^N 35 l. Dmsiag am 2. Nouemlier lW. Die „V^ibacher Zeitung" erscheint, mil A,iS»al»»c !>er sol,n- unl'Keierlaq», täglich, unv lo^et amml „Vlätter auS Krain' und be» Beilagen im Von.vtoir ganzjährig »< ft., h a l b-i'ihriq >'> st, .'«. lr., mil .sir c» z bau d im (lomptoir c,li nz j ä hr> ,z l^ ,i.. hall'jährig tt ft. Für die Zustrllung n S Ha,,s sino h«lbjü hiig 3« Ir. mehr zu enlrichten. Mit der Post Portofrtl ganzjährig, «»ter Kreuzl'aud und gcdruelte! Aoresse lä fi., halbjährlg ? ft. 30 lr. (5. M. — Z»se r t io n sg ebü hr jur tine SiaXen^eile oder den Naum derselben, ist für e»»nalige «injchnltliuq ne jkd.Smalige (5,,l,cha,t!,!!g hl»,u zu t.chl««. Ius.rat, bis 10 Zeilen loften l st. ttft lr. fur 3 Mal, l ft. 40 lr. fur 2 Vial unr V0 kr. üir l Mal ,»ilt Inbegriff des ^» scrtionsstälilpels). > > Amtlicher Theil. <^e. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Entschließung vom >7. Oktober d. I. den Lehrer an der k. k. Ober. Realschule in Ofen, Dr. Anton Kern er. zum Professor der Naturgeschichte mw Warenkunde am k. k. Josephs«Polulechnikum in Ofen allcrgnädigst zn ernennen geruht. Die bei dem k. k. Finanzministerium in Erledi> qnng gekommenen zwei Ministerial-KonzipiNenstelisn sind dcm Finanz. Vezirksk^mmissär im Bereiche der sicbenbnrgischen Finanz > Landesoirektion. Engen Frei» Herrn v. Salmen, nnd dem Konzepts Adjunkten die« ses Ministeriums, Franz Vitter, verliehen worden. Der Instizminister hat den Iustizministerial>Kon. zipisten und Mitredaktenr des rnlbenischcn Tertes des Neichsgcseßblattcs. Aasil Kowalski, zum Kreisge» lichlsrath in Przemysl ernannt. Der Instizminister hat die bei dem Kreisgerichle '" Nooigno crlldigte Rathsekretä'rsstelle dem dortigen Gerichts. Adjunkten Nikolaus Paul in verliehen. 5, Der Iusti^mimster hat den Bezirkamts-Aktuar in ""^u, Anton Nru müller, zum Gerichts »Ad- ^"""ei! bci dem Landesgerichte in Salzftnrg ernannt. K u u d m a ch u n g. Der Ol'crlmideSgrrichlö' Präsident hat den ober» landesgcrichtlichcn Al^cssistc» Kajeta» Suoy zum Offi',«ale bci dem Lanrcsqerichte in Graz. den landes. gerichtlichen Akzcssistcn Gustav Adolf Miele zum Akz.ssisten bei dem Obcrlandesgerichte und den beur« laul'ten Obcljager deö 21. Iägerbataillons und Diur« uissen Josef Zcrlmayr zum Akzessisten bei dem i.'andesgcrichte in Graz ernannt. Graz den 27. Oktober 1868. Kundmachung. Es kommen abermals häufig Einschaltungen in den öffentlichen Vlätlern vor. wclche Einladungen zu einer, durch dic Ocfällsvorschriftcn verbotenen B e t h cili g un gs art an den m^t Verlosungeu ver» bundenen Privat» Anleheu enthalten. Die gewöhnlichste Art dieser Unternehmungen ist auf dtc Erlangung von Einsäßen für bestimmte Los» nummcrn gerichtet, wobci dem Erleger des Einsatzes unter gewissen Bedingungen die Zustcherung (Pio» messe) zur Erlangung eines bestimmten Original« LoscS für den Fall gemacht wird. als die Nummer dieses bci der Ziehung herauskömmt; wogegcu der ganze Einsaß für den Erleger zn Gunsten dcö Un> tcrnehmcrs verloren geht, wenn aus diese Losnummer bci der Ziehung eine Niete fällt. Da derlei UnlciNlhmungcn. sie mögen inlän> bisch? oder ausländische. Staats« oder Pri> val'Anlehen s»Lose znm Gegenstände haben, eine Ueber tretung der GefallS»Geseße in sich schließen, so wird das Publikum hierauf mit der Warnung aufmerksam gemacht, daß die Strafe nach den Gcfällsvorschrifteu nicht bloß dcu Unternehmer oder Verschleißer. sondern auch den Käufer oocl Ve> sißcr solcher Promesscu trifft. Pom l. k. Filiauz'Mmislcrium. Nicu am 27. Oktober 1868. U»ter Vezicbuug aus die Kundmachung vom 4, Mai 1858 wild zur allgemeine,! Henntiuß gebracht, oaß für die t. k. ^olal > Klunlnisstou in Gollschee nach. lräglich auch der Oberförster m Stcinwand, Erust Faber, alS Sachoerstäuoiger berufen worden ist. Laibach am 28. Oktober 18K8. Von der k. k. Gruudlasten.Ablösungs» und Neguli» rungö« Landes'Kommisslon für Kram. Gestern wurde ausgegeben und versendet: das Landes«Regierungsblatt für das Herzoglhum Krain. Zweiter Theil. XV. Stück. X. Jahrgang 1868. Inhalts - Uebersicht. Nl. 19. Kundmachung der k. l. steielisch'lllyrisch'küslen' länoischen Finanz»Landes «Direktion vom 14. Ot» tober 1838, betreffend die Eiuhebung der ärarischen Weg», Llücken. uud Wasser» Mauth«Gebühren in der österreichischen Währung. Nr. 20. Kundmachung des k. k. Präsidiums dcr Fi. uanz> Landes - Direllion für Sieiermark, Kärntcn. Kraiu und daö Küsteulaud vcm 16. Oktober 1838, die Salz'Verlchlclßpl'cisc in Der ueucn östcrrcichi» schcn Währung belrlffcnd. Heute wird ausgegebe»! und versendet: das Landes» Regierungsblatt für das Herzogthum K ra iu. Zwciler Theil, XV». Stück. X. Jahrgang 1868. Inhalts'Uebersicht: Nr. 21, Kuudmachung der k. l. Posldircktiou für Krain uud daS Küstenland vom 23. Oktober 1368. be» treffend die Postrillgcldgcbühren in österreichischer Währuug. Laibach den 2. November 1868. Vom k. k. Nedaktions'Vurcau des Landcs'Negierungs Blattes für Krain. Nichtamtlicher Cheil. 43 e st e r r e i ch. Wien. 29. Oktober. Sc. k. k. Apostolische Ma» jestät dal'cu mit oer Al^erh. Eulschlicßung ci<1,). Ischl oeu 20. O5tol»er e. I. Nachfolgendes Alielhöchst zu bcfchlcu geruht: «Die im §. 11 des Reserve« Statuts v?m I. 1862 deu politischen Vehörocu eingeräumte Vefllgniß, den Rfseroemännern Rcisebewilligungen zu ertheilen, hat nur für Reisen im Bereiche dcr Monarchie zu gellen, un"» sind die Gesuche von Reseruemälinern um Reisel'ewiUigunqen in daS Ausland, dem gestellten Antrage gemäß, für die Hinkunft ganz nach den gleichen Normen zu behandeln, welche dießfallS be» züglich der in der aktiven Dienstleistung befindlichen Mannschaft in Wirksamkeit slch.u.« Feuilleton. ^vsi,,brrpl)ysiog,!omie. " Allerseelen. — Die neue Währung.) 5^r sonnige, schöne October mit seinen blauen ^"grn hat Abschied geuomiueu unter Thränen, m'd ^scl». mit sä'arssck"e!dl'nlm Wesen ist rer November ^u^eriicll. die Stirne kraus, der Alben, talt. Alle 'e Vlälter an den Zweigen. die der Ollober in lie« Sender Duldsamkeit geschont und mit rolbgoldcne» ''"d a.olt'gell'en Farben geschmückt, hat sein frostiger ""lich l'flsihri. und elselNl'ck.'n taümellen sie herab ""l den Weg. wo sie der W>nd erfaßle und die nun ^,"l'lloseu weiter trieb. Alle die Blumen u»? Dolden, .'^. ^>ll lind sinnig am Wege nno am W^Iorande ubele». l,^t ssi„s ra„l,t H^„ft licrührt. und sie nei a.'s' ^^ <^ramerfüUt. die welkenden Kronen. Drüben l' den Alpen, auf c>cn steilen Kl'ppen nnd spipz<'ckl< ),' Dirnen sipt der Winier. der s,lberlvck>ge strenge ^^' sliü weißer Ma„lel ftießt in lange» Fallen im, I)r Körper oes Gebirges, er barrl der Stnnde lim fe» ^ u> stsigen in das Thal uno Vcflß zu er.nei« li^. ^ dem Tcrsnin. das jcin Herold, rer Nooem e,s^ ,'l'n> volbereilet. Wie lange noch. sl> w'rd er sch,/'"^" - unter slincm Trille werden die lustig rau> ls.^ ', " Ontilsü trilarre!' uni) die «rünen W>cssn. ll's»! '^'klcen vcrs.i'wiü^e» unter dem gloße:; Lei> höl, "^' ^"^ ^^ allSbreilen wird über Tlial und s^lis!"' "'UN' welkem die Milliarden Keime sclilafl» !»,,/.' bie da bestimmt sind, den zukünftige», Früh. " ^' l'ilden. dag ^'"^^cnd nod ernst gewalnt der Mensch, wie er dal,s ' ""^ l'" Natur scheieet; trauernd geocnkl se>, „ ' ",uch ssllifr ^ili.,^,. die der Tod ihl.i enlris. de>, ^,^^ ^le lull, mit den Vlume!,Icichlu rüden wer. " dem gemeinsamen Grabluche res Winters. — „Allerseelen!" — In duullcn Gewänder» wan> der» ganze Schaarcn hinanS nach dem Fnecchofe. nach dem Hofe dcö Friedens, wo so Viele den Fliedeu fand«,,, dcu sie in dcr lauteu Welt vergebens gesucht. Unter den Hügeln wohnen sie, die Herzen, die man. nigfach bewegt von Lust und Schmerz einst schlugeu. uud auf dcn Hügeln knien die Zurückgedlicbeuen uud denken vergangener Stunreu. in denen sie noch uer> eint waren mil den tm kühlen Schooß der Multlrerde Schlafenden. Mit zillerndcr Hand streut die Müller 5>e l'leichen Herbstblume» ans d.iS Orc.b lhreS Kill deS; lvräi'enoel, ^'ug.S blickt die Waise auf dus Fleckchen Erde. welches das g.'lieblc Mütlerleii, um» ,ckl>cßt^ stlnnm und mil zuckendem Heize» orrncl der Galle die Kranze auf rcm Hü^cl. u»lcr welchem oir einstige Gesal)l!lu seines Eli^eiuuallcus rubt — Alle — Alle. die da zwischeu ?en Gräberu wanoeln. si< baben schon gcli.bie Wesen verloren und eer Schmerz, wenn er auch nicht mebr so büler empfunoc,! »riro w>e einst, er trill beran uue» berüdll daS stille G.. mülh, daß seine Saileu löxend schwinge», gleich der '^col^barfs. Ader ist eS nur Schmerz, was wir empfinde». we?'N wir am Tage Alleiseelc» den Frietchof. dicse Wiege dcr E^i^lci!. besilwen und zw'schs» den mit Spälbllbstl'lnmen uno farbigen Lampe» geschmückirn Gl.N'l'ügrln dal'in wanoelu? Treten unS nur die 2^abnul,geu des Todes entgegen, lauchl nur der Gelenke in nns anf. daß wir ^eleintt ai,ch »inserc Wohnung liier nehnnn niüsse» ? Alicken wir schmU noä» ein Mal auf die sckeideurc Nalnr — es lälli das Laub. <-s welkt die Vlütde, al'er lausend ültime für je?es Vlall. für jede Vlutbcliknoope harren nur des Winkes von oben. um mich i>er ödeu Winternachl hervoizubrechen zu ueuem Leben. zu neuem Grünen, 5U neue», Vlüben. Der Tod in der Natur ist um der Anf.mg eines neuen Lebens. Und welche Lehre kcnnen wir rarans ziehcn? Eine Lclire. dlc uns anf. richtet. die unS lröstcl. die unserer, iu trübe Erinlie. rungen vo^l Wchmnth und Gram getauchten Seele, neue Kraft, »cue Elastiziiäl gibt — der Tod ist nur der Anfang eines neucn Lebenö! Und die nnS dieß Wort immer und immer wieder zufii'sterl. die Hoffnung oie treue Begleiterin, die »imn„llueichl»de Gefährtin deö Menschen, sie sei gepriesen! Allem, genug der tluslen Vctrachlungei: Wir waren aus dem Friedhofe. wir haben den Gcstollie« neu unser Gedenken geweiht — MÜck.ittlhr: !/,it uns daS Leben wieder »no die Tageöaugllegenheilel! machen
Slücle die neue blanke Münzsorte gell,«e» >tt. oann wi.c m.nl finden, wie viel leichter daS Recl'ne» darin ill, dam, wird mau tlklUl'cn. wie vorlheilbaft bil »e»e Wäh» ru»,, für den Handel linc» oe» V,lslhr ist — und wir wünsche» vci» ganze»' Hfl4 Hicvon wurde zur genauesten Darnachlung die Vcrlanib^rung mil dcm Bennrken gemacht. oaü Gi> suche von ssicslivcinalilx'ln um eine Reisebewillignng in oa^Ausland dnrch da^< Ergänznng-B^irks'Kommanoo. vei w^lchcm sic l» Eoide.lz stehen, an das vorges.yte Landes » General < Kommando zu leiten unl> die Er« tveilnxg einer solchen Blwilligung. wie bei der akli-vcn Mannschaft, von d.m Erlege der Kaution von achlzig Gnloc» in österreichischer Währung abhängig zu machen ill. Wien. 30. Oktober. Das Ministerinm des Inner» hat im Euivernchmen mit ocn betreffenden Zentralst, lle» die Errichtung von drei weiicren ncucn Spm lassen zu Tetschcn und Vrnr in Böhmen und zn Sternbcrg in Matiren bewilligt. — Das „Giornale di Noma" meldet: „Seit dem im Dezember 1834 erfolgien Tooc des Kardi> nals Aldani war von dem eUanchten österreichischen Kaiserhause kein Kardinal zum Prolcklor der ölte» rcichischcn Nation am h. Stuhle ernannt worden. Jetzt haben Se k. k. apostolische Majestät Sr. Emi-neuz dem Kardinal Siluestri diese Würde zli verleihen gcrnbi; Sc. Eminenz hat demgemäß die Ehre gehabt am 17. d. M. von Sr Heiligkeit drm Papst in lie» sondcrer Audienz empfangen zu werden, um die kai« serlichen Veglanbignngsschrclben zu überreichen. Der h. Vater geruh!? Se. Eminenz nu't besonderem Wohl> wollcn zu cnipfangen. und die allerhöchste B>friedi' gnng darüber auszusprechen, daß der crbabenc Mon» arch des österreichischen Kaiserstaatcs die Winde wiederhergestellt, nnd einen so ansgczeichncten Kardinal damit heklcidet hat." Mcran. 21. Oktober. Vorgestern um 4 Uhr Abends stiegen dcr K o n i g und die it ö n i g i n uon Preußen in der Villa 3?ottenstein ab. Ihr Inkognito, als Graf nnd Gräfin von Zollern, wurde strengstens gewahrt, nnd Kurgäste uno Einheimische, welche sich um di? Villa und deren Zugäuge geschaart hatten, empfingen die hohen Gäste in stiUer Ehrfurcht, nbcr sichtlicher Theilnahme. Die Majcstälen dankten leul> selig nach allen Seilen. Der König schien uon der Reise etwas ermüdet; heulc und gestern aber besuchte cr rüstigen Schrittes Meran, cini^e Schlösser lind Aus° sichtspunktc. uno änöcrtc seine Zufriedenheit namciit» lich ubcr den wohlthnenden Einfluß dcr köstlichen Luft, so wie über dic passende Wohnung Das Gefolge, aus 10 und etlichen Personen, bc^og dic Villen Hallcr nnd Mazegger. Dic letzten Tage waren Iciocr nicht klar. zum Theil regnete es; aber die Luft ist recht weich nnd mild und bcl'agt allen Gästen auf's bcstc. Venedig. 26. Oktober. Die gestrigen Ncgen. güsse haben die Flüsse der venetianischeu Westoistriktc so angeschwellt, daß leider in dcr Nähe von Verona die Eiseubavu derart beschädigt wurde, daö heute der Betrieb gestört ist. Auch der Telegrapbcndienst bat dadurch eine Unterbrechung erlitten, die mau uoch heule zu beseitige» hofft. Glücklicherweise hat der Ne< gen aufgcdört. dcr gestern dcn ganzen Tag hindurch von deftigen Gewittern begleitet war. — Nach einem Guiachlen der Chemiker Fasolo u»o Della Torre. ist is eiuem crfindcrischeu Kopfe, dem Venelianer Zane, gelungen, einen Vorgang zu entdecken, dlirch w.Ichcn daS Wasser der vom Mnnizipinm angekaufien siebe,, artesischen Vrunncn trinkbar gemacht werden kann, so daß es dem von den Zisternen gelieferten Getränke in gar nichts nachstelle, sondern dasselbe sogar noch übeitreffe. Sollte sich diese Angabc bestätige», so wäre endlich die Frage der Versorgung Venedigs mit ritstm uülnlbehrlichstfn aller Elemente i» der zl!frie> denstellendNc» Weise gelöst, nnd die artesische Bobrnng würde ihm selbes auf billigste Weise in ausreichender Qnantila'l und bester Qualität verschaffen. Venedig. 26. Oktober. Uiiscre Provinzblälter beschäftigen sich viel mit dem Reiscproj/ktc »er Grafen Freschi nnd Castellani. welche unter den Anspizicn deS durä'l'Nichtigstcn Hcrrn Grzde^ogs Feroinaud M^l eine Elpedition nach China zu mtternebmen ^e^^sich^ tigen, um in der Heimat der Seidenzncht dic ein. schlägüchen Verhallnissc dieses wichtigen Inl-nstriezu'ei. ges unserer Provinzen einer eingehenden Untersuchung zu unterziehen un? vor Allem ?ie Frage zu stnt'iren. od es räthlich erscheine, unsere dermaligeu Seiren. wurnigattungen dnrch chinesische Zucht zu e,setzen. Sie wür^e» im Bejahungsfälle ausreichende Quantitäten uon Samen nach Europa senden. Vei dem französi« schcn Gonvcrnement hat das Projckl der l'eieen Grafen eine warme NnlcrstnhM'g g'fnnc'eu uno tic kaiserliche in Paris, rcr sie einc ausführliche Darstellung ihrer Pläne vorgelegt habe», nabm dasselbe, gleich den Handels» und Ackerbaukan». mcrn Frankreichs, nicht bloß mit nngelheilier Ancrke»« nnng auf. sondern that anch alles Mögliche, liiu ihre für Frankreich und Italien gleich wichtige Aufgabe wesentlich zn fördern. Wir erklmien mit Vergüügen die Verdienste an. di, sich die Franzosen in ihrem ei« gene» Interesse nm die unter so glücklichen nnd erfolg» verbeißende!' Auspizien eingeleilele Erpedilion zn er» werben bemnbt sind. nnd hoffen, daß per glückliche Erfolg oerselben anch sie znm Danke gegen de» boä'» herzigen Prinzen stimmen wird, dessen Inilialioe in erster Linic bas gelungene W<>k znznschreibcn wäre. — E>n englisches H^us ersten Ranges beabsichtig! sein bisher in Hamburg befindlich gewesenes Filiale »ach Venedig zu verlegen uno selbes zum Mitttlpunkl seiner aus^ci>lU»ten Operaiionen zu m.ichcn. wozu cs sich nach Eröffnnng ocr Tiroler Bahn vorzugsweise eignen wiro. Es ist seit langer Zeit dieß der erste F.'Il. daß anslänolsches Kapital am hiesigen Plapc ciufirilt; vielleicht wird dc» Frcmreu die Erbschaft zn Theil,.zu oer giien nordöstlich von Venedig. in ocr Nähe der Piave» münoungcn gestrandet. Von der aus neun Köpfen bestehenden Eqnipage scheint sich Niemand gerettet zn haben. Dic Elchen mehrerer dcr Unglücklichen, die unDegreifticher Weise daö ohne Bemannung am Slranoc aufgefundene Fahrzeug verlassen halten, wurden sammt dem Voote, an das sie sich im Tooeskampfe angc» klammert, ans Ufer getrieben. Der Schooner, ein ganz neues uno kräftig gebautes Schiff, hatte in Antwerpen cine Ladung von Eiscnschiencn und Ma-Ichmcnhsstai'Dthellen für die lomb.»vcnet. Eisenbahn. Gesellschaft gclaoen, und ist sammt seiner Ladung in Anlweipl'i! versichert. D«e Veyörocn haben Dampfer nno Voote ausgrsandt. nm auf den langgestreckten Sandbänken nnd Straiidsümpfen Nachforschungen n.ich dcn möglicherweise Geretteten anzustellen. Das Schiff liegt unter strenger Bewachung wcnige Schritte vom Fcstlanre ar.f einer Untiefe von 3 Fnß. Es ist Hoff» »nng vorhanden, es zu bergen, zn welchem Behufe heute abermals der Kriegsoampfer „Alnoch" mit 60 Matrosen abgegangen ist. (Tricfter Zlg.) Deutschland. — Aus Berlin wird der „Wiener Ztg." ge-schrieben, daß Graf Dönhoff znm prenßi,chen Ge° sandicn in Wien bestimmt sei. Graf Dönhoff, welcher oen Feldzug von 18lii als Freiwilliger mitgemacht hat. wnroe nach uollenoeten Studien l«2l schon im auswärtigen Ministerium bcschäfligt, fnngirtc dann bei oen Gesanolschaften von Paris und 5'unoon als Lcgationssckretär. erhielt 183^ rcn Gc>anotel!posten ^ll München und wuroc 1842 zum BunoeSlagög,-sandten ernannt. Im Jahre 1848 trat cr kurze Zett an die Spitze res Ministeriums dcr auswärtigen Au» gtlcgcnheilen zog sich dann auf seine Güter in Prcn> ße» znrück uno ist jeht Mitgliel) deS Herrenhauses aus dem Verbände rcS allen und des befestigten Grundbesitzes. Speycr, 24. Okt. Unter großer Theilnahme uon Bewohnern der baicrischcn nnd badischcn Pfalz fand hcntc durch dcn hochw. Bischof Dr. Wcis, untcr Assistenz der hicsigcn uno einer Anzahl auswättigcr katholischer Gcistl'cheu. dic Danlsagungsfcier für dic Volle»dn!ig des Domes uud die Einweihung rcr das Portal zierenden Statuen nno anderer plastischen Vi!d> werke Statt. Die Fcstpredigt in oem gedrängt vollen Gmtcshansc l'ielt dcr geistliche Räch Mol>tor lilld anch Sc. Em. dcr Kardinal. Erzbischof v. Gcisscl uno die Mcisttr Hübsch und Schraucolph wohnten derselben hei. Dic Hauptstraße der Stadt war mit baicri» schcn uud österreichischen Flaggen geschmückt und wurde vor und nach dcr kirchlichen F^icr von dichten Menschcnmasscn dnrchwogt. ,,So steht dcnn — sagt dic „Pfäl;cr Ztg." — dcr herrliche Ban vollendet, reich geschmückt mit prachtvollen Knnstwcrkcn der Plastck und Malcrci — cin Denkmal dcr glänzendsten wie oer trübsten Zeilen rcutschcr Glschichtc, ein Dcn?mal zllglcich für den kirchlichcn Knnstsinn deutscher Fürsten und riu Schah für die hiesige S>aot und die g^nzc Pfalz, wie kamn cinc andere Provinz Dcnlschlands clücn ähnlichen aufznwcisen hat." Itnliouisclie Staaten. Turin. 27. Okt. Hefiige Regengüsse vernr. sachlen bedcutencc Ucberschwemmnugen rcö Po und dcr Ncbeuflusft. Die Eiscnbahull»«^ von Snsa her ist u,,«erbrochen; die Brücke bei Aoigliano weggerissen. Alich aus Llgnricn laoa/u solche Nachiichlen ein. In Pignerol und der Umgebung wurden in rer Nachi uoiu 24. auf ren 26, heftige EloftöL^ wahrgenommen. Nmb de zogS von Genna. Pr>na und des Grafen Caccia qe schlössen. Dcr Sla.üsanwalt trilg fnr lcylercn anf 6n!0„allichen Arrest an. Der Veribridigcr »eüselben sprach fnnf uoUc Sluul>c». Die Urlheilc ivcrde» ,n,t Spannung crivarict. Der 5lönig bat de» i» Cagliari oerurlbeilten englischen Lchiffslapüän begiiadigt, Nizza. 27, Oll. Vorgestern begann hier der Prozeß gegen die Mörder des Advokaten Garibolri, Die drei ertappten Mörder heißen: Reymond. Arfossi nnd Bauroin. Frankreich. Paris. 22. Okt. Der Kapüän dcr „Regina Coeli hat einen Bericht veröffentlicht, worin er l?ie Negerauöfuhr dllrch nachstehende Schiloeruu,, zu recht» fertigen sucht. Dcr Verkehr mit Europäern hat die wildlN Gebräuche der Küslenbewohner clwas qemil« oert. Aber im Innern sind die Sklaven zahlreich uno sie werden mit empörender Nohheil znr 'Arbeit gemc» bcu. Ibr Herr gil't ibne» n»r line Mahlzeit täglich nno zivar bei Tagesanbruch, wo sic znr Arbeit gehen, welche sie erst bei Sonnenuntergaüg verlassen. Fami» üeugcfüble sinden sich bei keinem Neger ans dem In» nern. Jeder vertauscht seine Kinoer gegen ein gulcs Essen und die Kinder verlassen ibre Euer» mil Freude, weil sie eine Verbesserung ihrer Lage erwarten. Der Neger verkauft seine Kinder ganz so wie dcr franzö' sischc Bancr sein Vieh. Nach dieser Schildernng versichert der Kapitän, daß jeocr Auswanderer seinen Dienstoertrag u n t c r» schreibt uno daö es cinc Pft,cht der Hnmaniläc sei, jene Elenden zn kaufen, um sic in dcn französi» schen Kolonien zn zivilisircn nno sie dann als Missio» »arc der Zivilisation in ihre Heimat zurnckznsübren!! PariS. 23. Okt. Die französischen Missionäre geben seit Knrzcm in starker Anzahl nach dem großen Ozean. So in letzter Zeit zehn Mitglieder dcs Ma« rien'VcreinS nach New>(5a!rdonicn. ein Bischof nebst zehn Mitgliedern des Marien-Vereins nach ren Mis» sionen in Onanien, ein nnd dreißig Mitglieder der Picpns'Gcsellschaft nach Taüi. den Sandwichs.Iüseln, Valparaiso. San Ia^o ui.d Lncia, zwei Mönche »no zwci Nonnen des he,Iigen Kreuzes vou Le Maus »ach Nordamerika und ein nno zwanzig Priester des Ver« eins für die auswärtigen Missionen nach China. Paris, 24. Okiober. Der frühere Volksver« trctcr in dcr National.VersanlmInng, Fargin Fayolle war als Aufrüher vom Obcrgcrichte zu Borges zu lebenslänglicher Haft uernrtheilt. kra!,kheilohlUbrr jedoch, »achoem er sechs Jahre gesessen, vor drei Iah» reu ins Spital St. Louis gebracht worocn, wo cr im Pavillon Gabrielle wohnte. AnS diesen, ist er gestern Nachts uerschwnnoen. Die Nachforschungel, habe» bis iet)t zu keinen, Ergebnisse gefnhn. Paris. 2!j. Oktober. Die B^no'ö. welche durchschnittlich 8000 schwere Verbrecher, die vein Staate jecer jährlich 3^i0 Fl. kostelen. bargen, wcrdcn bis Enoe dieses Jahres vom französischen Boden ver« schwnnden seien. Es waren ihrer vier: in Brest und Rochefori, Lorient und Toulon. Ernstliche Anstalten, oic Deporlalio» nach Ciiycone ab^ischaffc» , wo der »aye Too, wie purch die ucncncl, wissenschafiiichlil Untersuchungen erhärtet ist. den Deport!!tcn der Rcgcl nach gewiß ist, sind noch nicht gemacht. Nach Ca« yenne wurden vorzugsweise politische Vcrurtheilte und Verdächtige deportirt. Seit vier Tagen ist der telegraphische Dienst zwischen Calais und Dover unterbrochen. Dic Ursache dieser Unterbrechung ist noch nicht gcnan bekannt, allein man fürchtet den Riß des Taues, weil die vier Lciiorählc au beiden Endcn der englisch > französischen Verbindung nnlbäüg sind. Seit Donnerstag sind mch> rerc Wasscrbau.Ingcnilurc beschäfligt, den beschädigten Punkt herauszufinden' es ist aber noch nicht gelungen. Bis anf Weiteres nehmen daher alle Depeschen den Weg von Dover »ach Ollendc. Paris, 27. Oktober. Das kaiserliche Dekret, womit dic Zivil < nnd Militärverwaltung Algerien's geregelt wiro. ist fntig und wiro ehestens crschcincn. Dic Bilonng von Gcneralräthen ist entschieden; mm» will dadurch den speziellen Bedürfnissen der größcrn Distrikte Rechnung tragen, indem man trotz dcr Ncn' hcit dieser Einrichtnng in jenen Gebieten ein Organ für dic Darlegnng prinzipieller Wünsche und Beschwer-ccn eröffnet. Admiral Gcnouilly solllc am 1!i>, spätestens am 20. August, dic Gewässer von China in>: einem Theile seines Geschwaders verlassen, um mit Hilfe spanischer, von Manilla erwarteter Truppcu die Expedition gegen Cochimlilna vorzunehmen. Berichten uon dorl hcr ist die Chrislenvcrfolgnn^ im Rcichc Annam schlimmer l'ls je geworden; der dorlige Erzbischof Hr. Pellcrin, war mehrere Tage mit dem Tooe bedroht, deß>i^' chcn der Chef der Domin,kanerkommissio», Hr. Ma^> D>n ein Mal bereits 'Nifgegebenen. späler jcoo^ wieder beschlossenen Hcrbstanfenlhalt zn Compicg"^ beiläufig drei Elsenbahnitunden von Paris, wiro o^ Hof nunmehr definitiv ankitten. Dcr „Correspcuoanl" erregt anßergewöhnliä'cs Aufsehen durch c!„c» Aufsah aus dcr Feder des G^' fcn von Montaiemblrl. unter dessen Auspizien ric>c Monaischrift bekanntlich erscheint. Der V'N''s>^ ^'^ g»ügt sich nicht, darznthun. daß drr Forlblstai'0 ^ englischen Macht in Ostindien ein Interesse der ^>^ lisation sei, er bescheret sich nicht dem parlamcnta schen Systeme Englands als solchem Lob zn sp"'^' sondern er geht weiter und fül,rt manchen 5"''"^ Streich gegen daS jeh!ge Rcgime l» Frankreich !'.'. ^ Man spiichl von gerichtlichen Schritten. Uel'.r "^ gehen oder Vcrbicchen. oie vermittelst der P">^ ^ gangen werden, c.ilschciocn keine Geschwornen, ««OH cs konnte daher mit der fraglichen Publikation kein sogenannter Appall ax die öffentliche Meinung lieal> slchtiget wcroc». Graf Mo>ltalcmbcrt gilt allgemein als ein Mann oou Ehre. als ein bedeutender, plastisch hervortretender politischer Charakter. und wenn cr der parlamentarischen Doktrine zn große Edrc erweist, indem cr sie für mehr ooer minder allgemein gilliq hall, so wurzeln doch scine Anschauungen vorwiegend auf dem Bodeu der Religiösltät und einer gesunden Moral. Das Gewicht seiner Persönlichkeit steigert daher die Wirkung seines Artikels. Die Polemik «Mortara« ist zwar noch nicht at>< geschlossen. Aber sie hat eine ziemlich theologische Wendung gelwmmen, iuc'em dcr Streit let)! zumeist mit gelclirlen Zitaten geführt wird. Dem Interesse der Aufklärung kann dich nur förderlich sein; de>,n mit trivialen Redensarten läßt sich der Gegenstand keinesfalls abfertigen, und das Unrecht der Kirche mag wohl nur jenen ausgemacht ersclieiueu, welche der Kirche überhaupt jer-es al>so!n!c Nechl abstreiten und iyr höchstens eine diökrclioi'ärc Dllldung zug.< grstchcu. Dieser lockcren Auffassung sieht nun aller^ rings der Glaube an die Wahrheit dcr katholischen Lehre und die Echihcit ihrer Disziplinen schroff eutge. gen. Wir wollen hier nicht weiter auf dcn Gegen-stand eingehen; znr FeM'lellung dcr thatsächlichen Um> stände können wir jcdoch nicht unterlasse« zu bemer« ken. daß von rer Familie deS jungen Morlara keine Reklamation erhoben worden, daß diese vielmehr bloß von den israclltischen Gemcindcrcpräsenlanzcn ansgc» gangen sind. So hört ma» wenigstens aus glaublvüroigcr Quelle versichern, die Wichtigkeit dieser Unterscheidung ist einleuchtend. Großbritannien. — Der Marschall Pelissier hat den Einfall rea> lisut. die französische Trikolore über dem Giebel sci. nes HauseS in Loudou anfznpftanzen. Sie flattert von einem gewaltigen Flaggcnstock nicoer und ist von einem Ende des Hyoe Park bis zum anderen sichtbar. Ein „Spaziergänger" macht in dcr „Times" auf diese «diplomatische Neuerung" anfmerksam und versichert, daß das Publikum die Fahne mit seltsamen Grüßen bewillkommt habe. Niederlande. Ans dem Haag. 22. Oktober. Die letzten "chrichtcn aus Indien waren zum Tbeil beruhigen. ^ ^'t, i„hs„, sin aufrührerischer abhängiger Fürst ""c bedenkliche Truppcnmassc um sich versammelt ha» l'en sollt?. Seitenö des niederländisch'iiidisci'en Gene« l«ll,ol.vernemcnls halte mm, eine Etperilion gegen den Sultan von Dj.imlii . August d. I. auiw fertigte einen Abgesandten nach dem Tocmcng' ssc'itg von Singapore ab, so wie einen Brief — wie die «Tijoschrift voor Nccrlandsch Indic" behauptet — au den Sultan der Türkei. Iu dicjem Schreiben spricht dcr Absender die Viltc aus, daß der Oroßtürlc rinen Firman «.'ktroyiren »nöchtc. kraft dessen allen Na< tionen streng verboten werthe, das Rcich Djambi zn ^unruhigen. Der Filman wird wahrscheinlich noch ^cht eingetroffen sein. Die Mutter des rcuiicnien "Ultans theilt keincswsgs die Gcjnuinngen dcs Sobnes l'Nt) predigt las Beispiel der vom verstorbenen Ede« bfrrn geübten uüßlichen Loyalität, aber die müüerlicht ^/'Uahünng verinag dem eigensinnigen Sohne das "erinililii .^,f ^„ isilkischf,. Firman nicht zu brechen. ""Glücklicherweise stellen sich nunmehr die Gerüchte, "? gedachter Sulla» eine Armee von !U).000 waff>n> Mlblel, Kriegern uiu sich vereinigt habe. als anö der .''lt gegviffru dar nno wiro die durch gewöhnliche U'sländc etwas verzögerte Ankunft der von Balavia "^gerucklcn Elpcdiiionstruppcn an dc:, Ort ihrer Be» ^"ni»g ^, hc„ übeririebenen Befürchtnnge» Anlaß U !M.s„ ^,^ ^^ berichtcu wculgstcus Privalbrief? "s Vatavia. Türkei. ,s>. ^"s Serbien. 2«. Oktober, schreibt man der '""'Deutschen Post: Der bccentcnoste Streitpunkt in Betreff dcs W.'hl' u 'l'hee ^.^. d^g Amendemcnt. dnß auch die Becmtcn ^!, ^t!sliich,n zn Abgeordneten >,, die Skupischina Wilbur s, irn. Dasselbe war selbstucrilaüdlich inl Inier. ^M beg Fürsten eingebracht und entsprach soul't nlni) '^ lonscrv^tlvcn Partei im ganzen ^'ande. Aber der d>"''? '"'" ^" schwieriger und oredtc sich zulegt nm ^ Eluschsitm,^ ,j„s^ linzigcn Stlünne, Dieses bc> ^""U)?^uolle Volum gab znl. t)t Wutschiisä, zn Gunsten liil» - ^^^' lino des konservativen N>!tlonalprin^p^<. ^^ »onnt war das Wablgchß mit sammt dem Ame»^ Gs/e"! '/''^ ^ "^)/" ^ Slimmcn angs»om:ueu Eine Gari'l.-, '"^ ^'"' war die einstimmige Axnaumc des — '")«">„g, dliß dir Slnatoren in rer Volksv^rsamm. lung weder Siß noch Stimmr baden sollen. Darauf erklärte das Ministerium, im Amte verbleiben zu wol» Icn, und eS konnte dieß um so leichter thun, als l>ic Mitglieder desselben ohurhiu im Senate ciue bera» lheude uno beschließende Stimme haben. Inzwischen ist über die abzulialtcuoe Sknplschiua ein neuer Koufiikc zwischen der Pforte und der serbi» scheu Regierung eingetreten. Der Minister Garaschaniu wüuscht den Sip cer Sluplschina nach Kragujewaz zu verlegen, augeblich, well die Berathungen derselben in oer Festung Belgrad, wo die Türlel das BesahnngS» recht hat, nicht srci wären. Der Fürst Alcrauder ist nut dieser Maßregel einverstanden. Dcr Gouverneur OSiuan Pascha aber crlmlt von Ali Pascha das Avise», für den Ps'ortcnkoiumlssar Kabuli Eff^uoi das Quar^ tier in Bklgrao zu besorgen, weil dort die Slupischiua abgelialteu werden soll. Dagrgcu macht der Minister Garaschanin geltend, daß ^ragnjcwaz als Hauplort lm Herzen deS Fürstcnlhums siluirt. und daß die Skup» tschiua mil Auöuabme ciuer ciuzigcu revolutionären jeoesmal dort abgeyallcu worden ist. Da tue Pforte jlooch auf dlm Rechte, oen Ort für die Skuplschina selbst zu bestimmen, bcharrt. so soli sich die srrbische Regieruug dießfalls in einer Staalsschrift an die Groß« mächle geweiilet habe», nnl wcgcn Verletzung lyrer garaulirteu Rechte Vcschwerdc zu führen. slnßland. Die Arbeiter in deu sibirischen Privatwerkcn sind zum Tkcil Leibeigene, dcrcn Rechtsverhältnisse wo möglich uoch duuller, uno auf noch willlürlichcrcm Grunde crbant ist, als die der Guis > Bauern. Die kaiserliche Regiening hat jll)t anch die Lage dieser Leute ins Auge gefaßt, uuo zunächst Maßregeln ge> troffen < um ihre Verhältnisse gcuau kruueu zu lernen. Dle Emanzipation derselben wird scbr schwierig sein, weil dic ökonomischen Verhältnisse oer Besißcr zum Theil uoch tiefer verwickrlt sind, als die dcr Guts« bcsiher. slmerika. (). 0. New. Aork. !). Okt. Die lehte Woche war hier rcich an erschütternden Ereignissen. Dcu herzzerreißenden Berichte!, über das Schicksal dcr „Austria" schloß sich der Brand des hiesigen Krystall' pallastts an. ES gleicht einem Wunder, daß kein Menschcnltbcn verloren ging. Zeyutausend Personeu waren in den ungeheuren Räumen versammelt, ala dcr Rus: Feuer! erscholl. Die Gesellschaft „Amcri. can Institute" halle ebcu im Pallaste eine Indllslrle< auösttllung veranstaltet. Allrs wur^e cin R'anb oer Flammen. Das Gebäude war nur »mt 60.000 Doll, versichert. Mnu halle Ursache, den Brand der Bos> ysil zllznschieiben. Er biloet ein Seilcnstück zur ueu> ltchcn Zerilörung der Qnaiantaillc. So entartet hier oft das Prinzip der Selbsthilfe zur royestcn W,lllür und Mißachtung aller Rechte. Dle «Austria" bestand ganz aus Eisen, der Pallast beiuahe nur aus Elsen und Glas; daß beide Objekte so rapid verheert wur» den. ist ci» physikalisches Pliöuomen. Sollte das Eisen die Verbicnnung ocr übrige» Bestandtheile be> fördern? Dann wäre dic Sicherheit, die es sons! ge> währt, schr iUusorisch. Mcyrcrc Journale beschäftigen sich mit dieser für die moderne Nautik uud Architektur nicht unwichtigen Frage. Die Katastrophe der «Austria« hat hier zabl> llichc Meetings veranlaßt. Das Loos dcr Answa». oercr wurde stürmisch erörtert. Die Beleuchtung dcr matcrilllen Gcfahrcn, des Emigraiitsulranöporls, führte zur Darlegung abscheulicher, moralischcr Uelnlstände bei diesem Geschäfte. Namentlich deutsche Ma>chc>,, welche die Arnuilh aus ihrem Vaterlande jagt, sind auf diesen Schiffen deu brutalsten Mißhandlungen preisgegeben. Schiffsmannschaft und Kapitäne thnn meist nichts dagegcu. l" gcben oft daS Signal zu disscn Schändlichkeiten. Eine Menge von Thatsachen wurde in dieser Hinsicht aufgeführt und der endliche Beschluß war. cin Eomito namentlich zum Schnpe der dcnischl-u Auswandcrer zu gründen' dasselbe solle dahm wirkcu, daß die rücksichtslose Behandlung der Aus-wandcrcr auf den Schiffell aufhöre und alle zn seiner Kenntniß gelangenden Falle der Mißhandlung gerichl« lich verfolgt werden. Wenn auch nicht Rücksichten der Sitillchlcit eS geböten, schon vom sanilätischen Slanopunlle sollte nicht geduldet werden, daß Männer. Frauen, Kinder uud Warenballen nach Sl»auenart zlisammengepfercht werden. Il, der diploma,isch'poltt'schen Region zn Washing, ton herrscht Schwunglisfligkeit. General Fery hat in seiner Elgenschaft als außerordentlicher Bevollmäch. tigtcr von Nicaragua bei dem Präsioeuten ge« havt und erklärt, er set mit hinreichenden Vollmachten ausgestattet, um den Vertrag Irrassari zu bestätig/n. General G. Hersen, Gesandter von Ncu>Granara, ver< sichert, sein? Regierung sei derzeit vou besseren Dispositionen für die Vcrelliigten Staaten beseht, und selbst der spanische Gesandte soll eine derartige Stimmung dem General E.,ß haben durchblicken lassen uud ciuen günstigen Handelsvertrag, iusb,sondere der Produkte Cuba's, in Aussicht stellen. Es wird sich zeigen, ol) hierbei uicht einige Illusiou milwlrkt. Mau glaubt William Prestou, vormals ein Whig, jcht Dcl..okrat ui>o Senator in Kentucky, weiden dcn Ocsandlschafts« postcn il. Madrid erhalle». Ehina. Der «Calcutta Englishman" jreut sich mc'.oen zu können, daß in der Umgegend von Calcutta jüugst nicht weniger als fünf indische Wilweu sich wieder verheiratn haben. Iu Mosussil standen cbcnf.llls mehrere Ehen der Art iu Absicht. Dic Bevölkerung beginnt einzusehen, daß orr alle Hinduhglaube solche Ehcu niemals verboten hat. Der Alifstano der beiden entwaffneten Sepoy' Regimenter i» Mullau. der bskaunilich mit ihrcr l>ci« nahe totaltil Vernichtung endete, war, u,ich rer An» sicht deS SpeziallorrcspondlullN der «Times" (W. Russell), zum großen Theil vou dcn Engländern selbst verschuloet. Die Sepoyö seien nämlich allzu sehr in Versuchung geführt worden; ihre Hüter hälleu sie insullirt, man habe ihnen ihre Waffen genommen :;no unter Aufsicht gestellt. Herrn Russell'S Erhebnngen zufolge sollen bis j.ßt 38.000 bis 40.000 Sepoys theils aus Schlachtfeldern gefallen, theils hingerichiet lvordcu scin. und rechne man ihre Verluste durch Krankheiten. Entbehrungen n. dgl. hinzu, so dürften oou der einstige» Armee Vcngalens kaum 20 pCt. mehr auf deu Beinen sein (die entwaffneten Regimen» ler uicht eiubcgriffen.) Telegramme. Tricst. !^l. Ollober. Die Zeichnungen zur Tricstcr Kommerzialbauk betrugen gellern 1 Uhr be« reilö K.tt32.000 Gulden; die erforderliche Sumlue war also schon überschritten, obgleich dcr Schluß der Zeichnungen erst um tt Uhr AbendS erfolgte; rie Gc> sammlsummc dcr um oiesc Zeit abgeschlossenen Zeich« nungcn beträgt ii.4tt2.600 Gulden. Paris. 29. Oktober. Dcr »Moniteur" mcl. oct, daß der »Correspond«»!" wcgcn eines Artikels des Grafen von Moutalcmdert über Indien uud Eng» land mit Beschlag belegt worden ist. Gegcn d-n Ver« fasser und Herausgeber ist die gerichtliche Verfolgung eingeleitet, Aunst und Literatur. In dcr Anmachst fiattfindcndcn gi^cn allgs.ncilicn Sitzung dcr migcniichcn Äfademic follcn vfissdicocnc .jll'iitilir.nzpi.ift f«r w,ssmscha,!l!chc ,»id bcllctl!,lifchc Wcrtc (rinfchu.^ich ocr Dich' tilügcn) n»S^sscl)t wndni, viachdrm die ^avcmic bcrits seit »nhr als ,U ^ahrcn l.i»c Gcn.ralsiftuüg g.^iltl» und auch lcoic Pl-cisl c>uS bcn Ziiiil» dcr dazu bciliinmlu! Knpitoücu lr,olat l^t. sind ftithcr dir jahrlich.n Ziüscn von 2U0 Dufcitcn >nl, bls Sum»!»' von ^><'U aiigcwachscü uno soltcn nuinmhr ciuigc dcr !» dcn lchtcn N> Iayru, tlschicNs»!!, dcsln! «»b glbleu.nsten (^ichschristcil nachträglich mit Pnis.n l'cthcllt wcldm. Lokales. Die Brennholz Zsrlleinernngsanstalt des Zim> mermeistcrS 6eoiß ?aM, welche derselbe im Ialire 1864 hier crrichtclc, dürfte dem großen Publikum uoch wenig bekannt sein. und wenn derselben bier Erwähnung gesälicht, so ist ls, um il're Zweckmäßig« keit hervorzuheben. Nämlich, jene Parteien, denen es an Raum gcbricht zum Sägen uno Spalten des Brennholzes, können solches trocken und nach Ver« langen zerkleioert in gcnani'ter Anstalt und zwar das g^u^e Jahr hindurch zu gleichen Preisen i„S Haus gestellt beziehen, wodurch ilinen nicht unerh.ollche Porilicile geboten werrcn. Der Preis war bis jel)t im Sommer und WiiUer 6 st. 20 kr. C M. Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. ^"" .ä"ch^.g Var.mc..st.nd ^U^^" Vi..d N i . t c r u n ^i.mc^l^?... m ___________________________________l______^_______________z_________________Pa,iscr t!"Ull! "«. Ollol'cr « Ilhr Ä>,,, ^!i:t.«! - .'i , 8 C«!, <», schwach trubr ^ .. '^ch'" ^24.54 > 5,7 , 0, mitteliü. trubc " l"» U» ..Ab'. .!.'.', .72 -l- 4. < .. ft^______hch'g^^_____trübe ___, '^- » U Uhr Mrg, ^25 7! -j- 4. ü' Gr. 0. hefüg ' bnvülft' " 2 .. '.'ichm, 3-ll.ss« ^.1« .. s». hs,iig . Vaml.erg'I^ai^ F. Bulnvrrn.^ ^nHanq;nr Raivacl^el Seitulll^ Börsenbericht au« dcm Hlmidblatte d,r österr. koiscrl, Wiener Ieüuil,,. Wien. 29. Oktober. Mitt!,»,« l U!>r. Dic Börse schien im Vc^inue l'rffcr gcbcn zu wollen, das Geschäft zeigte sich theilweisc'an mirt. die Tendenz sprach sich für höhere Korse aus. Insbesondere wurden N»rdb.,hn - Aktien mehr bclicbt und höher ^halten. Im Verlaufe wurde die bessere Stimmung wieder etwa« matter. Oeld wurde des ^lUmo wegen etwas lnappcr. Die Kurse der meisten Offcttc schließen etwas iianer. Devism Anfangs fiau wurden im Verlaufe fester gehalten und schließen nicht wesentlich verändert qeg.-n gestern. Ha'imia, - «„!.!),» zu .,",,. d2 '/,. l^! '/, Nnlche» v. I. lX5. ,>j. v. ^u 5"^ «U i.l Lamb. V.net. Nnlehen zu .,^ «3-!<:i V, Staatsschuldverschreil'uügen zu 5",,, 82 8^ '/,, oetto ., 5'/.'/. 72'',-72'/. dctto ., ^"/^ '/. detto Siebend. „ 5 "/„ «N'/.—^U '/, det.'o d.r iibri^n .»ä '/, -btt '/, Pailfl'-Ob!i.i^til'»e» z« !i'/,"/, '!" detto , l«N» ,3, '/.-lIl '/, dctto „ »854 z» 4'/. !!>!)'/.'<<»:»'/, (lomo 9l.ntsch.in, >al,zische Pfaodl'rics, z>> 5 "V, 77-7^ V.'ordl'ahü - '^lricr. - Ol'üg. ^ .^ '/. «« '/. -87 wlogli»iher detto „ 5'/« li.'i '/, U4 Donau Da»!pssch.-Ob!i!,. „5"/« «»l 87 kloyd ditto (in Eübn) .. 5"/, 8r. Stu»f l08'/, - l y<, Äfli,» der '.'latil>!l.,ll'a»f »47 !»4« li'/« Pfandbriefe der ?l^til,'„.,!s'nus «2,»l'!iatl!che lzbare «tt ', -8tt ' , Aktie,, der 'D.Nerr. ssredit-?l„^,It 2.<ü '/,^«5 V. Prämien < Lose dctto W '/,—U8 '/. Aktien der '.».', ^en. Esfompt.-st!.'. l l? '/. - l »8 5°, Prioritäts-Obligalione» der W.stbah» 8^—88 '/. Nktien der Vlurdbahn l«7 '/. —! «7 '. , „ st^lslisenb-Oesellschasl z» 500 Franks 25« V. -25< 50 p«t. (zinzahl,»!^ »2'/. «3 , « Slid-^lurodextsche Verbindungsb, Utt '^,—91 , Thcis,-Vah» >0(1-l'/. 2^2 „ Kaiser ssvanz Josef Orientbahu 2»»N '/,^2Ul „ „ Nossitzer'Bahn mit Prior. ->0<»—2<»l „ Tr,.,!er ^.'osc lli 7,— »^ , „ Donau-D>n!!vssch>fffal>rts, »i f.llsch.ni "t>9 '5l0 , „ Donau lDamftsschifffahrt«-Los» l02'/. —102 . de« ^loyo 325 3:l8 „ der P.ftlier Kettschaft 57^5» ^ , Wiener D^»„!>fm.-^l,,l!schaft 77—78 ^ Preßb 5v'n. <5iscnb. l. limiis. «8 N> „ „ detto V. Hinis» ^lnori! 28 2» Ujiech-".y 4« fi. «os. 7«'/, 78'/. Salm ' 4« , 4^'/.-h2 7. Valffv 40 . .^7 27'/. 'ilarv 4" . 38'/,'^8'/. 3t H',ü^>, 40 . d7 7.—.'« Winbischgl.ii'ÜO » !i5V.—2N waldein 20 . 2«-2U ^. Kthilvic!.' ^) « >i» 15'/. Telegraphischer Kurs-Ncricht rcr Staatepapiere uom 3^. Oktober 1863. „chuIdv.rschreit»,!.m! . zu üp^t. il. in (5M. 82 , ilü 5 .. i»l <.§M. ,2 >/^ detto ........4 !/2 „ „ 7^ l/^ detto ...... » 4 ., ., n., Darleh.» mit Verlosung v. I. >!-3i» ,i>r >NN n. l^,, 1/2 18a4. .. <0tt fl. lvU V^ G!nlnde»M ^stil» der k tpriv. oü,ft zu 20tt ft,, voll cm^z.ihll 257 .'l/s fi. in (!n„n......— ft. iu (^M, slltien der ,tt«i,er ^tlriuand^^iioldda^« .u 'l 1 si. l«M . . . l«l8U ^. in (5H.. Aktien der l'ilisab.tl'-Wesll'ahn z» 20<» ft. >»!', ft. i» (»H.. Aktien der lombardisch-veNltianlsch^n Oiscnbahn zu l»;i ft......... 2^0 fi. in KM. Aktie» der l»ft,rr. Donau-Dampfssl^fffahrl zu .'>«<» ft. «M........5>0 fl. in (iM. Franz Josef Orienlbahn.....2,)l3 4 Prämien-^!ose ter österr. Kredit-Anstalt pr. NX» sl. osi.rr. W......l»8 »/'2 fi. in E M, Wechsel-Kurs !wm 3(1. Vktc-ber 1858. Vl»qi. ,iir !<»<» ft. ^iivr,. st'üll. . lttl l/« Ufo, ^ra^linrt l>, il)i,, für !2>, si. fndd. 'iier- einswähr. im 24 !/2 ft. ,'>»si. Guld . l>>»> !/4 3 Vconat Hao.lur^ für <»> Mark^,i»ko. (Kuld. 73 7/«, 2il)ic»u>. London, sin- » Pfnild Gierün.,. Gnld. . l).5<1 !/2 3 ^icn^l. ll!'n i«. f»r .'<<»<> »Noncs, 0'uld. . . l 17 3/4 !>! Äcoüal Bukarest, für l Guld. Para . 2>0 !N T. S'chl, K. l, voMv. Ml.uz-Dukate„, Agio . 4.40 l/l0 K«n«n...........jI.zg Gold> und Silber-Kurse u. 89. Oktober 1858. G.Id. Ware. ,ss. Kronen .......... f3..'!7 — ^ais. Miinz - Dnkattn Agio..... 4.^<) 4.^1 dto. Nand- d»o. „ ..... 4 Zg 44^ Gold »l mürco........ __ __ 'Ilapoleonsd'or „ ..... 7.H5 __ TouverainFd'or „ ..... 13.40 __ äriedrichso'ol „ ..... ß >»y __ Vouisd'or ,^ ..... Hz __ '^ngl. Sovcrei^nes „ ..... ») ,»;g __ Russische Imperiale ,, ..... ^ ^ __ s'll'tr-A^ii' . .' ' ' ' ^, tl»N1/^ ., Coupons ........ ,<),» 10i>l/4 Ilirtusjiichc Kassa-Anweisung,,, . . . l.28'/ l.'^l» K. K. Lottoziehunften. In Graz am 3U. Oktober l«58: 87 »7. 2:l. «8. 72. Die nächste Ziehung wird in Craz am 13. November l858 abgehalten werden. In Wien am»«. Oktober 1858: 5>4. 70. 7. >7 e„. — Hr. Weis,-inani,, Handelsitialiii, vo« Tiiest. — Hr. Sup^lizhizh, ^Vifster, vo>, Treffen. — Fl^, Z »85,tt, bekannt gegeben, daß der V. und letzte dieß-jährige Jahrmarkt am 22. November 185,« beginnen wird. Magistrat Laibach am 25. Oktober 1858. Z. 57". n (») Nr. :i2!>2. ?lm 3. November d. I. Vormittag um »N Uhr wird hieramtö>die Lizitation zur sechsjährigen Verpachtung der großen Bürgerspi'talswiesc an der Agramer Neichsstraße unter dem grünen Berg, dann zur Vermiethung eines Verkauf-Magazins im hiesigen Bürgcrspitalshause 8l,l> Konsk. Nr. 27l, in der Richtung gegen den Mehlmarkt, vorgenommen werden. Pachtlustige werden zu dieser Lizitation eingeladen. Stadtmagistrat öaibach am 22. Oktober «858 an dic i°. V. Herren Mitglieder der k. k. Landwirthschaft - Gesellschaft und andere Freunde der Landwirthschaft zur öffentlichen Prüfung der Ackerbauschule Donnerstag den 4. d. M. von 9—12 Uhr und von ^—N Uhr am Polanahofe. Vom Centrale der k. k. Lanowirthschaft-Gesellschaft in Laibach am 1. November 18:»8. Z. 889. (23) Hoilowny's Salbe. Eme fi'oße Aiizahl Mensche» aus allen Nationen kömiei, die Tugenden dieses lnwirglvichliche,, Medi, cameotes be^euqe» lind im Nothfälle l^weise», daß duich dessen Geb,auch allein ihr siecher Köi'oer und ihre k>al,< ken Glieder wieder vollkommen geheilt woiden sind, nachdem sie oorl>r vergeblich andere Behandlungen gebraucht hatten. Man kann sich von diesen fast unglaublichen Kuren durch daS Lesen der Zeitungen überzeugen, welche taglich seit mehieren Jahren das Publikum davon un-teirichtcn. Die meisten Falle schema s? alis^iordeiit-lich, dasi die g'ösicen Ae'^te d^ri'il'e,' in Eistaünen gerathen sind. Wie riele Personen haben mit Hilfe dieses souveränen Heilmittels den Gebrauch ihrer Arme lind Beine wieder eilangt, n.ich lang?!,, ?lusVnlhalle in den Spitäler,,, wo sie der Ampütarion schon ent-sj^ensahen, nm sich einer schm.'i^lich^, Opeiation ^u entziehen, wuiden dlüch den G.'biauch Dieses unschähbaren Medicc.mentes r-olttoinme,! geheilt. M.hrere unt.r ihnen haben, im Ergüsse ihiei Erkenntlichkeit, diese wohllha, tigen Resuliate vor dem Lordma>)0! und anderen obiiq» keiclichen Personen von London mündlich bestätigt, um ihren Zeugnisse,, mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen. Niemand braucht an seinem Zustande, wie arg er auch zu sein sch.'ii,t, zu verzweifeln, wenn man nur Vertraue,, genug hätte, dieses Mittcl ernsthaft und mit der Beharrlichkeit anzuwenden, welche die Na""' des Uebels eiforde't; dann würde man das u»l"'»?"l-' censte beste Ne'ultat .ireichen und beweisen, daß es Heilung für Alle gibt. Die Halbe ist in d", folgen» den Fällen ganz besonders anwendbar: Anschwellungen :c. .kiebö ,) der grosien Zehe Krumme, verflochtene oder Aufgesprungene Hände varicose Venen der Füße Bäckerkl-äye Lumbago Blatter,, Nerveiizittern Braod Pusteln Drnscnerweiteillng Rheumatismus Erysipelas Schlimme Füße Fistel am Bauche „ Brüste „ am Gesäße Tchmerz?» des Kopfes „ a» den Rippen »> des Gesichts Geschwülste » an der Seite Gicht „ de- Glieder Grind Schnittwunden Haulblasen Schorf Halttkrankhetteü im ?lllge, Sk,ofeln meinen Skorbut Hamorrhoiden Skorbutische Eruption Hüfsweh Tic Doliloureu».' Hühneraugen Venerische Anschwellung Källe und Mangel der ^ Flecke und ^r- Wäiilie in iigend einem crescenzen The,le de> Erlr.mitate>, ^ Gesch>oüre Kranke Brustwarzen „ Wunden Rraye Wassersucht Hauptniederlage bei Herrn <2»rravall»>, Apoihe» ker in Triest, u»d in Laibach bei Hexn V. Gg» ftenbersser, Apotheker zum „goldene,-, /ldle,." Ausverkauf. 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