151. Keft. (Seite 8665 Bis 3696.) 1916. Schult und Vaterland Zeitschrift für bodenständige Zngcndcr^ichnng und Volksbildung in Osterreich-tlngarn. Schriftleiter: Pr. Audolf Seerz. Feldpost II. Inhalt: a) Schüfe und Saterland. 1. Österreichs Lehrerhelden.... 3665 2. Schule und Vaterland .... 3666 3. Die Erneuerung des österr. Er» ziehungs» und Schulwesens . . 3667 4. Helden im Hinterland 3671 5. Im Dienste des kämpfenden Vaterlands ................... 3676 6. Kleine Mitteilungen.............. 3678 7. Ferien........................... 3680 8. Eine staatliche Zwangskur . . 3681 9. Brief an den Königl. Rat und Stadtschulinspekton Berecs . . 3681 10. Österreich-Ungarns Helden . . 3682 S3 ö! CU .5 *2# J3 JO . Der Ekkehart fiz Osterrtche. 1. Wer ist der edel degen, dem starken arn gelich, des landes saelde und segen, das herz von Osterrich? 2. Das ist der snelle recke von Hoetzendorf Conrad, dem fint ein bitter schrecke, dem friunt getriuwer rät. 3. Prälen kan in verdiezen, das swigen er erwelt; doch so die wäfen diezen erwist er sich ein heit. 4. Geprlsen sul den herren das nothaft vaterlant, deis müge stän in eren durch sine starke hant. F. Meixner. 3685 Unsere Heerführer. (Vortragsstoff für Volk und Schule.) 1.) Der WerKommandierende Erzherzog Ariedrich. a) Kriegszeil. Als der große Krieg, den unsere Feinde seit Jahren vorbereitet hatten und mit dem sie unser Vaterland zertrümmern wollten, ausbrach, mußte unser alter Kaiser, der selbst nicht mehr in den Kampf eilen konnte, um seine braven Truppen zu führen, daran denken, an seinerstatt der Armee einen tüchtigen Feldherrn zu geben. Den ersah er in dem Neffen des Siegers von Custozza, in dem Enkel des Bezwingers Napoleons bei Aspern. War die Abstammung aus der Heldenfamilie nicht eine Vorbedeutung für den Erfolg, der sodann unsere Truppen begleitete, da des Reiches Marschall, Erzherzog Friedrich, sie führte? — Neben der Wertschätzung, die der weise Monarch für den zum Oberkoiiimaudierenden der Armee erwählten Erzherzog hegte, war sicherlich auch der Glaube an den Sieg, der die Ahnen in der Geschichte für alle Zeiten hinaus nennt, zur Wahl bestimmend. --So trat denn Erzherzog Friedrich, des Kaisers Marschall, als Führer an die Spitze { unseres Heeres, als es galt, den Feind im Süden zu züchtigen und den im Norden abzuwehren. Ein Jubel ging durch die Armee, da die Kunde von der Ernennung bekannt wurde. Man kannte ihn, den echten Soldatenvater, man wußte, daß unter seinen Fahnen wie unter denen seiner ruhmreichen Vorfahren der Sieg schreiten werde. Von treuen Ratgebern, denen der Oberkommandant volles Vertrauen schenkt, umgeben, entwarf er die Kriegspläne und gab Weisungen hinaus an die Truppen. War diese Arbeit in der stillen Stube erledigt, so fuhr des Heeres Marschall hinaus an die Front, um sich vom Stand des Krieges zu überzeugen und nachzusehen, wie es seinen Soldaten ergehe. Manch bitteres Leid linderte der Zuspruch des Erzherzogs, manch Ungemach wurde durch seine Befehle an Ort und Stelle verhindert. Wer es miterleben konnte, welch ein Sturm der Begeisterung durch die lange Zeile der aufgestellten Dekorierten ging, wenn der Kraftwagen des Marschalls nahte, indes der Donner der Geschütze herüberdrang, wer sah, wie dem Glücklichen, denen der oberste Führer der Armee die Hand reichte, etwas im Auge perlte, der weiß, wie Liebe und Vertrauen zum Feldherrn im Soldaten weben und was sie zu großen Taten beizutragen vermögen. Konnte es da jemanden wundernehmen, daß sich die Truppen mit Jauchzen in den Kampf stürzten! Des Kaisers Sendbote war ja bei ihnen, ihr oberster Führer. — Daß die Reisen des Armee-Oberkommandanten nicht ohne Gefahr für sein Leben verliefen, ist klar. Der Mann im Hinterlande vermeint: „Ei, den Krieg kann man sich aus der Ferne besehen; man steigt auf einen fernen Hügel und guckt hinab in den Kampf." Wer so redet, weiß nicht, wie der Krieg heutzutage anssieht. Willst du ihn auch nur ein wenig betrachten, so bist du schon mitten drinnen im Bereich der Geschütze. Wenn man erwägt, daß die neuesten Kanonen auf eine Entfernung von acht Gehstunden zielen und bald hier, bald dort ein Bombenvvgel in den Lüften kreist, so ist es aus mit dem Glauben, als könne man dem Kampfe zusehen wie einem Theaterstücke. Willst du was vom Kriege wissen, so mußt du in den Krieg hinein, zumal in den des Hochgebirge. Da in den Spalten liegen die Braven, da lauern sie, ob der Feind naht. Wenn du sie grüßest, so schwirrt bald hier, bald dort etwas vorüber, das Bäume niederreißt und Felsen zerschmettert. In solchen Gebieten suchte der Marschall seine Braven auf. Am Toualep.rß schickte es sich just, daß obendrein Lawinen mit furchtbarem Donnern zur Tiefe stürzten. Aus allen Luken grinste Tod und Verderben. Und doch ließ es sich Erzherzog Friedrich nicht nehmen, die Soldaten in Schnee und Eis zu begrüßen und ihnen in des Kaisers Namen für den Heldenmut zu danken. — Es gibt nicht einen Teil der ganzen langen Front im Norden und im Süden, den der Armee-Oberkvmmandant nicht bereist hätte. Daneben muß er immer wieder ins Hauptquartier, um neue Kciegspläne zu prüfen und wichtige Befehle zu erteilen. Und wenn ich erzähle, daß bei all den mühevollen Geschäften der Feldmarschall noch Zeit erübrigt, sich den Fragen der inneren Gestaltung des Staates, und vor allen auch denen der Schule, zuzuwenden, so staunst du, verehrter Leser, welche Arbeitskraft und wieviel Liebe zum Vaterlande in dem schlummert, den der Herrscher zu seinem Armeeführer erkoren. — Du wirst fragen: „Wie mag der Marschall im gewöhnlichen Umgange sein? Wird er noch Muße und Lust haben, mit den Leuten über anderes als über den Krieg und den Staat zu sprechen?" — O ja! Wenn am Vormittage die ernsten Beratungen vorüber sind, ergeht sich der Oberkommandant im Freien; sodann empfängt er die verschiedensten Persönlichkeiten und redet mit ihnen über wirtschaftliche Fragen oder hört Bitten an. Auch ich, der ich diese Zeilen schreibe, konnte zu wiederholtenmaleu berichten, wie es in den Schulen zugeht, wie und was die Kinder lernen und was für die Zukunft neu zu schaffen wäre. Der Marschall folgte aufmerksam der Rede und sagte dann: „Ja, eine gute Schulbildung schafft dem Kaiser gute Soldaten. Darum wird man für die Schule alles tun müssen. Die Kinder sollen dafür fleißig lernen und vor allem sich auch in hauswirtschaftlichen Dingen umsehen I" — Ist das nicht ein beglückendes Wort ans dem Munde des Armeeführers? Ein gutes Stück von den Erfolgen unserer Truppen schreibt er auf Rechnung der Schulbildung. Darob können Schüler und Lehrer stolz sein und auch jene Gemeinden, die alles für die Schule taten. — Erzherzog Friedrich ist ein Freund der Kinder. Als zu seinem 60. Geburtsfeste tausend und tausend Knaben und Mädchen mit Fähnchen in der Hand erschienen, winkle er ihnen zu und eine Träne des Glücks glänzte in seinem Äuge. Die Mädchen, die in der Landestracht aus weitentlegenen Dörfern gekommen waren, um vor seine Füße die Blumen der Heimat zu legen, beschenkte er mit einer Denkmünze, die sein Bildnis trägt. Welch herrliche Erinnerungszeichen für die Familie I — Als der Schreiber dieser Mitteilungen am folgenden Tage bei dem Höchstkommandierenden vorsprach, sagte dieser: „Ach, mar das rührend, als in den kleinen Händen die bunten Fähnchen flattertenI Nichts hat mich so gefreut wie der Gruß der Jugend, der Zukunft unseres Vaterlandes. Und diese schöne Ordnung, diese ZuchtI Es ist herzerquickend, die Früchte einer guten Schule zu sehen!" — Das alles mitzuteilen, ist meine Pflicht, aber auch mein Stolz, war es mir doch vergönnt, das Lob für unsere Arbeit aus dem Munde des Armee-Oberkvmmandanten zu vernehmen. — Soviel für heute! Ein andermal will ich über das Leben des Feldmarschalls und über seine Familie berichten. — Aeerz. Verlassen. Draußen am Nachtgezelte — Längs Wolken hin, Durch Berg und Heide, Über das Grau einer Weide — Zieht meiner Gedanken Sinn ... Gott weiß wohin I Kein Stern, der erhellte Die Bahnt Der, das Dunkel zu wenden, Licht zu spenden Mir wollte nah’n — Kein Licht! Keine Freude! Draußen am Nachtgezelte Zieht meiner Gedanken Sinn ... Gott weiß wohin 1 Hermann J. Spiehs. Mit der „Schreiberreserve“ nach Polen. Einj.-Freiw. Emil Roth, Miechow. Die gewaltige Ausdehnung des gegenwärtigen Krieges rief viele unserer Berufsgenossen unter die Fahnen, darunter auch solche, die nie bei Militär gedient hatten und daher als Landstürmer das Recht erlangten, als Einjährige ausgebildet zu werden. Mit zahlreichen Kollegen rückte auch ich zur Dienstleistung nach L., einer Garnisonsstadt Böhmens, ein. Hier bestand bereits eine Einjährige-Abteilung, aber gewissermaßen gespalten in zwei Lager: die Felddiensttauglichen und die Mindertauglichen (Wach-und Hilfsdienst), zwischen denen immer, wenn auch nur eine geringe heimliche Fehde herrschte. Da, es war im November, wurden wir Mindertaugliche durch einen Erlaß des Ministeriums der sogen. „Schreiberreserve“ zugeteilt und unsere Weiterverwendung Vorbehalten. Von diesem Zeitpunkte an mußten wir jeden Augenblick auf eine Abkommandierung gefaßt sein. Zwar gingen schon früher die verschiedensten Gerüchte, aber niemand schenkte ihnen rechten Glauben, gab es ja unter uns Leute, die schon mehr als ein Jahr bei der Abteilung dienten. Eines Tages aber erfüllten sich doch die bisher dunklen Gerüchte; es kam am 25. Jänner, einem schönen Wintertage, der Befehl, daß 45 Mann von dem aus 70—80 Mann bestehenden Wach- und Hilfszuge nach Lublin, der Rest nach Lemberg und Bozen abzugehen habe. Damit war das Ende des vielfach geschmähten „Wachter“-Zuges besiegelt. Gleich am nächsten Tage wurden wir alle neu ausgerüstet. Sämtliche Ausrüstungsgegenstände schlugen wir in unser Zeltblatt ein, nahmen den mächtigen Ballen auf den Rücken und nun ging es wie ein Zug Auswanderer um die Stadt herum, da wir in den Straßen der Stadt zu großes Auf- sehen erregt hätten, zur Kaserne. Jeder machte sich daran, die notwendigsten Gegenstände im Tournister unterzubringen, da wir schon am nächsten Morgen, vollständig ausgerüstet, vor dem gestrengen Herrn Hauptmann erscheinen mußten. In der uns noch zur Verfügung stehenden freien Zeit wurde noch mancherlei besorgt; insbesondere schrieben diejenigen, deren Angehörige nicht kommen konnten, beruhigende Abschiedsbriefe an ihre Lieben in der Heimat. Am Abend versammelten wir uns, wohlversorgt mit den letzten Liebesgaben, im Bahnhofe. Ein kurzer Trompetentusch als Abschiedsgruß — und wir stiegen ein. „Für 40 Mann oder 6 Pferde“ prangte an der Eingangspforte. Trotzdem suchte sich jeder ein geeignetes Plätzchen, um dort seinen Gedanken nachzuhängen. So ging es also hinaus, einem fernen, unbestimmten Ziele entgegen. In dieser Nacht, glaube ich, wurde sicherlich wenig geschlafen. Am nächsten Morgen, als unser Zug bereits die Gefilde Ostböhmens durcheilte, kam die bisher ausgebliebene Fröhlichkeit zum Durchbruche und mancher, der bisher den Kopf hängen ließ, wurde dadurch aus seinen Träumereien gerissen. Unter fröhlichen Gesängen und allerlei Schwänken verging uns, die wir alle um den wohltuende Wärme ausstrahlenden Ofen saßen, der erste Tag. Während der Nacht passierten wir Olmütz und Prerau und kamen früh in M.-Ostrau an. Nachdem wir uns an einem, von den Schwestern des Roten Kreuzes gespendeten Tee tüchtig erwärmt hatten, ging es weiter über Oderberg durch das ebene Schlesien nach Galizien. Kleine Wälder, zugefrorene Teiche, alleinstehende Gehöfte, deren Dächer noch mit Stroh gedeckt sind, bilden die einzige Abwechslung in dieser weiten, eintönigen Ebene; von Süden grüßten die noch mit Eis und Schnee bedeckten Beskiden herüber. — In der Nacht erreichten wir Krakau, woselbst wir übernachteten und zum erstenmale wieder unsere müden Glieder auf einem Strohsacke strecken konnten. Im Laufe des Vormittags marschierten wir zum Bahnhof. Hier zeigte sich schon so recht die treffliche Fürsorge unserer Heeresverwaltung, denn weiße Semmeln, Bier und Zigaretten gab es in Hülle und Fülle und auf niemand von uns machte dies den Eindruck, als ob wir uns bereits im Kriegsgebiet befänden. Auf unserer Weiterfahrt gegen Lublin zeigten sich auch die ersten Spuren des Krieges. Niedergebrannte, zum Teile aber schon wieder aufgebaute Ortschaften, verlassene Schützengräben, dicht verflochtene Stacheldrahthindernisse und zersplitterte oder vollständig niedergelegte Wälder vereinigten sich zu einem Bilde der Verwüstung; dazwischen erheben sich einfache, schlichte Birkenkreuzlein, welche an die gefallenen Helden erinnern. So erreichten wir am Abende Rozwadöw, nahe der russischen Grenze. Geschwellten Herzens fuhren wir auf der von den Russen erbauten Bahn über die Grenze, durchquerten die ver- sumpfte Tanewniederung und das blutgetränkte Schlachtfeld von Krasnik, welcher Name eng verknüpft ist mit den ersten großen Heldentaten unserer Tapferen auf russischem Boden. Zwei Stunden nach Mitternacht begrüßten uns die Trümmer eines Bahnhofes, dessen Brandruinen gespensterhaft in die finstere Nacht emporragten. — Lublin, der Sitz des Militär-General-Gouverneurs für die besetzten Gebiete, war erreicht. In den am Bahnhofe errichteten Baracken ruhten wir aus und zogen dann früh in die Stadt ein. Die Hauptstraße Lublins macht durchwegs den Eindruck einer Großstadt. Herrliche Parkanlagen im Inneren der Stadt, die wunderschöne russische Kirche, die alte Domkirche sowie zahlreiche andere hervorragende Gebäude tragen viel zur Verschönerung des Gesamtbildes bei. Doch fehlt es auch nicht an schmutzigen, verwahrlosten Stadtvierteln, an denen die russisch-polnischen Städte so reich sind. Aber auch hier werden unsere fürsorglichen Behörden Ordnung zu schaffen wissen. Nachmittag wurden wir an die einzelnen Kreiskommanden aufgeteilt. Ein Teil unserer Kollegen fuhr gleich von Lublin weg, während wir, die wir den Kreiskommanden westlich der Weichsel zugewiesen waren, den Feiertag (2. Feber) noch in der Stadt verbrachten. Hiebei hatten wir noch Gelegenheit, den bekannten Klängen einer Militärmusik zu lauschen; weit von der Heimat im fernen Polen glaubten wir „wundersame“ Heimatsklänge zu vernehmen 1 — In den ersten Morgenstunden des 3. Febers ging es dann gegen Iwangorod weiter. Als der Morgen zu grauen begann, beleuchteten die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne eine weite, unermeßliche Ebene, welche uns dasselbe Bild der Zerstörung zeigte wie in Galizien. Die Spuren des erbitterten Kampfes traten umso deutlicher hervor, je mehr wir uns der Festung näherten. Endlich erreichten wir, nachdem wir auf einer prov. Holzbrücke den reißenden Wieprz überquert hatten, die vollständig zerstörten Bahnhofsanlagen des einst so wichtigen Eisenbahnknotenpunktes Iwangorod. Unweit davon flatterte an der Strecke Lukow— Brest-Litowsk die schwarz-weiß-rote Fahne unseres tapferen Verbündeten, dessen besetztes Gebiet hier unmittelbar an das unsere grenzt. — Nun hatten wir bis Nachmittag Zeit. Wir benützten daher die Gelegenheit und besichtigten die so heiß umstrittene Feste, welche sich ganz nahe der mächtigen Weichsel erhebt. Hier an dem Trümmerhaufen, welcher in jedem von uns einen unvergeßlichen Eindruck hinterlassen wird, lernten wir auch die gewaltige Wirkung und Treffsicherheit unserer Geschütze kennen und schätzen. — Der Nachmittagszug brachte uns an die Weichsel. Mittels Floß übersetzten wir den Fluß, da die Brücke von den Russen gesprengt worden war. Und nun ging es weiter über Radom und Kielce nach unserem Bestimmungsorte, den wir, nachdem in den Zwischenstationen viele unserer Kollegen ausgestiegen waren, nach Mitternacht erreichten, während unser Zug der österreichischen Grenze zueilte. Eine Umfrage. Bald wird die große Welle derer, denen der Weltkrieg ein Gebrechen als traurige Erinnerung mitgegeben, ins Land brechen. Sie, die für uns gejochten und sich ein Leiden geholt haben, werden nach Arbeit, nach Verdienst fahnden. Wollen wir sie nicht mit leeren Händen und mit einem beschämenden „Ich weiß nichts, ich kann Ihnen nicht helfen I" empfangen, so ist es notwendig, schon jetzt Vorsorge zu treffen. Vor allem wird zu ermitteln sein, in welchen Betrieben wir Invalide unterbringen. Um nun eine umfassende Liste aufzeigen zu können, stelle ich die Umfrage: 1.) Für welche Betätigung ist der Einarmige noch geeignet? 2.) Für welche Betätigung ist der Einbeinige noch geeignet? 3.) Welche Berufe empfehlen sich für den Taubgew ordenen? 4.) Welche Berufe empfehlen sich für den Blinden? 5.) Was soll der Allgein ein-G es ch w äch te ergreifen? Mannschaft. (Volksschulbildung.) 6.) Welchen Berufen wären bei den Gebrechen 1—6 Invalide mit erhöhter Schulbildung (Offiziere) zuzuführen? Niemand blickt so tief ins Leben wie der Lehrer und niemandem wird das Geschick des Vaters so am Herzen liegen, als dem, der die Kinder betreut. Darum erwartet man vvnseite der Lehrerschaft eine rege und wirksame Beteiligung an der obigen Ermittlung. Bescheid an die Schriftleitung. (Dr. Rudolf Scer,, Feldpost 11.)' 3689 Auf Urlaub. (Eine Bergidylle von Hermann J. Spiehs in Priesen.) „Ja, grüß’ di Gottl Franzi! Du waxer Bua, Dul Weil d’ nur wieder bei uns bist, daheiml“ „Grüß’ di a halt, Stiedlergretl,1 Guggahndl2 mein“, schreit der Urlauber entgegen und reckt die beiden Hände. Die Freude! „Wirst allweil jünger und g’rühriger, alt’s G’rüst Du!“ schmeichelt der Bua in ein Drumm weiter. „O mei, gehl Tut man so mit an alten Leut’l Ist’s nit genug, daß d’ die ganze erste Woch’n von deim Urlaub kein einzigsmal bis z’ Dein Ahndl herg’funden hast. Guggahndl bin i Überhaupts no nit!“ Unter herzhaftem Lachen grieten8 daraufhin die beiden, Arm in Arm, der Hausbank zu. Fein stad halt, weil’s nimmer anders geht. Aber harb ist s’ derentwegen beileibe nicht, die alte Stiedlerin. Voller Freude bleibt sie — bei der Bank angelangt -- eine Zeitlang in den Anblick ihres Enkels versunken, streicht ihm ein- übers anderemal das in künstlichen Scharnieren pendelnde Bein, „übern krank’n Haxn“ — wie’s das Ahndlleut heißt. Dann wieder tut sie etlichemal nacheinander tiefe Schnaufer. Als wollt’ das alte Weiblein damit all die Jahr und Tag ausgestandene Sorg und Angst, den um seinen Buam gehabten Kummer, weit, weit wegblasen . . . „Viel Wasser ist g’runnen, seit zelm“, nimmt der den Redeanlauf, schaut dabei stolz auf die bislang unbemerkt gebliebene „Silberne“,4 die sich beinah vergoldet im Glanz der Spätnachmittagsonne. „Viel Wasser I“ wiederholt er in lauterem Tonfall. „Und viel Bluetl“ stöhnt die Ahndl da dazu. Dann aber streift sie beinah liebkosend auch die kleine Münze, rutscht aber immer wieder hinunter bis aufn kranken „Haxn“. Eine Weile bleibt’s mausmäuserlstille, weitum. Wie es halten Brauch ist in die Bergdörferln Tirols. Um die Zeit stecken die Leut noch tief drin in der Arbeit, schaffen sie auf Acker, Feld und Flur. Schaffen, was nur einmal Platz hat. Zum Haushüten hat ja der Herrgott die Ahndlleut erschaffen. Oder nit? Fast wehmütig schaut der Franzi nach dem Hausbau hinauf, bis zum Gesimse des obersten Kammerfensters, streift den reich figurierten Solder5 mit dem vielen Rosmarin, den Blutnagelen und gelben Ewigkeitlen und der „Gredl in der Stand“. Blumen .. . Das war immer sein’ Seligkeit. Und gar weil s’ von der Pflege des Bachschneider-diendls, der Rosl, stammen. Müßt’ kein Bua sein, der so was Wundermildgutes, Honigsüßes von ein Dirndel nit gern hätt’. Aber fragen, nach seim Madl frag’n, das ist ausgeschlossen. Wenn s’ nit von selber anfangt, die Ahndl, in Buam laßt der Kopf nit. . . Die wepst ungeduldig — aber stumm wie ein Fisch — am Sitzbrett herum. „Daß d’ Dir kein Schiefern6 nit einrennst, wepsig’s G’spenst Dul“ lacht hellauf der Franzi und übt einen Zungenschnalzer. Dann fangt er an vom Krieg zu erzählen: „Anfang Mai ist’s g’wesen! Ein Schrapnell hat mir in Enkel7 zersplittert, da dabei ein Stück vom Wadi mitgerissen.“ „Jessesmariaundjosephl“ tut das Mütterle dazwischen. Vom Kriegführen will’s und kann’s einfach nichts hören. Schon als klein’s Kind hat ’s immer eine Gänsehaut kriegt.. . Wie er ins Reden kommt, der Stiedlerfranzl, ist’s aus und vorbei. Er hört alsdann nimmer auf. Lang, breit berichtet er von der großen Karpathenoffensive, von der Entlastung am San, von Patrouillgängen im Mondschein, vom ersten, eigentlichen Sturmangriff. „Seit zelm . ..“ „Hast ja gar ein Stern kriegt,“ unterbricht, Lob spendend, das Mutterl. „Willst sagen zwei — auf jeder Seit'n einen“ —, lacht wiederdings der Bua. Und abermals muß der Sturmangriff herhalten: Wie man ganz unverwcist8 zu weit in die russische Schwarmlinie vorgedrungen, wie man sich plötzlich vom Feinde umringt gesehen. Wie sie ihm, dem Franzi, sein besten Kameraden vor die Füß hingelegt haben, mit einem Schnall. — Den Axamer Tummele, Gott hab ihn selig! 1 Hausname. — 2 Urgroßmutter. — » hinken. — 4 silberne Medaille. — 5 Balkon. — 6 Holz- splitter. — 7 Knöchelgelenk am Fuß. — 8 unverhofft. 3690 Wie sich der Franzi selber unter Ach und Krach in eine Deckung gerettet, woselbst ihn das Unheil bringende Geschoß, der Russengruß, ereilte. Wie er daraufhin sich mit dem eigenen Hemd notdürftig verbunden und stundenlang wie ein weidwundes Getier im Wald herumgekrochen — bis ihm die Sanität, noch dazu ein Hund, ein Sanitätsmann II, das Leben gerettet, die erste Hilfe geleistet. Was da die Ahndl für Augen macht! „Zu was decht so ein Hundsviech all’s gut ist!“; gar nit will’s ihr einleuchten, das Letztgesagte. „Ansonsten keiner nit bei Dir g’wesen, von die Bekannten aus unser Gegend? Die Karpesin ist ja hellicht voll Angst um den ihrigen.“ „Ist halt a der einzige das,“ redet sie auf den Erzähler ein. „Weiß enker Lehrerin,1 z’wegn ihren Seppl, redt’ sie nix da davon?“ „Was D’ nit sagst! Heut' no’ war s’ bei mir im Heimgart’ da, die Lehrerin. Hat aber nix dergleichen getan. ’S werd8 do’ nit happern* — die guete Frau, zum derbarmen war s’ — ?“ „Seil ja,“ tut der Franzi kleinlaut. „Aber es ist halt decht4 a sol“ „Franzi, i bitt Di’l Red’ do’!“ Völlig traurig sieht er drein, der lebfrische Bua, wie er da zu sprechen anfängt. Der Soldat allein scheint aus ihm zu reden. „Just zelm,“ hebt er an, „wie i’ die G’schicht mit mein Haxen derlebt hab’, hat’s ihn g’rissen,“ in Leutnant Seppl. Neben meiner, der erste in den Reihen, hat er g’stürmt. Bluetjung und do’ voll Todverachtung. Wie i schon g’sagt hab’ — auf einmal sein mir, etliche zwanzig, von die Russen umzingelt. Er schreit no: „zurück“, macht ein Sprung nach vorne und stürzt, die Händ vorm Kopf, ’s Gewehr zur Seite, vornüber. Dann weiß i nix mehr ...“ „Herr, gib ihm die ewige Ruh“ betet butterweich die Ahndl. „Ist ein guter, goldener Bua g’wesen.“ „Und schneidig,“ ergänzt der Franzi. „Noch tags zuvor — leutselig wie er war — hat er mir die Hand geben und gemeint: ,Der Welsche halt die Treu nur, um sie noch treuloser zu brechen.’ Lang sein mir selbigsmal z’sammen g’standen und haben über s Tirolerlandl g’redet. Über die Täler und Berg’, Vieh und Leut — was man halt so redet. Da muß das Unglück passieren, so weit weg von der Heimat.“ „Arme Lehrerin! Tuest mir sov’l derbarmen! Und’s arme Schloßfräueln, die Lottl; hat so ein Freud’ g’habt mit dem Dokterle ...“ Einem nur Müttern eigenen Instinkte gemäß schließt die Stiedlergredl ihren Enkel fester an sich, weint still in dessen Tuechnt.6 Und auch der Franzi wischt sich heimlich eine handvoll Tränen über die Wangen. Währenddem die zwei so sitzen, umflort Abendsonnengold die ganze Gegend. Bis hinauf an die Roßkogelkuppen" badet alles in metallenem Schimmer. Von weither hallt eine Herdeglocke. Der Franzi sinnt einer Almhütte entgegen, einem taufrischen Grasbeet, darauf die Kalben weiden. Er sieht höher droben, auf einem Felsenzock sein Diendl, in der Hand den roten Almrausch, am Brustlatz etliche Stern Edelweiß, er sieht sie, wie sie, brennende Lohe im Gesicht, nach Süden Ausschau haltet. Als ob . .. „Dummis Diendl! So was gibt’s ja überhaupt nit! Steh’n ja die Buam drunt!“ Trotzdem fällt auch ihm finsteres Gewölk auf die Stirne. Ein Zittern, ein Fiebern wird in ihm, treibt ein Glänzen und Glosen um seine Augen. Unheimliche Starkmut, Entschlossenheit, wie solche nur der im Horst überfallene Adler zur Schau trägt, spricht aus allen seinen Zügen. „Hast decht nit in Krum?7 Daß D' so stierstI Franzi, Dul 1’ fürcht’ mi'I“ „Ah, na! Ahndl, Du nit — aber die, die soll’n sich fürchten!“ Gar nicht so linkisch streicht der waxe seinem Ahndl über die doppelt gelegten, weißen Zöpfe. „Ahndl,“ redet er bedächtig weiter, „no’ warten bis der G’sund8 kommt. Dann laß mi hinzu, laß mi Wort halten in Leutnant Seppl. Meinst, es dauert no’ lang mit mir? „Was wird denn die Muetter und d’ Rosl, dein liebs Diendl sag’n, Bua zwiderer, wenn d’ schon wieder weg willst?“ „Ahndl! Jetz dös verstehst Du nitl Vater — Muetter — Rosl — Land und Leut — rein derentweg’n, zweg’n enk allen will und muß i ja geh’n I Oder, soll i warten, vielleicht warten, bis enk die Katzelmacher holen. 1 eure Lehrersfrau. — 2 wird. — 8 fehen, ein Unglück passiert sein. — 4 dennoch. — 6 Tuch, Gewand. — 6 Berg im Inntale. — 7 Krampf. — 8 Gesundheit. 3691 „Sei nit so gach! Werst schon recht haben," beschwichtigt das Muetterl voller Güte. Kaum zur Ruh z’ bringen ist er, der Wildling. „Daß i Dir vom selbigen Sturmangriff fertig "erzähl’: Ein Spital ums andere hab i durchwandert. Die Bukowina, Ungarn und viel’ andere Länder gesehen. Zuletzt expedieren s’ mi’ nach Cosmanos, in ein prachtvolles Schloß. Da war gut sein; z’ Essen und z’ Trinken im Überfluß. Zu rauchen von spat bis früh, Betten wie der Herrgott in Frankreich ... Nach kurzem Sein daselbst schicken sie mich als Rekonvaleszent heimzu.“ „Was ist dös für ein Sach?“ schaut ’s Ahndl zu ihm auf. „O meil Halt einer, der no’ auf ’n G’sund wartet.“ Nach einer längeren Pause — es hat inzwischen zum Gebet geläutet — verfallt die Ahndl ins Sinnieren: „Ja, Franzi I Sovl viel ist anders worden, seit zelm. Seit der Mobi . ..“ „Mobilisierung, willst sagen.“ „Vergelt’s Gott, Bua, für d’ Aushilf I (Schluß folgt.) Briefkasten. Ein neuer Titel! Sollen mit ihm die uns seil 12Vs Jahren verbindenden „Blätter für den Abtei-lungsnnterricht" begrabe» werden? Nein! Wer das vorliegende Heft auch nur fluchtig durchsieht, wird finden, daß nichts anderes stattgefunden hat als lediglich eine sinngemäße Stossverschiebung. Das, was durch die Eigenart der Zeitverhältnisfe als Sozialpädagogik allgemeiner Natur, als Kriegsstimmung, als staalspolitisches Moment in den Rahmen unserer Monatfchrist glitt uno nicht von der Hand gewiesen werden konnte, wollen wir in Tagen großen Geschehens recht erfassen, tatvoll fördern; es erscheint darum in der Zeitschrift zum Ganzen geschlossen und, entsprechend seinem Gehalte, mit der Marke „Schule und Vaterland" versehen; was sich unter die ursprüngliche Bezeichnung „Blätter für den Abteilungsunterricht" stellen läßt, findet im 2. Teil seinen Platz. Das ist alles, was für den ersten Augenblick als Umgestaltung verblüfft. Selbstverständlich kann nach dieser Erklärung im Bezüge der Doppel-Zeitschnjt keine Änderung eintreten; der Preis bleibt, mit ihm auch der Stoff beider Teile als Ganzes. Wenn etwas außer der sachlich schon wiederholt geforderten Änderung des Titels noch für die gewählte Bezeichnung „Schule und Vaterland" bestimmend war, so war es der Ausblick auf die Zukunft unseres Staatswesens. Nunmehr wird klar, welch bedeutungsvoller Faktor die Schule für die Wehr des Reiches geworden ist; es wird aus der Schule heraus die Kraft des Vaterlandes quellen. Dieser Gedanke findet in dem neuen Namen unverhohlen Ausdruck. Nun sind wir endlich soweit, zu wissen, was wir als „Vaterland" bezeichnen; bald wird auch der Begriff „Schule" in vollster Klarheit heraustreten können, sofern einmal die Not von ihrer Schwelle gewichen ist. Dann, ja dann spinnt es hinüber und herüber und von „Schule" zu „Vaterland" weben wir ein unzerreißbares Band. Die Lehrerschaft der Monarchie hat in dem Weltkriege in und hinter der Front Heldenhaftes geleistet; es gebührt ihr darum das Anrecht, an den Geschicken des Staates tetlzunehmen. Durchdrungen von dem Gefühle ihres Vollwertes und der Bedeutung ihrer Arbeit im Dienste der Staatskraft, hebt sie ihr Wirken hinaus über den leidigen Schuldrtll und hinaus aus den engen Räumen der Stube, um einerseits das, was sich im Ringen um unseren Bestand so trefflich bewährte: der rechte Geist und das rechte Tun — in die jungen Seelen zn versenken, anderseits es sortzupflanzen in der der Schulpflicht entwachsenen Jungmannschast, ja noch in werdende Männer. Volksschullehrer und Volkslehrer zugleich: das ist unser künftiges Amt und Jugenderziehung und Volkserziehung eine Kette, die bis ins fruchtbare Schaffensalter reicht. — Wer all dies aus den gegebenen Umständen greift und reiflich wägt, wird es natürlich finden, daß eine Zeitschrift, die sich seit zwei Jahren völlig der Auswirkung der Staatsidee widmet, mit „Schule und Vaterland" endlich deutlich ihren Namen nennt. — Zur Aachrichl: Herr Dr. Warschauer in Kattowitz hat für die vor kurzem mitgeteilte Untersuchung mehrere „Frageblätter" eingeliefert; sie können durch die Schriftleitung kostenlos bezogen werden. — Hvl. K. K. in M.: Die von mir ms Leben gerufene Ortsgruppe für Jnvalidenfürsorge in Feldkirch zählt bereits 300 Mitglieder. Ja, wenn es dort gelang, warum sollte es nicht auch bei Ihnen gelingen? — gäifdcr von gesalkenen Lehre» hekden werden in unserer Zeitschrift kostenfrei ausgenommen. Der beigegebene Wortlaut soll nach der Üblichen Gliederung verfaßt sein. — Invalidemmtcrricht. Aus dem Felde kommen mir zahlreiche Karten zu, mit denen mich nichtdeutsche Soldaten ersuchen, ihnen für die Erlernung der deutschen Sprache Bücher zu schicken. Sicherlich wird das Bedürfnis auch in Krankenhäusern und Jnvalidenanstalten zum Ausdruck kommen, wenn sich Lehrkräfte finden. Man versuche es und biete sich über die Ferien als Helfer an! — -ftdlt. St. in S: Richten Sie doch die Zagen ans! Ich habe den herrlichen Vormarsch von Italien mitgemacht. Diese Helden werden sich nicht „versiegen”; sie harren bloß des Rufes und schlagen sodann die 3692 Welschen wieder aus den Bergen. — H. K. und vielen anderen: Wenn es eine Fürsprache zur Abhilfe von Leid und Unrecht gibt, bin ich zu haben, niemals aber für Drückebergerei. — Anchvesprechungen können dermalen, da ich bald in Italiens Glut liege, bald durch das Naß des Nordens wandere, nicht „ehestens" platzfinden, denn ich lasse die schwere Post in Raststationen kommen. Und Rast? Das Wort kenne ich seit Jahresfrist nicht. — Mezirksschnlinspektoreufrage: Herrn R. B. in M. und anderen: Ehe Sie mich daran erinnert haben, war es schon gemacht. Persönlich hatte ich zwar wenig Lust, Verrat mit Liebe zu belohnen; aber die Sache stand mir höher. — -Zandesschutinspektor A. M. Iicldpost 91: Der Zuruf aus dem Schützengraben traf mich auf der Hochfläche von Lafraun. Ich reichte Ihnen tm Geiste die Hand zur gemeinsamen Arbeit für die große Tat. — Krau . in W.: Wenn ich bei jeder Anrempelung gleich in Grimm geraten wäre, so bärge meine Haut überhaupt nur noch eine Dunstmaffe des Zornes. In dieser ernsten Zeit ist alles ernst zu nehmen, selbst die Verrücktheit. Allerdings muß man ob ihrer weinen. — Hvk. j». 5$. in W. Hr.: Auch ein nettes Kärtchen! Haben Sie Dank dafür! — Ileldwevel Is. W. Aekdpost 35: So war es denn doch nicht bloß die Sprache des Weines, als Sie riefen: „Jeder deutsche Mann, der sechten kann, gehört ins Feld, ob gemustert ist oder nicht. Wer's nicht tut, der ist ein feiger Wicht!" — Hinj.-Kreiw. K. A. in W. (Wofen): Das Schulwesen in den eroberten Gebieten werde ich mir demnächst einmal ansehen. Vorläufig muß ich Vorsorgen, daß unsere zurückkehrenden Krieger daheim nicht Elend, Not und Arbeitslosigkeit finden. — An meine Schüler: Als ich unlängst auf Stunden in der Anstalt weilte, sah ich vor meiner Seele mit Stolz die stehen, die nicht in der Stube waren, Euch die Mackern m des Kaisers Rock. Was ist all dies, was wir aus dem Buche als Heldentum entnahmen, gegen das Gewaltige, so es uns umrauscht und hinein in das Geschehen reißt! — Nun bin ich auch Landsturmmann. Will einer von Euch mich abrichten und mir dabei gnädig sein? War ich's doch auch, wenn's beim Prüfen nicht klappte! — Aez.-Sch.-Insp. I. A. in St. K.: So 3693 Unban! und Schimps mich in meinem Handeln bestimmten, müßte ich jetzt, da Großes geschaffen werden kann, ruhen. Aber so habe ich es niemals gehalten. Ihr Sehnen schreitet bereits über feste Stufen dem Ziele zu. — Das vorliegende Kest ist im Felde, in Wartesälen und in Eisenbahnwagen geschrieben und während einer Dienstreise durchgesehen worden. Wenn demnach hie und da eine Unebenheit besteht, so wbge sie im Hinblick auf die ermähnten Umständen milde beurteilt werden. — „Schule und Saterland". Ein Gedanke von weittragender Bedeutung liegt in dem neuen Hauptnamen unserer Zeitschrift. Es hqt in ben Jahren vor dem Kriege nicht allein an dem rechten Vaterlandsbewußtsein gefehlt, sondern es war geradezu Mode geworden, sich über das Ganze hinwegzusetzen und bloß dem Einzelnen, dem Teil, zu dienen. Der eine kannte nichts als sein Volk, der andere nichts als das Kronland, ein dritter lediglich seine engere Heimat, ein vierter bloß den Stand, ein fünfter seinen Verein, ein sechster — wie soll man'S milde nennen? ~ wohl ein Vaterland, aber dieses lag nicht innerhalb der schwarzgelben Pfähle. Wer sich unterfing, aus diesem Gewirr als Großes, Umfassendes „Österreich" oder „Österreich.Ungarn" zu heben, wurde belächelt, verspottet, wenn nicht gar verdächtigt. Das ist anders geworden erst im allgemeinen Empfinden, nicht aber im Ausdruck. Nur einer, dessen Weisheit immer vorauseilte, hat ein Sinnbild geboten: der Edle auf dem Kaiserthrone. Das neue Wappen prägt den Begriff, der in Unklarheit schwamm. Nun ist es an uns, ihn im Geiste des Volkes als deutliche Anschauung zu begründen und selbst frei und offen in seinem vollen Inhalte zu bekennen. Wir haben ein Vaterland, — „der Österreicher hat ein Vaterland, er liebt es und hat auch Grund, es zu lieben." Kleine Mitteilungen. 630.) Aög. Lipka f. Der Fall dieses knorrigen Stammes wird die deutschösterreichische Lehrerschaft schwer treffen. L. war einer der Wenigen, die, zu hohen Auswirkungen gelangt, immer nur an die Sache »nd nicht an persönliche Vorteile denken. Sein Wesen war herb, aber echt durch und durch, seine Rede schnitt in das Fleisch der Heuchler und der Eigensüchtler wie ein Messer. Daß er als Reichsratsabgeordneter nicht Größeres für den Stand schaffen konnte, lag nicht an ihm, sondern an den traurigen Zuständen des österr. Abgeordnetenhauses vor der Zeit des Weltkrieges. Nach dem Ringen um den Bestand des Rei-cheS hätte L. so ganz und gar in die zu erhoffende neue Gestaltung unserer Volksvertretung gepaßt. Eine ausgesprochene Kraftnatur wurde mit ihm zugrabegetragen. 631.) Kulda Attcal, unsere wackere Mitarbeiterin, wurde unlängst an der Wiener Universität zum Doktor der Philosophie promoviert. Frl. Dr. Mical hat das umfassende Studium neben der Arbeit in der Schule und neben all den zeitraubenden Geschäften im Dienste der Kriegsfürsorge bewältigt — eine Sei-stung, die alle beschämt, so sie aus der Heftekorrektur und dem Lehrtum heraus nicht einmal soviel Muße retten können, um sich mit einer Zeile an den großen Schulfragen zu beteiligen. 632.) 3Bie Krauen unser« tzonrad ehren. Im Hauptquartier fühlt man auch aus dem Tun und aus der Rede der Frauen den ernsten Ton der ernsten Zeit. Nachstehender Wortlaut einer Huldigungs-Urkunde, die unserem Generalstabsches im Geleite einer sein Bildnis darstellende Denkmünze überreicht wurde, zeugt davon: „Euer Exzellenz, hochverehrter Generaloberst! Wir sind stolz darauf, daß die Mauern unserer Stadt in dieser großen, schicksalsschweren Zeit den Mann beherbergen, dessen weitausschauenden Pläne unser Vaterland vor drohender Gefahr bewahrten, uns Heim und Arbeit beschützten. Wir bitten, dieses Andenken an Euer Exzellenz sieggekrönte Schaffenszeit in unserer Stadt als Ausdruck unserer Verehrung und unseres Dankes gütigst aufzunehmen. Die Frauen von ..." 633.) IZtldkarten für gefallene Lehrerhelden. Die von uns in Vorschlag gebrachte Ehrung, das Gedenken an „unsere" Helden durch Bildkarten, die an Schüler und Eltern kostenlos abgegeben werden, lebt wieder aus. 500 Stück kommen aus 15 K zu stehen. Bestellung entweder durch die Verwaltung unserer Zeitschrift oder durch die Kunstanstalt Patzest u. Ko. in Wien 7., Lerchenfelderstraße 125. Auf jeden Fall ersuchen wir um leihweise Überlassung des Bildstockes, weil wir jedes Hest der Zeitschrift mit einem Bildnisse versehen wollen. 634.) Ale „Hsterr. SokKszeitung" (Wien 1., Schulerstraße 16; für Lehrer ermäßigter Monatspreis, bei täglicher Versendung, 2 K) ist eines der wenigen Tagesblätter, die sich den Lehrerbelangen widmen. Abgesehen von dem Wochenabschnitte „Pädagogische Rundschau" ist auch sonst fast in jeder Folge eine oder die andere Schulfrage berührt. Was den Tagesstoff anbetrifft, so steht die „Ö. V." hinter den ändern Wiener Blättern nicht zurück. 635.) „Hsterreichs Illustrierte Zeitung" (Verlag Wien 6., Barnabitengaffe 7 a; vierteljährlich 6 K). Wiederholt empfohlen. Ein neuerlicher Hinweis erfolgt mit Rücksicht auf den Aufschwung des Blattes, das dem Anschaulichkeitsbedürsnisse in vornehmer Art Rechnung trägt. Talaufwärts durch den Krieg. 10. Kinan zur Aeuerkinie. Seine Exzellenz, der ‘Kommandant des Abschnittes, an dessen Kammgrenze der Feind seine Batterien und Bataillone hatte, duldete kein Kriegsgigerltum. Als vor kurzem Leute der Feder, die 10 fernher in das Wogen blicken wollten, um sodann mit der Phantasie zu ergänzen, was sie nicht gesehen, gekommen waren, schüttelte sie der Talgewaltige von sich; sie mußten nächstentags zurück ins friedliche Land. Von dieser Art Berich, tern war der Ankömmling im Lodengewande mit dem Rucksack nicht. Im Gegenteil I Er sprach: „Exzellenz, könnte ich nicht bald einmal hinan zur Feuerlinie? Ich möchte den Krieg in leibhaftiger Gestalt vor mir sehen!" — Der General: „(D ja! Aber, mein Verehrtester, sind Sie ledig, haben Sie für niemanden zu sorgen, ist in Ihrem Besitztum alles geordnet?" — Da alles klappte, wurde bestimmt, daß ich am nächsten Morgen in Begleitung eines (Oberleutnants bis zur Höhe x vorgelassen werde. Spät abends stapfte ich heim. Ein Regimentsarzt gab mir das Geleite. „Haben Sie Verbandzeug bei sich?" —- Ei, das fuhr in die Seele! Also mit einer Verwundung ist zu rechnen! Hm, hm! Aber nein, ich laß es mir nicht nehmen, ich wage es! Müssen doch so viel hundert Kämpfer dicht heran an den Feind, warum soll ich nicht den unmittelbaren Anblick wagen, da mir allenfalls Deckung geboten wird > Also blieb der Entschluß fest. An einen ruhigen Schlaf war natürlich nicht zu denken. Immer wieder grinste mich das Schlachtenungeheuer an, immer wieder glitt ein Stück Vergangenheit an mir vorüber, als müßte ich von all den teuern Erinnerungen auf ewig Abschied nehmen. So verstrich die Nacht. Kaum schimmerte der Morgen durch die Balken, so riß ich die Fenster auf, grüßte den werdenden Tag und blickte hinauf zum Berge, in dem ich das Wüten des Kampfes verfolgen sollte. „Haben Sie Verbandzeug bei sich?" Die Frage mahnte mich an eine Bedingung, die Exzellenz gestellt hatte. Ich mußte über mein Hab und Gut verfügen. Also trat ich an das Fensterbrett und schrieb auf eine Namenskarte meine letztwilligen Verfügungen. Sodann bedachte ich noch rasch die engsten Freunde mit Feldpostkarten und schlüpfte hinaus durchs Tor. — Auf dem Kirchplatze standen zwei Herren und ein Fräulein vom Fach. Der Oberlehrer war nicht wenig erstaunt, als ich ihm eine Briefhülle mit der Aufschrift „Testament" überreichte. „Wie, soll es ernstwerden?" „ „Nun, man kann nicht wissen >"" „Allerdings! Wenn die Geschosse bis zu uns geflogen kommen, so wird es droben im Berg um so gefährlicher sein." Ein kurzes Abschiednehmen — ich schritt dem Kommando zu. Dort harrte bereits ein in grünes Laub gehülltes Wägelchen. Zwei schöne bosnische Pferde waren eingespannt; der sie lenkte, war aus ihrer Heimat, ein Mohammedaner. Auch der Oberleutnant war schon zur Stelle. Rasch noch einen Bitteren hinter die Binde — — und fort trabten die Braunen dem Berge zu. — Ehe wir ihn erreicht hatten, wurde haltgemacht. Linksneben lagerte Infanterie. — „Heda, ist ein Lehrer unter Euch?" „„Jawohl!"" Da stand er schon, der schlanke Mann mit der Brille. Ein Oberlehrer aus Schlesien ! Tharge: Korporal! „Es geht wohl in den Kampf hinauf?" „„Gottlob I Das Herumliegen behagt mir nicht. Entweder lasse man mich unterrichten oder kämpfen, aber nur nicht faulenzen!"" — „Wie ist es Ihnen zumute, Herr Amtsbruder?" „„Nun, ich denke an nichts als an Weib und Kind. Wenn die versorgt sind, dann wag es kommen wie immer!"" „Des können Sic sicher sein. Denken Sie nur, die deutsche Lehrerschaft Böhmens hat das Beispiel der Berufsfürsorge gegeben und nun wächst es durch alle Länder hindurch. Bis zum f6. Lebensjahre sollen die Kinder nach gefallenen Kollegen aus Vereinsmitteln erhalten und erzogen, ja noch darüber hinaus, falls sich ein besonderes Talent zeigt, einem Beruf zugeführt werden." „„Das ist ja herrlich I Nun fühl' ich's wieder, welch edelm, hohem Stande ich angehöre. Nur auf eines wurde die Jahre vergessen: auf unfern militärischen Rang. Während drüben der Bankbeamte als Leutnant im behaglichen Zelte sitzt und alle Annehmlichkeiten genießt, muß ich neben dem Hausknecht lagern und aus der Schüssel die Konserven löffeln. Fast schäme ich mich, mein Wetter zu nennen. Wie konnten unsere Führer so kurzsichtig sein und es dulden, daß wir zwischen dem Einjährigenjahre und der Ersatzreserve zu wählen hatten!"" „Ach, denken Sie jetzt nicht daran I Das Abel ist beseitigt. Und haben Sie’s bisnun ertragen, so wird es wohl weiter auch noch gehen! Der Fimmel beschütze Sie im Kampf I Das nehmen Sie als Trost mit-: Für Ihre Lieben daheim ist gesorgt und das (gedenken an Sie bleibt, wenn Sie nicht zurückkehren sollten, für alle Zeiten verankert!" — Ein herzhafter Handschlag und weiter rollte unser Reisegefährte. Der (Oberleutnant zog die Generalstabskarte herfür und zeigte mir die vorgeschriebene Route. „Der Befehl lautet bis zur Höhe x. Ein Weniger gibt es nicht, auch wenn die Kugeln sausen I" „„Und wir machen es methodisch, Herr Oberleutnant, d. H., auf der Fahrt hinan verfolgen wir den Verlauf der Ernährung unserer Truppen und zurück die pflege der verwundeten. So bringen wir also vom Ulagazin aus bis zur vorgeschobensten Stellung dem Kämpfenden Kost, Lebenskraft, und holen drüben den Getroffenen aus dem Feuer, um ihn zum Verbandplatz und weiter mit dem Karren, daun mit dem Kraftwagen und schließlich mit der Bahn zum Leben zu« rückzuretten. Die Schlucht hinauf Verproviantierung, die Schlucht hinab Sanität!" — (wird fortgesetzt.) Zweierlei. Majestätisch zog ein Adler im lichtdurchfluteten Ätherblau seine weiten Kreise. — Neidisch rief ihm die silberne Wolke zu: „Auch ich, du Protz, herrsche in diesen Höhen!“ — „Gewiß“, erwiderte der Adler, „aber als Spiel der Winde, ich aus eigener Kraft!“ — Sprach’s und hob sich mit mächtigem Flügelschlage empor zur glutenden Sonne. Ein mutwilliger Windstoß zerriß die Wolke — und sie zerfloß im Strahlenfeuer des Lichtgestirns. Hans Zach. Polack-Ecke. 10. Das Alter hat nur Herzensglilck in dem glücklichen Geschicke der Kinder. Alles andere sinkt im Werte, je höher wir auf der Lebensleiter steigen. Siebenundsiebzig Stufen hinter mir! Wie viele sind noch? Kein Kuckucksruf verrät's! Aber ich bin gerüstet auf den letzten Ruf. 21. Dezember 1911. 1 Aus einem Briefe an den Kaiser!. Rat A. Hofer in Wien. (Bisher noch nicht veröffentlicht.) 3696 gWZZlZZWNZWMNZINNZWMNWNZWZWIZMVlZWZlZMZZWZIlZEWIMWIZZWEZWMMIEZWIZNWMZMU AeSersichtstafet. 1.) Schute und Jalerland. (Seite 3666.) Beide Begriffe waren bisher unklar. Es wird nötig sein, sie zunächst zu umgrenzen, um sodann eine Verbindung anzustreben. Die Schule der Zukunst wird tief ins Leben greifen müssen. 2.) Sie Erneuerung des ösierr. Erzichungs- und Schulwesens. (Seite 3667.) Der vorgeführte Bildungsplan soll die Grundlage zu einer klärenden Wechselrede sein. Wir müssen ehestens aus allgemeinen Betrachtungen treten und uns der positiven Arbeit zuwenden! Das ist nur möglich, sofern einmal ein ganz bestimmter Entwurf vorliegt. Der Aufsatz bietet ihn. 3.) Kekden im Kinterkand. (Seite 3671.) Es werden von jetztab Persönlichkeiten, die sich im Dienste des kämpfenden Vaterlandes durch Milderung der Not im Inneren oder durch Maßnahmen, die der Armee unmittelbar zugutekommen, in ihrem Wirken als Vorbilder geschildert. Als erster „Held im Hinterlande" erscheint der k. k. Kreisgerichtspräsident Hosrat Emanuel Harbich in Teschen. Aus seiner Arbeitsfülle kann jeder, auch der, der in einfachen Verhältnissen steht, etwas greifen. — 4.) Im Siensic des kämpfende» Saterlands. (Seite 3676.) Die Arbeit der Lehrerschaft im Hintcrlande. Der erste Aussatz behandelt die Pflege der Bienenzucht. 5.) Eine staatliche Zwangskur. (Seite 3681.) Die Einschränkung des Fleischgenusses soll nicht als ein Übel, sondern in den meisten Fällen als eine wohltätige Maßnahme hingenommen werden. Wir haben bisher zu wenig Gemüse genossen. 6.) ZLrief an den Stadlfchulinfpektor Werccs. (Seite 3681.) Österreich-Ungarn steigt aus dem Riesenkampfe als festgefügte Einheit, als ein unzerreißbares Staatsgebilde empor. 7.) Sic Zukunft der Ssterr. Landschule. (Seite 3683.) Bisnun hat man zu wenig erwogen daß der Hauptteil der Wehrmacht aus der Landschule stammt. Man wird in Zukunft dessen eingedenk sein und die Schule des Bauers fördern müssen. 8.) Unsere Kcerfüyrer. (1. Erzherzog Friedrich.) Seite 3685. Ein Lebensbild des Armee-Oberkommandanten. (Stoff für einen Vortragsabend auf dem flachen Lande.) 9.) Eine Umfrage. (Seite 3684.) Welchen Berufen sollen untere Kricgsinvalidcn zugeführt werden? Der Aufruf zielt auf die Anlegung einer Arbeitsliste ab. Mortragslitet für die sich in den vorgenannten Aufsätzen Stoff findet. 1.) Wie wird in der Schule der echte Vaterlandsgedanke gepflegt? 2.) Was hat der Krieg uns als höchstes Gut beschieden? (Anrede an das Volk.) 3.) Ist die Fleischkarte ein Übel? 4.) Welche vorgeschlagenen Schulneuerungen nehmen wir an, welche nicht? 5.) Was können wir in unserem Schulorte zur Linderung der Kriegsnot unternehme»? 6.) Was bedeutet die Landschule für den Staat? äetaulaeber und verantwortlicher Schriftleiter: Rudolf Peerz — Druck von Josef Pavlicek tu Eottfchee. Schritten von Dr. Rudolf Peerz. (Bezug durch die Verwaltung der „Blätter für den Abteilungsunterricht“ in Laibach.) 1. Talaufwärts von Schule zu Schule. (Eine lustige und lehrreiche Schulwanderung.) — 3. Auflage. Reich illustriert, mit der Ergänzung „Talabwärts von Schule zu Schule“ (Die Wanderung nach 7 Jahren) versehen. Elegant gebunden 3 K (2 K). tu t- CL C tu