Nr. 221. Mittwoch, 28. September 1904. 123. Jahrgang Zeitung. ^' '""bjalilin n «. ss,,r bio ^>!s«.>ll>»,n in« Han« „»''Mling ll li, - InseriionSacbühr: ss'lr lloüie ^ "">e>°te b,e z„ 4 ^j^„ ^ ^ grühere prr Z»'ile 12 »,; bei ül>cre» Wil'dcryoüülgen per Zeile N b. Die »Laibllchcr Zeitung» rrlchcixt täglich, mil Tlilsnnhmc der Solm- »>nb sscirrlage. Die Ndminiftrallon befindet sich Kongrekplah Äir. i!, dir Nedattion Dalniatingasse Nr. 2. Lplrchslimde» der Nedallivn bon tt bi« w Uhr voimitlag«. Unsrllülierte Nriese »neide» nicht angeiwmmtn. Manuslripte nicht zuiüllgestellt. Amtlicher Teil. Im.i ^l!'^' ^ l"^ l. Apostolische Majestät habeli le i s ^"H"^)stcn Handschreibens von, l^. Sep-hm s? ^' ^"' "blichen ^litgliedern des Herren-^0l f ^^'^ '^^'ühsrates Fürsten Ferdinand Zdeiiko li!,^ l<-" ^' b, >tarl Fiirsteu S ch lv a r z e n b e r g ^ " ^-n,t ^^afen W a I d st e i n die Würde eines sim,?!""' '^"^^ ^W'" allergnädigstzn verleihe,. Nichtamtlicher Teil. Die innere Lage. fs,l. ,^! ""er Betrachtung über die innere Lage ,^, ^me „R'eichslvehr" aus: „Der Handelsvertrag >mVli .u " '^ "uterzeichuet worden, nnd die ilalie-' ^' .Ileqn'rlinli l)at sich nicht iin geringsten darum ^' mnert, ob sich das Wiener Kabinett die Er-^,. ^'W>llg ans parlamentarischem oder anf ande-hat 3v^' .Nun Abschluß der Verhandlungen geholt sm>'< ^"^^'schrift des Baisers von Österreich und ^c>r" ^""utwortlichen Minister sind eine gute ort,, ' ^M'' das; die Vertragsbestiniiiilüigen ^>,, '''^'"'äs;ig eingehalten werden. Italien machte 5lms>Ä"""' ^'utschland wird folgen. Anch dri ^ ^'l^'lm nnd Graf Bülow werden nur auf ., ' vmhalt des Vertrages sehen und nicht auf die der Eruiächtigliiig zlim Abschlüsse. So ci^'.n . "^ "nallfhaltsam durch den Willen oder ^ 'ch ourch die Willenlosigkeit des Parlaments )iy^ ""'a"ng ^uni praktischen Absolutismus. Der ^^'M'aph ist ein flinker Arbeiter geworden, i„,, Watt und ohne Nestanten erledigt, was das tru ), ^"lmnent übrig läs;t. Er assentiert die )lie-Hmi-l !7 ^""illigt dem Staate die dosten für den ^'nn. ^ "'^ schlief lnit fremden Mächten bill-ab. Wenn er will, kann er >'lbl>,', 'lnsgl^'ich init Ungarn fertig bringen. d«HV' ""fig ^ull er noch nicht, ihm fehlt dazu do>u '"'"' ^l^ llngaru tnn zlvar so, als ob sie in .Nerrn und allmächtigen t!^"'"w^'cr des Parlaments keinen ebenbiw «bo,- s- "'^'"^'ko>npa,')is^enten erblicken würden, '^onti ! '""""' ^s nicht ernst. Der minderwertige --»-.^^"l ist nur eiil Anlast erhöhte ^ordernngen durchzusehen. Vian sollte annehmen, dah die Entwertung des Parlaments ^n allererst die Parlamentarier berühren müßte. Davon ist iedoch nichts zn merken. Den Abgeordneten ist das wohlige Nichts lieb geworden." Handelsvertrag zwischen Österreich-Ungarn und Italien. Geheimer Nat Dr. Alexander v. Matlekovi5 führt in einer Besprechung des Abschlnsscs des Handelsvertrages mit Italien in der „Renen Freien Presse" ans, das; das Zustandekommen dieses Ver träges anf die Entwicklung der Vertragspolitik überhaupt förderlich wirken müsse. Nenn zwei Wirt-schaftlich so bedeutende Staaten, wie Österreichs Ungarn nnd Italien — trotz der größtmöglichen Schwierigkeiten — vertragsfrenndlich geblieben sind und die Vertragspolilik als Nichtschnnr ihrer Handelspolitik befolgen wollen, so müsse dies anch die übrigen, bisher ebenfalls durch Handelsverträge gebundenen Staaten ?>n dieser Politik drängen. Der Abschluß des Vertrages gebe aber auch Zeugen-schaft dafür, daß die übermäßig erhöhten Zolltarife, welche als Grundlage der Verhandinngen benützt wurden, bei festem Willen der Vertragspolitik nicht nnüberwindbare Hindernisse bieten nnd daß Handelsverträge anch auf dieser Basis fertig werden. Der Abschluß dieses Vertrages habe aber, anch noch die wichtige Bedeutung, daß die Aktionsfähigkeit Österreich-Ungarns in handelspolitischen Angelegenheiten konstatiert worden ist. nnd daß gleich zeitig die leitenden Staatsmänner Ungarns nnd Österreichs für die Taller der nächsten Handelsverträge das gemeinsame österreichisch-inlgarische Zollgebiet als fortbestehend betrachten nnd anf die-!ser Grundlage die zukünftige Handelspolitik ans-bauen. Dies ist nm so wichtiger, als bei unseren verwirrten politischen Verhältnissen noch nicht die leideste Spnr für das Zustandekommen des Zoll- nnd 'Hal^elsbündnisses zwischen Ungarn nnd Österreich nach den vorgeschriebenen gesetzlichen Moda-Üitäten des Grundgesetzes vom Jahre ^<>7 vorzufinden ist nnd die bisherigen Provisorischeu Gcsetz-lbestimmungen hiefür keinen Ausweg andeuten. Wenn somit trotz dieses Umstandes die an der spitze Ungarns nnd Österreichs stehenden Staatsmänner einen langjährigen Handelsvertrag abgeschlossen haben, so dokumentieren sie damit nicht mir ihre feste Überzengnng, daß eine wirtschaftliche Trennung der beiden Staaten jetzt nicht in Aussicht steht, sondern anch die Gewißheit dessen, daß sie ein handelspolitisch einheitliches Österreich-Ungarn l znr Geltnng bringen. Der russisch.japanische Krieg. Die „Pol. >torr." schreibt: Die seit dein Vc-ginne des ostasiatischen Krieges fortwährend wiederkehrenden Besorgnisse wegen der Wahrung der 3ieutralität EhiuaS erhielten in der jüngsten Zeit neue Nahrung durch die Erwägung der Möglichkeit, daß die in der Mandschurei immer weiter vorrückende Streitmacht Japans ihre Aktion über den bezeichneten Teil Ehinas hinaus ausdehnen, somit den Schauplatz des Krieges in ein neutrales Gebiet dieses Reiches verlegen könnte. Es wnrde hiebei anf die den Gesamtcharakter der Lage im äußersten Osten verändernde Verwicklung hingewiesen, die sich ans einer solchen, Ehina in den >tampf gegen Nußland mitreißenden Wendung der Ereignisse ergeben müßte, nnd von der Gefahr eines Weltkrieges gesprochen. Anf Grnnd von Erknndignngen, die wir an unterrichteter Stelle einzogen, läßt sich jedoch versichern, daß man sich derartiger Befürchtungen ganz entschlagen dürfe. Die politische Welt könne darüber vollständig beruhigt sein, daß Japan, wie es seit dem Ausbruch der Feindseligkeiten sorgfältig darauf bedacht war ,dcn >t'rieg nicht über den Rahmen eines.Uampfes zwischen den beiden Staaten hinauswachsen zu lassen, anch seine weitere Ak-tion ränmlich in Schranken halten werde, welche die Verwicklung einer dritten Macht ausschließen. Man könne darauf zählen, daß die getroffenen Vereinbarungen bezüglich der Grenzen, innerhalb deren sich das blutige Ringen abzuspielen hat, von japanischer Seite strenge Beobachtung erfahren werden, das; somit ein Überschreiten dieser Linien nnd ein Vormarsch der Streitmacht Japans nach nentralen Gebieten Ehinas nicht eintreten werde. Feuilleton. ^ori'iF<>i> In fortune. 6i» Commerscheiz. Von MntMrde Giyp. (Nachdriicl vcrbolen,) l^tt/^^cht Freiherr von Eyben anf Düsterwörth 1^'n n'''/^luunlheit geinacht: an einem Herren-^'Uv v Hamen, die alles andere eher waren als ^'Nn ' "' I)"lte er skrupellos teilgenommen, nnd '"rlir ^i?'^ "w interessanten Speisen bedeutend Tchö, , Mnerksainkeit schcnlte als der üppigen d^m^u^ebm ihm, ^ ^. 5^5 gar keine Entschul ^f^'.^'un weuu mau verlobt ist und eine so ent ^"w > l'M't besitzt, wie Eleonore von Schollen-^i d.',Ä"" bringt man jcde dienstfreie Stunde )>.^ant zu. > ^,'"'/'^ ^'hörte sich nicht, nnd im Hanse derer war man über Albrechts Hand-' ^'"IPrechcud verblüfft. ^ltr U""ure sah die unzufriedenen Mienen des btt v>!. ""''' hörte die abfälligen Bemerkungen ^,„ uiMateteu Schwester, die feurige Parte, m> ^,, "' halbwüchsig,, Brüder für den vergotter-^Nt, ,""""'' beteiligte sich au der Empörung, ^'"d trotzte. >W ? "" flotter Hnsarenleutnant irgendwo ^U, ,^'N'U'gt gewesen war, verdachte lhm die ft^^'cht, denn sie glaubte bedingungslos an ^"^"lständigkeit' mW Trene. Daß er ste aber "W s"n Nichterscheinen an der schwieger- elterlichen Tafel mit einer drmgcndeu Arbeit für den Generalstab entschuldigt hatte, das nahm ihm Eleonore sehr übel. Freilich, unter den gegebenen Verhältnissen konnte er nicht gut Farbe bekennen, aber er brauchte überhaupt kein Geheimnis vor ihr zu haben! . . Mit eiserner Konseqnenz weigerte sie sich, Albrecht zu sehen, ignorierte sie seme dicken, zur Entlastung der Schnld geschriebenen Briefe. Als die Familie von ^chollenkamp sah, eme wie ernste Richtung die Dinge nehuwil wollten, belächelten Eltern nnoTchwester anf einmal Albrechts Streich" und verlangten das gleiche von Eleonore. Die aber begegnete den wandelbaren Ansichten der Ihrigen mit souveräner Verachtung und trug die feineVNase höher als bisher Wohl war ihr dabei nicht. ^-le sehnte ,ich unbeschreiblich nach ihrem Verlobten, seinen Blicken, Worten Aufmerksamkeiten, der Mmgen, anstecken den, mitreißenden Heiterkeit Albrechts nnd vermißte recht schmerzlich die Skala von sn^tor,chter Verliebtheit, die er in den .Maiig ihre» ^mnens legte, den er nicht wie all die andereii abkilrzte nnd deii ihm der zärtlichste .Uosename mcht geschmackvoll ""'"'Sksieberte nach einem >lusse von ihm, seinen ^riew d <-r mm, seiiierseits aekrä.ikt durch M'r-dN nde Vermntnngen, einstellte.. Dafür ab r kbi der kriegsdnrstige vusar w.e em feiger Tvio.i geduckt den Zann entlang, der ihre sommerlichen Villengärteii trennte, ohne daß es ihm gc-glucks wäre, Eleonore zu erspähen. Die Angen der Vraut wnrden trüber, ihr Gesicht blässer, ihre Laune schier unerträglich, aber auf den Vorschlag ihrer Mntter, alles vergessen sein zn lassen nnd init ihr einen harmlosen Besuch in der Villa von Albrechts Eltern zn machen, ging sic nicht ein; sie würde den nachbarlichen Boden nicht eher wieder betreten, als bis sie Albrecht reuig zu ihren Füßen gesehen. Die jüngeren Vrüder Eleonores bewiesen ihr ganz logisch, daß sie den armen Verbannten dazu ja gar keine Gelegenheit gäbe und fuhren fort, über den Zauu zn intrigieren, den verzweifelten Schwager in »p<> zn trösten, den sie beide vergötterten, weil er ihnen manchen kleinen Wnnsch erfüllte, manches große Anliegen „sturmfrei" deichselte ,md versprachen ihm, es zu ermöglichen, das; " s"ne zürnende Vrcmt doch wenigstens einmal Zu laicht " "Ihre feinqesponnenen Ränke m dieser Richtimss aber kamen vor dor Zeit ans Tageslicht n"0 Eleonore wurde scheu und nnznganglich. Anch der standhafte Hnsm begann mm ungeduldig zu we'd'.'n und schwor, keinen Versöhnnngsversnäi mehc zu machen, wenn nicht Eleonore den nächsten Schritt tne. Die Brüder sagten ihr das, ste nahm es aber scheinbar ganz apathisch aus. Da kam zu guter Stunde dcm Jüngsten. Lutz, eine gloriose Idee. Gcm?, unvermittelt und mit dem ihm eigenen Phlegma sagte er zu seinem Bruder-„Tu, Manfred, ich weis; was." (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 221. 1976 28. Septcmberi^^ Politische Vleberftcht. Laibach, 27. September. In einer Versammlung in Pardubitz sprach am 25. d. M. Abgeordneter Dr. Herold über die politische ^ a g e. Er sagte unter anderein, die böhmische Obstruktion im Wiener Parlament sei nichts anderes als die natürliche ^olge der deutschen Obstruktion, und sie dauere deshalb an, weil die furcht vor dein deutschen Veto der Regierung nicht gestatte, wenigstens die schreiendsten Ungerechtigkeit ten gegen das böhmische Volk zu beseitigen. Dieser Sieg der deutschen Obstruktion und nicht die czechische Obstruktion im Reichsraie habe die Deut-schen zu ihrer Obstruktion im böhmischen Landtage veranlaßt. Dadurch sei der Staat unter Kuratel der hegemonielüsternen deutschen Minorität gestellt. Von diesem (Gesichtspunkte seien alle politischen Vorgänge zu beurteilen. Die Wiedereinführung der inneren czcchischen Amtssprache mW die Errichtung der böhmischen Universität in Mähren sei gewiß keine solche Fordernng, welche die Negierung nur bei Gefährdung der Rechte eines anderen erfüllen könnte. Nenn man jetzt, wo sich der Staat in dieser traurigen i^age befinde, von befreundeter Seite an die Ezechen herantrete und sage, sie sollten von der Obstruktiou ablassen, so vergesse man, das; die Ursachen jener Situation des Staates nicht blos; in der böhmischen Obstruktion zu suchen seien, sondern in jenem deutschen Veto, anf welchem die ganze legislative und Verwaltungstätigkeit des Staates aufgebant fein soll. Wein nun an der Besserung der Situation gelegen sei, der müsse diese Quelle allen Übels zu verstopfen suchen. Mit dem Prinzip, daß ohne Zustimmung der Deutschen in nationalen Fragen nichts unternommen werden könne, müsse gebrochen werden. Die czechische Obstruktiou sei bloß eine Taktik, die nach dem Ermessen der Abgeordneten im Interesse der Nation geändert werden könne, aber in der Änderung dieser Taktik ruhe nicht die Lösung der gegenwärtigen >lrise. Deshalb müßten das böhmische Volk und seine Abgeordneten im entschiedensten .dampfe so lange verharren, als die Ursachen der jetzigen Position in Geltung seien. Die Salbung des Königs Peter findet am 9. Oktober im Kloster Zi<'a statt. Aus Belgrad, 2lj. September, wird gemeldet: In der gestrigen Konferenz des radikale n >l l n b s wurde eine Commission von fünf Mitgliedern gewählt, welche die Grundlagen einer neuen Organisation der Partei festsetzen soll. Der ganze Klub war von der Notwendigkeit der Erhaltung des Einverständnisses zwischen Gemäßigten uud Ertre-men überzeugt und so scheint das Kabinett Grün' auf eine lange Negierungszeit rechnen zn können. Aus Wilna, 20. September, wird berichtet: Minister des Innern Fürst Tviatopolk-Mirskij, der frühere Generalgouverneur von Nilna, hat sich hcute offiziell von den hiesigen Behörden, den Vertretern des Adels sowie der Bevölkerung verabschio diet. Die dem Minister bei diesem Anlasse bereiteten Kundgebungen trngen den Charakter großer Herz-lichkeit. Anläßlich seiner ^Verabschiedung empfing Minister des Innern FürstSviatopolk-Mirskij auch eine Abordnung der israelitischen Gemeinde. Er hielt an diese eine Ansprache, in der er s>agte, genan bekannt mit den Bedürfnissen der israelitischen Gc-lueinde, sei er in der ^age, bei der demnächst bevor stehenden Behandlung der ernsten israelitischen Frage mit voller Würdigung an sie heranzutreten Er erwarte von Seite der Israelite,!, daß sie den Regieruugsmaßregeln volles Vertrauen entgegenbringen. Tie Israelite» können völlig beruhigt sein, daß er, an die Quelle der Gerechtigkeit, an die Seite des Baisers, berufen, darüber wachen werde, daß ihnen immer Gerechtigkeit widerfahre. Tagesneuigleiten. — (Der Kampf gegen die Schlaf-losig keil) wird oftmals mit den unzweckmäßig steu Waffen geführt, ,iu deu Bediuquugeu des Ein-schlafend gehört — wie Reinhardt in der ,,,Natnr-wissenschaftlichen Wochenschrift" in Erinuernug bringt — die Blutleere des Gehirns. Jeder kann es an sich selbst beobachten, daß, wenn der 5topf blntivich ist — was wir am leichtesten daran erl'euueu, daß die Ohren gerötet sind und sich warm anfühlen — man nicht gut einschläft. Wenn man schläfrig ist, sind die Oh. reu blaß und kalt. Deshalb schläft man besser in einem kühlen Zimmer, als in einem sehr warmen, schläft auch besser auf einer harten kiopfuuterlaa.e, als auf einem weichen bissen, in welches der Kopf start musiukt und sich infolgedessen nicht abkühlen kann. Möglichst horizontale ^age dee Oberkörpers und Körpers überhaupt ist die angenehmste und beste Schlafstelluug. Daß das Gehirn im Schlafe blutleer wird nnd das Vlut, das aus dem Gehirn abströmt, sich über den übriq^u Körper verbreitet, sieht mau an Renten, die sich durch Unfall eine Verletzung der Schä> deldecke zugezogen lmben. Mißt man den Allltdruck au dieser Stelle im wachen ^uslmlde und dauu wieder im Schlafe, so kann man mit Leichtigkeit feststelleu, da-ß er während des Schlafes abnimmt — ein Zeichen dafür, daß weniger Blut zum Gehirn strömt. Umgekehrt worden wir nach einer reichlichen Mahlzeit leicht schläfrig, weil das Blut in Menge in die Verdanuugs-orgaue fließt und das Hirn dadurch ärmer an Blut wird. Eine auffallende Beobachtung, die jeder macht, der einen Schnupfeu hat, ist die, daß während des Schlafes die Absonderung der Nasenschleimhaut auf-hört. Diese Tatsache erklärt sich am ungezwungensten gleichfalls aus der Blutleere des ganzen Uopfes wäh-rend des Schlafes. ^ (H ü bsche Gc s ch i ch ten von der g r i e-chi schen Polizei.) Man schreibt aus Atheu 20. September: Daß in der hiesigen Polizei außerordentliche schlechte Zustände herrschten, ist jedem Kenner der Ortsverhältuisse bekannt; was aber j^tzt — trotz aller eifrigster Bemühung der beteiligten Behörde — in einzelnen Bruchteilen bis zurÖffentlichkeit durchdrinqt, ist doch derart, daß es aller Beschreibungen spottet. So sind nicht weniger als 17 Polizisten wegen Diebstahles und Einbruches zum Nachteile der Bevölkerung, di> sie schützen sollen, verhaftet. Da die Polizei von Athen im gauzeu nur 15><> Mann zählt, so ergibt sich die eigenartige Tatsache, daß mehr als 10 Prozent der Polizisten zu gleicher Zeit "^ Eiubrechcr sind. Außerdem sollen noch ""1^,,^ audere Verhaftungen aus gleicher Ursache dcM"^ b^orsteheu! Die Schuldigen werden vor d"" ' ^, gerichte erscheinen, denn die Polizei avhört b"" in Griechenland znr Armee uud bildet "N "> ^ Regiment. - Eine gleiche hübsche Illustration ^ ^nstäudc der Polizei gibt folaeudes Vorloiimn^^ sich diesertage ereignet hat: Im Gefäimms , die zn hoher ^trai^ ^, urteilt wareu. Der erste wachhabende ^'^'^ ^„ türlich gegen ein anständiges Trinkgeld ^^^,„ beiden Sträflingen eineu Urlaub auf ^ ^"^ um der Hochzeit einer Verwandten rim's ^'^,^,,,,,, liuge in der Nähe von Athen beiwohnen z" u ^ Soweit war alles iu der schönsten O^nuW, ^. die beideu Diebe wMlteu tatsächlich, 'l)"'>"„^ ,^„ treu, nach dcr Hochzeit wieder in das ^" ,.>„ jic rücktehreu. AIs sie iu dem Wagen saßen, b^"'^,. ^, eine» Streit miteinander und der "N^'^ ^>,> so iu dieser augeuehmeu Menschcntlasst' ^' ^is, Pflegt, dem audereu das Messer ins H^',, "^,^Ml' ohne daß der Kutscher etwas von dein ^ ^,, merkte. AIs der Wagen mit dem ^eich»"»' ^,, fäugnis ankam nnd der Polizist die VeM>'''>' ^, floh er schleunigst iu die Berge, nnd man !"^ ^, er sich dort mit dem Mörder getroffen lM", meiusnni oinc Diebesbande zn organist"'.''. ^,5 (M 0 d erne 0 d e r V e r r ü ck t lN'' -',^M Berlin 24. d. >oird berichtet: Die gestrig ^or,^ ^^ vou Frank Wedeliuds ueueiustudierteiu ^">>u '^,,^ geist" bot eiue eigenartige Eiuleitims!! ^"^l^ sprach im ^lostüin eines Tierbändigers ^""'^^i>„!>' iu dcm er die einzelneu Personen, des ^'^..^.ßliä' mit Tieren einer Menagerie verglich ""d '" s^„ von eiuem Raubtier sprach, iu defscn >^""" ^„l,li Haupt stecke: dieses Raubtier sei das ""'"'" ,^ ,Vi t'uul. Der satirische Prolog, der au ""^'"^„s^! nesgleicheu hat, verbliisste, während dao ^ .^, ^,. „Erdgeist" dem luhuen Poeten viele H"v"" Lolal- und Provinzial-NachlichteN' Rrainischer lalldtag. Erste Sitzung am 27. September 1^0 > . '.'l'ach einem (Gottesdienste, der voin "^"^^, Abg. ^lajdiii iu der Tomkirä^ zelebrll'> ^, trat gestern mittags der lraiuische ^andwa n ^ .,„ vormittags zu seiuer ersteu Sitzung ^'s"'>^,.. F der mit Ausnahui^ des verhiuderteu -lbg.^ ^„^ Abgeordnete,, teiluahmeu. Den Vorsitz N'l'''U ^^i,' hauptinaini Otto Edler von DeteI ", "'" f' ^1» ruiigsvertreter wareu Seine Exzellenz t»er ^^ ^ l despräsideut Viktor Freiherr vou H^''"..^ Bezirt'shauptmauu Wilheliu Haas "''UU''." '^ ^ Der ^ a u d e s h a u p t m n u n eroil ,^ ^'s Sitzuug mit einer längeren Ansprache, "" ,^.,1 >m"' morgigen N'ummer vollinhaltlich veröffenm ^,n' leu. Er begri'ißto die Abgeordueteu sonne i" ^ ^.n>' ter der Regierung, Seine Erzelleiiz den ^,^, :N' despräsideuteu, und wies sodauu auf ^^'s.^c» ^! bcitsmaterial hin, das sich im ^aufc del^n^^ Das Majorat. Roman von Ewald Vluguft König. (13. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) tt. Kapitel. Der Hauptmnnn Georn Tellenbach war csieich nach seiner Beqec^nunq mit Hermann Tteinfelder in da») Kabinett seines Vaters gegangen. Er be^ merkte die Verstinnnunq des alten Herrn nicht, der beim Eintritte seines Tohnes sofort sich bemühte, eine heitere Miene anzunehmen. „Georg", fasste er zu ihm, „du wirst heute Mittag allein speisen, ich fahre hinaus nach Eichen-horst." „Das wird dir nicht unangenehm sein!" scherzte Georg. „Hm, seitdem Varon Darboren die nene Kochin hat: ist seine Tafel nicht mehr so gut bestellt wie früher, namentlich die Tancen laffen viel zu wünschen übrig, und gerade sie sind die Hauptsache. Erinnerst du dich uoch des Themas, das wir vor einigen Wochen besprachen?" „Wir haben manches besprochen, Papa." „Baronesse Theodora von Darboren!" Das Antlitz Georgs färbte fich dunkler, er fuhr unt der Hand langsam durch seinen Vollbart und !),'"" "" dem fischenden Blicke des Vaters die ln.ch mehrmals nnt chr zu untcrhnltcn" ^dö^ „Tu sagtest mir anch, daß du sie liebst." „Ich kaun das heute nur bestätigen, aber es ist eine ^iebe ohne Hoffnung —" „Dem Mutigen gehört die Welt!" fiel der Notar ihm in die Rede. „Weshalb ohne Hoffnung?" „Weil Baron von Darboren voranssichtlich niemals in diese Verbindung einwilligen wird. Mir fehlt der Adel, die lange Ahneureihe, und das Haus Eichenhorst ist Majorat. Wenn Theodora von Darboren die Tochter eines armen Edelmanns wäre, ich würde mich nicht lange bedenken und mir im Sturmschritte Herz uud Hand des geliebten Mäd chens erobern. Unter den jetzigen Verhältnisseil aber wage ich das nicht, ich konnte mich der Gefahr aussetzen —" „Unsinn,", uutcrbrach ihn der Notar, der mit einem sarkastischen Lächeln in seine Tose griff. „Ich sche da keine Gefahr. Der Nock, den dn trägst, adelt dich, und wird deine bliebe erwidert, so wird der Ba ron wohl nachgeben müssen. Ich sagte dir damals schon, sorge nur für Gegenliebe, das andere darfst du nur getrost überlassen, Baron Darboren schnl-det mir einigen Dank, meine Worte fallen bei ihm schwer in die Wagschale. Namentlich jetzt", fnhr er fort, nachdem er die Prife in geräuschvoller Weise genommeu hatte, „die Witwe des verstorbenen Ma^ joratsherrn ist aus der Irrenanstalt entlassen, sie verlangt in ihre Rechte wieder eingesetzt zu werden, da ist der Herr Baron mehr denn je zuvor anf mei nen Rat uud meine Hilfe angewiesen." Georg blickte überrascht auf', es fchien, als ob ein dunkler Schatten des Unmuts über sein Antlitz glitte. „Wenn jene Witwe Rechte beM, sie ihr eingerämnt werden", sagte "' " >' ^itt> „Aber sie besitzt keine", erwiderte 1' achselzuckend. ..l'n.'N^ „Tie ist die Mutter des rechtsma»'^ ratserben." s.-lnA'"' ,. „Und-dieser, Majoratserbe ist „Er kann heute oder morgen ^>u c^M ^ „Das ist uicht wahrscheinlich, "w ^ ^'"s" so schließen ihn einige Manseln im tV"" von der Erbfolge aus." ^ ^.nip"" .,,! „Das verstehe ich nicht", sagte der " ^M^ dessen Ttirne sich in falten liezogei'hc" ^llH Dagobert ist der einzige Sohn dev ^, , ^, Majoratsherrn, kehrt er zurück, so ^"^ ^icf"' ,s uud Gewissen, ihm sofort das Erbc zu "..M " , „Nur in dein Falle, wenn kem 0 so!" seiner Ehre rnht, wenn er nicht wea,"' ,^ ^u" , Handlung zu entehrender Strafe vM'^ ^ü'' ist", erwiderte der alte Herr nihiss- "". luitl^s! es das Familienstatut, Baron Dafl^f ül'^- ^ vorher diesen Beweis zu liefern, und ml ^,^1 ^ dem leichtfinnigen Verschwender ^n" ,^iilo!i ^ das nicht gelingen wird. Überdies liegi .^ gili ^ keit seiner Rückkehr in sehr weitem ^ H^.!' >! nicht daran, nnd in diesem ^alle '1l ^ii'^ .„ eo ipso Majoratsherr. Baron Dag^V >f I"^, achtundzlvanzig Jahre zählen, er lst !'' , sc'"'^,,,, verschollen, in drei bis vier Jahren ' .^l'!'' ^"! richtliche Todeserklärung beantragt „„d "l ^/ ist allen formen des Gesetzes gcnnw' ^'„ioll >tnrt bleibt für alle Mle Besitzer dc".' (Fortsetzung folgt) Laibacher Zeitung Nr. 221. ___________1977____________________________________________28. September 1904. H" "ngesainilielt habe, wobei er hervorhob, das; es " W der Abgeordneten sei, die Vorlagen der Erle- "'">« zuzuführen. Weiters entivarf der Landes i uplmmm ein eingehendes Vild der Üandesfinan° ^ .' ^^ l'ch keinesluegs so ungünstig gestalten, wie in letztere»^ Zeit wiederholt schriftlich nnd mündlich uw'Ptet ^y,^.^. ^^^ ^^.^. ^.. ^..^ ^.h^hm,^ der ^ , ^'"'Ulahiiien nötig, n,n die dringend erforderli^ ' -"igelegenheiten, namentlich die Erhöhnng der ^"Malte, dnrchzllfiihren. Eine Erhöhuiig der sei nntnnlich, es müsfen also andere w,^ ^U"u^h,ns!i»ellen gefnnden lverden. Jedenfalls wiss /,"' ^^"^ ^iebei dnrch die llnterlafsnng ge^ wi s,""whinen und anch dnrch die Übernahme ge-Mr lusher das Land belastenden Ausgaben (Mili-,'""M'ailn!) ,„^^irten nnisscn. — Der Landes-^'!"'"Nl betonte nochmals die Notwendigkeit einer l,l>i ?,"""" ^"' Karteien nnd einer ernsten Ar-. ' ^onn das heurige Jahr abermals fruchtlos ver-trai '' ^ ^'^' "' ^^' Zukunft des Landes in einein ^ "^e^Lichte; dann könne man an diesem Saale »"in Zuschrift anbringen: 1>l»^l-iltt<> c'^ni b,i»s>-,.' "^"^ voi, f.,»' <.„1,nt<'. — Er besprach sohin die l, ', """rfeier "no fchloß unter beredter Hervortu ull der Herrschertugenden Sr. Najestät des ^tai ^.,.^' "'^ "nein begeistert nnfgenonnnencn Slava und 'v"ch anf den Baiser. Seine Exzellenz Landespräfident Freiherr von ^ll!i ' ^'lU'üsii in slowenischer und dentscher Rede die ' ^ordneten z,,, Nainen der Regierung, appelliert ^ °N' MiteEinsicht aller Parteien nnd crsncht sie, falls ,„' "ion nicht möglich sei, frieden zu schlichen, doch dic> s , ^ """' Waffenstillstand herbeizufiihren, der "lodigung der dringendsten Angelegenheiten er° wiir^ . ^"'^'^' ^" rlihiger und sachlicher Arbeit den? ^ ^^ Gegensähe abschwächen: es heiße nur Ms 3M-.Vriicke über dieselben 5» finden. Das ^lnl l >!^ ^"l-teien könne ja doch nur das eine, das >>rn y! ^""^ sein, wenn es anch anf verschiede-^ lM' erreicht werden könne. Wenn man den , «U" inilder und ruhiger beurteile, so könne man -lv^- ^"" ^mpromissen dahin kommen, wo das ^' ^"l einander N'iderstreitender Wiinsche ^,.^^'^blossen erscheine. Die Negierung werde <-N Parteien das gleiche unparteiische Enlge-, umiunen zuteil luerden lassen und mit Fren >> dei allen anf das Wohl des Landes Krain gerich- ^'Bestrebungen mitwirken. 5 a ^cho"n der neugeN'ählle Abgeordnete D e m- >,<,,,^.^ugelobnng geleistet, loerden die eingelaufe- Petitionen den einzelnen Ausschüssen zugewiesen. ^ -lbgeordneter Dr. h n st e r 5 i ö stellt hieraus den ^ ngilchf^^^^^.^^^ ^ ^^. ^^,^^^ beschließe, den st" "N von l50.lXX) X für die von Elementarlnta-nii^' "^ ^'^'^lsene Bevölkerung anzuweisen und das; d,^"^ "'^ die Zentralregierung zu eiuer ausgie l,^!' 'V'lfelristnng aufzllfordern sei. Dr. Kuster«u-Aul, " '" ^"' Vegründung des ersten Teiles seines ^ "ng^ ^,^. Endlichkeit als ebenso notorisch »vie die 11,. "^'l'wchenen Eleincntarlataslrophen: es sei zwar 5» k!V^ dein Lande sehr geringe verfügbare Mittel ^i'i'?^ ^^'"^ miderseits aber handle es sich um ^ ynitniss^ denen abgeholfen werden müsse, wenn ,, Landtag seinen Pflichten der Bevölkerung gegen--'ln/ ""^^»>men wolle. Auf den zweiten Teil des ' '"u^5 übergehend, erklärt Redner, das; das Vor . "u der Regierung durchaus nicht als lobenswert , ^'chiu'il sei. I„ vorigen Jahre habe die Zentral ^uunüig ^^ Notstnndskredit von 15 Millionen Ml"" ^"-^'"'t und der Reichsrat habe dann noch 5. ein v,""") ^'"nen beN'illigt, so daß der Regierling s<^ ^^'t von 20 Millionen Kronen zur Verfügung l,^' ' Hievon sei das Land .M-ain nur n,it 4(>.M> K ^'bii - '""l'^'ll. Die Negierllng sei zwar sehr frei-,^ N m der Äesehnng der ersten Stellen im Lande sih/"ltsch-lmtionalen ivunktionären, aber sie zeige !Nn, ^'"userisch, lvenn einige Groschen nach Urain Aus, '? ^"lcn. Im übrigen verweist Redner auf die ^ >^.n ^rand' und Hochwasserkatastrophen im Llmde, ^s/uie ausgiebige und dringende Hilfe unerläßlich ""'"en lassen. h ^andesprnsident Freiherr von H e i l, erklärt, er Vl„l. "'"Ils g^ssc^ die Dringlichkeit des eingebrachten >"^"^ "nzuuienden und die Landesregierung >^>, < Uck) geN'is; bei der Zentralregiernng nm Zu->y "Utg von ausgiebigen Subventionen verenden, i,,^ U^ hierin von dem Landtage unterstützt werde: ^>>k5" ?"u Vorwürfe, er sei nicht sür das Wohl des !w,s II! ^'lurgt gewesen, müsse er die Tntsache entge-loii 7> ^"s; ^'r in vielen fällen gerade das Gegen-l>„ """sen habe. Welche Slinnnen die Zentralregie sin- <>"" ""'gen Jahre ans dcm Notstandskred'te blicki^'"" benvilligt habe, darüber könne er augen° -'Ilto ^ !^" -'ll'^nnft geben, lm'il cr die betreffenden l'.N,, "'"^ äur Hand habe. - Tie Landesregierung ^d.."^ Wer milählich der Vrandkatastrophe m ^. l-"'" "'^'webige Anshilfe in Antrag gebracht, ^'d'wmg allerdings noch ausständig se,- eine ztveite Verwendung der Landet-stelle anlählich des Brandes in Hrenovih sei mit dent Bedeuten «bweislich beschieden worden, daß die Mittel des Kredites bereits erschöpft seieu.(knsterki5: „Mr Kanonen sind im-nier Mittel vorhanden!") Der Landeschef schließt seine Ausführungen mit dein Bemerken, daß er an, besten die Tatsachen selbst spreclM lassen könne. Abgeordneter Dr. Taböar erklärt sich gegen den Dringlichleitsantrag des Abg. Dr. kuster«iö. Die» ser habe gleich die erste Gelegenheit aufgegriffen, um mit seiner (Dr. Tartars) Partei einigen Sck>erz zu treiben, und das sei die nngeeignetstc Waffe bei der Begründnng eines Antrages, der nur mit Znstim° mung aller Parteien angenommen werden könne. Der Antrag zeige übrigens gar leine andere Tendenz als die Dringlichkeitsanträge der katholisa>nationnlen Partei in den verflossenen Sessionen. Die Beschwerden, betreffend die Zentralregierung, mögen in mancher Hinsicht berechtigt fein, nllein hier sei nicht der Ort, solche vorzubringen: Abg. Knster«i5 möge d,e Zentralregicrung mit der gleichen Vehemenz nn Reichsrate angreifen. — Die katholisch-klerikale Partei habe übrigens dem Bauernstände selbst den größten Schaden hinzugefügt. (Abg. Jakliö: „Das alte Lied.") Jawohl, aber immer wieder neu. Der Standpunkt der Partei des Redners gegenüber del, Tringlichleitsanträgen der katholisch > nationalen Part<'i sei im übrigen klar. Ferner sei es ausge-schlössen, daß man heute lM.M> Iv votiere, ohne gleichzeitig festznstellen, wo der Landesausschuß diese Summe hernehmen solle. DiePartei desAntragstellers möge bei der Verhandlung der Voranschläge den Beweis erbringen, daß einzelne Posten zn niedrig bcmch sei' seien, dann werde seitens der Majorität der Vewil-ligung von Krediten sicherlich kein Hindernis in den Weg gelegt werden. Dr. Taviwr erklärt zum Schlüsse, seine Partei werde gegen die Dringlichkeit des eingebrachten Antrages stimmen. Seine Erzellenz Abg. Freiherr von Schwe g e l hält den Antrag für praktisch undurchführbar, weil die finanzielle Lage des Landes zunächst vom ^inanzans-fchnsse geprüft werden muffe: im übrigen verweife er auf seine Ausfühnlngen, die er inbetreff der Dring-lichkeitsanträge bereits im vorigen Jahre prazchert Abg. Dr. knsterkiö bemerkt, die Majorität habe bewiesen, daß sie über dn.s im Lande herrschende Elend nicht dringend verhandeln wolle. Wir werden daraus unsere Konsequenzen ziehen und das Vorgehen der Majorität vor den Wählern brandmarken. Dein Abg. Dr. Tavear gegenüber konstatiert Redner, er habe die Zentralregierung sowohl im Reichsrate als auch in der Delegation angegriffen, überdies befinde fich der reichsräUiche südsiavifche Verband, desfen Ob mann er sei, in der schärfsten Opposition gegen die Regierung Dr, v. Koerbers, dessen Kopf er im Ver eine mit dem Ezechen als Preis verlange. In betreff des gestellten Dringlichleitsantrages fcheine man anf die Geschäftsordnnng vergcsfen zn haben: denn werde die Dringlichkeit angenommen, so müfse ja doch erst darüber beschlossen werden, daß der Antrag dein ^,-nanzansschnssc znr Beratnng zuzuweisen sei. Bei der Abstimmung wird der Antrag des Abg. Dr Kusterkii- abgelehnt und wird nun als selbständig ger Antrag auf die Tagesordnung der näclKen Sitznng gestellt werden. Znr Verlesung gelangt lodann ein selbständiger Antrag des Abg. Dr. ßusterk i 5, betreffend die Ab-ändernng der ' Landes- und Landtagswahlordnung dnrch Vermehrung der Landgemeindenmandate, An gliederung der allgemeinen Wahlerllasfe und dnrch Einsetzung eines Wahlreform-Ausschusses. Zn Ordnern werden lnerauf die Abgeordneten Freiherr von Apsaltrern nnd P i r c, zn Verifi katoren die Abgeordneten Dr. Schweitzer und Dr. Schaffcr gewählt. ^, „ . . , Vor Vornahme der Wahl der einzelnen Ans-schüfse gibt Abgeordneter Dr. »usterkiö namens der katholisch-nationalen Partei eine Erklärung ab, derzusolge sich der Klub der latholisch°uatioualen Al> geordneten an den Wahlen in die einzelnen Ausschüsse nicht beteiligen und auch nicht ein einziger katholisch-nationaler Abgeordneter eine allfällige Wahl annehmen werde Der Grnnd hiezn liege in dem Vorgehen der Majorität in der letzten Session des Landtages, al^ sie die Tätigkeit aller Ausschusse, sogar die des Verfassungsausschusscs, lahmlegte, welch letzterer sich mit der von der erdrückenden Majorität des Landes dringend verlangten Änderung ^r jchigen dem Volke fo ungerechten und geradezu femdlichcn Wahl-rd un ^befassen hätte. Die Majorität Hal. durch diesem amn uubegründetc Vorgehen eine verich"rft<. d^' ^"' u ' " ^ .-ich his hlNlte in nichts ge° ^t1>l' u w,, en o fenen^Kanipf der Vertre» '' r "n ivilegierten dentsch-liberalen Mnoriwt aeaen die erdrückende Majorttat des Landes bedeute. ie katbolisch-nationale Partei ziehe ans dieser Situation nur ihre .ttonfegnenzen. wenn sie alle Mandate in den Ausschüssen, die heute zu wählen sind, damit aber anch die ganze Verantwortlichkeit der Majori» tät des Landtages überlasse und ihre Tätigfeit nur auf die öffentlichen Sitzungen des Landtages be< schränke. Die Erklärnng sei um so gerechtfertigter unö begründeter, als die Majorität heute so häßlich gegen die katholisch-nationale Partei aufgetreten sei, als es sich um einen Antrag handelte, der einzig und allein zur Befricdiguug von dringenden Bedürfnissen des Landes eingebracht worden war. Die Wahl in die einzelnen Ausschüsse, die sich sofort konstituierten, ergab folgendes Resultat: Finanzausschuß: Hribar (Obmann), Grasseli, Dr. Majaron, Dr. KusterM, Dr. Krek, M. Arlo, Dr. Sitnik, Povke, Freiherr von Schwell, Dr. Schaffcr (Obmann-Stellvertreter), Graf Barbo, Ritter von Langer: Ver,oaI tun asausfchnh: Freiherr von Liechtenberg (Obmann), Freiherr von Apfaltrern, Dr. Ritter von Schoeppl, Dr. Tavöar sObmcmn. Stellvertreter), Dr. FerjaMi-, Pirc. Fr. Arto, Po-galnit, Povke, Iatlis:, Drobm?, Pakii«: Verifilationsausschuß: Grassclli (Ob> mann°Stellvcrtreter), Dr. Fcrjan^i^, Freiherr von Wnrzbach (Obinann), Ritter von Langer, Luclmann. Dr. Ätnik, Dr. Krek, Dr. Schweitzer. Dr. Knster8i5: N e ch ens ch a ftsb eri chts a nsschu ß: Frei» Herr von Rechbach, Ulm (ObmanN'Stellvertreter), Dnlar, Pfeifer, Koßak, Mejai-, Dr. Ferjan^-ic- (Ob-mann), Sllpaiii-i^-, Dr. Majaron. Über eine Anfrage des Land c s h anpt ni a n > nes erklärt Abg. Dr. i^nster^ii: namens seiner Partei wieder, daß kein Mitglied derselben die Wahl in die Ausschüsse annehmen werde. Seine Exzellenz Abg. Freiherr von Schwegel bewirte, daß jeder Abgeordnete eine auf ihn gefallene Wahl annehmen mWe: er bezeichnet die feitens des Abg. Dr. Huster» on- in dessen Erklärung vorgebrachten Gründe für nnzntrcffend und vertritt die Anficht, daß die Mit« glieder der katholisch-national^n Partei an den Aus» schnßsitznngen teilnehmen müssen. Die Majorität^ Parteien stimmen dieser Ennnziation zi>. Es wird sodann noch die Wahl zn>eier Landes^ ausschuß-Ersatzmänncr, und zwar aus der Kurie der Landgemeinden und aus dem ganzen Landtage vorge» nommen, ails welcher die Abg. Schweitzer, be> ziehnngsweise Dr. Majaron hervorgehen. Abg. Dcmkar interpelliert über Gelneindean» gelegenheiten in Seizach. Hierauf wirt> die Sitzung geschlossen und die nächste anf Freitag, den 30. d. M. anberaumt. An« Schlüsse unseres Berichtes können wir nicht umhin zn erklären, daß für allfällige Unrichtigkeiten in der Wiedergabe der Verhandlungen die Berichtet« stattung nicht verantwortlich gemacht werden kann, denn es ist auch nn den neuen den Vertretern der Presse zugewiesenen Sitzen absolut ein Ding der Unmöglichkeit, den Reden zu folgen. Den Ausgang der Wahlen in die einzelnen Ausschüsse haben wir nur ails Grund einer nachtragliclM Information veröffentlichen könen. Pas Voltsschnlwesen in Krain am Schlüsse beS Schuljahres 1902/1903. (Fortsetzung und Schluß.) VIII. Aufwand für das Volksschul« wese n. Nach den Ausweisen über den Gesamtaufwand für das Volksfchullvesen in Krain wurde im Tchnl> jähre 1lX)2/1lXV verausgabt: 1.) aus den, Normal-fchulfondc für den Unterricht lM.073 k 70 I»-. 2.) aus dem Landesfondc an Unterstützungen für Schulbau« ten w.5()0 K; 3.) aus dem Lehrerpensionsfoude fiir Pensionen und Gnadengaben 122.362 X 71 l»; zusam» men 1,127.53tt X 41 t». Die Summe des Vorjahres betrug 1,009.539 X 25 d, somit beträgt der diesjäh-rige Mehraufwand 57.997 X 10 d. !Der Aufwand fiir die k. k. Lehrer- und Lehrern,-nenbildnngsanstalt betrug im Schuljahre 1!X)2/1!XA 110.71! X 57 l», — die Einnahlmm IWlt X 5<1 l<, Rest 115 828 X 28 I,. Der A»fnxmd Pro 1sX)I/1."^ betrug 114.204 X 28 d, der dieojähriae Mehraufwand beträgt 1163 X 79 d. IX. Privat-N nterricht. ^ie oben ausgewiesenen 18 Privat-Volls. und Äliraerschulen stehen i,u allgemeinen, was du' Ve< schaffenheit und Ansftattung der Schulhnuser und Echulräume, ferller die Lehrmittelsanmüungen an» lietrifft. endlich auch iii bezng auf Schulzucht, Ord-uulig und Unterrichtserfolge den o'sseutlichcn Schulen gleicher Kategorie nicht nach. Die meisten vertreten die Stelle einer öffentlichen Schule. An sämtlichen Pnvat-Volw und VürgerWllm stehen 0 Lehrer uud 82 Lehrerinnen in Verwendung. Von diesen besitzen ein LchrbefWauna^zeua.ms sür Bürgerschulen 1?. Lehrerinnen, sür Volksschulen Laibacher Zeitung Nr. 221. 1976 28. September iM^ l, Lehrer und 56 Lehrerinnen, für weibliche Handar» beiten 10 Lehrerinnen, für den Kindergarten 2 Leh» rerinnc», ohne Lehrcrzeugnis l Lehrerin. Air der Mädchenschule de5 Lehr- und Erziehnngs-iustitlltes Huth-Hanß i>l Laibach und au der ^ortbil-dlUlgsschule dieses Iilstitlltes unterrichten in den, obe« :x'u blassen in den Realien Mittelschulprofessoreu, ebenso an der sloveuischen städlischell höheren Mäd« chenschule, au welcher außerdem l lveibliche und 1 männliche Lelirkraft definitiv angestellt ist. Sonst besorgen den Unterricht: An der Knaben' Volksschule iin „.Collegium Mariallnm" und an der Privat-Mädchenvolksschule zu Repilje Schulschlvestern alls der kt'ongregatio» des heil. franziskus Ser., ini Lichtenthurilsche» iVlädchemvaiseilhalise zu Laibach und im Mädche»waise»hause in Gottschec Schwestcrn der christlichen Liebe vom heil. Villen.; von Paula, an der äußeren und inneren Privat-Mädchen-Volls-und Bürgerschule in Laibach, ferner an der äußeren Privat-Madcheinwlksschule, sowie an der inneren Pri-vat°Mädche»-Volks- und Bürgerschule in Bischoflack Angehörige des llrsillineriillien-Ordens, an den Pri-vat-Mädchen°Volkssch,lIen zu Tornegg und zu Tankt Michael bei Rudolfswert arme Schnlschweslern de Notre Tame — alle mit anerkennenswerter Hingebung. An den vom dentschen Schulvvrel'ne erhaltenen Privatvoltsschulen zu Laibach und zu Mauerle, sowie au den beiden lvabriksschulen Zu Tomüale lind Io« sefstal wirken weibliche Lehrkräfte. M ll s i k s ch n l e n, welche auch von bindern im schnlpflichtigen Alter beslicht lvnrdeil, bestallden in Kram 3, jene der Philharmonischen Gesellschaft in Laibach uud jene der „Glasbena Matica" ill Laibach und Rndolfswcrt. Privat-Lehranstalteil fiir weibliche Handarbeiten, Sprachen ^-. iiberhallpt Spezialschulen im (Gebiete der Volksschulen waren sonst keine vorhanden. X. S ch u l behörd e n. Ter k. k. Landesschulrat hat inl Berichtsjahre 10 Sitzungeil abgehalten lind 5«!1l Geschäftsstück'.' erledigt. In den einzelnrn Schlllbezirkeu wurden im ganzen «» lim Schuljahre l:)l>!/>!K>2 ^ «2) Sitznngei' zwar zwischen 1 und ll Per Schulbezirk abgehalten und 2l/1!X)2 -- l oder 2l-H5^ gar nicht inspiziert. Tie Tätigkeit vieler Ortsschnlräte läßt besonders bezüglich der Evidenz der Schulpflichtigen, der Be» bandlnng der Schulversäumnisse und der Beschaffung der vorgeschriebenen Lehrmittel und Bibliotheksbücher viel zu wünschen übrig. Tie Tätigkeit der Ortsschulmspcktore» ist meist nur eine nominelle. Das moderne Gymnasium. (Fortsetzung.) Vin flüchtiger Durchblick der in den Schulvro» grammen ausgewiesenen absolvierten Lektüre könnte die Gegner des Gymnasiums überzeugeil, daß, und nicht zum geringsten seit der Einführung der Privat-lektüre, der kl reis der Autoren und Umfang der Lektüre nun in» Vergleiche zu eiuer früheren ^eit bedeutend erweitert wurde, ^ur Belebung des Interesses und zur Vertiefung der sachlichen Erkläruug hat die Unterrichtsverwaltung die höchst beachtenswerte Einrichtung getroffen, daß jährlich eine Anzahl Philolo-^'„ nach den klassischen Ländern von Staats wegen <^?'-^ '"''^ "'" """ ^'" Hlinptplätzeil der alten ^chicht^ iolx>nt,i^ Anschauung zu erwerben und ihre ^ "",'""« lonn.n 3u lernen, nwd^n^^ tlgl.llg der modernen Spr.ch.n und wo^ll si N reich die Pflege und Förderung dor ^d^pH^ Tnß diese Forderung anch erfüllt wird, dafür spricht die Tatsache, daß die Einführung des französischen, Englischen und Italienischen in der for», eines rein» tiv obligaten Unterrichtes nach Maßgabe der vorhan-! denen qnalisizierte» Lehrtrlifle sowohl an mehreren Gymnasiilm Wiens als auch außerhalb Nieder-Oster-reichs durchgeführt ist lind daß die Erlernnng der verschiedenen Landessprachen durch Errichtung von Tprachknrsen allenthalben gefördert wird. Um insbe. fondere Lehrer für die modernen Spracheil in größerer ^ahl z>l gewinnen und dem genannten Unter» richte noch weiter Vorschnb zll leisten, wnrde die Prüfungsvorschrift ill dem Sinne geändert, das; nnn Latein nnd französisch als Hauptfächer verbunden werden können, und ist weiter Vorsorge getroffeil, daß die klandidaten behufv praktifcher Erlernuug der Sprachen im Anslande, init Staatsuuterstützullgen versehen, weilen können. Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß die Erfolge ill den modernen Sprachen an den Gymnasien bisher vollkommen befriedigende waren. Tnrch die bereits erworbenen Sprachlenntnisse, insbesondere im Lateinischen, unterstützt, vermögen die Gymnasiasten nach kurzer Einführung in die Grammatik an den erfolgreichsten Betrieb der Lektüre heranzntreten. Auch bezüglich des Unterrichtes im Tentschen wird das Gymnasium der Nückständigkeit beschuldigt. Insbesondere wird verlangt, daß der Lehrplan für die achte blasse die Literatnrgeschichte nicht schon, mi< Goethes Tod abschließe lind so die neneste Literatur völlig ausschließe. Aber auch dieser Forderung, deren Berechtigung wir im Gegensatze zu den Schulmännern Teutschlauds nicht verneinen, erscheint dnrch die jüngst approbierte neue Anflage des dentschen Lesebuches von Leopold Lampel Rechnung getragen, indem dem Bnche eil, Anhang beigegebe» ist, der die neneste Literatnr von l>UO bis 1.^0 behandelt. Wie dieser Anhang anch im Nahmen des bestehenden Lehrplanes didaktisch zu verwerten ist, dafür gibt das Äe-gleitwort d.'s Verfassers beachtenswerte Winke. Mit der frage der Förderung des Tentschnnterrichtes ha-ben sich anch die Tireltoren der niederösterreichischen Mittelschulen in einer Konferenz beschäftigt. Als eine frncht dieser Berotnng kann ein jüngster Erlaß des niederösterreichischeli Landesschulrales, der sich an die ^ellrer aller Dächer wendet, betrachtet werden. (Fortsetzung folgt.) — l ^ u r fr c, g e d er E i n bezi e h l, li g de r Bea m t e n-A kt! vitäts z il l a g e n in di e P ensi o n s b e ln e s s ll n g.) ^>l'ach einem aus Beam tenkreisen stammenden Eommnniq»^ sprach vorgestern beim Herrn fiilaiizniiliifter eiile AbordnlUlg voll Staatsbeamten in der Angelegenheit der Einbeziehung der Aktivitätsznlagen der Staatsbeamten in die Pensionsbemessung vor. Ter Minister l,ob hervor, der gegenlvärtige Moment sei mit Nücksicht anf die bud-getärcn nnd parlalneiitarischeil Verhältnisse der Turchführung eiiler derartigen Aktion wohl nicht günstig und daher die gewünschte rasche Löfnng der ?irage nicht leicht möglich, um so weniger als nach dein III-halte der zweiten Petition eine Belastung des Staats-schahes erfolgen müßte, was ohne die Mitwirkung der Legislative nicht durchführbar wore. Ter Minister wolle aber der Staatsbeamtenschaft die Hoffnung nicht nehmen, daß ihre Bitte in einem günstigen ^eit-pnnkte erfüllt werden könnte, doch müsse sich die Ne-giernng über die finanzielle Tragweite dieser Maßnahme vorher vollkommen klar werden. Er werde fich deshalb unverzüglich wegen der Voruahme der uot-wendigen nenen Berechnungen an das Ministerium des Innern wenden. — lBau ° l, n d öffentli ch e A r be ! t e n.) ,>»n den abgelaufenen ?,wei Wochen wurden die änße-ren Manrerarbeiten durch drei Regentage gestört. Im Innern werden bei den fertigen Gebänd^n die verschiedenen Professionistenarbeitei! ausgeführt. Ter fortschritt war in dieser Arbeitsperiode folgender! In der Metelkogasse ift das ilelie zlvcistöckige Gebäude des Lazaristeuordcns im, Rohbau fertig nnd nnter Tach gebracht, desgleichen das A. Tengheilghische Hans in der Talmatingasse. Iil der Metelkogasse ist der Rohbau des S. Treoschen Hanfes bis zm„ Straßeniliveau gediehen, in der Gerichtsgasse sind die Grundmauern oes Hauses des Tr. Poxar fertig-gestellt, desgleichen jene des <.tlemenrschen Hauses in der verlängerten Pfalzgasse. Tas neue Wohngebände der fiirstbischöflicheil Meierei bei St. Peter ist'bis znr Hälfte verputzt^ ail Stelle der alten niedergerissenen Gartenmauer längs der Petersstraße und verlänger, teil Pfalzgafse wurde eiue steillerne Unterlage für das Eisengitter errichtet. Auf den ehemaligen Tel Eott-fchen Bangründen sind eine einstöckige Villa des Ober» ingenicnrs Inlins Hilbert lind eine solche der Therese Potokar sowie der Bau des Toppelhaufes der Iofefiiie 5los lind A'caria kloxelj projektiert. Ter Besitzer I. c^lea^l.'!^ lii>^ Gill-kfeld hat den Baugrllnd ail der Ecke der Talmatingnsse ulld Millo^ii-strchc lauch 1 erlvorbeil uild lvird dort ein zweistöckiges ^Mk bälide alifführen lassen. Auf dem Tel CotM'N ^ grmide stehen noch vier Bauplätze zur ^"1"!"',^ An der ^iegelstraße ist die Villa Bui'-ar ,ul»>»w ^' Plitzt. Au der verlängerten Pfalzgasse w"^' Wasserleitilngsarbeitell durchgefiihrt. An d"'v"'^ fassade des städtischen Sparkassegebändes >m'l'^> ^^ resllichen Bildliauereiarbeiten ausgefülirt, >>» >^',^ dagegen die nötigen Professiomslenarbeitei! .^ ,^. gestellt. Tie Uebersiedlung dor Ämter l'"^^'".^,. erfahre», erst'im Monat Tezember statt. "^. ^„" ban des .«.tonzertsaales im Hofe des H"lc'! »Ul' ^ ist bis znr Tachgleiche gediehen. Tas Ha»;'^"'^ ist unler Tach. Tie ^.'aterialienznfnhr ist ""'.^-. ! reichende. Unglückssälle kamen in dieser ^'"'^ -Periode keine zur Anzeige. ^ ' (S ch e u e s P f e r d.) Ter Besitzer Ank .^. sich aus Iggdorf ließ gestern abeilds sei» l'W"' . Pferd vor dem Hause H.'r. :l< in Hllidetztü^N ^ Aufsicht stehen. Tas Pferd wurde ans "nl'""''^ Urjache scheu »nd ranlite mit dem Wagen ^""l,,^ der Eisenbahniibersetzung auf der llllterlraülM ^^ rannte er in den herabgelassenen Bahnschr"»^ ^.,, ihn und fiel samt dem Wageil anfs Geleise. ^ ,,^ nach Rudolfsivert salirende Person<'nzl>g ^'" ,„.l, bahnhofe nahe lvar, mnßle er angehalten wer^ ^, es gelang dem Bahnwächter Anton Mr"!, ""'^,„ fpann samt deiii Pferde von dem Geleise zn/»^ ^,, n»d so nach einem ^eitranme von >0 M""'" Babn lvieder frei zn machen. ^.„.! < f a l s ch e Z u, a n z i g l' r o n e » ' -' ^ , ,^'. Ter Marktfierant Ailton ^eri ans NuoolM^^ fierte am 22. d.'.'),'. am Markte zu St. slai,,'.'"' " 7, ,^i, note» !> 20 l< ein, welche derselbe erst "l")l"^ als Falsifikate erkannte. Sie sind sehr tänsch^n geahmt und sind nur bei Vergleich »lit l>e>' ^.^. auf deu ersteil Blick als gefälscht zu "'M'»"'^^ Falsifikate tragen einen tiefer dunkelgrilin'» , .,^> als die echten. Tie ^ignren Austria und ll»^U' ^, nicht so präzise ausgeführt. Insbesondere ^.^, auf der ungarische» Seite das Wort „^^' ^' ^ii aus den Falsifikaten erkenntlich, daß der -''^'^,^ dem .V bei de» echte» Noten von rechts »"«' ^,, bei de» nachgemachten hiiigegen von linlo """1 M zugeht. Tie Zahle» der Serie» si»d i" """,j„c,» Hohe ausgeführl. ^eri gibt au, die ^oie» ^m ,^. Mauue nnd zlvei ^ranenspersonen e!ntlissl"'l ' ^^, ben. Ter Malin ist etwa :!5 Jahre alt, ''''tl^^Hii^ kräftiger Statur, trägt einen fchuiarzen, h"^^, gendeii Schiilirrbarl, hat ei» rundes ^>'.V ,/»> (Gesichtsfarbe »»d war mit lichter H"so, !^'^, ^>s R'ocke u»d einem grünen, mit dunklem ^""l ^„H sehenen Hute bekleidet. Tie eine fraue»op"1"'^ ^, im W. bis 85. Lebensjahre, war ll!'ttl.'l^l"s"/^ ^^!' läilgliches, rotes Gesicht nnd hatte eine» '"1 ,.M Regeiischirl» bei sich. Tie zivcite ist nitgefähr/' ^^'» all, hatte ei» blafses, rnildes Gesicht, alle dre> II^,,,, im Tialektc der llnigebnng von Rail». ',"^„W' ift »lit einem Buchbinder aus St. Barthel»m u ,„ü der bereits einmal wegen BanknotenflilM' ^^fc ll» Jahren Kerkers bestraft »vnrde »»d l>'^^' ^ ^> vor kllrzem abbüßte. Terlei Falsifikate nu'^ ,^,< i>: Landstraß und Umgebung ausgegeben. ^'^11'" aiisgefchlosse», daß hier die fälscherbande ^"'^,^ B' klrkovii'- aus der Umgebung von Munkend"! ^ brecherisches Treibe» wieder aufgenomm"' ^ ,'yi»' -- (In das k. k. Staatsunt^^,,,! nafium in Gottschee) wurde» c')»^ ,,,^j des Schuljahres von <>1 Schillern, die sicl' '', „„^»^ nahmspri'lfling geilleldet hatte», 'l5 "' »lit ll Repetenten zählt nnn die l. KwÜ^ '^^l^ II, blaffe 25, die III. blasse l^ früh bis z»m Eilitritte der Abendda»""^'' tigt werden. Eintritt!lO Ii. , „) ^' " lVon der W 0 ch c i » e r ^^,,l!""!^ züglich der ill der Station Aßling z'ir V"!' ^>>l'"', langciiden sieben Hochbailten lvird bc'lM' ^,. Ü"' de^ oiesfällige» Projekte eine lo»'""N" ^f'"^^ Handlung am l2. Oktober in Aßling ''.^ .yi'l'-Äläheres hierüber enthält die.^ilildmclchnlw ^0. bl"tte. ^,^. L5^. ^- < L e i ch e il ü b e r f ii h r u n g) "^^lf ^' 'l'sle des am 17. Juli 1.^0 in Radin"" '^, M,, , slorbenen f. k. Bezirksrichters Herrn >'" ^ „l" , den lllit behördlicher Belvillignng nach ^1 ^ c, führt, >vo deren Bestattung heute sta«!"" ^bacher Zen,.,.« Nr. 221, ____________!_^__________________________ 28. September 1904. '7 l^ ^ lf 5 s ch nll) il> n st.) Dii> gcnn'scm' Pro-ur',cho ^(>ln^!,! ^mnlciii ivrk'dl'rikl' Kcilnins ^ tA> ,„ al^iä,^- Eiqcuschaft m, d^' dreitlässigen ^'^chiik' in ^m-jach lvi^l'r nnn^stl'llt. ". l,n s ^^ufall,) Grstrrn nachmittags fiel im Warcn-M'ie der Firma F. Skalicrnc, Pctcrsstraßo Nr. 1, der ..'"'""' Äiicha^'l Plovmt con einer Leiter und zog sich Äetr ' ^ ^^"^e Verlchnllgen zn, daß er mit dem "tlmgswagcn ins Spital iwrrfi'lhrt werden mnßtc. >—.^^efunden) wnrde eine goldene Brosche. Geschäftszeituny. ^ '7 l^ i l.> f ^ l-1! n a o !1 II 5 s ä) r!.'! b n u a) Tav ' 'Vnndcl^iiiinistt'l-inin teilt der Hondolo- lind G» ^u^'^üniler in ^nibach mit, das; die mitmwlm' ^.'c'o- ^pm^mvMmin i>, Velgnid ei„e Offertlizilatilin l" "U' ^!»schaff„,i^ ^^„ Pcipiel-, Vl-eltern, Eise» und . mimi^m^,, und vl,-»n verschiedenen andere» Ve-,^0!lil^i, p,o >'»()s, veröffentlicht. Die M'nster und '"'nqnü^,'» sm- sämtliche Artikel tonnen an jedem ' "'M5lm^ >väl)rend der ,^an,;lelslunde» im Öl'mw-^m^t,^ Tabatfabrit in Velcimd eingesehen nierden. ,^U'^iziwlion lvird am l. O t < ^ b e r n. St. !!»<>< ""' ^a»^(>i der H>^i„^p^l Vern'altuna abgalt.'», "^ "»' selbe» ^dl^. von ^i» bio i) Uhr intl. Offerte ,''^'!i"'^e!,o,»m^, luei-den. Offerenten, welche ihr -'NM'l'^t p^>r P^s, cmfcnden, sind verpflichlel, die (5r ^'ilwn s0 ei!,,;urichte», das: da<> Offert bei der Mmlo-^lvenvmtii,,^ in der amieaebenen ,'^eit eintrifft. Eine ^.»alleren Tetail^ und Bedingungen enthaltende ^^'>u»g<,^i!c'schreibnna >>^t in, Bureau der Han- '-" >i»d ^'>en,erbetammer in ,^aibach .;nr Einsicht auf. ^ /^ (Jahrbuch der Export-Akademie.) l 7 ? 'lt das Jahrbuch der Export-Akademie des erl^' " Hllndels.Mnsennls für das fünfte Stndieniahr ''«Ilenen. Dasselbe enthält eine Abhandlung über die ^'vunuina. Uon Alkohol ans Holzabfällen vom Prof. r-S,Fritter, in welcher die verschiedenen Materialien, '-'welchen Alkohol erzengt wird, einleitungsweise an-^'"hrt werden, woranf in historischer Reihenfolge die sengen ^crsnche nnd Methoden der Erzeugung von ^"Yol mis Holz nnd Holzabfällen besprochen werden, ^'t dritten Abschnitte wird die Methode dieser Erzcn-^"lN'vn E. Simonsen nnd dessen Vortrag: «Zn welchem "Me läßt sich Alkohol ans Holz darstellen?« eingehend "Mert. Per zweite Artikel von Prof. Dr. Josef planer behandelt das Indentgeschäft auf den ver» 'Mdenen Plätzon Ost^Indiens, Ost°Afrikas und Ostens nut Rücksicht auf seine rechtliche nnd kaufmännische ^'litnnq. Die verschiedenen in Indents vorkommenden ^''"'"ttsklanscln werden eingehend erörtert nnd im 'NM'ge ft,,^^,^ ^.^ I„dentformnlare von Bombay, s^sswar, Shanghai, Hongkong nnd Mohama. Der-^s ^"s"ss" bringt in dem Jahrbuche auch die ^MttaMermittlnng der englischen Vanken im Übersee-/,"°" zur Darstellung. Er führt hierin die Geschäfts-Unk ,"6 ^" ^"glifchcn Übersecbanken, die voeumuntllrv die ^n ^^ ^''^' ^^ Finanzierung der Exportgeschäfte, den I^W'M'ts d^. verschiedenen Aankcn, die anflaufen-du,, ^^'" ""^ ^'^' verschiedenen Arten der Sicherung ^^urdcningen im Exportgeschäfte vor. Der Anhang hiezn enthält die Abrechnungen von Exportwechscln und diverse Formnlarien über Intassowcchsel, Zirkulare, ^titwr ol d)l>otn(icuti0n, lütter ol 1.i«n, Vollmachts-briefe sowie Kreditbriefe. Danach enthält das Jahrbuch einen Beitrag znr Begründnng der zwei Kontenreihcn in der Buchhaltung von Prof. Inlins Zicgler, in welcheni derselbe das System der Buchhaltung sowie die math» matischc Entwicklung nnd Begründung des Systems, der kombinierten Konten und des Kontenabschlnsses einer eingehenden Besprechung unterzieht. Der letzte Aufsatz des Jahrbuches vou dem Vizedircktor des Handels-mnsenms, Regierilngsrat Prof. A. Schmid, bietet eine Übersicht über die gegenwärtig bestehenden Handelsschulen in Österreich, Ungarn, Deutschland, der Schweiz, Italien, Frankreich, Belgien, Großbritannien, Rußlaud, deu Vereinigten Staaten nnd Japan, aus welcher hervorgeht, daß diese nenc Hochschulkategorie in diesen Staaten eine sehr erfreuliche Entwicklung anfweist. Alle diese Artikel des nenen Jahrbuches der Export-Akademie erscheinen daher den Bestrebungen nnd Zielen der Akademie vollständig angemessen nnd werden in kaufmännischen Kreisen sowie' den Handelslehrern gewiß manche Anregnngen bieten. Das Jahrbuch tann im Buchhandel oder direkt znm Preise von !i Kronen bezogen werden; die einzelnen Artikel desselben sind anch einzeln znm verhältnismäßigen Preise erhältlich. Telegramme des k. k. Der rufflsch-jllpanische Krieg. London, ^7. September. „Taill) Telegraph" meldet a>,5 ^iaojang: ?" ^apauer eroberten die Bergwerke uon v.entai. Die Aussen leisteten nur geringen Widerstand. Ter Niickzug der Rnsseu uach Tieüng wnrde nach einer japanischen Meldung eingestellt, (io wird berichtet, daß Franzosen den Nüssen no» Tientsin und Hsinmnntnn Vorräte lieferten. Petersburg, ^7. September. (Amtlich.) (Generalleutnant Sal,arov telegraphiert an den Oene-ralslab unter dem gestrigen: Tie Trnppen der feindliche» Vorhut in der Starte von einem Bataillon nnd zwei E<'tadronen haben am 25. d. augenscheinlich M )1letog»o->',ieru!ig<',m'ecken in dem Raume zwischen der Mandarinenslrahe u»d den Höhen beim Torfe Tu-miutse die Offeuswe ergriffeu. Tk> Beioegung wurde von nnseren Truppen aufgehalten, der ^eind aus der ganzen ^inie zurückgeworfen und von unserer Kavallerie verfolgt, ^'ördlich von Tavan geht der ^eind am liut'eu User de^ ^iaoflnssec' uoch nicht vor, doch ist owe Verstärkung seiner Truppen in der Gegend von Tschautan und dao Auftauchen japanischer .Kavallerie im Tale de» ?.lusse<' Puchho bemerkbar. ^ o u d o n, 27. September. Dem Reuter-Bureau wird"au5 dem 'vauptanlirticre deo Generalo Oku gemeldet, die Japaner batten t'cine ^otomotive erbentet i,»d musUeu die Eisenbabnwagen ziehen. Die Eisen-balm zwischen Dalnij und.tt'aiping sei bereits befahr-ba>'. Mut den, 27. September. Man beginnt an der Möglichkeit eineo Winterfeldzuge^ zu zweifeln. Die Chinese» habcn nicht ernten tön neu. Es wird für Eln'na fchwierig sein, genügende Vorräte für die Be-oö l tcrung herbeizuschafsen. Petersburg, 27. September. Die russische Telegraphen-Agentur berichtet aus Eharbm: Wie aus Sachalin gemeldet wird, hörte man in dcr ^'acht vom 25. aus den 2l!. d. aus der Richtung des Eap Aniwa ^lauouendouuer, der wahrscheinlich von einer See» schlacht herrührt. Frankfurt a. Äi., 27. September. Die „frankfurter Zeitung" meldet aus Rew ^)ork: Die Schiffswerfte ^'iron bant 1l> Torpedoboote, die wahr-scheiulich für Rußland brstimint sind. Die Boote können partienweise versendet werden. P a r i s, 27. September. Der „Matin" will aus Petersburg erfahren haben, daß der letzte Angriff der Japaner auf Port Artur zurückgeschlagen worden s?i. Die Japaner hätten ungeheure Verluste erlitte». P a r i s, 27. September. „Aurore" will lvissen, daß Ministerpräsident Eomves keine eigene Vorlage über die Trennnng von Kirche nnd Staat in der klnm-mer einbringen, sondern sich damit begnügen werde, verschiedene Abänderungen an dem vom Ausschuss? bereits angenommenen Gesetzentwürfe zu beantragen. Dnrch dieses Vorgehen soll jede Verzögern»g der De-batte über den Gesetzentlvnrf vermiede» werden. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 2 7. Srpte m b e r. Omachen, t l. Notar, Adelslieig. — Schwarz, Expurteur, ttiraz, — ««lol'otschnil, wutsbesiheis qallili, <«lul'l'!lhof. — holzer, Privat, s. ssran, Lees, Mally, ssabntaitt. Nrillllarttl, Pavich uon Pfaueuthal, l. l, Slaals» rat, Tricst, - Tomsic. IiMnirur, Affraul. - Mahn, Pro fcssor. s, ^lichtru. .NöiNsssberss. — Lexarclc, Priuai, Olierlailmch, - Eisrohüt. Ol'lllehrrr. Weihelifcls, Piechy, Fadritaut, Florenz, XkroucMr, ^abritau», Drcsde». - hebert, Kfm,, Breslau, - Leugyel, itsm , »>,, Cilli - Bodojch, ilfm, Prohuil), - Narchl, Schwarz. Tralü-maun, Waldmann, Rosonthal, Nuhn. Äraun, Nciß, Semen, VolMli, Nappaport, Pich. Doppel, Kruftla, Silosel s, Bruder, Weiß. Wohl. 5kolb, .«fltc., Wien. Verstorbene. Am 27. September. Johann Oagat. Arbeiter, 46 I., Oerichtsaasse 5i, 1'Iüili-ili«, 'I'udoionlu«. Meteorologische Beobachtungen in Laibach Seehöhe 306 Z m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. II^/U"R7^733'3"1b^'"O. mähig > Regeii^ ! 9^Ab. 732 5^13^ SO, mähig____^Reaei,______ 28 j ?^Ü7ss. > 7^2 3 ^ 11 5j ' windstill bewölls j 33 4 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 14 2°, Normale: 13-3". Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtet. Kurse an der Wiener Dorse vom 27. September 1904. "«a ^m «Well«. kurM°«« Die .wucrte» «urle rorft^c» sich in «ir°ne..währun«. Die Noti«m.» !ä.»"'chor M.i.» und der .Diverse,. Lo!e. «ers.el,t !ich per Vtück,__________________________________________ Myemeint SlnatLschuld. «"d Ware ?v'!«,i,?""s m Note» Via,- ,.^!ot ^°''^'>>>VI,N'.4'2'V., W'I.» !»9'7l» Ü«»cr "°"'«>°!e 25U st. » ^ ..-- --'X«»?i " 5NN fl, 4°/„ lb4'50 l55'5>!> >««4cr " 1W st, 4"/„ ll>» 75 l«b 7k» ""trelenenZümyreicht 0^, und ßiindrr. l>° b!o ^'° > , , . 4"/.. !»!» ^U !»9 7« ^«»^'''UuxsNeuIe.stsr., «ah» ,„ Silber n"'«>>»i,,> , ' ^ ^ 5'///., «L?'"'s»> " "'" >» Krooenwähr, 0 n, »»0» M. 4"/„ al, 1«"/,....... ll6'I(> N7'ia Olilal'ellibahll, 400 u. ^UON M, 4"/«......... 118-70 1l»'7U Franz Io!cj,-Ä., Em. 1884 (dir>. <2l,1 S'Ib,. 4"/«..... lNll 10 1U1 — Galizische Karl Ludwig Bahn (did. Et,) Silli. <"/„ , , . W'eo 1WLU Porarllicrger Aay», Vm. l««4 (diU, Et.) Silb, 4"/u . , . »9 8» 1»0 80 Staatsschuld der Länder der ungarischen Krune. 4"/„ u»n. Ooldrent« per Änsle . l,8"?5 ,1» <>» blu. dto, per Ultimo , , . ., !lß"?5 lls !<5 4"/„ dtu, Ne»!e i» Kronenwähr,,' steln-rflei, per Nasse . , . «7 65 !»? «5 4"/„ dto. dto, dtu. per Ultimo . u? «» 97 8l> U»«, Nt, Eis. A»!, Gold 1N0 sl. — — —-— dto, dlo. Nilder 1»0 fl. . , . — — --— dto. SlanMObÜg, (U»„. Oslb. U. I. 187L...... —— — — dto, Schanln'nnl-Mlüs, Oblia. —-- —>- dto, PräN!.«. a 100 «l. — L0» K 207 — 2U9'50 dto, dto, li üN sl, —10«Ii 2UU 75 Ä>« 75 Theis, Re«. Lol^ 4"/c, . . , , l,!0"?t> l«2 75 4"/„ uugar. Or,mde»!I. Oblig. '.»775 98 75 4"/„ lroat, »öd slauu», detto 98-5U —-— Andere össenll. Anlehen. 5"/„Dol>a>l Meg, A>,leil,e 1U78 , 1ue'9N 107-90 Anleye» der Stndt Oörz . . — — —>— Anlelie» der Lladt Wie» , . . iu4'2<» 05-80 dtu. dlu, lSNber ob, Gold) 12^-50,,^»-50 dtll, dto. (1894). . . . 98-—! UN — dtll. dtu, (1«»8). , . . 9950 100-50 Vürsobaü-Aülrlien, uerlosb. 5"/^ 99--> ft9?» 4»/„ Nraliier Lande« «nlehe« . —>—' —-— Geld Ware Pfandbrief« tll. İdlr,Mn.«st.m50I.verl,4«/.. 1,.n - lU«8» N.Merr,La„be^Hl,P. Ä"st,4"/. 9!»-?0 100 70 .00 50.0150 dto dto, ' bnjähr. vcrl. 4«/„ !0» »5 .01 35 Sparlnssc. I. üst„ «<>I., verl.4«/, 100 «5 l«: «5 Gsenbnhn.pril,ntät0' Gbligalillnen. sserdinand»'Nurbl>nh» lim. '««" mi-,0 102 40 Oesterr, Nordwestbahn , ^ N^ ^> '08- E!^dV«'/.,«°rz.I°"n.'I'.'i ^'"«^ U,"°aaIi!İI," ^ .— - - 'w-i!5 11^5 4"/l, Unterlraincr Äahnen . — — Diverse Lose (per Stück). «erzlnölichc °sc. N"o^dit^ZM-Z^^,'^ 4"/!)'Donaü-Dampssch, u>0 sl. , ^ -^ — 5"/" Do»a>l-«e«»!,°ll°!e . . "5 - 280 50 Nnverzinöllchc Lose. Äubap, Basilica (Dombau) 5 sl. 2« 70 21-70 ttredilloie U>0 sl...... »v/ — 4/7 — Clar L° e 4« fl KM, , , - 5«- ,««,_ Ofe»er Lose 4« , - - - ^,4 — 174^ PaM°Ä " ,l, Ml- .„./ '^' "2^ N?Kre.,z. Oest, Go!.. « lo . 54-.- 555" »ng, ,, " ">'- «"1" 30 — Laibachrr Luie ..... «lltien. GranLpl>rlu»ler> nehmungen. Allssig-Tepl, Eiseub, 50» fl. . . 8,80 LL0N-Äail' u. BetriebsOes, für stäkt. 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G.iül'fl. «U» - «7N - b<° dto, per Ultimo , . «70-50 671 50 «reditbllül, ÄNn,!l!!g,,^00sl. . 779.-7«« — Depositenlianl, Allss., 2»<» fl. . 48»-—495-^ Eslumpte-Ges,, Äidiüst,, 400 li, 587 — 538 80 Giro >,, Nas!,enu,, Wiener 2U0 sl, 446'— 45»-— HUpothclb., Oest,, ^>"l,,M"/„ (z. zh-^ 255'- ^!'!" Wor,- Länderbnni, Oest,. «X» sl. . 44»!j5 449 25 Oesterr,°lmll,ar, Äanl, 600 fl, . in,4 lN?» Uüioilbanl 200 fl..... 52« ü»«- - Verlehrsdanl, All«, >4<» fl. . ^5eraer Zie»el„Mien.<«es. »«» - »""' Devisen Nurzr Licho-» «msterda.......... i'??'^ l?,'^' Dentsche Wave...... «AA!!».'?N Londu» ..... l»9 5!»,^3»-2L St, Pcterslmra...... —' - -- yaluten. D»"°le» ...... ^.z^ ^..^ 20FillnlenSlucle..... ,^.<,z ,l><^ Deutsche Neichsbanlnoten . ^17 37 117^.7 Italinüschc Ällnlnottn . . . «^,,» Ul.-'w Nudel-Note» , . . z^ .^,5^. *^n............. I .nn-vm-Sicherung. Ba-aa-lc- -u-aa-d. ""sTšrectLsler-O-escli&ft Lalbacli, SpitulgHHHP. Privat-Depots (Safe-Deposit») ¦\a.rLtax eigenem "VexBcto.l-va.BB «SIex Paittl. Varzlmung von Bar-Elnlayan Im KinU-Mrrtnt- anl Ms airt-Kint», Laibacher Zeitung Nr. 22:. 1980 28. September ^^ Neuigkeiten vom Büchermärkte. Birnbaum Dr,, Die Erkennung der Veinleideu, K 1 20. Soltmann O., Masern, Keuchhusten, Scharlach, Diphtherie, X —-80. — Guttmann, Dr. W,, Grundriß der Physik für Studierende, X 3 «0, — Döderlein, Geburtshilflicher Opemtionskurs, I<<< «0. — Michaelis, Dr. L-, ^ouipendinnl der Eutwicklungsgefchichte, Iv 4 ><0. — Abriß einer vorgefchicht-licheu Völkerkunde, X — 90. — Diers M., Die Kinder von Heckcudamm, K 4 32. Vorrätig in der Vnchhandlnng Jg. v Kleinmayr Hi Fed. Bamberg in Laibach, Kongrehplatz 2, Ein Voltsmittel. Als solches darf der als schmerz, stillende, Muskel und Nerven kräftigende Einreibung bestbekaunte «Molls Franzbranntwein und Salz» gelten, der bei Gliederreißen uud anderen Folgen von Erkältungen allgemeinste und erfolgreichste Anwendung fiudet. Preis einer Flasche I< 1'W. Täglicher Versand gegen Postnachnahme duräi Apotheker A, Moll, l. u. t. Hoflieferant, Wien, I., Tuchlauben 8, In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutzmarke und Untelschrift. (5319) li-3 D^^ Zgeil'age. ^Ml Unserer heutigen Nummer (Gesamtauflage) liegt ein Pro» spekt über eine fünfzigjährige Sammlung von Haus- uud Ge brauchsmitteln aller Art bei; man wolle fich angebogenen Pestellscheines bedienen, (27ttl>) Kiii grosses, elegant möbliertes Monatzimmer mit panzer ViM-plle^un^, ist ,'iiu Alten M:irkt Nr. IT), I. Stuck, sofort zn vermieten. (3839) 2-1 Sodbrennen, Blähungen, Aufstossen, Kopfschmerz, starkes Herzklopfen, Schlaflosigkeit, zeitweises Erbrechen (M2il) 2-2 sind meistontüil.4 Anzeichen einer gestörten Magen- und Durm-tätigkeit, die keinesfalls achtlo.s übergangen werden dürfen. Es einjjlielilt sioli zur Jsintanlialtung oder Behebung solclier Uebel Rohitscher „Tempelquelle'1 zu trinken, die .auch iirztlicherNeit.s dagegen allgemein vorordnet wird. Rohitscher „Styriaquelle" ist .stärker, kann jedoch nur periodisch getrunken werden. Achtung! Infolge manch wertloser Nachahmung meiner kosmetischen Prilparate j besonders der vorzüglichen Hlumenseii'o (A'j'da, Gesichtsseife), ließ ich alle meine kosmetischen J'ni-parate gesetzlich schützen, und zwar unter der Wortmarke .,.Vda-*. und ersuche von nun an das bekannt« Itleuthol-JHuiidwasser und das Xalmpnlver. vorzüglicb zur Erhaltung d(M- /ahne und gfgon den üblen Uonmh aus dem Munde, ferner das Haarwasser und die Pomade zur Erhaltung schöner und langer llaaro sowie die ltlllinen-seife und llatitcreiue zur Erhaltung eines schönen und reinen Teint« stets mil, Zusatz „Ada** zu verlangen. Für liUihauh ist. jetzt, nur ein Dejiot: Adler-Apotheke, Jurüicplatz, neben der Schusterbriicke. Ilochaclitungsvoll (3745) H-H M. Ph. Hardetsclilslger Chemiker, Besitzer der Adler-Apotheke. Dnutsaguug. Anläßlich des schmerzlichen nnd nu^w^lelcil Verlustes unseres innigslgelieblen, nnvergchna^ Gatten, beziehungsweise Sohnes, Bruders »» Schwagers, des Herrn MaX Orusz sind nns uon nahe und fern so uiele Veweise herz-lichstcr nnd trostvollrr Teilnahine zun^omme», "" ' wir nns für dieselben znm wärnlstcn Dant, wclu, wir hieulit abstatten, verpflichtet fühlen. ., Insbesondere danken wir dem Dompr^, hochwnrd, Herrn Dr, I. Knlauic für die TeM'"^ a,n Leichenbegängnisse dein Pfarrer hochwurd, vr M. Maleilset für die Anführung des ^MMM,' de,n Domherrn hochwiird, Herrn Dr. And. M" für die Spcndung der letzte,, Tröstung °"" ,". Verblicheueu, ferner den Mitgliedern tws laus'"^^ nischen UrantenunterstuMlgsvereinrs für "l^ ^ nahuicam ^eichenzuge »nd endlich den ^^^^''/ „«^,,i Schließlich sprechen wir den wärmsten ^a" « .„ Verwandten. Vekannten uud Freunden des te». Verblichenen, die. sei es durch TeilualM ^^ Leichenbegängnisse oder i» einci,' anderen ^"^'- ^.„ lehte Ehre den, zn früh Dahingeschiedenen erM^,^ und nns den großen Schmerz gelindert have», Gott vergelte es allen! Laibach am i^7, September 1W4. W51) TraucrudcFamUi^ Verlangen Sie l>eim PCinka/iif mit Marke Hirsch, sie ist garantiert rein und frei von allen schädlichen Beimengungen, wäscht vorzüglich und ist sehr ausgiebig. $& Ueberall zu haben. Georg Schicht, Aussig a. d. E. Seifen- und Keraenfabrik und Parfiimerie. <178;"22 Grösste Fabrik ihrer Art auf dem europäischen Festlande. Kni pichle hochfeine Spezialität: flprihDSBn - Destillat sowie aromatischen echten allen Sliwowitz, Medizinal- Kognak« .lamaika-Kuin etc. Fanni Kham Spezereiwarfin-u. Delikatessenhandlung Illld WdllsdilM; (3847)2—1 Tiailmcli, Miklošièstras*«-. , (3829) C. 151/4- Oklic. Zoper zamrla Matijo Bajuk iz ßa-dovicc št. 4 in Matijo Simonie iz Vinigavrha ät. 5 se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Metliki po Jure Mohorèièu iz VidošiÈ št. 28 tožba zaradi lastnine peto. 600 K s prip. Na podstavi tožbe doloeila se je ustna razprava na dan 12. oktobra 1904, ob 9^ uri dopoldnc, v sobi št. 10. V obrumbo pruvic toženih se po- C. kr. okrajna sodnija v Metliki odd. II, dne 20. septembra 1904. ' Zur Iii«>r >laj;