Gedruckt mit Edlen von Klemmayerschen Schriften. Dienstag de» 14. Dezember '8:3. K r i c g s sck a u p l a tz. L a i b a ch. -».^ ach so rben eingegangenen sickern Nach, richten b'.t sich Zara mit CapitnlaNon am 6. d. ergeben, die Garnison sireckt das Gewehr, und marsckirt amy° d über Finme, als Kr cgs° gefangene bis zu ihrer Auswechslung, bis zu den ersicn französische» Posten. Zufolge einer f'ükcr» Meldung des die ^olagc« rttn N'^tt 3ara cvmmandn-eiiden l^cuerals Frei» Herr« von Tomassich, vom 22. Nou , war der köniql. cngllsche Major Slassor. mit elner ans englischen und Oguliner G'^nztrnrpen bestehenden Abtheilung, am is> Nov. bei Lessina gelandet/ bntte die Stadt überfalien, und die Ossinere der dortigen Garnison zu Gefangenen gemacht. Da aber der Feind im Besitze der be,den Forts di Napoleone und di Spagna aMtebcn war, so würde die ganze Unternehmung ohne weitern Erfolg geblieben seyn, wenn nicht der Likkaner Hcmptmann von Knesevim sich erboten hätte, daß er die Garnison selbst bewegen wol» le, sich für die Miirten zu erklären. Als er hierauf wieder nach Lessna abgeord, nef wurde, gelang es ihm durch seine« Ein-ßuß und stine Klugl,eit, die aus 8« Likkanern und Italienern zusammengesetzte Garnison des Forts di Napokone zu bestimmen, dieses Fort zu verlassen. Gleich am 14. Nov. ergab sick auch das SM dj Spagua mittelst Eapttulation. Beim Zlbgange d?s Bericht waren ülcr di? in den gcnanm'en zwci Forts vorg?sl!ndcne Nu« nltion, und das sonstige Slaatsclgcnthum noch keine Vencichnissc verfaßt. . General Baron Tomastich empsiehlt ganz besonders den Hanptmann von Kncsevich mit dem Bemerlen, daß dessen Verwendung und Mitwirkung ganz allein der glückliche Erfolg dieser EfptdiNon zugeschrieben werden könne- Vricfe ans Novcredo vom 24. Nov. melden Folgendes: Vor Legnano sieht die Brigade Fölseis, in Verbindung mit der Brigade Nugent, die am ). auf englischen und österreichen Fahr^zeu« gen zu Triest eingeschissr worden, und am »2. vor Venedig und Malamocco erschienen war. Sie h:elt diese Stadt von der Eeescite blockirt/ und hatte einen Theil der Truppen an den Mün, du'.'.gcn des ^0 ans Land gesetzt. Von den Lagunen her war Venedig von den Brigaden Nebrovich und Meyer cernirt. Die Garnison bestand ans 6000 M'.nn. General Nugcnt selbst hatte am ,8. Fer-vara betttzt < und streifte mit einer Truppen-Abtbeili'ng bey Novigo. Die Transcheen bcy Valmanova sollten unmittelbar nach der An« künst des Belagerungsgeschützes eröffnet werden. Zwilchen Mantua, Verona und Nivoli ist der Ucberrest d<^ feindlichen Armee versammelt; der V^cekonig von Italien befand sich an 2,. Abends noch iu Verona. Den 22. und 25. blieben beybe Armeen in der bisherigen Sttf-lung, ohne sich zu beunruhigen. M Deutschland. ^ Dommitzsch vom 2Z. November: Gestern am 22. Nov. hat die Belagerung voil Torgau ihren Anfang genommen. Nachdem alle nöthigen Vorkehrungen getroffen wa< ren, befahl dcr commandlrende General Graf v Tauenden dem Obersten von Feanncret, welcher den rechten Flügel des auf dem linke», Elb-ufer befindlichen Elnsckließungöcorps besehllgt, mit Tagesanbruch den wichtigen bey den Teichhäu« fern auf einem Damm gelegenen dosten, welcher mit einer doppelten Reche Palllftde» umgeben war, aus emcr in der vongci'. Nacht ln der Flanke dieses Postens etabl'.nen Barte» rie zu beschießen Deser äußer«! Wichtige Posten an dessen Behauptung dem^elnde sehr gelegen scyn mußle, nucht allcin verstärkt wurde, sonsern der Feind auch sine bcdcul?!idc Reserve hinter sich aufgestellt h^tt? so beschloß n,Hn N0H> Abends spä^ ihn mit Sturm >.< nehmen^ ivel» ches denn auch um »o Uhr durch 20a ^rcywillige des Füsilier« Baraillons dr.tten Nes ro^-Re« glmentö und dr hardcments, Ende des Monats September, wurde in diesem Schlosse/ also innerhalb !M Schildlvachen des Gouverneurs, das mit eiser« sagt: ^Dn Gesandte von M'Mern, isi-nebst^'^m^Russsch^Offi'^ zier seit Sonntag Mr, und hat schon einige Audienzen bey dcm Hcrrn'3andammann gehabt, Von deren Gegenstand im Publikum noch nichi's verlautete. Es befinden sich kier nnn mehrere Fürsten und Gesi.ndle Freund und Feind, unter eincm Dache und i< gleichen Gesellschaften. 'Sie logiren sämmtlich in dem Gasihofe zum Schwerdt.^ Spanien. Der Feldmarschall: Don Carlos d'Espa-na's, Commandant der Belagerungsarmee von Pampelona meldet aus dem Feldlager von besagter Festung unterm 3». Oktober an den, Feldmarschall Marquis von Wellington ßol» gendes -. Excellenz! Ruhm sei Gott und Ehreden Triumphen Ew. Excellenz in diesem ewlg denk« würdigen Feldzuge! Ich habe die Ehre und die große Freude, ' Ew. Excellenz zur Uebergabe der wichtigen Fc. siung Pampelona Glücrzu wünschen, d ren Ea< pitulation von den lmtnmnen Vollmachten ver« schonen und den, von dem in der Festung com» mandircnden General bestellten Stabsoffizieren unterzeichnet worden ist, und die ich in Kraft der von Hhnen erhaltenen Autorität ratificirt habe. Die Besatzung ist kricgsgefangen, w.e s:e es Ew. Excellenz gleich anfänglich gegebener ElUschc^ung znsolge, ftl)>i sollte, und wlrd mor» gen um 2 Üy^ Nachmittags a^is, der Stadt aus« .tnalschiren, um nach dem Haftl< von Passage Abgeführt zu werden. Unsere Truppen besetzen eines von den Thoren der Citadelle, und die französischen halten die Festung besetzt. Gott erhalle das Wbare Leben Ew. Ex« cellenz. M i s^e e l l e n. Se. k. f. apostolische Majestät haben den würdigen und verdienstooNen Herrn Krejs« hauptmann in Klagenfurt, v. Fradenek, zum Beweise Ihrer allerhöchsten Zufriedenheit, und zur Belohnung seiner dielen d?m Staate mit Auszeichnung geleisteten Dienste, das kleine Kreuz deS Leopolbotdens allergnädigst zu ver, leihen geruhet. Es ist f^ne neue Erscheinung, daß eine «apllulalion nichl lalifizirt wird. Mll erin- nern uns, daI ln^dM l?kl,n Kchac Aanl, '«iHeg^enOistrsiM^eVP^^^^^. ßcs Eaf^3alig i^ vreßburge» ^omV.^. die nur Z«;^ M^nn ftark war, n«ch ewer wann. hasten Veubeidlüung mit dem Marschall Oudi» l,ot kapliulill, und freyen »bzug mit allen Kric«sehlen erhallen halle. Sie^war.bereits auSmlllschirl> als Napoleon erklärle. ohne seine Zustimwnng kön.Vl keine Kapitulation ge, schlössen werden. Der kleinen tapfern Schaar ward die Rückkehr in das Schloß versaKl,fie ward aeplündert,'.und kriegsgefangln weggefiihrt. Die Behandlung der Dresdner Garnison wäre also kaum eine Vergeltungsrechl, mii Ausnahme der Plünderung, wozu das öfter« reichische Militär in einen solchen Fast zu edle Gesinnungen zeigt, ^.. , ^ )> Die allgemeine Zeitung meldet, daß der Herr General Graf v. Wrede von Sr. Maj. dem Kaiser von Oesterreich eine mit Brillanten und dem Bildnisse- Sr. Maj. gezierte Dose, von hohem Werlhe./mbst einem sehr huldvollen Handschreiben Erhalten hat. Fast alle Städte des^Königsrelchs Ungarn haben ihre Freude über den glücklichen Fort« gang unserer siegreichen Waffe» durch Dank» und Freudenfeste, so wie ihren rühmlichst be, kanntfn patriotischen Eifer durch reiche bärge, brachte Opfel an. Tag gelegt. Die Annahme der österreichischen Einlösung«. Sci elne zu 40 Reichsgeld ,ür den Wiene« Gulden, wurde vom Großherzog von Baaden in seinen Staaten anbefohlen, jedoch nur bei Steuern.und Zinsen-Zahlungen, nicht aber auch fur größere, aus besondern Konlratlen fließende Schuldigkeiten. ," ""«"««» . Die Nachricht vom Beitritt des regieren, den sursien o Isenburg, welcher General in französischen Diensten war, ist dahin zu be. richtigen , daß er zwar darum ana/sucht, deßen Aufnahme aber, wie man sicher weiß, von den hohen verbündeten Mächten noch nicht erfolgt ist. Der verdiente königl. balerische General Ianjon von der Vtockh i-st, der allgem. Zeitung zufolge, an den Folgen seine» bei Hanau erhaltenen schweren Wunde zu Würzburg mit Hode abgegangen.