. Igglack, Groß-lupp und Dobrunje heimsuchte und daß durch den mit de,.i Unwetter verbundenen Sturm eine große Anzahl von Harftn umgeworfen und viele Bäume entwurzelt wurden. —r. * (Ertrunken.) Am 5. d. M. vormittags haben, wie man uns aus Tschernembl mitteilt, mehrere Schullinder bei der Mühle des Pächters Jakob StipaM in Tschernembl im Laschina-Bache gebadet. Nei dieser Gelegenheit ist dev 9 Jahre alle Keuschlerssohn Eyrill Pe5ader'aus Selo bei Ottawitz an eincr zirka drei Meter tiefen Stelle ertrunken. Eine Hilfe war momentan nicht vorhanden, und so konnte derselbe oom Tode des Ertrinkens nicht gerettet werden. Beiläufig nach einer Viertelstunde sprang der Knecht Michael Franco! des genannten Mühlpächters ins Wasser und brach'-. dcn verunglückten Knaben als Leiche ans Ufer. —r. — (Alpines.) Im Nachhange zu unserer gestrigen Notiz wird uns mitgeteilt, daß die Besucherzahl im Desch-mannhause am 8. b. M. die stattliche Höhe von 242 Personen erreichte. Am Montag früh wurde der Triglav allein von 50 Touristen bestiegen; der Ausblick entsprach leider nicht den Erwartungen. * (Unfall beim Tunnelbaue.) Laut einer Mitteilung der Vauunternehmung E. Groß H: Komp. in Aßling ereignete sich am 9. d. M. früh auf der Südseite dc6 Karawanlentunnels im Firststollen beim Schießen ein Unfall, wobei ein Maurer sofort tot liegen blieb, und ein zweiter lebensgefährliche Verletzungen erlitt. —r. — (Unfall in denVerge n.) Am 8. d. M. glitt ein Herr T. aus Klagenfurt auf einem steilen Schneefelbe am Triglav aus und sauste etwa 150 Meter in die Tiefe. Er konnte sich jedoch in einer Schneemulbe kurz vor Beginn der Felsen erhalten und erlitt glücklicherweise nur einige Hautabschürfungen im Gesichte und an den Händen und konnte den Heimweg ohne welche Hilfeleistung antreten, * (Messerhelde n.) In Zirllach wurde am 7. b. M. nachts der Arbeiter Johann Martinjal von unbekannten Burschen überfallen und durch Messerstiche schwer verletzt. Der Verletzte wurde in das hiesige Krankenhaus gebracht. Er hat am Halse, am Rücken und an der Brust je eine und am Kopfe zwei Stichwunden. -' (Gefundene und verlorene Gegen . st änd e.) Auf der Wicnerstraße wurde eine goldene DMN-uhr samt einer goldenen Uhrlette gefunden. — In.der D^ lirche wurde ein schwarzledernes Geldtäschchen mit euug' Kleingeld und mit mehreren Zettelchen verloren. -^ ""l ,^ Martinsstraße verlor ein Schriftsetzer eine Zehnl"""!^ - (Ein wutverdächtiger Hund) soll M ",^ Golovec herumtreiben. Der Hund ist groß. braun und ^ > gestreift. ^ , ^,. * (Nach Amerit a.) Vorgestern nachts sm° A Südbahnhufe aus 151 Personen nach Amerika ausgewaN"" — („S chule u n b H a u s.") Die SeptcmW-NuM" dieser Elternzeitung hat folgenden Inhalt: Lenau "Nb « Mutter. Von I. Ielem. — Geistige Erziehung: Un>c Kinder Spielzeug. Von I. E. B. — GesundheitsPl"»' Vollsnahrungs- und Genuhmittel. Von Iul"s ^ (Fortsetzung). — Aus der Kinderwelt: Meine zwei M' . Von Dr. Emanuel Witlaczil (Schluß). — Neurteüu^ 1. Werke für die Jugend. II. Werke für Erwachse", Sprechhalle. — Allerlei Wissenswertes. — Erzahlu^ , Madame Turandot. Novelle von Karl Ed. K/opf" w sehung). — Den Großen für die Kleinen: Grille u"0 ^ schrecke. Von Th. Sp. — Wohin?_______ ^--s- Gelegramme des k.k.Telegrllphen.Eorresp.-KureM. Der Todestag der Kaiserin Elisabeth. ^ Wien, 10. September. Am heutigen Sterbet^ Kaiserin Elisabeth fuhr Seine Majestät der "" ,„, um ^8 Uhr vor der Kapuzinergruft vor, verlM ^.^ Sarge der Kaiserin ein stilles Gebet und verlieh d«' ^ nach einem Aufenthalte von 10 Minuten. Auch am ^°^ise.' Kronprinzen sowie an dem seiner Eltern verrichtete de eme Andacht. »fand'" Wien , 10. September. Um 11 Uhr vormittags '^ del trauergeschmückten Hofburg-Pfarrkirche eine S".'„bei.' für die Kaiserin Elisabeth statt. Derselben woy" Wde Seine Majestät der Kaiser, sämtliche in W"" ^l»' Erzherzoge und Erzherzoginnen, die Minister G^as ^ chowsli. v. Kallay. Dr. v. Koerber und v. Sz<". ^ rcichischen Minister, Minister Szechenyi, die ober ^ ^ und Staatswürdenträger, die Generalität u. s- w' «Me'l> früh hatte Seine Majestät der Kaiser einer M"^ M der Schönbrunner Kapelle beigewohnt. Am Sarge .^l-serin in der Kapuzinergruft wurden zahlreiche Kr""s ^lh gelegt, darunter von den Erzherzogen, der Fürst'" Marie Windisch-Graetz. der Stadt Wien «. ^lO" Wien, 10. September. Im Auftrage des ^n Kronprinzen legte Boischaftssclreiär Graf ^"l.sab^ prachtvollen Kranz auf den Sarg der Kaiserin E > > nieder. Die Burengencrale bei Chamberta«"^^,,, London,^. September. Nach cincm l?ll" ^„. lichten amtlichen Berichte über die Besprechung ° ,^ M, generate mit ElMnberlain brachten erstere eim' ^,„ sild Wünschen vor. darunter: Völlige Amnestie fur "" ^a^ afrikanischen Kriege beteiligt gewesenen b"^fiil d>e'A,, angehörigcn; gleiches Recht für die englische " ^PNg , ländische Sprache in Schule und Gericht! 3"' gM '^ Gefangenen; Entschädigung für alle Verluste ''^'^hl ^, Chamberlain sprach seine Verwunderung über ^te" ve den Charakter der Vorschläge aus, dic in "'"" ^ ei" "?t unterzeichneten Abkommen widersprechen „ ,. fcl»^'^i,' Abkommen notlvcndia, machen würden. Es "^^„del"^., in seiner Macht, von neuem über Punkte z« ,lo»»^"^l bereits erledigt seien, Botha erwiderte, die V""> """ ^. ihnen gestellten Bedingungen nur im ganze" " ^» > ablehnen. Um »veitercs Blutvergießen zu ""'"'tschloss"'^ die Bedingungen angenommen; sie seien aber ^11^, Wesen, sv bald als möglich um Milde zu b'Ne', ^rs^^,<, die Zusichcrungcn Kitcheners und Milners, ° ^, „'"^ hatten, zu Gunsten einer Amnestie Vorstellung .,^,„g '^,,, Die Nichtertcilung der Amnestie anläßlich der > .^ ^.„! die Buren enttäuscht. Chamberlain erwiderte ° "^ W" > zur Verfügung stehenden Malerialc nichts ">^fl"^, Bezügliches enthalten sei. Gegen die Nückleyr r / ,^, e^ ^ ehrlicher Gefangener werden sich leine Schw'" ^ StaM' England wünsche, die Buren als Angehörige ^he't ^ arbeiten zu sel)en an der Wohlfahrt und °ei li ^l,! ^ afrilas. Der Minister wies dringend au> «^ Agw ^ Vergebens und Vergessens hin und erllarlc, ^ ^» 1« ^ Selbstregicrung hänge von der Schncll'gleu.^, M ^ Unbotmäßigleit absterbe. Die Negierunss " lci"ge '» '^ Teil der Bevölkerung unvertretcn sei. un^ ^^ e" ^ die neuen Staatsangehörigen ihr auf ha> kommen. ,, aesl^, ________-------- ^ he n'chl,^ o" Agram, 10. September. Da ^.,,die «t, ^ wurde, hat die Polizei die Sperrstunde >' erst" ^ 9 Uhr und für öffentliche Lolalc auf ^ I„fa!N ^ nach Brod bestimmte erste Bataillon des /^ ^ ""' . ments ist hichcr zurückgelehrt, da die .»uy ,h l,- wurde. ^.„er ^af " aus Kap Haitien von heute: Es w'ld b ' ^ g^ « tän Killeck die „Cr5te 5 Pierrot" m tm ^1^, ? bevor der erste Kanonenschuß von Se'« ^ ^hci „ fers abgegeben worden war, ""^ ^ ^f""^"'iilde^F D Schiffsarzt und zwei Mann den 3°?nanticos"'^e''B > Madrid . 10. September. ^ ^°em ^ eldet. >" > eine Erderschütterung verspürt. — " „„gen 0"" « Tajo weiden bedeutende UeberschweM' » sehr großen Schaden anrichteten, » ^bacherIeitung Nr. 208. 1713 11. September 1902. Verstorbene. Win 'zsl^^plember. LllM Mlalar, Kanzleissehilfeuö. ^pse.ttmM.^ ^^«"lse 21. ?ul)Lr<-u,. pulm. - Angela ^ ^ 3' Sallocherstraße 11, ^..ßin» pectori« Volkswirtschaftliches. Die Durchschnittspreise auf dem ^—>I^^ stellten sich wie folgt: Korn ^'l >----------15)60 Butter pr. kß. . . 8 20 -! Zerste '-------12 80 Eier pr. Stiick . . —!06 -! - Hafer '-------12 60 Milch pr. Liter . . - 18 - ^ Mrucht .-------^4 20 Rindfleisch I»pr. lc^ 1 25 -z- Heiden .------------— Kalbfleisch . 1 30------- Ale. Weik !-------lb 60 Schweinefleisch » ! 35------- Aluru». alt . ' '-------^ " Schöpsenfleisch » - 45------- tldaplX "" 5 >---------1320 Hähndel pr. Stück 1 - - - Men pr «it,/ ' " ^7 ^ w Tauben , - 40 «rbsen"^ter - - 25 .. _ Heu pr. q . . . . 6---------- ZAen . ' ^ 8) 10—2 Kaöett-Otfiziers- i Jilyertmer-Unijorra i?f*öteri4 aSil.fgari*.neu> s«r Landwehr und e8agaSse'NlIt billig zu verkaufen. -^^ "• U, 11. Stock. (3473) 3—1 V Lehrjungen Uo5« S0f0rt Auf]ialime im ?e*T?ren&eschäfte des Alois ^w«. Domplatz 21. „„„„ | Neuestes in . empfiehlt (3477) 1 ^lois Perschš Dompiata 21. (3461) -— ~ _________ _SJ_3/2 2. v k Naznanilo. n ^ln°evkUhr!U Mafija Hiti' Posestnika H,* uP»^ov, ki so doAli k fe a Vorher Ul;Tnika mase 8os»»od en p0ij|avi| ; ' kr- no|ar v Ložu, ter S8pod Alnt "J^ovega nameslnika Kust^jZ1j Znidarftiö jz ]oža °aa- >fdS^Jna sod»^ v Ljubljani, y d- aepiembra 1902. Keine StuhlvePStopfung mehr durch meine Niedcrhgc: WIEN, I., Habsburgergasse I a. US'———-—- VniiitAW : Prospekt grnti«. Probusendung 12 .Stück franko .1 K, JH1SR" JIHIÜIIdIIi ' auch por Nachnahme. (3822)40-5 ____—¦•»»••* ^i^wa»^^—-*^— , 1^- M. Pirc teilt mit, dass er mit seiner Advokaturskanzlei in die Bahnhofgasse Nr. 26 (ebenerdig, links) übersiedelt ist. (347^3-i Zwei oder drei Studenten werden j in gute, gewissenhafte Verpflegung, genommen; auch ist ein möblierte» oder unmöblierte« Zimmer, eventuell mit guter Hausmannskost, aD-zugeben. — Näheres aus Gefällig*eu in der Administration dieser Zeitung m erfahren. (3481) 2-1 (3447" JCJ6B/2 1. Oklic. Zoper Ferdinanda .lurmana w (iabra ät. 14, katerega bivaliöce je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Metliki po Janezu bajetu iiz Kola st. 67 po skrbniku gosp. J-eo- poldu (Jangl v Metliki tožba zaiadi priznanja laslninske pravice do vloz. fit. 98 kal. obè. Perbiše in na dovo-Ijeoje zemljeknjižnega prenosa. Na podstavi tožbe odredil se je narok na dan 17. septembra 1902, ob 9. uri dopoldne, pri tej sodniji, v izbi št. 10. V obrambo pravic tozenega se postavlja za skrbnika gospod .Josip Hrehoriè v Melliki. Ta skrbnik bo zastopal iinenovanega v oznamenjeni pravni stvari na njega nevarno.st in stroške, dokler se on ne oglasi j>ri sodniji ali ne imenuje j)ooblašèenca G. kr. okrajna sodnija v Metliki, odd. II, dne 2. septembra 1902. i Gemiscbtwaren-Handlung mitten am Haupfplatxe irn Markte Hohilsch, alter, ausgezeichneter Posten, ist wc^en Alters des Inhabers billig: zu v^rpaohten. Anzufragen bei Karl Fersohnlg In Rohittob. (3476) 3-1 150 fl. | werden sofort aufzunehmen gesuoht. Rückzahlung in drei Mouaten. Sicherütel-lung. Offerte unter «A. 8. 63» postlagernd Laibach. (3475) 2 -1 Köhlers Reitsalz-Zieoel aus Zomeul uml Kami. Da« Uach der /iikuiiH. Uniibprtroffeu! Konkurrenzlos 1 Patent«- in 1(0 Staaten! Scbfiner, surbenreirhor, ulTfklvollcr, loiclitcr, HoliJor, liallbarcr, wetter- und Bliirrn-Bichcror, vor allem aber heträrlitlich liilli{c«T als jcdcK andere Dach. Amtlich uri'l saebmiinnisch auf» gliinrendsto bcKutaclitet. Primarestri/n/cti. t (irolie Erfolg« liberall; gogenwürtig über 3OO Lizeuzsabriken irn In- und Aimlnndo, darunter viele frhtklasHige Firmen, fierin;:«1 Knyilaluiilngr-Großer Gewinn. Falirikation wtil Jlnndlwtrieb, ! r.iiifuch uiul überall leicht auKsfibibur. MaHdiinellf> ! FiibrikMiiuiisieiririiJitiirigeii. Nnuhwein der näeJisl l relircnon J-i/eii7.labrik Wr den lieziig von lleit-ilurcli den J'alwitinhabiT (.!¦«; f>» Theodor Köhler, Z.lmbaoh, Sachsen. | Laibacher Zeitung Nr. 206. 1714 11. Sevtember M. Kurse an der Wiener Börse vom 10. September 1902. Die notierten Kurs« versteh«« sich in Kronenwährung, Die Notierung sämtticher Nltlen und der «Diversen Lose» versteht sich per Ltück. Nach dem offiziellen Kullblatt«. Allgemein, Staatsschuld, ""d Wa« «inheitl. Rente ln Noten Mai» November p, K. 4-2°/». . . 101 »5 101 85 «nNot.Febr..«ug.vr.K42«/, ioi «5 101 85 „Ellb.Ian..IulivrK.4 2°/, ioi 50 I0l 70 „ „ «pril.°0lt.pr.K.4'»°/, 10150 101 70 1854er Otaatllose 25« fl. 3 2°/,190 — 193- »8«0er ., 500 fl. 4»/„ 15235 15« 35 l»«0«I „ 100 l. 4°/o 185 75 18775 1864t? „ t0U l. . .250 — 254 — bto. ,, 50 ft. . »50 — 254 — Dom.«Pfandbr. i» 120 ft, 5°/« , XU-— 204 — Staatsschuld der im Kelch,« rat« vertretenen Königreiche und Känder. Vesterr, «oldrente, stft., 100 ft., per Kasse.....4°/, 121-45 12165 bto. Rente lnKronenwähi., stfr., per Kasse.....4°/« 100 25 lvo 4» dt«. dto. dto. per Ultimo . 4°/<> 10« 20 l«0 40 vesteri.Investiti«n«.«ente.stfr., p«i »äffe .... S'/,«/» S3-- 83-20 «ise»»«h«. eta«t»sch»l». »erschreib»»»«». «lisabethbahn in V., steuerfrei. zu 20.000 Kronen . . 4°/, 118 10 119 -Franz Josef «Nahn ln Silber (dlv. Tt,) .... 5>/^/n l«?'— —'-Rubolfsbahn ln llrunenwühi. steuerfrei (div. Et,) . . 4°/» »9 4« 1004« Norarlberabahn in Kronenwähr. fteuerfr., 400 Kronen . 4°/« 99'4« 100 40 Z» «taatsschnlbverschrelb««' ««» abaefte«P.Gisn>»..«t///«.....W.. . 467 5U4S8 5« bto.°3alzb.-Tir. 200 fl, ö. . E. 5°/,.........454'— 458'- Gal. Karl-Ludw..». 200fl.«M. 5°/« von 200 fl..... —'— — — Veld Ware Vo« Staate z«r Zahlung übernommen« Krainer Lanbes-Nnlehen . 97— 9? « »«ld Ware Mndbriese »tl. Voblr.alla.est.in50I.verl. 4°/» 98— 89- N..«sterr. Lanbe«'Hl,p.°Anst. 4°/« 99— 100 — vest.-un«, «anl 4«'/^ähr. verl. 4°/,......... 10« 25 101 25 bto. btll. 50jähr. verl. 4«/« 100-25 10125 Tparlasse, i.üst.,SUI.,verl.4»/» ioo— 101- Giftnbahn-Priorltät«« Obligationen. Ferdinanbs-Norbbahn Vm. 188« 101 40 102 4N Oesterr. Nordwtstbahn . . . 108 70 109 7U Etaatsbahn....... <43 — 44? - Südbahn il 3»/„uerz,Iünn.°Iull 3«i ?ü 803 75 dto. 5 5°/,...... 119 «6 12» «b Una.'gallz. Nahn..... i«? 75 i<>» ?ü 4°/» Unterlrainer »ahne» . . 99 50 in« - Divers« zos» (per Stück). Verzinsliche Lose. 3°/» Vodenlredlt'Lofe i2 — 72» - KÜdbahn 200 fl. E.....7? 75 ?8 75 Eübnordd. «crb.-V. 200 fl. CM. 406- 406 -Tramwah-Ves., NeueWr.,Prio- lltHt»-Alt!en 100 sl. . . . 148— 154 — Ung..(Nallb°i°z)2lro Industrie, zlnltl« nehmungen. ^^ «auaes., «lllg. »st., 10« !>- > .' ' ^ > «tgydler «tisen. und Stahls"»- zzz..,^ in Wlen 100 fl. - -„' l«5^ ^ « ..«ilbemühl". Papiers, u.»'"' »ll!^ ,z Llestng« Vrauerel "0 ll. - - ^,^,'^ M°ntan.«efellsch.. 0eN.'«lp'" ^ z, M Präger 1»d.°Gel. «o° U- ^7^ " Zalao-Tarj. Eteixlohlen M > ,^,'.^ „SchlOalmühl". Papiers'"^ ««^^ Ltehrerm.". Paplerf. u, «-<»- ,„ ^. ^ lrlfaller «ohlenw.-Ve ell. 7« - »,« Wassenf.-.,0est.inUlen,100!l' Wa««on.««ihanft.,«llla., in Msi, ^.,. ?l« 400 X.....- « ' iSH" ^l^. Wiener «augefellschaft 10« >l. ' „z..«" Wlenerberlier Zleael-«l>>e >"^'' Devisen. Kurze S.chten. ^,, ^^ Amsterdam ....-'' ll?",«,j» Deutsche Plühe. . - - ' ' ,,«»°'^,z London.....- ' ' »l l' ^ Pari«......- - ' ^-^ St. Petersbura , ' ' Valuten. ^ , ^ Dulaten.....- ' ' <»^,?i' 20'ssranrs'Ltücke . . - ' ' N«A ^ Deutsche Nelch«banlnot«l> - ^-?b ^, Italienische Banlnoten - - «l.5»' Rubel» Noten . - - -'^—^^, Ein.- -ujaèL 'V«r3E«,\xf tob Bcnten, I'sandbrlefVu, I'rlori taten, Aktien, Loten etc., l>«Tlaen und Valuten. (10) Los-Veraloherung. •9. C- Mayer B*ru3e- vuxid. "^7"ecb.slax-a-«sc3a.ä,ft _________________Lntbacli, Spltalgaswe. Privat-Depöta (Safe-DepoBits)^^,!- CL3it«r •J.^»aa.»m.Tr«x«cli.l-u.«* **r j(i \ VanliiiRi vit Bir-Elilifai la Ilmlii II.....I im< '"^'^......."^*^