Nr. 270. plHnumelall»n»p««l»: Im «lomptoir ganz), st. ,1, h»lb>. st. 2'50- yll» bi« Zustellung »n» H«u« bi,lbl.5n lr. Mit der ^..st 1,^«,! ^i.l«, b^Ibj. ss.? 5« Samstag, 22. November. 4 Ztil«» »5 li,. g:ötzc« p« Z«lle « ll,, be« «st««n 1884. Amtlicher Theil. w„ Ce. k. und k. Apostolische Majestät haben laut «uerhijchstf,, Handschreibens vom 19. November d. I. illn Genelalvicar der Wiener Erzdiöcese, Weihbischofe ^r. Eduard Angerer die Würde eines geheimen "Olhes taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. ,.„ Se. r. und l. Apostolische Majestät haben mit «Utthöchster Entschließung vom 14. November d. I. °em Postamts«Expedienten Joseph Schuller in "vppau in Ankennung seiner vieljährigen und belob-«n Dienstleistung das silberne Verdienstlreuz mit der None allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher The». Die Postsparcaffen. . Die Erfolge, welche die Institution der Post. Massen in Oesterreich trotz ihres kurzen Bestandes Mite, haben es mit sich gebracht, dass dieselbe in "er Bevölkerung feste Wurzel gefasst hat. Es zeigt ^ mcht nur der in ansehnlicher Weise steigende "elammlbelrag der Einlagen, sondern noch mehr die Muhme der Einleger sowie der von der Fluctuation °er Emlaqen und Rückzahlungen unberührt bleibende Grundstock de« Neltogulhabens der Einleger. Nur das Erträum des großen Publicum« in das Postsparcas-lenamt hat es ermöglicht, dass allmählich jene Er-Mterungen und Erweiterungen des Geschäftsverkehrs Mgleisen tonnten, welche im Interesse des kleinen un! ^ nicht minder wie in jenem des Kaufmanns 2>i l2 b'noustriellen in Wirksamkeit getreten sind. At i/llickzahlungen im kurzen Wege, der Check- und "ltaring.Vettehr, die Vincassierung von Poftanwei-^ngen und Urkunden sind ebenso viele Neuerungen, selche ausnahmslos ihren praktischen Wert bereits Mesen haben und von denen im ausgedehntesten "Nifange Gebrauch gemacht wird. . Die Organisation unserer Postsparcassen, welchen le>'t der englischen Postsparcassen als Muster diente, ^l dazselbe bereits weit überflügelt, ohne dass die d!« m ^" "^"' Errichtungen, welche die Entwicklung /? Postspascassenweseni zu fördern berufen sind, abgössen wäre. .„ Das nächste Project, dessen Realisierrng ins !""»e gefasst wird, ist die Einführung der Schul« h^.tcassen. DaS Project liegt, wie wir vernehmen, zu/3 seit einiger Zeit dem Unterrichtsministerium °"l «egulachtung vor, und dürfte die neue Institution, welche sich in anderen Staaten, so in England, Vel« gien, bestens bewährt hat, bald ins Leben treten. El ist eine besonders erfreuliche Erscheinung, dass die Institution der Postsparcafsen erst seitdem sie in Oesterreich mit so großem Erfolge eingeführt wurde, eine wirksame Propaganda entwickelt. Ungarn, Deutsch» land nnd die Schweiz gehen daran, die Postsparcassen bei sich einzuführen, und die Regierungen dieser Staaten haben die Organisation unseres Postsparcassenamtes in eingehender Weise studiert. Der Enüvutf des deutschen Postsparcassen-Gesehes liegt bereits dem Bundesrathe vor und dürfte dem Reichstage wohl noch im Laufe der demnächst zu er. öffnenden Session vorgelegt werden. Welche hohe Bedeutung Fürst Bismarck den Postsparcassen beilegt, geht wohl daraus zur Genüge hervor, dass nach dem Entwürfe das Postsparcassenamt unmittelbar dem deutschen Reichskanzler untelsteht und dem leitenden Chef des Postfparcassenamte«, der vom Kaiser auf Lebenszeit ernannt werden soll, eine hohe Stufe in der Veamten.Hierarchie zugedacht ist. Das System, auf welchem die Postsparcassen in Deutschland basieren sollen, ist vorerst noch nicht bekannt, doch soll die Organisation sich wesentlich von der Einrichtung der bereilS bestehenden Postsparcassen unterscheiden. So viel verlautet, werden nicht nur die Postämter mit der Entgegennahme der Einlagen betraut werden, sondern sollen die Postdirectionen dem Postsparkassen-amte zur Besorgung des Postsvarcassen-Verkehrs zur Verfügung gestellt werden. Die ungarische Regierung soll gleichfalls inbelreff der Organisation der in Ungarn einzuführenden Postsparcassen schlüssig geworden sein. Die besonderen Schwierigkeiten, welche speciell m Ungarn der Ein« fiihrung dieser Institution sich entgegenstellen, dürften es mit sich gebracht haben, dass die ungarische Regierung sich an keines der bestehenden Systeme angelehnt hat. Da nach einer Erklärung des ungarischen Communications'Ministerz dem Reichstage noch in dieser Session eine diesbezügliche Vorlage zugehen soll. so wird der Schleier des Geheimnisses, welcher das ungarische Project noch verhüllt, bald gelüftet werden. Aus Budapest schreibt man, dass nach Aclivierung der Postsparcassen i» Ungarn der Abschluss einer Eon« vention mit Oesterreich geplant ist. Wenn indes die weitere Meldung, dass die ungarische Regierung beschlossen habe. den Zinsfuß ,h,er Postsparcassen-Ein-lagen mit 3'/, Procent festzusehen, sich bestätigen sollte, dann würde dies allerdings ein Moment sein, welches dem Abschlüsse einer Postsparcassen - Convention ein wesentliches Hindernis entgegenstellen würde. Zur Lage. «- Wien, 20. November. Momentan herrscht auf dem Gebiete der inneren Politik absolute Stille, kaum hier und da durch Aa> tationen für die Handelökammerwahlen unterbrochen. Die Anstrengungen der Kleingewerbelreibenden, sich in den Handelskammern eine entsprechende Vertretung ihrer Interessen zu sichern, begegnen der Opposition von jener Seite, welche vor allem die politische Bedeutung der Kammern als wahlberechtigte Körper» schuften im Auge haben. Zum großen Th'ile fallen hiebei die parteipolitifchen mit den wirtschaftlichen Tendenzen zusammen, um die Handelskammern als «Hochburgen" einer Richtung zu erhalten, gegen welche sich in den breiten Schichten des Volkes eine immer stärkere Slrömung geltend macht. Wenn auch ein Abgeordneter der Linken, der in den Kreisen seiner Partei als Autorität auf dem G?> biele der Nationalökonomie gilt (Herr Neuwirth), kürz» lich für ein? Scheidung deS politischen von dem wirtschaftlichen Liberalismus eintrat und über letzteren ein ziemlich vernichtendes Urtheil fällte, so ist man in der Praxis doch noch weit davon, diesem Rathe zu folgen. Gewiss ist es. dass hiermit ein Punkt berührt wurde, welcher verschiedene widerspruchsvolle Erscheinungen im politischen Leben erklärt; freilich kommt die Ei» kenntnis etwas spät. und schließlich bleibt es auch fraglich, ob die «Partei" der Unterstützung des „Wirt-schafllichen" L'beralismus entbehren könnte. Die An-nähme jenes Grundsätze« müsste unbedingt eine vollständige Umbildung der Partei zur Folge haben, und zeigt sich also hier abermals, wie zuhlreich die Keime der Zersetzung Vothanden sind, welche die Bevölkerung genouer erkennt oder doch instinctiv fühlt, als man in gewissen Kreisen anzunehmen scheint. Der Abschluss der Delegalionsarbeiten dürfte überall einen besriedigenden Eindruck hinterlassen. Die schwungvolle Stimmung und die Harmonie, welche diesmal sich kundgab, muss den Patrioten angenehm berühren. Das beliebte Mälchen, welches die Opposi-tionspresfe so gerne wie ein altes Großmüllelchen er» zählte, nämlich von dem Widersprüche zwischen der inneren und äußrren Politik, sowie von den, Gegen« sahe zwischen dem diesseitigen und jenseitigen Cabinet?, dürfte nunmehr wohl endgiltig abgethan sein. Vlä». zender und deutlicher wie diesmal konnte die vollständige Uebereinstimmung zwischen den beiden Cabineltei, und dem auswärtigen Amte einerseits und den beider-seitigen Majoritäten der Parlamente andererseits wohl nicht dokumentiert werden. Die Hoffnungen, welche man auf diese angeblichen, in Wirklichkeit nie vor- Feuilleton. Melancholie.* l'eiu»^ Melancholie gleicht einem Zustande der Gebe r?' sicher uns von der Sorge der welllichen Dinge Ww. ""b uns gestallet, ohne Bedenken tausend kleine didttn "^'ten anzunehmen, die wir niemals er- bi« ^ '? die Lage der Kranken, die nicht leiden, leih."? nicht glitten haben, aber wohl eines Tages stufun ""fen und Vergnügen daran finden, die Ab- Unbehagens, welches ihnen «!n,,i"Mhat der Gesundheit nur fühlbarer macht, im ° ^.n durchzugehen. ist si, le Melancholie ist nicht Traurigst, ober doch ^of'tt/. "?enn ihr so wollt, eine lächelnde Traurigkeit, chcn w>, "'^ eine F"ude, die in Thränen ausbre- nh.U' genannt werden muss. Neschm^ ^ zusammengesetzten Speisen, deren Fein-w'td k^auptsächlich durch seine Abstufungen bedingt ^'st'erl, '^ diese« Gesühl unbestimmte Harmonien, >sunk. Empfindsamkeiten, uneNvarleie, kaum '^uern Klanglaule, die den Feinschmecker durch- '!! gewil«^°1 der Muhe und geringer Esslust, das ?'l" H l^b." zugleich einer große» Feinheit, um 'the» iasr""Holie hervorzubringen, die sich mit Ehren ^^^ darf. Kurzum diese Krankheit — wenn ^ " der vlevue ,.«on Pol zu Pol". anders es eine ist — greift nur den Feinfühligen an, gleichwie die Wespe nur an süßin Früchten nagt. Die Melancholiker sind derart ausschließlich in ihrem Geschmack für leise Klangfarben, oafs die vollen, freien, leidenschaftglühenden Noten ihnen leine Musik mehr zu sein dünken, sondern gewöhnliche, beleidigende Geräusche, und sie fliehen diese Roheiten wie der Dilettant das Klappenhorn des Vorstabt.Parisers. So wie die Thräne in ihrem Auge, einer in Gold gefassten Perle gleichend, immer herabzufallen droht und doch nie fällt, fo M die Aeußerung ihrer Freude nie über ein Lächeln hinaus. Die Leidenschaf, ten sind ihnen fremd, und man möchte glauben, ein tiefer Gram könne sie nicht erfassen. Nicht, dass sie eine glühe Macht über sich selbst besähen, eine anderen Sterblichen unbekannte Seelen-stärte; auch nicht, dass sie unempfindlich wären, abel ihre Gemüthsbewegungen gehen in inneren Empfindung«, geringsügigleiten aus; daher stehen sie fest in den gro» hen Ereignissen des Lebens, und so sehr das Geschick auf ihnen drücke, es wird ihren Herzen nie etwas an> deles als d,n gewohnten Seufzer entreißen. Ihr Mitleid für andere Menschen gleicht dem Gesundheitsspaziergang, welcher der Mahlzeit vor-angeht und den Appetit kräftigt. Sie beachten das Elend der anderen, wie man da« Thermometer auf seinem Balkon befragt, um bestätiat zu finden, dass sie in Sicherheit vor der großen Kaue sind, und um einen Vorwand zu haben, e,n "« Windhauch erregt, über welches aber der Sturm hin-wegrast, ohne es zu knicken. Zart und biegsam, bieten sie den Unfällen keinen Angriffspunkt, und wenn sie dem Unwetter flichen, so ist es nur des Lärmes wegen, der ihre Ruhe stört. So, wenn der Himmel sich verfinstert, lehren sie lang« sam in ihr liebes Ich zurück, und in diesem wie das Nest eines Mückenvogels ausgepolsterten Schmollwinkel behaglich am Fenster sitzend, schauen sie, das Auge feucht, aber den Körper im Trockenen, mit süher. se?-lischer Neugier auf dir Menge, dic sich da unten herum, wälzt und stößt. Es steht fest, dass sie ein gut The'l Egoismus besitzen. Sich der Melancholie hinsteben heißt nach alle. dem, sich vor seinem Spiegel vergessen. Diese Menschen, fürchte ich. sind unfähig, sich für andere aufzuopfern; ab,r welche Feinfühligleit. welcher empfindungszartc TakU Als Freunde sind sie gewiss abscheulich, aber welch schöne Stunden bringt man in ihrer ^lellschaft s". wenn sie sich nur studieren «nb c.lem.,.'^ chlAAN m>^ ^.^ nicht«. Meine Anschauungen über diesen Gegenstand, wie über eine Menge anderer Ding-, haben sich seitdem sehr geändert. Wenn man alle zehn Jahre das genaue Inventarium seines Heizens und seiner Seele machen Laibacher Zeitung Nr. 270 2224 22 November 1884. Handen gewesenen Gegensätze baule, waren freilich in den Augrn denkender Politiker längst als eitle Selbsttäuschung erschienen. Inland. (Zur bevorstehenden Reichsraths-Session.) Die am 4. Dezember beginnende letzte Reichsralhssession wird eine kurze und vor Ostern beendet sein. Wie man polnischen Blättern aus Wien berichtet, sollen nach den getroffenen Dispositionen im letzten Sessionsabschnitte des Reichsrathes die Ar« beiter' Ordnung und die Gebürengesetz-Novelle unter allen Umständen zur Erledigung gelangen. Dagegen sei keine Aussicht vorhanden, dass die Vorlage, betreffend die Abschreibung der galizischen Grundentlastungsschuld, noch in dieser Session auf die Tagesordnung komme. (Aus dem Lager der Linken.) Abgeord« neter Neuwirth ertheilt seinen Collegen von der Linken eine öffentliche Rüge über ihre Verständnis« losigkeit und ihren Indifferenlismus in Fragen social« polnischer Natur; das sei vom Uebel. — In Schlesien liegen sich die Verfassungstreuen in den Haaren; ein Theil räth zur Mäßigung, denn man laufe bti den nächsten Wahlen — Gefahr! (In Prag) finden in der nächsten Woche die Lrgänzungswahlen in den Gemeinderath statt und Alt« wie Iungczechen stellen eigene Candidate»« listen auf. Interessant ist, dass einzelne Persönlich« leiten. welche früher als Führer der Iungczechen galten, wie Dr. Jakob Ztarda, die altczechische Candi-datenlifte unterfertigt haben. (Ungarn.) Der Finanzausschuss des ungarischen Abgeordnetenhauses hitlt vorgestern eine Sitzung ab, deren Gegenstand die Discussion über die allgemeine finanzielle Lage bildete. Der Sitzung wohnten sämmtliche Minister bei. Referent Hegedüs constatierte. dass zwischen den ordentlichen Einnahmen und Ausgaben das Gleichgewicht hergestellt sei. Der Ausschufs habe keine wichtigere Aenderung vorgenommen, und könne der Hoffnung Ausdruck gegeben wer« den, dass Nachtragscredite nicht in Anspruch genommen werden und die Bilanz nicht alteriert werden wird. Das Deficit sei zwar groß, es werde jedoch auch ohne Steuererhöhung möglich sein, das Gleichgewicht in Zukunft herzustellen. Der Referent verweist auf die Besserung der volkswirtschaftlichen Lage, welche nach dem nächsten Ausgleiche sowie durch die künftige Regelung der Valuta sich noch mehr steigern werde. Aus diesem Wege werde in Zukunft das Gleichgewicht er« reicht werden. Ministerpräsident Tisza ist der Ansicht, das« sowohl die Frage de« nächst-n Ausgleiches sowie die Regelung der Valuta im Berichte ausgelassen werde. Hierauf unterbreiten die Referenten der einzelnen Ressorts ihre respectiven Berichte, welche zur Kenntnis genommen werden. Ausland. (Die deutsche Thronrede.) Der deutsche Reichstag wurde vorgestern durch Kaiser Wil« Helm eröffnet. Die Thronrede verheißt zum Ausbaue der inneren Reform Vorlagen betreffs Ausdehnung der Unfallsoersicherung für Arbeiter der Landwirt« schaft und des Transportwesens und eine Erweiterung der Sparcassen-Einrichtungen; sie kündigt die Budgetvorlage an und betont angesichts des Anwachsens der Ausgaben die Nothwendigkeit der Erschließung neuer Einnahmsquellen, indem erwähnt wird, dass die Noth-läge der Zuckerindustrie eine Steigerung des Zucker-steuer-Ertrages erschwere; sie kündigt eine Vorlage betreffs eines Zollanschlusses Bremens an und Mittheilungen über die unter Reichsschutz gestellten über« seeischen Ansiedlungen, welche Handel, Industrie und die Ausfuhr beleben und aneifern werden. Die Thronrede berührt ferner die einverständlich mit Frankreich einberufene Conferenz behufs Berathung der Mittel, den Handel mit Afrika zu fördern und vor Störungen zu sichern; sie erblickt in der Bereitwilligkeit, womit der Conferenz»Einladung entsprochen wurde, den Be« weis freundschaftlicher Gesinnung und des Vertrauens aller Staaten gegenüber Deutschland und die Anecken« nung von dessen friedlichen Bestrebungen; sie spricht insbesondere ihre Freude darüber aus, dass die Freundschaft mit den durch die Tradition der Väter und durch Verwandtschaft verbundenen Regentenhäusern der Nachbarreiche und den dem Kaiser besonders nahestehenden Monarchen von Oesterreich und Russ« land durch die Begegnung von Stierniewice derart besiegelt werden konnte, dass der Kaiser ihre ungestörte Dauer für lange Zeit als gesichert halten darf, sie dankt Gott für diese Gewissheit und die darin beruhende starke Bürgschaft des Friedens. (Congo-Eonferenz.) Wie aus Berlin berichtet wird, wird die in der letzten Eonferenzsitzung niedergesetzte Commission unter dem Vorsitze Cour« cels Stanley und andere, einzelnen Bevollmächtig« ten in der Eigenschaft technischer Delegierten bei-gegebene Afrikareisende vernehmen und nach Anhörung derselben der Conferenz, die bis dahin keine Sitzung abhalten wird, concrete Vorschläge des ersten Pro« grammpunltes erstatten. (Rumänien.) Die Sonntag und Montag stalt-gefundenen Communalwahlen sind im ganzen Lande regierungsfreundlich ausgefallen. Die Wahlen in die Legislative haben vorgestern in größter Ruhe begonnen. Die bereits bekannten Resultate der Wahlen im ersten Wahlcollegium sind fast durchaus der Regierung günstig. — Die Kammer wird heute eröffnet. Die Sanitäts.Direction beschloss die Des« inficierung der Reisenden und des Gepäcks in Vercio-rova, wo die Waggons des Vlitzzuges durch rumä« nische Waggons erseht werden. (Türkei.) Bekanntlich traf die Pforte vor drei Jahren mit ihren Gläubigern ein Arrangement, welchem die von Serbien, Griechenland. Bulgarien und Montenegro gemäß des Berliner Vertrages zu übernehmenden Quoten der türkischen Staatsschuld zu Grunde liegen. Nachdem diese Frage aber noch nicht geregelt ist, sieht sich der türkische Staatsschatz ge« nölhigt, anderweitige Einnahmen zur Befriedigung der Staatsgläubiger heranzuziehen. Nun erfährt die »Un« «arische Post" aus Conftantinoftel, dass die russische Regierung behufs endgiltiger Austragung dieser Frage speciell in Sofia Verhandlungen einleiten lieh, denen gegenüber die Vertreter der übrigen Mächte eine den Wünschen der Pforte günstige Haltung einnehmen. (England.) Für die englische Presse ist gegen« wärtig der Compromiss in der Wahlreformfrage das Hauptlhema der Erörterung. Die radicalen Blätter sind höchlich unzufrieden damit, weil dem von lhnen gepredigten Kriege gegen da« Oberhaus vorgebeugt ist, die conservative« und gemäßigten aber geben lhrer Befriedigung über die Beendigung des Conflictes Auedruck. In beiden Häusern des Parlamentes machten, wie schon telegraphisch gemeldet, am Montag die Minister Gladstone und Lord Granville Mittheilung von den Entschließungen der Regierung. Wie welter gemeldet wird, theilte die Regierung den Führern der Conservative« privatim mit, dass der Entwurf der Bill für die Neueintheilung der Wahlkreise sofort berathen und elwaige Abänderungen derselben durch elN gemeinsames Comite festgestellt werden sollen. (Northbrooks Vorschläge.) Die ,T'mes" halten es für zweifellos, dass die Regierung den Bericht Northb root« nicht annehmen könne. Norty-brook habe eine englische Anleihe für Egypten von sechzehn Millionen Pfund Sterling empfohlen, sow« dass die Zinsen aller Anleihen aufrechterhalten werden, und zwar zu d«m durch das Liquidationigeseh fA gesetzten Betrage. Um das finanzielle Gleichgewicht möglichst herzustellen, habe Northbrook ferner vorgeschlagen, dass England alle Kosten der Occupations-armee trage und dass die Ausgaben sür Militär uno Polizei herabgemindert werden. Endlich solle die Su»' vendierung der Amortisierung zu Gunsten der ZillM der neuen Anleihe erfolgen. Northbroot alaubte, aUI diese Bedingungen die Zustimmung der Mächte M Modification des Liquidations.Oesetzes und M^^ änderung der ökonomischen Verhältnisse in der Verwaltung der egyptischen Schuld zu erlangen. Er befind» sich aber dabei in einem verhängnisvollen Irrthume, da er es nicht für nöthig halte, sich an die Inhab" der Obligationen zu wenden, welche die nothwendigen Opfer zu bringen haben würden. Das Cabinet könne eine solche Politik nicht zu der seinigen machen "" Die „Times" befürworten ihrerseits die Herstellung eines eingestandenen Protectorates oder die Reduction der Zinsen für die ganze egypiische Schuld und dl« Garantie Englands für die Zahlung eines Zinses Minimums während der Dauer der englischen Occ»l-Palion. (Aus dem Sudan.) Die Schwierigkeiten de» Nil-Feldzuges wachsen, so meldet man dem „Slan dard" aus Kairo. Wie die Sachen gegenwärtig steht"' dürften vier oder fünf Monate verstreichen, ehe l»e Expedition vor Chartum anlangt. Die Schwierigl^u^ sind enorm, die Forlschritte äußerst langsam. M« hängt davon ab, ob der Nordwind anhält, denn oh» seine Hilfe, heißt es, würde es für die Boote uncos' lich sein, den Nil hinaufzufahren. Indessen wird a»^ Wady Halfa vom 16. d. M. gemeldet: Mehr als 40" WaUfischboote haben jetzt den zweiten Katarakt passl"' und 200 davon, theils mit Truppen und theils nw Vorräthen, befinden sich auf der Reise den Nil aul wärt«. Tagesnenigkeiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie ^ »A^ramer Zeitung" meldet, der römisch.katholllfy^ Kirchengemeinde in Brinj 300 fl. und der a/icch'!^ orientalischen Kirchengemeinde in Sluin 200 st» ^ kirchlichen Zwecken zu spenden geruht. möchte, würde man bei der Vergleichung der Beweis» stücke gar sonderbare Ueberraschungen empfinden. Heute, wo ein jeglicher glaubt, jegliches Ziel er» reichen zu müssen und zu können, und sich zu allem für befähigt hält, habe ich ein freundlich wohlwollen« des Gefühl sür die seltenen Schüchternen, die ein wenig an sich selbst zweifeln. Das Gefühl der eigenen Unvollkommenheit besitzen, ist freilich ein großes Hindernis auf dem Wege des Lebens, beweist aber keineswegs, dass man ein untergeordnete« Wesen sei. Sein Unvermögen zur Erreichung eines gewissm Ideale« erkennen, es erkennen ohne Zorn, ohne Empörung, ohne Entmuthigung, das zeig! zunächst den Besitz einer Seele an. die edel genug ist. ihr Ziel hoch zu stellen, einen Geist, der scharf, einen Verstand, der frei genug ,st. sich selbst ohne Nachsicht zu beurtheilen; endlich ein Herz. sest genug, die eigenen Klagen zu ersticken und m der Niederlage die Ruhe zu bewahren. Sind diel die Tugenden des Erstbesten? Es bedarf der Würde und eines gewissen Muthes, um sich einfach zu gestehen, dass man nicht« vermocht^ und um sich gegen nichts und niemanden in Verwün. schunden zu ergehen. E« ist nicht immer Stolz oder Verschlagenheit, wenn die Menschen sich sträuben, ihre Schwächen ein« zugestehen, noch öfter ist Unkenntnis dechlben d«e U» fache. Indessen sind die Thatsachen vorhanden, aber dies ist gleichgiltig; wenn man mit sich selbst im Rechtshandel liegt, beweist die überzeugteste Klarheit niemals viel und verliert fast immer ihren Process. Ich habe mich oft gefragt, ob der berüchtigte Fuchs La Fontaines, welcher die hoch hängenden Trauben zu sauer fand, nicht unbefangener und auf- richtiger in seiner Geringschätzung war, als man glaubt. Ob man schon Fuchs sei, ist man darum nicht weniger Mensch, und bevor man sich sagt: mein Arm ist zu kurz, so fragt man sich: habe ich ihn so weit als mög« lich ausgestreckt, meine ganze Thatkraft angewendet, meine ganze Willenskraft gebraucht; ist endlich dieser anscheinend so herrliche Zweck in Wirklichkeit einer so großen Anstrengung wert? Immerhin, fügt man für sich hinzu, wenn ich ihn wirklich einer solchen für würdig erachtet hätte, wenn die Illusion für mich vollkommen gewesen wäre, würde ich mich mit mehr Eifer angestrengt haben, und schließlich, wenn ich gewollt hätte, was wollen genannt wirb, wenn. . . . O, welches entzückende Zauberwort, dieses Wenn! Indem es uns betrügt, tröstet es uns zugleich, denn diese Täuschungen find ebensoviel« Schmeicheleien; allezeit wach, öffnet es uns das geheime Thor. durch das wir entschlüpfen, wenn die Wirklichkeit ihre Hand auf uns legt; es wiegt uns mit Amlmnliedchen ein und schlägt strafend auf den Stein, über den wir gefallen sind; es verwischt alle unsere Niederlagen, indem es diese unserer Vorstellung als ebensoviele Tri« umphe erscheinen lässt, und es tröstet uns darüber, besiegt worden zu sein, durch den Gedanken allein, das« w,r vermocht hätten, es nicht zu werden. Es ist der geschickteste Ndvocat. der blendendste Zauberer: es lügt freilich, aber es lügt so außerordentlich gut. und wir wiederholen seine Lügen fast immer mit auf. llchtlger Ueberzeugung. ' Wie viele Menschen gelten für Betrüger, die doch nur Betrogene find. __________ S. Droz. Treue Herzen. Novell« «ach Carlt Gtlar von U. v. Geeselb. (Fortsetzung.) .^ «Gerda, ich kann nicht unthätig zuschaue". ' muss auch ein Feuer anzünden!" rief Hans V Plötzlich und riss sich von ihr los. «Ml ..O nein. unterlasse es! Ich bin zu a'M>'" Es könnte ein Unglück geschehen. Das F"" ""', hinunterfliegen und da» Dach eines Hauses anzuno^ «Grundlose Furcht! Es ist ja südlicher w" Bleibe hier! Ich eile, einige Bündel altes Stroy holen." «O, ich bitte dich —" . ^il Aber da halfen keine Bitten. Eins. 5""', "^ war er den Berg hinunter und wenige Augen ^ darauf kehrte er mit zwei Bündeln Stroh uno ^ Latte zurück. Cc zündete das eine Bündel Stroy ^ steckte es auf die Spitze der Latte und schleusen in die Höhe. , «««ende „Hurrah!" rief er und schwang das breni« Strohbund in der Luft. . cl^nimle» Das Feuer, welches lustig knisterte ««d fta^^-warf einen grellen Lichtschein über seine "AH^. lertracht und machte ihn auf weiten Abstand erir». ^, Gerda, die sich ein Stückchen Wege« von ^ entfernt hatte, stand da, beleuchtet von einem g""^^ ten rölhlichen Feuerschein, und sah soraenvou , „ verwegenen Spiele zu. Doch plötzlich stieß l" Schrei der Angst aus. ^ das «Hans Peter! Um Gott"willen. "sche ,. Feuer! E« fliegen Funken bis über N' <"sen« v^ Er ließ das halb ausgebrannte bal"bttlld y ^„ zur Erde sinken und starrte entsetzt nach der gen« Laibachcr Zeitung Nr. 270 2225 22. November 1884. — (Mehrere Familien vergiftet.) In Wien erkrankten vorgestern mehrere Familien lebens« üeführlich unter Symptomen der Vergiftung nach Ge< nuss von aus Mehl zubereiteten Speisen. Sämmtliche vamilien bezogen das Mehl aus der Lonsumhalle des manz Moser in Hernals. Die Behörde verfügte die Sperrung des Locale» und die chemische Untersuchung bes Warenlagers. da der Verdacht vorliegt, dass einzelnen Consumartilel» zufällig Gift beigemengt wurde. ">e Polizei verfilzte auch die Schließung der Niederlage der Firma König lch an dasjenige Renan'ds über Phönizien anreihen >"U. den geographischen Theil desselben auf sich genommen. Das Werk wird gleichzeitig in deutscher und pol-"'scher Sprache erscheinen. Die Expedition, welche mit «inem besonderen Ferman. sondern nur mit Constan-l'nopeler Empfehlungen reist, befindet sich jetzt an den ^Usern des Sees Eyrdir. von wo sie sich nach dem alter-thlimlichen Ilonien wenden wird. Wie die ..Triester Iei-lung" aus einem Privatschreiben eines der Exfteditions-'"'tgliedrr erfährt, ist die Bevölkerung jener Gegenden Oberst freundlich, und hat sich auch schon die Legende 'n derselben gebildet, dass die Fremdlinge aus dem Abend« lande diesmal nicht Gold zu graben, sondern solches auö< ^streuen gekommen sind — (Der Stolz der Armut.) An die Depu« tatioi! für das StrahenreiuIgungSwescn in Berlin ist Vor ganz kurzer Zeit eine Zuschrift eineS in Berlin sich aufhaltenden Studiosus der Chemie, Hörer des geheimen Naths Hosfmann und Professors Pin» uer, eines geborenen Russen, gelangt, worin derselbe bittet, ihm Beschäftigung zu geben bei der während der Nachtstunden stattfindenden öffentlichen Straßen, reinlgung, Der Bittsteller erhofft Gewähr, weil. wie °l sagt. er zu stolz, die Mildthätigkeit in Anfpruch zu "ehmen. kein anderes Existenzmittcl findet und die nacht» ^che Zeit die einzige ist. die ihm bei seinen Wissenschaft» lichen Arbeiten zur Verfügung steht, wenn er seine Studien überhaupt mit Erfolg fortsehen will. Da der Bittsteller gleichzeitig glänzende Zeugnisse der oben genannten Professoren eingereicht hat, so ist die erwähnte Deputation auf seinen Wunsch eingegangen, und der betreffende Studiosus betheiligt sich jetzt allnächtlich an der Strahenreinigung von Berlin, — (Verbot der Eorrespundenzlarten in der Türkei.) Man meldet aus Wien. dass die Anwendung der Correspondenzkarten im Bereiche der Türlei untersagt wurde. Dieses Verbot hat seine eigene Vorgeschichte, über welche man aus Constantinopel Folgendes schreibt: Der Groheunuch Vochram Ngha hatte eines schönen Tages eine in arabischer Sprache abgefafste Corresponbenzkarte erhalten, in welcher ihm Vorwürfe über seine Tyrannei im Amte und über seine unersättliche Geldgier gemacht werden. Der Eroßeunuch gieng mit dieser Karte sofort zum Sultan, theilte ihm mit. was geschehen war, und machte ihm plausibel, dass der Sultan selbst vor derartigen Insulten nicht sicher sei. so lange die Institution der Postkarten bestehe. Die unmittelbare Folge hievon war. dass der Sultan, welcher dem beleidigten Großeunuchen Genugthuung verschaffen wollte, ohne weiteres Ordre gab. den Verlauf der Corre-spondenzkarten im ganzen türkischen Reiche zu siftieren und die weitere Anwendung derselben zu verbieten. Per türkische Finanzminister, der um seine Wohlmeinung gar nicht gefragt wurde und infolge des Verbote« eine seiner besten Einnahmequellen versiegen sieht, ist hierüber in Verzweiflung. — (Coccalne.) Der „Nooara"'Reisende Ritter von Scherz er brachte unter anderem auch die Mittheilung, dass die Indianer oft tagelange Gebirgsreisen ohne Nahrungsmittel unternehmen können. Wenn sie die Blätter des Coccabaumes kauen, Diese Mittheilung hatte den Extract des Coccams zur Folge, und dieses Coccciin ist in den jüngsten Tagen ein Heilmittel voll großer Wirkung geworden. Augenarzt Dr. Koller hat Coccain bei Operationen an Augen zuerst angewendet. Ein Tropfen macht das Auge unempfindlich und gestattet jede Operation. Später wurde die Coccalösung bei Operationen am Kehllopfe versucht, und auch dieser blieb einige Minuten hindurch unempfindlich, und fühlte der Patient nicht den mindesten Schmerz während der Operation. Bauern-Aerzte. Am 29. Juni l. I. ereignete sich. wie wir damals berichteten, in der Gegend von Kreuh in Kroatien der Fall, dass sieben Menschen von einem wüthenden Wolfe gebissen wurden. Drei dieser Unglücklichen liehen sich von einem Bauern, der ein Geheimmittel gegen die Wuthkrantheit besitzt, curieren, während die übrigen vier an der Wuthlranlheit starben. Dieser Fall lenkte, wie kroatische Vliitter berichten, abermals die Aufmerksamkeit der Behörden auf jenen Bauer oder besser auf die Bauernfamilie Nemiiö aus Vulovac. welche durch erfolgreiche Nnwendung ihres Geheimmittels gegen die furchtbarste der Krankheiten schon vielen das Leben gerettet hat, Der Obergespan des Kreuher Eomitates. Herr Alexander v. Fodroczy. hat die Sache nach allen Seiten hin untersucht und der Regierung einen diesbezüglichen Bericht unterbreitet, worin der Vorschlag gemacht wird, das Land möge daS Geheimmittel der Familie Nemt't prüfen lassen und eventuell ablaufen. Schon die einstigen Physici des Kreutzer Vomitates, Dr. Praunsperger und Dr Schlosser, haben die Heil-samkeit des Geheimmittels der Familie Nemiik anerkannt und ihr die Erlaubnis gegeben, von wuthlranlen Thieren gebissene Menschen und Thiere zu heilen. Die Familie Nemkiö besteht gegenwärtig aus drei Sprossen: Imbro, Ferko und Andro, welche sämmtlich das Geheimmittel kennen und anwenden. Sie haben dasselbe von ihrem Urahnen Ianlo Nemöic geerbt, der eS von einem alten Manne in Koprelnitz, wo er als Tschischmenmach-r in Arbeit stand, erhielt. Das Mittel besteht aus grünen Insecten (Kanthariden). welche an einem gewissen Tage eingefangen werden, und auS der Wurzel einer heilkräftigen Pflanze, deren Namen die Familie als Geheimnis aufbewahrt. Aus dieser Mischung wirb ein Pflaster bereitet und für kurze Zelt aufgelegt, weil die Wirkung stark ist; in den Zwischenpausen werden Rahm und Lindenblätter aufgelegt. Ferner wirb eine gewisse Dosis der Kanthariden und der Wurzel als inneres Mittel angewendet und je nach der Körper-constitulion des Patienten einmal täglich angewendet. Gleichzeitig wird an dem unteren Theile der Zunge ein Adeilass appliciert. Der von dem wüthenden Wolf furchtbar zugerichtete Landmann Katona, einer der beiden Lanbleute, welche mit seltener Kühnheit sich auf das wüthende Ungeheuer geworfen und eS unschädlich gemacht haben, ist nach Ibtägiger Cur geheilt von Nemkic' entlassen worden. Alle drei Nemkit sind von der Heilkraft ihre» Ge-heimmittelS vollkommen überzeugt und find bereit, es dem Lande abzutreten. Die Familie Nemiii führt leine Aufzeichnungen über ihre Heilerfolge; die Nictgespan-schaft hat 58 Fälle genau constatiert und führt in dem Berichte au die Regierung die Geheilten namentlich an. Die Familie Nemci. dann erstarb die Glut. j.. ..Gott sei gelobt!" rief Hans Peter, zitternd vor "."erstandener Angst, uud Gerda war fast Nicht imstande, "" Wort hervorzubringen. ... ..Lass uns nach Hause gehen!" sprach Haus Peter l °uch, als er ein wnng zu Athem gekommen war. „Es 7" da« lthtlinal sein. dass ich ein St. Iohannisfeuer "gezündet habe!" « 6>e ssiengen neben einander die Anhöhe hinunter, wpÄ '" b°"d, und sprachen gepressten Tones davon. diz ^schicksalsschweren Folgen sein leichtsinniges Spiel ^""e haben können. nn,^ Saiten sie die Niederung erreicht, als sie " Nlick nach dem Hügel hinauf zurückwarfen, bs.. «Was ist denn das? Es raucht dort oben noch?" tz""j Hans Peter plötzlich entsetzt au«. „Was ist das? "uchtrt oberhalb des Hilgels in der Luft." Är^« ^l,"fl>a'. Kann das ein Feuer sein. das von ^"nuft ^.,^ ^.^.. Hans Peter erfafste krampfhaft Gerdas Hand. Sein Geficht war bleich, feine Augen glühten in furchtbarem Entsetzen. „Ein Feuer!" rief er aus. ..Ein Feuer! Das verhüte der Himmel! Das ist nahe, ganz nahe! Wenn das ein Feuer ist, dann brennt es entweder in der Wassermühle oder — allgerechter Gott! — es ist Nilavsen«. unseres Todfeindes, Hof, welcher den Flam-men unseres Iohannisfeuers zum Raube gefallen!" In demselben Augenblick, als Gerda und Hans Peter zu ihrem Schrecke:, drn Feuerschein über den Hilgrl hinweg entdeckten, kamen ein paar Männer dllhergeeilt, welche im Vorbeilaufen riefen: „Nilavsens Hof brennt!" „Gott helfe mir, was habe ich gethan?" rief Haus Peter aus und rang die Hände. Pas junge Mädchen sank auf einen Stein am Wege nieder und fi>ng an zu zittern und zu schluchzen. „Ich muss hinüber," sprach er. »ich kaun nicht hier bleiben, ich muss retten, was zu retten ist!" „Nein. bleibe! Ich vergehe vor Angst!" Einen Augenblick stand Hans Peter ralhlos; plötzlich schloss er Gerda sest in seine Arme, küsste sie noch einmal, und dann eilte er im raschen Laufe den anderen nach. Als er oben auf der Anhöhe angelangt war, sah ei die helle» Flammm in die Luft wirbeln. Ein Gewirr von Rufen und Schreien mischte sich in den prasselnden Lärm des Feuers. Gleich mächtigen Raketen flog es aus dem brennenden Hiuse in die Lust und wirbelte gleich Feuer-rädern um den Scheiterhaufen herum, während der Rauch in dicken, rothglühendtn Wolken unter dunklen Himmel hin wogte. ^. Hg„de rend er in rasenden Sprüngen dem brennenden Hause zueilte. Niluvsen lief hin und her, jammerte und rang die Hände. Seine Schwiegerin, ein böses alles Mai), chen. welches den Altenlheil auf dem Hof genoss nochdürftig gekleidet, mit stiegenden Haaren, gebrrocle sich wie eine Wahnsinnige. „Meine Veiten, meine Betten!" schrie sie und stürzte wieder zur Thür des brennenden Hauses hinein, ohne der Flammen über ihrem Haupte zu achten. Kaum war sie über die Schwelle, als das Dach herabstürzte und man drinnen einen Schrei hörte. „Gott schütze uns, sie verbrennt!" riefen mehreir Stimmen. Es entstand ein furchtbarer Wirrwarr, doch in demselben Augenblick drängle Hans Peter sich mit wilder, unbändiger Kraft durch das Menschengewühl hindurch. sprang in das brennende Hau« und ver-schwand. Nach Verlaus einiger Secunden lehrte er mit dem Mädchen in seinen Armen zurück, lief übe, da» brennende Stroh hinweg und warf sich n,'t ihr zwi» schen ein paar Büschen zu Bodm. Das Mädch.", dcren einer Arm stark verbrannt wordkn war. M merte entsetzlich. Ein paar der Wassermühle vn kohlt H7m7dem?lliqcnz" nc. druckt! Und weiters, wer lauft dergleichen Zeug? Vielleicht nur jener, der von Herzen lachen will über den Bcefstcakdlchter — aus Pferdefleisch!________________________________ ^Neueste Poft^ Original'Telegramme der Laib. Zeitung. Linz. 21. November. Die Besserung im Befinden des Bischofs Rudigier ist in der Zunahme begriffen, Budapest, 21. November. Der Ausschuss nahm den Obelhaus'Refoimenlwurf nach Befürwortung durch Tisza alz Grundlage zur Specialdebatte an. Rom, 21. November. Der »Osservatore Romano" dementiert die Richtigkeit der Erzählung der Journale über die Audienz der podlachischen Deputation. Im Bewusstsein der guten Erziehungen des Vatican» bat die Deputation den Papst, wegen ihrer geistigen Be« diilfmsse beim Zaren zu intervemereli. Die falschen Auslegungen dieses vertraulichen Actes, welcher infolge Indiicretwn publil wurde, fallen von selbst bei Betrachtung der Angelegenheit von ihrem wahren Gesichtspunkte. Paris. 21. November. Gestern sind hier 31 Personen an der Eholera gestorben, davon 11 in der Stadt und 20 in den Spitälern. Von Mitternacht b,s heute mittags wurden 10 Cholera»Todesfälle con» statiert. London, 21. November. Im Unterhause erlläile Gladstone, dass, sobald der Meinung«.Austausch mit den Mächten über Egypten abgeschlossen sein werde, das Ergebnis veröffentlicht werden würde. V,s dahm sei irgendwelche Ve,öffentlichung, anch die von Schriftstücken über die Mission Northbrooks. unmög. lich. Uebrigen» habe sich das englisch.französische Nb. kommen nur auf die Conferenz, nicht auf die jetzigen Vorschläge bezogen. Madrid, 20. November. Nachdem Gendarmen und Pollzei, Wahlen in den ersten zwei Collegiei,, für die Regierung einen absoluten Sieg. Alle ihre Candidate»! sind gewählt. Shanghai, 21. November. (Havas.Meldu.^.) Z""' gepanzerte chinesische Kreuzer find hier alMsomni?»; dieselben werden, wie gerüchtweise verlautet, d»n V"-such machen, die Blockade von Formosa zu durch' brechen. Volkswirtschaftliches. Ausweis über den Geschäftsstand der k. k. priu. Wechsel« seitigen Brandschaden-Versicherungsanstalt in Graz mit 31. Oktober 1884. Wersicherungsstand: I. Gebnubc.Abthcilung: 92 0U4 Thcilnchmer, 2I.'l3l?Gc< bäude, 119 5780351 fl. Versicherungswert, II. Mobiliar.Abtheilung: 11 88? Versicherungsscheine. 26 M. 771 860 fl. Versicherungswert. III. Spiegelglas»Abthcilung: 1U7 Versicherungsscheine, 44412 Gulden Versicherungswert. Schäden: I, Gebäude-Abtheilung-. Zuerkannt in 352 Schadenfällen 254(109 fl. 16 kr. Schadenvergütung, prudent fiir 2 Sch«' denfälle 1894 fl. »9 kr. Schadensumme. II. Mobiliar - Abtheilung : Zuerkannt in 59 SchadensällcN 13 711 fl. 39 kr. Schadenvergütung, pendent sür 1 S^ densall 200 fl. Schadensumme. III. Spiegelglas » Abtheilung: Zuerkannt in 4 SchadenslllllN 112 fl. 66 lr. Schadenvergütung. Subventionen: Vom I. Jänner bis 31. Oktober 1884 an Feuerwehren und Gemeinden zur Anschaffung von Löschrequisiten 3152 ft. 50 lr. Hiefsrvefond mit 31. Dezember 1883: 1135 033 fl. 41 lr. Graz im November 1864. (4798) (N«chdrucl wird nicht honoriert.) Verstorbene. Den 21. November. Johann Vehar, Tischlcrssoh», 6 M. Bindersteig Nr. 2, Bronchitis. Im Spitale: Den 19. November. Margareth Dolgan, Arbeiterin, 28 I.. Tuberculose.____________"_!"___________ Landschaftliches Theater. beute (ungerader Tag): Das verwunschene Schloss- Komische Operette in 5 Acten von Alois Nerla. — Mus" von Karl Millöcler. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^. i ^Z WZ N « ?,« W Z !s°ß Z " __ ____^ ^5^ 7 u. Mg.! 733.06 —7.8 windstill < Nebel '^ 21. 2 „ N. 731.67 - 2.6 W. schwach heiter 0,00 l 9 .. Ab. 732.51 - 6.2 windstill sterucnhcll > , Vormittag» Nebel, höhcnreif; nachmittags nnd abend» heiter. Da« Tagesmittel der Wärme — 5,5°. um 8.4° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naglli. GndNch gelöst. „Drei Jahre lang litt ich an Unlcilcibsverstopflmaen, ^ „bin in Besitz einer Schachtel Apotheker N, BmndtS Schweizer-Spillen gekommen, und nach Gebrauch derselbe» ist mein ganz^ „Uebel seit einem halben Jahre behoben, was ich bestätige. „Post Weißensuls. UnnathaltMe (Böhmen). 1. Juni. Ober-„bürgermelster Sellner." (M Jeder weih, welche schwere Krankheiten durch Unterleibs-Verstopfungen entstehen; schnell und mit dem besten dagegen existierenden Mittel, den Echweizerpillen. soll jeder sich dagegen wehren. 70 Kreuzer lostet die Schachtel in den Apotheken,^ ^Vr-sNNo^ ^lljN^Nl^ miettcu Fabrikate der F""'" Carl Philipp Pollal in Prag. (Sieh heutiges Inserat.)___ W Anlässlich deS mich betroffenen schmerzlichen W M Verlustes meines innigstgeliebten Sohnes, bczichungs- ^ ^ weise Bruders, dcS Herrn W » Philipp Schreyer > W sind mir von nah und sern so viele Beweise liebe- W M voller und freundschaftlicher Theilnahme zugekommen, ^ M dass ich. nachdem es mir unmöglich ist. allen per- M W siwlich zu danken, mich ties verpflichtet sichle, hicstlr «« W wie für die reichen Spenden prächtiger Kränze uno « W und die große Bclhciliauna an dem Lcichenbeaana- « W nisse des so srüh Entrissenen den herzlichsten, liesten »» W Dank im eigenen und im Namen meiner Augehori- « M gen auf diesem Wege kuudzugeben. M » Mliili, Mreiier. D «aibacher Zeitnug Nr. 270 2227 22. November 1884. Course an der Wiener sörse vom 21. November 1NN4. (N. ^ ^°m °°ur.bl«m.) Staat«.«lulehen. ^lollN«Nt«....... 8145 S!'«n Lilbeneutc....... k«>«b 8» 80 l»54n 4»,', Gt<»at«ll,le . »50 fi, llü — „s, 5,(. li^llti 5^, aan,t »00 « :3s, — !.i» 5c !»«<>« s>"/» stünst«» 1«, . ,4'^-. - ,4, 75 l»««tl kt»at«l«<« . . 10« „ 17» K0 ,74 — ^"'l , . . »o « 173 - l/5 to le, N«u«sr«! . l04 0l. >ot ?o Oefitlr. Mettnient«. fteu«!rei , », ?(, >,,.z,<; »n«. Volbrentl ««/, ... I« 45 „« «^ ' . < 4«/» . . , , «4'7,< 9,tz5 Pllhlerrente »«/,, .... «^!,ü »« ^ . «tlsl»b.,«nl. 1«Nsi. «.W.E. ,44.75 ^ , Qstbuh».Prioritäten . . 9790 9^.^ , «taatS.Ob:. (Nnss. ONb,, I,». . i,c».s,<, , vom I. lU"! i^^u in« — , ^lä«licn»uu ft. . . N5 z>« lie 10 <^lundentl. > Obllgatiouet« Ml loo ll.H.L«,). z^blll,m,!che.......!««!><. —-- i'/« .zall^jche.......IN, ,« l0« «0 z°/, nml^li^cht.......ll>5 7l — 5'/« met>tlijftelr»lch!Ich«, . . , Ivs..— ,on-i»6 z"/« ^b«t6ft«ste!ch!<»<5«ilLlc» 5V„ U,'i,!!ln>IHf , i«y— 13z, — l'/, ,llc>t,,!>i,«<,ilchu wl 1.» 5'/» TlMl»uar»Vanatn , . . !l>5- . 100 20 b°/, nngalische......10<< 7b ici >b «ndere öffentl. ««l«heu. Donau»«eff.'?o 1^4 ^ Pfandbriefe l«illl<)0ss.) ««bn,». ally, «steir. 4'/,°/» Vold !L«-40 '!2 «0 dto. in 5U , , 4>/, '/» »? .'.N «7 «l. bto. !n 5,, , 4»/» , i,,-s.c ,» — dt«. ,j«lä>»ien^»/»°/> - . — Oeft.-ung. A«nf v«rl. .V/, . im — 10I »5 btc. , 4'/,"^ , '0!, ^Nilo,' kh ttV. , 4»/, . !<5>85 u« ß5 Nnz. 2lly.l)obencreb!l>NctlengllI. in Peft in »4 I. v«l. z>/,°/° , l«, 70 ,0« «0 Prluritots»Obli«ati»ncn llilr 1«0 ft,>, V,hn l. «imilfton ii,» zn 10» ?s. ^erbin^!,r"^is!ordhnbn in ^ill>. ll>5sl>ic«-______ Vm >»«! ,W!> n. k, 4>/,V^ ' »s «s> I«o N' Oeftetr, «vrb»5«ftd>>hn , , ,:<)z5o>cz?2 Sicdrndlllg«.....!>5 20^ !>8 «0 V«aat»bah» ,. »m!,fton . . .,«750 -' - Gübdahn K »«/,..... , >4« s.5 l> - ,4 Ofen« Los? 4i,»N......>. ,„ 7' Kalm.t/ose 40 ss......5« . s.t«N Gt..^rnols.Luss 4N s>. , . , ,507« »l »5 W°lt>!lcm.V,>se ,u fi.....»7-5«! «8^0 »an? Acticn AuzllxiDeN^rr. 5 »0 ««nl.<«!tsell!<»,5st. Nicncl5>0!l. ..—!-. . iLantvetüiu, N,«n«, ,00». . , ,05 »0'l>N »« 3dncl..'.1üf,., Ocss.xooff. O.40°/, »>? - ,i» .. lrbt,.«,,ft. ,. Hind u. Ä. ,«c> ss. »95 ?f>2»« — Hrbt.'Nnst.. H,^, Un,, zc« si, . „g._ ^f.,^ Depoftlcnk' «U^, ^«, f,, . . . ««,3 5c. ^04 s,c» !t«c°«vl«.Äü<., Ni^eröii. loo N. «o« —^14 — t>yv°l»ct!-!ll>., öN. ^c,!!. «5°/, 2. c»...! «, , . Sundelbanl °<», -^ u ,^, 6. 50»/.» ,«»< 7n>,<>5 __ Oeft«rr..Nn«. 5'.,i!l.....^7^,^874. Illiiundllnl l«0 h....., gi,.s,«' hi»7^ «eld »r^ Netten von Transport» Uuter«eh«nnge« (per Vtü, «lbrecht-Vnbn »«> N. V «00 si. ,-----------------------— Donau. Dampsschistahrt < Vcl. Olfleri. 50a ff. <,«Db.'><.)»0011.V 178 »0 l?» '5 Oul»Vo>^!:l>!,che!-H,'i8.»00N.s.----------------------! "- - «lisllbelb'Vllhil 200 ff. l!M. . . ^z 2^ 2»z s.o „ kinzoVubwei« «00 N. . , , zo« is, z>0<^ 5» ,Slzb>Ilrol,IH,E,l8?»l!0«!l,G ,<<«5' I>>7 — !je?din.^nd«'Nolbb. loon >, «M. zz?«! »»<«> ,fian,.Iole<'«»hn »ao fl. Siik 205-25 v« 75, Oalz.ttlirl.zlnbwIq.V.^ass. VM, v?l 5N>7« — llablenbnst»H><«llb. loo ss. . . 40-50 41 50 lla1ch»u»Ob«b, Hiseah.zuoss. H, 15^— ic,i 5<< »?eml>«g»<«ub. l5««.S!lb,! Z7>«5 z?ie »lubol»» b«.l«, 300 4l, VNl>l>.s.n «VN, G!l^ , 147 »(, 148 « Iheih.-ttahn «0 N, «. W. . ,,<,7^ A,^ IrllMW»h.»el.,«vl. I7N N. «.W/zizi 7« ,,, __ Ttau3p°il..H»b»ftrle.»etle» (per «ti!«l), «lssybi unb elnbbery, »!sen. unt OtabI Ind, in Wicn 100 fl, , »<, ,^„ Hisenbabnw.^tih«, I,»« fl. 40°/i,__________________________________ .«lbemiihl". Pav,rrs, ll. V..V. ,» __ «4^ vtontaii°Ge!clls, 8N«ll.»«lvin« - 5l z« s,/,o Pia»er !eisen-I7!b..Ges. «no fl i,^ _ 1?^-— Vl>iäo»Tar>. s'seniaff, 100 fl. ,l>^, ^ lUi »5 Wafienf.»«,. OtN. in «0.1«, fl, „, ^ i,, . . TlUalln «ohlfnn>..»es. wu it. »!?ndo>»......... i»»-?s. >«z ll» P«i»......... i»5v 4»l5 P«tl,«bu»g...... —-.. — — j Valnten Duvolen . . .....»7» »79 «0»j>ra!,c»>«!tu sb 1« Daubsäge-Freunde erhalten das neue illustrierte Prrisbuch franco vom Laubsäge«Wertzrug > Epccialitäten-Lager ,,zum goldene« Pelikan", Wien, VII., Siebensterngasse 2(1. (4276) 10—6 Zahnarzt Paichel ordiniort tiiglidi von i) bis 12 Uhr und von 2 bis 4 Uhr an dor Hradeczky-Brücke im Köhlerischen Hause I. Stoolc. (4184) 13 Veckanft Anzeige. Eine Realität mit über 8 Joch Ackerland von bester Qualität, 3 Joch Waldungen nebst Haus- und Wirtschafts-Hrbäuden. a,i der ^rzi,-sstruße zwischen Nassenfuß und Rndolsswert in herr-l'chster Lage, ist aus freien Stücken sehr Preiswürdig zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt die Redac« tion dieses Blattes. (4802) 3—1 Mediciniscber Malagawein sürSchwächlingo, Kranke undlteconvalos- conten, in Flaschen a 00 kr. u. fl. 1,20. Auch (4255) 30-6 13i*y - 3£a0. Zu habou in dor Apotheke Piccoli laa. Xioul'taoLCls., ¦Wlenora'traa»«. Feinsten Wabenhonig a Kilo 80 kr., fornor Hoseiilxoiaig; on detail odor zum Postvorsandt in Blechbüchsen ä 5 Kilo a (>0 kr. j>or Kilo, Uüchso 30 kr., gcgon Einsendung dos IMragos odor per Nachnnhmo. Dio basten divor.son Lebkuchen und och to Bienenwaohs-Christ-baumkerzen ompfiohlt billigst (4775) 10-2 Oroslav Dolenec I_ia.l"ba,cli-, TD3.ea.tergra.sse. Haarwuchs-Pomade nach Prof. Dr. Pytha, oinos dor beHten Mittel, um don Haar-bnden zu stltrken und das AuRsalleii dor JIaare zu verhindern; zugloioh gibt oh dioson oinon schöiion Glanz und wird mit sichorom Erfolg bei Tausondon angowondot. I Tiegel sammt Anweisung 60 kr. Schuppengeist int anerkannt als das rationollsto Mittel zur vollständigen Entfernung dor so läitigon Kopfschuppon, dio so häufig dio Ursache dos Kahlkopfos eind 1 Original - Flaoon sammt Anweisung kostet 50 kr. ¦^llelnij»es DepÄt: Einhorn-Apotheke ,!„„ (4539) 8-3 Jul. v. Trnktfczy ^^'n Iiailmch. Rathhausjdat/, Nr. 4. Oehrjunge 14 biö 15 Jahre alt, beider Landessprachen in Wort nnd Schrist mächtia,, häuslich erzogen, wild in einer Manusaclu,», Sftr^crei- nnd Eiscnhandlung sosort nussscnonlmcn. Ansraqr a» die Redaction dieses VlaNcs. (4757) 3—3 'Alle "^ Frauen «-^nlt<>n sofort Nüs Versssnqm, >ttl'N lie»- Post, Prl>l>rl!,!'.,!mcrl! der s,sdn'sss!w» n»d «ichlznltissl'n I!!l!s<,^icknAu5ftsiUln-Zeil»l>l). (Elschoint nNc achl 3n>i<>, ylboimsnmit: ^>icNeljährIich ?5 lr. init Zichcttimg.i ^i). Bez., PorMangasst illr. 13, jj A. Mayers | ^Flaschenbier- Handlung | 2(;io.!8) 17 i„ Laibacli j 2 ero.pfieli.lt -v-orz"ü.^ll.clies | l Märzenbier j "aus der Brauerei Gebr. Xoslerj l in Kisten ä 25 u. 50 Flaschen, i u Prois 7/,o T^itcr 16 kr j 2 „ 6/10 „ 12 „ j u Kiston und Flasclion franco zurück, J 3 odor Hio wordon billigst berochnot. J 5\ _— _ - —.— _-. ^-» r-^ nnnrj r~"3 C3C3 C3 tT3 Vk. y l_ 4^ QJ pa k>^ 8.^l.2-ri^lžSj{| ÄJJEä Piccoli9« Iflagen-ENseiiz I von &. Piccoli, Apotheker in Laibach. Herrn Gabriel Piccoli in Laibach 1 Dio Magon-EsBonz, zubereitet von dem tüchtigen Apo-thoker G. Piccoli, ist ein vortrefflichoB Mittol gegen allo Krankheiten des Magens und dor Eingeweide des Unterleibes, dio ihron Ursprung in Vormindorung der Lebenskräfte haben, dabor ich Unterfertigter mit boßtorn Gewissen dioso Essenz anempfohlen kaun. (1900) lo—8 Triost, Jänner 1884. Dr. Ritter v. Goracucchi, ___ Ant d. oute«, ungar. LloydgeBell»cbaft. 1 Flasohe 10 kr. — Wird in Schachteln a 12 Flaschon gegen Nachnahme von 1 ft. 36 kr. vom Erzougor versendet, üoi grösserer Abnahme entsprechender Rabatt. ; a\zeh;e. Hiedurch beehre ich mich anzuzeigen, dass ich in meiner neu erbauten • Dampf-Mehlspeisefabrik '< , den Betrieb aufgenommen habe und nunmehr in der Lage , bin, alle Aufträge meiner geehrten Abnehmer promptest , effectuieren zu können. Achtungsvoll , (4777) 2-1 Jo&epli H oll'iiiaiiti Budapest. Trnköczy!!! j Untere, nach langjährigen (irfahrnngen als vorzüglich ivirlsam anerkannten Specialitäten sührt stets frisch am Lager und versendet sofort per Nachnahme nur die linwü »Meile l!e5 ^lul. v. Irnköo-x w I.»lb»,ob, N».t^Ii»^sp1^2 »r. 4. Blutremissungs-Pillen, t. k. priv., '°°,7 trinein Haushattc srhlru und hadcn sich schon lansendsach «länzend bewährt lei Ttnhlverstopfunge«, .Kopfschmerzen, Lchwere in den Mieder«, verdorbenem Magen, Leber« nnd Nieren leiden ?e. In Schachleln k 21 tr., eine Rolle nüt 0 Schachteln 1 sl. b tr. Versendet wird nur eine Rolle. Diese Pillen sind die wirk« .' - samsten unter allen. l4505) 8—4 l Alpeukrimter-Eylup, krainischer, V^'^^ ! leit. Haltzschmerzen, «ruft. nnd Lnngcnletdcn. 1 hasche 5« lr Er ,st wirksamer als alle im Handel vorlommendrn Säfte und Syrupe. V,ele Dant. sagunaen erhalten. , <>H.^..4^^.^H»^^,ttOH» fcmste Qualität, ein beliebtes Vollsnnttel, 1 lleme ^^tlugvlllnnvcni^ Flasche 20 tr.. 1 nroße Flasche 40 lr. sammt aus. führlichcn Geinauchsanwrisunnen. ! Orientalisches WolMernchpulver ^"«w'N l den unangenehmen Scifcngcruch und verbreitet einen lieblichen Dust, 1 Päckchen > 30 fr. ! N«1Vt5>1* DliiNoNwis^i» fmche Qualität weiß und rosa in ^ ^»Urzs^l .^UUl'^Il^U^^I', Schachteln il 30 tr.. mit echtem Rosen- 1 ssernch, unsscnirin ?,nrt, il 4<» ll. ! Gefrörbalsam nach Dr.Mes. V^IH 1 und veraltete Frostbeulen. 1 sslasche sannnt Anweisunc, 30 lr. ., ^ ,.,„. ^ z HühnerauW.-Tinctur,N^M^^.,v j ^ Vlalaga, '«"si^'^l«« N«,n, ""'"' «> ^ , h Thee, ,mch, i„ Pl^chrn»»n m,d l"» ^, ——^, , ^ Sch»l"«^ täglicher Postversandl gegen Nachnahme. "W» >