Pettkuer Erscheint jeden 1., 11. und 21. des Monates. Preis für Pettau mit Zustellung ins Haus: Vierteljährig fl. —.84, halbjährig fl. 1.68, ganzjährig fl. 3.30; mit Postversendung im Jnlande: Vierteljährig fl. —.94, halbjährig fl. 1.88, ganzjährig fl. 3.70. Schriftleitung und Verwaltung: Buchdruckerer Wilhelm Blanke, Hauptplatz Nr. 6, Pettau. Handschriften werden nicht zurückgestellt. Ankündigungen billigst berechnet. Beiträge sind erwünscht bis längstens 10., 20. und Letzten jeden Monates. KeMgs-Einladung. Mit dieser Nummer schließt der 2. Jahrgang der „Pettauer Zeitung." Wir erlauben uns daher an dieser Stelle der Hoffnung Ausdruck zu geben, dass die bisher erschienenen Nummern bewiesen haben, dass wir bestrebt waren, uusere in der Nummer 12 gegebenen Versprechungen nach besten Kräften zu erfüllen und daher wohl auch sicher erwarten dürfen, dass uns nicht nur unsere alten Abnehmer sämmtlich treu bleiben, sondern auch recht viele neue dazu kommen werden. Um baldige Erneuerung der Bestellung wird höflichst ersucht, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eiutritt. Die Schriftleitung u. Verwaltung. Das Kleingewerbe und die Heereslieserungen. Über die von der vorjährigen Delegation beschlossenen Resolutionen erstattete der Budgetausschuss der diesseitigen Delegation, respective der Referent Graf Falkenhayn einen besonderen Bericht. Der weitaus größere Theil des Berichtes war jener Resolution gewidmet, welche sich auf die Betheiligung des Kleingewerbes an den Armeelieferungen bezog. Auf diese Resolution bat das Kriegsministerium folgende Antwort ertheilt: „Die Berathungen über die Betheiligung des Kleingewerbes an den Heereslieferungen haben zu der Erkenntnis geführt, dass eiue weitergehende Betheiligung, als jene im Jahre 1891, nicht thunlich ist, weil der Bedarf im Mobilisierungsfalle nur durch jene großen Konfektionsanstalten mit maschinellem Betriebe bewältigt werden kann, welche schon im Frieden durch die Lieferungskonsortien in dem für den Kriegsfall erforderlichen Umfange unterhalten werden müssen. Leistungsfähige und kapitalskräftige Konsortien, welche diese mit großen Investitionen verbundenen Verpflichtungen übernahmen, konnten aber nur unter der Bedingung gewonnen werden, dass ihnen auch für den Frieden ein bestimmtes Lieferqnantnm vertragsmäßig zugesichert wurde. Hiedurch sind auch die Grenzen gezogen, innerhalb welcher das Kleingewerbe an den Lieferungen betheiligt werden kann. Wenngleich das Ergebnis des im Jahre 1891 dnrchgeführteu Versuches einer Betheiligung des Kleingewerbes an der Lieferung von Ledersorten nicht befriedigend war, weil 47 Prozent der eingelieferten Sorten weder im Materiale, noch in der Konfektion den vorgeschriebenen Mustern entsprochen haben, so wird das gemeinsame Kriegsministerium dennoch den Kleingewerbetreibenden anch für das Jahr 1892 das gleiche Lieferquantum zukommen laffen und deren Bestrebungen thnn-lichst fördern. Es wurde feruer auch Vorsorge getroffen, um kleinere Tuchfabriken in das Lieferuugsgefchäft einzuführeu und für die Folge konkurrenzfähig zu machen." Dem Referenten Grafen Falkenhayn hat das Kriegsministerium außerdem noch folgende Daten zur Verfügung gestellt: Die Beschaffung der Bekleidungs- nud Ausrüstungsgegenstände für das k. n. k. Heer findet dermalen nach drei Materialgruppen statt. Die erste Materialgruppe umfaßt sämmt-liche Sorten aus Leder, die zweite Materialgruppe die Erfordernisse aus Tuch und aus sonstigen Schafwollstoffen und die dritte Materialgruppe die Artikel aus Leinen- und Baumwollstoff. Der jährliche Geldwert des Gesammterforderniffes an Ledersorten beziffert sich mit 1,500.000 fl. bis 2,000.000 fl.; hievon erhalten die Unternehmer in den im Reichsrathe vertretenen Königreichen und Ländern 70 Prozent und jene in den Ländern der ungarischen Krone 30 Prozent. Während bis Ende 1891 diese Lieferung an ein Konsortium vergeben war, wurde dieselbe nun, den Wünschen der Delegation entsprechend, so weit als möglich dezentralisiert und es werden vom 1. Jänner 1892 an vier Konsortien bestehen, in welchen zusammen 20 Firmen vertreten sind. Diese Konsortien sind derart gegliedert, dass für jedes der vier Monturdepots eiu Konsortium entfällt. Diese Konsortien sind verpflichtet, acht Konfektionsanstalten zu unterhalten, welche schon im Frieden in jenem Umfange angelegt und für einen solchen maschinellen Betrieb eingerichtet sind, um im Kriegsfälle den weitestgehenden Anforderungen entsprechen zu können. Dieselben sind überdies verpflichtet, eine Waarenkaution von 1,000.000 fl. zu erlegen. Der Vertrag mit diesen Konsortien wurde auf die Dauer von acht Jahren, das ist bis Ende Dezember 1899, abgeschlossen. Eine kürzere Vertragsperiode wäre nur gegen Gewährung namhaft höherer Preise zu erzielen gewesen, weil die Errichtung und Unterhaltung der Konfektionsanstalten in dem für den Kriegsfall erforderlichen Umfange große Investitionen bedingt, deren Amorti-siernng die Unternehmer in ihren Kalkük ziehen müssen. Um den Wünschen der Delegation bezüglich Betheiligung des Kleingewerbes an den Lieferungen zu entsprechen, hat sich das Reichs-Kriegsministerium bei Abschluss der Verträge mit den Konsortien das Recht Vorbehalten, 25 Prozent des normalen Jahreserfordernisses im Wege des Kleingewerbes aufzubringen. Eine weitergehende Betheiligung des Kleingewerbes war aus militärischen Rücksichten vorläufig nicht möglich, weil für den Mobilisierungsfall große Koufektionsanstalten mit maschinellem Betriebe unerläßlich sind und weil kapitalskräftige und leistungsfähige Konsortien, welche schon im Frieden derartige Konfektionsanstalten etablieren, auch die Zuweisung entsprechender Lieferquoten verlangen. Sollte sich jedoch im Laufe der Zeit das Kleingewerbe derart entwickeln, dass demselben nach Ablauf des gegenwärtigen Vertrages ohne Gefährdung der militärischen Interessen ein größeres Lieferquantum über- kragen werden kann, so wird dann auch eine weitergehende Berücksichtigung desselben in's Auge gefaßt werden können. Der erste Versuch, das Kleingewerbe an den Lederlieferungen zu betheiligen, wurde im Jahre 1891 durchgesührt. Die Abwicklung und das Ergebnis dieses Versuches läßt entnehmen, dass Offerte hauptsächlich nur auf die Lieferung von Fußbekleidungen eingelangt sind, während für die Lieferung von Riemzeug und sonstigen Ledersorten mir eine minimale Zahl von Bewerbern sich meldete. Dies findet seine Erklärung darin, dass die Konsortien das Riemzeug zumeist aus den Abfällen uud Zuschnitteresten erzeugen, daher dasselbe auch viel billiger liefern können, als das Kleingewerbe, welchem nicht jenes Material zur Verfügung steht, das sich naturgemäß beim Großbetriebe als Abfall ergibt. Wenn nun auch das Resultat dieses ersten Versuches mit dem Kleingewerbe nicht besonders günstig ausgefallen ist, so wird das gemeinsame Kriegsministerium deuuoch demselben auch für das Jahr 1892 abermals die Lieferung von 25 Prozent des normalen Jahreserfordernisses an Ledersorten übertragen. Hiebei wird neuerdings die Verfügung getroffen werden, dass die Kleingewerbetreibenden alle jene Behelfe und Informationen erhalten, welche ihnen die Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten erleichtern. Bei der zweiten Materialgruppe (Sorten aus Tuch- uud sonstigen Schafwollstoffen) bestehen laut den Ausführungen des Berichtes ähnliche Verhältnisse wie bei der Ledergruppe. Bei der dritten Materialgruppe (Leiuen- und Baumwollsorten) besteht nur ein aus neun Firmen bestehendes Konsortium. Vom nächsten Jahre ab jedoch beabsichtigt das Kriegsministerium auch hier die Heranziehung einer größeren Anzahl von Firmen. In der Gruppe Steiermark sind auf den vorjährigen ersten Versuch der Lieferung von Schuhwaaren durch das Kleingewerbe 13 Offerte eiugelangt, davon jedoch nnr vier berücksichtigt wurden. Diese erhielten 1055 Schuhe zngewiesen, die sämmtlich übernommen und geliefert und — was besonders bemerkenswert ist — auch sämmtlich als mustermäßig übernommen wnrden. Wie gesagt, will sich das Kriegsministerium trotz dieses ersten im Allgemeinen nicht sehr günstigen Versuches nicht abhalten lassen, das Kleingewerbe auch weiter zu berücksichtigen. Der Budgetausschuss wünschte dies auch so uud beantragte folgende Resolution: „Indem die Delegation die Ausführungen des gemeinsamen Kriegsministeriums bezüglich der von ihm getroffenen Maßregeln wegen möglichster Betheilignng des Kleingewerbes zur Kenntnis nimmt, fordert sie das gemeinsame Kriegsministerium auf, seine angekündigte Absicht, die Bestrebungen des Kleingewerbes bei Übernahme der Lieferungen zu fördern, anch weiterhin zu bethätigen und der Delegation über die erzielten Erfolge im nächsten Jahre wieder Mitthei- ^^9 3^ machen." „Der Gewerbefreund" im „G'raden Michel." Pettauer Nachrichten. (Personalnachricht.) Den 10. Dezember ist mit dem Abendpostzuge der neuernannte Brigadier Herr G. M. Karl König Edler von Festenwall hier eingetroffen und im Hotel Osterberger abgestiegen, wo er den Abend in Gesellschaft des Pionnier-Öfficierseorps zugebracht hat. Den 11. Dezember besichtigte der Herr Brigadier das 4. Pionnier-Feld-Bataillon und fuhr mit dem Abendpostzuge wieder nach Graz. (Schulferien.) Die Weihnachtsferien für die Schulen beginnen den 24. Dezember 1891 und dauern diesmal bis zum 3. Jäuuer 1892. Am 4. Jänner beginnt wieder der Unterricht. Der Minister für Cnltns und Unterricht hat nämlich den 2. Jäuner (Samstag) ausnahmsweise auch frei gegeben, da er als ein halber Schultag zwischen den Neujahrstag und einen Sonntag fällt. (Jagdunfälle.) Den 16. Dezember Vormittag ereigneten sich auf der Herrschaftsjagd iu Wurmberg zwei bedauerliche Unfälle. Der Bürgermeister Franz Sorko hatte nämlich bei einem mit Laub bedeckten Graben einen Fehltritt gemacht und sich einen Fuß ausgekegelt, während der 15-jährige Johann Kokol ober den Augen angeschossen worden ist und in das hiesige Krankenhans übertragen werden musste. Merkwürdiger Weise wurde der Hase, dem der Schuss zugedacht war, mit demselben doch erlegt. (Von der Bezirkskraukenkasse.) Die Notiz der letzten Nummer ist dahin richtigzustellen, dass die Schuld au den Rohitscher Arzt nicht 800 sl., sondern blos 300 fl. beträgt. — Ferner wnrde uus mitgetheilt. dass die Bezirkskrankenkassa für den Bezirk Rohitsch im ersten Jahre 700 fl. und im zweiten Jahre 400 fl. daraufzahlen musste. (Groß' Pettau.) Uuter diesem Titel wollen wir nicht etwa der Vereinigung Pettau's mit den Nachbargemeinden Rann, Waitschach re. das Wort reden, sondern unsere Leser lediglich auf die interessante Brochnre des Herrn Oberlieut. Carl Groß: „Ein Zukunftsplan für Pettau. Eine Studie zur Verschönerung und Vergrößerung der Stadt" aufmerksam machen. Die Brochure ist in der Buchhandlung W. Blanke und in der Haupttrafik des Herrn I. Kasimir zum Preise vou 10 kr. erhältlich. (Auszeichnung.) Wir haben in der Nummer vom 1. Dezember nach dem Agramer „Obzor" unseren Lesern mitgetheilt, dass Herr Hintze bei der Ausstellung in Agram die große und Herr Georg Streck in Graz die kleine Medaille sür ihren Champagner erhalten haben. Die „Tagespost" vom 10. Dezember überraschte uus aber mit der Mittheilung, dass Herr Streck die höchste Auszeichnung, nämlich die goldene Medaille erhalten hätte. Selbstverständlich halten wir unsere erste Mittheilung als der Wahrheit entsprechend vollkommen aufrecht und hoffen, dass die „Tagespost" ihre Reklam-Notiz bald richtigstellen wird. (Feuer.) Am 11. Dezember abends kam in dem Wohn-hanse des Grundbesitzers Johann Roiko in Wischberg auf eine bis jetzt uubekaunte Weise Feuer zum Ausbruche, welches uicht allein die Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Genannten, sondern auch das Wohngebäude seines Nachbars Vineenz Breznig einäscherte. Beide Besitzer hatten ihre Objekte nicht versichert. Ersterer erlitt einen Schaden von 700 fl., letzterer einen solchen von 400 fl. Dem Gendarmeriepostenführer Böhm und dem Gendarmen Gaube ist es zu verdanken, dass die Weingärtenhäuser des Herrn Krönvogl, k. k. Gerichtsadjunkt in St. Leonhardt uud des Besitzers Schampa nicht mitverbrannt sind. Diese beiden Häuser waren der größten Gefahr ausgesetzt, wurden aber dnrch das energische Eingreifen der genannten zwei Herren gerettet. (Kömerfeier des Germanenbund-Verbandes.) Ter Bericht der letzten Nummer ist noch dahin zu ergänzen, dass nach dem Vortrage der zwei Lieder des Männergesangvereines Herr Hans Freiherr Falke von Lilienstein die zwei Körner'schen Gedichte „Bnndsslied vor der Schlacht" und „Lützvws wilde Jagd" so empfindnngsvoll uud innig vorgetragen hat, dafs ihm ebenfalls rauschender Beifall gespendet worden ist. Dass das Übergehen des Herrn Baron Falke ein unabsichtliches war, brauchen wir wohl nicht zu versichern. — Diese Woche beginnen wieder die geselligen Abende des Germanenbnnd-Ver-bandes. Dieselben wurden für jeden Mittwoch anberaumt und werden bis auf weiteres auf der bürgerlichen Schießstätte abgehalten, wo an diesen Abenden anch dem Kegelspiele gehuldigt werden kann. Da es sehr erwünscht wäre, dass dieselben zum Mittelpunkte des nationalen geselligen Lebens unserer Stadt werden möchten, werden die Mitglieder ersucht, ihre Frauen und Jungfrauen mitzubringen und in diesem Sinne auch in Freundeskreisen einzuwirken. Der Beginn des geselligen Abendes wurde auf 8 Uhr bestimmt. In diesem Monate sind also zwei derlei Abende, am Mittwoch den 23. und 30. Dezember. Freuudedes Germanenbundes sind immer willkommen (Sanitäre Uebelstäude.) Von verschiedenen, sehr angesehenen Personen werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass die Spaziergäuge zum Volksgarten und nach Ragosnitz sehr unleidlich geworden sind, weil das Spülwasser der Landes-siechenanstalt, welches in den offenen Strassengraben abläuft, einen derartig widerlichen Geruch verbreitet, dass jeder Spaziergänger bei Passiernng dieses Straßengrabens vor Nase und Mnnd ein Sacktuch Vorhalten muss. Da diese gesundheitsschädliche Ausdünstung schon ein alter Übelstand ist, gegen den einzelne bisher leider nur erfolglos angekämpft haben, sehen wir uns gezwungen, das löbliche Stadtamt darauf aufmerksam zu machen und dasselbe zu ersuchen, kein Mittel unversucht zu lassen, um diesen unerträglichen Zustand möglichst bald zu beseitigen. Bei dieser Gelegenheit wollen wir das löbliche Stadtamt auch darauf aufmerksam machen, dass von der Schloßgasse auf den Hauptplatz, sowie von der Hebergasse zur Probstei ebenfalls sanitätswidrige Rinnsale beobachtet worden sind, deren Beseitigung sehr erwünscht wäre. (Für unsere Spaziergänger.) Wir rücken der Zeit immer näher, wo wegen des schlechten Wetters die Bahndämme, sowie die Stadlalleen von der Grajenabrücke bis nach Ragosnitz von all?n Spaziergängern ob ihres guten Zustandes sehr gerne ausgesucht werden. Leider sind die Spaziergänger hiebei mehrmals gezwungen, die Bezirksstrasse zu übersetzen, bezw. den Koth an diesen Ubersetzungsstellen zu durchwaten. Wohl besteht beim ersten Bahndamme und beim Scheibel'schen Hause ein gepflasterter Straßenübergang. (Warum wurde aber beim Kravagna'schen Hause und vom zweiten Bahndamme zum Krankenhause noch kein solcher passirbarer gepflasterter Strassen-übergang geschaffen, da diese Stelle doch jeder Spaziergänger jpassiren muss?) Wie herrlich ist bereits die seinerzeit von thatkrästigen Männern geschaffene sogenannte Verpflegsma-gazins-Allee und warum hat dieselbe bisher in der gleichen Richtung keine Fortsetzung erfahren? Und warum geschieht denn nichts mehr, um die linksseitige Stadtallee vom Kravagna'schen Hanse bis zum Rößelwirt zu verlängern? Die Durchführung dieser Idee, die seinerzeit vom Verschöneruugsvereine leider erfolglos angestrebt wurde, würde es endlich ermöglichen, von der Stadt aus den Volksgarten direkte zu erreichen, ohne die Strasse übersetzen zu müfseu. Hiedurch würde auch der offene Straßengraben vor dem Gendarmeriegebäude und vor dem Kranken-und Siechenhause überdeckt und der daselbst jedem Spaziergänger so lästige widerliche Gestank beseitigt werden. Das löbliche Stadtamt wird daher ersucht, diese durchaus nicht neuen Anregungen zu berücksichtigen und kein Mittel unversucht zu lassen, um die gegen die Verlängerung der linksseitigen Stadtallee bestehenden Hindernisse möglichst bald zu beseitigen. Die Pflasterung der zwei angeführten Straßenübergänge könnte aber im Frühjahre sofort durchgeführt werden. (Ausschreibung der Lotto-Collektnr.) Der bisherige Provisionsbezug für diese Collectur betrug nach dem Durchschnitte der letzten 3 Jahre jährlich fl. 416.67, wobei das Provisionsausmaß mit 2o/g festgesetzt war. Der Collectant hat eine Cantion von 1200 fl. zu erlegen. Bewerber um diese Collektur haben ihre mit 1 fl. Stempelmarke versehenen Eingaben bis 29. Dezember beim k. k. Lottoamte in Graz zu überreichen. Die näheren Bedingungen sind aus der beim Stadtamte angeschlagenen Kundmachung zu ersehen. (Maul- und Klauenseuche.) Dieselbe ist nunmehr auch in den Gemeinden Siebendorf und Nußdorf bei Kartschowina ausgebrochen. (Fund.) In der Bürgergasse wurde ein Geldbetrag gefunden. Der Verlustträger möge sich beim Stadtamte melden. (Vom Mauthhause.) Die Tischlerarbeiten wurdeu an Herrn Karl Kratzer und die Schlosserarbeiten an Herrn August Scheuchenbauer vergeben. Vermischte Nachrichten. (Erzherzog Sigismund, -f) Am Nachmittage des letzten Dienstags starb in Wien Erzherzog Sigismund, ein Bruder des am 30. November verblichenen Erzherzogs Heinrich, an den Folgen einer Erkältung, die er sich auf der Reise von Wien nach Bozen und von dort nach Wien zugezogen hatte. Erzherzog Sigismund wurde am 7. Jänner 1826 geboren und machte als Oberst und Inhaber des galizischen Jn-santerie-Regimentes Nr. 45 in den Jahren 1848 und 1849 den italienischen Feldzug unter Radetzky mit. Erzherzog Sigismund war unvermählt. (Der Nothstand in Gumpoldskirchen.) Wie bereits srüher gemeldet wnrde, sind einem statistischen Ausweise zusolge von dem durch Reblaus und Hagelschlag verarmten Gumpoldskirchen 38 Familien im Laufe des heurigeu Jahres ausgewandert. Das Gesammtausmaß von 1325 Joch Weingärten ist bis auf fünfzehn Joch veruichtet. Die frühere Durchschnitts-Einnahme von 525.000 fl. ist Heuer auf das Erträgnis von blos hundert Eimern Most herabgesunken. Noch vor acht Jahren kostete ein Joch Weingrund 6000 fl., während heute kaum 600 fl. erzielt werden. — Wie festgestellt wurde, beläuft sich die ganze heurige Weinernte in Gumpoldskirchen und Guntramsdorf zusammen nur auf sechshundert Eimer gegenüber sechzigtausend des Vorjahres. So haben Hagel und Reblaus die Weingärten verheert. (Selbsthilfe einer Genossenschaft.) Die Genossenschaft der Schuhmacher in Graz hat an das Publikum einen Aufruf erlassen, worin dasselbe auf die Pofelerzeuguug und auf den Handel mit Pofelware aufmerksam gemacht und schließlich ersucht wird, nur bei befugten Meistern, deren Adressen öffentlich bekannt gegeben werden, zu kaufen und zu bestellen. Wird zur Nachahmung empfohlen! (Das Ende der Dampfbahn.) Der geniale Erfinder Edison kündigt das Ende der Dampslocomotive an. Zum Begiun der Weltausstellung in Chicago wird zwischen dieser Stadt und Milwaukee eine electrische Straßenbahn eröffnet, die an Sicherheit, Bequemlichkeit und Billigkeit der Anlage und Erhaltungskosten alle anderen Systeme übertreffen und das Problem des electrischen Betriebes von Bahnen endgiltig lösen wird. (Ermäßigung der Petroleum-Frachttarife.) Vor Kurzem ist eine Ermäßigung der Petroleum-Frachttarife bei den österreichischen Staatsbahnen in Kraft getreten. Der Artikel wurde nämlich in den Ausnahmstarif III versetzt und es wird nunmehr für den Meterzentner Petroleum nnd die Entfernung von 100 Kilometern ein Frachtsatz von 8 kr. berechnet. (Ein weiblicher Arzt in Bosnien.) Fräulein vr. Anna Beyer aus Prag, welche derzeit in Bern praktiziert, hat am 24. November ihr Ernennungsdekret als erste österreichische Arztin in Dolni-Tuzla zugestellt erhalten und wird mit Beginn des Jahres 1892 ihre Funktionen antreten. (Localbahnprojekt Fehring-Pnrkla.) Ein Jnteressenten-Consortium in Fehring bewirbt sich um die Bewilligung zur Vornahme der technischen Vorarbeiten für eine normalspnrige Localbahn von Fehring über Gleichenberg zur' Station Pnrkla der Localbahn Spielfeld-Radkersbnrg. Die Projectanten beabsichtigen, da durch die kürzlich eröffnete Bahnstrecke Fürstenfeld-Hartberg in Oststeiermark die Bahnverbindung zwischen Fehring und Hartberg hergestellt ist, den Weiterbau dieser Strecke gegen Süden in Ausführung zu bringen, da für die Fortsetzung dieser Bahn gegen Norden sich für die Vorarbeiten bereits Eoncessionäre gefunden haben. Pnrkla ist der Nachbarort von Radkersbnrg. (Journalistisches.) Um dem in der Landeshauptstadt Kärntens fühlbaren Mangel eines öfter erscheinenden wahrhaft deutschen Blattes abzuhelfen, werden die von dem Schriftsteller I. W. Dobernig vorzüglich redigierten „Freien Stimmen aus Kärnten" von Neujahr ab wöchentlich dreimal u. zw. jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag erscheinen. Die politische Richtung dieses nationalen Blattes bleibt dieselbe. Der Bezugspreis erhöht sich vierteljährig um 50 kr. (Das Ende der Brncker Militär-Affaire.) Das Kriegsgericht verurtheilte den Oberlieutenant Fedrigoni zum Verluste der Offizierscharge und zu einer Freiheitsstrafe, weil er die Veranlassung zu dem am 6. Juni 1891 stattgehabten Überfalle auf den Zeitungsredakteur Sedlak auf dem Bahnhofe in Bruck a. d. Mur gab. Die bei der Affaire betheiligten Unteroffiziere wurden zur Degredation und ebenso wie die betheiligten Soldaten zu Brigade-Ärreststrafen im höchsten Ausmaße von 3 Monaten verurtheilt. Auf Grund der Berichte des früheren Regiments-Kommandanten, der seither als Brigadier nach Zara versetzt worden ist, und des früheren Bataillons-Commandanten, der seither zu einem Jäger-Bataillon versetzt wurde, wurde aber das kriegsgerichtliche Urtheil abgeändert. Der betheiligte Offizier, sowie die Unteroffiziere wurden in ihren Chargen belassen und die über die Betheiligten verhängten Freiheitsstrafen theilweise gemildert. (Zur Kennzeichnung des Dentschthnms in Teschen.) Die „Silesia" schrieb in der Nr. 283 vom 11. Dezember: „Der berühmte Rabbiner Dr. S. Sonnenschein aus St. Lonis, der hier vor einigen Jahren im Rathhaussaale eiuen geistreichen Vortrag über das Thema „Glaube Hoffnung und Liebe" hielt, weilt seit vorgestern in unserer Stadt und dürfte ersucht werden, zu Gunsten der vom Deutschen Vereine geplanten Volksbibliothek einen Vortrag zu halten." Also der Deutsche Verein der Stadt Teschen verschmäht es nicht, einen überseeischen Juden um eineu „geistreichen" Vortrag anzubetteln, um für die d eutsche Volksbücherei etwas herauszuschlagen. Schamröthe muss unsere Wangen decken über eine solche nationale Selbsterniedrigung. Ein solches Deutschthum ist wahrlich keinen Pfifferling werth. (Zur Tagung des Landtages.) Die Einberufung des steiermärkischen Landtages dürfte für Dieustag den 29. Dezember erfolgen und derselbe den 30. nnd 31. Dezember die Forterhebung der Landesumlageu bewilligen und eventnell auch einige andere dringende Vorlagen erledigen. Sodann wird der Landtag bis Februar 1892 vertagt werden. (Schwurgerichtssitzungen.) Beim Kreisgerichte in Cilli beginnen die sechs nächstjährigen Schwurgerichtssessionen an nachstehenden Tagen: am 18. Jänner, 14. März, 16. Mai, 11. Juli, 26. September und 21. November. Als Vorsitzender des Geschworenengerichtes wird Kreisgerichts-Präsident Dr. Adalbert Gertscher und als dessen Stellvertreter die Landesgerichts-Räthe Ludwig Jordan, Lorenz Rattek, Franz Lnbek und Josef Reitter fungieren. (Traurige Zustände unseres Bauernstandes.) Im Jahre 1889 sind in Österreich 12.881 landwirtschaftliche Realitäten exeentive veräußert worden. Der Wert dieser Realitäten b.etrng 20,582.401 Gulden. Dabei mussten 10,511.831 Gulden wegen Unzulänglichkeit des Erlöses in den Grundbüchern gelöscht werden. Wohl nichts kann die traurigen landwirtschaftlichen Verhältnisse in Österreich besser kennzeichnen als diese Ziffern. Trotzdem aber häuft man immer mehr und mehr Steuern auf den Bauernstand. Wenn es bei uns so fortgeht, so wird wohl jeder, der halbwegs rechnen kann, den Untergang des Bauernstandes in Österreich voraus be^immen können. Aus unseren Vereinen. (Gewerbeverein.) In der letzten Vollversammlung, welche um 9 Uhr vom Obmann-Stellvertreter, Hrn. I. Ornig, eröffnet wurde, wurde zuerst die Verhandlungsschrift der Generalversammlung vom 19. Februar 1891 verlesen nnd genehmigt und die Anfrage des Herrn A. Heller wegen der Aufstellung einer eigenen Jnvaliditäts- nnd Altersversorgungscassa für Gewerbetreibende des Handwerkes vom Vorsitzenden dahin beantwortet, dass bisher leider noch nichts gethan wurde. Hierauf wurde der Brief des Obmannes, Herrn I. Stendte, verlesen, dass er seine Stelle deshalb zurücklegen müsse, weil es ihm nicht möglich sei, für den Gewerbeverein in der wünschenswerten Weise wirken zu können. Diese Erklärung wurde mit Bedauern zur Kenntnis genommen. In den Ausschuss wurden die Herren A. Heller und M. Martschitsch einstimmig gewählt. Nach der Wahl sprach Herr A. Heller in einer längeren Rede über die Nothwendigkeit und Nützlichkeit des Gewerbevereines und schloss mit der Aufforderung, denselben nach Kräften zu unterstützen und alle Standesangelegenheiten nur im Rahmen dieses Vereines zu verhandeln, da der Ausschuss gerne bereit sei, allen Wünschen uud Beschwerden nach Möglichkeit zu entsprechen. Nur auf diese Weise sei es möglich, die nothwendige Einigkeit aufrecht zu halten und Spaltungen, wie sie anlässlich der letzten Gemeinderathswahlen bedauerlicher Weise vorgekommen sind, künftighin zu vermeiden. Bei „Allfälliges" beantragte Herr Gspaltl, dem Reichsraths-Abgeord-neten Professor Hoffmann-Wellenhof für sein gewerbefreund- liches Wirken im Reichsrathe den Dank auszusprechen. Wurde angenommen. — Herr A. Heller besprach die Trennung der Handels- und Gewerbekammern und kennzeichnete die Schwenkung des Handelskammerrathes Martini aus Marburg in dieser Frage. Endlich wurde über Antrag des Herrn K. Kratzer auch dem Reichsraths-Abgeordneten Dr. G. Kokoschinegg wegen Erwirkung der Herabsetzung der Zinsen für Steuerrückstände der Dank ausgesprochen. — Hierauf wurde die Sitzung geschlossen. — Nach Schluss der Vollversammlung wurde behufs Neuwahl des Obmannes und Schriftführers eine Ausschusssitzung abgehalten. Bei derselben fehlte nur Herr A. Stauitz. Derselbe war jedoch entschuldigt. Zum Obmanne wurde Herr I. Örnig und zum Schriftführer Herr A. Heller gewählt. — Herr Ornig erklärte jedoch, die Obmannstelle unter keiner Bedingung annehmen zu können, worauf Herr M. Martschitsch einstimmig zum Obmanne gewählt wurde. Sowohl Herr M. Martschitsch, als auch Herr A. Heller haben die Wahl angenommen. Hiedurch sind wieder sämmtliche Ehrenstellen im Gewerbevereine besetzt und wäre nur zu wünschen, dass der neue Ausschuss sich wieder aufraffen und eine ersprießliche Thätigkeit entwickeln möchte. (Laudw. Verein.) Am 7. December fand die constitui-rende Versammln cg dieses Vereines statt. Der Einberufer, Herr W. Pisk, eröffnete die Versammlung und theilte mit, dass bisher dem Vereine 68 wirkliche Mitglieder beigetreten sind, wovon 32 bei der Versammlung anwesend sind, welch' letztere demnach beschlussfähig ist. Zum Vorsitzenden wurde Herr Pisk, zum Schriftführer Herr Gutsver Walter Herr Paul Petter gewählt. Der Vorsitzende beleuchtete in längerer Ausführung die Ursachen, welche die Gründung des landw. Vereines noth-wendig gemacht haben. Sonach wurden die Satzungen des Vereines mit allen Stimmen genehmigt. Bei der nun vorge-iwmmenen Wahl der Vereinsleitung erhielten die Stimmenmehrheit ; Herr W. Pisk als Vorsteher, Herr Wold. Hintze als Vorsteher-Stellvertreter, Herr Lehrer Lackner als Schriftführer, die Herren: Simon Hutter, Johann Sima, I. Stendte und Franz Wibmer als Ausschüsse. Über Antrag des Herrn Hintze wurde Herrn Pisk für seine dem Zustandekommen des Vereines gewidmeten Bemühungen der Dank der Versammlung durch Erheben von den Sitzen ausgedrückt. (Filiale der steiermärkischen Landwirthschafts-Gescll-schaft.) Zu der Vollversammlung vom 16. December waren in Herrn Knes' Restauration 13 Mitglieder erschienen. Dieselbe wurde vom Obmanne, Herrn Wilhelm Pisk, um halb 6 Uhr Nachmittags eröffnet. Nach Verlesung des Protokolles der letzten Vollversammlung vom 6. August, welches mit einer geringen stilistischen Änderung genehmigt wurde, erstattete Herr Ornig den Cassabericht. Nach demselben betrugen die Einnahmen der Filiale fl. 125.—, die Ausgaben fl. 49.98, der Cassarest also fl. 75.02. Beim landwirtschaftlichen Schulgarten betrugen die Einnahmen fl. 331.64, die Ausgaben fl. 229.40, daher der Caffarest fl. 102.24 Das Baarvermögeu beträgt also fl. 177.26. Hiezn bemerkt Herr Pisk, dass die steierm. Landwirtschafts-Gesellschaft an rückständigen Mitgliederbeiträgen seit 1889 187 fl. fordert, worauf nur 34 fl. abgeführt wurden. Da aber 25 Mitglieder ihre Beiträge nicht geleistet haben und überdies mehrere ausgetreten sind, habe er an dieser Forderung einen Abstrich von 109 fl. gemacht, und hoffe, dass sein Vorschlag von der Centrale angenommen wird. Die Filiale hätte dann noch fl. 44.01 zu zahleu, die durch den Cassarest gedeckt seien. Herr Ornig theilte noch mit, dass die Filiale 1889 ohne Subvention, daher passiv war, während 1890 61 fl. Cassarest verblieb. Zu Rechnungsprüfern wurden über Vorschlag des Herrn B. M. Eckl die Herren Pisk und Bratanitsch bestimmt und hierauf der Cassabericht genehmigt. Dem Verschönerungsverein wurden ans sein Ansuchen um unentgeltliche Überlassung von 500 Stück Obstbänmen über Antrag des Herrn Bratanitsch nur 200 Stück bewilligt, und wurde beschlossen, das Gesuch dem nenen landwirtschaftlichen Vereine zirt thnnlichsten weiteren Berücksichtigung abzutreten. Nachdem Herr Pisk die Bildung des landwirtschaftlichen Vereines mitgetheilt hatte, begrüudete derselbe in einer längeren Rede den Ausschussantrag auf Verkauf des der Filiale gehörigen Grundbesitzes nebst Inventar an diesen Verein. Aus dieser Rede wäre hervorzuheben, dass die Filiale seit 1820 besteht und manchmal sehr thätig gewesen ist. Von den 48 Filialen der steierm. Landwirtschafts-Gesellschaft hätte die hiesige den größten Vermögensstand. Sie habe aus den Ersparnissen der zwei Ausstellungen sogar Grundbesitz erworben und darauf einen Versuchsgarten eingerichtet. Das Häuschen in diesem Garten verdankt die Filiale der Opferwilligkeit der Stadtgemeinde. Da die Filiale seinerzeit den Kauf des Grundes, sowie die Aufnahme eines Darlehens auf 1000 fl., auf welches bereits 33 fl. 45 kr. abgezahlt wurden, ohne Befragen der Centrale bewerkstelligen konnte, stelle der Ausschuss den Antrag, das grundbücherliche Eigenthnm mit allem vorhandenen beweglichen und unbeweglichen Eigenthum dem landwirtschaftlichen Vereinen käuflich zu übertragen und in der Baumschule für den Schulgarten eiueu Platz gegen den Jahrespacht von 20 kr. der Schule zn belassen, damit nicht das Vereinsvermögen im Falle der Auflösung der Filiale dem künftigen Bezirksverbande zufalle. Hiebei erwähute Hr. Wibmer, dass vor mehreren Jahren die Errichtung einer Korbflechtschule an der Weigerung der slovenischen Bezirksvertretung, für dieselbe einen entsprechenden Jahresbeitrag zu bewilligeu, gescheitert ist, trotzdem der Staat und das Land bereits je 200 fl. und die Stadt 120 fl. Jahresbeitrag bewilligt hatten und die Stadt überdies sich verpflichtet hatte, das Local unentgeltlich beiznstellen. Der Ausschussautrag wurde sodann angenommen und beschlossen, alle Mitglieder hievon zu verständigen. Schliesslich nahm Herr Pisk einige Anstrittserklärungen entgegen, und theilte mit, dass der Ausschuss beschlossen habe, die Filiale noch nicht aufzulösen, und möglicherweise noch eine günstigere Textirnng des Gesetzes, „betreffend die Organisation zur Förderung der land- und forstwirtschaftlichen Interessen" zu erwirken. Über Vorschlag des Herrn B. M. Eckl werden alle abwesenden Mitglieder mittelst Bogen befragt, ob sie aus-treteu wollen. Um ^8 Uhr abends wurde diese denkwürdige Sitzung geschlossen. (Landes- und Frauen-Hilfsverein vom rothen Kreuze für Steiermark.) Den 17. December um 3 Uhr uachmittags wurde im Gemeinderaths-Sitzungssaal die Generalversammlung abgehalten. Gewählt wurdeu: zum Präsidenten Herr B. M. E. Eckl, zur Präsideutin-Stellvertreterin Frau Auna Klein-sasser, zum Cassier Herr Wilhelm Schwab und zum Geschäftsleiter Herr I. Kasimir. Ferner wurde beschlossen, der Statthalterei fünf Stück Satzungen zur Genehmigung vorzulegen und ein Mitglied der Centralleitung mit der Vertretung bei der Hauptversammlung des Stammvereines zu betrauen. Das Vermögen des Zweigvereines beträgt bereits fl. 616.49. Der Jahresbeitrag der ordentlichen Mitglieder ist mit 2 fl. festgesetzt, wovon 1 fl. an den Stammverein abgeführt werden muß. Da der Zweigverein nur 24 Mitglieder besitzt, wird demnächst an alle eigenberechtigten Personen eine Einladung ergehen, demselben möglichst zahlreich beizutreten und ist nicht zu zweifeln, dass bei der gemeinnützigen und humanen Tätigkeit dieses Hilfsvereines — die pflichtmäßige Fürsorge des Staates für die verwundeten und im Felde erkrankten Krieger Zu ergänzen und über das Maß dieser staatlichen Fürsorge hinaus die Pflege der Verwundeten und Kranken nach Thun-lichkeit zu verbessern — dieser Einladung viele Personen Folge leisten werden. (Vom Pettauer Casinovereine.) Am Sonntag den 13. Dezember fand im Casinosaale in der bürgerlichen Schießstätte der 2. Unterhaltungsabend in dieser Saison statt. Dieser Unterhaltungsabend war ziemlich gut besucht und wurde hiebei auch die Mitglieder-Geueralversammlung abgehalten. Der Direetor des Vereines, Herr Josef Fürst, theilte mit, dass es der Direction gelungen ist, den Saal der bürgerlichen Schießstätte ganz für den Verein zu gewinnen und dass dieselbe keine Kosten gescheut hat, denselben sehr zweckentsprechend zu adaptieren und auszuschmücken. Nach Mittheilung der Cassage-bahrung uud des Tätigkeitsberichtes wurde zur Neuwahl der Direktion geschritten und es wurde hiebei zum Direktor Herr Josef Fürst uud zu Casino-Ausschüssen die Herren Wilhelm Blanke jnn., Josef Kasimir, Johann Kasper, Josef Kol lenz, Josef Ornig, Ignaz Spritzey und Rudolf Wibmer gewählt. Über Antrag des Herrn V. Schulfiuk wurde beschlossen, den ß 6 der Vereinsstatuteu dahin abzuändern, dass der Austritt von Mitgliedern nur mit Schluss des Sonnenjahres möglich sein solle; dagegen soll die Wohn-ortverändernng den Anstritt sofort ermöglichen. Nachdem keine weiteren Anträge eingebracht wurden, schloß der Vorsitzende die Versammlung. Der hierauffolgende Mitglieder-Unterhaltnngs-abend war heiter und hielt die Tanzlust auf Seite der Damen und Herren bis nach Mitternacht an. Es steht zn erwarten, dass die nengewählte Direction alles aufbieten wird, um den gebildeten Kreisen Pettan's für den Fasching und die Fasten genügend Gelegenheit zu bieten, sich iu passender Weife zu unterhalten. Im Interesse der allgemeinen Betheiligung machen wir schließlich auf den ersten Absatz des H 25 der Vereinsstatuteu aufmerksam, welcher lautet: „Die Theilnehmer uud deren Familieu-Mitglieder werden ausdrücklich ersucht, sich bei den gewöhnlichen Casino-Kränzchen jedes überflüßigen uud kostspieligen Putzes zu enthalten." Mögen diese Zeilen die Mitglieder zum regeu Besuche der Unterhaltungen und jene, welche noch nicht Mitglieder dieses Geselligkeitsvereines sind, zum Beitritte veranlassen. — Am 17. Dezember hielt der neue Casino-Ausschuss seine erste Sitzung ab und wurde Herr Johann Kasper zum Sekretär, die Herren Wilhelm Blanke jun., Josef Ormg,- Ignaz Spritzey für den ökonomischen Theil und die Herren Josef Kasimir, Josef Kollenz und Rudolf Wibmer für die Vergnügnngsleitnng gewählt. Das Unterhaltungsprogramm wurde wie folgt bestimmt: 1. Fasching: 16. Jänner Familienabend, 3. Februar Kränzchen, 20. Februar Familien-Abend. 2. Fasten: 19. März Musikalischer Abeud. 10. April Familienabend mit Tombola. Ergebenst Gefertigter gibt dem geehrten P. T. Publikum bekannt, dass bei ihm durch die ganze Jahreszeit frische Rosen, Camelien, Veilchen, Nelken und andere Blumen zu haben sind. Auch empfiehlt sich derselbe zur Anfertigung von Kränzen und Bouquets aus trockenen, sowie frischen Blumen zu den billigsten Preisen. Den geneigten Aufträgen entgegensehend, zeichnet sich hochachtungsvoll J. Topitschnigg Kunst- und Handelsgärtner, PETTAU, Kanischavorstadt. Unterzeichneter beehre mich dem P. T. Publikum bekannt zu geben, dass ich das Schuhm acher-Geschäffc Allerheiligengasse Nr. 14 seit 1. Juli eröffnet habe. Gestützt auf meine langjährige Praxis werde ich stets bestrebt sein, die geehrten Kunden in jeder Hinsicht auf das billigste und solideste zu bedienen. Um geneigten Zuspruch bittet hochachtungsvoll Heinrich Roiko. Nomanbeilage. Ueber's Meer. Koman VON k. L. V. In der Thür des Vorbaues kam Frau Allings ihrem Manne entgegen. Sie trug ihren jüngstgeborenen Sohn auf dem Arme, und der kleine Bursche streckte die Händchen dem Vater entgegen, der ihn sofort der Mutter abnahm. „Hast Du Deine Geschäfte erledigt, Arno?" fragte die Frau. „Ich danke Dir, Kind," erwiderte ihr Gatte mit einem leisen Seufzer, „obgleich ich nicht in der Lage bin, Deine Frage zu bejahen. Es ist eben auch in meinem Falle die alte Geschichte, auf die man bei Regulirung eines Unfalles in der Regel dei den Versicherungsgesellschaften stößt; sie weigern sich so lange, ihren wohlbegründeten Verpflichtungen nachzn-kommeu, bis man sich genöthigt sieht, sie dazu zu zwingen." „Das ist bei einem Manne von Deiner anerkannten Rechtlichkeit, Arno, doch geradezu eine ganz unerhörte Sache. Ich weiß gut genug, dass auf Deiner Seite sich nur das Recht befindet, und deshalb bin ich auch überzeugt, dass es Dir werden wird." „Ich will es hoffen", versetzte Allings leicht erröthend. — „Ist Dir Tom's eigentümliches Benehmen auch lästig gewor- den, Henriette? Elise klagte eben darüber." Es wäre mir um der Kinder willen lieb, wenn Du uns von diesem sonderbaren Gaste befreien wolltest, Arno. Ich kann nicht gerade sagen, dass er mir lästig gefallen wäre, denn er hält sich zumeist einsam und allein, und seinen sonstigen Zustand wird Elise schon beschrieben haben; allein es unterliegt doch nicht dem geringsten Zweisel, dass der Mann nach allem seinen Thun uud Treiben schwer gemüthskrank ist, und ihm hier ohne Aussicht und Pflege durch eine männliche Person zu haben, macht mir um der Kinder willen Bedenken." „Ich hoffe, dass Du seinen Zustand, der lediglich von seiner Aufregung beim Brande des „Falken" herrührt, zu ungünstig beurtheilst, Henriette, und will wenigstens augenblicklich nicht unterlassen, ihn durch sreundliches Zureden zur Vernunft zu bringen", sagte der Kapitän und schritt wieder die Stufen der Veranda hinunter, um sich aus die Wiese am Hölzchen zu begeben, wo nach Elisens Aussage der Schwarze sich vorfinden sollte. Und er war in der That noch dort, und in demselben Zustande, den das Mädchen beschrieben. Der Kapitän gieng hart bis an den mit dem Gesicht im Grase Liegenden heran und legte seine Hand auf die Schulter des Stöhnenden. Der Schwarze fuhr empor, er befand sich augenscheinlich noch in der höchsten Verwirrung, aber ein Blick aus das über ihn gebeugte Gesicht Allings' machte sofort seinem Stöhnen ein Ende. „Komm' stehe auf, Tom, und folge mir", sagte der Kapitän gütig und mit jenem sanften und beschwichtigendem Ton in der Stimme, den das zerrissene Menschenherz so gern hört. „Du bist hier an einem falschen Platze, Tom, Du mnßt einen Ort auffuchen, der Dir Ruhe und Besonnenheit zurückgibt. Komm mit mir, dass ich ihn Dir suchen helfe." Allings zog nach diesen Worten den Arm des Aufgestandenen durch den seinen und sührte ihn nach seinem Arbeitszimmer. „Tom", suhr er dort in seinem Zureden fort, „die Zeit ist vorbei, in der wir weinen und klagen durften. Du hast dem Todten einen reichlichen Tribut an Thränen gezollt, jetzt kommt das Leben und macht seine Ansprüche an Dich geltend. Du mußt Dich an den Gedanken gewöhnen lernen, dass nunmehr der Zeitpunkt naht, der uns die Verpflichtung auflegt, uus vor Denen, die darnach zu fragen haben, über die Vorgänge auf dem „Falken" zu rechtfertigen. Ich bin der Beschädigte; meine Aussage ist nur von geringem Gewicht, allein was Du hören lässt, wird von ganz anderem Werte sein. Mich wagen sie schon versteckter Weise zu beschuldigen. Dein Zeugnis wird allen gegen mich gerichteten Verdächtigungen die Spitze abbrechen. Bist Du bereit, dieses Zeugnis ganz in der-Weise abzulegen, wie wir es verabredet haben?" „Wird es bald geschehen müssen, Massa Kapitän?" fragte der Schwarze, der seiner Rede mit der größten Aufmerksamkeit gefolgt war. „Wahrscheinlich bereits an einem der nächsten Tage", versetzte der Kapitän. „Und wo?" fragte wiederum der Schwarze. „Vor dem Gerichtshöfe in Hamburg", lautete die Antwort „Dann wird Alles gut werden, Maffa Kapitän, uud meine Seele wird Ruhe finden! Ich werde Alles sagen, was ich that, und nur verschweigen, warum es geschah. Ich will mein Versprechen halten, das ich Ihnen gab. Aber mich soll das Gesetz haben, weil ich es war, der das Feuer anzündete, welches den alten Klaus verbrannte!" „Unseliger!" rief Allings aufspringend. 32. Die Nacht ist die Zeit, in der die böse That geboren wird. Die Verirrung ist's, die sie erzeugt, und die Finsternis, die sie empfängt. Und von dem Augenblicke an, da sie geboren wird, begleitet sie das Verderben. Sobald die Wagschale in der Hand der ewigen Gerechtigkeit als zu leicht befunden in die Höhe fchnellt, schlingt das Verderben um die Schultern des Sterblichen seine nie wieder löslichen Arme. Nun, bist Du mein! sagt es. Der Faden ist lang, an dem ich Dich halte; er lässt Dir scheinbar alle Freiheit der Bewegung; es wird indeß meine Sorge sein, ihn zu verküezen, sobald mir das nothwen-dig scheint. — Flattere indessen lustig im Abendsonnenschein, Motte! Scheint Dir nicht das Leben so schön und so viel Wert, dass Du Dich freust, es leben zu dürfen, und doch wäre Dir besser gewesen, wenn Du nie geboren worden wärest! — Kapitän Allings hatte mit wahrem Entsetzen den Entschluss seines Steuermannes mit angehört, sich selbst als den der Anlegung des Feuers auf dem „Falken" Schuldigen dem Gerichte gegenüber auzugeben, die Person seines Herrn ganz aus dem Spiele zu lassen, uud die Strafe der That allein auf seine Schultern zu nehmen. Allings zweifelte auch durchaus keinen Augenblick, dass der Schwarze mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln seine Rolle spielen und den Versuch machen werde, den ihn vernehmenden Richter an seine Schuld glauben zu machen. Aber schon hier war der Punkt, an dem sein, einem beschränkten Verstände entsprungenes Unternehmen unbedingt scheitern mußte. Wo lagen für den Neger die Motive für seine That? Das würde doch sicherlich die erste Frage sein, die sich der Richter selbst vorlegen mußte. Allings war viel zu klug, als dass er einen Augenblick daran gezweifelt hätte, dass dies geschehen würde, und damit fiel das ganze künstliche Gebäude, das sich der Schwarze zur Errettung seines Herrn unter Aufopferung seiner eigenen Person aufgebaut hatte, einem Kartenhause gleich über den Haufen. Allings versuchte, sobald er von seiner Überraschung bei der Kundgabe von Tom's Absichten einigermaßen wieder zu sich selbst gekommen war, mit allen Künsten der Überredung, mit allen Gründen der Vernunft und mit allen Bitten, die sich nur finden liessen, auf den Schwarzen dahin einzuwirken, dass er von feinem Vorhaben abstünde, aber dieser Versuch war vollkommen resultatlos. Der Neger, der sonst gewohnt war, jedem Worte seines Herrn blindlings zu solgeu, zeigte hier eine Hartnäckigkeit nnd einen Widerstand, gegen den sich alle Worte umsonst erwiesen. Wenn der Kapitän nach dem Grunde solcher Opposition forschte, so konnte der Schwarze immer nur angeben, es wohne ihm das Bewußtsein inne, dass er zur Sühne sür den verbrannten Gefährten bestimmt sei. Das war eine fixe Idee sonst nichts. (Fortsetzung folgt.) P T. Nehme mir hiemit die Freiheit, anlässlich der herannahenden Weihnachtszeit auf mein Lager von passenden Weihnachts- und Neujahrs-Geschenken für die Jugend als auch für Erwachsene aufmerksam zu machen: Briefpapiere in hocheleganten Cassetten, glatt, weiss, farbig, mit Blumen, Sport-Emblemen etc. Cartes de correspondence mit Couverts, in schönen Cassetten. Reizende Neuheiten. Fotografie-Albums in Leder, Plüche, etc. gebunden. Poesie-Albums, grosse Auswahl in verschiedensten Einbänden. Schreibzeuge aus Bronze und Porzellan, hübsche Neuheiten zu billigen Preisen. Briefmarken-Albums, im Preise von 15 kr. bis fl. 10.—. Farbenkästen mit feinen Farben, zu jedem Preise, sammt Malvorlagen. Musikmappen in verschiedenen Ausstattungen. 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Unfall-Versicherungs-Gesellschaft“ in Wien (Gewährleistungsfond fl. 1,857.087-03). Hochachtend Jos. Kasimir Vertretung für Pettau und Umgebung. - -LZ rS -»S « 8 G G -S-4 Sch -»2 6 G « S G G L V rs tzZ o « s s eS 0 "V « « s ^ 01 v «« «» « E '2- ^ ^ ^ ^ Z^ZZ "Z Z 8 ?§ ^ 8-Z ^ 8 8 ^ .L> ^ V ?L Lr ^ ^ L -8 W E d-F Z 8^ 8 8 8 -L 8 <> DI § L ^ 8" 8 Z.Z^ 8" E AZ ^ >Z -S r8 8 8 ! 8 -d ^ Z 8^ Z"Z^ -T! ^ 8 LE 8 '?> L 8 -lä c>r 8 8 L 8 8 Z> Die erste unä allein eelile, IieildrinKeiiäe, ^orperkräkliKenäe loksnn lloffgollö ^IsIZ-868UNM6it8-6KoKolLll6. Heilbringend und körperkräftigend für Schwache und Nervöse, bei Blntarmnth, Abmagerung, Schwäche, Appetit- und Schlaflosigkeit. Seit 44jährigem Geschäftsbestehen 76mal von Kaisern, Königen, Fürsten re. ausgezeichnet. Zur Garantie der Konsumenten für die Heilkraft, Vorzüglichkeit und allgemeine Nützlichkeit. ZmL 44 ^NßVS'LN Z1ÄS128NÄ bswsknl. 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Eckl. » T » f * -f •* V V »---- Visite-Karten | von der einfachsten bis zur feinsten Ausführung liefert die Buchdruckerei 3 W. BLANKE in PETTAU. 2 ‘ .............................fcfdddfcy Allen lieben Collegen, Freunden und Bekannten, bei welchen ich anläßlich meiner Übersiedlung nach Graz nicht mehr Gelegenheit hatte mich persönlich verabschieden zu können, bringe ich aus der Ferne ein herzliches Lebewohl! Meinen besonderen, innigen Dank bringe ich zum Ausdrucke allen Herren Chefs am dortigen Platze, für ihr während der Leit meines dortigen Aufenthaltes mir so vielseitig entgegengebrachtes Wohlwollen, insbesondere aber den geehrten Herren Ansschußmitgliedern des löbl. Gremiums, des Schiedsgerichtes, i>er Handels-Krankenkasse und der Versammlung der Handels-Angestellten, wo ich die Ehre hatte, eine Reihe von Jahren Mitzuwirken. — Unvergeßlich werden mir bleiben die beiden Abschiedsfeierlichkeiten des löblichen Männer-Gesangvereines, ^owie der Versammlung der Handelsangestellten, welche mir zu Ehren veranstaltet wurden, sowie die mir ehreud gewordenen Widmungen beider Körperschaften, als sichtbarer Beweis ihrer mir entgegengebrachten Zuneigung und werde ich diese lieben Erinnnerungszeichen stets hoch in Ehren halten. In Ergebenheit I. Krenn. Mehrere tausend Stück veredelte APFEL-BÄUME verkauft das Stück um 20 Kreuzer SCHWAB, PETTAU. Passendste Weihnachts- und Neujahrsgeschenke. JOSEF QSPALTL Gold- und Silberarbeiter empfiehlt sein gut sortiertes Lager in Gold- u. Silberwaren, goldenen und silbernen Taschenuhren. Solide, billige Preise. Kalender in grösster Auswahl bei W. 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Ich spreche auch dem Herrn August Heller jun. meinen öffentlichen Dank ^ gH aus für seine uneigennützige gefällige Mitwir- ^ kung und verdienstvolle Leitung des Concertes. ^ # Philipp Emerschitsch. m Binnen 24 Siiinden ■toerben alle SIrten hatten, unb $etb= mirnfe, £itcf) ettf cf) ttia fielt, SHuffett, Sflautttiürfe, SSattjett, zc. fotüte jegliche Sfrt unb gelbungeäiefer unter jeber Garantie gättälicij unb grüttbltd) au^geturttet burefj bie neueft erfunbenen f. u.!. priö. ^räparate. SBerfanbt gegen ÜJladjitaljjjte unb Bar. 3af)Ibar in SBieu. 9?ur aüctit e$t §u bejie^en im Chem. Laboratorium Wien, VIII. Bez. Tigergasse Nr. 22, ttofelöft ©fjemifaften jeber 2lrt ergeugt unb alle SIrten 9£ece.pfe öerabfolgt toerben. 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Johann Hoff’sches Malzextrakt-Gesundheitsbier. bei veralteten Leiden das beste Linderungs- und Lebenserhaltungsmittel für Schwindsüchtige, Brustleidende, Magenleidende, Lungenschwache und in der Reconvalescenz nach schwerer Krankheit. Unerreicht, unnachahmlich, unübertroffen bei Frauenkrankheiten, Abmagerung, Blutarmuth und Skrophnlose. Die ersten, echten schleimlösenden, heilbringenden Johann Hoffschen Malzextrakt-Präparate sind 76mal während des 43jährigen Geschäftsbestandes ausgezeichnet. Johann Hoff’s konzentriertes Malzextrakt. Ein Uniknm für Kinder, bei Lungenleiden, Asthma, Hals- und Kehlkopfleiden, Krampf- und Keuchhusten, chron. Katarrhen u. Skropheln; für Personen, die Bier nicht lieben Job. Hoff’sche Malz-Gesundheits-Cbokolade heilbringend, körperstärkend. Bei Blutarmuth und Abmagerung, Schwäche und Nervosität, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit. Seit 44 Jahren bewährt. Die J ohann Holf’schen Malz-Heilnahrungs-Eabrikate haben vermöge ihrer gesundheitsfördernden, körperstärkenden Eigenschaften in Palast und Hütte sich Eingang zu verschaffen gewusst. An Herrn Tnliann TTnff alleiniger Erfinder der nach seinem Namen be ff V! ’ nannten Johann Hoff’schen Malz - Heilnahrungs Praparate, königlicher Kommissionsrath, Besitzer des k. k. österr. gold. Verdienst kreuzes mit der Krone und 76 anderer hoher Auszeichnungen, Ritter hoher Orden und Hoflieferant der meisten europäischen Souveräne, in Berlin und Wien, Stadt Graben, ßräunerstrasse Nr. 8. Vallenstedt. Bitte ergebenst 25 Flaschen Malzextrakt-Gesundheitsbier und 2 Pfd. Malz-Chokolade für die Hofhaltung Ihrei Hoheit der Frau Herzogin zu An-nalt-Bernburg schicken zu wollen. Mit vollkommener Hochachtung Hirsch, Kastellan. — Ludwigslust. (Telegraphische Ordre). Für die Hofhaltung Sr. Durchl. des Prinzen Heinrich Reuss XVIII. 12 Flaschen Malzextrakt per Eilpost zu senden. — Vegli bei Genua. Bitte umgehend per Eilgut 25 Fl. Ihres vortrefflichen Malzextrakt-Gesundheitsbieres an Prinzessin zu Solms-Braunfels senden zu wollen. Im Voraus bestens dankend Prinzessin zu Solms-Braunfels. Seine Hoheit der Fürst von Oettingen-Wallerstein schrieb: „Es ist Men-schenpflicht, den Leidenden ein so vorzügliches Mittel (Johann Hoff’sches Malzextrakt) zugänglich zu machen. Warnung vor Nachahmungen und Fälschungen. Vorsicht beim Ankaufe zum Schutze des Publikums. Man hüte sich vor Täuschungs versuchen durch wertlose Nachahmungen und achte auf die Original-Schutzmarke (Bildnis und Unterschrift des Erfinders Johann Hoff), die sich auf allen Etiquetten der echten Johann Hoff’schen Fabrikate befinden muss. Seit 43 Jahren haben nur die Johann Hoff’schen Malzextrakt-Gesundheits-Heilnahrungs-Fabrikate die Erfolge für die Wiedererlangung und Erhaltung der Gesundheit aufzuweisen, Erfolge, wie sie kein anderes Heilnahrungsmittel besitzt, was der Kranke und der Arzt berücksichtigen wollen. PrPlQP ^er Johann Hoffschen Malzpräparate in der Provinz ab Wien: Malzextrakt-Gesundheitsbier mit Kiste und Flaschen: 6 Flaschen fl. 3.88, 13 Flaschen fl. 7.32, 28 Flaschen fl. 14.60, 58 Flaschen fl. 29.10. Ein halbes Kilo Malz-Chocolade I fl. 2.40, II fl. 1.60, III. fl. 1 (Bei grösserem Quantum mit Rabatt). — Malzbonbons 1 Beutel 60 kr. (auch ein halb und ein viertel Beutel). — Präpariertes Kindernähr-Malzmehl fl. 1.— Concentriertes Malzextrakt 1 Flacon fl. 1.12, auch zu 70 kr. etc. — Ein fertiges Malzbad kostet 80 kr. — Telephon Nr. 292, auch in Verbindung weiterer Strecken, — Zn haben in Pettau bei Jos. Kasimir und in allen Apotheken Droguerien und grossen renommierten Geschäften. — Unter 2 fl. wird nichts versendet. mit dem Bohnenkaffee, kaufet ILlLVLPP S HLs.lL XLKvS aus der für Oesterreich-Ungarn vom Hochw. Herrn Pfarrer Seb. Kneipp allein priviligirten Malzkaffee-Fabrik der Lvki'UiIvi» ÜI», knogvnK sn» 8oi>«n»«o. Der Hochw. Herr Pfarrer Kneipp spricht sich ganz entschieden gegen den Bohnenkaffee aus. Die Kaffeebohne ist die Frucht einer Giftpflanze, der hievon erzeugte Kaffee hat nicht den mindesten Nähr-gehalt, regt wegen seines Giftgehaltes (Casfein) nur die Nerven auf, ja führt sogar die mitgenossenen Speisen halbverdaut aus dem Magen ab. Der Kneipp-Malzkaffee dagegen enthält bis 70°/g Nährgehalt, wirkt sehr beruhigend auf die Nerven und ist zudem bedeutend billiger. — Wem unser Kneipp-Malzkaffee nicht pur schmeckt, mische denselben mit und er wird beim Trinken kaum einen Unterschied vom Bohnenkaffee finden. Er trinkt dann einen nahrhaften, gesunden und noch dazu billigen Kaffee. — Die Zubereitungsweise steht auf unseren „Packeten. — Beim Einkäufe gebe man speziell auf viereckige rothe Packete mit dem Namen Gebrüder Olz und den Schutzmarken Pfanne und das Bild des Pfarrers mit Namensunterschrift acht. Bei Ölzkaffee auf unseren Namen und die Pfanne. — Zu haben in allen besseren Colonialwaaren-Handlungen und wo derselbe noch nicht eingeführt, versenden wir 4^/z Ko. Packete franco per Post. s.m Loäensss. KLLKVOLK Öl.2. Für Österreich-Ungarn vom Hydropathen Pfarrer Kneipp allein privilegirte Malzkaffee-Fabrik 6—1 Eine schöne, gassenseitige Wohnung £ mit 3 grossen trockenen Räumen, in der Kirchgasse Nr. 6, für eine Kanzlei sehr passend, ist zu vermiethen. Zwei elegante, mit Comfort ausgestattete Wohnungen im neuerbauten Hause, Herrengasse Nr. 28 kommen pro 1892 zu vermiethen. a) 1 Wohnung im I. Stocke, bestehend aus 4 Zimmern (parquetirt), Vorzimmer, Dienstbotenevent. Badezimmer, Küche mit Wirtschaftsbalcon, Speisekammer sammt allem Zugehör und Gartenbenützung, b) 1 Wohnung im Hochparterre, bestehend aus 3 Zimmern (parquetirt), Vorzimmer, Dienstboten-, event. Badekammer, Küche, Speisekammer, sammt allem Zugehör und Garten* benützung. Die Wohnungen sind täglich zu besichtigen und ertheilt Auskünfte aus Gefälligkeit Herr J. Gspaltl, Kirchgasse in Pettau. Zeit sehr iften- Anzeiger. Allgemeine Wein-Zeitung j"erShrig^"ch’ Allgemeine Bauernzeitung bundes. 2mal monatlich, ganzjährig fl. 2.40. lllSjlJSlSPfilWillß *n az' Monatlich > halbjährig fl. 1.80. Deutscher Turnerhort “„^rig Deutscher Uolksbute “ Herausgeber A. Kisslich 2-mal monatlich, halbjährig fl. 1.80. Deutsches Voiksblatt fÄ- deutsche WflCht *n ^-mal wöchentlich, vierteljährig DCUtSChO Wehr *n Troppau, 2-mal wöch., viertelj. fl. 2.50. OölltSOllü ZflitUBICl ’n ^en< ^-mal täglich, monatlich fl. 2.35. Deutsch-soziale Blätter “JXfÄlÄ Theod. Fritsch. Wöchentlich, vierteljährig Mk. 1.50, unter Streifband 2 Mark. Freie §tii tu fff o n *n ®^a§enfurk 2-mal wöchentlich, viertel- Grazer Taaespost. S-maltäghch, monatlich fb 1.40 bei *«3 w. Blanke m Pettau abzuholen. Mit Zustellung monatlich fl. 1.60 ßl«2l7PI« Tsanhlsaff 2-mal tägl., rnonatl. fl. 1.40, bei W. Blanke Ul Mm I eSKJUI<£ll& inPettau abzuholen. MitZustellung fl. 1.60. Grazer Wochenblatt vierleljährig fL 120 KuffhällQPr Salzburg, deutschnationale Rundschau. 1-mal * monatlich in Heftform, vierteljährig fl. 1.— Marhurger Zeitung, 2mal wöchentl., viertelj. fl. 1.75 Nationale Blätter. fcÄtSsS,“ für 1891 fl. 2. - Neye Inn-Zeituna Innsbruck> Wöchentlich, viertel- “ jährig fl. 1.— Obersteirerblatt *n a* ^ur- 2-mai wöchentlich, vierteljährig fl. 1.60. Obersteirer-Zeitung “ertLJ?£' f^ntlich 2'maI’ Österreichische Forst-Zeitung Österreichische Gewerbe-Zeitung in Wien> monatlich, vierteljährig 1 fl. Ostdeutsche Rundschau Lv^eiinal Wiener Wochenschrift, für Politik, Volkswirtschaft, Kunst und Literatur. Herausgeber K. H. Wolf. Vierteljährig fl. 2.— Politisches Volksblatt Steiermärkisches Gewerbeblatt ™0®2^ch2:mal vierteljährig 60 kr. Unverfälschte deutsche Worte. (|egä„rdgeatngv? Georg Ritter von Schönerer. 2-mal monatlich, ganzjährig fl. 3.—. Versandtstelle : Wien IX., Porzellangasse 41. Wiener landwirtschaftliche Zeitung 2mal vierteljährig 3 fl. ^vöeli. Für die Schriftleitung verantwortlich nnd Herausgeber: W. Blanke in Pettau. Druck von W. Blanke in Pettau.