M 282. Dmmerstllss am U). December 1863. Die „?»ib si. Ml die Zustellung in'« Hau« sind halb), eo ll. mehr zn entrichten. Mit der Post portofrei ganz!., untri Kreuzband und gedrückter Adresse 15 fl., ynlo). 7 fl, 50 lr. ZNftrll0N««ltl>Nftr »i!r eme C>nrm°»d - ZP°!»e>»e!!, oder den Rcium derselben, ist sür Imalige Einschal-tung S lr., für «Mlllissf8lr,, si!r »maüffc I0lr, u, s, w. Zn diesen Gebühren ist noch der Insertion« - Stemp«! per 30 lr, für eine jedesmalige Einschaltung hinzn zu rechnen. Inserate bi« 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. ftlr 3 Vol, I fl, <0 lr, für 2 Mal und 90 lr, flir l M»l (mit Inbegriff de« Insertionssiempel«). ^laibacher Zeitung. Amtlicher Theil. ^r, f, f. Apostolische Majestät haben mit Aller-lwchsllr Entschließung vom l.'l, November d. I. die Errichtung eines Honorar» Konsulates i» Gccr i» Hannover allcrgnädigst zu gcnchmige» »üd dc» dor« tigcn Kaufman». Hcrmann Joseph Klopp, zum mi> besoldeten k, k. Konsul mit dem Rechte zum Bezüge der tarifmäßige» Konsulargcbührcn allcrgnädigst zu crncunc» geruht. Lev Staatsmiuistcr hat den chcmaligc» Präpa» ra»den!ehrer und Direktor der katholische» Muster» Haiiplschulc und ?chrerdildungsa»sta!t in Pest, Iohan» Ve»is ch, zum Direktor dcr Normal'Haiiplschnlc uno ^chrerbüdungsanstalt l» Klagenfurt ernannt. Nichtamtliche! Theil. Laibach, '.». December. Dic Fragc, ob ciuc Occupation Sch!c«wig«Hol« stcins odcr nur ciuc Erclutio» statlfindc» soll, ist durch den Beschluß dcs Vuuoeötagö erledigt, Der Bund hat dic Erclutio» beschlossen nud sofort dcn Marschbefehl erlasse». Od dlc Erekutio» eiuc Ancr» lcunung Christin» !X. als deutsche» Bnudcsfürstc» in sich schließt. wollen wir l)icr nicht erörtern; sie schützt die Brüdcr im Norden vor dc» Muraivicffiadc» der Däncn. »nd das ist schon ciu Ocwiun, Entwickc!» sich die Dixgc günstig, so >N Schles» wia'Holstcin uicht vcrloreu. Es hä,'gt daS wcmgcr von Oesterreich „üd Prcußcu ab, als von del Hal» tuug dcr Dänc», DaS Schicksal dcr Elelutioii kam, nämlich nur cin zweifaches scin, E»twcdcr dci König von Ta'ncmarl gibt nicht nach. und da»,! vcrwandclt sich dic Elekutii)!! von selbst in cine Occupation Oder der Konig vo» Däucmaik gibt nach, das hcißt er l)clit die Gcsammt'Vcrfassuua auf, und dauu gc» bc» wir lriuen Deut für scincu Thron. Die Hcr> zoglhümcr sind nbcr durch dc» Vertrag von 1852 »ur an den König Christian lX. adqetictcn wordc» ?ilit dcr Entthioniüig dcö Königs löste das Londoner Protokoll sich uo» sclust anf. Das Elwüiischteste für dc» Vundcölag wic dic günstigste Wcndnng für dic schlcswig.holstcin'schc A». gelsgcuDcit wäre. wcu» Täncmark dic Elckution als Kriegsfall l»chandcltc. Am uucrwüuschieslcu müßte es dcm Bundestag sein, wcnn Däncmark durch Nach. l>!cbigkeitsakte die Elckntiou »»möglich machtc. Mau rö»»!e dann dcm dculschc» Volke nicht cinmal diesc That cntgcgc» haltc». Wic Icbhaft cö abcr sclbst am Nnnoestagc gefühlt wird, daß Etwas gcschcbc» müsse, qcht raraus hcruor. daß man sich durch Zu« i ,.,'ahme ^r Vcrordnuug uom -l0. Mär^ »icht al>. ymic» ließ ee» ElckntionsbcschluL zu fasftn, ^>c Nachrichten au« Kopenhagen si»d bis jetzt sich orgcusett.a, z» wiocrsprcchcnd. als daß auS dcu-,clben bc mm.c Schlüsse ,, z^„, ^^,.,/,^ ^rftt b.e Sanktloniruug dcs Wahlgesetzes andeutcn, daß der Komg ganz „, de» Hände» bcr cidcrdänischen Partci ist. ^ 54. Iitzung des Abgeordnetenhauses am 5, Decembir. ^. Auf dcr Ministttbank: Sc, Elzcllcn; dcr Her "Bister u. Plencr und Obcrfinanzrath Dessaiy, . Vertheilt wcidc» - Auöschußbericht über die Per ^"n>-, «uni«. nnd^laffti'Ncucr, Finanzansschuydcrich "nchtrag ;»>„ u„!„r!ch!<» scl,,« Arbcit »icht aiifgchaltcn wcrdc Das Haus erklärt sich cinocrstandcn, Herl'N crstatlct den Vericht. welcher bcautragt. 35 000 fl, für das Muscum für Kunst unv Industrie (anstatt 42.000 fl) z» i,cwi!I'gcn, das Mehrcrfor. deri'lß für Künsslcrstipcndicn >»>! 1.><»00 fl, al'cr wege» der mißliche» Fi»a»,lagc und die Unlcrslütmug für den Reisenden Miani mit '!».»<»" fl, wcgcn mangeln, der A»ha»spil»ktc zn verweigern und »» T'tcl ,Pc> deckuna," die Ueberschüsse einzc!»er Schulfonds auf .'7 fl, zu crl'öhc», Pratobcucra findet cs »icht angemessen, über dicsc» »uvorblicitet auf dic Tagesordnung gc» brachtcn Gcsscnstand i» Mwcscnhcit dcs Mi»!s!crs. in dcsse» Ressort derselbe fällt, Beschluß zu fasse». Der Fluan zminlstcr unterstützt den Vor. rcduer mit dem Vcmerkcn, daß bereits Anstalt ge< rosse» worden, dc» Staatsmiuistcr uo» dcr Vor« mhme dieser Dcbaltc i» Kcimtniß z» setzcu. Nachdem auch dcr Berichterstatter sich für die Verschiebung auögesprocheu hat, wird dieselbe beschlos. cn und Vizepläsidcüt v. Hopfe» refciilt über dic Ver» chninsssstcucr. Die Gencraldcbatte tröff»et Freiherr v. Niese »Slallburg, um abci» mals den Wunsch auszusplcchcn, daß bald das Dc. partement für 'Ackerbau cincm Praktiker übcrgcbeu uerdc» nwae. Redner verbreitet sich dan» liber Preß» )efo »üb Sillrogntliffeefnblifiitic'». Pelsoleiii!, »nd Gas, welche er l>eNc»cr! zu sehen wünscht. Der F i »a » z m l n isl e r eutgegnet. daß über d!e Vcstcuerung der Preßhefe Erhebunge» gepstogeu scien, aber gezeigt haben, daß c!nc solche selir vicl Schwicrigkcitc» mach?» und nur geringes Erträgniß licfcr» würde. Die betreffenden Papiere stäntc» jedem Mitglicde zur Gusichtnahiue l'creit. Pcttolnm, und Gas zu bcstcucru. halte die Regierung uicht für ge» ralhc». so lange dicse Industrie» noch im Stadium dci crstcn Entwicklung sich bcfiuocn. Hierauf beginnt bic Spczialdcbatte. l. Vra»nt. wcinstener. Dcr Staatsministcr crschciut, Daxlilt wliuscht Vorlage der IuNrultio» für EinHebung der Vranutwcinstcuer und uuterstüyt deu Antrag anf Vcstcucruug dcr Preßhefe. Brosche belegt die Nothwendigkeit dci Ei», führung cincs nencn Meßapparales durch cin Veispicl. Stummer, Ricsc. Stallburg und Skenc sprechen über dasselbc Tbema. i!chtercr gib! der Negier»»!', daS Zeuguiß, daß sie der Proouttio» bereit, willig cnlgcgcnlommc, und wünsch!, vaß man dcm icpigc» Zystcm »och einige Zeit z„l Piüfung lassen uiöge. Die Eimmbmc aus dcr Vranulwcinßeuer wird mit 22,W« .'i2« fl. gcncbmigt. Nach Erlcdiguua, rlniger die Branntweinsseuei betreffende» Pclllioncn erfolgt die Ocnchmlguug dcr Wci». und Moststcuer mit 0,'.»Ü2 794 fi. ohne Debatte. Eine Petition der Wiener Wewwirthe aege» e>e Elhöhu»g der Verzchrmigsstcuer wild von Kaiser befürwortet. Die Petition wirb dem Finanzminisierill!» bchufS Veranstaltung von Erhebungen übetwitscü. Viclstcuel wird mit 19.500.000 ft. genehmigt, Dreher spricht für Beseitig»»^ h„ bi»rcr»issc. welche dcm Orport des Vieres <», Wege stcbcn, u»d beantragt das Auösplcch?» dc« Nimschlö „ach zweck, mäßiger Ncgulirung dcr Stcncrrcultution iUntcrstühl.) Nach cinigcn Worte» Stamm's und de« Vc< richtcrstattcrö wird dcr Antrag anglnommc». Titcl 1, «Flcisck' liud Schlachlvichsxucr" w'ld uom Ausschüsse mit 7!,.'. ff. lilantt.'gt. Frcibcrr v, W al tc rS k i rch e » bclcuchlcl ric nnmstcriclle Vcantwortuug der bt^üglich dieser Stcuer >" uorige» Jahre gcäußcrten Wünsche in länssercr Nedc uno stellt dc» Antrag, das Ha„g wollc wiedel» holt dc» Wunsch aussprechc». daß die Vcrzchrungs» stcncr dcr Schlachttbiere nicht nach Kopf und Stück, sonder» nach dcm lebcndc» Gewichte abzunehmen sei. — Er bchäü sich vor. fall« dielcr wiederholte Aus» spruch keine günstige Folgc babcn sollte, in nächster Session eincn Antrag auf Einsehung eincs Ausschusses zu stellen, welcher cin Geseß <» dieser Beziehung aus» zuarbeiten hätte, Dcr Nusschußantrag bezüglich der Ziffcr wirb angenommen. Bezüglich des ausznsprcchenden Wunsches uimmt Baro» N ie se»S ta I! b u rg zu dcsse» Nnterstühüng da« Wort, Der Berichterstatter meint, daß bei der bereits vorliegcndc» ablehncndc» Erklärunq dcr Ne< gierung ,i» nenerlichcs Aussl'reche» eincs Wunsches keine» Erfolg verspreche, weßhalb es eventuell zweck» mäßiger erscheinen dürfte, daß das Haus die Initia. tiue ergreife, Dcr Antrag Wallerskirch.'n wird hierauf mit gcringcr Majorität angenommen, Titel 5, „Zuckcrstcilcr,« Der Ansschuß beantragt dic Einstellung uon 5.,« x»,'.«<»0 fl. Finanzministcr v, Plcncr nimm! das Wort, da man uou ucrschicdencn Scilcu dic Zullcrindustric durch dcn auf Fariuczuckcr gelegten Zoll bedroh! g!aubt. Nachdcm Ncdncr das Vcrbä>l»iß dieser Sorlc zum Raffinadzuckcr bcleuchtcl und übcr dcn anzuwcn. ocnrc» Zollsatz gcsprochc» hat. beloul cr. daß die Tarifgescßacbuua sich »icht auf dic Bezeichnung raffi« »irter Zxcker beschränken, sondern jede Sorte diesem aleichbaüsü solle, welche durcl' irgend ein Verfahre» eine dcm Raffiiiadzuckcr äboliche Qualität erreicht. Er beabsichtige dic Frage, ob dcr Farinczucker »ach Art. 7 oder 9 dcs ZolltarifeS bchaudcll wcrdcu sollc, ciner Enquete z» »utcrziehc», Für dc» Fall, a!« die er» wäliutc Sorlc gemcngt mit raffinirtcm Zucker vor» lommc» sollte, babe cr bcrcitS die Vcra»Naltung ge< troffen, daß der höhere Zollsaß zur Nuweuduug komme. Brosche bält den lOocrzcntigcn Stcucrzuschlag nicht für gcrechtferligt. betont die große Wichtigkeit der Nübenzuckcifabrilalion für bic Agrikultur unr c,« ponirl die Gründe, weßhalb dic Rübcnznckeifabrikation sich in dcn lcytcn ^ Jahre» minder günstig gcstallct hat. Sie halle günstige und ungünstige Jahre; waS dic erstere» bclrifft. so lag die Ursache nicht in clncr von Seite der Regierung gcwälirtc» Unterstützung, sondcrn nnr i» dcm Iiobe» Stande bcs Silbcraaio. Vom national.ölonomischcn Standpunkte bclmchicl er cine drückende Vestcucrung dcr ZlickcrinouNllc für böchst sä'ädlich und sucht zu beweise», daß durch ge. lindcrc Besteuerung die Produktion gehoben und die Stciicikrasl vermebrt werden müßte. Stummer spricht vom technischen Stanspmikte über dcn Uuicrschico tcr vcrschicocncli Zuckersorlen uud ihre Ei»bcz>cbl!»g in dcn Zolltarif. Er bcdauert. oaß daS Flnanzminisieriun! !» dieser Sache ein wis. senschaftliches Institut emoernommen hat (Polytechnil), sta» die Velheiligten direkt zu frage», auch wisse er (Redner) »icht. welche Fragen dem polytechnischen In. stitute vorgelegt wiirdcn, da die Art der Fragestel. lung auel» dcn Inhalt dcr Antwort beeinfluß,. Er stelle den Antrag: In der Fiuanzptliode 1>l'.4 bat der a»ßtlordcn»iche Zuschlag von 10 pCt, bei der Rübcnverbrauchslcuer wegzufallen >i»b ist solcher daher nnr mit .'7',„ kr, pr, I«»0 Pfuno Rüben cinzu. beben. Nur lurch die wilikülnliche Herabsetzung dcS Einfuhrzolles von Zucker sei dielcr Antrag nolhwcndig gcwordcn und cr werde iv» i» dem Augenblicke zu» rückziehen, wo der Finanzininister erklärt, baß cr. l>is uon Fachmänntln in der Strcitflage übcr Einraugi» rn»g des Farinezlickcls abgesprochen wordc» sein wird. tic Einrcilinng von Farinc;»ck,r i» dc» Iiöhcrcn Zoll« saß aiiord,«» wolle. (Zalilreich unlcrsiützt,) Skeuc untcrstützt dcn Anlrag dcs Vorredner» uamcnüich in der Erwartung, dadurch ti, gewünschte Erklär»!!« de« FinanzministerS z„ provocire» RR20 Zinanzminister v. P ! ener. El habe den Ent» schluß gefaßt, eine vollkommen unparteiische Konimis» sion einzuberufen. »»0 dere» AnSspruch werde ei als maLgebend bclrachlen. Was die gegenwärtige Inter» prelation des Zolltarifes betrifft, so sei dieselbe keines» wegs cine willkührlichc gewesen; eine Erklärung, daß er in dcr Richtung der uo» l>e» Vorredner» geäußerten Wünsche vorgehen wolle, bevor »och die einzuberu» fcndc Kommission ibr Verdilt abgegebcu. löune und werde cr nicht abgedc». souver» er werde den Aus» sprnch der Kommission abwarten. Der Ausschnßanlrag wird hierauf mit eminenter Majorität angenommen, wodurch der Antrag Slum« mer abgelehnt cischcint. — Eine Petition der Tlu« maczer Zuckerfabrik wird bei diesem Anlasse der Ne« gierung zur Einleitung des Erforderlichen und Mit. theiluug des Rcsullalcs überwiesen, Tit.! VI mit» Vll i Verzehruugssteucr von son» stige» Vcrbra»chsgegenständcn und Pachlungcn. u. z. Tilcl V! mit'......2.607.48« fi. „ Vll „......6.108.238 „ ferner „ Vlll ,......1.190.500 ^ (andere Emnabmc») sowie das Erfor« dcrniß pr.........2.446,886 „ werden ohne Debatte angenommen. Ueber deu Antrag Riesc«StaIlburg findet leine Debatte Statt und wird derselbe angenommen. Staatsminister von Schmerling ersucht das Haus. den vorher suspendirten Gegenstand (Nachtrags« fordcrung für Unterricht) auf die nächste TageSord» nnng zu sehen, da ihm heule das nöthige Matenale nicht zur Hanr sei. (Wild angenommen) Nächster Gegenstand der Tagesordnung isl die Vudgctrubril: „Stempel und Gebühren." (Verichter» statter Dr. Van der Straß.) Es wird beantragt: «Das hohe Haus wolle be< schließen : Die durch das Gcsctz vom 13. Dezember 1862. Nr 8!) R. G, Vl,. zu deu Gesetzen uou, 9. Februar n»d 2, August 1850 in Betreff der Stempel« und uumitlclbarcn Gebühre» festgesetzten Acnderuuge» haben auch für die Zeit vom 1, Iä»»cr biS 31. De« zember 1864 iu Geltung zu bleiben." (Wird ohne Debatte angcnonimeu.) In der Generaldebatte meldet sich Niemand zum Wort. weßhalb sogleich zur Spezialdebatle geschritten wird. l. „Stempel." Der Ausschuß beantragt: Die ordentliche» Einnahmen mit . . 14.256 186 fi, und die außcrordeullichen (aus den Er« traaserhöhuugcn i» Folge des Ge« sehcs u 13. Dez. 1862) mit . . 8.166.600 „ M!d das Erforrcrniß »>it .... 383282 , cinzusteUeil. (Wird ohne Debatte angenommen) l>, „Taren i»io Gebühren." Der Ausschuß be« antragt: Die ordentlichen Einnahmen der Tare» mit 844.738 ft. die ordentlichen Einnahmen an Ge« l'ül'rc» von Rechtsgeschäften mit . 24.740986 « die außerordentlichen Einnahmen (in Folge des Gesetzes vom 13. Dez. 1862) mit.....' . . 3,612.096 « und das Erforderuiß rieses Gefälles ,»il 58 l 071 „ einzustellen. (Wird ohne Debatte angenommen) Ucbcr Antrag Steffens wird die Sitzung geschlossen, 55. S'ihung des Abgeordnetenhauses a ni 7 Dcccniber, Auf der Ministcrbanl: Ihre Elzellenzen die Herren Minister v. Schmerling, v. kasscr. u. PIcncr, Vizebofkanzler Freiherr v. Reichensteiu. Ministerial» rath Sommaruga. Der Ausschnßbericht über de» Jahresbericht der reichsräthlichen StaatsschuldenkontrolSkommission wird vertheilt. Der Staats minister theilt dem Hause die erfolgte Allerhöchste Sanktion dcö HeimatSgcseßeö mit Die Verhandlung über die Nachlragsforderung für Unterricht wirb wieder aufgenommen. Freiherr u. Piatobeucra spricht für die be« schcidenc Forderung zu Kunstzwecken, insbesondere für die 15.000 fl. zu Bestellungen und Pensionen für Künstler. Er fragt, welche Gründe glge» die Be« willigllüg spreche» könnten? Mißtrauen bezüglich der Pertbclluilg? Die Oeffenilichkeit der Verhandlungen, die Vertrauenswürdigkeit des Mannes, in dessen Häudtll tie Entscheidung liegt. ltiN»,, ooch wohl Bürg« schaft gegenüber dc» natürliche» Vcdcnlcn, Zweitens die Finanzlage, Jedermann achte uuo ehre die eiserne und nüchterne Honscqucu;- >mt welcher lcr ginauz. ausschuß zu ersparen suche, aber so traurig sci die Lage doch nicht, daß nicht auch fur die Künstler ge. thau wcrDe» könne, was für vcr,chiede»e Beruf«, zweige zum Theil aus der Initiative des Hauses ge» schehcn ist. (Beifall.) Graf G. Kin sky rügt das Vorgeht» der Re« giernng ill dieser Frage. i»dcm die Initiative der Krone der nachträglichen Rechtfertigung „nicht bedürfe ind nicht bedürfen dürfe," Dr. Verger. Anch er habe allen Respekt vor der Sparsamkeit deS Finanzausschusses, er achte Kol'lc !»d Eise» », s w., begcisttrn aber könne cr sich für dieselben »icht. Ohne Pftegc der Kunst ernüchtere die Welt. ohne Pflege der Knnst möge man auch nicht an die Hebung der Gewerbe denke». Redner bcloul dc» Zusammenhang zwischen Kunst »id l,'ulus. dem ^'ulns, welchen man ja doch be» 'teuern wolle. Bei einem Budget von 400 Millionen eien 30» biS 40,0l)0 fi, doch »> der That ein spar. iches Almosen, welches sich am Armeebudgel leicht medcr erspare» lasse, (Bravo.) Schindle r. Nicht bloß Ersparungsrücksichten, ondcrn die Ueberzeugung, daß etwas Größeres ge« chche» müsse, habe deu Finau^anöschuß geleitet. Stamm spricht mit Wärme für die Vcrbin« oungöbrücke zwischen Knnst uno Handwerk, für das Ltuscunl für Kunstindustric. Er habe im Ausschuß ür d>e Bewilligung des na»;eu Betrages uou 42 000 Gulden gestimmt; we»» er deu Antrag hier »icht anfnchme, so sei dieß, weil er auf die thätige Be» Heiligung der Stadt Wie» und des niederöstcrreichi« ehe» Landtag« hoffe. Skenc, Man müsse sparen, den» »nr ein reiches Volk könne für die Kunst etwas thu». Nachdem der Berichterstatter de» Stand» punkt des Ausschusses vertheidigt hat. spricht dcr S t a a l ö m i n i st e r: Die Wichtigkeit und Zweck» »äßigkeit des Museums ist von lcincr Seite ange» ochtcn worden. Die Natur dieses Instituts lasse eine ziffermäßige Verlhciluug auf rie cinzclucu Monate licht wohl zu. sondern erheische eine Totaldotntion, Bezüglich dcr Summe für Ankäufe und Bestellungen von Kunstwerken möge man sich erinnern, daß seil 1859 — in dieser Richtung gar nichts geschehen sei. olglich jetzt ei» größerer Belrag aufgewandt wcrdeu müsse. Die Bereuten des Berichterstatters. daß diese Dotation zu einer Zenlralisatio» der Knnstwerke dienen olle, würdcu durch dic Verhandlungen der betreffen» ?cn Kommission widerlegt. Auf die Wünsche wegen eines Parlamcutsbauses "önne die beruhigende Versicherung gegeben werde», daß die Vorarbeiten es wahrscheinlich machen, daß chon in der nächsten Session den» Ha»sc eine Vor« age gemacht werde» könne, (Bravo.) Für die Mia»i'» ^chc Augelcgc»heit bake die Sektion dcr Akademie dcr Wisscuschaflen sich ausgesprochen. gegen dieselbe das Plenum, weil Miani nicht die gem'igciwc» wissen« schafllichc» Gm'annc» l'icte. Diesem Mangel sei durch die Beiordnung zilicier nuögczcichnclcr Offiziere abgc« helfen. Uebrigens sollten die 6000 fi, nur gezahlt werde», wenn das Unlcrnehuicn wirklich zustandekäme, Dcr Berichterstatter replizirt, daß die Ko< sten für da« Museum »icht dem Reiche aufgebürdet werden könnten. Gegen Miani habe sich die gcogra» phische Gesellschaft ausgesprochen. Vei der Abstimmung wcrec» 35,000 ss. für das Museum (nach dem Aüsschußantrage). 15 000 ft. für Kunststipeuoicn (»ach dem Regiernngsantrage) bewil« ligt, die verlangte» 6000 fl. für die Miani'sche Er> pcdilion verweigert; dic Erhöhung der Bedeckung auf 25827 ft wird angenommen, Gschuiycr verliest den Bericht über das Er« forderniß der uugarischeu Hofkauzlei. Baritiu beantragt die Genehmigung dcr Po> sltionen ohne Debatte summarisch, (Nicht unterslüht,) Der Schlußaulrag dcs Ausschusses 13,562.705 ft für die 14moualliche Periode uud 29.347 fl. als Nachlragsforderung zu bewillige», wird ohne Debatte angenonnnen. (Schluß folgt.) Oesterreich. Wien. Se. Maj, der Kaiser haben dem Wiener Nohllhäligleilsuereine für die Weihnachtsbetbeilung den Belrag von 200 fi. allergnädigst zn spe»rcn geruht. — Ihre Majestät dic Kaiserin haben den Verein zur Rcstaurirung der Dekanalkirchc zu Eger mit einem Veitrag uon 200 ft, allcrguäoigst zu unler« stützen geruht. — Ihre Majestät die Kaiserin Kaiolina Augusta haben zur Gründung eines Institutes für Erziehung und Kraukciipfttge zu Hermaunstadt in Siebt»bürge» 1000 ft. allerguädigll beizutragen geruht. — Se, kaiscrl. Hoheit der durchlauchtigste Hcrr Erzherzog Ludwig Joseph haben dem katholische» Gcsellenuercinc eine» Untcrstühuugsdcilrag uo» 100 Guide» gnädigst bewilligt. — Se. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erz» herzog Ludwig Joseph hade» dem Wiener Wohl» thäligkeitsuerciiie für Hauöarme den Betrag uon 400 Gulden für den Monat December gnädigst gewidmet. Wien. Die Wirkung der im October b, I, erfolgle» bedeutenden Herabsetzung der Telegraphen« gebühren hat alle Erwartuugeu übcrtroffen, indem schon im Monate October die Zahl der beförderten Privat «Telegramme sich »m 50 pCt. vermehrte uno im November sowohl gegenüber de» letzlen Mouale» vor der Herabsetzung als auch gegenüber dci» glli» chcn Monat dcS Vorjahres mehr als verdoppelte. In der Hauptstatio» Nie» war tic Zahl der täglich aufgegebene» Privatdcpcsche» in dc» Monaten Juli bis September im Mille! 270 bis 3 dieser für dc» Telegraphenbau so ungü»' stigeu Jahreszeit wcuigstciis provisorisch den Anftl< deruugc» an dieses Justilul Genüge zu leisten im Stande sind. Zur Feststellung von duichgreifenle» Anordnungen sind die sämmllichen Telegraphen > 3»' spektorc» der Monarchie z» einer Konferenz einberufen. Trieft. 9. December. Mit Zuschrift dcr k. l. Statthaltcrci ist d^c l. k. Polizcidirektio» in Tries! aufgcfordcrt worden, den hiesige» Turnvcrcincn unl Gesangvereine» mitzuthcilcn, sich jedcr Agitation j» Onnstcu Schlcsivig'Holstcins zu cnthalte». Vrünn, 7. December. Dcr Gemeindeansschuß hat i» heuligcr Abcndsitzong sci»c Sy>»patbie» für den Brudcrstamm in Schleswig > Holstein ausgesprochen u»d bcschlosscu, ci„c Adresse au den Kaiser wegc» Wahrung uo» Deutschlands Inlcressc und Ebrc z^ richleu. (Nach der Aulwort, wclchc tie Deputation dcs Wicnrr Gcnieiuscralhes crhaltcii. dürfte dieß »»» uuterbleibc».) Neichenberg, 7, December. Die Handclslam' mcr hat heute beschlossen, sich für eine Wcltausstel« lung 1866 auszusprecheu. und dc», Ministerium dan» lend für dessen Fürsorge die Versicherung zu gebe», daß mau cinc lebendige Theilnahme an dcr Durch-sühruug dcs Unternehmens erstrebe» wollc, Lemberg, 6, Dec, (Nachts,) Die «Gazeta ?t"' rodowa" berichtet: Dcr polnische Oberst Aladar w»l!>e vom polnischen Kriegsgerichte wegen seiner Flucht »"lh Galizicn mit Vcrlassnng seines KorpS, nnd Major Sienkicwicz offic Gerlicz wegen Meuterei znni Tode ucrurtl'eül uno ächter», die Äppcll.uio» freigestellt. -^ Maurccli ülicrnalnn das Kommcnieo des Nlicki'sche» Korps, löste aber dasselbe wcgc» nükricger.lsche» Gei< steö auf; Iiinosza übernahm de» Oberbefehl über die Korps Zarcmba und Wroblewöli. — Krisinski, dec nach dem Kampfe bei Ehclm am 21. sei» Korps in kleine Schaare» getheilt halle, uud Kodlowsli. del in demselben Kampfe beträchtliche Verluste crlilt, ol» gamsirtcu ihre Korps bald wieder. — Vei Prank« im Plocki'schen solle» a»> 28. zwci russische Kompa' guien iu eine» Hinterhalt gefallen uud gcschlagc» worden sein. Dagegen überfiele» 100 Kosaken a>n 2«. Nachts 30 polnische Reiter unter ^utynsli w Grojcc im Gouveriicmeiit Lubli», hiebe» einige nicdel unV zogcu sich beim Heranrücken von polnischer I»' fanteric znrück, Auslaud. Aus Neapel, 24, November, wird geschriebenl Ein Orkan, furchtbarer als je einer »bcr Mcss!>^ hereingebrochen. verwüstclc die Grundstücke nnd zcl' störte Klöster. Häuser und Hütte» i» den benachl'^' len Dorfschnflcn, Hätte da« Schreckensereignil! nich' bei Tag stattgefunden, dann wäre wohl auch l)^, der Tod von Tausenden zu beklagen. Zwar zäh" man bereit« dci Torten genng, doch läßt sich l" Zahl derselben nicht bestimme», da die meisten i?p'^ unter dcm Schulte begraben liege» oder uon dc» ^ ßendcn Bcrgströmen m's Meer geschleppt w>n'^ Viele Familien sind durch die gänzliche Zerstörung ^! Grundstücke verarmt uno haben obdachlos. wel ..^ Nuu ist aber das Parlament prorogirt. uno es l) ' die Ncgicrnng werde dcn Sitzungssaal acschl"^?. ^,„ ten. Die Ekaltadl's mcinen. sie würde» m'"!'l'ß, Himmel sich versammeln. Die Aufregung ^ !"" ^ daß u»in die Vcrtündiguug dcs Bclagcrnng^^uu .^ in Corfu besorgt. Mau ruft: Verrath' !>"p " „,it rigt den jungen König uon Griechcnlaod, r»ß " ^ E,!gla»o einverstanden gewesen sei. »m die ^ ^^ zu myslifizireu. Wir wollen keine AnneM, "'"« ^ Fcstuuge,,. heißt es. Ist dieß »u» der PmM. RR21 den es England ankommen lassen wollte? Wie aber dann? Wcrdc» dic Festungen geschleift oder bleiben sie in Englands Händen, so ist es mit ten Sympathie,, für d^> jiingcn König ans. Die englische Nc> gierung soll qriccl'ischcn Vricfc» ans Londo» zufolge sehi eifrig bemüht sein, einen AuSwcg a»s dieser Vcr> lcgenheit z» finden, Einstwcile» benützt Frankreich diese falsche Stellima,, in welche England gerathen ist. um gegen ten britischen Einfluß zu agitircn. so weit di: griechische Zunge reicht. Au« Vera'L'ruz wirb geschrieben: «So viel man au« einem großen Transporte Verwundeter, welche nur Nachts hier ankommen, entnehmen lau», muß ein bedeutendes Gefecht am 25, October oder früher stattgefunden haben, obwohl von französischer Seite behauptet wird, es sei nur ein klcincs Vorpo» N.t"gtftcht zwischen franzosischen Truppen >mo Gue« ul'as gewesen. Von patriotischer Seitc hingegen wirb behaupte!, es wäre eine ganze Expeditions» Kolonne, welche die Bestimmung hatte. Ialapa zu überfallen und zu nehmen, plötzlich ihrerseits von rei> tenden Guerilla» überfallen und bi« zur gänzlichen ^"nichtunss geschlagen worden.' Die französischen «anöppvlc werben immer öfter und kühner ange» ^lleii, „ich j„ hl,, meiste» Fällen genommen; über Vera.ssiuz darf e« kein Soldat wagen, hinau« zu üehen, „nd selbst ganze Trupp« von 10—15 Mann werde» angeaiisfcn und gefangen ; auch in der Außen« stadt dürfen sie nicht allein gehen, sonst «verschwin« ben" sic. Erst am 25. d. M, sind wieder ein» Menge französische Officierc. welche sich i» einigen verrufe» »cn Häusern aufhielten, nachdem sie dieselben v»r> lassen, spurlos verschwunden. Natürlich sind die Her« ren Eroberer wüthend und nennen nn< eine «reb»I» lischc Canaille", die der Civilisation gar nicht wür> dig ist.« — Die Franzosen »nd Nordamerika»« könne» sich nächstens am Rio del Norte gegenüber steben. Der n»io»istischc Genera! Banks hat die an jenen, Grenzflüsse gelegene teza»ischc Stadt Prownsvillc okkupirt. Nach Va»ks Ankunft sehte der mexikanische General Lubors uo» Bro>v»suille nach dem uiefikaxi. schcn Matamoras über und versuchte dort, einen Auf« stand im französischen Interesse z» organisircn, wurde aber von General Cortians auf's Haupt geschlagen, welch' Letzterer jetzt Matamoras mit Iiuncz'fchcn Tr»p« pe» beseht hält. kor!ia»ö l>at dnn Genera! Va,iks, welcher zum Schutze des amcrika»ischen Kons»!« Trup. pc» »ach Matamoras senden wollte, vier Dampfer z»r Verfügung gestellt. Die „Morning Post" ucr-nnühct bercits, das die ganze Elpedition Banks' nach Texas nur den Zweck habe. Juarez Hilfe zu bringe». Tagesbericht. Laibach, 10. December. Morge» Abend findet im Redonlcn» Saale das Concert des Frl Overni und deö Herr» Heller a»s Triest Statt, Fräulein Ouerni wirb einige Arien aus italienischen Opern uud deutsche Lieder vor« tragen; und da Herr Heller ein ausgezeichneter Virtuose anf der Geige ist, so verspreche» wir u»ö einen nngcnchme», genußvollen Abend, — Die Polizcimaßregcli! bezüglich des Frci-herumlaufens der Hnndc sind verschärft worden, »nd wird jeder frei hernmlaufmdc Hund. auch wenn er ei»e Marke hat, vertilgt, — Morgen Abend findet die 30. Versammlung dcr juristischen Gesellschaft Statt. — Angesichts dcr günstigen Erfolge, welche die Verwendung uo» Fra»e» im Eiscubahndicnstc auf französischen lind deutsche» Bahnen gehabt hat. sollen nunmehr anch auf den uenclianischcn »nd Südtiroler Liincn der Südbahngcsellschaft die Franc» »nd Töch« tcr der Eisc»bah»bcdie»ste!cn znm Telegraphen», Ge» Packs» nnd Villetcndienste zugelassen werde». Die Velriebödirektion i» Verona hat hiezu eine eigene Auf» forbrrung an sämmtliche unterstehende Beamte erlassen. Wien, 8. December. s.i. ^" Staatsminister Ritter u. Schmerling ist >7 >.? « ""p^l'ch, ">'d gezwungen, das Vett zu ""'',„, l. '""^' bereit« gestern das Abgeordnelen. er ,n ?.ü.^! ""'"", "'"" dci der Ministerkon. 3d!m^7^n7Z'^^^ dasMi^üm^ ten.Leibgarbc Statt, welche vor hundert Jahren vom deutschen Reiche zur lebenslänglichen Versorgung ver. d!e»lcr Veteranen «Offiziere und als Leibwache des Zutschen Kaisers gegründet wurde, — Vci dcr am 5. d. M. stattgehabte» Vctlo. ""« der Lotterie zum Besten der wcit'liche» Arbeit«. schule pes Ioscfstädtcr Fraucnvereins entfiele» auf s"!v?"df Nummern die größeren Treffer: Nr. 14 «74 >^>7, 11,225,. 6859. 13,072. 16 282. 7177. 5!'3,' .^29. 17.575. U;,4,^, !)235.9423.14,207.12.734. 244X, 10.425. 13 0»ki. 7571. ^,»42. 10.422. 17,186. I4 2'.'.'i, I^'.OI. 17.72«, 17.UO2. 1^.0!'3. !>543. 7605, 14 75'.'. 435. 17,2A!, l'»^l. '.'075. 1341. 10,270. 22. 12,0'.'!'.. 16,^2. 3237, 4!'4l. ,.«5>". '^.!4. 13 842. 13,251 7«74. 1I.3!»4, '.'471, ',471. 11.846. 3435, 1<»,174, I6',»4, 15.023, 17.966.15.252, 4392, 15.564. 16 1W. __________________ Renelle Nachrichtens Crlegramme. Telegram,» der ,.i2ailiacher Zeitung." Wien, »«.December. Die Negierung soll anläßlich der lfrctution in Tchleswig. Holstein einen Kredit von >5 Millionen fordern. Die Session des Neichsratlis wird verlängert. In Berlin forderte Bodelschwingl, aus demselben Grunde >» Millionen. In «ondon besteht eine Vtinisterkrise. Der eventuelle Beitritt VnglandS zum Kongreft ist der Anlaß. Dänemark räumt die Herzog-thümer nicht feindlich. Krakau, 8. December. Die neueste» Nachrich. ten deö «Czas« bestätigen de» Sieg dcr polni'chcn Truppen »nter General Bosak bei Ocioseli im San» oomirslischen über 8-10 Rotten Nussc». Der Er. folg bei Nadkow und Nowosiolki ist nicht gcnan be« kannt D« Kampf bei Dobcjta und U«zpolc im Willomirökischen c»digte mit der Niederlage der Russen. Frankfurt, A. December. Die Nachricht ist bereits officicll von den betreffenden Regierungen ein. gelaufen, daß die Bundcscontingente auf dem Marsche suid. Die angcorduetc Reserve bcstcht an« zwci ssorp«. Das ei»e. zn gleiche» Theilen ans Ocstcrreichcrn und Preuße» bestehend, zählt 10,000 Mann und ein kais, österreichischer General commanbirt; das zweite be« steht zu drei Fünftel aus Preuße» u»d zwci Fünfte! ans OcNcrrcichcr». n»d c,n kö», preußischer General commandirt. Sollten die Reserven zur Action heia»» gezogen werden müsse», wird ein Bnüdcsfeldbcrr e» nannt, wozu von Oesterreich ei» preußischer Prinz,» Vorschlag gcbrachl ist, Frankfurt, 8. December. Die heutige „Süd. deutsche Zeitung« bringt den Text der österreichisch-preußischen identische» Note a» die Regierungen des Buubcs. Dieselbe bekämpft eine Okkupation anf Grund dcr streitige» Succelssousfragc und sagt: Das Verhalte» der beide» deutsche» Großmächte zu den eine Okkupation fordernden Anträge» sei gleichmäßig durch das Interesse Deutschlauts und ihre europäische Stellung bedingt, Sie können nicht uuter dem Namen irgendwelcher Okkupation ooer Intervention m,t ecu Waffen !» t>ci Ha»0 gegen den Io»do»el Protokoll» uertraa anftretcn, so lange sie dcssc» Giltia.lcit an» erkennen. Ueber die Bedingungen, au welche sich dieß An. erkenntüiß knüpft, habe» sie sich i» ihrem Votnm bei der letzten V»ndestag«sihii»g ansgcsproche». Sie müsse» demnach die ernstesten Bedenke» dagegen gc>. tend machen, daß Deutschland nnd sie selbst ohne drängende Nothwendigkeit der Eventualität eines Krieges ausgesetzt werden, dessen Dimension »ube« rechcnbar wäre, dcsscn Folgen und Gefahre» aber vorzugsweise auf die beide» deutsche» Großmächte zurückfallen würden. Es folgt sodann ein Appell an das Vertraue» der Bn»dcsge»ossen. „nter Hinweis anf die Gefahren fin den Bund : Es könne dem An» sehen desselben nicht förderlich sein. wenn die beiden Großmächte in einer Frage, in welcher sie einig und bekanntlich d»rch europäische Verträge gebunden sind. überstimmt werden. Noch bedenklicher aber wäre cs, wenn der Bund den Eindruck machte, für Europa statt Bürgschaften dcS Friedens und der Ordnung, welche man von ihm erwartet, Gefahren und Ele» mcnte der Uuciuiglelt zu schaffe». ES folgt sodann dcr Nachweis, daß die Succes» sionsfrage ja vorbehalten werden könne, nnd wird znm Schlnssc die Hoff»»ng ausgedrückt, daß die respcl. tiven Regierungen den obige» Erwägungen sich nicht verschließen und die volle Verantwortlichkeit für die ernsten und unabwcislichen Folgen eines weiter ge» lricbenen Dissense« l» der Bundesversammlung sich vergegenwärtigen werden. Dresden. 7. December. Das heutige.Drcsd. Journal" veröffentlicht folgendes Telegramm aus Frankfurt: Weimar und Meiningen brachten bei der Bundesversammlung den Antrag ein. für das Her» zpgihum Lauenburg weder den dänische» König, »och de» Herzog von Augustenburg auzuelleuue». vielmehr dasselbe in Vundcsverwaltung zu nehmen, eventuell k!»t Aüsträgalentschcirung herbeizuführen. Der A»< trag gehl an de» Ausschuß, Verlin, 8, December. Die heutige „Kreuz» zcitung» meldet: Das preußische Nescrutkorps zur Vuudc«llel»!io». 25,000 Man» stark, soll am 9. marschbereit scin »nd mit de» österreichische» Truppen. 15.000 Man» stark, »m Hamburg kantonnirt werden. Die »Norddnilschc Allgemeine Zeituug- berichtet: Das Herrenhaus wirb einen dringliche» AMag von Ar»lm. Voytzcnbnlg's. betreffend SchlcöiviifMolNei», Donnerstags entgegennehme» und späteste,is Mo»tags in pi,»»« beratbcn, Hamburg, 8, December, König ^i'iisiian soll »»»mel'l anch das Wahlgesetz z»r Verfassung vom 1« November saülüomrt haben, Dem «Dagbladet« znfolge ist Herrn v, Mollkc's Forderung, die Verfas-snng für provisorisch z» erkläre», vom Königc ve» worse» wordc», Hamburg, «, December, Lauenburg« Ritter« u»d Standschaft hat sich in lltztcr Sitzung für die Perbindung mit Dänemark nnd für die Anerkennung Christian >X, al? rechtmäßige» Successor ausgesprochen. Bremen, ", December. Dic letzten Stürme habe» sehr viclc Schiffsvcrlnste vcrnn'acht. »nd viele Me»,chc,llcbc» sind zu beklagen, Klage» längs der ga»zen Küste. Bern. 7 December, Dic schweizerische Bun« de6l.'clsan!!»l»!,g ist eröffne! woide». I»l National, rath spricht der Alterspräsident Slockmar sich dabin auS, daß partielle Modifikationen der Bimdesversamm. lung wünschcnSwerth seien, I»l Ständeratl' boff! Präsident Häbcrli», daß die Pacifikatio» Euicpa^. welche der großartigen Idee eincS Friedenskongresses zu Grunde liege, erreicht werden möge, indem die bei der Einladung u»d Beantwortung ausgesprochcuen Gcsinnnugc» die allseitige Bethätigung finden, Paris, ^ December, Der beulige ^Monitenr" veröffentlicht die Antwort Rußlands, Nachsrns und Württembergs a»f die Ei»ladung zum Kongresse. Rußland erklärt. Napolco» hnbe den Gedanken des Kaisers Alexander ausgedrückt, intcm er eine» Kon» greß vorschlug; allcin dcr Verwirklichung desselbc» müsse die Znstimnumg der anderen Mächte voraus« gehrn. Um z» cmem Resultate zu gelangen, sei es »»erläßlich, daß Kaiser Napolco» die zn verhandeln« den Fragen mit ihrer Grundlage anbcutc. «Paris, « December. (Abends.) Der Adreß. entwurf deS Senates zollt dem Kongießprojekt seine» Beifall »nd sagt: England habe den Kongreß abge« leb»!; die andere» Mächte aber kö»»e» »»r babi» gll>i»ge». eine Situation z» aründcn. welche keine drohende mehr ist. Die Völker werden dabei geniin« ne». «Wl,s i»,nicr auch sich creigüc» möge, das Land wird Ew. Majestät nicht uevlcnqnc». AIs Ew, Majestät die Verantwortlichkeite» mitgetheilt »nd »ach» dcm Sie die Mahnung (nv, !'>>>>,,,i,,,,l) der Klnqbeit oernclnnen ließe», sagte» Ew. Ma>cstät zu Europa, Ich spreche im Namen Frankreichs," New-Aork. 2« November. Bragg ziebl sich i» uollstäxdiasr Verwirrung gegen Talton zurück, die Armcc ist dcmoralisi»! ii»d wird von de» U»io,'s!lup» pc» verfolgt, Mcadc übcrschiitt den Rapidn»» wider» sta»dS!oS. Man glaubt, gestern sci eine Schlacht ge« liefert worden, Markt- und VelMtsberichte. Laibnch, '.», December, A»f dcm heutigen Markte sind erschienen: 7 Vagen mit Getreide. 5i Wagen mit He» und Stroh, W Wagen und ^i Schiffe mit Holz, 60 Metzcn Erdäpfel zu fl. 1 '/», »„d ! Mastschweine i> ft, K'>,5>0 per Ze»t»er, (Nochc » markt»Pxeisc.) Weizen pr, Metzen fi, 540 (Magazins« Preis fi, 557), Km» si, ü'l^; (Mgz, Pr, fl, 3,30); Gerste fi —,- (Mgz, Pr fl 2 !«.); Hafer ft, 21 (Mgz, Pr. ft. 2,30); Halbfruchl fl, —,— (Mgz, Pr, ft, 3X7); Hcidcn ft. — — (Mgz, Pr, ft. 2.65); Hirse st, 2,'.»2 (Mgz, Pr, ss, 2,«<>); K»l»>»h ss. —.— (Mgz. Pr. ft. 3.70); Erdäpfel ss. ! 50 (Mgz, Pr, ft. -,—); Li»scn fi 4 2" ; Milch (ordinär) pr. Maß kr. l", Rindfleisch pr. Pfnnd kr, > ,^>,lbfteisch kr. 22, Schweine« ftcisck kr. 23. Schöpsenfleisch kr. 13; Hähndsl pr. Stück kr, 3», Taube» kr, 15; Heu pr, Ztr. ss, l !<> bis fl, 1 40, Stroh kr. 70- '.»0; Holz, harics 30", pr. Klafter ft. «, dctto wciches ft 6; Wein (Mgz. Pr.) rother, pr. Eimer ft, 10 bis 12, dctto weißer ft, 10 bis 14 Neustadt!, 7. December, (Wochenmarlt«Prcise) Weizen pr Mche» ft 4 66; Kor» ss, 2 66; Gerste fi 2,52; Hafer N > 5>0; Halbfnicht ff, 3,- ; Heiden ft. 2 20; Hirsc fl. 2.60; Kukurutz ss. 2,<>6; Eidäpfel fi 2.— ; Linse» fi. 26«; Erbsen fi. 270; Fisole» fi, 2,80; Rinds« schmalz pr, Pfimd kr, 50. Schweineschmalz kr. 40; Speck, frisch kr. 35), dctto geräuchert kr. 40; P»ltci kr 40; Eicr pr. Stück kr. 1j; Milch pr. Maß kr. 10; Niudfteisch pr. Pfnnd kr, 20, K^lbfieisel, l, Sckweinesscisch kr. 20. Schöpsexfteilä' kr, l5; Hahn« rcl pr, Stück kr. 30, Taube» kr, 20; Heu pr, Ztr fi, 3 80. Stroh fl, 140; Holz, harte«, pr Klafter fi, 7.— , dctto wciches ss 4 '>0; Ws>„, ^>.„ ^,. Eimer ft. 5, dctto weißer fi, 5 Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmavr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleiumayr «t Fedor Bamberg in Laibach. Anhang zur Vaibacher Zeitung. Effekten nnd Wechsel-Kurie. an der k. f. öffentlichen Vörse in Wien Den 9, December 1863. Ostekten. Wechsel. 5" M.WMque« 7^3' ^. 575 !Sa«f>>ft»!i . . 7!»0.— «cndc» , . . I19Ü5 .«lret>itastien , , . l«'!,'«» i^iÜXr ^ose ., !^7,) ssk.Dulate» , , , !<'N lv » elnden 'Auzeig e. Dcn 7. December 1863. Hr. Simon, Hopf>»I)a»dl,r. uo» Sangerberg. — Die Herrc» ' Fro»»er. E,sc»bah»»,uidilfz. Beamte, und — Sanier, aladimischir Kiuistlsr, vo» Wir». — Hr. Parasch. oon Trlest, — Hr. Konl), uon Italic». — Fr. Ha»s. Polixiiistcrögallin, vo» Ooltschee. De» «, Hr, Panajoü. Gcu»ol>eslßsr, uoi. Trieft. — Hr. Iellouschck. Eisenliahnbeamter. von Görz. — Die .Hern»: Giobcr, Kaufmann, — Mcöner. und — Her»fc>0, Agenten, uon Wie». — Hr. Nom, Verwalter, uo» Na»». — Hr, Paltclani, von Mai. la»d, — Hr. G»dt^ n (1) ^r. "'.'.!, Kundmachung. Gestern hat abermals ein der Wuth verdächtiger Hund hier und in der nächsten Umgebung mehrere frei-herumlaufcnde Hunde gebissen, ein Beweis, daß dcn nur im Interesse der persölUichen Sicherheit erlassenen hieramtlichcn Verfügungen vom 27. v. M., Z. 7?65, nicht gehörig nachgekommen wird. Hur Vermeidung von Unglücksfallen fühlt man sich daher zu der Verfügung, verpflichtet, daß von heute an jeder auch mit einer Marke versehene, freiherumlaufende Hund nicht nur unnachsichtlich vertilgt, sondern auch gegen den Eigenthümer desselben mit einer Strafe vorgegangen werden wird; ferner wird das Mitnehmen der Hunde in Kaffee-und Wirthshäuser und Schänken untersagt. Die Eigenthümer von Hunden werden neuerdings aufgefordert, diese genau zu beobachten, und wahrgenommene Krankheitsanzcichen unverzüglich zur hieramtlichcn Kenntniß zu bringen bei Vermeidung der Folgen des §. 38? des St. G. Dieser lautet: „Wer einen Hund oder sonst ein Thier, an welchem Kennzeichen der wirklichen Wuth, oder auch nur solche wahrzunehmen sind, die vermuthen lassen, daß die Wuth erfolgen kann, anzuzeigen unterlaßt, ist einer Uebertretung schuldig und zu Arrest, bei wirklich erfolgtem, Autzbruche und Beschädigung von Menschen und Thieren aber zum strengen Arrest von 3 Tagen bis zu g Monaten zu verurtheilen. Ist aber hieraus der Tod oder die schwere körperliche Beschädigung eines Menschen erfolgt, so ist oie Unterlassung der Anzeige nach §. 335 im letztern Falle als eine Uebertretung mit Arrest bis zu 6 Monaten, bei daraus erfolg-tcm Tode eines Menschen aber als Vergehen mit strengem Arrest von 6 Monaten bis zu cinem Jahre zu ahnden." K. k. Polizei - Direction Laibach am l). December »803. 3 554 n (1) Nr. 474. Am hiesige» l, k, Gymnasim» mild auch deuer ci» Cyklus von unentgeltlichen VlMragen »!>cr Stenographie all'>'Iic» wcidc», wozu die gcfcrtigle Direct,on alle Fle»»c>e scr gcümmtl» H»nN mil 0em Vemcikeii einlade!, d.iß dicsc Vortrage a» jedem Honntage uo» ü'^ — 10'^ Uhr, u»» an jedem Donnerstage vo» ü — 10 Ul>r im Lchrzimmer der Vlü. Gymnasi^lklasse st.nl fi»de» uiic> am nächften Hountage den >l December »m .»'. Uhr Vormittag« bcgi»»e>» werden. K. k. Gymnasialdircktion. ^l, ibach am ',» D,clmi'c> Ix«^, Z. 5,:l',, n (») Nr, 7,27. Einladung. Der Wechsel des Iayres nahet Derail lind mit demselben erneuert sich die löbliche Gewohnheit, zum Besten des Armenfondes sich mittelst Behebung der EiNhebungskarten von den Neujahrs-, Geburts- und Namenstags-Wünsche zu befreien. Wenn auch dankbar anerkannt werden muß, daß viele Bewohner dieser Stadt durch freiwillige Beitrage die Aimen - Institutsfom-mission in die erfreuliche 1!age versetzt haben, n die Beihcillmg mit täglichen Armcnporlionen «isOll Hundert neue Arme aufzunehmen, sc> kann doch auf diese Ertragsquelle nicht verzichtet verden, weil die Amuith im Zxnehme» ist niw die Hagsportionen mit !3, ll» und 7 Ncu-kreuzer für außerordentliche Fälle nicht ausreichen, überdicß aber ein großer Theil der verel>r. lchcn Bewohner an den freiwilligen Beitragen mittelst der i!osung, uon HausbettelEitthebungö-karten sich zu betheiligen noch nicht bereitwillig gewesen ist. Der Heir Handelsmann Vduard Karinger wird auch für diesesmal die Güte haben, diese Enthcbunssskarten gegen dcn biühee üblichen (3r-!ag, und zwar A'» Neukrenzer für die N.ujahrK-und 35 Neukreuzer für die Namens- und (Ne )lirtstagä.Enthebungskarten zu verabfolgen, wo« ?ei der besonderen Mildthätigkeit die selbststän-dige Bestimmung deä Betrages überlassen bleibt. Von der Armeninstitiilskommission. Laibach am 2». November >8.'.!«, 6 d i t t. M!t Vezuq auf ras oieLämtlichc Edikl vom 28. August !. I,, Nr. 420l. wird bcka»»t ,ieael's». daß am N». Dezember l. I, zur lll, n»d leylc» Feildicliniq der. rem ^r»iulei» Ll'»ise T^mschil) aehöril^en, i» Wesnlak gelssseucn 3lea! lät Url» ^cr. l'>5> -x! T!)l,r»° act i» ter Elecuiionsfuhrung rcr ^aidacher Sparknssa geschritten wird. K. l, Äeziiksmnt P!a»i»a, als Gericht, am 22. Noucml'cr I^lichhc>nd!,i!!l,s„ ;» Hal's». IkHie fttddcütsche Äliche auf ihrrm a.sssrnmliriilir HFKllindpuükic mil Vciiickslchtioun^ !><« Th»'», fiir Änfn»!>l r!»„c,>, so wie siir prnklischc K3chi,!»cü, »isnmmniücNcl!! »< K»t>,arinn Pr »to. Vicrtc bcdcutti» vcrmlhrlc, »erbe scrtc Äustn^c, «3r. ^'. s.X^ Kcilcn, tlc«. «ch. 2 N. ^ Schr cleg, »c!'. i» cuglischt» Tnlico 2 si s,N Nkr. Kainu filüf Jahre siud verflösse», seitdr»! di? r> Inssc dicft^ Buchet« rrschic» , »nd schon ist i» Folqr drr A>ur t!'!n,»»ss, welche da«sell>c überall, nw c« lirla»»! nnirdc, ss« f»»dc», und der Ac!i,ch!hrit, »vclcher e« sich brnils allgclne! c>irsu!, dll uicrtc Auflasse iwlhiss ssewordc». A»ch diese ist wieder sorgfalliss t>»rchlicsche>l »üb »itlfm ,'lrmchrt und «cibcjscrt, daher wir dieselbe allen Himefrnul mid Vcnm, die e» werde» wolle:,, n»f da>< W«r»,ste e»ipsehle Ittinie», -- L<< e»ll,8lt einen nmhre» Schatz lcichtfasilicher i>tc «site, welche sa'nimilich die Probe li>ä»zc»d l>esta»de» , »nd > dcn Stand setzen, mit uerglc!ch»wcisc ,nl Hostc,, si»< höchst schmackhaften i,»!! d^ch an Abwechslung reichen Tisch .! führe», A»«f!!hrliche ?»ha!t«:Ver,eich»issc stehe» ans Pcrlansse, ger» z» Die»st, auch theilen wir da« Bnch De»c», die e« no< »ich! le»»e», aber leime» zu lerne» wünsche», bereitwilligst z» Einsicht »>it, Z 250:'.. Zu Weihnachts, Neujahrs und Hochzeitsttefchenken werd» Wheclcr-^Willllln-Nahmaschincl wegen ibrer Eleqaxz. ibreö Werlhes »nd aiisterorde»! licher ?lnylichll!! für jede ^li,ni>>« ecnicmqen Spenden niclche i» dem Geschenke Schönes mit Nützlichem z> verbinde,! wünsche», —anempfc'lilen; u»d> ist dicö >> Wien, Prag. Pest u»!? iu gnnz Deülschlane zur Silll geworren. Dießfälü^e A»f!ra'^e werde» c»!gegenae»o»!»ie> und besorgt in der Nädanstal! am alle» Mail!. ??>' l^, l. Stock rükwärts. Z. 25>!. tlrcil.-p!iys',< Krnltalliftrte Kräuter-Bonbons nxrdt» „nuernnver! in »erschlossene» «)i>!,!»l!lc ' Schachteln .,» 23 »»» 70 Ukr, »liknust. Licsc »,^ dm u«rz!lM,st qeeissneten Kräuter - »»d Pflanz». Tilflc» >»it ri»e»i Theile de« reinsten ZnckerlnMll''^ Konsistenz gebrachten »»>>. «4,»«»», ,'ch"> Hrüincr-Äoul,««« bewähren sich — wie durch die aucrlciinendste» Bea,»!achw'^ estssestellt in al« linder»!, »»d reiistillen» dei v nstc » , Heiserkeit, Nanheit >>» Hnlsc, Verschle > " » " l' ^>-ind siud dnrch die i» ihnen enthaltene Qumtcssenz uo» «rinltcrsäftcn n»d sllsik» Stoffe» u°» crsftrirsilicher Wirtnna, "u ^,„ laltnna der Reinheit, frische nnd (^rschn'cidigleit dc« Sprachora,a»5, >ie Wirten >n nllcn Fällen besänftige»» »»d l°l"'^^ ic a,?rei-,tcn Schleimhäute und ihre Vcrästell»»sse». crleichler» de» Antmmrf und Iräflissen durch ihre >»ild»ähre»dc» u»° ,^, enden ''uMl'dicnzie» di< ajsizirtc» Brc,»chie». «>>. X«v!»^ Äräulcr-tlonlion» «nterscheiden sich mchl >u,r dnr«^^ h re wahrhaften Lissenschaiten sehr uortheilhaft »ü» den hänfin, angepriefcncn lone»nn»tc» Vr»st- /ö^«"^X !,ce,el!chcn, Vl»stsyrnft, ^^,l,> ,,.,,„,^,1,, :c. sonder» sie ;eich»e» sich vor diesen Er;cua,»ifsen »och besonder!« /^^ff^>ue>>den, »n» selbst bei liinnere»! /^«HMfGj »"> Gebrauche lcincrlei Viagenbeschwerden, weder Sänrc »och Vcrschieiinnng eräugen oder hi,»enasscn, ! *>WD^>«?/ l^Z7' !!,» .ninussen v°r,ubc»a,e», ist >cd°ch ssnm» y> beachte», das! »<-, ^och'» lrystallisirle Krau- ^^M^K/ ".Nendo»« nur in > a n a, l > ch c >»N ne>>c,>ste>,tndc,n 3!t»,p.l ^nieheuc ^ria,,»,i! :ck»ich!s!» »'erpaM suw >^^Ox nid das, dicielbcn i» Vail'aci, »inn« n»d «llc^u s!,,i< „ch> »>!„,!! >v>vdcn i',i ^^icsall'' »'»k»,„. »<,„^,.<.,,l,5 n ,»«>>>«« ^? ««»«r!.,^, ,, , w u c ach <^ >><"."/'»« ««,'!"^d ^«' >,«,.,, 5,,,.,.«,,. Nc,„