M 172. 1865. ÄmlMatl zur Laibacher Zeitung. 29. Juli. Erkenntnisse. Das k. k. LandeSgericht Wien m Strafs.'chrn erkennt lraft Der ihm uon Sr. k. k. ylposlol Majc» slät vcrlirycncn Amtsgewalt über dc>, Antraf, rer k. k. Staatsanwallschaft, daß die Druckschrift: ^esus dcr Christ«, ciu Slück für die Vl'llül'üchcr in mm, Handlungen mil cinen, Nachspiel uon A. Ä. Dulk. ^Nltlgall Vcrlag ^n Emil El'ncr 1805, das Pcr< gcycu dcr Vell'idi^iiig der gesetzlich anerkannlcn chrift. llchcn .Nilchcn. strafliar nach § 303 ?sö St. G. V. begründe und ucrlnudrt bicmit gemäß § W P. G, das Verbot deren weiteren Verbreitung. Wien, am 22. Inli 1805. Dcr k. k. i.'andcögerichtz-Pläsl0ent: Vuschan in. i>. Der k. k. Nathösekretär: Thall ingcr m. n. Das l. k. Landesgericht Wien in Strafsachen erkennt kraft der llmi uon Sr. k. k. Avosiol. Ma-jcslät ucrltelieneli Autt^gcwalt über den Antrag dcr k. k. Staatöaüwallschafl, unter gleichzeitiger Eiostel» lung deö bcrcilö ciiigclcitcn slrafgerichlllchcn Vclfay« rcns, d^ß dcr Inhalt dcr m Nr. 30. dcr ..Wiener Sounlagszcillmg "cuthallcnc» zwei Artikel «Die lrtUe.', Augcnl'licke dcö Herr», Finanzmiliislcrs" und „Die alle Garde wankt", das Vergehen dcr Aufwieglung, strafbar nach H «W0 St, G, A, brgrünoe uno ucr. bindct dainii auf Grund dcS ^ 10 deö Strafmrfah-renS in Prcßsachrn u„d des ^ 30 des P. G. das Verbot dcr weiteren Verbreitung. Gleichzeitig wird auf Grund des § 37 des P. G. verordnet, die mit Beschlag l'elegttn Elemp!>.nc der erwähnten Zeitungsnummcr zu vmnchlen. Wisn, am ).'2. Juli 1805. Der k. k. Landesgerichlö.Präsloeul: - Bosch an in. l>. Der k. k. Nathöselrelär -ThalIinger m. i». Aussckiließende Privilessien. Das Ministerium für Handel und BollSwirlh-schaft hat nachstehende Privilegien ucrlängert-Am 8. Iuui 1805. 1. DaS dem Ernst Wernev Sicnlcns ,md Ic>^ l)ann Gcorss Halskc anf dic Erfindliilg cincil ci,,cl,° lhnmlich coustruirlcn ^ll-acünaliu. «as. und itl>lc<<-Ofens nntcrin 24. Mai 1^03 ertheilte ausschließende Privilegium auf dic Dauer des drillen Jahres. Am 12. Juni 1805. 2. DaS dcm Heinrich Jakob Giffard auf dic Erfinduug cincr InjcktionSvorrichtung zum Speisen dcr Dampfkessel nutcrm 13, Inli 185!) ertheilte, seither bezüglich 'ocs Äcuützuugörcchlcö an dic i. t. pr. Staatöciscubahu - Gesellschaft auf die Daucr uon ncht Jahren üdcrtragcuc ausschließende Privilegium anf dic Daucr des achten Jahres. 3. Daö dem Franz Coignct anf die Erfindung von Apparaten zur Anfertigung eines eigenthümlich zn ucrwcudcndcn plastischen Mörtels, genannt „Veton Coignel", unterm 17. September 1803 ertheilte aus» fchlicßcudc Privilegium auf dic Daucr des dritten Jahres. 4. Das dem Alois Vrückucr auf ciuc Verbesserung dcr Zühlwcrlc für Spiritus- und Gasmcß' Apparate nntcrm 25. Mai 1804 ertheilte auöschlie» ßcudc Privilegium auf die Daner des zweiten Jahres. 5. Das dem Ferdinand Tcirich auf die Erfindung cincs Einschaltungssystcms dcr elcttrischcu Batterien (Induktoren) unterm 2. Juni 1859 ertheilte ausschließende Privilegium auf die Daucr des siebenten Jahres. 0, Das dem Dr. Ernst Hikisch und Karl Nuß auf die Erfindung ciucr Haarfarbe-Pomade (Kollom-nrlc) unterm 29.' Mai 1801 ertheilte ausschließende Priuilcginm aus blc Dauer des füuftcn Jahres. 7. Das ursprünglich dem Joseph Blümcl anf die Erfindung einer eigenthümlichen ^chiudelschncid. maschiuc unterm 3. Mai 1858 ertheilte, mit dem Handels ^Ministerial «Erlasse vom !>. Mai 1800, H. 14500, thcilwcisc annnllirtc und seither an die fürstlich von Mcttcrnich'schc Eisenwerk ^Dirctliou zu Plaß in Aohmcu übertragene ausschließende Privilegium auf die Dauer des achtcu Jahres. 8. Das dem Leopold Alexander Griff ans die Ersmduug eines kosmetischen Muudmittcls, gcuaunt ^ 5icmlltin - Mundwasser", uutcrm 25. Mai 1858 ertheilte ausschlicßcudc Privilcgiuni auf die Dauer des achten Jahres. . <^ >^ Aln 13. Juni 18l>5. 9. Das dem Markus Kau auf die Ersiuduug eines Anstriches, ^isen-Mmigaimüschnug" (luixUiw l bcsscrung dcr zusammenlegbaren Eiscnmobcl uutcrm 11. Juni 1803 ertheilte ausschließende Privilegium anf die Dauer des dritten Jahres. . Am 18. Iuui 1805. .. 13. Das dem Anton Mayer auf eine Vcrbcm» rung des Eiscnschmelzwrfcnö uutcrm 21. Inni 1803 ertheilte ausschließende Privilegium auf die Dauer des dritten Jahres. Am 21. Juni 1865. 14. Daö dcm Heinrich Daniel Schund auf dic Erfindung cincr eigenthümlichen Konstruktion cincr einfachen Waage zum Abwägcu dcr Nädcrpaarc ciucs ^okomotwcS uutcrm 27. Juni l358 ertheilte aus^ schließende Privilcgiuni 'anf dic Daucr dcS achten Jahres. ' 15. Das dem Ludwig Coignard auf dic Erfin-dnng cmcr eigenthümlichen Zentrifuaalpumpc unterm 20 Inli 1803 ertheilte ausschließende Privilegium auf dlc Dauer des dritten Jahres. 10. Das dcm Alcrandcr August Pcricr und Anton Ludwig Poßoz anf eine Verbesserung dcs Bcr-fahrcns znm Läntcrn dcr Nübcufäftc uud zur illaruug dcr NolMekcrlüsungtll unlcnn l.7. Juli 1802 crthciltc ausschließende Privilcginin anf dic Daucr des vierten Jahres. (253—l) Nr. «124. Kundmachung über den Verknus des k. l:. Lteligionöftnds-Gntca Gairach in ltutersteiermark. 1. Am 21. ?lugust l865 Vormittag N> Uhr »vird in Folge hoher Finanz. Ministcrial-BcwlUlgu.lg ddlo. 3U, Juni d. I., Z, 2ttU llj/U22 einvclstandlich mit dcm hohc», k. k. Staalö. Ml.nlter.mn bci dcm r. f. Verwaltungsamt Galrach daü dcm stcirrmälkischcn i«elig,onö fondc gehörige, in dem stelermärklschen Land-tafel-Haupischuldcuduch ^on». Hl, ^ol. IIH5 clngetragens, im Bezirke Tüffer in Unterstcier« mark gelegene FondSgut Gairach im Wcge der öffentlichen Vecheigclung an dcn Melstdicten-den mit Vorbehalte der Genehmigung seines AndolcS durch das hohe k. k. Staatö, und Finanz.Ministerium veräußert weiden. 2. Zum Kaufe wird Jedermann zugelassen, der sich rechtsgültig verpflichten kann. Ausländer haben sich über chrc persönliche Fähigkeit zur Eingehung von Rechtsgeschäften auszuweisen. Ner für einen Drillen einen Anbot macht, hat eine rcchtsförmliche, für diesen Alt ausgestellte legalists Hollmacht bei dcr Lizilations-Kommission einzulegen, widrigens er im Falle seines Äcstbolvs selbst als C'rstcher angesehen uud behandelt werden würde. Wenn Mehrere zusammen ciuen Anbot machen, sind sie dadurch solidarisch vcrpfi'chlct. 3. Wer bei der Versteigerung einen Kaufanbot machen will, hat den zehnten Theil des mit 767U3 st- "'st' ^- bestimmten Autrusö-preises, also dcn Betrag in runder Summe mir 7«8l> si. an die Versteigerungä-Komnnssion als Kaulio», und zwar entweder im Barcm, odcr in k. k. Slaalöpapieren, oder in Grund-cntlastungö.'Obligalionen nach dem letzt bekannten Kurse zu erlegen, odcr sich mit dem Empfangsschein, daß diese Kaution bci einer Aerarial-Kasse oder einem Gefällöamte iu Barcm oder in Staatspapieren nach dem Kulswerthe cr-lcgt wurde, auszuweisen, oder endlich einen von der zuständigen ?, k. Finanz-Prokuratur odcr Finanz^Prokuraturö.'Abthcilung desjenigen Kron-< landcs, in wclchcm die Hypothek liegt, geprüf-lcn und nach §§. 230 und ,374 a. b. G. V. annehmbar erklärten Sichcrstcllungoakt bcizu.- l bringen und diese Verkaufsbcdingisse zum Be: weise, daß er sich denselben unterzieht, zu unterfertigen. 4. Zur Erleichterung jener Kausiusiigen, welche bei der Lizitation nicht erscheinen können, ooer wollen, werden auch schriftliche Anbote (Offerte) entgegengenommen, welche längstens bis 22. August l8«5, Mittags, bei der k. k. Finanz-Bczirks - Direklions-Vorstehung in Marburg, gehörig versiegelt, überreicht sein muffen. I er Anbot muß enthalten: il) Das versteigerte Objekt, für welchcö der Anbot gemacht wird, so wie cs in dieser Kundmachung bezeichnet erscheint Von Außen am Kuwerle ist anzusehen „Offert für das k. k. Religionöfondsgut Gairach in Unter« steiermark," so wie dcr in dieser Kundmachung anberaumte Vcrstcigerungstag. Weilers ist im Kontexte deS Offertes auf' zunehmen: l>) Dcr mit Buchstaben und Ziffern ausgedrückte Anbot in öst. Wahrung, c) Die Erklärung, daß dcr Offercnt die im Lizltations - Protokolle aufgenommenc» Bc-dingungcn gcnau kennt u,ld denselben sich unterzieht. (I) Die oben im H, 3 vorgeschriebene lv°/„ Kaution oder die Kafscbeschciuigung über dcrcn Erlag, e) Die Fertigung deS .Offcrenlcn mit deffen Tauf- und FamiliencNamcn nebst ?lngabe stincö Charakters und Wohnortes. 5. Die schriftlichen Offerte werden sogleich nach Abschluft dcr mündlichen -Versteigetung oon der Lizitationö »Kommission geöffnet und der Bcstoffcrcnt, wenn dessen Anbot den erzielten mündlichen Bestbo: übersteigt, als Bestbieter angesehen, in das Protokoll eingetragen und als solcher behandelt. Dcn Nichtbestbietern wird gleich nach Beendigung dcr Versteigerung dic a!s Kaution beigebrachte SichersteUung ausgehändigt werden. Bei Gleichheit de6 schrifllichrn und münd-lichtn HaufalibotcS hat letzlelcr den Vorzug. U Das FondSgut wird in Pausch und Bogen uelkauf. Kauföwcrber wollen sich wegen dessen Be? sichtigung an das k. k. Verwaltungsamt Gairach wenden, woselbst auch sowie hieramtb und bti dcn k, k. Finanz.Dircktioncn zu Trist, Laibach und Klagenfurt, ferner bei den k. k. Finanz-Bezirks-Direktioncn in Wien und Graz die wetteren Lizitationö« bezüglich Verkauföbcdinqun. gen und die detaillitte Gebäude - Beschreibung eingesehen werden können. Zur Olientirung der Kauflustigen wird bemerkt, daß das Fondügut Gairach von (Mi ^/i. Meilen, vom Bademtc Markt Tüffer l^ M., von Tüffer Römcrbad :j M., von dcr Bahnstation Fichtenwald 3V^ M. und von dcr Bahnstation St. Äeorgen 2'/y M., ferner vom Markte Montprcis l'/^ M, littftrnt, und an dcr von Tüffcr nach Lichtenwald uud von Tüffer nach St. Georgen odcr Montplcis führenden Bczirköstraßc gelegen, durch klimatische und Bodenverhältnisse begünstigt ist. Dicscs Fondsgut hatfolgendeBestandtheile: Das massiv aus Stein und Ziegel erbaute, mit Ziegeln siugcdeckle, im guten Zustande be« findliche stockhohe Schloßgebäudc an dem Graschnizbache und an dcr Brzirksstraßc mit 2 großen Weinkellern, 2l Zimmern und lt Kü» 6)cn ; cine große gemauerte und gcivö'lbte Pferde, und Rlndviehstallung, oder welcher die Dreschtenne und Hcubchällniffe angebracht sind; wci» ters eine mit Stroh eingedeckte Vichstallung mit dcr Feuellösch-Requisicen-Nemift, eine höl. zcrnc mit Stroh eingedeckte Schweinstallung, cine gemauerte mit Tlroh gedeckte Förstcrkaischc mlt Wohn- und Kclll'rlokalilätcn, 2 gemauerte mit Ziegel eingedeckte Wartthürm.', 2 Sagemühlen, wovon die cinc im Jahre l883 ganz ncu auf. gebaut wurdc. 43! Den Grundkomplex biidcn in unverbürgtem ?lusmape: Bauart . . — Joch l 12« ^Klafter. Garten . . — „ vl)4 » Aecker . . li « UN« » Wiesen . . 2« » ll4:f » Wiesen mit Obst — ^ 2l7 » Weiden . .15 » !^7^ » 3Äaldungen 2l5»:t u »72 „ Unbenutzter Boden 5,l „ l5>lw „ daher zusammen 225)2 Joch 555 '/> lH Klafter. Hiezu gehört eine große Nehjagd nach Maßgabe des G'.ui'.dkomplexes des Fondsgutes in -der Et.uergrmeinde Panctfche, Mischi^cll, Kaltenfeld und Marindorf. 7. Die nachbezcichncten ehevor zum Fonds: gute Gairach angchörig gcwesenen Entitätcn sind von dcm zu veräiilzerndtn Komplexe dieses Gutes bereits ausgeschieden und bilden keinen Gegenstand des Verkaufes, und zwar: u) Der der Pfarrsgemeinde Gairach zur Er^ richtung einer selbststandigen Kuratie in Gai< räch überlassene nordliche und zum Theil west. Uche Gebaudeflügel, enthaltend: im Erdgeschosse die Echloßkapelle mit der Sakristei Nr. 19 und 2l ; sodann die anstoßenden Lokalitäten Nr. 20, lheilweise Wohnstube und zum Theil Einsatzkcller Nr. 23 und 24 mit dem Keller Nr. 22 ; dann die von der Pfar:s-gemeinde aufgeführte Küche und Gesindestube; ferner im ersten Stockwerke die Loka. litäcen Nr. l5,, l«und l? alö Wohnung für den Kuraten; Nr. l!> als Schulzimmer; Nr. 2« bis 24 alü Wohnung für den Leh> rer und Mesiner; — der Dachboden obcr der Schloßkavelle, nun Pfarrkirche, Sakri-stti, Schulzimmer, Lehrers» und Kuratens-Wohnung bis zur aiifgeführtcn Maller; — im Schloßhofe der für dic Kuratle abgegrenzte Raum von 8l» ^ Klafter. An Grundstücken für den Friedhof von der Ackerparzclle Nr. ll), dann von den Wieöpar-zellen 8 li'.'.d U die abgegrenzten MN lUl ^lafter Für den Kul'ajen der sogenannte Trebesch-ftrund in der Stcucrgcmeinde Marindorf, b,-stehcnd aus folgenden Katastral-ParzeUen: Nv. 7^4 i7bstgaricn , , — Joch S^» lll ^llastn-, „ 727 Vngwifsc . . . .'! „ 7l7 „ 734 Eiögnibsiisslssr. . — „ 414 „ ., 735 detto . . - „ 585 „ 728 Eisgrubenwiesr ip?"» v „ 729 d«Uo lp> l l'.!l»»ül»>'>l>) 2 „ Ä45» „ ,, 730 Llsgilibeilallcr i><>«! l>"l«m — „ ^s.« „ . „ 731 delta l> -l, i>nlnm — ,, I9s! ,, „ 732 dstto ss«>r o,< s,s>t« — ,. 9»;^ <, ,, 733 dstto i»n Ici^i____— „ «5/1 ^ Zlchmmien . , ^ Joch 1>'i»9 ,^1 ^iasisv. Dann die vormalig? Gerichlsdieneröstallung Parz.^Nr. Žl mit dem anstoßenden Ganensieck. chen Parz. - Nr. «j? im Flachenmaße von 7l» l^j Klafter; ferncrö in der Steucrgemcinde Ma^ lindorf der abgetretene und begrenzte Theil von der WaldparMe Nr. ?<).">/:», (l^«klil<;?>:l' Walde) pr . . lU I. — lllKlftr, der Niederwald Parzellen- Nr. 725» pr. . . — „ U02 „ die Weide Pz.-Nr.72li pr. — „24» „ der Acker Pz,-Nr. 72i: pr. — „ 224 die Wiese Pz -Nr. 723 pr. — „ 4'.j.'j „ Zusammen. . l7 I. 2tj^i HH ^lfn. Dann in der Stculrgemcinde Kaltenfeld von ' der AckerparzeUe Nr. Ul der abgegrenzte Theil . für den jeweiligen Lehrer von l^4 ^j.Klaflern. Ferner l))die dem Karl Gradt von Gairach laut Wer« lrag vom 2 «Ij Klafter; c) Die dem Eduard Hcioer, eigentlich den nun-mehrigen Besitzern Karl und Mathilde Ären-lusch von Galrach lal-l Bertrag vom 27. Mai lttk'l vom Raökoceza-Forste verkauften Parzellen in der Sleuergemeinde Manndorf, und zwar: von der Waldparzellc Nr. ?tt., :l 42 ^Klftr.; von der Ackeiparzclle Nr. 7!t7 35rj il) Klafter; t!) die laut Kaufvertrag vom 27. November lttU4 dem Mathiaä Martini, Anton 3u-panz,?lndreas Paulschnig und Anton Wretschko überlassene, in dcr Steuergemeinde Panetsche gelegene Waldflache lil-lüllf'llljli.'l i» mninu Theil Parz.'Vir. l?2l :», mit dem Flachenmaste pr. 27 Joch l:iii8 lH Klafter; 0) in. Folge Tauschvertrages vom I I. Il'"> lOiill von der in der Eteuergcmeinde Ma^ rindorf b.filidlichen Wichpavzellc ')ir. '^!> ein Theil von l>7!) Hü Klafter, für die, der Maria Seniha, nun Michael S'eniha gehörige, in derselben Steucrgcmeinde befindliche Wics^ Parzelle Nr. :w, im Flächenmaße von 7tii) Quadrat-Klafter; 1) dit' laut Komm,'lfl0tt!.', »2«2^, !2l>5, n, 12^5»!),^ 1335», l All u bis ül^ »»iv« l biü 2l:l<-, :^74 I» biä «74 , «7'» ä, t>?5> l', «75>l^ bis U?5i l, tl?5, j) bi5 <»75 i', I l8l l bis Ili^l l>, I l84.-l bis ll«4cl, im Flachen« maße von :j»4 Joch l:l5»U lHj^lft.; Wcioen Parz.Nr. ,227 l,, l.ll^, i:j24, 1325), l35, I»7l» bls l:i7(l, 147 :l, 222, 4.lw l), 40l :,, 4l1l!), 4tl5i, «74 n, «74 li biö 7<»5i, «75) !l biä «75» n, «75>«, «?5t, «75, ^v bis «75,/, «l« :l bis ttllili, »0«^ n, ll^z n bis ll8l li, im Flächenmaße von «1 Joch l l!>I l^^lftrj Wiesen Parz°Nr. 705, a, «75):,, l Ud5, c, im Flächenmaße von 2 Joch «3l lD Klafter; Acker Parz.-Nr. «?5» <' «75> v, !<>:!.', li, lW5, li, im Flachenmaße von W5, lüj Klftr.; zusammen 4l)li Joch ll7« llj Klftr ; ll) endlich die Fischereien, die dem Religions-sondsgute Gairach gehören, im Dobjcr< oder Kostreinz-Bache, dann im Graschniz - Bache, im '?annstusse und Saustrome, welche gleich wie die übrigen Material-Gegenstände abgec sondert tverdx'n, verkauft werden. Der älstehcr ist daher »ücksichllich dieser aufgeführten Enlitaten ausdrücklich verpflichtet, den Konsens zur Abschreibung dieser muthmaß» lich bisher weder in dcr steiermärkischcn Land« tafel, noch im standischen Gildenkataster und im stabilen Kataster von dem Grundkomplexc des Fondsgutes Gairach abgetrennten (5'nlitäten jederzeit über Aufforderung der k. k. Finanz-Aezirkö-Direktion anstandslos und ohne jeden Anspruch auf einc diesbezügliche Vergütung zu ertheilen; falls diese Abschreibung zur Zeit der V-rgewährung des Erste Hers im Ve sitze dcs FondÜguteä Gairach noch nicht stattgefunden hätte, wird gleichzeitig mit dessen Einverleibung ebendort die täfliche Auszeichnung der nicht an denselben gedichenen Grundstücke Nechl!c. von> Erstcher auf seim' dosten z» veranlassen sein. K. k. Finanz. Bezirks Direktion. Marburg am ll>. I:>!i lW5z. (252—2) Nr. 2l,l. Auffordcnlltg an Peter Meguschar wegc.^ vückständigrr (^ wl'ldstcuel'. Voil dc:n k. k. Beziiköamte Radmanns-dorf wird Peter Meguschar von Krcpp, Haus-Zahl 7tt, derzeit unbekannten Aufenthaltes, hier^ mit aufgefordert, den Erwerbsteuer-Nückstand ftir den ersten Semester l«l»5» von seinem Greis-lergcwerbc mit 5, fl. l!'/^ kr. ö'st. W, bei dem k. k. Sleueramle Nadniannsdcrf binnen vier'Wochen um ft gewisser zu bezahlen, als »vidrigenü das erfragliche Gewerbe von AmtSwegen gelöscht werden würde. H. k. Bezirksamt Nadmannsdorf, am 2!»ten Juni l8«5». . ^