.U l.l5. Dmstaz; am 30. Mai W2 Die „Laibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der VnscrtwNSgrbühl filr eine Garmond - Ssialten;rile Sonn- und Feiertage, täglich, und lostrt sammt den oder den Raum derselben, ift ftri Imalige Einschal- Beilagen im Comptoir ganzjal)rig 11 si., halb- W«»^^ ^M^2^^ ^'"6 ^ ^'' ^^ imalige 8 tr., fllr 3maligc 10 kr. u, s. w. jährig 5 fl. 5,0 lr., mit Kreuzband im Comptoir ^" ^'^^ Gebühren ist noch der Insertions - Stempel gllNZj. 12 ft., halbj. 0 fl. Filr die Zustellung in'ö ^«M^l^MD^NWW^^ Per 30 lr. fiir cine jedesmalige Einschaltung hinzu zu Hau« sind halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit ^M»««^^WZM^^ rechnen. Inserate Ins 10 Zeilen losten 1 sl. VO tr. der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und ge- zM^WMM^IW^^ lür 3 Mal, 1 ft. 40 l?. ftlr ii Mal nnd 90 lr. ftlr druäter Adresse 15 si., halbj. 7 fl. 50 lr. ^^«WRD^^^ ^ ^ (mit Inbegriff des Iusertionestnnpels). /^________ ^.___^_^<^ __ Amtlicher Theil. 2?c. k. k. Apostolische Majestät haben mit dcr Allerhöchsten Entschlicßling vom 2. Mai d. I. den bishc« ngcn Ilugcl.Adjlttmucii Oberstlieutenant Anglist Für-nmttc"(^.'^ '''" ' ^ ^" ^. vom Infanterie.Regi. ^'zucrn^^^^^ Richtmtlicher Theil. Interessante, theilwoifc kaum glaubliche Ne,,ii reiten meldtt uns dcr Telegraph. Er-Garibaloia er wollen einen Einfall in Südtirol machen und die Tu riner Regierniig vereitelt das Vorhaben; die Gesaud' ten Rußlands und Frankreichs Protestiren gegen eine Invasion dcr Türlei in Montenegro, und die Monte-negrincr stürmten die türkische 'Festung Nik sich' Preußen niobilisirt zwei Armeekorps, um dem Ails' trage dcs Gcncral-Licntcnants v. Willisen mehr Nachdruck zu verleihen, lind der Klirfürst von Hessen b> sinnt sich tropfn, ob er nachgeben soll Der Weizen der Zeitungsschreiber und Zeitungslrscr blüht. Der ucrnnglill'ktc Putsch der italicinscheu Er-Frei« willigen in Vcrbindling ,nit dcn Emigrirtei, an der Grenze Tirols, obwohl ol)ne praktische Bedeutung, hat doch seine große Tragiveite. Diese bericht in dem Umstände, daß die Regierung Viktor Emanucls dcn uon dcn Aktionsmännern hingeworfenen Fehdchand-schuh aufgehoben hat, nnd zuiu ersten Male nut nllcr Energie Garibaldi cntgegcngrlrctcn ist Dieser ist durch sein Einstehen für den projcktirten Putsch und durch sein Verlangen um Freilassnng der verhafteten ^ /'' ^ ^""' !^'"enscheinnmgebenen Stellung as Vender Italiens in die Reihen der einfachen V r schworer und Aufwiegler zurückgetreten, uw M r Emanuel hat an ihm einen Rivalen verloren Di firmer Regierlmg wird bei fortgesetzter Renitenz der Ak Nonsmanner bet den bisherigen Mapregeln nicht stehen blechen können. Es ist z besorgen d ü d,s Vcispiel von Brescia nicht aber der Widerstand auf der einen Set Vst'^, a.lchcr wird die Reaktion auf der anderen Seite ^..f N'cten. Um zit bestehen, wird die D^ Nr' ihrc niinmehr offen hervortretenden inneren F> mcderwersen mnssen, und je mehr Italien au d s We!,c ,cluc Uneinigkeit und Schwäche offenbart des. dringender wird es auswärtiger Hilfe bedürfen' de t, mehr wird es in die Arme Franlreichs getrieben w genotlngt, des,en Anxerionsgelnsten Rechm.ng ;u tw ssrn. ^n ilingster Zeit schmeichelt man sich in Turin mit der Hoffnung ciiier baldigen Ancrke.innng des Wenu"d^ '^"'7 '"^ ^""^'" U"d Rußland. """> "lir die geringste begründete Ans- M)t uo Handen war, ,o kann man wohl smien d.n'> lc diirch das jüngste Auftreten der Akti ns a i'w -' dcr völlig vernichtet ist. "-" Dic Depeschen, welche über Nagusa vom mon^ tcncgrlinschen Kriegsichauplaye cingclaufeu sind u,el den Vorglingc, die wenn sie nicht Vörsenn,anöucr sind, wie Mr. ^uiard liil englischen Parlamente bc. Wuptcte, nun offcn darthun, dast die Sache der Tür' kcn schlechter steht, als man annahm. Wie hoch "oder "le^ gering man alich dcn Fall von Niksich in stra^ tcg'icher Beziehung veranschlagen mag. der moralische ""luch. den diese Waffcnthat der Montenegriner aus. Nil? ?"^' ^"^' sicherlich nicht unterschätzt wcrdeu. ^«)^s. tz ^,^ D^^„„^„„ ^^ h,ift pic Pforte im " ai!^ >^,^^ h^ ^.^^ ^„^.^^ ^,^. russischen Streit« l">le al/rii, auszuhalten, bis nach einem halben Jahr "!tc Hilfc von Seiten dcr Wcstmächtc anlangte. Soll sie heute wirklich nicht mehr fähig sein. einc von unmilitärischcn Insurgenten belagerte Festung zu entsetzen? Das vor acht Tagen verbreitete Gerücht. Nußland nnd Frankreich hätten dem General des Sultans die Ucbcrschrcituna. dcr montenegrinischen Grenze untersagt, wird durch diesen Alisgang dcr Vclagcrung fast zum bitteren Sarlasmns gestempelt; nicht Monicnegro, nein, die Türkei gilt es, vor einer Iuvasiou zu bewahren! Obgleich die Erklärung des Knrfnrstcll von Hessen, sich dem Vundesbeschlnssc zn fügeu. gestern noch nicht in Wien eingetroffen war. so innß sie doch bereits unterwegs und Preußen davon unterrichtet sein, denn dieses läßt die Hand uom Degengriffe. Die «Verl. Nachr." zeigen heute an. daß die Marsch' Bereitschaft des 4. und 7. Armeekorps zu unterbleiben habe und die «V. A. Z." meldet: «Nach einer kriegt ministeriellen Bestimmung soll dcr angeordnete Vcr« kanf der ansgeliehenen Artilleric.Pferde. so weit es noch irgend angeht, rückgängig gemacht und die Pferde i" den Händen' der b'isl'erigen ^cihbesiyer belassen werden. Wir nehmen an. daß der Knrfürst zn kreuze kriecht, denn sonst wäre die Demobilisirnng der zwci Armeekorps'auch rin ^ukreuzekriechen Prenßcnö — vor dcr Macht des Auudcs. wenigstens läßt unS ciu Arllkcl der „D.-Z." das schließen. Dic „^.lmcü" lniiigcii ciiicil Artikel ül'cr die französische Iittcr^cntll',, ii, Mljifl' folgende» Iichnltü: Wir^ f^ilncn dcr französischen Nation dic aufrichtige Vcr,lchcrn!,g gcbcn. daß wir die Vcsekung von Mexiko ohne die geringste Eifersucht uud Böswilligkeit ichen, und daß wir liils der Erfolge Frankreichs in d>e,cm ^andc frelien wollen. Die französischc Okkn-pation wird cine Woblthat sein. Niemand zweifelt, dau Mexiko llnter französischer Verwaltung werden wird. was es vor tcr Invasion der Spanier war cm industrielles, fortschreitendes ^id Frankreich kann in Mcrilo dauerhaftere Erobcrungcu machen, als an den Grenzen Deutschlands und Belgiens Wir denen die Vorsehung so viele Kolonien geschenkt hat' wuujchen nicht, daß Frankreich auf seine jeNigen kolonialen Besitzungen beschränkt bleibe. England wird in Mmko dem Erobernngs-Gcuins seiner Nachbarn ien>eits des Kanals nicht in dcn Weg treten, Frankreich kann die gegenwärtige Regierung in Men o mit Leichtigkeit stürzen, aoer ersetteu kann 6la»lretch sie durch lcinc andcrc als durch dic sci.ilgc. >lc,cr „Times". Arlikel enthüllt die ganze Si-lmtion, Alle Gerüchte über die I.stallirung eines c»lopal,chen Prinzen auf dem mmkanischcn Throne, oru die franzöüschc Intervention errichten sollte er-'"Men sich lediglich als Deckmantel dcr französische., ^'"'nngsabsicht. England gönnt Frankreich di-,e !il,, ,?'"'> wahrscheinlich unter Bedingungen. W ..' rei ^ ' '!^ "'M" nentral zu dieser Festsetzung Frank-^er Yls"" ^'" "'""'>k"»l!chl>l Koulincntc verhallen? ^ "'zug dcr Engländer und Spanier aua Mexiko I. .., "" """"' ^'l liner solchen Unttrnclnni.ng eine '" 'uchls zu suchen. Die Welt ist wiederum volem. ^'"^""" "'^". ""d eingefädelt hat Na-te .1^^ ". '""ikauische Geschichte mit wabrer Mei^ 'i"!chaN. Aber das Endc? Wer sieht es ab ' Kitzung dcZ Zcmnhlluscs vom 17. Mai. Der Gesetzentwurf zur Bestrafung der widcrrecht- '7"' ^"Nnnng von Briefen und anderen versage!. ^chllslcn wird in der driiten Lesung augenomnm,. Gitter v. Pipitz rcfcrnt für die verstärkte Fi- nanz.Htonimissiml über den Antrag des Abgeordneten- lM,,es rucksichtlich der abtheilnngsweiscn Prüfung des ^matsvoraiischi^cs. Die Koinmission schließt sich ocn bezüglichen Anträgen des Abgeordnetenhauses und oc:u von diesem eingeschlagenen VerhandluugS.Modus an. — Graf ^ico Thun küudigt ein Amendciucnt an, wclchcö cr später anf dic Eröffnung, daß drr Ausschuß in cincr dcr nächsten Sitzungeii einen An» trag über die Frage stellen werde. ob^und in welcher Weise die Form. in der die Beschlüsse über einzelne Budgets gefaßt wcrdcn sollen, festzustellen sei, wieder znrücknimmt. Schließlich werden dic Anträge dcr Kommission unverändert angenommen. Sitzung >cs Hauses dcr Aligeordlntcn vom 17. Mai. Dic Berathnngrn dcs Voranschlages für das Justizministerium wenden sich zu der dritten Abthci-Inng, drr Justizverwaltung in den Kronländrrn. Dr, Thoma n stellt einen dem von Ecrnc in der vori« gen Sitzung eingebrachten analogen Antrag, es sei die Erwartung auszusprechen, die Negicrnng werde für die Instizstcllcu au den Oberlandes-, Bandes', Bezirks« und anderen Gerichten in allen im cngcrcn Reichsratb vertretenen Königreichen uud Bändern mit Berücksichtigung der dabei bcthciligten Volksstämme, nnr solche Männer wäblcn und bestellen, welche bei sonstiger Eignung dcr bezüglichen Nationalsprachc vollkommen kundig sind. ! Antragsteller bcdt hervor, daß. wenn auch im Diplom uom 20. Oktober das gleiche Recht für allc Völscr «inssicsprochcn und m dem ministeriellen Rund» schleil'en dlcscs Prinzip ausdrücklich bessätigt sei. das» selbe doch nicht von den unteren Beliörden immer beobachtet werde. Es werben dic Grundsätzc, wclchc die Herren Minister aussprechrn. nicht b/solgt, cs wird denselben vielmehr Widerstand entgegengesetzt, ob in nationaler oder konstitniionellcr Beziehung, ist glcichuicl. Redner führt mehrere Fälle an. welche darthun, wie noch immer bei Gerichten mit den nur drr slovcnischcu Sprache lundigcn Parteien nicht in slowenischer Sprache verhandelt werde, lind daß anf slovcnischc Eingaben Bescheide in deutscher Sprache erfolgen. Er hebt vic Nachtheile bcrvor, welche auS solcheu Unzulässigkcitcn entstehen nnd wic Ehre, Sicherheit uud Freiheit dcs Mcnschrn in Gefahr kom< mcn. wcuu dic Justiz in fremder Sprache geübt wird. Redner schließt mit dcn Worten: „Icb bedauere, daß wir Slovene», dic wir dcm lwhcn Kaiserhause stets treu waren, dic wir die Regierung in allcn gc> rcchtcn Bestrebungen unterstützt haben. stets um jedcn Zoll unserer Ncchtr kämpfen müsscn. Nu», wir wollcn init allcn Mitteln kämpfen. Es haben unsere Söhne auch für Oesterreich auf allen Schlachtfeldern gegrn die Napoleonidcn, gegen dic Preußen uno Türken gckämpft und so wcrdcn wir mit gcistigcn Mitteln auf realem Bodcn stets kämpfen. Möge man sagen, was man will, abcr Eines rufc ich noch: Als nnscr crhabencr Monarch, unser 5laiscr uuo Herr, in Borgo-fortc und l.'aibach die Söhne unscrcr armen ^.'ands-leute gesehen hat, hat er sie in ihrer Mnttcrsprachc begrüßt und cö ging wic cin Ilibcl durch das ganze Volk. So thut unser Hcn nnd Kaiser, aber dic Beamten schämen sich unserer Sprachc und redcu sic nicht." (Dcr Antrag dcö Dr, Thomau wird ui> tcrstüttt). Herbst erklärte sich gcgcn den Antrag Tt>o« man's, weil ihm die Fassnng desselben zu weit zn gchcn schcint. und sttlU für dcn Fall. daß dcr Rech-bancr'schc Antrag uicht angcnommrn werde, das Amendement. es sei dem Justizministerium cin solcher Bctrag zuzuweisen, daß dasselbe jedrm Aktuar bei cinem sclbststänbigen Bezirksgerichte schon in diesem Jahre cinc Znlagc uon 100 ft. gewähren löimr. Tl>oman modifizirt seinen Antrag in dcr uon Herbst angcrrgtcn Weisc. Minister ^asscr würdigt'auch seilicrseits die brdrängtc matericllc ^'agc der Beamtcn, spricht abcr gegen dic Vcrucksichtigung cinzclncr Ka. tcgoricn scinc Bcdrnkcn aus. Am chrslen erklärt rr 458 sich mit dcm Ansschußantragc einverstanden; allen andern Anträgen stünden ernste Rücksichten entgegen. Bei der Abstimmung ivcrdcn der Allsschußantrag nnd die ferner nach dem Antrage des Ausschusses ansznsprcchendcn Erwartungen und Wünsche, ferner der Antrag des Dr. Thoman mit einem Amcndcmcnt Habmann's angenommen, alle übrigen Anträge verworfen. Auch alle einzelnen Positionen der Justiz« Verwaltung und für Neubauten werden sodann nach den Anträgen des Ausschusses genehmigt. Waser spricht für Verbesserung der materiellen Lage der Justizbcamtcn nnd zn Gunsten des Ans< schußantragcs. nach welchem t>7.800 ft. dem Instiz« Ministerium zm Verfügung zu stellen wären, um jcdcm Gerichts« und Prätnrs« Adjunkten, der nicht bereits 840 fi. Gehalt oder eine Pcrsonalzulagc ge< nicßt. eine Fnnktionöznlagc von je l00 ft, z^ gc< währen. Rcchbaner befürwortet eine gleiche Allf. bessernng der Bezüge der Gcrichts-Aktuarc und Aus< lultantcn. und Ucbcrwcisung vvn ^0.000 ft. zu die> scm Zwecke. Dr. Richl empfiehlt speziell die Ad» jnnktcn. welche den Minimalgehalt von 62ä ft. bc> ziehen, zu einer Aufbesserung mn 200 fi. Bischof Litwinowicz nntcrslützt mit Wärme den Antrag des Dr. Thoman; Deschmann berichtigt eine that« sächliche Angabc des Letzteren und meint, so sehr er die Begeisterung des Dr. Thoman für die slowenische Sprache würdige, so halte er die Frage ren, rissen die Pflastersteine auf, und verwundeten einige der ausgerückten Wachmänner. Als die wie. verholten Ermahnungen und Aufforderungen zur Nuhe erfolglos blieben und die Auflehnung größere Dimensionen zu clhalten drohte, wurde von der Schuü-Waffc Gebrauch gcinachl, in dessen Folge ein Sträfling gelödtet und drei verwundet wurden. Die Nlilic ward hicranf hergestellt, nnd die Un< tcrsuchung dieses traurigen Vorfalles ist bereits im Znge. (Wr. Ztg) Wien, 10. Mai. Die „Presse" meldet: Wäh« rend der Vcricht des Finanz« Ausschusses über den Staatsvoranschlag für die Marine bereits im Abgc-ordnetcnhansc vertheilt ist, und man schon Demnächst die Verhandluug darüber im Pleuuin erwartete, ist ein Zwischenfall eingetreten, welcher znr Folge habeil dürfte, daß der Ausschußbcrich: nochmals im Ausschüsse zur Verhandlung gebracht wcrocn wird. Der Ausschnßbcricht hat nämlich beim Marine - Obcrkom-mando und Marineministerinm noch Anlaß zu gründ« lichcu Erötcrungcn geboten, deren Ergebniß in einem Heft von Kommissions-Protokollcn. die der Marine« Minister im Abgcoronetcuhausc vertheilt hat, vorliegt. Es zeigen sich nun so erhebliche Differenzen über thatsächliche Verhältnisse, daß es gerathen scheint, gewisse irrige Daten im Ansschnßberichte zu rcktifizi-rcn, bevor das Plenum auf oic Debatte ciugcht, und der Aussch»ß wiro daher wohl den Gegenstand noch ein Mal aufnehmen, zu welchem Zweck Kontrc - Ad« lniral v. Wissiak hier eintrifft, ::m im Ausschuß als Vertreter der Marine zu erscheinen. — In der heutigen Sitzung des Finanzausschusses wurde über die Erhöhung der Elnlomi'.lcn« Steuer von der aus Staatsfonds oder Aktien fließenden Rente dcbatlirt. Die Regierung hat bekanntlich die Erhöhung dieser Steuer von 6 pEt. auf 7 pEt. beantragt, der Verichtcrstattcr der Sektion, degli Al« bcrti. trägt auf eine lUpcrz. Erhöhung an. Der Finanzministcr, der Minister des Arnßcrn, der Staats« uno Polizciministcr waren in der Siz« zung erschienen. Herr u. Schmerling verließ jedoch, ourch andere Geschäfte gerufen, bald den Saal. Graf Rcchbcrg hingegen nahm lebhafte» Theil an der Debatte, er erklärte, die Gcldvcrhältnissc des Auslandes zu seinem Studium gemacht zu haben und meint, eine solche Maßregel würoe auf den Kredit nachlhcilig wirkcu. Giskra, Herbst, Skenc vertheidigten den Antrag dcgli Alberti's, Kalchberg sprach für den Regiernngs» Antrag, Rygcr beantragt eine 20pcrz. Erhöhung.— Die Sitzung dauerte bis 3 Uhr, ohne daß jedoch ein Vcschlnß gefaßt wurde. — In der Fiuanzkommission des Herrenhauses wurde heute beschlossen, in der morgigen Sitzung ein Eingehen auf die vom Abgcordnctcnhansc übersende» ten Dctailbudgcts zu beantragen. Das Budget für Hofstaat, Kabinctskanzlci und Ministcrrath werden zur Annahme beantragt. Wien, 17. Mai. Die Deputation aus Fiumc. welche sich seit einigen Tagen hier befindet, hatte gestern Audienz bei Sr. Majestät dem Kaiser. Dic. selbe stellte unter Anderm das Ansuchen wegen Be» willigung zu einer Lotterie für gemeinnützige Zwecke, namentlich für den Bau einer besseren Fahrstraße nach St, Peter. Wir haben vor einigen Wochen nach der «Militär-Zcitnng" von dcm Erscheiner einer Deputation ans der MilitVir-Kommnnität Zrngg berichtet, welche höchsten Ortes die Bewilligung zum Van einer Eisenbahn von Karlstadt nach Zengg erwirken sollte. Sc. Majestät der Kaiser hat jetzt über Vortrag des Kriegsmiuisterinms für die Tracirung dieser nunmcbr bewilligten Bahnstrecke 30.000 ft. aus dem Militär-Grenzfonde angewiesen. Deutschland. Wiesbaden, 14. Mai. In der gestrigen Siz» z»ng der Kammer ist der Antrag: «Die Regierung möge beim Vundestage anf Anfh'bung der Spicl' banken und der Lotterien im Vnndcsgcl'ietc hin>M ken. die Spielzeit im Lande nicht verlängern nnd dil dicßfallsigcn Verträge nicht erneuern, einstimmig M genommen worden. Portugal. Der König von Portugal, Ludwig l., gebM am 3l, Oktober 1838, hat den portngicsischcn Kass mcrn seine bevorstehende Vcrmälung mit der italic Nischen Prinzessin Maria Pia. der To.bter Viktol Emanucls nnd jüngeren Schwester der Prinzessin Glo< lildc, Geinalin des Prinzen Napoleon, angezeigt, Die Braut ist 15 Jahre alt. s Afrika. Per Dampfer „Ethiope" sind Verichte über neuc Gränelthaten des bekannten Königs von Dohome» cingclanfcn. Er hatte die. ungefähr 1 ll engl. Meilc» westlich von Abbcskuta gelegene Stadt Ischaga a»' gegriffen und niedergebrannt, hatte 1000 von de> Bc>rohnern enthaupten lassen, und 4000 andcü sammt einem cingcbornen MissionSagcntcn gcfangc» fortgeschleppt. — Die große, ii Tagrciscn weiter in> Innern gelegene Stadt Sjagc war durch die Ibadaüs zerstört worden. In dieser gericth ein englischer Mi!' sionär in Gefangenschaft, für dessen Freilassung ei» , Lösegcld von 2000 Pfd. St. gefordert wurde. M Gouvcrueur von Lagos verweigert aber die Auslösuüj und trifft Anstalten, die Vcfrciung des Missionärs ^ erzwingen. Tagesbericht. Wien, IN. Mai. W Ueber das Befinden Ihrer Majestät der Kaisers hören Wiener Blätter alls wohlunterrichteter Quellt Folgendes: Das Brustlcidcu Ihrer Majestät bic^ nicht die mindeste Bcsorgniß. Man glaubt viclmelsi, daß die Diagnose, welche das Leiden der hohen Fr"" alif ein Brnstübel zurückführte, eine unrichtige gewcsc" sei. Die geschwollenen Füße. welche die Bcwcgungc" Ihrer Majestät hiudcrn, seien vielmcbr die Sympton'^ einer anderen Krankheit, welche in einer Blutleere bcstcht. Obgleich letztere kcineswegs unbedenklich lsl, so stcht sie doch in rcluer Parallele mit der Gefahr, welche vorhanden wäre, wenn die Geschwulst Folge emcr Lungen'Affeklion sein würde. Wie wir hören, ist gestern ein Arzt nach Reichenau berufen worden, der die hohe Frau noch nie behandelt hat und dcsse» nnbefangcuc Ansicht der kaiserliche Hof einholen will. — Ihre kais. Hoheit die durchlauchtigste Fra>l Erzherzogin Hildegarde ist gestern mittelst Separat' Train »regen Erkrankung des Erzherzogs Albrecht nach Viccnza abgereist. — Einige Wiener Aerzte baben sich hellte nach Znaim begeben, wo, brieflichen Berichten zufolge, Feuilleton. Die Londoner Weltausstellung. London, 13. Mai. (Echluß.) Eine überaus reiche Sammlung österreichischer Rohprodukte, welche vor 1l Jahren so nothdürftig vertreten waren, trifft man auf der westlichen Seite des Transepts, und zwei Lokomotive, für starke Steigungen und Krümmungen bcrcchuct. welche sehr bewundert werden, im Maschincn-Annck. Unter den Erstgenannten sind Gctrcidckörncr aus den ucrschic» dcnstcn Provinzen der Monarchie ausgestellt, neben ihnen Zeichnungen und photographischc Abbildungen der so sedr verschiedenen Landbevölkerung des viclstäm' migen Reiches. Ungarn schickte übcrdicß noch Pro« bcn seiner mineralischen Schätze, zumal Kohlen. Ei> sen und Kupfer, dann Schafwolle verschiedener Sor« ten. und eine Unzahl Gattungen seiner Weine, für die eben letzt in England stark Propaganda gemacht wird. Leder ist gut vertreten, deßglcichcn der Mine« ralrcichtbum Böhmens. Siebenbürgens und der an« dcrn Kronländcr. zu denen große geologische Karten und Dr. Vandcrs schöne mineralogische Sammlung gewissermaßen den Schlüssel bieten. Weniger reich ist die Auswahl der chemischeu Fabrikate, obwohl es an prachtvollen Erzeugnissen auch in dieser Sphäre nicht fehlt. Desto imposanter entfaltet sich die Baum» woll-, Schafwoll. und Scidenmanufaktur, »uclchc die den Transept nmgcbcndc obere Galeric füllen. Es finden sich in dieser Sammlung Scidenbrokatc, Da» mäste und vor Allem Tücher, die in den Berichten der Juries unzweifelhaft eine hervorragende Stelle finden werden. Noch ist eine große Abtheilung: die Erzichungsabtheilnng, nicht vollständig geordnet, wir kommen auf sie zurück/und begnügen uns vorerst mit der obigen übersichtlichen Schildcruug. welche von der Reichhaltigkeit der österreichischen Abtheilung einen annähernden Begriff geben mag. Die Anor?nn»g des Ganzen ist zweckmäßig und g/schmackvoll. doch kön> ncn wir die Bcsorgmß nicht unterdrücken. daß die Passagen, namentlich der für Glas und Porzellan be« stimmten Ränmc, sich an den späteren Schilingstagcn als viel zu enge herausstellen werden. Vondon, l4. Mai. Auch gestern war der Vcsuch nicht sehr zahlreich (er überstieg nicht die Zahl von 8000), aber da die Gäste, der hohen Eintritlsprcisc wegen, ausschließlich den reicheren Klassen angehören, gibt es der Käufer darunter sehr viele. Es ist erstaunlich, wie viele Gegenstände schon an Manu gebracht sind. zumal Kuustsachcn, wic Bronze und Holzschnitzereien. Gold» waren. Juwelen nnd vor allem Majolika, Porzellan nnd Glas. Von der königl. Berliner Porzcllanfa< brik waren die zwei prachtvollen Majolikavascn gleich am ersten Tage verkauft. Minions englische Majo> lica ist beinahe sammt und sonders an Mann gc> bracht, dasselbe gibt von der gröberen und viel wohl« feileren französische» Majolika und von, Porzellan der Meißener Fabrik, das hier selir beliebt ist. Für böhmisches Glas sind bereits bedeutende Nachbestcllüngcii nöthig geworden; englisches Glas wird stark von fremden Gästen gekauft, während Heimische nnd Fremde sich in Brokate. Spitzen, Uhren, Lampen u. s. w. theilen. Auf alle Fälle haben einzelne Aus- steller bis jetzt ein besseres Geschäft gemacht als bic Ausstellungs Kommissio,,, deren Einnahmen bei Weitem nicht so reich wachsen, als es im Iabre 18«l der Fall gewesen war. trotzdem der Erlös dcr Sal-sonkartcn ein stärkerer ist. Gerüchtweise heißt es. ft gehen mit dem Plane um. oic Bildcrgallcric an' Abend mit Gas zn beleuchten, um sich dadurch eint neue Emnahmsquelle zn sichern. Morgen und übermorgen wird in St. James-Hall ein deutscher Wohlthätigkeits.Bazar abgehalten, nm (mit Genehlnignng des Kardinals Wsemau) eine Art Herberge und Schulen für mittellose junge Deutsche und sonstige Ausländer zu gründen. I« diesem Ba^ar sollen meist deulschc Knnst» lind Iudu-striegegcustäude feilgeboten werden, und werden die Gemalin des östcrr. Gesandten. Gräfin Apponyl, dlc »erwitwete Marchioneß of Lolbian, die Gräfin New-burgh, die Ladies Georgina Tullcrton, Camoys und Clifford, dic Damen Townelcy, Wallis und Percira die Rollen dcr Verkänfcriimcn übernehmen. An des Spitze des Unternehmens stehen — wic das Pl0' gramm mittheilt — Ihre Majestät die Kaiserin ri>!l Oesterreich. die gesammtc Aristokratie Oesterreichs »'^ Deutschlands und ein großer Theil dcr Aristokr^ und des Landadels von England. Besonders th^ sür die projcktirtc Stiftung sind die Prinzeß 'Wl>1 von Baden. geb. Herzogin von Hamilton, dic ^« zoginncn von Dalberg und Leeds, dic Viscoulitcs^ Fielding und Campocn, dic Ladies Dörner, St^' tan. Pctre. Ehifford. Arundell. Lovat. HtN'^' Cartwrigyt und Herbey, die Damen Higgins, A^ bcrt. Vlundcll. Lawcll. Manners, Byrne """ . >' lafjs. Per MK'jtlöftleH zlsly PcM ist sljr lN<"!W auf 26. für übermorgen auf 10 Sgr-'angcscyt. 459 eine Typus-Epidcmic ansgcbrochcn ist. Dcr Kranken» stand soll sich bereits auf 800 bclaufcn ....... Um österreichische Staatsangehörige, wclchc znm Bcsuchc dcr Industrie «Ausstellung nach London reisen nnd init drn dortigen Ortsverhältnissen uild Einrichtungen unbekannt sind. vor Schaden möglichst zu bcwabrcn. werden dieselben gewaritt. sich mit Personen oder Bureaux in Vcrbindling einzulassen, welche in in- nnd ausländischen Vlättcrn ihre Dienste anbieten, wenn sie von dcr vollen Verläßlichkeit dieser Personen oder Bureaux nicht in sicheren, Wege überzeugt sind. Vermischte Nachrichte«. Wien. Wer erinnert sich nicht jener sogenannten Effekten-Lotterien mit den vielen und angeblich wertl,-«ollen Treffern. die dcr Mchrzalil nach znlcht aus Manschetten^ und Hemdknöpfchen, gehäckeltc Campen» k^ppchcn, Nadclbüchschcu. Zahnstochcr-Flitteralc u. s, w. hinanölauscn. bei deren Empfang der „glückliche Gewinner« eine bitterböse Micuc zieht nnd den „Treffer" wit der Bemerkung von sich legt: „Prellerei, nichts als Prellerei!" — Als cine rühmliche Ansnabinc von dieser Negcl dokumcntirt sich die Gcmäldc»Lot< terle dcr «Concordia". Selbst der kleinste der 00 l Treffer derselben, deren Verlosung am ttl. d. M. erfolgt, ist cin in prächtigen, Goldrahmen sich darstellendes gntcs Bild. das jedem Pruukzimmcr zur Zierde qcrcichcn wird. Wir ersuchen unsere 5'rscr. dem, Ankaufe dcr Lose zn dicsrr Lotterie genau auf dlc Bezelchnung «Goncordia« Ach! zuhaben, nm nicht vie leicht dlirch cin Verschcn des Verschlcißcrs m den Bcsth cmes ^oscs ciner andcrcn. an demselben Tage znr Ziehung kommenden Grmäldc. "ottcric ;u gelangen, cincr Lotterie, wie deren einigem Jahre arrangirt werden; — mehr brauchcn wir wohl nicht zu sagen. ^ — Frau Veronika Schusclka. die Mnltcr des n. ö, Landtags . Abgeordneten Hvn. Dr '^r.inl Schuselka. ist am 14. d. Mts. im 80. Lebensial) r gestorben. ' " Nachtrag. Wien, 19. Mai. Gutem Vernehmen nach mim am Sonnabend cin Ultimatum Preußens nach Kassel das wcgcn bclcidigendcr Behandlung Williscn's den Rücktritt des Ministeriums binnen 48 Stundeil nach Uebergabc fordert. Wion, 1!). Mai. Dic „Korrcsponb Scharf« meldet, vom Kasseler Kurfürsten sei cinc Erklärung in Wien eingetroffen. dliv sich die Ncaic,»»,^ dev Entscheidung des Vmides fügc. Vriissel, 1i), Mm. ll'uhr üü M. VM, Der König ist noch Nckonvalcszent. jedoch bcfiildet er sich so, daß nichts mehr zu befürchten steht. Nom, 111. Mai. Goyon ist abgereist. Neueste Nchnchlen und TcleWllMe. Kasscl, 18. Mai. Der Knrfürst soll im gestrigen Mmütcrrathc die Zlirücknahmc dcr beiden Ver^ ordnnngcn verfügt haben. Es heißt, die Minister vertraten die gcgcnthciligc Meinung. Bis jetzt sind mir cinmüthigc Wahlenthaltungen bekannt die Wal), lcn also thatsächlich gescheitert. n.^si?^""^^ ^' ^"' ^' der gestrigen Kam. mm.g wurde cine Motion cingcbracht auf s.cr. ^ "a cmer Vnndesrcgicnmg. über dcn Einzeln-^cglcnlngen stchcnd. nebst cincr Volksvertrctuna für qcmcm,amc Geseygcbung. fcrncr ciu Antrag auf Um qcstaltnng dcr Bundesverfassung Minister v. Hügel beantwortete die Intcrpclla. NonMitwacht's: Eine befriedigende ^ösu,Ig dcr kn ' hessischen Frage sci nur durch Herstellung'dcs Vcr fas,ungörcchtcs und des Wahlgesetzes vom ) 1«^<) s"i"'^ l'Ü ^"^"'"^" ^^'l dcs Vcrfassungsrechtcs Paris, 18. Mai. Der heutige „Monitcur" veronentlicht folgende Depesche dcs Vize - Admirals Junen dc la Gravide aus Orizaba vom 20 April -D c 6vanzo,en ,ind nachdem sie den ,8. »„, ^,,' dova abgegangen ,i»d. heute Morgens nach mebrcn. Dicklichen KavallcricCruz cm. i vi,"' London, > 7. Mai. In der gcstrigcn Unterhaus, siyung erklärt Lord Palmerston, cr sei bereit dim. Mexiko und dic franzö'silchcn Intentionen bczüglichcn Dokumente vorzulegen, Er kcnnc die Intentionen M'ankrcichs l'loß nach dcr Oktobcr. Mai. Dic heutige lM'^'Ztttnng" mcldct: Ein Dekret des Kaisers c '/ m Hasen Nikolajcff nnd Chcrson dcn auslän, ^ ^ollaintcr cröffnct. ^ ! (sadix, 17. Mai. Nachrichten auS Havanna! vom 30. v. M. mcldcn: dic crstc Brigade Spanicr ist ausgcschifft. Prim überwacht in Veracrliz dic Einschiffung dcs Restes. I» Mexiko sind Kricgsvor. dcrritnngcn getroffen. Ein Aufruf zu dcn Waffen ist erlassen/ Dcr Bürgerkrieg ist ansgebrochcn. Man ucrsichcrt, dic Monarchisten hätten Vortheile erlangt. Vtew-Aork, 7, Ma>. Nachdem ^orktown geräumt wurde, verfolgten die Unionistcn die Konfodc« rirtcn bis Nilliamöburg. schlngcn dic Arri«:regardc der Konfödcrirtcn. worauf dirsc Williamsbura. rälim. ten. Bcrichtc alls dem Süden vcrsichcrn, kcinc Flagge wcrde dic Zcrstörling dcs Eigenthums verhindern, wcnn dic Wahrscheinlichkeit vorbanden sci, dap dicscs in Fcindcsyand fallen könnte. Die Abfalirl dcv Ha», dclsschiffc aus dem Hafcn von New-Orleans wird gestattet werden. Aeueste leuülllinischo ^osi. Konstantinopel, 111. Mai. Die Errichtung ciner dircktern Telegraphen »Linie zwischen hier und Bosna Scrai übcr Pristina init cincr Abzwcigung nach Prizrcnd ist bcschlosscn wordcn. Ocncral Ehcs' ncy ist in Angrlcgcnhcitcn dcr Enphrat. Balin hicr angclommrn. Dcr' ostcrrcichisch'turlischc Haudclövcr. trag wurdc am pfcr schwachen Tiefganges sind nach Albanien abgc» gangen, um an der Boyana. Mündung stationirt zu werden. Dcr Prinz von Wales wird nicht vor dcm 17. d. M. hicr eintreffen. Ncvrcs Pascha wnrdc anstatt Tal>ir Pascha zum Gouvcrncnr von Bru„a cr< nannt. Die Kommission zur Untersuchung dcr au dic Rajahs crthciltcn frcmdcn Päsft hat ihrc Sipun-gcn anf unbcstimmlc Zrit suöpendirt. Dic Arbeitcu an dcr Eisenbahn von Adrianopcl beginnen nächstens. Smyrna, 9. Mai. Die Pforte crlaubtc dcm hiesigen Gonvcrncnr dic im ^'azarcth untcrgcbrachlcu gricchischcn Flüchtlinge srciznlasscn uud ihncn auf Vcr-langen Pässe nach andern Ölten anszustcllcu. Dic Flüchtliugöführcr wollcn sich nach Italicu brgrbcn. Ein hicr garnisonircndcs Gardc > Bataillon hat sich nach Scutari in Albanien eingeschifft. Athen, !). Mai, Gr.'f Kaiscrling. bisheriger prrußlschcr Gcsandtschafts.Sclretär in Koustantinopel. wurdc an Stelle vcs nach Konstantinopcl vcrscj)tcn prclchischrn Gesandten. Geschäftsträger in Athen. Neueste AebettandM. Dcr heulc mit der Ucberlaiidpqst in Tricst ri» gelroffriic ^loybd.impfcr «Ämcrlf^" lirachtr Nachrich. ten an^ Vvnlbay v. 2(i., t^alcntta, 24. April. Dcr Einfall dcr Perser iu Afghanistan nnd die Einnahme Fnrrahs bestätigcn sich. Dost Mohanird marschirt alls Eandahar. Nao Sabib. cin Neffc Nana Sahibs und Anstifter der lcyten Verschwörung in dcr Haupt. !tadt Rizams. wurdc gefangcn, Nana sclbst soll sich u» ^lbet aufhalten. In Delhi wnrdc cin Sel'at) im Bctragc von >0l1.000 Pfo. St. gcfundcn. ' I" Fnrrah soll Sultan Ahmcd Jan mit N."Ul) Mann stchcn; dic persischen Truppen scieu überaus zahlreich. Ganz Afghailistan ist i„ Alarm. Dost Mohamed ist culschlossen. Herat dem Ahmcd Jan zu cntrcißcn odcr nntcr desscu Mauern zu stcrbcn, Dic Murris an dcr afghanischen Grcnzc dcs Pendschab sind in Aufrcgung. In Indien kommen Brandstiftnn. geil häufig vor. „Mstische Vtscllschaft" in Wach. Protokoll der «2. Versammlung, welche Freitag am 0, Mai 18«2, lwn li -8 Uhr Äbcnds. in, Gcscllschaftslokalc abgrhaltcn wurdc, Vorsitzcudcr: Vizcpräsidcnt Dr. Schöppl. Schriftführer: lstcr Sekretär Nr. E. H. Costa, 18 Mitglieder. 1- Das Protokoll dcr XI. Versammlung wird "lucjcu. und unbeanstandet angenommen, ,. .Der Schriflführcr thcilt dic cingclaufcncn ^chllttstnckc u. s. f. mii: Dic Handels' und Gcwcrbrkammcr hat 2 Excm-Mrc ihrcr Bcrichtc pro 183^—^7 uild 1858—0l ^^c,cllschaft zur Bcnüpnng übcrmachl; die Redaktionen der ^Zeitschrift für das östcrr. Notariat", dcr „Gerichtshallc", dcr „östcrr. Zeitschrift für das Bcrg» nnd Hüttenwrsrn" uild dcr «öslrrr. Vicrtcljahrschrift für Ncchts' und Staatswissenschaft" in Wicn, dann drr «Stimmen aus Inncröstrrrrich" in Klagclifurt übcrscndcn ibrc rcsp. Zcilschviftcn dcr Gesellschaft im Tausäm'cgc. Dcr Redakteur dcr lcttt-gcnanutcn. Hrrr Andrcas Ein spicier, hat dicß< bczüglich ciuc l'ssondcrc Zuschrift in slovcnischcr Sprachc gcrichtct, wclchc vom Schriftführer vrrlc« sen wird. Dcr 1. Sckrctär dcmrrlt hicbci, laß im Lcsc« Lokale dcr Gesellschaft bcrrits 12 Zcitschriftcn (sämmtlich im Tauschwege für dic «Mitthcilungcn" aquirirt) allflicgcn, und stcllt dcn Antrag, daß das «Rcichs-GeseN'Vlatt" und die „stenographischen Protokolle dcs Al'gr'ordnctcnhaxscs" prannmcrirt wcrdcn uiöchtcn. da allc Schritte, dl'ssc Blättcr unentgeltlich zu erlangen, gcschritcrt, und dic Pränumcrationsbclrägc sehr niedrig sind. Herr Dr. Ahacic stellt dagcgcn dcil Antrag, nur jcnc Nummcrn drs Rcichsgcschblattcs zli llNifen, welche für dcn Vrrcin vom Inlcrcssc wärcn. Gcgcn dicscn Antrag crklärcu sich dic Hcrrcn ^andcsgcrichls-Räthe v, Strahl und B r u n nrr, nnd besürwor< ten die vollständige Anschaffung dcs Rrichvgcschblatlcs, Vci dcr Abstimmung wcrdcn dic Anträgc des l. Sekrclärs mit überwicgrndcr Majorität angenommen. Der 1. Sekretär tbeilt auszugsweise mit. cine „vorläufige Mittdcilnna. übcr drn Bcstand dcr Savi» gn'.)sliftuilg" l,li>,g, welchcr jedoch in dcr Minorität bleibt. Dcr Antrag wcgrn Anschaffung dcö „Juristen" wird sohin zuin Beschlusse rrl'obcn. ll, Hicrauf brachte Herr Dr. Sup pan dcn R'echtsfall zur Bcsprcchung u»d Dcbaltc. ob dic Ali« mclUalionöansprüchc rinrö unchrlichcn Kindcs bei dem Konkurse dcs natürlichen Vaicrs liqnidirt wcrdci» löouen? Hcrr Dr. Suppan vcrlhcidigtr ausführ« lich dic bcjahcnde Antwort d>cscr Fragc. und es schlössen sich in cingchcndcr Motivirnng dicscr Ansicht dic Hcrrcn ^. O. N. v. Strahl. Dr. Uranitsch und Dr. E. H Costa, dagrgrn dic Hcrrcn Dr, Ahacic >» iHsit der . ^aromelersland l».,sttsml,srat!lr »« , ^ . Nirdsrschlaq ------------^ ^_________ _______redlizlit__________^_________^_______________________^__________mP ar i s,'r Vinirn ^7. Mm c, uhr Mrg. »^. 9? ^ 9. ll Gr. U. schwach Eounmsch. 2 „ Nchm, 32l.<»5 -z-19.2 .. »'. siart drtto 0.<>l» ^0 „ Abb. 325. N -^10.^ ,. 0. schwach sternhell Druck und Verlag von Ignaz v7Kleinmayr se'Fedor Vamberg.^'Vcrantwortlichcr Rcdaktcur- Ignaz v. Klcinmayrl----- Anhang zur Laibacher Ieitung. Effekten- und Wechsel-Kurse au der k. k. öffentlichen Börse in Wien De„ 19. Mai 1W2. Effekten. Wechsel. 5'/, Mctalliqu.'ö 7l,«5, Silbcr.....130,«^ 5",?lat -Äi,I. 85 05 !. i!"id n .... 1^,— Äauf^tinl . . . 843. ! K. f. Dukaten. . a^8 Kllditaftinl . , ________________ H r e m den '2iuzciz; e. Dc» 17. Mm lk<)2. Hr. Graf Eoltyk. k. k. Obcisi. von Pordenone. — Hr. Osiccky, k. k' Olierlicuteualit. — Hr. Ionola. l. k. Lieutenant. — Hr. Ferjcii. Handelsmann, von CiUi. — Die Herren: Vr»»»er, Geschäftörrisenrer, — OcNreiä'er. imd — Grünblalt. uoil Wien. — Hr. Saunk. uon ^la^nflllt. — Hr. Prcwini. uon Graz. — Hr. Eimonetti. uon Finme. — Hr. Alij^ix egg. von N^tschtich. Den 18. Hr. Aaron, ^'oi^u < LicdcnNcin. k. k. Obeslll'liocegsrlä'l«-Nlilh, von FNagrnfurt. — Hr. Graf Pl'icklsr. l. f. Foislbeamie, von Radniannödolf. — Hr. Gras Aü'.^ni Rossi, vo» Finme. — Hr, Ke>n,arii,a. k. k. Ol'lrlllntciiant. — Hr. u. SchniiDt. Glilrl'csit/sr, von W.naödin. — Hr. Slurm, k. k. Milltall'eamts, von Komorn. — Tie Hcrlen: ^'öw. Mcöi^iii - Doklor, — NaUand. nüd — Goltwald. Hti!!dlIc>I.n!c. — Birnbaum, Oeschciflsrcisci'dcr. und ^ ^'öw. Uliimachn'. uon Wic». — Hr. Tomizli. Prioaliil. uon Verena. — Hr. Ricdl. Hanrel^malin. l.'c>» Al'amsihal, — Hr. Gaoc, Handclömann. von Volo^n.1. — Die Herren: ^!engycl. — Schnurz, uiw — Vaucr. Handelvlcule. von Kanischa. — Hr. Glaser. Hopfc'.il'äi'dlcr. von Rsichcnan. — Hr. E„gcl. thaltr. F.U'rilö'D'llklor. vo» Hof. — Hr. Nachmaim. ron Pari.v — Fr. M»^,is:ris. Private, uo» Klagelifurl, Z. l5.tt n (3) Nr. 2!«!<.', Baches, im D Z, V/«—u, im Betrage pr.....ll>3 st. l!» kr 5. Die Herstellung einer neucn Stützmauer längs des l!o!«k:,-Baches, im D.Z. V / !l>—l2, nu Betrage pr......lZ!> fi. 5, kr. «. Die Geländecherstellung zwischen der Save-Brücke und Tschcrnutsch, im D. Z. O/l2 — l:z, im Betrage pr. . l«1!) si. ltt kr. 7. Die Geländerherstcllung in der Strecke zwischen Podpetsch und der Grenze Steicrmarks, in verschiedenen Distanz-Zeichen von I1l/2 diä lll/l), im Betrage pr. 25l st. 5,3 kr. tt. Die Bei - und Aufstellung von 43 Stück Randsteinen in mehreren Strecken zwischen Podpetsch und St. Oswald, von M/3 vis «V/ltt, im Betrage von . 9N si. 75 kr. <>, Die Verlängerung des Leitwerke» ob der Tschcrnutscher Savcbrücke, im Betrage von .........NiW st '<», im Betrage pr. »33 st. 83 kr. l l. Die Herstellung einer Wandmaucr bei Lukoviz, bei D.Z. l/4, im Betrage pr. »23 st. 8 kr. 0. Auf der Loibler Reichsstraße. !2. Die Konftlvationsardeitcn an der Zayer-brücke in Zwischcnwa'sscrn, im D. Z. I/!1 —»", im Betrage pr. . l5ttl) st. 73 kr. 13. Die Aufstellung der Geländer vor Medno, im D. Z. l/2 - 3 , im Betrage pr. l 7U st. lw kr />. Auf der Agramer Reichsstraße. 14. Die Beistelllmg und Einlegung von l0N Stück sichtencn Brücklingcn an der Raanbrückc in 5!aibach, im Betrage pr. l4N st. — kr 15. Die Rekonstruktion des Durchlasses am grünen Bcrgc, im D.Z. O/4—5, im Betrage pr......»72 fi. 9« kr. 16. Die Beistcllung und Einlegung von 40 Stück fichtenen Brücklingcn an der Großlupper Brücke, im D. Z. ll/«i—7, im Betrage von.......5!) st. 2li tr. »7. Die Beistellung des Bauzeuges, bestehend in Utt Stück eisernen Echneeschaufeln, 5 Stück Handwagen und l Stück Zugseil, »2 Klftr, lang, im Betrage pr. »3!) st, 80 kr. Wegen der dießfalligen Hmtangade wird die Minucndo-Verstcigerung bei dem löblichen k, k Bczirksamte Umgebung l.'aibach am 2lj. Mai d. I. vorgenommen werden und um !) Uhr Vormittags beginnen, zu welcher Erstehung^ lustige mit dem Beisätze eingeladen werden, daß il. die Ausbictung nach der obigen Reihenfolge in Bausch und Bogen mit den betreffenden, einzeln ausgewiesenen Beträgen in österr. Währ. stattfindet und die Ratifikation des erzielten LlzilationSresultates in jedem Falle in Vorbehalt genommen wird, wenn auch die Anbote unter dem Fiskalureise sind; d. vorausgesetzt wird, jedem Anbotsteller sind zur Zeit der Verhandlung nicht allein die allgemeinen Bedingni,>e der Ausführung öffentlicher Bauten, sondern auch die speziellen Verhältnisse und Bedingungen des auszuführende!» Baue5 , deren Befolgung der Ersteher in seme Verpflichtung übernimmt, vollkommen bekannt. <-. Schriftliche Offerte, gehörig abgefaßt, auf einem mit 36 kr. markirten Bogen geschrieben und mit dem 5A Reugeldc belegt, welches auch von den ^izicantcn für ihre mündlichen Anbote gefordert und beim Kontraktabschlüsse auf N»)k zu ergänzen sein wird, werden nur bis zum Beginne der mündlichen Versteigerung angenommen, und das) ll die bezüglichen allgemeinen und speziellen Bedingnisse, so wie auch die Preisverzeichnisse, die summarischen Hostenüberschläge und Pläne bci dem gefertigten t. k. Baubezirksamte täglich in den gewöhnlichen Amtsstunden und am Tage der Lizitationüvcrhandlung bei dem genannten k. k. Bezlrksamte eingesehen werden können. K. t. Baubezirksamt Laibach am l<». Mai l862. Z UI7. (2) Nr, ^40. G d i k t. V^ill k. Vlziiköamle Pl.ml!,^ alü Gtlichl. ivire l'cl.nnlt geumchl, Dliß die ni ?er Efcknlwuoiachc 5eü Johann ivicmcuschcr uo» ^'^ose ge.Zcn Michael Ma> nzl)!zh uo» dovl. l>cl<». 2ll) st. ö. W., mil '^ls^sid vom ^<^. Dczcmdcr I8UI.Z. 7598, cnif 0l» 12. Apri! 18li2 .n^coroinlc drille Zr,Il'iclllllg rcv öi.aliläl Rcllf. Nr. 1^7 lil! Gr»»ddnch H^aüderg leassiliinint'l) lNif c>cn 3l. Mai 1802 lm Gcl!chlüsil)c al^coroiill wiirre. K. l. Vezil^amt Plaiün.i als Gcricht. ain ll). April 1802. Z. «74. (3) Nr. 29U3. (5 d i k t. Von dcm l. k. Vtzilkcamlc Senosclsch. a!ö Gc» richt, wird yisinit bekliiiiil gsnmchl: i^s sci ülicr d.iö Aüsllchc» dcr '^lüüa LilUcir ron Sliwstljch, gfgcil V^llhclmä P.g uc>» cl>c»^,. wegci, auS ocm Vergleiche uom 20. ScptcNllicr 1854, Z. 7210. schlil^i^c» 00 fi. ö. W. <-'. ^. <'., >» Die cxc. lüliue öff.nlliche Vclslci^cvl!»^ der, drm Lehiciü gclwriacli, im Gililirdnche dcr Herrschaft Sliwsclsch l-ul) Uil». Nr. 107 uorkon'.mcndcn I^e^liläl. >>» gc> richllich rrhcdliien Schäßliügömertl/e '.'0» 188 ft. (5M. ^lvilN^tt, liuc> znr VotlU'hü'l dcrscllicn t>ie clstc ^cil-dlct»»gö!ligs^i)l!!ig auf dcii 20. Mgc deslimmt worlr», r.iL ric ftll^idietelitie Ncalitai inir licl dcr lchicu Fcill'ic> tllllg »^wcllhc an ec» Meist-l)iclcn0lli hiiitmigcgclil'li werde. Das Schäl)N!!gsprolokoI1, dcr Grundblichölltrakl und die Lizitalioliöliedilianisse lönnen bei diclem Gc» richte in cen gelvöl)l>llchc» AlNl^stlUldcn clii^cscycn werde». tt. k. Vc^irlö^nil Ecnosclsch. "lö Gcllcht. am 20. April 1802. 3.912.. (4) Letzte Woche zum Allkanf der a OU 'ÄB%o F! mit M Ochemäldcn iD im VZerthe von Gnld.M.OljftOW. zur Utttcrstl'ltzuttg hilfsbedürftige Schriftsteller und Iourualistell. Zu bczichm bri all^'ü lnlailntrii ^'os-Vttschlsißcri!, dinch säinnillichc Zeitilngö^itcdatlioi^ii, Blichhaiibluiigcii u. s. >u. Wiedürvcrkäuftr rrhaltcn imd l'rlicbsii sich dicsclbcn nniiiiltclbar an dic (^cfcrtiglr z» ^il weiden. Die Eeschüstsleitung der Concordill-Mme. Wien, Große Ichulensirasie Nr. »24. M Z. "47. (!) » ^OtzM^ DarlcycugUW-Pomade ^M^ «DÄW MorgcnS in dcr Portion von zwei Erbsen HWW^^^, in die Hantstclll'n, wo der V.irt wachse" WWWWWM so ll, ei'ihcl'icben iindcr^eu^t binncl' scä)>3 vAMA^M MoNliten einen vollen kr^fti^eii VarNvnch^. Daöselbc ist so wirksam, daß cs schon bei jung«,'» i!c>i< ten von 17 Iahi'cn, wo noch ^ar kein Aartwuchö vorhanden ist, den Vart in der oben gedachten Zeit hcr-voirnft. Die sichere Wiiknng garantirt die Fabrik. Cliincsischcft Hm,rfiirl,cmittcl u Fl. N. 3.1l). Mit diescin kann nian Angenbra»ci>, ^kopf« und Bailhaarc snr dic Dauer echt sa'rbcn, uoin blässesten Blond nnd dunllc» Vlond bi>? Vrann und Schwarz, man hat die Farbennnaiuen ganz in seiner Gewalt. Diese Komposition ist frei von nachlheilia/n Sloffci!, so erhält ;. V. das A>i,^e inehr Chaiafter und Ansdrnck; wenn die An^cnblanen etwas dunkler gesalbt werden. Die voiznglich schönen F.nden, die dnrch dieses Mittel hervorgebracht werden, übertreffen alles bis jetzt (5n-stircnde. ^»finder: Nöthe 6c Comp. in Vcrlin, Kon,' mandantenstr. 31. — Die Niederlage befindet fich in Laibach bei Herrn ^ZlZQrt'«'«'«»»^^r. Hanptplah Nv. 23<). ^ Z !>-", (!) Nllr ä-H UcUlMNjer « Pfund feinst zerlasse ner ungarischer Schwein fette und 5)2 UeNlUelyer , P,und geräucherten, sogenannten Spick speck, zu haben bei Jla^. MifiNelier am .^auptvlatze, Uicdcrlligc dcr k. k. priv. El'cnfllrthcr Vampfmtthlo äc Uolli)rrstctt-Falnik. Das Haus Nr. 7,.'j, welches aus 1 Stockwerke, l> Zimmern sammt Zugehör, mehreren Magazinen und Keller besteht, und zu jeder Spekulation geeignet ist, ist sogleich unter billigen Bedingungen zu verkaufet Nähere Auskunft ertheilt Ioh. «Rn»«l" in Krainburg Nr. .'l^l. Z. 96li. (1) als: «l«««^^ ^nil^il,»«l<^^ Wsr«?e,> ^«l<«5,l««,«!>«»«<>> <«lo»»«»i>>»l«^^ beim Unterzeichneten von heuriger Füllung echt zu haben. Pettl WnlK, Splzcrei., Matcrml. l:nd FalblvaltN.Haudl"'^.