H^. Montag, 10. Oktober 1904. 123. Jahrgang MMcher Zeitung. la>»"8 »2 « N«,^'. ^' Postuersenbüng: „«»zMr!,, 3N li. halbjährig i.>> X, Im K°,K°r: ganz-Inlrrale b«'. . <>^' "'"° ^'^ «»strN»»« in« Ho»« gaüzjäling ü «, - Insel<,rbübr: M!i lleine z» 4 Zr,lr» ü» k, grüßrre per Zsile «2 t,; l>ci vfterri, Wisdrrlioliings!! pl>r Zsilc L l». Die «Loibacher Zeiwng» erscheint täglich, mit «»»nähme der Sonn» und Feiertage. Dir Ndlnlniftratio» befindet sich lrongrekplah «r. i>, die Medallion Dalmatiilgasse Nr. ». Sprechstunden der Medallion von « bi« >u Uh« vormittag«. Unlranlicrlc Äricse toeiden nicht angenommen. Manuslripte nicht zurüllgeftellt. Amtlicher Teil. (5l,l>3"^ ""d k. Hoheit die durclilauchtigstc Frau k. ii,i^f^'^ '^." ^ ^ Val e v i e, Gemahliii Seiner ^Noni" '^"^''^ ^^'^ durchlauchtigsten Herrn Er', ^n si V^>" " zTalvato r, ist Donnerstag. bc>n >>!,,.' -" '"" 1 "hr ^l) Miuuten nachniittagS glücklich entbunden ivordcn Nichtamtlicher Teil. Österreich-Ungarn «nd Deutschland. ^chaffnn ^'fl'ndzniaiizigstc Gedächtnistag der ^"'anlc-!'^ '^' ^"'tsch ^tcricichischcn Bündiiisscs Kurdinn ? "Frenidciiblatt" zu cincr ncncrlichcn Äimdni^ ^ ^3 ^"^'" ^"dienstes, welches dieses Drcibn,^ ."' "^'^ demselben hervorgegaiigeiie ^ich, !- "'" bic Erhaltung des europäische.i k""en ^l..i ^'"' l)abcu. Tic Jahre haben ihin ^ im ^ l>^ ^^tan- im.ncr fcslcre Wurzelu habe Gastlich., ,<<"<'!'!'^"" M'schlageu. Auch auf lvirt-'nicht^ , ^>'biete. iiiucrhalb dcsscii nur mit dcr den „nip '^ s"""5kmn dcr ^ahlcu gcrechlict lvcr lischt '//.,.'l'"'l ml) dicsc Vorstcllnng von der poli ^'bmst^b, .^. "3!"' ^^'''" l)"ff"', dds'. durch sic die wcqcu dcr (5rm'uc ^^hrcu w?,'!. ' ''^'""^^ "nc a^mssc ^ördcvuuq ^'Nto ^.1^ . / ^"'" N'dcm dcr .Uoiupa^i^cutcn ^"tcrcs^V ^"^' ^"'lrebcn iuncwohncl,, auch dic "'"' N«.' c ii. ^"s'^<"'' "ösilichst 5u schoucu. da.nil "uch oin.. . . Vulticrcudc (icfuudcn uud durch sic Vcrsiäudiauua dcr poli Dic ^. !"'u^'l''n Ttaatcu sicschaff"' locrdc, ^eil da^ ^ ^.^ licnwr. das; dcr Widcrstaud "'chcillca.-n'^^'' Vüudms. dcr sich iu Ostcr "'"chic .,n !.'r" ""^ "l'lioualcu (^riiudcu qcltcnd ^N'is^>,' ^/.!'uh^ acln.icht wordcu sci, scit uuscrc ^"l!n^,Ä"''''7.a""^)r lmirdcu. das; acradc dic "lünlichio ", .'"uuerpolitis Tcutschlauds cs uns cr-^aftli lim Äf '"" Nuszlaud zu ciucm frcuud ^'utschös' ' ""'nmcu ,^u ssclanqc.i. Für dic !"'t dcm ^. c's"' l" "bcr das VuudcsvcrlMuiv '"chc. Nl^ . >. " ^""1^' licradc^u ciuc ,^cr,',cus-^^_ '" ""'s"" "''ilhclm II. 1X,^ scinc crstc Thronrede hiclt. crkläiic cr, „iu deutscher Treue" an dem Bündnis mit ^stcrrcich fcstzuhaltcn, und nannte es „ein Vermächtnis dcr deutschen Gc-schichte". >lein Wort könne den bedanken und Ge> fülilsiulialt besser bezeichnen, deu auch wir Deutsch-östcrreichcr iu dcm Äündnis mit Dcutschland fmdeu. Ta5 „Deutsche Voltc'blatt" eriuucrt daran, das; oou allen, dic das dcutsch-osterrcichische Vünd-ui^ schufcn, blos; Teine Majestät >iaiscr Franz Josef am Lcbcu sei. Ihln, dcm Frudenüsürsten im voll' stcn ^inne des Wortcs, sei das ^iindnis zmn Hcrzcuobcdürfnissc siclvorden, zum teuren Vermächtnisse dcrcr, die es nut a,cschaffcu hattcil. Mösse ein autia.es Geschick die Völker Österreich NmM-ns und Deutschlands oor dcr Vcra,endung dcs politifchcn >tapitlil^ bclvahrcn, das vor fünf-uudMaiiM Iahrcn r>on ihren Kaisern in dcin dcutschöstcrrcichischcn Vündni^vcrtragc angelegt ,r>ordcn ist. Tie würden damit die Grundlagen der Machtstellung dcr bciden Nciche untcrgrabcn. dcuu, nuc iiinncr dic polilischcn Vcrhältnissc l^uro-pa^' sich gcstaltcu niögcu, cs gibt tcinc Combination, dic dicses Bimduio zu crsctzcn uud gleich ih,n Deutschland oder Österreich Ungarn in scincr fricd-lichcn ^ntN'icklnng ,'>n sichln vermöchte. Sndan. Man schreibt ans London: ttbcr dic Cntwick-lling dcs Tudan licgcn hier, Berichte neuesten Datums vor. Eiue Frage vou besondcrcr Bedeutung uud ^ragwcitc bildct die Vahl dcr 3crminus-3ta' tiou für die Vcrbcr-Ti'.alim Vahu. (5s schciut sich hcrausgcstcllt zu haben, das; Suakim selbst nicht so «an,', alleu Anfordernngen clüspricht, imd das; der ctwas nördlich gclegcnc Hafenplatz Thcilh Varghut (^rößcrc Vortcilc bictet. Diese bestcheu hauptsächlich dar!u, das; gros;e Tchiffe dort bequeuicr^ anlcgcn sönnen als zn Tnakiin nnd das; die Schiffahrt ivcder bei Tag noch bei Nacht unterbrochen zu wer-ocu braucht. Dic Ttrcckcnarbcit wird mit größtcm ^ifcr betricbcn, besonders auf de,n gegen das Mte Meer gclcgcncn Teile, wo die Terrain-sclilvierigkeiten die erheblichsten sind. Während sich nämlich von Ntbara bis Tinkat keine besonderen Aufgaben bicten, erhebt sich die Linie zwischen 3inkat uud Tualim bis zu ^<><)<) Fus;. Augeublick- lich sind die Arbcitsvcrhältnisse befriedigend. Araber und Tudanesen siud eingestellt worden und wenn sich keine unerwarteten Neibungcn ergeben, kann man hoffen, das; das interessante nnd für die Entwicklung des Tuda.i grundlegende Werk einer Vahlwerbindung zwischen dem 3iil und dem Noten Mccrc in ctwa einundeinhalb Jahren zum Ab schlusse gelangen wird. Einen besonders interessanten Versuch für die Entwicklung der Verkehisverhältnisse hat »nan mit der Einführung von Motorwagen zur Personen-beförderuug durch die Ni'lste unternommen. Der (bedanke ist an sich ebenso originell als vielver' sprechend- es handelt sich nur darum, eine entspre cheude Type zn erhalten, die den sandigen Unter-gründ ohne Schwierigkeit zu überwinden vermöchte. Die ausgedehnten Experimente mit Motor wagen werden hoffentlich zu einem günstigen Er gebnisse führen. Der innere Fortschritt geht fast über die Er wartnngen hinaus, ^iwcrlässigc Kenner des Landes und seiner Bevölkerung warnen aber vor einem zn schnellen Tempo. Wen,! di>/ Entwicklung keine künstliche nnd uugesuude sein soll, darf man den Fortschritt nicht durch wclulativc Unternehmungen von außen zu erjagen suchen, sondern mus; vor allein das Volk entsprechend erziehen und in scincn Anschauungen an den Fortschritt gewöhnen. Wo hin gewaltsame Hieformen führen, welche dem Volte gewissermaf;cn gegen sein Verständnis und die Eni wicklnng seiner Anschauungen nnd Empfindnna/n mifgezwnngen werden, das hat man in Marokko gesehen. Es liegt vielleicht der Hauptgrund der glänzenden Erfolge britischer Zivilisation darin, das; man die fremden Bevölkerungen selber die Hauptarbeit tun läßt und sie nur in jeder Rich lung stützt. Man lehrt dein jungen Znwachs der Zivilisation das t^ehei,, aber er mns; dann selber, wenn anch mit Unlerstütznng, die weiteren Tchritte machen. Mit dieser vorsichtigen Entwicklung hofft man auch das Äußerste an Arbcitercrsatz zu erhal^ ten, was die Bevölkerung selber stellen kann, nm nicht zn dem mißlichen Mittel det Arbcitereinfnhr greifen zn müssen. D.,s Natürliche ist mir die Hebung der Bodenkultur' das Gefährlichste ist aber e^incn gewaltfamen Angriff auf die mineralischen schätze des Landes zn machen, was ohne fremde Feuilleton. lsinc Erpressnnst. Aus dem Französischen. w't n'ncrN/^^" ^'' """" Gnädige," sprach er l!""'n>'U' ^'!'^"u Gleichmut. „Ich war hierher "5 fik-Ci. ^"' Absicht, Ihnen Ihr Eigeutum, ^"^' s"" UN's'» "nfach "d"'", b,s'. ^"l) habe lnich aber foebcu cines ""d uhn, ?"""'- ?ch werde cs Ihncn ganz gewiß ?^'boi,ni.^"'^"ührt "U habci,. übergeben, aber ». N^'i,,.^ ?""^'' "sorgen inn drei Uhr nachlnit ^'o. Nim-a» """" und ineine Adresse lvisscn M"," lvi^.''!"'.?"' Uhr erlvarte ich Sie zuver ^""nich^"'"ltc er iu bestimmtem Tone. Ich '' "' scho ' "!"""' ^''stinzung noch nicht erholt, a ''Ach' V"''^'uudeu lvar. 3?^ll. n,,^.^Mhener!" stöhnte Fran von "^h ^w^,^ s"Wcn, cr ^väre ein hübscher !?"U''ä^/5' ^"/^ g^sogtV Ich erinnere mich nicht "6en. i '. "ntwortete Frau von Pram<' eiivas ^ d,,, "'N"'s, das ist ja ganz gleichgültig Ich ^ zu k.'in '""'^l. daß ich bis zum nächsten w? ZU tn "'"^ vcr.n">nftigcn Tchlnß kan.. Was "" "o ./: s "" lm's"n Fallc war n^c.n Gatte ^tütz,, ^crade derjenige, .der mn ' b^arln 7'' >"'ss" durste . . . Deu Vr.efschr", "Ul)lu^',i>> . ^,i, i^l'c daran gcdachl. Was abcr wäre da geschehen V Er hatte Feuer nnd Flamme gespien, den Namart getötet nnd alles verdorben- die Männer sind so nngeschickt. Es bleibt noch die Polizei. Allein ich besitze eine Prüderie für meine Gefühle und einem Unbekannten meine Sorgen anvertrauen, u'"« nber meine Kräfte. >lnrz, nach den widersprechendsten Entschließungen betrat ich znr vorgeschriebenen stunde das bezcich-nete .5aus. überzeugt, daß »ch nnstande sein werde, lmcder in dcn Bcsitz mcines Eigentums zn gclangen nnd dabei meil,e Tngend zu verteidigen. Diese Treppen, die ich zu ersteigen hatte. Eine fünfte Etage, meine Nebe, wo der Hnnmel nnch durch ein Guckloch anblickte. Mai, sagt, das Paradies sei hoch acleaen. Mir schien cs, als st,ege ich Zur Hölle e,w po/Ich hotte das schlechteste angetan, das ich bc sitze- dic »alblrancr cincr Proviiizk'nn und cinen Antöniobilschleier. Ich s'ih "us. Une eiue^der Heils-armcc Entlaufcne. Ich läutete an. D,e ^ur öffuete sich sosort, und ohne daß man nm memen Sianien äcfragt hätte, wurde ich in "" lNoßcs, helles Zim-»ier geführt, das incht ohne Geschmack nach den nn> dernsten Prinzipien eingcrichte lvar. „Die Hölle hat 3M", Mte 'ch ni,r, als der ^enfel"anch schon erschien. . . , Engine Minart verrenkte 1>ch vor m.r u, e.ner Verbcngnng von beivnnderungslm.rd.ger >ior ""^''^ch danke Ihnen, mcine Gnädigste für spwch cr, ohne daß i,,ch eme Mn^fel in sei.iein Gepchte verzog. - .Aber dle er Schleier ist wohl sehr unbequem, und der Hnt!' Geschickt nahm ?r inir bei diesen Worten Schleier und Hnt ab. Tann, ohne nn'r Zeit zu lassen, um ihn daran zn hindern, zog cr die 5tämme aus meiner Frisur. M^in Haar ging auf und fiel über meine Schultern, bis zu meinen < . . ." . . . >ilipp . . . Der Photograph, dcnn os war einer, verschwand nnt semcm Apparat. „Es ist geschehen", erklärte Euc^uc Nmnart „Und hier ist Ihr Täschchen, mcinc Gnädig. Dcr Vries befindet sich darin, ich bitte ^ davon 'u überzeugen." " Ich war starr. Laibacher Zeitung Nr. 231. ______________________________2070_____________________________________________10. Oktober 1904^ Arbeiter nicht erzielbar ist, so daß der Iivilisiernng des Landes sofort ein demoralisierendes Moment zugeführt wird, wie man dies anderswo gesehen' hat. Auf der Entwicklung der Landwirtschaft und ^ anf der Erziehung der Bevölkerung zn deren ratio-' nellein Betriebe lvird die Regierung im Sudan daher alles aufbauen. Tie natürlichen Chancen des Landes sind sehr günstige. Besonders hofft man viel von der Baumwolllultur; aber auch darin will man nur vorsichtig, Ttufe nm Stufe, gemäss dem Vermögen der Bevölkerung, vorschreiten. Daruni werden auswärtige Unternehmungen nur znm Zwecke von Erperimenlvn Zugelassen. Politische Uebersicht. Laibach, 8. Oktober. Die Blätter verzeichnen, das; die einheitliche N oten r e n t e lind im Anschlüsse hieran anch die österreichische >l r o n e n r c n t e gestern nach langer Unterbrechung wieder einmal del, Paristand erreicht haben. (Gleichseitig waren alle anderen Ren-tenkategorien höher gehalten. Tie in jüngster Zeit vielfach kolportierten Gerüchte daß für die Decknng der attnellen staatlichen Bedürfnisse auch bei nns, nach dem Mnster auslvärtiger Staaten, die Emission von Schahscheinen in Aussicht genominen sei, werden in der „Reuen freien Presse" und im „A'euen Wiener Tagblatt" dementiert. Von einer solchen könne vorlänfia,, im heurige», Jahre nämlich, nicht die Rede sein, da die Credite für die außerordentlichen Heereserforderniffe in, (Gesamtbeträge von -lM Millionen >lronen seitens der Delegationen erst ab 1!)<)', belvilligt sind nnd die ungarische Ouote auch noch nicht die parlamentarische (be-nehmignng gefunden hat. Die (Gerüchte von kon-kreteu Verhandlungen mit der (Gruppe wegen Übernahme der Anleihe ill der eine», oder der ande, ren Form seie», znm mindeste», verfrüht. In einer Besprechnng der Vorgänge im dalmatinis ch e n Landt a g e führt die „Neue Freie Presse" aus, das; das, was dem Statthalter BaronHa,»del geschehen sei, schwärzester Undank war. Er hatte den besten Willen sich zu ver-tragen. Baron Handel habe den Kroaten viel ge geben, aber er konnte nicht aufhören, der österreichische Beamte zn sein, nnd das werde ihm zum Verbrechen angerechnet. 3er Verslich, einen kaiserliche», Statthalter unter den» Vorwande, das; er die dalmatinische Ehre angegriffen habe, alls seinem Amtssitz zn vertreibe»», müßte nach Ansicht des Blattes eine so eindrillgliche ^nrückweisung erfahren, das; die „ranchendei, stopfe in Dalmatien" wieder zum Bewußtsein gebracht würden, Österreich bestehe noch. — Die „Reichswehr" sagt, eii, neuer Weltrekord sei geschaffen: eine Landtagssession von eiw viertelstündiger Dauer. Keine parlamentarische .Körperschaft in der W.'lt werde sich unterfangen, gegen diese Manzleistun,,i. in >toukurrenz treten zn wollen. Der Regierung sei unter den obwaltenden Verhältnissen nichts übrig geblieben, als die Session des dalmatinischen Landtages sofort zu schließe»», da ja eine weitere Fortdauer vollständig inch-los gewesen wäre. Die „Österr. Volkszeitung" erörtert die Zustände im b ö h m ,' sch e n L a n dta g e und äußert sich absprechend über die zur Verlesnng gelangte gemeinsame Deklaration der Alt- und Inngczechen,! welche nichts Besseres hätten ersinnen können, wenn ! es ihre Absicht gewesen wäic, eine Rechtfertigung j der deutschen Obstruktion zu schaffen. Je »ingenier-ter die czechischc staatsrechtliche Zukunftsmusik anf-, gespielt wird, um so berechtigter das Verlangen der Deutschen, das Zentralparlament lebenskräftig zu gestalten. — TaS „III. Wiener Extrablatt" bezeichnet die deutschczechische Affäre als gründlich verfahre»,. Heute, wo die Dinge so weit gediehen sind, könne man den Teutsche», nicht znmnten, im böhmische»» Landtag znerst abzurüsten. An der Situation in» Reichsrate würde dadurch kein Iota geändert. Die Ezcchen würde»» ruhig weiter obstrniere»l, und das Opfer der Deutschen wäre ganz nmsonst gebracht. In Wien müsse die Entscheidnng fallen. Am 10. Oktober hält das ungarische P a r l a m e»»t seine erste Sitzung. Bei dieser Gelegenheit wird die Regierung zuerst die (^esetzvor-läge über die Ermächtigung zur Schließuug eine-? provisorischen Vertrages mit Italieu auf den Tisch des Hauses legen nnd auf die Tagesordnung sehe»» lassen. Uuter den größeren Vorlage»», die »»och vor ^enjahr zu erledigen sind, befinden sich die beiden Rekrutenvorlagen und das Budget. A'achdem auch eine größere Anzahl kleinerer, aber dringender Vorlage»» der Erledigung harre»,, hält man es in politischen kreisen nicht für unwahrscheinlich, das; die Regierung mit einer Indemnitätsvorlage vor die Legislative trete», werde. Vom französischen Minister des Änßern, Tel-msiX', nnd dem spanischenBolschafter Leon ») Eastillo wurde am <;. d. M. folgende Erklärnng »inter zeichnet: „Nachdem zwischen der französische»» und spanischen Regiernng ein Abkommen getroffen worden ist, nm den Umfang, die Rechte und den Schuh der I»»teressen festzulegen, welche sich für Frankreich und seine algerischen Besitzungen uud für Tpa^ nie», und seine Besihuugen an der m arokka n i-s ch e n 5t ü st e ergeben, und nachdeiu die spanische Regierung zu der zwischen der französischen nnd der englischen Regierung yius'chtlich Marokkos und Ägyptens zustande ,i,ekon,mei,en Erklärnng ihre ^llstimmung gegeben hat, erklären beide Mächie, an der Iutegrttät Äiarokkos und der Snzeränität des Snltans entschieden festzuhalten." Der Tert des in dieser Erklärnng erwähnten Abkommens wird geheim gehalten. Tagesneuigleiten. — (Die s p r e ch ende Tasch e n n h r.) Die fortgeschrittenste Uhr des Jahrhunderts, sozusagen der „kluge Hans" aller llhrei», ist hente eülschiedeii eine Schlueizer Taschennhr, die allstüildlich n,it der Stimme ciner ihrem Besitzer nahestehenden Person diesem die Zeit verkündet. Tas Rätsel dieses jpreclx»,' den Ehrononieters findet se>!»e Lösung da»-»»», daß in seinem Innern ein winziger Phonograph unter ' gebracht ist, dessen Platte an5 Hartgummi besteht' nnd den man bis auf eine, Entfernung r»oii fünf bis sechs Meter hört. Natürlich ist die Änßernng dl» Pho^ nographe.»» sehr variierbar, »illd für unsolide Ehemänner würde es sich z. B. empfehlen, lins spätestens Mitternacht eine mahnende (^ardinenpredigl der l,ol- ^ de»l ^attill einzuschalten. — (Nönta.enstrahlcn als Krco^' er reg er.) Dem „N. Wiener TaMntt" wird am' London ge»»»eldct: Ein mysteriöser Fall voi» M^ anscheinend dnrch Nöntgenslralilen l,el'vorger»st'N' "' regt i>» drr medizinische!» Welt Ainerilad m'd <^' lands viel Anfsehen. Der Patient, namens Tally, w' »»»als Assistent des berülnnten Erfinders Ediso»^,^' ^ der 5tranll>'it nach siebenjährigen Leiden, ^ul'. früher Unlerosfizier, loar in blühender l^'su»^! zn Ediso» gelommen, aer ihni die (5xperin»^nle u" Nöntaenstrcchlen znwies. Er hatte son»it uM'.ntt^ brachen »»>it ih»»en zn tun. ^l'ach einiger Zeit üaN aber schon an seinen Händen Eiitzündilngserschc'lNlU gen anf. Taranf fielen ilun die Schnnrrbart- u>'^ Kopfhaare völlig ans. Räch zlvei Jahre»» ""'s^'.. das Erperinientieren ganz ansgeben, dem» >>"' "^ ^ hatte sich an seinen, linken Haxdgelenke zn l'!>twuu' begoiinei». Vor drei Jahre,» versnchte nnn» ^'l''>u'^ ')('en'yorker Spital die e»sle Operation. Tc,s l 'l wich aber nicht. Vor zwei fahren innßte der lulkl'^' amputiert werden, später auch der kleineFm^' ^ rechte»» Hn»»d, luorallf i:n Mäl'z vorigen I^^'^. ^. ganze rechte Arm abgenommen wnrde. Min, l" ' Tally künstliche Arnic an. Nachdem er sie csber^n'^ ei»»c Woche benutzt hatte, tratt» Anzeichen 5er ^>W. tion des aanzen Körpers anf. Edison ,'st über,',e»!lst. ^' die Röntgenstrahlen als ,«ltra»kheitserrelier l""^ . te»». (kr selbst verspürte, als er sich mit »linen '"<"",. beschäftigte, älinliche Empsindlichkeit ü» der HM" '^ gilb deshalb das Experiment»<.>»'!,!» anf. . , lDlrigentge s n ch t!) Einen» Dm'tn»»''^ Mnsillehrer »o»lrde von dem dortigen (^s"»MN ^ „Orpheus" brieflich folge»»des verlocleilde »^ gemacht: „Hocl,neehrter Herr Lehrer! Ter Myu^ liche Gesailgvcreln Ohrsens sucht eine,» tüchn'aen^,^ regenten. Ta loir nm» gehört haben, das; ^ ^, tüchtiger Tirregente sind, so bitlen ttnr Ihne", nn '-^^ Tirregenteiistab zu übernehnien. llnsere ^, ^„, abeiide sind jeden Tonnw^ vo»» 7 -!» lll)»'.^ . ^,,, Wir zahle,, per Abend ^ M. ^><» Pf. Tazn >l'^ . „i Wirt ein Schnittchcn ,^läse nnd drei Tulpe" p"., Löwenbier. Wir hoffei,, daß Ihnen sokhes ^i^ sagt doch schon der große Sangesbrnder ^^^''.Izch (^old, das dnrch die ^lehle iim»t, Ist Loh»», d" lich lohnet." ^,.^,i (Eine n, oder», e Ti d o.) In ^"' ^^.^> nigten Staaten von Amerika haben die ^^.!:Vl'!!i während der letzten Jahre nicht nur in ln'd^u ^^, (')rade zngenomine»», fondern sie nnterschl'»^ ^ anch in der Art der Anssiihrnna. von denen, l'. ^ a»»deren Völkern vorto!»m»en, was wohl mil ^^>-sonderheit der psychologischen Veranlagnng /^^. i„ rikaners ,',» 'j»isan»menha,»g stehen n»a^. ^"', Mü dieser Hinsicht hat die Ehronil der Wisse'lMU'^,> erstaunliche Tiilge zu beuchten gehabt, beispl"'' ^^ von Selbstenlhnnptii,»iie>,, von Verstünm'lil»^'. .^,. glaublichen Rafflneme»ltc' und dergleichen ^' >i,n' Es hat eben immer Leute ge^ben, denen die !^ ^„, Art des Selbst»»»ordes durch Erhänge»,, ^^" jst, Erschießen, Vergiften nicht genu« ill'U'c's" ,^^>„ nnd die scheinbar eine Art von Ehre darin zu ' ^. oernieiilt hciben, sich dnrch eine»» ganz '"W^ ^> chen Trick ans dor Welt zn schaffen. Wc'5' "^/ hervorragende ärztliche Wocheilschrift ,I^'^^.',^c,ül' von einer Mrs. Sarah alls Montgomery '"^ >^>t, »inter dem Stichwort „Eine moderne Did^ , >^>„, gehört anch jetzt noch zn l.>en nnerlwrte»! En'lu^^ „Aber ich bitte ^ie, so erklären Sie mir doch", brachte ich mühsam hervor, während ich mein Täschchen zn mir steckte. Er hatte unterdessen mit einer Geschicklichkeit nm die ihn jede Kammerzofe beneiden könnte, meine Haare i», Ordn»ng gebracht. „Ach sa, meine (''madige", sprach er mit Würde. „Sie müssen mir verzeihe»,. Der Zufall arbeitet manchmal, wie ich bereits gestern bemerkte, sehr gnt. Ich war nämlich gerade anf der Suche nach einen, Suset zu eiuer Reklame für ein neues Erzeugnis, das unser.vans lancieren will. Es»ist nicht leicht, eine für unsere Reklamezwecke Passende Erschein»,,»g zu finden: elegante Haltung, edle (^esichtszüge natürliche Haarfüllc... denn es handelt sich um ein neues Haaröl, das ,Eomabella-Ramart'. Als ich aber gestern die Ehre hatte, bei Ihnen vorgelassen zu werde»,, fiel mir sofort der Reichtnm Ihres Haarwuchses auf. Ich dachte mir, eine ä hu liche (Gelegenheit kehre nicht so bald wieder — und ich packte Sie beim Schöpfe — das kann man hier sa wohl mit Recht sagen.' Mir stiege», Zornesträne», >n die Augen. ..Ich^werdc also in ^orn, von Reklaineplaka-m!l^7/^^'^^kcit übergeben werden?" stam-nein ^ >H^ "'t doch entsetzlich, schrecklich! Nein, n.m. da. wnd mcht 1.U". Ich wcvde die Interve'v „Ruhig, meine (^nädiqc- man w;^ . ? ^ Klischee Ihre Züge ein besser, Sie ergeben fich freiwillig in dieses Schicksal. Es hätte Ihnen schlechter ergehen können." „Dieser Mensch war von einer Kaltblütigkeit, die einen zur Verzweiflnng treiben tonnte. Ich ant wortete nichts nnd ging schleunig von dannen. Würden Sie es aber glauben daß er die Imperti nenz besessen hat, mir heut«. Muster des ,Eoma-bella-Ramart' einzusenden, begleitet von einem schreiben, in den» er mich nm die Ehre meiner .^lindschaft bittet?" „Ah!" sprach Frau von servil mit dem groß ten Interesse. „Und das Erzengnis ist mit Ihren, Bilde geschmückt?" „Sehen Sie es selbst an . . . Ob das nicht er bärinlich ist!" Fran von servil betrachtete das Phoiograinm, das eine Tame mit außerordeutlichem Haarwuchs, der sich über den ganze», Rücken ansbreitete, dar stellte, mit großer Anfmerksamkeit. » „Trösten Sie sich", sprach.sie. „Er hat Ihnen Schielangen nnd eine schiefe Nase gemacht. Sie sind nicht zu erkenne»,." . . . Um sich aber zu versichern, ob ihre Freundin wirtlich nicht zn erkennen sei, zeigte Frau von servil das Bild überall herum uud fragte stets mit unschulldsvoller Miene: „Finden >^ie nicht, daß die-ses Bild mit jemand Ähnlichkeit hat?" lind Fra»» von Pran»^ von, Herze»» bedauernd, erzählte sie die (beschichte uuter den, Siegel der Verschwiegenheit, indem sie einige Details hinznfügte . . . Das Majorat. Roman von Ewald August Kvnig. ^„, (23. Fvltschung.) c"°chdl»l>^.^," „(hütiger Himmel, unsere g'md'gl' ^ll>'^ sagte sie, und der Ausdruck freudiger llbcru i^, glitt über ihr rundes, gntmütiges Besicht- ^," welche Frende, Sie »»och einmal wiederzu!^' ^',ti Baronin Adelgnnde reichte ihr mit ci>n i„5 gen Lächeln die Hand; sie mußte "UN ",!^,'gli!>' Wohnzimmer treten, in den, sich der ^ befand. , sje, cn'l „Hier ist meine Tochter Anna", satt" ' ^„»p ein hübsches jugendfrisches Mädchen dcl't" ^ ^,»' diefer Herr ist ihr Bräutigam, Hcrr AbnN) ,^ ^> gewitter. Übermorgen soll die Hochzeit ^ ^„„c"-' den; die' beiden haben einander lieb,^" ^>n,^ gar nicht erwarten, bis jie Man», nno ^'^ dcn sind." ,. s^ab"". Die Baronin stattete ihre ^lückiv»"'!"^. ^lt^" änßerte den Wunsch, einige Worte »nn Die»»eri», allein zn rede»,. slieilUl^'^ Sie niußten sich die Treppe li'»"'!''^t'N' obi>n lag die Plitzstube, deren hübsche -U'-l von einer gewissen Wohlhabenheit 5"'K',.„ Pla^ Baron Adelgnnde nahm anf dem ^" ^si " Herman»», den, ei» Sessel angebote», wu vor, stehen zn bleiben. ^ s.sn- g^.. „Sie werden sich iener ^eit noch 'H^'lU" erinnern", nahm die Baronin das Won- Laibacher Zeitung Nr. 231. 2071 10. Oktober 1904. -^ ^aenhaste Königin Tido soll sich. clltweder mn ln . """>> verhaßten freier zu eiitziehen oder liiach ein> ^"'' ^'""' ''^'"' ^'^' Ui'treue des Aeneas, auf sr l'"s ^^^"'liansci, selbst verbrannt haben. Tas vl) ya^i, „nii, fi-^lich ,„ehr oder lveniger gezwun-" . '" ^üoien unzählige arme Witwen getan. Tie ^. ^'lnnl.'ri!l hat aber ein gai,z neues Mittel ge um^ ^^. ^^^^. ^^ ^^. ^.^^ ^^.h^.,i,i„^^ l)er "Mii, aber auf eine innerliche, und nur die Ver° "Wiiiq z,,,» Selbsilnord scheint eine ähnliche ge- ' ln zn ^>,„ ^,^. ^.. ^^. allen Tido. Sie verschaffte ,^i une erhebliche Menge von Gafoliu, trank sie in ei- unt /"^^'" >^'g liinuiiter, entzündete dann ihren rj "''enubnrei, Tämpsen gesä,N'ängerte!i Atem an i» . ^^'"chliol,; und verwandelte, sich so innerlich Allerdings kau, sie nicht ganz zum ^'l'< '^' ^'l'litt schluere Verletzungen, blieb ober am Nl»sN l'"^ ^'''' ^"' ''>l','l"' die Hoffiinng. das; der d^ü"? erzengte Brand die natürlichen flammen ^'^'e imo Eifersucht in ibr erstickt haben dürfte, s l äl^> ^ ^ ^ S"lz s e e n, i t f e st er Ober' ^'r i?^ ^" ^"' ^>>Ne Colorado, etN'as nördlich von du ^^^"insch^n (^reiize, erstreckt sich. wie „Le lour nl'tt'"l!!< berichtet, ein großer Salzsee, von dein fliich/,. Hektare aufgetrocknet sind. Seine Ober-stral,l> '^ schneelveiß, und wenn die Sonnen aliwr, s"'l ^'^' ^"Izkrystalle fallen, so funkeln und weiidc' ^ ^"^' ^"'' ^"'' "'"ge Ull) gebleiidet al^ lliich,' s'-<"^' ^"' See ift jedoch nur an der Ober-lM'eu v ^ ^'^ """ änhlreichen falzigen Quellen Tie s s ' "'^ ^'" benachbarten Bergeii entspringen. 'tuna.V .<5^^' ^'l"' Gelvässer führt zur Verdun "" ^"' Oberfläche und es bildet fich E^lücki!!,/'"" ^)" bis zwanzig Zoll Ticke. Tiefe MM. 3 ""'b lvirtschaftlich nutzbar gemacht. Ein ^nten ^"Ü'^'^'^ug lnit vier Rädern, der von zwei U"d i! ?^'^N wird, geht nnaufbörlich darüber hin ^nrch^n >'"'^'"""' stählernen Pflugschar tiefe PM'M'I'' "'''S"lz lvird zu beiden Seiten in, langen U'0l,'!> ^" ''leihcn ausgelvorfen. So sammelt man l'nnomsj? 3"" ^" Tonnen Salz. Aber kaum der ^ch'N^' "^'^ ^"' ^''^s^'u Salztruste nnrd auf dir ^,, ' "usgebentel und taum hat die Pslugfchar U^f^^''^ abzogen, die allein das einförmige Ep»>-<>>.^ ^"'' unterbrechen, so verwischen sich diese duna > ""^'")lichen Fleißes N'ieder durch die Bil ^ Sn "' !'"'"' ^''ust^. Tie mit der Ausbeutung ^der ^?'' "^ll'"ftigten Arbeiter sind alle Indianer "Ns^,m> """'- Du' in dieser Gegend herrschende l'chter V'"^'^ ^^^ ^"n die blendenden Refler '^"sse, V^'. <^ lx'i'treiben alle Arbeiter der lveißeli ^Sal'!s ^ ' ^npniier tonnen nur beim Nähcn ^othäi,?, l /'^^"l'tigt U'l'rden-. nur die eingeborenen "'"rderis.-^. >'." ^' ""'"^' >"l)re lang in einem so UM'r n^'s ^i "" "u^'. und auch sie müssen w mit lei> ^i,. s ?"^ U'enn nicht nnt dcm ttebcn, bezahl ll"piscl) P """^ 'u der ^uft umherfliegenden, mikro ^'inen so ,/'""/ ^"^'Ni!u Bestandteile erregen ihnen 3u still'., "'^"renden Durst, das-, sie ihn vergebene 'lrbeit,./"?'"'- ^'"h wenigen fahren einer solchen "w'ospl, i'-, '""' auch die kräftigsten Kör^r. Zu den Nehürl m ? >'" Wundern diescr seltsame Gegend liun bm ?! ?'^ ^"" Morgana, die eine Halluzina- ------"luln'»^'., wl^.„ „„t, prächtigen Städten ,, ^ . ______^ »^»»^-——ü«? und^nl^'.^'^"U'ber sas;. „sagen Sic mir offen "nrenans In ^""den Sie meine Übcrfnhruna m d,e UA «It gerechtfertigt?'^ N'io ^' 's iiuadige ^ran, ich habe nie deqriffcu, ^"'chehen konnt.'." ^'' >nir ben ^"""^ ^"^"' ^" ("cistosstörunq ,,'^lie!" Ä^ie hab,'n -'^ """"te nun, nuch die tolle Baronin! ^>r hatt.', ^ "' ^'!"Nt, Si^ waren etwas un,lal, ^ie in ,;, ,"".^'.' "" dcnen die ^lieqe au der Wand bcul ,sx^,.'!/'Unnen ko.mte. Mer/Sie lebten >nit !'"d Ti/l ^ "'"" "l"'t '" llnfriedcn. er hasztc Sie '" ^ich,'. ,"'^'" 'lin; Sie hatten keine Heimat mehr sN'ch niöa.'n '^> ^"'' "llärtc nianchec'. Und dann ^'surqt l !,' s ^V"^"l der Zukunft Ihres >tiude5 ^nze,^'.?,'"'s".,-. Aaron .^turt mas;te sich ja die "' ^ ie>, ! "^ ,""' u"d ^ s"li l'icht so an^, alo ob ^. .Da '^'"'^" abtreten lvollte." 5'"U'ri>," > ' "U dac' Urteil einer alten, treuen "' ..Hätt. "."^'' ^'' Baronin sich ,^i ihreni Vru ^"bt's/..!"' dainal^ cinen energischen freund ^'Uckqeba . ""' '^ N'ol»l ni.lii lange in der Anstalt ^'"ler,> ' s'' w"^>'- — Urteilten die übrigen ^,^>'io" Wt,,7V "lle", „lviderte Maric Vnrger. ..Sie >'de ^ ^' von ihnen schwer gekränkt, lind das Mub, ^..""' mcht vergessen. Der >tammerd,ener ^''''n Tch,. ','^.ch"' und auch der Förster nahmen ^' "lie HN/ N'hr die alte ^rau fort, „namentlich ^'tu,^ 'l"' c^ber lvas tonnten diese ^ente sur ' " "n,s'.t,'u schnieigeu. >oenn sie nicht ent crsteholl läßt. Im bleichen Schimmer des Mondlich°' teo dagegen verwandelt sich die weiße nnd erstarrte fläche in ein riesige» ^eichenfeld, die kleinsten Un^ <>benheilen dcs Bodens haben ein totcnählllichcs phan-tastische-ö Aufsehen. — (Eine amüsante Szene aus der guten alteu Theaterzeit) schildert der „Gil Bla5". Ein trefflicher Ehemann sas; schon seit mehreren Tagen in fieberhafter Ungeduld am Bette seiner lieben Gattin nnd wartete auf den Erben, der fich jeden Augenblick cinfmden konnte. Die junge Frau hatte Mitleid mit ihrem vor Aufregung fchon ganz heruntergekommenen Mann und da sie der Meinuug war. das; ilire schwere Stnnde noch nicht so nahe fei, bestand sie darauf, das) d<-r luave Gatte zu seiner Zerstreuung und Erholung in die Pnrllw^ gehe. Schweren Herzen- ging er, stellte nber die Bedm-gnng, daß man ihn sofort holen lafsen sollte, wenn e- so nx'it sein" würde. Der zweite Alt war gerade zu Ende al'' pnterrot nnd vor Aufregung prustend ein niedliches DienstmädäM an der Theaterkasse erschien, 'linsen Sie doch fofort Herrn Ncnnrd. er ist m ^hren, Theater!" sprach die züichenfee zn dmn Kassierer. "Seine ^rnu hat ihili soeben eiileii hübsclM Iungei. gesch<>litt . ." — „Aber, Fräulein, wie sollen nnr deiin Herrn Neiiard, den wir gar nicht kennen, her^ ansfinden?" In diesem Augenblick ging der Schau spieler Arnal vorüber: „ttasse^ S,e inich ,inr nm-chen!" sagte er. Mit raschen schritten eilte er auf die Bühne trat vor den Vorhang, grüßte respektvoll da" Publikum und sagte: „Meine Tamen und Her> n>n! ^'au Reuard hat soeben einen Knaben zur Welt gebracht und bittet Herrn Nenard, sofort nach Hause zu kommen " Man sah einen Znschauer über alle Bänke sangen, und das Publikum schrie lachend: „Hoch der kleine Nenard'." Lolal- und Provinzial-Nachrichten. Der viel umstrittene Schuß vom 24. Mai 1i)03. Wurde in der Nacht vom 24. Mai 1lX« ein Schuß gegeu das zlasmo°Kafseehm>5 abgegeben oder nickt Tiese ^rage will nicht zur Ruhe komn^n. s,e N'ird immer N'ieder ansgeioow'n, sowoh ,n d<-r slo-venison Tage-presse alo in osfen liäx'ii Vertretung^ körpern Wir wollen eo nicht untersuchen, ob e» gerade uiolgetan ist, immer und immer wieder aus dic bekla-aen"lverten Ereignisse jener Nacht zurückzukommen', die ^raae wurde jedoch in letzter Zeit wieder im Land tage und anch in der Gemeindevertretung der ^'ande5-bauptstadt aufgerollt und. nur dürfen wohl sagen, mit einer gewifsen Vehemenz bon der kandesregie. rnng verla.igt, sie möge die Nachrichten deo .Uorre, spoudenzbureauv uud der .^albacher Leitung amtlich dahin berichtigen, daß jener Schuß m da. Ne,ch der ^abel gehört. . c> ^ , . Unter diesen Umständen smd auch wir geno-tint nns nnt dieser ssrage zn beschäftigen, die nur, wie ausdrücklich betont werden foll. lieber Nicht noch nials erörtert hätten. Auf Grund vollkommen anthent!,cher Infornia-tionen sind wir nun in der Lage. unseren Lesern sol gendec- mitzuteilen: l^e^^^öolt^denn Varon Kurt fiihrte ein strenges Regiment, und der Verwalter, der überall horchte uud svwmelte, hmterbrachte ,hm "^^'„Sind diese Leute noch in Eichenhorst 7" ^Allesamt." , . ^ .. ^ .,, Stehen sie n.it Ihnen noch m Verb,ndnng^ Sie kaufeu ihre kleinen Vedurfmsse bei nnr, ilb sebe sie oft. uud wir plaudern dann innner von den alten Zeiten. Unter Ihrem He^n, Geinahl deni Baron Nobert. hatten wiv frohe ^aqe; letzt klagen ^'^ ^ud'an^mich denkt wohl niemand mehr?" ' ^,__„ml es hat wohl niemand daran qe dacht" daß Sie noch einmal ans der Anstalt znrück-t,m",e,i würdeil- Sie kön»en das temcm iibel ueh^ n,en, gnädige ^rau. lind ich wurde Ihnen anch uicht raten lvieder in Eichcnhorst zn wohnen-. Varon r duldet dort niemand neben snh." Und biii ich dort, so werde ich ihn auch nicht .i.'swn mir dulden!" erwiderte die Baronin in einem '!m er uuer chntterliche E.it chloss^heit bekun^ dVte. ,'.Sie mußteu lvohl t'ald uach in.r Haus Eichen ein "rund 'var ja leicht gefi.n den ^ Varon >N,rt fürchtete ,neiue,^iufluß auf lx.. 7i d Ich hatte inei.ien etz'gen Mann schon ruher >il,,o. >"') l '^ etablieren, da lvun chte lenuen ^ e , N llt ) ^^ ^ ^. ^ ^^^, ^"Ke^mn^u'. doch nichts mehr sein. Das ^ Vl mir freilich geblntet, als ich vo.i chm schei^ 3 m'., "der es ließ "" " (Fortsetzung folgt.) D,e ersten Nachrichten des Korrespondenzburcaus und auch der „Laibacher Zeitung" vom 23. Mai 1RN sprachen von m ehrere n Schüssen; der nnltlick>e Be-richt deo Stndtniagistrates besagte, jeniand ans der Menge habe zweimal mit einem Revolver in da? Fenster desKasino-Kaffeehauses geschossen; verschiedene Tageoblätter wußten von drei Schüssen zu erzählen. Im Abgeordneteuhanse des Neichsrntes kam diese Angelegenheit zuerst durch eine vom Abgeordm'. ten Dr. Ritter von Terfä>atta eingebrachte Inter. Pellation zu Sprache, infolge roelcher sich das Landen präfidiiiin ani A». Mai 1!X)!l an die l. f. Staate aiiioaltschaft niit dein Ersuchen um Aufschlüsse über die bioherigen Ergebnisse der strafgerichtlichen Unter» suchung wendete. Bezüglich der hier in Rede stehenden ^rage äußerte sich die f. f. Staatsanwaltschaft am !!1. Mai wie folgt: „Es ist zur Evidenz erwiesen, daß viele Steine gegeu das Kasino geworfen wurden, bwher durch Zeugen nachweisbar, daß ein — aber nuch nur ei n ^ Schuß aus einer kurzen Handfeuerwaffe (Pistole oder Revolver) gegen dc>5 eines er fcl>eint die Tatsache, daß gegen das (5af<^ ein Schuß abgegeben wurde, nicht widerlegt." Auf Grund dieses Ergebnisses der gerichtlichen Untersuchung war also zn berichtigen, daß nicht meh« lx>re Schüsse, sondern nnr ein Schuß abgegebn wnrde. Tiese Berichtigung erfolgte dadurch, daß durch Seine Exzellenz den Herrn Ministerpräsidenten in der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 5>. Juni 1!X>!l die Interpellation de? Abgeordneten Dr. Ritter von Terschatta beantwortet und in dieser Beantwortung ausdrücklich darauf bingewiefen wurde, daß nur ein Schnß abgefeuert wurde, während die bisherigen Mel< dnngen, nach denen drei Schüsse abgefeuert worde-u sein sollten, dnrch die erfolgten Erhebungen nicht be« stätigt worden seien. Durch diese, Interpellationsbeantwortung wnrde der in jenem Zeitpunkte notwendigen Berichtigung sicherlich die weitgehendste Publizität verliehen, und es hat auch die „Laibacher Zeitung" tagsdaranf in der Nummer 127 vom cr Kasino in der Nacht des 24. Mai zur Verbreitung übertriebener uud direkt falsclier Nachrichten über den Charakter dieser Erzesse Anlaß gegeben haben" und daß es erwiesen sei, „daß kein Revolverschnß vor dem Kasino abgefeuert wurde." Diese Interpellation gab den Anlaß, daß sich das Lnndespräsioimn am K. Juni neuerlich an die k. l. Staatsanwaltfchaft mit dem Ersuchen um eine Prä-zisc Tarstcllung der in der Untersuchung zutage getre-teucu neuen Momente, namentlich bezüglich der Zrage, ob geschossen wurde oder nicht, wendete. In der am w. Juni unter Anschluß von 14 Zeugenproto» kollcn erteilten Antwort sagt die l. k. Staatsanwa.lt' schaft, es „lauten die Aussagen sämtlicher vernom» menen Zeugen, deren Protokolle in Abschrift mitgeteilt NX'rdeu, so b e st i m m t und stehen mit dem von den Sachverständigen abgegebenen Gutachten bezüg-lich des Standortes des Täters in solchem Ein» klänge, daß an der Tatsache, daß zum mindesten e i n Schnß gegen das Kasino-Cas6 abgeseuert wurde, anch nach dem gegenwärtigen Stande der Untersu« chuna. grundhaltig wohl nicht gezwei-feit werden k ann." Nicht nur jeder halbwegs objektiv Denkende ün,> Urteilende, soudern jedermann wird zugeben müsse,,, daß es für die Regierung ganz nusgefchlosfen, ja ganz unmöglich war uud ift, im Wege des Korl-efpon-denzbnreaus oder unseres Blattes eine Tatsnclfe c»f< fentlich inAbrede zu stellen, vou »velcher die hil'zu bl't-»-fene Behörde, die k. k. Staatsnnwaltfäiaft. nuf Grl,,,t' der mnllichen Protokolle und des SnäMi-stanoial-»,. Befundes ausdriicllich uud mutlich erttärt, dnß m, derfelben „a r u n d h a I ti a U' o l, l u , ch t a ez wc»,° fcltwerd en kau u." , A„5 dic-ser Tarstellung ist sicherlich zu entnehmen, daß alle jene Anwürfe, welcl>e gegen den Landespra udenten au" diesen, Anlaffe erhoben wurden, in Nichts zerfallen, und von der Loyalität der slovenNäM Prefse dürfen wir wohl erwarten, daß sie von dieser Tnrstellung klenntnis nehmen und dieselbe nnch ihren Lesern nicht vorenthalten Unrde. Mit der Ehre der slovenischen Nation und jmer der Landeshallptstndt. die bci der Tistu^ion dn^er Aligelegenheit so ost b^oul wurde, lM ^doch un^'res Erachtens diest' ganz? ^rage n^olut nicht«, zu tun. Die srevMaste Tat eines Em^lnrn kann doch nicht dn! Laibacher Zeitung Nr. 231.____________________________________2072______________________________ ___________M Oktoberi^. Ehre eines ganzen Volkes Abbruch tnn' das scheint uns ganz ausgeschlossen, so wio das ^icht der Sonne nicht getrübt werden kann, wenn jemand einen Echirin gegen sie aufspreizt — sie scl)oint desiuegen doch. — (E i n rü clung der Rekruten.) Hente hat beini Ergänzuiigsbezirlslommando die Präsentierung der Rekruten begonnen, Nach der erfolgten Prä-sentierung und ärztlichen Untersuchung nierden jene. die noch auswärtigen (Garnisonen geliören, durch Ge-leitloinmanden dahin befördert, und Mar: Min ^eld-jägerbataillon, ^>l'r. 7 nach Brück a. d. Äcur llnd zum Dragonerregiment N'r. 5 nach Wiener-N'enstadt durch je ein Offizier, zwei Unteroffiziere nnd vier Soldaten! zum Divisionsartillerieregiment Nr. !) nach klagen snrt, zum ^estungsartillericregiment Nr. 4 nach Pola, zll jeneni N'r. 7. nach Trieft, znin Pionierbatail lon Nr. 15) nach >llosterneuburg, zur Traindivision Nr. :i, zuin Staatshengstendepot und Monturdepot in Graz durch je einenUnteroffizier n»d zweiSoldaten. — (^ c i ch eube g ä n g n i s.) llntcr ungemein zahlreicher Beteiligung der besten kreise unserer Stadt wurde gester» die sterbliche Hülle des Herrn Prof. Dr. Vl. ^ eve c zu Grabe geleitet. Dem mit kl ranzen beladenen ^eichemvagen folgten nach den Familien angehörigen die.»oerren: Hofrat Dr. Graf Schaff-gotsch, Landesgerichtspräsident ^ e v i <" n i k, Hof rat Dr. Ruling von R ü l i n g e n. Hofrat von S ch e m e r l, die ^andesregierungsräte Ritter ,<»t a l te n e g g e r von R i e d h o r st, ,^ u l a v i c s, bitter Laschan von Moorland und Dr. 'j u p a n c, Landesforstinspettor G o l l, Lnndesschulin-spektor, H u b a d, Bezirlshauptniann H a a s, Landes^ regierungssekretär Dr. P r a ^ m a r e r, Oberst L n-t a ,l c von Save n b u r g, Oberslleutnalit Ritter von H e r g e t, Oberstleutnant Pra « nila r, Üandcsge-richtsrat P o l e c, Oberfinanzrat D o b i d a, Oberfi-nanzrat Lenarl'ic-, Staatsanwalt T r e n z, Lan-desausschußbeisitzer (^ rasselli, Landesrat ^ a -m i d n. >tanonikns Dr. .N a r l i n, Kanonikus S n -i-n i l, MaMratsdirettor V o n 5 i n a, Landessekretär Dr. Zba « ni k, Polizeiches Dr. ^ a r n i l, der Prä-sident der lrainischen N'otariatslainmer P lant a n, der Präsident der srainischen Advolatenkammer Tot' tor ^iajaron, die Tireltoren der diesigen staatli clM, Lehranstalten Schnlrat Dr. I n n o lv i e z, <"'r^ nivec, Senelovil"-, ^ n b i c und Wiest ha l e r mit den Professoren und Lehrern, Handelsschuld direttor M a h e r, der weiter der landlvirtschaftlichen nnd chemisäM Versuchsanstalt Dr. Gramer, zahl reiche Mitglieder des (^emeiuderales, der „Slovenska Matica" und des Musealvereines sowie eine langc Reihe von sonstigen leidtragenden. — (öffentliche V o r t r ä g e) lverden von dein hiesigen slovenifchen christlichsozialen verbände in dessen Lokalitattn ^Schellenbnrggasse l r e l bereits morgen abends gehalten werden, — (Von der Erdbebenwarte.) Gestern gegen :» Uhr nachmittags erfolgten an allen Instrumenten der Warte mittelstarke Aufzeichnungen eines 7vernbebens, dessen Herddistanz auf ^0M Kilometer geschäht wird. «. — (T o d e s s a l l.)) (Nestern starb hier der gewesene Handelsmann Herr Matthäus Trenn im ^l. Lebensjahre. Wir wollen die Verdienste de5 in allen kreisen hochgeschätzten ^iannes, dem namentlich der hiesige tanfinäunische kranken- und Ulüerstiit-zungsvereil, so vieles zu verdanken hat, morgen wür-digen. " lV e r haft e t e T r n n k e n bold e,) Sams-tag nachts wnroen dnrch die städtische Polizei acht betrunkene Taglöhner und Arbeiter angehalten und behufs Ausniichteruug in polizeiliches Gewahrsam ge» bracht. Einige hatten dnrch lärmen die nächtliche Ruhe gestört, fiinf aber waren in den verschiedenen (Hassen besinnungslos gelegen und mußten mit ^el-lenwagen überführt werden. Bei dem bekannten arbeitslosen, etwas schwachsinnigen Aijährigen Taglöhner Johann Hrovat ans ,Urai^na lvurde ein bei vier Meter langes Stück eines Pferdezügels vorgefunden, das znx'ifellos aus Bosheit abgeschnitten worden war. Hrovat hatte bei seiner letzten Verhaftung einen Holz-Hobel bei sich. Dieses Individuum wurde vorgestern in diesem Jahre schon znm zchntenmal wegen Trunkenheit angehalten. — (Die Genossenschaft der Gastwirte, Kaffee sied er usw. in Laib ach) ver« anstaltet morgen um !l Uhr nachmittags beim „Stei-!'<.',- gränzt" an der Resselstraße eine ^nsammenknnft, n>o^>, vor Vcsuch der Oostausstellung in Radmanns^ w^/n ^^^.'^'^"' '"l. T" Ausflug erfolgt Äc'itt->^ me w^.n^^'^'^u'" ' Uln- N ,Vlin. rül, Teil- ra7^"U'm^^^'wMin^ so., auch über die (5rrichtnn^in.r^H^^1^ über die Veranstaltung einer Tanzunterhallimg zu deren Gllnsten im lommenden Fasching verhandell ! werden. — (Ausweis über das in der städtischen Schlachthalle geschlachtete Vieh.) In der Zeit vom 26. September bis inklusive 1. Oktober 19l>< habm im städtischen Schlachthause geschlachtet: Ivan Anzic 2 Ochsen, Josef Auzic 2 Ochsen, Maria Ccrne !) Ochse», Jägers Erben 8 Ochsen und 1 Stier, Ivan Kocar 1 Öchseu, Ivau Kopac 1 Pferd, Ivau Koprivcc 2 Ochsen, Josef Kozal 7 Ochsen, Milau Kozak 3 Ochsen, Ivan Koscnma 6 Ochsen, Martin Kralj 2 Ochseu, Alois Kuncj 2 Ochsen und 1 Kuh, Franz Lobse 3 Ochseu und 1 Kuh, Andreas Marcan L Ochsen, Ivau Po^ c-iualnik 3 Ochfcu, Josef Podkov 2 Ochseu, Auua Prilnc 3 Ochsen, Anton Prusuik 3 Ochseu uud 1 Stier, Autou Putrih 2 Ochseu. Frauz Sever 2 Ochseu, Josef Toni 2 Ochsen, Julie Urbas 1 Ochsen und Anton Zuvan 2 Ochsen. — An Stcchvieh wurden 218 Schweiue, 120 Kälber, 21 Schöpse und 1 Kitz geschlachtet. Eiugesiihrl wurden 2 geschlachtete Ochseu, X Geld entwendet. Talverdächtig ist ciu flüchtiger Väclergehilfe aus Steiermart. ^ Dein Io hann Veli5, Eisendreher in der Maschinenfabrik Tön nies, wurde in der Werlstäte aus seiner Rocktasche ein Geldtäschchen mit 2l K gestohlen. Der Täter ist unbetaunt. — Dem Agronomen ^,. R. ans Unter train wurde diesertage in einem Gasthause ein grün liclx'r Sonllnerhauelocl entwendet oder umgetauscht. * (Auswanderer-Durchzug.) Am ver gangenen Samstag nachmittags kamen mit einem Sonderzuge -"il)») Auswanderer aus Ungarn hier an nnd reisten nach einem lurzen Anfentlmlte weiter. Es halten sich dermalen noch ^5)n (i. d. M. eine Sitzung ab. Der Vortrag über die feit der letzten Sitzung tur»'ent erledigten Geschäftsftücke, sowie der Jahresbericht über den ^jil stand der Voltsschulen in 5lrain im Schuljahre ÜIO^/MN, ferner der Jahresbericht über die Volksschulen im Schnlbezirke ^ittai im Schuljahre Ü1M/MU und der Bericht über die im Henrigen Sommer abgehaltene Bezirtslehrerkonferenz wurden zur Kenntnis genommen. Wegen Errichtung von direttivmähigen einklassigen Volksschnlen in Prims-kau, Javorje und Stangen wurde einhellig beschlossen, das; der k. k. ^andesschulrat die Errichtung genannter Volksschulen nnter Aufrechterhaltung des jetzigen Notschnlfprengels erkenntnismäszig aus-sprecheu möge. In der Disziplinarsache under einen Lehrer wurde Beschluß gefaßt. Wegen der Besetzung der mit der interimistischen Schulleitung verbundene!! Lehrstelle an der vierklassigen Volksschule in Sagor wurde der Ternavorschlag höherer Orts erstattet, ^iinf ^ehrpersonen wurde die entsprechende Tienstalters-zulage zuerkannt und für eine Lehrerin eine Geld aushilfe höheren Orts beantragt, ^nr Vorrückung in die höhere Gehaltsllasse nmrden fiinf Lehrkräfte aus dem Bezirke empfohlen. Die Rechnung über die Schulbezirksauslagen pro l!i<)1 wurde mit den Ein nahmen per l)!>2 I< ll^ 1>, mit den Ausgaben per ttl!« I< , sowie der Voranschlag für die Schulbezirks. auslagen pro 1!«>"> nx'rden einhellig genehmigt. Be-ziiglich der Verlvaltnng eines Schulgartens wurde ein entsprechender Beschluß gefaßt. Schließlich wurde noch beschlossen, für die Volksfchnlen in St. Veit bei Sittich, Sagor, Obergurk und St. Martin bei ^ittai höheren Orts die Errichtung von Parallelklassen zu empfehlen. - >l<. — (Ein e u n b e t a n n t e ^ ran e n l e i ch e.) Am, ll). Inli l. ,V nachmittags nmrde in Maria-Wörth am Wörther See in tarnten die deiche einer unbekannten Frauensperson aufgefunden. Bei der am ll. Inli vorgenommenen gerichtlichen Obduktion wurde konstatiert, daß diese Frauensperson entweder verunglückt ist oder einen Selbstmord begangen hat. Spuren einer Gewalttat wurden an der deiche nich: entdeckt. Die Verunglüclle war gegen -"'<> I"hn' ">l, mittelgroß, untersetzt, sehr gut genährt, lmtte l'k'M' Haare, gute ^ähne und ein volles Gesicht, wm' >"' »veißer Wäsche, schlvarzen, R'octe, schwarzs^'U'» Bluse, gmul^'dernen, feinen Handschnhen, gw»"' BaunNvollstrümPfen mit schlvarzen Onerstrcis^' violetten Strumpfbändern und mit feinen schww',',>'' dernen N'iederfchnhen bet leidet. Bei der V^nmgl'n'li^ fand man an der rechten Hand ein ktetteiumnlww aus Gold mit zwei Anhängseln, einen Reftutt""' aus Perlmutter, eine goldene Damennhr >>iit ^>^' Ztahlkette, dann ein paar Bilder mit der '.l'cNtM gottes von Ä>.'aria°^ell nnd ein aus Mess!»^"'^ geflochtenes (Geldtäschchen, in welchem sich >'»<' ^^'. Gold und mehrere kleinere Geldstücke befanden, ^ ner fand man bei der deiche ein N'eißes M">> gesticktes Sacktuch, N'elches ebenso »vie die M!" lein '.'.'.'crtzeichen aufweist. .',irka 2<»<> Sä,rittl' "^ der öffentliche» ^anduugsbriicke in Unter-Dell'uti "'N in einiger Entfernung von der Stelle, wo die ^'i^ gefunden wurde, hat Sonntag, den ><>. ^"^ ,!'^> zirka >/^l Uhr nachmittags ein Fischer ein ^'»ll im Wafser liegen gefunden. In diesem Bii»^ ^ fanden sich zwei iveiße Sacktücher mit dem ^^' . „Elise" und nebst anderen Effekten auch "" .^, Augengläser, solvie ein Siegelstöclel mit Bilä!''" ^. ll. - Die bis nun gepflogenen ErhelmM'N ^ Feststellung der Identität dieses weibliche» ^. nams haben kein positives Resultat ergl'ln'»! ^ '-diesem Grunde wurden auch die Behörden m "'! ,^ beauftragt, zum ^'.wecke der Feststellung der ^^^' ^ dieses weiblichen Leichnams die notivendigl'» -^ forschnngen zn veranlassen. . , .,, (Selbstmord aus unglückl'"'' ^ i e b e.) Aus ("', der ^'.jährige Bergarbeiter 7vranz .Uosina<' >>» "' ,. vier der Trifailer ,^ohle»geN'^rlschast auf "^,' ^ichtenbaum mit seinem Hosenriemen ^>'^u>iU ^^, gefunden. Er dürfte sich aus ungliiclüchei' ^'^^ ^ebe» genommen haben, da er an oemst'lln'» .^^^, 'eine Geliebte, welche zu ihm aus Gottsch^' " .^,. such gekommen lvar, mit offenem Messer ^^'.^',M " lVerloren) n'nrde eine goldein' ^,!^,, in ^vorm einer )1,ose mit einem Rnbin i» ^^',',^» ' lC>'> e f u i! den) wurde eine goldem' -'' nhr, - ^^ Theater, Dunst »nd Literatur. - - < A » s stellnng.) Einer ^'»l^u>^,^ hiesige» ^iasino-Vereines folgend, »vird der "' ^>„ H a g e » b u » d in der zweite» Hälfte des ll">l. ^ Monates eine >iollekt,vausstellung >>' ^"' veranstalten. .,. . l,ic — (Deut f ch e B ü h n e.) Der ^"''cl)t "^,^',^ am Samstag erfolgte Aufführung des „^ barons" folgt Raummangels halber niorgc'U- ,. (A us der deutf ä, eu T h c a t r r l^^,,.^ l e i.) Heute findet die Erstaufführung "^", ,,^>li»> .Komödie „Die Politiker" ftatt. Das Werk ci'I^ ^,. R'aimnndtheater iu Wien einen durchschlal^'iu^ .^,„ folg und die gesamte Presse konstatierte iM" ^,,ch mend dessen begeisterte Aufnahme. Der l^'s^'" ^, gefiihrten Idee wurde ebenso wie dein ^ ...»„il»6 witzigen nnd satirischen Pointen alle -l'^. ^. ^ gezollt: die Wiederholungen erzielten volle H"^,i". 7vür Freitag u,,ird die '.^'euheit „^littc'l'N Schwank von Pserhofer, vorbereitet. .^^ i>" - („Unser .Uind.") Üb^r die ^"^.',, ,,M .Uindesalter betitelt sich der Anfsatz, mit nn'l"^ ^^ mehr auch der bekannte Wiener kliudenN',^. ^ sefsor Dr. F. 7vrühlvald. sich als kannten Zeitschrift „linser Nind" (Wi"', ^" ^ ^,i,>!' slraße 15) eiufiihrt. In der soeben erschien''" ^^j^I luer beginnt anch Dozent Dr. A. Pilez "»cu ^„„i^ iiber „Ursachen und Verhütung der >^>'^"'_.„ ^' in der Kinderpflege, die häuslichen Arb" ^,,,^ Schulkinder und andere bilden den "bc"''-',,,,,,M> iverten Inhalt des jüngsten, wenn "w'1 .^. ds! etlvas schwächeren Heftes. Das groß? ^." i„ '"^ '.'lütter für diese Keilschrift ist bereitv ",^ ^^>» allerhöchsten kreise gedrungen ni'd ft'it ""M ^hi'!-genießt sie die hohe Anszeichnnng, " ^^ili kaiserliche Hoheit die ^rau Erzherzog" ^z,.ft>" Ehristiaua zu ihreu Abonuentinne» zähl^^^^' Geschäftozeitung . dc>' — (Vieh markt in ^ " ' l'" ^.^e '"'^ vorgestrige» Viehmarlt wurden '^^ .^ ,us">"'?,, Ochsen soune :^> ,^ühe und Kälber, l'""''.^ilt^^' '" "7l Stück, aufgetrieben. Der H"»d".,^^^i Dw trotz des schlechten Wetters gut, da.s"^. ^^il''"'"' Vieh Käufer aus ,<»läruten nud für P^''^ Käufer erfchiene» ivare». , ,.s, ^ !i ^ .,, lPostpalet.Verkehr le».) Pakete bis zuni (^elvichte ""^'^ft>n ^'l".^ ohne oder mit Wertangabe bis MX» <>' ^„gclil''^ bei allen k. k. Postämtern nach AM^ Lascher Zeitunq Nr. 3l 20.73 10. Oktober 1904. "". ^io ^wichwaeüühr bcträgt 1 X 50 U nlld die 'N,'»/ ' "'^ ^"t'l'il' ki)!'.nl'n niil ^llichnlil)!!U' bio ,;nm! ^ , ' ""' ^"" ^ b'laslcl nnd auch alo EN'r^'s: cu'statt ^?"'^'"'l N'cd^l. Eo ist den Mscn^l-n lNicl) (N' ,! ^' "" ^''t'M>!IU!la5lMldr l'lttfcilll'N^Il ,^il!° ^ /!.'" "ch amvchiu'l, .jU lassclt. ^^rni Pl-'stplitt't ist I,!,!,..' v'"^'"'M doi^u^'lx'!,. '.'lllf die MMM' Aiic^, l^>" ii t>,,>,,.^ „^^. ^^, ^.^ ^,,li^tc>' nnd Wl>r-' Nam'l ^"^"'^ Smafall ,^>: nc'lnn'ildl'». wl'il !» mil n s ^'^' ^"'^"lluna der Postpal^tc in d^'l- ^i^^'l ^ ^ . ' ^'''">^ dcr in ^l- ^.oll^-lliii'llNi) (iiun's^tci, ^ii, ^^'' "^^ »u'isll.'N5 l.'l,nr ^l-öffnilna '»id! l^I i,^ ^ P"tt>tinlmlic5 c'f0la<. ^mnit di^> ^..'ll > ^! >' s ,""^""^' lst' d^» .^.Kl olinr Öffniüui und kni^ " ^''' ^"t>>lc, die nicht bl^n .zmtl-anl'cn^ Im,,: " "".^ "achtcilisi i'r. ,^>. l'Cl-cchm'n, ist i'c' uin'r dttl-,,<'''' ^' -'ll's^nd^.- di^' ^'l'qlcitschl'iiu' (.>'>! drm """ l^ agnail al^ üw^lich ouofullc'», in ^^'^^'. und ^^N'ichtl' d^l' Tl'nlmn.i, dc'tliillicrt an schl'i, ' ^"""dl'i'^ Mcckmas;^ isi cv, d^»> Bcalc'il ^ 'u ''»U' antln'ntisäu' ^allnla m,,^uli^l^n, Telegramme kb k. K. Tclegraphen-Dorrcspondenz-ßuleaus. Der rusjlsch.jnpanische Orieg. ,^!,,, "'','? "l> lmi^lV!' Tna^>dc'!l'l,I dl'0 ^('!N>>al<' l'l'im! »b^luiNcll, den lvil- in^r^^'n vollinhaltlich N'0llc'n. ,>n dcn, Taw'olx>f^)ll> l,cl't pr» i>,^ ^.'^' l'"'aischc Haltnna dcr rnssischcn Tr»P I^',,, „.^'" l'i5ln'!'i^>n >lai,!pfc» lil'vnor nnd sa>U w^'i , !>ch s!'^/' '^ ^^ ^"' ^""^, "»f a^'stc' Strcitslästc' ^i.>„ ,^ '"".'^li^s'.cild. nach ,V'inl'N! (^nidiint^n acn l^> is, ^, ' ''"lp»»ll ^nin Änsivissl' a"välilt. v,l'bt al^'i' l"oäw,i ' ^"- "^"'"' ^l'»u'l> l'i-sclint^ Moment aniU' lU'l, ^>,l ^^'^ ^^'"l blinde l'» ta^'a l'>'.'>» ü i^> ^ ' " ' ^' '5 l' ! l i sl s li !' n l! > !^ l' l li >!I II! l' n, !^„ ^^'""^l- ,'. ll ,'.win^>n, dai; sir uns^ di(> >^. ' ^' " l » !!." ,vl>, IN'l- Cl'lNNCI't ,U>II-aPatt!N 5l> ^'sf ''' ^"'""' N'ic n^U'cndi^ dl'l- Sil'l^ s^'i' ll!" d"!'di >!,"'"'^"' '" ^"l "lllllr ,;n entsetzen, und ,^ ' ^"le,diqnnq ol>l' (^ '.». Otto^r. <^'eldnmi der d>/^..'' 7-"^U'apli('!i^^l'!!t»r,> Tie Gerüchte iil'er dl,a>wl.>!'! ."'"""'u '»> Dderdeselil auf dem "rie^ >'»r .il. ^ ,''"l'"' "nl,t auf Tatsachen, sondern sind ^' lim/'" ^"'^'"ck dl'r allaemeinen Änerlennnnn VMNii^ "'?^'"^'" »lilitärisclil'n ^älnateiten ^luro is, sii,'^i> <.. !'"^'^u. ^'^' "llaenieine Stiininmm i» ^unii "l '"^""^ ^'^^"' i>l"l)eil sür ,^nropattin ^i^(v,,>,?'.'"'"^ i"neo ,^lil'>v>Planec', Hiermit l,ä>uU l'nl'^i' .. """ s"""' Ernenüunq ,')>,,» Ol'erbeseI,I<' Sozialdcmokratische Demonstrationen. ^'i, ^>s^''' ^- Oktober. ,>n Pra.^ und Biiinn fa» Ulati^,^, """',ittazic' fozialdl'nil'lralische lenwn s»atl !,,,.. ^!^""ll"' d^> allgemeine» ^'alilrechle^ ",'d Lch» ,""^"'U"' ""s dav allgemeine Walilrecht ^ogl',, ^i^, ,",!""!"' aegen die (^gner demselben durä, sich !!iitl^"''^lmtten dil' Stras'.en und zerstreuten 1ch<'!ifM '' ^ ^''eignett' sich »'in l'ewnderer >'»n'i- " ""«ll der Hausordnullss des ungarischen V li ^ ^ligcorductcnhnnscs. M'ap^,, ^U'e st, <». Oktober. Ta5 ungarische Tele wird 'y.'j, ^^'N'"'^en,',burl'au meldet: Wie verlautet, s'e» Tih,„, ^"'"l't'ent (^raf Ti<','.a in einer der nach ""^' An^s/'^^'' 'lb^emd>n1cnl,aus^' die (nnsemmg ">l!l^ ^>^,< "'^''' beliufo VlbänlX'rnng der Hanoord ^'r )>.V'm.'' """'- Tie Änderung soü »ach der Absicht ^"5v "?. blos; die Lichcrnna der Beratung de-' lm»„l'^ x '"U"ae>' inm'rlialb eine>> ge,visse» ^eit ^'"' und ,^> ^"'l"»dl'r»ng der technischen Obstrul-^'u>dl,^,„, ''."srcchtcrlialtung der Ordnnng im '''lb- ^'»d ""'^"'-ess.n. ^ ^M'l^i l'('s,i ' 'l' l<». Oltober. Die llnabl)ä»gigteitc'- 'v ^'ders , > ^'^'"' ^"-suchc, die »tedesreil,eit oder '''^isi^, ^ ""^''Nilngll'it d^' Parlamenten durä, eine ^'Ne>^ W!.^"l^ordlning iu vernichten, den entjchie ^'^"stand .„, l,js,,„, '" lei^l'i,!!','''^lloln-r. H^itc vormittags sand liier ,^l, ' "'"se di, ^cill'ung >lönig Pelcro statt, v l''"?k'n> ""'"' '' ^l'^ber >laiseriN'Witive , ' '" siel "'"'"" 'sl '"solg^'iner starten (5rl'ält»ng, !,'"^>, s^ ">N der ^'^s^. „^ ,^^„'»liagen znge^ogen ^"' ll'id..'".'"'" ^"e» unpäßlich, ^'l' ."aiserin " lX's^,,^.,.^ ^^ i^'sti^ci )1t>ickensch!»er,'.en. Angclolllmcuc ^lcmde. Hotel Stadt Wien. ?lm 7. Oltober. wadeliusch, ssabrilailt, Neichmbrrss. — Meüchart, Kfm., Willschcin. - Kaster, !tfln.: Vlnu, Br< am!rr Knnizsa. — Parmrutier, litsm,, Flautfin,! a,M. — Soulier, Pachee, itsllr,. Lyon. — Fechtl, Ziffer, Kflte.. KW neufiirt. — .^leülsier. Vramler, ssiiime. — R,»nieich, Nedalteur, s. Frau; Odrlo». Privalier, s. Fnni: iüilchrim. Manu. Drrchs« ler Sleri! Vi'Iins. Zs'scr, Fnedl, z^'rlbl. Düiich. ^rwis. Vondy Schreiber, Müller, Vimbanm, Null, Klima, Wana., Komorner. Herlilia. Haaß, v. Stegg. Schiilz. Schlesillsser, Brandl, Nslte.; Neuroth, Iulienieur, Wien. — Dr, Fasan. Spital a. d. Llllu — Soppc. l. u. l. Hnuptmaim. s, Familie; Wohrisrl, Vakesch Ksite, Graz. — Dr. savc, l. u. l Ncaimentsarzt, Essea. — Schöndrrner, Frcmlenlmsch, Nsi, Lilnaentuberlulofe. — Dr. Pladexiir Lrver, Universitätsprofessor. 2? I, <«cr,chtsnasse 2. l>»«mi« ulnonici.l. Im Zivilspitale: Am l». Oll ober. Maria Tavcar. Inwohneli», li7 I., Meteorologische Beobachtungen in Laibach Srehühe AON 2 m. Mittl. Luftdruck ?^k 0n»m. u li u N. ?3l 7 8 ss! Z. schwach Reaen 9 » M. 7«l-2 7 2^ NM, schwach ! bewöllt 7U F i 730 U! 8 2 NO, mäßiss ! bewölki 9 2 . N. ! ?3l « » « ONO. z. starl, bewijllt 182 9 , ?lb. ! 7^ 3, l! ü^ NO. schwach ! bcwülll l<> l 7 U, F. ^ 735 9 5 3, S3O. schwach ^ Reuen , « l! Das Taqestuittel der Tculperalur vom Samstag 9 1°, vom Souiuag 7 8", Normale ll 7°, bezw. li'Ü, Verantwortlicher Nedalteui: Anton Fun : cl. ! Tllntsaglliiss. Für dir zahlreichen Ve»veise innigster Teilnahme anläßlich des Hinscheidrns uuseres unver-ssehlichen l«a>ten, Paters, Großvaters, Bruders und Onlels, des Herrn (4l)^5>) Alois Perlte Hausbesitzers sowie sür die zahlreiche Veteilignuss am deichen» benliuiinisse und die schönen Kranzspenden sagen wir unseren tiefgefühlten Daul. Ncumarltl am 7. Oltober 1904. Die trauernden Hintcrblicbenrn. Die Werts- m»d Glaöhüttcnbcamtr» der Trifnilcr Kohlcnwcrks - Gesellschaft qeben hicriüit dir Trauerklmde, das; ihr lirbrr, lnilgjährisscr Kollege, Herr Ilcrander Kilty hl'lltc !l»l halb 9 Nhr nl'cnd'? imch lllr,;em Leiden im Alter von 4 5, Jahren sanft im Hrrrn ,'ntschlafcn ist. Dns Lrichcnbcqnnssnis findet Sonntaa. den 9. Oftober nm 5» Uhr nachmittags statt. Sag or, 7. Oktober 19N4. TrgovNlio bolnlSko In podporno j «Irustvo V Ijubljniii j.ivlja tiižno vent., da je ¦ njt'»-.'i mno^oletni, vdozanlnžni 6asl.ni (-Ian in rav- j nat.n j, jj(»«|»r«l ! Matevž Treun i zasobnik, lastnik alategfi križa h kmno v.:i /.aslupo, • nmVlnik kroditno^a dniHiva Kianjwkct lnanil i n;co i. t. '1. i •lanos ol» 8. uri /jiitraj, ]>reviden h hv. zakram«nti i za imiirajoèe, v 84. letu svojo starosti po krutki Ito- ! lezni jnirno v Gospodii zanpal. , Tiiii)1d nopnzHbnogA pokojnika lxi v lnrck j «lno 11. t. m. popoltlne <>'» 4. uri i/, \,\m žnli.Hii ; v Krojaftkili ulicali Af. i") k sv. Kristofu jjippoljanu, i tcr ondi v ilruätveno rakov položeno. J l^rngoga rajncega priporoönmo v l)lag spomin. I V I-Juhljani, dne 9. oklobra 11)04. \ Fran Ter«ek, AIojzlJ l,ill«« ; ravn. nam. tJijnik. ! Der laufmäunische Kraulen» nnd N"ter« ftütz«na<>verei« in Laibach gib< hiemi» die traurige Nachricht, bah sein virljahriges, verdienstvolles Ehrenmitglied nnd Direktor, Herr Matthäus Troun Privatier, Besitzer des goldenen Vcrdirnstlreiizes mit der Krone, Obmann des Kreditvere nrs der Krainischen Sparkasse ?c, heute nm 8 Uhr früh. versehen mit den heil Sterbe» salranientru, im 64. Lebensjahre gestorben ist. Die irdische Hülle des unvergeslliche» Verblichenen wird Dienstag den 11. d. M. vom Tlauerhaiisr Schneidergasse Nr, 5 nach St. Christoph überfühit nnd dort in der Verriusgruft beigesetzt. Der teure Dahingeschiedene wicd dem frommen Audenlen empfohlen. Laibach a,n 9. Oltobel 1904. Franz Terlel NloiS Litte» Direllol'Ttellv. Selretär. Drr Krrditvrrein der Krainischrn 5>parkassc gil,t lzirmil Nachricht von drin grstrrn don !j. Vlttnl'or nach llurzrul Lridrn rrsolMll Hinschridrn jrinrs vrvrljrtrn Gviindnng«mit-lUirdr»' und langjälzvigru, lzochverdirntrn Obmannes. Hrrrn Matthäus Treun Vrsllzrr des golden?,, Verdirnsiln-enzro mit der Krone. Direktor'^trllverlrelrr des Tail'^chrr ll.iuslttännisrlirn Ur^nUen- und UntrrstullnngovrrelNl.il rlc. elc. Drr im holzen Alter von l!^ Jahren Verblichene war vor 30 Jahren mit Rat und Tat an der Wiege unseres Vereines ne-standen nnd von da an l»i« zu seinem eigenen Hinscheiden den,-selben als nnermüdlich tätiger Olnnann tren gel'lieden. Ihm M in der Geschichte unseres Vereines danrrnd ein dankbares und ehren des Gedenken gesichert. Das Leichenbegängnis nnseres verstorbenen Obmannes, zu dem alle Vereinsmitglieder hiemit geziemend eingeladen sind, findet Dienstag den 11. d. M. um 4 Uhr nachmittags von: Stcrbrlzause Schneidergasse Nr. 5 aus statt. Tailmlll. den 1<>. Olttobrr 1904. Laibacher Zeitung Nr. 231. _________________________2074_____________________________________IQ.Oltobcr 1904^___ Kurse an der Wiener zlörse vom 8. Oktober 1904. N^ ^ ostiMe« KurM^ Die notierten Nurse »erstehen sich in Kronenwährnna. Die Nutierunn sämtlicher Vlltlen mid der «Diversen Lose» versieht sich per Stuck, ^ Allgemeine Staatsschuld, «"d Wore «inheitl. Rente l» Noten Mai- November p. K. 42«/„. , , 99-90 100 10 inO99O^1«0 1« ..Not. ssebr.-Äug.pr,K4 2'V„ w»'45 »,»> N5 ., „ Npril,'Olt,vr.»4 2"/„ '004'« IUO«« l»54er Ltaatslose 250 fl. 3 2<"„ —-- — - 1»««ei ,, 500 si, 4"/., 155 5« l5<> 5« l»«Uer ,, 10« ft. 4"/« 155 75 «57 75 !8k4er „ 10« ft. . . 264 - 2«« — dtll. „ bN st. . . L«5- — — Dom.-Pfandbr. il 12« ft. 5"/„ 2^75 li»4 75 Staatsschuld der im ßcichs- late vlllrelenen Königreiche und Länder. Oesterr. Ooldrcnte, stfr.. l«N ft.. per Nasse.....4«/.. l l» «5 119 85 dto.Rente inKroncnwähr,, stfr., per Kasse.....4«/„ i««>—10« 2« dto.dto.dto. per Ultimo . 4"/„ in«—10N-2" Oesterr.Inv?st,V'/„ 127 75 128 75 Nudolfsbahn in Kroncnwähr. steuerfrei (div. St.). . 4'/, LS-65 100'L« Vorarlbergliahn in kronrnwHhr. steuerft.. 4U0 Kronen , 4"/« 99 65 10««« Zu Et»lltsschuN»veischreibun. gcn llbgcstemp.Gisenb.'Nltlen. «tlisabelybahn 20« fl, KM. 5V<"/„ VUN 200 st.......5l>7 — 510 — dto. Llnz-Vndw. «00 sl. ü. W. L. 5>///„........468'— 47U'— dto. Salzb.-Iir. 200 sl, ij. W. S. 5"/..........443 — 445 — 5. Karl-Ludtv.-Ä. 2«u fl. KM. 5V« von 200 fl......—'— ^'^- Geld War.' Vom Ctlllltt znr Zahlung übernommlne «isenl,..Prior. Obligationen. Elisabcthbahn «0N u. 300« M. 4"/„ ab lU'V»...... N8 50 !1»'?0 Elisabethbahn, 400 u.2W« M. 4"/^ ........ 11» 70 1l9'7U ^ainIolef'V.. lim. 1884 (bin, S«.> Nllb., 4°/u..... l l«0'«0 Vorarlbergcv Bahn, . . . 99N"1<>0!!0 Slaaloschuld der Länder der ungarischen Krane. 4"/„ nnss. Gold«nte per ilasse . i l« .X» li!» 50 dto. d!o. per Ultimo .... il«^!0 HU 5U 4".„ dto. Riiilc in tlronenwähr., steuerfrei, per Kasse ... »8 05 9s'25 4"/„ dto. dto. dto. per Ultimo . 3»'l'5 9H 2b Una, Lt..Eis.-«nl. Gold '00 fl. — - —'— dto, dto. Eilber 1«N fl. . . . — - —'— btu, Staats-Oblig. (Ung. Ostb. v. I. 187«....... — — — — bto, Schllnlregal-Ablüs.. ObNa. —-- —'— dto.Piäm. A. il100'l. —i!0»li ^>l 75 213 75 l>to. dto. k 50sl. —10NK 2!l — 2!3 50 Ihcisz Ren.-Lo!^ 4"/„ .... 1«i'25 ,68 25 4"/^ ungar. Orundentl.-vblig. <>? >» «8tz« 4°/„ Iroat. und slavon. dettu 9« 5" —-— Andere öffentl. Anlehe». 5"/„T°»m!-Reg,'Anleihe 1878 . IW 7" 1N7-70 Änlcl,s» der Ltadt Gürz . . —- —-— Aiilclini der Sladt Wien . . . l«4^,> ,»5 3N dto. dto. ,23 50 dtl), dlu. liltt'l), , . . l!»' j !»u-- dto, dtu. (l«98). . . . V9'7l' l0U'65 ««rseban-AüIehcn, vcrlosb. 5"/^ 99 2.VIU«'25 4",„ Ärainer Bandes-Anlehen . —-—! —-— Geld Wa,'s Psandllliest etc. Vodlr. all,,. üs!.in5»I.verl.4"/n W 7« „»«?,' N.°üsterr.Landezchyp.-Ai!st,4"/n »9 9« ! Oest.-üng. Vanl 4»>/2jHhr. vcrl. > 4"/n......... lcx>7.°, — bto, dto. büjähr. v«l. 4"/„ 10«'^« l«l 40 ) Tparlasse, i.ost.,»«I., verl.4«/» 10« 55 >«l'55 ' Eisenbahn'Priaritäl«. > Gbligationen. , sscrdinands^iordbahn E'.n. 1886 !'„,!> lOü ,<» Oesterr. Nordwesllmh» . . . 107-40 i«,» ^,» ütaatsbahu....... 420-50 l23 - SNbbahn il 3"/„ vrrz. Iän». Inl! :wü 2i> 3«« ü5 dto, k5"/n...... l2,', lü !ü<', l>, U»n-aaliz, Äahn..... t»U25lll^ž. 4"/u Unterlrainer Äahnen . . —'— - yiverse Lose ? (per Stncl). ' «er,,wsliche i!ost. ' 3"/n Vudcnlredit liosc Em. I«»n 3«!»— .'!",- 3<>/„ ,, ,, (tm. I«»9 2l ' 4"/« Tuüall'Dampfsch. 10« sl. . --— .. I ö"/u Dmiau-Neaul.-Lose . . . ii?7 - ' ,^> ^ Nnvcrzlnöliche Uost. » Nudap.-Basilica (Dombau) 5 sl. 2,- >^2- Kreditlose 10« sl...... 483— üü - Clary Lose 4« fl. KM. . . .15»;-—,,;? — iDsener Lose 40 fl..... >«2 — 173 Palfsy Loje 40 fl. KM. . - - '«3 ,'ü ^ Note» Kreuz, «llrst. Ges., v, 10 fl. f>4 .'.,,' ) ,. ,, UN«. ,, „ 5fl. i!0 sl...... 05-- 7<- ) Salm Lose 4« fl...... 22ü 5<> li,2 5>l> 1 St.-Wcnois Lose 4« fl. . , . j — - ! -- — - Wiener Comm.Lole u. I. 1874 5»<-— .',»,,'-i Gewmsllch, d. 3"/« Pr.«Schüldu. ^ ! i d. Vodeiilrobitanst., Em. ibUl» t„!i-— i,^— - Laibachcr Lose...... ! —'— — — «ltien. ^ra»Lpurlunlrl> nehmungen. Anssiss-Tepl. Eisenb. 5»0 sl, . . 22A,- ^^llü- Ba» n. A?lvn>b« Ges. fiir städt Siraßenb, in Wie» lit >V . -— —>— dto, dto. dto. !>l. U . . -- —-— VVHm, Nordkml,!, tl>. , , ^'.ü- 354- Vnschtielirnder Eis. 50« fl. KV! 2« 5- 2»<ü>' dtll. dto. Oil, U) 200 f!, >,',!7' !!!7!!' Do»a»^Lampf!chissnI,r>H> Äcsel!. ^sstcrr., 5»«> ^ ?"5 - ssl>/d!»ll!ib«Nurbl!.t<»!0sl. KM. ,V..'.<» 555^^ Lexch. Uzsriiuw. Iass« (tilenb.-Oc^üIchni! ii0,> sl, 3. . . . .',»'»'-5«2'-. Llulid, iürst., Tnl>sl, 5M! sl. »M. ?2« - 7»l! — vesterr. ^uldwestdal,» 2»0 fl. N, 4l5> l.» 4>. T. !-'2- ' <2!< — PraN'L>,i,cl Ei!e»b. !<«> sl. aliffs« ^»i 5,0 2ü? s><> Swatseisenbaln! 2^»> sl. 3. . , ,-,,,4 :>» N5>,','5>» Sndbalin 2<«> ü. S. . . . »>« i,i «71« Südnvrdd, «rrl'..V. 200f>. KM. ^ii — N2 -Tramwau Ges,, !1<>l» fl. . . . «5,25 lk'- Uiiss.-staliz, Eilend. 2N»sl.Silber 4>.7 - 407 5« Unn.Westb sRaal' Oraz)20«fl,L. 4<>« 41« - Wiener Lulalbllhüen-Alt.Gcl. , <><>>! 12^,» Knnlml. ?lnglo-0es». Vanl >20 fl. . . ^«:«-,5 ^84 75 Bankverein, Wiener, «l>« fl. . —-. . > — Budlr. A »sturst,, 2Wf!.L. . 972- 37»- — .Nrdt. Anst, f, Hcmd.n.G. XlOsl. —-> ^-— dto. dtu, ver Ullinw . . «7! 75 Kreditbanl, All«, »n^., Ä»«sl. . ?><»-— 7«',- - Dew'sitcnbanl, Vl>!„., 200 sl. . 41^—4-«-— Eslompte-i»?!., Ndrus!., 400 K 535,'>ü 5»f>-5l, Oiro-n. Kas>cnu., Wiener 200 fl. 4!<>- -> 4.«-— Hypoihclb,. vest., 200fl.30"/<>ulinl, !7.>st.. 20» fl. . . "^l>,«425 Oes<.lr..unna>. H,anl, 6»U fl. . >«^>' !'^..^ Ummibanl 200 sl..... ^"'"!,« - «c>lehr«banl, «ll« 14« fl. - ül^'""'" Industrle.zlnter' nehmungen. Na»nes.. «Nn. »st., 100 sl. . . >"— <^' ltssydilr liisen- nnd StahlInd. i» Wien >!>« sl..... ^"'^ ,^, . Eiienbahnw. Ueihn.Erste. N'Nsl. ""'^ °,,, , „Elbe»»!!,!". Papiers, u. A, », >^'" ^ Lieswffer Brauerei 1W fl. , > ^-''^' ,«, s>l> Montan -" ^^ . Salssu Tnrj, Tlrinluhlen 10« fl. ^« " ^, . ,,Nchlügl,n,iI,I". Papiers. 20« fl. ""'l' ^ -,', „S!>'>,n'rm,", Papierf. «- V.-G. ^'>, ?!' ""' „ T'ifailer kol,!enw.GeseN, 70 sl. '>'"" ' , W.iskens.-W.,0rst.inWien.1««fl. ^'»-^ >' W^iun-Leihanst., «llg. i» Pest, , .,.,, ^ 40« X......... '"'"" ^.-. WienerVcmnelelllchas! 10«sl. . "ll ^ ' ' ,.. Wirnrrbergl-r ^iessel Alticn Ges. "»'- Devisen. Kurze Sichten. Amsterdam....... ,7''" !!?'"' Denljche Pläl.^...... , ?»^M'" London........ ^.,7 »!>^ Pari«......... "'. ^.-^ St. Petersburg...... "" Dalulen. ^ Dnlaten........ ''/!!? ,„<>? 20ssranlen Stücke..... ^..0 <>?''!" Dentschc «>>-ichüda»lno!en . - '^ ,^ i,>>!<^ Italienische Vanlnoten . . > /!' 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